Leidensgenossinnen.

Veröffentlicht: Dezember 30, 2013 in Comics, Mann-Frau-Kram
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paul

Kommentare
  1. Revan sagt:

    Haha, woher kennst du meine Ex?😀

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  2. Ich würde vermuten, dass da auch ein gewisser „Gewöhnungseffekt“ eine Rolle spielt. Am Anfang findet man das alles sexy und spassig, wenn der Hormonrausch dann etwas abklingt will man etwas mehr Substanz, die dann, wenn man zu einseitig ausgesucht hat, nicht da ist.

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  3. Adrian sagt:

    Die Idee, Frau könnte Mann ändern, ist ja ein Hauptmotiv in Filmen, Romanen und weiblichen Unterhaltungen. Irgendwie merkwürdig.

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    • Noch merkwürdiger finde ich ja, dass die meisten Frauen sich immer Typ A suchen, den sie dann ändern wollen, damit er mehr wie Typ B ist, den sie wiederrum als Partner nicht in Betracht ziehen…

      In der Eis-Analogie sieht das dann so aus, dass zwar Schokolade bestellt wird, aber erwartet wird, dass Vanille gebracht wird und das ist dann auch wieder falsch, weil es nicht nach Schokolade schmeckt. ^^

      Am merkwürdigsten aber finde ich, dass dieses Verhalten als normal wahrgenommen wird, obwohl es aus für mich eher nach einer ernsthaften psychischen Störung aussieht!

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      • Adrian sagt:

        Man könne dies evolutionsmäßig erklären: Für die Befruchtung braucht es den geilen, durchsetzungsstarken Macker, der gute Gene besitzt, was er durch seine vielen Sexabenteuer bewiesen hat. Für die Aufzucht eines Kindes benötigt man aber einen hingebungsvollen, fürsorglichen, treuen Partner. Beides zusammen ist schwer. Frau pendelt daher immer zwischen zwei Attraktivitätsmustern hin und her.

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        • St. Elmo sagt:

          SO schwer ist das nicht wenn Frauen bereit wären sich mit 99% zufrieden zu geben oder offen Probleme ansprechen könnten, statt immer zu hoffen das der Mann Gedanken lesen kann.

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      • Michael sagt:

        Noch viel merkwürdiger finde ich die Kerle die das mit sich machen lassen. Und das es nicht mehr Kerle gibt die das selbst tun.

        Die Nummer ist so alt wie die Menschheit. Wenn wir uns 10.000 Jahre zurückversetzen lassen und 2 Männern bei ihren (nicht so ganz wortgewaltigen) Gesprächen zuhören. Dann wird es darum gehen, dass Riecht-wie-nasses-Fell es komisch findet das Gebärfreudiges-Becken es doch früher ganz toll fand wie er blutüberströmt das Bison heimgeschleift hat und jetzt gefällt ihr das nicht mehr.

        Spass beiseite? Ich denke die einfache Antwort ist: Weil wir Männer absolute Schluffies sind. Die Angst vor der Hundehütte/Couch/Liebes- oder Sexentzug/ihren Tränen treibt uns zu so etwas. Weil wir von Kindheit auf an, darauf gedrillt, sind dass uns feuchte Augen und ein vorwurfsvoller Ton sofort weichmachen. So sind unserer Mütter mit uns umgesprungen und unsere Väter (so sie da waren) haben uns aus genau den gleichen Gründen nicht beigestanden. Kinder haben von sich aus ja schon genug Ego, das muss man nicht extra fördern.

        Wenn „Männer“ endlich mal lernen würden zu sagen: „Wenn du Tierdressur spielen willst, kauf dir nen Hund. Ansonsten da ist die Tür.“

        Man bräuchte keinen Maskulismus, keine MRAs mehr und der Genderfeminismus hätte sich auch erledigt, mangels Steigbügelhalter. Diese würden sich mit erhobenen Stinkefinger umdrehen und ihre Zeit und Energie mit etwas sinnvolleren verbringen würden. Beispielsweise Weltfrieden aushandeln, Hunger bekämpfen, eine höheren Bewusstseinsebene erlangen oder Schokoeis wollen, Schokoeis bestellen und Schokoeis essen.

        in diesem Sinnne:
        http://www.zuendapp.net/forum/index.php?topic=5159.0

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        • Pupsi das Schwein sagt:

          Meistens wird aber für diese Nummer ein sehr entwertender Kommunikationsstiel verwendet: „Du bist immer so verantwortungslos, egoistisch, gehst immer nur auf Parties“. Da lenkt den Fokus auf Ihn. Er denkt darüber nach, ob sein Verhalten wirklich schlimm ist, und antwortet auch so: “ Ich finde, Parties sind nicht verantwortungslos“. Er müsste den Rahmen des Gesprächs durchbrechen: „Du wirfst mir das nur vor, weil Du mich zu einem anderen Menschen formen möchtest“. Dieses Wissen haben nur die wenigsten und man muss die (geliebte) Frau dazu scharf angreifen. Das wurde uns aber in den letzten Jahrzenten aberzogen.

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    • Cyrano sagt:

      Ich nenne diese Verhaltensweise Alkmenekomplex, nach Alkmene, die ihren Amphytrion erfolgreich zum Versorger ( in diesem Fall ständig abwesenden Feldherren) geformt hat, und dann mit Zeus ins Bett geht, der sich ihr stürmisch und leidenschaftlich darbietet wie einstmals der junge Amphytrion. Nachzulesen bei Heinrich von Kleist oder noch schöner bei Peter Hacks.
      Alkmenekomplex: Ein griffiger Name, Beispiele in der Literatur und Populärkultur fände man sicher ähnlich viele und ebenso weit zurückgehend wie für den Ödipusskomplex… und wenn sich ein Name erstmal etabliert hat ist schon viel Deutungshoheit gewonnen. (Amphytrionkomplex wäre vielleicht noch griffiger, dann passt die Analogie aber nicht mehr so ganz).

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    • aranxo sagt:

      Ich weiß nicht mehr, wo ich es aufgeschnappt habe:
      „Männer wollen eine anständige Frau, die nur für sie unanständig wird.
      Frauen wollen einen unanständigen Mann, der nur für sie anständig wird.“
      Hat was für sich…

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  4. tom174 sagt:

    Susan: Sally, for once in your life, why not appreciate a man for what he is, not what you can make him into?
    Sally: I’m going to do that. Of course I’m going to do that.
    Susan: Good.
    Jane: So, when can we meet him?
    Sally: When he’s finished.

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  5. Robin Urban sagt:

    Marge: Als ich deinen Vater zum ersten Mal begegnet bin, war er laut, ordinär und schweinisch. Aber ich habe ihn bearbeitet, und nun ist er ein völlig neuer Mensch.

    Lisa: Aber Mum…

    Marge: Ein VÖLLIG NEUER MENSCH, Lisa!

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  6. Wie bekannt mir das doch vorkommt…

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