asperger

Kommentare
  1. Um den Witz vollständig zu verstehen, muss man wissen, dass Menschen mit Asperger-Autismus Redewendungen wörtlich nehmen, meistens.

    Und außerdem gibt es so große Schubladen gar nicht!

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  2. *schmunzel* kann ich bestätigen… gab schon manche Komik dadurch in meinem Umfeld…

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  3. Viele Asperger sind sich sehr unsicher, an Orten zu urinieren, die nicht genügend Privatsphäre bieten und/oder nicht dafür vorgesehen sind. So eine Schublade hat normalerweise keine Toilette und wird ziemlich dicht gedrängt sein. Man stelle sich vor was das für ein Gejammer gibt wenn sieben Milionen Menschen gleichzeitig unter stressinduziertem Harnverhalt leiden.

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  4. Marco sagt:

    Wenn man eine Redewendung wörtlich nimmt, ist das dann ein Eder?

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  5. Alien sagt:

    Außerdem müsste das eine große Schublade sein.😉

    PS: Hab die Seite fast nicht wieder erkannt mit dem neuen Design.

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  6. Marie sagt:

    Das Dumme ist, dass man es wirklich im wörtlichen Sinn versteht und darauf (korrekt) antwortet. … Nur fühlen sich nicht wenige Mitmenschen davon dann verarscht und denken man würde sie absichtlich falsch verstehen. Wenn mein Gegenüber auf eine aus meiner Sicht völlig sachliche Antwort ungehalten reagiert, fühle ich mich irgendwann wiederum verarscht. Freundlich ausgedrückt: Es führt zu beiderseitigen Irritationen in der Kommunikation.

    Ist mir als Kind bei small-talk manchmal passiert; aber man lernt ja aus Erfahrung. Dass mit dem small-talk ist eh so eine Sache für sich.

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    • IULIUS sagt:

      Ich neheme solche Vergleiche meist absichtlich wörtlich. Die einen finden es lustig und gehen darauf ein, die anderen machen komische Gesichter.😀

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      • Marie sagt:

        Ja heutzutage macht mir sowas auch Spaß (nachdem ich gelernt habe, wie es üblichwerweise gemeint wird) und gerade Wortspiele, Ironie und Sarkasmus gefallen mir sehr. Nur früher waren diese echten Missverständnisse öfters sehr anstrengend und „ungünstig“. Ungünstig vor allem auch, weil ich damals absolut kein Gespür für Flirtsignale von anderen hatte und immer an dem Sachthema des Gesprächs interessiert war. Dass die Person sich dagegen nicht so sehr für das gemeinsame Gesprächsthema interessiert hat (z. B. über Themen der Physik), sondern mehr für meine Privatperson, ist mir entgangen.
        War einmal sehr verwirrend, weil ich eine Einladung zum Kaffeetrinken abends wörtlich genommen habe. Der Mann war dann sehr ungehalten, dass ich tatsächlich einen Kaffee trinken wollte; während er mehr an Körperkontakt etc. interessiert war. Oder in einer Bar als ich gefragt wurde von meinem dort kennengelernten temporären Gesprächspartner, ob ich etwas trinken möchte. Da ich keinen Durst hatte, habe ich seine Frage verneint. Zudem hätte ich mir selbst etwas zu trinken besorgt, sobald ich durstig gewesen wäre; kenne ich nicht anders. Daraufhin hat er sich zu meinem Erstaunen wortlos umgedreht und meinte etwas eingeschnappt: „Dann halt nicht.“ Schade, ich fand unser Gespräch bis dahin sehr gut und hätte es gerne fortgesetzt. Naja wie gesagt weiß ich mittlerweile, was der Grund für diese (für mich damals) seltsamen Reaktionen der anderen waren.

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        • IULIUS sagt:

          Das erinnert mich gerade an Saga (Sofi Helin)

          http://www.sueddeutsche.de/medien/die-bruecke-im-zdf-alles-nur-ein-spiel-1.1311107

          Als sie in der Bar angesprochen wird ob sie etwas trinken möchte und sie meinte sie hätte kein Durst. als der Typ sich umdreht und geht geht sie hinterher und fragt: „Was ist nun mit Sex?“

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          • Marie sagt:

            Den Krimi habe ich sogar gesehen🙂. Fand die Idee sehr gelungen und die Darstellung der Kommissarin Saga Noren wirkte sehr authentisch. War für mich allerdings etwas merkwürdig vom Empfinden her ihr aus der Zuschauerperspektive zuzuschauen; ich kenne es ja sonst andersherum.
            Wobei ich mich sehr bemühe nicht mehr so aufzufallen wie es mir früher passiert ist mit dem Kaffee und so. Mit Sexualpartnern gehe ich auch (etwas) freundlicher & unauffälliger um, als es im Krimi die Kommissarin macht. Da stört es mich jedoch, wenn die Leute ständig schreiben und sich zum reden statt zum Sex treffen möchten. Erst recht, wenn sie über ihre Gefühle reden möchten und kitschig sind. Ich finde es besser, wenn man sich hin und wieder zum Sex trifft und danach jeder erstmal wieder seiner Wege zieht. Zusätzlich kann man ja gerne ein bisschen zusammen an der Playstation bzw. am PC zocken; Sport & Paintball gefallen mir auch sehr. Meine Einstellung dazu scheint aber – vor allem am Anfang – auf Verwunderung zu stoßen – selbst wenn ich es erkläre.

            Was ich lange nicht verstanden habe ist, warum recht viele Ärzte im Patientengespräch am Anfang small-talk halten. So ganz erschließt es sich mir immer noch nicht, aber ich weiß welche Antworten sie hören möchten und wann ich lächeln sollte.

            Am meisten lerne ich ohnehin durch Beobachten und Abschauen von Verhaltensweisen meiner Mitmenschen; zudem haben meine Eltern immer viel Wert darauf gelegt, dass ich lerne mit anderen sozial zu interagieren und mich diesbzgl. anzupassen. Fehler passiert mir, wenn ich vergesse den „Sozialmodus“ im Hintergrund mitlaufen zu lassen, weil ich z. B. in Gedanken bin oder mich etwas anderes als dieses soziale Miteinander dann gerade mehr interessiert.

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  7. Und? Warum ist das so?

    Ich wage mal ein paar Vermutungen:

    Dass Asperger in Kombination mit motorischer Ungeschicklichkeit relativ häufig vorkommt, hat vermutich genetische Ursachen. So wie dunkle Haarfarbe in Kombination mit dunkler Augenfarbe häufiger vorkommt als dunkle Haarfarbe in Kombination mit heller Augenfarbe.

    Dass sie häufig Blickkontakt vermeiden kann daran liegen, dass sie sich zwar sehr gut konzentrieren können, aber immer nur auf eine Sache. Sie können also entweder gut beobachten oder gut zuhören, aber nicht beides gleichzeitig.
    Ich persönlich empfinde Blickkontakt obendrein häufig als zu intim und deshalb als unangenehm. Man erfährt beim Blickkontakt vom Gegenüber Dinge, die man meistens gar nicht wissen will. Damit meine ich nicht Mimik und ‚Augensprache‘ , – die verstehe ich nur rudimentär.

    Dass sie Redewendungen wörtlich nehmen, liegt daran, dass sie nicht sehr stark auf rein Zwischenmenschliches konzentriert und fixiert sind. Deshalb sind sie in diesem Berech schlecht trainiert.
    Der Grund hierfür ist wiederum ganz einfach: ‚Die Bühne ist viel zu groß für dieses Theaterstück‘.

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  8. anonym sagt:

    ups, Seite nicht erkannt aber sieht gut aus, ich mag das schlichte🙂

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