Kinder, Kinder….

Veröffentlicht: September 4, 2013 in Comics
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Kommentare
  1. Kinch sagt:

    Ja, das stimmt leider. Das ist die typische Denkweise zu diesem Thema.

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    • aber welch logik… „kinder zu haben ist das tollste das es gibt…. keine kinder zu haben ist egoistisch“ ja nee is klar^^

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      • Balrog sagt:

        Auch das ist wieder ein erstklassiges Beispiel aus dem wahren Leben. Ein Hoch auf das Nicht-Kinder-kriegen!

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      • Kinch sagt:

        Ich habe das auch schon in der ursprünglichen Fassung so aufgefasst^^, weil ich über diese Widersprüchlichkeit auch schon oft gestolpert bin.

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        • Ich war mir im Nachhinein nicht sicher ob es wirklich klar wird aus dem (ersten) Comic. Das ist ja eine Logik, die einem derartig oft begegnet und scheinbar bei den meisten vollkommen akzeptiert wird😀

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          • stefanolix sagt:

            Ohne die Kommentare zu lesen habe ich den Comic von vornherein eher psychologisch verstanden: Der Egoismus der rechts abgebildeten Person scheint mir darin zu liegen, dass diese Person (sinngemäß) sagt:

            – mein Kind
            – mir ist es gegeben
            – in meinem Leben
            – das Kind ist mein Glück …

            Und so handeln ja dann auch viele Eltern. Sie wollen ihre Kinder zu Abziehbildern ihrer selbst machen.

            Was die andere Seite betrifft: Auf absehbare Zeit leben wir in einem Land, das keine echten Nachwuchsprobleme haben wird, weil Menschen aus anderen Ländern hier arbeiten wollen. Somit haben wir das große Privileg, uns für oder gegen Kinder zu entscheiden.

            Ich [als Vater] würde Eltern weder Altruismus noch Egoismus unterstellen. In Wahrheit ist die Entscheidung für oder gegen ein Kind so komplex, dass uns als Außenstehenden kein Urteil zusteht.

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            • Darum geht es. Ich unterstelle Eltern deshalb Egoismus weil ich grundsätzlich jede bewusste Entscheidung für egoistisch halte, da jede Entscheidung danach abgewägt wird welche Vorteile man sieht.
              Selbst wenn ich rausgehe und wahllos anonym 50 Euro verschenke, dann tue ich das aus dem egoistischen Motoiv heraus mich als guter, wohltätiger Mensch zu fühlen und damit mein Ego aufzuwerten.

              Ich sehe Egoismus aber auch absolut nicht als etwas schlechtes oder falsches an sondern als etwas gesundes. Ich finde, Menschen versuchen meist zu sehr diesen gesunden Egoismus mit irgendwelchen vorgeschobenen Gründen zu rechtfertigen statt dazu zu stehen.

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    • Nochmal etwas aktualisiert in der Hoiffnung, dass es so prägnanter ist🙂

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  2. arwen1234 sagt:

    Hab ich schon sooo oft erlebt.
    Aber da fehlen noch Sätze wie „Wer keine Kinder hat, wird im Alter depressiv. Oder anders psychisch krank. Und vereinsamt. Und keiner kümmert sich um dich, wenn du Pflege brauchst.“
    Und es fehlt die Stelle, wo nach „Kinder sind das tollste der Welt“ ebenjenes strampelt, zappelt, quengelt oder sonstwas macht, was Aufmerksamkeit erregt, weshalb der Elternteil erstmal das Gespräch unterbrechen muss, um fünf Minuten in hoher Stimmlage den Namen des Kindes zu brüllen, um es schließlich am Arm zu zerren und dann völlig entnervt zu sein. *g*

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  3. Nick sagt:

    köstlich, wie immer🙂

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  4. tom174 sagt:

    hmmm. Ich verstehe tatsächlich beides.
    Es ist unglaublich, welch genetisches Programm abläuft, wenn man Kinder hat. Ich wollte schon immer Kinder, aber als ich meine erste Tochter das erste mal auf der Brust liegen hatte, das war unbeschreiblich. Ich glaube, das ist wirklich unvergleichlich.
    Das zweite.. Das ist dann weniger emotional. Unsere Gesellschaft braucht Kinder. Kinder und deren Erziehung/Bildung sind hier unabdingbar. Ich meine, dass ich (jetzt 39) noch Rente bekomme, von dem Gedanken habe ich mich lange verabschiedet. Die bewusste Entscheidung, keine Kinder zu bekommen ist tatsächlich egoistisch. Andererseits liegt mir nichts ferner als irgendwem ein Lebensmodell aufzuquatschen. Egoistisch zu sein ist jedem sein gutes Recht. Jeder hat das Recht, sein Leben so zu leben, wie er das mag.

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    • Also ist es egoistisch in einer total überbevölkerten Welt keine Kinder zu wollen? Nicht zu vergessen dass Kinder sehr viel Geld kosten um sie aufzuziehen (auch den Staat) und es keineswegs sicher ist, dass sie dann „unsere Rente zahlen“. wir zahlen selbst unsere Rente weil wir in die Rentenkasse einzahlen.

      Nichts dagegen wenn Leute Kinder wollen und damit glücklich sind, ich finde das schön. Mich nervt es nur wenn dieses „Kinderwollen“ dann auf teufel komm raus als altruistischer akt verkauft werden will, so als hätten menschen mit kindern nun mehr für die gemeinschaft getan. Kinder zu kriegen ist genauso egoistisch wie keine Kinder zu kriegen weil beides eine persönliche entscheidung ist die sowohl persönlich als auch gesellschaftlich vor- und nachteile hat. und ich glaube nicht dass irgendwer auf der welt sich dafür entscheidet kinder zu kriegen um was für die gesellschaft zu tun obwohl er selbst gar keinen bock darauf hat.
      warum können menschen mit kindern nicht sagen „Jo, ich habe mir das schön vorgestellt ein kind zu haben und habe mich deshalb dafür entschieden“ statt „kinderlosigkeit ist egoistisch“ vorzuschieben?

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      • IULIUS sagt:

        „Nicht zu vergessen dass Kinder sehr viel Geld kosten um sie aufzuziehen (auch den Staat) und es keineswegs sicher ist, dass sie dann “unsere Rente zahlen”. wir zahlen selbst unsere Rente weil wir in die Rentenkasse einzahlen.“

        Die Einstellung wundert mich ja nun doch.
        Der Staat, d. H. die Gemeinschaft hält sich gewaltig zurück bei den „Kosten“ der Kinder, verdient aber daran, sobald sie arbeiten gehen. Das bischen Kindergeld bekommt der Staat locker über den Konsum der Kinder zurück. (Kleidung, Essen, Trinken, größeres Auto etc…)

        Die Rentenkasse ist leer. Das was Du einzahlst geht sofort an die derzeitigen Rentenbezieher. Und die Kinder der anderen die Zahlen später Deine Rente. Dafür bekommen die Eltern viel zu wenig Unterstützung. Im Grunde müßte die Allgemeinheit die Kosten für die Aufzucht von Kindern vollständig übernehmen.

        Tatsächlich ist, daß Eltern sich für die Entscheidung, Eltern zu sein, zu oft „entschuldigen“ müssen. Da kommen natürlich solche Kalauer wie oben.

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        • Ich finde es cool wenn Leute Kinder kriegen, egal ob eins oder fünf oder zehn^^
          Aber es ist nicht nur das Kindergeld, auch Schulen usw. Bis ein Kind groß ist, kostet es nunmal. Und später kostet es wieder Rente. So ist das halt. Wir alle sind mal Kostenfaktoren, mal bringen wir was ein. Manche mehr, manche weniger.
          Es geht ja nicht darum jetzt Eltern anzuckacken sondern darum, dass Kinderkriegen kein altruistischer Akt ist sondern eben hauptsächlich eine Entscheidung mit Vor- und Nachteilen (persönlich und gesellschaftlich).

          Wenn man mit der „Mein Kind zahlt deine Rente“-Sache ankommt müsste man dann wohl konsequenterweise alle Eltern mit Kindern, die nie einer Erwerbsarbeit nachgehen (weil sie vielleicht behindert sind, Frührentner werden, Hartz IV beziehen, früh versterben) als Versager anscheißen. Aber es geht ja kaum darum, nur irgendwie „produktiv“ zu sein im Leben sondern darum, dass wir Menschen sind, egal ob wir finanziell was einbringen oder nicht.

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          • IULIUS sagt:

            Hier läufst Du selber in einen Denkfehler rein.😉

            Du argumentierst über Kosten – Es ist Dir aber egal. Ja was denn nun?

            Und wenn wir über Kostenfakttoren gehen könnte man ja mal über Politiker reden.😉

            Betreffend Rente gibt es einen „Generationenvertrag“ der wurde aber beschlossen, als Menschen sich noch nicht bewußt und in dem Umfang wie heute beschließen keine Kinder zu wollen.
            Es dürfte zweifelfrei sein, daß Kinderlose erheblich mehr von der Gemeinschaft profitieren als andere.
            Hierbei geht es um gesunde Menschen, die teilweise ganz bewußt den Vorteil für sich nutzen und dann auch noch verächtlich auf Eltern herabsehen. Hier ist der Egoismus nicht mehr gesund.

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            • Wenn argumentiert wird, dass Kinderlose weniger in die Gemeinschaft einbringen argumentiere ich schon auf der Ebene zurück. allgemein ist es aber aus meiner sicht kein gutes argument.
              Wenn jemand sagt, dass mein Kleid hässlich ist weils blau ist“ korrigiere ich ihn auch, wenn es ein rotes kleid ist – das bedeutet aber nicht, dass ich der meinung bin, dass die farbe rot oder blau hässlich ist oder ich der meinung, dass kleiderbarbe wichtig ist, zustimme^^

              Du kannst es einfach nicht so pauschal sagen. Dazu müsstest du erstmal definieren, welche Kriterien für dich „in die Gemeinschaft was einbringen“ ausmachen.
              Ein kinderloser Mensch, der eine Erfindung macht mit der CO2 in sauerstoff umgewandelt werden kann bringt vermutlich mehr ein als die siebenfachen eltern, die ihre kinder verwahrlosen lassen.

              Ja, Kindererziehung ist eine große Leistung, aber bloß weil man Kinder in die Welt gesetzt hat bedeutet das nicht, dass man deshalb automatisch mehr für die Gesellschaft getan hat.

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              • IULIUS sagt:

                Gerade verkörperst Du das, was Deine Cartoos ausdrücken.😉

                Im vorletzten Beitrag argumentierst Du, „Kostenfaktor Schule“ bei Kindern. Du vergißt dabei, daß Du ein abgeschlossenen Hochschulstudium hast, was Dir (wahrscheinlich) die Gesellschaft finanziert hat.
                Da könnte man auf die Idee kommen, Du verwährst anderen etwas, was Du selber bekommen hast. – Nur weil Du es aus Deinen Steuergeldern mitfinanzieren mußt.

                Der Vergleich mit Kinderloser Mensch, der eine Erfindung macht die Welt verbessert und Eltern, die ihre Kinder verwahrlosen lassen. Dürfte auf den ersten Blick stimmen. Nur wenn man genau hinsieht kann man sich nicht Einzelfälle, die einem gerade in den Kram passen heraus picken, um seine – falsche – Argumentation richtig erscheinen zu lassen. Niemand verbietet Eltern Erfindungen zu machen, die die Welt verbessern. Und niemand garantiert Erfindungen bei Kinderlosen. Nicht einmal, daß die arbeiten.

                Du implizierst mit Deinem Vergleich:
                Eltern erziehen Kinder, Kinderlose verbessern die Welt. Selbst wenn es so wäre, wer hat die Menschen zur Welt gebracht und erzogen, die die Welt verbessern?

                Leben heißt nicht: Party machen und was interessiert mich der Morgen.😉

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                • WTF?! Mein argument bedeutet doch in keiner weise, dass ich kindern ihre schulbildung nicht gönne oder von „meinen steuergeldern“ schwurble. wenn ich sage, dass chronisch kranke für die kassen teuer sind bedeutet das auch nicht, dass ich dafür bin alle zu erschießen die mehr als eine grippe haben.

                  ich impliziere gar nichts, ich sage einfach, dass du nicht per se sagen kannst dass jemand mit kindern toller/besser/nützlicher für die gesellschaft ist als jemand ohne. es zählt immer das „wie“ und nicht das „wie viel“.

                  Ist es so schwer zu verstehen dass ich einfach nur sage, dass die Anzahl der Kinder die jemand hat nichts über seinen „Wert“ als Mensch aussagen?

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                  • IULIUS sagt:

                    „ich impliziere gar nichts, ich sage einfach, dass du nicht per se sagen kannst dass jemand mit kindern toller/besser/nützlicher für die gesellschaft ist als jemand ohne. es zählt immer das “wie” und nicht das “wie viel”.“

                    Klar kann ich das. Und zwar deswegen, weil ich mir keine extremen Einzelfälle rauspicke um damit zu argumentieren.

                    Eine Gesellschaft gäbe es gar nicht, wenn es keine Menschen geben würde, die Kinder bekommen. Und eine gesunde Gesellschaft verträgt auch das eine oder andere Extrem, ohne daß sie als ganzes Schaden nimmt.

                    Was mich an der Diskussion wirklich fassiniert ist, wie Du beim Thema Kinder drauf bist. ^^

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                    • vielleicht weil ich nicht denke dass menschen nonplusultraüberwesen sind, ohne die das universum kollabiert. dann kriegt halt keiner mehr kinder und die gesellschaft stirbt aus. wayne.

                      erinnert mich an die leute, die massentierhaltung damit rechtfertigen dass die schweine ja sonst aussterben würden, wenn sie keiner züchten würde um sie zu essen. ja und? es geht doch darum wie die qualität des lebens ist und nicht darum, ums verrecken noch ein paar mehr exemplare auf den planeten zu quetschen.

                      manche menschen nehmen ihre existenz einfach zu wichtig^^

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                    • IULIUS sagt:

                      Andere Menschen erkrären pausenlos, daß sie nichts gegen Menschen mit Kindern haben. ^^

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    • Schlubschi sagt:

      Warum ist das egoistisch? Weil unsere Gesellschaft nicht funktioniert wenn wir nicht immer mehr Nachwuchs produzieren? Das ist ein Schneeballsystem und das kann nicht funktionieren, von der einzelnen Produktivitätssteigerung und den dadurch resultierenden wenigeren Arbeitsplätzen bis zur völligen Kapazitätserschöpfung unseres Planeten.

      Das sehen wir jetzt schon, in 3.Welt Ländern verhungern die Kinder weil es nicht genug Arbeit für die Eltern gibt und dort garnicht die Möglichkeit besteht soviel Nahrung zu produzieren.
      Wir hier sind nur noch der kleine Teil der Reichen die das können, und dieser Teil wir immer kleiner werden.

      Egoismus aufgrund des Generationenvertrags will bei auch nicht so recht aufkommen, jede Generation muss mehr und mehr von seinem Einkommen Abdrücken und hat immer weniger Chancen jemals wieder das zurück zu bekommen. Damit ist der Generationenvertrag gescheitert. Ich zahle derzeit deutlich mehr als 400€ im Monat in die Rentenkasse ein, mein Arbeitgeber noch mal den gleichen Betrag und zusätzlich soll ich nochmal mindesten 400€ im Monat für meine private Vorsorge weglegen. Also am besten 1200€ im Monat für was, was ich letztendlich nicht bekomme. Ich bin übrigens 32 und glaube noch viel weniger an eine Rente.

      Nicht umsonst ist das Schneeballprinzip in Deutschland verboten…

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  5. Miria sagt:

    Natürlich ist es egoistisch keine Kinder zu bekommen. Genauso wie es egoistisch ist, Kinder zu bekommen. Beinahe jede Entscheidung, die ein Mensch tut wird in gewisser Weise aus egoistischen Motiven heraus getroffen.

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  6. tom174 sagt:

    wir zahlen selbst unsere Rente weil wir in die Rentenkasse einzahlen.
    Nein. Die staatliche Rente ist nicht kapitalgedeckt, dass der Generationenvertrag eher ein auslaufmodell ist sehe ich genauso. Unsere Welt ist überbevölkert, ja, und von mir aus könnte man tatsächlich die Bevölkerung gleichmässiger verteilen, auch kein Problem.
    Kinder bekommen ist ganz sicher kein altruisitscher Akt, niemand bekommt Kinder um anderen etwas Gutes tun zu wollen. Nochmal, ich will keinem Kinder aufschwatzen, wer nicht will, hat da sicher seine Gründe dafür. Ich würde auch niemand kinderlosem unterstellen er sei Egoist.

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  7. Judith sagt:

    Das Schlimme finde ich, dass man in einem gewissen Alter immer angesprochen wird – wollt ihr denn keine Kinder? Egal ob man nun keine möchte oder keine bekommen kann, es wird immer eine Erklärung erwartet…

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    • Ich merke das bei meiner Familie manchmal. Ich war schon seit ich Teenager war ganz klar darin, dass ich keine Kinder möchte. Anfangs wurde das abgetan mit „das ändert sich noch“ und jetzt mittlerweile wird es zwar im direkten Gespräch akzeptiert aber dennoch kommen gelegentlich so nebensätze wie „wenn ihr mal kinder habt“ oder „das wäre ein prima kinderzimmer“ oder „unsere enkel“ etc.
      Wirklich ändern wird sich das wohl nicht also rege ich mich mittlerweile nicht mehr auf sondern warte auf den Moment wenn sie wirklich realisieren, dass sie dahingehend enttäuscht werden. Das ist dann ihr Problem, ich bin ja nicht dafür da, Enkelkinder zu produzieren^^

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    • Azrael sagt:

      Eine umfassende Erklärung über deinen inneren Entscheidungsprozess und Beweggründe bist du denen nicht schuldig. Wirkt auch meistens rechtfertigend. Vor allem wenn es immer dieselben Personen sein sollten, die immer wieder fragen, kannst du ihnen lapidar mitteilen, dass du eben keine möchtest; oder sowas wie „Mich reizt das einfach nicht.“.

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  8. tom174 sagt:

    Das ist natürlich kack. gerade Schwiegermütter können da penetrant sein😉

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  9. Azrael sagt:

    Kenne auch diese etwas entsetzten Blicke, wie man so schamlos egoistisch und degeneriert bzw. gefühlskalt sein kann, keinen Kinderwunsch zu haben^^

    Typische Reaktion bestimmter Personen:
    „Du willst keine Kinder?! Wie kann man denn nur keine Kinder wollen. Du bist doch eine Frau. Und Kinder sind doch so was Schönes!“ Als „Drohung“ kommt dann oft hinterher, dass ich meine Entscheidung bestimmt noch ändern werde oder – falls ich dabei bleibe – es bereuen werde kinderlos geblieben zu sein. Joa wenn die meinen …

    Persönlich denke ich, dass jeder das so handhaben sollte, wie er möchte mit dem Kinderwunsch. Egoistisch ist eh beides und ich finde das (bzw. einen gesunden Egoismus generell) auch nicht schlimm.

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  10. ReVolte sagt:

    Köstlich! Nicht weit von Loriot – also inhaltlich, nicht formal.

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  11. AnGarasu sagt:

    Schon seit Jahren proklameire ich für mich, dass ich keine Kinder will. Die entsprechenden Blicke aus der Familie von Männe (eine Mischung aus Unglauben, Vorwurf und Mitleid) lasse ich dann gekonnt an mir abprallen. Das beste Argument habe ich seit Männe Hodenkrebs hatte und wegen einer Nach-OP vor einem halben Jahr nur noch mit Platzpatronen schießt. Auf die unweigerlich gestellte Frage, warum wir denn nicht sein vor 10 Jahren eingefrorenes Zeug für ’ne IVF nehmen, schmettere ich mit „Haben wir vor 8 Jahren in den Ausguss gekippt.“ ab.
    Die DARAUF folgenden Blicke liebe ich hingegen. ^^

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  12. Joan sagt:

    Interessanterweise ist Kinderkriegen plötzlich dann kein altruistischer Akt mehr, sondern finsterster Hedonismus, wenn es ein homosexuelles Paar ist, das ein Kind will. „Die wollen sich mit dem Kind ja nur selbst verwirklichen!“ (Fiel mir zB in einer FAZ-Kommentarspalte auf.)

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  13. guinness44 sagt:

    Ich denke jeder von uns kann zum Thema Kinder referieren ohne zu lügen und die berühmten Marswesen werden sich denken, dass Kinder das Beste auf der Welt sind. Genauso kann jeder über Kinder referieren ohne zu lügen und jeder mit ein bisschen Grips in der Birne wird sich fragen, wie man sich Kinder nur antun kann.

    Ich freue mich über jedes Kind, das geboren wird und ich freue über alle Eltern, die sich freuen. Für alle die darüber nachdenken Kinder zu bekommen versuche ich die positiven und die negativen Dinge möglichst „objektiv“ darzustellen, wohl wissend, dass ich das nicht ansatzweise schaffen kann.

    Die Zeiten als man Kinder für das „Vaterland“ bekommen hat sind zum Glück vorbei. Ich denke die Entscheidung ob man Kinder bekommt oder nicht liegt an genau zwei Personen: der potentiellen Mutter und dem potentiellen Vater. Nur die entscheiden und nur die tragen am Ende die Konsequenzen. Wenn Frau oder Mann nicht wollen, dann ist es eben so. Es ist allerdings zu hoffen, dass beide einer Meinung sind, denn ein bisschen schwanger geht nicht😉

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