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Kommentare
  1. Silke Suck sagt:

    Touché😀

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  2. Nick sagt:

    🙂

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  3. Kinch sagt:

    Rechti gibt aber auch ’ne dämliche Antwort.

    Es wundert mich immer wieder, wie schnell man Menschen mit über-allgemeinen und dadurch inhaltlosen Aussagen beeindrucken kann. Vielleicht verwechseln viele den Umstand, dass man einer Aussage nicht widersprechen kann (und will), damit einer Aussage zuzustimmen. Wenn man eine Aussage so allgemein formuliert, dass man nicht widersprechen kann, fühlen sie sich dann einfach irgendwie überzeugt.

    Bestes Beispiel in jüngster Zeit ist für mich Yacv-Kommentar zur Priestergeschichte.

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  4. Martin sagt:

    Sooo schlecht ist rechtis Antwort nun auch nicht. Überdifferrenzierende primaten wären wohl schnell ausgestorben. Normalerweise findet wohl immer erst eine Grobkategorisierung statt und dann eine Bewertung ob sich der Aufwand des differenzierens lohnt, oder sehe ich das falsch.

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    • Kinch sagt:

      Genau das meine ich ja: Natürlich hat Rechti recht, aber es hat absolut nichts mit dem Thema zu tun und es bringt keinerlei Erkenntnisgewinn.

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      • an sich war es schon so intendiert dass rechts was sinnvolles sagt. zumindest von mir😀 beabsichtigt war halt: links regt sich darüber auf dass leute dinge in schubladen stecken und rechts weist darauf hin, dass das was menschliches ist und eben in gewissem ausmaß normal.

        an sich sollte es eben darum gehen, dass man oft die eigenen schubladen nicht bemerkt sondern sich nur darüber aufregt wenn man selbst falsch einsortiert wird^^

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        • Kinch sagt:

          Ja, ich denke, der Punkt ist schon okay so. Also die Pointe hat sich mir schon erschlossen, als ich Linkis Antwort las und ich stimme dir auch zu. Wir denken bestimmte alle irgendwo in Schubladen und glauben was wir glauben wollen.

          Nur: An Linkis Stelle, hätte mich Rechtis Antwort aufgeregt. Was hätte ich man denn sinnvolles darauf antworten können?

          „Aha; danke.” oder „Achso stimmt; ich kann von Menschen kein differenziertes Denken erwarten.”

          Oder eine Analogie zur Analogie: Ein Kind wird in der Schule gemobbt und sucht Rat bei einem Lehrer. Der sagt im ersten Ton zum Kind: „Ja, weißt du. Etwas Sadistisches steckt in allen von uns. Wir waren sicherlich auch alle mal gemein zu anderen”. Ist das hilfreich?

          Mich nervt nur, wenn Leute auf konkrete Missstände mit allgemeiner Sophisterei antworten und mich nervt, dass sowas für intelligent gehalten wird.

          Ist sicherlich offtopic und muss auch nicht so weit vertieft werden. Der eigentliche Punkt des Comics ist ja auch ein valider und mir persönlich sehr wichtiger.

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          • Martin sagt:

            „Nur: An Linkis Stelle, hätte mich Rechtis Antwort aufgeregt. Was hätte ich man denn sinnvolles darauf antworten können?“

            Die Frage ist nur, welche „sinnvollere“ Erwiderung denn Rechti hätte geben können? Linkis Beschwerden waren ja nun auch nicht in der Art vorgebracht, das es viel sinnvolle Erwiderungen hätte geben können. Mir fällt jedenfalls grade keine ein.
            Außer nachzufragen, wer denn diese Äußerungen gemacht hat, gibts wohl nicht viel. Das hätte aber wohl keinen besonders interessanten (oder in 6 Bilder passenden) Comic gegeben….

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            • IULIUS sagt:

              „an sich war es schon so intendiert dass rechts was sinnvolles sagt. zumindest von mir beabsichtigt war halt: links regt sich darüber auf dass leute dinge in schubladen stecken und rechts weist darauf hin, dass das was menschliches ist und eben in gewissem ausmaß normal.“

              Ich denke ist eindeutig herauszulesen. Rechts erklärt was ihn stört. Links gibt eine Erklärung warum Menschen so handeln und Rechts handelt dann genauso worüber er sich vorher aufgeregt hat und bestätigt damit Links.

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          • Nick sagt:

            Mich nervt nur, wenn Leute auf konkrete Missstände mit allgemeiner Sophisterei antworten und mich nervt, dass sowas für intelligent gehalten wird.

            Mit „allgemeine[r] Sophisterei“ sucht sich wohl eher Linkie zu produzieren, wohingegen Rechtie ziemliche Trivaria aus der Vorurteilsforschung wiedergibt.

            Wie soll man denn sonst umgehen mit Leuten, die antropologische Universalien als ganz schröckliche „Missstände“ zu verkaufen suchen? Als leutseeliger Mensch versucht man es eben mit Aufklärung.

            Natürlich ist das eigentlich dumm, weil solche Leute wie Linkie in aller Regel gar kein Erkenntisinteresse haben, es geht dabei meistens nur um soziale Distinktion.

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  5. Sebastian sagt:

    Differenzierer. Kennste einen, kennste alle.

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  6. Eike Scholz sagt:

    42?

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  7. Jeder denkt in Kategorien – sonst könnten wie die komplexe Welt um uns herum nicht so weit runterbrechen, dass wir einen Ansatz zum Verstehen finden.

    Ich finde die Geschichte mit „Ich lass mich nicht in eine Schublade stecken“, die ich oft höre, sehr irritierend. Denn es ist verdammt anstrengend, jedem Gegenüber, der einen in eine für seinen Umgang mit uns erstmal nötige Schublade steckt, sich so differenziert zu zeigen, wie man ist oder sich gerne sähe … So gut, dass man keine Schubladen mehr braucht, kenn man im Allgemeinen nur sehr wenige Leute … und streng genommen könnte man: „Ganz enge Freunde.“ oder „Mein Partner.“ auch wieder als Kategorie sehen.

    Die Frage ist immer, was man aus der Klassifizierung des Gegenübers macht, wenn man sie mal gewonnen hat … und in wie weit man flexibel ist, wenn sie sich als nur teilweise korrekt oder gar falsch herausstellt.

    So tief rein muss man aber gar nicht, denn eigentlich ist das alles ja in dem peinlichen Schweigen nach dem Dialog🙂

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