Wie Smarties.

Veröffentlicht: Januar 13, 2014 in Comics
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PILLEDANACH

Kommentare
  1. Kinch sagt:

    Ich frag‘ mich ja, das der sich vorm Tweeten für Smarties reinpfeift.

    Redet scheiße, bekommt eine Flut an Gegenargument und sagt dann: „Mimimi, ihr habt nur was gegen Schwule“.

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  2. cidrin sagt:

    Wenn einer was von Medizin versteht, dann Jens Spahn:

    http://www.blog.drteuschel.de/wordpress/haudrauf-der-woche-jens-spahn-cdu/

    http://www.blog.drteuschel.de/wordpress/not-trifft-elend-die-koalitionsverhandlungen-im-gesundheitssektor/

    Ich verlink mich sonst nicht selbst, aber ich hoffe, in dem Fall ist das ok.

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  3. LoMi sagt:

    Eigentlich wäre es Zeit für eine Karikatur, die zeigt, was Spahn wohl vor Augen hat: eine junge Frau, umgeben von Computer, TV, alkoholischen Getränken, läufigen jungen Männern, Chips und neben den Chips eine Tüte mit „Pille danach“, die sie sich in unaufgeräumter Wohnung reinpfeift.

    Titel: „Die deutsche Frau in der Welt des Jens Spahn“

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  4. stellinchen sagt:

    Ich halte die Pille danach für Verantwortungslos, weil wir eindeutig mehr Nachwuchs brauchen und Deutschland sich dadurch abschafft.
    Ohne Kinder keine Fachkräfte. Und ohne Fachkräfte, keine Rente.
    Jede Frau, die eine Befruchtung verhindert kostet so den Staat durch fehlende Einnahmen 1,368 Millionen Euro.

    Oder so xD😀

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    • LoMi sagt:

      *stellt sich gerade die vielbeschworenen kinderlosen Akademikerinnen vor, die hektisch computernd, karrieremachend sich fortlaufend bunte, schokoladige „Pillen danach“ einwerfen*😉

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    • stellinchen sagt:

      So siehts aus ^^
      Ich bin ja immer noch dafür, Langzeitarbeitslose für den Nachwuchs zu verpflichten. Mindestens 5 Kinder bei regelmäßigem festen Lohn. *g*

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    • gnaddrig sagt:

      Absolut, zumal wir ja durch grünradikalfeministische Indoktrination sowieso demnächst zunehmend verschwulenden Deutschen (zumindest im Ausprobierland Baden-Württemberg) gegen die migrantischen Samenschleudern sowieso schon einen schweren Stand haben. Und dann sollen die Damen auch noch mit der Pille danach unsere diesbezüglichen Anstrengungen zunichte machen dürfen? Kann ja wohl gar nicht sein! Verbieten! Einself!

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  5. Robin Urban sagt:

    Wenn ich dran denke, wie völlig ungläubig mein Mitbewohner letztens reagiert hat, als ich ihm sagte, dass er wegen seiner Rückenschmerzen nicht unendlich viel Ibuprofen nehmen darf, weil das extrem mies ausgehen kann…!

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    • Oder eben Essgestörte, die Abführ- und Entwässerungsmittelchen kaufen und missbrauchen.

      Zumal (OK, dir als Raucher wird das jetzt nicht gefallen^^) Alkohol und Zigaretten auch frei verkäuflich sind obwohl die nachweislich schaden und nichtmal nen Zweck erfüllen.

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      • Kinch sagt:

        Das ist aber unvergleichbar. Schmerzmittel, Abführmittel, Alkohol und Zigaretten können auch von Männern konsumiert werden und die haben ja ein Recht darauf ihren Körper kaputt zu machen. Sonst könnten die nicht darüber wehklagen, dass sie so früh sterben.

        Wir meinens doch nur gut mit euch!

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      • Robin Urban sagt:

        Natürlich erfüllen die einen Zweck:mrgreen:

        Ich bin nicht dafür, die Pille Danach frei zugänglich zu machen, weil es mein Recht als Frau ist, sondern ich bin dafür, weil die Nebenwirkungen nicht mal im Ansatz so schlimm sind wie behauptet. Manchmal muss man die Verbraucher durchaus vor sich selbst schützen – aber hier sehe ich schlicht die Gefahr nicht. Zumal es in anderen Ländern ja auch hervorragend klappt.

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        • Kinch sagt:

          Okay, ich bin da radikaler und ja für generelle Abschaffung von Rezeptpficht😛

          Aber ja: Dass die Nebenwirkungen der Pille vernachlässigbar sind, und es soviel positive Erfahrung mit der freien Zugänglichkeit gibt, macht das ganze (für mich) noch viel schlimmer. Aber dass hier offensichtlich irrationale Politik gemacht werden kann, ist etwas, worüber ich lieber nicht mehr nachdenke.

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          • IULIUS sagt:

            Was heißt irrationale Politik?
            Ich kenne einen Fall, bei dem ein Landkreis wegen ca. 2.000 Euro Zuwendungen im Jahr für die Kreiskasse an zweiindern festhalten. Allerdings sind denen bisher mindestens 150.000,- Euro Kosten entstanden sind und die halten weiter an den Kindern fest. Insgesamt dürfte der Schaden in die Millionen gehen. Dafür können sie ca. 80,- Euro im Monat verprassen.
            Und jetzt sind die Kinder in der Pubertät…

            Mach Du das mal für eine begrenzte Zeit 80,- Euro Einnahmen 800,- Euro Ausgaben im Monat zu haben. Der Typ dem das Amt untersteht ist CDUler und Volkswirtschaftler…

            Dann doch lieber die Pile danach rezeptfrei…

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          • tom174 sagt:

            Irrational.. hmm ne. Das ist in dem Mindset schon rational.
            Aus gar zwei Gründen (den ersten kann ich gar leidlich nachvollziehen):
            1. Die „normale“ Pille ist rezeptpflichtig (das auch glaube ich recht gut begründet). Um die zu bekommen muss man also mit seinen Eltern reden. Das kann durchaus bei manchen jugendlichen dazu führen, dass die pille danach als verhütungsmittel gebraucht wird.
            2. Unsere konservativen Teile der Parteien (vor allem die mit dem C dran) halten die Pille danach für eine Abtreibung. Die gilt es zu verhindern. Folgerichtig wird der Zugang künstlich erschwert.
            Nicht meine Meinung, aber nicht irrational.

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        • IULIUS sagt:

          „weil die Nebenwirkungen nicht mal im Ansatz so schlimm sind wie behauptet.“

          Die Argumentation finde ich interessant. Man soll etwas zulassen, weil die Nebenwirkungen „nicht mal im Ansatz so schlimm sind“. Das heißt doch, es gibt Nebenwirkungen. Im Allgemeinen sind Nebenwirkungen auch schlimm, zumindestenst für diejenigen, bei denen sie ausgelöst werden.

          Häufig werden Nebenwirkungen erst bekannt, dadurch, daß sie erst nach Freigabe des Medikaments auftreten. Ein ganz böses Beispiel ist Contergan. Insofern macht es schon Sinn neue Medikamente nicht (sofort?) freizugeben, „weil die Nebenwirkungen gar nicht so schlimm sind“.

          Egal, was da passiert, das Medikament muß doch schon erheblich in den Hormonhaushalt eingreifen. Das sollte man bei aller Euphorie um das tolle Medikament nicht vergessen.

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          • Der Punkt ist, dass die Nebenwirkungen weit weniger schlimm sind als die anderer frei verkäuflicher Medikamente. (Du kannst dich sogar mit Vitamintabletten aus dem Drogeriemarkt massiv schädigen). Also warum ist grade bei der „Pille danach“ plötzlich das Thema Nebenwirkungen so ein großes Argument?

            Stell dir vor, es würde ähnlich mit Schmerzmitteln argumentiert und du müsstest in zukunft wegen eines leichten kopfwehs direkt zum arzt um dir deine aspirin verschreiben zu lassen. Denn es gibt ja Menschen, die das unverantwortlich einnehmen, man kann sich sogar mit den Dingern umbringen (wobei die Wahrscheinlichkeit größer ist, eine neue Leber zu brauchen danach).
            Aber wenn es um Schmerzmittel oder andere frei verkäufliche Medikamente geht, da ist das mit der Unverantwortlichkeit plötzlich kein Thema, denn da sagt man (aus meiner Sicht zu Recht) dass das jeder selbst sinnig einnehmen muss und die große Masse nicht unter den paar, die das nicht tun, leiden sollten.

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            • LoMi sagt:

              Jens Spahn klingt in der Tat eher nach konservativer Familienpolitik. Es ist zumindest nicht erkennbar, ob er nun an Nebenwirkungen denkt oder ob er eben Bauchschmerzen mit dieser Art der Nach-Verhütung hat. Sein Smarties-Tweet lässt gar nicht erkennen, ob er die Argumente der Pillen-Befürworter überhaupt kennt oder sich für sie interessiert. Ich halte das alles lediglich für einen Versuch, es den Leuten schwerer zu machen, sich die Pille zu holen. Vermutlich angestiftet von der Idee, dass wir seit 1968 vollkommen gedanken- und konventionslos uns durch sämtliche Betten wälzen und eventuelle Kinder für Nebensache halten würden.

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            • IULIUS sagt:

              Ich halte die Argumentation mit, „weil die Nebenwirkungen nicht mal im Ansatz so schlimm sind wie behauptet“ für falsch und nicht zielführend.

              Du heiratest ja auch niemanden, weil der andere ein viel größeres Arschloch ist, sondern preist seine Vorzüge an.

              Insofern wären die richtigen Argumente z. B. die Kosteneinsparung im Gesundheitswesen…

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  6. Neutron sagt:

    Bin ich der Einzige der noch eher der Freigabe zustimmen würde, wenn mir Leute tatsächlich mit der ‚zweiten Argumentation‘ kämen?

    Aber Mal in die Runde gefragt, hat jemand auf die schnelle Mal eine verlässliche Seite mit den Nebenwirkungen, wo ich mich informieren könnte? Nachdem ich mich Mal sehr verschätzt habe wie ‚hart‘ Nasenspraymissbrauch wäre und darüber informiert wurde, hab ich bis vor kurzem angenommen das es vielleicht wirklich vernünftige Gründe gäbe.

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  7. Flo sagt:

    Was ich schon häufig erlebt habe, aber was noch in keiner Diskussion aufgegriffen wurde: wieviel Druck heute manche Männer auf ihre Parterinnen ausüben, doch bitte Pille danach oder Abtreibung zu nutzen, wo diese doch legal zur Verfügung stehen.

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    • Blacky sagt:

      Wozu Druck ausüben?
      Einfach am Morgen danach ins Müsli mischen. Ist doch offenbar harmlos.

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    • Kinch sagt:

      Gibts den Gedanken auch mit Bezug zum Thema?

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    • Martin sagt:

      Druck wann? Nach einem spontan vollzogenen Geschlechtsverkehr ohne Verhütung in beiderseitigem Einverständnis? Oder als „Verhütungsersatz“?
      Oder wie ist da jetzt der Kontext?
      Und was heißt „was Du häufig erlebt hast“ genau? Du warst häufig die Partnerinnen verschiedener Männer, die Druck auf Dich ausübten?
      Oder meinst Du eigentlich: „Was ich schon häufig von Frauen erzählt bekommen habe…“ ?

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      • Flo sagt:

        Am häufigsten natürlich in der Variante ‚zur Abtreibung drängen‘, aber einmal auch in der Variante ’sagt sie mir doch hinterher, dass sie die Pille nicht benutzt‘ mit anschließender Pille danach. In erster Linie wollte ich damit sagen, dass das Argument ‚Selbstbestimmung der Frau über ihren eigenen Körper‘ so schlicht einfach nicht immer stimmt. Was noch nicht einmal heißen soll, dass ich gegen Abtreibung und Pille danach argumentieren will. Vielleicht ist es aber gar nicht so schlecht, wenn es Minimalhürden gibt (zumindest bei Abtreibung).

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        • Na ja, es ist ja nicht so, dass man eine Frau einfach unter den Arm klemmen und in die Abtreibungsklinik zerren kann. Also wenn sie sich entscheidet Abzutreiben weil er so massiv Druck ausübt ist das trotzdem eine Entscheidung.
          Ich finde es eher problematisch wie schnell wir dabei sind, weibliche Entscheidungen zu negieren und frauen in eine unmündigkeitsposition zu schieben.

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    • St. Elmo sagt:

      @Flo
      Wie sollen die Männer den Druck ausüben bzw. wie muss ich mir das vorstellen?

      Etwa so:
      Sie: Ich verhüte nicht wir müssen ein Gummi benutzen
      Er: Gummi ist doof, ich zieh ihn rechtzeitig raus und wenns schiefgeht treibst du ab.
      Sie: Nee, das funktioniert doch nicht und Abtreiben will ich nicht
      Er: Dann verlass ich dich.
      Sie: Oh nein! bitte gehe nicht, ohne dich kann ich nicht leben, nimm mich sofort, ich treib auch ab!

      Klingt für mich nicht sehr überzeugend.

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      • LoMi sagt:

        Natürlich ist das vorstellbar. Es geht irgendetwas schief, der Schwangerschaftstest ist positiv, eine Entscheidung steht an. Nun ist es möglich, dass der Mann seine Partnerin bedrängt, die Pille danach zu nehmen usw. Warum soll das abwegig sein? Man muss dafür sicher nicht immer mit dem Äußersten drohen. Es reicht wohl, dass es zu einem Konflikt kommt. Oder dass, wenn sie sich durchsetzt, ein dauerhafter Konflikt droht. Oder das schlechte Gewissen, den Partner zu etwas gezwungen zu haben, was er nicht will. Gründe genug, um auch gegen den eigenen Willen nachzugeben. Zumindest wäre so etwas menschlich.

        Es ist natürlich auch umgekehrt möglich, dass sie Druck auf ihn ausübt, die Schwangerschaft zu akzeptieren. Sie könnte ihm z.B. Verantwortungslosigkeit vorwerfen und Leichtfertigkeit, da es da die Pille einfach so gäbe. Um mal das Argument von Flo umzukehren.

        Es gibt da kein einfaches Szenario und auch keine einfache Gut-Böse-Teilung.

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        • Neutron sagt:

          @LoMi
          „Natürlich ist das vorstellbar. Es geht irgendetwas schief, der Schwangerschaftstest ist positiv, eine Entscheidung steht an. Nun ist es möglich, dass der Mann seine Partnerin bedrängt, die Pille danach zu nehmen usw. […]“

          Dies im speziellen ist eher weniger vorstellbar, da die Pille danach innerhalb von 3 Tagen nach dem ungeschützten Geschlechtsakt eingenommen werden muss und nicht innerhalb von 3 Tagen nach positivem Schwangerschaftstest.
          Aber ansonsten hast du natürlich recht das es Druck geben kann.

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          • St. Elmo sagt:

            Richtig aber der Druck kann ja nur dann entstehen

            wenn
            a) Frau nicht verhüten kann/will bzw ihr Verhütungsmittel versagt falsch angewendet wird und
            b) Mann kein Gummi benutz bzw. das Gummi versagt bzw. fehlerhaft angewendet wird und
            c) die Frau zu diesem Zeitpunkt in ihrer fruchtbaren Phase ist. Und
            d) all das rechtzeitig vom Mann bemerkt wird….

            Wie oft wird so eine Konstellation vorkommen damit der Mann überhaupt Druck ausüben kann bzw. müsste?

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            • LoMi sagt:

              Bedingung c) würde ich streichen aus der Liste, Elmo, denn da gehen Mann und Frau vermutlich auf Nummer Sicher, fruchtbare Phase hin oder her.

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            • Neutron sagt:

              Also c) muss aber nicht zutreffen dafür, dass Druck entsteht. Unwissen über die Fruchtbarkeit der Partner in dem gegebenen Zeitraum bringt seinen eigenen Druck mit sich.

              Wie häufig der Rest nun zutrifft und dann Druck ausgeübt wird, mag ich ehrlich gesagt nicht vermuten. Persönlich weiß ich aber zumindest von ein Paar Fällen wo die Verhütung versagt hat und es innerhalb der 72 Stunden klar war.

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              • St. Elmo sagt:

                Stimmt c kann man streichen,
                bzw spielt nur eine Rolle wenn auch d) erweitert auf Frau eintritt

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                • St. Elmo sagt:

                  P.S.
                  @ Neutron

                  Technisch sollte man anhand der letzten Menstruation ausrechnen können ob Frau gerade Fruchtbar ist oder nicht…auch wenn dies keine Garantie ist.

                  Ach ja
                  War es bei den paar Fällen beiden Klar oder nur der Frau oder nur dem Mann?

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                  • Neutron sagt:

                    Da es meist um gerissene Kondome ging, war es denke ich zumeist beiden klar. Passt aber natürlich nicht ganz in das Bild, welches Flo gemalt hat.

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    • “ wieviel Druck heute manche Männer auf ihre Parterinnen ausüben, doch bitte Pille danach oder Abtreibung zu nutzen, wo diese doch legal zur Verfügung stehen.“

      Da stellt sich ja insbesondere die Frage, was unzulässiger Druck und was berechtigte Interessenvertretung ist.
      Es hat ja immerhin ganz erhebliche Auswirkungen, wenn sie schwanger wird.

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  8. Bellator Eruditus sagt:

    Diese Mädchen, zwischen 14 und 24 Jahre alt, haben natürlich auch Eltern und was man so lesen kann, sind das eigentlich ganz normale und fürsorgende Angehörige der stabilen Mittelschicht. Alle Mädchen haben oder machen sie Abitur, oder sie studieren. Eigentlich könnte alles bestens sein. Aber sie haben ein Problem, weil sie sich zu dick empfinden, oder zu dünn, oder zu pickelig oder ähnliches. Gleich mal ein Selfie machen und 6000 Follower fragen, ob sie mit sowas ins Bett gehen würden. Wenn es ihnen etwas besser geht, machen sie Macro-Detailaufnahmen von Körperteilen mit dem Hinweis, dass das bei Älteren nicht so lecker aussieht. Wenn aber jemand wie der CDU-Abgeordnete Jens Spahn mit der Behauptung verhaltensauffällig wird, die “Pillen danach” seien “keine Smarties”, ist es vorbei mit den Freundlichkeiten: Der Umstand, dass meine sechs Referenzbürgerkinder gerade unisono unter dem Hashtag #wiesmarties nicht nur die Pille danach fordern, sondern auch stets detailreich und nachvollziehbar erklären, warum sie die jetzt brauchen – Filmriss, Alkohol, Party, Hamburg, der Typ, den sie gestern noch doof fanden, Urlaub, wasauchimmer – lässt Rückschlüsse auf die Ausgestaltung des Singledaseins durch schnell genutzte Optionen zu. Da wird auch nicht länger gefackelt als bei einem “Hör auf zu jammern”-Kommentar.
    Quelle: http://blogs.faz.net/deus/2014/01/15/wie-smarties-die-dramaqueenkinder-und-ihre-mustervaeter-1904/

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  9. Aurelie sagt:

    Diese ganzen Gedanken um die Nebenwirkungen dienen nur einer Scheindebatte.

    Warum darf ich als Frau nicht selbst entscheiden, welche Nebenwirkungen ich eingehe? Ich lese die Packungsbeilage und entscheide, ob ich die evtl. Nebenwirkungen eingehen will. Mein Sexualpartner wird davon überhaupt nicht tangiert. Es passiert doch mit meinem Körper. Da draußen gibt es dutzende Medikamente, die weitaus schlimmere Nebenwirkungen haben. Es gibt Menschen, die jeden Tag mehrere Voltaren-Tabletten (Diclofenac) nehmen. Über Wochen! Von den Wechselwirkungen vieler Medikamente möchte ich an dieser Stelle gar nicht anfangen. Das kann man in den seltensten Fällen überwachen.

    Die Nebenwirkungen der Pille Danach sind zudem zeitlich begrenzt. Der Körper wird nicht durch monatelange Einnahme dauerhaft geschädigt.

    EMNI wird das vielleicht kennen: Die Hürde, vom Hausarzt starke Beruhigungsmittel verschrieben zu bekommen, ist oftmals weitaus niedriger als die Pille Danach zu bekommen. Bisschen meckern, bisschen heulen und dann gibts ohne körperlichen Gesundheitscheck das passende Mittelchen. Bei Schlafmitteln ist es ähnlich. Wenn ich alles immer genommen hätte, was mir von meinem Hausarzt angeboten wurde, wäre ich wahrscheinlich abhängig von dem ganzen Scheiß!

    Andere Frage: Würden wir ähnliche Debatten führen, wenn es um die Aufhebung der Rezeptpflicht für Potenzmittel ginge?

    (Wobei die nimmt ja eh keiner, ne? Blöde Frage!)

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