Willenskraft.

Veröffentlicht: Dezember 6, 2013 in Comics
Schlagwörter:, , ,

willenskraft

Kommentare
  1. Kinch sagt:

    Sags ihm, sags ihm, sags ihm!

    Gefällt mir

  2. Milan sagt:

    Ich ziehe bei Diskussionen um Rauchen, Übergewicht, übermäßigen Medienkonsum, übermäßiger Alkoholkonsum, Arbeitslosigkeit, etc immer gerne einen Vergleich zu einer der anderen Kategorien.

    Er/sie: „Die fetten müssen einfach nur weniger essen“
    Ich: „Und du musst einfach nur die Zigaretten links liegen lassen. Ist doch ganz einfach!“

    oder

    Er/sie: „Die meisten Arbeitslosen sind einfach nur Faul“.
    Ich: „Die sind also Faul und arbeiten deshalb nicht obwohl sie genau wissen das es besser wäre zu arbeiten? Na dann solltest du mal schleunigst damit anfangen Sport zu treiben denn du weißt genau das es besser wäre Sport zu treiben und Fit zu sein. Die bist wohl einfach nur Faul“.

    Gewohnheiten, Abhängigkeiten oder Soziale Strukturen sind halt nur extrem schwer zu überwinden. Denn wenn es nur danach ginge was als gut betrachtet wird dann würden in Deutschland nur normalgewichtige, sportliche (aber nicht zu sportliche), arbeitende, gebildete, gesund essende, soziale, … usw Menschen rumlaufen.

    Gefällt mir

    • Martin sagt:

      “ Na dann solltest du mal schleunigst damit anfangen Sport zu treiben denn du weißt genau das es besser wäre Sport zu treiben und Fit zu sein. Die bist wohl einfach nur Faul”.“

      Was dann von Seiten des arbeitenden mit : „Ich hätte auch Zeit Sport zu treiben, wenn ich nicht soviel arbeiten müsste um die faulen Arbeitslosen zu unterstützen“ final beantwortet werden könnte…

      Gefällt mir

      • bertrandolf sagt:

        Das aber auch so ne üble Standardausrede für alles. Wenn das so wäre, müssten ja alle die arbeiten dick sein und vor allen die Berufsgruppe, die 60/70/80 Stunden pro Woche schuften. Das eine Ausrede von Lebensopfern, die nichts auf die Reihe kriegen und ihr letztes quäntchen Selbstbewusstsein aus der Arbeit ziehen.

        Gefällt mir

  3. LoMi sagt:

    Der Comic ist gut!!
    Ich bin ein dünner Hering. Aber nicht, weil ich Willenskraft habe. Wäre meine Figur von meiner Disziplin abhängig, hätte Helmut Kohl sicher einen würdigen Konkurrenten. ^^

    Gefällt mir

    • Martin sagt:

      Meine 3 Jahre jüngere Schwester hat mich regelrecht gehaßt, als sie in/nach der Pubertät „aufgegangen“ ist. Ich kann so ziemlich in jeder Menge und Reihenfolge essen und trinken was ich will, ohne signifikant zuzunehmen. War schon immer so.

      Gefällt mir

    • St. Elmo sagt:

      Mir geht es so ähnlich kann essen was ich will nehme nicht zu weder an Gewicht noch Körperumfang…

      Aber müsste man nicht eigenlich genau das als schlechten Stoffwechsel bzw. schlechte Gene bezeichnen?

      Ich benötige 2000kcal, esse Lebensmittel mit einem Brennwert von 3000kcal
      bleibt ein plus von 1000kcal das ungenutzt den körper durläuft…. also lediglich 66% Wirkungsgrad… wieviel Essen da ungenutz verschwendet wird…*kopfschüttel*

      Gefällt mir

      • IULIUS sagt:

        Weniger, denke Dein Körper braucht einfach die 3mkcal und verarbeitet sie just in time.

        Gefällt mir

        • In der Gefängnisstudie wurden Häftlinge systematisch massiv überfüttert und es stellte sich heraus, dass ein Teil davon durch die zusätzlichen Kalorien zunahm während bei einem anderen Teil nach einer anfänglichen leichten Gewichtszunahme nichts mehr ging. Obwohl sie massiv überfüttert wurden, nahmen sie nicht zu. Es gibt also durchaus Stoffwechselunterschiede und Übergewichtige haben eine Voraussetzung dafür, besser Nahrung zu speichern. Natürlich materialisiert sich Fett nicht aus dem Nichts, es muss also schon mehr gegessen werden als erforderlich. Aber während bei dem einen ein paar 1000 Kalorien mehr nicht ansetzen, landet beim anderen eben alles auf der Hüfte. Ist halt so.
          Es gibt ja auch Leute mit Veranlagung zu Alkoholsucht, die werden schneller Abhängig als als andere. Mit diesen Unterschieden müssen wir halt leben, es heißt halt nur in der Konsequenz, dass man nicht von der eigenen Voraussetzung auf andere schließen kann.

          Gefällt mir

          • IULIUS sagt:

            Soll das jetzt die Menschen, die Dick sind „entschuldigen?“

            Um so beleibter Menschen sind, um so mehr kcal verbrauchen sie auch. D. H. mit immer der selben kcal-Zufuhr würden sie irgendwann nicht mehr zunehen.

            Meist wird jedoch die kcal-Zufuhr immer weiter erhöht. Das Verhalten zeigt starke Parallelen zu Suchtverhalten.

            Gefällt mir

            • „Oh mimimi, die wissenschaftliche Erklärung ist zu neutral, es muss ne moralische Komponente mit rein.“

              Gefällt mir

              • IULIUS sagt:

                Was heißt moralisch?

                Gefällt mir

                • Dass du eine simple wissenschaftliche Tatsache in eine „Entschuldigung“ verwandelst. Die Schuldfrage hat in dem Kontext aber nichts zu suchen, denn es stand bereits da, dass Fett nicht aus dem Nichts kommt. Dass ein dicker Mensch mehr Kalorien verbraucht ist zwar korrekt, allerdings geht Übergewicht oft mit weniger Bewegung und damit eben doch einem reduzierteren Kalorienbedarf als dem eines Normalgewichtigen, der sich viel bewegt, einher. Es sind viele Mechanismen, die da reinspielen aber es ist nervig wenn Leute bei einer x-beliebigen (wissenschaftlichen) Erklärung eines Phänomens gleich mit „JA ABER DIE SCHULD!!!!!!!!!!!!1111Elf“ ankommen als sei es das Wichtigste, dass bloß keiner auf die Idee kommt, zu vergessen dass die Leute doch alle SELBA SCHULD!!!!! sind^^

                  Gefällt mir

                  • IULIUS sagt:

                    Entweder hast Du mich mißverstanden, oder Du belügst Dich selber.

                    Es gibt nicht wenige Menschen, die wissenschaftliche Erklärungen abgeben, um von ihrem eigenen Verhalten bzw. Schuldgefühlen abzulenken.

                    Dein wissenschaftlicher Beitrag erklärt, was passiert, wenn ein Mensch 1000 Kalorien mehr als sein Bedarf zu sich nimmt. Er erklärt aber nicht, daß die Menschen die die Mehrkalorien nur eine bestimmte Menge an Gewicht zunehmen können. Damit erzeugst Du unbewußt? einen Irrtum.

                    Er erklärt auch nicht, daß viele übergewichtige Menschen den Mehrverbrauch an Kalorien, die bei der Fetteinlagerung und Erhalt durch immer weitere Erhöung der Kalorienzufuhr ausgleichen.

                    Insofern ist Deine wissenschaftliche Erklärung unvollständig.

                    Mein Hinweis auf „entschuldigen“ war aus vorstehenden Gründen rein provokativ.

                    Die Gründe für Essen in übermaß sind ein eigenes interessantes Thema. Interessant dabei ist sicherlich auch, daß es dabei eine „Güterabwägung“ gibt. Insofern läßt sich auch bei dem Thema nicht wirklich über Schuld reden, sondern über Verantwortung bzw. was einem im Leben wichtig ist.

                    Gefällt mir

                    • Es war schlichtweg Quatsch mit was du da ankamst. Es ging darum, dass ein Schlanker mensch hier sage, dass er nicht zunähme wenn er mehr als den Bedarf esse. Du wolltest das nicht glauben, ich habe dir eine wissenschaftliche untersuchung geliefert, die bestätigt, dass es Menschen gibt, die trotz überfütterung nicht zunehmen.

                      Soweit, so gut.

                      dann kommst du plötzlich mit „JA ABER DIE DICKEN!!!“ an, obwohl es in dem Kontext eben gar nicht darum ging wie der Mechanismus von Übergewicht ist. Das hat nichts mit selbst belügen oder Missverständnis zu tun, es war einfach so, dass du die wildesten Haken schlägst. Wenn du über Mechanismen der Gewichtszunahme reden willst, tu das. Aber vermisch das nicht damit, dass ich dir ein Ergebnis geliefert habe für das NICHT-Zunehmen mancher Menschen. Das ist nämlich ein Unterschied.

                      Was das Zunehmen angeht so ist das recht simpel. Es gibt einen Setpoint, bei dem ein leichtes Kalorienplus ausgeglichen werden kann. Bei einem größeren Kalorienplus müsste dieser Setpoint aber extrem hoch liegen und widerspricht sich schon mit der Tatsache, dass ab einem gewissen Körpergewicht das Bewegungsniveau meist reduziert wird was sich widerum negativ auf den Kalorienverbrauch auswirkt (Ich weiß dass du vom grundumsatz redest, allerdings bringt es nichts wenn der Grundumsatz bei 3000 kcal liegt und nix dazukommt. Da hat einer mit 1500 kcal Grundumsatz + viel Bewegung dennoch nen deutlich höheren Verbrauch). Fakt ist, dass Übergewichtige mehr Kalorien zu sich nehmen als sie verbrauchen. Da muss man doch gar nicht herumdiskutieren, ausser eine dicke Person stellt sich hin und behauptet, dass sie mit einer 500 kcal Ernährung zunimmt/nicht abnimmt, was schlichtweg unmöglich ist ausser sie nimmt grade akut Cortison und lagert Wasser ein wie Sau.

                      Aus meiner Sicht hat es nichts mit „entschuldigen“ zu tun wenn man (wie ich im ersten Kommentar) feststellt, dass es Menschen gibt, die eben nicht zunehmen und Menschen, die leichter zunehmen. Dass man zu letzteren personen gehört bedeutet halt, dass man sich entweder darauf ausrichtet und immer Ernährung/Sport im Blick hat damit man nicht zunimmt oder zunimmt. Fakten des Lebens. Allerdings bedeutet es halt auch, dass Dünnsein nicht automatisch eine großartige Leistung ist, höchstens für die, die leicht zunehmen und ihr Leben täglich darauf ausrichten, gegenzusteuern.

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      „Es ging darum, dass ein Schlanker mensch hier sage, dass er nicht zunähme wenn er mehr als den Bedarf esse. Du wolltest das nicht glauben, ich habe dir eine wissenschaftliche untersuchung geliefert, die bestätigt, dass es Menschen gibt, die trotz überfütterung nicht zunehmen.“

                      Siehst Du, schon mal vollkommen falsch.

                      Ich gehörte damals zu den Menschen, die bei 1,80 m, 56 Kg. locker mal ein Pfund Zucker essen konnten. Einen Käsekuchen > 1Kg problemlos alleine neben dem normalen Essen, ohne nennenswert zuzunehmen.
                      Normal war Frühstück bis zu 6 Brötchen, Mittag doppelte Portionen, abends auch 6 Stullen. Nachts vielleicht mal noch 4 Spiegeleier mit Brot.
                      Schwankungsbreite zwischen 56 Kg und 58 Kg. Bei 58 Kg hatte ich einen Tag lang kaum Verlangen etwas zu essen. Den Tag danach war alles wieder normal.

                      Später war es zwischen 64 und 66 Kg.

                      Um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen:
                      Die Mege des Essens hat etwas mit dem größtmöglichen (subjektiven?) Gewinn für jeden einzelnen Menschen zu tun. Von dieser Seite aus gibt es nichts wofür man sich schämen müßte.

                      Die individuelle Gewinn-Verlust-Rechnung beruht auch auf externe Faktoren. Hier gilt es einzuhaken.

                      Beispiel,
                      wenn jemand seinen Frust mit Essen verarbeitet, hilft es nicht ihn zu frusten.
                      wenn jemand aus mangelnder Zuneigung ißt, hilft es nicht ihn zu schneiden.

                      Einem selber hilft es auch nicht seine „Gewichtsprobleme“ mit schein-wissenschaftlichen Fakten zu begründen. Sinnvoller ist es zu seiner Entscheidung dick sein zu wollen (größtmöglicher individueller Gewinn) auch zu stehen.

                      Gefällt mir

                    • „Einem selber hilft es auch nicht seine “Gewichtsprobleme” mit schein-wissenschaftlichen Fakten zu begründen. “

                      Also zunächst mal ist die Studie extrem groß und hat auch großes Aufsehen erregt, obwohl sie schon einige Jahre alt ist, ist sie dennoch noch eine der meistzitierten in dem Bereich. Offenbar ohne sie zu kennen mit Begriffen wie „Scheinwissenschaftlich“ umherzuwerfen spricht nicht grade für deine Diskussionkultur.

                      Was ich nach wie vor nicht verstehe ist, wo sich für dich eine wissenschaftliche Erklärung eines phänomens mit Verantwortungsübernahme irgendwie ausschließt.

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      Du verstehst mich erneut falsch. Die Studie, die Du zitierst ist richtig. Nur an der Stelle, bei der Du Dich darauf berufen hast ist sie manipulativ eingesetzt und daher ist scheinwissenschaftlich nicht falsch.

                      Auf das was ich hinauswollte ist daß Menschen geneigt sind eigene Verhaltensweisen, die – gesellschaftlich nicht voll akzeptiert werden – zu erklären, anstelle dazu zu stehen.

                      Mit anderen Worten:
                      Du bist nicht wegen der Studie xy beleibter als der gesellschaftlichen Norm entspricht, sondern weil Du es möchtest.

                      Wenn Du dazu stehst hat das den Nebeneffekt, daß Du dazu beiträgst, daß sich die gesellschaftliche Norm ändert. Mit „wissenschaftlichen Erklärungen“ hilfst Du eher sie zu erhalten. denn die von Dir zitierte wissenschaftliche Erklärung besagt: Friß 1000 kcal weniger, dann wiegst weniger.

                      Gefällt mir

                    • Ach so, jetzt verstehe ich. Du kennst zwar mich nicht, meinen Umgang, mein Wissen oder irgendwas, aber wenn ich sage, dass es da diese Studie gibt, die herausgefunden hat, dass Menschen unterschiedlich gute Futterverwerter sind, dann bedeutet das für dich, dass das eine Ausrede ist um sich nicht der Tatsache zu stellen, gerne zu essen. Na gut, ich sagte zwar bereits im ersten Kommentar, dass Fett nicht aus dem Nichts sondern durchs Essen kommt, aber hey… das war nur noch so eine Ausrede um zu verschleiern, dass ich nur ausreden bringen will. Woa… du bist so verdammt gut.

                      Ernsthaft… kanns sein dass du irgendwelche Vorurteile hast und die grade unreflektiert herumwirfst?^^

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      „Ernsthaft… kanns sein dass du irgendwelche Vorurteile hast und die grade unreflektiert herumwirfst?^^“

                      Hmm, nö.

                      „Du kennst zwar mich nicht, meinen Umgang, mein Wissen oder irgendwas,“

                      Die Aussage ist falsch, es sei denn Du verstellst Dich und bist nicht authentisch.
                      Dein ganzes Geschreibsel läßt Rückschlüsse auf Deine Person zu, wie Du denkst, wie Du fühlst.

                      Betreffend Studien:
                      Mich verwirrt immer, es gibt Dinge die nachweisbar Tausende von Jahren bekannt sind und nach denen gehandelt wird, aber offenkundig erst dann richig sind, wenn es darüber eine „Studie“ gibt.

                      Daß Menschen Nahrung verschieden umsetzen ist solch ein Ding. Das kann auch jeder selber beobachten und feststellen.

                      Gefällt mir

                    • „Die Aussage ist falsch, es sei denn Du verstellst Dich und bist nicht authentisch.
                      Dein ganzes Geschreibsel läßt Rückschlüsse auf Deine Person zu, wie Du denkst, wie Du fühlst.“

                      Es ist eine reine Projektionsfläche. Wenn du also meinst irgendwelche großartigen Erkenntnisse über mich zu haben, dann geh spaßeshalber davon aus, dass sie auf dich zutreffen. Falls du ernsthaft denkst, mich über einige Zeilen und Comics zu kennen, dann… na ja… wie du meinst^^

                      Gefällt mir

                    • Dummerjan sagt:

                      Hatte viel Spass daran…
                      Danke, dass DU solche Diskussionen führst, liebe Quatschkartoffel.

                      Gefällt mir

                  • tom174 sagt:

                    Ich sehe das so.. mein körper geht einfach schrecklich ineffizient mit nahrung um. Ob ich einen erhöhten kalorienumsatz habe, oder schlicht die nahrung nicht richtig nutze… keine ahnung. heutzutage hier bei uns ein vorteil, als nahrung und jalorien noch mangelware waren, ein ziemlicher nachteil

                    Gefällt mir

                    • Martin sagt:

                      „heutzutage hier bei uns ein vorteil, als nahrung und jalorien noch mangelware waren, ein ziemlicher nachteil“

                      Fragt sich aber, wodurch das kompensiert wurde. Denn eigentlich wäre das ein signifikanter evolutionärer Nachteil.

                      Gefällt mir

                • IULIUS sagt:

                  „Es ist eine reine Projektionsfläche.“

                  Sag ich doch. Wen kannst Du da hinprojezieren, als Dich selber?

                  Bei mir wirft es gerade die Frage auf, warum haben Menschen davor Angst, daß ein anderer sie kennen könnte?

                  Gefällt mir

            • Martin sagt:

              Das stimmt so nicht unbedingt. M.W. hängt der Energieumsatz von der Muskelmasse ab. Die verbraucht auch in Ruhe Energie. Jemand deutlich dünneres mit mehr Muskelmasse kann auch in Ruhe mehr verbrauchen als ein beleibter Mensch mit weniger Muskelmasse.

              Gefällt mir

              • Ja, soweit ich weiß liegt der höhere Energieverbrauch von Menschen mit höherem Gewicht daran, dass sie mehr Muskelmasse brauchen um ihr Gewicht zu tragen. Allerdings kann natürlich ein dünner Mensch der trainiert gleich viele Muskeln haben ohne das Fett drumherum^^

                Gefällt mir

              • Rexi sagt:

                Nicht nur von der Muskelmasse. Auch z.B. von den Darmbakterien. Ein Mensch, der trotz normaler Kalorienzufuhr zunimmt bzw. dick ist, hat oft überaktive Darmbakterien, die dem Körper mehr aus der Nahrung zuführen, als die eines schlanken Menschen. Und wenn man dann vielleicht auch noch viel arbeitet und wenig Zeit hat, Bewegung zu machen, dann führt eins zum anderen …
                Das ist wahrscheinlich auch ein guter Grund (wenn es nicht die Schilddrüse ist), warum manche überhaupt nicht zunehmen können, egal wie viel sie essen …

                Gefällt mir

            • bertrandolf sagt:

              Also Suchtverhalten hat ja meist psychische oder soziale Ursachen und die Sucht ist nur das Symptom. Und weil die fett werden, wäre dies dann psychosomatisch oder wie man das nennt.
              Aber das kann tatsächlich öfter zutreffen.
              Ich wurde mal missbraucht um an einem Kommunikationsseminar teilzunehmen. Und der freundliche Herr, sprach tatsächlich einen intressanten Satz in seinem langweiligen, abartigen Wortgesülze. Er meinte das viele Frauen dick wären, weil sie vergewaltigt wurden, gerade körperlich, aber auch psychisch vergwaltigt.
              Seitdem habe ich seltsames Bild, wenn ich dicke Frauen sehe. Aber auf diese Bild wollte ich gar nicht hinaus. Sondern um den Zusammenhang zu den Häftlingen herzustellen, ist ja bekannt, das gerade in Gefängnissen Zustände, einer echten Rape Kultur herschen.
              Vielleicht könnte vermutet werden, das die guten Verwerter oben und die schlechten eher unten angesiedelt waren. Das wäre ja auch vollkommen logisch.

              Gefällt mir

              • bertrandolf sagt:

                Sorry, der Satz ist unklar:
                Vielleicht könnte vermutet werden, das die guten Verwerter Vergewaltigungstäter und die schlechten die missbrauchten Opfer waren. Das wäre ja auch vollkommen logisch.

                Gefällt mir

                • Die Versuchspersonen wurden überfüttert, alle gleichermaßen. Es war kein „psychisches“ Essen wegen irgendwelcher Emotionen.

                  Gefällt mir

                  • bertrandolf sagt:

                    „Gefängnisstudie wurden Häftlinge“
                    Aber das drumherum, also dieses Gebäude mit diesen Gittern an den Fenstern, auch Gefängnis genannt hat einen speziellen Ruf. Und ich vermute stark, das die Insassen nicht nur in diesem Gebäude waren um zu essen. Sondern das da vielleicht noch ganz andere Dinge gelaufen sind. Wäre doch durchaus vorstellbar, oder nicht?

                    Gefällt mir

                    • Ich verstehe nicht was du meinst. Es war ein wissenschaftliches Experiment, natürlich gibt es da eine Kontrolle und man drückt den Leuten nicht einfach ein Butterbrot in die Hand und sagt „Wenn du bock hast, dann iss das mal“

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      @bertrandolf,
                      versuchst Du gerade zwei Informationen in Einklang zu bringen?
                      Die Information, alle Dicken wurden vergewaltigt dürfte falsch sein. Demnach auch Deine Übertragung auf die Gefängnisinsaßen.

                      Streß läßt übrigens den Kalorienverbrauch ansteigen.

                      Gefällt mir

                    • Stress sorgt allerdings auch für vermehrte Ausschüttung von Cortisol und das wiederum für Fetteinlaerungen, besonders in der Körpermitte.

                      Gefällt mir

                    • bertrandolf sagt:

                      Genau sowas meinte ich.
                      Neben der wissenschaftlichen Studie haben die Häftlinge noch ihren normalen Knastalltag. Und dieser Alltag soll richtig übel sein, mit Vergwaltigungen, Schlägereien und sonstigen Psychoscheiss.
                      Deswegen kann bei dieser Studie kauim auf rein körperliche Ursachen geschlossen werden und schon gar nicht in diesem Ausmaße, sondern eher psychische. Durch den negativen Stress schütten die auch Cortisol aus und werden dadurch dick.

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      Wegen Streß nehme ich jedenfalls nicht zu. Streß habe ich seit 15 Jahren mehr als genug.

                      Wenn ich das richtig verstanden habe nimmt man wegen Cortisol nicht zu, im Gegenteil. Zu nimmt man wegen erhöhter und falscher Nahrungsaufnahme, vermutlich weil der Körper eine Mangelernährung signalisiert.

                      Gefällt mir

                    • bertrandolf sagt:

                      MIr fällt auf das ich erzählmirnix Argument eher von Anfang an, hätte unterstützen können. Es hat schon viel mit der Genetik zu tun. Glaube sogar mit der Epigenetik, das sich Phasen des Hungers, einige Generationen weitergegeben werden. Dadurch entwickeln sich verschiedene Stressmuster. Wobei es dann nochmal entscheident für das Gewicht ist, ob man viel oder wenig negativen Stress hat.
                      In die Richtung läuft der folgende Link:
                      http://ifb-adipositas.de/ifb/blog/stress-verf%C3%BChrt-zum-essen

                      Ich hatte eine Dekade ein Gewicht von 92-95 kg, bei 1,96. Die letzten 2 Jahre hatte ich sehr viel Veränderungsstress mit Umzug, Hauskauf, Totalsanierung und Jobwechsel und hatte bis letzten Juli tatsächlich 20kg zugenommen. Seit August, wo alles wieder in ruhigen Bahnen läuft, sind schon wieder 10kg runter. Ich merk schon diese Stresspeaks persönlich.

                      Aber nur mal so nebenbei, bei 1,80&66kg, haben deine Oberschenkel sicherlich den Umfang meiner Oberarme ;D

                      Gefällt mir

  4. nur um mal in die ganze Debatte ein völlig unwissenschaftliches persönliches Geschehen einzuwerfen: ich hab einen Bekannten Anfang 20, der ist schwer untergewichtig. Er isst dabei normal bis „ziemlich üppig“ – letzteres wegen erfolglosen Zunehmversuchen, denn sein Untergewicht macht ihm schwer zu schaffen. Es wurden ihm zu Unrecht abwechselnd Drogensucht, Magersucht oder irgendwelche Krankheiten unterstellt wegen seines Aussehens (blöd, wenn man sich wo bewerben muss…). Er ging ewig nicht ins Schwimmbad, weil er sich für seine Figur schämte, zog sich auch nicht im Sommer zum Sonnenbaden aus. Er wollte gerne zum Bund, wurde aber wegen 10 kg Untergewicht nicht genommen. Wir haben ihn mühsam überredet, sich mal ärztlich untersuchen zu lassen – Diabetes ließ sich schnell negativ abklären, auch die Schilddrüsenfunktion ist normal; dann kam der Arzt auf eine mögliche unentdeckte Zöliakie – alles negativ: der Kerle ist absolut gesund, nur scheinbar ein schlechter Futterverwerter….

    Gefällt mir

    • Francis sagt:

      Kenne auch so jemanden. Einerseits bin ich etwas neidisch, da ich ein sehr schlankes Schönheitsideal habe bei Männern wie Frauen; andererseits hat derjenige kaum Muskelmasse und es sieht bei ihm echt nicht mehr schön aus für meinen Geschmack. Da achte ich lieber auf meine Ernährung + Sport. So kann ich ohne sehr große Einschränkungen ebenfalls ein leichtes Untergewicht bis Normalgewicht halten im BMI-Bereich von 18-19 bei 17% Körperfett.

      Habe viel Muskelmasse für eine Frau und bin an sich zierlich gebaut mit kleinen Brüsten etc. bzw. gibt es eine Diskrepanz zw. Ober- und Unterkörper bei mir. Deshalb finde ich ein niedriges Körpergewicht bei mir optisch am stimmigsten, weil Unter- und Oberkörper dann zusammenpassen. Finde ich perfekt so und gefällt mir extrem gut. Weniger fände ich nicht mehr schön, dann kippt das und wird mir zu dünn. Ich mag zudem eine leichte (!) Androgynität bei beiden Geschlechtern.

      Wenn ich täglich das essen würde, was mein Kumpel mit seinem 16er BMI isst, dann könnte man mich rollen und ich würde trotz normaler Futtterverwertungsgene + Sport aufgehen wie ein Hefeklos auf Dauer.

      Bei mir fällt das mit dem Essen sehr unterschiedlich aus – abhängig von Appetit, Hunger & Zeit. Wenn ich sehr gestresst bin, habe ich keinen Appetit und überspringe auch mal Mahlzeiten. Oder wenn ich gerade konzentriert an etwas arbeite – da kann das Essen dann im Zweifel auch mal ein paar Stunden auf später verschoben werden bis ich mit der Beschäftigung fertig bin. Ausgleichen tut sich das dann quasi automatisch mit Tagen, an denen ich mehr Appetit auf Süßes habe und zwischendurch ’ne Tafel Schokolade esse oder so. Habe ein entspanntes Verhältnis dazu und kenne es eher von Dicken oder notorisch Diätenden, dass die sich da einen Kopf drum machen, wenn sie mal mehr essen. Ok, die essen sicher häufiger als ich zuviel und machen keinen Sport. Deshalb finde ich es amüsant, dass einige das immer für ein Wunder halten, dass man dünn sein kann und trotzdem nicht die Salatblätter zu zählen braucht oder das wieder auskotzt oder was es noch so an netten Unterstellungen gibt.

      Manche Menschen haben beim Körpergewicht durch viele Faktoren schlechtere Startbedingungen um ein niedriges Normalgewicht zu halten. EMN hat das mit der Futterverwertungsstudie ja schon aufgezeigt.
      Bei einem sehr adipösen Menschen, mit dem ich in einer Kindergartengruppe war, ist es z. B. so dass ihn seine Eltern systematisch permanent überfüttert haben. Sobald der den Mund aufgemacht hat wurde ihm quasi etwas zu Essen reingeschoben – zum Ruhigstellen oder weil er sonst verhungern könnte oder weiß der Geier. Schon krass. Der hat kein Sättigungsgefühl und hat von kleinauf massig (weiße) Fettzellen angesetzt. Braunes Körperfett dagegen ist stoffwechselaktiv und wandelt Energie in (Körper-)Wärme um, habe ich mal aufgeschnappt. Jeder Mensch kommt mit einer unterschiedlichen Verteilung von braunem zu weißen Fettzellen zur Welt. Die weißen kann man sich dann zusätzlich später anfuttern, aber weg bekommt man sie nur durch Fettabsaugung. Man kann sie aber leeren durch Abnehmen von Körperfett. Bei den braunen ist es eine Sache der Gene. Je mehr braunes Fett, desto besser.

      Gefällt mir

    • IULIUS sagt:

      Vielleicht hilft ihm Sport treiben, Zucker weglassen und gezielt Eiweiß zu sich zu nehmen.

      Gefällt mir