Sexismus.

Veröffentlicht: August 17, 2013 in Comics, Mann-Frau-Kram
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Ein Widerspruch, der mir heute zum allerersten Mal wirklich aufgefallen ist.

belästigung

Kommentare
  1. m sagt:

    Genau. Starren, Ladies, heißt nicht automtisch: „Ich will Sex“. Wir starren ja auch bei Unfällen. :trollface

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  2. ich finde es interessant, dass deine figürchen nun lange haare haben. ist das schon sexismus? sind das frauen? oder zwei tarzans? war das jetzt auch schon wieder sexismus? oder rassismus?:/

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    • du wirst lachen aber ich habe tatsächlich darauf gewartet dass mal jemandem auffällt dass meine figuren „generisch maskulin“ sind. die ohne haare können m oder w sein und wenn es frauen sind wird es explizit gekennzeichnet. (wenn es männer darstellen sollen gebe ich ihnen meistens namen wie „klaus“ oder so^^) … ich glaube, das könnte man schon wieder als mangelnde inkulsion kritisieren.

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      • du bist einfach viel zu unempathisch und feinfühlig! aber, was hat es eigentlich auf sich, dass der großteil der feministinnen, zumindest diejenigen, die bei uns auf der uni rumlaufen und in meinen kursen drin sitzen, kurze haare tragen? DAS bezieht sich dann doch nicht auf’s generische maskuline, oder? brechen sie damit nur die klischées auf, um gleich ein neues wieder einzurichten? brainzfreeze.

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        • Neuer Peter sagt:

          Möglicherweise fühlen sich Frauen, die sich in eher weiblichen Rollen nicht wohl fühlen, auch in besonderer Weise zu feministischen Ideen hingezogen. Das kann eine ganz banale Korrelation sein, weder das eine noch das andere muss hier Wirkursache des anderen sein.

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          • *unfeinfühling sollte das oben übrigens heißen😀 mist. jetzt weißt du, was ich in echt über dich denke..

            aber wieso tragen sie dann kurze haare, wie auch die meisten, als solche sozialisierte, männer es tun? die fühlen sich ja eher seltener zu feministischen ideen hingezogen…einfach, weil frau mit langen haaren automatisch zu sehr als frau wahrgenommen wird und man, also frau, sich davon abgrenzen will?

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            • @Heroine
              Vielleicht ist ihnen nicht so wichtig, auf bestimmte Männer attraktiv zu wirken. Vielleicht finden sie´s praktischer. Vielleicht meinen sie dass es ihnen besser steht. Vielleicht gehen ihnen lange Haare auf die Nerven. Es gibt auch Nichtfeministinnen die kurze Haare tragen😉

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              • klar, das sind alles antworten, die ich mir schon durch den kopf habe gehen lassen. aber es ist einfach auffällig, dass der großteil der feministinnen, die ICH kenne, alle kurze haare tragen – und irgendwie beschleicht mich das gefühl, dass sie es nicht tragen, weil es praktischer oder schicker ist. aber das ist nur meine persönliche vermutung..vielleicht gibt es wirklich heimliche oder ganz unheimliche threads in feministenforen, wo sie sich darüber unterhalten wie unheimlich praktisch kurze haare sind und dass sie es nur weiter empfehlen können! man spart so viel zeit bei der täglichen hygiene! außerdem finden bestimmte männer sie automatisch weniger attraktiv! bäm! so viele fliegen mit einer klappe! (ich albere nur rum, ich hoffe, es fühlt sich niemand auf die füße getreten…ich habe übrigens schulterlange haare.)

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                • Naja, kurze Haare sind schon geil. Ich trauere auch manchmal meinem knallroten „Modell Holger“ (Zitat meines Friseurs) hinterher… Die Frisur trug ich übrigens als ich noch nix mit Feminismus am Hut hatte.

                  Lustigerweise haben viele meiner langhaarigen Freundinnen gesagt, dass sie das ja mutig fänden, sie würden das ja auch gerne mal probieren, aber ihr Freund hätte was dagegen…😀

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                  • echt? ohne mist, auf sowas habe ich noch nie rücksicht genommen. ich habe in meinem leben schon sehr viel mit meinen haaren gemacht, sie waren blau, kurz, vokuilamäßig als kind, von blond auf schwarz, wieder auf blond, braun…blabla. kurz und lang auch. kurz steht mir ausgesprochen gut, also tatsächlich. aber ich bastle zu gerne frisuren (ich bin fan der 50’s haar- und kleidermode), hier mal eine tolle, dann glatte haare, pony, pferdeschwanz, dutt, affenschaukeln…das alles sind die gründe für meine langen haare..mein freund sieht immer erst das endergebis, aber hat sich bisher auch noch nie beschwert🙂

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                  • Neuer Peter sagt:

                    Dass die Freundin die Frisur ändert ist oft aber auch ein todsicheres Zeichen dafür, dass die Beziehung im Arsch ist und sich wohl bald erübrigt hat.😉

                    Keine Ahnung, warum das so ist, aber die Phänomene Ende der Beziehung und Neue Frisur treten so häufig zusammen auf, das kann kein Zufall sein!😉

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                    • m sagt:

                      Wandernde Frisuren sind doch etwas hervorragendes. Abwechslung FTW!

                      Meine große Liebe, meine Freundin also, stand unglaublich auf meine langen Haare. Es waren Dreads. Ich spielte irgendwann, über längere Zeit, mit dem Wunsch mir eine fast-Glatze zu machen. Sie hat das nie ernst genommen bis mir gedroht. Schließlich war es soweit, die Haare waren ab. Das Ergebnis war ein veritabler Zusammenbruch ihrerseits. Furchtbar. Ich fühlte mich schuldig. Fast wie ein Schwerverbrecher.

                      Nach dem ersten Schock allerdings lief es besser als zuvor. Die ganze Sache hatte Schwung hineingebracht und war eine gute Veränderung.

                      Ich finde kurze Haare an Frauen gut. Lange auch. Einer meiner Begleiterinnen habe ich sogar eigenhändig eine Glatze rasiert. Auf ihren Wunsch. Ich fand auch das cool.

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                    • Ich kenne eigentlich nur langhaarige Feministinnen, bis auf mich keine einzige mit kurzen Haaren. Abgesehen davon hatte das Ändern meiner Frisur und/oder Haarfarbe nie etwas mit meiner Beziehung oder meiner politischen Überzeugung zu tun. Zum Glück hatte ich auch noch nie einen Freund, der mir irgendwas mit meinen Haaren verbieten wollte. Ich würde mich zu Tode langweilen, wenn ich immer gleich aussehen müsste.
                      Als langjährige Friseurin kann ich aber die These unterstützen, dass Menschen es auch gern nach außen tragen wollen, wenn sich in der Seele oder im Leben etwas schwerwiegend verändert. Das kann auch ein Beenden der Beziehung, ein neuer Job oder ein Umzug sein.
                      LG Lotti

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        • anonym sagt:

          ach hf1d das ist jetzt aber komisch, du hast das mit der MädchenMANNschaft entdeckt und jetzt das mit den Haaren, du suchst doch nicht bewust nach sowas oder? jetzt haben wir schon zwei Geheimnisse, wohin soll das blos führen🙂

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          • ich hab einfach eine liebe für details🙂 und eine mehrfach gespaltene persönlichkeit, die sich immer den part von irgendeinem der stereotypen aussucht und mich dann auf solche dinge hinweist, mit dem finger auf mich zeigt und anschließend ausschimpft, wenn ich mich wieder irgendwo diskriminierend oder unbewusst verhalte. die stimmen sagen dann immer ‚und was ist, wenn du es von DIESER seite betrachtest? und was ist mit dieser hier? denk dich doch bitte mal in diese position hinein, ja?‘ irgendwann werde ich dann so von meiner paranoia in besitz genommen, dass ich am ende auch nur panisch behaupten kann, dass das ampelMÄNNCHEN doch nur eine frau mit hosenanzug ist!!!! und ich wirklich nichts für all das elend auf der welt kann ._.

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  3. Neuer Peter sagt:

    Ich bin mir immer noch nicht sicher, was Frauen eigentlich meinen, wenn sie sagen, dass ein Mann starrt.

    Ich glaube nicht, dass es besonders viele Menschen gibt, die so wenig soziale Kompetenz aufweisen, dass sie jemanden tatsächlich über einen längeren Zeitraum anstarren (also länger als 5 Sekunden). Meinen Frauen den kurzen, begutachtenden männlichen Blick den Körper der Frau entlang? Das dauert nicht mal eine Sekunde.

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    • Ich finde es gibt verschiedene Arten von Starren. Wo bei mir die Grenze liegt ist, wenn die Person absichtlich versucht mich auf ihr Starren aufmerksam zu machen, also besonder penetrant immer auf eine Stelle schaut und so dass ich es bemerken muss. Quasi aktiv meine Aufmerksamkeit erregt um mir zu zeigen wo sie hinstarrt. Und mir „folgt“, also wenn ich mich z.B. wegdrehe dann die Position ändert um wieder freie Blickrichtung zu haben.
      Da würde ich mir in gewissem Sinne belästigt vorkommen, würde es jedoch noch nicht unter „sexuelle Belästigung“ sortieren sondern lediglich unter dem Oberbegriff „belästigung“ verbuchen.

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    • @neuerpeter
      Mein Ex-Lateinlehrer vom Kolleg hatte die Angewohnheit mir bei Einzelgesprächen statt ins Gesicht auf die Brüste zu gucken. Also durchgehend.
      Und ein paar Mitschüler beherrschten die Kunst des unangenehmen Starrens auch sehr gut. Kommt besonders geil im Unterricht, wenn du dich dann noch nicht mal mehr traust, an der Nase zu kratzen ^^.

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      • Neuer Peter sagt:

        Mitunter ist es aber auch sehr gemein, wenn dein Gegenüber die Ware sehr gut auslegt.

        Ich mache ab und an mal Produktpräsentationen. Wenn da eine Frau mit sehr großzügigem Ausschnitt im Raum sitzt, ist das schon verdammt irritierend. Und unprofessionell, aber das ist was anderes.

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        • Ich finde auch, dass ein sehr tiefer ausschnitt in gewissen Situationen belästigend sein kann. Grade auf der Arbeit. Und es mag unpopulär sein aber ich finde, eine Frau hat ihre aufregerechte verloren, wenn sie einen extrem tiefen ausschnitt hat, wo man fast die Nippel sieht und jemand starrt drauf. anfassen rechtfertigt das natürlich nicht, aber übers Starren beschweren und den Umstehenden die Titten unter die Nase zu halten ist heuchlerisch.

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          • balrog82 sagt:

            So ist es🙂 Meiner Meinung nach funktioniert sexuelle Belästigung in beide Richtungen. Man(n) kann auch durch einen zu tiefen Ausschnitt belästigt werden.

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          • Stefan sagt:

            Meiner Meinung nach ist der „Aufreger“, wenn er denn kommt meist als „Seht her ich bin sooo toll und begehrt“ daher. Man fällt morgens nicht zufällig in sexy Kleidung rein.

            In Discos ist das ja auch ständig zu bemerken. Aufbrezeln bis zum Gehtnichtmehr und hoffentlich wird man beachtet. Wird dann Beachtung geschenkt gibt es zwei möglichkeiten
            * Hysterisch werden und sagen, dass alle nur „gaffen“ (beschert noch mehr Aufmerksamkeit)
            oder
            * einfach zufrieden zur Kenntnis nehmen, weil sich der ganze „Aufwand“ gelohnt hat.

            Sonst gibt es noch die Kategorie von Leuten, die tatsächlich unangenehm/bedrohlich werden und überall nachstellen. Davon gibt es aber hoffentlich wenige.

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        • Dominik sagt:

          Naja in der letzten Uebung bei mir sass zB eine Studentin mit recht kurzem Rock in der ersten Reihe. Da muss man sich dann drauf konzentrieren wegzusehen und nebenbei noch inhaltliche Dinge erzaehlen. So lang mach ich das ja noch nicht, daher nehme ich an, dass das mit der Zeit einfacher wird, wenn man mehr Uebung damit hat. In dem Fall konnte ich mich aber immerhin an die andere Seite vom Hoersaal stellen, so dass die Dame groesstenteils aus dem Blickfeld war… Soll jetzt auch nicht so klingen, dass ich mich beschweren wollte, sondern sollte nur zum Ausdruck bringen, dass das nicht immer so einfach ist.

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      • Es beschwert sich ja niemand über nen kurzen Blick, aber sich regelrecht mit den Brüsten zu unterhalten ist ne andere Qualität. Das ist mindestens so unprofessionell wie ein Ausschnitt bis zum Bauchnabel.

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    • Dominik sagt:

      Wird sicher individuell unterschiedlich sein, was als belaestigend empfunden wird. Manche werden sich auch dadurch gestoert fuehlen. Letztlich waere ja die einzige Moeglichkeit, soweit ich das sehe, einfach gar nicht hinzusehen, da man sonst immer Gefahr laeuft was falsch zu machen. Das ist aber auch gar nicht so einfach, ich weiss nicht ob Sie das schonmal ausprobiert haben… vielleicht waere da so ’ne art Peril-O-Vision wie bei Douglas Adams hilfreich.😉

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      • Heinz sagt:

        „Letztlich waere ja die einzige Moeglichkeit, soweit ich das sehe, einfach gar nicht hinzusehen“
        Bloß nicht, was meinst du wie beleidigt einige Damen sind, wenn du deren Aussehen nicht würdigst, für einige ist das schlimmer als wenn du sie anstarrst.

        Also merken wir uns:
        Wie du es machst, falsch ist es garantiert.

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    • anonym sagt:

      also ich weis schon was die Frauen da meinen, denke ich mal. Also bei uns ist das so, wir wollen ausgehen, sie (also mein holdes Weib) steht im Schlafzimmer vor dem Spiegel und zieht sich an und Ich?

      ich STARRE und STARRE ……………………….. weis garnicht wie du das mit ein paar Sekunden hinbekomms🙂

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    • Haselnuss sagt:

      Mann ist unattraktiv und schaut die Frau an: Starren.
      Mann ist attraktiv und schaut die Frau an: Oh mein Gott, er war so selbstbewusst und hat mich total verträumt angesehen. Waaaaaaahnsinn!

      Blickkontakt ist u. A. ein Zeichen für Offenheit und Interesse. Wenn die Dame allerdings so viele (soziale) Neurosen aufweist, dass nicht einmal EMN ihr helfen kann, nach meiner Erfahrung jede zweite deutsche Frau*, wird sie jeden Blick als „komisch“ werten.

      *😀

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  4. Alexander sagt:

    Schaut man hin, ist man „selbstvesrändlich ein notgeiler Perverser,w enn nicht gar ein Vergewaltiger!

    Schaut man hingegen weg, ist man „logischerweise“ entweder homosexuel oder nur ein verklemter Spießer!

    Bis zur Gleichberechtigung ist es noch ein langer und setiniger Weg…

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  5. […] oder feministische posizjonen lächerlich zu machen: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und […]

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  6. Auf den Punkt! Btw sagt meine frau, dass für die meisten ihrer geschlechtsgenossInnenX mindestens 80% aller (!) Männer „eklig“ sind; auch ein ismus.

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  7. Holger sagt:

    Ich trage mein Haar lang!

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  8. Max sagt:

    Ich finde es interessant, dass hier sehr viel darüber geredet wird, wie die (vermeintliche) Allgemeinheit der Frauen (vermeintlich) falsch auf dieses oder jenes reagiert. Ich habe keinen Kommentar gelesen, der sich damit beschäftigt wie Männer auf analoges Verhalten reagieren. Ist die unterschiedliche Häufigkeit mit der Männer und Frauen mit diesem oder jenem konfrontiert werden vielleicht durch dieses strukturellen Probleme, von denen immer alle reden, bedingt?

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  9. Mari Curie sagt:

    Ich habe den Comic nicht verstanden. Erklärbär bitte.

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  10. Das Karmaproletariat sagt:

    Als Sexismus wird die auf das Geschlecht (lat. sexus) bezogene Diskriminierung bezeichnet. Sexuelle Belästigung oder sexuelle Provokation ist eine andere Sache.
    Begriffe begreifen hilft die Welt begreifen.

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