Sehr interessant.

Veröffentlicht: November 9, 2013 in Comics, Mann-Frau-Kram
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frauen

Kommentare
  1. IULIUS sagt:

    Hat normalerweise weniger etwas mit Mann/Frau zu tun, als vielmehr mit dem Auftreten der Personen.

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    • achdomina sagt:

      Und sicher auch mit dem Rang und dem Milieu. Ich würde aber nicht behaupten wollen, dass da so gar nichts dran ist. Das Studienkonzept würde mich allerdings auch interessieren, weil das methodisch ziemlich knifflig werden dürfte.

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      • Ich habe grade überlegt, was ich mir vorstellen könnte wäre, dass man denselben fiktiven artikel mit 4 unterschiedlichen autoren bebildert (männlich/weiß, weiblich/weiß, männlich/dunkle hautfarbe, weiblich/dunkle hautfarbe) und die leser dann einschätzen lässt inwieweit sie die information darin relevant, interessant o.ä. fanden.

        oder indirekt, indem man am ende einen wissenstest zum text macht. das wäre dann natürlich extrem aussagekräftig wenn bei bestimmten autorenfotos die erinnerung an informationen signifikant besser oder schlechter wäre.

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        • IULIUS sagt:

          Da war doch irgend etwas, wenn eine Frau etwas vor Männern vorträgt, oder ein Mann etwas vorträgt. Da ging es darum, welche Informationen aufgenommern werden.
          Die Frau konnten dabei die meisten ganz gut beschreiben…

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        • achdomina sagt:

          Stimmt, so ungefähr könnte das gehen. Das Problem ist, dass man theoretisch einen Text bräuchte, zu dessen Thema die Teilnehmenden vorher keine Meinung oder sehr ähnliche Meinungen haben. Das ist schwierig, selbst wenn man etwas Abgefahrenes nimmt wie die Wichtigkeit regelmäßiger Wartung von Heizungsventilen, können vorher bestehende Einstellungen zu Ordnung, Sorgfalt usw. zum Tragen kommen. Oder man muss vorher die Meinungen erheben und dann sehen, ob sie sich verändern. Aber dann riskiert man, dass die Leute den Braten riechen.

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          • bei einer entsprechend großen stichprobe dürfte die aussagekraft dennoch da sein. ich würde den „fakten erinnern“ test dann sogar bevorzugen, da er soziale erwünschtheit ausklammert.

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            • achdomina sagt:

              Nee, die Leute hätten dann ja von vornherein den Auftrag, den Text ernst zu nehmen, wenn sie den vorgesetzt kriegen und sich denken können, dass sie danach irgendwie dazu befragt werden. Da zieht dann die Autorität der Versuchsleitung und nicht die der Autoren. Lieber den Standpunkt des Texts bewerten lassen mit einer Stichprobe, die so groß ist, dass man von einer Normalverteilung von Meinungen in den einzelnen Gruppen ausgehen kann.

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        • Robin Urban sagt:

          Solch ähnliche Studien gibt es im Schulumfeld bereits. Der haargenau gleiche Deutschaufsatz sollte von Deutschlehrern bewertet werden, über die Schüler wussten sie nichts außer das Geschlecht und den angeblichen Bildungshintergrund (das mit schöner/schlimmer Handschrift korrelierte). Es gab also
          Schüler, männlich, gutes Elternhaus, schöne Handschrift
          Schülerin, weiblich, gutes Elternhaus, schöne Handschrift
          Schüler, männlich, bildungsferne Schicht, hässliche Handschrift
          Schülerin, weiblich, bildungsferne Schicht, hässliche Handschrift

          Ergebnis: Am besten wurde der Schüler aus gutem Elternhaus bewertet, am schlechtesten die Schülerin aus der bildungsfernen Schicht. Der extremste Unterschied war 4 (!) Notenstufen, für haargenau den gleichen Aufsatz. Es gab keinen nennenswerten Unterschied bei den männlichen oder weiblichen Lehrkräften, alle schätzten ähnlich ein.
          Das zeigt, dass eine deutliche Diskriminierung nach Geschlecht stattfindet, aber eine noch deutlichere nach sozialer Herkunft.

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          • IULIUS sagt:

            Gibt es darübe näheres?
            So wie Du es beschreibst ist das Ergebnis nicht nachvollziehbar. Spätestens nach dem 3. Aufsatz mit gleichem Wortlaut fällt (fast) jedem auf, daß er das schon mal wortwörtlich gelesen hat.

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            • kinch sagt:

              Deswegen schickt man die Dinger auch an verschiedene Lehrer…

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              • IULIUS sagt:

                Solange Lehrer keine Robotter sindbenotet jeder individuell. Da kommen auch Zensurenunterschiede von 4 Notenstufen zusammen. Allein schon, daß jeder Lehrer auf andere Dinge achtet, evtl sogar das Thema als verfehlt ansehen kann.

                Das Schriftbild hat mit Sicherheit auch etwas damit zu tun. Ob man etwas fließend lesen kann, oder beim Lesen stolpert und vom Raten genervt ist schlägt sich auf die Zensur durch.
                Unlesbar = 6.
                Thema verfehlt = 6.

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                • das schriftbild ist ja immer gleich.

                  und genau so funktionieren wissenschaften. mit einer ausreichend großen stichprobe werden die unterschiede dennoch signifikant., da die individuellen unterschiede gleichmäßig auf die unterschiedlichen gruppen verteilt sind. nahezu jede psychologische forschung ist so angelegt, dass man mit ausreichend großer stichprobe arbeitet und dann einen signifikanten unterschied (99% oder 95% sicherheit dass es kein zufall ist) rauskriegt.

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                  • IULIUS sagt:

                    „das schriftbild ist ja immer gleich.“
                    Zitat:
                    „angeblichen Bildungshintergrund (das mit schöner/schlimmer Handschrift korrelierte).“

                    Psychologische Forschung, basierend auf menschlicher Wahrnehmung, mit 99%iger Sicherheit?

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                    • „Psychologische Forschung, basierend auf menschlicher Wahrnehmung, mit 99%iger Sicherheit?“

                      Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich kann meine x Semester Statistik nicht wirklich in ein paar Kommentare quetschen. Wenn es dich wirklich interessiert, gibt es dazu gute Statistikbücher für sozialwissenschaften.

                      in kurz: wenn du mehrere x-hundert menschen zufällig in gruppen unterteilst besteht statistisch die wahrscheinlichkeit, dass die individuellen unterschiede sich ausgleichen (normalverteilungskurve).
                      je kleiner der unterschied zwischen den gruppen ist, desto mehr versuchspersonen brauchst du damit du sagen kannst, dass der unterschied statistisch signifikant ist (signifikant wird er ab 95% oder 99% wahrscheinlichkeit dass es sich nicht mehr um einen zufall handelt)

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                    • IULIUS sagt:

                      Ich nehme nicht an, daß wir uns jetzt über Fehlerhaftigkeit von Statistiken unterhalten möchten, besonders in der Felderhebung. 99%ige Sicherheit gibt es da nicht. Da steht schon mal die Menschliche Individualität entgegen nicht nur bei den Probanten, sondern auch bei den Fragenden. Hinzu kommen Fehler in den Test, bei der Übermittlung, etc.

                      Wenn Du eine 90%ige Sicherheit erreichst bist Du mehr als sehr gut.

                      Aber 90% reichen für einen Trend….

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                    • @IULIUS Bitte erklär mir die Welt, ich habe das nur 8 Semester studiert und damit promoviert, da bin ich echt darauf angewiesen dass du mir erklärst warum 99% und 95% vollkommen falsch und 90% mehr als gut sind.

                      Also sorry, aber was soll das denn? Willst du dich jetzt allen ernstes hier als Sozialwissenschaftsprofessor aufspielen und mit irgendwelchen gefühls-zahlen ankommen wenn ich von wissenschaftlicher Methodik spreche?

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                    • IULIUS sagt:

                      @emn,
                      wieso beziehst Du das gerade auf Dich persönlich?

                      Das erste, was ich im BWL-Studium lernte, war daß Statistiken immer für ein Ziel erstellt werden. Entweder etwas zu beweisen, oder etwas nicht zu beweisen. Das heißt das Ziel steht vor der Erstellung einer Statistik fest.
                      Die gleichen Daten können je nach Aufbereitung mal eine bestimmte Sache belegen oder auch genau das Gegenteil. Da Statistiken meist für einen Auftraggeber hergestellt werden von dem man auch Folgeaufträge haben möchte wird (fast) immer das Ergebnis den Erwartungen des Auftraggebers entsprechen.

                      Bsp:
                      http://mathe-online.at/materialien/reinhard.raml/files/Unterlage_Manipulation.doc
                      Seite 3, wer ist denn nun suizidabler? Junge, mittelalte oder alte Menschen?

                      Hier von einer 99%igen Sicherheit zu reden ist pures Wunschdenken.

                      IQ-Tests ein und der Selben Person schwanken um wieviel %? Wenn ich es richtig in Erinnerung habe können das schon mal um die 20%-Punkte sein. Mit wieviel prozentiger Sicherheit werden IQ-Tests betrachtet?

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                    • warum ich es auf mich beziehe? ganz einfach, weil ich dir als expertin (ja, in dem bereich bin ich eine) etwas zur sozialwissenschaftlichen methodik erkläre und du dies offenbar nicht verstehst und dennoch mal mit irgendwelchen fantasiezahlen gegenredest.

                      es geht hier nicht um statistische tricksereien oder korrelationen sondern darum, dass mathematisch klar berechnet werden kann wie groß die wahrscheinlichkeit ist, dass ein ergebnis sich ZUFÄLLIG zwischen versuchsgruppen unterscheidet (z.b. weil die eine gruppe schlauer war oder mehr frauen hatte oder oder oder) oder ob der unterschied tatsächlich aufgrund des untersuchten unterschiedes zustandekam.

                      und in der sozialwissenschaft wird ein ergebnis eben dann als signifikant betrachtet, wenn die wahrscheinlichkeit dass es zufällig zustandekam bei 5% (= signifikant) oder 1% (= sehr signifikant) liegt.

                      dies ist mathematisch berechenbar. wenn die wahrscheinlichkeit nur bei 90% liegt, was du ja als recht gut betrachtest, dann ist es nicht signifikant und damit nicht aussagekräftig, weil die wahrscheinlichkeit dass es zufällig zustandekam immerhin bei 10% lag und das ist in den sozialwissenschaften schlicht nicht ausreichend.

                      was du jetzt mit iq-tests u.ä. anfängst hat damit gar nichts zu tun, denn es geht um die gaussche normalverteilung in GRUPPEN, die bei ausreichender größe der gruppe eben so ausfällt.

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                    • Heinz sagt:

                      @EMN
                      wieso sprichst du hier von wissenschaftlicher Methodik, die dir Niemand erklären brauche, wenn du gleichzeitig den einfachen Kommentar nicht verstanden hast.

                      EMN: “das schriftbild ist ja immer gleich.”
                      Der Kommentar: “angeblichen Bildungshintergrund (das mit schöner/schlimmer Handschrift korrelierte).”

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                    • ja, da hatte ich die studie verwechselt. das war hinterher allerdings gar nicht thema, enn da ging es um sozialwissenschaftliche forschungsmethodik und die ist eben wie sie ist, unabhängig davon ob ich einen satz überlesen habe.
                      oder willst du darauf hinaus „oh, emn hat einen satz überlesen, wenn das so ist, dann hat sie vermutlich allgemein von nix ne ahnung“?

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                    • Nick sagt:

                      @Julius: Es ist albern dass du dich an der Zahl 99% abarbeitest, wenn du offenbar kommplett mißverstehst, was diese Zahl besagen sollte.

                      http://de.wikipedia.org/wiki/Statistische_Signifikanz

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                    • Nick sagt:

                      Der Kommentar: “angeblichen Bildungshintergrund (das mit schöner/schlimmer Handschrift korrelierte).”

                      Narg. Das Schriftbild der jeweils durch unterschiedliche Lehrer bewerteten, einzelnen Arbeit ist immer gleich.

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                    • IULIUS sagt:

                      Wenn ich zwei oder mehr Proben habe mit jeweils 50% Fehlern habe ich eine Signifikanz von 100%.

                      Was sagt das über die Wahrscheinlichkeit der Fehlerfreiheit aus?

                      Die Signifikanzangabe täuscht nur über die fehlerbehaftete Erhebung hinweg. Über das Hauptproblem einer Statistik, deren Fehlerquellen und daraus resultierenden Fehlerquotienten, sagt sie nichts aus.

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                    • Kanns sein, dass du nicht verstehst was „Signifikanz“ bedeutet?

                      Vielleicht kannst du ja mal in eigenen Worten kurz erklären, was deiner Meinung nach ein Signifikanzniveau ist.

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                    • Nick sagt:

                      Was sagt das über die Wahrscheinlichkeit der Fehlerfreiheit aus?

                      Es wurde, mit der Zahl 99%, gar keine Aussage zur „Fehlerfreiheit“ getroffen. Das ist offenbar genau dein Mißverständnis.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Es wurde, mit der Zahl 99%, gar keine Aussage zur “Fehlerfreiheit” getroffen. Das ist offenbar genau dein Mißverständnis.“

                      Da hast Du es.^^

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                    • Heinz sagt:

                      EMN: „‚oh, emn hat einen satz überlesen, wenn das so ist, dann hat sie vermutlich allgemein von nix ne ahnung‘?“

                      Das habe ich so nicht gesagt, aber du solltest deine Fehler wenigstens korrigieren, bevor du anderen Vorwürfe machst.

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                    • also fehlt dir der satz „oh, mit dem schriftbild hattest du recht“?

                      entschuldige dass ich das nicht extra gesagt habe sondern die diskussion über das andere thema weitergeführt habe. das war natürlich ein versäumnis.

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                  • Dummerjan sagt:

                    „mit einer ausreichend großen stichprobe werden die unterschiede dennoch signifikant.“
                    Wenn man annimmt, dass die Individuen aus einer homogenen Grundgesamtheit gezogen werden. Wenn man aber feststellt, dass ein und derselbe Mensch morgens und abends einen gleichartigen IQ Test mit unterschiedlichen Ergebnissen besteht, wäre die Annahme bezüglich des IQ Tests nicht mehr haltbar.

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                • IULIUS sagt:

                  Und daß weiblicheSchüler schlechter benotet werden dürfte an den Haaren herbei gezogen sein. Nach meinen Erfahrungen und anderen Quellen ist genau das Gegenteil der Fall.
                  Wenn die Zensur nicht reicht wird mal schnell dei Hefterführung benotet, oder das die Schülerin sich mal gemeldet hat. Männliche Schüler: Fehlanzeige.

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                  • Heinz sagt:

                    Dem kann ich nur zustimmen – hab ich selbst schon in großem Umfang erlebt.
                    Teilweise verstoßen Lehrer sogar hemmungslos gegen vorher klar definierte Kriterien, um den weiblichen Schülern bessere Noten zu geben.
                    …selbst in Fächern wie Mathematik und anderen Naturwissenschaften, die eigentlich nicht viel Spielraum zulassen – wobei man in den MINT-Fächern die meisten Lehrer findet, die gerecht bewerten.

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                • onyx sagt:

                  Soso, auf einmal bewerten Lehrer also immer individuell, weil sie keine Roboter sind. Es ist wirklich faszinierend, wie sich Argumente verdrehen lassen, damit das Weltbild stehenbleibt.
                  Wäre das Ergebnis so ausgefallen, dass der Schüler schlechter benotet wurde als die Schülerin, wäre es für dich der Beweis für das männerfeindliche femizentrische Schulsystem gewesen. Nicht etwa die individuelle Bewertung der einzelnen Lehrkörper.

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                  • Kinch sagt:

                    Ja; so bastelt sich jeder sein Weltbild zurecht. Man muss aber auch dazu sagen, dass das im Feminimus genau so ist. Da sind männlich Schüler auch schlechter in der Schule als Schülerinnen, weil sie einfach faul sind. Und Studentinnen schlechter an der Uni, weil sie diskriminiert werden.

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                • Robin Urban sagt:

                  Wow, das hätte ich mal in der Vorlesung von mir geben müssen: Passiert halt, es bewertet halt jeder individuell.

                  Wir haben Noten, weil wir Leistungen vergleichen wollen und müssen. Wir können Leistungen nicht vergleichen, wenn jeder Lehrer macht, was er will. Das ist ein Problem. Eines, das du offensichtlich nicht verstehst.

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          • Nick sagt:

            Das zeigt, dass eine deutliche Diskriminierung nach Geschlecht stattfindet, aber eine noch deutlichere nach sozialer Herkunft.

            Das mit der sozialen Herkunft kann ich mir sehr gut vorstellen, das mit dem Geschlecht wundert mich jetzt auch ein wenig, zumal im Fach Deutsch. Auch meines Wissens werden Jungen bei gleicher Leistung im Schnitt ca. 1 Note schlechter bewertet.

            Das hat wohl viel damit zu tun, dass Lehrer Sekundärtugenden mit in die Note einfließen lassen. Vielleicht liegt da der Knackpunkt: Die schönere Handschrift könnte ausgeprägtere Sekundärtugenden suggerieren.

            Auch möglich: Der Lehrer findet den Aufsatz „für einen Jungen“ ziemlich gut, oder „für ein Mädchen“ ziemlich schlecht. Die Aufgabe eines Lehrers ist es ja, Potenziale bei seinen Schülern zu verwirklichen. Gute Leistung bei einem Schüler mit vermutet geringerem Potenzial ist für einen Lehrer ein Erfolgserlebnis, geht also mit einem positivem Gefühl einher. Mit den vergebenen Noten beurteilt ein Lehrer ja letzlich auch seine Leistung bzw. die des Kollegen.

            Dann wäre allerdings die Frage, warum dieser Effekt bei der sozialen Herkunft nicht zum Tragen kommt. Aber das könnte wiederum damit zusammenhängen, dass da das Vorurteil anders gestrickt ist. Bei einem regelrechtem Ressentiment sieht die Sache wohl einfach ganz anders aus als bei einem „gewöhnlichem“ bias. Da wird man sich regelrecht weigern, Potenziale zur Kenntnis zu nehmen.

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            • Robin Urban sagt:

              „Das mit der sozialen Herkunft kann ich mir sehr gut vorstellen, das mit dem Geschlecht wundert mich jetzt auch ein wenig, zumal im Fach Deutsch. Auch meines Wissens werden Jungen bei gleicher Leistung im Schnitt ca. 1 Note schlechter bewertet.“

              Ja, und ich habe immer gesagt, dass mir aus meinem Studium andere Zahlen bekannt sind.

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              • Nick sagt:

                Ja, und ich habe immer gesagt, dass mir aus meinem Studium andere Zahlen bekannt sind.

                Hast du dazu konkrete Studien?

                Das mit der Schlechterbenotung der Jungen ist meines Wissens ein Ergebnis von PISA.

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                • Robin Urban sagt:

                  Ich habe bereits bei Christian schon mal gesagt, dass ich die erwähnte Studie nicht mehr vor mir habe und leider auch online nicht finde.

                  PISA würde ich nicht als Quelle nehmen. Die Zahlen sagen fast nichts aus. Das war ein wissenschaftliches Desaster. In einem meiner Seminare saß eine Erasmusstudentin, die in ihrer Heimat die PISA-Tests bewertet hat (so als Job für gerade-erst-Abitur-Bestandene) und dabei völlig willkürliche Kriterien vor sich hatte. z.B. Ausführliche Antworten, die sprachlich komplex umschrieben, was gemeint war, durften nicht gewertet werden und fielen gegenüber ein-Wort-Antworten durch, die den gesuchten Begriff lieferten, aber ansonsten kein Verständnis durchschimmern ließen.

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                  • Nick sagt:

                    Ich habe bereits bei Christian schon mal gesagt, dass ich die erwähnte Studie nicht mehr vor mir habe und leider auch online nicht finde.

                    Die Diskussion bei Christian habe ich nicht mehr im Kopf.

                    Diese Studie wertete eigentlich nur einen Teil der Notenvergabe aus (schriftliche Leistung), insofern sind die Ergebnisse wohl auch nicht direkt vergleichbar.

                    PISA würde ich nicht als Quelle nehmen.

                    Die IGLU und TIMSS – Studien haben offenbar vergleichbare Ergebnisse produziert.

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                    • Nick sagt:

                      ..abgesehen davon erhalten Mädchen ja im Schnitt bessere Noten.

                      Ob nun verdient oder nicht, wenn Mädchen am Ende bessere Noten erhalten dann müsste nach allen Erkenntnissen der Vorurteilsforschung auch die Grundannahme vorherrschen, dass „Mädchen kompetenter sind“. Da erscheint mir eine solche Diskriminierung recht unplausibel.

                      Intersektionalitäten wären zwar denkbar (-> „das Unterschichtmädchen wird diskriminiert“) aber in der realen Schulwelt schneiden die Unterschicht/Migrantenjungen am schlechtesten ab. Intersektionale Effekte zu deren Lasten erscheinen weit plausibler, und passen leider auch zum tradierten negativen Männerbild. Der pöseste Mann war schon immer der „ungehobelte Proll“, der Mittelschichtmann ist ja „geläutert“ bzw. er repräsentiert heutzutage die „neue Männlichkeit“. Dementsprechend werden offenbar Mittelschichtjungen kaum benachteilgt.

                      Misandrie trifft ja und traf schon immer Unterschichtmännlichkeit in vielen Bereichen am härtesten.

                      Wenn man von einer Diskriminierung von Mädchen ausgeht, dann müssten sie ja tatsächlich noch kompetenter sein als es die schon besseren Noten wiederspiegeln. Ich kann mir ein derart herausragendes Supergeschlecht kaum vorstellen.

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                  • david sagt:

                    Also wenn man euch im Lehramtsstudium jetzt auch noch ernsthaft erzählt, es gäbe bei der Benotung einen Bewertungsbias zugunsten von Jungs anstatt zu ihren Lasten (was tatsächlich der Fall ist),
                    dann ist die Lage noch sehr viel dramatischer, als ich dachte.

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          • Jep, die Erfahrung habe ich auch schon gemacht

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            • *blöde, dass der Kommentar immer ganz woanders landet als der Beitrag, auf den er sich bezieht: ich meinte damit: „Aufsatzbewertung korreliert mit sozialer Herkunft“ habe ich in der Praxis auch schon erlebt.
              Aber mit der Mär „jeder Lehrer beurteilt Aufsätze indiviuell“ möchte ich hier mal aufräumen: QUALIFIZIERT handelnde Lehrer haben auch bei Aufsätzen ein Punkteraster mit nachvollziehbaren Einzelkriterien, das den Schülern VORHER bekannt ist. Damit lassen sich Abweichungen auf +/- eine Viertelnote reduzieren.
              ALLERDINGS gibt es genügend Beamte, die sich ab „lebenslänglich“ auf diesem Status ausruhen, und dann ist mit „qualifiziert“ nicht mehr viel los… Bleibt der juristische Klageweg bei den Eltern…

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        • david sagt:

          Besonders valide wäre das m.E. nicht. Denn die availability heuristic kommt ja auch zum Tragen, weil Annahmen ÜBER Vorurteile bestehen. Ein Ostfriesenwitz ist ja witziger als ein Westfalenwitz, nicht etwa weil wir den Ostfriesen tatsächlich so viel Dummheit unterstellen, sondern weil uns das Mem bekannt ist. Ähnlich ist es mit vielen Vorurteilen, die sich perpetuieren.

          Was mich außerdem an dieser 08/15-Sozialpsychologie stört: Mögliche Stereotype accuracy wird aus politischer Korrektheit als Vorannahme komplett negiert, nicht weiter hinterfragt.
          Was also, wenn zum Beispiel der Prof im Comic bisher tatsächlich im Schnitt schlechtere Konzepte eines Geschlechts bekommen hat? Die Interpretation „böses arbiträres Vorurteil“ ist halt immer sehr einfach.

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        • Neutron sagt:

          @EMN
          Bei einem solchen Studiendesign hast du diverse Probleme, welche aber gerne Mal ignoriert werden – was natürlich in einem gewissen Rahmen notwendig ist.

          Unterschiedliche Kleidung erweckt unterschiedliche Eindrücke. Attraktivität spielt sicherlich auch eine Rolle. Schlimm wird es dann, wenn auch noch qualitativ und perspektivisch andere Bilder genutzt werden. Ein Beispiel wie man es von Bildern (aber wohl auch Allgemein) nicht machen sollte ist imho die Arbeit „Is it Sex or personality“ aus 2004 von Fr. Dr. Weichselbaumer.

          Aber ist halt alles nur meine Meinung als Nicht-Statistiker, der auch nie viel mehr als ein Paar Grundkurse zur Empirie hatte…

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          • Ja, sowas ist tatsächlich immer schwer. Wenn man es ganz genau machen wollte, müsste man zuvor die Bilder darauf untersuchen, dass sie exakt gleich attraktiv/intelligent/freundlich/…. wahrgenommen werden.

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          • david sagt:

            da sind wir wieder beim selben Missverständnis: Validität und statistische Effekte sind zwei paar Schuhe. EMN bezog sich oben einzig und allein auf die statistische Signifikanz.

            Ein Ergebnis kann hochsignifikant sein, aber die Studie trotzdem hanebüchene interne und externe Validität besitzen, was dann oft noch durch schlechte Datenintepretation getoppt wird.

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  2. Heinz sagt:

    Was genau willst du uns damit sagen?

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    • „euch“?^^
      Na offensichtlich ist es primär ein Witz, dessen Pointe sich eigentlich schnell erschließt.
      Der Rest ist zum selbst drüber nachdenken^^

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      • IULIUS sagt:

        Mann beim Arzt: „Herr Doktor mich übersehen immer alle.“
        Der Arzt: „Der nächste bitte.“

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      • Martin sagt:

        Hmmm… und der Witz ist, das es genau andersrum ist? Das um jedes #Aufschrei und jedes #ichwerdediskriminiertweilichrotgrünblaudoofandersfarbig Gedankengepupse ein Riesenbohei gemacht wird?

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  3. muttersheera sagt:

    „Viele Studien, die in Virginia Valians exzellentem Buch ‚Why so slow?‘ (Warum so langsam?) zusammengefasst werden, zeugen von einem beträchtlichen Maß an Voreingenommenheit gegenüber Frauen, das ich auch aus eigener Erfahrung kenne.
    Während meiner Studienzeit als Studentin am Massachusetts Institute of Techno­logy (MIT) gelang es mir in einer – fast nur von Männern besuchten – Vorlesung als einzige, eine schwierige mathematische Aufgabe zu lösen. Daraufhin musste ich mir sagen lassen, dass sicherlich mein Freund die Aufgabe für mich gelöst hatte. Immer noch enttäuscht bin ich auch über den Ausgang einer Ausschreibung für ein hoch angesehenes Forschungsstipendium. Während meiner Zeit als Doktorandin unterlag ich einem männlichen Mitbewerber, obwohl der Dekan der Harvard University mir nach Durchsicht unserer beider Unterlagen zugesichert hatte, dass meine Bewerbung deutlich besser sei. Kurz nachdem ich Mann geworden war, hörte ich einen Kollegen an meiner Universität sagen: „Ben Barres Seminar heute war großartig. Seine Arbeit ist viel besser als die seiner Schwester.“

    Doch nicht nur Anekdoten, auch Studien zeigen, dass Frauen zweieinhalb mal soviel leisten müssen wie Männer, um als ebenso kompetent betrachtet zu werden. Und selbst bei Frauen, die das Glück hatten, eine Anstellung als Akademikerin zu finden, beeinflussen weiterhin Vorurteile die Bereitstellung von Ressourcen für ihren Fachbereich. Das legte Nancy Hopkins mit einer Studie am MIT offen. Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass Charles Vest, der Präsident des MIT, öffentlich erklärte, dass tatsächlich Diskriminierung für die schlechtere Stellung der Frauen am MIT verantwortlich sei.
    Für Frauen im universitären Wissenschaftsbetrieb scheint das Prinzip der Leistungsgesellschaft nicht zu gelten. Trotz alledem sind nur sehr wenige Männer und Frauen bereit zuzugeben, dass Diskriminierung ein ernstzunehmendes Problem im wissenschaftlichen Bereich darstellt. Bemerkenswerterweise verleugnen Frauen die Existenz von geschlechtsspezifischen Vorurteilen genauso oft wie Männer. “

    http://www.emma.de/artikel/der-konvertit-wir-duerfen-nicht-laenger-schweigen-265383

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    • IULIUS sagt:

      Emma ist hierfür sicher eine Top-Quelle.

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      • muttersheera sagt:

        Wärst Du dem Link gefolgt, hättest Du gelesen:

        „Der Neurobiologe lehrt an der Stanford Universität, Kalifornien. Sein Beitrag erschien zuerst in Nature. – Übersetzung: Britta Krauß“

        Und eh Du jetzt unkst, wiki schreibt: „Nature ist nicht nur die weltweit meist zitierte interdisziplinäre Fachzeitschrift entsprechend den Journal Citation Reports von 2010,[1] sondern auch die weltweit angesehenste Zeitschrift für Naturwissenschaften neben der US-amerikanischen Science.“

        Jetzt besser?

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        • Nick sagt:

          Es war ein Kommentar in der NATURE 7/2006 – und kein reviewter Artikel.

          Solche Petitessen haben unsere EMMAs freilich noch nie gestört.

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          • muttersheera sagt:

            Ich wollte nur das Umfeld darstellen, in dem dieser Beitrag ursprünglich erschien, stupid.

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            • Nick sagt:

              Solche Fachperiodika beziehen ihre Reputation aus der Qualität der Reviewprozesse.

              „Erschienen in der NATURE“ impliziert im allgemeinen Sprachgebrauch, dass ein solcher Prozess stattgefunden hat.

              Gut, man erkennt an dem Text sofort, dass das ganz klar nicht der Fall gewesen sein kann, aber die UNESCO hat auch noch nie eine Statistik herausgebracht, derzufolge Frauen im Schnitt fünf Jahre früher sterben😀

              Soll sagen: Eine solche Medienkompetenz braucht die EMMA von ihren Leserinnen nicht zu erwarten.

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          • david sagt:

            Es war ein Kommentar in der NATURE 7/2006 – und kein reviewter Artikel.

            Solche Petitessen haben unsere EMMAs freilich noch nie gestört.

            LOL. Ich wäre fast drauf reingefallen.

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        • IULIUS sagt:

          Ich sehe in ihm einen Menschen, der das Frausein ablehnt.
          Ist schon man ein Punkt, der sein Weltbild verfälschen dürfte.

          Der nächst Punkt, er will keine Frau sein, macht sich aber für Frauen stark.
          Nicht wenige geben allein aufgrund eines schlechten Gewissens (warum auch immer) plötzlich Statements für die andere Seite ab.

          Folglich bin ich nicht davon überzeugt, daß das auch alles so stimmt, wie er es beschrieben hat.

          Für den Bereich Deutschland frage ich mich, wo die ganzen Professorinnen und Lehrkräfte in unseren Universitäten herkommen, wenn die Frauen ja so sehr diskriminiert werden.
          Oder haben die ihre Jobs, weil sie für 75% des männlichen Gehaltes arbeiten?

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    • Nick sagt:

      Doch nicht nur Anekdoten, auch Studien zeigen, dass Frauen zweieinhalb mal soviel leisten müssen wie Männer, um als ebenso kompetent betrachtet zu werden.

      Na, da haben wir ja richtige Superwummen. Da sie im Schnitt bessere Noten/Abschlüsse erhalten sind müssten sie in Wahrheit doppelt so gut sein.

      Kein Wunder, dass wir dummen Männer nicht in der Lage sind, die intellektuelle und soziale Brillianz der Frau Schwarzer zu erkennen.

      Selbstverständlich ist da das Buzzword „Studien“ bzw. „Statistiken“ schon für sich ein unumstößlicher Beweis.

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    • Kinch sagt:

      Ehrlich gesagt: Die Emma hat eine so unterirdische Recherche-Qualität, ich würde mich auch nicht auf deren Übersetzung verlassen. Den Kommentar finde ich inhaltlich auch eher durchwachsen (sinngemäß): „Das Frauen emotionaler sind als Männer ist unwissenschaftlich. Aber Männer sind emotionaler als Frauen, weil ich das so denke”; ja, danke.

      Dass Frauen im Wissenschaftsbetrieb tendenziell diskriminiert werden, kann, soweit ich weiß, aber schon als Faktum angesehen werden und sollte auch angegangen werden.

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      • tom174 sagt:

        „Dass Frauen im Wissenschaftsbetrieb tendenziell diskriminiert werden, kann, soweit ich weiß, aber schon als Faktum angesehen werden und sollte auch angegangen werden.“
        Meine Unierfahrung gibt das nicht wirklich her, aber es scheint da durchaus Tendenzen zu geben. Du sagts, das sollte angegangen werden. Ok, da bin ich dabei. Diskriminierung aufgrund von Geschlecht ist kacke. Die Frage ist, wie geht man das an? Was kann man tun? Quoten erreichen imho genau das Gegenteil (ist ja nur eine Quotenfrau). Ist ja ein Wahrnehmungs und Vorurteils Problem (zumindest was hier geschildert wurde) Vorurteile kann man durch Aufklärung oder eben anderes Erleben abbauen. Ich kenne zum beispiel viel zu viele kompetente Frauen, als dass ich irgendwo weniger zuhören würde, weil eine Frau sich äussert.
        Die Universitäten sind schon ein sehr träges System, dass Frauen studieren können, in ausreichender Zahl, ist ja nun nicht soo lange her. Noch gibt es, im Vergleich zu den Männern, wenige Frauen, die Herausragendes geleistet haben (kein wunder, Männer haben da ein paar generationen länger zeit). Kann also sein, dass sich das mit der Zeit herauswächst.

        Gar nicht zuträglich sind Behauptungen wie „Ihr bewertet meine Ansichten ja nur so schlecht, weil ich eine Frau bin“
        Respekt (und das ist, glaube ich, was dahintersteht) lässt sich nicht verordnen. Hat man den nicht, muss man den verdienen. Es ist ungerecht, dass es bereiche gibt, in denen Frauen sich den Respekt erarbeiten müssen, den Männer einfach so schon bekommen, ja.

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      • muttersheera sagt:

        „Ehrlich gesagt: Die Emma hat eine so unterirdische Recherche-Qualität, ich würde mich auch nicht auf deren Übersetzung verlassen.“

        Die Übersetzung hat wohl diese Dame hier geleistet: http://www.xing.com/profile/Britta_Krauss2

        Sehr interessant. Wirklich.

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      • Neuer Peter sagt:

        „Dass Frauen im Wissenschaftsbetrieb tendenziell diskriminiert werden, kann, soweit ich weiß, aber schon als Faktum angesehen werden und sollte auch angegangen werden.“

        Das stimmt so nicht. Gerade an Universitäten sind haufenweise offizielle und inoffizielle Quoten am Werk, dann gibt es Lehrstühle, die nur für Frauen ausgeschrieben werden und Fälle, in denen Unis staatlicherseits bestochen werden, Frauen statt Männern einzustellen.

        http://sciencefiles.org/2013/09/18/update-staatlich-subventionierte-mannerdiskriminierung-an-hochschulen/

        http://sciencefiles.org/2013/10/18/die-totale-bankrotterklarung-uni-freiburg-schmiert-fakultaten-wegen-gender/

        Auch haben weibliche Bewerber um eine Professur eine um 20% höhere Erfolgschance als ihre männlichen Konkurrenten.

        Frauenanteil Bewerber um Professuren (Universitäten) 2011: 24,2%

        Frauenanteil Listenplätze (Universitäten) 2011: 27,8%

        Frauenanteil Ernennungen (Universitäten) 2011: 29,8%

        http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Papers/GWK-Heft-29-Chancengleichheit.pdf

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      • Tantal sagt:

        Das Vorhandensein von struktureller Diskriminierung von Frauen im Wissenschaftsbetrieb wird zwar häufig behauptet, allerdings vermisse ich wirklich stichhaltige Beweise. Anekdoten und der Verweis auf den niedrigen Frauenanteil in den Spitzenpositionen reichen meines Erachtens nicht aus, um Diskriminierung zu belegen.

        Interessant ist beispielsweise doi:10.1038/sj.embor.7401109. In dem Paper wird beschreiben, wie versucht wurde Diskriminierung bei der Vergabe von EMBO grants nachzuweisen – was trotz höchster Sorgfalt nicht gelang. Der Unterschied bei der Vergabe von grants konnte letzten Endes nur auf Unterschiede in individuellen Karriereentscheidungen und der generellen Lebensplanung von Männern und Frauen zurückgeführt werden.

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          • david sagt:

            ein „subtle bias“ bei der Bewertung an einigen Fakultäten in den USA ist halt nicht dasselbe wie strukturelle Diskriminierung.

            Es gibt inzwischen so viele Stipendien und Mentoren-Programme, Graduiertenprogramme explizit nur für Frauen, dass man von struktureller Diskriminierung sprechen kann. Mal ganz abgesehen von exklusiv weiblichen Gleichstellungsbeauftragten und dem Fachbereich Gender Studies.
            Wer einen Einblick hat, wie das Geschlecht mit Hochdruck in die Vergabeverfahren für Professuren eingearbeitet wird und wie in männerdominierten Fachbereichen derzeit schon 50% der Professuren an Frauen gehen, oftmals mit weit schlechterer Qualifikation als männliche Bewerber, der wird nicht ernsthaft von weiblicher Benachteiligung sprechen.

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            • 100% hetero sagt:

              @ David Genauso sieht es aus.

              Und genaus deswegen hat die gute EMN auch voll daneben gegriffen, merkt es jetzt langsam und versucht es auf mich zu projezieren..

              Das wars viel Spass noch mit deinen Fanboys hier…Kotz auf dich du Pseudomoralistin. Davon haben wir in der Politik genug.

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      • david sagt:

        , kann, soweit ich weiß, aber schon als Faktum angesehen werden

        Um Gottes Willen, kann es nicht. Es gibt vielfältige Argumente dagegen, aber auch Hinweise dass es doch so ist. Ist dann doch ein wenig komplexer.

        Man muss auch berücksichtigen, dass Diskriminierung bzw. Bevorzugung gerade in einem progressiven Umfeld auch oft dadurch geschieht, dass jemand gegenteilige Annahmen über die tatsächliche allgemeine Diskriminierung ausgleichen will, unbewusst oder bewusst.

        Ob nun Frauen oder Männer (Jungs/Mädchen) im Bildungssystem diskriminiert sind, darüber divergieren heute die Annahmen sehr stark.
        So wie oft Frauen bevorzugt werden, weil man meint dass sie es schwerer haben, wird es heute auch Lehrer geben, bei denen Jungs einen Mitleidsbonus bekommen. Und dann nicht, weil die alten Chauvis Mädels für blöd halten, sondern weil sie Jungs als mittlerweile diskriminiert annehmen.

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    • 100% hetero sagt:

      Du kannst es drehen und wenden wie du willst, sollten Frauen mal wirklich etwas von Belang erfinden bzw. entdecken dann sag bescheid. Die letzte war Madame Marie Curie wenn ich mich nicht irre und das ist so grob 100 Jahre her.

      Trotz Millarden Förderung ist seitdem nicht viel bei rumgekommen, findest du nicht auch?

      Ihr Frauen in der Wissenschaft enttäuscht mich. Würde man das Geld in Männer stecken hätte sich schon mehr bewegt.

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        • 100% hetero sagt:

          @ Peter

          ..

          Zitat:

          “ 15 Mal wurde eine Frau mit einem Nobelpreis in der Kategorie Frieden, zwölf Mal mit dem Literaturnobelpreis, zehn Mal in der Kategorie Physiologie oder Medizin, vier Mal in der Kategorie Chemie und zweimal in der Kategorie Physik ausgezeichnet“

          Alles Klar…ohne Kommentar *G*

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        • 100% hetero sagt:

          Was aber die Frage noch nicht beantwortet hat:

          Inwieweit haben uns diese Frauen vorangebracht? Etwas fassbares, wie der Röntgenapperat z.B…ich sehe da nur heisse Luft.

          Ist doch eher beschämend das niemand aus dem Stand heraus, auch du nicht, etwas weiss was alltäglich oder bekannt ist, welches von Frauen konstruiert wurde?
          Weil hättest du es gewusst, hättest dzu es mir aufs Brot geschmiert anstatt Sexist zu schreien.

          So sehe ich nur das ich recht habe und du falsch liegst.

          So wie Auto, Flugzeug, Computer, Bildschirme (Braun), also mir fällt da auch nix gross ein.

          Klar, beim googeln werden sich schon ein paar Dinge finden…

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          • Nick sagt:

            Inwieweit haben uns diese Frauen vorangebracht? Etwas fassbares, wie der Röntgenapperat z.B…ich sehe da nur heisse Luft.

            Und inwieweit hast DU „uns“ vorangebracht? Dann bist du also gar kein Mitglied dieses Kollektives?

            Räum lieber die Spülmaschine ein, wenn schon du nicht weißt wer sie erfunden hat😀

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            • 100% hetero sagt:

              Ja ein Mann…das sie eine Frau erfunden haben soll ist urban legend…

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              • Nick sagt:

                ..stimmt, die von Joel Houghton wurde auf der Weltausstellung in Ogden, Monroe County NY, anno 1850 präsentiert.

                Ändert aber nix daran, dass du sie nicht erfunden hast. Also ist es wohl noch ein weiter Weg vom Spülmaschineneinräumer zu jemand, „der uns voranbringt“.

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                • 100% hetero sagt:

                  Doch doch, hab doch oben schon geschrieben, wenn ich als Kollektiv für alles Böse verantwortlich bin dann darf ich mir auch alles Gute anheften. Gerade wir Deutschen haben ja so ziemlich alles erfunden was mit Technik zu tun hatte, zumindest in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert.

                  Vorher waren es die Engländer mit ihrer Dampfmaschine, Fabriken, Watt usw.

                  Aber Inselaffen sind ja auch Sachen😉

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                  • Wers braucht, sich über die Leistungen anderer zu profilieren…. viel Spaß dabei.😀 Bist ein ganz toller weil mal jemand, der ein zufälliges Merkmal mikt dir teilt, was tolles gemacht hat.🙂

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                    • Micha sagt:

                      Meistens geht mir der Terminus „Konstruktion“ auf die Ketten. Aber hier sieht man schön, wie ein Gruppencharakter (des leistungsfähigen Mannes an sich) konstruiert wird. Wie hieß es doch noch im „Leben des Brian“? „Wir sind doch alle Individuen“ Zwischenruf: „Ich nicht“.

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                    • 100% hetero sagt:

                      @ Micha

                      Du bist jemand der zitiert aus „das Leben des Brain“ nur das was ihm in sein Weltbild passt.

                      Zitiere mal auf einem Mädchenmanschaftgenderkongres die Szene wo die Juden in dem römischen Stadion sitzen und sich über „Gender“ und die Konstruktion des Geschlechts unterhalten…wenn du den Film kennst dann weisst du was ich meine…

                      Eigentlich die besten Szene.

                      Ist nur so lange witzig wie es gegen Religionen geht…ich kenne aber den GANZEN Film…

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                    • 100% hetero sagt:

                      @ erzählmirnix

                      Schlechte Dinge, die jemand gemacht und mit dem ich zufällig ein Merkmal teile, werden mir ja auch angeheftet…verstehe nicht wie du das eine toll findest und das andere dann bashst…

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                    • @100% hetero Ich könnte jetzt fragen wann ich jemals auch nur ansatzweise sowas wie Gruppenschuld gutgeheißen habe… oder wann ich was gegen „die Männer“ gesagt habe… aber ehrlich gesagt will ich deine Antwort darauf gar nicht wissen. Du hast dich als ernstzunehmender Dialogpartner schlichtweg disqualifiziert und ich habe keine Lust auf solche idiotischen Diskussionen wo du mir Dinge in den Mund legst die ich nie gesagt habe und dich über „Männer sind viel besser als wie Frauen nähmlich“ zu profilieren versuchst.

                      Du bist dumm.

                      Sorry, irgendwer musste es ja mal sagen.

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                    • Micha sagt:

                      Ich kenne den ganzen Film und habe das Drehbuch gelesen. Die Belustigung über Gender ist mir bekannt und hat mich auch amüsiert. Kein Problem. Nur mein Zitat sollte mal daran erinnern, dass wir letzten Endes alle Einzelne sind und nur fallweise zu Gruppen gehören und dass die Gruppenzugehörigkeit recht selten auch zu gemeinsamen Merkmalen führt in der Form „leistungsfähiger“ usw.

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                    • 100% hetero sagt:

                      Das meine ich @ Micha…

                      SOO geil, damals hätte sich nie jemand Gedanken gemacht das sowas mal Realität ist.

                      Voll ein Schlag in die Fresse für alle Transen und Chesea Mannings…aber geil😉

                      Nur wie gesagt, das wird dann lieber nicht so gerne zitiert,,,

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                    • 100% hetero sagt:

                      @ Micha

                      Gilt das aber auch andersherum? Also das ich nicht für den Bullshit verantwortlich bin den irgendwelche Männer verzapft haben?

                      Dann sehe ich es auch so, nur leider geht es eher immer nur in eine einseitige Richtung.

                      Von daher ist es eher ein bisschen die Seele streicheln😉

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                    • 100% hetero sagt:

                      @ emn

                      Eine besondere Leuchte bist du anscheinend auch nicht gerade.

                      Das zu erklären würde dich aber geistig überfordern befürchte ich.

                      Du hast mir doch selbst Dinge in den Mund gelegt die ich nie gesagt habe.

                      Und Nobelpreise Erfindungen in der Regel von Männern ausgehen und einseitige! Frauenförderung nichts gebacht hat ist nunmal fakt. Und mehr habe ich nicht geschrieben.

                      Wenn du nämlich etwas Deutsch lesen könntest, dann wäre die aufgefallen das es auch nicht um DIE Frauen geht, sondern um Frauen in der Wissenschaft und das dafür sehr viel Geld das Klo runtergespült wird. Geld das nicht vom Himmel fällt.

                      Deimne Anschuldigungen gehen 1:1 voll gegen dich. Merkste gar ned gell?

                      Setz mal die Drogen/Medikamente ab Mädchen.

                      Dein Comic, so gut die anderern sind, war diesemal von Anfang an ein Griff ins Klo weil die Realität so aussieht, das Frauen (setze Homos, Schwarze ein) den grössten Bullshit von sich geben können ohne das sie dafür kritisiert werden

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                    • 100% hetero sagt:

                      Und lerne mal Texte zu lesen….

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                    • Nick sagt:

                      Gilt das aber auch andersherum? Also das ich nicht für den Bullshit verantwortlich bin den irgendwelche Männer verzapft haben?

                      Wenn du ein Erbe annimmst, dann musst du auch die Schulden bezahlen. Wenn du die Schulden nicht annehmen willst, dann kannst du auch nicht die $$$ annehmen.

                      Wenn du also die $$$ beanspruchst, dann erklärst du dich selbst für die Schulden verantwortlich. Dann hast du das Recht verloren zu beklagen, dass die Gläubiger dir aufs Dach steigen.

                      Wobei die $$$ immer noch nicht besagen, dass du selbst die Spülmaschine erfunden hast.

                      Die Teller musst du trotzdem waschen, kriegst halt einen Keks dafür, dass du zu der Familie gehörst die die Spülmaschine erfunden hat.

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  4. 100% hetero sagt:

    Diesmal voll daneben weil die Realität anders ist.

    Ich sage nur Bush vs Obama an der Siegessäule. Aber jetzt sehen die Menschen auch die Realität.

    Andererseits können Frauen sich erlauben jeglichen Bullshit von sich zu geben ohne das es jemand wagt kritik daran zu üben weil man ja nicht frauenfeindlich sein will.

    Ich denke ich muss hier keine Beispiele abliefern.

    Obama pöbelt ja auch als darum wenn in den USA ein Schwarzer erschossen oder verhaftet wird, obwohl es zurecht war.

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    • Nick sagt:

      Der Unbewaffnete wurde also „zurecht“ erschossen.

      Noch Fragen?

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      • 100% hetero sagt:

        @ Nich

        Der Schütze wurde freigesprochen, nach dem die Aufnahmen vom Handy und Zeugenaussagen wohl den Schluss zuliessen das der Schwarze tatsächlich den Lation angegiffen hat und nicht umgekehrt.

        Also ja, der Unbewaffnete (was überhaupt nicht zur Debatte steht) Schwarze wurde zurecht erschossen. So hat es die Jury entschieden. Er hat den Latino angegriffen, er hat sich nunmal landestypisch gewehrt und ist bei dem Versuch einen anderen anzugreifen erschossen wurden.

        Noch Fragen?

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        • Nick sagt:

          Also ja, der Unbewaffnete (was überhaupt nicht zur Debatte steht) Schwarze wurde zurecht erschossen.

          Wenn mir ein Kind so vors Auto springt, dass ich es überfahre – und ich freigesprochen werde weil ich es nicht vermeiden konnte – dann wurde es also „zurecht“ überfahren.

          Total kaputter Begriff von Recht.

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  5. 100% hetero sagt:

    PS:

    Nennt mal wohl politiical correctness der Schwachsinn…hab ich gehört….nichts Gutes über Weiße, nichts Schlechtes über Schwarze, Homos, ect…

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    • Robin Urban sagt:

      Ja, und Schwarze sind ja immer eine Gefahr, vor der man tödliche Angst haben muss. Auch, wenn der Schwarze unbewaffnet ist und man so sehr Angst hat, dass man ihm nachläuft.

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      • 100% hetero sagt:

        Verstehe ich nicht? Oder spielt das auf den Fall in den USA an, wo der schwarze Junge erschossen wurde?

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        • Robin Urban sagt:

          Auf welchen Fall spielst DU denn an, über den Obama „gepöbelt“ hat?

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          • 100% hetero sagt:

            @ robin

            Da gibt es mehrere Sachen, sobald in den USA einem Scharzen ein Haar grau wird mault Obama rum…mischt sich in Dinge ein die ihn nichts angehen usw. In die Justiz, in lokale Polizeisachen…usw usf.

            Neulich war ja der Fall mit dem schwarzen Uniproffessor der gedacht hat er wäre King Lui und könnte sich alles erlauben, dabei war es nur ein Missverständniss, hat aber so getan als wäre er der neue Herrenmensch….

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            • 100% hetero sagt:

              Ich meine hey es kann jeder leben wie er will, aber ich weigere mich Leuten zu applaudieren die in der Lage sind sich alleine den Arsch abzuputzen,,,

              Kann sich noch einer erinnern als Obama erzählt hat ein Amerikaner hat das Auto erfunden…
              keiner hat gewagt diesem Blödsinn zu widersprechen

              Was haben wir Deutschen da gelacht😉

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              • Nick sagt:

                Kann sich noch einer erinnern als Obama erzählt hat ein Amerikaner hat das Auto erfunden…
                keiner hat gewagt diesem Blödsinn zu widersprechen

                Willst du deine Medienkompetenz parodieren?

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                • 100% hetero sagt:

                  @ Nick

                  …?

                  Hä was willst du mir damit sagen? Stimmt also nicht? Weil er schwarz ist was haha

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                  • 100% hetero sagt:

                    @ Nick

                    Es ist doch genau das was ich hier erzähle!!! Höre doch mal nem weißen Mann zu😉

                    Ne im Erst, Obama ist Schwarz, also hat er für dich recht…

                    Zitat :

                    „Und ich glaube, dass die Nation, die das Auto erfunden hat….“

                    Er redet da von „seiner“ Nation….nur zur Info.

                    Ich glaue mit deiner Medienkompetenz ist es nicht zum Besten bestellt.

                    Ist überall im Internet zu finden….wie gesagt…die Deutschen haben damals gelacht kann ich dir sagen….

                    Du bist Ösi oder?

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                  • Nick sagt:

                    Das Problem scheint mir im „keiner hat gewagt diesem Blödsinn zu widersprechen“ zu liegen, sowie darin, die Aussage mit dem „Argument“ disqualifizieren zu wollen, dass sie einen kleinen Fehler enthält.

                    Die USA hat das Auto als Massenprodukt erfunden, dieses Wörtchen hat er offensichtlich unterschlagen. Ganz schlimm das, wie kann man nur so ungebildet sein?

                    So Argumentiert meine ziemlich altkluge Nichte auch immer..

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                    • 100% hetero sagt:

                      @ NICK

                      „Kleiner Fehler“? HAHA. Eher ungebildet.

                      Selbst dann würdest du dann sagen:

                      Es war Henry Ford der das Auto am Fliessband erfunden hat, nicht die Gruppenzugehörigkeit zur USA

                      Denn es ist Blödsinn. Diesmal sogar nach deinen eigenen Maßstäben Du kannst es drehen wie du willst.

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                    • Laut zeitangabe hat es genau 4 minuten gedauert bevor du nach deinem thetralischen abgang hier wieder ankamst.

                      irgendwie traurig. na, vielleicht klappts ja das nächste mal mit dem „mimimi, ich gehe jetzt!“^^

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                    • Kinch sagt:

                      Je theatralischer der Abgang, desto höher die Wiederkomm-Wahrscheinlichkeit^^. So sind sie, unsere Drama-Heros.

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                    • Nick sagt:

                      Es war Henry Ford der das Auto am Fliessband erfunden hat, nicht die Gruppenzugehörigkeit zur USA

                      Es war die Nation in ihren politischen Entscheidungen, die das Auto zum Massenverkehrsmittel machte.

                      Die Aussage war: Wenn eine Nation diese damals innovative Leistung hingekriegt hat, dann sollte sie Heute auch zu anderen innovativen Leistungen imstande sein.

                      Kann man kritisieren, nur sollte man dazu in der Lage sein, die Kernaussage überhaupt zu erfassen.

                      Man kan ja schlecht etwas kritisieren, was man nicht einmal begriffen hat..

                      Petzi Alklug hilft da nicht weiter.

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  6. Die Kommentare zu lesen ist teilweise noch spannender als der Blog.an sich schon. Es ist immer wieder toll, wie man sich, obwohl man sich prinzipiell einig und einer Meinung ist, doch noch gegenseitig Statistiken und Zitate um die Ohren pfeffert, um dem Vorredner zu zeigen welche Meinung wichtiger ist. Musste viel grinsen.

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  7. Tantal sagt:

    Bisher hatte ich immer das Gefühl, dass „weissen, heterosexuellen cis-Männern wird mehr zugehört als X“ übersetzt kaum was anderes bedeutet als „die Mädchenmannschaft wird öffentlich nicht genug gelobt“. Zumindest höre ich solche Vorwürfe immer nur von radikalfeministischen Bloggerinnen, wenn sich jemand ausserhalb ihrer Filterbubble für feministische Positionen ausspricht und es auch noch schafft diese Positionen erfolgreich rüberzubringen.

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  8. Dummerjan sagt:

    Eigentlich würde man einem Mann so etwas abschlagen aber eine Frau käme durch, weil der gute Prof nichts gegen Frauenforschung hat. Wirklich nicht!

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