identifikation

Kommentare
  1. Robin Urban sagt:

    Geht aber sowas von völlig am Thema vorbei. Sorry.

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    • Wenn ich einen konkreten Bezug genommen hätte, hätte ich das deutlich gemacht. Es geht aber um kein Ereignis, auch nicht um die Twitterliste, von der ich am Rande was mitgekriegt habe. Das war zwar eine Inspiration, aber etwas, das mir einfach allgemein schon öfter durch den Kopf ging.

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      • Robin Urban sagt:

        Aber findest du es dann nicht irgendwie bedenklich, dass du diese Liste dann aufgreifst und namentlich erwähnst, so dass der Eindruck entsteht, du würdest eben doch zu diesem Thema ein Kommentar abgeben?

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        • Habe ich? Wenn dann muss es unbewusst passiert sein weil ich was dazu gelesen habe gestern. Ich dachte, das sei eine spezielle Wahlbloggerliste. Abgesehen davon dass ich auch das Wort „Liste“ und „Blogger“ benutzt habe war mir nicht klar dass es Überschneidungen gibt.

          Zu dem Thema selbst kann ich nicht kommentieren weil ich es nicht verfolgt habe. Da ich nicht über die wahl blogge hat es mich nicht wirklich betroffen. Aber wenn mein Comic nicht darauf zutrifft, dann stell doch keine Verbindung her. Sie war nicht bewusst gezogen, denn die Inspiration war eine völlig andere, die nur was mit Bestenlisten und Merkmalen mit denen man sich identifiziert zu tun hat. Ich habe auch nach dem Bloggen überlegt, dass sich das Thema wiedermal prima für nen antinaziblog geeignet hätte indem man Frau durch Deutsche ersetzt.

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          • yacv sagt:

            >dass sich das Thema wiedermal prima für nen antinaziblog geeignet hätte indem man Frau durch Deutsche ersetzt.

            Ja, das hätte ganz genauso gut funktioniert.

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          • Robin Urban sagt:

            Durch die zeitliche Nähe zum Vorfall war die Verbindung für mich jedenfalls ganz schnell gezogen und ich glaube, das geht auch anderen so.

            Ich dachte an Fußball und „Zu viele Ausländer in der Nationalmannschaft“ danach, aber das ist ja dein Ding. Die grundsätzliche Aussage find ich ja gut, aber so… naja.

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            • OK, es war jedenfalls nicht so gedacht auch wenn ich durch das am Rande Mitkriegen der Thematik vermutlich die Assoziation hatte.
              Dein zweiter Teil mit Fußball und Mannschaft wäre auch ne gute Option gewesen. Vielleicht warte ich ein paar Wochen und mache dann nen ähnlichen Comic^^
              (Hattest du mir eigentlich eine Mail geschickt? Meine Mails spinnen zur Zeit ziemlich und ich habe den Verdacht dass einiges nicht rein- oder rausgeht)

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            • stefanolix sagt:

              Aber die Sache mit »zu vielen Ausländern in der Fußball-Nationalmannschaft« ist doch von vorgestern. Das war NPD-Propaganda im Jahr 2006 und Jahre später hat ein NPD-Vorstand dafür noch mal vor Gericht gestanden. Inzwischen unterstützen Millionen Fans eine Mannschaft, die aus Deutschen und aus Nachkommen von Migranten zusammengesetzt ist. Abgesehen davon, dass in allen Top-Klubs ausländische Spieler bejubelt werden.

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              • Ich hab das in letzter Zeit allerdings hin und wieder tatsächlich als Kritik gehört obwohl ich mich null für Fußball interessiere und mich vom Thema eher fernhalte….

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                • stefanolix sagt:

                  Ich würde es aber ins Verhältnis setzen zu der übergroßen Mehrheit der Fans, die in Özil, Khedira, Klose & Co. einen unschätzbaren Gewinn für die deutsche Mannschaft sehen. Das sieht man auch auf den Fanmeilen und an den Einschaltquoten.

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                  • Mit denen habe ich ja nicht wirklich viel zu tun😀 Naah, wie gesagt, ich kriege davon wenig mit, aber von dem bisschen was ich gehört habe gabs eben auch dieses „zu viele Ausländer“-blabla.

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                    • Nee, Rassismus ist da nicht so ein Thema wie Homophobie.
                      Da hab ich öfter gehört, dass Löw ja so ein Homofürst ist, der mit Neuer und Lahm fickt. Oder wirf doch mal die These in die Runde dass Fußballer schwul sein könnten.
                      Zum Kotzen sowas.

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          • Zara sagt:

            @erzählmirnix:

            „Zu dem Thema selbst kann ich nicht kommentieren weil ich es nicht verfolgt habe. Da ich nicht über die wahl blogge hat es mich nicht wirklich betroffen. “
            ——
            Fast alle Bloggerinnen in dieser Liste bloggen nicht zur Wahl und alle haben die gleiche Meinungen, sprich sind Mädchenmannschaftsfeministinnen. Es ging nicht darum ein breites Spektrum an Meinungen von Frauen darzustellen, sondern darum, dass Feministinnen auf die Liste wollten u sich da rein genörgelt haben.

            Erinnert hieran:

            http://maedchenmannschaft.net/fuer-die-feministinnenquote/

            und hier die Liste:

            https://discover.twitter.com/germany/bundestagswahl-2013/medien/blogger-blogs-tools

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  2. stefanolix sagt:

    Einen Text lesen. Den Text gut finden. Und erst dann nachschauen, wer ihn verfasst hat …

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  3. mozart2006 sagt:

    EMN für Bundeskanzlerin🙂

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  4. tom174 sagt:

    Wo kann man da abstimmen? Geht ja mal gar nicht, das dass du net in den Top10 bist!!

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  5. Sind die fünf Topblogger nun Männer oder nicht? Wenn dem so ist, kann ich an solch einer Liste nix besonderes finden. Mir doch egal wer nun gute Texte schreibt, ob Mann oder Frau. Wenn man eine Liste der Mondfahrer machen will, sind’s doch auch nur Männer, bisher. Da kann man doch nicht „geschlechtergerecht“ einfach eine Frau reinmogeln. So geht’s doch auch nicht.

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  6. Humanist sagt:

    Ich höre diese Beschwerde oft. Sie ist meines Erachtens nach Ausdruck einer Stammesmoral.

    Man erfreut sich nicht daran, dass Mitglieder seiner Gemeinschaft unter fairen Bedingungen großartiges leisten, man ärgert sich darüber, dass seine Gruppe nicht „ausreichend“ vertreten ist. Wobei „ausreichend“ stets definiert wird als der derzeitige Zustand plus x.

    Mit Menschen, die diesen Denkmustern folgen, ist kein gesellschaftlicher Friede zu machen. Ihre Ansprüche sind absolut.

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  7. m sagt:

    Dieses Gejammere („Da sind gar keine Frauen dabei!!!11einself“) geht sowas von auf die Eier und führt dazu, dass ich diese Mädchen nicht für einen cent ernst nehmen kann.

    Gefallen dir die Vorbilder nicht? DANN SUCH DIR EIGENE!

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  8. micha sagt:

    Im Blog von Anne Roth (annalist) gab es vor Jahren mal diese Diskussion. Sie war ebenfalls angestoßen durch eine Beliebtheits- oder Wichtigkeits-Liste. Der Tenor bei Anne Roth war, dass es strukturelle Ursachen haben müsse, dass Frauen kaum unter den A-Bloggern zu finden seien. Im Grunde wurde die These der „Gläsernen Decke“ und der „Männerbündelei“ wieder hervorgeholt, ohne allerdings einen Kausalmechanismus angeben zu können, wie der Ausschluss der Frauen tatsächlich hätte bewerkstelligt werden können. Denn dergleichen setzt Machtpositionen voraus. Es müsste „gatekeeper“ geben, die willkürlich Frauen fernhalten können, als Bloggerin bekannt zu werden. Ich kann mir aber nicht recht vorstellen, dass so eine Struktur tatsächlich existiert.

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    • Grade beim Bloggen finde ich das schwierig, weil man ja oft nicht auf den ersten Blick sieht ob der Blogger männlich oder weiblich ist (ausser es ist ein eindeutiger Name oder ein Bild im Blog). Ich kann mir auch kaum vorstellen dass es viele Leute gibt die in dieser Art denken: „Oh, super Blog, tolle Texte und… huch! Das ist eine Frau? Urgs, runter von den Lesezeichen“
      Wenn dann müsste dies so tief verwurzelt sein, dass die meisten nichtmal merken dass sie Frauenblogs per se uninteressanter finden. Was ich mir teilweise vorstellen kann (als feminismuspositive Theorie) ist, dass Frauen sich tendenziell leichter mit Männern identifizieren können als umgekehrt weil a) viele Hauptfiguren in Filmen, Büchern und Serien männlich sind und b) ein Mann eher „sei kein Mädchen“ hört als eine Frau das umgekehrte. Insofern könnte da vielleicht eine leichte Tendenz sein, dass Männer sich mehr für männlichere Dinge interessieren und bei „solala“-interessanten Blogs dann eher männliche Blogger weiterlesen als weibliche. aber dass jemand einen richtig tollen Blog verschmäht weil der Blogger das falsche Geschlecht hat glaube ich nicht.

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    • *Ich kann mir aber nicht recht vorstellen, dass so eine Struktur tatsächlich existiert.*

      Das macht bestimmt die NSA gleich mit. Warten wir mal was Snowden noch alles aufzudecken hat.

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  9. ReVolte sagt:

    „Ein internationales Forscherteam kommt zu der Erkenntnis, dass Frauen in vielen Ländern weniger über Politik wissen als Männer. Darüber sind die Forscher selbst sehr erstaunt. Über Ursachen für die Wissenslücken können sie bisher nur spekulieren.

    Männer wissen offenbar mehr über Politik als Frauen! In zehn Ländern, darunter Australien, Griechenland, Norwegen und Korea, wurden Männer und Frauen über regionale und internationale Nachrichten abgefragt, außerdem haben sie Angaben über ihren Medienkonsum gemacht. Und überall das gleiche Bild: Frauen wissen weniger über Politik.“

    Und woran liegt es? Wir ahnen es.
    „Eine Erklärung könnte sein, dass Frauen in den Nachrichten weniger häufig vorkommen“

    Weniger häufig? Vor dem Hintergrund von #aufschrei und allerlei anderen Mythen, medialen Kampagnen und feministischen Verschwörungstheorien ist das Problem wohl eher qualitativer als quantitativer Natur.

    http://www.dradiowissen.de/gender-maenner-wissen-mehr-ueber-politik.36.de.html?dram:article_id=253990

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    • IULIUS sagt:

      Weniger Wissen kommt von weniger Interesse.Wenn jemand weniger Interesse hat gibt es wichtigere Dinge für ihn oder in dem Fall sie.

      Was man da spekulieren muß ist mir schleierhaft.

      Vermutlich eine Forschung die sich mehr mit sich selber beschäftigt, als mit dem Thema.

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  10. micha sagt:

    Nein, das glaube ich auch nicht.

    Die einzig mögliche Erklärung für eine Art von Frauen-Diskriminierung wäre die: A-Blogger verlinken und zitieren nur andere männliche Blogger. Dann ginge es um einen Blog-Markt, der schon geordnet ist: Es gibt einige Prominente mit hoher Reichweite. Diese können andere Blogger bekannt machen durch Verlinkung und Zitat. Sie hätten dann eine Gatekeeper-Rolle. Entweder könnten sie bewusst Frauen ausschließen – warum auch immer. Oder sie hätten eine verinnerlichte Neigung zu männerlastigen Netzwerken – auch das finde ich irgendwie nicht sehr plausibel.

    Ich gebe zu, meine Aufmerksamkeit ist natürlich auch ein wenig „gelenkt“ durch einige prominentere Blogs. Würden diese mehr Frauen zitieren, läse ich auch mehr Bloggerinnen. Insofern könnte man eine Frauenförderung durch männliche A-Bloggern fordern, wenn man das für sinnvoll hält.

    Freilich könnten sich die Frauen auch zu einem eigenen Markt zusammenfinden. Das Internet ist frei genug, um solche Aufmerksamkeitsnetzwerke aufzubauen. Sie könnten einen Gegenmarkt schaffen, auch wenn das nicht ganz leicht ist.

    Nichtsdestotrotz glaube ich, dass es doch an den Themen liegt: Die – für mich jedenfalls – wichtigen Politikthemen werden vorrangig von Männern beackert. Es gäbe aber sicherlich auch Frauen, die ohne weiteres bei diesen Themen Aufmerksamkeit gewinnen könnten, etwa bekannte Politikjournalistinnen.

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  11. Judith sagt:

    Vielleicht ticke ich so ganz anders – vielleicht liegts daran, dass ich nicht twittere – vielleicht liegts daran, dass ich Dinge einfach mal so nehme wie sie sind, ohne nach einem tieferen Grund zu suchen. Ich find das Comic zum Schmunzeln.

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  12. The Laughing Man sagt:

    Erinnert mich wieder etwas an eine Feministin die meinte sie würde grundsätzlich nur Literatur von Frauen lesen. ^^

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  13. Vermutung:
    Frauen bewerten Frauenblogs prinzipiell schlecht, – tendentiell. Ganz egal, wie gerne sie das Blog lesen.
    Die Ursache dafür ist der ganz normale „Zickenkrieg“, den es unter Männern nicht gibt.

    *um das mal auf den Punkt zu bringen*

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  14. Tantal sagt:

    Kann hier mal jemand kurz erklären, was es mit dieser sagenhaften Liste eigentlich auf sich hat? Ich habe davon NICHTS mitbekommen, und Google hilft nicht weiter.

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  15. Gerhard sagt:

    Danke, EMN. Ich denke manchmal, ich bin auf einem anderen Planeten wenn Leute was von Männerclubs uä erzählen. Mir ist sowas ähnliches auch mal passiert. Da gab es eine Bloggerin, mit der ich einiges gemeinsam hatte und die über Themen schrieb, die mich interessierten. Ich folgte ihr und freute mich. Plötzlich war sie aktiv auf der Suche nach „Frauenblogs“. Ich habe es nicht verstanden und verstehe es heute noch nicht. Aber heute weiß ich, daß solche Leute gerne von „ausschluß produzieren“, „unsichtbar machen“ und ähnliches sprechen.

    Schrupp als dominante Vertreterin der geschlechtlichen Sicht ist in den Kommentaren schon genannt worden. Keine Ahnung, warum die jemand ernst nimmt.

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  16. praktikon sagt:

    Schon gehört? Bei der Wahl des bestaussehenden Gäste in „Schorsch Schwuppenbar“ sind unter den Top 10 auch NUR Männer. Unerhört! Ich möchte mindestens eine Frau und einen Ausländer! Und einen Marsianer!

    Ich finde die Erklärung, die Blogosphäre sei männerdominiert hirnrissig. Ich habe – gefühlt – sogar eher gegenteilige Ansichten. Einerseits bin ich noch nirgendwo so stark mit feministischem Gedankengut aus erster Hand in Kontakt gekommen, andererseits lese ich persönlich (!) großteils nur Blogs aus weiblichem Tastenanschlag. Könnt‘ aber auch ’ne persönliche Präferenz darstellen.

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