Wenn die „Friendzone“ reden könnte.

Veröffentlicht: September 9, 2013 in Comics, Mann-Frau-Kram
Schlagwörter:, , ,

friendzone

Kommentare
  1. Ah, die Friendzone! Da habe ich auch einiges dazu geschrieben, insbesondere wie es dazu kommt, dass einige Männer (aber auch Frauen) da immer wieder reinkommen und wie man das vermeidet

    http://allesevolution.wordpress.com/2012/01/13/wie-vermeidet-man-die-friendzone/

    Ich denke, dass es für viele Männer schwer zu verstehen ist, warum sie da immer wieder landen, warum also viele Frauen zwar mit ihnen befreundet sein wollen, aber eben mehr nicht.

    Gefällt mir

    • Durch eine Kommentardiskussion bei dir entstand die Idee für den Comic.
      Mich nerven Männer (oder Frauen) die wegen der bösen Friendzone rumheulen statt dann die Konsequenzen zu ziehen. Wenn mir die Person als Freund nicht wichtig genug ist, dann beende ich die Freundschaft halt. Wäre aber dann zumindest ehrlich, wenn man sich selbst eingestünde, dass man eigentlich nur am Sex Interesse hatte und nicht am „tollen Menschen“

      Gefällt mir

      • @erzählmirnix

        Was heißt „eigentlich nur am Sex?“ Friendzone“ ist es ja meistens, wenn man eine Beziehung will und nicht versteht, warum sie nicht auch mehr will, wenn man sich so gut versteht. Liegt aus meiner Sicht daran, dass Männer und Frauen verschiedene Sachen sexuell interessant finden.

        „Firendzone“ bedeutet ja auch nicht immer meckern. Es kann auch bedeuten, dass man es akzeptiert und traurig findet und es gerne ändern würde. Natürlich ist es dann hart, wenn man mit jemanden, mit dem man liebt sehr gut befreundet ist, sich in allem ergänzt, Sachen für den anderen macht der sie auch gerne annimmt und damit das Gefühl hat, dass der andere doch merken muss, dass man sich besonders um ihn bemüht.

        Das man auf diese Weise häufig kein sexuelles Interesse aufbaut ist eine andere Sache

        Gefällt mir

        • Ich sagte ja nicht dass jeder der „mehr“ will bloß an Sex interessiert ist. Ich sagte, dass Leute, die wegen der Friendzone rumheulen und die Freundschaft an sich nicht wertvoll finden, dann eben nicht wirklich eine Beziehung wollten. Wenn mir eine Person nur dann wichtig ist wenn sie eine Beziehung will aber eine Freundschaft allein „wertlos“ ist und ich sie nur als Einstieg zur Beziehung oder als etwas, das man in Kauf nimmt, betrachte, dann ist das kein Interesse am Menschen.
          Der Begriff „Friendzone“ hat sich halt immer mehr zu diesem Inhalt hin entwickelt weil ihn fast nur Leute benutzen, die wie der obige Typ sind. Ich war auch schon jahrelang unglücklich in meinen besten Freund verknallt in der Schulzeit, war aber nicht sauer oder fühlte mich ausgenutzt weil er nicht so empfand.

          Mir gehts primär um die leute, die dann rumheulen weil sie ausgenutzt werden. wenn ich denke, dass eine person mich nur ausnützt (also gemein und berechnend mit meinen gefühlen spielt) spricht das doch nicht unbedingt dafür, dass ich sie als mensch schätze.

          Gefällt 1 Person

          • Nick sagt:

            Wenn mir eine Person nur dann wichtig ist wenn sie eine Beziehung will aber eine Freundschaft allein “wertlos” ist und ich sie nur als Einstieg zur Beziehung oder als etwas, das man in Kauf nimmt, betrachte, dann ist das kein Interesse am Menschen.

            Man weiß doch gar nicht, vieviel diesem Menschen die Freundschaft wert ist. In erster Linie ist er oder sie enttäuscht, weil man „nichts von ihm will“. Da muss man doch erstmal abwarten, bis das verdaut ist und dann schauen, was „übrig bleibt“. Oft ist es so, dass das nicht so einfach verdaut wird, dann wird der Mensch auf Abstand gehen. Was aber doch nicht heißen muss, dass er einen nicht als Mensch schätzt.

            Mir gehts primär um die leute, die dann rumheulen weil sie ausgenutzt werden. wenn ich denke, dass eine person mich nur ausnützt (also gemein und berechnend mit meinen gefühlen spielt) spricht das doch nicht unbedingt dafür, dass ich sie als mensch schätze.

            Naja, das gibt es natürlich auch.

            Gefällt mir

            • Nick sagt:

              Mir gehts primär um die leute, die dann rumheulen weil sie ausgenutzt werden. wenn ich denke, dass eine person mich nur ausnützt (also gemein und berechnend mit meinen gefühlen spielt) spricht das doch nicht unbedingt dafür, dass ich sie als mensch schätze.

              ..geht auch anders herum, wenn der Mann nur Sex will😀

              Gefällt mir

            • „Oft ist es so, dass das nicht so einfach verdaut wird, dann wird der Mensch auf Abstand gehen. Was aber doch nicht heißen muss, dass er einen nicht als Mensch schätzt.“
              Ich sagte ja nicht dass jeder der auf Abstand geht bloß Sex wollte. Es muss doch jeder selbst wissen ob die Enttäuschung erstmal zu schwer ist und es einem zu sehr weh tut mit der Person befreundet zu sein oder ob einem die Freundschaft eben nicht so wichtig ist. Es gibt auch genug Menschen die sagen „Pf, Freunde hab ich genug“ und dann eben kein Interesse mehr haben.
              Rechtfertigen muss man sowas doch ohnehin bloß vor sich selbst.

              Worauf sich der Comic im Endeffekt halt nur bezieht ist, dass es Leute gibt, die sich dann „in die Friendzone abgeschoben“ fühlen und das mitmachen statt die Konsequenz zu ziehen. Vielleicht gibt es ein paar, die „Friendzone“ selbstironisch oder nett verwenden, ich habe auch nichts gegen sowas. Bloß ist es mittlerweile eben ein geflügeltes Wort für Leute geworden, die Freundschaft als eine art „Warteraum“ betrachten aus dem es gilt, so schnell wie möglich zu entkommen.

              Gefällt mir

              • Nick sagt:

                Bloß ist es mittlerweile eben ein geflügeltes Wort für Leute geworden, die Freundschaft als eine art “Warteraum” betrachten aus dem es gilt, so schnell wie möglich zu entkommen.

                Man kriegt es halt so beigebracht: Man müsse der Frau beweisen, dass man sie als Mensch schätzt und um Gottes Willen bloß nicht „nur das Eine“ wolle. Wenn sie nicht will, dann nur, weil man „noch nicht genug bewiesen“ habe dass man es „ernst meine“.

                Die „Belohnung“ fällt dann (natürlich) aus, und dann ist die Holde eben nicht mehr die heilige Unschuld, als die _man_ (selten: sie selbst) sie verkauft hat, sondern eben eine Hure.

                Das ist, denke ich, so ganz grob die „gesellschaftskritische“ Dimension der Friend-Zone Trope.

                Die Trope wird natürlich von allen möglichen Leuten benutzt, um ihrem .. ungesunden Verhältnis zum anderen Geschlecht ein Frame zu geben. „Frauen packen mich immer in die Friendzone, mimimi!“ – Als ob man selber (und sein merkwürdiges Frauenild) gar nichts damit zu tun hätte.

                Was ich eher bedenklich finde ist, dass Freundschaften zwischen Männern und Frauen potenziell abgewertet werden. So nach dem Motto „höhö, der Idiot lässt sich von ihr befriendzonen“. Aber mei, man muss sich das ja nicht anziehen.

                Gefällt mir

                • Stimmt, das ist ne gute Zusammenfassung. Die Geschlechterseite ist dabei aber oft auch ne Attraktivitätsseite. Aussenstehende denken oft automatisch dass der weniger attraktive von beiden in den attraktiveren Part verschossen ist und der attraktive Part das „ausnutzt“.

                  Gefällt mir

                  • Nick sagt:

                    Aussenstehende denken oft automatisch dass der weniger attraktive von beiden in den attraktiveren Part verschossen ist und der attraktive Part das “ausnutzt”.

                    ..könnte etwas damit zu tun haben, dass man meint „wahre Liebe“ habe rein gar nichts mit Attraktivität zu tun und kenne nur „innere Werte“

                    Gefällt mir

                • Omti sagt:

                  Mit einer Frau befreunded zu sein ist ja an sich nichts schlimmes – insbesondere wenn es eben auf beiden Seiten in der „friendzone“ ist. Ich kann mir halt nur vorstellen, dass gerade die Männer etwas bitter sind, die eine ganze Reihe „Freundinnen“ haben, aber irgendwie nicht zu romantischen Beziehungen mit denen in der Lage sind. Dass die sich dann irgendwann als „Schlepp-Depp“ sehen passiert…

                  Ich vermute mal, dass das aber die Leute sind, denen so etwas wie Pick Up noch am ehesten helfen kann. Grundsätzlich kommen die ja gut mit dem weiblichen Geschlecht klar. Sind halt keine „Omegas“ oder „Deltas“ wie Gestern die Diskussion bei Christian war.

                  Gefällt mir

                  • gracuch sagt:

                    Ich bin ja eher der Meinung, wenn man sich an Flirtratgeber hält, dass eine schüchterne Person dadurch nur noch verkrampfter wird. Flirten ist ja mehr als nur irgendwelche coolen Sprüche zum richtigen Zeitpunkt zu bringen.

                    Gefällt mir

      • The Laughing Man sagt:

        Wenn es nur im Sex ginge würde die meisten deinen Vorschlag befolgen ohne, dass es erst gesagt werden muss. Da aber oft Liebe mehr oder weniger eine wichtige Rolle dabei spielt funktioniert es nicht ganz so einfach. Liebe macht bekanntlich nicht nur blind sondern auch blöd. ^^

        Gefällt mir

      • tom174 sagt:

        Wie so oft ist das hintenrumheulen einfach eine Kompensation für eine Enttäuschung. Auch dass es bei gefriendzoned Menschen nur um Sex ging ist meist nicht wahr.
        Ich hatte mich mit 16 in meine beste Freundin verliebt. Ein Riesendrama. Das war nicht absichtlich, aber wir beide hatten die perfekte Beziehung, da hat alles gepasst, bis auf das wir eben keinen Sex hatten. Das Drama hat sich ne ganze Weile hingezogen. Jede meiner Freundinnen hab ich mit ihr verglichen, und natürlich hatte keine eine Chance. Sprüche von ihr alla „Warum können nicht alle Jungs so sein wie du“ liessen mich dann doch wieder hoffen…
        Ein gutes hatte das dann aber doch. Als ich mit 18 meine Frau kennenlernte, hab ich recht schnell geäussert, dass ich mehr will als eine Freundschaft. Glücklicherweise sah sie das genauso😉

        Gefällt mir

        • „Sprüche von ihr alla “Warum können nicht alle Jungs so sein wie du” liessen mich dann doch wieder hoffen…“

          Hart. Und auch nicht verwunderlich, dass man das dann als Mann nicht versteht und sich das Gefühl einstellen kann, dass sie mit einem spielt.

          Gefällt mir

          • Robin Urban sagt:

            Dann ist man halt einfach optisch nicht so ihr Typ. Das ist hart, aber das kennen Frauen auch.

            Gefällt mir

            • Du meinst anderes Verhalten spielt keine Rolle, sondern es ist eher eine optische Sache? Kann natürlich sein, ist ja auch „Attraction“.
              Häufig wird man aber seine Karten auch besser spielen können.

              Gefällt mir

              • Robin Urban sagt:

                Warum immer so schwarz/weiß? Das sind zwei Faktoren, die zusammen kommen müssen.

                Gefällt mir

              • Rexi sagt:

                Du meinst anderes Verhalten spielt keine Rolle, sondern es ist eher eine optische Sache?

                Das erstaunt dich? Ziehst du überhaupt nicht in Betracht, dass Frauen auf die Optik (muss ja nicht das klassisch gutaussehende Gesicht sein) mehr ansprechen, als auf eine gewisse Art, sich zu benehmen? Ziehst du überhaupt nicht in Betracht, dass ein gewisses Aussehen (das, noch mal, nicht dem Schönheitsideal entsprechen muss, sondern einfach dem Geschmack der Frau) über ein „Arschlochverhalten“ hinwegblicken lässt?

                Gefällt mir

                • @Rexi

                  Es würde mich erstaunen, wenn es nur eine optische Sache ist. Den meisten Männern, die nicht gut genug aussehen ist denke ich schon verständlich, warum eine Frau nichts will.

                  Sie verstehen eher nicht, warum Frauen so etwas sagen wie „Wären doch alle Männer wie du“, dann aber sich einen anderen Mann suchen, der eben nicht so ist wie er.

                  „Ziehst du überhaupt nicht in Betracht, dass ein gewisses Aussehen (…) über ein “Arschlochverhalten” hinwegblicken lässt?“

                  Ich ziehe das sogar in beide Richtungen in Erwähnung. Natürlich hilft gutes Aussehen. Andererseits ziehen auch gewisse Elemente eines „Arschlochverhaltens“.

                  Ziehst du in Betracht, dass es auch andere Verhaltensweisen sein können, die in Richtung „Mehr Männlichkeit“ gehen und das für diese Verhaltensweisen auch eher „Arschlochverhalten“ in Kauf genommen wird?

                  Gefällt mir

          • tom174 sagt:

            Unfug. Die hat alles gemacht, nur nicht mit mir gespielt. Ich war ihr freund, und bis dass ich mich in sie verliebt hatte, hat sich da nix dran geändert. Auch nicht vergessen, wir waren da 16. Ich hab da halt in ganz vieles Dinge reininterpretiert und hab halt immernoch gehofft…. wenn da wer „schuld“ war, dann ganz klar ich selber.

            Gefällt mir

            • @Tom

              Klar, ich kenne deinen Fall nicht. Für die Frau kann es auch eine blöde Situation sein.
              Ich meinte lediglich, dass es vorkommen kann, dass einige Männer das denken. Es gibt auch durchaus Frauen, die damit spielen. Damit wollte ich aber auch nicht die Schlechtigkeit der Frauenwelt festhalten, es gibt genauso Männer, die mit Frauen spielen.

              Gefällt mir

          • Peter Panther sagt:

            >“Sprüche von ihr alla “Warum können nicht alle Jungs so sein wie du” liessen mich dann doch wieder hoffen…”

            Sprüche dieser Art (auch gern genommen: „Du wirst eine andere Frau noch total glücklich machen.“) sind der Grund, dass es den Begriff „Friendzone“ überhaupt gibt.

            Friendzone bedeutet nicht, dass da zwei normal attraktive Menschen sind, und der/die eine mit der/dem anderen aus irgendwelchen unwichtigen Gründen nicht zusammen sein mag.

            Der Grund dafür, dass das Wort zum stehenden Begriff geworden ist, ist das häufige Phänomen, dass der eine handfest sexuell unattraktiv ist, aber als platonischer Freund sehr tauglich, was bei der Gegenseite dazu führt, dass das platonische Verhalten verstärkt und die sexuelle Unattraktivität befestigt wird.

            Was ist das für eine Freundschaft? „Ich sehe,warum du unglücklich bist, und ich könnte dir auch helfen, dich so zu ändern, dass du glücklicher wärst, aber dann würde ich ja deine platonische Freundschaft verlieren, weil du jemand anderen findest, auf den du dich konzentrieren kannst. Deswegen sorge ich lieber dafür, dass du zwar unglücklich, aber verfügbar bleibst.“
            Das ist keine Freundschaft, auf die Frau stolz sein kann und die irgendwie zu verteidigen wäre.

            Friendzone kommt daher, dass jungen Männern heute der reine Sch*ß gelehrt wird, wie man zu einer Freundin kommt.
            Halte dich an die Ratschläge von Frauen und du findest nie eine. Es sei denn, vielleicht, du siehst ganz toll aus. (Was es wohl ist, was Robin und Rexi meinen.)

            Friendzone meint „Ich halte mich an alle Regeln, die mir von Mutter, Tante, Schwester, Mitschülerinnen, Medien gelehrt werden und tauge zu nicht mehr als zum platonischen Freund.“
            Platonische Freundschaft ist toll, wenn sie beidseitig gewählt ist.
            Aber wenn aufgrund des eigenen Seins nichts anderes drin ist, kann man dann dem Menschen vorwerfen, dass er sich unvollständig fühlt und der gesammelten Weiblichkeit, die ihm nur Unsinn erzählt haben, unscharfe Vorwürfe macht?
            Nein. Kann man nicht. Sein Gefühl ist nicht verlogen. Seine Ratgeber sind es.

            Friendzone meint nicht: „Da gabs mal eine, mit der hätte ich mir mehr vorstellen können, aber die mochte mich nicht leiden.“ sondern „Immer und immer wieder, wenn ich eine Frau interessant finde, komme ich über die platonische Ebene nicht hinaus. Stimmt mit mir was nicht? Ich bin doch so, wie alle Ratgeber es empfehlen: einfühlsam, kann gut zuhören, kümmer mich um den Haushalt. Ich mach doch alles?“

            Die schlimmste Lüge in diesem Zusammenhang? „It’s not you. It’s me.“ gemischt mit „Bleib, wie du bist.“

            Und wenn inzwischen immer mehr Dummerjane den Begriff als reine Jammergrundlage verwenden (was ich selbst noch nicht mit bekommen habe. Ist das so? Anscheinend halte ich mich aus diesen Teilen des Internets fern😉, sollte das nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Begriff auf ein ernstes Problem zwischen den Geschlechtern hinweist, das in keiner Form gelöst ist.

            Zu viele Friendzones führen zu MGTOW. Und wer sich fragt, warum MGTOW ein Problem sein sollte, sollte mal ergoogeln, wie Japan über Grasseaters denkt und welche Konsequenzen dieser Trend auf die japanische Wirtschaft hat.

            Und falls jemand noch einen anekdotischen Beleg haben möchte, kann ich diesen Artikel empfehlen:
            http://whoism3.wordpress.com/2012/11/17/confessions-of-a-reformed-incel/

            Die Lösung für die Friendzone besteht nicht in hanebüchenen Shamingaktionen wie dem heutigen Comic. Es könnte eine Lösung sein, Game (in diesem Sinne: http://allesevolution.wordpress.com/2013/09/09/authentizitat-und-pickup-sie-das-beste-selbst-das-du-sein-kannst/) gesellschaftlich salonfähig zu machen. Bringt den scheiternden Leuten bei, was sie falsch machen.

            Ist das der Ansatz einer Verhaltenstherapeutin, einem klagenden Menschen vorzuhalten „Deine Motive sind ja auch voll scheiße und ich glaub dir sowieso nicht.“ oder „Was können wir an deinem Verhalten ändern, dass das Problem verschwindet?“

            Und wer den Film zum Thema noch nicht gesehen hat: https://www.youtube.com/watch?v=a9XDb0nxSO4, sollte das nachholen.

            Gefällt mir

            • Ich halte einem klagenden Menschen gar nichts vor. Wenn ein klagender Mensch bei mir ist, will er ja bereits was ändern. Leuten, die nur die Schuld bei allen anderen suchen und so tun als halte man sie mit waffengewalt in einer beziehung in der sie nur ausgenutzt werden, werden sich vielleicht tatsächlich „geshamed“ fühlen von so einem comic – und dann womöglich überlegen warum sie sich von ein paar strichmännchen persönlich angegriffen fühlen.
              wer einfach bloß unglücklich in einen freund verknallt ist und die freundschaft trotzdem schätzt wird sich wohl kaum mit dem obigen männchen identifizieren.

              damit man aus dieser denke rauskommt muss man überhaupt erstmal raffen, dass sie einem nichts bringt. im netz gibt es zu viele idioten, die so tun als sei die friendzone eine erfindung von frauen um männer auszubeuten und die sich dann gegenseitig volljammern wie doof doch die frauen alle sind. an ihnen liegts natürlich nicht. nönö.

              Gefällt mir

            • tom174 sagt:

              Friendzone geistert halt schon seit ner Weile dur 9gag und Konsorten. Geht natürlich auch immer in die auch andere Richtung. Überall, wo Menschen eine Beziehung eingehen, kommt es zu missverständnissen. Man sollte auch nie vergessen, woher das Friendzoned ding eigentlich kommt, nämlich aus der Serie Friends:

              Joey: It’s never gonna happen.
              Ross: What?
              Joey: You and Rachel.
              Ross: What? (pause) Why not?
              Joey: Because you waited too long to make your move, and now you’re in the friend zone.
              Ross: No, no, no. I’m not in the zone.
              Joey: Ross, you’re mayor of the zone.

              Ich glaub, das trifft es ganz gut😉

              Gefällt mir

      • Nick sagt:

        ..dass man eigentlich nur am Sex Interesse hatte und nicht am “tollen Menschen”

        Ich denke auch, so einfach ist es nicht. Man fühlt sich eben ziemlich entwertet dadurch, dass man für diesen tollen Menschen nicht „gut genug“ für Sex oder für eine Liebesbeziehung ist. Dann fragt man sich eben, ob hinter „ich schätze dich als Freund sehr“ tatsächlich eine Wertschätzung steckt.

        Dumme Situation, jemand den man mag einen Korb verpassen zu müssen. Vielleicht wäre es aber klüger, in dem Moment das „mir liegt viel an unserer Freundschaft“ einfach wegzulassen.

        Man drückt ja so auch eine Erwartung aus, und da kriegt der oder die Bekorbte eben schnell das Gefühl, benutzt zu werden.

        Gefällt mir

        • Na ja, ich denke das „es liegt mir viel an der freundschaft“ soll eben eine abmilderung des korbs sein um zu sagen, dass man den anderen nicht scheiße findet sondern eben trotzdem sehr mag. Dass man das im ersten moment nicht annehmen kann und die Enttäuschung überwiegt, kann ich ja auch sehr gut nachfühlen. mir ging es hauptsächlich um die leute, die dann ewig lange „befreundet“ sind aber dabei die ganze zeit rumheulen, dass sie nur ausgenutzt werden.

          Gefällt mir

          • tom174 sagt:

            Das „ich will unsere Freundschaft net riskieren“ ist aber wirklich ein übler Klassiker. Die war in dem Moment auf dem kaputten Ast, als ich Gefühle für sie entwickelt habe. Bitte Mädels, das niemals sagen. Ein, ich mag dich, finde dich aber sexuell gar nicht attraktiv ist da deutlich hilfreicher😉

            Gefällt mir

            • „Ein, ich mag dich, finde dich aber sexuell gar nicht attraktiv ist da deutlich hilfreicher“

              Finde ich auch eine gute Lösung, es macht zumindest klar, woran es liegt. Alles andere klingt so nach „Es ist ein Risiko“ worauf der lösungsorientierte Mann eher denkt „daran können wir arbeiten“.

              Gefällt mir

            • Nö von „ich will unsere freundschaft nicht riskieren“ redet ja keiner, der spruch ist total scheiße, da sind wir uns einig😀 Ich rede davon, dass nach einem eideutig-klaren Korb nochmal betont wird, dass die freundschaft einem viel bedeutet. – zumindest wenn das tatsächlich der fall ist und nicht einfach bloß so als „tätschel tätschel, bist ja trotztdem nett“ hingeworfen wird finde ich das schon legitim.

              Gefällt mir

              • tom174 sagt:

                Ganz ehrlich, das mag zwar ehrlich sein, aber relativiert den Korb nicht, da ist man schlicht, wenn man verknallt in jemanden, der einen mag und den man mag, nicht empfänglich für. Sandwichbotschaften da sind nicht wirklich das Mittel der Wahl. Da hat man sich schon viel zu sehr in die Beziehung hineingeträumt, als dass man da den Korb wirklich begreifen würde.
                Furchtbare Schachtelsätze…
                Bottomline da ist, was auch immer die, nennen wir sie Sarah (echter Name dem Tom bekannt), gesagt oder getan hat, ich hab das immer so ausgelegt, als würde sie irgendwann doch zu dem Schluss kommen müssen, dass ich der einzig wahre Paarungspartner für sie bin. Das war nicht ihr Problem, sondern meins.

                Gefällt mir

                • Ich weiß ja nicht genau wie Sarah damals gefühlt hat, aber oft ist das ja nicht nur für die eine Seite schwer sondern auch für die andere, die die Freundschaft nicht verlieren will.
                  Das Klischee ist ja bei der Friendzone oft, dass die Frau sich den Typen warm hält um ihn auszunutzen oder der Typ die Frau warmhält um sein Ego zu streicheln. aber oft ist es ja auch ne gute Freundschaft und der andere hat Panik, dass wenn er zu deutlich ist, die Freundschaft zerbricht. Oft ists kein „warm halten“ sondern „Wie sage ich es ohne zu kränken, damit er mit mit befreundet bleibt?“

                  Jetzt werde ich doch mal persönlich, denn ich schrieb ja oben, dass ich schonmal lange in der schulzeit unglücklich in meinen besten Freund verliebt war. Und ich schrieb, dass ich nicht sauer war oder mich ausgenutzt fühlte, was auch stimmt… teilweise. Irgendwann kam es eben doch dazu, dass ich einen anflug von „Leck mich, dann halt nicht!“ verspürte und ihm die ganze freundschaft vor die füße warf. Er war buchstäblich am Boden zerstört und hat fast geweint. Einen Monat später hat er versucht sich umzubringen. -Nicht nur wegen der Sache, er hatte auch andere Probleme, aber es hatte eben auch was damit zu tun.
                  Ist vielleicht auch ein Grund warum ich keine klare „Opfer“-Seite in dieser Konstellation sehe sondern immer beide Seiten verantwortlich halte. (Auch wenns natürlich, wie gesagt, Leute gibt, die sowas einfach nur genießen)

                  Gefällt mir

                  • tom174 sagt:

                    Der ging es natürlich auch net gut dabei, das ist fraglos. Wir lagen uns da n paar mal weinend in den Armen. Ich sehe mich da auch mitnichten als Opfer. War einfach nur ne längere Zeit von unglücklich verliebt.

                    Ich brachte das ganze ja nur wegen „Wäre aber dann zumindest ehrlich, wenn man sich selbst eingestünde, dass man eigentlich nur am Sex Interesse hatte und nicht am “tollen Menschen”“ an. Da sind wir aber ja schon ne ganze Weile drüber hinaus😉

                    Gefällt mir

                • gracuch sagt:

                  Also mögt ihr Männer es lieber, wenn eine Frau euch eindeutig zu verstehen gibt, dass sie sexuell und/oder gefühlsmäßig nicht an euch interessiert ist?
                  Ich frage, weil es mir schon zweimal passiert ist, dass ich Männer, an denen ich kein Interesse hatte, höflich abgewiesen habe, die aber dann trotzdem versucht haben, mich „umzustimmen“. Mag vielleicht daran liegen, dass ich auch Formulierungen wie „Du bist ja ein netter Kerl, aber…“ verwendet habe…

                  Gefällt mir

                  • tom174 sagt:

                    Ich kann nicht für „die Männer“ sprechen, aber klar, natürlich sind mir da klare Ansagen lieber. Das man(n) das dann trotzdem net glaubt… klar, auch das kann passieren.

                    Gefällt mir

                    • gracuch sagt:

                      Klar, Gefühle lassen sich nicht abstellen, aber für diejenigen, die den Korb dann austeilen müssen, ist das dann oft auch doof. Man möchte weder dem armen Kerl falsche Hoffnungen machen, noch möchte man alle Arschlochregister ziehen, damit die Message ankommt. Aus dem Dilemma kommt man eber wohl nicht raus😦

                      Gefällt mir

                    • tom174 sagt:

                      Nope. Wie gesagt, bei mir hat das mehr oder weniger 2 Jahre gedauert. Ist halt so. Am besten, wenn es wirklich ein netter ist, in Freundinnen empfehlen😉 Bei mir hat das echt gedauert, bis ich meine Traufrau fand, die noch besser war, als ich mir „Sarah“ je erträumt habe.

                      Gefällt mir

          • The Laughing Man sagt:

            Keine Ahnung ob man das allgemein gültig ist, aber als ich vor Jahren in der Friendzone war habe ich darüber weniger gejammert als mein Bekanntenkreis. Wobei die es nicht mal als solche gesehen haben sondern eher nur als Ausnutzen von mir. Man selbst meckert nicht, weil man vor Liebe wie gesagt blöd ist und froh ist zuhelfen. Möglicherweise gibt es da auch Abstufungen je nach dem wie dumm bzw. verliebt man wirklich ist. Nach dem es, aber an einen Punkt kam wo ich entgültig gemerkt habe wie egal ich ihr bin habe ich, dann sozusagen die „Freundschaft“ beendet.

            Vielleicht kann man in dem Fall auch gar nicht so sehr von Friendzone reden also von Idiotzone oder so ähnlich. ^^

            Gefällt mir

            • Es kommt natürlich stark darauf an ob tatsächlich eine „Freundschaft“ vorliegt. Es gibt natürlich die Leute, die es ausnutzen und genießen wenn jemand in sie verknallt ist und hin und wieder auch mal ein Signal senden so der Marke „na komm, streng dich an und vielleicht hast du ja doch chancen“ um die sache am laufen zu halten. sowas ist scheiße, aber natürlich immer zweiseitig. denn der andere muss das ja auch mit sich machen lassen und auch das wird gewisse motive haben, die nicht nur lieb und altruistisch sind.

              Gefällt mir

              • onyx sagt:

                “ hin und wieder auch mal ein Signal senden so der Marke “na komm, streng dich an und vielleicht hast du ja doch chancen”“

                In gewissen Kreisen wird dieses „auffordern zum qualifizieren“ wärmstens empfohlen, weil „man selbst ist ja der Preis“…

                Gefällt mir

                  • Neuer Peter sagt:

                    Onyx spielt hier auf Pick-Up-Tips an. Ich bezweifle aber, dass es viele Männer gibt, die Frauen tatsächlich über einen längeren Zeitraum hinweg im Limbo halten.

                    Gefällt mir

                • Nick sagt:

                  In gewissen Kreisen wird dieses “auffordern zum qualifizieren” wärmstens empfohlen, weil “man selbst ist ja der Preis”…

                  gofeminin.de?

                  Gefällt mir

                • Stefan sagt:

                  Das stimmt, aber hier geht es um einen Flirt, wie man die Aufforderung annimmt und vielleicht den Ball geschickt zurückspielt. PU finde nicht beim Möbelschleppen, Computer reparieren, usw. usf. statt.

                  Gefällt mir

                  • Nick sagt:

                    PU finde nicht beim Möbelschleppen, Computer reparieren, usw. usf. statt.

                    Hmm. Dabei wird durchaus nicht selten heftig gesäuselt und geklimpert😀

                    PU (zu dessen Anhänger ich aufgrund einer sarkastischen Bemerkung ich hier erkoren wurde) sagt, dass man sich durch bereitwilliges Möbelschleppen etc. nicht unbedingt sexuell attraktiv macht.

                    „Schleppe keine Möbel, wenn du dies in gleicher Konstellation für einen männlichen Kumpel nicht tun würdest.“

                    -> „Beim Flirten ist man selbst der Gewinn, und keinesfalls das Möbelschleppen“

                    Ganz böse, das.

                    Gefällt mir

              • The Laughing Man sagt:

                Wenn man so blöd ist wie ich es war, dann tut man dies tatsächlich nur in der Hoffnung, dass dadurch irgendwann die Zuneigung vielleicht erwidert wird. Die Sache hat ja nicht aufgehört weil dies nicht passiert ist, sondern die schon zuvor vorhandene Gleichgültigkeit erst durch eine bestimmte Situation für mich erst wirklich offensichtlich geworden ist. Ohne das Ereignis wäre das vielleicht noch ewig so weitergegangen.

                Inzwischen habe ich weibliche Freunde wo ich mir manchmal vielleicht mehr gewünscht hätte, aber mit der Freundschaft völlig zufrieden bin. Da ist es auch zum Glück nicht völlig einseitig. ^^

                Gefällt mir

  2. gracuch sagt:

    Häufig geht der Begriff ja mit dem „Nice-Guy-Syndrome“ einher, indem ein Kerl, der sich für übels nett hält, die Frau seiner Begierde als Schlampe bezeichnet sobald sie ihn „friendzoned“. Und natürlich sind alle anderen Männer, an denen sie interessiert ist, ausnahmslos Arschlöcher!😀
    Gibt’s bei Frauen auch, nennt man aber wohl „Special-Snowflake-Syndrome“.

    Gefällt mir

    • Nick sagt:

      Na, eigentlich kommt der Begriff aus dem Pickup-Lingo, und dort gibt es (fast) keine falschen Frauen, sondern nur in falscher Reihenfolge gedrückte Knöpfe😀

      Nice-Guy-Syndrome

      Der Nice-Guy ist eher der nette schüchterne Kerl, der es niemals wagen würde Frauen zu OBJEKTIFIZIEREN. Macht man ja auch nicht, und deshalb sind die forscheren Kerle zurecht Arschlöcher😀

      Gefällt mir

      • gracuch sagt:

        Ich kenn mich mit PU nicht aus, interessiert mich auch nicht, aber hab ich auch schon gehört, dass es solche Kategorien gibt.
        Meine oben genannte Definiton führt auf Beobachtungen derer Männer zurück, die sich eben über die „Friendzone“ beschweren, und in feministischen Kreisen unterscheidet man zwischen dem „Nice Guy TM“, also einer, der nur vorgibt, ein netter Kerl zu sein um Frauen rumzukriegen, und dem „Genuine Nice Guy“, der, wie der Name schon sagt, nett ist, ohne eine „Gegenleistung“ zu erwarten.

        Gefällt mir

        • Nick sagt:

          Meine oben genannte Definiton führt auf Beobachtungen derer Männer zurück, die sich eben über die “Friendzone” beschweren,

          Soo viele beschweren sich ja nicht. Man kann sich ja auch kaum intelligent darüber beschweren, für einen anderen nicht attraktiv zu sein.

          „Angekagt“ wird eher ein falsches Bild, welches die Gesellschaft vermittelt: „Stelle die Frau auf ein Podest, beweise ihr, dass du eine ganz treue Seele bist und sie wird irgendwann erkennen, dass du der Richtige für sie bist!“ – was natürlich nie funktioniert.

          in feministischen Kreisen unterscheidet man zwischen dem “Nice Guy TM”, also einer, der nur vorgibt, ein netter Kerl zu sein um Frauen rumzukriegen, ..

          Du meinst: Versuchte Beischlaferschleichung? Da fehlt irgendwie was im Strafgesetzbuch😀

          ..und dem “Genuine Nice Guy”, der, wie der Name schon sagt, nett ist, ohne eine “Gegenleistung” zu erwarten.

          Als „Feminist Ally“ kann man in der Tat meistens keine (Nettigkeit als) „Gegenleistung“ erwarten.

          Gefällt mir

          • Aber jetzt mal konkret, da das immer wieder kommt: Wo genau sagt die Gesellschaft, dass Frau auf ein Podest gestellt werden will?

            Gefällt mir

            • Nick sagt:

              Wo genau sagt die Gesellschaft, dass Frau auf ein Podest gestellt werden will?

              Das ergibt sich aus dem tradierten Weiblichkeitsbild: Die Frau als Hüterin tiefer, von profaner bzw. „niederer“ Triebhaftigkeit unbefangener (=unschuldiger) Liebe, die den triebhaften, dämonischen Mann eben durch ihre Liebe läutert und auf den rechten Weg bringt.

              Man(n) falle also auf die Kniee und zeige damit, dass man ein lohnendes Objekt für dieses edle Werk sei..

              Der vorherrschende Feminismus hat es nicht gerade besser gemacht, im Gegenteil.

              Gefällt mir

          • gracuch sagt:

            „Du meinst: Versuchte Beischlaferschleichung? Da fehlt irgendwie was im Strafgesetzbuch“
            Nö, der Kerl braucht sich aber nicht zu wundern, wenn die Masche auffliegt und eine Frau da nicht mitspielen will. Das sind immer die Kerle, die behaupten “ Ich bin doch so ein netter Kerl, warum will keine Frau mit mir schlafen?“ und dann frauenverachtende Scheiße reden, dass „die Schlampen eh nur auf Arschlöcher stehen“.
            Es passiert, dass man sich in eine Freundin/einen Freund verliebt, und wenn Gefühle nicht erwidert werden ist das scheiße. Aber auf solche Psychospielchen hat keiner Bock.

            Gefällt mir

            • Nick sagt:

              Ich bin doch so ein netter Kerl, warum will keine Frau mit mir schlafen?” und dann frauenverachtende Scheiße reden, dass “die Schlampen eh nur auf Arschlöcher stehen”.

              Idioten gibt es überall, allerdings ist das wohl eher die Ausnahme.

              Man kann es auch anders framen (in einen anderen Rahmen stellen): „Ich bin immer so, wie man es mir als „zu Frauen nett sein“ beigebracht hat, und keine Frau will mit mir schlafen. Stattdessen steigen sie mit denen ins Bett, die sie nur als Sexbjekte sehen!“

              Ich meine: Wenn man sich zu Herzen nimmt was der vorherrschende Feminismus so anklagt, dann ist man zwangsläufig „creepy“ weil man „seine wahren Absichten“ verbirgt.

              Es hat sich leider wenig daran geändert, dass der Mann den eskalierenden Part zu üernehmen hat. „Schüchterne“ haben praktisch keine Chance. Gleichzeitig ist er _immer_ dafür verantwortlich, wenn eine sexuelle Avance mal nicht gewollt war, und das wird dann in einen Deutungszusammenhang mit sexueller Gewalt gestellt („rape culture“)

              Nicht etwa, dass das Steinzeitfeminismus wäre, die #Aufschrei-Aktivistinnen pflegen genau diesen MacKinnnschen Geist und werden dafür mit dem Grimme-Preis belohnt.

              Gefällt mir

              • gracuch sagt:

                Jaaa, Ausnahmen, Einzelfälle… wenn es nur Einzelfälle wären, dann hätte man gar kein Muster in deren Verhaltensweisen erkennen können.

                “Ich bin immer so, wie man es mir als “zu Frauen nett sein” beigebracht hat, und keine Frau will mit mir schlafen. Stattdessen steigen sie mit denen ins Bett, die sie nur als Sexbjekte sehen!” Ihr macht es euch echt einfach.

                Und selbst wenn jemand zu mir nett ist, was dann? Habe ich jetzt irgendeine Verpflichtung, mit ihm eine Beziehung einzugehen, obwohl ich keine emotionale Anziehung zu ihm verspüre, nur weil ich bei einem Partner vorraussetze, dass er mich mit Respekt behandelt?

                Gefällt mir

                • Neuer Peter sagt:

                  Natürlich nicht. Vielleicht ließe sich aber darüber streiten, ob du nicht die Pflicht hast, ihn klar und deutlich über dein mangelndes Interesse aufzuklären.

                  Gefällt mir

                  • gracuch sagt:

                    Siehe meinen Kommentar zu Tom oben. Ich hab im übrigen die Erfahrung gemacht, dass ein Kerl nachdem ich ihn abgewiesen habe zwar meinte „Wir können ja Freunde bleiben“, mich dann kurze Zeit später mit eindeutigen Angeboten bombadiert hat. Dass das irgendwann einfach nurnoch nervig ist, ist wohl verständlich, oder?

                    Gefällt mir

                • Nick sagt:

                  ..wenn es nur Einzelfälle wären, dann hätte man gar kein Muster in deren Verhaltensweisen erkennen können.

                  Es mag ja sein, dass es diese Sichtweise gehäuft gibt, aber deshalb bleibt der Schluß auf „die Leute, die von Friendzone reden“ dennoch ein falscher Induktionsschluß.

                  Habe ich jetzt irgendeine Verpflichtung..

                  Auch das ist ein gängiger Strohmann.

                  Wer soll denn bitte davon gesprochen haben? Ich jedenfalls bestimmt nicht. Ich habe vielmehr geschrieben, dass man sich nicht intelligent beschweren könne wenn einen jemand nicht attraktiv findet. Ich wäre dir also sehr verbunden, wenn du dich auf das beziehen würdest was ich tatsächlich geschrieben habe.

                  Ihr macht es euch echt einfach.

                  Ganz einfach ist in meinen Augen „Natürlich gibt es keine obektiven Kriterien, um einen Flirt von einer Grenzverletzung zu unterscheiden. Allerdings hat DieWissenschaftFestgestellt, dass ein Mann selbst erkennt, wann etwas eine Grenzverletzung ist“ (frei nach Frau Strick, Frau Dingens et al)

                  Gefällt mir

                  • gracuch sagt:

                    Aber der Comic macht sich doch genau über die lustig, die sich über die Friendzone beschweren, weil eine Frau nicht mit ihnen zusammen sein will.

                    Und dass du jetzt auch noch mit PU-Strategien kommst, lässt mich darauf schließen, dass viele Männer glauben eine Berechtigung auf eine Partnerin zu haben um jeden Preis.Eure Flirtstrategien werden euch auch nciht weiterhelfen, wenn eine FRau euch persönlich nicht attraktiv findet.

                    Gefällt mir

                    • Nick sagt:

                      Aber der Comic macht sich doch genau über die lustig, die sich über die Friendzone beschweren, weil eine Frau nicht mit ihnen zusammen sein will.

                      Über die Bedeutung des Comic haben wir uns geinigt, es ging in der Folge darum, was „Friendzone“ bedeutet.

                      ..lässt mich darauf schließen, dass viele Männer glauben eine Berechtigung auf eine Partnerin zu haben

                      Feminist fallacy..

                      Gefällt mir

              • Neuer Peter sagt:

                Es ist ganz richtig, was du da sagst.

                Zynisch betrachtet kommt diese Lage der Dinge aber den sexuellen Interessen der Frauen nur zugute. Indem durch die Gefahr des Vorwurfs der sexuellen Nötigung das Risiko für Avancen erhöht wird, trauen sich tendenziell eher selbstbewusstere Männer, Frauen überhaupt anzusprechen. Also eben diejenigen Männer, die für Frauen eher attraktiv sind.

                Für die halbwegs attraktive Frau sinkt also zum einen die Zahl der Männer, die sie selektieren muss und zum anderen steigt die Qualität des Bewerberpools.

                Creep-Shaming ist eine sexuelle Strategie.

                Gefällt mir

                • gracuch sagt:

                  „Für die halbwegs attraktive Frau sinkt also zum einen die Zahl der Männer, die sie selektieren muss und zum anderen steigt die Qualität des Bewerberpools.“ Komische Strategie, also die „Bewerber“, die Frauen in Diskos und Clubs anquatschen, gehören nicht immer zu den Attraktivsten…
                  Und gibt es nicht eine Strategie, die besagt, dass Mann sich rar machen soll, damit die Frau ihm hinterher rennt?

                  Gefällt mir

                  • Neuer Peter sagt:

                    Das ist natürlich immer relativ zur Attraktivität der Frau zu betrachten.

                    Im Übrigen habe ich nirgendwo geschrieben, dass ich ausschließlich von der platten Disko-Anmache rede.

                    Gefällt mir

              • tom174 sagt:

                Auch das ist voll unterschreibbar, zumindest von meiner Warte aus. Allerdings kenne ich auch kaum eine Frau, die sich von den #aufschrei Menschen vertreten sieht. Und ich werde einen Teufel tun, mir von irgendwelchen Internetpostern mein Sozialverhalten beibringen zu lassen. Ich lebe nach dem kantschen imperativ, wer sich durch mein Verhalten belästigt fühlt, kann mir das gerne sagen, dann lasse ich es. Ich hinterfrage das auch, aber meine Welt ist nicht die #aufschrei, nicht die emma und gleich gar nicht die Mädchenmannschaftwelt.
                Ich will niemanden verletzen oder belästigen, aber ich lass mir auch nicht irgendwelche Normen jenseits unserer Gesetze aufdrücken, bloss weil eine Minderheit denkt, für alle sprechen zu können.

                Gefällt mir

                • Nick sagt:

                  Allerdings kenne ich auch kaum eine Frau, die sich von den #aufschrei Menschen vertreten sieht.

                  Ich auch nicht.

                  Aber leider werden sie durch solche Geschichten wie den Grimme-Preis von den Leuten bestätigt, die in diesem unserem Lande Medieninhalte bestimmen und Moral produzieren.

                  Gut, besonders viel Bedeutung hat der #Aufschrei letztlich nicht erlangt. Allerdings hat das Ganze eine recht lange Geschichte, und knüpft nahtlos an tradierte Geschlechterbilder an.

                  Gefällt mir

                  • tom174 sagt:

                    Jup. Eines hat #aufschrei bei mir bewirkt. Ich bin da doch durchaus aktiver geworden. Und ich diskutiere die für mich abstrusen Forderungen des heutigen Feminismus auch mit meinem Umfeld. Und noch schlimmer, ich fühle mich immer öfter durch die Berichterstattung diskriminiert (Beispiel die Gysi, Trittin, Brüderle Debatte. Spiegel schrieb: drei Männer, es war keine Frau dabei (…) drei ältere Herren.. wäre mir vor #aufschrei nicht aufgestoßen, nun frage ich mich doch, was das zur Sache tut.) Ich fühle mich in meinem echten Leben ganz sicher nicht als Opfer, ich habe das für mich das beste Leben, dass ich mir vorstellen kann. Aber ich habe es satt, mir einreden zu lassen, dass alle Männer alle Frauen diskriminieren und systematisch benachteiligen. Es muss die Gegenstimme geben. Das darf imho nicht länger unwidersprochen stehen bleiben.

                    Gefällt mir

                    • geht mir ähnlich, wobei es sich für mich als frau anders anfühlt. ich hatte nie probleme mit meinem geschlecht oder es besonders „bemerkt“, aber seit ich darauf achte spüre ich öfter dieses „oh, du bist ja eine frau, wir müssen es dir besonders bequem machen weil du es ja als unterdrücktes opfer nicht allein hinkriegst“
                      während es bei männern vermutlich eher vorwurfsvoll ankommt fühlt es sich für mich eher so an wie damals, wenn meine mutter mich an die hand nehmen wollte und ich sagte „ich bin alleine groß“ und selbst laufen wollte. dieses unerwünscht-beschützende, als könne man sich nichtmal die schuhe alleine zubinden. nö danke, ich will keine quote und es ist mir auch egal ob da drei herren sind. ich will dass die besten vorne stehen und nicht „die besten und frauen“

                      Gefällt mir

                    • tom174 sagt:

                      Ist beides das gleiche, #verflixt. Ich erwische mich auch dabei, mich echt in einen Genderkampf einzulassen. Ich hoff, da komme ich bald wieder raus. Gerade bei der Quotendiskussion, ertappe ich mich immer dabei, hinter jeder Aussage, die mir nicht passt, eine Quotenfrau zu vermuten. Bei uns im Unternehmen nicht, da sind wir alle Mitarbeiter, wir zoffen uns, aber Geschlecht spielt da keine Rolle. Gerade in der Presse schau ich dann aber doch immer öfter darauf, ob das ein Mann oder eine Frau schrieb. Schlimm. Ich hoff, da komme ich bald drüber weg.

                      Gefällt mir

                    • mir hilft es dann immer, mich mit den völlig „normalen“ leuten in meiner umgebung zu unterhalten, die von dem ganzen gedöns nichts mitkriegen. dann wird mir wieder klar, dass sich halt einfach nur extrem wenige leute für sowas interessieren und es im alltag quasi keine relevanz hat.

                      Gefällt mir

                    • tom174 sagt:

                      Wenn das so wäre, wäre mir das alles Wurst. Aber nun wird die AR Quote kommen, auch wenn sich nur wenige dafür interessiern. Im aktuellen Spiegel behauptet Herr Trittin, dass 80-90 % der Bürger für eine Frauenquote in Führungspositionen aussprechen würden. Die Daimler Mitarbeiter, die sich nicht auf stellen bewerben brauchen, weil ein Frauenführungsziel eingeführt wurde. Irgendwie wurde es geschafft, das alles als Mainstreamvolkswille zu verkaufen. Es hat eben doch schon Relevanz.

                      Gefällt mir

                    • Nick sagt:

                      Das darf imho nicht länger unwidersprochen stehen bleiben.

                      Ich denke, im Sinne der Aktivistinnen, die offenbar auf einen neuen feministischen Frühling hofften, war die Aktion letztich nicht. Man hat wohl mehr über Feminismus diskutiert als über Sexismus.

                      Was ich auch für dringend nötig halte, es gibt da recht viel aufzuarbeiten und zu entrümpleln.

                      Viele Interpretationsmuster, die sich tief eingegraben haben und über die man gar nicht nachdenkt. Gerade was den sexuellen Dämon Mann betrifft.

                      Was die unrwünschten Avancen anbelangt lassen sich eigentlich recht einfach allgemeingültige Konventionen finden, was Feminismus aber offenbar nicht hinkriegt. Offenbar nicht hinkriegen will, weil Willkürlichkeit und Entgrenzung so eine schöne Machttechniken sind. Z.B. „Immer nur eine Distanzstufe auf einmal“, also niemand anfassen zu dem man keine private Nähe hat etc.

                      Wer sich festlegt kann eben nicht mehr nach Belieben anklagen.

                      Gefällt mir

                  • Neuer Peter sagt:

                    Ich muss tom hier zustimmen. Das Ganze hat eben insofern Relevanz, als dass Männer ganz offen im Beruf diskriminiert werden. Unter anderem im ÖD, einem Arbeitgeber mit rund 5 Millionen Mitarbeitern.

                    Die Dämonisierung der männlichen Sexualität mag man noch ignorieren können, die strukturelle berufliche Diskriminierung nicht.

                    Gefällt mir

                    • Neuer Peter sagt:

                      Mehr will ich sexistischer Maskutroll im Übrigen wirklich nicht. Ich will keine Extrawürste, keine Männerquoten, keine männlichen Schutzzonen, keine Jobs nur für Männer.

                      Ich will gleiche Regeln für alle. Ich will Chancengleichheit statt Proporz. Das ist doch wirklich nicht zuviel verlangt, oder?

                      Gefällt mir

  3. Aha? sagt:

    Hier sollte man zuerst mal Friendzone definieren. Für mich bedeutet der Begriff, dass es zwei Personen gibt, die beziehunganbahnend oder sogar beziehungssähnlich (aber ohne Sex) leben, wovon aber nur eine Person eine intime Beziehung möchte. Die Verantwortung für dieses Beziehung liegt dabei bei beiden Seiten: die eine Seite (die gerne negiert wird) nimmt viel zu viel, obwohl das Gegebene in einer reinen Freundschaft nicht angemessen wäre. Die andere Seite (meist als Täter angesehen) erwartet sich zu viel und versucht mit viel Geben das Gegenüber für sich einzunehmen.

    Wer kennt nicht die eine oder andere Frau, die stolz über ihre Verehrer erzählt, die ihnen jeden Wunsch erfüllen. Wohlwissend, dass die Gegenüberseite mehr möchte. Wird der Verehrer dann lästig, vielleicht weil er immer weniger gibt, oder weil es einen neuen, charmanteren, gibt, wird er dann zu Dank mit der „Friendzone“ fertig gemacht a la „Es war doch nie was zwischen uns! Aber anscheinend hast Du das alles nur gemacht, um mich ins Bett zu kriegen!“.

    Das da auf der einen Seite ein echter Beziehungswunsch und auf der anderen Seite ein klares Erkennen und Ausnützen der Situation stand, wird hier völlig negiert. Der Mann ist nur auf Sex aus und die Frau ein Opfer. Schade.

    Gefällt mir

    • Aha? sagt:

      Und nicht zu vergessen, wie viele intime Beziehungen aus anfangs abgelehnten Avancen entstanden sind, weil Frau es für angemessen hielt, dass der Man schon ein „bißchen“ um sie zu werben und kämpfen hat. Und auch wenn das politisch nun nicht korrekt ist: würde ein „Nein“ einer Frau die selbe absolute Aussage darstellen wie ein „Nein“ bei Männern, gäbe es die Friendzone wohl gar nicht. Meine intensivsten Beziehung habe ich ein gutes halbes Jahr nach mehreren „Nein“ umschwärmt und als wir zusammen gekommen sind, hat sie sich bedankt, dass ich so beharrlich war.

      Gefällt mir

    • gracuch sagt:

      Du gehst also davon aus, dass die „Nehmende“ Seite (was nimmt sie denn eigentlich?) sich immer bewusst ist, dass ihr/seine Freund/in mehr als platonische Gefühle hegt?

      Gefällt mir

    • ich habe in einem kommentar hier bereits von meiner eigenen geschichte erzählt und warum ich dieses „opfer“-dingens in dieser konstellation kritisch sehe. automatisch zu folgern, dass die seite, die keine beziehung will, weniger intensive gefühlt hat oder rein ausnutzend unterwegs ist, ist einfach falsch. viele leute leben freundschaften ebenso intensiv wie beziehungen und sind auch für freunde sehr da und geben viel.

      Gefällt mir

      • IULIUS sagt:

        Ups 92 Kommentare. Wer soll die denn lesen?

        Ist hier schon mal darüber nachgedacht worden, daß die Typen keine wirklich Beziehung wollen, sich gezielt Frauen aussuchen, die Keine Beziehung mit ihnen wollen und entwedder nichts mit ihnen anzufangen wissen, anderseits auch nicht allzu sehr vor den Kopf stoßen wollen.oder die Situation ausnutzen, während die Typen sich bereitwillig ausnutzen lassen wollen um, durch Jammern einen „Gewinn“ zu haben.

        Da stellt sich die Frage gibt es in der Konstellation wirklich ein Opfer oder ist das nicht eine Win-Win Situation.

        Grundsätzlich würde ich das Verhalten als absolut unreif ansehen.

        Jetzt 93

        Gefällt mir

  4. Azrael sagt:

    Wenn mein – bis dato Kumpel – mir signalisiert oder sogar offen mitteilt, dass er in mich verliebt ist, ist für mich eine unbefangene Freundschaft auf lange Sicht eh nicht mehr möglich. Ich mag es nicht, wenn jemand in mich verliebt ist, in den ich wiederum nicht verliebt bin. Mich nervt das bzw. die Gefühle des anderen sind mir ausgesprochen lästig. Deshalb breche ich dann von mir aus die Freundschaft ab und gehe auf Distanz.

    Das mit der Friendzone erschließt sich mir deshalb nicht so richtig. Sowas klingt eher nach Passivität, Hilflosigkeit/Unselbstständigkeit und Unehrlichkeit + ggf. Berechnung & „Doppelmoral“.

    Gefällt mir

  5. Meine Erfahrung ist folgende:

    Es gibt manche? viele? (junge) Frauen, die zwei Arten von männlichen Freunden haben.

    Mit den einen wollen sie etwas ‚zu tun haben‘, die anderen rufen sie an, wenn es darum geht, die Wohnung zu renovieren oder beim Umzug zu helfen.

    Gefällt mir

    • Aha? sagt:

      Das ist wohl sehr schwarz/weiß, aber an sich verstehe ich Deine Position.

      Ich habe das insofern entschärft, dass ich für (mehrere Stunden!) Hilfe gerne mehrere Stunden an Hilfe wieder zurückbekommen möchte. Nicht 1:1 und nicht immer, aber generell. Echte Freunde haben damit kein Problem, im Gegenteil, die freut es meistens, gemeinsam was zu machen.
      Von der „Ich lad Dich dafür zum Essen ein“-Fraktion wird man dann aber ganz schnell bei solchen Anfragen „übergangen“😉

      Gefällt mir

      • Stefan M. sagt:

        So etwas handhabe ich mittlerweile anders. Wenn es bspw. zu Umzugsaktionen kommt, dann erwarte ich ausreichende Mengen an Kaffee, Wasser, Bier und etwas anständiges zu essen direkt vor Ort.😀

        Gefällt mir

    • tom174 sagt:

      Hmm. das hab ich so noch nicht erlebt. Machmal verleiht mich meine Frau für irgendwelche Umzugsaktionen, zählt das auch?😉

      Gefällt mir

  6. tom174 sagt:

    Also, das Entsendegesetz hat sie mit Füssen getreten, soviel ist sicher!

    Gefällt mir

  7. Sarah sagt:

    @Erzählmirnix: Von Frau zu Frau: DANKE!🙂

    „Den meisten Männern, die nicht gut genug aussehen ist denke ich schon verständlich, warum eine Frau nichts will.“
    Ahh, das halte ich für weit gefehlt. So viele Männer überschätzen sich optisch maßlos: das habe ich erlebt und alle meine Freundinnen.

    Studien belegen: Je attraktiver ein Mann eine Frau findet, desto höhere Chancen rechnet er sich aus – egal wie er aussieht.
    http://www.welt.de/wissenschaft/article13770559/Maenner-ueberschaetzen-ihre-Anziehungskraft-masslos.html

    Die „Friendzone“ ist eine Erfindung von Männern, um eine Erkenntnis zu umgehen: „Sie steht einfach nicht auf mich“. Es gibt ein Buch von Greg Behrendt für Frauen, das so heißt. Sollte auch mal für Kerle rausgebracht werden.

    Frauen sind gerne nett und suchen Freundschaft, auch wenn sie keinen Sex wollen. Das wird vom Mann dann missinterpretiert in: anfangs waren da so viele „Zeichen“, dann nicht mehr.

    Es gibt keine Bedienungsanleitung, um eine Frau zu bekommen, die euch von Anfang an nicht will.

    Wenn ich mit einem Mann keinen Sex will, kann er nett sein bis zum Umfallen, ändert ja leider nichts dran, dass er mich kalt lässt.

    Dieses Gerede über „Alpha-Verhalten“ kommt daher: Einem -in ihren Augen- schönen Mann verzeiht eine Frau vieeeel mehr, so ist das in der Liebe leider😉 kennen die Jungs sicher auch.

    Deshalb lässt sie mehr durchgehen. Aber dominantes Verhalten macht nicht automatisch attraktiv – weit gefehlt. Es gilt: 1) Er muss IHR gefallen 2) je netter, desto besser 3) wenn 1) nicht der Fall ist, wird es nie zu etwas kommen.

    Gefällt mir

  8. […] Wenn die “Friendzone” reden könnte […]

    Gefällt mir