Feministinnen vs. Maskulisten in a Nutshell.

Veröffentlicht: September 26, 2013 in Comics, Mann-Frau-Kram
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Kommentare
  1. guinness44 sagt:

    Klasse

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  2. balrog82 sagt:

    Na dann lieber die Maskulisten oder?

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  3. Blacky sagt:

    Kann mir nicht vorstellen, daß ein maßgeblicher Anteil von Maskulisten bei „seit längerem schwer mißhandelt und liegt jetzt im Krankenhaus“ noch auf routinemäßige Mißbrauchsvorwürfe im Trennungsfall schließt.

    Klar, IdiotInnen gibt’s auf beiden Seiten, trotzdem denke ich, daß die ersten beiden Bilder den „feministischen Konsenz“ (über das ganze riesige Spektrum des F.) genauer beschreiben, als die letzten beiden den maskulistischen.

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    • Ich würde einfach mal wetten dass eine Feministin sagen würde, dass der erste Teil völlig überzeichnet ist aber der Maskulismusteil genau stimmt.

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      • Blacky sagt:

        Gut möglich.
        Ich lese aber die „sie wird schon einen Grund gehabt haben“ Täterinnen/Opfer-Umkehr wesentlich öfter als die Aussagen des zweiten Teils (wohlgemerkt, bei schweren Verletzungen bis hin zu Mord), und zwar nicht nur von FeministInnen.

        Das zeigt wohl einmal mehr, wieso viele vernünftige(re) Menschen Labels wie Feministin oder Maskulist ablehnen, obwohl sie durchaus einige Ansichten einer der beiden Gruppen (oder sogar *gasp* beider) durchaus teilen und für unterstützenswert halten.

        Übrigens vermisse ich noch die „warum hat er/ der Waschlappen sich nicht gewehrt/sie festgehalten/etc.?“-Perspektive, die auch oft genug kommt, meißt ohne die möglichen/sicheren Konsequenzen zu bedenken.

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      • anonym sagt:

        Hast schon recht, irgendwie stimmt es bei beiden Seiten

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      • 100% hetero sagt:

        @ blacky

        Ich finde den zweiten Teil auch nicht so gelungen.

        Eher würde von der antifeministischen Seite der Spruch kommen, „dieses Weichei kann sich nicht wehren haha“…

        Zumindest denken beide bei dem Opfer an eine Frau, und das kommt gut rüber.

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        • Kommt drauf an ob es die Aggro-Antifeministen oder die Opfer-Maskulisten sind (beides jeweils Untergruppen und keine Verallgemeinerung der Gruppen). Ich habe schon genug Männerrechtler erlebt die jeden schiefen Blick einer Frau als psychische Gewalt deklarieren.

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    • Nick sagt:

      Ich gewinne so langsam den Eindruck, dass sich beide Seiten in nichts nachstehen.

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      • Heinz sagt:

        Naja der Feminismus ist einiges mächtiger…

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        • Nick sagt:

          Naja der Feminismus ist einiges mächtiger…

          Ja, und es arbeiten so einige eifrig daran, dass das so bleibt.

          Grenzenlosen Opfernarzissmus kauft man nur Frauen ab, und die tun sich selbst keinen Gefallen damit. Dumpfbackenmaskus meinen es sei besonders schlau, ihnen alles nachzumachen.

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          • 100% hetero sagt:

            @ Nick

            Das verstehe ich bei den Männern auch nicht, den Opfer sein haben nunmal Frauen abonniert.

            Männer können da in dieser Olympiade keinen Blumentopf gewinnen.

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  4. onyx sagt:

    Ich habe so eine Vorahnung, wie sich diese Diskussion hier entwickeln wird

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    • Mein Tip: in Richtung Meta-Meta-Diskussion

      Denn der Witz liegt ja darin, daß Kommunikationsdefizite (falsche Unterstellungen bei fehlenden Informationen) bewußt gemacht werden, das gibt schon mal eine Meta-Diskussion.
      Man könnte vor allem darüber diskutieren, warum die immer wieder geforderte Diskussion über Kommunikationsdefizite meistens scheitert.
      Oh verflixt, das ist ja schon eine Meta-Meta-Diskussion.
      Aber die ist sicher erst recht zum Scheitern verurteilt.
      Mir wird schwindelig….

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  5. tom174 sagt:

    Mein schlaues Buch meint da sinngemäß folgendes: Feminism (Female-Ism) is only half the truth. Ich kann mich mit beidem Feminismus und Masculinismus nur begrenzt viel anfangen. Ist es echt so schwer, einen unvoreingenommenen Mittelweg zu finden?
    Andereseits findet die maskulinistische Seite kaum gehör, hat keine ernstzunehmende Plattform. Ist aber ein wichtiges Gegengewicht zum Feminismus.

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    • Nick sagt:

      Ist aber ein wichtiges Gegengewicht zum Feminismus.

      Man könnte ja auch Feminismus aus der einen Waagschale schubsen.

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      • tom174 sagt:

        könnte man. aber wie wahrscheinlich ist das? Die allermeisten halten ja nicht wirklich viel vom Feminismus, trotzdem wird vieles zum Mainstream und schlicht nicht mehr hinterfragt. In der öffentlichen Wahrnehmung wird Feminismus mit Gleichstellung und Gleichstellung mit Gleichberechtigung gleichgesetzt. Und niemand ist gegen Gleichberechtigung.

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        • Nick sagt:

          Die allermeisten halten ja nicht wirklich viel vom Feminismus, trotzdem wird vieles zum Mainstream und schlicht nicht mehr hinterfragt.

          Ja, das nicht mehr Hinterfragte scheint auch mir das Problem zu sein. Es wird allerdings keineswegs besser dadurch, dass man teilweise analog zum Feminismus ein Feindbild Frau aufmacht. Das nimmt zu recht niemand ernst.

          Frauen mit dem Feindbild Mann nimmt man zwar auch nicht gerade ernst, aber man toleriert sie oder feiert sie gar als Heldinnen ab (Immer mit dem Hintergedanken „dafür, dass sie eine Frau ist..“ Eine unbefangene Feministin müsste das eigentlich Sexismus nennen, es hat was damit zu tun dass man Frauen wie Kinder behandelt, ihnen die Verantwortung für ihren Hass nicht zugesteht)

          Männer mit dem Feindbild Frau gelten als sehr lächerlich. Was aber eigentlich heißt, dass man von Männern Verantwortung erwartet. Was ja nicht verkehrt ist, das ist ja auch ein Potenzial.

          Wenn sich Männer an der Identitätsstiftung des real existierenden Feminismus orientieren, dann gewinnt der real existierende Feminismus das Spiel immer, er kann sich ja so stets auf tradierte Rollenbilder berufen.

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          • tom174 sagt:

            “ Es wird allerdings keineswegs besser dadurch, dass man teilweise analog zum Feminismus ein Feindbild Frau aufmacht.“ .oO(irgendwer erklärt mir mal, wo ich die WordPress formattags finde).
            Feindbild Frau oder Feindbild mann finde ich beides recht dämlich.
            Worum es mir geht ist folgendes: Wenn eine Quote bei Führungsjobs gefordert wird, dann sollte es eine andere Seite geben, die eine Quote bei Sorgerechtsklagen fordert (wie bei einem Topjob sollte da die Eignung entscheiden, genausowenig wir bei AR Posten sollte es ja da dann auch keine Rolle spielen, ob die Männer das eigentlich wollen…..).
            Sobald beide Interessenseite auf dem Tisch liegen kann man faire Lösungen finden. Women can’t hear what men don’t say. Da ist schon was wahres dran. Ich glaube sogar, dass selbst Radikalfeministinen glauben, dass sie nur Unrecht beseitigen wollen.

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            • Nick sagt:

              Wenn eine Quote bei Führungsjobs gefordert wird, dann sollte es eine andere Seite geben, die eine Quote bei Sorgerechtsklagen fordert (wie bei einem Topjob sollte da die Eignung entscheiden, genausowenig wir bei AR Posten sollte es ja da dann auch keine Rolle spielen, ob die Männer das eigentlich wollen…..)

              Das ist gut, ein schönes argumentum ad absurdum. Für mehr Mansplaining:)

              Women can’t hear what men don’t say.

              Das Problem ist halt immer, dass die Frauenhasser und Weltuntergangs- und -Verschwörungspropheten am lautesten krakeelen. Und so ein Bild prägen, demzufolge niemand Maskus ernst nehmen kann.

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            • IULIUS sagt:

              „Wenn eine Quote bei Führungsjobs gefordert wird, dann sollte es eine andere Seite geben, die eine Quote bei Sorgerechtsklagen fordert “

              Jep, damit können sich Bürokraten hervorragend mit beschäftigen. Wochen, Monate, Jahre…
              Das Ergebnis ist dann bestenfalls, es gibt keine Änderung.

              Grob gesagt, daß läuft dann ähnlich wie bei Blutrache. Keiner weiß am Schluß worum es eigentlich geht….

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              • tom174 sagt:

                jaja.. ich weiss.. dummes beispiel.. aber mir fehlt echt eine partei (im sinne von teil) die nicht jeder Forderung von sog. Frauenvertretern zustimmt.
                Ein Freund von mir hat letztens auf Facebook gepostet:
                „Es sagt eine Menge über Deutschland, daß die deutsche Familienministerin aufhört, weil sie Familie und Beruf nicht unter einen Hut bekommt.“
                Das zu erwartende CDU Bashing begann. Meine Antwort war:
                “ Was sagt das über Deutschland aus? Dass sich eine Bundesministerin keine Betreuung für ihre Kinder findet? Kaum, die könnte sich das privat leisten. Sagt es über die Person aus, dass sie sich nicht zwischen eigener Kindererziehung und Job zerreissen will? Dass ihr die Nähe zu ihren Kindern wichtiger ist als ihr Job? Dass sogar ein Topjob neben Kindern weniger wichtig erscheinen kann? Ich kann da nicht wirklich was Verwerfliches bei erkennen….“
                Wenn man seine Kinder sehen will, ist ein 15h/Tag Job nicht wirklich passend. Es scheint aber quasi einen Konsenz zu geben, dass Kinder bei der Karriere nicht stören dürfen.
                Es ist absolut wünschenswert, dass Kinder in Kitas betreut werden können. Es gibt viele Familien, die auf 2 Einkommen angewiesen sind. Dass aber darüber gelästert wird, wenn eine Frau nur noch einen normalen Vollzeitjob (ihr Mandat gibt sie afaik nicht ab) ist so eine Sache, die ich nicht gutheissen kann. Diese permanente Abwertung von Kindereriehung (und mir ist es egal, ob das der männliche oder weibliche Part übernimmt) finde ich äusserst strörend.

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  6. yacv sagt:

    Jaja, die alte Trennung der Welt in Wir und Die. Das gibt’s in jedem Lager…

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    • Nick sagt:

      Jaja, die alte Trennung der Welt in Wir und Die. Das gibt’s in jedem Lager…

      Ist das jetzt ein Pleonasmus oder eine Tautologie?

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      • yacv sagt:

        Ich mag Fragen, über die ich erst mal 5 Minuten nachdenken muss🙂

        Ich komme zu dem Urteil, dass es – wenn schon – ein Pleonasmus wäre.

        Da aber „Lager“ nicht als notwendiges Kriterium „Abgrenzung“ beinhaltet (Beispiel: Ein Lager an einer Oase. Da ist das Etablierende „Hier kann man sein“ und nicht „Wir grenzen uns hier von etwas ab“), ist es m.E. nach weder noch.

        Allgemein gesprochen.

        Da aber sowohl Feminismus (von Männern und dem Patriarchat) als auch Maskulismus (vom Feminismus) sich abgrenzen, ist es in diesem Fall ein Pleonasmus.

        Well spotted 🙂

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        • balrog82 sagt:

          Jetzt nochmal für die Dummen auf Deutsch bitte😀

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          • yacv sagt:

            Beides sind komplizierte Wörter für „Doppelt gemoppelt“.

            Laut Wiktionary:

            Pleonasmus ~ „Verbindung bedeutungsgleicher oder -verwandter Ausdrücke in einer Wortgruppe“. Z.B ‚weißer Schimmel‘

            Tautologie ~ „Wiederholung gleichbedeutender Wörter derselben Wortart“ Z.B. „immer und ewig“

            In der Logik ist eine Tautologie eine Aussage, die formal immer wahr ist, z.B. „A oder nicht A“.
            z.B. in Asterix, Tour de France: „Kann sein, kann aber auch nicht sein.“

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  7. Matze sagt:

    Toller Comic, vor allem die Mimik! Danke!

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  8. acinonyx jubatus sagt:

    Mir gefällt’s🙂

    Ein Comic, der die Realität abbildet. *fg*

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