Wie mehrere Smartphonehersteller bekannt gaben, soll ab Januar 2015 eine neue Produktlinie auf den Markt kommen, die sich an Föten richtet. Das wasserdichte Smartphone sei kleiner als die üblichen Smartphones und sei einfach über die Vagina bis zur Gebärmutter einführbar und mittels spezieller Touchsensor-Technik speziell für die Bedienung durch die Fruchtblase hindurch konzipiert.

Geeignet sei das Gerät für Föten ab etwa 15 Wochen. Im Paket enthalten seien mehrere Apps für die Unterhaltung und Frühförderung der Föten, etwa mit klassischer Musik zur Anregung der Hirnzellen oder Geschicklichkeitsspiele zum Training der feinmotorischen Fähigkeiten. Durch eine integrierte Namens-App sei es dem Fötus sogar möglich, den eigenen Namen selbst zu bestimmen, indem die Reaktion auf verschiedene Namensvorschläge über mehrere Monate hinweg beobachtet würde. Auch sei eine Verknüpfung mit bis zu 3 anderen Smartphones möglich, so dass Eltern oder Geschwister jederzeit mittels Videochat mit dem Fötus kommunizieren können: „Auf diese Art ist es möglich, bereits im Mutterleib eine Verbindung zum Baby herzustellen, welche, anders als früher, auf Gegenseitigkeit beruht.“ – Das „Hand auf den Bauch legen“ oder andere analoge Wege des In-Kontakt-Tretens vor der Geburt gehörten damit der Vergangenheit an.

Tests und Studien ergaben, dass die Mutter-Kind Bindung zum Zeitpunkt der Geburt dadurch um 34% verbessert werden konnte und die Vater-Kind-Bindung sogar um 62%. Geschwisterrivalitäten seien in den untersuchten Familien um 87% reduziert.

Insgesamt, so die Hersteller, sei man zuversichtlich, dass es für das neue iFöt einen großen Markt gebe: „Immerhin nutzen bereits 38% der Babys ein Smartphone, bevor sie sprechen können und die Quote steigt hierbei stark an. Das iFöt ist der nächste logische Schritt in dieser Entwicklung.“

Kommentare
  1. Gerry sagt:

    iFöt…Du bist der Hammer!!😀

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  2. tom174 sagt:

    Hachje.. wäre bloss meine Frau auch hier😀
    Bei uns gibt es da so den ständigen Battle, ob elektronik boese ist oder nicht.. wir schränken das für meinen geschmack zu sehr ein, für ihren nicht genug. Meine Frau steht mehr auf dem Standpunkt „Die brauchen das noch nicht“ ich eher auf „das schadet aber auch nicht“. Klar, es ist wichtiger, die realen dinge zu kennen, aber das eine schliesst das andere ja nicht aus.
    Mein Exchef hat mit seinem sohn (bischen über ein jahr) das insbettbringritual lichter am ipad ausmachen (so ne app). Ist das wirklich schlechter als ein Bilderbuch anschauen?
    Natürlich darf man das zeitlich nicht übertreiben, aber den Spitzermensch habe ich gefressen.
    Interessant finde ich auch, dass sehr oft da nur Computer, Konsolen, Tablets und Handys an den Pranger gestellt werden, 9h Fernsehen am Tag aber völlig normal ist.
    Bei uns ist es derzeit (ungefähr) so:
    Sonntags dürfen die beiden (5 und 7) Löwenzahn und Sendung mit der Mauss guggen. So alle zwei wochen zusätzlich noch eine Folge.. bullerbü, michel, krachmacherstr. oder ganz neu der kleine ritter trenk. Das Ipad zum spielen (Geo-Mini-App)gibts vielleicht alle 10 tage mal für ne halbe stunde. Passt für uns und die kids ganz gut.
    Demnaechst würde ich der großen aber ganz gerne meinen alten Ipod-touch zum Mailen geben… das wird ein fight😀

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    • Ja, warum ist deine Frau eigentlich nicht hier? Machst du etwa nicht fleißig Werbung und zwingst alle in deiner Umgebung, erzaehlmirnix zu lesen? Tz, worüber unterhaltet ihr euch denn dann?

      ^^

      Wenn du noch ein Kind planst hast du vielleicht Glück und kommst noch in den abschließenden iFöt-Betatest^^

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      • tom174 sagt:

        Ne, zwei kids reichen. Auch wenn ich immer mehr wollte, meine Frau hat schlich keinen bock mehr auf schwangerschaft und was das ihrem körper antut (was ich absolut verstehen kann). Ausserdem sind die 2 grade so in einem alter, wo man nachts immer fein durchschlafen kann, das windeln wechseln vorbei ist, und man auch mal wieder weiterreisen kann. Im urlaub können wir inzwischen auch wieder mal ein buch tagsüber in die hand nehmen… das passt schon😉
        Ich mach ganz schön viel werbung für hier, aber meine frau ist da nicht so für zu haben😉

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  3. stellinchen sagt:

    Mal wieder absolut genial!😀

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  4. Ich weiß, dass das Satire ist und trotzdem find ich die Idee irgendwie cool. xD

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  5. FrauK sagt:

    Ich bin dafür, dass es dann demnächst iZelle und iSperm gibt, damit man bei Bedarf mit der Navigationsfunktion das Eine zum Anderen lenken bzw. gezielt umleiten kann.

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  6. Eike Scholz sagt:

    hm,

    iBrain

    wäre doch mal ne Marktlücke …
    Und die Werbeslogans die mir dazu einfallen …

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  7. Waschbaerranger sagt:

    Tja, da sieht man es wieder…Digitalisierung wird heutzutage groß (Und in Capslock, Fett und derbst unterstrichen) geschrieben.
    Fehlt eigentlich nur noch „Kind.rar“, dann wär die Kollektion der pränatalen Kuriositäten fast vollständig.😀
    …wobei ne Namen-App fast nützlich wäre, damit die Kinder von heute nicht mehr so Namen wie Kevin, Justin [dschasdinn gesprochen] oder sonst was in der Richtung abstauben..;)

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