Diskussionsstrategien.

Veröffentlicht: Oktober 6, 2013 in Comics
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Kommentare
  1. The Laughing Man sagt:

    Eigentlich ist es schon ein Erfolg, wenn die andere Person erkennt, dass die eigene Einstellung zuetwas genauso verständlich ist wie die von ihr selbst. Dies kommt zwar bei bestimmten Diskussionen auch schon selten vor, aber immer noch deutlich öfter als eine wirkliche Änderung der Meinung.

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    • IULIUS sagt:

      Das stellet sich die Frage, warum Diskutiert man eigentlich?

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      • The Laughing Man sagt:

        In der Öffentlichkeit am ehesten um Leute zu überzeugen die mithören/mitlesen die öfter nicht so festgelegt teilweise auch, weil sich vielleicht auch vorher nicht damit auseinander gesetzt haben. Ansonsten halt mit dem häufigen Irrglauben (oder zumindest Hoffnung) man könne die Gegenseite doch dazu bringen ihre Meinung zuändern.

        Wobei man es bei Fundamentalisten egal mit welchen Hintergrund praktisch niemals davon überzeugen wird andere Ansichten als wirklich verständlich anzuerkennen. Diese werden nämlich schon im Vorraus nur als Hass gewertet oder bestenfalls als Ablehnung der Wahrheit durch Angst, Egoismus oder etwas anderes in der Richtung gesehen.

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        • IULIUS sagt:

          Eigentlich ist doch wichtiger seine eigene Meinung in Frage zu stellen und von anderen Argumente dafür zu hören.

          Tasächlich läuft es meist so ab, daß keine -sachlichen – Argumente ausgetauscht werden, sondern lediglich Begründungen, warum die eigene Meinung die Richtige ist.
          Das ist eigentlich der Punkt wo ich persönlich keine Richtige Lust mehr auf die Diskussion habe. Weil es sich da nur noch im Kreis dreht.

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          • The Laughing Man sagt:

            Da Fundamentalisten ihre Einstellung als einzig wahre ansehen ist das bei den praktisch nicht möglich. ^^
            Bei anderen kann man mit guten Argumenten oft zumindest die Sichtweise soweit zu ändern, dass sie wie bereits gesagt die andere Einstellung zumindest lernen zuverstehen. Mit etwas Zeit kann dies vielleicht sogar zu einem Überdenken der vorherigen Meinung führen.

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            • H. Spalter sagt:

              Ich kann ja nur Situation 4 (die dargestellte Antwort NICHT zu geben) als korrekt akzeptieren, denn der Vorwurf ist schlicht falsch (sic) formuliert!
              Lautete dieser „… daß deine Einstellung nicht mit meiner übereinstimmt!“, wäre er akzeptabel und Antwort 4 dürfte gegeben werden, müßte aber nicht.

              So viel zur gern genutzten Rede „Ich bin nur für das verantwortlich, was ich schreibe, nicht, was du daraus machst“.

              Zeitgemäße Kurzform: „EPIC FAIL“!

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  2. stefanolix sagt:

    Können Einstellungen stimmen? Was tatsächlich nicht stimmt, sind doch eigentlich die Informationen, die der Einstellung zugrundeliegen oder die vom Gegenüber vorgebracht werden.

    Der Klassiker: »You are entitled to your own opinion, but you are not entitled to your own facts.«

    Und wenn man das jemandem erklärt hat, kann wahlweise eine der Antworten kommen, die oben im Comic stehen. Auch gern genommen wird die Option »neoliberal«.

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  3. m sagt:

    Ich würde gerne einmal wieder das Wort „gegebenenfalls“ ausgeschrieben sehen.

    Huch, da ist es ja!🙂

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