Männerrechtler kritisieren Darstellung von Männern in Videospielen.

Veröffentlicht: November 10, 2013 in Satireartikel
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Videospiele, besonders die der älteren Generation, haben oft eine simple Plotline in der ein meist männlicher Protagonist seine weibliche „Damsel in Distress“ rettet. Männerrechtler nahmen sich nun in einer ausführlichen Analyse dieser Darstellung des Mannes an und kritisieren die klischeehafte Darstellung des Mannes: „Die Männer sind zunächst einmal physisch oft sehr unrealistisch gebaut und besitzen nahezu übermenschliche Stärke. Die beeinflussbaren Jugendlichen bekommen durch diese Darstellung ein negatives Körperbild vermittelt, da der durchschnittliche männliche Jugendliche weder über enorme Muskelberge, noch über überragende körperliche Fitness und Kampffähigkeiten verfügt. Nicht umsonst nimmt die Zahl der essgestörten männlichen Jugendlichen immer mehr zu.“

Weitaus gravierender als die klischeehafte körperliche Darstellung der Männer sei jedoch die Storyline, welche häufig darin bestünde, dass der Mann unter Einsatz seines Lebens ausziehe (s)eine Frau zu retten. Dies vermittle, dass ein Frauenleben wertvoller sei als ein Männerleben und dass es für Männer selbstverständlich sei, ihr Leben für das einer Frau aufs Spiel zu setzen. Ein solches Denken spiegle sich auch in der Realität wider, beispielsweise wenn in den Nachrichten die Zahl der Todesopfer eines Unglücks mit einem extra Hinweis auf die Zahl der verstorbenen Frauen ergänzt werde oder bei der Direktive „Frauen und Kinder zuerst ins Rettungsboot!“

Darüber hinaus sei es üblich, dass der männliche Protagonist mit diversen Waffen Gegner töte um sein Ziel zu erfüllen. Dies sei ein negatives Klischee, welches die Gewalttätigkeit der Männer betone, wohingegen die Frau zum Ende der Geschichte moralisch rein bleibe und zwar indirekt durch die Bluttaten profitiere, direkt jedoch nicht verantwortlich dafür gezeichnet werde. Auch gebe es kaum Szenen in der die emotionale Seite des Mannes vorkomme oder vertieft behandelt werde: „Männer werden sehr einfach gezeichnet als brutale Muskelmachos, die metzelnd einen Berg voll Leichen produzieren. Die Gefühle des Mannes sind unwichtig, sofern sie sich nicht um die Frau drehen, welche als Motivation für sein Handeln wirkt. Es wird jedoch nicht dargestellt wie der Mann seine Odyssee affektiv verarbeitet, ob er möglicherweise durch die erlebte Gewalt traumatisiert ist oder ähnliches. Kurz: Den jungen Männern wird hier vermittelt, dass ihre Gefühle unwichtig sind, solange sie die Frau retten. Wird die Frau am Ende gerettet, ist dies das Kriterium für den „Sieg“ bzw. das Gewinnen des Spiels. Der Rest ist egal. So wird den jungen Männer bereits mit ihrem ersten Videospiel vermittelt, dass ihr einziger Daseinszweck der Dienst für die Frau ist und ihr Leben erst durch die Erfüllung der Bedürfnisse einer Frau als erfüllt zu betrachten ist.“

Kommentare
  1. The Laughing Man sagt:

    Wobei teilweise der letzte Absatz auch genauso von der feministischen Seite kritisiert wird.

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  2. Andere Frauen haben für eine weniger scharfsinnige Analyse von Videospielen um 158.000 Dollar angesammelt. Nur mal so als Hinweis für zukünftige Gewinnmöglichkeiten😉

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    • The Laughing Man sagt:

      Aber nur, wenn sie andere davon überzeugen, dass die Trollattacken welche sie erfahren haben ein Beweis für Freuenfeindlichkeit in der Spieleindustrie sind und keine typitsche Reaktion von einer eher kleinen Gruppe Fanboys.😉

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  3. […] Nachtrag: Siehe auch zu einem hier unterbelichteten Aspekt des Themas Erzählmirnix. […]

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  4. Gunslinger sagt:

    Ein sehr guter Beitrag. Es wird endlich Zeit, dass die „jungen Männer“ (und nicht nur die) erkennen, dass Frauen auch nicht besser sind als sie selbst. Es wird Zeit, das intrigante, zickenhafte, prinzessinnenhafte Wesen der Frau an sich, zu enttarnen und als das zu begreifen was es ist: intrigantes, zickenhaftes, prinzessinnenhaftes Wesen. Es kann und darf nicht sein, dass Männer einen großteil ihrer Zeit darauf verschwenden, Frauen hinterherzujagen, nur weil gerade mal wieder die Hormone wallen und die Libido am Überlaufen ist. Also wirklich, nee …

    Ich fordere Hormonkontrolle!

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  5. arwen1234 sagt:

    Hehe, passt zwar nicht 100%ig, aber ich finde das Bild trotzdem einfach gut: http://allesevolution.files.wordpress.com/2013/08/feminist-double-standard.jpg

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    • The Laughing Man sagt:

      Meistens wird argumentiert es wäre eine „Männliche Macht Fantasie“ und eigentlich wären Frauen an einem solchen Körperbau gar nicht intressiert. Wie absurd diese Behauptung allerdings am Ende ist sieht man, dann wieder hier: http://amazingatheist.tumblr.com/image/57921266366😉

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      • Michael sagt:

        David Willis halt. Der Rosenbrock unter den amerikanischen Webartits. Läßt normal auch nur serine Meinung gelten, wer nicht einer Meinung in Sachen Religion, Wirtschaft, Gender und Co mit ihm ist, ist im besten Fall ein Vollidiot. Im schlimmsten Fall gehört er vertrimmt. Argumentativ und idiologisch kennen wir das hier sehr gut.

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    • Michael sagt:

      Gibt es eigentlich Studien dazu, wer sich eher von solchen „Vorbildern“ beeinflussen läßt, Männlein oder Weiblein? Zum. kenn ich zwar ne Menge Kerls die Comics, VGs und Co lieben. Aber verdammt wenig davon laufen rum so rum, wie He-Man. Tussies hingegen die meinen mit 1,70 müsse man 50kilo wiegen, kenn ich da mehr.

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      • arwen1234 sagt:

        Hm, repräsentativ ist es zwar nicht, aber im Bodybuilding erzählen sehr viele große Bodybuilder, dass sie als Kind Comics gelesen haben und dann haben sie beschlossen, dass sie aussehen wollen wie ein Superheld.

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        • Micha sagt:

          Die Medienwirkungsforschung ist bislang zu keinem einheitlichem Ergebnis gekommen. Manche sagen, mediale Vorbilder hätten Auswirkungen, manche verneinen das. Überblicksstudien kommen zu dem Ergebnis, dass niemand wirklich Genaues sagen kann.

          Das ist mein (nicht ganz aktueller) Stand.

          Persönlich meine ich, dass es schon Medieneinflüsse geben wird. Die barbiehaften Damenfiguren in der Werbung lösen schon etwas aus, prägen ein Schönheitsideal. Andererseits sind Menschen nicht durchweg manipulierbare Deppen, sie können sehr wohl unterscheiden zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Bei Computerspielen sind Helden und ihre Gespielinnen meist stark stilisiert und übertrieben, dass es wohl nur wenigen schwerfällt, diese als vollkommene Fantasieprodukte zu erkennen.

          Allerdings geht es mir mitunter bei stark gewaltlastigen Filmen tatsächlich so, dass ich mich frage, wieso dort die Menschen reihenweise umgemäht werden. Es sind in der Tat meistens Männer, die recht gesichtslos in den Staub sinken müssen. Die Menschlichkeit dieser Figuren ist oft kaum erkennbar, so dass sie „verlustfrei“ erschossen werden können.

          Aber gut, ich werde einfach älter und entwickle eine merkwürdige Dünnhäutigkeit gegenüber diesen Aspekten. Vor zwanzig Jahren war das schlicht Unterhaltung für mich.

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    • Pupsi das Schwein sagt:

      Verstehe ich nicht, wenn ich in den Spiegel Schaue, sehe ich genau so aus.

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  6. evilmichi sagt:

    Hat dies auf Michis Blog. rebloggt.

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  7. gracuch sagt:

    Das Thema schon wieder….
    Ich weiß ja nicht, ob du selbst auch zockst, EMN, aber wenn man sich die erfolgreichsten Spiele der vielleicht letzten zwei Jahrzehnte ansieht, dann sind ihre Protagonisten hauptsächlich Männer, und zwar solche die alle verschieden aussehen und unterschiedliche Persönlichkeiten besitzen. Wie viele weibliche Protagonistinnen fallen dir auf Anhieb ein? Vielleicht Lara Croft? Die wurde auch nur entwickelt, damit Männer sich bei Spielen an etwas aufgeilen konnten, an Charakter hat sie erst im Laufe der Franchise gewonnen.

    Manche Dinge sind doch nicht so einfach, wie erscheinen

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    • Ich zocke manchmal ein bisschen und an sich gibt es da meist mehrere Charaktere zwischen denen man wählen kann (Mir fällt spontan Mass Effect, Heavy Rain, WoW usw. ein) oder wo es hin und her springt zwischen verschiedenen Charakteren.

      Übrigens steht im allerersten Satz, dass eher ältere Spiele gemeint sind^^

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      • gracuch sagt:

        Mass Effect hab ich selbst noch nicht gezockt, bin aber großer Fan von BioWares anderer Rollenspielreihe Dragon Age, eben weil man sich seinen Charakter selbst zusammenbasteln kann :3

        Ältere Spiele finde ich auch gar nicht mehr der Rede wert, trotzdem fehlt mir bei den heutigen Spielen weibliche Identifikationsfiguren. Ich hab mir nen Ast abgefreut, dass es in Assassin’s Creed Liberation endlich mal ne Frau als Protagonistin gab, die auch Ärsche kickt- und dann brachten sie das Spiel auf ner Konsole raus, die kaum ein Schwein besitzt -.-

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        • Revan sagt:

          Ab Januar erscheint „Liberation HD“ für den Computer. Dann kannst du fröhlich Ärsche kicken.

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        • Martin sagt:

          Da könnte es mehr geben, stimmt schon. Aber es gibt eigentlich schon ein paar Spiele mit Frauen als Protagonistin.
          Velvet Assassin (sehr schönes Spiel übrigens!), Bayonetta, das ältere Beyond Good & Evil, Mirrors Edge, Venetica, das (großartige (ältere)) No one lives forever, die Tomb Raider Reihe natürlich und noch ein paar mehr, die mir grade nicht einfallen😉

          Ich frage mich aber, ob es dann gleichberechtigt auch die weiblichen Bösewichter und Oberschurketten gibt?
          Einen sadistischen weiblichen Colonel, der den dritten Weltkrieg auslöst, KZ-Wärterinnen, die man erledigen muß, Mafiosinen, die einem nach dem Leben trachten etc.?

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          • gracuch sagt:

            Du hast noch Beyond Two Souls und American McGee’s Alice vergessen!😛 Und Catwoman ist in Batham Arkham City ja auch spielbat… und bestimmt wird es noch einige mehr im Indie-Bereich geben, aber im Mainstream-Angebot fallen mir hauptsächlich männliche Protagonisten ein:/

            Stimmt, an Antagonistinnen mangelt es auch, tauchen höchstens als Sidekick des Bösewichtes. Sponatn fällt mir auch nur die Rote Königin in American McGee’s Alice ein…

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            • Revan sagt:

              Harley Quinn und Poison Ivy! Zwar beide aus dem Batman-Universum aber ziemlich coole Antagonistinnen.

              Wird aber auch schwierig in größeren Produktionen einen weiblichen Bösewicht zu erschaffen, da man diesem auch ans Leder will und wir dann im Endeffekt in einer „Gewalt gegen Frauen!!!!!!“-Situation landen würden. Dazu zitiere ich dann gerne Batman:

              „The Hammer of Justice is Unisex“

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              • The Laughing Man sagt:

                Was Antagonistinnen angeht habe ich GLaDOS und Kerrigan ja schon genannt. Ansonsten fallen mir dann noch Viola aus Zone of the Enders, SHODAN aus System Shock, Veran aus Zelda: Oracle of Ages, die Königin aus Ico, Mom aus Binding of Isaac, Zhao Yun Ru aus Deus Ex: Human Revolution, Kreia aus KotOR 2, Ultimecia/Artemisia aus FinalFantasy 8 und Dark Samus aus Metroid Prime 2 & 3 (nicht besonders innovativ, aber zählt wohl dennoch) ein.

                Dabei handelt es sich nur um die Hauptwidersacher aus den jeweiligen Spielen (auch wenn man das bei der ein oder anderen vielleicht diskutieren könnte) und nur aus den Spielen die ich selbst habe oder hatte (außer bei System Shock da habe ich mir nur Lets Plays angesehen). Wird von daher auch noch einige mehr geben die mir unbekannt sind, vorallem wenn man die Nebenwidersacher noch mit dazu packt.

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    • tom174 sagt:

      Vor zwei Jahrzehnten waren Computerspiele auch noch eine Jungendomäne. Inzwischen hat sich das ziemlich gewandelt. Alexa.com zeigt bei uns mehr weibliche als männliche Nutzer.
      Aber auch bei älteren Spielen wie Jagged Alliance konnte man einen weiblichen Char spielen, und das ist absolut Single Player gewesen (1994).

      Bei den meisten MMOs sind die Geschlechter stark überzeichnet und ja, auch sexualisiert, auf beiden Seiten. Mir fällt aber spontan kein MMO ein, bei dem weibliche Charaktere fehlen würden.

      Ebenso darf man nicht vergessen, dass auch heute noch gespiel wird, um der Realität zu entkommen. Gerade bei Rollenspielen schafft man sich eine andere Welt.

      Kleines Fun Fact aus der Spielebranche: Es gibt einen Hersteller, der ein Voicechat (so eine art integriertes Teamspeak) anbietet, der sich daraus finanziert, stimmodifikationen zu verkaufen. Top eins da ist Weiblich nach Männlich, Top zwei das umgekehrte. Erst dann kommen die mods, die man eigentlich erwartet (geisterstimme, rauchig, fiepsig, zwerg….)

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      • Revan sagt:

        Wie siehst du denn das Geschlechterverhältnis in %? Wenn es sich ja umzukehren scheint.

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        • tom174 sagt:

          Keine ahnung, ehrlich gesagt. Wir selbst erfassen kein Geschlecht und kein Geburtsdatum. Alexa.com ist eine Analytics Seite, die afaik mit einem Panel arbeitet. Prozentzahlen bekommt man da nicht hereaus, nur nen Balken ohne Skala, mit dem Text das Männer bei uns unterepresentiert sind (Wir brauchen nen Quote einself;))
          Bei battle.net (Blizzard, wow) sieht das übrigens genauso aus:
          http://www.alexa.com/siteinfo/battle.net
          Umgedreht wird es bei der ESL. Die Seite esl.eu wird mehr von Männern besucht. Ob das an den Genres oder dem Wettkampf liegt, kp.

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      • gracuch sagt:

        Das mit dem Escapism mache ich selbst auch, gerade wenn ich Singleplayer-Rollenspiele spiele, in denen ich unterschiedliche Charaktere entwerfen kann und jede Entscheidung den Verlauf der eschichte verändern kann, wie zum Beispiel bei Dragon Age. Manchmal ändern sich nämlich die Dialoge, je nachdem, ob man gerade als Mann oder Frau spielt.

        Und ansonsten spiele ich auch die Spiele, die Männer als Protagonisten haben, weil es eben sehr tolle Charaktere mit ihren Stärken und Schwächen sind. Aber manchmal wünsche ich mir, statt drei Spiele lang einen Ezio Auditore mal eine weibliche Assassinin zu spielen, die genausoviel charakterlichen Tiefgang besitzt wie er.
        Außerdem ist mein Beispiel Assassin’s Creed auch noch für das Trope ‚Girlfirend in the fridge‘ verantwortlich: super ausgearbeitete weibliche Charaktere werden umgebracht, damit der Protagonist ihren Tod betrauern darf und das zu seiner Charakterentwicklung beihilft -.-

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        • Revan sagt:

          Wobei man sich bei einer weiblichen Assassine natürlich den obligatorischen „Tomb Raider“-Vergleich gefallen lassen muss. Ezio Auditore war ohnehin ätzend.

          Mass Effect (Bioware!!) ist ja auch mit weiblicher Protagonistin spielbar, wenn mich nicht alles täuscht. Ich wünsche mir allerdings mal eine wirklich vielschichtige weibliche Hauptfigur (Kerrigan aus Starcraft z.B.) in einem Rollenspiel. Bei o.g. Spielen ist mir das zu generisch gelöst.

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          • The Laughing Man sagt:

            Wobei die wirklich intressanten Charaktere eben meistens nicht jene sind die man selbst spielt. Portal wird ja gerne gefeiert, weil man eine Frau spielt, aber was kann man über Chell schon sagen? Deswegen wird man sie sicher nicht auf einer (vernüftigen) Liste der Top beliebtesten Charaktere vor GLaDOS finden (und falls doch wird der Companion Cube stattdessen vor ihr sein). Ebenso nicht Gordan Freeman vor dem G-Man.

            Insgesamt würden wahrscheinlich sogar bei mir die Frauen auf der Liste überwiegen: Terra aus Wind Waker, Midna aus Twilight Princess, Celes Chere aus Final Fantasy VI, A.D.A. aus Zone of the Enders (sofern weibliche K.I.s auch zählen), Flemeth, Wynne, Morrigan und weitere aus Dragon Age (wobei ich da viele männliche Charaktere auch sehr gut finde), die oben bereits erwähnte GLaDOS (in dem Fall gefolgt von Wheatley und Cave Johnson) und Kerrigan würde wenn dann nur als Antagonistin darin vorkommen. Samus wäre die einzige Ausnahme auf der Liste und das auch nur wegen Metroid Prime 2 (was allerdings nur meine Interpretation ist).

            Von daher würde mich intressieren, welche männlichen Hauptcharaktere sind so super intressant, dass sie mit den von mir oben genannten mithalten können oder diese sogar übertreffen? ^^

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            • Revan sagt:

              „Rufus“ aus Deponia 1-3? Mir fallen aber auch wirklich keine interessanten männlichen Protagonisten ein. Gerade im Shooter-Genre sind die Hauptcharaktere recht flach. Jensen aus Deus Ex vielleicht, Sheogorath aus Oblivion – the Shivering Isles, Vas aus Far Cry 3 (in FC3 wird der beste Freund des Protagonisten vergewaltigt) aber spielbar ist aus dieser Liste auch nur Jensen.

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              • Martin sagt:

                Bioshock Infinite fand ich in der Hinsicht recht gut.

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                • The Laughing Man sagt:

                  Jensen würde zwar gelten lassen, aber wer er wirklich ist entscheidet man am Ende auch stark selbst. Booker DeWitt aus Bioshock Infinite könnte ich verstehen, ebenso wie Jim Raynor aus Star Craft 2. Beim leider nicht sehr bekannten Arc – Twilight of the Spirits hat man sogar zwei, aber das hängt auch deutlich damit zusammen, dass sie Kontraste zueinander sind.

                  Bei vielen guten Spielen merkt man auch kaum welches Geschlecht man hat. Bei Half Life & Portal glaube ich praktisch nur daran wie man angesprochen wird (oder, wenn man sich selbst durch ein Portal ansieht) und beim System Shock ist es meine ich ähnlich, wenn nicht sogar noch weniger deutlich. Einer der wenigen Gründe warum manche Spiele überhaupt ein Geschlecht zuordnen kann ist damit man im Bezug darauf (in Fortsetzungen oder Spin Offs in anderen Medien) nicht zu nebulös werden. Bei Diablo 3 ist es deswegen schon irgendwie seltsam wie niemand Namen oder sonst ein bestimmtes Detail dazu sagt wer nun die Erzbösen dort besiegt hat. Bei Kotor 1 & 2 haben sie es zwar im den Spielen selbst offengelassen, aber offiziell ist Revan männlich gewesen und die Verbannde weiblich um wohl genau dem entgegen zu beugen.

                  Von daher finde ich es irgendwie unnötig mehr „intressante“ weibliche Hauptfiguren zu fordern, obwohl die Protagonisten oft einfach nur leere Hüllen sind in die sich Spieler leicht hineinversetzen sollen (und manchmal wäre so eine offene Persönlichkeit sogar viel besser als irgendeine flache Standartpersönlichkeit). Wirklich nervig finde ich aber dagegen nur Leute die Chell als „weiblichen“ Charakter favorisieren und nicht merken wie schon der an Shell angelehnte Name andeutet, dass sie keinen Inhalt hat. Da verstehe ich eher die Leute die begeistert von Zelda und sogar noch Peach sind.

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                  • Revan sagt:

                    Ich „fordere“ keine Hauptfigur, meine persönliche Welt sind ohnehin die MMORPGs und da schreibt man seine Geschichte selbst. Ich würde gerne vielschichtige Charaktere (M/W) spielen.

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          • gracuch sagt:

            Minus der stark sexualisierten Darstellung ist Lara Croft ja auch gar kein so schlechter Maßstab für Videospiel-Heldinnen, auch wenn der Maßstab hierbei wieder bei dem „Stong Female Character“-Trope liegt. Männliche Protagonisten müssen nie unter Beweise stellen, dass sie stark sind.
            Und Libeartion kann ich bisher nur durch Reviews beurteilen. Ich bin echt mal gespannt, ob Aveline auch so eine starke Charekterentwicklung durchleben darf wie Connor in seinem einem Spiel…

            Ja genau, genauso wie bei Dragon Age von Bioware. Und das mit dem Generischen stimme ich dir zu, wobei das natürlich eine Schwäche des Rollenspiel-Genres sein könnte. Ich kann mir vorstellen, dass es einfacher ist, einen komplexen Charakter zu entwickeln, wenn seine/ihre Story fest geschrieben ist. Beim Rollenspiel will man ja dem Spieler freie Hand lassen

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  8. Revan sagt:

    Hallo EMN, toller Blog, lese schon länger mit🙂

    Da mich das Thema hier sowohl beruflich als auch privat betrifft:

    Die Darstellung von Männern/Konflikten in Videospielen wird tatsächlich auch innerhalb der Szene reflektiert und kritisiert. Der He-Man vergangener Zeit ist mittlerweile entweder Antihelden gewichen oder Spieler kreiren sich nach dem Open-World/Sandbox-Prinzip ihre Helden selbst und da spielen nicht wenige bevorzugt Frauen. Wenn man allerdings über diese Szene schreibt/spricht, sollte man auch ein wenig tiefer graben. AAA-Titel mit Millionenbudget weichen ja eher „Indie“-Studios, die die Innovationen bringen.

    Entgegen vieler Behauptungen sind die größte Zielgruppe für Videospiele (und deren Entwickler/Designer) Männer. Größere Projekte (Assassin’s Creed/Battlefield/Call of Duty) gehen daher meist den Weg des geringeren Widerstandes und fokussieren sich auf diese Zielgruppe um ordentlich Geld abzuwerfen. Ab einem bestimmten Budget geben nämlich die Aktionäre den Ton an und nicht mehr die angestellen Designer.

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    • St. Elmo sagt:

      „…und da spielen nicht wenige bevorzugt Frauen.“

      Wie hat mal ein Gamer so schön gesagt.
      „Wenn ich schon stundenlang auf den Hintern meiner Spielfigur schauen muss soll es wenigstens ein knackiger Frauen Hintern sein“.

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      • Omti sagt:

        Also ich spiele Frauen in RPGs vor allem dann, wenn sie nicht nur schöne Hintern sind. Es gibt kaum etwas ätzenderes in RPGs als wenn die Umgebung weibliche Charactere exakt genauso behandelt wie Männer. Da kann ich dann auch gleich nen Kerl spielen.

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    • tom174 sagt:

      „Entgegen vieler Behauptungen sind die größte Zielgruppe für Videospiele (und deren Entwickler/Designer) Männer. “
      Nö. s. weiter oben. Es gibt Genres, bei denen es zutrifft (Kriegsspiele sind so eines, vermutlich auch shooter), aber allgemein ist das (inzwischen) falsch.

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      • Revan sagt:

        „Entgegen vieler Behauptungen sind die größte Zielgruppe für Videospiele (und deren Entwickler/Designer) Männer. “

        Ich arbeite in der Branche und kenne mich eigentlich sehr gut aus. Der Frauenanteil ist überschaubar und ich würde ihn auf 20% – 25% schätzen. Andersherum mag das zutreffen: Es gibt Genres, in denen eher Frauen die Zielgruppe sind (Social Games etc).

        Das Battle.net/Blizzard mit E-Sports Titeln wie Starcraft 1 & 2 und 7,6 Millionen WoW-Abonnenten in der Mehrzahl weibliche Kunden hat ist Unsinn.

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        • tom174 sagt:

          Lustig. Ich auch.
          Ich weiss nicht, ob ihr die Geschlechter eurer Spieler erfasst, wir tun das nicht. Auf alexa kann man aber zumindes das geschlecht der Webseiten Besucher sehen. Und da sieht man, dass sowohl bei uns als auch bei battlenet (nicht bei wargaming und lol) die Frauen in der Überzahl sind. Hat mich durchaus auch überrascht.

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          • Revan sagt:

            Ich bin Journalist und schreibe für Magazine/Blogs, daher rede ich mit vielen Spielern und Communities. Aus persönlichem Interesse frage ich da auch häufig nach Spielerinnen und große Anteile an diesen finde ich selten.

            EVE Online hat mit 550k Abonnenten gerade mal 2% weibliche Spieler. Auch wenn das nur ein „Randgruppen-MMO“ ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass es Millionen weiblicher WoW Spieler gibt. Das widerspricht völlig meinen Erfahrungen aber natürlich müssen diese Werte auch irgendwo her kommen.

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  9. Bombe 20 sagt:

    Zu spät: http://youtu.be/mrActT_7X6U
    Oder bezogst Du Dich darauf?

    (Allerdings halten die Männerrechtler, die ich bisher zu dem Video gelesen habe, es eher für oberflächlich und albern.)

    B20

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    • Michael sagt:

      Klar, er wiederholt ja deren Aussage im Endeffekt. Verweist sogar auf Warren Farrell. Widerspricht aber einem Grundsatz der grad bei den Amis z.B. bei AVfM eigentlich als gegeben angesehen wird. Ein Patrichat bevorzugt Frauen indem es die Männer ausbeutet/opfert und durch sie Erreichtes (Wohlstand, Fortschritt, Landgewinn) weiterreicht bzw. mit nutzen läßt. Beispiel der modernen Zeit, Männer erarbeiten zum Großteil die Einnahmen der Sozialversicherungen, geben damit Ministern und unserem neuen Landadel aka den Beamten Wohlstand (die Eliten), gleichzeitig gehen die Männer nicht nur später in Rente als Frauen,
      sondern leben auch noch 5 Jahre kürzer, es gibt also mehr Rentnerinnen als Rentner.
      Selbst wenn man bei den Gestorbenen nur 50% als männlich annimmt (und es sind ja mehr), reden wir hier von 400.000 * 5 Jahren verlorener Lebenszeit per Anno nur wegen dieses Ungleichgewichts.

      Wenn Dinge wie Absicherung, Lebenserwartung und die Möglichkeit sich überhaupt fortzupflanzen höher als Reichtum und Machtgewinn einer winzigen Elite bewertet werden kann (also die über der gläsernen Decke sitzen), dann klingt das gar nicht mal so unlogisch.

      Aber Matriachat machts nicht besser, Was ich von den paar Bergvölkern mitbekommen habe die frauenregiert sind… so gerecht gehts da auch nicht zu. Was für mich eher ein Zeichen ist, dass die Menschheit einfach nicht anders kann.

      Ich sage gar nicht dass das schlimm ist, immerhin hat es die Spezies Mensch so doch recht lange durchhalten lassen. Nur wenn man das mal gecheckt hat und für sich dann die Entscheidung trifft: FUCK IT, das Spielchen könnt ihr alleine machen… dann macht man sich unbeliebt. So wurde aus dem alten Feministenspruch „A woman needs a man, like a fish needs a bicycle“, die neue Jammerarie „Where did all the good man go“. Dann wird vom „Peter Pan“ Syndrom fabuliert und jede Mitvierzigerin die sich noch nicht am DNA Roulette beteiligen konnte und im IMM-Bereich tätig ist darf sich den Frust von der Seele schreiben.

      Interessant hierzu ist, neben Warren Farrell, „Is There Anything Good About Men“ von Roy F. Baumeister. Das Paper hab ich hier irgendwo noch als PDF, leider steht das in der Fakultät nicht mehr online. Aber hier sind einige Teile davon enthalten.
      http://tierneylab.blogs.nytimes.com/2007/08/20/is-there-anything-good-about-men-and-other-tricky-questions/?_r=0
      Das Büchlein, dass daraus resultierte, soll auch ganz gut sein. Hab ich aber noch nicht gelesen. Vorher kommen die Farrell-Bücher dran.

      Hat eigentlich einer die Ironie an dem Video bemerkt? Der Typ macht das Videos einfach so (wobei der wahrscheinlich über die Klicks doch etwas Umsatz macht), während SIE sich eine „soziologische“ Studie (Internet-Videos, O_o) mit einem Kickstarter finanzieren läßt. Dieser pöhse Pursche mit seinem maskulinen Geltungsbedürfnis, so ein Lümmel.

      Ist es so viel einfacher das Internetvolk abzurippen anstatt sich an einem Genderlehrstuhl ein Funding zu besorgen?
      Oder warum geben so viele Leute ihr Geld für etwas aus, worüber sie sich dann doch nur ärgern?

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      • Bellator Eruditus sagt:

        > “Where did all the good man go”.

        Die sachlich korrekte Antwort lautet: In den Puff.

        > Vorher kommen die Farrell-Bücher dran.

        Schwerer Fehler. Überspringe das Gejammere von Farrell und lese gleich Baumeister.

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  10. Bellator Eruditus sagt:

    Süß.
    Der aufgehende Stern am linken Maskulistenhimmel hat mal wieder einen Strohmann gebaut und ihn ordentlich verhauen.

    Es bleibt zu hoffen, dass ihr Psychologie-Studium sie demnächst zu der Erkenntnis befähigt, dass geschlechtsspezifisches Verhalten (hier: absurdes Kampfjammern) von Mitgliedern des anderen Geschlechts eher selten praktiziert wird.

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  11. Bellator Eruditus sagt:

    Ist schon blöd, wenn man nicht erkennt, dass ich durchaus erkannt habe, dass du es wieder mal mit Satire versucht hast.
    Ich habe lediglich festgestellt, dass der Versuch bedauerlicherweise wieder mal fehlgeschlagen ist. Ganz im Gegensatz zu deiner Geschichte über Slip-Einlagen.

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    • Ich bin mal so frei zu zitieren:

      „Es bleibt zu hoffen, dass ihr Psychologie-Studium sie demnächst zu der Erkenntnis befähigt, dass geschlechtsspezifisches Verhalten (hier: absurdes Kampfjammern) von Mitgliedern des anderen Geschlechts eher selten praktiziert wird.“

      zitat zwei: „dass ich durchaus erkannt habe, dass du es wieder mal mit Satire versucht hast.“

      Du willst also sagen, dass du verstanden hast, dass sich meine Satire darauf bezieht, dass Männer eben grade nicht herumjammern? Und dass die Satire sich gegen Frau Sarkeesians mimimi bezüglich Frauen in Videospielen richtet?
      😉

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      • Bellator Eruditus sagt:

        Ich wollte sagen, dass dein Satireversuch so nicht funktioniert.
        Wenn es gegen Sarkeesians Geldmache gehen sollte, dann wäre es m.M. geschickter gewesen, z.B. zu schreiben, dass Sarkeesian von den $158000 nur $6000 für das Video verwenden will und mit dem Rest ein geschlechtergerechtes Spiel entwickeln will.
        Dann hättest du dieses fiktive Spiel schildern können. Das hätte Satire werden können.
        Aber absurde Gejammere über nicht (bzw. nur in hömöpathischen Dosen) vorhandene Storylines alleine ergeben noch keine Satire.

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        • Gib doch einfach zu, dass du den kompletten Text nicht verstanden hast und jetzt krampfhaft nach einer Begründung für deine Nörgelei suchst. Bereits aus deinem ersten Kommentar ist klar, dass du es schlicht nicht kapiert hast und einfach mal draufloskritisiert hast.
          Nun noch im Nachhinein eine Begründung zusammenkonstruieren zu wollen ist nur noch peinlicher.

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          • Bellator Eruditus sagt:

            Du hast exakt drei Möglichkeiten:

            a. Ich habe den Text so verstanden wie du behauptest ihn gemeint zu haben.
            Dann fand ich ihn nicht so besonders. Irgendwie war der Bezug zum verfremdeten Subjekt eher weitläufig und auch mit Vorkenntnissen über Sarkeesians Geldschinderei nicht erkenntlich¹, die satirische Überzeichnung viel zu weit ins Surreale abgleitend um nicht zu sagen zu plump.

            b. Ich habe den Text als Satire auf die Jammerei so manchen „Männerrechtlers“ missverstanden.
            Dann fand ich ihn nicht so besonders. Irgendwie war der Bezug zum verfremdeten Subjekt eher weitläufig, die satirische Überzeichnung viel zu weit ins Surreale abgleitend um nicht zu sagen zu plump.

            c. Ich habe den Text überhaupt nicht bzw. ganz anders verstanden.
            Dann wohl weil der Bezug zum verfremdeten Subjekt eher weitläufig war und auch mit Vorkenntnissen über Sarkeesians Geldschinderei nicht erkenntlich war¹, die satirische Überzeichnung viel zu weit ins Surreale abglitt um nicht zu sagen ziemlich plump war.

            1: Dass z.B. zumindest unser Christian den Zusammenhang mit Sarkeesian (auch) nicht gesehen hat, geht aus seinem Hinweis (10.11. 19:35) an dich hervor.

            Conclusio:
            Du bist eine begnadete Satirikerin und dein Publikum ist deines Genies einfach nicht würdig.
            Ist es so recht?

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            • @BE Ich muss mich entschuldigen. Wenn du mit einem IQ von über 17564534242 die Satire nicht verstehst ist da natürlich so gar keine Möglichkeit, dass die Satire dennoch gut war.

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              • Bellator Eruditus sagt:

                B.E.: *Versuch dich durch konstruktives Feedback bei deiner Weiterentwicklung zu unterstützen.*
                EMN: *GRUMMEL!*

                B.E.: (liest nochmal https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2013/10/29/hilfe/)

                B.E.: *zurückspul* Nein, nein, du hast recht: Ich bin doof und du bist genial. *Bussi auf’s Handi*

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                • Erkennst du den Unterschied zum Comic? Da wurde um Hilfe gebeten😉

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                  • Bellator Eruditus sagt:

                    ‚tschulling dass ich den fraglichen Text (insbesondere im Vergleich zu manchen anderen deiner Texte) als Hilferuf fräulein¹verstanden habe.

                    1: für den Grinch: fräuleinverstanden wie MENstruiert.

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                • Kinch sagt:

                  Für’s nächste Mal, wenn du was Dummes sagst — und glaub‘ mir, es wird ein nächste Mal geben: „Oh, habe ich tatsächlich falsch verstanden, sorry” tut gar nicht so weh und ist nicht mal einen Bruchteil so peinlich, wie das hier.

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                  • Bellator Eruditus sagt:

                    > … glaub’ mir, es wird ein nächste Mal geben

                    Du befindest dich mit deiner Einschätzung in guter Gesellschaft. Meine Katze hält mich auch für ein bisschen minderbemittelt – ich kaufe nämlich Futter in Dosen, die man vor dem Verzehr mühsam öffnen muss.

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  12. Ich werfe hier jetzt mal die ganze FALLOUT-Reihe (1; 2; Tactics; 3; NewVegas) in den Raum. Der Spieler kann m/w spielen – was eventuell den Handlungsverlauf ändert. Der Spieler kann seinen Charakter „gut“ oder „böse“ entwickeln. NPC´s gibs sowohl m als auch w in allen Charakteren (von der grauen Maus bis zum EvilBoss). Geschreddert werden kann (fast) alles, was sich bewegt. Viele Quests lassen sich gewaltfrei/gewaltarm lösen – sowohl durch m als auch w-Charaktere. Usw. usw.

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    • Kinch sagt:

      Da kann man sogar homosexuellen Geschlechtsverkehr mit einem 2,5m Mutanten haben. Handlungsfreiheit hatte das Spiel echt genug^^.

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      • The Laughing Man sagt:

        Weiß zwar nicht auf welchen Teil du anspielst, aber falls es um einen Super Mutanten geht, stimmt das so nicht ganz. Die haben nämlich im Grunde gar kein Geschlecht mehr (auch wenn sie schon sehr maskulin wirken) und welches sie als Menschen mal hatten kann man nur noch selten feststellen. ^^

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        • Revan sagt:

          Teil 2🙂

          Biologisch gibt es glaube ich kein Geschlecht aber es tauchen immer mal wieder „feminine“ Supermutanten auf. Zuletzt in New Vegas.

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        • Kinch sagt:

          Echt? Das ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Ich dachte immer, die hätten einen riesigen Mutanten-Dödel in der Hose und wären halt Unfruchtbar oder so.

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        • Sorry, da muss ich korrigieren muss. In „Fallout 2“ kann man in der Stadt „New Reno“ in den Pff gehen (die Anwesenheit eines Kondoms im Inventar schützt dann vor Geschlechtskrankheiten). Man kann aber auch seinem Reisegefährten „Marcus“ (so man ihn aus Broken Hills mitgenommen hat), einem Supermutanten, einen Puff-Besuch spendieren. Macht man das (ohne ihn ein Kondom ins Inventar zu legen), und fragt ihn danach, wie es war, antwortet er, dass er hoffe, die Frau sei nicht schwanger geworden. Man sagt dann selber, dass man der Ansicht war, dass das FE-Virus Sterilität verursache – und Marcus bestätigt das auch, merkt aber an, dass bei längerem „Nicht-Ausgesetzt-Sein einer FE-Virus-Quelle“ die Wirkung des Virus etwas nachlasse und Zeugung durchaus in den Bereich des Möglichen rückt.

          Die Fallout-Welt ist komplexer als man denkt…😉

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  13. rutzel sagt:

    Hat dies auf wortwurm rebloggt.

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  14. The Laughing Man sagt:

    Wollte zu dem Thema noch anmerken, dass wenn man die Rollen von Frauen in Spielen umkehrt es von manchen Leuten auch wieder als sexistisch angesehen wird, weil es ja quasi nur „Männer mit Brüsten“ sind. Auf der anderen Seite scheint es bei Männern kein Problem bei diesen „Rollentausch“ zugeben. Da wundert es kaum noch, wenn manche Entwickler eher auf weibliche Charakter verzichten (was zwar auch negativ ist, aber zumindest die Figuren an sich aus der Schußlinie rückt), mit männlichen hat man einfach mehr künstlerische Freiheit. Im schlimmsten Fall gefällt den Leuten der Charakter nicht, aber niemand oder nur sehr wenige würden es als Urteil über ein gesamtes Geschlecht ansehen.

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