Kompromiss.

Veröffentlicht: Oktober 20, 2013 in EMN und Kerl
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*EMN und Kerl diskutieren*

Kerl: Wie wäre es mit folgendem Kompromiss: blabla?

EMN: Also gut…. Aber glücklich bin ich damit nicht.

Kerl: Kennzeichen eines guten Kompromisses ist, dass beide ein bisschen unglücklich sind.

EMN: Du siehst sehr glücklich aus.

Kerl: Jaaaaaaa….  glücklich dass wir so einen fairen Kompromiss gefunden haben.

Hmmmmm:/

Kommentare
  1. guinness44 sagt:

    Sehr gut, direkt aus dem Leben😉

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  2. „Ein Kompromiss ist dann fair, wenn beide gleich unzufrieden mit ihm sind“, habe ich mal gelesen😉

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  3. gnaddrig sagt:

    Medizin muss bitter sein, sonst wirkt sie nicht…

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  4. IULIUS sagt:

    Warum muß man bei einem Kompromiß unzufrieden sein?

    M.E. war die die Intention eines Kompromisses, daß alle Seiten zufrieden sind.

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    • gnaddrig sagt:

      Naja, alle sind weniger unzufrieden als wenn sie ganz hätten zurückstecken müssen und gleichzeitig unzufriedener als wenn sie ihren Willen bekommen hätten. Vatti will an die Nordsee, Mutti in die Alpen. Dann fahren sie – Kompromiss – in den Harz an die Okertalsperre und finden es beide nicht so toll…

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      • IULIUS sagt:

        Das nennt sich fauler Kompromiß.

        Sinniger wäre ein Jahr an die Nordsee, das andere Jahr in die Alpen. Dann hat jeder zu 100 % was er möchte. Nur Einer halt nicht sofort.

        Ehrlich gesagt, einen Urlaub der beiden nicht paßt kann man von vorn herein vergessen. Muß man sich nicht drauf einigen.

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        • gnaddrig sagt:

          Hast völlig recht, aber sowas wird leider oft als Kompromiss verkauft, warum auch immer. Vielleicht wenn keiner nachgeben will.

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          • IULIUS sagt:

            Denke, weil die meisten nicht wissen, was ein wirklicher Kompromiß ist.

            „Nachgeben“ ist ja – der – Fehler. Wenn ich nachgebe gestehe ich dem anderen einen Vorteil und mir einen Nachteil zu. Das macht mich unzufrieden.
            Besser ist es da sich nicht zu einigen, aber vermutlich ist es genau das, wovor die meisten Angst haben. Sie wollen nicht als derjenige dastehen, wegen dem man sich nicht einigen konnte.
            Tatsache ist man es nicht selber, sondern die Bedürfnisse und/oder Vorstellungen der Personen, die sich nicht unter einen Hut bringen lassen, ohne daß sich einer aufgibt.
            Wer sich aufgibt fühlt sich als Verlierer.

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