Masku-Blogstöckchen.

Veröffentlicht: Dezember 22, 2013 in Mann-Frau-Kram
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Ich habe mir überlegt, ein kleines Blogstöckchen zu werfen und zu schauen, ob es jemand aufheben will. Ich verlinke jetzt keinen, da die üblichen Verdächtigen schon irgendwie darauf stoßen werden. Es geht im weitesten Sinne um euer Verhältnis zum Maskulismus und ist für die gedacht, die sich selbst irgendwo im Bereich Maskulismus verorten oder sich mit dem Thema beschäftigen.

Wenn ihr also Lust habt die Fragen in eurem Blog zu beantworten verlinke ich euren Beitrag am Ende des Blogposts. Ihr könnt es natürlich wie bei den übrigen Blogstöckchen machen und eure eigenen Fragen dann an weitere Teilnehmer stellen, so dass das Stöckchen weiterwandert. OK, hier nun meine Fragen:

1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

7. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

Kommentare
  1. 1.) Häh?
    2.) Ich wurde beleidigt, weil ich etwas positives über Frauen gesagt habe. Der Typ verfolgt mich bis heute!
    3.) Häh?
    4.) Keine Ahnung. Vermutlich scheiße.
    5.) Es muss ALLES noch deutlich verbessert werden. Für alle.
    6.) Aggressivität, Rechthaberei, üblicherweise Abwertung von Frauen.
    7.) Es hat keinen Zweck, darüber zu diskutieren.
    8.) Gar nicht. Ich fände es besser, irgendetwas zu organisieren, was vereint und nicht spaltet.

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  2. […] hat ein Blockstöckchen in die Luft geworfen und wartet ab, welcher der üblichen Verdächtigen darauf stoßen wird. Also […]

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  3. DschinDschin sagt:

    Ich habe Deine Fragen in meinem Blog beantwortet!

    Deine Karrikaturen sind übrigens ganz große Klasse!

    DschinDschin

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  4. Neuer Peter sagt:

    Ich betreibe zwar keinen Blog, aber ich spiele mal mit.

    1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

    Leszek hat die schöne Phrase vom „integralen Antisexismus“ geprägt, die ich sehr schön finde. Mein Maskulismus speist sich aus meiner liberal-egalitären Weltsicht. Auf Gay West habe ich geschrieben:

    „Ich bin entschieden gegen die Diskriminierung von Männern als Männer, weil ich als egalitärer Liberaler gegen jegliche gesellschaftliche Regeln bin, die nicht unterschiedslos auf alle Arten von mündigen Menschen angewendet werden.

    Ich bin entschieden gegen die Diskriminierung von Schwulen als Schwule, weil ich als egalitärer Liberaler gegen jegliche gesellschaftliche Regeln bin, die nicht unterschiedslos auf alle Arten von mündigen Menschen angewendet werden.

    Ich bin entschieden gegen die Diskriminierung von Frauen als Frauen, weil ich als egalitärer Liberaler gegen jegliche gesellschaftliche Regeln bin, die nicht unterschiedslos auf alle Arten von mündigen Menschen angewendet werden.

    Dabei lasse ich genau eine Ausnahme zu: Gesellschaftliche Regeln dürfen diskriminierend sein, solange sie sich bei der Vergabe bestimmter gesellschaftlicher Positionen auf die unterschiedliche Eignung von Personen für diese Positionen beziehen.

    Ich bin also Gleichheitsfeminist und Schwulenrechtler nicht WEIL ich Männerrechtler bin, sondern ich bin Gleichheitsfeminist und Schwulenrechtler AUS DEM SELBEN GRUND aus dem ich Männerrechtler bin.“

    2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

    Ich bin über meine Beschäftigung mit dem Pickup auf Christians Blog gestoßen.

    3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

    Ja. Ich gebe hier aber ungern privates Preis, weil das meiner Anonymität abträglich ist. Ich war in der Vergangenheit aber durchaus öfter durch sexistische Diskriminierung betroffen.

    4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

    Das kommt ganz auf den Maskulismus an. Würde sich der liberal-egalitäre Maskulismus durchsetzen, bräuchte es ihn nicht mehr. Er wäre obsolet und würde sich abschaffen. Was hätte sich geändert? Die sexistische Bevorzugung von Frauen im Beruf und vor Gericht würde der Vergangenheit angehören, es gäbe ein größeres Mitspracherecht für Väter und es würde sich der Bildungskrise der Jungen angenommen.

    Was ich will, lässt sich leicht auf den Punkt bringen: Vollkommene Gleichberechtigung – also eine Abschaffung der Frauenbevorzugung im Beruf, in der Bildung und vor Gericht – und ein Ende der Dämonisierung männlicher Sexualität. Um mehr geht es mir nicht. Ich will keine male supremacy und ich will ganz sicher nicht zurück in die 50er Jahre.

    Es wäre natürlich etwas ganz anderes, wenn sich der reaktionäre Flügel der Bewegung (es sei auf das gelbe Forum verwiesen) durchsetzen würde. Glücklicherweise sind dies Leute aber weitgehend isoliert.

    5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

    Es spielt eine große Rolle. Denn der liberale Maskulismus ist schließlich nichts weiter als die konsequente Fortführung des Antisexismus.

    Rechtlich gibt es wohl keinen Bereich, in dem Frauen als Fraue benachtteiligt sind. Dafür aber gibt es einige, in denen sie eine Vorzugsbehandlung genießen. Dennoch ist das Leben der Frau natürlich kein Zuckerschlecken.

    Hier einige Dinge, die sicherlich verbessert werden könnte:

    – Rezeptfreiheit der Pille danach. Das ist auch ein genuin männliches Anliegen

    – Die Angst und die Unsicherheit vieler Frauen, sich alleine und nachts in bestimmten Gegenden zu bewegen. Die statistische Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Gewalttat zu werden, ist für Frauen zwar deutlich geringer als für Männer, aber erstere leiden unter größerer Angst und einer Einschränkung ihrer Lebesqualität. Hier wäre es von Vorteil, der Vergewaltigungshysterie einen Riegel vorzuschieben.

    – Frauen werden von Vulgärfeministen in die Unmündigkeit gedrängt. In die Rolle des armen Hascherls, das keine Verantwortung übernehmen kann und von den Konsequezen ihrer Handlungen beschützt werden muss. Von Männern. Quoten drücken erfolgreichen Frauen das Stigma des leistungslosen Aufstiegs auf. Als Frau würde mich das massiv stören.

    Dann gibt es natürlich noch einige Probleme, die schlicht mit der Biologie der Frau zusammenhängen und sich nicht leicht ändern lassen:

    – Schwangerschaft und ihre Komplikationen

    – Das rasche Absinken der sexuellen Attraktivität ab einem bestimmten Alter

    – Die massive Schönheitskonkurrenz unter Frauen

    – Körperliche Mali, die für Menschen in Führungspositionen schwer zu überwinden sein können: Geringe Körpergröße, geringeres Stimmvolumen etc.

    6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

    Mit dem reaktionären Flügel der MRAs. Da sind, man muss es ganz klar sagen, einige enorm unangenehme Zeitgenossen unterwegs. Ich kann das gern noch weiter ausführen, aber hier sei nur kurz gesagt: Als Antisexist gehen mir diese Leute ebenso sehr auf den Sack wie Vulgärfeministen.

    7. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

    Im Job halte ich schön die Schnauze, alles andere ist meiner Karriere abträglich.

    Im Freundeskreis schneide ich das Thema sehr, sehr vorsichtig und behutsam an. Die Reaktionen sind unglaublich interessant.

    Rede ich mit Männern (und es sind keine Frauen dabei), ist es, als wäre ein Damm gebrochen. Diese Männer haben vom Wort Maskulismus noch nie etwas gehört, aber es hat sich bei ihnen ein unglaublicher Frust angesammelt, der sich dann Bahn bricht. Das ist mir bisher noch bei fast ausnahmslos jedem Mann so gegangen, mit dem ich geredet habe. Sie sind es leid, dass im Namen der Gleichberechtigung ihre Chancengleichheit beschnitten und ihre Sexualität dämonisiert wird.

    Rede ich mit Frauen, wird sich erst einmal pauschal und effektvoll indigniert über meine Chuzpe, säkularreligiöse Überzeugungen in Frage zu stellen. Die wenigsten dieser Frauen bezeichnen sich selbst als Feministen, aber die meisten sind der Ansicht, die durch feministische Lobbyarbeit durchgesetzen Bevorzugungen schlicht verdient zu haben. Sie haben ein Anrecht auf unfaire Bevorzugung, weil sie diskriminiert werden, irgendwie.

    8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

    Ein großes Op-Ed in einer großen Tageszeitung wäre genial. Wird nur in den nächsten 10 Jahren nicht passieren.

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    • Arne Hoffmann sagt:

      > Ein großes Op-Ed in einer großen Tageszeitung wäre genial. Wird nur in den nächsten 10 Jahren nicht passieren.

      Wetten doch? Wobei: Gab es ja mit drei Seiten in der „Bld am Sonntag“ sowieso schon dieses Jahr.

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    • Gerhard sagt:

      Das was Neuer Peter sagt. Könnte von mir sein. Nur Punkt 2, ich bin auf den Feminismus gestoßen als ich auf der Suche nach Gleichberechtigung war. Und war ziemlich erschüttert über all den Hass und die Ungleichbehandlung auf die ich gestoßen bin. Erst die Beschäftigung mit Genderama und Co haben bei mir den Sinn dafür geschärft, daß außer den augenfälligen Benachteilungen von Männern auch genuine männerrechtliche Forderungen notwendig sind wie zB Männergesundheit. Dinge die wenig mit der Reibung mit dem real existierenden Feminismus zu tun haben, aber genauso von Feministinnen tagtäglich bekämpft wird. Plakativ die Gleichstellungsbeauftragte einer Berliner Uni, die sich gegen Boys Days ausgesprochen hat, weil sie die Vorteile für Mädchen in Gefahr sah.

      Ein Zitat ist meiner Meinung nach noch heraushebenswert:
      „Im Job halte ich schön die Schnauze, alles andere ist meiner Karriere abträglich.“

      Geht mir genauso. Das zur Mär des unterdrückenden Patriarchats.

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    • Neuer Peter sagt:

      @ Onyx

      Onyx lehnt es leider ab, direkt mit mir zu kommunizieren und haut lieber das hier auf Twitter raus:

      „Die Angst von Frauen vor Übergriffen und Gewalt ist „Vergewaltigungshysterie“ (sic). Weil Männer ja öfter Opfer sind. Wisster Bescheid. m(“

      Unsere Gesellschaft schürt tatsächlich eine Angst vor Übergriffen, die Frauen nachts im Park oder in der dunklen Gasse ereilen könnten. Diese sind statistisch gesehen aber enorm unwahrscheinlich. Gleichzeitig schränkt diese Angst Frauen übermäßig in ihrer Lebensqualität ein, weil sie bestimmte Orte zu bestimmten Zeiten meiden oder mit starker Angst konfrontiert sind, wenn sie es nicht tun.

      Die Kosten für Frauen stehen also in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Risiko. Das würde ich gern in ihrem Sinne verbessern.

      So, und jetzt darf Onyx das wieder so spinnen, wie sie möchte. Sie könnte sich natürlich auch auf eine sachliche Diskussion einlassen.

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      • Gerhard sagt:

        Was ist falsch daran, daß Männer öfter Opfer sind? Diese Ignoranz ist leider typisch.

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        • Neuer Peter sagt:

          Onyx versucht, meine Aussage ins Lächerliche zu ziehen, indem sie ihr folgenden Spin gibt: „Weil Männer häufiger Opfer von Gewalttaten sind, ist die Furcht von Frauen vor Gewalttaten unberechtigt.“ Das ist natürlich Blödsinn. Deswegen habe ich das auch nicht geschrieben. Was Onyx durchaus weiß.

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      • onyx sagt:

        „So, und jetzt darf Onyx das wieder so spinnen, wie sie möchte.“

        Damit ist mein Interesse an einer Diskussion mit dir endgültig abgestorben. Wenn unliebsame Stimmen für dich „Spinner“ sind, hast du an einer sachlichen Auseinandersetzung ja wohl auch kein Interesse.

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        • Matze sagt:

          Ein Originaler Onyx!

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        • Neuer Peter sagt:

          Gespielte Empörung zieht bei mir nicht. Ich habe drei Schwestern.

          Spinnen angelehnt an das amerikanische to spin, hier etwa: eine Aussage verdrehen. Also das, was du mit deinem Twitter-Beitrag getan hast. Aber darum geht es ja hier auch nicht. Es geht um deinen easy way out.

          Es hat aber schon eine gewisse Ironie, wie du auf einen Kommentar reagierst, in welchem ich dir vorwerfe, mich absichtlich misszuverstehen, anstatt dich einer sachlichen Diskussion zu stellen: Du missverstehst mich absichtlich und brichst die Diskusion ab, bevor sie begonnen hat.😀

          Frohes Fest!

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  5. EU sagt:

    1. Uninteressant, statische Definitionen gibt es nicht
    2. Über Trennungsväter
    3. Vater zu sein, die Folgen daraus
    4. Hoffentlich nicht derselbe Schwachsinn in Hellblau, der wir jetzt in Rosa und Violett haben
    5. Es gibt immer irgendwelche Gruppen in einer Gesellschaft, für die irgendwas nicht roasrot ist, also auch Gruppen die aus Frauen bestehen. Maskulismus versucht, sich unter anderem ernsthaft um die Gruppe der Männer zu kümmern
    6. Personen vom Krawallrand und ihre typischen Themen
    7. Schlechte
    8. Plakataktionen über Väterthemen, Finanzierung von Studien

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  6. Karl sagt:

    1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

    Beseitigung dieser Religion (Feminismus oder auch Kinderismus) für dumme Kinder.

    2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

    Das war in den 90ern, ich wurde aus einem Lesbencafé rausgeschmissen, weil ich nicht aufhören konnte, über „Schneefrauen“ und überlegene Frauentänze zu lachen.

    3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

    Jo, Falschbeschuldigungen.

    4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

    Es wären halt weiße statt schwarze Rassisten an der Macht. Oder umgekehrt.

    5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

    Unverständlich. Frauen sollten mal das Wörtchen „Emanzipation“ kapieren. Das bedeutet, dass man mal selber die Birne einschaltet und sich als unabhängiges Individuum begreift. Nicht als Trottel, der doch nur wieder Erwartungen erfüllt.

    6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

    So ein Bullshit. Solche Fragen gehören in einen Stuhlkreis, in den man über seine Gefühle reden darf.

    7. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

    Dass man drüber besser nicht reden sollte. Zum Schutz vor Rufmord.

    8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

    Ich würde Arne gerne mal zum Essen einladen. Er hat alles gesagt.

    LG

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  7. […] Ich hebe es gerne auf und beantworte Deine Fragen: […]

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  8. Danke für das Stöckchen, werde morgen darauf antworten.

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  9. Ich bin gerade dabei, mich ins analoge Leben und den Weihnachtsurlaub zu verabschieden. Daher hier nur auf die Schnelle einige selektive Antworten zu einigen Fragen, über die man eigentlich länger nachdenken müßte (nach der Weihnachtspause vielleicht mehr):

    1. DEN Maskulismus gibt es in der Tat nicht. Im Sinne einer sozialen Bewegung ist „mein Maskulismus“ in erster Linie eine Protestbewegung gegen die grundgesetzwidrige rechtliche Ungleichstellung von Männern und – davon nicht trennbar – die moralische Diskreditierung von Männern. Die Kernthemen und -Forderungen des Maskulismus habe ich ja schon auf meinem Blog aufgelistet. Wenn das geschafft ist, kann sich der Maskulismus als Protestbewegung auflösen. Ob es einen darüber hinausgehenden Maskulismus geben kann, ist mir nicht so klar, s. Frage 4.

    4. Ich halte die Geschlechterproblematik für viel sehr zu hochgespielt, das ist ein Kollateralschaden des Feminismus in der allgemeinen Realitätswahrnehmung. Die meisten wirklich wichtigen Probleme haben nichts oder wenig mit der Geschlechterproblematik zu tun. Ein „komplett maskulistischer Staat“ würde die Geschlechterproblematik als zweit- oder drittrangiges Thema ansehen (also so ziemlich das Gegenteil von Gender Mainstreaming), also wäre er auch nicht mehr maskulistisch. Kollektive wären keine Rechtssubjekte mehr, sämtliche Quoten wären abgeschafft. Die verkrampfte Gleichmacherei von Männern und Frauen würde aufgegeben. Es ist viel wichtiger, gegenseitigen Respekt und Wertschätzung als Normalfall zu installieren und nicht mehr Mißtrauen und Mißgunst.

    8. Meine Aktion (vage und provisorisch formuliert): Aufklärung, Unterricht, kritische Distanz. Die feministische Heilslehre, die die meisten Parteiprogramme beherrscht und an den Schulen Prüfungsstoff ist, basiert auf vielen Falschaussagen, getürkten Statistiken, glatten Lügen, freien Erfindungen („das Patriarchat“), falschen Schlußfolgerungen usw., angefangen bei der unbewiesenen These, es gäbe keinerlei relevante biologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Diese Desinformation steckt nach einer ganzen Generation Propaganda tief in den Köpfen drin. Glasnost hat oberste Priorität. Dazu gehört viel mehr kritische Distanz (auch für Maskus ;-)) hinsichtlich der Zuverlässigkeit sozialer Theorien und den zugrundeliegenden Annahmen zur Biologie und Psychologie von Menschen.

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  10. whgreiner sagt:

    1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

    Als Bemühung um die männliche Seite der Gleichberechtigung.

    2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

    Als ich vor 25 Jahren zum ersten Mal erleben mußte, als getrennter Mann und Vater vor Gericht komplett zu einem Menschen zweiter Klasse gemacht zu werden, für den auch die selbstverständlichsten, rechtsstaatlichen Normen nicht mehr existieren. Und das nicht etwa, weil ich mir irgendwas zu schulden kommen ließ – sondern einzig und allein deshalb, weil meine Exfrau für sich und das Kind unanständig viel Geld forderte.

    3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

    Ja: als Gewaltopfer (bis hin zu ärztlich behandlungsbedürftigen Verletzungen und Freiheitsberaubung) und Verleumdungsopfer in der Ehe und als unseriös abgezockter und willkürlich vom Kind entfremdeter Exmann und Vater.

    4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

    Das Label, sonst nichts. Eine totalitäre Ideologie ist so oder andersrum nicht mein Ding – davon will ich als Maskulist doch gerade weg. Wobei man freilich noch anmerken muß, dass staatlicher Sexismus im heutigen – feministischen – Ausmaß ein Novum in der Geschichte ist. So massiv, wie heute der Staatsfeminismus Männer ganz ungeniert und alltagsrelevant diskriminiert, hat das KEINE „patriarchalische“ Gesellschaft jemals mit Frauen gemacht. Im Fall unserer Nachkriegsgesellschaft, die heute so gerne als Paradebeispiel eines verabscheungswürdigen „Patriarchats“ karikiert wird, weiß ich das aus persönlicher Erfahrung, diese Zeit habe ich selber erlebt. Damals hatten Männer und Frauen zwar nicht dieselben, aber unterm Strich annähernd gleichwertige (!) Rechte. Die diesbezügliche Schieflage kam überhaupt erst mit dem Feminismus.

    5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

    Selbstverständlich gibt es auch für Frauen noch viel zu verbessern. Aber, sorry: angesichts der heutigen Gesellschaftsstrukturen nun wirklich nicht unser Bier. Wenn es in Deutschland irgendwann mal genauso viele männliche wie weibliche Gleichstellungsbeauftrage gibt, dann können wir darüber nochmal reden.

    6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

    In alle moglichen, verleumderischen Töpfe geworfen werde ich als Maskulist andauernd, und klar geht mir das gewaltig auf den Sack. Schuld daran sind aber nur zum allerkleinsten Teil Maskulisten selber, und selbst bei diesen wenigen kann ich es meist noch aus dem persönlichen Schicksal heraus nachvollziehen, wenn schon nicht gutheissen. Hat schon mal irgend jemand von Feministinnen verlangt, sich von Vergewaltigungsopfern in ihren Reihen zu distanzieren, bloß weil manche von denen verständlicherweise einen radikalen Männerhass entwickeln?

    7. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

    Von ganz schlechten (noch vor 20 Jahren fast durchgehend, Stichwort „blaming the victims“) bis hin zu zunehmend guten in der Jetztzeit. Die Bereitschaft, der männlichen Seite wenigstens gelegentlich mal zuzuhören, ist in den letzten zwei Jahrzehnten um gefühlte tausend Prozent gestiegen. Der Feminismus ist in der breiten Bevölkerung nicht annähernd so verankert, wie sich das die Gender-Studies-Einpeitscherinnen in ihren steuerfinanzierten Luftschlössern so vorstellen. Die zunehmende Staatsverdrossenheit hat nicht zuletzt auch mit zunehmendem Unverständnis gegenüber diesem ausufernden Staatsfeminismus zu tun.

    8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

    Die dringendste Baustelle wären konkrete Hilfsmaßnahmen für die in unserem Schulsystem drastisch vernachlässigten Jungen. Es kann doch nicht sein, dass bei PISA ein Riesen-Buhei um 14 Punkte Gendergap der Mädchen beim Rechnen gemacht wird, während es gleichzeitig kein Schwein zu interessieren zu scheint, dass Jungen bei der Lesekompetenz um satte 44 Punkte hinten hängen – zumal wenn man weiss, dass Jungen selbst für tatsächlich gleiche Leistung dann auch noch schlechter benotet werden. Da werden die Weichen für komplette Lebensschicksale gestellt: schnurstracks aufs Abstellgleis.

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    • Gerhard sagt:

      „Wenn es in Deutschland irgendwann mal genauso viele männliche wie weibliche Gleichstellungsbeauftrage gibt, dann können wir darüber nochmal reden.“

      Klingt gut. Das nehme ich.

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      • Neuer Peter sagt:

        Ich halte das für den ersten Schritt in Richtung Diskursunfähigkeit.

        Sehe ich auf feministischer Seite oft: „Wenn erst X Frauen in willkürlich ausgewähltem Bereich Y sind, dann werde ich mich vielleicht einmal der male tears annehmen.“

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        • Gerhard sagt:

          Neuer Peter „Ich halte das für den ersten Schritt in Richtung Diskursunfähigkeit.“

          Nun, auch Deine Aufzählungen der Benachteiligung von Frauen (im Westen!) war nicht besonders ergiebig. Insbesondere war da auch nichts, wofür man Feminismus braucht. Ich nicke zwar immer pflichtschuldig ab, daß die Belange beider Geschlechter berücksichtigt werden müssen aber mir ist kein wirklicher Grund für Feminismus aufgefallen. Und ich suche tatsächlich.

          Sachen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zB mögen vielleicht eher Frauen betreffen, schaut man genauer hin so sind es spiegelbildlich die Männer, die zugunsten ihrer Familie auf dieselbige verzichten. Also auch kein Frauenthema, sondern eines das beide Geschlechter betrifft und auch erst gelöst werden kann, wenn Feministinnen in Politik und Medien die Diskussion darüber nicht in einer solchen Schieflage halten. Wo genau also haben Frauen Nachteile? Nenn mich ignorant, mir fällt nichts ein.

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          • Dank der Geschechterrollen, die noch immer teilweise sehr präsent sind, haben es beide Geschlechter durchaus schwer wenn sie einen Beruf ergreifen, der „untypisch“ ist. Sei es die Frau, die in der Technik/baubranche arbeitet oder der mann, der als kindergärtner/geburtshelfer arbeitet.
            Das ist natürlich ein sowohl-als-auch problem, aber ich würde es definitiv auch als Frauenproblem sehen. Zugegeben, mich nerven diese Antikomplimente „Für eine Frau machst du das richtig gut“ schon. So wie sie wohl nen mann auch nerven.
            oder würdest du sowas nicht als problem für Frauen betrachten?

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            • Gerhard sagt:

              EMN: „Dank der Geschechterrollen, die noch immer teilweise sehr präsent sind, haben es beide Geschlechter durchaus schwer wenn sie einen Beruf ergreifen, der “untypisch” ist. […]
              oder würdest du sowas nicht als problem für Frauen betrachten?

              Naja, wie Du selbst schreibst, ist auch das ein Problem für beide Geschlechter. Und wohl sogar spiegelbildlich gleich. Aber eigentlich ist das für mich eine Diskussion von vorgestern, wir sind doch nicht mehr in den 70ern.

              Was übrig bleibt, sind meiner Meinung nach „statistische Vorurteile“. Ich bin in einem techniklastigen Beruf und in meinen Studienzeiten gab es ca 2% Frauen. Wenn mir also eine unbekannte Frau entgegenkommt, so vermute ich sie erstmal in der Personalabteilung, das ist rein statistisch deutlich wahrscheinlicher. Wenn sie aber eine Technikerin ist, so ist sie es halt. „Für eine Frau machst Du das richtig gut“ käme mir nicht in den Sinn. Doch, wenn sie zwei Bierkästen auf einmal trägt.

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          • Neuer Peter sagt:

            „Nun, auch Deine Aufzählungen der Benachteiligung von Frauen (im Westen!) war nicht besonders ergiebig. Insbesondere war da auch nichts, wofür man Feminismus braucht. Ich nicke zwar immer pflichtschuldig ab, daß die Belange beider Geschlechter berücksichtigt werden müssen aber mir ist kein wirklicher Grund für Feminismus aufgefallen. Und ich suche tatsächlich.“

            Das sehe ich ebenso. Ich fand nur die „Wenn, dann reden wir“-Formulierung etwas unglücklich.

            Ich weiß, dass du das nicht so meinst. Ich erlebe dich als sehr gesprächsbereit und aufnahmefähig.

            „Sachen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zB mögen vielleicht eher Frauen betreffen, schaut man genauer hin so sind es spiegelbildlich die Männer, die zugunsten ihrer Familie auf dieselbige verzichten.“

            Ja, die Sau names „Frauen können Beruf und Familie nicht vereinbaren“ wird ja nun schon lange durchs Dorf getrieben. Damit meint man dann entweder, dass Halbtagsmuttis nicht so schnell Karriere machen wie solche Männer, die auch Samstags von 8 bis 22 Uhr arbeiten oder, dass von Karrierefrauen erwartet wird, ebenso viel zu arbeiten wie Männer („patriarchale Anwesenheitskultur“).

            Das ist kein Frauenproblem. Ein Mann, der sich im Job aufreibt, sieht seine Kinder auch nicht. Und ein Mann, der in Teilzeit arbeitet, macht auch keine Spitzenkarriere.

            Das Ganze ist eine Chimäre. Ein klassischer Fall von „I want to eat my cake, and have it, too!“. Besonders scheinheilig ist es, wenn die Geschichte dann noch als Beispiel für Frauenunterdrückung präsentiert wird.

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            • Gerhard sagt:

              Neuer Peter: „Ich erlebe dich als sehr gesprächsbereit und aufnahmefähig.“

              Ich habe mich kein bisschen angepisst gefühlt. Ich bin wohl auch weniger aufnahmebereit als vielmehr in vielen Dingen so sehr mit Dir einer Meinung, daß wir aufpassen müssen nicht als Doppelaccount angesehen zu werden. Aber ich weiß wirklich immer noch nicht welche spezifischen Frauenprobleme tatsächlich unbeachtet einer Lösung harren. Im Gegensatz zu ganz offenkundigen Dingen wie männliche Gleichstellungsbeauftragte.

              Diese gefühlten ständigen Benachteiligungen wie sie Mädchenmannschaft und Co raushauen sind wie der Splitter im Auge gegen den Balken. Selbst das Verbot von langen Haaren bei Männern in der Bundeswehr werden als Frauenfördermaßnahme verkauft. Von Richtern. Das nur weil es gerade das aktuellste Beispiel ist und nicht weil ich hier an dieser Stelle irgendjemand überzeugen muß.

              Zu der Sache mit dem Kuchen paßt auch der Artikel, der bei Tom auseinandergenommen wurde.

              http://tom174.wordpress.com/2013/12/18/frauen-als-hauptverdiener/

              Dazu habe ich mich nicht geäußert, weil ich gar nicht wußte was ich auf den Bockmist von Frau Münch sagen kann. Aber Hauptsache mit „Langfristig werden Frauen in den Chefetagen die Atmosphäre in den Unternehmen verändern“ den alten Satz mit Frauen sind gleicher raushauen.

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              • Neuer Peter sagt:

                „Ich bin wohl auch weniger aufnahmebereit als vielmehr in vielen Dingen so sehr mit Dir einer Meinung, daß wir aufpassen müssen nicht als Doppelaccount angesehen zu werden.“

                Das geht mir zum Glück mit vielen Kommentatoren so. Mit dir, mit Nick, in letzter Zeit auch mit David. Von EMNs Meinungen trennt mich auch kein Haar. Vielleicht gehen wir in Fragen der Pädagokik etwas auseinander, ich bin da eher ein Freund von „tough love“.

                „Aber ich weiß wirklich immer noch nicht welche spezifischen Frauenprobleme tatsächlich unbeachtet einer Lösung harren.“

                Außer den von mir genannten Dingen fällt mir da auch nichts ein. Und von den Feministen kommt leider rein gar nichts. Dabei sollte die Gelegenheit doch für sie eine willkommene sein. Da können sie endlich mal einem Privilegienpenis seine ungerechten Vorteile aufzeigen und was kommt? Nichts. Fühldenk und Geschmolle, dass die eigenen Wahrheiten nicht unhinterfragt anerkannt werden.

                Ich glaube, ich gebe es jetzt auch langsam auf, aktiv zu versuchen mit der „Gegenseite“ ins Gespräch zu kommen. Da ist nichts. Es kommt stets nur eine irgendwie gefühlsbegründete Begriffsvermengung von Gleichberechtigung und Feminismus und eine totale Weigerung, diese Vermengung an der Realität zu messen. Bestenfalls kommt mal ein wahrer Schotte dahergelaufen.

                https://en.wikipedia.org/wiki/No_true_Scotsman

                „Gut, alle bekannten und medial wirkmächtigen Feministen arbeiten der Gleichberechtigung entgegen, aber das ist doch nicht der wahre Feminismus! Der wahre Feminismus ist für Gleichberechtigung! Deswegen darf man ihn auch nicht kritisieren. Du Chauvinist!“

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  11. Martin Domig sagt:

    Du, EMN, mich würden mal deine eigenen Antworten zu diesen Fragen interessieren.🙂

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  12. ViVe sagt:

    Diese Frage

    „5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?“

    ist selbstverliebter Stöckchen-Unfug. Aber Hauptsache, die Frau wurde erwähnt …

    Ein Tenor, den man tagtäglich erleben muss, selbst wenn man es nicht mehr ertragen mag. The Womenz in ihrem rosaroten Ponyhof-Kuckucksheim sind mir eins: vollkommen egal!

    Und ich bin eher gemäßigter Männerrechtler, denn ein Maskulist!
    What about the ‚Menz‘?

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    • ich kenne dich zwar nicht, aber du gehst mir mit deinem ersten kommentar schon auf den eierstock. mimimi.^^

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    • wortschrank sagt:

      Eine wirkllich gerechte Welt werden wir ohne Dialog nicht hinbekommen. Deswegen ist es durchaus wichtig, alle Probleme zu beleuchten. Da gehören für mich als mutmaßlicher Maskulist auch die Belange der Frauen dazu. Solange wir nicht *gemeinsam* Probleme lösen, wird es immer einen Graben geben. Und diesen will ich persönlich nicht. Im Gegenteil.

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  13. […] für EMN 1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus […]

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  14. […] Erzählmirnix stellt ein paar Fragen zum Maskulismus an “die üblichen Verdächtigen”. […]

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  15. Bellator Eruditus sagt:

    »4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?«

    Masku-Blogstöckchen würden besser mit den Weihnachtsferien des hoffnungsfrohen Nachwuchses synchronisiert.

    An Engineer’s Guide to Cats: http://www.youtube.com/watch?v=mHXBL6bzAR4
    An Engineer’s Guide to Cats 2.0 – The Sequel: http://www.youtube.com/watch?v=zsl_auoGuy4

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  16. […] “Ich habe mir überlegt, ein kleines Blogstöckchen zu werfen und zu schauen, ob es jemand auf… […]

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  17. Robin Urban sagt:

    Ich wurde von Arne zwar persönlich aufgefordert, aber vor Weihnachten krieg ich das wirklich nicht mehr hin🙂

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    • Arne Hoffmann sagt:

      Dafür habe ich volles Verständnis, Robin, der Zeitpunkt kam auch für mich etwas ungünstig.🙂

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      • Hm, ja, vor Weihnachten war vielleicht nicht die beste idee^^

        Trotzdem beeindruckend wie viele mitgemacht haben.

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        • Arne Hoffmann sagt:

          Ach wo.🙂 Deine Idee war so gut, dass der Zeitpunkt zweitrangig ist – zumal du so an die Dynamik unserer Blogparade anknüpfen konntest, was zur weiteren Vernetzung unserer Blogs beiträgt. Und wie du siehst, besteht ja ein enormes Bedürfnis, sich an deiner Aktion zu beteiligen. Ich bin dir schon sehr dankbar für diesen Vorstoß.🙂

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  18. jck5000 sagt:

    1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

    Ich bin kein Maskulist. Ich bin libertär. Und Kapitalist. Ich bin genau deswegen gegen Regelungen von so ziemlich allem, vor allem Sozialistischem, und daher gegen den Feminismus. Gesetze, die nicht für alle gleich gelten, halte ich für unfair. Ich bin daher z.B. für ein Zensuswahlrecht, da die Gleichbehandlung von Ungleichem (arm und reich) unfair ist. Gesetze, die irgendwen bevorzugen, sind falsch. Analog Gesetzte, die irgendwen benachteiligen. Ich sehe es aber auf keinen Fall irgendwie als Aufgabe der Gesellschaft, irgendwessen existente oder eingebildete Nachteile auszugleichen – das ist deren Problem. Das sollte aber sicher keine politische Frage sein.

    2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

    Als ich irgendwo „Studentinnen und Studenten“ (oder so) schreiben musste. Ich hielt das für Blödsinn.

    3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

    Außer der nervtötenden Mangelorthographie und -Grammatik und der ständigen antimaskulinen Berieselung durch die Medien – eigentlich nur durch Personalerinnen, die fänden, ich wäre zu „hart“. Und Kolleginnen (dito).

    4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

    Nachdem sich da genauso viele Spinner tummeln wie auf der Gegenseite – wahrscheinlich wird es anders schlecht. Aber sicher besser als jetzt, zumindest ökonomisch. Für die Meinungsfreiheit wird es sicher auch nicht schlechter; die Frage ist,

    5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

    Ich halte die „Rollenbilder“, die der Feminismus / Genderismus schon Schulkindern indoktriniert, für Mädchen gefährlicher als für Jungs. Die Jungs kapieren (vielleicht) irgendwann, dass das Schwachsinn ist, die Mädchen hingegen werden die Erwartungen nur in Ausnahmefällen erfüllen können. Das liegt daran, dass ihnen beigebracht wird, dass immer die anderen Schuld sind – und nicht sie selbst, weswegen sie keine Motivation, nein, nicht einmal eine Begründung haben, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Gibt natürlich Ausnahmen – auch viele Jungs werden das nicht kapieren. Aber selbst Schuld sein.
    Insofern: Die Welt ist mit rosarotem Gift verseucht, was niemandem gut tut. Wenn Frauen durch gesenkte Anforderungen oder Quoten in Positionen kommen ist das schlecht für alle. Ich hätte gerne Feuerwehrleute, die eine Rettungszange halten können – wenn eine Frau aber die Anforderungen der Männer hier erfüllt, gerne. Nur Double Standards gehen nicht. Z.B., dass Frauen nicht in Kapfeinsätze müssen – dann sollen sie bitte nicht zum Militär.

    6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

    Ich möchte mit gar niemandem in einen Topf geworfen werden, und ich mache das auch mit anderen nicht. Soll doch jeder machen, was ihn glücklich macht, solange er nichts von mir will (außer Toleranz, die gebe ich).

    7. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

    Erstaunlich positive (meist nach kurzer Ablehnung). Man darf es nur nicht so nennen und muss öfter mal „Bullshit“ sagen. Kommt aber auf das Gegenüber an, mit einigen braucht man das gar nicht zu versuchen. Ich halte es z.B. für aussichtslos, onyx oben zu erklären, dass sie (?) damit angefangen hat, nicht konstruktiv zu diskutieren.

    8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

    Zeit habe ich. Mit Geld kauft man Medien, ist also das Gleiche wie Reichweite. Dann schaltet man zu jeder dämlichen Propaganda das Gegenteil, bis die kein Geld mehr haben und der Quatsch aufhört. Mit Unterstützung… ich denke mal, ein Dick-Walk wäre ein Anfang. Mit Plakaten wie „Mein Geldbeutel gehört mir“ und so. Mehr als Trollen kann die „Gegenseite“ auch nicht, Argumente verstehen sie nicht… also: Trollen.

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  19. Neutrino sagt:

    1. Das Geschlechterverhältnis wieder vom Kopf auf die Füßte stellen.

    2. Oh je, das wird schon schwieriger, da ich schon in meiner Kindheit merkte, daß meine Mutter meine Schwester bevorzugte. Als ich dann zur Wende auch noch den Zwangsdienst für Männer ableisten mußte, widerten mich Frauen dann lange Zeit einfach nur noch an. Machte dann aber noch ein paar mal den Fehler und ließ mich auf sie ein um festzustellen, daß es nur noch eins zw. Mann und Frau gibt, das mich tangiert (das andere hat der Feminismus zerstört), für das ich besser im voraus bezahle und dann auch weiß, was ich bezahlt habe und eine entsprechende Leistung erwarten darf.

    3. Viele Bereiche betrafen mich und ein paar wenige betreffen mich auch noch weiterhin. Man paßt sich eben den gegebenen Verhältnissen an und geht den zeitgeistgemachten „Problemen“ aus dem Weg.

    4. Wäre das nicht ein gesellschaftlicher Rückschritt? Die Menschheit muß sich im Grunde permanent den Ramen-/Umweltbedingungen anpassen. Dazu gehört auch, daß sie sich weiter entwickelt wozu es am vernünftigsten ist, sämtliche Ismen zu beseitigen und darüber zu wachen, daß sie keinen Einfluß mehr gewinnen.

    5. Meiner Meinung braucht es weder einen Maskulismus noch einen Feminismus um die Probleme, die sich die Frauen ständig neu schaffen, zu verbessern. Die Menschheit muß sich im ganzen weiterentwickeln, damit es auch der Frau besser geht.

    6. Mir geht die Sektiererei/Spalteritis mancher Maskulisten sowie das Eindringen fremder Ismen in den Maskulismus auf die nerven. Im Maskulismus hat weder Sozialismus noch Kapitalismus usw. etwas verloren.

    7. Früher wurde verbal gestritten und heute bemerke ich zumindest im Netz eine Ausgrenzung – man schweigt oder wird verbannt. Offline wird man oft mit Kommentaren wie „man interessiert sich nicht für Politik“ abgeblockt.

    8. Auf dem Mond riesige Planen auslegen, die die Worte „Stop Feminism“ ergeben und bei Vollmond auf der Erde vollständig sichtbar und auch lesbar sind.

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  20. whgreiner sagt:

    Zu (6) ist mir grade noch eine kürzere – und dadurch treffendere – Antwort eingefallen:
    Ich muss mir den Schuh, den man nach mir wirft, nicht auch noch anziehen🙂

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  21. Gerhard sagt:

    Alles für mich überraschend ganz interessant hier. Kam mir dieses Blogstöckchenwerfen bisher doch eher als die Fortführung des Poesiealbums vor.

    Wer mir fehlt und sowieso viel zu wenig schreibt ist der Stadtfuchs. http://stadtfuchsensbau.wordpress.com/

    Wie beschwört man ihn?

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  22. […] Erzählmirnix warf ein Blogstöckchen mit maskulistischen Fragen und weil ich vor kurzem darüber jammerte, nie mit Blogstöckchen bedacht zu werden, muss ich darauf nun reagieren, wenn ich persönlich aufgefordert werde. […]

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  23. Robin Urban sagt:

    Habe es dann auch mal geschafft🙂

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  24. […] hat auch das EMN Blockstöckchen aufgenommen. Sie schreibt da unter […]

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  25. […] jetzt schon viele mitbekommen haben dürften, hat Erzählmirnix ein Maskustöckchen in die Luft geworfen und einige haben den Wunsch geäußert, diese Fragen auch […]

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  26. Fx sagt:

    Bei mir funktioniert die Stöckchendressur leider nicht (mehr). Und schon gar nicht, wenn die holde Dresseuse nicht einmal Sex in Aussicht stellt.

    „Das Grundprinzip von Sex als Belohnung ist bei allen Frauen gleich: Sie bieten sich dem Mann an, indem sie ihre Reize betonen, machen ihn lüstern, und wenn er dann brav seine Dressurkunststückchen vor zeigt, schenken sie sich ihm.“ (Esther Vilar in „Der dressierte Mann“)

    http://wikimannia.org/images/Esther-Vilar_Der-Dressierte-Mann.pdf

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  27. […] Femen-Aktion im Kölner Dom und der frohen vaterlosen Weihnacht mit Nivea, habe aber nun das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix dazwischengeschoben. Lest […]

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  28. […] ich mittlerweile selber nicht mehr so ganz durchblicke, wer nun wie auf das Blogstöckchen geantwortet hat, habe ich mich dazu entschlossen hier eine kurze Übersicht zu […]

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  29. Habs auch mal ausgefüllt. Vielleicht trägts ja zu etwas mehr Verständnis bei. http://www.aranita.de/blog/2014/01/02/masku-blogstoeckchen/

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  30. Rexi sagt:

    „1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?“

    I have no idea.

    „2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?“

    Im Netz. Und ich war ehrlich gesagt erschüttert.

    „3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?“

    Ehrlich gesagt, nein, nicht persönlich. Aber dass die Wehrpflicht in Österreich immer noch nicht abgeschafft ist und immer noch einseitig nur für Männer gilt, macht mich wütend.

    „4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?“

    Bitte nicht. Ich will nicht leben, wie Eva Herman es als ideal ansieht. Eher gebe ich mir die Kugel oder ziehe auf einen anderen Planeten. Ich will mit Geschlechterthemen durch den Staat überhaupt nicht konfrontiert werden. Die Regelungen, denen wir unterliegen, reichen mir voll und ganz aus, bzw. sind mir eigentlich schon zu viel.

    „5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?“

    Ist sie nicht. Man braucht nur ein kleines Stückchen aus unserer weißen heilen Welt hinauszugucken. Der Maskulismus ist ein kleines, unbedeutendes Lichtlein und spielt zum Glück keine Rolle dabei, aber ärgerlich genug, dass manche „Maskulisten“ jegliche Unterdrückung von Frauen auf der Welt oder in der Geschichte herunterspielen oder gar leugnen.
    Werbung ist auch häufiger Frauen gegenüber sexistisch, als Männern, und gläserne Decken entdecke ich auch hier und da. Wobei ich nicht glaube, dass „das Patriarchat“ daran schuld ist. Es ist eher die, ähm, Vetternwirtschaft, die in manchen Firmen betrieben wird. Den Eindruck habe ich jedenfalls.

    „6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?“

    – Das Überhöhen des männlichen Geschlechts. Vielleicht treibe ich mich zu wenig unter radikalen Feministinnen herum, aber dieses stinkende Eigenlob, das manche Maskulisten an den Tag legen, habe ich von (mir bekannten) Feministinnen überhaupt noch nie gehört.
    – das Herumschleudern mit Halbwissen (gerne biologischer Natur) und das Leugnen oder Herabwürdigen von Gegenindizien.
    – selbstverständlich die negative Haltung gegenüber Frauen, auch welchen, die nicht feministisch eingestellt sind.
    – PU. Und der hinkende, nein, querschnittsgelähmte Vergleich mit Schminken und Wonderbra.

    „Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?“

    Durchwachsene. Mit einigen Maskulisten lässt es sich gut reden, aber andere sind auf unsägliche Art und Weise herablassend, arrogant und selbstgefällig, dazu kommt noch frauen- und fremdenfeindlich und homophob.

    „8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?“

    Keine Ahnung. Vielleicht eine, die die Wehrpflicht in Österreich abschafft oder zumindest für beide Geschlechter einführt, Exhibitionismus auch für Frauen und Beschneidung auch bei Buben strafbar macht und schädliche Stereotype vom unfähigen Vater abschafft? Die Quote darf meinetwegen auch abgeschafft werden. Denn wirklich: warum nicht auch in Berufen wie Müllabfuhr, Bergwerk, Bohrinsel oder Kanal/Klempnerarbeit?

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    • Rexi sagt:

      Nachdem man auf deinem Blog nicht kommentieren kann, hätte ich aber jetzt trotzdem eine Frage: seit wann bist du als Informatiker von der Quote betroffen? Insbesondere in Österreich? Das würde mich jetzt mal interessieren. Selbstverständlich mit Quellenangabe.

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      • Ge sagt:

        Rexi, ich bin zwar nicht der Waldrufer und auch kein Österreicher, aber ich helfe gerne aus. Auch wenn ich nicht so recht glauben mag, daß diese Frage ernst gemeint ist.

        Nach dem AGG ist es völlig ok, bei gleicher Eignung eine Frau zu bevorzugen. Wobei „gleiche Eignung“ umso schwammiger ist, umso mehr Einfluß die Gleichstellungsbeauftragte hat. Es gibt interne Regelungen, die besagen, daß unbedingt auch Frauen zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden müssen, wenn sie sich denn bewerben. Hast Du also 100 Bewerbungen, davon eine Frau und willst 10 einladen, so ist die Frau dabei. Unabhängig von solchen Regelungen ist der Druck allgemein groß, Frauen insbesondere in bessere Stellungen hineinzubringen.

        Das führt ganz besonders in männlich dominierten Berufsfeldern zu einer Bevorzugung von Frauen. Ganz insbesondere in den wenigeren, besseren Jobs in denen es natürlich so gut wie keine Frauen gibt. Du hast 5 Bewerber für die Leitungsposition und davon ist eine eine Frau? Hurra, na endlich. In der Hierarchiepyramide sind oben eben nicht soviele Plätze und die sind natürlich hauptsächlich von Männern besetzt. In diese Spitze kommst Du als Mann eben nicht mehr rein, wenn Frauen bevorzugt werden. Übrigens, in meinem Studiengang war der Frauenanteil bei maximal 5%. Die Gleichstellungspläne sind auf Grün bei 50%.

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  31. Jasmin sagt:

    Hey🙂 Als erstes möchte ich sagen, dass ich unglaublich gerne deinen Blog lese🙂 Viele Comics würde ich genau so unterschreiben😉 Aber deine Einstellung zum Maskulinismus habe ich noch nicht ganz verstanden … Ich sehe eher, dass Maskulinisten oft dumme Klischees über Frauen verbreiten und bestimmte Tatsachen (wie den Einkommensunterschied, die hohe Vergewaltigungsrate, die Häufigkeit, mit der man als Frau respektlos behandelt wird, usw) einfach bestreiten und argumentieren, diese Tatsachen würden von den Medien nur Überdamatisiert (was teils auch stimmt) und Frauen haben es sooo viel leichter als Männer, die immer benachteiligt werden. Nichts gegen maskulinismus an sich, dieser ganze Gender political Correctness Scheiß kotzt mich auch an, und ich denke auch, dass bei gewissen Gebieten wirklich Verbesserung nötig ist, aber im Endeffekt ist es doch nicht großartig anders als Feminismus. Wäre es nicht viel besser, sich für BEIDE Geschlechter einzusetzen? Das ist jetzt nur meine persönliche Erfahrung mit Maskulinisten … Deshalb würde ich einfach gerne wissen, was du darüber denkst, welche Erfahrungen du gemacht hast, wo du denkst, dass Verbesserungsbedarf besteht … ?

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    • Hallo Jasmin,

      schön, dass Du hier bist. Da EMN offenbar gerade keine Zeit hat, möchte ich Dich als Blogtroll herzlich willkommen heißen.

      Ich möchte Dich auf ein paar Unstimmigkeiten in Deinen Ausführungen aufmerksam machen:

      – dass Maskulinisten oft dumme Klischees über Frauen verbreiten

      Das ist zwar nicht unwahr, aber eher die Ausnahme. Eigentlich sind es Feministen, die dumme Klischees über Frauen verbreiten. Die wenigsten Männerrechtler haben Probleme mit Frauen, allerdings mit Feministen. Die Kritik im Feminismus ist dabei, „dass Feministinnen das Verstümmeln kleiner Kinder als Initiationsritus haben, dass Feministen Rufmord straffrei haben wollen, wenn eine Frau das Opfer (also diejenige, die ihn begeht) ist, und dass sämtliche Banküberfälle in Deutschland zwischen 1968 und 2014 nachweislich von Feministinnen begangen wurden, um Begegnungsstätten zu finanzieren, in denen Frauen mit Keulen mit rostigen Nägeln auf Männerpuppen einschlagen.“

      [Quelle: http://goo.gl/h8uoWG%5D

      Es sollte offensichtlich sein, dass sich das nicht gegen Frauen im Allgemeinen, sondern nur gegen Feministen im Speziellen richtet.

      Du hast allerdings noch ein paar weitere „Tatsachen“ genannt, die schlicht keine Tatsachen sind – und vor allem auch nicht ignoriert werden.

      Das wären konkret:

      – „der Einkommensunterschied“, der nach aller Wahrscheinlichkeit nicht am Geschlecht liegt, sondern daran, dass Frauen weniger (als Gesamtheit in jedem Sinne) arbeiten, und das in schlechter bezahlten Jobs. Liebe Frauen: Geht arbeiten.

      – „die hohe Vergewaltigungsrate“, die eine faktisch in allen zivilisierten Ländern enorm sinkende Vergewaltigungsrate ist und im Vergleich zu den meisten anderen Verbrechen zudem sehr selten. Vergewaltigung kommt in etwa so häufig vor wie Geldfälschung, und ich glaube, dass niemand ein großes Falschgeldproblem in Deutschland sehen wird – oder?

      – „die Häufigkeit, mit der man als Frau respektlos behandelt wird“, ist im Vergleich mit der Häufigkeit, mit der man als Mann respektlos behandelt wird, inwiefern höher? Würde da eine Befragerin, die mich fragt, wie oft ich mich respektlos behandelt fühle und ihr sage, sie soll jemand anderem die Zeit stehlen, dazuzählen?

      Dann kommen die „Behauptungen“, nämlich dass

      – „Frauen haben es sooo viel leichter als Männer“, zu der ich kein irgendwie nützliches Gegenbeispiel kenne – du kannst mich gerne in ein schickes Lokal einladen, um mir das Gegenteil zu erklären, gleich nachdem Du mir erklärt hast, wo denn der „nur für Männer“-Rhetorikkurs an der nächsten Uni ist.

      – „Männer, die immer benachteiligt werden“, was natürlich nicht stimmt und auch niemand behauptet. Dass Männer diskriminiert wurden und werden, zB beim Sorgerecht, Umgangsrecht, Wehrpflicht, Gewaltschutzgesetz etc. hingegen ist schwerst zu bestreiten. Gilt übrigens auch für die Noten kleiner Jungs bei gleichen Testergebnissen in unabhängigen Tests.

      Zum Rest:

      – „Nichts gegen maskulinismus an sich,“

      warum nicht? Nach Deiner Darstellung sind das nur rumjammernde, lügende Idioten.

      – „dieser ganze Gender political Correctness Scheiß kotzt mich auch an,“

      Willkommen in meiner Welt der faschistischen, frauenhassenden, homophoben Neonazi-Reaktionäre?!

      – „und ich denke auch, dass bei gewissen Gebieten wirklich Verbesserung nötig ist,“

      ich nicht. Wobei – doch – Feministen und Maskulisten könnten aufhören rumzujammern und mal was sinnvolles tun. Nein, rumjammern ist nichts sinnvolles.

      – aber im Endeffekt ist es doch nicht großartig anders als Feminismus.

      Doch, der Mainstream-Maskulismus ist gegen reale Benachteiligungen, während der Feminismus sich gegen imaginäre Benachteiligungen einsetzt. Das Gros der Maskulisten (oder was auch immer wer auch immer darunter versteht) kennt den Unterschied zwischen Nachteil und Benachteiligung und den zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung. Das Gros der Feministen ignoriert das völlig.

      – Wäre es nicht viel besser, sich für BEIDE Geschlechter einzusetzen?

      Wozu? Fehlt dir was? Mir geht’s gut, meiner Frau geht’s gut, meiner Mama geht’s gut, meinem Papa geht’s gut, meinen Freunden geht’s gut. Nur meinem arbeitslosen, saufenden Schwager geht’s nicht gut, und das ist ganz alleine seine Schuld. Oder willst Du das auf die offenbar nutzlosen Bemühungen von Psychologen, Psychiatern, Sozialhelfern und wasweißichnochwem der letzten zehn Jahre schieben? Oder am Ende seine Mama? Die leidet sehr.

      – „Deshalb würde ich einfach gerne wissen, … wo du denkst, dass Verbesserungsbedarf besteht … ?“

      Die zunehmende Verdummung der Gesellschaft,
      die weitverbreitete Akzeptanz dieser Verdummung,
      die staatliche Förderung von Verdummung und Akzeptanz,
      die zunehmende Erwartungshaltung von Gesellschaftselementen, die nichts zur Gesellschaft beitragen,
      die staatliche Förderung solchen Verhaltens,
      die Ignoranz bezüglich des Versagens sozialistischer Systeme in der Vergangenheit,
      die Ignoranz bezüglich des Versagens sozialistischer Systeme in der Gegenwart,
      die künstliche Aufrechterhaltung sozialistischer Systeme (v.a. durch)
      die „Bankenrettung“,
      den Euro,
      das Geldsystem im Allgemeinen,
      die Rentenlüge,
      die Medien, die dazu nichts sagen,
      die Medien, die statt etwas dazu sagen, lieber die dummen Massen mit der Oscarverleihung beglücken,
      die Medien, die lieber was von Patricia Arquettes ganz toller Gleichberechtigungsrede erzählen- ohne zu erwähnen, dass die Frau letztes Jahr mehr verdient hat als der Durchschnittsamerikaner (m) in seinem Leben – und so tun, als wäre das (was?) ein echtes Problem,
      die Tatsache, dass ich im einzigen Land auf diesem Planeten lebe, wo ich keine Waffe zuhause haben darf (einfach so),
      dass ich mich nicht gegen die marodierenden Horden verteidigen können werde, sobald der Staat zusammenbricht,
      die Tatsache, dass ich mich nicht gegen den marodierenden Staat verteidigen kann, bevor er zusammenbricht,
      dass nichtmal zu meiner Zeit in Schulen gelehrt wurde, dass Staaten immer zusammenbrechen,

      … jetzt fängt es dann von vorne an.

      Ich frage mich gerade, wie ich nachts ruhig schlafen kann. Aaaah… das macht die Liste natürlich einige Punkte länger:

      die Tabaksteuer
      die Alkoholsteuer
      die Grundsteuer
      Flaschenpfand
      die Überlegungen des Verkehrsministeriums, eine Nutzungsgebühr für deutsche Seeschifffahrtsstraßen für alle in D registrieren Boote zu erheben, unabhängig davon, dass ich nur türkische (zahle ich gerne) und griechische (zu unfähig, was zu berechnen) Seewege benutze

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    • Ich habe jetzt ein paarmal angesetzt zu antworten, aber es ist ein komplexes Thema und schwer in einem Kommentar zu beantwortn. In kurz:

      Grade das was du sagst, der Paygap, die „hohe Vergewaltigungsrate“ sind m.E. ein Teil der feministischen Glaubenssätze, die Frauen mittlerweile eher schädigen. Der Paygap existiert so nicht, bzw. ist auf andere Arbeiten und Arbeitszeiten rückführbar. Die Furcht vor Vergewaltigung wird derartig überdramatisiert, dass Frauen wegen eines minimalen Risikos ihr Leben einschränken. Sowas zu verbreiten und damit Frauen in eine Opferposition zu drücken ist das Letzte, was Frauen hilft. Dazu kommt, dass es nunmal biologische Unterschiede gibt, allein in Hormonen und Körperkraft, was wiederum dazu führt, dass statistische Unterschiede existieren. Es ist eine gute Sache, dass mittlerweile Frauen, die nicht der klassischen Weiblichkeit entsprechen die Möglichkeit haben, ihren Weg zu gehen, ohne in irgendwelche strikten Rollen gepresst zu werden. Was der Feminismus aber jetzt anstrebt, nämlich für „Gleichheit“ zu sorgen, führt dazu, dass wiederum andere Frauen in etwas gezwängt werden, das nicht für sie passt. Denn es bedeutet, dass man massiv Druck ausüben muss um Frauen „männlicher“ zu machen, auch wenn viele das gar nicht wollen und sich in der „klassischen frauenrolle“ wohl fühlen. Ich habe zu den Themen auch schon Blogs geschrieben (Stichwortsuche „Feminismuskritik“)

      Maskulismus ist auf einer persönlichen Ebene auch nicht wesentlich besser als Feminismus, aber ich denke, es braucht ein gewisses „Gegengewicht“ zu dem was der Feminismus predigt. Ich will persönlich weder in einer maskulistischen noch in einer feministischen Welt leben. Wie man an meinen Blogthemen auch merken dürfte, vertrete ich sowohl klassisch „feministische“ Positionen (rezeptfreie Pille danach, bessere Opferhilfe für Vergewaltigungsbetroffene, rechtliche gleichstellung Homosexueller, Akzeptanz gegenüber Transsexualität, etc) als auch „maskulistische“ Positionen (gegen Beschneidung, bessre Unterstützung männlicher Vergewaltigungsopfer, etc), denn beides lässt sich nicht trennen. Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, wie man seine Zeit damit verschwenden kann, ewig darüber zu streiten wer nun das unterdrücktere Geschlecht ist anstatt sich um konkrete Verbesserungen zu bemühen. Aber das ist ja unmöglich, denn wenn man eine Ungerechtigkeit für ein Geschlecht beseitigt (z.b. verhindert dass kleinen Jungs ein Stück Penis abgeschnitten wird) und das ist aber das privilegiertere Geschlecht, dann -ohmeingott- hat man durch die Beseitigung dieser Ungerechtigkeit das Geschlecht ja NOCH PRIVILEGIERTER gemacht, und das geht ja mal gar nicht. Wenn dem kleinen Tim der Penis verstümmelt wird, dann ist das schließlich ein fairer Ausgleich dafür, dass Tina von einem Grabscher belästigt wurde.

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  32. Neutrino sagt:

    „Grade das was du sagst, der Paygap, die “hohe Vergewaltigungsrate” sind m.E. ein Teil der feministischen Glaubenssätze, die Frauen mittlerweile eher schädigen.“

    Das sind nicht nur Glaubenssätze der Feministen (m/w) sondern wurden durch die jahrzehntelange Propaganda in die Hirne der Schlafschafe gepumpt.

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  33. Sualtam sagt:

    Ich beantworte das Blogstöckchen mal einfach so, weil mir grad langweilig ist.

    1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

    Jede Bevölkerungsgruppe hat so ihre Benachteiligungen und Probleme. Es ist äußerst wichtig im Sinne einer echten Emanzipation, dass jede Gruppe ihre Probleme selbst löst, statt auf paternalistische Wohltaten Seitens des Staates angewiesen zu sein oder sich von größeren Ideologien, wie dem Feminismus vereinnahmen zu lassen.
    Maskulinismus ist daher das Streben der Männer sich gegen ihre Benachteiligungen aufzulehnen und sich von den Zwängen seitens der Kultur und den Frauen zu emanzipieren.

    2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

    Internet. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mehr ganz genau wie. Aber es waren glaub ich youtube videos.

    3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

    Ja, Beschneidung. Das man mir die Möglichkeit genommen hat sexuelle Lust voll und ganz zu erleben und das Frauen es noch toll finden und von mir wird dann erwartet, dass ein bisschen weibliche Bestätigung eine Genitalverstümmelung wieder gut machen würde.

    4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

    Dann wäre die Demokratie abgeschafft. Wenn eine Ideologie so viel Macht hat, kann das niemals gut sein.

    5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

    Die meisten Benachteiligungen und Probleme von Frauen treffen auch Männer, da die geschlechtsspezifischen schon in der Vergangenheit beseitigt worden sind. Daher können wir uns bei den bestehenden zusammentun für eine bessere Gesellschaft.
    Der Maskulinismus sollte dafür Sorgen, dass wir uns wieder in erster Linie als Menschen sehen und das Männer und Frauen gemeinsam nach Harmonie streben. Wobei zuerst der Konflikt kommen muss. Denn subjektiv wird sich für Frauen nie etwas verbessern, wenn sie nicht ihre Vorteile als solche erkennen und denken, dass ihnen alles möglich als Geburtsrecht zusteht.

    6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

    Traditionalisten. Die Zahnpasta kann man nicht mehr in die Tube zurück stopfen. Außerdem jede Form von dummen, verlogenen oder einseitigen Personen.

    7.Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

    Von Männern: Wollten es erst nicht wahrhaben, aber sobald man mal im Internet einen Beleg bringt, bricht das Eis und sie kommen mit ihren eigenen Geschichten.

    Von Frauen: Reagieren positiv, aber man merkt, dass sie das entweder nicht richtig ernstnehmen oder nur ihre traditionalistische Linie fahren. Feministinnen und Lesben sind besser als ihr Ruf. Ich geb mich mit der ideologisch-verblendeten Sorte aber nicht ab und diskutiere nur mit denen ich befreundet bin.

    8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

    Ich würde zunächst konkrete Hilfe für Männer einrichten. Für häusliche Gewalt, Obdachlose, Junkies und Kriminelle.
    Dann mit Filmen und Büchern Geschichten erzählen, die Männer so darstellen, dass man mit ihnen Empathie hat (wie auch immer das gehn soll).
    Letztlich muss wieder das Verhältnis von Männern und Kindern normalisiert werden, damit die zukünftige Generation nicht so empfänglich für Männerhass ist, weil sie postive Männlichkeit kennt und so dem Sexismus eigene Erfahrungen entgegensetzen kann.

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  34. […] des Begriffs Maskulismus (im Rahmen der Beanwortung von “8 Fragen zum Maskulismus” von Erzählmirnix, meine Antwort […]

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