Femen befreit Prostitutionsausbeutungsopfer.

Veröffentlicht: Juli 10, 2013 in Mann-Frau-Kram, Satireartikel
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Die radikale Feministinnengruppe Femen, die bereits häufiger mit ihren barbusigen Protesten auffiel und sich entschieden gegen Prostitution ausspricht hatte vor einem Jahr einen ihrer größten Erfolge erzielt und durch ihre massiven Demonstrationen eines der größten Bordelle in Hintertupfingenstadt zum Schließen gezwungen. Unsere Reporterin Emma N. Zipiert macht sich ein Jahr später auf um mit den von Femen aus dem Sexsumpf befreiten Frauen zu sprechen.

Drei der Frauen erklärten sich zum Interview bereit und berichteten von ihren Erfahrungen nach der Rettung. Carola N. arbeitet mittlerweile in einem Callcenter und ist erleichtert: „Früher haben mir oft Menschen gesagt dass es unmoralisch ist Männer für Geld zu befriedigen. Jetzt arbeite ich endlich in einem ehrbaren Beruf und verkaufe am Telefon Mitgliedschaften bei Gewinnspielen. Erst vorhin konnte ich eine 78-jährige Rentnerin für unser Premium-Glückspaket gewinnen. Sie haben nicht auch zufällig Interesse für nur 79.99 Euro unsere garantierte Gewinnchance zu nutzen? Nein? Ich muss dann leider auch wieder, unser Chef ist ziemlich streng wenn wir unsere 15-minütige Mittagspause überziehen, da lässt er nicht mit sich spaßen.“

Fiona G. hatte weniger Glück was ihre berufliche Situation anbelangt, verweist jedoch auf die Vorteile durch ihre Befreiung: „Ich musste mir immer Ausreden einfallen lassen warum ich mir mit meinem abgebrochenen Hauptschulabschluss trotzdem so teure Kleider leisten konnte. Das Problem habe ich jetzt zum Glück nicht mehr und strippen muss ich jetzt höchstens noch vor meiner Sachbearbeiterin im Arbeitsamt – im übertragenen Sinne natürlich. Als ALG-2 Empfängerin bekomme ich jetzt auch endlich den Respekt, der mir als Sexarbeiterin verwehrt wurde. Nächste Woche darf ich vielleicht als 1 Euro Jobberin in einem Schweinemastbetrieb arbeiten. Das ist für mich als Vegetarier vielleicht eine kleine Umstellung aber ich freue mich darauf endlich wieder einer Arbeit nachzugehen bei der ich voller Stolz morgens in den Spiegel sehen kann.“

Den größten Karrieresprung allerdings machte Melanie D., die von ihren Erlöserinnen stark beeindruckt war: „Als ich die Femen da so gesehen hab mit ihren Titten und der Schrift drauf und so… und als ich dann später rausgefunden hab dass die das hauptberuflich machen, da dachte ich so „Das machste auch“ und hab mich direkt mal beworben.“

Diese Erfolgsgeschichten dreier ehemaliger Prostitutionausbeutungsopfer zeigt wieder einmal, wie wichtig der heroische Einsatz von Femen ist.

Kommentare
  1. Femen….. -.-

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  2. Miria sagt:

    Sehr schöne Post, ich liebe deine Art, die Dinge in Worte zu fassen!🙂

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  3. Eve sagt:

    http://bruno.viviane.ch/erklaerung-der-maenner.pdf -> hiernach sind Bordelle sogar die potentielle Rettung der Gesellschaft😀

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  4. zaunfink sagt:

    Oh verdammt, ich hab diesen Artikel in meinem feedreader zuerst ignoriert, weil’s was über Fenem war….😀

    Ich find dich toll😀

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  5. Warum Femen nach ihren recht offenen Interviews und Kampagnenbildern, in denen sie Haß und Sexismus schüren, noch eine positive Presse bekommen, ist schon seltsam. Dazu noch der fanatische Haß auf Religion (ich bin Atheist & Diskordier), der auch nur eine Antireligion darstellt und keine Abkehr von religiösem Verhalten.

    Danke für den feinen Artikel🙂

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