Offener Brief an Frau Rahm.

Veröffentlicht: Januar 17, 2014 in Mann-Frau-Kram
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Sehr geehrte Frau Rahm,

Als Therapeutin erklären Sie ihren Lesern, wie schrecklich die Zeit als Prostituierte für Sie war, wie Sie sich geekelt haben und Schmerzen hatten. Zu Ihren Motiven als Prostituierte zu arbeiten gibt es in dem ganzen Text lediglich einen Satz: „Nicht ein einziges Mal bin ich mit Lust zu meinem Job gegangen. Das Einzige, was mich beschäftigt hat, war, schnelles Geld zu verdienen.“

In Ihrem Text geht es ausschließlich darum, für wie verabscheuenswert Sie die Männer halten, die für den Sex mit Ihnen bezahlten. Sie gehen so weit, ihnen die komplette Verantwortung zu geben: „Die Prostituierten existieren nur, weil Männer wie Du sich berechtigt fühlen, ihre sexuellen Bedürfnisse in den Körperöffnungen anderer Menschen zu befriedigen.“ – Das ist sicherlich wahr. Gäbe es keine Käufer, gäbe es keinen Handel. Doch wo ist die andere Seite? Wenn es keine Verkäufer gäbe, gäbe es ebensowenig einen Handel. Sie negieren an dieser Stelle vollkommen die Tatsache, dass zwei zur Prostitution gehören. Sie lassen es wirken, als sei lediglich die Tatsache, dass es Käufer gab, Schuld an Ihrer Misere. Doch was wäre gewesen, hätte keiner dafür bezahlen wollen, mit Ihnen Sex zu haben? Wenn es keine Prostitution gegeben hätte zu dem Zeitpunkt als Sie sich zur Prostitution entschieden? Wollen Sie damit sagen, dann hätten Sie kein „schnelles Geld“ gebraucht?

Wollen Sie damit zum Ausdruck bringen, dass Sie so schwach waren, dass allein die Möglichkeit sich zu Prostituieren und die Tatsache, dass Männer bereit waren für Sex mit Ihnen zu bezahlen dazu führte, dass Sie NICHT ANDERS KONNTEN? Und hätten Sie die Möglichkeit nicht gehabt, wäre alles gut gewesen?

Wo ist Ihre Verantwortung an dieser Stelle? In Ihrem ganzen Text geht es darum, wie Ihnen Unrecht getan wurde und um die Schuld der anderen. Ihre Argumente gehen sogar ins lächerliche über: „Willst Du Dich nicht für mich interessieren und mich als den Menschen sehen, der ich bin, jenseits von meinem Äußeren?“ – Erwarten Sie von den Patienten, die Sie als Therapeutin aufsuchen etwa auch, dass diese sich nicht für Ihren therapeutischen Rat interessieren sollen sondern für Ihre Kindheit? Ihre Persönlichkeit? Ihr Privatleben? Sie „als Mensch“?

Wie kommt es, dass Sie sich entscheiden, eine Tätigkeit auszuüben und für diese Entscheidung dann die Tatsache verantwortlich machen, dass diese Tätigkeit überhaupt existiert?

Wie kommt es, dass Sie nicht in der Lage sind berufliche von privaten Verhältnissen zu trennen und professionelle Erwartungen an Ihre Kunden zu stellen?

Wie kommt es, dass Sie Jahre später, trotz Ihrer Ausbildung, noch immer nicht bereit sind Ihre Selbstverantwortung für Ihre Psyche zu sehen?

Als Therapeutin sprechen Sie hasserfüllt und beleidigend über die damaligen Kunden, die Ihr Angebot angenommen und Sie für Ihre Dienstleistung bezahlten. Eine Dienstleistung, die Sie anboten. Werden Sie in 10 Jahren ebenso über Ihre Patienten sprechen? Werden Sie sagen, dass Sie Therapeutin nur des Geldes wegen waren aber nur Verachtung für Ihre Patienten hatten und sich jede Stunde ekelten, ihnen zuzuhören und Sie für bemitleidenswerten Dreck hielten? Geben Sie Ihren Patienten die Schuld, dass Sie ein Angebot annahmen, das Sie machten?

Nochmal: Sie fordern die Abschaffung der Prostitution und zeigen damit ganz klar, dass Sie in ihrer damaligen Lage auch ohne Prostituierte zu werden, hätten leben können. Zwischen den Zeilen wird klar, dass sie tatsächlich eine Wahl hatten. Wäre dies nicht der Fall gewesen, müssten Sie nicht dafür kämpfen, dass niemand in eine Situation kommt, in der er sich prostituieren muss? Aber nein, denn Sie MUSSTEN es nicht, sie entschieden sich dafür weil die Möglichkeit Ihnen als die attraktivste erschien.

Sie haben sich falsch entschieden. Statt das anzunehmen und sich selbst für diesen Fehler zu verzeihen suchen Sie die Schuld überall, außer bei sich. SIE haben sich entschieden und DIE ANDEREN sind schuld daran, dass SIE diese Entscheidung bereuen und sich nun vor sich selbst ekeln. Wie wollen Sie ihren Patienten helfen, wenn Sie es nicht einmal schaffen, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen?

Kommentare
  1. „Wie wollen Sie ihren Patienten helfen, wenn Sie es nicht einmal schaffen, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen?“

    Volltreffer – versenkt!😀

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    • Kann ja sein, sie will den Patienten gar nicht helfen. Sie will ja vielleicht nur Geld verdienen mit einer ungeliebten Arbeit und später als Rentnerin erklären wie schrecklich die Zeit als Therapeutin für SIE war.😦

      Aber das steht ja so ähnlich oben im Text.

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      • Das übliche Geplärre halt: „Ich habe es als Frau ja sooo schwer (gehabt). Und den ach so pösen Männern war/ist das egal. Los, gebt mir Aufmerksamkeit und Mitleid… und natürlich Geld!“

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    • Captain Ahab sagt:

      Als Therapeutin sprechen Sie hasserfüllt und beleidigend über die damaligen Kunden, die Ihr Angebot angenommen und Sie für Ihre Dienstleistung bezahlten. Eine Dienstleistung, die Sie anboten. Werden Sie in 10 Jahren ebenso über Ihre Patienten sprechen?

      Für eine Therapeutin ist diese völlige Empathielosigkeit wirklich bedenklich. Frau Rahm hat den Beruf verfehlt. Was wird sie ihren Klienten raten, die in schwierigen Lebensumständen Rat suchen? Wird sie ihnen sagen, sie seien das gezwungenermassen passive Opfer widriger Umstände oder wird sie ihnen raten, aktiv auf die Verbesserung ihrer Umstände hin zu arbeiten und ihre Handlungsfähigkeit wieder herzustellen. Ich vermute ersteres.

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      • Genau das fürchte ich auch. Natürlich muss in der Therapie auch Raum dafür sein, anzuerkennen wenn jemandem Unrecht geschehen ist und einfach mal „stimmt, das ist alles total scheiße und verdammt schwierig grade“ stehen zu lassen. Aber wenn man es dabei dann belässt und nicht auf die Handlungsfähigkeit und die Möglichkeiten fokusiert stagniert die Therapie und der Patient geht sogar mit weniger (Hoffnung, Selbstwirksamkeit) aus der Therapie als er reinkam.

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  2. Danke. Danke. Danke.

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  3. Keine Ahnung, wer diese Frau Rahn ist, aber gut argumentiert.

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  4. LoMi sagt:

    „weil Männer wie Du sich berechtigt fühlen, ihre sexuellen Bedürfnisse in den Körperöffnungen anderer Menschen zu befriedigen“

    Schon allein diese Aussage hat es doch in sich. Als ob es eine Sexualität gäbe, die ganz ohne irgendwelche „Körperöffnungen“ vorstellbar wäre. Für mich klingt dieser Teil ihrer Aussage schon wie eine grundsätzliche Verurteilung männlicher Sexualität, die sich nun einmal aus anatomischen und biologischen Gründen auf eine gewisse „Körperöffnung“ bezieht.

    Was will uns Frau Rahn mit ihrem Satz sagen? Sollen die Männer nun darauf verzichten, “ ihre sexuellen Bedürfnisse in den Körperöffnungen anderer Menschen zu befriedigen“? So klingt es in meinen Ohren. Aber sollte ich das richtig glesen haben, spricht aus Frau Rahn auch eine allgemeine Männerverachtung. Insofern kann man ihre Aussagen über Prostitution nicht mehr ganz ernst nehmen, weil sie wie ein Vehikel wirken, um Männer an sich schlecht dastehen zu lassen.

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    • St. Elmo sagt:

      Vielleicht hätte Frau Rahm nur Handjobs anbieten sollen?
      Das hätte ganz ohne Körperöffnungen funktioniert…

      Wenn ich dann noch so sachen lese wie „müde, schmerzen, blaue flecken….“
      Wenn alles so schlimm war warum hat die Dame nicht damit aufgehört?

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    • IULIUS sagt:

      “weil Männer wie Du sich berechtigt fühlen, ihre sexuellen Bedürfnisse in den Körperöffnungen anderer Menschen zu befriedigen”

      Dafür hat sie doch Geld genommen, damit Männer sich an ihren Körperöffnungen befriedigen können. Meines Wissens gibt es keine Prostituierte, mit der man nicht im Vorfeld genau abspricht wie die Dienstleistung erfolgen soll. Genau dafür wird auch entsprechend bezahlt.

      Denke auch, der einzige Mensch, vor dem sie sich ekelt ist sie selber, nicht die Männer, die sind nur Projektionsfläche.

      Aber interessant, was sich alles so rumtreibt, was sich auserkoren sieht anderen Menschen helfen zu können…

      Was ich mich jedesmal frage ist, warum machen die ein Psychologie-Studium, anstelle einer Therapie?
      Warum dürfen solche Menschen überhaupt eine Ausbildung in dem Bereich machen, geschweige denn in dem Beruf arbeiten?

      Da kann man doch jetzt schon vorhersagen, daß es ihr nur darum geht, daß es anderen Menschen schlechter geht, als ihr. Psychologie benutzt diese Frau nur als Waffe.

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    • St. Elmo sagt:

      In der Wortwahl steckt nicht nur Verachtung sondern auch Abwertung
      „Dich in einer Plastikhülle in eine ihrer Körperöffnungen entleeren zu dürfen“

      Vielleicht ist mein Deutsch auch schlecht aber bei „entleeren“ im Bezug auf den menschlichen Körper denke ich eher an Darm oder Blase.

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  5. junaimnetz sagt:

    Ja, einige dieser Fragen habe ich mir auch gestellt. Vor allem die aus Deinem letzten Absatz. Ich denke, dieser Brief ist ein Versuch, sich selbst zu therapieren, weil die Entscheidung, die sie traf, ihr aus heutiger Sicht nicht mehr zu rechtfertigen scheint. Dahinter steckt alles andere als ein emotional gesunder Mensch. Sicherlich ist die dreijährige Prostitution nicht unschuldig an der angeknacksten Psyche. Die Verfasserin tat mir leid. Dennoch wäre ihr Brief besser unveröffentlicht geblieben.
    Die Kommentare und die Debatte, die er nach sich zieht, schaden so gut wie allen Beteiligten. Und werden kein Land in Europa dem Beenden von Zwangsprostitution auch nur einen Schritt näher bringen. Traurig.

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    • Ich muss ehrlich sagen, dass mir das Mitgefühl in diesem Fall sehr schwer fällt. Als Therapeutin hat sie viel Verantwortung für Ihre Patienten und dieser Brief ist für mich ein schlechtes Zeichen was das angeht. Verantwortungsvoll wäre es gewesen, deshalb selbst in Therapie zu gehen oder anders zu versuchen das zu verarbeiten. Dass sie so unreflektiert allen anderen die Schuld gibt und sich als Opfer inszeniert finde ich beängstigend.

      Aber ich gebe deinem Kommentar absolut recht, es ist traurig.

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      • LoMi sagt:

        Du hast es wirklich sehr gut auf den Punkt gebracht, was das Problem ist: die vollkommene Leugnung ihrer eigenen Verantwortung. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass diese Dame wirklich im professionellen Sinne Therapeutin ist.

        Was ich mir eher vorstellen kann: Sie ist zum Feminismus konvertiert und interpretiert ihre Vergangenheit als Produkt patriarchaler Herrschaft. Darauf deuten einige Passagen hin, z.B. jene, dass der Freier seine Macht über sie habe beweisen wollen. Oder eben die von mir zitierte mit dem „Recht“ auf Befriedigung. Das klingt sehr nach der These, dass frau oberflächlich zwar frei sei, aber eigentlich permanent von Männern unterworfen werde.

        Vielleicht habe ich jetzt aber auch zu oft Arne Hoffmann und Co. gelesen und überinterpretiere das.

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      • IULIUS sagt:

        „Sicherlich ist die dreijährige Prostitution nicht unschuldig an der angeknacksten Psyche.“

        Das würde ich stark anzweifeln. Das Problem muß schon zu dem Zeitpunkt vorhanden gewesen sein. Sonst hätte sie, – wenn sie sich davor ekelt – das umgehend abgebrochen.

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        • ChriBu sagt:

          Das sehe ich auch so. Viel eher könnte man die Prostitution in diesem Fall als Selbstentwertung oder autoaggressive -verletzung betrachten, die wiederum Ausdruck einer Selbstwertstörung sein kann. Dementsprechend interpretiere ich ihren Brief auch als Selbstanklage, in der sie ihren „Ekel vor sich selbst“ auf die Männer projeziert. Sie selbst erniedrigt sich mit ihren Formulierungen und der Wortwahl schließlich nicht weniger als die Männer, denen sie sich für deren Bedürfnisbefriedigung ja nun mal freiwillig zur Verfügung gestellt hat. Dazu kommt noch die Scham, etwas „Unanständiges“ getan zu haben. Diese Korrelation wird gerne übersehen.
          Kognitiv und rational hat sie jetzt zwar die Bestätigung erhalten, dass Männer „ekelhaft, abartig und minderwertig“ sind, und kann sich antagonistisch dazu selbst erhöhen, aber es stellt sich die Frage, ob und wie sie diese Bestätigung affektiv ! verarbeiten und annehmen kann. Dass sie eine neurotische Persönlichkeit hat und öffenbar zur Spaltungsabwehr neigt, zeigt mir jedenfalls die Art und der Inhalt des Briefes.

          Als Therapeutin ist sie damit ungeeignet; Und zwar nicht nur für männliche Patienten, sondern auch für weibliche, deren Persönlichkeitsstruktur der ihren ähnlich ist.

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          • IULIUS sagt:

            Nachdem ich jetzt unten etwas von Borderline gelesen habe, würde ich vermuten, die Dame hat mit der Prostitution damals ihren Selbstwert erhöht. Sie wird es absolut geil gefunden haben, daß die Männer sie so so begehrenswert fanden, daß sie ihr für Sex sogar Geld gegeben haben.

            Sex, Geld und Macht. Was wollte sie mehr.

            Daß sie es jetzt anders sieht dürfte daran liegen, daß sich ihr Bekanntenkreis geändert hat…

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  6. Das A sagt:

    Danke für diese äußerst präzise Analyse!

    Ich bin Kunde von (sog. „Luxus-„) Prostitution, und da sind die Antworten auf die Frage „Warum machst Du das?“ etwas anders.

    Die interessanteste Antwort für mich war, dass eine Frau sagte, sie sei in einer Situation gewesen, in der sie glaubte, ohnehin nicht mehr lange zu leben.
    Das führte dazu, dass sie sich sagte „Sehen wir es mal positiv: Jetzt kann ich tun, was ich will. Ohne Rücksicht auf soziale oder moralische Normen!“. Und so kam sie zur professionellen Prostitution.
    Zum Glück, möchte ich sagen, stellte sich dann heraus, dass sich ihre Befürchtungen dann doch als falsch herausstellten.
    An diesem Punkt hat sie dann wieder einen ganz bürgerlichen Berufsweg eingeschlagen und sehr sorgfältig alle Spuren ihrer Sex-Arbeit im Internet beseitigt. Aber sie trifft sich noch mit den Kunden, mit denen sie sich treffen möchte. Weil sie es will.

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  7. Martin sagt:

    Ich empfinde da eigentlich überhaupt kein Mitgefühl. Es ist schon arg peinlich. Den Daten nach schien es mir, als habe die Frau sich prostituiert um sich das Geld für Ihr Studium/ihre Therapieausbildung zu verdienen. Interessant ist ja auch, das sie nicht etwa damit aufgehört hat, als sie festgestellt hat, daß ihr das Ganze eklig ist.

    Sie hat also wissentlich und willentlich auf diese Art über mehrere Jahre ihr Geld verdient, für einen bestimmten Zweck und jetzt kommt sie angeschissen und winselt und greint rum, wie furchtbar das alles war?

    Bah. Das ganze ist so heuchlerisch, es ist zum Kotzen.

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  8. Kinch sagt:

    Ich danke dir sehr, für den Artikel hier. Ich fand den „offenen Brief“ ganz schlimm, aus diversen Gründen. Die völlig unreflektierte Verachtung und das völlig schlichte Weltbild, mit jeglicher Leugnung von Eigenverartwortung war wirklich übel.

    Ich find‘ aber auch die Arroganz über die Sexualität von anderen Menschen zu Urteilen schlimm. Das jeder der zu Prostituierten geht grundsätzlich ein Charakterschwacher Mensch mit gestörter Sexualität wäre, finde ich schon ein starkes Stück.

    Am meisten hat mich ja genervt, dass hier ein scheinbar persönlicher Text verfasst wurde, um eine eigentlich politische Agenta zu verkaufen. Dass der Text zufällig zum Zeitpunkt der von Emma losgestoßenen Diskussion verfasst wurde, glaube ich nicht. Ebenso wie bei den anderen Tränendrüsen-Storys lassen Menschen hier ihre eigene Vergangenheit verwursten, um Schwarzers Ziele durchzudrücken.

    Die Emma hat den Text übrigens jetzt auch weiterarbeitet: http://www.emma.de/artikel/ein-brief-geht-um-die-welt-313283

    Das ist auch so ne Emma-typische Sache. Die bauen da jetzt Strohmänner auf, indem sie so tun, als wäre eine Antwort die auf der Spinnerseite „eigentümlich frei“ veröffentlich worden, repräsentativ für die Gegenstimmen.

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    • Wieso? Die Antwort auf der „Spinnerseite“ eigentümlich frei finde ich sehr gelungen! Welche Gegenstimmen sind denn repräsentativ, Deiner Meinung nach? Du meinst sicher nur Gegenstimmen die Dir gefallen gelten auch als legitim und alle anderen sind eben Spinner. Ich finde solche Schubladen, wie „Spinnerseite“ sehr überheblich.

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    • Arne Hoffmann sagt:

      > eine Antwort die auf der Spinnerseite “eigentümlich frei”

      Also bitte. In Zeiten von Diversity kann man das ruhig etwas politisch korrekter formulieren. Das sind „Menschen mit derzeit nicht mehrheitsfähigen Meinungen“. „Spinner“ ist verkürzt und diskriminierend.

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  9. Peter Teuschel sagt:

    Irgendwie war ich mir fast sicher, dass auf diesem Blog eine Antwort auf den Rahm-Text kommt.🙂

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  10. Blacky sagt:

    Nja, es wird ja ständig schlüssig dargelegt, daß keine Entscheidung einer Frau innerhalb des allmächtigen Patriarchats wirklich frei ist.
    Siehe z.B. http://witchwind.wordpress.com/2013/12/15/piv-is-always-rape-ok/
    oder http://allesevolution.wordpress.com/2014/01/16/das-recht-zu-wahlen-was-man-tut-vs-das-recht-die-falsche-wahl-zu-treffen/

    Meiner meinung nach, wäre es daher nur konsequent, das Frauenwahlrecht auszusetzen bis von zuständiger, fachkundiger Seite (z.B. EMMA) die Abschaffung des P. bestätigt wurde.

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    • LoMi sagt:

      „The term “fuck you” is not an insult for nothing, men know why – it’s the worst thing you can do to a human being. It is in itself an extremely physically invasive act…“

      OH! MEIN! GOTT!

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      • Kinch sagt:

        Die Seite ist echt Gold:

        „Although it’s very possible that men’s selective breeding of shorter and thinner women meant that childbirth became more and more painful for women because our hips weren’t as big as they used to be. […] What I said is that *PIV*, an external action done to ourselves by MEN, is inherently violent BECAUSE of its intended harm which is to cause pregnancy.”

        Gut, würde allerdings die Smarties-Diskussion erklären.

        „The proof we have of PIV existing in so called matriarchies tells me they were not female friendly at all”

        Plötzlich erklärt sich auch, warum Matriarchate sich nicht durchsetzen konnten. Nach einer Generation war halt Schluss damit.

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      • Kinch sagt:

        „[…] we’re not supposed to be angry against women, as in, our anger against women is purely manufactured by men. And if we are angry, we’re angry against the male colonisation in her, not really her, […]”

        OMG, endlich erklärt sich, warum Feminstinnen sich so selten vertragen.

        Man, ich komm‘ mir vor wie ein Genie des Bösen.

        „See, this principle works with women only because women have a default humanity underneath the male layers of shit[…]”

        Gott, ich bin verliebt.

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        • Black Label sagt:

          Klasse, oder?

          Aber halt, für unseren EvoChris ist auch was dabei (radfem science, yo):
          http://witchwind.wordpress.com/2013/12/10/womens-supersensory-powers-continued/

          Spatz beiseite, solche Seiten machen deutlich, wieso so viele Frauen das Label „Feministin“ für sich ablehnen, obwohl sie für Gleichberechtigung und Chancengleichheit eintreten.

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          • kinch sagt:

            Das ist imho nichts feministisches, sondern schlicht was verrücktes. Ich bin mir ziemlich sicher, dass keine „normale” Feministin, damit auch nur ansatzweise einverstanden wäre. So wie ich das sehe, sind die transphob und rassistisch und glauben an eine grundsätzliche Ungleichheit von Geschlechtern, was alles dem gegenwärtigen feministischen Kanon widerspricht.

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  11. Balrog sagt:

    Als nächstes verkauft sie bestimmt Würstchen an der Pommesbude um die Ecke. Und hinterher beschwert sie sich, dass die Leute Senf auf ihrer Wurst wollten.

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  12. LoMi sagt:

    „Gleichzeitig muss Deine Männlichkeit auf einem ziemlich niedrigen Stand sein. Ein maskuliner Mann würde sich niemals selbst erniedrigen und für Sex bezahlen.“

    sagt Frau Rahn und wir ahnen, dass dies ein altes Strickmuster ist: Gehen Frauen einen Mann an, dann zweifeln sie seine Männlichkeit an. Machen Männer auch, die werfen einander dann vor, eigentlich total schwul zu sein. Aber hier tut es eine Frau und sie macht es mit dem dazu gehörigen Vergleich: Was ist ein richtiger Mann und was dagegen ein Waschlappen, der eben nicht „maskulin“ ist. Aber woran macht sie das eigentlich so genau fest, ob der Kunde unter einer komplexhaften Männlichkeit leidet? Woher will sie das so genau wissen? Fakt ist, sie pathologisiert ihre Kunden. Die könnten ja nur zu ihr gekommen sein, weil sie ein psychisches Problem haben. Normale Menschen machen das ja nicht.

    „Denn Du hattest nur ein Ziel: Deine Macht zu beweisen, indem Du mich bezahlst und meinen Körper benutzt, wie es Dir gerade gefällt.“

    Nun fragt sich der Sozialforscher in mir: Woher weiß Frau Rahn das eigentlich? Hat sie eine Umfrage unter den Freiern gemacht? Haben die das gesagt, dass sie nur die Macht beweisen wollten? Oder spekuliert die gute Dame fröhlich vor sich hin?

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  13. Robin Urban sagt:

    Wenn ich mir die Reaktionen der schreibfähigen Freier auf diesen Brief ansehe, komme ich nicht umhin zuzugeben, dass Frau Rahms Einschätzung den Nagel auf den Kopf getroffen hat.

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    • welche denn noch ausser einem äußerst unverschämten brief von akif pidingens?

      btw., ich wäre auch angepisst wenn ich eine dienstleistung in anspruch nehme und dann einen äußerst vorwurfsvollen jammerbrief läse, was für eine zumutung es ist, kunden wie mich zu bedienen und was für ekliger abschaum ich bin.

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      • Robin Urban sagt:

        Hier: http://www.das-maennermagazin.com/blog/stefan-rechnet-mit-seinen-prostituierten-ab Wobei das offensichtlich „lustig“ sein soll.

        Ich sehe, du fandest Akif Pirincci auch unverschämt. Ich fand viele seiner Äußerungen extrem männerfeindlich, über die Vorlage hinaus, die Frau Rahm ihm bot. Warum widmest du ihm nicht einen Brief?

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        • Ich gebe die Brieffrage zurück🙂 Warum nicht du?

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          • Robin Urban sagt:

            Weil ich an dieses schmierige Arschloch, von dem ich nie wieder ein Buch werde lesen können, keine Zeit verschwenden will.

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            • Mich würde allerdings darüber hinaus interessieren, was du vom Originalbrief hältst. Also dem von Frau Rahm.

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              • Robin Urban sagt:

                Da ich weder Zeit, noch Lust, noch Nerven auf dutzende Antworten von diversen Leuten habe, die mir alle bescheinigen, wie dämlich ich bin, behalte ich meine Meinung hier für mich.

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                • Erik Freeman sagt:

                  Ich warte ja auf den Tag, an dem Batman einen offenen Hassbrief zu seinen Heldentaten schreibt. Wie sehr man ihn ausgenutzt habe. Wie er sich vor der Bevölkerung geekelt hat. Dass sich niemand für seine Seele interessierten wollte — den Batman ganz tief drin. Wie er durch patriarchale Männlichkeitserwartungen in diesen furchtbaren Job hineinmanipuliert wurde, bei dem er Tag für Tag alles aufs Spiel setzen musste… und so weiterblahblah

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        • Vinzenz sagt:

          @Robin: Ich bin mir nicht sicher, ob der verlinkte Text ernst sein soll. Aber wirklich lustig ist er auch nicht. Ich denke aber, man sollte eine Kritik nicht immer an seinem dümmsten Argument (bzw. seinem dümmsten Vertreter) beurteilen.

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          • Robin Urban sagt:

            Ich glaube, es soll wirklich lustig sein – ist es aber halt nicht.

            Ich vermisse Kritik an diesen Statements. Die sind für Männer wesentlich beleidigender als alles, was Frau Rahm geschrieben hat. Und für die Prostituierten natürlich auch. Es ist einfach menschenverachtend.

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            • Leszek sagt:

              @ Robin

              „Ich glaube, es soll wirklich lustig sein“

              Der „Humor“ eines sehr, sehr unreifen Pubertierenden. In diesem Stadium ist Leutnant Dino offenbar stehengeblieben.

              „Ich vermisse Kritik an diesen Statements.“

              Der linke Maskulist Wolfgang Wenger hatte sich vor Monaten einmal kurz kritisch zu ihm geäußert:

              http://344903.forumromanum.com/member/forum/entry.user_344903.4.1115074509.fluch_antifeministen-odingerman_www_tinyurl.html

              Aber im Allgemeinen wird dieses „Magazin“ von seriösen Männerrechtlern nicht gelesen.

              „Es ist einfach menschenverachtend.“

              Ja, ein armer Irrer.

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              • Robin Urban sagt:

                Die Kritik bleibt dabei leider ziemlich an der Oberfläche. Andererseits, wer will sich schon tiefgehend damit befassen? Ist die Menschenverachtung nicht allzu offensichtlich, als dass man sie noch aufdröseln müsste?

                …denke ich, und dann lese ich doch johlende Zustimmung. Naja. Wir verstehen uns.

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                • „Menschenverachtung“! Ach komm schon. Selbst wenn Du davor stehst erkennst auch Du die wohl nicht immer! Die Menschenverachtung von Frau Rahm scheinst Du nicht sehen zu können oder nicht erkennen zu wollen.

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                  • Dass Robin auf einem Auge blind ist und die häufige Menschenverachtung seitens Feministinnen gegen Männer eher noch lustig oder toll findet, aber hier selbst bei lediglich gemäßigter Kritik am Geschreibsel der Frau Rahm gleich herumpoltert, ist nicht neu. Schließlich können ja nur Frauen Opfer von irgendwas werden (Opferabo), Männer hingegen nur Täter (Patriarchat). Mir scheint die Frau Rahm auch als entweder zum Feminismus konvertiert oder von selbigem instrumentalisiert. Ich frage mich aber, warum sie Psychologie studiert, wenn ihr doch offenbar jegliche Selbstreflektion fehlt und sie noch nicht einmal Verantwortung für ihr eigenes Tun übernehmen will. Sie ist ja nur Opfer, alle anderen waren böse. Bitch please, Du hast Dich gegen „schnelles Geld“ prostituiert, Du wurdest nicht vergewaltigt, auch wenn im Zirkel des pathologisch männerhassenden Lesbo-Feminismus ja die Tendenz gibt, jede Penetration als „Vergewaltigung“ betrachten zu wollen.

                    Die werte Frau Rahm scheint mir einer der Fälle zu sein, wo Frau Psychologie studiert um zu verstehen, was mit ihr selbst nicht stimmt, aber am Ende ihres Studiums genauso ratlos dasteht wie zuvor. Ein Studium ist eben keine Therapie und daher wünsche ich Frau Rahm baldige Krankheitseinsicht, einen kompetenten Therapeuten und gute Besserung.

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            • Also ich fand das schon lustig und nicht menschenverachtend oder gar männerverachtend.

              Übrigens verwendest Du doch schon Zeit auf „dieses schmierige Arschloch“. Ich betrachte Deine Ausfälle schon fast als Leseempfehlung für seine Bücher, sollte mir mal eins besorgen.🙂

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            • Gerhard sagt:

              JFTR Robin der „Antwortbrief“ war einfach nur scheiße. Einfach eklig und dumm. Und weil das nichts als offensichtliche Kotze ist, gibt es da auch keine großartigen Reaktionen. So einfach ist das.

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            • Nick sagt:

              Ich vermisse Kritik an diesen Statements. Die sind für Männer wesentlich beleidigender als alles, was Frau Rahm geschrieben hat.

              Also ich vermisse jetzt deine Kritik an Joseph Goebbels, der war schließlich noch menschenverachtender.

              Moralinsaure Delegitimierungsstrategie: Das macht den Text von Frau Rahm nicht besser, und es ist keineswegs bigott ihren Text zu kritisieren weil auf irgendwelchen belanglosen Blogs Schlimmeres von der angeblich „anderen Seite“ steht.

              Selbstverständlich gibt es auch Freier, die Prostituierte verachten. Davon muss man sich nicht jedesmal explizit und mit mehr Textraum distanzieren, wenn man nicht die Position der Dworkins, MacKinnons und Schwarzers einnimmt.

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    • tom174 sagt:

      Welche meinst du? Die, dass sie sich nur prostituiert hat, weil Freier das wollen?

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      • Robin Urban sagt:

        Das Freier Prostituierte verachten und sie das auch oft offen spüren lassen. Da muss man sich über so ein Fazit einer Ex-Prostituierten nicht wundern.

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        • tom174 sagt:

          Die Freier geben den Prostituierten Geld. Wenn ich etwas verachte, dann gebe ich doch kein Geld dafür aus.
          Ich wundere mich nicht über ihr Fazit, ich wundere mich, wie sie die Schuld für ihre freigewählte Tätigkeit nicht bei sich, sondern bei den Freiern sucht. Das mag ja bei den angeblichen naivlingen aus Osteuropa noch leidlich plausibel sein, bei einer gebildeten Frau wie ihr aber nicht mehr.

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        • tom174 sagt:

          Kleiner Nachtrag: Ich lese da eher raus, dass sie ihre Freier verachtet, nicht umgekehrt. Aber wie sooft, kommt es darauf an, von welcher seite man das liest…

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          • Ich denke, da gibts solche und solche…
            Sicherlich gibt es eine Menge Arschlöcher, die Prostituierte für minderwertig halten und denken, sie können sie beschissen behandeln. Andererseits gibt es aber mit Sicherheit auch viele Kunden, die ehrlich dankbar sind für die Dienstleistung, die ihnen angeboten wird und die Prostituierten mit Respekt behandeln.

            Vermutlich hat auch das eigene Selbstbild der Frauen darauf einen Einfluss, wie sie behandelt werden. Es ist ja allgemein so, dass Menschen, die mit Selbstvertrauen auftreten, eher respektvoll behandelt werden, als diejenigen, die sich selbst minderwertig fühlen und deswegen als leichtes Opfer anbieten.

            Dass Menschen, die andere Menschen respektlos behandeln, ein Problem sind, sehe ich auch genauso, aber das betrifft nicht nur Prostituierte.
            Auch, dass es offenbar viele Männer gibt, die Frauen für unterlegen oder sogar minderwertig halten, finde ich schlimm, aber auch das ist ein Problem, das auch unabhängig von Prostitution existiert.
            Es mag sein, dass dieses Verhalten gegenüber Prostituierten häufiger ist (auch wenn ich das nicht zwangsläufig glaube), aber die Idee, einen ganzen Berufsstand abschaffen zu wollen, weil viele Kunden Arschlöcher sind, finde ich trotzdem ziemlich abwegig.

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        • ChriBu sagt:

          Kurz mal eben die gynozentrische Perspektive verlassen – und siehe da:

          Das Prostituierte Freier verachten und sie das auch oft offen spüren lassen. Da muss man sich kontextuell zum „Rahm-Brief“ über so ein Fazit eines Ex-Freiers nicht wundern.

          So herum wird daraus der andere Schuh des Paares! Huren sind keine Heiligen und alles andere als selbstlos … sondern nur ganz gewöhnliche und durchschnittliche Frauen!

          Es ist, mit Ausnahme des Drogenstrichs, auch keinesfalls so, dass Huren sich ihre Freier nicht aussuchen könnten. Da sind so manche Rettungsassistenten oder manche Pflegekräfte und ähnliche Berufstätige weit mehr gezwungen, Ekel ertragen zu müssen. Der Rettungssanitäter kann schließlich niemanden einfach liegen lassen, nur weil der sich im z.B. Vollrausch vollgeschissen, vollgepisst und vollgekotzt hat.

          Sich vor einem normalen und normal gepflegten Körper zu ekeln ist jedenfalls nicht normal! Sonst müssten sich schließlich auch alle in der Medizin tätigen Menschen, z.B. Pflegekräfte, die auch Genitalien und andere Auscheidungsöffnungen reinigen oder „digital ausräumen“ müssen, regelmäßig angewidert abwenden und „traumatherapeutisch“ behandeln lassen. Ist aber nicht so!

          In der Prostitution kommt allerdings bei denjenigen, die aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur dafür anfällig sind, eine narzistische Kränkung im Sinne Freuds hinzu: die negative Diskrepanz in der Selbstwahrnehmung zwischen idealisiertem Selbstbild und tatsächlicher Realität. Oder anders ausgedrückt: Der Frust, der entsteht, wenn man sich für unwiderstehlich und überlegen hält, glaubt mit Männern spielen und Macht über sie ausüben zu können – um dann hinterher festzustellen, dass man doch nur bedeutungslos „in den Arsch gefickt“ und „zu billig“ dafür bezahlt wurde …

          Solche Leute brennen in der Prostituion und auch anderswo natürlich schnell aus!

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          • Rexi sagt:

            Ähm, nein. Das ist Schönreden. Prostituierte sind eben keine „normalen, durchschnittlichen“ Frauen, nicht in Bezug auf ihre Berufswahl. Genauso wie Prostitution kein „Job wie jeder andere“ ist – denn wäre er das, würde er an der Jobbörse neben Krankenpfleger, Bürokraft, Verkäufer, Friseur, Bäcker, Klempner angeboten werden. Wird er aber nicht, und wird er auch nie werden.

            Es ist auch etwas völlig anderes, ob man einen fremden Körper wäscht, an ihm herumoperiert, seinen Blutdruck kontrolliert, oder ob man mit ihm schläft. Schon die Tatsache, dass Arzt oder Krankenpfleger als völlig normaler, ja, sogar ehrbarer Beruf (immerhin rettet man Leben!) vor der Gesellschaft GILT, trägt dazu bei, aber es ist nicht das Einzige. Selbst wenn der Pfleger/Arzt-Beruf manchmal ekelhaft sein kann, wird man, vor allem als Arzt, aber auch als Pfleger, doch immer dafür bewundert. Ein Arzt oder Rettungssanitäter ist eine Respektperson.
            Kannst du dir vorstellen, dass eine Prostituierte jemals für ihren Beruf bewundert oder auch nur respektiert wird? Oder dass du dem neutral oder gar erfreut begegnest, wenn dein Kind verkündet: „Wenn ich groß bin, will ich mal Hure werden.“

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            • kinch sagt:

              Das sind gesellschaftliche Normen, für die man die Freiheit hat auch nicht zuzustimmen. Wenn es für dich etwas anderes, weil dein persönlicher Zugang zur menschlicher Sexualität dir das so sagt, schön für dich. Für andere gilt das halt nicht.

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            • kinch sagt:

              Achso und das mit dem “wird er auch nie werden.“ Sind selbsterfüllende Prophezeiungen. Das ist eben kein Naturgesetz, sondern christliche, bzw. abendländische Sexualmoral.

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              • Rexi sagt:

                Du musst dich nicht direkt angesprochen fühlen.

                Wäre ich jetzt eine biologistische Maskulistin, die ausnahmsweise mal keine Doppelmoral an den Tag legt, würde ich sagen, dass die große Akzeptanz von Prostituierten Wunschdenken ist und auch bleibt, solange Frauen an ihrem sexuellen bzw. Partner-Marktwert gemessen werden.

                Es ist schon interessant, wie wenige Probleme Maskulisten mit Slutshaming haben, und wie schnell sie dabei sind, es biologisch zu begründen, im Gegensatz zu dem, wie viel Toleranz sie der Prostitution entgegenbringen. Da ist es dann die „christliche, abendländische Sexualmoral“, nicht die Biologie, die Prostituierten das Leben schwer macht. Ich habe den Eindruck, als würden sie genau das akzeptieren und begrüßen, das ihnen selbst theoretisch Nutzen bringen könnte. Nachdem sie sich eine Prostituierte sowieso nie als Mutter ihrer Kinder vorstellen können, aber bitte ihre Dienste, wenn sie sie gerade zu brauchen glauben, problemlos in Anspruch nehmen wollen, hegen sie eben große Akzeptanz gegenüber der Sexarbeit.
                Frauen, die diesem Beruf aber nicht nachgehen, sind ja potentielle Lebenspartnerinnen, und daher muss man schlampenhaftes Verhalten schnell bashen und als unnatürlich und ungesund deklarieren, damit sie weiterhin potentielle Lebenspartnerinnen bleiben.

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                • Denkst du nicht, dass wenn man vor 50 Jahren gesagt hätte, dass Homosexualität mal akzeptiert sein wird in der Bevölkerung, die Leute auch gesagt hätten „Das ist Wunschdenken. Homosexualität ist so abartig, das wird nie akzeptiert werden“? Oder hätte man dassebe zur Blütezeit der Sklaverei über die Rechte der Schwarzen gesagt?
                  Wie kommst du darauf, dass ausgerechnet unsere jetzige Moral sich nie, nie, nie ändern wird? Womöglich bist du irgendwann 80, neben dir zieht eine Prostituierte ein und wenn du was dazu sagst, runzeln deine Enkel die Stirn und sagen „Oma, sowas sagt man nicht. Prostitution ist eine Arbeit wie jede andere.“

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                • onyx sagt:

                  Das mit dem „normalen Job“ erübrigt sich spätestens dann, wenn man anspricht, ob man nahestehende Frauen/eigene Kinder so sehen will. Beantwortet wurde das noch nie. Warum wohl?

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                  • Komisch, ich erinnere mich, dise Frage schon mehrfach beantwortet zu haben. Ich hätte kein Problem damit, wenn nahestehende Frauen Prostituierte wären, solange sie selbst glücklich sind. Wenn sie unglücklich wären, wäre ich auch nicht glücklich damit, aber das würde mir auch so gehen, wenn sie unglücklich als Büroangestellte oder Floristin wären.
                    Wenn man die eigenen Vorstellungen davon, wie man gefälligst zu leben hat, auf andere überstülpt und nicht damit zurecht kommt, dass diese ggf. einen anderen Weg wählen, dann sollte man sich fragen, wie sehr einem das Glück dieser „nahestehenden“ Personen wirklich am Herzen liegt. Ist mir wichtiger, dass sie glücklich sind oder ist mir wichtiger, dass sie so sind, wie ich sie haben will?
                    Ich hatte das Beispiel bereits gebracht, aber das ist genau dieselbe Argumentation wie bei Homosexualität nor vor einigen Jahren oder z.T. noch heute: „Soso, du bist tolerant, aber würdest du wollen, dass dein Sohn heimkommt und sagt er sei schwul?“

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                    • onyx sagt:

                      Das mit der Toleranz oder den angeblich so übergestülpten Lebensvorstellungen geht hier völlig am Kern vorbei.

                      Ich habe hauptsächlich Männer angesprochen, für die diese Frauen zB potentielle Partnerinnen wären. Wie würden die reagieren, wenn die Partnerin auf einmal Prostituierte werden will? Ich würde drauf wetten, dass in den allermeisten Fällen eine Beziehung daran zerbricht, oder eben gar nicht erst entsteht.
                      Oder wenn die Tochter auf einmal ankommt, weil sie irgendeine glorifizierende Lebensgeschichte einer Edelhure im TV gesehen hat, die viel Geld damit verdient.

                      Toleranz hin oder her. Mir kann niemand erzählen, dass er seiner Tochter sagen würde „hey super Idee. Ich unterstütze dich wo ich kann!“

                      Wie kann das sein, wenn es doch angeblich so normal ist?

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                    • Also nur weil es Leute gibt, die keine Prostituierte als Partnerin wollen, ist der Beruf an sich schlecht?

                      Muss ich mich umbringen weil es Leute gibt, die keine übergewichtige Partnerin wollen oder ihre Partnerin verlassen würde, wenn diese 30 kg zunimmt?

                      Das ist doch kein Argument für oder gegen einen Beruf an sich und zudem eine sich selbst stützende Antihaltung. Etwa: Homosexualität ist schlecht und das sieht man daran, dass viele Leute Homosexualität schlecht finden. Ah ja.

                      Nur weil man selbst etwas nicht leben möchte bedeutet das doch nicht, dass man es nicht neutral sehen kann. Wenn jemand keine Partnerin will, die sich prostituiert bedeutet das doch nicht, dass das zeigt, dass er Prostitution unrecht findet. Ich kann auch sagen, dass kleine, schlanke Männer völlig OK sind und trotzdem persönlich große und kräftige Männer sexyer finden.

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                    • onyx sagt:

                      „Also nur weil es Leute gibt, die keine Prostituierte als Partnerin wollen, ist der Beruf an sich schlecht?“

                      Von schlecht oder unrecht hab ich kein Wort gesagt. Ich sagte, es ist kein normaler Job wie jeder andere, wie es viele behaupten. Nix anderes. Warum, hab ich begründet.

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                    • Würde es dich überraschen, dass es Männer gibt, die nicht mit einer Psychotherapeutin zusammen sein wollen?
                      Oder mit einer Person, die häufig beruflich reisen muss?
                      Oder jemandem, der in einer Schlachterei arbeitet?

                      Warum ist es dir überhapt wichtig herauszustellen ob es ein „normaler“ Beruf ist? Was hat das denn in der Konseqenz für eine Bedeutung? Ma angenommen, du bist jetzt total überzeugend und wr einigen uns darauf, dass Prostitution ein total unnormaler Beruf ist. Und dann? Schütteln wir uns die Hände und sagen „Cool dass wir das geklärt haben“ und gehen auseinander?
                      Was machst du denn damit, dass Prstitution unnormal ist?

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                    • onyx sagt:

                      @ erzählmirnix

                      warum ist es so wichtig zu betonen, wie normal das ist? Weil dann das gewissen beruhigt ist, das möglicherweise beißt, wenn für Sex gezahlt wurde?
                      Ich antworte später noch mal ausführlicher. Hab jetzt zu tun

                      Gefällt mir

                    • In meinem Fall zumindest nicht, da ich weder schon einmal für Sex bezahlt wurde noch für Sex bezahlt habe. Ich finde es doennoch normal.
                      Wäre ich ein Mann und würde ich eine Prostituierte aufsuchen, hätte ich kein schlechtes Gewissen. Machst du dir bei jedem Produkt oder bei jeder Dienstleistung Gedanken, ob alle, die damit zu tun hatten, glücklich bei ihrem Job waren?

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                    • IULIUS sagt:

                      „Wäre ich ein Mann und würde ich eine Prostituierte aufsuchen, hätte ich kein schlechtes Gewissen.“

                      Nun nehmen wir mal an, Du wärst eine Frau und würdest die Dienste eines Callboy in Anspruch nehmen…

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                    • tom sagt:

                      @ emn

                      Gute Argumentation. So wird argumentiert meine Herren. Kann jeder von uns noch was lernen.

                      Wobei es als Frau bestimmt leichter ist bei solchen radfems wie onyx die Ruhe zu bewahren.

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                    • onyx sagt:

                      @EMN

                      „Würde es dich überraschen, dass es Männer gibt, die nicht mit einer Psychotherapeutin zusammen sein wollen?“

                      Nein, überrascht mich nicht. Hat aber andere Gründe. Bei einer Psychotherapeutin hätten manche Angst, dass die ganze Beziehung auseinanderpsychologisiert wird und jede Diskussion in Therapiecharakter ausartet.

                      „Was machst du denn damit, dass Prstitution unnormal ist?“

                      Ich mache damit gar nix. Aber ich finde die Einstellung, den Verkauf von Sex als Dienstleistung wie im Schlußverkauf als Billig-Massenramsch zu verschleudern, viel sexfeindlicher als es Prostitutionskritikern allgemein vorgeworfen wird. Ich halte Prostitution übrigens keineswegs für unnormal. Es ist eine Dienstleistung. Aber eben nicht eine wie jede andere, sondern eine besondere, die sehr viel mehr von einem Menschen abverlangt. Wer das kann, bitte schön, der soll damit sein Geld verdienen. Aber dass so viele Prostituierte mit psychischen Problemen belastet sind, lässt auch nur dunkel erahnen, wieviel mehr abverlangt wird, als die meisten auf Dauer abkönnen.

                      „Machst du dir bei jedem Produkt oder bei jeder Dienstleistung Gedanken, ob alle, die damit zu tun hatten, glücklich bei ihrem Job waren?“

                      Bei jedem nicht, aber bei manchen schon. Ist aber irrelevant für die Diskussion hier.

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                    • Sex als Massenware ist sicher nicht schön, da stimme ich zu. Wenn man sich aber mal z.b. Reportagen von Wallraff (Brötchenfabrik, DHL,…) anschaut, dann sind viele Berufe mittlerweile zur Ausbeutung verkommen. Ich finde, das ist ein allgemeiner Trend, der gestoppt werden sollte und nicht spezifisch nur die Prostitution betrifft.
                      Ich glaube nicht, dass jemand, der sich in der Fabrik bei Hochofentemperaturen 10 Stunden abschwitzt und mit minimalen Sicherheitsstandards arbeitet so viel weniger Probleme hat als eine Prostituierte, die 3 Freier in der Stunde aushalten muss. Beides ist scheiße. Nur bei der Prostituierten kommt dazu noch ein soziales Stigma, das der Brötchenfabrikarbeiter so nicht hat.
                      Ich finde, man sollte nicht den Job an sich problematisieren sondern schlimme Arbeitsbedingungen generell. Wenn man den Job an sich als grundsätzlich schlimm labelt, dann schließt das einen Kampf für adäquate Arbeitsbedingungen ja bereits aus.

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                    • onyx sagt:

                      „bei solchen radfems wie onyx “

                      Dir auch gute Besserung

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                    • onyx sagt:

                      „Sex als Massenware ist sicher nicht schön, da stimme ich zu.“

                      Ok

                      „Wenn man sich aber mal z.b. Reportagen von Wallraff (Brötchenfabrik, DHL,…) anschaut, dann sind viele Berufe mittlerweile zur Ausbeutung verkommen. Ich finde, das ist ein allgemeiner Trend, der gestoppt werden sollte und nicht spezifisch nur die Prostitution betrifft.“

                      Das stimmt. Aber ich kann nur immer wieder darauf hinweisen, dass das bei Prostitution andere Dimensionen hat. Nirgendwo anders ist die erforderliche Diskrepanz zwischen körperlicher Intimität und emotionaler Distanz (die noch dazu auch noch perfekt weggeschauspielert werden muß) größer.

                      „Ich glaube nicht, dass jemand, der sich in der Fabrik bei Hochofentemperaturen 10 Stunden abschwitzt und mit minimalen Sicherheitsstandards arbeitet so viel weniger Probleme hat als eine Prostituierte, die 3 Freier in der Stunde aushalten muss.“

                      s.o.

                      „Beides ist scheiße. Nur bei der Prostituierten kommt dazu noch ein soziales Stigma, das der Brötchenfabrikarbeiter so nicht hat.“

                      richtig

                      „Ich finde, man sollte nicht den Job an sich problematisieren sondern schlimme Arbeitsbedingungen generell. Wenn man den Job an sich als grundsätzlich schlimm labelt, dann schließt das einen Kampf für adäquate Arbeitsbedingungen ja bereits aus.“

                      Ich label nicht den Job schlimm. Wie gesagt, ich verwehre mich gegen die „wie jeder andere Job“- Haltung. Das ist kein Stigma meinerseits, sondern im Gegenteil würde ich mir wünschen, dass Prostituierte wesentlich mehr Respekt erfahren, als es oft der Fall ist. Und natürlich kritisiere ich den Frauenhass, den Freier zT an den Tag legen. Dass darauf entsprechend reagiert wird, sollte eigentlich auch nicht verwundern. Dass man dann gleich als radikal abgestempelt, und jegliche Kritik mit persönlichen Angriffen abgebügelt wird, wie das hier zT geschieht, wenn man das zur Sprache bringt, wirft auch kein gutes Licht auf die Befürworter.

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                    • Was die emotional-körperliche Intimität angeht kann ich das nicht umfassend berteilen, dazu fehlt mir die entsprechende Erfahrung. Ich kann nur insofern von mir ausgehen, als das ich noch nie ein Problem hatte beim ersten Date Sex zu haben und dabei Spaß zu haben ohne mich zu verlieben. Es ist sicher was anderes, wenn man bezahlt wird und eine gewisse Leistung erbringen muss, daher will ich nicht verallgemeinern. Ich denke aber, für die Prostitution muss man halt auch ein bestimmter Typ sein und ich kann mir gut vorstellen, dass es Frauen gibt, für die das ähnlich intim ist wie jemandem die Haare zu schneiden oder Pflegearbeit, ohne dass sie da Berührungsprobleme haben.

                      Für meinen Job muss man ja auch eine bestimmte Persönlichkeit mitbringen und es gibt genug Menschen, deren spontane Reaktion ist „Wie schaffst du das nur? Ich könnte das nicht!“ weil sie mit so persönlichen Geschichten und Emotionaler Belastung nicht umgehen könnten. Ich denke, wenn man so jemanden zu meinem Job zwingen würde, dann würde diese Person ebenfalls nach 2 Wochen psychisch völlig fertig sein.

                      Ähnlich wäre es, würde man mich zwingen mit Kleinkindern oder als Altenpflegerin zu arbeiten.

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                    • onyx sagt:

                      „Für meinen Job muss man ja auch eine bestimmte Persönlichkeit mitbringen und es gibt genug Menschen, deren spontane Reaktion ist “Wie schaffst du das nur? Ich könnte das nicht!” weil sie mit so persönlichen Geschichten und Emotionaler Belastung nicht umgehen könnten. Ich denke, wenn man so jemanden zu meinem Job zwingen würde, dann würde diese Person ebenfalls nach 2 Wochen psychisch völlig fertig sein.

                      Ähnlich wäre es, würde man mich zwingen mit Kleinkindern oder als Altenpflegerin zu arbeiten.“

                      Ja, kenne ich auch alles. Aber es wird keine körperliche Intimität erwartet. Ich kann weitgehend ich selbst bleiben und muß keine Illusion bedienen. Ich muß kein Doppelleben führen aus Angst, dass mich jemand sonst ablehnt. Ich erfahre Respekt und keine geschlechtsspezifische Abwertung. Meine Berufsbezeichnung ist kein Schimpfwort. Alles bedeutende Unterschiede, der Prostitution für mich von allen anderen Branchen abhebt.

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                    • onyx sagt:

                      …“DIE Prostitution für mich von anderen abheben“ muß es natürlich heißen

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                  • Rexi sagt:

                    Wohl aus demselben Grund, aus dem man zu promisken Frauen „Schlampen“, aber zu Prostituierten „Sexworkerinnen“ sagt😈

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                    • Kinch sagt:

                      Nix für ungut, aber deine Strohmänner nerven.

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                    • Rexi sagt:

                      Damit kann ich leben.

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                    • Kinch sagt:

                      Ernst gemeinte Frage: Warum diskutiert hier eigentlich, wenn du nicht diskutieren willst?

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                    • onyx sagt:

                      Wieso, Rexi diskutiert doch. Dass du genervt bist, ist ja nicht ihr Problem.

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                    • Kinch sagt:

                      Nein, eben nicht. Strohmänner aufzubauen ist keine Diskussion, sondern eine Diskussionsvermeidung: http://de.wikipedia.org/wiki/Strohmannargument

                      Wenn ich gegen fiktive Strohmänner-Argumente, argumentiere ich nicht gegen die tatsächlichen Gegenpositionen. Und ich verstehe nicht, was das soll? Ich seh‘ da einfach keinen Nutzen drin.

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                    • Rexi sagt:

                      Nein, eben nicht. Strohmänner aufzubauen ist keine Diskussion, sondern eine Diskussionsvermeidung:

                      DU siehst es als Strohmann an, ich als Argument. Ich sehe eine Doppelmoral, wenn Maskulisten einerseits gar keine Probleme mit Prostituierten haben, andererseits Slutshaming betreiben (als wäre es verwerflich, wenn man Sex aus Spaß an der Freude hat, aber völlig in Ordnung, wenn man keinen Spaß dabei hat, aber dafür Geld nimmt), und ich würde gerne wissen, woher das kommt, und ob es den Betreffenden nicht auffällt.

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                    • Kinch sagt:

                      Natürlich ist das eine Doppelmoral. Nur keine die hier aktiv vertreten wird. Du argumentierst gegen nicht hier präsente Positionen. Deshalb verstehe ich nicht, warum du hier diskutierst und nicht auf Masku-Seiten.

                      Wenn du dorthin gehst und dich mit denen darüber streitest, dass Frauen die viel Sex haben keine Schlampen sind, haste meine völlige Unterstützung.

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                    • Rexi sagt:

                      Du sprichst hier nur für dich selbst. Ich bin ziemlich sicher, dass „solche Positionen“ auch hier vertreten sind (was sie natürlich gerade nicht zugeben würden).

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                    • Irgendwie besteht der Großteil deiner Argumentation grade aus Mutmaßungen und Annahmen darüber, was schlechte Menschen vielleicht denken könnten.

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                    • david sagt:

                      Ich sehe da noch nicht einmal eine Doppelmoral. Wenn ich mich für mehr Toleranz oder überhaupt die Legalität einer bestimmten Gruppe einsetzte, muss ich noch lange nicht deren Wertvorstellungen teilen oder gutheißen was sie tun. Für mich ist Berufsfreiheit wie die Meinungsfreiheit ein hohes gut, und zwar nicht nur die eigene, verdammt noch mal.

                      Ich beispielsweise würde eine Ex-Prostituierte als Mutter meiner Kinder auch tendenziell ausschließen. Ich würde auch selbst nie zu einer Prostituierten gehen, ich bin nicht in der Lage Sexualität völlig frei von meinen anerzogenen moralischen Wertvorstellungen zu betrachten und bin auch kein Freund von promiskem Verhalten.

                      Das heißt aber noch lange nicht, dass ich keine Toleranz gegenüber Sex-Workerinnen aufbringen kann und ein Verbot ihrer Arbeit fordere. Im Gegenteil, ich finde ihre Stigmatisierung und diese repressiven, paternalistischen Verbotsforderungen zutiefst reaktionär und verabscheuenswürdig.
                      Ich würde sogar soweit gehen und in einer paradoxen „Doppelmoral“ Prostituierte als „Berufsschlampen“ bezeichnen.
                      Ich verzichte allerdings darauf, Sexarbeiterinnen abzuwerten, weil ihr Beruf bereits eine vollkommen unangemessene und überzogene gesellschaftliche Abwertung erfährt.

                      Aber grundsätzlich kann man doch zu ihnen stehen wie zu Immobilienmaklern, Boulevard-Journalisten, Schlüsseldiensten, Gleichstellungsbeauftragten oder Türstehern.
                      Ich möchte keinen dieser Berufe verbieten und würde diesen Menschen jederzeit ein angemessenes Maß an Respekt entgegenbringen. Auch wenn es Gründe gibt, ihren Beruf zweifelhaft zu finden aus verschiedenen Gründen (keine Wertschöpfung, Abzocke, Ablehnung moralischer Verantwortung, viele schwarze Schafe, Überbezahlung usw)
                      Es deckt sich genauso wenig mit Moralvorstellungen, wie manche Unternehmer aus schlechten Arbeitsbedingungen Profite ziehen.
                      Man kann ja eine gewisse Regulierung fordern, die arge Missstände verhindert. Aber ein Verbot?

                      „Normalität“ kann doch nicht ernsthaft ein Maßstab sein. Oder erst Attraktivität eines Berufs als Maßstab von Normalität, da wird es jetzt vollends absurd.

                      Welche Frau würde sich denn einen Müllmann, ungelernten Hilfsarbeiter oder auch nur LKW-Fahrer als Vater ihrer Kinder wünschen? Wer würde das als Berufswunsch der eigenen Kinder akzeptieren? Wenn diese Putzfrau werden möchte? Und welches Jobcenter würde Frauen auch nur als Kellnerin in Oben-Ohne-Bars oder als Aktmodell vermitteln? Sind das dann auch alles „keine normalen Berufe“?
                      (Mal davon ab, dass viele Sexarbeiterinnen sehr wohl tolerante Männer und auch Kinder haben, genau wie Müllmänner und Immobilienmakler auch)

                      Wie kommt ihr nur immer auf solche bescheuerten Argumente?

                      Gut, bei Onyx wundert es mich jetzt eher nicht..

                      Gefällt mir

                    • onyx sagt:

                      „Wie kommt ihr nur immer auf solche bescheuerten Argumente?

                      Gut, bei Onyx wundert es mich jetzt eher nicht..“

                      Gute Besserung

                      Gefällt mir

                    • david sagt:

                      Dir auch frohe Ostern. Jesses, bist du schlagfertig.

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                • Kinch sagt:

                  „Du musst dich nicht direkt angesprochen fühlen.”

                  Tue ich auch nicht. Nicht nur weil du nur im Konjunktiv redest, sondern auch, weil das für mich nur herum spekulieren ist, von dem ich weiß, dass es schlicht nicht zutreffend ist.

                  Eine der ersten Personen, für dich ich romantische Zuneigung empfand, hatte sich auch prostituiert und ich hatte damit zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Probleme. Für mich persönlich sind solche Diensleitungen zwar nichts, aber ich finde es mehr als okay, wenn andere Menschen einen anderen Zugang zur Sexualität haben.

                  Ich hätte auch kein Problem, wenn sich mir sonstwie andere nahestehende Personen Prostituieren, solange sie es gerne und freiwillig tun. In der Tat ist zumindest die Gelegenheitprostition in meinem sozialen Umfeld nicht unüblich. Das stört mich genauso wenig, wie wenn sie unentgeldlich viel Sex mit anderen Menschen hätten. Auch das ist zwar nichts für mich, aber ich mag es, wenn Menschen glücklich sind, egal wie sie ihr Glück finden.

                  Ja, soviel zu mir.

                  Jetzt etwas allgemeiner: Das Prostituierten in anderen Gesellschaften einen ganz anderen Stellenwert haben und dass es auch innerhalb der Prostituion völlig andere Stellenwerte gibt (Straßenstrich vs. Luxus-Escort vs. Pornodarsteller) zeigt, dass das alles nur kulturell ist. Da erübrigt sich einfach jede Diskussion.

                  Das sind nur Werte, die sich ändern lassen.

                  @Onyx

                  „Beantwortet wurde das noch nie. Warum wohl?”

                  Das wurde beantwortet und zwar oft. Die Antwort wird einfach nicht zur Kenntnis genommen.

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                  • onyx sagt:

                    „Das wurde beantwortet und zwar oft.“

                    Dann antworte einfach noch mal. Ich sehe hier wirklich eine Doppelmoral. Einerseits ist es ja ach so normal, aber Ehemann, Vater oder Sohn einer Prostituierten will niemand sein. Komisch.

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                    • Kinch sagt:

                      Ich habe in dem gleichen Kommentar ausführlich darüber gerdet, dass ich damit kein Problem hätte. Was genau soll ich da jetzt noch weiter ausführen?

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                    • In exakt dem Kommentar auf den du antwortest, dass er doch bitte antworten soll steht:

                      „Eine der ersten Personen, für dich ich romantische Zuneigung empfand, hatte sich auch prostituiert und ich hatte damit zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Probleme. “

                      Was willst du denn noch?

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                    • Neutron sagt:

                      @Onyx
                      Komisch das es dann soviele Sexarbeiterinnen gibt, welche durchaus verheiratet sind oder sich in Partnerschaften befinden. Vielleicht solltest dich sputen und deren Partner daran erinnern das sie nicht mit denen zusammen sein wollen…

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                    • onyx sagt:

                      @ Kinch
                      Entschuldige, ich hab mich tatsächlich nur auf den Abschnitt konzentriert, der auch an mich gerichtet war. Mein Fehler.

                      Ok dann hast du eben keine Probleme damit. Ich denke aber nicht dass das die meisten auch so sehen. Glaub ich wirklich nicht.

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                    • Kenshin sagt:

                      Es besteht nunmal ein Unterschied, ob jemand etwas zum Erwerb von Geld tut, also aus Notwendigkeit, oder weil es ihm Freude bereitet. Manchmal fällt das zwar beides zusammen, aber bei manchen Berufen ist das für mich der Unterschied von einer respektablen Person und einer zu verachtenden. Es ist eben ein Unterschied, ob jemand Schlachter ist, oder in seiner Freizeit gerne mal Tiere quält. Soldat oder Serienkiller. Überwachungsprofi oder Stalker. Maler oder Vandalist. IT-Security- Spezialist oder Hacker. Rennfahrer oder Temposünder. Das dürfte auf so ziemlich alle Jobs zutreffen, bei denen die Freiwilligkeit „krank/abartig/unpassend“ ist. Vielleicht entsteht hieraus das Slut-Shaming und die glorifizierung der heiligen Hure. Da kommt individuell bestimmt noch das ein oder andere dazu: „Sie bumst alle anderen, nur nicht mich!“. Neid, Vorurteile etc.

                      Ich möchte klarstellen, dass ich noch nie bei einer Prostituierten war und auch nicht vor habe, eine zu besuchen. Aber grundsätzlich könnte ich mir vorstellen eine als Freundin oder Partnerin zu haben, wenn sie eine liebe Person ist.
                      Ich sehe zwar die Ausübung des Berufes und den Besuch eines Bordells mit hochgezogener Augenbraue, aber ich sehe durchaus die Beweggründe dahinter.
                      Ich hatte auch mal eine sehr negative Meinung zu „Schlampen“ und so richtig nachvollziehen (im Sinne von den Spaß, den es mir bereiten würde) oder toll finden kann ich das immer noch nicht. Dennoch gibt es Dinge, die ich akzeptieren kann. Sofern niemand jemand anderem Leid zufügt und seinen Job aus freien Stücken macht und nicht, weil er unter Zwang steht, habe ich kein Problem mit der Sache.

                      Dass Menschen sich im Nachhinein für Jobs oder Entscheidungen schämen oder selbst hassen kann einem in jedem Job passieren. Für genügend Geld würden viele Leute so einiges tun.

                      Es ist manchmal die scheinbar eleganteste Lösung um sich seinen Weg in die Gesellschaft zurück zu ebnen, indem man sich geißelt und zur Buße auf Knien rutscht. Man verdammt und verteufelt seinen ehemaligen Lebensstil um sich so hart wie möglich abzugrenzen, weil das ja alles nur ein Fehler war und man selbst ja ganz anders. Wenn morgen alle Veganer sind, dann wird der ein oder andere Metzger auch „den Rahn“ machen. Die haben das ja nur wegen des Geldes gemacht und es war ein Fehler und alle Kunden perverse carnivore Arschlöcher. Und nur wenn jemand den Kram auch isst kann man ihn ja herstellen. Alles Schuld der Kunden. Es ist hart zu einer Entscheidung, die andere moralisch fragwürdig finden, zu stehen und nicht alle Menschen haben das nötige Rückgrat und den Willen, das durchzustehen. Das Problem kommt auf, wenn man erkennt, dass das wie bei der Inquisition läuft. Die Ketzer gestehen ihre Sünden, leisten Buße und peitschen sich aus und werden dann von den Gläubigen doch gerädert und gevierteilt, während die anderen Ketzer sich von dem Verräter an den Eigenen abwenden.

                      Sie wird bei den Leuten, um deren Anerkennung und Verständnis sie wirbt immer eine dreckige minderwertige Hure sein und bei denen, die kein Problem damit haben hat sie es sich mit ihrer kreuzdämlichen Schrift verdorben. Möglicherweise eine sehr einfältige Frau.

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                  • Rexi sagt:

                    Du wirst auch „Pornodarsteller“ niemals unter einem normalen Stellenangebot finden. Und das ist sehr wohl biologisch begründbar.

                    Abgesehen davon hat für mich Pornografie nichts oder nur sehr wenig mit Prostitution zu tun. In einem Porno schlafen zwei Schauspieler miteinander, die einander ebenbürtig sind, beide für Geld, nach einem Drehbuch, das sie vorher zu Gesicht bekommen. Ich schätze, dass äußerst selten jemand da die Grenzen überschreitet. Die Hygienebestimmungen sind streng, die Darsteller werden regelmäßig Gesundheitsuntersuchungen unterzogen und es ist nicht ein Zuhälter, der das meiste Geld einheimst (das ist der Grund, warum ich nie dafür wäre, Prostitution zu verbieten, denn besser, die Sache läuft staatlich kontrolliert und gefördert ab, unter strengen Hygienebestimmungen und besteuert!! als heimlich, schwarz und unter menschenunwürdigen Bedingungen).

                    Du bist, würde ich jetzt mal annehmen, eher eine Ausnahme. Die meisten Männer hätten eher Probleme damit, eine ehemalige oder gar „aktive“ Prostituierte als Freundin zu haben (auch eine Pornodarstellerin, aber egal). Es ist löblich, dass du nicht so bist, aber das ändert nichts an der Mehrheit.

                    Das wurde beantwortet und zwar oft. Die Antwort wird einfach nicht zur Kenntnis genommen.

                    Nicht was das eigene Kind betrifft. Wie gesagt, was wäre, wenn es nicht die Freundin wäre, sondern die Tochter oder der Sohn? Ich mache mir nicht die Illusion zu glauben, dass Eltern, die im Durchschnitt schon bei der normalen Berufswahl genügend zu meckern haben, im Durchschnitt jemals davon begeistert wären, wenn ihre Kinder verkünden, dass sie Prostituierte werden wollen.

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                    • als ich mit anfang 20 viel gedatet und sexaffären hatte hat meine mutter geweint und war völlig fertig, denn so hat sie mich nicht erzogen. tja. hm.
                      wenn wir alle immer exakt das tun würden, was unsere eltern gut finden und die werte 1:1 übernehmen würden, dann würde es keinen wandel und keinen fortschritt geben.

                      dass menschen nicht wollen dass ihr kind prostituierte wird kann auch damit zusammenhängen, dass sie angst vor dem sozialen stigma haben und nicht wollen, dass ihr kind unter ausgrenzungen leidet. man kann sehr wohl sagen, dass man es ok findet, für geld mit menschen sex zu haben aber nicht möchte, dass das eigene kind das tut, ohne ein heuchler zu sein. das beispiel mit der chirurgie ist doch sehr passend. damals im mittelalter hätte wohl auch kein elternteil gewollt, dass das eigene kind so etwas unanständiges tut. heute rennen eltern mit stolz herum und sagen „meine tochter ist chirurgin!“ hah! nicht weil die tätigkeit sich geändert hat sondern weil das gesellschaftliche bild sich gewandelt hat.

                      wars in „firefly“, dass der beruf der prostituierten ein hoch angesehener war? ist es nicht vorstellbar, dass sich auch dieses berufsbild in 100 jahren gewandelt haben könnte und leute stolz sagen „meine tochter ist prostituierte!“?

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                    • Kinch sagt:

                      „Abgesehen davon hat für mich Pornografie nichts oder nur sehr wenig mit Prostitution zu tun.”

                      Die Dinge, die aufzählst, um das eine vom anderen zu unterscheiden sind alles kulturelle Dinge!

                      Beide Berufe sind im Kern identisch: Sex gegen Geld. Die Wahrnehmung ist meiner Meinung nach deutlich anderes. Das liegt vielleicht daran, dass die Pornographie deutlich professioneller ist. Aber es spricht nichts dagegen, dass auch die Prostition zu professionalisieren.

                      „Es ist löblich, dass du nicht so bist, aber das ändert nichts an der Mehrheit.”

                      Ich finde das nicht löblich. Das ist einfach eine individuelle Sache. Für viele Menschen gehört zur romantischen Partnerschaft halt einfach sexueller Exklusivität. Wenn du der Meinung bist, dass das biologische Gründe hat, würde ich dem sogar zustimmen.

                      „Ich möchte nicht mit einer Prostiuierten zusammen sein” bedeutet nicht automatisch, dass man sie verachtet. Das ist einfach nur eine von vielen, vielen Präferenzen die Menschen haben.

                      Ich stimme dir zu, dass Sexarbeiter zur Zeit gesellschaftlich stigmatisiert werden. Aber ich bin überzeugt, dass man dieses Stigma überwinden kann, statt es quasi zum biologischen Schicksal der Menscnheit zu erklären.

                      „Ichh mache mir nicht die Illusion zu glauben, dass Eltern […] im Durchschnitt jemals davon begeistert wären, wenn ihre Kinder verkünden, dass sie Prostituierte werden wollen.?”

                      Bestimmt nicht. Aber ich halte das für einen änderungswürdigen Zustand.

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                    • Kinch sagt:

                      Achso, wir zitiert man hier eigentlich so toll?

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                    • Rexi sagt:

                      mit

                      blablabla

                      (ohne Abstand)

                      Gefällt mir

                    • Rexi sagt:

                      Achso, wir zitiert man hier eigentlich so toll?

                      Indem man diese Klammer: nimmt, blockquote hineinschreibt, dann das Zitat, dann abermals diese beiden Klammern und ein Slash /.

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                    • Rexi sagt:

                      Sch***, wieso darf ich die Klammern nicht zeigen😦 Sorry für den Triple-Post. Die neben dem Y meine ich😀

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                    • tom sagt:

                      @ rexi

                      ich wuerde es lieber sehen wenn meine tochter oder sohn sich prostituiert als zur armee zu gehen…ja echt jetzt..

                      Sex macht spass , ist gesund und tut niemanden weh,

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                    • Kinch sagt:

                      Indem man diese Klammer: nimmt, blockquote hineinschreibt, dann das Zitat, dann abermals diese beiden Klammern und ein Slash /.

                      so?

                      Gefällt mir

                    • Kinch sagt:

                      okay, danke schön, Rexi^^

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              • Neutron sagt:

                Ich bin mir zwar nicht sicher ob man das als self-fullfilling prophesy bezeichnen kann, aber als Beispiel für den Wandel der Moral kann man immer schön auf Chirugen schauen und wie diese einst als ‚Befleckte‘ galten, ähnlich eben wie Prostituierte, Totengräber und Henker etc.

                Hast an sich Lust die Worthülse ‚abendländische Sexualmoral‘ mal ein wenig zu befüllen?
                Ich kenne wohl eine christlisch geprägte Sexualmoral, aber eine abendländische Sexualmoral ist mir neu, zumal der Okzident diverse Perioden unterschiedlicher Sexualmoral erlebt hat und ebenso uneinheitlich zu sein scheint, wie die ‚orientalische‘ Sexualmoral.

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            • ChriBu sagt:

              Kannst du dir vorstellen, dass eine Prostituierte jemals für ihren Beruf bewundert oder auch nur respektiert wird?

              Gegenfrage: Wäre Prostitution in Ordnung, wenn der Beruf bewundert oder auch nur respektiert würde? Geht es im Endeffekt also doch nur um weiblichen Narzissmus, darum, etwas besonderes und für andere nicht bedeutungslos zu sein? Die ganze Welt ist eine Bühne und alle anderen das applaudierende Publikum, nicht wahr? Nur, wer bewundert denn bitteschön den Bäcker um die Ecke? Oder den Müllmann? Und wer erfährt denn heutzutage, in Zeiten des Lohndumpings und der Nichtigkeitskündigungen, tatsächlich noch echten Respekt für seine Arbeit?

              Ist ein Beruf für Frauen erst dann gut oder akzeptabel genug, wenn sie dafür bewundert werden? Also Berufe mit hohem sozialen Prestige wie Ärztin, Architektin, Rechtsanwältin etc? Reicht es nicht einfach, Geld damit zu verdienen? Und schon mal daran gedacht, was Männer für ein paar Kröten so alles machen müssen, ohne dass ihnen jemand dafür applaudiert? Überhaupt: Warum haben Männer mit geringem Einkommen auch einen geringen sozialen Status und damit keine Chancen auf eine sozial bessergestellte Partnerin?

              Es sind dann u.U. paradoxerweise genau diese sozial „aussortierten“ Männer, die, um ein menschliches Bedürfnis zu befriedigen, vielleicht auch nur, um einfach mal gestreichelt zu werden, zu einer Frau gehen, die damit ihr Geld verdient – und die dafür ebenfalls sozial ausgegrenzt wird. Nicht unerwähnt bleiben sollte in diesem Zusammenhang natürlich diejenige Frau, die sich einen Millionär geangelt hat, den sie zwar nicht liebt, der sie aber dank intervallmäßigen Beinsespreizens sozial immens aufwertet – so dass sie bewundert und beneidet wird. Und auf einmal ist das „Beinespreizen für Geld“ eine gaaaaaaaanz andere Sache …

              Und nein, diese Doppelmoral zu benennen, ist definitiv nicht frauenfeindlich!

              Oder dass du dem neutral oder gar erfreut begegnest, wenn dein Kind verkündet: “Wenn ich groß bin, will ich mal Hure werden.”

              Ich würde mich zuerst fragen, wie mein KIND auf eine solche nicht altersgemäße Idee gekommen ist! Aber ich weiß im Gegenzug, dass wohl kaum irgendeine Mutter erfreut darüber wäre, würde der Junior eines Tages verkünden, dass er Müllmann werden will! Glücklicherweise entscheiden unsere Kinder aber selbst über ihr Leben – und auch wenn ich enttäuscht sein würde, weil ich mir nach meinen Vorstellungen vielleicht etwas Seriöseres für mein Kind gewünscht hatte, würde ich die Entscheidung akzeptieren und weiterhin zu meinem Kind stehen. Es ist sein Leben und seine Entscheidung! Ich bewerte das nicht!

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              • david sagt:

                Kannst du dir vorstellen, dass eine Prostituierte jemals für ihren Beruf bewundert oder auch nur respektiert wird?

                Gegenfrage: Wäre Prostitution in Ordnung, wenn der Beruf bewundert oder auch nur respektiert würde? Geht es im Endeffekt also doch nur um weiblichen Narzissmus, darum, etwas besonderes und für andere nicht bedeutungslos zu sein? Die ganze Welt ist eine Bühne und alle anderen das applaudierende Publikum, nicht wahr? Nur, wer bewundert denn bitteschön den Bäcker um die Ecke? Oder den Müllmann? Und wer erfährt denn heutzutage, in Zeiten des Lohndumpings und der Nichtigkeitskündigungen, tatsächlich noch echten Respekt für seine Arbeit?

                Ist ein Beruf für Frauen erst dann gut oder akzeptabel genug, wenn sie dafür bewundert werden? Also Berufe mit hohem sozialen Prestige wie Ärztin, Architektin, Rechtsanwältin etc? Reicht es nicht einfach, Geld damit zu verdienen? Und schon mal daran gedacht, was Männer für ein paar Kröten so alles machen müssen, ohne dass ihnen jemand dafür applaudiert? Überhaupt: Warum haben Männer mit geringem Einkommen auch einen geringen sozialen Status und damit keine Chancen auf eine sozial bessergestellte Partnerin?

                Es sind dann u.U. paradoxerweise genau diese sozial “aussortierten” Männer, die, um ein menschliches Bedürfnis zu befriedigen, vielleicht auch nur, um einfach mal gestreichelt zu werden, zu einer Frau gehen, die damit ihr Geld verdient – und die dafür ebenfalls sozial ausgegrenzt wird.

                Wollte ich einfach direkt nochmal hervorheben.

                Nach Onyx kruder Logik wäre auch der Beruf der Gleichstellungsbeautragten „kein normaler Beruf“ und möglicherweise zu verbieten. Denn welcher Mann wünscht sich schon eine solche als Mutter seiner Kinder, oder wer jubiliert, wenn die eigene Tochter einen solchen Berufswunsch hat?
                Ja komisch, warum beantwortet nur niemand ihr unschlagbar cleveres Argument?

                Umgekehrt wird ein Schuh draus. Dass Prostituierte stigmatisiert sind und ihr Beruf nicht „normal“ ist, liegt u.a. an ihren falschen Freunden, Leuten wie Onyx. Die sich zwar zu ihrem „Schutz“ in Internetforen die Finger wund schreiben, aber wahrscheinlich noch nie mit einer gesprochen haben, geschweige denn mit einer solchen befreundet sein könnten (nein, dein zu erwartendes Abstreiten dieser zugegeben apodiktischen Behauptung nehme ich dir nicht ab)

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                • onyx sagt:

                  Therapierst du dich eigentlich auch selber? Hat ja schon was pathologisches, dein Rumgeflenne auf meine Person

                  Gefällt mir

                  • david sagt:

                    Ja Onyx, wie du sicher weißt therapieren sich alle Therapeuten permanent selbst. Ich bin zum Beispiel geradezu besessen von dir und „flenne auf deine Person rum“, was auch immer das heißen soll. Klischeefrage: würdest du dir denn wünschen, dass das so ist?

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        • Alias sagt:

          Meinst Du nicht, dass Du hier ein klein bisschen verallgemeinerst?

          Aus eigener Erfahrung, kenn ich eher das Gegenteil, sehr großer Respekt für die Prostituierten. Die wenigen unverschämten Freier haben sich in den Foren nicht sonderlich beliebt gemacht. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich immer in einem relativ kleinen Fetisch-Bereich aufgehalten habe. Kann also nicht für die große Allgemeinheit sprechen.

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        • Also ich könnte keinen Sex mit jemanden haben, den ich verachtet, die meisten normalen Männer wohl auch nicht. Diejenigen, die Frauen – egal, ob Freundin, Ehefrau oder Prostituierte – beim Sex verachten, dürften eine kleine pathologische Minderheit sein. Wie könnte es sonst beispielsweise passieren, dass sich Freier in Prostituierte verlieben, wenn sie die doch angeblich so doll verachten?

          Frau Rahm erscheint mir als unreif und kindisch, denn weder erkennt sie ihre eigene Verantwortung für ihr tun, noch nimmt sie diese an. Sie wollte schnelles Geld, das war ihre einzige Motivation. Sie hätte sich genauso für riskante, hochbezahlte medizinische Studien als Probantin zur Verfügung stellen können, das Ganze wäre einmal schiefgegangen und sie würde herumjammern, dass sie jetzt, kaputte Organe hat, im Rollstuhl sitzt oder was auch immer. Wobei ich mich Frage, warum sie bei dem Namen nicht eher in die Pornobranche gegangen ist, z.B. für penetrationslose Bukkake-Streifen. Aber dann würde sie heute vermutlich genauso jammern.

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          • onyx sagt:

            „Also ich könnte keinen Sex mit jemanden haben, den ich verachtet, die meisten normalen Männer wohl auch nicht. Diejenigen, die Frauen – egal, ob Freundin, Ehefrau oder Prostituierte – beim Sex verachten, dürften eine kleine pathologische Minderheit sein.“

            Och ich hab schon interessante Statements von Männern vernommen, die meinen, ohne Probleme mit Frauen vögeln zu können, die sie sogar hassen. Aber du hast Recht, normale Männer, die die Mehrheit stellen, sind das wohl in der Tat nicht.

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            • Kenshin sagt:

              Ich glaube ich kann nachvollziehen, warum man jemanden vögelt, den man zwar hasst, aber körperlich anziehend findet. Sex ist etwas animalisches und jemandem „das Hirn herauszuvögeln“, den man hasst kann durchaus etwas Befreiendes haben. Für andere ist die lustvolle Erniedrigung beim Sex die Motivation. Für andere zählt einfach nur der Spass mit jemandem zu schlafen, den man geil findet, aber nicht leiden kann.
              Es soll ja auch in Beziehungen vorkommen, dass man sich streitet und dann ganz großartigen wütenden Sex hat und sich dabei abreagiert.

              Sex hat eben nicht immer etwas mit Liebe zu tun, sondern manchmal nur mit der Befriedigung eines natürlichen Bedürfnisses.

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    • Martin sagt:

      Meh. Ich bin zwar kein Freier, aber schreibfähig. Ich bin aber Berater und verkaufe meine Arbeitsleistung. Wenn’s bei einer Firma überhaupt nicht klappt, dann ziehe ich die Konsequenzen und suche mir was Anderes. Dann muß ich eben ggfalls mit sehr wenig auskommen, das habe ich bereits mehrfach durchexerziert.
      Aber ich gehe nicht hin, arbeite da 2-3 Jahre und meine dann am Schluß den Willi geben zu müssen und allen ehemaligen Kollegen erzählen zu müssen, wie scheisse sie sind und was für Arschlöcher und wie furchtbar, furchtbar unrecht sie mir doch getan haben, die Säcke.

      Wer garantiert eigentlich Frau Rahms Patienten, das sie nicht in 3 Jahren einen Brief schreibt, in dem sie lauthals darüber greint, was für furchtbare Geschichten sie sich von ihren Patienten anhören musste (nur dafür, das sie freiwillig deren Geld nahm) und wie furchtbar ausgenutzt und mißbraucht sie dadurch ist?

      Frau Rahm hat m.E. weniger ihre Freier geoutet, als sich selbst: Als feiger, hinterhältiger und charakterloser Mensch, dem keiner ihrer Patienten/Klienten vertrauen sollte.

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    • Frau Rahms wurde offenkundig als Kind sexuell mißbraucht und hat (unbewußt) dieses Schicksal nun im Rahmen der Prostitution reinszeniert. Aber Robin Urban hält auch nicht viel davon, wenn man behauptet, daß Pädophile das Gleiche tun, nur auf eine andere, wenngleich strafrechtlich relevante Art und Weise, indem sie das Erlittene kleinen Kindern zufügen.

      Mit ihrem Brief meint Frau Rahms sehr offenkundig ihren eigenen Vater bzw. MIßbraucher. Daher dieser Haß und diese Verachtung für Taten, die sie im Grunde selbst begangen hat. Denn es gibt viele Prostituierte, die dieses Geschäft relativ angenehm für sich gestalten können.

      Es ist für mich auch kein Wunder, daß Frau Rahms nun Therapeutin ist.

      Laut Statistiken wurde ein sehr hoher Prozentanteil von Prostituierten als Kinder sexuell mißbraucht. Deshalb sollte man Prostitution nicht verbieten, aber man muß offen über die Dinge reden und versuchen, Prostitution so human wie möglich zu gestalten.

      Ich finde Robin Urbans Tonfall sehr abwertend, wenn sie von „Reaktionen der schreibfähigen Freier“ spricht. Sie kann sich offenbar nicht vorstellen, daß es auch nette und respektvolle Kunden von Prostituierten gibt.

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      • Mir ist aufgefallen, dass du sehr häufig sexellen Missbrauch in der Kindheit vermutest.

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        • Luc sagt:

          Wahrscheinlich denkt er das immer weil er in der Kindheit sexuell missbraucht wurde!:mrgreen:

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        • Was glaubst du denn, warum sich eine Frau freiwillig solch demütigende und verletzende Erfahrungen antut? Hast du noch keine Studien über Prostitution gelesen? Möchtest du gerne glauben, daß Pädophilie „vererbt“ ist oder eine „sexuelle Orientierung“, die man merkwürdigerweise „nicht ausleben“ darf? Es ist unwichtig, wie häufig ich sexuellen Mißbrauch in der Kindheit als Ursache verschiedener sexueller Pathologien vermute. Wichtig ist die Plausibilität. Das kann man aber wohl nur verstehen, wenn man sein Herz einschaltet.

          Deine Antwort empfinde ich als etwas ignorant angesichts der Argumente und Fakten in meinem Kommentar. Aber es haben leider sehr viele Menschen Angst vor der einfachen Wahrheit und erklären sich alle möglichen Skurrilitäten auf diesem Planeten mit absurden und vordergründigen Konstruktionen.

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          • Also wenn ich eine von dir als zutreffend bestätigte Beobachtung mache, findest du das „ignorant“?

            Ist dir mal der Gedanke gekommen, dass es auch andere (Kindheits)traumata ausser sexuellem Missbrauch gibt, die Menschen beeinflussen können, und die ebenso gravierende Auswirkungen haben?

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          • Silke Suck sagt:

            Aus Neugier – welche Studien über Prostitution hast du denn so gelesen?

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          • Na ja, genau genommen habe ich deine Beobachtung nicht bestätigt. Ich habe lediglich gesagt, daß es unwichtig ist, wie häufig ich von sexuellen Traumen spreche. Natürlich gibt es auch vielfältige andere Traumen, die Menschen zu entsprechenden Reinszenierungen veranlassen.

            Deine Antwort hört sich für mich so an, als würdest du mir vorwerfen, diese anderen Traumen zu vernachlässigen oder zu ignorieren. Das tue ich aber mitnichten. Es gibt eben nur sehr offensichtliche sexuelle Pathologien in unserer Gesellschaft, die sehr offensichtlich sexuelle Traumen als Hintergrund haben. Etwa Sadomasochismus, Fetischismus, Pädophilie, Prostitution, wahrscheinlich auch Asexualität und nicht zuletzt Feminismus.

            Du als Therapeutin wirst hoffentlich eher hier den Zusammenhang begreifen. Oder stutzt du nicht bei dem feministischen Blick auf die männliche Sexualität, auf Männer im allgemeinen, auf die Pornographie, auf Prostitution, auf den „sexuellen Akt“ (na du weißt schon🙂 Vergewaltigung und so)?

            Unsere Gesellschaft ist hier leider hoffnungslos blind. Weltfremde Sexpraktiken wie „yes means yes“ sind wohl eher für das in vielen Feministinnen noch immer existente sexuell mißbrauchte kleine Mädchen symbolisch hilfreich als für eine erwachsene Frau.

            Wenn man das verstanden hat, dann kann man auch noch über das häufige Lesbentum bei Feministinnen nachdenken und sich dann ungeheuerliche Gedanken über Homosexualität machen. Aber ich will hier niemanden überfordern.🙂

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            • Silke Suck sagt:

              Menschen, die glauben, Krafft-Ebing sei noch gültig, kaufen auch Farley. Schon klar🙂

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              • Ich kenne weder Krafft-Ebing noch Farley, weiß aber mit ziemlicher Sicherheit, daß du dich wegen einer klinisch relevanten Paranoia behandeln lassen solltest.🙂

                Schau einfach mal bei Goggel unter „Sexueller Mißbrauch“ und „Prostitution“ nach. Laut Studien kommt man da auf einen Wert von ca. 50 – 90% an Prostituierten, die als Kinder sexuell mißbraucht wurden. Ist doch auch nicht weiter verwunderlich oder?

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  14. Matze sagt:

    Monika Ebeling hat da ein paar passende Zeilen verfasst, wie ich finde. Ist nicht zu Rahn, sondern allgemein über den heutigen Feminismus und dem Feindbild Mann und da die das besser kann als meiner Einer, hier die Passage:

    http://blog.monika-ebeling.de/widerstand-und-lila-faustrecht/

    „Stellen Sie sich vor, ein Mensch hätte in seinem Leben Schmach erlitten, müsste sich mit der Bitterkeit von Verletzungen oder Verlusten auseinandersetzen und würde dabei einfach nicht auf die Beine kommen. Es will nicht voran gehen im eigenen Leben.

    Um die eigenen Anteile und persönliches Versagen nicht wirklich bearbeiten und verändern zu müssen, hat dieser Mensch schließlich eine rettende Idee. Er überträgt die persönlichen Erfahrungen und Misserfolge auf Dritte, um schnelle Entlastung zu finden. Er findet sogar diese Dritten seien eine homogene Gruppe und Verursacher seiner erlebten Unannehmlichkeiten. Es sei sogar ein ganz vordergründiger Wunsch dieser Außengruppe ihm und seinesgleichen Unannehmlichkeiten zu verursachen – und sogar mehr als das.

    Dieser Mensch sucht bald darauf nach Menschen mit denen er seine Gesinnung teilen könnte und findet sie auch (->Emma). Es sind die ebenso verletzten, wie ängstlichen Mitmenschen. Einige von ihnen werden schnell zu tatkräftigen, dienstbaren und wirkungsvollen Mitstreitern.

    Der Mensch entwickelt nun seine sagenhafte Geschichte weiter und baut an einem Mythos, der sich aus seinen persönlichen Empfindungen und Erfahrungen speist, sich mit Erdachtem und Erlogenem mischt und sich massiv gegen eine genau spezifizierte Außengruppe richtet. Der Mensch belegt diese Außengruppe fortan mit schlechten Eigenschaften und tritt ihnen gegenüber abwertend auf. Im Gegenzug wertet er sich und Gleichgesinnte als richtig, besser, edler und erhabener auf.“

    Es gibt anscheinend einige laute Frauen, die es nicht schaffen und es auch nicht einsehen Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen, die Rahn gehört dazu. Zudem will sie wie die dunkle Lady der Sith Schwarzer Werbung für ihr kommendes Buch machen. Wahrscheinlich will sie das Buch gar nicht verkaufen, sondern wird durch das Patriachat dazu gezwungen und schreibt dann später ein Buch darüber. Die Männer sind alle so pöööse!!!

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  15. Bernd sagt:

    >Wenn Du geglaubt hast, Du wärst ein Heiliger, weil du mich fragtest, was so ein niedliches Mädchen wie ich denn da mache, […]

    vs

    >Die Dinge, die ich hören wollte, hast Du einfach nicht gesagt. [..]. die bewirkten, dass Du der Frage aus dem Weg gehen konntest, wie ich im Alter von 20 Jahren dort gelandet war. Das war Dir völlig egal.

    Ja was denn nun?

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  16. Frank Elbe sagt:

    Hi Robin,

    Hezlichen Dank für den Link: http://www.das-maennermagazin.com/blog/stefan-rechnet-mit-seinen-prostituierten-ab. Wie konnte diese Magazin an mir vorbeigehen?

    Köstliche Lektüre für die nächsten Tage.

    Also, Dank und Grüße,
    Frank

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  17. *Jetzt mal jenseits vom Hauptthema – Frage mal nur zu einem Aspekt*:

    mich oute: ich finde den von Robin Urban verlinkten Beitrag aus dem Männermagazin (der ja als satirisch überhöhte Direktreaktion gemeint ist) wirklich witzig (wenn auch extrem starker Tobak)… Er sagt doch genau das, was Frau Rahm offensichtlich ehrlicherweise hören wollte – lieber als irgendwelche anschleimenden Sprüche. Gruselig ist mir der von Frau Rahm beschriebene Männertypus, dem offensichtlich nicht bewusst ist, dass er hier per Dienstleistung SICH befriedigt, sondern der glaubt, er würde die Prostituierte befriedigen.
    Ich kenn mich da nicht wirklich aus – wie viel Selbstbetrug gibt es denn auf diesem Gebiet? *Männerfrag*
    Ich meine, wenn ich zum Bäcker gehe, würde ich ihm ja auch keine Liebesbeteuerungen für seine Brötchen machen oder mich umgekehrt von ihm geliebt und verstanden fühlen, weil er mir Brötchen verkauft🙂 , und den smalltalk beim Friseur verstehe ich als solchen und nicht als wirkliches Interesse an meinem Leben.
    „Tiefe Verachtung“, wie Stefan sie in seiner Satire postuliert, muss natürlich auch nicht sein, ist ja auch nur eine Antwort auf den Stil von Frau Rahm im Sinne von „Auge um Auge…“ (DIE hat angefangen! :-))

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    • LoMi sagt:

      “ Gruselig ist mir der von Frau Rahm beschriebene Männertypus, dem offensichtlich nicht bewusst ist, dass er hier per Dienstleistung SICH befriedigt, sondern der glaubt, er würde die Prostituierte befriedigen.
      Ich kenn mich da nicht wirklich aus – wie viel Selbstbetrug gibt es denn auf diesem Gebiet? *Männerfrag*“

      Naja, viele Männer sind einfach darauf geeicht, es Frauen recht zu machen und das auch im Bett. Da wollen sie ihren Wünschen genügen und das ist dann in ihren Augen gelungener Sex. Was nicht von hohem Selbstbewusstsein zeugt. Aber ich bin sehr wohl ebenfalls in diesem Geiste aufgewachsen, dass die Lust der Frau wichtiger ist als die eigene.
      Es ist dann die Tragödie, dass einer zu einer Nutte geht und nicht mal dann nur an seinen Höhepunkt denken kann.

      Übrigens, den „Stefan“ -Text finde ich irgendwie komplett daneben.

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    • Peloquin sagt:

      Also ich kann die ganze Aufregung (aus meiner Sicht) irgendwie nur bedingt verstehen, wir leben in einer Zeit in der die Dating (logischerweise auch SEX) Seiten regelrecht buhmen und schneller und gewollter Sex absolut kosten und beziehungsfrei, ja soger gleichberechtigt funktioniert. =)
      Ich hatte selbst schon das Vergnügen und es war durchaus erfüllend.
      Ich persönlich hätte tatächlich eher Ekel davor eine professionelle Prostituierte aufzusuchen, nein für kein Geld der Welt.
      Ich glaube auch nicht an Schwarzers, mal eben aus dem Ärmel geschüttelten. horrend hohen pseudo Zahlen von Freiern in Deutschland.
      Vermutlich ist es doch eher eine art Stammkundschaft deren psychologische „Abgründe“ oder „Nichtabgründe“ ich mir zu benennen nicht zutrauen würde.
      Von mir aus kann die professionelle Prostitution gerne abgeschaft werden den Freier, der sich von der Domina aus der Nachbarschaft auspeitschen lässt, allerdings zu bestrafen ist hochgradig lächerlich.

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      • Jo, das ist nur etwa ähnlich „nett“ wie zu sagen: „Hey, ich baue mir meine Kartoffeln selbst im Garten an und das kann doch auch jeder andere tun. Von mir aus kann der Verkauf von Kartoffeln also abgeschafft werden.“
        Nur weil es für dich persönlich nicht interessant ist, bedeutet das ja nicht, dass deshalb Menschen, die auf diese Art Geld verdienen wollen und Menschen, die bereit sind Geld auszugeben, bestraft werden müssen.

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  18. Kolbenjaeger sagt:

    Habe parallel zum ersten Lesen des Briefes von Frau Rahm auf einer anderen Seite kommentiert:
    Kolbenjaeger @ 13.01.2014 23:29
    „Wenn Du Sex kaufst, heißt das, dass Du den Kern Deiner eigenen Sexualität nicht gefunden hast.“
    Starke Worte…. von einer HURE. xDDDDD

    Kolbenjaeger @ 13.01.2014 23:30
    „Und wenn keine in Reichweite ist, ist sie doch nicht weiter weg als der Weg mit dem Auto in eine Straße, in der eine Frau auf die wartet, die Du dafür bezahlst, Dich in einer Plastikhülle in eine ihrer Körperöffnungen entleeren zu dürfen. Du musst ein verschmähter und frustrierter Mann sein.“
    Hier wirkt irgendwie jemand anderes frustriert. *hust*

    Kolbenjaeger @ 13.01.2014 23:31
    „Ich weiß auch, dass Du Dein Handeln verteidigt und gerechtfertigt hast, indem Du mich gut behandelt hast, lieb und zuverlässig warst, nie gemein oder etwa meine Grenzen überschritten hast. Aber weißt Du was? Das nennt man Ablehnung von Verantwortung.“
    Dann erst mal Verantwortung übernehmen und ihr schön in die Fresse boxen.

    Kolbenjaeger @ 13.01.2014 23:33
    „Vielleicht denkst Du tatsächlich, das Du mir einen Gefallen tust oder mir eine Atempause verschaffst, wenn Du über Wind und Wetter plauderst oder mich ein bisschen massierst, bevor Du meinen Unterleib penetrierst. Aber das war kein Gefallen.“
    Beim nächsten Mal also die gesamte Stunde harte Penetration. Geht klar, wenn man ihr damit einen Gefallen tun kann.

    Kolbenjaeger @ 13.01.2014 23:35
    LOL, von 20 bis 23 war sie Nutte. Drei verfickte Jahre lang. Wirklich eins der größten Opfer von Prostitution, von dem ich je erfahren habe.

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  19. F. T. sagt:

    Sehr gute Antwort auf den offenen Brief.
    In der Tat muss man sich fragen: Warum hat sie es damals überhaupt gemacht? Was war denn so wichtig, dass sie dafür schnelles Geld verdienen musste? Wusste sie nicht was sie mit ihrem Leben machen sollte? Und noch interessanter: Hat sie damit ihr Studium finanziert damit sie das packt? Wenn ja: Dann hat sie es sich ja wirklich einfach gemacht. Statt wie andere Studenten in normalen Jobs arbeiten zu gehen wählte sie den schnellen Weg. Und nachher wird darüber beschwert dass es überhaupt möglich war. Interessant.

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  20. Fiete sagt:

    “Die Prostituierten existieren nur, weil Männer wie Du sich berechtigt fühlen, ihre sexuellen Bedürfnisse in den Körperöffnungen anderer Menschen zu befriedigen.”

    Kleines Outing: ja, ich gehöre auch zu diesen Männern, obwohl ich nie GV mit einer Prostitutierten hatte.

    Frage:
    Welche Form von Sex entspricht denn den Vorstellungen von Frau Rahm?

    Frage:
    Gibt es hier einen männlichen Mitleser, der sich nicht berechtigt fühlt, seine sexuellen Bedürfnisse in den Körperöffnungen anderer Menschen zu befriedigen ( so die das denn wünschen, wie z.B. Frau Rahm, die sich ja schnelle Kohle davon versprach, oder normale Frauen, die ihrerseits ihre sexuellen Bedürfnisse so befriedigen [ lassen ] )?

    Frage:
    Gibt es hier weibliche Mitleser, die sexuelle Aktivitäten in Körperöffnungen auch grundsätzlich für verabscheuenswert halten?
    Und ggf., wie befriedigen diese denn ihre sexuellen Bedürfnisse?

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  21. Martin sagt:

    Bin gespannt, wann denn der erste offene Winselbrief eines Dealers kommt, in dem er schreibt wie eklig ihm das dealen war und wie schlimm er sich vorkam und das einige seiner Kunden ihn verachtet hätten. Und die seien an allem schuld, die hätten ihm ja schließlich Geld dafür gegeben.

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  22. Martin sagt:

    Eigentlich ja auch recht lustig und ein bischen ironisch, das Frau Rahm nun schon wieder einen Job hat, als Therapeutin, in dem ihre Klienten ihre Körperöffnungen benutzen – jetzt halt die Ohren🙂

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  23. Kenshin sagt:

    Puh, ich muss dir da absolut Recht geben. Als gleiner Vergleich:
    Es werden nur Drogen genommen, weil sie jemand anbietet. Das Problem sind nicht die Konsumenten sondern die Hersteller und Dealer. Drogen nimmt nur, wer das möchte. Die wenigsten werden zum Konsum gezwungen und bleiben dann hängen. Jeder Konsument tut das freiwillig und niemand, den das nicht interessiert fängt damit an, obwohl das Kaufen allem Anschein nach recht unkompliziert ist (ich weiss das nicht, ich gehöre zu denen, die das null interessiert).

    Die Nachfrage ist absolut unelastisch. Die die es wollen/wollten und süchtig sind kaufen es und die anderen nicht. Deshalb bringt die Abschaffung nichts und die Legalisierung bringt kaum Zuwachs (meine persönliche Meinung). Genau das Gleiche gilt für Prostitution. Die die bereit sind dafür zu bezahlen und es wollen suchen es sich und die die bereit sind dafür bezahlt zu werden, bieten es an. Auch wenn es verboten ist sucht sich das immer einen Weg. Einige Männer wollen Sex und einige Frauen wollen Geld ohne Anstrengung (Ausbildung, Fähigkeiten, Training, etc.). Da wird sich in absehbarer Menschheitsgeschichte nichts ändern.

    Jetzt aus eigener Faulheit und Gier jemand anders einen Strick zu drehen ist einfach verachtungswürdig. Sie hätte akzeptieren können, dass sie die Kohle halt nicht hat und sich daran anpassen. Sie hätte einen Aushilfsjob annehmen können, aber da ist natürlich die Kohle nicht prall. Niemand zwang sie, kein Zuhälter dahinter. Jetzt hasst sie sich angeblich dafür (und versucht damit Promo und Kasse für/mit einem bald erscheinenden Buch zu machen).

    Für mich ist das eine grenzwertig gierige armselige Esistenz, die jede Gelegenheit, die ihr in den Sinn kommt nutzt, um einfach Kohle zu machen. Klar bringt das mächtig Klicks und Aufmerksamkeit, wenn man ein so polarisierndes und polemisch geschriebenes Pamphlet verfasst. Noch ein paar Rechtschreibfehler und das Internet würde vor Geilheit explodieren.

    Da reitet doch mal wieder wer den Feminismus-Zug um Kasse zu machen (so wie kürzlich Beyonce). Und die geifernden Feminazis springen gleich auf, verspritzen ihr Gift und werden vor Freude feuchter als eine Gezeitengrotte. Absolut ekelhaft. Und da wundern sich allen ernstes die „echten“ Feministinnen, warum diese Bewegung so in Verruf geraten ist.

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  24. m sagt:

    Sie darf ihr Leid gerne dem Faulturmtaucher erzählen. Oder besser noch: dem Manhole(Ja, die heißen wirklich so)-Diver in Indien oder wer weiß sonst wo.

    Denn die Stoßrichtung ist klar: Männer. Die Männer. Und ihre Sexualität. Das ist so stumpf, das hat absolut gar keine Bedeutung. Dismissed.

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  25. R sagt:

    Ich weiß nicht, vielleicht urteile ich da vorschnell, aber auf ihrer Seite schreibt Frau Rahm, daß sie Borderline zumindest hatte und schlaftablettenabhähngig war. Finde ich nicht so vertrauenserweckend.

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    • IULIUS sagt:

      „aber auf ihrer Seite schreibt Frau Rahm, daß sie Borderline zumindest hatte “

      Das dürfte so einiges erklären….

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      • „Borderline zumindest hatte “

        Aha, daher der Brief. Und ich dachte die sei plötzlich Feministin geworden …

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        • R sagt:

          Ich kenn mich nicht so aus, vielleicht hat sie diese Sachen jetzt so weit im Griff, dass sie theoretisch Psychotherapeutin werden kann, aber solche Sachen schreibt doch keine Psychotherapeutin auf ihre Privathomepage, oder? Mich würde das jedenfalls eher abschrecken.

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        • Also ich habe schon bei vielen Feministinnen Borderline-Symptome ausgemacht, man könnte manchmal auch behaupten, dass der Feminismus geradezu eine Wahnwelt für weibliche Borderliner ist. Die ganze Zeit die Idealisierung der Weiblichkeit und die allzeitige Abwertung der Männer, Schwarzweiß-Denken, Wahnvorstellung eines ach so mächtigen Patriarchats etc.pp. – meines Erachtens vielfach nur noch lranke Scheisse. Die berechtigten Ziele, die der Feminismus zu erreichen hatte, sind bis in den 90ern / 00ern realisiert worden, jetzt geht es nur noch um eine Überprivilegierung der Frauen, das Abgreifen von Fördergeldern etc.

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    • Borderline ist nichts, was man einmal hatte, sondern eine Persönlichkeitsstörung, die ein Leben lang bleibt. Einzige Hilfe dabei ist lebenslange Therapie. Meine letzte Ex war Borderlinerin, zwar ohne Ritzerei zu der Zeit als wir zusammen waren, aber mit den üblichen Manipulationen, dem Idealisierungs- und Abwertungsmist etc.pp. Die größten Probleme haben Borderliner in zwischenmenschlichen Beziehungen, da sie z.B. nicht damit zurecht kommen, dass Menschen gute und schlechte Eigenschaften (Ambivalenz) in sich vereinen können. Graustufen gibt es nicht, nur Schwarz und Weiß, Idealisierung oder Abwertung. Wer gestern Feind war, ist dann heute auf einmal der Held oder Engel, wer gestern der Held war, ist dann auf einmal heute der Feind.

      Ich wünsche niemandem eine Beziehung mit Borderlinern, von denen ca. 3/4 weiblich sind. Man geht letztlich seelisch-emotional durch die Hölle und kann froh sein, wenn man den Absprung / die Trennung schafft, bevor Co-Abhängigkeit, Anpassungsstörungen usw. manifestiert sind. Aber auch so ist das hart genug, denn Borderliner manipulieren oftmals sehr subtil ihr Gegenüber. Meines Erachtens sollte man Borderliner entweder lebenslänglich zur Therapie verpflichten oder sie bei Weigerung wegsperren. Sie stellen IMHO untherapiert für ihre Umwelt eine zu große Gefahr und Belastung dar.

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      • Auch, wenn es vielleicht nicht in dein schwart-weißes Weltbild passt: Nicht alle Borderliner sind gleich und nur weil du mit deiner Ex nicht klar gekommen bist, gibt dir das nicht das Recht über alle Menschen, die die gleiche Krankheit haben, zu urteilen!

        Aber vielleicht ist ja auch das, was du hier von dir gibst, nur das Ergebnis deiner eigenen psychischen Störung, denn ein gesunder Mensch ist auch in einer Beziehung mit einem/einer Borderliner/in in der Lage, sich selbst zu schützen bzw. halt „den Absprung zu schaffen“, wenn es einfach nicht funktioniert.

        Du hingegen verhältst dich hier genau wie diese Frau Rahm:
        Du hast eine Beziehung geführt, in der du furchtbar gelitten hast, weil du mit deiner an Borderline erkrankten Partnerin nicht zurecht gekommen bist und jetzt machst du alle Borderliner dafür verantwortlich.
        Wenn ich nicht wüsste, dass deine Definition ziemlicher Schwachsinn ist, würde ich jetzt vermuten, dass du selbst einer von diesen fiesen Borderlinern bist…

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        • Ja, ich hatte vergesen darauf zu antworten, wollte aber ebenfalls darauf hinweisen, dass die Argumentationen sich sehr ähneln.

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        • Nur am Rande: Ich habe den Absprung geschafft und bin über nichts glücklicher als das und nach ein paar Wochen Gedankensortieren war ich auch bald wieder obenauf, keine Sorge. Mir war die Diagnose übrigens nicht bekannt und sie hat die auch immer bestritten. Ebenso wie sie eine angebliche Vergewaltigung durch ihren Ex dauernd erwähnt hat.

          Im Übrigen ist es nicht so einfach eine Beziehung zu beenden, wenn man zusammen wont und der Mietvertrag auf beide läuft, auch wenn nur ich dauernd bezahlt habe, während Madame lieber saufen und shoppen ging.

          Aber ist ja Wurst, jedem seine Meinung, mir die meine, Dir die Deine. Für mich sind Borderliner schlicht die Pest des Zwischenmenschlichen und wer da keine Erfahrungen hat, der sollte vielleicht besser die Klappe halten.

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          • Natürlich hast du ein Recht auf deine Meinung, aber wenn du diese öffentlich bekundest und damit andere Menschen beleidigst, ist es nun einmal deren gutes Recht, dir zu widersprechen.

            Ansonsten will ich gar nicht mehr genauer auf den Schwachsinn, den du von dir gibst, eingehen. Nur so viel: Such dir dringend eine Therapie, denn du scheinst gewaltige Probleme zu haben!

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  26. BD sagt:

    Nach der gleichen Argumentation sind Kekse und Vanille-Eis (ganz abgesehen von leckerem Bier!) für mein Übergewicht verantwortlich und nicht ich!

    Puh, tut das gut, keine Verantwortung für sich selber übernehmen zu müssen!🙂

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    • Ehrlich gesagt war genau das auch mein Gedanke. Ich bin dick und statt zu sagen „Hey, ich esse zu viel Schokolade“ sage ich „Schokolade hat mich dick gemacht!!!! Verbietet endlich Schokolade!“. Ist ja egal ob der ganze Rest vollkommen OK mit Schokolade umgehen und die angebrochene Packung nach zwei Stücken wieder weglegen kann.

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      • R sagt:

        Deswegen darf man ja auch nicht Schokolade verbieten, sondern man muß es den Menschen verbieten, Schokolade zu kaufen, auch wenn die legal angeboten werden darf. Ich glaube, ich habe letztens einen offenen Brief von einer Schokolade gesehen: „Lieber Schokoladenkäufer. Denk nicht, daß jemals von dir gegessen werden wollte..“

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      • Nick sagt:

        Ich bin dick und statt zu sagen “Hey, ich esse zu viel Schokolade” sage ich “Schokolade hat mich dick gemacht!!!! Verbietet endlich Schokolade!”

        Nein, stigmatisiert doch einfach die gewissenlosen Kassiererinnen, die sich nicht weigern dicken Menschen Schokolade zu verkaufen!

        Verschiedene Umstände im Leben dieser Menschen bewirken, dass sie gar keine Alternative sehen, es ist, als ob andere für sie entscheiden!

        Sie haben früh gelernt, dass ihre anderen Bedürfnisse weniger gelten als das nach Konsum. Ihnen wurde beigebracht, dass ihre Kaufkraft attraktiv ist, und sie setzen das ein, um sich den Bruchteil der Aufmerksamkeit zu erkaufen, nach der sie so hungern!

        Wenn man als Kassiererin fähig wäre, über den Tellerrand hinauszusehen und Empathie zu empfinden, dann könnte man das Problem auch sehen und seine eigenen egoistischen Bedürfnisse hintenanstellen, um für eine größere Gruppe Menschen gesündere Verhältnisse zu schaffen!

        http://www.welt.de/vermischtes/article123878897/Sex-Kaeufer-sind-oft-eiskalt-und-zynisch.html

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  27. Autohaus sagt:

    Offensichtlich konnte sie eine zeitlang die Verantwortung für sich selbst nicht tragen. Aus Gründen.
    Inzwischen kann sie es.

    Es soll ja auch Leute geben, die z.b. ihr Gewicht nicht im Griff haben. Aus Gründen.
    Wenn von denen später einer schreibt, Fettsein war scheiße. Jetzt hab ich diese und jene Krankheit und die Haut hängt in Lappen an mir runter, werde ich diesen Artikel verlinken. Was hast auch so viel gefressen?

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    • Ja, es ist natürlich total vergleichbar.

      Wenn ich in zehn jahren eine meiner jetzigen ENTSCHEIDUNGEN bereue, werde ich natürlich einen abfälligen und hasserfüllten brief an alle schreiben, die schuld waren. ich war natürlich nicht verantwortlich. ich meine hey, ich bin zwar dick, aber es ist ja nicht so, als hätte ich dazu irgendwas getan. schuld sind alle anderen. meine eltern, die mir zu große portionen anerzogen haben. meine ärzte, die mir keine zauberpille gaben. die nahrungsmittelindustrie und die werbeindustrie, aber nicht ich.

      dass sie jetzt noch immer noch die verantwortung übernimmt zeigt, dass sie sie eben nicht tragen kann.

      hätte sie geschrieben, dass die zeit schlimm für sie war und sie bereut, sich dafür entschieden zu haben, und dass es für sie erniedrigend und eklig war sex zu verkaufen, dann hey… kein thema und gute perspektive. aber was haben die sexkäufer damit zu tun, dass sie ungeeignet war für den job? warum sind die jetzt schuld dass sie das schnelle geld wollte?

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      • david sagt:

        An dem Brief ist ja insbesondere auch „erstaunlich“, wie er sich 1:1 in die Rhetorik der Prostitutionsgegnerinnen einfügt.
        Jeder Satz klingt wie aus dem Munde von Alice Schwarzer. Bis hin zur Dämonisierung von „PIV“-Sex, der ja überhaupt nichts mit Prostitution zu tun hat. „Bedürfnisse in Körperöffnungen“ befriedigen“ Igitigitt! Und dann auch noch Safer Sex, nämlich in einer würdelosen „Plastikhülle entladen“. Warum sollen sich dadurch eigentlich nur Freier angesprochen fühlen?
        Ich fühle mich dadurch genauso angesprochen und zudem an das erinnert, was Uns Alice schon immer, mal laut, mal etwas subtiler vertreten hat: Sex und vor allem mit Männern ist widerlich.

        Mich würde es nicht wundern, wenn AS höchstpersönlich einen Teil des Briefs geschrieben hätte.

        Es ist so herrlich unlogisch:
        „Männer die denken, dass sie Frauen kaufen können.“
        Nein, Männer denken dass sie Frauen für sexuelle Dienstleistungen bezahlen können. Weil diese ihnen genau das anbieten und es auch tun, stupid.
        So wie ich einen Masseur oder Friseur „kaufe“, dessen Dienstleistung (mit Anfassen, ihhh!) ich in Anspruch nehme.

        Im Übrigen, nebst allem was EZM schon bestens dekonstruiert hat: wenn Frau Rahm diese Verachtung und diesen Ekel damals tatsächlich in der Form empfunden hätte, dann hätte sie sich in einem Land wie Dänemark ganz bestimmt nicht weiter prostituiert. Die Nutte Rahm hat damals ganz anders gedacht, die Integration ihrer Person misslingt hier gründlich.

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        • Nick sagt:

          Jeder Satz klingt wie aus dem Munde von Alice Schwarzer.

          Ist ja auch kein Wunder: Uns‘ Alice hat sich ihren Feminismus schließlich nicht selbst ausgedacht, sie hat nur das, was die Brownmillers, Dalys, Dworkins und MacKinnons vorgekaut haben nach Teutonia geholt. So, wie Wizorek & Co dann versucht haben, mit #Aufschrei das, zu was sich das in den USA/GB „weiterentwickelt“ hat, zu importieren.

          Die kulturelle Wurzel des Janzen liegt nmE in der (maßgeblich von Frauen getragenen) Temperenz- und Sittlichkeitsbewegung des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die eben in den USA und in GB sehr stark war. („social purity“) Da wurde die „white slavery“-Trope geboren, die damalige Sichtweise auf Prostitution hat sich eigentlich kaum verändert. Sehr prägend war damals das (in weiten Strecken frei erfundene) „Enthüllungswerk“ The Maiden Tribute of Modern Babylon.

          Für Teutonenohren klingt das alles deshalb meist instinktiv befremdlich weil diese Bewegung bei uns schon damals nicht so richtig Fuß fassen wollte. „Wir“ waren noch nie so prüde. Andererseits galt gerade die US-Amerikanische Frau bei uns schon seit damals als leuchtendes Vorbild an Emanzipiertheit, vor allem aber wegen ihrer größeren materiellen Unabhängigkeit – aber nicht gerade wegen ihrer ausgeprägten Prüderie.

          Das scheint mir so ein historisch tief angelegtes Paradoxon im Teutonischen Feminismus zu sein: Dem Teutonen war einerseits diese maßlose Prüderie noch nie ganz koscher, andererseits _muss_ das alles doch so umheimlich progressiv sein, weil die US-Feministinnen doch so „viel weiter“ sind. Insofern bleibt dann doch immer wieder etwas hängen, irgendwelche fragwürdigen Promis meinen immer wieder, durch Affirmation des ganzen Quatsches sich Meriten als „progressive, anständige Bürger“ verdienen zu können, und flugs dackelt eine ganze Horde Lemminge besinnungslos moralisierend hinterher.

          Frau Rahm wiederum scheint mir eher woanders ihre unmittelbare Inspiration sich geholt zu haben:

          http://theprostitutionexperience.com/?p=193

          Meine Güte, die Kommentare der reumütigen Freier! Da setzt es regelrecht aus. Sowas kann ich mir in Festlandeuropa kaum vorstellen.

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      • Kenshin sagt:

        Naja man ist schon ein Produkt seiner Umgebung, Erziehung und der Gene. Und ich kann wirklich nicht sagen, in wie weit man es schafft da raus zu kommen, oder ob das auch nur Ergebnisse irgend eines Faktors sind. Leute sind aus einem Grund psychisch krank, der oft in ihrem Umfeld lag. Und da kommt man doch recht selten aus eigener Kraft raus. Daran, dass sich die Ansichten dazu ständig umwälzen kann man vielleicht sehen, dass kaum eine der Theorien bis jetzt den Kern erkannte.

        Ich glaube die Reihenfolge in der man erkennt, dass man es ändern muss oder möchte und die Erkenntnis, dass man es nicht schafft sind der feine Unterschied. Wenn ich saufe wie ein Wilder und gleich sage, da kann ich nichts machen, da ist meine Mama dran Schuld, weil sie mich zu heiß gebadet hat ist das dämlich. Wenn ich saufe wie ein Wilder, vermute dass meine Mutter ihren Anteil daran hat, weil sie mich zu heiß gebadet hat, mir bewusst werde, dass ich etwas ändern will, es aber einfach nicht schaffe ist das etwas anderes. Dann kann man möglicherweise wirklich nichts dafür.

        Wenn ich dick/fett bin und mir während ich mir seit Jahren die Sprühsahne mit der Kanüle in die Blutbahn presse lamentiere, wie das nicht meine Schuld ist, dann ist das dämlich. Wenn ich trainieren war, mich semi-sinnvoll ernährt habe und trotzdem immer wieder in meine alten Muster zurückfalle, dann kann ich eventuell wirklich nichts tun. Denn die Erkenntnis und der Wille etwas zu ändern beinhaltet eben nicht automatisch die Lösung und die Fähigkeit es über längere Zeit durchzuhalten. Aber Menschen, die den letzteren Weg durchgemacht haben sind wohl eher die jenigen, die eine differenzierte Sicht wiedergeben und nicht, wie Frau Rahm zuerst mal in fremdem Müll wühlen, statt vor der eigenen Haustür zu kehren.

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  28. Ich denke, das ganze Konzept von Schuld ist alles andere als hilfreich, wenn es darum geht, mit psychischen Problemen fertig zu werden.
    Natürlich gibt es Ursachen, aber die gibt es genauso im Leben derjenigen, die einen in irgendeiner Weise schlecht behandelt haben und selbst wenn dem nicht so wäre, bringt es nichts, wenn man einen Schuldigen für die eigenen Probleme gefunden hat, denn dadurch ist man keinen Schritt weiter damit sie zu lösen.

    Beispielsweise kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass meine Eltern diverse Dinge falsch gemacht haben, weswegen ich nun mit immer wiederkehrenden Depressionen und mehreren Persönlichkeitsstörungen zu kämpfen habe. Das ändert aber nichts daran, dass ich derjenige bin, der sich diesen Problemen stellen muss und meinen Eltern Vorwürfe zu machen, bringt mich in der Hinsicht kein Stück weiter.

    Genauso kann ich davon ausgehen, dass es mir sicherlich nicht gut getan hat, meine Probleme jahrelang zu verdrängen, indem ich mir die Birne zugekifft habe, aber auch hier bringt es mich kein Stück weiter, mich mit Selbstvorwürfen zu quälen.
    Ich bin jetzt halt in einer schwierigen Situation und es hilft mir auch, die Ursachen dafür zu erkennen, aber dafür, meine Probleme in den Griff zu kriegen, bin ich ganz allein verantwortlich und da bringt weder Jammern noch Zetern etwas.

    Und genauso sinnlos sind moralische Diskussionen auch in Bezug auf andere Probleme. Zu klären, wer nun schuld daran ist, dass jemand fett ist oder säuft, ändert nichts daran. Genauso wenig hilft es irgendwem, darüber zu diskutieren, ob es verwerflich ist, für Sex zu bezahlen bzw. sich dafür bezahlen zu lassen.
    Fakt ist, dass es Prostitution gibt und dass manche der daran beteiligten Menschen damit ein Problem haben, während andere wunderbar damit zurecht kommen. Die Frage sollte insofern sein, wie man ersten hilft, ohne dabei zweiteren das Leben schwer zu machen, indem man neue Probleme schafft.
    Paradoxerweise scheint aber genau diese Frage niemanden zu interessieren. Zumindest habe ich in der gesamten Diskussion zum Thema nicht einen konstruktiven Gedanken dazu gelesen, während quasi alle denkbaren, eigentlich völlig irrelevanten Moralfragen bis zur Zermürbung totdiskutiert wurden…

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    • Martin sagt:

      Das könnte daran liegen, das das eben nicht Thema der Diskussion war. Thema der Diskussion waren die moralischen Vorwürfe von Frau Rahm.

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  29. Rojas sagt:

    Zu Tanja Rahm zitiere ich mal einen Wikipedia-Artikel:

    „Volenti non fit iniuria

    Volenti non fit iniuria (lateinisch für Dem Einwilligenden geschieht kein Unrecht) ist ein rechtlicher Grundsatz, laut dem eine Person, die freiwillig und bewusst derart handelt, dass aus ihrem Handeln ein möglicher Schaden entstehen kann, keine Ansprüche gegenüber anderen Beteiligten geltend machen kann. Damit wird vom mündigen Bürger die Einsicht verlangt, dass seine Taten Konsequenzen nach sich ziehen können. Dies ist beispielsweise im Sport bei einem Boxer der Fall, der einwilligt einen Kampf zu absolvieren und seinen Gegner daher nicht im Nachhinein für Verletzungen durch einen Schlag belangen kann; dies gilt jedoch nicht, wenn ein nicht regelkonformer Schlag erfolgte.
    Dieser Grundsatz wurde vom römischen Juristen Ulpian verfasst.“

    Und außerdem John Stuart Mill (1806-1873);

    „(….) Each is the proper guardian of his own health, whether bodily, or mental and spiritual. (…)“

    (John Stuart Mill, „On Liberty“ (1859) )

    Wenn ich als Heterosexueller ZUERST einem Homosexuellen ein Angebot machen würde: „Hör‘ mal, für 100,- Euro darfst du Sex mit mir haben.“ – und der Homosexuelle dieses mein Angebot auch tatsächlich ANNEHMEN würde, dann hätte ich doch wohl kein Recht mich HINTERHER zu beschweren: „Heul, jammer, ich habe ihm angeboten, für Geld Sex mit mir zu haben, und dieser Mistkerl hat mein Angebot doch tatsächlich angenommen.“ – dann würde ich mich ganz schön Gespött machen, oder?

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    • Erik Freeman sagt:

      Ja, aber in der feministischen Rechtsauffassung geschieht jede Einwilligung,die eine Frau gibt, unter dem Zwang des Patriarchats. Übersetze doch einmal „Schuld hat immer ein Mann“ nach Latein…

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  30. Rojas sagt:

    Ich weiß nicht, ob die Diskussion hier noch weitergeht, aber: Kann mir BITTE jemand mal erklären, wie eine Frau auch nur auf IDEE kommen kann, Männern ZUERST(!) ein Angebot zu machen, nämlich mit ihr Sex gegen Geld zu haben und sich dann DANACH, HINTERHER zu BESCHWEREN, dass die Männer dieses Angebot auch ANGENOMMEN haben? Bitte: Ich verstehe es nämlich wirklich nicht!

    Ach und noch was: Wenn die Freier von Tanja Rahm BEHINDERT gewesen wären, dann hätte sie sich NIEMALS getraut, so verächtlich über sie herzuziehen. Denn BEHINDERTE Freier, die für Sex bezahlen, bei denen sieht man das mit einem „Augenzwinkern“, sogar mit einem wohlwollenden Lächeln. Siehe z.B.:

    http://www.spiegel.de/panorama/leute/sexualbegleiterin-fuer-behinderte-film-dokumentiert-rachel-wotton-a-873002.html

    Aber NICHTBEHINDERTE Freier, DIE sollen angeblich „Schweine“ sein, obwohl die doch auch nichts anderes gemacht haben als die behinderten Freier: Nämlich das ZUERST gemachte Angebot einer Frau ANZUNEHMEN, mit ihr gegen Geld Sex zu haben.
    Exakt die gleiche Prozedur: Sex gegen Geld. Nur dass einmal der Freier behindert ist und einmal nichtbehindert. Ansonsten ist alles genau dasselbe.

    Ist das nicht wahnsinnig verlogen?

    Kann mir also jemand dieses Messen mit zweierlei Maß, diese Doppelmoral bezüglich behinderten und nichtbehinderten Freiern erklären?

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    • Erik Freeman sagt:

      Ja, die Erklärung ist einfach: Es geht nicht um die Sache, sondern um Hass — daher kommt ja auch der Begriff „Feminazis“. Heute ist es eben nicht mehr die jüdische Weltverschwörung, sondern das Patriarchat. Die Denkweise und die gedanklichen Exzesse, die dabei herauskommen (wie zum Beispiel, dass jeder Mann eingesperrt werden soll, sobald eine Frau behauptet, er hätte sie vergewaltigt, oder dass die Männer auf 5 bis 10 % der Weltbevölkerung dezimiert werden sollen) sind im Grunde deckungsgleich mit denen von damals.

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      • Rojas sagt:

        Tja, die Frau ist immer Opfer.

        Ganz klar. Die Frau an sich hat keinerlei Selbstverantwortung und keinerlei Selbstkontrolle. Alles was sie tut, insbesondere beim Sex, ist ihr von Männern aufgezwungen – entweder direkt mit Gewalt oder durch perfide Psychotricks.

        Selbst wenn Frau in der Machtpositionen ist und die Männer ausnützt, ist sie ganz klar Opfer. Es kann gar nicht anders sein.

        Und falls sie beim besten Willen nicht als Opfer dargestellt werden kann, dann ist sie krank im Kopf. Finden allerdings nicht die Männer, sondern die anderen Frauen.

        Denn ein Individuum ist sie nicht. Jede Handlung einer Frau, ist die Handlung aller Frauen. Jede Handlung gegenüber einer Frau, ist eine Handlung gegenüber allen Frauen. Das Private ist politisch? Pfft – bei Frauen ist alles politisch!

        Frau hat daher keine Verantworung, keine Schuld – denn die Männer sind verantwortlich oder die Gesellschaft ist verantwortlich oder eine Geisteskrankheit ist verantwortlich.

        Frau ist immer unschuldig – wie die Jungfrau Maria.

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  31. Rojas sagt:

    Sehr lesenswert:

    „Berufsverband-Mitglied Sascha Bergthal schrieb dazu:

    Sehr geehrte Frau Rahm,

    ich antworte Ihnen, weil Ihr „Offener Brief“ mich entsetzt hat. Allerdings nicht in der Weise, wie es vielleicht in Ihrer Absicht gelegen haben mag, dass ich schockiert wäre über das, was die von Ihnen angesprochenen Freier Ihnen etwa angetan hätten, sondern abgestoßen war ich vielmehr vom Tonfall und der Haltung Ihres Schreibens und von Ihrer sogenannten „Abrechnung“ mit Ihren früheren Kunden. Ein solch selbstmitleidiger Opfergestus, wie er in Ihrem Brief zum Ausdruck kommt, steht keinem an, auch nicht, wenn er oder sie in der Prostitution gearbeitet hat und deshalb wohl mit einer Art unmittelbarem Verständnis von Seiten der öffentlichen Meinung rechnen kann.“

    Mehr:

    http://sexwork-deutschland.de/alles/kommentar-zum-artikel-ich-ekelte-mich-vor-euch-und-euren-phantasien/

    Wirklich, sehr lesenswert, auch wenn der Text ein wenig länger ist!

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  32. Alexander G. sagt:

    Sehr geehrte Frau Therapeutin,
    sie verkennen vielleicht die Männerseele. Mich hat dieser Brief sehr berührt. Ich habe mich danach bei Wikipedia über die traumatischen Erkrankungen bei Prosituierten erkundigt (Artikel: Prostitution). Die Prävalenz ist sehr hoch. So manches Mal überlegt ich mir bereits, ob ich nicht in ein Bordell gehen möchte und dort mal richtig …. (na, sie wissen schon). Nach dem Brief von Frau Rahm habe ich kein Bedürnis mehr danach. Das war sicher das Ziel von Frau Rahm und sie hat es (zumindest bei mir) erreicht. Sexualität gehört doch eher in die Beziehung und nicht auf den Warentisch. Ich bin Frau Rahm dankbar, dass sie mir die Augen geöffnet hat. Die Senkung von traumatischen Folgeerkrankungen sollte doch eigentlich auch ihr Ziel sein?

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    • Ich bin mir nicht sicher ob dies Getrolle ist, aber für eventuelle ernsthaft interessierte Mitleser möchte ich nochmal deutlich machen, dass auch Frauen in der Lage sind bewusste Entscheidungen zu treffen und dass allein die Tatsache, diese hinterher zu bereuen nicht bedeutet 1. ein Opfer zu sein und 2. diese Erfahrung auf jede Frau ausweiten zu können.

      Wenn Sie persönlich nun zu große Angst haben auf eine angeekelte Prostituierte zu treffen dann ist das eben Ihre Konsequenz. Ich denke nicht dass Frau Rahm für jede Prostituierte spricht, wie auch aus den Antworten anderer Sexarbeiterinnen deutlich wurde, welche sich distanzieren. Alles übrige steht im Artikel, den Sie vielleicht erst lesen möchten, bevor Sie weiter kommentieren.

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    • Rojas sagt:

      Da gibt es aber auch einen anderen Aspekt. Die Journalistin Tamara Domentat hat 2003 ein Buch über Prostitution veröffentlicht mit dem Titel: „Lass dich verwöhnen.“, für welches sie vorher bei Prostituierten recherchierte:

      (…)

      Der „Klischeehure“ sagt man nach, daß sie sexuell mißbraucht wurde, bevor sie in den Beruf eingestiegen ist. Aber die zerstörte eigene Lustfähigkeit, schreibt Autorin Domentat, könne durch den Job korrigiert werden. So lernte Nadja, die als Mädchen von ihrem Vater vergewaltigt wurde, erst durch die Prostitution, ihre Sexualität richtig zu genießen.

      (…)

      http://www.bz-berlin.de/archiv/wenn-huren-einen-orgasmus-haben-article272895.html

      Eine ausführliche Besprechung von Tamara Domentats Buch „Lass Dich verwöhnen“ durch Arne Hoffmann kann man hier lesen:

      http://www.ikonenmagazin.de/artikel/Prostitution.htm

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  33. Alexander G. sagt:

    Entschuldigung, Frau Therapeutin, aber warum sollte das denn Getrolle sein? Es ist nun einmal tatsächlich so, dass wenn Frau Rahm mir den Bordell-Besuch vermiest (durch was auch immer) die Prävalenz von posttraumatischen Erkrankungen sinken wird. Auch ich bin mir übrigens nicht sicher, ob sie Therapeutin sind. Das ist aber vielleicht auch gar nicht so wichtig. Wichtig sind die Inhalte der Posts. Prostituierte sind doch eine Hochrisikogruppe für PTBS & Co Oder habe ich etwas falsch verstanden? Die meisten Prosituierten wissen doch noch nicht einmal, was PTBS ist und können ihr Risiko doch gar nicht abschätzen. Wie sollen sie denn bei Unkenntnis des Risikos eine vernünftige Entscheidung fällen können. Oder meinen sie, der Bordellbesitzer erklärt die traumatologischen Zusammenhänge und das Erkrankungsrisiko den rumänischen Prostituierten auf Rumänisch? Vielleicht mit Goolge-Translate?

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    • Da ich mit keinem Wort auf meinen Beruf eingegangen bin und er für meinen Blogtext nicht die geringste Rolle spielt, frage ich mich warum Sie so hartnäckig darauf beharren, es zum Thema zu machen ob ich oder ob ich nicht Therapeutin bin.

      Ihren Kommentar empfinde ich darüber hinaus als abwertend gegenüber Sexarbeiterinnen, denen Sie offenbar per se eine geringe Bildung unterstellen. Sollte Ihre Haltung tatsächlich von diesem Denken über Sexarbeiterinnen geprägt sein mag es für beide Seiten von Vorteil sein wenn Sie es in Zukunft vermeiden, diese Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.

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      • Alexander G. sagt:

        Wie viele der Prositiuierten kennen den Begriff PTBS ihrer Meinung nach? 1% oder 10% oder 20% oder 90%? Sanitäter, Soldaten und Polizisten kennen ihr Risiko und sind dagegen abgesichert z.B. durch Debriefing. Die Prosituierten jedoch nicht. Wie sollen diese ihrer Meinung nach also abschätzen, ob die Prostitution für sie lohnend oder zu risikoreich ist? Wie soll das ihrer Meinung nach funktionieren?

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        • IULIUS sagt:

          Du beziehst Dich auf einen Artikel bei Wikipedia?
          Sicher hast Du auch gelesen, daß die Prostitieren, die von PTBS betroffen sind sie fast meist schon -vor- Ergreifung ihres Berufs hatten. Vermutlich dürften das die gleichen Prostituierten sein, die aufgrund von Drogensucht dem Beruf nachgehen.

          Ansonsten wüßte ich keinen wirklichen Grund, weswegen eine Prostituierte wegen ihrem Beruf PTBS bekommen sollte. Sex ist nämlich ein ganz natürlicher und von den meisten Menschen gewollter Vorgang.

          Im ggs. zum Menschen abschlachten. Das wollen die wenigsten tun, noch wirklich Zeuge davon werden und auch nicht wirklich die Opfer behandeln müssen.

          Ein Mensch mit PTBS ist weder unzurechnungsfähig, noch entmündigt. Auch die von PTBS betroffenen Menschen sind in der Lage freie Entscheidungen treffen zu können, sogar Ja und Nein auseinander zu halten.

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        • david sagt:

          Das ist erst einmal falsch, da die Forschung zeigt dass diese Debriefings das PTBS-Risiko nicht senken.
          Sex gegen Geld zu haben ist im Übrigen nicht traumatisierend. Erhöht ist allenfalls das Risiko, mal in eine traumatisierende Situation zu kommen (das gilt aber auch für andere Berufe, z.B. eben Polizei und Feuerwehr).
          Die Gründe für die erhöhte Prävalenz sind wohl sehr vielfältig und weitestgehend ungeklärt.
          Die ständige Behauptung, es gäbe einen kausal wirksamen Pathomechanismus, gemäß dem Prostitution eine dysfunktionale Bewältigungsstrategie als Folge einer Traumatisierung sei, ist eine unbewiesene Theorie der Anti-Prostitutionslobby.

          Deren Argumentationsfiguren wie Ressentiments finden sich fast allesamt in „Alexander G“s Postings wieder. Exakt so stell sich die Schwarzer-Fraktion sich die Zielgruppen ihrer Kampagne vor: Der Mann, der ja eigentlich mal gern so richtig im Bordell die Sau raus lassen will und aufgeklärt und von seinem Bedürfnis geheilt werden muss. Sexualität gehört in die Beziehung. Die Sexworkerin als pathologisiertes Opfer, die weder eine vernünftige Entscheidung treffen kann, noch irgend etwas kapiert, sowieso aus Rumänien kommt und daher kein englisch kann oder je etwas von einer PTBS gehört haben kann.

          Diese dumpfe Rhetorik ist doch leicht als Sockenpuppe erkennbar. Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster, dass Alexander G definitiv ein Faketroll der sexnegativen Radikalfeministenlobby sein muss.

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          • Alexander G. sagt:

            Das Debriefing wird nach schweren Einsätzen weiterhin eingesetzt und ist eines von vielen Maßnahmen der Psychohygiene nach belastenden Einsätzen. Es ist lediglich umstritten, nicht jedoch unwirksam. Sind sie Traumatologie, Soldat, Feuerwehrmann oder Sanitäter? Wenn nein, dann halten sie sich doch einfach ein wenig zurück! Dass eine Traumatisierung, die bereits vor Berufsausübung bestand nicht zu berücksichtigen wäre (da sie ja bereits vorher bestand, so sagte es der Account Julius) ist so ziemlich das Dümmste, was ich jeh gehört habe. Gerade wenn bereits eine Vorbelastung vorhanden ist, ist das Risiko eine weiteren Traumatisierung durch einen Hochrisikoberuf (z.B. Prostitution) natürlich umso höher einzuschätzen. Wer untersucht die Prostituierten auf derartige Vorerkrankungen? Sexnegativ – stimmt zwar nicht, aber, sagen sie das ruhig. Radikal, stimmt zwar nicht, aber sagen sie das ruhig. Feministin nehme ich ihnen nun wirklich übel (oder erkennen sie in meinen pointierten Äußerungen diese weiche moralische Argumentationsschiene von Frauen). Wenn nein, dann nehmen sie das doch bitte wieder zurück. Dumpfe Rhetorik: Deren bedienen sie sich, nicht ich. Weiterhin von mir die Frage an sie: Wie hoch ist das Erkrankungsrisiko! Woher wissen sie vor allem, dass die Therapeutin Rahm es falsch einschätzt und nicht etwa sie?

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            • Alexander G. sagt:

              Es gibt einen Kommentar von Julius, da würde ich jetzt gerne weiter mit ihnen einmal reden. Sie sagen, dass sie sich nicht vorstellen können, was denn an dem Beruf der Prostituierten so traumatisierend sein soll. Das verstehe ich gut, denn da hatte ich auch meine Schwierigkeiten. Aber seien sie mir nicht böse, der Rest ist ziemliches alltagspsychologisches Gerede und ich habe keine Lust über die Qualifikationen von Rahm zu sprechen. Das steht weder mir, noch ihnen zu. Bitte löschen sie so etwas. Das können sie so nicht schreiben.

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              • Alexander G. sagt:

                Erst einmal vorweg: Was in Deutschland erlaubt ist, oder nicht, lege ich sowieso nicht fest. Sie können sich das zu Herzen nehmen, was ich schreibe, oder es ignorieren.

                Folgender Fall: Wenn eine knackige 20jährige blonde Studentin mit schönen langen Beinen ihre Schenkel ein paar mal spreizt, um (vielleicht auch ältere) Männer zu beglücken, wo ist denn da die Schädlichkeit?

                Zum einen ist das die Prozentzahl an PTBS-artigen Erkrankungen in dieser Personengruppe, die nicht lediglich erhöht ist, sondern drastisch erhöht ist im Vergleich zu Nichtprostituierten. Die Argumentation, dass das Trauma bereits vorher bestand zieht nicht, denn die Gefahr eines zweiten Traumas wäre dann immens hoch und eine Mehrfachtraumatisierung ist so ziemlich das Schlimmste, was man haben kann. Entweder bestand dann also das Trauma bereits vorher (dann wäre eine Katastrophe, denn traumatisierte Personen dürften genau diesen Beruf niemals ausüben) oder das Trauma kam neu hinzu. Beide Fälle dürfen nicht sein, schon gar nicht in dem Ausmaß.

                Der andere Punkt ist, dass der liebe Gott ganz dicht neben der Lust, den Ekel gesetzt hat. Eine Tafel Schokolade schmeckt sehr gut. Nach 3 Tafeln findet man sie ekelhaft. Ein Glied im Anus einer Frau mag sehr viel Vergnügen bereiten, stellt man fest, dass die Frau doch eher ein Kerl war, dann …. (o.k. lassen wir das lieber). Sie merken, worauf ich hinaus will. Diese „neutrale Zone“ gibt es also laut Biologie einfach nicht. Man kann sich nicht im Gefägnis nach der Seife bücken und wenn die anderne Gefangenen von hinten kommen still vor sich hinbeten: Das ist nur Biologie, das hat nichts mit meiner Seele zu tun. Den Frauen geht es genauso. Sie schieben diesen Ekel lediglich beiseite. Das wiederum führt auf Dauer ebenso zu Erkrankungen.

                Jetzt stellts ich die Frage: Gibt es aber dennoch Prostituierte, die gut zu Recht kommen? Das kann ich nicht beantworten, weil der deutsche Gesetzgeber so zynisch ist, dass er die Untersuchung nicht in Auftrag gegeben hat. Frau Rahm sagt, es gibt nicht viele und das muss man schon auch ernst nehmen. Die andere Frage stellt sich: Warum mache ich es nicht einfach trotzdem? (die dürfen sie selber beantworten)

                Insgesamt kann man aber sagen, dass weder „Melanie sich mit dir treffen will“ und auch die „3 geile Frauen“ gibt es nicht, denn das sind Sprüche, die ins Internet von Männern verbreitet werden, welche auf Werbeeinnahmen hoffen. Die Frauen, welche auf den Zug aufspringen machen es offenbar zu einer großen Mehrheit eher aus komischen Gründen, die mit ebenso hoher Anzahl in Krankheiten münden. Und das ist ernst. Das sind Untersuchungen, keine Spinnereien von Feministinnen.

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                • St. Elmo sagt:

                  Ich hatte mal einen Bekannten der sagte immer Arsch ist Arsch, ihm sei es egal wem selbiger gehöre.

                  Wenn Frau Rahm sich geekelt hat, hätte sie einfach den Job an den Nagel hängen sollen, schließlich hat niemand sie zur Prostitution gezwungen.
                  Trotzdem hat sie 3 Jahre lang mit Prostituion ihr Geld verdient, von daher hält sich mein Mitleid mit Frau Rahn in Grenzen.

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  34. Alexander G. sagt:

    Jetzt kommt leider keine Antwort von ihnen. Eine andere Frage: Sie meinen aus dem Brief von Frau Rahm eine eingeschränkte Berufstauglichkeit herleiten zu können. Sie attestieren Frau Rahm aversive Neigungen gegen Männer. Könnten sie mal kurz psychologisch fundiert darlegen, inwiefern hier Defizite bei Frau Rahm vorliegen? Ich kann bei Frau Rahm keine erkennen.

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    • IULIUS sagt:

      ICh bin zwar nicht emn. Aber versuch es mal damit zu erklären, wie soll ein Mensch, der ein völlig verzehrtes Weltbild hat anderen Menschen helfen können. Der versucht doch sein Weltbild den anderen als wahr zu verkaufen. Die Person hat doch gar keine Zeit und Energie sich mit den Problemen des anderen zu befassen.

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      • Alexander G. sagt:

        Ihr Kommentar ist eine reine Vermutung (beschönigend ausgedrückt). Man könnte es auch als Beleidigung bezeichnen, denn es erfüllt den Tatbestand der Beleidigung, wenn sie einem Handwerker ohne Grund die Fähigkeit zur Berufsausübung absprechen und dies dann auch noch veröffentlichen. Das gleiche gilt dann übertragen für PTs. Da wäre es schon gut, wenn sie das psychologisch auch wasserdicht darlegen könnten. Fangen sie mal an, ich bin ganz Ohr.

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        • IULIUS sagt:

          „Da wäre es schon gut, wenn sie das psychologisch auch wasserdicht darlegen könnten. Fangen sie mal an, ich bin ganz Ohr.“

          Denke nicht, daß es Sinn hat mit Dir zu diskutieren. Was ich von Dir wissen wollte weiß ich jetzt. Dann jedenfalls viel spaß noch.

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          • Alexander G. sagt:

            Das liebe ich so an den aufgeklärten Anti-Feministinnen – dieser inhaltliche Offenbarungseid, sobald man mal ein wenig auf Inhalt drängt.

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            • Ihre Argumentation würde deutlich überzeugender wirken, wenn sie sie in leicht verständlichen Worten formulieren würden. Unnötig komplizierte Formulierungen wie „inhaltlicher Offenbarungseid“ erwecken hingegen den Eindruck, dass ihre Argumentation zu schwach ist, um in einfachen Worten zu überzeugen.

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              • Nebenbei finde ich es heuchlerisch von ihnen, von ihren Diskussionspartnern zu verlangen, psychologisch wasserdichte Belege zu liefern, während sie sich nicht die Mühe machen, die selbe Sorgfalt in Bezug auf ihre juristischen Äußerungen anzuwenden.

                “ es erfüllt den Tatbestand der Beleidigung, wenn sie einem Handwerker ohne Grund die Fähigkeit zur Berufsausübung absprechen und dies dann auch noch veröffentlichen“

                Der von ihnen beschriebene Tatbestand ist keine Beleidigung (§185 STGB). Es handelt sich hierbei um „üble Nachrede“ (§186 STGB) oder ggf. „Verleumdung“ (§187 STGB).
                Dies trifft aber auch nur zu, wenn unwahre Tatsachen verbreitet werden. Eine beweisbare Tatsache zu nennen und dazu eine negative, persönliche Meinung zu äußern, ist nicht strafbar.

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                • Alexander G. sagt:

                  Die Betonung liegt auf beweisbar. Den Nachweis, dass Frau Rahm sich tatsächlich nicht für den Beruf eignet ist von demjenigen zu erbringen, der es behauptet. Ich bin weiterhin ganz Ohr und bitte sie das nun auch zu tun.

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                  • Sie verwechseln Meinungsäußerungen mit Tatsachenbehauptungen.
                    Eine Tatsachenbehauptung wäre, wenn ich sagen würde „Frau Rahm wurde von Fachleuten für ungeeignet erklärt, ihren Beruf auszuüben“.
                    Wenn (als Laie) hingegen sage „Bei dem, was Frau Rahn in ihrem offenen Brief von sich gibt, ist die doch völlig ungeeignet, in ihrem Beruf zu arbeiten!“, ist das eine Meinungsäußerung. Das „meiner Meinung nach“ ist hierbei impliziert, solange ich nicht explizit behaupte, dass ich eine Tatsache wiedergebe.

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                    • Vor „(als Laie)“ fehlte ein „ich“. Bitte denken Sie sich dieses dazu.

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                    • Alexander G. sagt:

                      Ich glaube nicht, dass eine Dänin die verklagen wird (zumal es tatsächlich nicht eindeutig ist), aber meiner laienhaften Ausdeutung nach ging deine Äußerung ungefähr soweit, wofür schon mal ein User auf einer Handwerkerplattform verklagt wurde. Ging durchs Fernsehen.

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  35. Alexander G. sagt:

    Ich sehe gerade, dass auch ihre Motivationsanalyse nicht ganz korrekt ist. Frau Rahm spricht im Zusammenhang mit ihrer Entscheidung von einer multifaktoriellen Entsheidungslage. Sie spricht zum einen von tiefenpsychologischen Beweggründen (Selbstwertgefühl, Selbstbestätigung betreffend) zum anderen deutet sie Reinszenierungstendenzen des damaligen Ohnmachtsgefühles (Missbrauch) an. Warum haben sie das weggelassen? Sie geben es oben vollkommen entstellt wieder!

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    • Keiner hier bestreitet, dass Frau Rahm persönliche Probleme hat, die ihre Entscheidungen beeinflusst haben.
      Der Punkt ist, dass diese nicht die Schuld ihrer Kunden sind/waren und es nicht sinnvoll ist, diese nun anzugreifen, anstatt sich mit der Frage zu beschäftigen, was sie dazu gebracht hat, einen Beruf auszuüben, der ihr offenbar geschadet hat.

      Davon abgesehen, ist EMNs Artikel eine Antwort auf Frau Rahms offenen Brief. Wer diese Antwort liest, liest insofern sinnvollerweise auch den ursprünglichen Brief, auf den sie sich bezieht. Genau wiederzugeben, was in eben diesem steht, ist insofern unnötig und wurde seitens EMN auch gar nicht erst versucht.
      Anders gesagt: EMN hat nichts falsch wiedergegeben, sie hat überhaupt nichts wiedergegeben, sondern nur darauf geantwortet.

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      • Alexander G. sagt:

        Bei der „Entscheidungsfreiheit“ rechnet man einmal die tiefenpsychologischen Aspekte hinzu (denn sie waren vorhanden) und frägt dann, ob sie die gleiche Entscheidung auch ohne diese tiefenpsychologischen Aspekte getroffen hätte. Fachleute sagen, dass sehr häufig tiefenpsychologische Aspekte zur Prositution führen. Wie das Tanja Rahm war, weiß ich natürlich nicht, aber wenn das ein häufiger Fall ist, wie kommt dazu zu behaupten, bei Tanja R. wäre das anders?

        Sie doch gar nicht die Schuld ausschließlich bei den Kunden. Sie greift die Ex-Kunden (anonym!) sehr differenziert an. Einmal wegen der Gewaltanwendung, welche sie vorher nicht erlaubt hatte. Und zum anderen, dass sie ein Stück Fi**kfleisch in ihr gesehen haben. Beides ist nicht wirklich nett, das musst du nun aber auch zugeben, oder?

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        • Unerlaubte Gewaltanwendung ist natürlich nicht entschuldbar.

          In Bezug auf eine Dienstleisterin nur auf die Erbringung besagter Dienstleistung interessiert zu sein, ist hingegen vollkommen normales Verhalten.
          Wenn ich zum Bäcker gehe, sehe ich in der Verkäuferin auch nur die Person, die mir meine Brötchen verkauft. Mein alleiniges Interesse gilt dort den Backwaren, die ich erstehen möchte, wie es der Verkäuferin geht, ist mir im Normalfall salopp ausgedrückt scheißegal.

          Prostituierte verkaufen nunmal Sex. Sex ist hierbei die Ware, für die die Kunden bezahlen und insofern ist es völlig in Ordnung, wenn sie auch nur an dieser Ware interessiert sind.

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          • Alexander G. sagt:

            Rechtlich ist das vollkommen einwandfrei (habe ich auch nirgendwo anders behauptet). Da gebe ich ihnen Recht. Trotzdem ein Frage, nur für mein Veständnis: Wenn die Bundesregierung den Zwergenweitwurf einführen würde, wo ein Zwerg so weit wie möglich (wie ein Ball ) durch die Luft geschleudert wird (z.B. 2 Meter), dann ist das ein Verstoß gegen das Menschenrecht. Wenn ich nun aber eine Frau quer durch das Zimmer bu**se (z.B. 2 Meter), dann ist das kein Menschenrechtsverstoß. Warum siehst du das so?

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            • Rojas sagt:

              „Zwergenweitwurf“ ist immer verboten, ob er nun gratis erfolgt oder ob sich der kleinwüchsige Mensch bezahlen lässt. (Und das ist übrigens zu Recht umstritten.)

              Sex aber ist prinzipiell erlaubt, aber EXAKT DER GLEICHE körperliche Vorgang soll plötzlich „entwürdigend“ sein, nur weil er gegen Geld erfolgt?

              Aber bei einem One-Night-Stand ist es dann plötzlich wieder o.k.?

              Macht doch keinen Sinn.

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          • Wenn man es genau nimmt, wäre es nicht sogar eine Grenzüberschreitung, wenn die Kunden einer Prostituierten von ihr mehr verlangen, als das wofür sie bezahlt haben?
            Wenn sie sich nicht mit einem „Stück Fi**kfleisch“, wie du es nennst, zufrieden geben, sondern zusätzlich eine Konversation auf persönlicher Ebene erwarten, die nicht Teil des Deals war?

            Ich weiß nicht, in welchem Job du arbeitest, aber wie würde es dir gefallen, wenn jeder einzelne Kunde dich als Person kennenlernen wollte? Wenn jeder einzelne Kunde etwas über deine Gefühle erfahren wollte?

            Dass Frau Rahm manchen ehemaligen Kunden vorwirft, Grenzen überschritten zu haben, ist vollkommen verständlich.
            Dass sie anderen ehemaligen Kunden vorwirft, die Grenze zwischen Geschäftlichem und Persönlichen eingehalten und sich rein auf die bezahlte Diensleistung beschränkt haben, ist hingegen schlicht pervers!

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            • Zu deiner anderen Frage:
              Wenn ein kleinwüchsiger Menschen gerne als Ball im „Zwergenweitwurf“ arbeiten möchte, sollte ihm das freistehen.

              Gegenfrage:
              Wenn zwei Menschen sich für Geld zur Belustigung anderer Menschen gegenseitig auf die Fresse hauen, bis einer krankenhausreif ist, findet daran niemand etwas einzuwenden.
              Wenn hingegen eine Frau für Geld mit einem Mann schläft, geht die Diskussion los, ob dieser Job menschenunwürdig sei.
              Warum ist geschützter Sex schlimmer als (unter Umständen permanente) körperliche Schäden?

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              • Alexander G. sagt:

                Ich denke, Frau Rahm darf erwarten, so wie ein Verkäufer behandelt zu werden. Jedoch ihr Freier selber hat bereits zugegeben, dass er dies aus Testosteron-Überschuß nicht gemacht habe. Sowohl Feier, wie auch Rahm erzählen übereinstimmend, dass sie nicht wie ein Verkäufer behandelt wurde. Das war also tatsächlich eben genau nicht so.

                Beim Zwerg bist du zumindest Konsquent. Unsere Richter sind es nicht. Zwergenweitwurf ist meines Wissens in Dld verboten, Frauen-Bu**sen jedoch nicht.

                Das Hauen auf die Fresse ist nicht entwürdigend, weil der andere genauso zurückschlagen kann. Wenn ich dem einen Geld zahle, damit er sich ständig in die Fresse hauen läßt, dann erst wäre das mit Prostitution vergleichbar.

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                • Das von Freiern zugegebene Fehlverhalten war mir nichtr bekannt. Aus Frau Rahms offenem Brief war aber auch nicht zu entnehmen, dass sie nicht allgemein jeden Freier meinte, sondern nur diejenigen, die sich unprofessionell verhalten haben.

                  Beim Boxen übersiehst du eines: Der Boxer darf seinen Gegner hauen. Denjenigen, der das Spektakel veranstaltet und das Preisgeld aussetzt, darf er ebenso wenig schlagen, wie die Zuschauer, die dafür Geld bezahlen, sich anzuschauen, wie zwei Menschen sich gegenseitig blutig schlagen.
                  Nebenbei erwähnt, werden zum Training für die Preisboxer auch Sparringspartner bezahlt, die so unterlegen sind, dass sie im Endeffekt auch quasi dafür bezahlt werden, sich immer wieder auf die Fresse hauen zu lassen.

                  Aber interessant an deiner Sichtweise finde ich folgendes:
                  Wenn ich zwei Prostituierte dafür bezahle, es sich gegenseitig zu besorgen, während ich mich beim reinen Zuschauen aufgeile, wäre das deiner Logik zufolge schon wieder unbedenklich, obwohl es sich immer noch eindeutig um Prostitution handelt…

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                  • Alexander G. sagt:

                    Nette Vorstellung, das mit den zwei Prostituierten, erzähle mir mehr davon! Im Ernst – auch Sparlingspartner müssen sich nicht entwürdigen lassen. Selbst ein Judoka, der in übler Stellung am Boden gehalten wird und gewürgt wird, ist nicht entwürdigend. Würde spielt sich in komplexen sozialen Räumen ab. Deine Beispiele sind einfach nicht miteinander vergleichbar.

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                    • Meine Beispiele sind durchaus miteinander vergleichbar, sie sind sogar analog zueinander.

                      Dass Würde ein komplexes Konzept ist, mag hingegen stimmen, aber in erster Linie ist es ein vollkommen abstraktes Konzept.
                      Ob sich ein Mensch entwürdigt fühlt, hängt nicht nur vom objektiven Geschehen ab, sondern auch stark davon, wie dieser Mensch es persönlich bewertet.
                      Ob die Gesellschaft etwas als entwürdigend betrachtet oder nicht, ist hingegen einfach nur starre Definition. Definitionen sind aber eben nur Definitionen und keine unumstößlichen Naturgesetze.

                      Wenn eine Prostituierte stolz auf das ist, was sie tut, wie kann es sie dann entwürdigen?
                      Wenn du dieser Prostituierten sagst, dass das, was sie tut, menschenunwürdig ist, bist es dann nicht du, der sie entwürdigt, indem du ihr Verhalten erst als entwürdigend definierst?

                      Oder auf die Freier bezogen:
                      Wenn ein Kunde eine Prostituierte als menschlichen Abschaum und ihm gegenüber minderwertig betrachtet, entwürdigt er sie.
                      Wenn ein anderer Kunde hingegen Achtung vor den Fähigkeiten der Prostituierten hat und sie dafür achtet und respektiert, dass sie ihm ein schönes Erlebnis bietet, was ist daran entwürdigend?

                      Können wir uns nicht einfach darauf einigen, dass Prostituierte auch einfach nur Menschen sind, die einen Job machen und das entweder unter menschenwürdigen Bedingungen oder eben unter menschenunwürdigen Bedingungen und dass es nicht das Ziel sein sollte, ihnen ihren Beruf zu verbieten, sondern dafür zu kämpfen, dass sie diesen unter akzeptablen Arbeitsbedingungen ausüben können?
                      Wäre es nicht deutlich besser, für diese Frauen (und nebenbei erwähnt auch Männer) einzutreten und zu versuchen, ihnen zu helfen, wenn ihnen Unrecht getan wird, anstatt sie wegen ihres Berufs zu kriminalisieren?

                      Wie kann es Feminismus sein, Frauen verbieten zu wollen, frei darüber zu entscheiden, was sie mit ihrem Körper tun?
                      Inwiefern gibt es ihnen Würde, wenn man ihnen einredet, dass sie keine ehrbaren Geschäftsfrauen sind, sondern „Opfer des Patriarchats“ und dazu auch noch zu dumm, um das selbst zu bemerken?!

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                    • Alexander G. sagt:

                      Das Problem ist meiner persönlichen Meinung nach (ich bin nun wirklich kein Feminist und kann nicht für diese sprechen), dass der Sex auf dem freien Markt getauscht wird. In dem Moment zählt nur noch die größe der Möpse, die Hautbeschaffenheit und ob die Vagina ausgeleiert ist, oder noch Spannkraft hat. Es ist der freie Markt, der das Problem schafft. Deswegen sagte ich Beziehung. Du schilderst doch eigentlich auch schon fast so etwas wie eine schwärmerische Beziehung. Genau da gehört die Sexualität hin. Aber unsere Bundesregierung will einen freien Markt mit Wettbewerb. Wie soll es da Menschwürde geben?

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                    • „Es ist der freie Markt, der das Problem schafft.“
                      In dieser Hinsicht gebe ich dir vollkommen recht, aber das betrifft eben nicht nur Prostituierte, sondern heutzutage fast jeden.

                      Und was du als „schwärmerische Beziehung“ bezeichnest, sehe ich als grundlegenden zwischenmenschlichen Respekt und professionelle Achtung!

                      Wenn ich in ein Restaurant gehe und gutes Essen in angenehmer Atmosphäre genieße, bin ich dafür auch dankbar und habe Achtung vor der Leistung derjenigen, die ich dafür bezahle, dass sie mir dieses Erlebnis bieten und beim Bezahlen der Rechnung mache ich mit einem strahlenden Gesicht Komplimente dafür, wie gut es mir geschmeckt hat.

                      Das von mir genannte Positivbeispiel ist nichts weiter als die Vorstellung, dass eine Prostituierte so behandelt wird, wie meiner Meinung nach jeder Dienstleister behandelt werden sollte.

                      Wenn dir diese Art, einen Menschen zu behandeln, so utopisch vorkommt, dass du es als „schwärmerische Beziehung“ bezeichnest, zeigt das doch nur umso deutlicher, dass wir ein allgemeingesellschaftliches Problem haben, wenn es darum geht, dass Menschen mit dem ihnen zustehenden Respekt behandelt werden…

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                    • Rojas sagt:

                      Warum soll denn angeblich bezahlter Sex überhaupt „entwürdigend“ sein, Sex ohne Bezahlung aber nicht und andere bezahlte Tätigkeiten ebenfalls nicht?

                      Sex als solcher ist nicht entwürdigend, Arbeit als solche ist nicht entwürdigend, aber Sex als Arbeit soll plötzlich „entwürdigend“ sein?

                      Macht doch überhaupt keinen Sinn.

                      Was ist denn so schlimm daran, wenn eine Frau z.B. bereit ist, Behinderten Sex gegen Bezahlung zu geben:

                      http://www.mopo.de/news/prostitution-jana-gibt-behinderten-sex-und-zaertlichkeiten,5066732,5728792.html

                      …und Nichtbehinderten ebenso?

                      Warum wird da so ein furchtbares „Drama“ draus gemacht?

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                  • Rojas sagt:

                    Zitat:

                    ________________________________________________

                    „Aber interessant an deiner Sichtweise finde ich folgendes:
                    Wenn ich zwei Prostituierte dafür bezahle, es sich gegenseitig zu besorgen, während ich mich beim reinen Zuschauen aufgeile, wäre das deiner Logik zufolge schon wieder unbedenklich, obwohl es sich immer noch eindeutig um Prostitution handelt…“

                    ________________________________________________

                    Das nennt man dann Pornographie.

                    Denn Pornographie ist ja im Grunde nur ein Sonderfall der Prostitution, wo die Darsteller dafür bezahlt werden, den Voyeurismus der Zuschauer zu befriedigen.

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                • Rojas sagt:

                  Wenn man einen Klitschko als Gegner hat, ist das mit dem „Zurückhauen“ aber so eine Sache…

                  Aber, abgesehen davon: Bezahlter Sex ist für Sie das Gleiche wie „auf die Fresse“ hauen?

                  Ist das wirklich ihr Ernst?

                  Was ist denn dann bei Dominas?

                  Und: Glauben Sie allen Ernstes, normalerweise würden Prostituierte alles mit sich machen lassen?

                  Offensichtlich ungepflegte, betrunkene, „highe“ oder auch nur grob unhöfliche Freier können sich eine Abfuhr einhandeln. In gut geführten Bordellen wie dem Berliner „Café Pssst!“ der ehemaligen Prostituierten Felicitas Schirow können die Prostituierten auch einen Freier ablehnen, so wie die Prostituierten sowieso auch in Hinsicht von Sexualpraktiken nur das tun und mit dem Freier absprechen, wozu sie auch selber bereit sind:

                  http://www.wdr.de/tv/frautv/sendungsbeitraege/2013/0411/thema_3.jsp

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                  • Alexander G. sagt:

                    Das mag ja alles sein, aber ab dem Moment, wo sich die Frau ekelt oder aber Missempfinden hat, wird sie nur noch als Onaniergefäß benutzt. Das wäre so, wie wenn ich den Verkäufer im Schuhgeschäft gegen Geld hinknien lasse, damit ich ihn als Leiter benützen kann. (Menschwürde hat übrigens Rahm gar nicht explizit angesprochen).

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                    • St. Elmo sagt:

                      Der „Vergleich“ mit dem Schuhverkäufer als menschliche Leiter ist alles aber kein Vergleich

                      Der Vergleich zwischen Prostituierter und Schuhverkäufer wäre nur dann zulässig wenn ich dem Schuhverkäufer Geld dafür geben, dass er mir Schuhe verkauft, er sich aber insgeheim vor Schuhen oder Menschen ekelt bzw. ein Missempfinden hat.

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  36. Rojas sagt:

    Ich finde jedenfalls Tanja Rahm heuchlerisch, wenn sie jetzt die „Heulsuse“ gibt nachdem sie erst von sich aus und freiwillig als Prostituierte gearbeitet hat. Wie hätten Tanja Rahms Freier es denn nach ihrer Meinung „richtig“ machen sollen, nachdem sie ihnen zuerst das Angebot Sex gegen Geld gemacht hat?

    Ich finde die Prostituierten in diesem Beitrag von „Panorama“ überzeugender:

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    • Alexander G. sagt:

      Du, wenn ich mir die Tanja Rahm als knackige Studentin vorstelle, dann fände ich als Mann alles überzeugend, was mich zwischen ihre zarten Schenkel bringt. Da machen wir uns doch mal nichts vor. Aber wenn man schon diskutiert, dann doch bitte nicht mit dem Argument: „Ich als Laien beurteile Tanja Rahm als verlogen und deswegen stimmt das auch alles nicht, was Tanja Rahm erzählt“. Bitte die Untersuchungen und die Aussagen der Fachleute (BKA, Traumatologen) heranziehen und anhand derer die Auswirkungen diskutieren. Mehr wollte ich doch gar nicht sagen.

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      • Leider kann ich das von ihnen zitierte Argument hier nirgends finden.

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        • Alexander G. sagt:

          Die Hälfte ihrer Argumentation gegen Frau Rahm läuft sinngemäß nach dem Motto. Immer wieder stimmt es offenbar ihrer Meinung nicht, was Frau Rahm von sich gibt. Ob sich das nun verlogen nennen wollen, oder nicht korrekt bleibt ihnen überlassen.

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          • Es besteht durchaus ein Unterschied, ob man einem Menschen vorwirft zu lügen oder ob man nur dessen Meinungsäußerungen widerspricht.

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            • Alexander G. sagt:

              Ich wollte dir nichts unterstellen. Man nennt es umgangssprachlich nun einmal auch dann verlogen, auch wenn derjenige selber die Lüge nicht erkennt.

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              • Eine Meinung kann aber keine Lüge sein, da sie subjektiv ist. Ich habe den Unterschied weiter oben auch anhand von Beispielen erklärt.
                Ich glaube, dein Fehler liegt hier darin, dass du „heuchlerisch“ und „verlogen“ gleichsetzt. Als heuchlerisch kann es aber auch bezeichnet werden, wenn man mit zweierlei Maß misst und die eigene Verantwortung komplett von sich weist, während man die Verantwortung der Gegenseite betont.
                Weder „ich sehe mich als Opfer der Umstände“ noch „die Anderen sollen Verantwortung für ihre Taten übernehmen“ sind Lügen, aber zusammengenommen ergeben sie ein sehr unstimmiges Konzept von freiem Willen und menschlicher Verantwortung.

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                • Alexander G. sagt:

                  Ich meinte nicht, dass ihre freie Willensbildung eingeschränkt war, sondern was die Ursache ihres Handelns war. Aber das ist ein schwieriges Feld, deswegen zu was ganz anderem. Wo spricht denn die gute Frau überhaupt von ihrer Verantwortung. Das thematisiert sie doch gar nicht. Wozu auch? Sie erklärt, wie sie der Reihe nach in der Prostitution gelandet ist und dass die Freier sich nicht gut ihr gegenüber verhalten haben.

                  Meinst du vielleicht die Stelle wo sie sagt, dass es die Prostituierten nur gibt, weil die Männer nicht mit ihrem Sex klarkommen würden?

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                  • „Wo spricht denn die gute Frau überhaupt von ihrer Verantwortung. Das thematisiert sie doch gar nicht.“
                    Genau das kritisiere ich.

                    „Wozu auch?“
                    Eine differenzierte Betrachtung erfordert nunmal, dass man versucht, beide Seiten objektiv zu behandeln und nicht nur einseitig Vorwürfe macht.

                    „Sie erklärt, wie sie der Reihe nach in der Prostitution gelandet ist und dass die Freier sich nicht gut ihr gegenüber verhalten haben.“
                    Ich weiß nicht, auf welchen Text du dich beziehst, aber in ihrem offenen Brief habe ich nur endlos lange Vorwürfe und Beleidigungen gegen all ihre ehemaligen Kunden gelesen. (Nebenbei: Da du oben von strafbarer Beleidigung redest, würde sie die angesprochenen namentlich wenden, wäre dieser offene Brief ein eindeutiger Fall…)

                    Mein Problem ist nicht, dass sie von ihren Erfahrungen berichtet und auch ihre Kritik an der Prostitution im Allgemeinen ist eine Meinung, die ich zwar nicht teile, aber durchaus respektieren kann. Die Art und Weise, wie sie diese äußert, finde ich hingegen verachtenswert.

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                    • Alexander G. sagt:

                      Ja, aber WO sagt sie denn etwas Schlimmes?

                      1) Sie ist der Meinung, dass der Porn-Markt von den Männern geschaffen wird(Bist nicht auch stolz auf deine Porn-Sammlung?)
                      2) Sie sagt, dass es die Prostitution eigentlich wegen den Männern gäbe, auch wenn es so aussieht, als ob die Frauen verführen (das ist auch richtig, denn mit ist der Table-Dance schon auch wichtig).
                      3) Sie sagt, dass sie sich geekelt hätte (entschuldigung, die waren 60 Jahre alt, natürlich ist das ekelaft, wie würde es dir gehen wenn du in so eine alte Oma eindringen musst)

                      Was sagt sie denn, was nicht stimmt?

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                    • Wie gesagt, es ist weniger der Inhalt als die Verpackung, die mich stört:
                      Dass Frau Rahm keinen Spaß an der Prostitution hatte und ihre Freier allesamt scheiße fand, ist mit Sicherheit die Wahrheit (und mir eigentlich auch völlig scheißegal).
                      Auch damit, dass sie der Meinung ist, sich Erleichterung verschaffen zu müssen, indem sie gleich mal alle Kunden von Prostituierten auf einmal aufs Übelste beleidigt, kann ich leben.

                      Mein Problem ist, dass sie dazu aufruft, ein ganzes Gewerbe abzuschaffen, nur weil sie darin nicht glücklich wurde!

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      • Rojas sagt:

        Tanja Rahm finde ich – und wohl nicht nur ich – deshalb verlogen, weil sie freiwillig ZUERST Männern ein ANGEBOT gemacht hat, nämlich Sex gegen Geld, und sich jetzt HINTERHER BESCHWERT, dass die Männer dieses Angebot auch ANGENOMMEN haben.

        Wie gesagt, „Volenti non fit iniuria.“ – „Dem Einwilligenden geschieht kein Unrecht.“:

        http://bit.ly/1cjFt0O

        Keinem Mann, der sich freiwillig an andere Männer prostituiert hat (das gibt es nämlich auch), würde man eine solche absurde Jammerei durchgehen lassen wie Tanja Rahm.

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        • Alexander G. sagt:

          Sie hat sich nicht hinterher einfach nur beschwert. Sie hat sehr viele Aspekte differenziert eingebracht. Sie hat zwar auch erklärt, dass ihr Elternhaus und die Tiefenpsychologie eine Rolle spielte. Das hat sie aber den Kunden nicht vorgeworfen. Den Kunden hat sie vorgeworfen, dass sie sie wie Dreck und nicht wie einen Menschen behandelt hätten, also eben nicht so, wie einen Verkäufer. Willst du mir als Mann erzählen, dass dem nicht so war? Du kennst doch auch Männergespräche und die abfälligen Äußerungen! Und genauso haben sie sie behandelt. Da darf man dann schon mal einen kleinen anonymen Brief schreiben. Warum regt ihr euch eigentlich so auf?

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          • Genau das ist doch der Punkt:
            Zur Erklärung ihres eigenen Handeln hat sie psychologische Aspekte herangezogen.
            Auf das Handeln ihrer ehemaligen Kunden bezogen hat sie das nicht getan.

            Konsequent wäre es hier gewesen, wenn sie gesagt hätte, dass auch das von ihr kritisierte Verhalten nicht die Schuld der Handelnden war, sondern ein Symptom von viel tiefergehenden, gesellschaftlichen Problemen. Wenn sie dazu aufgerufen hätte, diese Probleme gemeinschaftlich anzugehen.

            Das wäre eine differenzierte Betrachtung gewesen. Aber das ist eben nicht, was Frau Rahm getan hat.

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            • Alexander G. sagt:

              Sind wir jetzt bei der Frage, ob es die Prostitution wegen der Männer (Nachfrage) oder wegen der Frauen (Angebot) gibt?

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              • Rojas sagt:

                Man kann die Nachfrage nach Sex nicht mit z.B. der Nachfrage nach dem iPhone (bzw. dann Smartphones allgemein) vergleichen, die ja erstmal von Apple künstlich erzeugt werden musste.

                Prostitution hingegen gibt es nur deshalb, weil Frauen auf eine BIOLOGISCH VORGEGEBENE Nachfrage des Mannes, nämlich Sexualtrieb oder Libido genannt, spekulieren und den Männern ein entsprechendes Angebot machen.

                Nur sollen sie sich bitteschön NICHT auch noch HINTERHER beschweren, dass Männer auch auf ihr Angebot EINGEGANGEN sind!

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                • Alexander G. sagt:

                  Die Frage ist doch wohl eher, wie würden das Frauen regeln, wenn sie an der Macht wären. Dann gäbe es ein Verbot für genau solche Angebote und wenn du Pech hast, sogar ein Verbot für Porn allgemein, weil Frauen das nicht interessiert. Nicht, dass ich das für gut heißen würde, wenn Frauen an die Macht kämen! Aber dann kann man doch nicht behaupten, dass die Frauen dafür verantwortlich sind. Das sind doch dann wirlich die Männer, die diesen Markt schaffen.

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                  • Rojas sagt:

                    Sie gehen immer noch Alice Schwarzer auf den Leim, wenn sie behauptet. dass sie für ALLE Frauen sprechen würde und ALLE Frauen so verklemmt und prüde wären wie sie.

                    Schon im Jahr 1988(!) widersprachen Frauen Alice Schwarzers Behauptung, dass Frauen angeblich allgemein mit Pornos nichts anfangen könnten:

                    http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-1988-44.html

                    Längst gibt es auch Pornos für Frauen und sogar einen einen eigenen Preis für „feministische Pornos“, den „PorYes“-Award.

                    Einfach mal „PorYes-Award“ googeln.

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                    • Alexander G. sagt:

                      Auch ja? Dann bewundert wohl deine Freundin deine Porno-Sammlung🙂
                      Glaub ich eher nicht!

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                    • Alexander G. sagt:

                      Oder einfach mal den andere Frage: Würde deine Freundin „Stopp“ schreien, wenn du einfach auf die Entf-Taste drückst? Ne, weil es ihr wurscht ist, oder?

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                  • IULIUS sagt:

                    „Die Frage ist doch wohl eher, wie würden das Frauen regeln, wenn sie an der Macht wären.“

                    Was Sex betrifft sind die Frauen an der „Macht“. Schon alleine durch den Umstand, daß der Sexualtrieb beim Mann aus einer etwas anderen Motivation anders ist, als bei einer Frau.
                    Genau diese Macht nutzen manche Frauen völlig eigennützig aus. Dazu werden die mit Sicherheit nicht gezwungen, außer von ihrer eigenen Gier.

                    Prostitution ist nur Aufgrund dieses Machtgefälles möglich. Bei Prostitution haben wir sogar den Fall, daß eine Frau auch ohne Gier die Dienstleistung anbieten kann, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

                    Wenn man bei der Beantwortung obiger Frage die derzeitigen schon vorherrschenden Strukturen und Machtverhältnisse berücksichtigt, wäre davon auszugehen, daß es passieren könnte, daß man den Mann über seinen Sexualtrieb massivst unterdrücken und ausbeutet.
                    Wahrscheinlich müßte der Mann dann für jeden Sex bezahlen. Sicherlich auch mehr als heute.

                    Menschen, die permanent von der Macht der anderen reden, wollen selber Macht haben. Aber nicht weil sie damit verantwortungsvoll umgehen wollen, sondern um andere zu unterdrücken.

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                    • Alexander G. sagt:

                      Und wegen diesem Machtgefälle (Frau machtvoll, Mann unterdrückt) passieren so viele Traumatisierungen bei den Frauen? Ein Trauma besteht aus erlittener Ohnmacht und Hilflosigkeit. Ihrer Logik nach müssten die Männer traumatisiert sein. Es ist genau umgekehrt und zwar in erschreckendem Ausmaß. Die Frauen gehen traumatisiert daraus hervor. Sicher nicht deswegen, weil diese Macht hatten.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Und wegen diesem Machtgefälle (Frau machtvoll, Mann unterdrückt) passieren so viele Traumatisierungen bei den Frauen?“

                      Und jetzt hast du Dich auserkoren die armen unterdrückten Frauen zu retten?
                      Im Grunde geht es Dir doch nur darum eine zu finden, die, weil Du sie „gerettet“ hast mit Dir -kostenlos- vögelt.

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  37. Alexander G. sagt:

    Die Antwort kannst du eigentlich selber geben:

    1) Wie viel Porn hast du auf dem PC und wie viel deine Freundin?
    2) Wie oft wird bezahlter Sex von Frauen nachgefragt, wie oft von Männern?

    Das sind doch weit überwiegend die Männer, die Porn haben wollen. Da sind wir doch mal ehrlich, oder?

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    • Gegenfrage zu 2):
      Wieviele Männer kennst du persönlich, die für Sex bezahlen?
      Wieviele Frauen kennst du, die sich prostituieren?

      Wenn man es an der Mehrheit der Gesellschaft misst, ist Prostitution insgesamt eine Randerscheinung und dass Männer mehr an Sex interessiert sind als Frauen, muss auch nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen.

      Die höhere Nachfrage nach Sex seitens der Männer kann auch einfach daher kommen, dass Frauen immer noch darauf achten müssen, nicht zu viele Sexualpartner zu haben, um nicht als Schlampe zu gelten, während das Gleiche bei Männern als Erfolg gewertet wird.

      Auch die Tatsache hat sicher einen Einfluss, dass immer noch erwartet wird, dass (selbst attraktive) Männer, die auf der Suche nach einem Onenightstand sind, den Frauen erstmal etwas zu trinken ausgeben, bevor sie ins Gespräch kommen und sich herausstellt, ob daraus was wird, während attraktive Frauen problemlos einen ganzen Abend lang trinken können, ohne dafür zu bezahlen, wenn sie es darauf anlegen.
      Männer sind es insofern sowieso gewohnt, Geld für Sex auszugeben, wenn auch auf indirektere Art. Der Schritt dazu, direkt dafür zu bezahlen und sich den Stress zu sparen, ist insofern nicht mehr so weit.
      Frauen hingegen sind es gewohnt, dass ihre potentiellen Sexualpartner traditionell ihre Gunst mit Geschenken gewinnen wollen. Stattdessen einen Mann dafür zu bezahlen, dass er mit ihnen schlafen darf, ist das schon ein deutlich größerer Schritt…

      Was Pornographie angeht, magst du recht haben, aber was hat das mit dem Thema Prostitution zu tun?

      Davon abgesehen, finde ich die Unterstellung, dass Frauen, wenn sie an der Macht wären, alles verbieten würden, woran sie kein Interesse haben, ungeheuerlich!
      Auch schon die Formulierung „wenn Frauen an der Macht wären“ ist irreführend, denn Frauen haben genauso viel Macht wie Männer, unser Land wird sogar von einer Frau regiert, falls dir das noch nicht aufgefallen sein sollte. Eine richtigere Formulierung wäre insofern „Was wäre, wenn allen Männern ihre Menschenrechte genommen würden?“ und dass die Antwort nicht sehr positiv sein kann, ergibt sich dann auch schon aus der Frage…

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      • Alexander G. sagt:

        Man muss die Argumente aber schon auch so verstehen, wie der Autor (also in dem Fall ich) diese sinngemäß verwendet hat und diese nicht lediglich wörtlich zerlegen.

        Ich behaupte, dass ganz klar die Männer den Protitutionsmarkt schaffen. Zwar nicht ausschließlich, denn es gibt auch ein paar Frauen, die drauf stehen. Aber weit überweigend sind das die Männer. Würden die Frauen in andere gute bezahlte Jobs gehen, dann wäre das – glaube ich – vielen Männern nicht Recht. Den Frauen schon sehr und anhand solcher kleinen Gedankenspiele ist es doch vollkommen absurd, zu behaupten, dass die Prosititution von Frauen erfunden wurde. Ich sage es mal so: Von Männer für Männer.

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        • Ich antworte jetzt übrigens wieder, nachdem du dich gestern nach 23 Uhr darüber beklagt hast, dass ich nicht mehr reagiere (Oh Schreck, manche Menschen haben tatsächlich die Frechheit, Nachts zu schlafen! Wie unverschämt von mir). Glücklicherweise hielt dich das nicht ab, stundenlang zu spamen und mich heute früh mit drei Seiten Kommentaren zu „beglücken“

          Mir geht deine vorgeschoben Frauenfreundliche Argumentation mittlerweile gehörig auf die Nerven, da dahinter offenbar zutiefst Misogynes Gedankengut steckt, das Frauen jegliche Reflexions- und Entscheidungsfähigkeit abspricht. Ich wäre also dankbar wenn du dich aus meinem Kommentarbereich zurückziehst, denn um ehrlich zu sein fange ich, mich vor deinen Kommentaren zu ekeln und sie als belästigend zu empfinden…. und das willst du doch Frauen ersparen, nicht wahr?

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          • Alexander G. sagt:

            Es mag ja sein, dass dich meine Argumente nicht überzeugen können. Ich hingegen komme zu dem Schluß, dass es besser wäre, es gäbe keine Prostitution. Liberales Denken gehört aber nun einmal zum Internet dazu, insbesondere dann, wenn man darin einen „Offenen Brief“ postet, oder? Ob meine Argumentation frauenfreundlich ist, oder nicht, interessiert mich nicht. Mich interessiert, wie es ist. Offenbar hast du Angst, die dass dein Thread die erwünschte Wirkung verliert, wenn ich weiter diskutiere. Nur keine Angst, ich ziehe mich ja schon zurück.

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            • „ich ziehe mich ja schon zurück“ und just sind zwei weitere Kommentare da. War an meiner Aufforderung etwas unklar oder ist es dir plötzlich doch nicht mehr so wichtig, niemanden zu belästigen?

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              • IULIUS sagt:

                Och emn, das ist jetzt aber unfair….
                Wenn er doch noch ein paar Kommentare findet, auf die er noch nicht geantwortet hat….

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                • Ich verstehe schon dass mein Gefühl der Belästigung da nicht so wichtig ist. Schließlich geht es um seine Bedürfnisse und wenn ich ein Angebot in Form eines Blogposts mache, dann ist es sein gutes Recht, sich über meine Gefühle hinwegzusetzen und dieses Angebot zu nutzen… um allen zu erzählen, wie sehr ihm die Gefühle von Frauen am Herzen liegen und wie wichtig es ist, auf Angebote nicht einzugehen wenn man dabei Gefühle verletzen könnte^^

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        • „Man muss die Argumente aber schon auch so verstehen, wie der Autor (also in dem Fall ich) diese sinngemäß verwendet hat und diese nicht lediglich wörtlich zerlegen.“

          Nein, der Autor muss seine Argumentation so formulieren, dass sie klar verständlich ist! o.O

          Abgesehen davon, besteht deine aktuelle „Argumentation“ daraus, dass du Behauptungen in den Raum stellst, ohne auch nur zu versuchen, diese mit beweisbaren Fakten zu untermauern und zu erwarten, dass man dir unhinterfragt recht gibt.

          Ich verstehe zwar durchaus, was du damit meinst, aber ich halte es trotzdem für Blödsinn. Warum habe ich dir schon ausführlich geschrieben, aber anstatt darauf einzugehen, bist du nun offenbar dazu übergegangen, nur noch zu jammern, dass du ja ach so unverstanden seist.

          Ich betone das jetzt noch einmal, damit es bei dir ankommt:

          Ich verstehe deine Sichtweise und halte sie für minderbemittelt. (Je mehr ich mit dir diskutiere, umso stärker frage ich mich, ob das nicht möglicherweise auf dich als Gesamtperson zutrifft…)

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          • Alexander G. sagt:

            Es ist richtig, dass die Diskussion nicht auf den Punkt kam. Das liegt aber daran, dass keine von den oben im Artikel aufgestellten Thesen in irgendeiner Art und Weise untermauert werden konnte. Z.B. folgende Fragen wurden nicht beantwortet:

            1) Warum ist Frau Rahm nicht geeignet für den Beruf? (Es kam überhaupt keine Antwort vom Artikelschreiber).
            2) Warum überträgt Frau Rahm ihre Verantwortung in unzulässiger Art und Weise auf die Freier (Es kamen noch nicht einmal Zitate, aus ihrem Brief, die das belegen könnten)

            Stattdessen wurden einige wenige Pauschalargumente wortreich aufgebauscht. So werte ich diese Diskussion. Immer wenn ich fordernd wurde, kamen keine Antworten. Ich glaube nicht, dass ich mir den Vorwurf des Spamming gefallen lassen muss.

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            • Nachdenklicher sagt:

              Die Diskussion, wer „schuld“ ist an der Prostitution geht aus meiner Sicht am Thema vorbei. Es geht nach meiner Ansicht nur um eine Frage. Gilt der Satz: Einvernehmlicher Sex unter Erwachsenen sollte straffrei sein, unabhängig von den Motiven, die sie dazu bringen, einvernehmlichen Sex miteinander zu haben. Wenn man diesen Satz bejaht, dann folgt daraus auch ganz logisch, dass auch einvernehmlicher Sex unter Erwachsenen mit einem finanziellen Motiv nicht verboten werden darf. Wenn man diesen Satz verneint, dann hat der Staat grundsätzlich das Recht, einvernehmlichen Sex unter Erwachsenen zu regeln, wenn er ihn für unmoralisch oder für den einzelnen für schädlich hält. Das eröffnet dann ein sehr weites Feld für den Staat sich in das Sexualleben der Menschen einzumischen.

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              • Alexander G. sagt:

                Spätestens ab 10% Erkrankungsrate muss der Staat eingreifen. Die Erkranungsrate liegt weit über diesem Wert. Der Staat muss also eingreifen und wird auch eingreifen. Da mich aber der Betreiber des Blogs zum zweiten Mal anmahnt, den Blog zu verlassen (was verständlich ist, immerhin hat der Blogbetreiber auch eine sehr offene und längere Diskussion bereits zugelassen) können wir das leider nicht mehr diskutieren. Gruß

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                • david sagt:

                  Spätestens ab 10% Erkrankungsrate muss der Staat eingreifen.

                  So einen Schwachsinn braucht man auch nicht diskutieren,

                  Selbst wenn die Prostitution eine Art von dysfunktionaler Verarbeitung eines Traumas sein sollte, was völlig unbewiesen ist, ist dies eine zutiefst illiberale Forderung.
                  Möglicherweise gibt der geschützte* Rahmen in dem Prostitution abläuft (unter ganz klaren Vorgaben der Sexarbeiterin, was geht und was nicht geht, wie viel es kostet, wie lang es dauert usw.) den Betroffenen tatsächlich wieder das Kontrollerleben über ihre Sexualität zurück. Traumatisierte suchen nicht die Angst oder den Kontrollverlust, sondern nach Möglichkeiten ihnen zu entkommen..
                  Selbst wenn ein Beruf Risiken birgt (so wie die viele typische Männerberufe es auch tun) qualifiziert ihn das nicht als selbstschädigendes Verhalten, wie uns dieser Troll der Anti-Sexwork-Lobby mit seinem küchenpsychologischen Gewäsch weis machen will.

                  * dass dieser Schutz leider doch nicht immer gegeben ist, ist eben das echte Problem, was auch Frau Rahm anspricht. Daher sollten die Bemühungen darauf abzielen, den Schutz von Prostituierten zu gewährleisten. Kriminalisierung der Dienstleistung wirkt dem aber entgegen.

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  38. Erik Freeman sagt:

    Nachdem ich nun leider das nächtliche Gezanke nicht live verfolgen konnte, möchte ich meinen Nachmittagssenf mit in die Suppe einrühren.

    Was mir bei der ganzen Debatte auffällt, ist vor allem die Selbstverständlichkeit, mit der erwachsenen Frauen die Fähigkeit abgesprochen wird, Entscheidungen für sich selbst treffen zu können, während Männern für alles die volle Verantwortung zugeschoben wird.

    Ob nun der Beruf der Prostituierten psychische Schäden hinterlässt oder nicht — bis jetzt habe ich noch nie erlebt, dass man entsprechende Argumentationsmuster für Anliegen der Männer verwendet. Konkret meine ich vor allem den Wehrdienst, der nun 1. unbestreitbar schwerste körperliche und seelische Schäden zur Folge haben kann und zu dem 2. bis vor kurzem noch Männer gezwungen wurden. Nun soll es eine „Freiwilligenarmee“ werden. Wer kommt jetzt auf die Idee, die freiwilligen Soldaten vor sich selbst zu schützen und den Wehrdienst unter Strafe zu stellen?

    Ich schließe daraus vor allem, dass diese alles durchdringende männerfeindliche Einstellung in der Gesellschaft im Moment noch für viele unsichtbar ist. Frauen gelten als wertvolle Wesen und müssen beschützt werden — Männer jedoch sind nur Mittel zum Zweck.

    So, wer will eine Römische Dusche für 50 Euro? Ich muss kotzen.

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    • St. Elmo sagt:

      Dieser selbstverständliche Sexismus gegenüber Frauen nennt sich Feminismus, und ist vor allem bei den Grünen und den „Wohlstands- und Wohlfühllinken“ vertreten.

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  39. Alexander, ich diskutiere nicht mit Frau Rahm, sondern mit dir. Hättest du dich darauf beschränkt, zu betonen, dass diese beiden Fragen für dich ungeklärt sind, wäre dein Einwurf berechtigt.

    Du hast aber diverse Theorien, Behauptungen und eigene Meinungen in die Diskussion eingebracht und darauf habe ich geantwortet.

    Wenn du dich nur auf 2 Fragen konzentrieren willst, dann behalt deine Meinung zu allem anderen bitte für dich!

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  40. Rojas sagt:

    Es gibt übrigens auch „Yoni-Massagen“ („Yoni“=Vagina) VON Frauen FÜR Frauen:

    http://www.welt.de/lifestyle/article13356339/Die-Lustzone-der-Yoni-Massage-ein-Selbstversuch.html

    Ob da die Masseurin sich vielleicht auch „ekelt“?

    Und in zehn Jahren sich dann öffentlich jammernd beschwert, dass es doch tatsächlich Frauen gegeben hat, die ihr Angebot, sich für 200,- Euro die Vagina massieren zu lassen, angenommen haben?

    Oder ist das wieder „ganz was anderes“?

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  41. BeGr sagt:

    Ja, so sind die Meisten, immer sind es die Anderen. Sich selbst zum Opfer machen, dabei noch Täter sein und alle Verantwortung wegschieben. Und so was ist Therapeutin. Ich mag diese Leute eh nicht, die Meisten haben tiefsitzende Probleme, die sie dann auf die vermeintlichen Patienten projizieren und sich an ihnen gesund stoßen.
    Die Welt ist einfach nur abartig und gestört und die Gestörten sind die Täter und haben alle Macht und machen andere zum Opfer und verdrehen die Worte und die Tatsachen. Borderline und Psychopathie Ahoi und Gute Nacht.

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  42. […] der selbsternannten Sprecherin aller Frauen. Ein offener Brief. Ein Für und Wider der Argumente, Repliken, Artikel, manche davon lesenswert, andere eher grottig. Ping-Pong im Netz. Und ich denke […]

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  43. „Erwarten Sie von den Patienten, die Sie als Therapeutin aufsuchen etwa auch, dass diese sich nicht für Ihren therapeutischen Rat interessieren sollen sondern für Ihre Kindheit? Ihre Persönlichkeit? Ihr Privatleben? Sie “als Mensch”?“

    Als ‚Psychotherapiekonsument‘ finde ich diese Aussage doch sehr befremdlich. Da viele sogenannte psychische Störungen darin bestehen, das es Betroffenen nicht gelingt, tragfähige Beziehungen aufzubauen, wäre also das kultivieren entsprechender Verhaltendweisen genau das was man in die einer Psychotherapie lernen sollte.
    Damit einher geht natürlich das entwickeln eines gewisses Interesses am Therapeuten, denn man spricht ja nicht mit einem Automaten sondern mit einem Menschen.

    Viele Therapeuten scheuen sich natürlich davor, weil sie dadurch unter Umständen mit eigenen Problemen konfrontieren würden.
    Das merkt der Patient ‚unterbewusst‘, verortet dann aber das Problem eher bei sich, obwohl es in diesem Fall beim Therapeuten liegt.
    Aber es ist letztendlich das was Menschen näher bringt und zwar die Gewissheit das man evtl. das gleiche Leid teilt.

    Also, natürlich darf Frau Rahn deshalb erwarten das man sich für sie als Person interessiert. In ihrer Rolle als Prostituierte war das natürlich etwas anderes. Aber auch dort gilt, das einem der Mensch zugang zum eigenen Körper gewährt und ein gewisses forschendes Interesse an dieser Person, vielleicht Dinge zutage fördert, die einem den Spaß verderben könnten.

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    • In der Psychotherapie geht es darum, bei Patienten mit Beziehungsproblemen Beziehungsskills aufzubauen und es ihnen zu ermöglichen, zufriedenstellende Beziehungen zu führen. Nicht darum, eine solche Beziehung zum Therapeuten zu führen, denn die Therapiebeziehung ist eine ganz andere als eine freundschaftliche oder eine Liebesbeziehung.

      Natürlich kommt es vor dass Patienten sich auch für das Privatleben des Therapeuten interessieren und das ist völlig in Ordnung. Eine Erwartungshaltung seitens des Therapeutens, dass der Patient sich für dessen Privatleben interessieren soll ist allerdings komplett daneben. Es geht in der Therapiebeziehung nicht primär darum, welche Bedürfnisse der Therapeut hat. Ein Therapeut, der nicht vertieft Einblick in sein Priatleben gewährt tut dies im normalfall nicht weil er sich „davor scheut“ und Angst hat „unter umständen mit eigenen problemen konfrontiert zu werden“ sondern schlicht deshalb weil 50 minuten therapiezeit dem patienten zustehen und nicht dafür da sind, die Themen des Therapeuten zu bearbeiten. Es gibt vielleicht Situationen in denen der Therapeut einen gewissen Einblick in eigene Erfahrungen gibt, wenn er es für hilfreich für den Patienten erachtet, aber ein Therapeut, der eigene Bedürfnisse/Probleme/Wünsche in der Therapiezeit des Patienten bearbeitet ist unprofessionell.

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      • Da gibt es allerdings unterschiedliche Meinungen z.B. im Rahmen der Personenzentrierten Therapie und der Funktionell analytischen Psychotherapie.
        Bei letzterer wird davon ausgegangen, das sich problematische Verhaltensweisen des Patient, auch im Kontext mit dem Therapeuten zeigen und die Beziehung denen mit anderen Menschen ähnelt. Und daran wird konkret gearbeitet.

        (Natürlich steht der Therapeut nicht im Mittelpunkt, aber es kann durchaus von Vorteil sein wenn man als Patient darin bestärkt wird, offener auf seinen Therapeuten zuzugehen.)

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        • In jeder Therapie ist die Therapiebeziehung ein wesentlicher Bestandteil der Therapie und Teil des Arbeitsprozesses.
          Grade deshalb hat die Privatperson des Therapeuten darin nichts zu suchen. Wie sollen Beziehungsthemen des Patienten bearbeitet werden, wenn ungefiltert die Bedürfnisse und Themen des Therapeuten als „gleichwertig“ eingebracht werden, ohne dass hier eine professionelle Abgrenzung stattfindet? Es wäre keine produktive Angelegenheit wenn derTherapeut nach der Stunde dasäße und denken würde „Hach… jetzt hat er gar nicht gefragt wie es meinem Mann geht obwohl ich doch letztes Mal gesagt habe, dass mein Mann krank ist.“ – es ist unangemessen wenn der Therapeut die Erwartung mitbringt, dass seine Bedürfnisse und Wünsche vom Patienten erfüllt werden. Natürlich sind die Gefühle des Therapeuten für diesen ein Werkzeug, wenn sich der Therapeut z.b. regelmäßig ärgert oder andere Gefühle dem Patienten gegenüber hat ist es wichtig, das zu analysieren und sich zu fragen was genau dieses Gefühl verursacht: Etwas, das in der Interaktion begründet liegt oder beim Therapeuten selbst. Ist es die Interaktion kann man das therapeutisch nutzen, da der Patient dann vermutlich auch in anderen Beziehungen auf eine gewisse Art agiert, die andere Menschen ärgert. Aber grade deshalb ist es wichtig dass eine professionelle Distanz stattfindet und der Therapeut nicht eigene Bedürfnisse einbringt, denn dann wird die Interaktion so persönlich und individuell, dass sie nicht mehr therapeutisch sinnvoll ist. Dann könnte der Patient ebensogut abends mit einem Bierchen bei einem Kumpel sein Herz ausschütten… wäre dann auch deutlich billiger.

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          • Es wäre durchaus angebracht, wenn der Therapeuten es merken und vor allem Aussprechen würde, wenn der Klient sich nicht nach den Befindlichkeiten seines Gegenübers erkundigt.

            Im Sinne einer Verhaltensformung ließe sich somit ein beziehungsförderliches Verhalten verstärken, bei Leuten denen evtl. ein gewisses Empathiedefizit haben oder sonst eher schüchtern im Umgang mit Menschen sind.

            Bedürfnisse sind die Grundlagen von Werten und ich hoffe doch sehr, das ein Therapeut diese in die Beziehung mit einbringt.
            Wem es wichtig ist, ein guter Psychotherapeut zu sein ist hoffentlich motivierter, seinen Patienten zu helfen.
            Das führt hoffentlich zur Reflexion welche Werte einen in Beziehungen wichtig sind. Ein eher liberal eingestellter Therapeut wird wohl kaum mit einer Person zusammenarbeiten wollen, für die Rassismus ein oberster Wert darstellt.
            Denn diese Konstellation würde trotz aller professioneller Distanz, nicht gut gehen.

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            • Entschuldige, du hast einen Rechtschreibfehler gemacht. Du schriebst „Therapeut“, aber ich glaube, du wolltest „Kumpel“ schreiben^^

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              • Natürlich, jemanden beizustehen bei Krisen, dem Erlernen neuer Verhaltensweisen oder dem erreichen von Zielen hat sehr viel mit Freundschaft zu tun, wenn nicht sogar mit Liebe.
                Darum hoffe ich, das Dein Hinweis auf die Kumpelhaftigkeit der Beziehungsqualität zwischen Therapeut und Patient nicht abwertent gemeint war.

                P.S: Es ist natürlich leichter zum Therapeuten zu gehen als sich echte Freunde zu suchen.

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                • Der Therapeut ist kein bezahlter Kumpel. Wenn die Therapie dahin abdriftet läuft etwas entschieden falsch. Und nein, es ist nicht abwertend zu sagen, dass eine Therapiebeziehung eine andere Qualität hat als andere Beziehungen, da „anders“ weder „besser“ noch „schlechter“ bedeutet.

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      • BasementBoi sagt:

        @Julius

        Das hat erzaehlmirnix weiter Oben schon angesprochen. Solche Selbstoffenbarungen seitens des Therapeuten erfolgen nicht wilkürlich, sondern wenn es in der Therapie Sinn macht.

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  44. @Julius

    Das hat erzaehlmirnix weiter Oben schon angesprochen. Solche Selbstoffenbarungen seitens des Therapeuten erfolgen nicht wilkürlich, sondern wenn es in der Therapie Sinn macht.

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  45. Fatherleft sagt:

    Ich bin ja beruhigt, dass es auch Frauen gibt, die diesen Brief erbärmlich fanden:
    „Und zum Abschluss noch einmal die Frage. Was hättest du denn eigentlich gemacht, wenn es die alten geilen Männer nicht gegeben hätten, die jetzt die Verantwortung für deinen Griff nach dem schnellen Geld haben. Auf dem Schulhof mit Drogen gedealt? Zu mindestens hättest du dafür genau die gleiche faule Ausrede benutzen können, wenn deine Tochter zehn Jahre später dahinter kommt. “Alles die Schuld der blöden Junkies. Wenn die nicht die Ware gekauft hätten, die ich anbieten konnte, hätte ich das nie machen müssen.” Denk mal drüber nach, bevor du das nächste Mal so blind die Verantwortung für deine Entscheidungen anderen in die Schuhe schieben willst.“
    http://fatherleft.wordpress.com/2014/01/19/liebe-tanja-antwort-auf-den-offenen-brief-einer-ehemaligen-prostituierten/

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