Deutsche Blogger enteignet.

Veröffentlicht: Oktober 21, 2013 in Satireartikel
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Die Top 100 Blogs sind derzeit voll von deutsch-patriotischen Blogs, welche sich darüber empören dass ein berliner Altersheim zu einer Unterkunft für Asylbewerber umgebaut wurde. In der Tat ist dies jedoch nicht die letzte Aktion, die die Regierung plant: Auch deutsch-patriotische Blogs sollen enteignet und an Flüchtlinge übergeben werden.

Der Vorteil, so die Regierung, liege klar auf der Hand: Die rechtsgerichteten Blogs seien ohnehin ein Ärgernis und es würde zur Völkerverständigung beitragen diese durch sinnvolle Inhalte zu ersetzen. Da die Flüchtlinge bis zu ihrer Aufenthaltsgenehmigung nicht arbeiten dürften wäre die Übernahme der Blogs eine gute Möglichkeit die Zeit produktiv zu nutzen und dabei deutsch zu lernen. Die Übernahme rechter Blogs böte zudem den Vorteil, den Asylbewerbern rasch ein positives Erfolgserlebnis zu ermöglichen, da das sprachliche Niveau des Vorbloggers im Schnitt mit etwa drei bis vier Monaten Deutschunterrichts erreicht sein werde.

Kommentare
  1. gnaddrig sagt:

    Diese Dummbratzen in den Top 100 gehen mir auch schon seit längerem auf die Nerven.

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  2. 100% hetero sagt:

    Gestern fande ich das auch noch witzig…

    Heute lese ich das:

    http://www.abendblatt.de/region/stormarn/article121060135/Fluechlingsstrom-DLRG-und-TUeV-sollen-Asylbewerbern-weichen.html

    Ein Verein, der seit 30 Jahren sozial engagiert war und Leben rettet soll auf einmal weichen weil irgendwelche Fremden herkommen, die hier nie was geleistet haben, die nie von uns eingeladen wurden.

    Es reicht auch irgendwann, wir Deutschen lassen uns viel gefallen, aber wenn es kracht, dann richtig. Irgednwann ist auch mal gut.

    Das muss man sich mal vorstellen…

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      ich vermute jetzt einfach mal, dass der DLRG nicht wegen Flüchtlingen verboten wird und dass Objekte anderweitig eingesetzt werden ist nunmal der lauf der Dinge. arme leute sind auch nicht glücklich wenn ihre wohnungen zu luxusappartements umgebaut und unerschwinglich werden. die leute hier ums eck sind nicht glücklich weil ihr haus einer umgehungsstraße weichen muss. was hat sowas mit flüchtlingen im allgemeinen zu tun? sind jetzt auch reiche leute und autofahrer deshalb scheiße?

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  3. 100% hetero sagt:

    Ich kann gut verstehen wenn die Leute immer böser werden, aber sie sollten ihre Wut auf die verantwortlichen Politiker konzentrieren, nicht auf die Flüchtlinge.

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    • IULIUS sagt:

      Warum jammerst Du jetzt schon wegen den paar Flüchtlingen. Warte mal ab, wenn die Völkerungswanderung in einigen Jahren richtig losgeht, Wenn die in Europa zu Millionen einfallen, weil sie mitbekommen, daß wir Ihre Länder systematisch ausplündern und weil sie in ihrer Heimat sonst verhungern würden.

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  4. Michaela Lusru sagt:

    @erzaehlmirnix sagt:

    „Die Übernahme rechter Blogs böte zudem den Vorteil, den Asylbewerbern rasch ein positives Erfolgserlebnis zu ermöglichen,“ –

    Ja, ja, nur woran erkenne ich (und damit z.B. die Regierung …), daß ein blog „rechts“ ist?

    Das wäre doch mal eine Auflistung wert.
    Alle reden nur noch von „rechts“ und „links“, und niemand weiß mehr (im Besonderen nicht die Nachgewachsenen und die Nachwachsenden), was das sein soll, woran man das wohl erkennen könnte, mit einiger Sicherheit.

    Wenn ich das mal mit dem Straßenverkehr vergleiche, wo auch rechts und links als Seitenbeschreibung oder Richtungsbezeichnung eine Rolle spielen, in der KEINESFALLS Verwechslungen (oder Täuschung / Versehen) stattfinden dürfen, dann gibt es da sogar neben Rechtsverkehr und Linksverkehr noch ein Drittes: den Kreisverkehr.

    Schaue ich mir nun mal in der Politik die Exponenten daraufhin an, so wäre festzustellen, daß es weit mehr Kreisverkehr als Rechts- oder Linksverkehr gibt, denn das Meiste dreht sich dort im Kreis, begegnet sich nie, folgt einander immer und findet selten die erforderliche Ausfahrt – und das völlig gleich, ob der Kreisverkehr im Linksverkehr oder im Rechtsverkehr durchlaufen wird …

    Was soll nun unsere Jugend davon halten, besser auseinander halten, wenn sie nur plakativen blabla-Kreisverkehr erleben, der trotz aller Drehungen letztlich nur Trampeln auf immer der gleichen Fläche und damit auf der Stelle ist.

    Wenn da nun deutsche Blogger auch noch enteignet werden sollen, maßgeblich wohl die Rechten, steht wahrlich die Frage: Wie könnten die aus dem Kreisverkehr herausgefischt werden, ohne versehentlich einen linken zu erwischen …

    Auch stellt sich die Frage, ob das über hundert Jahre alte erstarrte Gefügebild von „rechts“ und „links“ überhaupt noch sinnvoll das ausdrücken kann, was erawachsene Menschen heute damit meinen, oder ob man sich nicht lieber allgemein dort mal orientieren sollte, wo die „rechts-linkserei“ sich ständig entwickelnd laufend auf einen zeitgemäßen Stand gebracht hat:
    Dem Verkehr (auf der Straße!).
    Dort ist das sehr einfach geregelt: Wer das GANZE oder seine TEILE im stehenden oder fließenden Verkehr stört, ist VerkehrsSÜNDER, völlig gleich, ob rechts oder links, ist Störenfried und bedarf der umgehend wirksamen Abwehr der Gesellschaft.
    Das setzt allerdings voraus, das nicht lapidar nach „rechts“ oder „links“ bewertet wird, sondern nach der Qualität der Störung ….

    Wie es aussieht, öffnet sich hier ein Wirkungsfeld, in dem sogar Feminismus daran gemessen werden könnte, inwieweit Maskulinos das auch begreifen und beide das ZUSAMMEN mal probieren, um die Anzahl der Dauer-Kreisverkehre einzuschränken.

    Aber Vorsicht:
    Nicht alles kann ungestraft aus der (Straßen)Verkehrsregelung übernommen werden – Das Verlassen des Kreisverkehrs ist dort nur durch … Rechtsabbiegen möglich.

    Allerdings gibt es ebendort dafür ein ausreichendes Äquivalent:
    Überholen und damit schneller unterwegs und am am Ziel sein – geht nur LINKS.

    Was nicht zu beweisen, sondern zu erklären wäre, z.B. im blog, vor deren Enteignung.

    „Da die Flüchtlinge bis zu ihrer Aufenthaltsgenehmigung nicht arbeiten dürften wäre die Übernahme der Blogs eine gute Möglichkeit die Zeit produktiv zu nutzen und dabei (auch dieses) deutsch zu lernen.“

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