Risikofaktoren.

Veröffentlicht: Mai 7, 2013 in Comics, Psychozeug
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sorgen

Kommentare
  1. Brillosaurus sagt:

    Teufelskreis?😀

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  2. tausendmal sagt:

    Das könnte man fast so sehen, als wolle da jemand *unbedingt* Krebs bekommen, egal wie😛

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  3. gnaddrig sagt:

    Hat es eigentlich jemals wer geschafft, das Passivrauchen aufzugeben? Das ist sicher noch schwieriger, als mit dem Aktivrauchen aufzuhören…

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  4. Asphyxia sagt:

    Der Arme. Gut, dass er nicht weiß, dass er bei dieser Thematik aus medizinischer Sicht ein ganz hoffnungsloser Fall ist

    …. jedenfalls solange er nicht erfolgreich etwas gegen seine hypochondrische Einstellung unternimmt😉

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  5. Leszek sagt:

    Hallo erzaehlmirnix,
    du schreibst (bei Maren):

    „Ich wollte dazu schon länger mal was schreiben, aber mir wars den Aufwand einfach nicht wert… daher danke für deinen Text.“

    Ja, Marens Artikel ist interessant und lesenswert.
    Dennoch würde ich mich freuen, wenn du Lust hättest bei Gelegenheit auch etwas zu dem Thema zu schreiben.

    Ich selbst interessiere mich im Augenblick für die Analyse der psychologischen Hintergründe von Sündenbockideologien, speziell : radikaler Feminismus, radikaler Maskulismus, linke Political Correctness, rechte Anti-Kulturmarxismus-Verschwörungstheorie.

    Diesbezüglich sind die Gemeinsamkeiten zwischen diesen – nur oberflächlich betrachtet sehr unterschiedlichen – Ideologien ja eigentlich recht offensichtlich. Diese 4 Sündenbockideologien besitzen m.E. vorrangig die Funktion ein einfaches Feindbild bereitzustellen:

    – das vollständig an allem schuld ist, was im eigenen Leben schlecht gelaufen ist
    – das einen von jeglicher Selbstreflektion und Eigenverantwortung für das eigene Leben entlastet
    – auf das man alle eigenen negativen Persönlichkeitsanteile projizieren kann, so dass man das Schlechte immer nur im Außen, niemals im eigenen Inneren suchen muss
    – das eine Entschuldigung dafür bietet, eigene antisoziale Tendenzen auszuleben
    – das einfache Erklärungen für komplexe Phänomene liefert.

    Eine etwas ausführlichere Darstellung deiner Sichtweise zu den psychologischen Hintergründen des radikalen Feminismus würde mich daher natürlich interessieren.

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    • Die von dir aufgeführten Punkte decken sicher schon den wesentlichen Anteil ab. Ich hatte auch schonmal überlegt, Feminismus und Maskulismus (in ihren radikalen Auswüchsen) gegenüberzustellen. Ich fand es besonders interessant, dass ich bei Radikalfeministinnen fast immer Traumasymptome feststelle, wohingegen radikale Maskulisten eher in richtung „posttraumatische Verbitterungsstörung“ zu tendieren scheinen. Letztere Erkrankung ist relativ neu und noch nicht im ICD10. Im Wesentlichen geht es darum, dass sie entsteht wenn ganz zentrale Grundüberzeugungen eines Menschen verletzt werden, also wenn z.b. ein Mensch, dem Familie über alles geht, betrogen wird. Das was passiert muss als extrem ungerecht erlebt werden und Gefühle von Hilflosigkeit und Wut (dann Verbitterung) zurücklassen.

      Insgesamt ist es natürlich immer verführerisch aus persönlichen Enttäuschungen ein gesellschaftliches Muster zu machen. Es entlastet von eigener Verantwortung aber auch eigener Trauer (oft ist ja wirklich keine „Schuld“ beim Betroffenen) und gibt meist auch eine Gruppe Gleichgesinnter, denen ähnliches passiert ist. Das eigene, schreckliche Erleben wird zur Normalität umgedeutet und somit entfallen natürlich auch Fragen wie „Warum ich? Warum ausgerechnet mir?“ – es erlaubt auch, weg von dem eigenen Problem zu gehen und dennoch zu kämpfen. Bsp., eine Frau die vom eigenen Vater missbraucht wurde muss sich nicht mit dem Täter auseinandersetzen, was unglaublich quälend wäre, sie kann sich mit „den Männern“ anlegen. Sie kämpft dabei im Wesentlichen für sich aber auf ungefährlichere Weise, im Schutz einer Gruppe und gegen einen Feind, der ihr nicht persönlich nah ist.

      Geht das in die Richtung, die du meintest?

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  6. Leszek sagt:

    „Geht das in die Richtung, die du meintest?“

    Ja, vielen Dank!

    Dein Beitrag bei Maren und dieser hier gehören zum Interessantesten, was ich bisher dazu gelesen habe.

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