Endlich: Depressionstherapie für Arschlöcher.

Veröffentlicht: August 10, 2013 in Psychozeug, Satireartikel
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ARSCH

Schaubild: Depressionen bei Arschlöchern

Bereits seit längerem ist bekannt, dass etwa ein viertel der Menschen im Laufe ihres Lebens an einer Depression erkranken. In den letzten Jahren wurde intensiv um diesen Fakt geforscht und erschreckendes trat zu Tage: es ist das falsche Viertel. „Wir mussten feststellen, dass es sich bei den Erkrankten häufig um freundliche Zeitgenossen handelt. Nur ein Bruchteil der Betroffenen ist das, was wir als Fachleute unter einem Arschloch verstehen.“ erklärt ein Wissenschaftler, der an der Studie beteiligt war.

Ein Psychotherapeut erklärt: „Im Rahmen einer Depression kommt es häufig zu Selbstzweifeln, geringem Selbstwertgefühl, Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit und Libidoverlust. All das, was man gemeinhin angemessen hält für ein Riesenarschloch. Das Problem daran ist allerdings, dass diese Arschlöcher häufig nicht zu Selbstzweifel neigen. Tatsächlich sind eher Menschen betroffen, die keine Arschlöcher sind.“

Um dieses Problem zu lösen wurde eine neuartige Depressionstherapie entwickelt, welche Arschlöchern helfen soll depressiv zu werden. Besonders geeignet ist diese Therapie für Menschen, die beleidigend unter youtube Videos kommentieren, BILD-Mitarbeiter, Mobber oder Menschen die mehrere Parklücken belegen.  Grundlegende Bausteine der Therapie sind eine Reduktion des Selbstwertgefühls durch das Herausarbeiten negativer Aspekte der eigenen Persönlichkeit und des Lebens, eine kognitive Umstrukturierung hin zu mehr Selbstkritik und der Abbau positiver Aktivitäten. „Im Laufe der Therapie finden wir gemeinsam mit dem Patienten heraus welche Aktivitäten ihm nicht gut tun und steigern die Frequenz dieser Aktivitäten bis der Großteil seines Tages aus Dingen besteht, die er hasst.“

Der Erfolg der Therapie ist bisher in mehreren klinischen Studien belegt worden: 78% der Arschlöcher entwickelten durch die Therapie eine mindestens mittelschwere Depression. Ein Arschloch berichtet: „Ich wache jeden Morgen zwei Stunden zu früh auf, kann nicht mehr einschlafen und grüble darüber was für ein Arschloch ich bin. Ich habe dadurch auf Arbeit Probleme meine Kollegin zu mobben. Oft denke ich, wenn ich ihr grade wiedermal die Unterlagen „versehentlich“ nicht gebe, dass das doch eigentlich alles sinnlos ist. Manchmal gebe ich ihr die Sachen dann einfach weil ich nicht mehr die Energie habe sie auflaufen zu lassen.“

Ein anderes Arschloch gibt an, besonders den Libidoverlust zu spüren: „Früher fand ich es lustig, Weiber in der Disco abzuschleppen und den Sex auf Video aufzunehmen, damit ich dann am nächsten Tag all meinen Kumpels zeigen konnte was für ein geiler Typ ich bin. Jetzt bin ich zu lustlos für Sex und dieser ganze Mist ist mir eigentlich auch zu blöd.“

Von der Krankenkasse wird die Therapie derzeit noch nicht übernommen, allerdings befinden sich unseren Quellen zufolge mehrere hochrangige Mitglieder der Kassen in einer solchen Therapie. Sollte die Behandlung anschlagen könnte sich dies also in den nächsten Monaten ändern.

Kommentare
  1. IULIUS sagt:

    Das wäre das wichtigste für meine Ex-Frau. Nur leider ist die Beratungsresistent. ^^

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  2. Graublau sagt:

    Ich habe selbst zwei Depressionen hinter mir und musste sehr schmunzeln! Bitte weiter so!

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  3. stefanolix sagt:

    Du bist wieder mal so richtig schön böse😉

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  4. Marco sagt:

    Bei intrinsischen Arschlöchern wird die Therapie wohl kaum anschlagen. Immerhin: Sie bietet gelernten Arschlöchern Hoffnung. Das ist doch was!😉

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  5. Brillosaurus sagt:

    Der obere Absatz ist aber wahr oder? Oder?

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