Offene Beziehungen.

Veröffentlicht: Dezember 21, 2013 in Comics, Mann-Frau-Kram
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Kommentare
  1. Kinch sagt:

    Ich bin voll irritiert, dass diesmal Linki der/die/das Verünftige ist.

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    • Entgegen einiger Verschwörungstheorien hatte ich nie bestimme Rollen für Linksi und Rechtsi vorgesehen😀

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      • Kinch sagt:

        Das schreit nach einer statistischen Auswertung! Möglicherweise kommen da unbewusste Links-Aversionen von dir zum Vorschein *Linkisch Grins*

        BTW: Offene Beziehungen FTW!

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        • Linksaversionen? Verdammt… ich wusste meine geheime Rechtsaffinität kommt heraus :-O

          Ich finde offene Beziehungen interessant. Ich kenne ein paar Leute, die eine haben/hatten und lustigerweise endeten viele davon durch Fremdgehen. Also, dass halt dann doch die eine Regel (nicht küssen, nicht diese Person, nicht mehr als 1x mit derselben Person…) gebrochen wurde. Insofern frage ich mich, ob es oft gar nicht so sehr um den Sex geht sondern (auch) um „ausbrechen“ und was „verbotenes“ tun.
          An sich finde ich das Konzept aber nicht schlecht, auch wenns für mich momentan eher nicht in Frage käme^^

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          • Kinch sagt:

            Hm, hab nur eine wirklich offene Beziehung miterlebt und die endete auch nach dem ersten „Schnackserl” in einem Liebes-Drama. Ich glaube ja, dass die meisten Menschen emotional irgendwie nicht wirklich offene beziehungsfähig sind. Noch weniger polyamori-fähig. Aber allgemein stellen sich Menschen echt schlecht bei Beziehungen an, daher ist das wohl nicht exklusiv für nicht-monogame Beziehungen.

            Ich find‘ das Konzept auch nicht schlecht. Ebenso, wie ich es gesund und natürlich finde, dass man außerhalb der Beziehung noch andere, sehr gute und enge Freunde hat, kann man auch Sex haben, imho. Aber das muss jeder für sich ausmachen.

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            • Beyogi sagt:

              So ein Harem hätte schon was🙂 Wenn Mann denn das ganze Zickendrama vermeiden könnte. ^^ Praktisch ist das Single dasein wohl eher angenehmer…

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  2. Gerry sagt:

    Man sollte generell nie über andere urteilen, und in Frage stellen was richtig oder falsch ist. Wo man doch noch nichtmal weiß, was die wirkliche Wahrheit überhaupt ist -.-

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  3. Aha? sagt:

    Ganz abgesehen davon, dass es mir egal ist, wie andere Menschen Ihr Beziehungs- oder Sexleben gestalten, hinkt dieser Vergleich leider mal wieder gewaltig. Man kann nicht eine freie Entscheidung mit einem angeborenen Körpermerkmal vergleichen. Naja…können tut man schon. Nur macht es keinen Sinn.

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    • Das Problem besteht eher darin, dass du offenbar Probleme hast, die Natur eines Vergleichs zu verstehen und dass dieser nicht notwendigerweise auf JEDEN Bereich des dargestellten Themas passen muss sondern auch auf einzelne Fakten fokussieren kann.

      In diesem Fall geht es nicht darum, warum eine bestimmte Beziehunsform gewählt wird und ob diese nun gut oder nicht gut, frei oder angeboren ist sondern lediglich darum, dass an nicht vim eigenen „Passgefühl“ auf das Passgefühl anderer schließen kan, da diese womöglich ganz andere Bedingungen einbringen. Egal ob diese angeboren oder erworben sind.

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      • Aha? sagt:

        Vergleiche von ungleichen Dinge, bei denen man Gleichheit zb durch Wortspiele (zb Passform) erfindet, fällt in den Bereich des Populistischen. Davon warst Du anfangs recht weit entfernt, da waren die Vergleiche pointiert und scharf beobachtet. Das hat sich gewandelt und darauf habe ich aufmerksam gemacht. Mir deshalb ein Unverständnis der Natur eines Vergleiches anzudichten, ist ebenfalls populistisch. Hast Du das notwendig?

        Definition Vergleich
        „Zwei Objekte vergleichen heißt: sie aufmerksam … mit spezieller Hinsicht auf ihr gegenseitiges Verhältnis betrachten.“

        Vergleichbarkeit
        Vergleichen setzt Gemeinsames voraus. Das bedeutet jedoch nicht, dass die beiden Objekte in Hinsicht auf die Merkmalsausprägung gleich sein müssen. Zum Beispiel sind die zwei Töne C und D vergleichbar, weil sie u. a. das Merkmal/die Variable „Tonhöhe“ gemeinsam haben. Hinsichtlich der Merkmalausprägung sind die Töne jedoch ungleich: C ist ungleich D. Für Zelditch ist diese Regel zusammen mit drei weiteren die logische Grundlage der vergleichenden Forschung.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Vergleich_(Philosophie)

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        • Der Vergleich zielte -wie gesagt- darauf ab, dass man aus der eigenen Perspektive nicht zwingend über die Richtigkeit anderer Entscheidungen urteilen kann. Dies ist bei beiden Beispielen gegeben. WIE diese Perspektive nun entstand ist hier nicht relevant, denn es ging nicht darum, was nun objektiv die Gründe sind für das Zustandekommen der Perspektive.

          Der Vergleich würde nur dann nicht zutreffen, wenn du beweisen könntest, dass es absolut keine unterschiedlichen Bedürfnisse im Bereich Beziehung gibt und jeder Mensch zwingend am glücklichsten ist mit einer monogamen Zweierbeziehung. Dann könntest du den Vergleich als unzutreffend markieren, da du dann sagen könntest „Moment, es gibt tatsächlich in der Realität verschieden große Füße, es gibt aber keine verschiedenen Beziehungstypen.“

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    • Kinch sagt:

      Hä, verstehe ich nicht. Wie kann ein Vergleich hinken? Ein Vergleich ist ein abstraktes Gebilde ohne Bewegungsapperat, folglich kann kein Bewegungsapperat gestört sein und ein Hinken ist ausgeschlossen.

      Deine Aussage macht daher keinen Sinn.

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      • Beyogi sagt:

        Das ist ein Sprichwort. Ein hinkender Vergleich ist ein Vergleich, der so nicht ganz stimmt.

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      • david sagt:

        hehe, trotzdem super Konter, auch wenn Aha ihn mit dem Duden nochmal parieren konnte

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      • Luc sagt:

        @Aha?, Beyogi: Mit seinem anscheinend zu subtilen Einwurf meinte Kinch, dass es manchmal keinen Sinn macht, einen Sachverhalt nur auf der konkret-deskriptiven Ebene zu diskutieren. Auf dieser kann ein Vergleich tatsächlich nie hinken. Wie ihr in dem Fall direkt gemerkt habt, gibt es aber noch abstrakte Meta-Ebenen, in denen der Vergleich dann doch hinken kann, weil es (in diesem Fall) eben nur ein Bild ist und „hinken“ nicht wörtlich gemeint ist.

        Genauso verhält es sich aber auch bei der Frage, ob man offene Beziehungen und Schuhgrößen vergleichen kann. Es ist ein Meta-Vergleich, bei dem nicht die Gegenstände selbst, sondern die moralischen Wertungen verglichen werden („da stimmt doch was nicht“). Deshalb macht es keinen Sinn, dem Vergleich mit Verweis auf die unterschiedlichen Gegenstände vorzuwerfen, er würde hinken. Jetzt verstanden?

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        • david sagt:

          Der Vergleich hinkt aber trotzdem ein bisschen, weil Schuhgrößen eine natürliche Varianz haben und gesunde Beziehungsmodelle, zumindest eben nach Rechtis Meinung, nicht.

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          • Luc sagt:

            Auf der Ebene wird es sicher wieder spannend. Ich habe im weiteren Bekanntenkreis zwar auch einige „offene Beziehungen“ miterlebt, meine Erfahrung deckt sich aber mit denen, die hier bereits angesprochen wurden: es klappt nicht. Ich kenne nicht eine einzige, die an der sexuellen Offenheit nicht letztlich gescheitert wäre. Der Mensch ist sicher nicht für die reine Monogamie geboren, aber ob „offene Beziehungen“ nicht nur ein gesellschaftlicher Zeitgeist sind, der eigentlich der menschlichen Bindungsbiochemie zuwider läuft ist schon eine interessante Frage. In dem Fall hätte Linki mit seiner Wertung recht und der Vergleich würde hinken. Dafür müsste man es natürlich erst einmal diskutieren😉

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            • Luc sagt:

              Äh Rechti hätte recht natürlich.

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            • Aha? sagt:

              Ich habe in meinem direkten Freundeskreis zwei verheiratete Paare mit Kind, die gleichzeitig seit vielen Jahren eine offene Beziehung führen. Gibt es vor allem bei BDSM-erfahrenen Menschen recht oft und funktioniert genauso gut/schlecht wie „normale“ Beziehungen.
              Der Knackpunkt ist wohl, warum man eine offene Beziehung führt. Wenn damit zum Großteil Wünsche kompensiert werden, die der Hauptpartner nicht erfüllen kann/will, funktioniert das auch. Dann wird trotzdem weiter an der Beziehung gearbeitet und es gibt auch keine Eifersucht.

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    • david sagt:

      Also ich ertappe mich bei Erzählmirnixens Comics auch immer wieder mit dem Gedanken „aaaber das ist doch auch was ganz anderes, der Vergleich gilt nicht!!“ bis mir dann einfällt dass Vergleiche der Pointe wegen auch mal leicht hinken dürfen und es im Kontext eines Comics dann auch etwas humorlos und nörgelig wäre, darauf hinzuweisen.

      Darf man halt nicht bierernst nehmen, weil es EMN wohl eher darum geht, zum Nachdenken anzuregen, als eine bestimmte Denke als formal unlogisch und zweifelsfrei bescheuert zu entlarven.

      Letztlich ist aber der Comic natürlich trotzdem umso besser, je zutreffender der Vergleich ist.

      Ich finde sogar, dem rechten kann man aus einer subjektiven Warte bis zum letzten Satz zustimmen. Offene Beziehung ist ja auch „krass“, „nicht normal“, die meisten würden „durchdrehen“.
      Und ob in so einer Beziehung „etwas nicht stimmt“, kann man zumindest diskutieren.

      Ich bin sicher, es gibt funktionierende offene Beziehungen, daher gilt für mich „wenn beide glücklich damit glücklich sind…“ uneingeschränkt, dann brauche ich das nicht werten.

      Aber die (wenigen), die ich kenne waren alle sehr asymmetrisch. Bei einer wollte sie, er hat sich überreden lassen. Bei einer anderen hat er rumgevögelt, sie gar nicht (ging nicht lange gut).
      Und bei der dritten gab es von einer Seite extreme Eifersuchtsdramen und ständig Streit (auch meinem Eindruck nach wegen bestimmter ständig neu auszuhandelnder Sonderregeln).

      Von daher kann man es vielleicht schon in Zweifel ziehen, ob es wirklich mehr als eine Beziehungsform gibt, die gleichberechtigt und mittelfristig mit der menschlichen Natur in Einklang zu bringen ist.

      Aber wahrscheinlich ist auch nicht fair, das produzierte Leid in offenen Beziehungen mit dem in tatsächlich konseqent monogam geführten Beziehungen zu vergleichen. Weil man dann die vielen monogam angelegten Beziehungen ausblendet, die nicht funktionieren.

      Menschen die in offenen Beziehungen leben, würden wahrscheinlich in exklusiven Beziehungen oft fremdgehen. Insofern ist das Modell ein Segen für alle.

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  4. marie sagt:

    Hat dies auf Querbeet rebloggt.

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  5. Egoteaist sagt:

    Hm. Ich habe monogame und offene Beziehungen geführt – aber letztlich empfinde ich offene Beziehungen als die unkonsequentere Form von beiden. Bei beiden Beziehungsformen geht es primär um Exklusivität, um Abgrenzung zu anderen – ob das sexuelle Treue nun mit einschließt oder nicht, ist da sekundär. Eine offene Beziehung gaukelt aber eine Freiheit vor, die eigentlich nicht existiert – denn auch hier geht es um Exklusivität, sonst bräuchte man dieses ganze Konstrukt namens „Beziehung“ überhaupt nicht – deswegen ist diese Form extrem inkonsequent in ihrem Freiheitsbestreben.
    Wer keine Strukturen, keine Regeln, keine Verbote, keine Grenzen will – der kann, wenn er wirklich konsequent bleiben will, keine Beziehung führen – egal ob offen oder monogam. Bei einer offenen Beziehung belügt man sich aber m.E. schlicht selbst.

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  6. St.Elmo sagt:

    Wie hat der alte Fritz gesagt jeder soll nach seiner facon glücklich werden,
    wenn es beide so wollen ist das Ok,

    für mich wäre es nichts, da würden mir die Sorgen wegen Krankheit und „was wenn sie schwanger durch nen anderen wird“ die Freude an der Beziehung zerstören…
    dann doch lieber Freundschaft mit Extras.

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  7. Ich glaube, dass einige das tatsächlich können, viele aber schlicht nicht. Mitunter kommt es dazu, dass es einer meint zu können, es aber nur macht, weil er meint, dass der andere es schon nicht nutzen wird, weil er ja verliebt ist.
    Das endet dann im Drama.

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