Geschmacksfragen.

Veröffentlicht: Dezember 29, 2013 in Comics
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schokolade

Kommentare
  1. Bao sagt:

    ICh glaub den muss ich mal bei einer passenden situation bringen😀

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  2. Ralph sagt:

    Sehr geil😀

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  3. gracuch sagt:

    Ich hab schon im zweiten Panel geahnt, worauf es hinauslaufen wird xD sehr geiler Comic!

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  4. Da vollkommene Asexualität sich genetisch schnell aus dem Genpool sortieren würde finde ich die Ursprünge schon interessant.
    Asexualität spricht aus meiner Sicht dafür, dass wir Sex auf einer sehr biologischen Ebene verstehen und es ohne diese schlicht keinen Sinn für uns macht. Hatte dazu mal was geschrieben:
    http://allesevolution.wordpress.com/2012/09/15/asexualitat/

    Eine Therapie dürfte dann relativ sinnlos sein: Oder gibt es da tatsächlich was?

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    • Es gibt vieles was fortpflanzungstechnisch keinen sinn macht. angeborene unfruchtbarkeit beispielsweise oder eben auch homosexualität. trotzdem existiert es und aus meiner sicht besteht kein therapiebedarf solange die menschen selbst kein problem damit haben.
      wäre ja ähnlich als wäre jemand unfruchtbar und man stopft ihn mit hormonen und therapien voll obwohl derjenige gar keinen kinderwunsch hat. solange es passt, ist es doch ok.

      was anderes wäre es, wenn die person zwar das bedürfnis nach sex hätte, aber durch irgendwas daran gehindert würde, das auszuleben. dann gebe es schon therapiebedarf.

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      • @EZM

        Homosexualität kann man ja evolutionär ganz gut über die Vorteile bei Verwandten erklären.
        Und Unfruchtbarkeit und Asexualität kommen denke ich in so geringen Zahlen vor, dass man sie evolutionär nicht begründen muss oder?

        Ich sehe auch keinen Therapiebedarf. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass einige Leute Probleme bekommen, weil sie vielen anderen wie Aliens vorkommen, weil das „Paarungsverhalten“ im weiteren Sinne so viel unseres Verhaltens ausmacht.

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        • gracuch sagt:

          Wenn der Leidensdruck aus dem Stigma resultiert, dann muss man gegen das Stigma vorgehen, und nicht gegen die Betroffenen.

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          • St. Elmo sagt:

            Wenn man mal den Gedanken zu Ende denkt, kommt man zu dem Ergebnis, dass man das so Pauschal nicht sagen kann.

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              • St. Elmo sagt:

                Ich könnte jetzt ja ganz schweres Geschütz auffahren, mach ich aber nicht.
                Deswegen ein harmloses Beispiel… extremes Über- oder Untergewicht,
                dass dies auf Dauer nicht gut für die Gesundheit ist, ist eine Tatsache.
                Es bringt der betroffenen Person aber nichts wenn man ihr vorlügt, dass mit Ihrem Gewicht alles Ok ist, da sie sich dann nicht mit diesem Gesundheitsrisiko beschäftigen muss.

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                • Juli sagt:

                  Was mich interessieren würde: Wo siehst du denn die gesundheitlichen Nachteile bei Asexualität bzw Homosexualität, wenn du das schon mit Gewichtsproblemen vergleichst? Die einzigen Probleme, die ich bei einigen wenigen meiner Freunden sehe, sind die psychischen, die durch die soziale Abgrenzung und Stigmatisierung entstehen. Und da gebe ich gracuch vollkommen recht; hier wäre es um einiges sinniger an die Ursache (sprich: das Stigma) vorzugehen.

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                • hättest du lieber schweres geschütz aufgefahren, denn so ist das beispiel einfach nur doof. 1. steht das gewicht bekanntermaßen im zusammenhang mit gesundheit. du kannst nicht wahllos verhaltensweisen pathologisieren, die nicht der norm entsprechen oder die du subjektiv irgendwie doof findest. oder gibt es irgendeine logik, der zufolge asexualität zu erkrankungen führt oder sonstwie gesundheitsschädlich ist? du könntest ansonsten auch sagen, dass morgendliches zeitungslesen schlecht ist, das wäre ähnlich sinnvoll.

                  2. musst du vermutlich keiner person sagen, dass sie dick ist oder dass ihr dicksein gesundheitsschädlich ist. das ist mittlerweile ein permanent gehörtes allgemeinwissen und wenn du doch das bedürfnis verspürst, menschen auf diese fakten hinzuweisen, dann vermutlich, weil du ihnen eins reindrücken willst. es ist somit weder nett noch sinnvoll sondern nur scheiße – genau wie wenn man asexuellen leuten sagt, dass ihre asexualität irgendwie unnormal ist. ist ja nicht so als würde man automatisch geil davon, wenn jemand einem sagt, dass man sex haben sollte.

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                  • St. Elmo sagt:

                    Ich hatte dick nur wegen dem vorherigen Thema von ENM gewählt, hätte doch lieber Pyromanie nehmen sollen.

                    Schweres Geschütz wäre Pädophilie (im sinne vom StGB) gewesen.

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                    • hinkt genauso. beides sind beim ausleben der veranlagung straftaten und schaden anderen menschen. wo ist der schaden bei asexualität?

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                    • IULIUS sagt:

                      „wo ist der schaden bei asexualität?“

                      In unserer Welt vielleicht nicht mehr. Nur stell Dir mal in alten Zeiten einen kleinen Stamm vor, bei denen mehrere Frauen asexuell sind. Der Stamm dürfte gegenüber anderen Stämmen weit ins Hintertreffen geraten und aussterben.

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                    • in früheren zeiten wars auch mal ziemlich out, kein nazi zu sein. trotzdem ist das heute nicht verpflichtend.

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          • Das Stigma von Asexualität abzubauen stelle ich mir sehr schwer vor. Weil es eben so einen grundlegenden Unterschied macht. Ich könnte mir aber auch hier – ebenso wie bei der Homosexualität – vorstellen, dass eine Darlegung der biologischen Vorgänge das Verständnis erhöht

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            • gracuch sagt:

              Da stimme ich dir zu, aber wie ich in den Kommentaren zu deinem Blogpost über das Thema gelesen habe, werden sich auch dann Leute nicht damit zufrieden geben. Allein schon die Diskussion über „richtige“ und „flasche“ Asexualität finde ich ermüdend.

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        • ich denke, so selten ist asexualität gar nicht. es ist vermutlich schwer, sich da zu „outen“ und ich vermute, es gibt so einige, von denen man das gar nicht denkt. da asexualität kaum ein thema ist in der gesellschaft werden viele denken, es stimme was mit ihnen nicht und versuchen, sich anzupassen.

          asexualität kann ich mir für den gruppenzusammenhalt vorteilhaft vorstellen, da dann personen ausserhalb der konkurrenz mitlaufen und vielleicht eine angespannte atmosphäre beruhigen können. vielleicht ist es auch ein mittel um überbevölkerte populationen zu verkleinern?

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  5. St. Elmo sagt:

    Dachte nach Bild 2 das es um Vegetarismus oder Veganismus geht…

    Asexualität…da gibts immer mal wieder Zeitungsartikel die über zunehmende Asexualität unter heutigen Koreanischen und Japanischen jungen Erwachsenen… finde jetzt gerade keinen Link😦

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  6. Mike Macke sagt:

    Asexualität – wird das nicht teilweise von Führungspersönlichkeiten sogar verlangt (Tip: Kath. Kirche) oder zumindest gewünscht (Mönche / Nonnen, egal welcher Glaubensrichtung)?

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    • gracuch sagt:

      Nope, was du meinst ist das Zölibat, also eine religiös verlangte Enthaltsamkeit. Und während Enthaltsamkeit eine bewusste Entscheidung gegen die Ausübung seiner Sexualität ist, ist Asexualität das Fehlen einer Sexualität.

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      • Martin sagt:

        Dürfte das ganze aber wesentlich vereinfachen…..

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        • gracuch sagt:

          Wenn Priester/Nonnen/Mönche asexuel wären? Definitiv, meines Erachtens ist der Missbrauchsskandal ein Resultat des Zölibates, sodass wahrscheinlich unterdrücktes sexuelles Verlangen an Kindern entladen wurde.
          Die beiden Begriffe sollte man aber trotzdem nicht miteinander vertauschen.

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      • Mike Macke sagt:

        O.k., dann setze ich zwecks Argumentation für das „asexuelle Führen“ noch einen drauf:
        Wenn auch nicht mehr hier und heute, konnte „echte“ Asexualität zumindest nach meinem Kenntnisstand z.B. im kaiserlichen China unentbehrlich sein, um zu führen – nämlich als Eunuch.

        Die Enthaltsamkeit nach kirchlicher Lehre dürfte allerdings Asexuellen – wie schon Martin und gracuch geschrieben haben – den Aufstieg in Organisationen wie der Kirche erleichtern, und wahrscheinlich ist das sogar im Sinne der Organisation, weil nun ‚mal ein Antrieb für mitunter interessante, aber leider nicht zum Ziel „ad majorem deum gloriam“ führende Beschäftigung wegfällt.

        Immerhin ist die (offizielle) Begründung des Zölibats, dass der Priester gefälligst für seine Gemeinde (anstelle seiner Familie) zu sorgen habe (und die inoffizielle, dass der einführende Papst im Mittelalter verhindern wollte, dass Priesterdynastien entstehen, die seinen Nachfolgern/einander die Macht wie „weltliche“ Fürsten streitig machen können). Daher sehe ich durchaus ein Interesse der Kirche an asexuellem Verhalten.

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        • gracuch sagt:

          Ja, „asexuelles Vehalten“, wie du schreibst, aber ich würde es nicht mit der sexuellen Orientierung gleichsetzen. Denn: enthaltam kann jeder mit genug Willenskraft leben, eine asexuelle Person kann aber nicht sexuell werden wie es ihr grad passt.

          Natürlich wird jemand, der ohnehin kein sexuelles Verlangen verspürt, es leicht haben, zölibatär zu leben und nicht in „Versuchung“ kommen, aber ich bezweifle, dass die katholische und orthodoxe Kirche bewusst solche Menschen anwerben.

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          • Ich denke schon, dass katholische Priesterschaft auf Menschen mit einer sozial nicht anerkannten sexuellen Ausrichtung in gewissem Maß interessant ist. Bewusst anwerben wird man diese Menschen kaum, aber das Zölibat an sich wird ein Grund sein, diesen Weg zu wählen.

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            • gracuch sagt:

              Dazu müsste man eine Studie verfassen, die prüft, wie viele, die geistliche Ämter bekleiden, sich als asexuell verorten würden. Es gab ja auch mal die Theorie, dass im Dritten Reich viele Schwule sich der Kirche angeschlossen hätten, um ihrer Verfolgung zu entgehen.

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        • IULIUS sagt:

          „den Aufstieg in Organisationen wie der Kirche erleichtern, “

          Halte ich für unwahrscheinlich. Da kommen eher Menschen mit einer „Leiche im Keller“ weiter, einfach weil sie erpreßbar sind.

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