Forschungsthema: Geschlechtsspezifische Auswirkungen der Schwerkraft.

Veröffentlicht: Oktober 17, 2013 in Satireartikel
Schlagwörter:, , ,

Nach der Erforschung „Geschlechtsspezifischer Auswirkungen der Energiewende in Südwestfalen (GAES)“ durch die Uni Siegen, welche zu dem Ergebnis kam, dass Frauen ganz besonders unter steigenden Energiepreisen leiden, da sie „wenn der Strompreis z.B. nachts niedriger ist, reproduktive Tätigkeiten in die Nacht verlegen“ und „unter diesen Umständen auch ihr Freizeitverhalten anpassen“ soll als nächstes der Einfluss der Schwerkraft in der Genderforschung untersucht werden.

Es sei zu erwarten, dass die Schwerkraft sich besonders auf Frauen nachteilig auswirke. Männer seien zwar im Schnitt schwerer, Frauen seien jedoch durch ihre Brüste einer besonderen Belastung durch Schwerkraft ausgesetzt. Sollte das Ergebnis wie erwartet eine Benachteiligung der Frauen durch Gravitation ergeben, müsse darüber nachgedacht werden, wie dieser Nachteil ausgeglichen werden kann. Im Gespräch ist eine „Schwerkraftsausgleichssteuerentlastung“, welche Frauen zwar nicht physisch aber immerhin finanziell für den erlittenen Schaden durch die Schwerkraft entschädigt.

Kommentare
  1. Hä? Ich lese da nur raus: Frauen sind intelligenter – Sie schaffen es einen Wäschetrockner auch nachts anzuschmeißen, während Männer ihn strunzdumm tagsüber laufen lassen?

    Gefällt mir

  2. balrog82 sagt:

    Dann such ich mir aber eine fette Frau. Die bekommt doch bestimmt mehr Schwerkraftausgleichssteuerentlastung als so ein dürrer Hungerhaken der eh keine Möpse hat!

    Gefällt mir

  3. stefanolix sagt:

    Den links-genderistischen Gleichmachern wird etwas ganz anderes einfallen: Männer (zumindest die ohne Bierbauch) bekommen einen schweren Rucksack, den sie den ganzen Tag lang tragen müssen.

    Gefällt mir

  4. stefanolix sagt:

    Kennt irgend jemand einen Menschen, der sein Freizeitverhalten dem Verlauf des Strompreises anpasst? Das ist doch reine Phantasterei.

    1. Das Einsparpotential eines kleinen Haushalts ist sehr gering. Da ist die Zeit wichtiger als die paar Cent Einsparung.

    2. In großen Haushalten mit vielen Kindern lohnt es sich, in eine Waschmaschine mit Zeitschaltung zu investieren. Da diese Haushalte meist eine recht große und recht gute Waschmaschine nutzen, kann man davon ausgehen, dass diese Geräte auch programmierbar ist.

    3. Es gibt Steckdosenleisten mit Zeitschaltung, die man für sehr viele andere Geräte einsetzen kann.

    Als Freiberufler und Ehemann einer sehr engagiert berufstätigen Frau weiß ich den Aufwand für das Waschen mit der Waschmaschine einzuschätzen. Bei uns läuft sie auch oft abends – und wer von uns beiden zuerst Zeit hat, hängt halt noch eine Trommel Wäsche auf. Hätte ich geahnt, dass so etwas »genderistisch« erforscht wird, würde ich schon lange ein Haushaltsprotokoll führen.

    Was wir über die Verschwendung von viel Steuergeld für solche Pseudowissenschaft denken, würde aber den Genderist*Innen überhaupt nicht gefallen. Wie lebensfern muss man denn sein, um solche sinnlosen Pamphlete zu verfassen? Leistungsloser Wohlstand – für Genderist*Innen ist er bereits heute Realität …

    Gefällt mir

    • Kinch sagt:

      „Kennt irgend jemand einen Menschen, der sein Freizeitverhalten dem Verlauf des Strompreises anpasst? Das ist doch reine Phantasterei.“

      Menschen nicht, aber Frauen!

      Offensichtlich sind die häufiger zu Hause wenn der Strom teurer ist. Ich weiß nicht, was die dann genau machen, was keine Stromkosten produziert. Entweder reproduzieren oder stricken oder so.

      Gefällt mir

  5. Kinch sagt:

    Heißt das, ihr Frauen reproduziert euch in Zukunft nur noch Nachts?

    Gefällt mir

  6. Kinch sagt:

    „Aufgrund der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung sind es vor allem Frauen, welche die gesellschaftlichen Kosten zu tragen haben“

    Verstehe ich nicht. Die tragen die Kosten doch gar nicht, weil sie ja kein Geld verdienen, sondern die Nacht durch Reproduktionsarbeit machen.

    Gefällt mir

  7. gnaddrig sagt:

    Noch ungeklärt ist, ob Männer mit erektiler Dysfunktion mit einem erhöhten Schwerkraftausgleichssteuersatz veranschlagt werden, da die Schwerkraft sie weniger beeinträchtig als normal erektionsfähige Männer. Ebenfalls zu klären ist, ob dieser erhöhte Steuersatz mit Steuernachlässen zu verrechnen ist, der diesen Männern zum Ausgleich des aufgrund ihrer Erkrankung entgangenen Sexlebens zuzugestehen ist.

    Gefällt mir

  8. anonym sagt:

    ich könnt heulen. Antworte ich jetzt ernst oder nicht.

    es gibt keinen Nachtstrom, der ist schon seid ein paar Jahren weg, gab es für privat nur für Nachtspeicheröfen.

    Aber mal was anderes, bei Frauen kann was hängen??? Hängt beim Mann nicht auch meistens was.

    na egal

    Gefällt mir

  9. IULIUS sagt:

    Interessant: Andere Studien belegen immer mehr Single-Haushalte.
    Das Verknüpft mit Arbeitsteilung…

    Da komme ich an meine Grenzen der Vorstellunskraft…

    Gefällt mir

  10. Zu dem selben Thema auch lesenswert: „Strom ist frauenbenachteiligend“ http://www.danisch.de/blog/2013/10/13/strom-ist-frauenbenachteiligend/

    Gefällt mir

  11. Blacky sagt:

    Hm, BHs auf Krankenschein?

    Halb-OT:
    Könntet ihr Frauen euch bitte mal entscheiden, ob BHs ein patriarchisches Instrument zur Unterdrückung/Unsichbarmachung der weiblichen Sexualität ist (á la Keuschheitsgürtel)
    oder ein Beitrag zur Emanzipation, weil er entsprechend gebauten Frauen einige Tätigkeiten (z.B. Sport) überhaupt erst (schmerzfrei) ermöglicht und allgemein vor männlichen blicken schützt?

    Gefällt mir

    • Ich glaube nicht dass „wir Frauen“ uns da entscheiden können. Oder könntet „ihr Männer“ euch bitte mal entscheiden ob ihr große oder kleine brüste bevorzugt? ständig lese ich von „euch männern“ was anderes dazu.

      Gefällt mir

      • Micha sagt:

        „Wir Männer“ geben bekannt: Wir stehen auf große und kleine Brüste, aber stellen es unseren Mitgliedern anheim, diese Bestimmung in der Praxis konkret und nach ihren eigenen Bedürfnissen auszugestalten.. „Wir Männer“ glauben, damit einen entscheidenen Verhandlungsfortschritt für die Stärkung der Zukunft der Förderung der Innovation geleistet zu haben.

        ^^

        Gefällt mir

      • Blacky sagt:

        Nope, das könnte ich nichtmal für mich persönlich sagen;
        obwohl ich bei freier Auswahl eher zu handlich und knackig tendieren würde, bin ich flexibel, solange alles einigermaßen zusammenpasst.
        Silikonballons sind allerdings ein No-Go.

        Gefällt mir

      • tom174 sagt:

        Wieso immer nur Brüste? Ich halte es da mit Jeff:
        Fact is, some women don’t have large breasts, and they’re people too. Maybe they’d like the freedom to show us their bottoms instead of their breasts. Maybe they’d enjoy a more flexible arse-friendly beach that says: „Hey, so long as you’ve got cleavage, who cares which way it’s facing?“

        Gefällt mir

    • Kinch sagt:

      „Könntet ihr Frauen euch bitte mal entscheiden, ob BHs ein patriarchisches Instrument zur Unterdrückung/Unsichbarmachung der weiblichen Sexualität ist (á la Keuschheitsgürtel)“

      Hey, die 70iger haben hier gerade angerufen. Die wollen ihre Klichees zurück.

      Gefällt mir

  12. Gerry sagt:

    Die Regierung würde eher von den Frauen eine Steuer verlangen, wegen „dem zusätzlichen Verbrauchs der Schwerkraft“. Ähnlich wie der haltlose (aber geglückte) Versuch, Geld wegen „Stromverbrauchs“ zu machen….also, bei mir fließt immer 100% des Stroms zurück, nachweisbar!!🙂

    Gefällt mir