So gemein!

Veröffentlicht: Januar 1, 2014 in Comics
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gemein

Kommentare
  1. stefanolix sagt:

    2014 sollten diese Verrückten alle der Reihe nach in Therapie! Bei Frau Erzählmirnix ;-)

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  2. gracuch sagt:

    Manche Menschen kapieren auch einfach nicht, dass gesetzliche Meinungsfreiheit bedeutet, dass ein demokratischer Staat einen nicht wegen seiner Meinung verfolgen darf. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass andere Leute die eigene Meinung nicht scheiße finden dürfen😛

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  3. yacv sagt:

    good one. faust-aufs-auge-like
    🙂

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  4. tordis sagt:

    Hm. Aber wo hört Meinungsfreiheit auf? Muss ich sexistische, rassistische Meinungen akzeptieren? Gibt es gefährliche Meinungen? Meinungsfreiheit vs. Wiederbetätigungsgesetz?

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    • Strafrechtlich müsste, soweit ich weiß, die Grenze bei Beleidigungen sein.

      Was deine Frage angeht… bezieht sie sich auf die Aussage des Comics? Die sagt nämlich grade NICHT, dass man jede Meinung akzeptieren muss. Sie sagt, dass wenn man eine Meinung äußert , man damit leben muss, wenn Leute diese scheiße finden^^ Sich also auf „Meinungsfriheit“ zu berufen, wenn andere eine andere Meinung äußern ist einfach idiotisch^^

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      • Aha? sagt:

        „Sie sagt, dass wenn man eine Meinung äußert , man damit leben muss, wenn Leute diese scheiße finden“ -> Damit muss man nicht leben, denn das ist unterste Schublade. Wenn man seine Meinung äußert, darf man sehr wohl mehr erwarten als „Ich find Deine Meinung scheiße“. Auch wenn das in einigen Talkshows bereits so gehandhabt wird, widerspricht das einem vernünftigen Umgang miteinander. Dann reicht es, wenn die Mehrheit die Meinung scheiße findet und es findet keinerlei Auseinandersetzung mehr damit statt. Siehe „sexistische Kackscheiße“ als Standardantwort von radikalen Feministinnen. Damit können glücklicherweise viele Menschen nicht leben und bringen die Diskussion wieder auf ein sinnvolles Niveau.

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        • Na ja, ich fände es schon sinnvoller wenn leute grundlegende lese- und verständnisarbeit leisten würden, bevor sie sich aufregen. in meinem satz “Sie sagt, dass wenn man eine Meinung äußert , man damit leben muss, wenn Leute diese scheiße finden” wird nämlich nirgendwo behauptet, dass das scheiße finden der meinung eine sinnvolle, vernünftig vorgetragene begründung ausschließt.
          ich kann etwas scheiße finden und dennoch über ein „das find ich voll scheiße finden tun!!!1111elf“ heraus argumentieren warum das der fall ist. also bevor du anfängst, zu belehren, warum das was ich sage „unterste schublade“ ist, überleg doch erst, ob deine aufregung begründet ist^^

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          • Aha? sagt:

            „also bevor du anfängst, zu belehren, warum das was ich sage “unterste schublade” ist, überleg doch erst, ob deine aufregung begründet ist^^“ -> das war auf „Deine Meinung find ich scheiße“ bezogen, und nicht auf Dich oder den Comic.

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        • yacv sagt:

          “ Damit muss man nicht leben, denn das ist unterste Schublade.“

          Sprich: Die Meinung findste scheiße.

          QED. EMN hat recht.
          🙂

          Alles weitere steht auf einem anderen Blatt.

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          • Aha? sagt:

            ” Damit muss man nicht leben, denn das ist unterste Schublade.”
            Sprich: Die Meinung findste scheiße. –> Nein, ich meinte damit nicht die Meinung, sondern „…wenn Leute diese scheiße finden“. Diese Antwort auf eine Meinung ist unterste Schublade.

            Kommts jetzt an oder muss noch jemand was draus konstruieren ;)?

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            • yacv sagt:

              Es hat es schwer anzukommen, da nie die Rede davon war, dass jemand _sagt_ „Das ist scheiße“, sondern, dass jemand _denkt_, das sei scheiße, wie auch immer das dann Ausdruck findet.

              Und zu _denken_, eine Deinung sei scheiße ist doch jedem gegeben, der von seiner Meinung sehr überzeugt ist…
              Sozusagen die Basis der meisten Diskussionen.
              Keine Schublade in Sicht.
              Auch keine tiefliegenden.

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      • „Strafrechtlich müsste, soweit ich weiß, die Grenze bei Beleidigungen sein.“

        Gibt auch noch die Volksverhetzung, z.B. öffentlich den Holocaust leugnen ist in Deutschland strafbar, um nur ein Beispiel zu nennen.
        Eine uneingeschränkte Meinungsfreiheit wie beispielsweise in den USA gibts es insofern in Deutschland nicht einmal von gesetzlicher Seite.

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  5. Neutron sagt:

    Ein wunderbarer Comic. Und dennoch gibt es Leute die nicht verstehen das sich genau darin begründet wieso es keine uneingeschränkte Freiheit der Meinungsäußerung gibt, sondern in sozialen Gruppen immer eine Reaktion auf die Aktion folgt. Und diese Reaktion im sozialen Kontext halt Sanktionen sind (Zuckerbrot und Peitsche), wobei eine jede Person dem anderen klar macht was aus seiner Sicht gewünschtes Verhalten ist.

    Interessanter ist aber tatsächlich die Frage, wie solche Sanktionen ausfallen dürfen. Und da scheint häufig die Wahrnehmung wie schlimm eine Aussage für den betroffenen ist mit der Wahrnehmung der Reaktion auseinander zu fallen.
    Vor allem wenn man physische und psychische (bzw. verbale) Aktionen/Reaktionen miteinander abgleicht. Persönlich, als mehr oder minder Unbetroffener, wundere ich mich da immer wieder leicht über das auseinanderfallen der Wahrnehmung einer physischen Verteidigung gegen eine psychsiche (bzw. verbale) Attacke und die allgemeine Verteidigung gegen eine physische (bzw. verble) Attacke.

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    • IULIUS sagt:

      In sozialen Gruppen gbt es Gruppenzwang und Gruppendynamik. D. H. bist Du nicht deren Meinung und äußerst das wirst Du rausgemobbt. (Es sei denn, Du bist derjenige, der die Gruppe „leitet“.) Und jeder in der Gruppe findet das völlig in Ordnung. Dabei werden auch Verhaltensweisen die nach dem StGB eindeutig strafbar sind als völig legitim angesehen.

      Beleidigungen sind dabei noch das kleinste Problem…

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      • St. Elmo sagt:

        Solange das nur im kleinen Kreis passiert und man sich nur neue Freunde suchen muss, ist das ja nur halb so Schlimm,

        richtig schlimm ist ja wenn öffentlicher Druck über die Medien entsteht.

        Z.b fand ich Sarazins Meinung ziemlich Banane, aber der öffentliche Druck der Aufgebaut wurde in dessen Konsequenz er seinen Job bei der BuBa verloren empfinde ich als deutlich größere Beschädigung der Demokratie als Sarazins Stammtischparolen.

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        • IULIUS sagt:

          Meine persönliche Meinung zu Sarazin:
          Wenn jemand bei der Bundesbank arbeitet und da Verantwortung trägt, der sollte sich mit politischen Äußerungen zurückhalten. Das geht dabei um das Vertrauen, das die Bundesbank nach außen hin ausstrahlen soll. Das hat Sarazin auch gewußt und die Folgen die sich daraus ergeben würden. Warum er das trotzdem getan hat kann man ahnen…

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        • Neutron sagt:

          Das Problem in dem Fall liegt aber eher daran welchen Anspruch eine staatliche Institution an ihre Mitglieder/Angestellten stellt und wie gut die mediale Berichterstattung ist.

          Es ist eben ein schwierig zu lösender Widerspruch wenn du dem einem erlauben willst seine Überzeugungen frei ausleben zu dürfen, ohne Nachteile dafür spüren zu dürfen, wenn du dafür anderen verbieten musst ihre Überzeugungen ausleben zu dürfen.

          Wir sind imho bisher so verfahren das wir das Ausleben von Meinungen über Personen aufgrund derer angeborenen Charakteristiker und religiösen Überzeungen verboten haben.
          Ersteres weil da niemand etwas für kann und zweiteres weil man da wahrscheinlich auch nur wenig für kann. Daher darfst du zwar einen Christen der dich einen Stinker genannt hat aus deinem Laden werfen, den durchschnittlichen Christen, aber eben nicht.

          Und eben der Widerspruch ist es auch warum der richtige Weg im Grunde nur sein kann, zu versuchen die Meinung der Leute positiv zu wandeln.
          Leider scheinen dabei manche Leute der Ansicht zu das wir besser Umerziehungslager nutzen um eine schnelle Meinungsänderung zu bekommen, als dass sie darauf vertrauen das der menschliche Geist alleine zu einer einigermaßen gesunden Meinung kommt, wenn man ihm nur Zeit lässt.

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          • IULIUS sagt:

            „Es ist eben ein schwierig zu lösender Widerspruch wenn du dem einem erlauben willst seine Überzeugungen frei ausleben zu dürfen, ohne Nachteile dafür spüren zu dürfen, wenn du dafür anderen verbieten musst ihre Überzeugungen ausleben zu dürfen.“

            Der Widerspruch liegt in dem Fall darin, daß da jemand die Vorteile eines Amtes ausleben wollte aber nicht bereit war die Nachteile in Kauf zu nehmen.

            Stell Dir mal vor Du bist Mediator und tönst mit Deinen Ansichten herum.

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          • Bei Sarrazin darf man aber auch nicht vergessen, dass unabhängig davon, was man von seinen Ansichten hält, die Art und Weise, wie er diese geäußert hat, schlichtweg unprofessionell war.

            Besonders prominent war da zum Beispiel die Aussage, dass sich alle Juden ein gemeinsames Gen teilen würden. Egal, ob man das Judentum mag oder nicht (ich persönlich halte davon genauso wenig wie von jeder anderen monotheistischen Religion), ist das nunmal völliger Blödsinn und zeigt, dass der gute Herr Sarrazin sich nicht allzu intensiv damit beschäftigt hat, was er da von sich gegeben hat und das ist für mich der springende Punkt:
            Kontroverse Ansichten zu vertreten ist eine Sache, diese als Buch zu veröffentlichen, ohne vernünftige Recherche zu betreiben hingegen eine ganz andere:
            Für ersteres gibt es die Meinungsfreiheit, für letzteres höchstens die Narrenfreiheit, aber wer letztere außerhalb des Karnevals für sich beanspruchen will, darf sich nicht beschweren, wenn man ihm hinterher keine Führungsposition mehr anvertrauen will…

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            • St. Elmo sagt:

              @Malvar
              DIe Meinungsfreihet gilt auch für die veröffentlichung von Büchern.

              @Iulius
              Die privaten Ansichten von Herrn Sarazin sagen nichts über seine Eignung als Vorstandsmitglied der Bundesbank aus.

              Vor allem wo willst du die Grenze ziehen?
              Darf dann in Zukunft z.b. die Deutsche Bank einen Mitarbeiter feuern der in der Linkspartei ist bzw. diese gewählt hat?

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              • IULIUS sagt:

                „Die privaten Ansichten von Herrn Sarazin sagen nichts über seine Eignung als Vorstandsmitglied der Bundesbank aus.“

                Ab dem Moment, ab dem er ein Buch schreibt und das veröffentlicht ist das nicht mehr seine „private“ Meinung.
                Die Bundesbank hat (nach außen hin) neutral zu sein. Allein der Umstand, daß jemand aus der Deutschen Bundesbank heraus -aktiv- Politik betreiben will, reicht für fehlende Eignung aus.

                Das ist ähnlich wie ein Mediator: Würdest Du einem Mediator vertrauen, der öffentlich gegen Randgruppen polemisiert? Gesund wäre nämlich darüber nachzudenken, wie er reagiert, wenn Du nicht in sein Weltbild paßt. Ergo würdest Du den ablehnen.

                Die Bundesbank hat auch ein gewisse Beratungspflicht betreffend Hartz IV. Dann kommt einer daher und schreit vorneweg, Hartz-IV-ler sind alle Schmarotzer…
                Folglich kannst Du dem seine Meinung in die Tonne treten.

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  6. Michael sagt:

    Es gab mal bei Volker Pispers den folgenden Spruch: Toleranz bedeutet nicht toll finden sondern Aushalten!
    Toleranz heißt also nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen sondern sagen, is mir wurscht, umdrehen und die Ihren „Scheiß“ machen lassen, falls das nicht hinhaut kann man immer noch sagen: Siehste, funktioniert nicht.

    Wenn also die genetische Disposition für Homosexualität in ein paar Generationen mangels Reproduktion auf wenige (die die wirklich an biologischen Nachkommen interessiert sind) aus dem Genpool verschwunden ist, dann hat doch die Fraktion die sowas für Gotteslästerung hält ihren Willen. Es fehlt mir dazu noch die Aussagen, dass wirklich ein Großteil der Schwulen und Lesben darauf aus ist Kinder in die Welt zu setzen. Und ob es dann bei 10% Schwulen und X% Lesben bleibt, ich denke eher nicht.

    Der Zeichner David Willis hat das mal großartig formuliert. http://www.shortpacked.com/index.php?id=86
    Politisch sehe ich ihn zwar bei der Fraktion Gesterkamp und Kempers aber dafür halt wengistens fies.

    Wenn man nach der These geht muss man als Konservativer eigentlich dafür sorgen dass Schwule und Lesben ihr Comingout asap haben und ihnen ihren Willen lassen. In ein paar Generationen wäre man wieder bei der Anzahl an bekennenden Homosexuellen wie vor 1900, aber nicht weil diese sich verstecken sondern weil es sie nicht mehr gibt.
    Gibt sicher noch mehr Themen, wo das funktionieren würde. Home-Ehe z.B. ja dazu aber im gleichen Zug die ganzen steuerlichen Bevorteilungen der Ehe an der Kindererziehung festmachen, wie schnell wär das weg. Und wieviele kinderlose Freiberufler würden ihre daheimsitzenden Steuervorteil Vollzeit arbeiten schicken.

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  7. stwentynine sagt:

    *looooooool* die armen homophoben heten …. können einem echt leid tun *grins*

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