Alice Schwarzer Prostitutionslogik

Veröffentlicht: November 16, 2013 in Comics
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Kommentare
  1. aranxo sagt:

    In Bild zwei hab ich mich gefragt, wer von den beiden denn nun wirklich die gestörte Sexualität hat. Ich glaub, Ihr wisst die Antwort.🙂

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  2. Cyrano sagt:

    Großartig!
    Obwohl es die Satire doch schwer hat, wo sie nicht mehr überzeichnen muss…

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  3. anonym sagt:

    Aua,

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  4. Bombe 20 sagt:

    Mist. Ich wollte gerade auf die Folge „Sexarbeiterinnen“ der dänischen Serien Borgen hinweisen, aber die Wiederholung lief gestern Nacht auf Arte und Wiederholungen landen offenbar nicht in der Arte+7-Mediathek. (Ich weiß sonst nicht viel über die Serie, war nur über die Folgenbeschreibung aufmerksam geworden.)

    Darin gab es unter anderem auch genau so eine Szene: Bei einer Parlamentsanhörung saß zwischen vielen „Experten“ auch eine tatsächliche Sexarbeiterin, die kaum zu Wort kam, sich dafür aber anhören mußte, wie psychisch kaputt sie doch sei. Erschreckend, wie die Realität die Kunst überholt – aber vermutlich hatte Dänemark einfach diese Debatte auch schon und ideologische, menschenfeindliche Demogogen sind in allen Ländern gleich…

    Bombe 20

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  5. Undine sagt:

    ROFL. Also wenn’s nicht so traurig wäre … ach egal, ich hab mich trotzdem totgelacht. Danke!🙂

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  6. Rexi sagt:

    Interessant ist nur, wie politisch korrekt (gerade von Männerrechtlern, die den ganzen PC-Kram doch so bescheuert finden!) in letzter Zeit das Wort „Prostituierte“ oder „Hure“ umschifft wird. „Sexarbeiterin“, oder wenn man ganz businesslike schreiben will „Sexworkerin“. Zu einem Hausmeister sagt aber seltsamerweise keiner „Facility-Manager“ oder zu Putzfrau/Putze „Raumpflegerin“, bzw. zum Müllmann „Fachmann für Abfallwirtschaft“ – das findet jeder lächerlich …

    Aber ja. Jemanden wegen seiner (freiwilligen!) Berufswahl, mit der er niemandem schadet, abgesehen von sich selbst eventuell (oder auch nicht, aber das sollte wohl einzig und allein die Sorge der/des Betreffenden sein), zu diskriminieren und dann auch noch vorzugeben, ihr/ihm helfen zu wollen, ist nicht gerade das Gelbe vom Ei.

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    • ReVolte sagt:

      Dass Frauenrechtlerinnen – inzwischen institutionell und kaderpolitisch – unter dem Vorwand zu helfen, diskriminieren, passt Rexi aber schon ganz gut in den Kram.

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      • Rexi sagt:

        Dass Männerrechtler eine Doppelmoral an den Tag legen, passt wiederum ReVolte aber schon ganz gut in den Kram.

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        • ReVolte sagt:

          Feministische Doppelmoral ist quasi gesetzlich verankert und damit gesellschaftsfähig geworden. Stichwort Strafverfolgung bei Genitalverstümmelung getrennt nach Geschlecht, um nur einen Punkt zu nennen. Und dass auch hierzulande – ginge es nach Rexi Schwarzer – nach schwedischen Vorbild im Bereich Prostitution sexistisch strafverfolgt werden soll, zeigt die geradezu fundamentalistische Doppelmoral feministischer Geisteshaltung.

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          • Rexi sagt:

            Wie wäre es, wenn du einfach liest, was da geschrieben steht, statt dir irgendeine Fantasievorstellung, die du zwischen den Zeilen zu lesen glaubst, aus der Nase zu ziehen? Mit deinen merkwürdigen Kampfbegriffen und unterschwelligen Beleidigungen fällt es mir schwer, dich ernst zu nehmen, erst recht, wenn du auch noch vom Thema abweichst und eine Grundsatzdiskussion vom Zaun brichst.

            Also nochmal: was jemand mit seinem Körper macht, ist mir egal (gut, würde mein Freund auf den Strich gehen, wäre es das wohl mit der Beziehung, aber das ist ja wohl Geschmackssache, ob man in einer Beziehung mit einer/m Prostituierten sein will oder nicht), solange er/sie es freiwillig tut und nicht andere gefährdet. Ich finde nur, dass man die Dinge ruhig beim Namen nennen kann (ich mag ja auch kein Binnen-I). „Prostituierte“ ist ebenso viel oder wenig ein diskriminierender Begriff wie „Müllmann“, „Putzfrau“ oder „Hausmeister“.

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            • kinch sagt:

              Sexarbeiter ist aber ein deutlich allgemeinerer Begriff um Umfasst auch Tätigkeiten, die nicht von Prostitution abgedeckt wird, wie zum Beispiel Pornographie.

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              • Rexi sagt:

                @Kinch: So gesehen ergibt es natürlich Sinn. Aber andererseits habe ich noch nie gesehen, dass jemand den Begriff „Sexworker“ für Porno-/Erotikdarsteller verwendet hat …

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            • Nick sagt:

              . “Prostituierte” ist ebenso viel oder wenig ein diskriminierender Begriff wie “Müllmann”, “Putzfrau” oder “Hausmeister”.

              Naja, ist halt die Passivform von „preisgeben“ -> die Preisgegebene

              Unter dem Aspekt dass nicht die Person, sondern eine Dienstleistung feilgeboten wird, und dass das etwas ist was die Person tut und nicht etwas ist, was mit ihr gemacht wird – dann verstehe ich die Kritik an dem Begriff.

              (gerade von Männerrechtlern, die den ganzen PC-Kram doch so bescheuert finden!

              Wenn man PC bescheuert findet muss man noch lange nicht jegliche Sprachkritik kategorisch ablehnen. Man darf darüber nachdenken, woher Begriffe kommen und welche Bedeutung sie transportieren.

              Die Verwendung des Wortes Neger finde ich z.B. auch etwas, was man aus Respektgründen sein lassen sollte. Wenn ich in Frankreich unterwegs bin, dann möchte ich schließlich auch nicht als „boche“ bezeichnet werden.

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          • Leszek sagt:

            @ Rexi

            „Interessant ist nur, wie politisch korrekt (gerade von Männerrechtlern, die den ganzen PC-Kram doch so bescheuert finden!) in letzter Zeit das Wort “Prostituierte” oder “Hure” umschifft wird. “Sexarbeiterin”, oder wenn man ganz businesslike schreiben will “Sexworkerin”.“

            Falls sich dies u.a. auf mich beziehen sollte: Ich bin freiheitlicher Sozialist und in unseren Kreisen werden nun mal – m.E. auch zu Recht – die Begriffe „Sexarbeiter“ oder „Sexworker“ verwendet. Das ist nicht „politisch korrekt“, sondern Ausdruck einer klassensolidarischen Haltung.

            Und was die spezifisch maskulistische Dimension des Themas angeht: die Problemlagen männlicher Sexarbeiter und die Verbesserung ihrer Lebenssituation ist nun mal ein männerrechtliches Thema.

            @ ReVolte

            Rexi ist keine Feministin.

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            • Rexi sagt:

              @Leszek: nein, gerade auf dich habe ich das sicher nicht bezogen🙂 Es war überhaupt nicht an einen bestimmten Kommentator bzw. eine Kommentatorin gerichtet, sondern eher eine allgemeine Feststellung.

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            • ReVolte sagt:

              „Rexi ist keine Feministin.“

              Tatsächlich? Dafür zeigt sie allerdings recht stereotypische Beissreflexe.

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              • Kinch sagt:

                Und das von jemanden, der auf ihren Initialen-Beitrag ganz offenkundig nur aus einem einzigen Beissreflex heraus geantwortet hat.

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              • Rexi sagt:

                Welche stereotypischen Beißreflexe denn? Das würde mich nun wirklich brennend interessieren. Vor allem, weil du ja noch dazu in der Mehrzahl sprichst.

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                • ReVolte sagt:

                  Steht doch alles bereits da. Aber es ist ja nicht das erste mal, dass Sie Ihr eigenes Spiegelbild nicht erkennen, Rexi.

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                  • Rexi sagt:

                    Nein, das tut es nicht, aber offenbar findest du selbst keine Grundlage für deine Behauptung. Muss ich zumindest annehmen, denn sonst würdest du zumindest versuchen, konkreter zu werden. Ich versuche dir zu helfen.
                    Selbst mit viel Fantasie kann man in meinen zweiten Absatz keinen „Beißreflex“ hineininterpretieren, es sei denn, man behauptet es ohne jegliche Grundlage.
                    Wenn man ganz dringend und unbedingt einen „Beißreflex“ im ersten Absatz finden, dann tut man das eventuell. Nachdem ich aber schon darüber aufgeklärt habe, wie wichtig mir selbst Political Correct Speech ist (nämlich relativ unwichtig, was mein Desinteresse an dem Binnen-I impliziert), ist es eigentlich ziemlich offensichtlich, dass es mich bloß wundert, dass gerade Leute, die ansonsten die besagte (vermeintlich) beschönigende Art der Sprache belächeln, sie hier plötzlich als so wichtig befinden.

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            • Martin sagt:

              „Das ist nicht “politisch korrekt”, sondern Ausdruck einer klassensolidarischen Haltung.“

              Ok, das ist dann für mich als ausgeprägten Anti-Sozialisten schon ausreichend Grund, den Begriff *nicht* zu verwenden. „Freiheitlicher Sozialist“ ist ein Oxymoron, gell?

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  7. Bill sagt:

    sehr treffend bemerkt im zweiten Bild der hinter dem Helfer-Gerede hervorscheinende Hass und die Verachtung für die Prostituierten. Sicher nicht eines wer unwichtigsten Motive für die „Prostitution verbieten“ Kampagne.

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  8. ReVolte sagt:

    Ist es entwürdigend, für ein quasi dulden der eigenen körperlichen Nähe zahlen zu müssen? Ich denke schon, denn der eigene Körper der/des Zahlenden wird mehr oder weniger als nicht begehrenswert erfahren. Ein Grund, warum jene für gewöhnlich älteren Frauen, die Sexdienste (vorrangig im Ausland) in Anspruch nehmen, Geschenke an ihre Loverboys verteilen als sie für ihre Dienstleistung zu bezahlen. Die Illusion von Liebe und Begehren muss entgegen entwürdigender Realitäten aufrecht erhalten bleiben.

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    • ReVolte sagt:

      Karibische Toyboys, mit „This is not a Sex Object“ auf die nackte Brust gepinselt, ist naturgemäß absurd. Schließlich haben sie ihren Spass – mit den wabbeligen, käseweißen Mittfünfzigerinnen.

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    • kinch sagt:

      Ich finde, du reduzierst das zu sehr aufs körperliche. Ich bin sicher, die meisten haben auch einen ekligen Charakter, weshalb sie Frauen bezahlen müssen, um ihre Nähe ertragen zu können.

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    • Araneae sagt:

      Du meinst, abgesehen davon, dass sehr viele Männer, die diese Dienste in Anspruch nehmen, verheiratet sind? Also eigentlich eine Frau haben, die sie begehrenswert finden. Warum diese Männer dann trotz Ehe zu Prostituierten/Callgirls und dergleichen gehen, ist unterschiedlich und darf, wie so vieles bei diesem Thema, nicht über einen Kamm geschoren werden. Es gibt auch Männer, denen es lieber ist, ein Callgirl bei sich zu haben anstatt in eine Kneipe zu gehen, ein Mädel aufzureißen, das schon für ein Glas Wodka zu haben ist und es ohne Gummi treibt. Genauso wie es die Männer gibt, die keine Zeit für eine Freundin haben oder keine Lust und sich von ihrem verdienten Geld etwas Luxus leisten wollen in Form einer sexy Begleitung die sie verwöhnt und mit der er seine Fantasien ausleben kann, egal wie skurril sie sind. Das hat mit körperlich begehrenswert nichts zu tun. Und wenn jemand sagt, er wäre nicht begehrenswert, sollte er sich mal fragen, warum er so denkt, und was er machen muss, um sich selbst begehrenswert zu finden. Das ist Sache des eigenen Ego und fängt bei einem selbst an. Da hat ein Escort oder eine Prostituierte nichts mit zu tun. Es ist eine Dienstleistung, wie jede andere auch: Der Kunde zahlt, der Dienst leistende liefert. Und diese(r) hat sich diese Branche selbst ausgesucht. Also nichts entwürdigendes dran. Weder für die Leistenden, noch für die Zahlenden.

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  9. bertrandolf sagt:

    Ich gehe nicht auf direkt auf das Comic ein, allgemein zum Thema. Ich finde beide Standpunkte haben ihre Berechtigung und sind nachvollziehbar. Das dahinterliegende Problem ist das es keine objektiven Studien gibt, sondern eher eine ideologisch geführte Debatte, wo Einzelperonen zu sprechen kommen und Studien mit manipulativen Stichproben. Eine hat Hartgeldhure auf dem Strassenstrich, kognitive Dissonzanten und redet sich die Welt schön, aber es gibt natürlich auch Hobbyhuren, die es genießen.
    Auch gibt es so Zahlen, wie die 400.000 Prostituirte in Deutschland, die es geben soll. Irgendwann geschätzt, hochgerechnet und hat deswegen keine Plausibilität zur Realität.
    Meine neue Meinung ist deswegen, sich von solchen ideologsichen Streits zurückzuhalten. Und zu fordern, das eine wissenschaftliche Mehtodik entwickelt wird und Studien durchgeführt werden. Damit dieses thema auch auf einer wissenschaftlichen Basis geführt werden kann.

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    • Adrian sagt:

      Okay, das würde ich gerne genau wissen: Worin liegt die Berechtigung der Meinung, das Anbieten von Sex gegen Geld müsste verboten werden? Was ist daran ein berechtigtes Anliegen? Bist Du gegen Geld verdienen? Gegen Geld anbieten? Gegen das Verkaufen? Biste Du gegen Sex?

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      • Gnito sagt:

        Auch ich würde das gerne genau wissen.

        Daß es gerade in der Männerbewegung so viele gibt, die es nicht schaffen, in diesem Punkt klar Stellung gegen den Zeitgeist zu beziehen, ist schon bitter.

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        • IULIUS sagt:

          Vermute, einerseits will sich keiner Outen, zur Prostituierten zu gehen, anderseits wäre jeder, der sich vorwagt eine Zielscheibe. Bei solch einem Schritt muß man sich gewiß sein, daß man nicht alleine stehen gelassen wird.

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          • Gnito sagt:

            Die sprechen sich ja nicht mal anonym im Internet eindeutig für Sexarbeit und Sexkauf aus. Die glauben halt selber nicht an das was sie predigen.

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  10. honeyinheaven sagt:

    Eine wirklich gute „Lösung“ oder Haltung kann es bei dem Thema nicht geben. Unbestritten dürfte sein, dass es beide Seiten gibt. Frauen, die das tatsächlich freiwillig machen. Aber es gibt auch den Zuhälter, auch den Zwang, sei es von außen oder eben innerlich zur Befriedigung der Drogensucht. Tatsache ist, dass es selbst in dem Kaff, in dem ich wohne, einen Straßen-Strich gibt und dies in wirklich großen Städten noch weit mehr ist. Von den Frauen dort wird man in einer Umfrage kaum eine echte Antwort bekommen. Wenn die Hintermänner eventuell die eigene Familie in der Gewalt haben, dürfte kaum von Freiwilligkeit die Rede sein. Und ohne die Drogensucht würden sich manche Frauen und Männer wohl auch nicht prostituieren.
    Welche Gruppe herrscht nun vor? Und ist das in dem Fall überhaupt wichtig? Und gibt es überhaupt ein Gesetz, das es möglich machen könnte, freiwillige Sex-Arbeit zu schützen und die Profiteure von Zwang zu bestrafen?

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    • Ich denke, eine ideale Lösung wird es kaum geben, allerdings würde entstigmatisieren und legalisieren aus meiner sicht wesentlich besser wirken. wie viele sexarbeiterinnen melden sich nicht an oder gehen nicht zur polizei wenn was passiert, weil sie angst haben das die nachbarn erfahren könnten, was sie beruflich tun? ich denke, der großteil. und diese leute, auch wenn sie freiwillig arbeiten, sind nicht geschützt und unter umständen eben auch gefährdet dass ihnen was passiert.

      indirekte zwänge sind für mich kein gutes argument, denn armuts- oder drogenprobleme gehen ja nicht davon weg, dass man die (oft einzige) möglichkeit wegnimmt, die den leuten in der situation noch einen ausweg ermöglicht.

      was mich an frau schwarzer wahnsinnig stört ist diese arrogante haltung, mit der sie total von oben herab solche dinge sagt, wie dass frauen die freiwillig sexarbeiterinnen sind, alle irgendwie misbrauchserfahrungen oder eine sonstige psychische problematik haben. das finde ich sowohl für prostituierte als auch psychisch erkrankte im allgemeinen beleidigend. es suggeriert (da frau schwarzer sexarbeit als etwas ekelhaftes darstellt) dass psychisch erkrankte keine rationalen entscheidungen treffen können und unterstellt sexarbeiterinnen, per se eine psychische erkrankung.

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      • david sagt:

        indirekte zwänge sind für mich kein gutes argument, denn armuts- oder drogenprobleme gehen ja nicht davon weg, dass man die (oft einzige) möglichkeit wegnimmt, die den leuten in der situation noch einen ausweg ermöglicht.

        Das finde ich übrigens das wichtigste Argument überhaupt, komischerweise fällt es viel zu selten.

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      • honeyinheaven sagt:

        Das Denken der Nachbarn kann aber niemand ändern. Letztlich auch kein Gesetz. Entstigmatisieren würde wohl am Besten gehen, wenn man gewisse Medien verbieten würde, die immer wieder mit Vorurteilen arbeiten. Selbiges gilt für die christlichen Kirchen. Das ist natürlich gesetzlich nicht durchführbar, und daher wird sich wohl nichts daran ändern, dass Prostituierte schief angesehen werden.
        Naja, aber sich wegen einer H-Sucht zu prostituieren, ist ja kein „Ausweg“. Im Gegenteil, es macht noch hilfloser und abhängiger. Hier wäre es das Beste, endlich alle Drogen zu legalisieren bzw Schwerst-Abhängigen eine staatliche verordnete Abgabe zu ermöglichen. Letzteres wurde in einigen Städten sogar schon erfolgreich gemacht, Ersteres wid politisch niemals durchgesetzt werden.
        Ich verstehe deine Argumente in Sachen Frau Schwarzer, denke aber, dass sich aus dem Kontext schon ergibt, dass es ihr nicht darum geht, Psychisch Kranke zu stigmatisieren. Zumindest ist sie in ihrem öffentlichen Leben bisher nicht aufgefallen, dieses zu tun. Dass Psychisch Erkrankte keine rationalen Entscheidungen treffen könne, steht bei uns LEIDER sogar im Gesetz. Denn das Recht, über das eigene Leben zu entscheiden – und dazu gehört auch die Beendigung desselben – wird ihnen bei uns durch Gesetze und Zwangseinweisungen verwehrt.

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        • Gnito sagt:

          Es ist ja auch irgendwann mal gelungen, männliche Homosexualität zu entstigmatisieren. Warum soll das bei Sexarbeit nicht auch gehen? Es müßten sich halt nur mehr Leute öffentlich dazu bekennen, daß sie dafür sind und daß es sich um ein Grundrecht handelt.

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          • IULIUS sagt:

            „Entstigmatisieren würde wohl am Besten gehen, wenn man gewisse Medien verbieten würde, die immer wieder mit Vorurteilen arbeiten. “

            Mit verbieten hat man nicht immer Erfolg. Die „gewissen“ Medien bedienen ja nur ein Klischee, daß die Leute hören und lesen wollen. Ein Verbot desselben wäre zum einen ZENSUR, zum anderen würde es an der Einstellung der Menschen nichts ändern.

            Ich persönlich denke die Schwarzer ist ernsthaft psychisch krank. Ihre Bevormundungsversuche gehen in die Richtung andersdenkende insbesondere andersdenkende und andershandelnde Frauen als psychisch krank abzustempeln. Das machen manche, um von ihrem Verhalten abzulenken und eine Gruppe zu bilden, die über anderen Menschen steht.

            Der Staat greift bei psychischen Erkrankungen nur dann ein, wenn man davon ausgehen kann, daß diese Krankheit den menschlichen Willen sehr stark beeinflußt.

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            • honeyinheaven sagt:

              Zu Schwarzer sage ich nichts, aber der letzte Abschnitt ist definitiv falsch! Der Staat greift bei einem selbsttötungsversuch immer ein, wenn er die Möglichkeit dazu hat. Wer sterben will, tickt nicht richtig – und genau mit dieser Ausrede kann man ihn oder sie dann auch zwangsweise einsperren. Wie stark der menschliche Wille beeinflusst ist, lässt sich ohnehin kaum sagen. Im zweifel wird aber dem mit dem weißen Anzug eher geglaubt. Nicht einmal als körperlich schwerkranke Person hast du in Deutschland das Recht auf deinen eigenen Tod. Dazu muss man dann in die in die Schweiz und andere Länder reisen. Zumindest der, der sich das leisten kann.

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              • Vinzenz sagt:

                Einen Selbsttötungsversuch kann man schon als starke Beeinflussung des menschlichen Willens sehen. Ich sehe nicht, wieso das im Widerspruch stehen sollte.

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                • IULIUS sagt:

                  Nach deutschen Gesetzen darf Dich niemand an einen Selbstmord hindern, es sei denn Du kannst nicht für dich selst entscheiden. (Z. B. durch Geisteskrankheit, Rausch etc.)

                  Das Problem beginnt, sobald Du die Besinnung verliert. In dem Moment bist Du eine hilflose Person, (kannst nicht selber mehr entscheiden). Jetzt ist jede anwesende Person gesetzlich verpflichtet Dich am Leben zu erhalten.

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                  • honeyinheaven sagt:

                    Es wird aber angenommen, dass jeder, der seinem Leben ein Ende setzen will, nicht mehr rational entscheiden kann. Dies wird grundsätzlich nicht differenziert. Und genau diese Hintertür ist es ja, die es in unserem Land erlaubt, Leute gegen ihren Willen in der Klapse zu internieren.

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        • bertrandolf sagt:

          “ Entstigmatisieren würde wohl am Besten gehen, wenn man gewisse Medien verbieten würde, die immer wieder mit Vorurteilen arbeiten.“

          Eine Grundfrage ist, ob Stigma der richtige Begriff ist. Im Grunde ist der Beruf aus tradierte Werten evolutionär verpönt. Das was hier entstigmatisierung genannt wird, eine Art von Gleichmacherei, sogar ähnlich der Quote. Den Frauen könnte man durchaus auch empfehlen die Branche zu wechseln oder sich fortzubilden, gegebenfalls zu therapieren um auf dem richtigen Arbeitsmarkt einen respektableren Job zu finden.

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    • tom174 sagt:

      Das Problem bei der Sache ist, dass due eine menschenverachtende Straftat (zwangsprostitution) mit legaler prostitution gleichsetzt. Das wäre wie die Produktion von Schuhen zu verbieten, weil es ja fraglos auch schuhe gibt, die durch zwangskinderarbeit hergestellt werden.
      Es spielt imho keine Rolle, ob 1,10, 100 oder 1000 von 100000 Prostitutierten zur arbeit genötigt werden, jeder da muss geholfen werden. Und ein Verbot hilft da nicht, genausowenig wie die zeit der Alkoholprohibition das Verbrechen in den Staaten reduziert hat.

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      • Kinch sagt:

        Verstehe auch nicht, warum das immer zusammengefasst werden muss. Wenn man sagt, man möchte Zwangs- und Ausbeutungsprositition bekämpfen, gibts doch gar keine große Diskussion dagegen. Da muss man auch nicht wissen, wieviel % jetzt unter welchen Bedingungen arbeitet.

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        • tom174 sagt:

          Ich glaube, der AS geht es nur am Rande darum, Zwangsprostitution zu bekämpfen. Im gegenteil. Die beste erklärung, die ich dazu bislang las, war der spieltheoretische ansatz von christian.

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          • david sagt:

            Ich würde sogar wetten, AS jubiliert innerlich bei jeder Meldung zur Zwangsprostitution, denn diese bzw. diesen Link benötigt sie, um die legale Prostitution überhaupt bekämpfen zu können.
            Wir reden hier immerhin von einer Frau, die sogar mal normalen hetero-vaginalsex bekämpfen wollte.

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      • Gnito sagt:

        „Zwangsprostitution“ ist kein rechtlich definierter Begriff. Glaubt ihr, daß man diesen Begriff verwenden kann, ohne damit nicht Frauen einen „Unmündigkeitsbonus“ zu verschaffen? Womit den Männern im Gegenzug für den Umgang mit Frauen eine besondere Verpflichtung auferlegt wird und heterosexuelle männliche Sexualität grundsätzlich in die Nähe von sexuellem Mißbrauch gerückt und damit dämonisiert wird. So erscheint es mir jedenfalls.

        Ich erkenne diesen Begriff nicht an und ich glaube nicht, daß die Männer jemals aus ihrer Zwickmühle heraus kommen, wenn sie sich solches Vokabular zu eigen machen.

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        • Was genau stört dich an diesem Begriff? Ich verstehs nicht genau.

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          • Gnito sagt:

            Genau verstehe ich es leider auch nicht, aber dieser Begriff wird doch verwendet anstelle von rechtlich definierten Straftatsbeständen wie Gewalt, Nötigung, Erpressung etc., die für alle normalen Fälle Verwendung finden. Eben damit Prostitution nicht als etwas Normales angesehen wird. Okay, im Prinzip könnte der Begriff „Zwangsprostitution“ auch auf männliche Prostituierte angewendet werden, aber das wird, glaube ich, kaum jemand tun. Es geht also um den Opferstatus für Frauen.

            Nach meinem Eindruck ist dieser Begriff eine Falle und wer sich auf seine Verwendung einläßt, tappt rein. Ist es nicht so, daß der Feminismus deswegen so viel Macht hat, weil seine Vertreter die Kunst der manipulativen Argumentation besonders gut beherrschen? Weil sie es schaffen, männliche Sexualität zu dämonisieren, den Eindruck zu erwecken, Frauen seien besonders schutzbedürftig und für ihre Handlungen nicht voll verantwortlich zu machen, Männer zu beschämen und sie gegenüber Frauen besonders zu verpflichten?

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            • Ich hatte den Begriff schlicht als spezifizierung der „Zwangsarbeit“ gesehen. Zwangsarbeit = Menschen gegen ihren Willen zu einer unspezifizierten Arbeit zwingen. Zwangsprostitution = Menschen gegen ihren Willen zur speziellen Arbeit Prostitution zwingen.

              das ist m.E. nicht in einem bestimten „Genderkontext“ passiert sondern schlichtweg eine Kurzbezeichnung für den Tatbestand der Zwangsprostitution, der ja einige Straftatbestände in sich vereinen kann. Man sagt ja auch „Banküberfall“ und nicht etwa „Durch Waffengewalt erfolgte Nötigung innerhalb einer Bank zum Raube von Geld“ der so.

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        • tom174 sagt:

          Naja.. Es passen da aber die ganz normalen Nötigungsparagrafen, Erpressung und eben auch §181a. Dann noch freiheitsberaubung… so schwer is das alles nicht;)

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          • david sagt:

            Ja, aber es geht hier um eine recht spezifische Form der Kriminalität.
            Soll man jetzt bei dem Thema immer von „Opfern von Freiheitsberaubung mit anschließender Nötigung, Erpressung und §181a“ schreiben, anstatt einfach von Zwangsprostiuierten?
            Die rechtliche Beurteilung ist doch eine ganz andere Frage, als einer systematischen Abfolge von Verbrechen einen eigenen Namen zu geben.
            Und gegendert ist der Begriff auch nicht, daher sehe ich das Problem nicht.

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    • Alias sagt:

      Es ist das typische Vorschlaghammer-Argument wie es immer in der Politik verwendet wird:
      Es gibt Missbrauch und Verbrechen in einem Bereich, also muss es komplett verboten werden, statt dass man gezielt gegen den kriminellen Anteil vorgeht.

      Ein Komplettverbot wäre ja noch nachvollziehbar, wenn der überwiegende Großteil schädlich bzw. kriminell wäre (also in diesem Fall z.B., dass fast 100% aller Prostituierten gezwungen werden), aber dafür braucht es auch aussagekräftige Studien und Beweise, nicht einfach nur irgendwelche Behauptungen, Hörensagen und eine handvoll „Expertenmeinungen“.

      Meiner Meinung nach ähnelt die Prostitutions-Argumentation ala Schwarzer der typischen Killerspieldebatte und Argumentation zur Internetkontrolle (welches ja gerne in den Medien so dargestellt wird, als gäbe es dort nur Kinderschänder und Terroristen).

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    • bertrandolf sagt:

      Ich gehe davon aus, das es wie die 2 polarisierenden Gruppen, Zwangs und hedonistische Prostituierte gibt. Eher ist intressant wie es tatsächlich aussieht. Die Strukuten haben sich radikal geändert und die Zahl 400.000 Prostituierte gab es schon im Jahr 2000, vor der liberalisierung. Zum Beispiel, seit der EU Erweiterung wird ein Grossteil nicht mehr geschleust, sondern fahren mit dem Linienbus nach Deutschland.
      Und mit solchen Zahlen wird Poltik gemacht.
      Die Probleme sind beispielsweise traditionellen Altlasten wie Zuhälter und das ganze Millieu, welches noch aus der Zeit vor der Liberalisierung stammt.
      Eine gesetzliche Änderung tut Not, nur bräuchte man meines Erachtens dafür doch halbwegs feste Daten um es gescheit zu machen. Und nicht Gesetz im Nebel auf Trial & Error Basis.
      Die ganze Kriminalität von der Prostitution getrennt werden und die Frauen sollen Arbeitnehmerrechte und -pflichten bekommen.

      Und ob die meisten Prostituierten davor drogensüchtig waren ist auch so eine Frage und überhaupt ist dies ein schweres Thema für sich. Die Armutsproblematik ist natürlich auch ein Thema, vor allen Dingen die Frauen, die mit Hartz4 nicht auskommen und deswegen anschaffen gehen. Das ist Zwangsprostitution und die guten Christen, die schön Sonntags in die Kirche gehen und sich das Maul über Prostitution zerreißen und diesen Frauen keine Lebensgrundlage gewähren, das sind per se ihre Zuhälter. Natürlich ich als Teil der Gesellschaft ebenso…

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      • Michael sagt:

        „Die Armutsproblematik ist natürlich auch ein Thema, vor allen Dingen die Frauen, die mit Hartz4 nicht auskommen und deswegen anschaffen gehen. Das ist Zwangsprostitution und die guten Christen, die schön Sonntags in die Kirche gehen und sich das Maul über Prostitution zerreißen und diesen Frauen keine Lebensgrundlage gewähren, das sind per se ihre Zuhälter.“

        Meinst du das jetzt ironisch aus der moralisierten Sicht eines „guten Christen“ (wobei auch die restlichen Buchreligionen ein paar ziemlich scheußliche Ansichten zur Sexarbeit haben) oder ernsthaft?

        Es soll ja die Alternative geben wie arbeiten und aufzustocken, etc. Nein, ich sage nicht dass jeder der will auch einen Job bekommt von dem er leben kann. Aber für mich sind das genau die Lebensumstände die auch Männer dazu zwingen gesundheitsgefährende Jobs zu machen. Müssen wir das heutzutage noch? Klar, andernfalls müsste wir diese Jobs auch wieder aus outsourcen (soweit das geht, hier Kanalanlagen reinigen, läßt sich halt nicht in Rumänien erledigen). Also nach deiner Logik ist jeder, der einen Job unter seiner Qualifikation macht oder sich selbst gefährdet bei der Arbeit, ein Zwangsarbeiter?

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        • bertrandolf sagt:

          „Meinst du das jetzt ironisch aus der moralisierten Sicht eines “guten Christen” (wobei auch die restlichen Buchreligionen ein paar ziemlich scheußliche Ansichten zur Sexarbeit haben) oder ernsthaft?“

          Meinte nicht unbedingt speziell Christen, sondern gesellschaftlich allgemein, aber finde christen eigenen sihc gut als Beispiel.

          „Es soll ja die Alternative geben wie arbeiten und aufzustocken, etc. Nein, ich sage nicht dass jeder der will auch einen Job bekommt von dem er leben kann. Aber für mich sind das genau die Lebensumstände die auch Männer dazu zwingen gesundheitsgefährende Jobs zu machen. Müssen wir das heutzutage noch? Klar, andernfalls müsste wir diese Jobs auch wieder aus outsourcen (soweit das geht, hier Kanalanlagen reinigen, läßt sich halt nicht in Rumänien erledigen). Also nach deiner Logik ist jeder, der einen Job unter seiner Qualifikation macht oder sich selbst gefährdet bei der Arbeit, ein Zwangsarbeiter?“

          Ja genau, das sind die gleichen Parallelen im Grunde die ich auch sehe. Vielleicht kann man dies am Beispiel der Bundeswehr etwas erläutern. Vor einer Dekade war das Ziel für die Kampf- und Wehrberetschaft Soldaten zu rekrutieren, mit dem Mittel des Gesetzes, also der Wehrpflicht. Jetzt ist das Ziel dasselbe, nur das Mittel geht jetzt über den Arbeitsmarkt und HArtz 4. Jetzt könnte natürlich noch mit Offizierslaufbahnen differenziert werden, aber das missachte ich absichtlich um nicht zu komplex zu werden.

          Wenn jemand einen gefährdeten Job oder unter seinen Qualifikationen arbeitet, ist nicht unbedeingt Zwang. Sondern dass das benutzte Mittel nicht genug Optionen (manchmal 2: H4 oder …) für viele Menschen bietet und das ist der Zwang. Das ist das größte Problem was ich sehe. Wäre dies nicht, wäre ich dafür die Prostitution 1:1 mit anderen BErufen gleichzusetzen.
          Und ich meine, dafür müsste man nur an den Anreizsystemen der Marktwirtschaft etwas schrauben.

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          • Michael sagt:

            Das mit der Bundeswehr sieht man in anderen Ländern mit großen Berufsarmeen (so ein Land der Freien z.B. ) besonders gut, aus dem was wir hier mal als Lumpenproletariat bezeichnet haben zieht sich das Kanonenfutter. Wobei der gemeine GI wenigstens eine gewisse Anerkennung abbekommt.

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            • bertrandolf sagt:

              Ja, vor allen Dingen dem MIlitär noch tradiertes Heldentum anhaftet. Dies sind so rationale Systeme und denen, die entscheiden, bringt es Vorteile und haben keine Anreize es zu ändern. Schlimmer noch, sie haben Anreize es zu verstärken. Mir ist persönlich Moral egal, bin sogar ziemlich gewissenlos, nur das System ist dynamisch und in 10 Jahren wirds sicherlich auch mir zum Nachteil. Werden nur noch Dinger durchgezogen, die einigen nützen. Zum Beispiel Frauenquote in Aufsichtsräten… statt MAcht zu teilen, ziehen da nur Töchter und Ehefrauen und ein und die Macht wird in Familien konzentriert…

              In der FAZ ist übrigens ein Artikel der meine Meinung beschreibtzur Prostitution beschreibt. Alle Zahlen sind Augenwischerei und irgendwelche Einzelmeinungen werden hochgejubelt, auf beiden Seiten. Der wahre Kern, die Armut wird kaum beachtet. Immer wieder dreht es sich um bestimmte Personengruppen, aber das Gesamtbild wird nciht beachtet.

              http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/prostitution-tun-sexarbeiterinnen-ihre-arbeit-gern-12667719.html

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  11. IULIUS sagt:

    Normalerweise würde man Menschen wie Schwarzer zur reinen Unterhaltung wie Tanzbären vorführen. Das stellt die Frage in den Raum: Wie konnte diese Frau zur Expertin mutieren?

    Es scheint, sie hat ein massives Problem mit „normaler“ Sexualität und will, anstelle ihre Position mal zu reflektieren, daß sich alle Menschen ihrer Welt anpassen.

    Frei nach
    Wiso ein Geisterfahrer? Mir kommen hunderte entgegen!

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  12. fototavi sagt:

    Ein ebenfalls interessanter Artikel zu einem mehr als wichtigen Thema: http://fototavi.wordpress.com/2013/11/17/atomenergie-nein-danke-2/

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  13. Hat dies auf jungsundmaedchen rebloggt und kommentierte:
    Mal kurz zusammengefaßt:😉

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  14. sunflower22a sagt:

    superkarikatur, :-))

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  15. […] ihre Würde, die wir nicht missbrauchen sollten, um einen Diskurs zu führen, der Prostituierte diskriminiert und […]

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  16. Aellen sagt:

    also erstmal hab ich Frau Schwarzer noch nie so etwas wie : „also erstmal : halt die Klappe, was weis eine Nutte wie du schon“ sagen hören. Zweitens geht es wie immer im Leben um Anerkennung. Im Prinzip möchte eben ein Sexarbeiter oder eine Sexarbeiterin Anerkennung dafür, dass er/sie etwas freiwillig macht, wofür andere gezwungen werden. Solange aber andere Menschen zur Prostitution gezwungen werden, wird es keine gesellschaftliche Anerkennung für die Sexarbeit geben, da die Demütung der Anderen zur Abwertung der Sexarbeit führt.

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    • Ach so, dann ist das natürlich vollkommen logisch. Ich denke, dann werde ich in Zukunft auch auf den Feldarbeiter herabsehen, der bei uns die Weinberge beackert. Es gibt nämlich genug osteuropäer die gezwungen sind sowas hier zum billiglohn zu machen und in manchen teilen der welt gibt es sogar zwangsarbeit auf dem feld.
      Ich werde ihm also bei näcchster gelegenheit sagen, dass ich ihn verachte weil er anerkennung für eine arbeit will, zu der andere gezwungen werden.

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      • bertrandolf sagt:

        „Es gibt nämlich genug osteuropäer die gezwungen sind sowas hier zum billiglohn zu machen“

        Das Osteuropäer zur Feldarbeit in Deutschland gezwungen werden ist mir neu. Das ist die Arbeitsverschiebung, Polen ernten den Spagel in Deutschland und verdienen mit dem Billiglohn in einem Monat soviel wie 3 Monate in Polen. Dafür ernten in Polen Ukrainer den Spargel unter den gleichen Vorraussetzungen.

        “ und in manchen teilen der welt gibt es sogar zwangsarbeit auf dem feld.“
        Dies ist natürlich sehr abstrakt und man zieht doch keine Rückschlüsse von den globalen Verhältnissen auf die lokalen… Sonst könnte man ja schließen, das die Frauen hier unterdrückt werden, weil sie in Saudi Arabien nicht Autofahren dürfen…

        Im Grunde ist der Punkt mit der Anerkennung auch nicht falsch. Wer als PutzfrauInn arbeitet, der hat sich diese Stelle wahrscheinlich nicht gewählt, sondern weil es keine andere Möglichkeit gab. Solche Jobs sind deswegen tatsächlich nicht hoch angesehen, teilweise kann man sogar Mitleid abstauben. Wenn ein Mann jetzt tatsächlich supergern als PutzfrauInn arbeitet, dann würde es ihm keiner glauben. Oder siehst du das anders?

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    • Alias sagt:

      Warte….also man verbessert das ansehen von Sexarbeitern in der Gesellschaft in dem man ihnen ein Berufsverbot auferlegt? Klingt logisch.

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    • Blacky sagt:

      „also erstmal hab ich Frau Schwarzer noch nie so etwas wie : “also erstmal : halt die Klappe, was weis eine Nutte wie du schon” sagen hören.“

      Sie hat es anders ausgedrückt, was mMn noch schlimmer (infantilisierender) ist:

      > „So, Kinder, nun seid mal kurz ruhig mit euren süßen rosa Schirmchen. Jetzt reden wir erstmal und dann könnt ihr weiter schreien“, verniedlicht sie die Demonstrantinnen, .. <

      Respekt ist was anderes.

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  17. Aellen sagt:

    „Demütigung“ bitte verbessern.

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  18. Meiner Meinung nach sollte Frau Schwarzer eher die Männer ansprechen, und nicht so sehr die Prostituierten zur Sprache bringen. Auch wenn es auch Frauen gibt, die Männer kaufen, im 99% Prozent der Fälle sind es doch Männer, die Frauen und ihre Genitalien kaufen.
    Das sollte das Thema sein: warum tun das manche Männer? Warum gibt es die Nachfrage nach der Ware Frau? Was für eine Sexualität leben sie? Was für ein Frauenbild haben diese Männer?

    Warum ist es für sie normal, fremde Frauen zu kaufen, würden aber gleichzeitig heftig aufschreien, wenn ihre Töchter, Schwestern, Ehefrauen usw. selbst Prostituierte wären? Wie können sie mit dieser Doppelmoral leben? Ist es ihnen überhaupt bewusst, was sie da tun? Besonders diejenigen, die vor Minderjährigen stehen, müssen wissen, dass diese sich kaum freiwillig prostiuieren können. Aber Sex mit ihnen haben sie dennoch, obwohl sie ihre Töchter sein könnten.

    Das ist für mich der springende Punkt. Wie bei der häuslichen Gewalt, bei der fast immer nur die Opfer angesprochen werden, wird bei der Prostitution fast nur über die Frauen gesprochen.

    Das interessanteste sind aber die Männer: der prügelnde Mann, der Freier.

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    • Nick sagt:

      im 99% Prozent der Fälle sind es doch Männer, die Frauen und ihre Genitalien kaufen.

      Sie kaufen nicht die Frau, sondern bezahlen für eine Dienstleistung. Die Frau „gibt sich“ beim Sex „nicht her“. Hinter solchen Vorstellungen steckt Ururomas Bild von weiblicher Unbeflecktheit und Keuschheitsehre.

      Das ist Slut-Bashing auf Feministisch.

      Warum ist es für sie normal, fremde Frauen zu kaufen, würden aber gleichzeitig heftig aufschreien, wenn ihre Töchter, Schwestern, Ehefrauen usw. selbst Prostituierte wären?

      Man gewinnt eher den Eindruck, dass Freier Sexarbeiterinnen tendenziell mehr respektieren als solche Vorstellungen ausm 19. Jahrhundert, wie du sie offensichtlich vertrittst.

      ..wird bei der Prostitution fast nur über die Frauen gesprochen.

      Ja, du sprichst über diese Frauen, und nicht mit ihnen. Es geht dir um _deine_ Sexualmoral und um _deine_ Weiblichkeitsnorm.

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    • Alias sagt:

      „Das interessanteste sind aber die Männer: der prügelnde Mann, der Freier.“

      Freier mit prügelnden Männern gleichstellen. Wunderbar.

      „Besonders diejenigen, die vor Minderjährigen stehen, müssen wissen, dass diese sich kaum freiwillig prostiuieren können. “

      Und pädophil sind die auch noch, die Schweine.

      Ich nehme mal an, dass Du das vielleicht nicht gemeint hast, aber Deine Rethorik geht schon stark in eine vorverurteilende Richtung. Genauso wie, das was Nick angesprochen hat. Als wären die Freiern automatisch widerliche Monster.

      Ich bin nicht umbedingt ein Fachmann für das Gebiet, aber halte mich in Erotik-Foren auf, wo auch sich viele Freier rumtreiben und von ihren Erlebnissen berichten (genauso wie einige Sexarbeiterinnen). So weit ich das miterlebt habe, herrscht dort großer Respekt für die Damen.

      Daher geht mir dieses Vorurtel, dass alle Männer die irgendwie mir Prostitution oder Pornografie zu tun haben (egal ob Konsument oder Produzent), perverse Unholde wären, dermaßen gegen den Strich.

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  19. Anonymus sagt:

    Kaum vorstellbar, dass die Schwarzer überhaupt Sex hat!

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  20. richtich sagt:

    Ester Vilar hat Schwarzer in ihrem legendären Zwiegespräch sehr schön entlarvt. Z.B. ihre Reaktion um 9:04 auf den Kontext ab 8:30 http://youtu.be/kqqYsxrhB58?t=8m30s

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  21. Luzifer sagt:

    Ich sehe hier eine menge kommentare die mich müde vom lesen machen und langweilen. ein haufen großer worte die zum teil falsch genutzt werden gepaart mit einem herumlaufen im kreis.

    also hier mal ein Statement
    Prostitution ist nichts schlimmes und war nie etwas schlimmes.
    Frau schwarzer liegt in dem Punkt ganz einfach falsch.
    Die Prostitution ist das offiziell älteste gewerbe der menschheit und wird ja wie wir alle wissen nicht auf dem strich sondern in einem bordell vollzogen. Straßenstriche sind im grunde eines der probleme, denn sie decken die _Zwangs_prostitution.
    Und das ist das problem. auf dem strich stehen normale prostituierte neben denen die das geld brauchen und denen die dazu gezwungen werden. welche der damen welche ist erkennt man nicht.
    durch ein verbot solcher striche wäre das meiste an dem thema vom tisch, was zurückbliebe wären die einzelnen bordelle (eine warscheinlich kleine anzahl) die zwangsprostitution durchführen. da läge es an behörden ihe pfliche zu tun, entsprechende bordelle aufzuspüren und die entsprechenden menschenhändler (etwas anderes sind menschen die anderer menschen körper für sex verkaufen nicht) ihrer strafe zuzuführen.
    Prostitution als solche ist, mit der vorraussetzung der freiwilligkeit der prostituierten (der begriff hure ist herabwürdigend und der begriff sexworker klingt für mich persönlich lächerlich überkorrekt) kein problem. Das schlechte kann niemals bei der prostituierten liegen sondern höstens bei ihrem zuhälter oder ihrer puffmutter.

    das wollte ich mal klarstellen.
    Wer wegen Rechtschreibfehlern ein fass aufmachen will: Kaktusse steht als plural von kaktus im duden, rechtschreibung ist ab jetzt anarchie.

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  22. Sina sagt:

    Darf ich diesen Comic auf meinem Blog veröffentlichen?

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  23. Susann sagt:

    Alice Schwarzer gehört kurz und knapp gesagt einfach zu den Menschen,die soooo besch… emanzipiert sind,dass sie sich doch am liebsten einen Bart wachsen lassen würden. Mir persönlich wäre es auch lieber,wenn sie einen Bart hätte – dann könnte man sie besser identifizieren. Und selbst als Frau finde ich, dass ich so sexistisch und abtrünnig und pervers es klingen mag,mich gern in die unangenehme Position bewegen und mich einfach auf ihr Gesicht setzen würde. Nur,damit diese verkorksten Anwandlungen und Äußerungen unter dem versucht-eloquenten Deckmantel als HIlfe zur „Befreiung“ der Frau nicht mehr aus ihrem Mund kommen.
    So genug gemeckert. >.<

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  24. […] Schwarzer’sche Prostitutionslogik […]

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  25. lma sagt:

    Sich zu prostituieren ist doch n schöner „Beruf“(Arbeit) ! Drogendealer, Auftragskiller, Auftragsdieb usw. sollten endlich auch in die reihe der Berufe aufgenommen werden hat alles auf jeden Fall was mit Arbeit zu tun sind nur Jobs. Ihr könnt erzählen was ihr wollt Huren sind gestörte Personen sie haben ein gestörtes Verhältnis zu sich selbst und zu ihrer Umwelt sie können keine normale Beziehung zum anderen Geschlecht haben. Diejenigen die was anderes erzählen (das wäre Dienstleistung usw.) sind entweder selbst nicht ganz richtig im Kopf oder gehören zu denjenigen die ihren nutzen aus der Prostitution ziehen ob als Chefs (Zuhälter),Politiker oder dumme abgezockte Freier die sonst nix an Frauen bekommen können.

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  26. Margret sagt:

    Das Problem ist ja nun weniger die Prostitution an sich als vielmehr die Zuhälterei.

    Und zu den Sexarbeiter-Verbänden (oder Hurenverbänden): Die sehe ich nun wirklich sehr kritisch. Denn im Grunde sind die genau das, was sie Feministinnen so gerne vorwerfen: Eine winzigkleine, privilegierte Gruppe, die vorgibt, für alle Sexarbeiter/innen zu sprechen, obwohl sie mit der Rumänin, die kaum deutsch spricht und zu Hause eine ganze Familie ernähren muss, die nichtmal weiß, was die Mutter / Tochter in Deutschland macht, ungefähr so viel zu tun haben wie Dita von Teese mit der Stripperin in der Klitsche am Hauptbahnhof. Teilweise sind die Vertreterinnen dieser Verbände mittlerweile schon Zuhälterinnen und nicht mehr selbst aktiv tätig und kochen darum ganz sicher ihr höchsteigenes Süppchen.

    Welche Ideen hast du denn konkret zur Bekämpfung von Zwangsprostitution? Die Liberalisierung hat ja offenbar gar nicht funktioniert, gegen die Bestrafung von Freiern von Zwangsprostituierten bist Du. Also welche? Denn ganz offenbar ist Prostitution oder Sexarbeit ja eine „Branche“ die sehr anfällig für Menschenhandel ist.

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    • kinchkun sagt:

      Eine winzigkleine, privilegierte Gruppe, die vorgibt, für alle Sexarbeiter/innen zu sprechen,

      Kannst du mir eine nennen? Also eine Sexarbeiterin die vorgibt für alle zu reden und Zwangsprostition leugnen.

      Die Liberalisierung hat ja offenbar gar nicht funktioniert

      Quelle?

      Welche Ideen hast du denn konkret zur Bekämpfung von Zwangsprostitution?

      Das ist sogar ganz einfach: Rechte von Prostituierten stärken, Polizei die sich um das Problem kümmert personell aufstocken, Frauen in solchen Situationen sozial- und ökonomisch unterstützen, Internationale Kooperation der Polizeiarbeit ausbauen.

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  27. Margret sagt:

    Richtig lesen: Ich habe nicht behauptet, dass dort Zwangsprostitution geleugnet wird. Ich stelle aber fest, dass dort oft sehr einseitig für die völlige Legalisierung „geworben“ wird (z. B. von Felicitas Schirow aber auch von Hydra), ohne zu beachten, dass eine rumänische oder ukrainische Arbeitsmigrantin aus prekären Verhältnissen und ohne deutsche Sprachkenntnisse etwas völlig anderes braucht als die deutsche, gebildete „Edelhure“. Z. B. höre ich von Sozialarbeiterinnen in dem Bereich immer wieder, dass die monatliche Untersuchung beim Gesundheitsamt von vielen dieser Frauen positiv gesehen wurde und sie das gerne wieder hätten – zur Kontrolle und weil es ihnen Sicherheit gibt.

    Und wenn man sich z. B. mal diese Presseerklärung anschaut, dann ist dort zwar von osteuropäischen Sexarbeiterinnen die Rede, unterzeichnet haben aber nur ein paar wenige augenscheinlich gutgestellte und augenscheinlich deutsche „Edelprostituierte“ und zudem Agenturbetreiber: Die Betreiberin eines Tantrainstituts, die Betreiberin einer Agentur für sexuelle Assistenz, einige nebenberufliche Sexworker, eine Escortdame. Das ist genau das, was ich meine. Man gibt solche Presseerklärungen raus mit Forderungen für Sexarbeiter/innen generell, aber wenn man mal genauer hinsieht, sind es ein paar privilegierte Einzelne und dazu Agenturbetreiber, die aber vorgeben, für alle, und insbesondere für Migrantinnen, zu sprechen. http://www.hydra-berlin.de/fileadmin/users/main/pdf/Presseerklaerung_Hydra_ProstG_01.pdf.
    Das passt gar nicht zusammen.

    Quellen zum Scheitern des Prostitutionsgesetzes von 2002 z. B. hier
    http://www.n-tv.de/politik/Willkommen-im-Paradies-fuer-Freier-article10843146.html
    http://www.schattenblick.de/infopool/buerger/trfemmes/btfm0041.html
    http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/prostitution131.html
    http://www.stern.de/politik/deutschland/zehn-jahre-prostitutionsgesetz-politiker-und-polizei-fordern-strengere-regeln-1780328.html
    http://www.focus.de/politik/deutschland/gesetz-muss-auf-den-pruefstand-union-legalisierung-von-prostitution-war-ein-fehler_aid_708861.html

    Oder der Film „Bordell Deutschland“ http://www.ardmediathek.de/tv/Mittagsmagazin/Bordell-Deutschland/Das-Erste/Video?documentId=17734588&bcastId=314636
    (und ja, ich weiß, Hydra ist nicht dieser Meinung, dazu siehe oben).

    Aufstocken der Polizeibeamten alleine bringt doch nichts, wenn diese gar keine ausreichenden Zugriffsrechte haben.

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  28. Margret sagt:

    Hier noch ein interessanges interview, auch zum „Bockschein“ (verpflichtende Untersuchungen) http://www.sueddeutsche.de/panorama/prostitution-in-deutschland-die-kondompflicht-hilft-den-frauen-nicht-1.1901503.

    Zitat aus dem Interview „Die Kondompflicht, wie sie in der Hygieneverordnung vorgeschrieben ist, ist ein Papiertiger. Seit 2006 gibt es sie in Bayern und aus Gesprächen mit den Frauen weiß ich, dass sie ihnen nicht wirklich hilft. Im Gegenteil: Viele Prostituierte reagieren verärgert auf das Papier. Denn in der Realität ist es so: Die Freier scheren sich nicht um die Hygieneverordnung. 70 Prozent oder noch mehr aller Freier verlangen Sex ohne Kondom. Das hat sich in den vergangenen Jahren nicht verändert. Sollte eine Prostituierte ungeschützten Verkehr verweigern, wird der Freier höchstwahrscheinlich eine andere Frau finden, die ihm seinen Wunsch erfüllt.

    Warum erklären sich Frauen denn überhaupt zu ungeschütztem Verkehr bereit?

    Die jungen Frauen stammen zum Teil aus prekären Verhältnissen, viele können nicht besonders gut oder kaum Deutsch. Wenn das der Fall ist, können sie sich kaum gegenüber Freiern behaupten. Außerdem fehlt bei vielen das Wissen über sexuell übertragbare Krankheiten.“

    Wenn das so läuft wie hier beschrieben, kann es mit dem viel besungenen Respekt der Freier vor der Sexarbeiterin nicht allzu weit her sein.

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