Einsparungen: Krankenkasse ersetzt Psychotherapeuten

Veröffentlicht: August 27, 2013 in Psychozeug, Satireartikel
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Babykatze: Awwwww

Gestern gaben die DAK und die Barmer bekannt, in Zukunft keine Psychotherapien mehr zu bezahlen. Diese zunächst schockierend erscheinende Entscheidung begründeten die Kassen mit neusten Untersuchungen, denen zufolge es weit bessere und kostengünstigere Methoden gäbe: „Mehrere hausinterne Studien ergaben, dass eine Kiste voller Babykatzen den selben Effekt hat wie drei Stunden Psychotherapie. Patienten, die ihren Kopf für 20 Minuten in eine Kisten mit Babykatzen steckten gaben an, ein intensives Glückgefühl zu verspüren. Weitere Studien ergaben, dass Welpen ähnliche Effekte ergaben, so dass Katzenallergiker problemlos ebenfalls von der Therapie profitieren können.“

Barmer und DAK böten nun in Kooperation mit verschiedenen Züchtern und Tierheimen psychisch Belasteten die Möglichkeit sich 3 bis 5 Mal die Woche für zwanzig Minuten in einen Raum mit Babykatzen zu begeben. Erste Ergebnisse mit Pilotpatienten waren äußerst zufriedenstellend. Marianne H., zuvor aufgrund einer Depressiven Störung in Behandlung erklärt: „Zuerst war ich sauer nach drei Monaten meine Psychotherapie abbrechen zu müssen, aber… es sind Babykatzen!“ Peter K. ist sogar bereit uns ein Interview während einer Therapieeinheit zu geben: „So flauschig!!! So putzig! Oooooh komm her du Knutziwutzimitzipupsi!“

Offenbar überlegen weitere Krankenkasse, dieses Projekt zu übernehmen. Problematisch sei es für Menschen, die gegen alle Tierhaare allergisch seien und weder Katzen noch Hundebabys nutzen könnten. Experimente mit Fischen und Vogelspinnenbabys hätten weit weniger positive Effekte ergeben.

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Kommentare
  1. stefanolix sagt:

    Jetzt erkenne ich den tieferen Sinn des Dschungelcamps.

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  2. 😀 Hab ich doch schon immer gewusst! (und mein Kater auch, der ist approbierte Antidepressionskatze :))

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  3. IULIUS sagt:

    Soll ja mit Babys auch funktionieren…

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  4. frauhilde sagt:

    Aber was passiert mit den Babykatzen, wenn sie erwachsen werden und das Kindchenschema verschwindet?
    Einen Psychotherapeuten kann man ja ggf. wiederverwenden, aber eine erwachsen gewordene Babykatze?

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    • Heinz sagt:

      Awwwwwww Babykatzen wo soll ich unterschreiben?

      xD

      Die wird, ganz normal als Katze an Katzenliebhaber verkauft und vergiss nicht, dass man Babykatzen auch mehrmals verwenden kann – bis sie erwachsene Babykatzen sind.

      PS.: Da fehlt eine Antwortmöglichkeit:
      „Awwwwwww Babykatzen!“

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    • Blacky sagt:

      Verkaufen.
      Alternativ könnte ich mit schmackhaften Rezepten aushelfen.

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  5. Heinz sagt:

    „Experimente mit Fischen und Vogelspinnenbabys hätten weit weniger positive Effekte ergeben“
    Katzenbabyfotooos soooo süüüüssss

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  6. Nami1986 sagt:

    und deswegen brauche ich noch mehr katzen *_* awwwwwwwwwwwww

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  7. Blacky sagt:

    Aww, wir haben auch gerade wieder Katzebabies, ~5 Wochen alt, eine etwas pelzigere Variante.

    Unbezahlbar, sich nach einem stressigen Arbeitstag ein bißchen beklettern, beknabbern und besüßen zu lassen.

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  8. Milan sagt:

    So ein Eintrag sorgt direkt für gute Laune und ein bisschen stimmt es ja auch🙂
    Tiere (Katzen/Hunde, weniger Goldfische und Vogelspinnen) wirken sich ja in der Tat gesundheitsfördernd aus!

    Danke =)

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  9. neschka sagt:

    Gestern von den Einsparungen der Krankenkassen erfahren – heute dieses Video entdeckt.
    Katzenbabys halt🙂

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