Mit Vegetariern essen gehen.

Veröffentlicht: Dezember 2, 2013 in Comics
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veggi

Eine kleine Abwandlung von „Vegetarier nerven„, die aber ebenfalls auf realen Ereignissen beruht^^

Kommentare
  1. LoMi sagt:

    Ich habe das durchaus auch umgekehrt erlebt, dass Vegetarier Fleischesser missionieren wollen. Leider gibt es da recht militante Leute.
    Aber ich denke, ich habe Deinen Punkt verstanden. Da gibt es eine Abweichung von der Normalität (Vegetarismus, Homosexualität). Der „Normale“ ist irritiert und fragt den „Unnormalen“ aus. Er kann sich nicht vorstellen, dass die Welt für den „Unnormalen“ ok ist. Irgendwas muss ihm doch fehlen. Irgendein Defizit muss er doch spüren. Und dieses Defizit würde dem „Normalen“ dann bestätigen, dass seine Normalitätsempfindung doch vollkommen common sense ist und der Abweichler irgendein Problem hat.

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    • Zumal es auch ein kleinwenig darum gehen sollte, dass das ausführliche Beschreiben und „riech mal“ blabla vielleicht dem Appetit des Vegetariers auch nicht unbedingt zuträglich sein muss. Manche sind halt sensibel was Tischgespräche angeht^^

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      • LoMi sagt:

        Der Fleischesser in Deinem comic kann sich nicht vorstellen, dass dem anderen das Fleisch nicht schmeckt oder dass es ihm dann nicht schmecken kann, weil er Tierhaltung ablehnt bzw. dass eben eine moralische Haltung Verzichte verlangt. Solche Verzichte gibt es ja nicht nur beim Fleischessen im Zusammenhang mit Tierhaltung.

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  2. Martin sagt:

    Linki ist ja total pervers! Man gibt Vegetariern doch nichts ab!😉

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  3. St. Elmo sagt:

    Ich hab dieses Missionieren von beiden seiten erlebt.
    Öfter von Fleischessern, liegt vielleicht auch daran das Vegetarier/Veganer in meinem Bekanntenkreis eine Minderheit sind… und deswegen auch wohl bleiben.

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    • Missionieren nervt immer. Persönlich erleben tue ich es natürlich nur von Fleischessern. Einmal sogar von einem (Ex)freund, der wirklich permanent damit ankam und versuchte mit so „verführerischen“ Angeboten wie „Ich bekoche dich, so ein richtig tolles dreigängemenue… mit fleisch“ zu überzeugen. Gnarf.
      Allerdings finde ich es genauso unangenehm wenn Vegetarier ungefragt anfangen über die Grauen des Fleischkonsums zu referieren. Ich denke, am ehesten wirbt man für einen Lebensstil, wenn man ihn einfach lebt und dabei zufrieden aussieht. Missionieren stößt einfach ab, wohingegen eine positive Ausstrahlung die Leute eher neugierig macht. Ich würde auch keinen Lebensstil interessant finden, für den mit Aggressivem und verkniffenen Gehabe geworben wird. Kerl z.B. ist auch kein Vegetarier und es war nie Thema, dass er es werden sollte. Dennoch haben sich die anfänglichen „Sorgen“ wie das mit dem gemeinsamen Essen klappt schnell verflüchtigt und er ist mittlerweile Fan vieler vegetarischer Gerichte und verbreitet die auch unter Kollegen. Schlichtweg weil sie ihm schmecken, nicht weil sie ohne Fleisch sind.

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      • St. Elmo sagt:

        Naja so ein Drei Gänge Menü mit lecker gebratenem Flesich,
        das lässt einem doch schon das Wasser im Mund zusammen laufen.😉

        Danke für:

        „.Schlichtweg weil sie ihm schmecken, nicht weil sie ohne Fleisch sind.“

        Was mich an der ganzen „Fleisch vs Vegan“ Diskussion oft stört ist, dass Fleischesser so dargestellt werden als ob jede Mahlzeit Flesich, Fisch oder Wurst beinhalten muss.
        Aber selbst ich(–> Grille auch im Winter <–) esse gerne leckere fleischlose Gerichte. Fleischessen ist ja kein Selbstzweck sondern sollte wie jedes Essen eine Form des Genuss sein.

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        • Revan sagt:

          Man hört halt häufig „also ich esse ja nur 1-2 mal pro Woche Fleisch“ wobei Bratwurst/Aufschnitt/Wurstsalat etc eben nicht als Fleisch angesehen werden.

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          • Hatte grade in einem anderen Kommentar lustigerweise die Erkenntnis von Kerl zum „Nebenbei Fleisch“ geschildert, die darauf genau passt^^

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          • St. Elmo sagt:

            Ich glaub bei den Kommentaren werden dann nur die Hauptmahlzeiten (ohne Fisch) mit eingerechnet.
            Kann ich aber auch verstehen bei Fleisch denk ich „hmm lecker“ und wirklich an Fleisch und nicht an Wurst oder Produkte die Fleisch enthalten….deswegen hab ich es in meinem Kommentar auch extra Fisch und Wurst aufgeführt.

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        • Das mit dem Genuss ist tatsächlich was, was Kerl irgendwann aufgefallen ist. also, dass er es von zuhause so gewohnt war, dass man „beiläufig“ auf alles mögliche Speck, Schinken, Wurst, etc. draufpackt, z.B. auf die Pizza, den Nudel- oder Kartoffelsalat, Soßen, Aufläufe etc. aber vieles davon gar nicht (für ihn) nötig ist und vegetarische Gerichte genauso gut schmecken ohne diesen „Zusatz“. Er meinte, dass er dadurch Fleisch wieder bewusster genießt, wenn er dann doch mal welches isst, aber eben auf dieses ganze „nebenbei“-Fleisch verzichtet weils halt praktischer ist wenn man zusammenlebt und nur eine Variante kocht statt 2.

          Insofernhat sich für ihn in seinem Fleischkonsum trotzdem was geändert. Kommt vielleicht auch stark auf die Erziehung und die Umgebung an inwieweit Fleisch ein „normaler Zusatz“ oder tatsächlich was „besonderes“ ist. Rein von der Menge des Fleischkonsums her kann ich mir vorstellen, dass sich die sehr reduzieren würde, wenn bei manchen Gerichten dieses „selbstverständliche zusatzfleisch“ in Frage gestellt wird oder bei einigen Gerichten mal Variationen ausprobiert werden. Kerl schmecken z.B. vegetarische Burgerbratlinge einer bestimmten Sorte tatsächlich besser als die mit Fleisch

          Das ist ja wieder ein anderes Vorurteil: Dass Vegetarismus bloß darin besteht, überall Fleisch wegzulassen und so jedes Gericht irgendwie fader wird. Aber es gibt teilweise sehr leckere vegetarische Produkte, die als Alternative für sich selbst stehen. Dadurch, dass es aber oft so eine „Glaubensfrage“ ist und Leute vielleicht tatsächlich einmal zu oft einem missionierenden Vegetarier begnet sind, ist das oft ein „Entweder – oder“ und manche Fleischesser wollen aus Prinzip keine Alternativen probieren.

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          • St. Elmo sagt:

            Falls ich mal Spaghetti Bolognese will, dann soll da Hackfleisch drin sein (auf die Leber verzichte ich dann doch gerne) aber dann so ein Weizen Hackfleisch Ersatz…nö
            dann doch lieber eine pure Tomatensoße oder eine andere Soße.

            Wiener Schnitzel ist aus Kalb alles andere Fleisch ist nur Wiener Art und ohne Fleisch…
            ist es dann eine Portion Pommes mit einer Scheibe Zitrone.
            Auf was ich hinaus will, weglassen/ersetzen funktioniert meiner Meinung nicht so gut da dann etwas fehlt, nach dem Motto „Mutti hat das aber immer anders gemacht“ oder, „Schmeckt aber eigenartig“, da der Name halt eine Bestimmte Erwartung beinhaltet.

            Dann lieber das ganze von Grund auf anders bzw. neu machen, weil dann nicht das Gefühl des Weglassens entsteht…und ggf. kann man ja Zusatzfleisch dazu machen🙂

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            • Das meine ich ja teilweise mit Alternativen probieren. Ähnlich halt wie bei den Burgern, wo wir zunäcst nur für mich eine Fleischalternative gesucht haben und Kerl der Bratling dann letztlich besser schmeckte als das fleisch. Oder beim vegetarischen chili, das unabhängig vom Fleischgehalt zu Kerl Lieblingschili wurde.

              dann gibts noch Fleischbällchen, die laut kerl genau gleich wie „echte“ schmecken, wo es also rein geschmacklich egal ist. in anderen bereichen (steak o.ä.) gibts allerdings keine alternative für ihn, aber das isst er ohnehin nicht soo oft.

              Ich denke halt, es lohnt sich, diverse Ersatzprodukte auszutesten, sofern man den Fleischkonsum (warum auch immer) reduzieren will, denn oft ist es doch erstaunlich gut was dabei rauskommt. ich finde es natürlich cool wenn ein vegetarisches gericht auf platz 1 der zubereitungsmöglichkeiten steht^^

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              • Heinz sagt:

                Und wieso isst du kein Fleisch?

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              • Seitenblick sagt:

                Ähm – vielleicht ot, aber es würde mich schon interessieren:

                “ Fleischbällchen, die laut kerl genau gleich wie “echte” schmecken“
                Hm. Da Kerl ja aufgrund der hier auftauchende Zitate unter dem Verdacht steht, Ahnung zu haben: Welche sind das?
                Die gleiche Frage habe ich auch zu den Burger Bratlingen😉.

                Und willst du nicht mal in einem Comic das Rezept für das vegetarische Chili verpacken?

                Ich finde, wenn man das Thema schon anfasst, können ruhig ein paar Rezepttips hier stehen😉.

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      • Heinz sagt:

        „Fan vieler vegetarischer Gerichte und verbreitet die auch unter Kollegen.“
        Aha, du hast ihn also erfolgreich missioniert^^

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      • Gry sagt:

        Das gibt es nicht nur bei Vegetariern und Nicht-Vegetariern… Z.B. trinke ich nur sehr selten Alkohol. Die seltenen Ausnahmen beruhen meist darauf, dass ich mich von anderen dazu genötigt fühle, „einen mitzutrinken“. Es stößt (wie auch z.B. bei den Fleischessern) auf völliges Unverständnis und teilweise sogar auf Ärger, wenn man nicht mit konsumieren möchte.

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  4. Blacky sagt:

    Linki ist natürlich ein Arsch, egal was Rechtis Gründe für seinen Vegetarismus (heißt das so?) sind.
    Wer solche Entscheidungen informiert für sich selber trifft, soll essen (oder eben nicht) was er will.

    Wenn Haustiere bzw. Kinder mitspielen, ist das allerdings ein anderes Thema.

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  5. Revan sagt:

    Als Veganer kann ich das gut nachvollziehen. Selbst wenn man auf irgendwelche Diskussionen nicht einsteigen will (ich will schließlich essen und nicht referrieren!) kommen dann ultracoole Sprüche wie „Du hast ja nur keine Argumente!!111“.

    Ja ne, ist klar.

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  6. IULIUS sagt:

    Ich kann nicht verstehen, warum man so einen Brei um Vegetarismus machen muß.

    Entweder ich bestelle (oder koche) etwas mit Fleich oder ohne Fleisch. Je nachdem, was ich essen will. Das kann jeder Vegetarier auch tun, ohne jedem seine Vorlieben auf die Nase zu binden.

    Zudem finde ich es kraß (eher krank), daß es Menschen gibt, die alle Fleischgerichte unbedingt in einer vegetarischen Form essen wollen. Wozu, was steckt wirklich dahinter? Umgekehrt wäre es doch viel interessanter. – Kartoffelersatz aus Fleisch z. B.

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    • Nur damit ich dich nicht falsch verstehe… du findest es also z.B. krank wenn ich mir Burger mit vegetarischen Bratlingen mache?

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      • IULIUS sagt:

        Damit du mich nicht falsch verstehst, das meinte ich damit nicht. Eher solche Sachen „Jägerschnitzel“ als vegetarisch.

        Aber nett, daß Du auf das Wort „krank“ angesprungen bist.😉

        Sorry, weiß auch nicht, was mich hier immer reitet.😳

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        • Ich finde es nicht merkwürdig, wenn man versucht Dinge, die einem schmecken, die man aber aus bestimmten Gründen nicht mehr konsumiert, irgendwie mit etwas ähnlichem zu ersetzen.

          Leute mit Laktoseintoleranz freuen sich ja z.B. auch sehr über Pudding ohne Laktose, auch wenn der dann teils aus Soja ist (aber erstaunlich gleich schmeckt).

          Oder Leute, die Diabetes haben und dann auf Schokolade umsteigen mit Süßstoff o.ä.

          Die wenisten Vegetarier sind ja bloß aus Geschmacksgründen Vegetarier. Klar, wenn einem Fleisch nicht schmeckt und man es deshalb nicht isst, ist es sinnlos sich nach ähnlich schmeckendem Ersatz umzusehen.

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          • Heinz sagt:

            Wieso nach einem Ersatz suchen, wenn man das Original haben kann?
            Moralische Gründe, gegen Massentierhaltung(wobei es da ja noch Bio-Fleisch gibt) oder aus welcher Motivation heraus machst du das?

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            • IULIUS sagt:

              @emn,
              die Tatsache, daß jemand Fleichgerichte vegetarisch nachahmt und der Meinung ist alleine dieses (das Aussehen) würde Fleich ersetzen. Sorry, aber das zeigt schon sehr starke Parallelen zum Cargo-Kult.

              Zeigt aber auch, daß Vegetarier mit ihrem Essen wohl nicht ganz so zufrieden sind, wie sie gerne tun.😉 Oder geht es darum Fleichessern eine Alternative zu bieten?

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            • Ist eben meine eigene Moral. Ich bin der Meinung, wer kein Tier töten könnte, sollte auch keins essen. Ich bin auf dem Land aufgewachsen und fand Schlachtungen (die normalen, nicht die Massenschlachtungen) immer schlimm und habe als Kind geweint wenns soweit war. Ich hatte schon immer starken emotionalen Bezug zu Tieren.
              Ich kenne auch Landkinder, die das OK fanden und irgendwann mitgeholfen haben. Bei mir wars halt nicht so und deshalb fände ich es heuchlerisch jemand anderen für mich die „Drecksarbeit“ machen zu lassen. Mich stört diese gesellschaftliche Trennung zwischen „den süßen Tieren“ und „lecker Fleisch“ – es ist halt dasselbe, also wer damit nicht klarkommt, sollte keins essen. – Zumindest meiner Meinung nach. Und Massentierhaltung lehne ich grundsätzlich ab.

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              • Martin sagt:

                Was die Massentierhaltung angeht, gehe ich da mit.
                Das es heuchlerisch sein sollte, jemand anders die Drecksarbeit machen zu lassen, sehe ich aber nicht so. Warum sollte das grade bei dem Thema so sein und in all den anderen Fällen, in denen es die Arbeitsteilung gibt, nicht?
                Ist es auch heuchlerisch, wenn jemand bei einer Straftat nach der Polizei ruft, obwohl er weiß, das die u.U. auf den Täter schießen, bzw. ihm Gewalt antun, obwohl er sich nicht vorstellen selbst jemand zu erschießen oder jemand Gewalt anzutun? Warum sollte das eine heuchlerisch sein und das andere nicht?

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                • Ich finde es heuchlerisch wenn man für etwas bezahlt, das man aus gewissensgründen nicht selbst tun will.
                  ich weiß nicht wie es dir geht, aber in einer lebensbedrohlichen situation könnte ich jemanden er- oder anschießen, der mir im gegenzug das leben nehmen will. ich hätte da kein moralisches problem mit und auch kein schlechtes gewissen – klar wird man sich u.u. fragen ob man etwas hätte anders machen können, aber wenn die situation wirklich so wäre, dass da einer amok läuft und mit der waffe auf mich zielt um abzudrücken hätte ich null schlechtes gewissen, zu schießen. insofern sehe ich das problem auch nicht, die polizei zu rufen.
                  auch alle anderen dinge für die ich zahle würde ich aus moralischen gründen selbst tun können – nur habe ich evtl. nicht die fähigkeiten dazu. das ist aber was anderes.

                  was fleisch angeht könnte ich wohl in einer situation „tier töten oder selbst sterben“ ein tier töten und würde auch, sollte ich am verhungern sein, definitiv fleisch essen bevor ich sterbe.
                  ich könnte aber nicht „einfach so“ ein tier töten, weil ich da grade lust drauf habe, da esse ich lieber einen apfel.
                  in so ner situation dann zu sagen „selbst würde ich es nicht tun, aber wenns jemand für mich tut und ich es nicht sehen muss, und einfach ein leckeres steak vor mir habe, dann ist es ok“ finde ich heuchlerisch.

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                  • Martin sagt:

                    Das ist im Wesentlichen auch mein Standpunkt. Finde ich konsistent, wobei das bei „lebensbedrohlicher Situation“ auch eine der einfacheren Möglichkeiten ist. Problematischer wirds dann eher bei „würde ich den Widerstand leistenden Fahrrad-/Taschendieb auch selbst knüppeln, bis er aufhört sich zu widersetzen, wenn das das Ergebnis meines Polizeirufs wäre“ ?
                    Und ja, ich würde.

                    „in so ner situation dann zu sagen “selbst würde ich es nicht tun, aber wenns jemand für mich tut und ich es nicht sehen muss, und einfach ein leckeres steak vor mir habe, dann ist es ok” finde ich heuchlerisch.“

                    Ok, ist ein vertretbarer Standpunkt. Mein Hauptgrund, nicht selbst zu schlachten, ist da eher „Bequemlichkeit“.

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          • St. Elmo sagt:

            Wobei man hier zwischen Zutat und Hauptbestandteil unterscheiden sollte.

            Sojamilch, Kokosmilch oder Laktosefreie Milch als Zutat für Soßen, Süssspeisen, Schokolade, Eis usw. zu verwenden damit auch Laktoseintollerante Menschen diese Essen können ist ja nachvollziehbar hier wird eine Bestandteil/ eine Zutat ersetzt.

            Aber beim Wiener Schnitzel das Fleisch durch Soja oder Papkarton zu ersetzen was hat das dann noch mit Schnitzel zu tun?

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    • Martin sagt:

      “ Kartoffelersatz aus Fleisch z. B.“

      Sowas in der Art hatte ich -zu meiner Verblüffung- schon.
      In Australien 2002, von nem Bekannten was am Imbiß in die Hand bekommen, was wie Pommes in der Tüte aussah. Waren aber frittierte Hähnchen-Sticks. Pommes-Ersatz quasi.
      Nicht schlecht, aber der Schreckeffekt, wenn man das erste mal in etwas vermeintlich bekanntes beißt, und dann eine völlig andere Konsistenz bemerkt, war schon da🙂

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      • Boah, ich glaub ich leb auf der Insel der Seeligen. Hab mich in den letzten Jahren als Vegetarierin noch nie rechtfertigen müssen, es wurde natürlich neugierig gefragt, warum, und meiner Antwort meist sogar zugestimmt. Oder mein Schwager zieht mich ein bisschen auf, aber das tut der generell mit allen und allem. Ich fürcht mich schon richtig davor, mal in eine Situation zukommen, wo sich mein Gegenüber von meinem Lebensstil angegriffen fühlt… EMN Comic-Antworten auswendiglernen geh…

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  7. Heinz sagt:

    Also ich kann nicht vegetarisch essen, schon allein aus moralischen Gründen:

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  8. salrowney sagt:

    Linksi beschreibt sehr gut meinen Vater. ^^

    Welche Situation ich schon öfter beobachten durfte, war die, dass Essen für eine Gruppe von Menschen geholt wurde und dabei wurde wohl bedacht, dass es Vegetarier gibt. Es wurde genug für diese an fleischlosem Zeug gekauft, aber es wurde nicht bedacht, dass Menschen die Fleisch essen, auch Dinge OHNE Fleisch essen und diese zum Teil auch bevorzugen.
    Zum Beispiel bei Pizza: 10 Leute, eine große Magherita und eine riesige Salamipizza. Plötzlich geht die Margherita zur Neige, ohne dass die Vegetarier satt werden konnten, obwohl insgesamt genug Essen da war… Oder die Fleischesser (gibt es dafür kein schöneres/kreativeres Wort?^^) sind dazu gezwungen aus Rücksichtnahme von der Salamipizza zu essen…

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    • Iforgotmyname sagt:

      Jo, Das Problem hatten wir auch schon auf einer Familienfeier: riesige Pizzen (nur eine vegetarisch) und 3 Salate (von denen auch 2 mit Fleisch/Fisch)- das reichte dann nicht für die 4 Leute die vegetarisch essen wollten. Nächstes mal werde ich bei der bestellung rechtzeitig intervenieren😀

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  9. Iforgotmyname sagt:

    Ich finde ein großes Problem ist, das man(n) von dem angebotenem vegetarischen Essen in Kantinen nicht satt wird. Ich habe eh schon einen großen Energiegrundumsatz, wenn ich dann 5 kleine Kartöffelchen + Blumenkohl+ Soße in der Kantine bekomme, ist das eher die Portion für die Frauen im Sekretariat, die generell weniger Essen.

    zu Fleischersatzprodukten: Meiner Meinung sollte man nicht erwarten das die wie Fleisch schmecken, sondern einfach als Proteinquelle mit einem eigenen Geschmack ansehen. Ich persönlich habe auch eine variante gefunden die ich gerne auf Burgern esse bzw. einige schmackhafte würstchen. War allerdings eine lange Suche im Kühlregal.

    zur Missionierung: Als nicht-Vegetarier (ich esse ca 1-2 mal die Woche Fleisch, eher 1 mal) versucht meine Frau häufiger mich zu missionieren (zum Vegetarismus). Ich erlebe allerdings häufiger das ich wenn ich kein Fleisch esse von Kollegen gefragt werde: Isst du jetzt gar kein Fleisch mehr?

    Der beste weg auf dem man Leute versuchen sollte zu überzeugen, ist konsequent leckeres, nahrhaftes vegetarisches Essen anzubieten von dem man satt wird (auf Feiern, in Kantinen etc.) Dann können sich die Leute das aussuchen und feststellen das es auch toll sein kann.

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  10. Banaus sagt:

    Als Carnivore esse ich gern totes Tier. Das ist MEINE Entscheidung, wobei ich glaube, daß man auf einem Grill fleischhaltige und fleischlose Gerichte auch parallel zubereiten kann.
    Als der, der den Grill bedient, habe ich Missionaren bisher immer erfolgreich den Wind aus den Segeln nehmen können, indem ich ihnen das Extrembeispiel dessen, wogegen sie anredeten, vorsetzte: das blutige Steak für den Vegetarier und klassisches Vogelfutter mit Hirse und Sesam für den Fleischfresser.😀

    Warum ich jetzt an Bambes mit Sauerbraten und Rotwein denken muß, kann mir wohl keiner erklären…

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  11. Adrian sagt:

    Wenn es nur noch Vegatarier geben würde, dann würden die Pflanzen aussterben und niemand hätte mehr was zu essen🙂
    Stammt nicht von mir, habe ich tasächlich mal als Argument gelesen.

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  12. Michael sagt:

    Missionierende Fleischesser hatte ich noch keinen abseits des Internets, aber missionierende Körnerfresser leider schon des öfteren. Es ist wie mit Nichtrauchern oder anderen Fanatikern. Diejenigen die es am meisten vermissen sind die militantesten.
    Nichtraucher mit der Willensstärke in der Rauchergruppe zu stehen ohne sofort in den Entzug zu wechseln gönnen den anderen auch ihren Genuss und den Krebs. Genauso Vegetarierer die nachts nicht vom Brathahn mit Pommes träumen wenn Ihr Unterbewusstsein mal wieder alleinige Kontrolle hat🙂 .
    Ich bin eigenltich sogar richtig beeindruckt von Vegetarierer und besonders Veganern die das durchziehen, es ist immerhin nicht einfach. Wg. der ganzen Sachen auf die man da aufpassen muss wär das schon nichts für mich. Ich gebe aber gern zu, dass es gesünder ist.
    Und ja, als Carnivore sollte man Bilder von Schlachthöfen anschaun können ohne den Appetit zu verlieren (mental wie real). Auch eine Hausschlachtung ist mal eine interessante Erfahrung. Allerdings muss man in meinen Augen nicht schonmal selbst ein Tier geschlachtet haben, das sollen die Profis machen.

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    • Martin sagt:

      „Ich gebe aber gern zu, dass es gesünder ist.“

      Denke, das dürfte falsch sein. Neulich erst wieder von einer Studie gelesen, (Wiedergabe aus dem Kopf, drum stimmen die Zahlen sicher nicht genau), das Vegetarier eine etwa 30% kleinere Chance haben, an einer Herz-/Kreislauferkrankung zu sterben (bezogen auf ein bestimmte Altersgruppen). Die gesamte Morbidität in diesen Altersgruppen war aber nahezu gleich zu Nicht-Vegetariern.

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      • Mann muss auch die Art des Vegetarierseins berücksichtigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Vegetarier sich gesund ernährt ist zwar höher, da er sich recht intensiv mit Ernährung beschäftigen sollte (sollte^^), allerdings gibt es auch die sogenannten „Puddingvegetarier“, die sich eben dennoch ungesund ernähren. Schokolade, Süßkram, Pizza, etc. ist ja nicht automatisch gesündern nur weil kein Fleisch dabei ist.
        Fleisch ist ja nur eins von vielen Nahrungsmitteln, die (je nach Dosis) schädlich sind, neben Alkohol, Zucker, Weißmehl, etc. Also wenn man statt dessen einfach von anderen Dingen mehr isst, ist Vegetarismus nicht gesünder.

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    • St. Elmo sagt:

      Vegetarisch könnt ich mir noch gerade so vorstellen also ohne Fleisch/Wurst Fisch und Meeresfrüchte

      aber Vegan? also auch noch ohne Eier, Kuchen, Torte, Sahne, Milch, Joghurt, Käse, Eis, Schokolade, Gummibärchen,
      Dazu keine Kleidung aus Seide, Wolle, Leder

      Ne Sorry dieses am „Grünen Deutschen Wesen soll die Welt genesen“ ist nicht meine Religion.

      Ach ja es gibt keine wissenschaftlichen Studien die eindeutig Nachweisen das Vegetarisch oder Vegan „Gesünder“ ist als Mischkost.

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      • Kommt drauf an was man liest^^ Aber ich finds auch schwierig in diesem teilweise durch Glaubenskriege durchzogenen Feld den Überblick zu behalten. Im Gegensatz zum „Allgemeinwissen“ soll zumindest Milch recht ungesund sein. Da ich leicht laktoseintolerant bin gehts mir persönlich besser wenn ich Milchprodukte weitestgehend meide. Bis auf Käse, den liebe ich^^ (Hartkäse ist aber auch nicht so dramatisch was Laktose angeht).
        Eier sind in Maßen dagegen wohl recht gesund. Ich finde als Grundkonzept die „Steinzeiternährung“ recht spannend, aber leben tue ich danach nicht. Kann mir aber vorstellen, dass die gut für den Körper ist.

        Vegetarisch ist für mich kein Verzicht (mehr), allerdings bin ich es derzeit nicht völlig. Ich sehe es nicht dogmatisch und derzeit habe ich starke Knieprobleme, weswegen ich zusätzlich Gelatinepulver einnehme.

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        • IULIUS sagt:

          „Vegetarisch ist für mich kein Verzicht (mehr), allerdings bin ich es derzeit nicht völlig. Ich sehe es nicht dogmatisch und derzeit habe ich starke Knieprobleme, weswegen ich zusätzlich Gelatinepulver einnehme.“

          Sich ausschließlich vegetarisch zu ernähren scheint wohl doch nicht ganz so unproblematisch zu sein, wie gern getan wird.

          Die Behauptung, daß Eier, oder zu viele Eier ungesund sind ist nicht mehr aktuell.

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        • St. Elmo sagt:

          Gerade Eier waren lange verteufelt wegen Cholesterin, jetzt sollen sie sogar positiv auf den Cholesterinspiegel wirken.
          Von Kaffee wurde ja auch sehr lange behauptet das er dem Körper Wasser entzieht, was so nicht stimmt weil Flüssigkeit erstmal Flüssigkeit ist.

          Deswegen halte ich von dieser ganzen „Gesund durch Essen Ideologie“ nichts denn was gestern falsch war ist heute richtig und morgen…man weiß es nicht.

          War glaub ich Paracelsius mit dem Spruch alles ist Gift kommt nur auf die Dosis an.

          Da fällt mir ein es gibt Studien die Zeigen, dass die Zusammensetzung der Darmflora (seltsamer Begriff für ein samelsurium von Milliarden verschiedener Bakterien) auch eine großen Einfluss darauf hat welche Lebensmittel „besser“ oder „schlechter“ verwertet werden können und somit einen Einfluss auf das auftreten von speziellen Stoffwechsel Krankheiten hat. (z.B. kwashiokor-krankheit in Malawi)

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          • „Flüssigkeit ist erst einmal Flüssigkeit“ ist aber eine heftige Verallgemeinerung. Hypertone Lösungen (welche, die einen höheren osmotischen Druck aufweisen als das Zellinnere, z.B. Meerwasser mit eiem Salzgehalt von 2,5-5%) lassen einen „innerlich austrocknen“. Hypotone Lösungen (z.B. destilliertes Wasser) können – in passenden Mengen – zum umgekehrten Effekt führen.

            Kaffee enthält, so nicht mittels überkritischem CO2 bearbeitet, als Wirkstoff unter anderem „Coffein“, welches als eines der wenigen bekannten Diuretika („wasserausscheidungsfördernde“ Wirkstoffe) die Primärharnbildung fördert, ohne die Rückgewinnung der Elektrolyte anzutasten. (Die meisten anderen Diuretika verhindern auf die eine oder andere Weise eben jene Elektrolyt-Rückgewinnung.)

            Und nur am Rande, weil ich grad im Schlaumeier-Modus stecke: Der Typ mit dem „Gift“ hieß Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus…😉

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            • St. Elmo sagt:

              Wenn schon Klugscheißen dann aber bitte richtig
              also kein Meerwasser sondern gleich was richtiges,
              lassen wir doch das Natrium weg und nehmene eine 20% Salzsäurelösung

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              • Na wenn Salzsäure,% rauchend…😉 Nein, natürlich nicht! Meerwasser habe ich mit Absicht genommen, weil das eben keine „hochgefährliche Chemikalie“, sondern eine „ganz normale Flüssigkeit“ ist. Und davon habgesehen habe ich selbst schon mal 0,1N Salzsäurelösung getrunken. Ist nicht schlimm – und die Magenschleimhaut muss weniger Protonen pumpen…

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              • Da hat meine Tastatur die 37 vor den %ten gefressen, tschuldigung…

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