Feministinnen fordern Obdachlosenquote!

Veröffentlicht: August 24, 2013 in Mann-Frau-Kram, Satireartikel
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Nach der Quote für Manager fordern mehrere feministische Gruppen nun eine Quotenregelung für den Bereich Obdachlosigkeit. Eine offizielle Sprecherin der Initiative „Obdachlosenquote“ lässt verlauten, dass es nicht hinnehmbar sei, dass mehr als drei Viertel aller Obdachlosen männlich seien. „Obdachlose prägen entscheidend das Bild einer Stadt. Es kann nicht angehen, dass hauptsächlich männliche Obdachlose auf der Straße sitzen und Passanten ansprechen.“

Die Vertreterinnen der Interessensgemeinschaft für mehr obdachlose Frauen fordert, dass bis Ende 2014 eine Obdachlosenquote von mindestens 40% erreicht werden solle und sieht hier die Verantwortung sowohl beim Staat als auch bei den Obdachloseneinrichtungen: „Obdachlosigkeit ist für Frauen oft unattraktiv. Das Leben von Obdachlosen ist zu sehr auf die Bedürfnisse von Männern ausgerichtet und schreckt Frauen ab die Obdachlosigkeit zu wählen. Des weiteren haben Männer viel weniger soziale Netze, die sie vor der Obdachlosigkeit bewahren als Frauen. Ausserdem gibt es teilweise extra Angebote, die sich ausschließlich darauf konzentrieren, Frauen von der Straße zu holen wohingegen Männer unbehelligt ihre Obdachlosigkeit ausleben dürfen.“

Feministinnen beklagen, dass sich mittlerweile regelrechte Seilschaften unter den Männern gebildet hätten, die Frauen nur wenig Möglichkeit gäben, obdachlos zu werden. Katrin M. erzählt: „Ich hatte meine Wohnung verloren und wollte mir gerade in der Fußgängerzone einen Schlafplatz suchen als mich ein Streetworker ansprach und mich in eine Einrichtung für obdachlose Frauen brachte. Dort ermutigte man mich, meine Tochter anzurufen, mit der ich 3 Jahre keinen Kontakt mehr hatte, und sie half mir eine neue Wohnung zu finden. Als Frau ist es kaum möglich soziale und familiäre Beziehungen mit Obdachlosigkeit zu vereinbaren. Männer haben da viel weniger Probleme keine Unterstützung zu finden.“

Auch seien Frauen mehr dazu sozialisiert um Hilfe zu bitten und es falle ihnen schwerer als Männern, durch das soziale Netz zu rutschen. Um die Obdachlosenquote für Frauen zu verwirklichen sei es daher nötig, dass Männer ihre Einstellung änderten und es mehr Angebote für Männer gebe, Obdachlosigkeit zu vermeiden. Insgesamt, so Feministinnen, sei es nötig, dass die Männer auf einen Teil ihrer Privilegien verzichteten um Frauen ebenfalls die Möglichkeit zu geben sich in der Obdachlosigkeit zu beweisen. Gleichstellung müsse endlich das oberste Ziel werden.

Kommentare
  1. guinness44 sagt:

    Die Obdachlosenquote für Frauen wird auch zu einem spürbaren Effekt bei Infrastrukturmaßnahmen führen, da alle Brücken mit entsprechenden Frauen Toiletten nachgerüstet werden müssen bzw. am besten sofort neue Brücken nur für Frauen gebaut werden

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  2. tom174 sagt:

    Ausserdem ist es ganz klar, dass gemischte Obdachlosengruppen deutlich mehr Spass haben und produktiver sind😀

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  3. Bernd Lauert sagt:

    Ohen Gender Gap kann ich den Text nicht ernst nehmen!

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  4. tylercobue sagt:

    Ich bin für die Quote! Das Problem ist doch, Obdachlosigkeit und Kinder lassen sich nur schlecht unter einen Hut bringen. Aber mit einer Quote wären die Städte gezwungen das Leben für Obdachlose kinderfreundlicher zu gestalten.
    Außerdem haben Studien gezeigt, dass Sozialarbeiter bei der Auswahl, wem sie zu einer Wohnung verhelfen sexistisch vorgehen und bei gleicher Eignung meistens den Mann auf die Straße schicken.

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  5. Kinch sagt:

    ++++++ Gesucht: Artikel über Dickenfeindlichkeit ++++++++

    Seit Samstag wird unser geliebter Artikel über Dickenfeindlichkeit vermisst. Der Artikel ist ungefähr 900 Wörter groß und 24 Stunden alt. Als Besondere Merkmale hat er zwei Aufzählungspunkte und zwei Nachträge.

    Leider ist besagter Artikel entlaufen und hinterlässt nur noch eine 404 Fehlermeldung: https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2013/08/22/psychologiekram-zur-dickenfeindlichkeit/

    Hier ein aktuelle Photo: http://abload.de/img/screenshotpzuq6.png

    Wir vermissen den Artikel sehr und freuen uns über jede Meldung bezüglich seines Verbleibs. Wer Informationen hat, bitte hier melden.

    Viele Grüße
    Die Leserschaft

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    • Du musst jetzt ganz stark sein: Der Artikel wurde gestern tot aufgefunden. Offenbar hat ihn jemand rücksichtslos in einen Papierkorb gesteckt und dort ist er schließlich nach langem Todeskampf verstorben. Es tut mir sehr leid das mitteilen zu müssen.

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    • Aaron Klewer sagt:

      Also ich war als Sanitäter vor Ort und habe noch versucht den Artikel zu reanimieren. Leider waren alle Versuche zwecklos und der Artikel musste von einem Bestatter abgeholt werden.

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  6. Spacemarine sagt:

    Was ist das für eine gequirlte Scheiße..Niemand will sein Dach über den Kopf verlieren..Spinnt dieser Hühner Verein…???

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  7. […] bereits eine Frauenquote für Obdachlose gefordert wurde, hier eine weitere feministische (und somit total sinnvolle!) […]

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