Deutschland droht die Homokalypse.

Veröffentlicht: Januar 6, 2014 in Satireartikel
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Eigentlich wollten Petra (26) und Steffen (29) eine Großfamilie mit mindestens drei, besser aber noch vier oder fünf Kindern. Der Ingenieur und die Bürokauffrau hatten sich alles wunderbar ausgemalt und bereits geplant gemeinsam ein Haus zu kaufen. Doch plötzlich sei der Kinderwunsch immer mehr geschwunden, vor drei Monaten hat Steffen schließlich eine Vasektomie durchführen lassen und das Paar lebt nun in einer Eigentumswohnung in der Stadt. Die Gründe: „In den letzten Jahren wurde die Ehe immer weiter geöffnet und mittlerweile denkt man über Adpotionrecht für homosexuelle Paare nach. Aber wenn die Homosexuellen auch Kinder haben, dann wollen wir lieber keine.“, sagt Steffen und Petra ist ganz seiner Meinung.

In der Tat hänge der schwindende Kinderwunsch der Deutschen nicht etwa mit finanziellen Fragen, schwieriger Kinderbetreuung oder anderen Lebensplänen zusammen sondern damit, dass „alternative Lebensentwürfe“ zunehmend an Akzeptanz gewännen. So wie Petra und Steffen geht es vielen Paaren, sie sehen homosexuelle Paare und aus dem brennenden Kinderwunsch wird Gleichgültigkeit. „Wozu“, so fragen sich die heterosexuellen Deutschen, „überhaupt noch in Ehe und Kinder investieren, wenn das doch nichts hetklusives mehr ist?“ Studien zeigten, dass innerhalb eines 5 km Radius um eine homosexuelle Lebenspartnerschaft die Scheidungsrate für Heteropaare um ganze 87% steigt und die durchschnittliche Kinderzahl vom 1,3 auf 0,2 sinkt. Eine weitere Gleichstellung der homosexuellen Beziehungen, so Wissenschaftler, würde innerhab von 2 Generationen zum völligen Aussterben der Deutschen führen.

Was ist Ihre Meinung zur drohenden Homokalypse?

Kommentare
  1. Kinch sagt:

    Ich find die Homokalypse scheiße. Wie mir mein mein zölibatär lebender Priester schon als Kind erklärte, sind Menschen die keine Kinder bekommen einfach scheiße.

    Und man stelle sich nur mal vor, was das für ein Verfall des Sakraments der Ehe bedeutet, wenn für eine Ehelichung schon ausreichend ist, wenn man einander liebt und für einander sorgen will?

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  2. Gerold Steiner sagt:

    Kapier ich nicht. Soll das lustig sein?

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    • Denkst du etwa, die Homokalypse ist ein Witz?!

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    • gnaddrig sagt:

      Nein, bitterernst. Der Glaube an eine Art Homokalypse ist weit verbreitet. Da gibt es verschiedene Ausprägungen und Denkrichtungen, aber allen ist gemein, dass sie alles mögliche Übel den Homosexuellen und deren unterstelltem Durchmarsch in die Schuhe schieben. Die Schwulen seien Schuld am Zerfall der Gesellschaft (ein in Russland beliebtes „Argument“) und an der Verbreitung von AIDS. Sie sollen angeblich die traditionelle Ehe schwächen, Kinder schwul machen und, und, und. Die Schwulen sind unser Unglück (und natürlich die Juden, die Schwarzen, die Migranten vom Balkan usw.) könnte die Parole eines guten Teils der Gesellschaft lauten, ohne Scheiß.

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      • Rebekka sagt:

        natürlich »die Schwarzen«, wer denn sonst? sowohl die Wittenbergisch-Schwarzen als auch die Römisch-Schwarzen! aber wtbh ist »Migranten« für ’ne Religion? beim Bezug auf Balkan meintest Du sowas wie »bosniakische Islamisten«?

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  3. m sagt:

    Da muss man was tun, denkt denn niemand an die Kinder??😦

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  4. IULIUS sagt:

    Dann wird jetzt wohl der Verteilungskampf bei den bestehenden Kindern schärfer. Muß das Jugendamt noch mehr Kinder den Eltern entziehen, damit die Homos ihren sehnlichsten Kinderwunsch erfüllen können.

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    • Die Kinder, die ihren Eltern entzogen werden sind meist älter und kommen, soweit ich weiß, eher in Pflegefamilien, Wohngruppen oder Heimen unter.

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      • gnaddrig sagt:

        Das heißt, Neugeborene und Babys muss man rund um die Uhr bewachen, möglichst anschließen, damit sie nicht von irgendwelchen Babymaklern geklaut und an schwule Paare verhökert werden.

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        • Adrian sagt:

          Ich erinnere mich, dass ich in meiner blühenden Jugend mal einen Roman im Kopf hatte, mit genau demselben Thema: eine homosexuelle Mafia, die Kinder entführt um sie von Homos aufziehen zu lassen. Und einem Homo-Helden, der das verhindern will. Crazy😀

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          • Michael sagt:

            Was war der Beweggrund der Mafia dies zu tun? Eher Idiologisch bedingt oder gings um den Schotter. Gleich mal ein paar Plotlines aufbauen.

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            • Adrian sagt:

              Eher ideologisch. Mir schwebte so etwas vor, wie eine politische Subgruppe, die Heteros bekämpfen will und in der Heterosexualität eine verderbliche Degeneration sieht.
              Es gab da eine ähnliche Storyline in der Serie „Queer as Folk“, in der sich kurzzeitig eine Gruppe von Homos bildet, die Heteros zu homophoben Äußerungen „provoziert“ um sich dann mittels Gewalt (Waffen) zu rächen. Ich habe das gedanklich etwas ausgeschmückt.

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          • gnaddrig sagt:

            Das wäre doch ein toller Stoff, passt voll in die Zeit. Aber ein Homo-Held? Kann und darf das sein in den Tagen der unmittelbar bevorstehenden Homokalypse? Sollte man da nicht den gegen die schleichende Vermehrung der Homo-Rechte hungerstreikenden Mormonen aus den USA nehmen? Das wäre bestimmt glaubwürdiger😉

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      • IULIUS sagt:

        Nicht nur, Du glaubst wie die in Berlin z. B. um Pflegekinder kämpfen. Ganz besonders um Babys.
        Die Erziehungsfähigkeit der Pflegeeltern liegt teilweise unter den der Eltern, denen die Kinder weggenommen wurden. Um Pflegekinder zu bekommen reicht es aus eine Ausbildung im sozialen Bereich mit Kindern zu haben. Persönliche Qualifikation ist nicht von Belang.

        Ist aber ein anderes Thema.

        Siehe mal hier. .
        http://pius.info/streitende-kirche/980-homosexualisierung/7298-homosexuelle-duerfen-bevorzugt-pflegekinder-aufnehmen
        Die Quelle ist ein wenig unneutral. Habe gerade keine Zeit eine bessere Quelle zu suchen.

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  5. Aurelie sagt:

    Seit ich herausgefunden habe, dass mein WG-Zimmer zuvor von einem Homosexuellen bewohnt wurde, bleibt meine Menstruation aus. Nach einem Besuch bei meiner Frauenärztin, meinte diese, ich sei unfruchtbar geworden. Das müssen diese Schwulen-Hormone sein, die noch in der Tapete stecken.
    Ich könne erst wieder geheilt werden, wenn ich ein Jahr lang nur schwulenfeindliche Witze mache.

    Toller Text, EMNI!

    Noch was: Wenn eine so große Abneigung gegen Homosexuelle und sexuelles Verhalten herrscht, bin ich auch für eine Sperrung von Lesben-Pornos. Ach nee, das ist ja was anderes …

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    • stellinchen sagt:

      😀😀😀
      Immer diese hormonell verseuchten Tapeten tztztz

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    • Arne Hoffmann sagt:

      Lesbenpornos sind als Kunstwerke eher geschützt als Schwulenpornos, weil sie qualitativ offenkundig hochwertiger sind. Ich zum Beispiel bin noch nie durch Schwulenpornos erregt worden, durch Lesbenpornos aber schon oft.🙂

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      • Aurelie sagt:

        Ich finde Schwulenpornos sehr hochwertig! Warum? Weil bei fast allen Lesben-Pornos keine „echten“ Lesben agieren. Die Frauen sind maximal bisexuell. Und deren künstliches Gestöhne entlockt mir nur ein müdes Lächeln, weil ich mich selbst genauso anhöre, wenn ich eigentlich keinen Bock habe.

        Dann lieber Schwulenpornos, bei denen ich weiß, dass die Typen mit Haut und Haaren dabei sind und Männerärsche tatsächlich geiler finden als Frauenärsche. (Kann ich ihnen übrigens nicht verübeln.)

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  6. schröder sagt:

    Durch weitere Gleichstellung alternativer Lebensformen könnte Art. 6 GG obsolet werden. Dann hätten wir ein Grundrecht weniger und es bestünde idZ staatlicher Volldurchgriff auf das Individuum. Fänd‘ ich gut: je weniger Abwehrrechte, desto besser. Für den Staat. Gut, dass Typen wie du mit geistreichen Beiträgen wie diesen den Diskurs in diese Richtung mitebnen.

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    • Ich bin mir nicht ganz sicher, daher muss ich doch einfach mal fragen… Bist du dumm?

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      • IULIUS sagt:

        Im Grunde läuft es darauf hinaus, daß Art 6 GG obsolet wird. Wenn auch die Begründung von schröder nicht ganz nachvollziehbar ist.
        In den Begriff Familie wird mittlerweile so viel hineininterpretiert, daß die eigentliche Funktion des Art 6 nicht mehr vorhanden ist.

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        • schröder sagt:

          Aus diesem Grund sollte man von ausufernden Interpretationen auch die Finger lassen. MaW: keine Ehe für Homos, auch wenn’s dem Betreiber der Plattform nicht passen mag. Grundrechte benötigen – wie andere Rechte auch – eine gewisse Existenzberechtigung. Und die liegt im Falle von Art. 6 GG in der Eignung der (Hetero)ehe zur Reproduktion. Häufig vorgetragene Argumente derart, dass „Frau und Herr Müller ja auch keine Kinder haben und daher den Schutz von Art. 6 GG ebenso nicht verdienen“ sind idZ völlig fehl am Platz. Ausschlaggebend ist die grundsätzliche Eignung, nicht die tatsächliche Umsetzung.

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          • Wo genau steht eigentlich, dass Homosexuelle keine Ehe/Familie sein können? Oder dass Ehe/Familie mit der PFLICHT des Fortpflanzens belegt sind?^^

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            • IULIUS sagt:

              Aus unserer Geschichte.

              Es geht ja auch weniger um die Bezeichnung was eine Ehe ist, sondern um die Vorteile, die daraus gezogen werden. Die werden heutzutage ohne Rücksicht verteilt. Vielleicht bekommt demnächst jeder Kindergeld, weil es ungerecht ist, daß nur Eltern Kindergeld bekommen.
              Die Kleinigkeit, daß daran (bisher) die Erziehung von Kindern dran hing kann kein Argument für keine Kindergeld berechtigung sein.😉

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              • Die Ehe ist in erster Linie ein Vertrag zweier Menschen, die sich verpflichten füreinander zu sorgen. Wenn einer arbeitslos wird und der Partner verdient Gel, dann ist der Anspruch auf ALG 2 dahin. (Ist man nicht verheiratet kann man zumindest eine „WG“ sein). Wenn einer sich verschuldet, blecht der andere mit, wenn einer ein Pflegefall wird muss sich der andere (auch finanziell) kümmern. Die Ehe ist so gesehen ein großes finanzielles Risiko. Heterosexuele sollen nun also das volle Bonuspaket kriegen mit Vor- und Nachteilen aber Homosexuelle haben Pech gehabt und sollen nur gegenseitig die Kosten tragen?!

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                • IULIUS sagt:

                  Ähem, seit wann wird irgend eine Entscheidung im Hinblick auf die Nachteile gefällt?
                  Wenn einer krank wird haut der andere ab. Schon sind die Nachteile weg.

                  Seit wann hängt der andere mit drin, wenn der eine sich verschuldet? Doch nur, wenn er selber unterschrieben hat, oder bürgt.

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                  • In einer Ehe hängen halt BEIDE drin weil sie sich quasi zur einheit erklärt haben. meine schwiegermutter zahlt übrigens jetzt noch die schulden ihres exmanns aus der ehe ab obwohl sie zu der zeit als er sie gemacht hat bereits seit 10 jahren getrennt lebten (nur noch nicht geschieden). wäre er pflegebedürftig geworden, wäre das auch auf ihre kappe gegangen.

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                    • IULIUS sagt:

                      „In einer Ehe hängen halt BEIDE drin weil sie sich quasi zur einheit erklärt haben“

                      Das ist grundlegend falsch!

                      „schwiegermutter zahlt übrigens jetzt noch die schulden ihres exmanns aus der ehe ab“

                      Sicher gibt es „Spezialfälle“ bei denen das so ist. Nur ist das nicht die Regel. Kein Mensch kann ohne weiteres für einen anderen Schulden machen. Meist hat man sich darauf geeinigt, oder beide haben die Verträge unterschrieben.

                      Insofern wären hierzu weitere Informationen von Dir notwendig.

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                    • St. Elmo sagt:

                      Seit 1957 ist die Ehe ein Zugewinngemeinschaft
                      d.H. seit 1957 haften Ehepartner nicht mehr für die Schulden des anderen ausser
                      es wurde eine Gütergemeinschaft vereinbart oder die Schulden wurden Gemeinschaftlich
                      gemacht.

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                  • Leider hat der Beitrag von IULIUS von 3:30 keinen Antwortknopf. Der „Vertrag“ oder „Spezialfall“, den Du ansprichst, bei dem ein Mensch für die Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit oder auch Schulden eines anderen einstehen muss (und, ja, umgekehrt, ein Mensch für einen anderen Schulden machen kann), nennt sich „gesetzlicher Güterstand“. Jeder, der eine Ehe eingeht, ohne einen expliziten Ehevertrag abzuschließen, schließt genau diesen Vertrag und begibt sich genau in diesen Spezialfall.

                    Ich kenne eine Frau, die sich nicht scheiden lässt, weil sie die Spielschulden ihres Mannes nicht mit bezahlen kann. Aus der Verpflichtung zur Pflege kommt man genau dann heraus, wenn man sich VOR Eintritt des Pflegefalls scheiden lässt und einen gegenseitigen Unterhaltsverzicht, „auch für den Fall der Not“, vereinbart (kein Ehepartner, der das geringere Einkommen hatte und bei Trost ist, wird sich auf so einen Deal einlassen).

                    Mitgefangen, mitgehangen. Die Ehe ist ein gigantisches Sparprogramm – für den Staat.

                    Grüßle, Radfahrer

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                    • IULIUS sagt:

                      Wenn es so stimmen sollte, hat sie in einem Ehevertrag explizit Gütergemeinschaft vereinbart.
                      Die gesetzliche Ehe ist Zugewinngemeinschaft.

                      Andernfalls kann das nur stimmen, wenn die Schulden – aufgrund der Spielsucht – auf einem gemeinsamen Girokonto(Gehaltskonto) liegen oder auf gemeinsam aufgenommene Kredit liegen oder sie hat gebürgt.
                      Es wäre nicht das erste mal, daß ein Ehepartner für die Sucht des anderen finanzielle Verpflichtungen eingeht. Daß er die dann auch bezahlen muß, war ja sein Wille!

                      Wenn das nicht so ist empfehle ich der Frau betreffend der Spielschulden sich mal richtig von einem ANWALT beraten zu lassen.
                      Schulden kann man normalerweise – auch in einer Ehe – nur für sich selber machen.

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                    • IULIUS sagt:

                      Kannst hier nachlesen:
                      http://www.tammtamm.de/gueterstaende.htm

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                    • St. Elmo sagt:

                      Oder hier BGB §1363 bis §… mist 14 noch was

                      http://www.dejure.org

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                • DschinDschin sagt:

                  Genau, das ist nämlich der Punkt! Es geht um eine exklusive Intimpartnerschaft zweier Menschen, welche gegenseitige Daseinsvorsorge beeinhaltet. Quasi ein private BGB-Gemeinschaft. Und das senkt für den Staat das Risiko, Transferleistungen leisten zu müssen. Und von daher ist es wurst, ob hier zwei Männer, zwei Frauen oder Mann und Frau sich vertraglich binden. Hier geht es nicht um Kinderförderung. Ehegattensplitting ergibt sich aus der Vertragsgemeinschaft, nicht aus Kinderförderung oder ähnlichem.
                  Wegen mir kann man den Begriff „EHE“ auf die Gemeinschaft von Mann und Frau beschränken, aus Gründen der Tradition und alles andere Lebenspartnerschaft. Aber vom Kern und der Bedeutung für den Staat sind beide gleich zu handhaben.

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            • Zombiehase sagt:

              Es gibt übrigens, wenn auch durch einen „Umweg“ jetzt schon richtige Homo-Ehen mit allen Vorteilen. Führt bei einer Ehe jemand trans-/intersexuelles eine Personenstandsänderung durch, also eine Änderung des Geschlechtseintrages, selbst die Geburtsurkunde wird geändert, kriegt das Paar trotz der Homoseualität allle steuerlichen Vorzüge.

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              • Kinch sagt:

                Erstaunlich, dass man so einen Kommentar konstruktiv finden kann.

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              • Yesa sagt:

                so nicht richtig außer es wurde in den letzten fünf Jahren geändert. Aber hätten mein Mann und ich eine Lebenspartnerschaft geschlossen, so hätte die vor der Personenstandsänderung geschieden werden müssen und NACH der Personenstandsänderung hätten wir heiraten können.

                Ergo lässt man um Kosten zu sparen in dem doch eher seltenen Fall das eine Trans/Interperson ein Teil der Beziehung ist, die Lebenspartnerschaft weg (weil die ja eh geschieden werden muss das is teuer) und heiratet erst NACH der Personenstandsänderung.

                Dann ist aber nichts mehr mit Homosexualität (auf jeden Fall vor dem Staat/Gesetz) da es ja überall geändert ist und die Person dann offiziel dem anderen Geschlecht angehört

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            • Beyogi sagt:

              Naja, ich finde die Ehe-boni sollten mit der Pflicht des Fortpflanzens verbunden sein. Ich sehe es nicht ein, dass die alternden Spießer die sich zu fein zum Kinderkriegen sind, aber über Kinderlärm rumjammern auch noch vom Staat subventioniert werden, obwohl sie schon durch ihr Zusammenleben Synergievorteile haben, während ich als Single dergleichen nicht bekomme und auch keine Synergievorteile habe.

              Hat zwar nicht wirklich was mit Schwulen zu tun, aber um denen die Vorteile zu nehmen, würde man wahrscheinlich glatt eine Mehrheit für diese mehr Gerechtigkeit schaffende Änderung der Verteilungssituation gewinnen.

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              • Ähm, es GIBT doch noch wesentlich mehr Geld fr Kinder. Von Steuervergünstigungen über Kindergeld über Herdprämie über wasweißichnochalles. Was denn bitteschön noch?

                Eheboni gibts dafür dass zwei Leute sich verpartnern und verpflichten, sich gegenseitig finanziell abusichern.
                Kinderboni gibts für Kinder.

                Wo ist das Problem?

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                • IULIUS sagt:

                  Das Problem liegt darin, daß Gruppen Vergünstigungen für sich beanspruchen, für die es keine vernünftige Rechtfertigung gibt.
                  M. E. sollten sämtliche Vergünstigungen eher abgeschaft werden, als zusätzlich in neue Gruppen transferiert werden.

                  Insofern wäre ich für Abschaffung von Witwenrenten etc…

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                • Schröder sagt:

                  Vielleicht solltest du dich einfach besser über die Grundlagen dieses Themas informieren. Nein, die Ehe ist nicht dazu da, dass zwei Leute, die sich ganz dolle lieb haben, für einander einstehen und sorgen – auch wenn Julia Roberts dass so sieht und manch einer das gern so hätte. Die Ehe ist nur eines: ein staatliches Rechtsinstitut zur Absicherung der Reproduktion der Volksgesamtheit. Verständlicherweise soll daher auch nur ein Kollektiv in den Genuss vorteilhafter Subventionen gelangen, welches diese Ratio auch erfüllen kann – und das sind eben Heteropaare und nicht Homos. Abgesehen davon wurde bereits exklusiv für Gleichgeschlechtliche ein Alternativinstitut geschaffen – die Lebenspartnerschaft. Mit Ausnahme der reproduktionsbedingten Subventionen wurde gleichgeschlechtlichen Menschen bereits alle erdenklichen Rechtspositionen (Auskunftsrechte, Erbrechte usw) eingeräumt, die Eheleute auch haben.

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                  • Also öffnen wir die Ehe für Lesben, die ja theoretisch Kinder kriegen können? Und schließen sie für Paare über 45 und unfruchtbare Paare?

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                    • Kinch sagt:

                      Schwule können doch auch Kinder zeugen? Da es ja laut Schröder nur um die prinzipielle Befähigigung und nicht um die Umsetzung geht, dürfen eben alle fruchtbare Menschen andere fruchtbare Menschen heiraten und unfruchtbaren bleibts halt verschlossen bzw. werden geschieden.

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                    • zeugen schon, aber ich dachte, leihmutterschaft und adoption seien verboten? ich bin verwirrt.

                      das liegt aber daran, dass ich meinem mann jetzt klarmachen muss, dass wir uns leider scheiden lassen müssen, wo wir doch keine kinder wollen und somit der ehe nicht würdig sind😦

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                    • Kinch sagt:

                      Nein, du verstehst das nicht. Schröder sagt es doch: „Ausschlaggebend ist die grundsätzliche Eignung, nicht die tatsächliche Umsetzung.“

                      Grundsätzlich zur Zeugung geeignet Menschen dürfen heiraten, weil sie grundsätzlich zur Zeugung geeignet sind. Ob sie zeugen, ist ein Detail, dass nicht weiter von Interesse ist. Weil die Ehe ist eine Institution die Menschen dazu animieren soll Kinder zu gebären, aber dass heißt nicht, dass es etwas damit zu tun hat, dass sie auch Kinder gebären, sondern nur, ob man sich vorstellen könnte, dass sie grundsätzlich Kinder gebären könnten.

                      Das ist doch alles tooootaaaal logisch ENM.

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                    • und wenn mein mann tatsächlich die vasektomie durchführen lässt, die hin und wieder thema ist? müssen wir uns DANN scheiden lassen oder reicht es, dass er einen penis hat und ich eine mumu? ich finde das alles etwas kompliziert… müssen wir uns scheiden lassen wenn wir bis 50 nicht mindestens einen abkömmling auf die welt gepresst haben?

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                    • Schröder sagt:

                      Du hast’s immer noch nicht verstanden. Entscheidend ist die
                      1. grundsätzliche
                      2. Eignung.
                      Zwei Lesben sind grundsätzlich ungeeignet, Mann und Frau dagegen – auch wenn jeder 125 Jahre alt ist – geeignet. Auch du wärst – wenn du ein Mann bist – zusammen mit einer Frau zur Reproduktion der Volksgesamtheit grundsätzlich geeignet – auch wenn du noch nie einen hoch bekommen hast.

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                    • also menschen über 50 jahre sind geeignet kinder zu bekommen obwohl sie keine bekommen können, aber eine lesbe, die sich künstlich befruchten lässt ist nicht geeignet kinder zu bekommen obwohl sie kinder bekommt.
                      ja, jetzt verstehe ich es. die welt in deinem kopf ist sicher interessant🙂

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                    • Kinch sagt:

                      Wenn dein Mann ne Vasektomie machen lässt, musst ihr euch scheiden, ebenso, wenn du unfruchtbar wirst. Aber nicht, wenn du lesbisch wirst, weil befruchten lassen, kannst du dich auch so.

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                    • david sagt:

                      Komisch, meine Kommentare haben wohl noch keine Direktleitung ohne Moderation. Oder lag es an den Links? Test

                      Gefällt mir

                    • du hast ne direktleitung, es waren die links^^

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                  • St. Elmo sagt:

                    Seltsamerweise finde ich im BGB beim Eherecht keinen hinweis auf die Pflicht Kinder zu zeugen,
                    da geht es nur um Vermögen, Zugewinn, Erbschaft usw.
                    In welchem Gesetzt steht denn das mit der Reproduktion für die Volksgesamtheit…

                    Wieso muss ich bei solchen Begriffen wie „Volksgesundheit, Volkgsgemeinschaft oder Volksgesamtheit usw.“ eigentlich immer an die DDR oder das 3-Reich denken?

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                    • Neutron sagt:

                      Ich habe mich nicht ausführlich mit der Geschichte der Ehe auseinander gesetzt, aber:

                      Das du nichts explizites findest, heißt nicht direkt das es implizit so vorgesehen war. Und zumindest in der Vergangenheit gehörte zu den ehelichen Pflichten der Beischlaf, was vermuten lässt das die Ehe zu mehr gedacht _war_, als bloße güterliche Versorgung des angeheirateten Partners.

                      Es ist aber nicht zwingend zu vermuten das der Staat die Ehe förderte um mehr Kinder zu bekommen. Möglich wäre eben auch die Überlegung das die Gemeinschaft nicht oder zumindest weniger belastet wird, wenn man dafür sorgt das Familienverhältnisse geklärt sind und somit jedem Kind 2 Versorger bereitstehen.

                      Sprich du magst für die heutige Zeit sehr wahrscheinlich recht haben, aber historisch gesehen war die Fortpflanzung sicherlich ein treibender Faktor für Ehen und gesetzliche Regelungen der Ehen.

                      Wenn sich da natürlich wer ausführlicher mit der Ehe in der Geschichte und dem Rechtsbegriff der Ehe beschäftigt hat, kann er mich ja gerne berichtigen, sollte ich vollkommen daneben liegen.

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                    • IULIUS sagt:

                      Es sind die Entwicklungen aus der Geschichte, die natürlich nicht in den Gesetzen auch so beschrieben wird. Wozu auch.

                      Im Römischen Reich mußten Männer und Frauen ab einem und bis zu einem bestimmten Alter verheiratet sein, da sie sonst u. a. nicht erbfähig waren. Beim Tod des Partners mußte man nach einem Jahr erneut heiraten. Um voll erbfähig zu sein mußten sie dazu mindestens 2 Kinder in der Ehe zeugen.
                      Das Gesetz wurde aufgrund des damaligen Geburtenrückgangs bei den Römern eingeführt.

                      Kommt mir irgendwie bekannt vor…

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                • Beyogi sagt:

                  Es geht ums Prinzip. Wenn man „Gleichberechtigung“ immer schön hochhält, dann soll man bitte nicht hingehen und Gruppen als ganzes subventionieren.
                  Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich sowieso dafür bin die Ehe abzuschaffen. Die Bedingungen für die diese Institution einst gedacht war sind nicht mehr gegeben und das einzige für was es der Gesellschaft nützt ist, dass der Staat im Scheidungsfall nicht für die Frauen aufkommen muss.

                  Dass dies aber mit dem heutigen Scheidungsrecht eher ein Anlass ist Familien wegen bisweilen nichtigen Konflikten zu zerreißen, anstatt zu versuchen die Konflikte zu lösen, war wohl nicht im Sinne des Erfinders.
                  Wenn Homoehe also zur Zersetzung dieses pervertierten Komplexes führt, dann ist das nur gut. Abgesehen davon ärgert es die Kirchen und die Erzkonservativen. Ob jetzt noch 0,3% Homoehen subventioniert werden oder nicht macht da auch keinen Unterschied. Ich sehe auch keinen Grund warum diese nicht adoptieren dürfen sollten, da es sowieso einen Mangel an Paaren gibt die dazu gewillt sind.

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                  • Schröder sagt:

                    Falsch. Es gibt ein Mangel an Kindern und eine Warteliste für Paare. Eine Ausnahme machen da nur die – ich nenn’s jetzt mal ‚Problemkinder‘: zu alt, behindert, auffällig. Stimmt – die gibt’s im Überfluss. Warum Homos kein Recht zur Adoption von Kindern haben sollten? Ganz einfach: weil Heteropaare auch kein Recht dazu haben. Niemand hat ein „Recht“ auf Kinder. Allerdings haben Kinder Rechte. Und hier bin ich der Ansicht, dass sich diese Rechte – wie bisher auch – auf das für sie Vorteilhafte erstrecken sollten: eine (weibliche) Mutter und ein (männlichen) Vater. Dass dies so ist, lässt sich recht gesicherten Erkenntnissen der Bindungsforschung entnehmen.

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                    • tatsache? hast du dafür auch quellen?
                      was bindung angeht habe ich nämlich zufällig ein kleinwenig ahnung und bisher keine „es muss eine vati-mutti-konstellation sein“-aussagen gefunden. aber du hast sicher mehr ahnung, so wie von allem.

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                    • Kinch sagt:

                      „Dass dies so ist, lässt sich recht gesicherten Erkenntnissen der Bindungsforschung entnehmen.“

                      Na, auf die Quelle bin ich mal gespannt.

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                    • dazwischen können wir uns ja mit quellen von 1992 amüsieren, die das gegenteil beweisen http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1467-8624.1992.tb01679.x/abstract oder eine kleine metaanalyse von 1997 http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1300/J082v32n02_02#.Usr3fLQ_Vx0
                      oder hier http://psycnet.apa.org/journals/dev/31/1/105/

                      Aber wer interessiert sich schon fr wissenschaftliche studien…

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                    • Schröder sagt:

                      Tschuldige, hab‘ auf die Schnelle nicht alle raussuchen können. Aber als kleiner Anhalt:

                      1. Heuveline, Patrick, et.al. „Shifting Childrearing to Single Mothers: Results from 17 Western Countries,“ Population and Development Review 29, nO.l (March 2003) p. 48.

                      2. Kristen Andersen Moore, et.al. „Marriage from a Child’s Perspective: How Does Family Structure Affect Children and What Can We Do About It?“ (Washington, D.C.: Child Trends, Research Brief, June 2002) pp.I-2.

                      3. Sara McLanahan and Gary Sandfeur, Growing Up with a Single Parent: What Hurts, What Helps (Cambridge: Harvard University Press, 1994), p. 45.

                      4. Sotirios Sarantakos, „Children in Three Contexts: Family, Education, and Social Development,“ Children Australia, vol. 21 (1996): 23-31.

                      5. Jeanne M. Hilton and Esther L. Devall, „Comparison of Parenting and Children’s Behavior in Single-Mother, Single-Father, and Intact Families,“ Journal of Divorce and Remarriage 29 (1998): 23-54.

                      6. Elizabeth Thomson et al., „Family Structure and Child Well-Being: Economic Resources vs. Parental Behaviors,“ Social Forces 73 (1994): 221-42.

                      7. David Popenoe, Life Without Father (Cambridge: Harvard University Press, 1996), pp. 144, 146.

                      8. Sax, Leonard. Why Gender Matters: What Parents and Teachers Need to Know About the Emerging Science of Sex Differences (New York: Doubleday, 2005).

                      9. Blankenhorn, David. Fatherless America. (New York: Basic books, 1995).

                      10. Byrd, Dean. „Gender Complementarity and Child-rearing: Where Tradition and Science Agree,“ Journal ofLaw & Family Studies, University of Utah, Vol. 6 no. 2,2005. htlp:l/narllu.:om/uocs/gclldercompkl11cntaril v.!llml.

                      11. Gwat Yong Lie and Sabrina Gentlewarrier, „Intimate Violence in Lesbian Relationships: Discussion of Survey Findings and Practice Implications,“ Journal of Social Service Research 15 (1991): 41-59.

                      12. D. Island and P. Letellier, Men Who Beat the Men Who Love Them: Battered Gay Men and Domestic Violence (New York: Haworth Press, 1991), p. 14.

                      13. Lettie L. Lockhart et al., „Letting out the Secret: Violence in Lesbian Relationships,“ Journal of lnterpersonal Violence 9 (1994): 469-492.

                      14. „Violence Between Intimates,“ Bureau of Justice Statistics Selected Findings, November 1994, p. 2.

                      15. Health Implications Associated With Homosexuality (Austin: The Medical Institute for Sexual Health, 1999), p. 79.

                      16. David P. McWhirter and Andrew M. Mattison, The Male Couple: How Relationships Develop (Englewood Cliffs: Prentice-Hall, 1984), pp. 252-253.

                      17. M. Saghir and E. Robins, Male and Female Homosexuality (Baltimore: Williams & Wilkins, 1973), p. 225; L.A. Peplau and H. Amaro, „Understanding Lesbian Relationships,“ in Homosexuality: Social, Psychologieal, and Biological Issues, ed. 1. Weinrich and W. Paul (Beverly Hills: Sage, 1982).

                      18. M. Pollak, „Male Homosexuality,“ in Western Sexuality: Practice and Precept in Past and Present Times, ed. P. Aries and A. Bejin, translated by Anthony Forster (New York, NY: B. Blackwell, 1985), pp. 40-61, cited by Joseph Nicolosi in Reparative Therapy of Male Homosexuality (Northvale, New Jersey: Jason Aronson Inc., 1991), pp.124,125.

                      19. W. Schumm, „Comparative Relationship Stability of Lesbian Mother and Heterosexual Mother Families: A Review of Evidence,“ Marriage & Family Review, online publication date: 22 January 2011.

                      20. American Academy of Pediatrics, Perrin, EC, and the committee on psychosocial aspects of child and family health. „Technical report: Co parent or Second-Parent Adoption by Same-Sex Parents,“ Pediatrics. 109(2002):343. The Academy acknowledges that the „small, non-representative sampies … and the relatively young age of the children suggest some reserve.“

                      21. Robert Lerner, Ph.D., Althea Nagai, Ph.D. No Basis: What the Studies Don’t Tell Us About Same Sex Parenting, Washington DC;Marriage Law ProjectJEthics and Public Policy Center, 2001.

                      22. P. Morgan, P. Morgan Children as Trophies? Examining the Evidence on Same-Sex Parenting, Newcastle upon Tyne, UK; Christian Institute, 2002.

                      23. 1. Paul Guiliani and Dwight G. Duncan, „Brief of Amici Curiae Massachusetts Family Institute and National Association for the Research and Therapy of Homosexuality,“ Appeal to the Supreme Court of Vermont, Docket No. SI009-97CnC.

                      24. D. Allen, „An Economic Assessment of Same-Sex Marriage Laws,“ Harvard Journal of Law & Public Policy 29 (2006):949.

                      Insbesondere unter Hinweis auf methodische Mängel anderslautender Untersuchungen (Nr. 21-23). Übrigens: findest du, dass eine Untersuchung im Rahmen v. Gender Studies zu diesem Topic neutral und unvoreingenommen sein kann?

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                    • IULIUS sagt:

                      „Aber wer interessiert sich schon fr wissenschaftliche studien… “

                      Diejenigen, die Sie gemacht haben, weil sie sie bezahlt bekommen und der Auftraggeber, weil er damit seine Forderungen „beweisen“ kann.

                      Es ist beweisbar, daß ein Kind im Idealfall als Eltern einen Mann und eine Frau braucht um sich orientieren zu können.

                      Allerdings kann sich ein Kind auch anpassen, so daß es, insofern es keine weiteren „Probleme“ gibt, das Kind auch bei anderen Konstellationen, keine nennenswerte Entwicklungsprobleme aufweist.

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                    • kinch sagt:

                      lol

                      Handhoch, wen es wundert, dass Schröder von einer christlischen Scheißplattform plagiiert, deren Ziele es ist, Homosexualität zu bekämpfen?

                      http://www.dijg.de/homosexualitaet/adoptionsrecht/homosexuellen-ehe-natuerliche-familie/

                      Die DIJG, ist die Propaganda-Plattform vom Verein offensiver Junger Christen, die Homosexuelle umerziehen wollen und die plagiieren selbst von der amerikanischen Antihomosexuellen Bewegung der „American College of Pediatricians”. Das ist eine treffend als Junk-Science bekannte Plattform.

                      Hach, Schröder; was für ein Griff ins Klo. Dass du nicht eine Quelle genannt hast, die du nicht da schamlos rauskopiert hast, nehme ich an, kennst du auch keine einzige.

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                    • Adrian sagt:

                      @ IULIUS
                      „Es ist beweisbar, daß ein Kind im Idealfall als Eltern einen Mann und eine Frau braucht um sich orientieren zu können.“

                      Wohin orientieren? Weil das Kind sonst nicht weiß, ob es Mädchen oder Junge ist?

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                    • david sagt:

                      Naja, dass die Quellenliste aus einer entsprechenden Sekundärquelle stammt, war ja klar. Das heißt aber nicht, dass die Primärquellen deswegen alle „Junk-Science“ sind, oder dass man jetzt ein „Plagiat“ beklagen muss. Was selbst in der Wissenschaft mehr oder weniger Usus ist, ist für so einen Kommentarbereich im Internet immer noch mehr, als die Gegenseite geliefert hat.

                      Man sollte wenn schon dann mit Quellen kommen, die dem was entgegen halten können:
                      z.B.
                      http://www.psychology.org.au/Assets/Files/LGBT-Families-Lit-Review.pdf
                      http://www.apa.org/about/policy/parenting.aspx
                      http://cms.bsu.edu/-/media/WWW/DepartmentalContent/CounselingCenter/PDFs/SAFEZONE%20Resources/Children%20of%20gays%20and%20Lesbians.pdf

                      Ich würde sagen es besteht schon weitestgehend Konsens in der wissenschaftlichen Community, dass die Behauptung eines schädlichen Umfeld von Same Sex-Parents keine empirische Grundlage hat.
                      Die Frage ist allerdings, wie neutral die Community da ist und wie viel Politik sich da reinmischt. Es finden sich auch immer wieder Psychologen, die behaupten es gäbe keinerlei Nachteile bei alleinerziehenden Eltern aufzuwachsen, dabei lassen diese Ergebnisse sich als politische Zahlen (natürlich mit freundlicher Unterstützung von Feministinnen propagiert) entlarven.

                      Wenn man die Reviews zu Same Sex parenting überfliegt, fällt schon auf, dass sie Zahlen vermeiden und sich um bestimmte Fragen herumschlängeln (siehe z.B. der APA-Link)
                      Das Thema ist so emotional umkämpft und zudem noch unheimlich schwer zu erforschen (reporting bias!!!11!), dass ich ehrlich gesagt auf die Befunde aus beiden Lagern eher wenig gebe.
                      Ich halte es auch für den falschen Ansatz, dass Homosexuelle in der Bringschuld wären, gleiche Erziehungsleistungen nachweisen zu müssen.
                      Denn wenn das das heilige Kriterium wäre, dürften wir auch Alleinerziehenden oder bildungsfernen Haushalten ihre eigenen Kinder nicht „anvertrauen“.
                      Und es gibt nicht wenige Homosexuelle, die ihr eigenes, biologisches Kind in einer homosexuellen Beziehung großziehen, in den USA haben 20-30% aller Homopaare Kinder.

                      Die Ausgangssituation ist ja auch nicht fair. Homosexuelle werden nach wie vor diskriminiert und sind dadurch immensen Belastungen vor allem in der Adoleszenz ausgesetzt. Ihnen dann beispielsweise vorzuwerfen, sie seien öfter psychisch krank, ist schon zynisch. Wenn dem nicht so wäre, hätten wir eher einen HInweis darauf, dass es kein nennenswertes homosexuellenfeindliches Klima mehr gibt.

                      Umgekehrt ist es auch nicht ganz sauber zu behaupten, dass Homosexuelle im Schnitt die gleiche psychische Stabilität aufweisen können wie heterosexuelle Eltern, aus eben diesem Grund. Da beißt sich die Katze in den Schwanz, wenn teilweise dieselben Wissenschaftler, die 40% Suizidalität bei homosexuellen Jugendlichen berichten, in der Kinderfrage keine Unterschiede mehr sehen wollen.

                      Aus entwicklungspsychologischer Sicht kann ich nicht über all die Jahrzehnte hinweg sehen, in denen man den Einfluss einer männlichen und weiblichen Hauptbezugsperson als Role Models immer hervorgehoben hat.
                      Wenn man dies als Optimum in Frage stellt, muss man schon sehr queertheoretisch drauf sein.
                      Und selbstverständlich ist auch eine genetische Verwandtschaft des Kindes mit seinen Eltern der Optimalfall.

                      Bloß wachsen die meisten Kinder ja trotzdem nicht unter optimalen Bedingungen auf, da irgend etwas anderes nicht stimmt.
                      Da vor Adoptionen ja Paare auf ihre Eignung hin überprüft werden und somit echte Gefährdungen ausgeschlossen werden, wüsste ich nicht warum da ein homosexuelles Paar dem Idealfall nicht zumindest sehr nahe kommen könnte.
                      Ihnen die Eignung per se abzusprechen, ist homophober Quatsch.

                      Ich glaube es ist nicht eine Frage der reinen Empirie. Es gibt auch eine Studie, nach der sich immerhin starke 9% der Kinder von schwulen Eltern als homosexuelle identifizieren. Was macht man nun mit dieser Zahl, wer will darüber urteilen ob dies nun „schlecht“ sei?

                      Die Gesellschaft muss darüber entscheiden, Wissenschaftlicher sind damit nämlich überfordert. Es ist eine Frage von Toleranz und ob wir als Gesellschaft die Normalisierung gleichgeschlechtlicher Beziehungen vorantreiben wollen.

                      Wenn wir das tun, werden sich auch die „Erfolgs-„Zahlen weiter angleichen. Vor 50 Jahren wäre das Outcome von Same Sex parenting mit Sicherheit weit schlechter gewesen als heute. Das Gelingen spiegelt in erheblichem Maß den Zeitgeist wieder.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Wohin orientieren? Weil das Kind sonst nicht weiß, ob es Mädchen oder Junge ist?“

                      Das Kind orientiert sich an Vorbildern. Das sind in erster Linie die Eltern.
                      Es ist unbestritten, daß es bei Kindern Phasen gibt, bei denen sie sich, – aufgrund des Geschlechts – mal an den einen, dann an den anderen Elternteil orientieren.

                      Das geht bei Homosexuellen Eltern nicht. Allerdings sucht sich ein Kind dann ein externes Vorbild, was den „fehlenden Elternteil“ ersetzt.

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                    • Kinch sagt:

                      „Naja, dass die Quellenliste aus einer entsprechenden Sekundärquelle stammt, war ja klar. Das heißt aber nicht, dass die Primärquellen deswegen alle “Junk-Science” sind, oder dass man jetzt ein “Plagiat” beklagen muss.“

                      DIJG bzw. die Seite woher DIJG das meiste Material hat, ACP, ist definitiv Junk-Sience. Das nicht alle hier gelisteten Quellen Junk-Science sind, mag stimmen, aber zu erwähnen ist auch, dass sich einige der Quellen da explizit von ACPs Interpretation ihrer Ergebnisse distanziert haben.

                      Ein Plagiat ist es deshalb, weil Schrödinger hier bewusst den Eindruck erwecken wollte, das wäre seine Quellensammlung. Tatsache ist aber, dass er wohl nicht ein einziges Paper das er da gelistet hat, gelesen hat. Hätte er nicht plagiieren wollen, hätte er einfach einen Link auf DIJG-Seite setzen können.

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                    • Martin sagt:

                      Wobei man auch die Frage stellen kann, welche Relevanz denn eine Studie wie „Shifting Childrearing to Single Mothers: Results from 17 Western Countries,” in Bezug auf die Frage, ob homosexuelle PAARE Kinder adoptieren können sollten, überhaupt hat….

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        • St. Elmo sagt:

          Und was ist die Funktion des Art. 6 GG?
          Und wie genau unterhöhlt die „homo-ehe“ den Schutz der Ehe?

          Welche Rechte/Pflichten aus der Ehe werden dadurch abgeschaft wenn sie
          auch den „homo-eheleuten“ zur Verfügung stehen?

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          • St. Elmo sagt:

            Mist
            mein Kommentar war an
            Schröder und Iulius gerichtet

            Gefällt mir

            • IULIUS sagt:

              Mir geht es darum, daß die Institution Ehe geschichtlich einen bestimmten Zweck verfolgte.
              Kinder zu zeugen und groß zu ziehen.
              Aufgrund dieses Zwecks wurden bestimmte Subventionen geschaffen.

              Was mich stört ist, daß man die Subventionen einem größeren Kreis von Menschen zugänglich macht, anstelle darüber nachzudenken ob die Subventionen in dieser Form überhaupt noch zeitgemäß sind.

              Z. B. Kinderlose Ehen. Früher war das eine Randerscheinung, konnte man daher vernachlässigen. Heutzutage ist das fast schon die Regel.

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              • St. Elmo sagt:

                Dem Argument kann ich zustimmen.
                Ich fände es auch sinnvoller Kinder/Familei durch sinnvolle Freibeträge zu unterstützen statt Ehen.

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    • LoMi sagt:

      Schröders Argumentation läuft letztlich auf eine gesetzliche Zwangsverheiratung aller alleinerziehenden Mütter hinaus. Schließlich gehe es ja nur mit Mutti UND Vati.😀

      Ich selber finde Alleinerziehung nicht so richtig schick. Aber dass sie der Weltuntergang sei, glaube ich nicht. In früheren Zeiten war die Mutti-Vati-Konstellation vermutlich auch nicht so furchtbar häufig, dank der hohen Sterblichkeit. Da haben alle möglichen Bezugspersonen die Kinder erzogen: Knechte und Mägde, Großeltern, die älteren Geschwister. Die Mutti-Vati-Konstellation, also die „natürliche“ Familie ist doch erst Resultat eines breiten Wohlstandes, einer veränderten Form des Wirtschaftens und der damit einhergehenden Ausbildung der bürgerlichen Kleinfamilie.

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  7. Dummerjan sagt:

    Ach Gottchen, Homokalypse. Ich lach mich kaputt. Wenn wir sonst keine Probleme haben.
    Eigentlich ist das alles so marginal – klar für die die es betrifft ist es schon sehr wichtig, wobei ich nicht wirklich verstehe, warum sich Homosexuelle so sehr auf dieses alte Konzept des Zusammenlebens festlegen wollen.

    Ansonsten: Hartz IV bezieht nicht nur lebenspartner ein, sondern ALLE Personen einer Bedarfsgemeinschaft. Insofern wäre durchaus auch die Gruppenehe ein anzustrtebendes Konzept.

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    • Adrian sagt:

      wobei ich nicht wirklich verstehe, warum sich Homosexuelle so sehr auf dieses alte Konzept des Zusammenlebens festlegen wollen.“

      Weil wir Menschen sind, und uns gelegentlich verlieben.

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      • Martin sagt:

        Und das geht natürlich nur in einer staatlich beurkundeten Ehe…

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        • LoMi sagt:

          Die staatlich beurkundete Ehe gewährt den Lebenspartnern gewisse Rechte, die eben nur Angehörige wahrnehmen können, etwa im Falle eines Krankenhausaufenthaltes eines der Partner. Als nur „Freund“ ist man da völlig rechtlos – wenn ich das jetzt richtig mitbekommen habe.

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          • IULIUS sagt:

            „Die staatlich beurkundete Ehe gewährt den Lebenspartnern gewisse Rechte, die eben nur Angehörige wahrnehmen können“

            Ist in dieser Form falsch. Solche Rechte lassen sich grundsätzlich vertraglich regeln. Notfalls notariell.

            Die Rechte, die sich vertraglich nicht regeln lassen sind Erbberechtigung nebst Steuersatz, Witwenrente etc…
            Hier wäre eine andere Regelung – außerhalb des Eherechts – sinvoll.

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            • Martin sagt:

              Alles richtig. Mir gings halt drum, das das Argument :“Weil wir Menschen sind, und uns gelegentlich verlieben.“ nicht wirklich besonders stichhaltig ist.

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              • St. Elmo sagt:

                Weil es Gefühlt einen Unterschied macht ob man einfach nur zusammenlebt
                oder öffentlich beurkundet das man zusammengehört.

                Warum heiraten viele Heteropaare immer noch zusätzlich in Kirchen obwohl sie höchstens an Weihnachten ein mal zur Messe gehen?

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        • Adrian sagt:

          „Und das geht natürlich nur in einer staatlich beurkundeten Ehe…“

          Nein, geht es nicht. Die Frage ist aber eine ganz andere: Warum sollte es nicht auch in einer staatlich beurkundeten Ehe gehen dürfen?

          Um noch mal zu wiederholen: Homos sind Menschen – wie Heteros, sie verlieben sich – wie Heteros, und sie wollen sich gelegentlich verpartnern – wie Heteros.

          Nun wollen weder alle Homos noch alle Heteros die Ehe eingehen, allerdings ist die Ehe sowohl staatlich als auch gesellschaftlich die höchste Anerkennung, die einer Beziehung gegeben werden kann. Solange Heteros die Ehe eingehen können und Homos nicht, werden sich (einige) Homos immer minderwertig vorkommen, weil auf dieser Grundlage ihnen genau das vermittelt wird: Eure Beziehungen sind weniger wert, Eure Liebe, Euer Zusammenleben.

          Kein Homo würde nach der Ehe rufen, wenn Heteros nicht auch heiraten dürften. Von mir aus könnte man auch alles vertraglich regeln, über Notare, Anwälte, oder wie auch immer. Aber solange einem die Nachricht überbracht wird, Du, Homo, darfst nicht heiraten, denn Du hast das falsche Geschlecht/liebst das falsche Geschlecht, wird es immer eine Kluft geben, wird man sich nie vollständig gleichberechtigt und anerkannt fühlen können. Und genau darum geht es beim Ruf nach der Ehe: um Anerkennung. Durch den Staat und damit auch durch die Gesellschaft.

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  8. Kinch sagt:

    Achso, weils noch keiner gepostet hat:

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  9. bertrandolf sagt:

    “Wozu”, so fragen sich die heterosexuellen Deutschen, “überhaupt noch in Ehe und Kinder investieren, wenn das doch nichts hetklusives mehr ist?”

    Hetklusiv ist es so oder so nicht, Lesben sind jederzeit in der Lage Kinder zu kriegen, müssen sich halt irgendwo einen „Spender“ oder ein ONS suchen.
    Habe sogar mal eine Doku gesehen, da haben 2 Lesben einen Freund überredet, eine zu schwängern. Und was haben die Damen dann gemacht? Auf Unterhalt verklagt😀😀 ;-D

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    • Aurelie sagt:

      EMNI, das muss du unbedingt noch auf deine To-do-Liste setzen: Homosexuell werden, sich von einem fremden Mann befruchten lassen und diesen dann auf Unterhalt verklagen.

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      • St. Elmo sagt:

        3 Jahre lang bis zu 770€ + Kindesunterhalt…
        Ob sich das wirklich Lohnt?

        Dann besser vorher Heiraten da springt bei hohem EInkommen des Mannes mehr raus.

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        • Aurelie sagt:

          Danke für den Tipp.

          Ich werde nach passendem Ausbeutungsmaterial Ausschau halten. Hoffentlich finde ich einen, der noch nicht maskulinistisch indoktriniert wurde und damit nicht vorgewarnt ist.

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      • bertrandolf sagt:

        Ich glaube mich erinnern zu können, der Clou war, das sie die Forderung nach Unterhalt sogar vertraglich ausgeschlossen hatten. Aber die Richter meinten, das dies nicht geht, weil das Kind den Anspruch hat und die Mutter das nicht vertaglich regeln darf…

        Wieso macht ihr nicht eine gemeinsame To-Do Liste und hängt sie in euere gemeinsame Küche?

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  10. Peter sagt:

    Die ausserordentlich vielen Leserbeiträge zeigen, dass hier Diskussionsbedarf besteht. Endlich wird erkannt, dass die Verschwulung des westlichen Mannes und seine Domestizierung letzten Endes zur Homokalypse führt. Die Ehe, die als heterosexklusiv zum Zwecke der Fortpflanzung und Sicherung der Wehrkraft konzipiert wurde, wird durch die homohedonistische Zweckentfremdung in ihrem heiligsten Kern bedroht. Im Kampfe der Kulturen und Rassen ist kein Platz für verweichlichte Tunten, die weder zum Bestand des Volkes noch zur Wehrkraft beitragen!

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    • Cool, so viel homophobie, sexismus und rassismus in einem beitrag…. musst du dich dafür anstrengen oder fließt das einfach so aus dir raus?

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      • Peter sagt:

        Cool, so viel homophobie, sexismus und rassismus in einem beitrag…. musst du dich dafür anstrengen oder fließt das einfach so aus dir raus?

        Ein bisschen anstrengen muss ich mich schon, aber nicht allzu sehr. Ich kenne schliesslich meine Pappenheimer!🙂

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    • onyx sagt:

      Das ist so unterirdisch dämlich, dass ich an der Ernsthaftigkeit dieses Kommentars zweifle.

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    • LoMi sagt:

      😀
      Männer, die Männer lieben, sind gefährlich. Am Ende weigern die sich noch, andere Männer einfach totzuschießen. Das geht ja nun wirklich nicht! ^^

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      • Beyogi sagt:

        Haha, dachte ich gerade auch. Wo kämen wir denn hin, wenn sich das Kanonenfutter nicht mehr einfach so verfüttern lassen würde. Hm… vielleicht kann man so ja die Existenz von Schwulen evolutionär erklären. Die Männergruppen, die Schwule mit dabei hatten, hatten einfach eine höhere Chance zu überleben, weil den Schwulen das überleben der anderen wichtiger war als den Heten?

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        • LoMi sagt:

          Klar, die Heten sind doch froh, wenn die anderen Männer alle tot sind. Denn der Überlebende kann dann die ganzen Frauen haben ^^

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  11. onyx sagt:

    ich hoffe es. Bei den echt kranken Homophobikern klingt es genau so.

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  12. yacv sagt:

    Kürzlich war irgendwo ein Artikel (wo bloß? Ach, mein Gedächtnis), der vorhersagte, dass auch Männer im nächsten Jahrzehnt ihre Bisexualität entdecken werden. Was bei Frauen vielleicht noch nicht verbreitet, aber doch deutlich akzeptiert ist („I kissed a girl, and I liked it“ etc.), werden sich auch die Männer holen.

    Wie in Ralf Königs „Lysistrata“: Homosexualität als Lösung gesellschaftlicher Probleme (dort: Krieg und zickige Frauen)

    Fänd ich spannend🙂

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  13. LoMi sagt:

    Mal eine Randbemerkung: Es ist doch immer noch so, dass lesbische Beziehungen eher toleriert werden als schwule. Möglicherweise gibt es da einen Zusammenhang mit der kultivierten Erotik. Frauenkörper werden permanent als begehrenswert inszeniert, in den Medien vor allem, aber auch im Alltag. Männerkörper gelten dagegen seltener als Objekt der Begierde.

    Der nackte Mann in der Öffentlichkeit ist eine strafrechtlich sanktionierte Störung der Ordnung. Die Polizei kümmert sich um diesen „Täter“ schnell, während Frauen nicht als „Exhibitionistinnen“ im Gesetz vorkommen. Über Männerkörper macht man auch gerne Witze, verhöhnt ihn, hält ihn eher für einen ästhetischen Unglücksfall, für einen haarigen und schweißigen Ausrutscher der Evolution. Das ist übrigens nicht die Schuld des Feminismus. Gerade Männer sind ganz vorne dabei, wenn es um die Verächtlichmachung des Männerkörpers geht, zumindest des Männerkörpers als erotisches Objekt. Jedenfalls können Männer anderen Männern eine solche Qualität nicht zuerkennen.

    Fühlen sich deshalb manche von Schwulen bedroht, die in diesem Punkt dem Mainstream widersprechen?

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    • Kinch sagt:

      „Es ist doch immer noch so, dass lesbische Beziehungen eher toleriert werden als schwule”

      Wie kommst du darauf, dass dem so wäre?

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      • yacv sagt:

        z.B. http://www.csun.edu/~psy453/bias_y.htm

        generell: http://tinyurl.com/qd58s7t
        oder http://tinyurl.com/ospeljh

        anekdotisch: Das erste homosexuelle Paar, das in StarTrek TNG vorsichtig angedeutet wurde… welches Geschlecht hatten die beiden wohl?

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        • yacv sagt:

          Hmmmm. mehrere „ich hab aber das Gefühl“ Beiträge ohne Indizien…

          Ich vermute, Adrian ist auf der richtigen Spur: Körperlichkeit ist zwischen Frauen eher akzeptiert (auch wenn mir das „Bi ja, Lesbisch nein“ nach Randgruppe klingt), Partnerschaft zwischen Männern.
          Schließlich gab es schon immer offene Partnerschaften zwischen Männern, die an Innigkeit einer Ehe/Beziehung kaum nachstehen, aber i.d.R. oder zumindest öffentlich platonisch sind.
          Holmes und Watson
          Tim und Haddock
          Fry und Laurie
          Stan und Olli
          Gilbert und Sullivan
          Wright Brothers
          (Für mehr Beispiele ist es mir zu spät😉

          Sobald es aber um romantische Beziehung geht, dreht es sich eher um.
          Oscar Wilde wurde von seinem Richter als größte Abscheulichkeit seiner Karriere verurteilt.
          Queen Victoria glaubte angeblich nicht, dass es Lesben überhaupt gibt.
          Schwule kamen ins KZ, Lesben nicht.
          Zuchthaus vs. Ignorieren… hmmm… Was gilt eher als „toleriert“?

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        • St. Elmo sagt:

          Homosexuelles Paar in ST TNG? H
          ab ich nie bemerkt…
          das weckt jetzt meine Neugier…

          bei nur 2 Frauen in den Hauptrollen würde ich mal auf Männer tippen…

          Worf, Riker, Picard, Troi und Crusher fallen raus.
          Data und Jordi eigentlich auch….

          dann müssten es wohl um Nebenrollen gehen….neugier…
          Also wer wo was?

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          • LoMi sagt:

            Im Moment tippe ich auf Tasha Yar und Ro Laren. Kann aber auch sein, dass ich da zuviel durcheinanderwerfe, es ist einfach zu lange her.

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          • yacv sagt:

            Uh oh, da habe ich wohl zu hohe Erwartungen geschürt…😉

            Meines Wissens die erste Folge, in der ein gleichgeschlechtliches Paar Thema wird, ist The Host (http://www.startrek.com/database_article/host-the)
            Dr. Crusher verliebt sich in einen (männlichen) Alien, der sich am Ende der Folge in eine Frau verwandelt. Es ist der selbe Alien, aber in einem weiblichen Körper.

            Ein Jahr später verliebt sich Riker in ein androgynes Alien (Soren), von einem Planeten, auf dem Geschlechter komplett ‚abgeschafft‘ wurden. Soren ist in der Folge sehr androgyn inszeniert, könnte auf der Erde also ebenso gut als weiblich wie als männlich durchgehen.
            Durch die Romanze mit Riker empfindet sie sich allerdings bald als weiblich, was dazu führt, dass sie auf ihrem Planeten vor Gericht gestellt wird und einer Gehirnwäsche unterzogen wird.
            (http://www.startrek.com/database_article/outcast)

            Interessanter Gegensatz eigentlich.
            Dr Crusher verliebt sich in ein geschlechtsloses Wesen, das in der Hülle eines sehr männlichen Mannes steckt und kann dann am Ende nicht damit umgehen, dass das nur eine Hülle ist.
            Riker verliebt sich in ein geschlechtsloses Wesen, das auch so aussieht, das sich aber durch den Umgang mit ihm zu einer Frau entwickelt/sich als Frau entpuppt.

            Wie auch immer; man sollte Bedenken: Amerika + jugendliches Zielpublikum + 90er Jahre = Sehr behutsamer Umgang mit sexuellen Themen.

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      • also, ich kenne einen schwulen, der sich selbst als homophob bezeichnet, weil er lesbische beziehungen total abstoßend findet.. allerdings habe ich eher das gefühl, dass es andersherum wäre und schwule beziehungen eher toleriert werden. (hallo fan! frohes neues!)

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        • kinch sagt:

          Hey heroinefor1day! *anhimmel*´ Blog mal wieder! *Imperativ*

          „allerdings habe ich eher das gefühl, dass es andersherum wäre und schwule beziehungen eher toleriert werden.“

          Sehe ich auch so, was vielleicht vor allem daran liegt, dass Schwule eine deutlich stärker öffentliche Präsenz haben.

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    • Adrian sagt:

      „Mal eine Randbemerkung: Es ist doch immer noch so, dass lesbische Beziehungen eher toleriert werden als schwule.?“

      Nicht ganz korrekt: Lesbische Sexualität wird eher toleriert, allerdings auch nur dann, wenn die Lesben keine „richtigen Lesbe“n sind.

      Lesbisches Leben wird stark durch die pornografische Brille heterosexueller Männer geprägt. Lesben dienen dabei als Antörner, als Vorspiel, mit der Gewissheit, dass sie sich nach ein bisschen homoerotischen Gelecke und Gefummel in die starken Arme des heterosexuellen Mannes flüchteen, um „richtig“ durchgevögelt zu werden.

      Eine der abscheulichsten Ausdrucksweisen dieser Ansicht, ist das sogenannte „corrective rape“, also die Vergewaltigung lesbischer Frauen, um ihnen zu zeigen, was „richtiger“ Sex ist.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Corrective_rape

      Eine „echte Lesbe“, die sich dem heterosexuellen Geschlechtsverkehr verweigert, hat keinen besseren Stand als ein schwuler Mann.

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    • Adrian sagt:

      „Männerkörper gelten dagegen seltener als Objekt der Begierde.“

      Was aber an den Frauen liegt. Wenn Frauen Männerkörper in der gleichen Art und Weise antörnend finden würden, wie Männer Frauenkörper, sähe die Sache ganz anders aus.
      Da Frauen im Schnitt aber weniger „objektbezogen“ sind und Sexualität schlechter von Liebe und Emotionen trennen können, wird der Männerkörper nicht in dem Maße erotisiert, wie der Frauenkörper.

      Bei Schwulen sieht das ganz anders aus: Da hat der männliche Körper eine ebensolche Bedeutung wie der weibliche für heterosexuelle Männer.

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      • LoMi sagt:

        “ Wenn Frauen Männerkörper in der gleichen Art und Weise antörnend finden würden, wie Männer Frauenkörper, sähe die Sache ganz anders aus.“

        Da gebe ich Dir recht. Aber etwas wichtiger war mir der zweite Teil. Nämlich der, dass es unter heterosexuellen Männern nicht unüblich ist, den Männerkörper abzuwerten, sofern es nicht um Körperkraft geht. Ich glaube auch nicht, dass in heterosexuellen Kreisen der Männerkörper die gleiche erotische Bedeutung bekommen kann wie der Frauenkörper.

        Aber zumindest können auch Heten a) die ästhetische Qualität eines Männerkörpers anerkennen und b) ihm eine erotische Natur zubilligen. Dazu muss man nicht schwul sein und dazu muss man auch nicht unbedingt Erregung empfinden, wenn man einen Männerkörper betrachtet. Erotische und ästhetische Qualität zu sehen ist ja nicht das Gleiche wie das Entwickeln des Begehrens.

        Ich meine daher, dass es eben eine Kultur der Abwertung des Männerkörpers in dieser Hinsicht gibt. Er wird nur als Werkzeug gefeiert, aber nicht als Ort der Empfindung und der Verletzlichkeit, also schließlich als ein Ort der Bedürfnisse.

        Schwule Männer durchbrechen diese Sicht auf den Männerkörper als reines Werkzeug, ausgedrückt in körperlicher Leistungsfähigkeit. Nicht wenige Männer reagieren darauf irritiert und mit Abwehr. Dabei muss das noch nicht einmal Homophobie sein. Denn diese Abwehr habe ich auch dann schon beobachtet, wenn diese Sicht auf Männerkörper von Heterosexuellen eingebracht wurde. Auch dann beeilte sich mancher Mann, den Männerkörper als eher unsauber, haarig, unästhetisch darzustellen.

        Dazu passend: Männer zu fotografieren ist – meiner Erfahrung nach – nicht einfach. Sie machen das erstens nicht gerne und zweitens – so ein Hobbyfotografenkollege kürzlich – hätten sie dabei einen „Stock im Arsch“.

        Das ist der Punkt, den ich daran interessant finde.

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        • Adrian sagt:

          „Ich meine daher, dass es eben eine Kultur der Abwertung des Männerkörpers in dieser Hinsicht gibt. Er wird nur als Werkzeug gefeiert, aber nicht als Ort der Empfindung und der Verletzlichkeit, also schließlich als ein Ort der Bedürfnisse.“

          Hmm, das ist doch nicht nur beim Körper des Mannes, sondern beim Mann an sich so. Dass Männer als Menschen mit Empfindungen und Verletzlichkeit, als Menschen mit Bedürfnissen betrachtet werden, ist relativ selten. Männer haben zu funktionieren. Das durchzieht, mehr oder weniger, das Leben eines Mannes von der Kindheit an. Schon die Erziehung und Sozialisation baut auf diesen Grundsätzen auf.
          Und wie sollen sich Männer als erotisch und begehrenswert betrachten, wenn es ihnen niemand sagt? Selbst heterosexuelle Frauen halten sich mit diesbezüglichen Aussagen relativ bedeckt.

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          • LoMi sagt:

            „Hmm, das ist doch nicht nur beim Körper des Mannes, sondern beim Mann an sich so. Dass Männer als Menschen mit Empfindungen und Verletzlichkeit, als Menschen mit Bedürfnissen betrachtet werden, ist relativ selten. Männer haben zu funktionieren.“

            Korrekt. Aber Schwule dürften dies durchbrechen, eben weil sie einen Männerkörper als Ort der Empfindung wahrnehmen. Damit fallen sie aus der Funktionslogik heraus. Zumindest im Bereich der Erotik heben sie die Erwartung reiner Funktionalität auf. Genau das kann doch Widerstände der Gesellschaft hervorrufen.

            „Und wie sollen sich Männer als erotisch und begehrenswert betrachten, wenn es ihnen niemand sagt? Selbst heterosexuelle Frauen halten sich mit diesbezüglichen Aussagen relativ bedeckt.“

            Das ist in der Tat nur allzu wahr.
            Was ich unlängst beobachtet habe: Unter Umständen fangen heterosexuele Frauen geradezu „öffentlich“ an zu schwärmen von den Reizen eines Mannes. Das sind dann aber eben ganz besondere Typen, sprich: Model-Typen. Es gibt also eine auffällige Kluft: Einerseits das Schweigen der Frauen. Andererseits lautstarke Schwärmerei im Falle von Ausnahmemännern (Chiffre dafür ist George Clooney). Gut, das ist jetzt eine rein subjektive Beobachtung. Aber ich fand es eben merkwürdig, dass im Regelfall Frauen Männern keine Komplimente machen, dass sie aber im Ausnahmefall geradezu überschäumen. Was aus Sicht der nicht-bekomplimentierten Männer nicht so prickelnd ist.

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            • Adrian sagt:

              Männer sind halt einem stärkeren Selektionsdruck ausgesetzt. Wie fast überall im Reich der Tiere wählen Weibchen die Männchen aus, kommt ohne Einwilligung des Weibchens keine Paarung zustande. Ich denke aus diesem Grund kann eine ihre Begeisterung für einen Mann nicht allzu deutlich zeigen.

              “ Aber Schwule dürften dies durchbrechen, eben weil sie einen Männerkörper als Ort der Empfindung wahrnehmen“

              Ich würde es anders formulieren: Sie durchbrechen es zwangsläufig, weil das halt ihre Sexualität ist. Und weil dieses Durchbrechen so ungewöhnlich ist, erscheinen Schwule vielen als Freaks.

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              • Adrian sagt:

                Korrektur: „Ich denke aus diesem Grund kann eine Frau ihre Begeisterung für einen Mann nicht allzu deutlich zeigen.“

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                • IULIUS sagt:

                  „Wie fast überall im Reich der Tiere wählen Weibchen die Männchen aus, kommt ohne Einwilligung des Weibchens keine Paarung zustande. Ich denke aus diesem Grund kann eine ihre Begeisterung für einen Mann nicht allzu deutlich zeigen.“

                  Evolotionsbiologisch :
                  Wenn eine Frau befruchtbar ist, muß der Mann funktionieren. Dabei haben die weiblichen Reize ein Signalwirkung. Insofern muß der Frau der Mann nicht gefallen, er muß nur der Beste aus dem aktuellen Angebot sein.
                  Das eine Frau unter den Gesichtspunkten nur „Feuerwehrmänner“ als ideal findet ist konsequent…

                  Männer sind in dem Spiel allesamt Konkurenten. Warum sollte man an einem Konkurenten – den man aus dem Weg räumen muß – etwas gut finden?
                  Insofern weiß jeder Mann selber wo er steht…

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                  • LoMi sagt:

                    „Warum sollte man an einem Konkurenten – den man aus dem Weg räumen muß – etwas gut finden?“

                    Der Mensch ist ein Kulturwesen und damit nicht allein biologisch gesteuert. Irgendwie ist es ihm ja gelungen, nicht in jedem Mann eine Bedrohung zu sehen und ihn folgerichtig gleich totzuschlagen ^^

                    Diese Art von „Biologie“ ist mir einfach zu holzschnittartig. Oder ist Dein Argument auch nur ein von den fiesen Genen gesteuerter Schachzug, Dich in der Konkurrenz durchzusetzen? Und wenn nicht: Kann das Nachdenken über die Biologie eigentlich sinnvoll sein, wenn sie so allmächtig ist?

                    Wenn man mal – bekanntensoziologisch ^^ – sich umschaut, haben Frauen doch unterschiedliche Geschmäcker. Sie bevorzugen nicht einen Männertyp, sondern haben unterschiedliche Vorlieben. Kann es also sein, dass auch Frauen Individuen sind? ^^

                    Nicht zuletzt: Welcher Mann stellt das beste Angebot dar? Das kann man doch so einfach gar nicht beantworten. Es gibt schöne Männer, die aber dumm sind. Oder anfällig sind für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Oder anfällig für Depressionen. Oder sie haben keine soziale Kompetenz und können nicht kooperieren. Und so weiter. Womit ich andeuten möchte: Es ist doch immer ein Bündel von Merkmalen, durch die Menschen in der Umwelt zurecht kommen. Das kann man wohl kaum auf einige wenige, gar äußerliche Merkmale festlegen.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Der Mensch ist ein Kulturwesen und damit nicht allein biologisch gesteuert.“

                      Die Betonung liegt aber auf „nicht allein biologisch“.
                      Der Mensch ist grundlegend biologisch gesteuert. Das was Du „Kultur“ nennst leitet sich aus Gewohnheit ab, die wiederum hat biologische Gründe.

                      Unsere Kultur regelt vornehmlich, wie man Gewalt einsetzt und wer Gewalt einsetzen darf.

                      „Es ist doch immer ein Bündel von Merkmalen, durch die Menschen in der Umwelt zurecht kommen. Das kann man wohl kaum auf einige wenige, gar äußerliche Merkmale festlegen.“

                      Doch, wenn man es abstrakt betrachtet.

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  14. LoMi sagt:

    „Der Mensch ist grundlegend biologisch gesteuert. Das was Du “Kultur” nennst leitet sich aus Gewohnheit ab, die wiederum hat biologische Gründe.“

    Kultur ist mehr als nur ein Derivat. Das ist leicht nachvollziehbar. Besuche eine Eliteschule in der Schweiz. Danach besuche eine Hauptschule in Berlin-Neukölln. Eventuell stößt Du da auf Unterschiede, die sich nicht aus der Biologie herleiten lassen. ^^

    Noch einfacher ist es, wenn man nach Afrika fährt. Oder nach Japan. Oder nach Papua-Neuguinea. Oder reise in die Vergangenheit und stelle fest, dass einst dicke Frauen als schön galten. Vermutlich gibt es auch heute Weltregionen, wo das noch so ist.

    Die Wirkmächtigkeit der Kultur kann einem nur verborgen bleiben, wenn man sein eigenes kulturelles Milieu nicht verlässt.

    Damit negiere ich keineswegs die Biologie. Die ist genauso da. So genau weiß das kein Mensch, wo man die Grenze ziehen muss. Es ist halt beides wirksam.

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    • IULIUS sagt:

      „Kultur ist mehr als nur ein Derivat. Das ist leicht nachvollziehbar. Besuche eine Eliteschule in der Schweiz. Danach besuche eine Hauptschule in Berlin-Neukölln. Eventuell stößt Du da auf Unterschiede, die sich nicht aus der Biologie herleiten lassen. ^^“

      Die Starken gehen in der Schweiz zur Schule, die Schwachen in Berlin Neukölln. Rein biologisch zu erklären.😉


      „Die Wirkmächtigkeit der Kultur kann einem nur verborgen bleiben, wenn man sein eigenes kulturelles Milieu nicht verlässt.“

      Oder mal läuft einer Fatamorgana hinterher.

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      • Michael sagt:

        Ich würde Geld dafür zahlen was bei einem schön altmodischen Arenakampf rauskommt zwischen 10 Mädels aus einer Schweizer Elite-Schule und 10 aus der Berline Schule.

        Da zitiert die eine Gruppe noch römische Gladitatoren, während die andere Gruppe sie schon niederstiefelt… soviel zu Darwin.

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        • IULIUS sagt:

          „schön altmodischen Arenakampf “

          Die aus der Schweiz dürften dann ja wohl auch entsprechende Ritterrüstungen tragen…

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        • Martin sagt:

          Ach, ich weiß nicht…. den Tae Kwon Do „Club“ in der Privatschule in Hamburg, in die meine Tochter geht, unterrichtet ein ehemaliger Welt- und Europameister im Kickboxen…. die klatschen die Neuköllnis um, *während* sie auf englisch einen Aufsatz drüber schreiben.😉

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  15. Adrian sagt:

    IULIUS hat vmtl. keine männlichen Freunde. Weil er ja beständig konkurriert.

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  16. IULIUS sagt:

    Darf man Schwule aus einer Gemeinschaftsdusche rauswerfen?

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    • Adrian sagt:

      Gegenfrage: Bist Du doof?

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    • LoMi sagt:

      Wahrscheinlich ahnst Du gar nicht, mit wievielen schwulen Männern Du schon geduscht hast, es aber nie wusstest. Und es ist Dir dennoch nichts passiert.

      Manchmal glaube ich, dass jemand, von dem andere wissen, dass er schwul ist, sowieso lieber nicht in die Gemeinschaftsdusche geht. Er wird Vorhaltungen und vielleicht auch Übergriffe befürchten müssen.

      Aus heterosexueller Sicht stellt sich freilich die Frage, ob man dann für homosexuelle Männer ein Objekt der Begierde ist. Wahrscheinlich. Es ist vorstellbar, dass man dann etwas verkrampft.

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      • gracuch sagt:

        Wie Heteros sich selsbt gerne schmeicheln und glauben, dass jeder homosexuell orientierter Mensch einen angraben möchte. Ich habe viele bildhübsche Freundinnen, und selbst wenn ich sie mal nackt sehen würde, würde sich da bei mir nichts regen. Oder fühlen sich Heteros etwa ach zu jedem gegengeschlechtlichen Menschen sexuell hingezogen?

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  17. LoMi sagt:

    „Wie Heteros sich selbst gerne schmeicheln und glauben, dass jeder homosexuell orientierter Mensch einen angraben möchte.“

    Das hat damit nichts zu tun.

    Wenn ich mit Deinen Freundinnen duschen würde, dann wären Deine Freundinnen sicherlich auch teilweise etwas verkrampft. Sie kämen sich beobachtet vor. Sie nähmen an, dass ich sie mit durchaus erotischem Vergnügen anschauen würde, selbst wenn ich keinerlei weiteres Interesse an ihnen hätte. Diese Annahme wäre auch berechtigt: Natürlich würde ich den Anblick genießen, auch wenn ich sonst gar nichts von den Damen wollte. Nicht jede Frau, die ich in irgendeiner Weise reizvoll finde, will ich daten. Im Gegenteil. Aber die Faszination weiblicher Körper ist dennoch vorhanden. Das wissen Frauen auch, selbst wenn sie zugestehen, dass man sie nicht anbaggert. Möglicherweise fühlten sie sich dann einem bewertendem männlichen Blick ausgesetzt. Möglicherweise fühlen sie sich nur einfach so beobachtet, was irgendwie nicht zur lockeren Duschsituation passen würde. Sprich: ein gewisses Maß an erotischer Spannung tritt dann einfach ein, ohne dass weiter was passieren muss.

    Das lässt sich leicht übertragen auf die Männerdusche. So ein riesiges Problem ist das nicht, für mich ohnehin nicht. Aber ganz und gar unbefangen wäre ich nun auch nicht.

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    • gracuch sagt:

      Spannungen wird es in Gemeinschaftsduschen und -saunen ohnehin geben, allein schon deshalb, weil in unserem Kulturkreis Nackteheit schambehaftet ist. Heteros checken sich bestimmt auch gegenseitig ab.
      Das Gucken an sich ist ja auch nicht so schlimm, aber wenn Iulius alle Homos gleich in die potentielle Duschvergewaltiger-Schublade atut, ist das zum Kotzen. Im Ünrigen werden die meisten Männer in Gefängnissen von heterosexuellen Männern vergewaltigt.

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  18. LoMi sagt:

    „aber wenn Iulius alle Homos gleich in die potentielle Duschvergewaltiger-Schublade atut, ist das zum Kotzen.“

    Hat er das wirklich?
    Ich meine, solch blöde Vorurteile würde ich nicht unterstützen wollen, aber ich habe bei ihm erst einmal nur eine Frage gelesen, in der von Vergewaltigung nicht die Rede war.

    Mal was ganz anderes: Jene, die sich vor der sexuellen Aktivität von schwulen Männern fürchten, haben ja ein interessantes Männerbild. Sie gehen offensichtlich davon aus, dass Männer generell ihren Trieben schutzlos ausgeliefert sind, so dass sie bei jedem kleinen Reiz sofort übergriffig werden.

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    • IULIUS sagt:

      Genau, wenn ein Mann in eine Frauendusche geht muß er damit rechnen sofort rausgeworfen zuwerden, die Polizei auf den Hals gehetztund bekommt Hausverbot zu bekommen.

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      • Adrian sagt:

        Und. Was willst Du damit sagen: Dass es eine dritte Kategorie von sanitären Anlagen geben sollte, damit Hetero-Männer nicht von Schwulen belästig werden? Könnte ich mit leben. Obwohl ich in meinem Leben bislang ohne Probleme mit Heten in öffentlichen Duschräumen verkehrt habe.

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        • LoMi sagt:

          Keine Ahnung, ob das ne gute Idee wäre. Ich jedenfalls hatte in Duschen noch keine Probleme mit irgendwem.

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        • IULIUS sagt:

          Ich denke mal Schwule belästigen in der Dusche genauso wenig andere Männer, wie Männer Frauen unter der Dusche belästigen würden.

          Die Frage ist trotzedem, wrum gibt es zwischen Schwulen in einer Männerdusche und Männer in einer Frauendusche so extreme Unterschiede. Abstrakt gesehen ist beides das gleiche.

          P.S.
          Sprüche von Schwulen unter der Dusche sind echt köstlich. Könnte mich jedesmal wegschmeißen.

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  19. stwentynine sagt:

    „hetklusiv“? *schmunzel* was für ne Wortfindung

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  20. Bo Nobo sagt:

    „Was ist Ihre Meinung zur drohenden Homokalypse?“

    Das kann man ganz einfach lösen, indem man einen der Homosexuellen zwingt, sich als Frau zu verkleiden, einen weiblichen Vornamen anzunehmen und sich „Mutti“ nennen zu lassen.
    (Oder umgekehrt eben, bei lesbischen Paaren.)
    Dann müsste man natürlich noch das offizielle Geschlecht ändern, was nach derzeitiger Rechtssprechung auch ohne geschlechtsangleichende Operation möglich ist.
    Und schon gibt es keine homosexuellen Paare mehr und alles ist in Butter.

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