Nörgeln zum neuen Volkssport erklärt.

Veröffentlicht: Juli 11, 2013 in Satireartikel
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Am 15. Juli 2013 findet endlich die ersten Nörgelmeisterschaft in Hintertupfingendorf statt. Nachdem Nörgeln im Januar 2013 offiziell zum neuen Volkssport erklärt wurde dauerte es mehrere Monate bis ein Termin gefunden werden konnte. Der 15. Juli, so waren sich Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen einig sei jedoch der unpraktischte Termin überhaupt: Es sei wesentlich zu heiß um diese Jahreszeit, da habe man eigentlich besseres zu tun. Ausserdem müsse der Montag extra freigenommen werden und das wo man ohnehin zu wenig Urlaub habe.

Die Bürger aus Hintertupfingendorf hatten bereits seit im Februar bekannt wurde dass Hintertupfingendorf in der engeren Auswahl für die Nörgelmeisterschaften war, versucht, durch Bürgerinitiativen und Proteste das Schlimmste zu verhindern. Der Oberbürgermeister Hintertupfingendorfs erklärt: „Ich habe ständig aufgebrachte Bürger in meiner Sprechstunde die aufs äußerste unzufrieden sind mit der Veranstaltung in Hintertupfingendorf. Nicht nur dass der ganze Vereinshallenparkplatz zugeparkt sein wird, die Anwohner rechnen auch mit einer erheblichen Lärmbelästigung durch nörgelnde Teilnehmer.“

Bettina K. und ihr Mann Peter K., die die Initiative „Keine Nörgelei in Hintertupfingendorf“ ins Leben gerufen haben führen als Begründung für ihre Ablehnung an, dass Hintertupfingendorf nicht mit Nörgelei in Verbindung gebracht werden wolle. „Bei uns hat alles seine Ordnung, da brauchen wir keine nörgelnden Leute die hier womöglich noch Unruhe rein bringen. Was ist das überhaupt für eine komische Veranstaltung? Doch sicher wieder so ein unnützes Zeug aus dem Internet für die jungen Leute.“

In der Tat handelt es sich bei den Teilnehmern jedoch altersmäßig um eine gemischte Gruppe. „Unser ältester Nörgler ist 92 und hat als Spezialdisziplin Falschparkerei aller Art. Wenn der erstmal sein Notizblöckchen zückt haben die anderen nichts mehr zu lachen.“ gibt Urs Ufrieden, Veranstalter der Nörgelmeisterschaft an. Viele der Teilnehmer hätten jedoch schon seit ihren ersten Worten im Alter von 1-2 Jahren angefangen zu üben und seien bereits als Teenager regelrechte Profinörgler.

Die Regeln seien simpel: Sobald es konstruktiv, hilfreich oder sachlich werde sei die Runde verloren. Allerdings hielten viele der Teilnehmer und Zuschauer diese Regeln für „bescheuert“. Als Gründe hierfür wurde besonders „Weils halt so ist.“, „die anderen finden das auch.“ und „weiß nicht aber ich sehs nicht ein sowas zu befolgen“ genannt.

Insgesamt kann man die Nörgelmeisterschaft also als völlig unnötig und unorganisiert bezeichnen und sich mit gutem Grund fragen warum grade Deutschland so einen Unsinn brauchen sollte. es berichtete aus Hintertupfingendorf, wo es im übrigen viel zu viele Radfahrer auf der Straße gibt, ihr Reporter Alex D. Ofhier.

Kommentare
  1. Alien sagt:

    *LOL* Alex D. Ofhier. Ist das der Cousin von Emma N. Zipiert? Die haben beide so bescheuerte Namen. Übrigens der schlechteste Artikel seit langem. Wieso schreibst du so ein unnötiges Zeug? Ich gehöre schließlich nicht zu den Nörglern, werde aber mit denen in einen Topf geschmissen, wenn in Deutschland sowas statt findet. Dass ich kein Nörgler bin, sieht man zwar sofort, aber wer sieht mich schon?

    *Hab ich die Meisterschaft gewonnen?*😉

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  2. IULIUS sagt:

    Was für ein Schwachsinn

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  3. fraukrokodil sagt:

    Ich würde gerne ein Team anmelden. Mit meinen Jungs und Mädels ist der Sieg quasi schon sicher!

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  4. Libellchen sagt:

    Jetzt weiß ich was meine Kollegen dauernd tun – die üben für den Wettbewerb!!!!!!🙂

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  5. gnaddrig sagt:

    Es sei wesentlich zu heiß um diese Jahreszeit Außerdem wird es natürlich regnen, das tut es neuerdings ja immer um diese Jahreszeit, wenn es nicht gerade grotesk heiß ist. Nicht mal auf das Wetter ist noch Verlass. Was haben wir früher für tolle Sommer gehabt, stabile Großwetterlage und so. Aber das haben die uns ja alles kaputtgemacht mit ihrem scheiß FCKW in den Sprühdosen.

    Und wie soll man zu dem Vereinsheim kommen, wenn man kein Auto hat? Da geht nur zweimal am Tag ein Zug hin, und der Bahnhof, was sage ich, der Haltepunkt, albernes Wort, ist zwei Kilometer außerhalb. Da muss man einen krümeligen Feldweg lang, und da ruiniert man sich gleich die guten Schuhe. Wozu gibt es bei diesem bescheuerten Wettbewerb auch eine Kleiderordnung, Jeans und Latschen hätten doch auch gereicht, aber die Herrschaften müssen auf vornehm machen, weil vielleicht ein Fotograf vom Lokalblatt vorbeikommen könnte, als ob der nicht auch ein Archivfoto vom letzten Skatturnier nehmen könnte. Überhaupt kommt der nur, um ein paar Biere abzustauben, nicht dass man die Brühe trinken könnte, die die da wieder ausschenken werden zu unverschämten Mondpreisen. Man weiß ja, wie das läuft, hol Dir ein paar Dumme zusammen, und bis die merken, dass das Bier scheiße ist, haben sie das Fass ausgesoffen und Du hast wieder eine Woche Urlaub finanziert.

    Aber nicht wieder das Hotel vom letzten Mal, das war ja sowas von Panne, dagegen wird ja dieses Vereinsheim vorbildlich geführt, Rattenloch, das es ist. Außerdem fangen die jetzt schon um 9 an, obwohl 10 auf dem Programm steht, damit die die ersten Plätze vorher unter sich auskungeln können, wäre ja nicht das erste Mal. Also, ich kann da vollständig drauf verzichten, so ein Schwachsinn.

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    • zaunfink sagt:

      Das war der mit Abstand katastrophalste Kommentar den ich je gelesen. Dermaßen unlustig und uninspiriert und lieblos dahingeklatscht! Und dann ist er auch noch so lang und hat so viele Wörter. Furchtbar. Und so nörgelig!
      😀

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      • gnaddrig sagt:

        Absolut, und trotz der Langatmigkeit kommen die wirklichen Probleme, die kritisiert gehören, gar nicht zur Sprache. Totale Verschwendung von Zeit und Ressourcen das alles.🙂

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