Regenbogenindoktrination.

Veröffentlicht: Januar 18, 2014 in Comics
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Kommentare
  1. IULIUS sagt:

    Ehrlich gesagt, ich möchte auch nicht, daß meine Kinder von staatswegen her von den Vorzügen der Homosexualität überzeugt werden.

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    • Meinst du, du würdest jetzt lieber mit Männern rummachen, wenn man dir als Teenie gesagt hätte, dass sowas auch ganz cool ist?

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      • IULIUS sagt:

        Das Weniger.
        Aber das Erziehungsrecht liegt lt GG immer noch bei den Eltern. Insofern ist es legitim, wenn der Staat bei Diskriminierungen steuernd eingreift und anspricht, daß sich Menschen so oder so enwickeln können, die eine oder andere Vorliebe haben können und das das ganz normal ist.
        Nur darum geht es hierbei nicht, das Erziehungsrecht soll hier den Eltern entzogen werden.

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        • Es gibt auch Eltern, die nicht wollen, dass ihr Kind die Evolutionstheorie erfährt, da die Erde schließlich von Gott gemacht wurde. Würdest du da auch sagen, dass es das Erziehungsrecht der Eltern ist, ihrem Kind dieses Wissen vorzuenthalten?
          Ich weiß ja nicht, was genau unterrichtet werden soll, aber wohl kaum „Homo sein ist super, jetzt knutscht mal alle euren gleichgeschlechtlichen Nachbarn!“ sondern wohl eher, was Homosexualität ist und ggf. wie sie entsteht.

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          • IULIUS sagt:

            „und ggf. wie sie entsteht.“

            Das ist zawr noch nicht geklärt, aber den Kindern kann man das ja schon mal erklären…😀
            Mal was neues:
            Indoktrinierung, damit keiner Mitbekommt, was in dem Bereich für ein Schwachsinn verzapft wird.

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            • Du hast leider meine Frage ignoriert: Wenn Eltern nicht wollen, dass ihre Kinder gewisse als Fakten geltende Dinge erfahren, wie etwa Evolutionstheorie… würdest du das dann unter „Tja, die Eltern haben das Erziehunsrecht und wenn das Kind mit 18 dann glaubt, Gott schuf die Erde vor ein paar tausend Jahren, dann ist das so und die Gesellschaft/Schule hat nicht das Recht dem Kind was aderes zu sagenn“ verbuchen?

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              • gracuch sagt:

                Diese Argumentation wird gerne ad absurdum geführt. Für manche Themen sind sich Eltern zu schade und dann ist ds die „Aufgabe der Schulen“. Wenn es aber dann wieder darum geht, dass Schulen ihrer Erziehungspflicht nachgehen und Kinder Toleranz näher bringen will, dann fordern Eltern alleiniges Erziehungsrecht.

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    • „Ehrlich gesagt, ich möchte auch nicht, daß meine Kinder von staatswegen her von den Vorzügen der Homosexualität überzeugt werden.“

      Welche Vorzüge hat denn Homosexualität deiner Meinung nach? o.O

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      • Neutron sagt:

        Okay ich weiß ich sollte die Antwort nicht bringen, aber…
        Ungewollte Schwangerschaften sind relativ sicher ausgeschlossen?
        *narf*

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        • gracuch sagt:

          Es sei denn, man schläft mit einem Transmann oder einer Transfrau? oo

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          • Neutron sagt:

            Das ist eine Frage ob man Homosexualität über das Geschlecht oder über Gender definiert.
            Und ich schätze wir haben da unterschiedliche Ansichten worüber es definiert wird, wobei ich gestehen möchte ich habe nicht daran gedacht das es möglicherweise Menschen beiden funktionierenden Fortpflanzungsorganen geben mag.

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            • gracuch sagt:

              In Berlin hat erst letztens ein Transmann ein Kind zur Welt gebracht. Weil gerade by Female to Male Transmenschen die Genitalangleichung sehr kompliziert ist, machen nur die wenigsten diesen Schritt.

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              • Neutron sagt:

                Ja und?

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                • gracuch sagt:

                  Nur als Nebeninformation, dass es nciht wenige Transmänner gibt, die noch weibliche Geschlechtsorgane haben.
                  Bist du ein Mann? Würdest du etws mit einem Transmann haben, weil dieser weibliche Geschlechtsorgane hätte?

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                  • Neutron sagt:

                    Und genau da befinden wir immer noch beim Unterschied Gender und biologisches Geschlecht bei deiner Geschichte und der Nebeninformation.

                    Ja ich bin ein Mann, würde ich etwas mit irgend jemanden haben nur aufgrund seines Geschlechtsorgans? Nein.

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                    • gracuch sagt:

                      Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Gender und bilogischem Geschlecht, aber esgibt Menschen, die keinen Unterschied bei der Partnerwahl machen. Sprich, schwule Männer, die mit Tranmännern verkehren, snd immernoch schwul

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                    • Neutron sagt:

                      Dem will und werde ich nicht widersprechen.
                      Die Frage wo der Begriff gleichgeschlechtlich greift, ist aber dennoch unterschiedlich beantwortbar, je nachdem welche Definition und Eingrenzungen man beim Begriff Geschlecht vornimmt. Daher habe ich dir auch nicht Eingangs nicht widersprochen, sondern darauf hingewiesen das ich da möglicherweise eine andere Definition bzw. Eingrenzung nutzte als du.

                      Ich hab allerdings auch, wie du ja hoffentlich gesehen hast, mit dem „*narf*“ implizieren wollen, dass meine Antwort eher dümmlich sein sollte und nicht so ernst genommen werden sollte.

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            • IULIUS sagt:

              Nach meinem Kenntnisstand ist das ausgeschlossen, weil die Hormone sich teilweise behindern, bzw. für eine bestimmte Funktion jeweils ein bestimmter Hormonlevel notwendig ist.

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    • UMP!!!! Mir kommen die Tränen vor Lachen. Stimmt, das möchte ich auch nicht. Wer will das schon, auch die Homosexuellen nicht. Weil es keine Vorzüge gibt! Aber seit wann geht das Thema um irgendwelche Vorzüge? Als wenn man sich Homosexualität aussuchen würde. Und das auch noch, weil es ja so toll ist…… Homosexualität wird weder anerzogen, noch sucht man sie sich aus, sie ist einfach angeboren! Punkt! Und genaus das und einige andere Sachen, sollen den Kindern vermittelt werden, so dass kein homosexueller Jugendlicher mehr Angst haben muss es anderen zu sagen. Wer glaubt, dass man durch Einfluss seine Geschlechtsorientierung ändert ist nicht nur dumm, sondern saudumm.
      Die Einzigen, welche quasi die Wahl hätten, sind bisexuelle. Und genau da ist der Haken, die meisten extremen Homogegner sind bi und haben wahnsinnige Angst Schwul zu sein und abartig. Dabei sind sie es schon und gleichzeitig hetro….eben bi….Aber in unserer Gesellschaft ist das ja eine Schande. Er hat wenigstens aufgrund seiner bisexualität die Wahl Hetro zu leben, ohne dass seine Seele kaputt geht. EIn reiner Homosexueller hat diese Wahl nicht, genau wie ein Hetrosexueller auch keine Wahl hat.
      Aufklärung ist keine Dressur, sondern ein Mittel um Dummheit auszurotten, damit mit menschverachtenden Thesen endlich Schluss ist

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      • IULIUS sagt:

        „Homosexualität wird weder anerzogen, noch sucht man sie sich aus, sie ist einfach angeboren! Punkt!“

        Nö!
        Meines Wissens nach weiß man bis heute nicht, warum manche Menschen rein Hetero-, andere Bi- und noch andere Homosexuell sind.

        Mit Sicherheit kann man (solange man nichts besseres weis) davon ausgehen, daß wie in den meisten anderen menschlichen Variationen ein Teil angeboren ist, ein Teil anerzogen ist und ein Teil aufgrund der Familienkonstellation bedingt ist.

        Nur mal theoretisch.
        Das Erziehungsrecht steht den Eltern zu, nicht den Staat. Wenn Eltern versuchen einem Kind das Hosexuelle Dasein schmackhaft machen wollen ist es deren Sache. Wenn der Staat das tut verstößt das gleich gegen mehrere Artikel des Grundgesetzes.

        Und wenn es wirklich nur angeboren wäre, warum versucht dann eine Gruppe unbedingt über das Bildungswesen homosexuelle Lebensweisen zu fördern? Anstelle ihren Kindern ihre Neigung allein zu überlassen.

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        • Dann ist dein Wissen eben fehlerhaft, muss es ja aber nicht bleiben. Homosexualität gibt das im, Tierreich genau wie bei uns, ist von der Population in jeder Kultur, egal welcher Erziehung, Bestrafung und Ansichten gleich ausgeprägt und nicht erziehbar und auch nicht umerziehbar. Das sind wissenschaftliche Fakten, die schon genauenstens untersucht wurden. Meinst du den ernsthaft, ein Mann, wiel er einfach nur mal Bock drauf hat und ihm von der Familie gesagt wurde, dass es ok ist, schläft mit einem Mann, hat spaß daran und macht das, obwohl er dafür von der Gesellschaft zum Tode bestraft wird, wenn man ihn erwischt? Wie seltend dumm muss man sein, um sowas zu glauben? Oder wie borniert?
          Es gibt zwar auch „Wissenschaftler“, welche was anderes behaupten, das sind aber religlöse Spinner, welche von den Kollegen absolut nicht ernst genommen werden und hinter der Hand belächelt.

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  2. JackBauer sagt:

    Ich bin auch etwas unschlüssig, grundsätzlich ist es eine gute Idee, Homosexualität als auch zu akzeptierend darzustellen und Diskriminierung vorzubeugen. Ich erinnere mich an unseren Unterricht „gibt auch Männer, die Interesse an Männern haben, das nennt man schwul bzw hetero“. Fertig. In der folgenden Zeit wurde dann angefangen „schwul“ wie „dumm / blöd / komisch“ zu benutzen.

    Andererseits sollte man es auch nicht übertreiben und Kinder mit der ganzen Bandbreite der sexuellen Vielfältigkeit überfahren: hetero-, homo- und metrosexuell, transsexuell und was weiß ich, was es noch alles gibt.

    Interessant könnte es werden, wenn dieser Unterricht dann auch dazu führt, dass vielleicht mehr Menschen mal homo-Erfahrung zulassen bzw. machen und somit für sich selbst merken, dass sie eindeutig hetero bzw. eben homo sind. Soll ja doch noch oft vorkommen, dass eine hetero Ehe irgendwann in die Brüche geht, weil einer merkt, dass er doch ziemlich homo ist.

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    • Ich würde jetzt auch keinen 6-jährigen direkt mal alle Varianten menschlicher Sexualität aufs Auge drücken, aber Teenies zu erklären was es alles gibt und ihnen so vielleicht auch helfen, sich selbst einzuordnen finde ich gut. Ich würde schätzen, in jeder Schulklasse sitzen mindestens 2-3 Schüler, die ganz klar von der statistischen „Norm“ abweichen und verunsichert sind.

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      • tom174 sagt:

        Nicht nur das. Da sitzen dann auch noch mindestens 10, die irgendwas als „schwul“ bezeichnen. Sexuelle inhalte im unterricht müssen natürlich immer altersgerecht sein. in den ersten klassen der grundschule geht es da eher um sowas wie „wo kommen eigentlich die kinder her“ aber später geht es da schon zur sache. und dass man da eben auch erwähnt, dass nicht nur männlein und weiblein sich lieben können… das muss man nicht alles aus der bravo lernen (gibt es die eigentlich noch?)

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        • Beyogi sagt:

          Falsch. Das sind dann in der Regel 25/25… zumindest war das zu meiner Schulzeit so.

          Schwul == Scheisse. Statt das ist scheisse wurde halt „das ist schwul“ gesagt.

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          • Silke Suck sagt:

            Nicht wurde, sondern wird. Und ich merke an, dass das scheiße ist, wann immer es mir unterkommt. Mag unbequem sein, aber man sollte es nicht glauben – steter Tropfen höhlt den Stein, es scheint zu wirken.

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            • Alias sagt:

              Naja. Im Grunde finde ich es gut die Kinder so aufzuklären, dass der Begriff „schwul“ nicht mehr als Schimpfwort benutzt wird. Allerdings sollte auch klar sein, dass die Kinder kurz darauf irgendeinen anderen Begriff finden werden. Bei der Generation meines Bruders schüttel ich jedes mal den Kopf wenn ich das Wort „Opfer“ als Beleidigung höre.

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              • Kenshin sagt:

                Sich über Slang aufzuregen finde ich ziemlich müßig. Man könnte sagen, dass ich das total schwul finde. Ihr Opfer. Ich ficke euch und eure Eltern in den Arsch. No homo!

                Eine Beleidigung funktioniert ja nicht deswegen, weil man den Zustand beschreibt, sondern indem man jemandem etwas vorwirft, was der andere nicht ist. Im Idealfall indem man seine eigenen Vorurteile und Engstirnigkeiten gegen ihn Einsetzt. Da kommt so ein halbes Hemd im feinen Zwirn und man sagt er ist voll der Gangster. Da ist ein muskulöser Kerl in Tapoutklamotten und er ist dann ein Fettsack mit Stiernacken. Und Mathe ist halt voll schwul, bitch.

                Ich glaube als Erwachsener mittleren Alters tendiert man dazu die Sprache der Jugend überzuinterpretieren. Nur weil ich eine Weile gesagt habe etwas sei „schwul“ bedeutet das noch lange nicht, dass ich meine homosexuellen Bekanntschaften geringschätze. Weil ich meinen Papa mal alter Sack genannt habe bedeutet nicht, dass ich denke, dass er ein alter Sack ist. Was hat man in der eigenen Jugend nicht alles an Jugendsprache vom Stapel gelassen? Und dann ist man erwachsen und will so politisch korrekt sein, dass es die neue Diskriminierung ist. Nur weil ich Negerküsse esse und das Wort Nigger mal gehört habe bedeutet das doch nicht, dass ich Schwarze abgesehen von einer gewissen Skepsis allem Fremden gegenüber, die man nicht von heute auf Morgen ablegt, für Untermenschen halte. Ich kann mich allerdings noch erinnern, wie mir mein alter Herr ständig eingetrichtert hat, dass etwas weder lächerlich noch behindert ist, sondern übertrieben oder ärgerlich. Hat mich nie interessiert. Die Meinung von dem Typen ist lächerlich behindert! Oder hat sich das eventuell schrittweise geändert, als ich älter wurde und mehr von der Welt gewusst habe?

                Mein Herr Papa hatte eine sehr abwertende Meinung gegenüber Homosexuellen (dem hat man halt auch früh genug erzählt die wären alle Irre und deswegen würden die ihre Säcke aneinanderkrachen lassen). Die hatte ich nie. Und mein Vater hat die auch nicht mehr und er hat sich auch Schwulen gegenüber respektvoll verhalten. Er kann eben etwas nicht gut finden und trotzdem die anderen sein lassen. Mein Vater reißt einen rassistsichen Witz nach dem anderen und hat dann ein nettes bedeutungsvolles Gespräch mit einem Schwarzen. Anekdote!

                Und ich kann mit Sicherheit auch Blondinenwitze erzählen, ohne zu denken eine Frau ist dämlich, weil sie blond ist. (Natürlich ist die dumm, weil sie eine Frau ist, das weiss doch jeder! Oder war das, weil sie schwul ist? Ach ich weiss es nicht mehr…) Witze sind ja nicht lustig, weil sie etwas beschreiben, wie es ist. Einen Zustand überspitzt zu beschreiben ist Satire. Ein Witz ist lustig, weil etwas kommt, das man nicht erwartet, oder weil man einen Stereotypen ad absurdum führt.

                Von daher denke ich dass zusätzliche Information nie schadet. Was ist daran so schlimm, wenn man einem Jugendlichen sagt, dass es halt auch Mädchen gibt die Mädchen lieben und dass das dann nicht so abläuft wie in den sexuellen Informationsfilmen, die er sich so privat auf einer Internetseite als Motivation zur körperlichen Ertüchtigung raussucht. Wenn ich etwas unerwähnt lasse, weil es ein Kuriosum zu sein scheint, dann ist das der Akzeptanz deutlich weniger zuträglich, als eine wohlmeinende Erwähnung.

                Ich finde auch die Befürchtung, dass jemand schwul wird, weil man ihm sagt, dass es das gibt unglaublich absurd. Ich würde vermuten, dass da Leute Angst vor ihrer Sexualität haben und befürchten, dass sie selbst, wenn sie der Versuchung ausgesetzt werden, das machen würden, was sie selbst verachten. Kaum ein Schwuler bleibt hetero, weil ihm das eingetrichtert wird. Dann fickt er halt im Geheimen Männer. Meine Eltern stehen total auf Käse und Wein. Und sie haben immer wieder versucht mir das schmackhaft zu machen und mir den exzessiven Konsum dieser Lebensmittel vorgelebt. Ich finde das bis heute eklig. Obwohl mir das als normal und Ideal vorgelebt wurde. Fast mein gesamtes Umfeld fand/findet das geil, aber ich finde das stinkt beides total eklig. Vielleicht mal zum kochen und auf der Pizza.
                Mal ehrlich die Vorstellung, dass ein Mädchen, das heterosexuell ist anfängt auf andere Vaginas zu stehen, weil jemand ihr das als Möglichkeit vorgestellt wird ist so weit hergeholt, dass ich fast in Slang verfallen möchte. Wenn sie homosexuell ist, dann wird ihr das vielleicht die Augen öffnen und sie wird verstehen, warum sie „anders“ ist.
                Ich werde doch auch nicht fett weil mir einer erklärt hat, dass andere eine ganze Sahnetorte in 20 Minuten essen können. Vielleicht ist das ja aber auch genau mein Ding und ich war unglücklich mit meinen 600 Hotdogs in zwei Stunden. Ich sehe nur mehr glückliche junge Menschen am Ende dieses Vorstoßes und die Alten finden doch eh was neues zum meckern.

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  3. Silke Suck sagt:

    Vielleicht sollte man erst mal verstehen, worum es geht🙂 Nämlich nicht darum, Kinder „von den Vorzügen der Homosexualität zu überzeugen“ oder „mit der ganzen Bandbreite der sexuellen Vielfalt zu überfahren“. Es geht meiner Meinung nach darum, Kindern bewusst zu machen, dass es nicht nur die 1-Mann-1-Frau-Variante gibt, dass die Vereinfachung Mann/Frau nicht die Realität abdeckt, und dass alles davon gleichberechtigt zu akzeptieren ist und kein Grund sein darf, einen Menschen zu diskriminieren.

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    • Adrian sagt:

      Wer sagt denn, dass die Kritiker des Bildungsplans nicht eben genau dagegen sind?

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      • Silke Suck sagt:

        Das steht dann auf einem anderen Blatt – aber ich denke, das Anliegen erst mal richtig zu verstehen, ist ein guter Anfang.

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        • IULIUS sagt:

          „das Anliegen erst mal richtig zu verstehen, ist ein guter Anfang.“

          Was ist wenn deren Anliegen ist, Homosexualität als das einzige Ware hinzustellen.

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          • Wozu? Denkst du, für den Bildungsplan waren einzig Homosexuelle zuständig, die alle Heteros hassen? Und nun den 95% Heterosexuellen Lehrern einen Plan vorsetzen, damit die den Kindern sagen, wie schlimm es ist, Hetero zu sein? Klingt sehr realistisch…^^

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          • Grade fiel mir eine Mini-Begebenheit aus der Oberstufe ein. Ein Mitschüler, der sehr wahrscheinlich schwul war (ungeoutet), saß im Deutschunterricht mit überschlagenen Beinen da. Unsere Deutschlehrerin kicherte dann und sagte, dass das doch eine Haltung sei, die eigentlich ganz typisch für Schwule sei. Er wurde rot und es war offensichtlich, dass es ihm wahnsinnig unangenehm war.
            Manchmal ist es vielleicht ganz gut wenn auch Lehrer im Bezug auf Sexualität geschult werden und keine solch unglaublich dämlichen Aussagen tätigen.

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  4. wollepelz sagt:

    Es geht um u. a. um „vorschulische“, „schulische“ und „außerschulische“ Dinge. Ich wüsste nicht, warum ein Kind im Kindergarten etwas über Homo- und Transsexualität erfahren muss. Btw.: Man munkelte, dass dieses „Bildungsprogramm“ lediglich Homo-, Trans- und Intersexuelle ausdrücklich ausformuliert. Klassische Konstrukte wie die Ehe oder die heterosexuelle Partnerschaft scheint noch gar nicht ausformuliert zu sein.

    Da hakt irgendwas oder? Für mich klingt alles ein bisschen sehr nach feministischem Grundtenor.

    Es geht primär um die „vergenderung“ schon im Vorschulalter und dann durchgängig bis in die Oberstufe.

    Toleranz sollte auch in den Elternhäusern Thema sein.

    Ich erkläre meinem Sohn zum Beispiel Zuhause, dass Homosexualität total egal ist und es auf den Meschen ankommt. Transsxualität habe ich ihm letztens erst erklärt, als es um die Forderung nach transsexuellen Superhelden ging. Er wirkte nicht besonders interessiert. Eher gleichgültig.

    Das Programm dient dazu, Erwachsenen eine Bestätigung zu geben, wie tolerant sie doch sind und wie sie für eine tolerantere Welt arbeiten. Das ganze geht völlig an den Kindern und deren Bedürfnissen vorbei.

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    • Dass du das deinem Kind erklärst ist ja toll und auch der Idealfall. Aber was ist mit den Elternhäusern, in denen gar nicht über Sex geredet wird? Ich hatte im Laufe meiner Zeit als Theraeutin nicht wenige Patienen, in denen Sex ein totales und völliges Tabu war und die Kinder ihre Eltern nie nackt gesehen haben oder eben über Sex geredet wurde – geschweige denn über Dinge jenseits von Heterosex.
      Oder den Elternhäusern, die zwar über Sex reden, aber alle anderen Sexualitäten ausser Heterosex als krank oder unnormal beschreiben?

      Das ist schlimm genug wenn das Kind Hetero ist, aber stell dir vor, so ein Kind ist Homosexuell, Transsexuell, Bi, Asexuell oder sonstwie von der Heteronorm abweichend. Wo willst du so einem Kind denn erklären, dass es nicht krank oder schlecht ist, wenn nicht in der Schule?

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      • wollepelz sagt:

        Sorry, DAS ist aber DEINE Perspektive. Das klingt für mich so nach einer Entmündigung ALLER Eltern, nur weil es einige nicht schaffen, solche Themen ans „Kind zu bringen“.

        Die Gefahr ist doch momentan eher die, dass eine KOMPLETTE Genderideologie vermittelt werden soll. Es geht doch gar nicht primär um Homosexuelle. Es geht um die Vermittlung einer ganzen Ideologie.

        Nochmal die Frage: Was soll ein Vorschulkind mit dem Wissen über Intersexuelle? Was soll ein Kindergartenkind mit dem Wissen über Transsexuelle? Es geht um Pläne auch diesen Kindern schon mit diesen „Spielarten der Sexualität“ zu kommen. Im Kindergarten habe ich meinen Sohn als angenehm ASEXUELL empfunden. Warum muss ein Vorschulkind schon sexualisiert werden?

        Warum ist das Interesse größer die ANDEREN Spielarten der Sexualität zu behandeln und nicht die normalen?

        Ich finde, die Erziehung eines Kindes gehört PRIMÄR in die Hände der Eltern und nicht ideologiegesteuert in die Hände des Staates. Das hatten wir im 3. Reich und das hatten wir auch zum großen Teil in der DDR. Jetzt aber sind ja alle Menschen so politisch korrekt, dass man am besten schon anfängt, KIndern im Kindergarten sein eigenes Weltbild aufzudrücken.

        Ich habe mir ein wenig von dem Projekt durchgelesen. Das strotzte nur so von Abkürzungen aus der Genderszene. Ich finde gerade diesen Genderkram nicht gesund für die Entwicklung von Kindern.

        Da bin ich ganz Antifeminist.

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        • gracuch sagt:

          Schonmal daran gedacht, dass es trans- und intersexuelle Kinder im Kindergarten gibt? Und bezeichne noch einmal Heterosexualität als normal, na los!

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          • wollepelz sagt:

            Dann muss man das indivuell behandeln und nicht staatlich durch Programme gesteuert, die feministische Genderpfeifen entwickelt worden.

            Du willst mir also aus „normal“ einen Strick drehen?

            Okay, dann diskutiert hier untereinander. Geht ja ab wie bei den Feministen hier. ich habe versucht meinen Standpunkt gegen die Indoktrinierung durch den Feminismus klarzumachen.

            Schonmal dran gedacht, dass es viel mehr ständig wiederkehrende körperliche Gebrechen, ethnische Herkünfte usw. gibt, die eher behandelt werden sollten als Trans- oder Intersexuelle?
            Es ist wahrscheinlicher ein Sinti-Roma-Kind in der Kindergartengruppe zu haben als einen Transsexuellen Menschen.

            Aber die persönliche Betroffenheit lässt Euch ja alle etwas einseitig werden.

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            • Aso zunächst mal… nur weil viele nicht deiner Meinung sind beleidigt abzuschmollen und zu sagen, wir sollen „untereinander“ diskutieren ist albern. Entweder du hast tolle Argumente oder nicht.

              Zudem bin ich nicht persönlich betroffen, da meine Heterosexualität damals in der Schule zumindest für einige wenige Stunden mal Thema war. Als Teenager hätte ich aber nicht gewusst was Trans- Inter oder Asexualität ist und wäre ziemlich angeschmiert gewesen, wäre ich eins davon gewesen. Oder Homosexuell, denn da wsste ich zwar, was es ist, aber darüber geredet wurde auch nicht groß. Ganz sicher hätte ich meinen Mitschülern gegenüber nicht sagen können, dass ich lesbisch bin.

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            • Adrian sagt:

              „Schonmal dran gedacht, dass es viel mehr ständig wiederkehrende körperliche Gebrechen, ethnische Herkünfte usw. gibt, die eher behandelt werden sollten als Trans- oder Intersexuelle?“

              Damit rennst Du bei mir offene Türen an. Meines Erachtens können Kinder gar nicht genug Respekt und Toleranz gegenüber anderen Menschen lernen. All das gehört in den Bildungsplan.

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              • wollepelz sagt:

                Ich denke ja, dass das individualisiert abzulaufen hat. Man kann nicht alles abhandeln.

                Erzieherinnen in den Kindergarten haben jetzt schon heftigen Zeitmangel und schaffen es kaum, die normalen Dinge, wie malen, basteln und generelle Bildung zu vermitteln.

                Ich denke in einigen Bereichen muss eine Vermittlung aufgrund von „soziale Gegebenheiten“ in der Kindergartengruppe vorgenommen werden.

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            • gracuch sagt:

              Ich hatte zwei Transexuelle in der Mittel- und Oberstufe gehabt. Die beiden wurden nicht immer mit Respekt behandelt.

              Und dieses „Andere Themen sind doch so viel wichtiger!!!111elf“-Mimimi zieht bei mir nicht. Trans- und Intersexuelle gehören genauso in unserer Gesellschaft dazu wie Rollstuhlfahrer, also sollten sie auch im Unterricht behandelt werden.

              Und ja, nur weil ihr Heteros ‚häufig‘ seid, seid ihr nicht ’normal‘.

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              • wollepelz sagt:

                Okay. Deine feministische Rhetorik kannst Du Dir bei mir sparen.

                Ich gehe auf diese Art und Weise nicht ein.

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                • IULIUS sagt:

                  „Und ja, nur weil ihr Heteros ‘häufig’ seid, seid ihr nicht ‘normal’.“

                  Was bezeichnest Du denn, als normal, wenn nicht das Verhalten der Mehrheit?
                  Insofern wäre herauszuheben, daß Homosexualität -auch- normal ist.
                  Es wäre herauszuheben, daß nicht normal oder unnormal keine negative Bezeichnung ist, sondern lediglich ein Abweichen von der gängigen Norm bezeichnet. Insofern nicht unnormal ist.

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                  • wollepelz sagt:

                    Ich bin ja gar nicht wirklich auf diesen Quatsch eingegangen als man mir die Sache mit „normal“ zum Vorwurf machen wollte.

                    Ich bin z. B. kleiner als der Durchschnitt. Meine Größe ist also nicht normal. Na und?

                    Eben: Die Mehrheit bestimmt, was „normal“ ist. Ich bin eben in den meisten Dingen nicht normal und das ist gut so.😉

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                    • IULIUS sagt:

                      „Eben: Die Mehrheit bestimmt, was “normal” ist. “

                      Das würde ich so nicht sehen. Die Mehrheit muß nicht bestimmen, das wird gelebt bzw. wird das was normal ist erlernt. Daher kann sich das, was als normal empfunden wird, durch andere Erfahrungen auch ändern.

                      Bestimmen tun Menschen die Macht haben bzw. Macht ausüben wollen.Die müssen hierzu auch mehr oder weniger Gewalt ausüben um etwas zu bewirken.

                      Auch bei deiner Größe, Du siehst eine Menschenmenge. Die kleinen und die großen stechen Dir ins Auge. Das Normale ist eher nicht interessant.

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              • Beyogi sagt:

                Sehe ich auch so. Im Ernst, es kann doch wohl nicht zu viel verlangt sein mal im Biountericht zu erklären wo Homosexualität/Transsexualität herkommt und warum das keine Freaks sind, die man gefälligst ausgrenzen soll.

                Das ganze mit der Genderideologie zu verbinden wäre natürlich ein Schuss in den Ofen, da die Genderideologie ja defakto erklärt, dass Transsexualität/Homosexualität von der Person so gewählt worden ist.

                Das ist aber purer bullshit. Man kann sich weder die eigene Sexualität noch Geschlechtsidentität aussuchen.

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                • david sagt:

                  Ich glaube dieser Aspekt wurde noch gar nicht beleuchtet. Die Frage ist, ob queere Erklärungsansätze sich in die Thematisierung sexueller Minderheiten mischen.

                  Da sollten gerade Homo- und Transsexuelle ganz genau drauf achten. Das Thema der Entstehung ist viel zu komplex für den Schulunterricht, die Gefahr dass aufgrund von Vereinfachung wieder falsche Vorurteile entstehen darf man nicht unterschätzen.

                  Trotzdem stellen sich diese Fragen natürlich unweigerlich.

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                  • Beyogi sagt:

                    Dann muss man halt die Lehrer fachkundig schulen. Und eben nicht von so einer Gender Oma, sondern eben von nem Proff der sich damit wirklich auskennt. So fürchterlich kompliziert ist es nun auch wieder nicht.

                    Was das aufpassen angeht hast du recht. Je nachdem was da gelehrt wird kann das ein böses Messer in den Rücken sein.

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          • IULIUS sagt:

            „trans- und intersexuelle Kinder im Kindergarten “

            Wozu? Um einen Unterschied zu machen? Den Kindern im Kindergarten dürfte das völlig egal sein. Entweder, die können miteinander oder nicht. Das wiederum liegt garantiert nicht an irgendwelcher Sexualität.

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            • gracuch sagt:

              In welche Umkleidungsräume können Inter- und Transexuelle gehen? In einer Gesellschaft, die radikal in Mädchen/Junge und Frau/Mann aufteilt haben es diese Menschen unheimlich schwer.

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              • IULIUS sagt:

                In der Kitas gibt es teilweise keine getrennten Toiletten und Waschräume…

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                • gracuch sagt:

                  Wir hatten im Kindergarten z.B. Schwimunterricht. Was machen?

                  Gefällt mir

                  • IULIUS sagt:

                    Anschauungsunterricht?
                    Ehrlich gesagt Kinder in dem Alter interessieren sich von alleine nicht für das Thema. Bestenfalls sind sie neugierig, wenn sie das sehen. Nächsten Tag ist das wieder uninteressant.
                    Das Problem sind die Erwachsenen.

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                    • Robin Urban sagt:

                      Auch Kinder haben ein Recht auf ihre Privat- und Intimssphäre.

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                    • IULIUS sagt:

                      Da stimme ich Dir voll zu.
                      Nur wird von Erwachsenen bestimmt, was die Intimsphäre für ein Kind ist. Jedenfalls nach meinen Erfahrungen reklamieren Kinder erst ab Beginn der Pubertät ihre Intimsphäre für sich.
                      Alles was davor liegt ist anerzogen bzw. beruht auch Nachahmung.

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                    • Robin Urban sagt:

                      Also bis dahin alle nackig durcheinander laufen lassen, ob sie das wollen oder nicht?

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                    • IULIUS sagt:

                      Hast Du jemals Kleinkinder (im Kindergartenalter) sich daran stören sehen, daß sie nackig am Strand miteinander gespielt haben?

                      Aufgrund der „Pädophobie“ kommt das heutzutage wohl nicht mehr ganz so häufig vor.

                      Man muß trennen, welche (Wahn-)Vorstellungen Erwachsene haben und die wirklichen Bedürfnisse von Kindern.

                      Um Deine Frage zu beantworten, Warum nicht, Kinder die das nicht wollen würden sich dann auch ganz von alleine anziehen bzw. das auch kommunizieren.

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                  • St. Elmo sagt:

                    Darf ich jetzt lachen,
                    Was glaubst du denn wo die kleinen Söhne nach dem Schwimmen geduscht werden, wenn sie nur mit Mama beim Schwimmen waren?
                    Oder umgekehrt wenn Papa allein mit dem kleinen Töchterchen beim Schwimmen war?

                    Entweder gibt es Familienduschen also Sammel Unisex Duschen für die Eltern + Kinder
                    Oder die Kleinen gehen mit in die Dusche wo auch Papa oder Mama hingehen egal ob das Kind eigentlich in die andere Dusche müsste.

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              • Martin sagt:

                Je nun. Dann bauen wir halt für jeden Kindergarten und jede Grundschule 20+ verschiedene Umkleideräume, damit jede Mögllichkeit abgedeckt ist. Und in jedes öffentliche Gebäude nochmal 20 verschiedene Toiletten.
                Gibt ja keine Obergrenze für die Menge Geld/Arbeitszeit anderer Leute, die man für die Empfindlichkeiten von Micro-Minderheiten wegschmeissen kann.

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                • gracuch sagt:

                  Ich lese hier raus: „Was interessiert mich die Intimsphäre dere Menschen, die anders sind als ich? Wer nicht zur Mehrheitsgesellschaft gehört, hat gefällig das Maul zu halten!“

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                  • Martin sagt:

                    Lies lieber raus: Wer seine Individualität leben will und seine eigenen Belange besonders berücksichtigt haben will, der soll auch selber dafür zahlen.

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                    • gracuch sagt:

                      Gut, dass nicht alle Menschen so transphob sind wie du.

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                    • Martin sagt:

                      Ich lach mich schlapp. Das ist eines der erbärmlichsten Beispiele der „phob“ Keule, die ich je gelesen habe.

                      Ich habe in den letzten 15 Jahren >50% meiner Arbeitszeit damit verbracht nur für Abgaben und Steuern zu arbeiten. Insgesamt so etwa 520k Euro. Wenn ich -extrem freundlich- davon ausgehe, das wiederum 50% davon für „meine Belange“ draufgegangen wären (was nicht stimmt), dann habe ich umgerechnet 6600 Stunden, d.h. 275 ganze bzw. 825 Arbeitstage ausschließlich für andere Leute gearbeitet. Zeit, die ich z.B. wesentlich lieber mit meiner Tochter verbracht hätte.
                      Und zu einem großen Teil deshalb, weil sich hochmoralisch-altruistisch gebärdende Schmarotzer meinen, das die Bedürfnisse (oder eingebildeten) Bedürfnisse jedes noch kleinen Grüppchen gefälligst auf Kosten Anderer gedeckt werden müssten.

                      Es ist mir völlig egal, ob transsexuelle eigene Umkleiden kriegen oder nicht. Oder dicke Jungen, dicke Mädchen oder jede Jungengruppe nach Penislänge, damit sich keiner schämen muß.
                      Solange diese die Kosten *selber tragen* .

                      Ehrlich, was Ekligeres als Studenten, die meinen, einen Anspruch auf Anderer Menschen Geld, sprich Arbeits- und Lebenszeit zu haben, um ihnen wichtige, „hochedle“ Anliegen durchzusetzen zu müssen, gibts wirklich kaum.
                      Na, bin wohl doch phob. Moralparasitophob.

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        • Wo ist denn das Problem wenn dein Sohn von dir hört „Dies und jenes ist Homosexualität und das ist OK“ und dasselbe nochmal in der Schule hört?
          Ob Kindergartenkindern die Hintergründe der Transsexualität vermittelt werden, wage ich zu bezweifeln..
          Ich frage mich, wie sich manche Leute sowas dann vorstellen… Dass 4-jährige zwei Männerpuppen in die Hand gedrückt werden und dann gesagt wird „So, schau her, genau so ficken die Schwulen!“ oder wie?^^

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          • wollepelz sagt:

            Dann solltest Du Dir die Pläne einmal durchlesen.

            Es reicht nicht zu denken: „Die sind ja alle homophob!“ Man sollte sich schon mit diesen Bildungsplänen auseinandersetzen.

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            • Magst du mir Beispiele geben, die du als problematisch empfindest?

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              • wollepelz sagt:

                Ich habe da einen ganzen Artikel drüber geschrieben, finde ich gerade auf Anhieb nicht.

                Problematisch war z. B. eine Formulierung, dass es um „Bildung in VORschule, Schule und auch ‚außerschulisch'“ ging.

                Desweiteren wurde durch Abkürzungen, die es nur in der Genderszene so gibt, deutlich wurde, dass es sich um ein reines Machwerk der Genderszene handelt.

                Müsste ich aber nochmal in meinen Artikeln kramen. Gerade beschäftige ich mich eigentlich mit RUBY – die Programmiersprache.

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                • Kinch sagt:

                  Problematisch war z. B. eine Formulierung, dass es um “Bildung in VORschule, Schule und auch ‘außerschulisch’” ging.

                  Boar. Diese SCHWEINE! Vor- und außerschulische Bildung! Ich könnt kotzen!

                  Desweiteren wurde durch Abkürzungen, die es nur in der Genderszene so gibt, deutlich wurde, dass es sich um ein reines Machwerk der Genderszene handelt.

                  Boar, diese diabolischen Monster!!

                  Du musst mit diesen Fakten umbedingt an die Öffentlichkeit!

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                  • wollepelz sagt:

                    Sorry, der Ton hier wird mir zu blöd.

                    Es geht zwar darum totalitäre Systeme zu verhindern, aber hier packt man lieber Kleinkinderrhetorik aus.

                    Ich bin dann mal weg.

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                    • Kinch sagt:

                      Aber, ohne dich können wir doch hier nicht sachlich Diskutieren? Wer sonst hat das Expertenwissen, um uns darüber aufzuklären, dass totalitäre Systeme sich dadurch kennzeichnen, außerschulische Bildungen und Abkürzungen anzubieten?!

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                    • wollepelz sagt:

                      Du sieht meine Antwort oben.

                      Du kannst nur provozieren. Hättest Du Dich jemals mit Kindererziehung und Genderforschung auseindergesetzt, müsstest Du Dich hier nicht so aufplustern.

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                    • Kinch sagt:

                      Hättest Du Dich jemals mit Kindererziehung und Genderforschung auseindergesetzt, müsstest Du Dich hier nicht so aufplustern.

                      Das stimmt, aber ich will versuchen meine Bildungslücken zu schließen. Hast du zufällig einen Artikel über das Thema geschrieben, den du nicht findest, weil du gerade Programmieren lernst, aber in dem du dich nebulös noch daran erinnerst, dass es irgendwie Fachtermini darin vorkamen?

                      Das würde mir selbst helfen, wenn ich mir vorstellen könnte, dass es so etwas gäbe.

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                    • wollepelz sagt:

                      Ich vermute mittlerweile, dass Du ein Fake bist, der Schwulenhass produzieren will.

                      Daher möchte ich mich nicht weiter mit Dir auseinandersetzen.

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                • Kinch sagt:

                  Gerade beschäftige ich mich eigentlich mit RUBY – die Programmiersprache.

                  Um GOTTESWILLEN! Ruby hat Einflüsse von Perl und an Perl war eine Transexuelle maßgeblich beteiligt!! Nimm lieber eine redliche Programmiersprache wie Java!

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                  • wollepelz sagt:

                    Du outest Dich als wahrlicher Vollidiot.

                    Ich habe hier kein Wort gegen Homosexuelle, Trans- oder Intersexuelle verloren. Aber so ist es: Sachliche Kritik an Dingen, die man nicht versteht, werden direkt in rechte Ecken abgeschoben.

                    Ich werde hier auch nicht anfangen, mich wegen Dingen zu rechtfertigen, die ich niemals gesagt habe.

                    Das kotzt mich nämlich an.

                    Such Dir jemanden, den Du mit Deinen unhaltbaren Äußerungen beeindrucken kannst.

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                    • Kinch sagt:

                      Leider sind auch homo- und transphobe paranoide Wahnvorstellungen, homo- und transphobe Vorstellungen. Und meine Mom sagte: Homophob ist wer homophobes sagt. Tja, tut mir leid.

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                    • @Wollepelz Es stimmt, du hattest bereits gesagt, dass du deinem Kind toleranz beibringst und nicht anti-homo bist. Mich würde allerdings wirklich interessieren, ob du der Ansicht bist, dass es OK ist wenn andere Eltern ihren Kindern beibringen, dass Schwulsein eklig und falsch ist und die Gesellschaft/Schule dann nicht das Recht hat, etwas anderes zu vertreten.
                      Würdest du in der Konsequenz sagen, wenn Eltern eine Einstellung vertreten, die äußerst Schwulenfeindlich ist, dann ist es OK wenn der 8, 10 oder 12-jährige „Schwuchteln!“ brüllt wenn ein zwei Männer sieht, und mit gleichgesinnten Kumpels Schwule verkloppt? Denn das ist ja die Konsequenz, wenn man Homophobie unwidersprochen stehen lässt und sagt „Wir überlassen es rein den Eltern ob sie ihrem Kind beibringen wllen, dass jede sexuelle Orientierung eine Daseinsberechtigung hat oder ob sie ihren Kindern sagen wollen, dass Homosexuelle Abschaum sind.“

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                    • wollepelz sagt:

                      Es geht doch gar nicht darum, welche Ideologie ich vertrete. Ich vertrete zumindest die Ideologie, dass es gefährlich ist, den Kindern direkt über das Deckmäntelchen Trans-, Inter- und Homosexualität schon in der Vorschule eine Ideologie einzutrichtern.

                      Man wird auch durch Beeinflussungen im Kindergarten NICHTS gegen fehlerhafte Einstellungen der Eltern unternehmen können.

                      Es soll doch nur über diese Deckmäntelchen diese Ideologie in die Bildungspläne fließen. Man sieht es doch, wie unsachlich die Diskussionen geraten. Meine Argumente verhallen nahezu ungehört.

                      Man ist eher damit beschäftigt, mir Homophobie und dergleichen zu unterstellen.

                      Ich sage doch nur: Dass Pläne, die Kinder schon im Vorschulalter betreffen auch einmal aus der Sicht der Kinder betrachtet werden sollten. Außerdem darf man nicht außer acht lassen, wer oder was diese Pläne entwickelt hat.

                      Ich finde ja nicht, dass der Ton mir gegenüber hier tlw. angebracht ist.

                      Ich finde, es schwingt oftmals eine gehörige Portion Aggression mit, die eher nachteilig als förderlich wirkt.

                      …und eigentlich habe ich doch gar keine Zeit… Muss doch lernen und am WE bin ich richtig alleinerziehend.😛

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                    • Kenshin sagt:

                      Ich habe schon ein Problem damit wenn jemand behauptet Fachwissen zu haben und dann seinen „Artikel nicht findet“. Das hier ist das Internet. Hier ist jeder Furz per google auffindbar und das sollte besonders kein Problem sein, wenn du weisst, wonach du suchst.

                      Ich finde ja, dass einige deiner Argumente okay sind und kann deine Argumentationskette nachempfinden, aber da wir außerhalb deines eben nicht nachgewiesenen Informationsvorsprungs pur über Meinungen diskutieren sieht das zwielichtig aus. Und dass dann jemand daherkommt und dich (meiner Meinung nach zu Recht) durch den Kakao zieht. Wodurch du dich für mich fast disqualifizierst ist deine unmögliche Reaktion darauf. Du schmeißt dann mit ad hominem Argumenten um dich, als ob es für dich Leistungssport wäre. Und das zeugt wahrlich nicht von einer großen Argumentationsfähigkeit. Ich weiß, wie es ist, wenn sich jemand hinsetzt und einfach jedes sinnvolle Argument ohne ebenbürtiges Gegenargument ablehnt und dann herumstolziert wie ein Pfau. Aber das sehe ich hier nicht. Deine Dünnhäutigkeit deutet auf dünne Argumente hin.

                      Nur mal als Versuch, dir zu erklären, warum so auf dich reagiert wird.

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                    • wollepelz sagt:

                      Meine Argumente meinen dünn erscheinen, weil es allen nur um ihre angebliche Toleranz geht, die sich hier mir gegenüber zeigt.

                      Ich habe NICHTS gegen andere Sexualitäten gesagt. Ich sage nur etwas gegen das das „Wie“ und „Warum“ der Pläne.

                      Meine Dünnhäutigkeit deutet allerdings eher daraufhin, dass ich eine HSP bin.

                      http://de.wikipedia.org/wiki/Hochsensibilit%C3%A4t

                      Meine Dünnhäutigkeit weist daraufhin, dass nicht mehr wirklich respektvoll mit anderen Menschen umgegangen wird.

                      Wenn man Respekt gegenüber anderen Gruppen fordert, sollte man es zunächst einmal schaffen, einen Diskussionspartner respektvoll zu behandeln.

                      Es macht mir keinen Spaß HSP zu sein. Aber eben das zeigt mir viele Dinge auf, die anderen nicht mehr auffallen.

                      Und:
                      Wenn ich keine Zeit habe Hausaufgaben zu machen, die eigentlich Euch hier obliegen, kann es daran liegen, dass ich alleinerziehender Vater bin und es Wochenende ist. Nebenbei muss ich mich in eine mir fremde Programmiersprache SCHNELL einarbeiten.

                      Wir groß wird da wohl die Lust sein, mich zeitlich damit auseinanderzusetzen, wenn ich sowieso nur aggresssiv angegangen werde?

                      Falls ihr bei Wikipedia lest:
                      „altruistisch“ – ich habe keinen Spaß daran, hier als verbohrter, intoleranter Mensch bezeichnet zu werden. Das würde ich mir gerne schenken.

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                    • wollepelz sagt:

                      http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/de/Aktionsplan_Fuer_Akzeptanz__gleiche_Rechte_Baden-Wuerttemberg/170735.html

                      Man muss sich nur „vorschulisch“ im Hirn zergehen lassen.

                      Meine Argumentation erscheint dünn, weil IHR Euch mit dem Thema nicht wirklich auseinandergesetzt habt.

                      Ein kritischer Beitrag zum Thema ist hier:

                      http://sciencefiles.org/2014/01/09/vorreiter-in-sachen-totalitarismus-baden-wurttemberg-ist-queer/

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                    • kinch sagt:

                      Oh Gott, sciencefiles!

                      Man kann sich also in Baden-Württemberg auf Mathematikaufgaben vorbereiten, die Zweitklässler zwei Transgender und vier Intersexuelle addieren sehen

                      Haha. Das ist eine völlig realistisch Gefahr!

                      Wenn du wirklich HSP bist, verstehe ich nicht, wie du diesen geballten Schwachsinn ertragen kannst.

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                    • wollepelz sagt:

                      Den Link habe ich gepostet, damit man in seiner Gänze darüber nachdenkt und sich nicht einzelne Textabschnitte herausgreift, um den ganzen Text zu verurteilen.

                      Hier liegt der Unterschied zwischen Dir und mir: Ich erfasse einen Text und wäge die Aussagen ab. „Die Guten ins Töpfchen…“

                      Man sollte niemals vergessen, Artikel zu hinterfragen. Man sollte sich immer fragen: „Was trifft zu, was trifft nicht zu“.

                      Es erstaunt mich allerdings in keinster Weise, dass Du Dich nur auf meinen 2. Link beziehst. Beim zweiten Link habe ich übrigens eine solche Reaktion befürchtet.

                      Im ersten LInk wird klar, was ich hier meine.

                      Was genau wird eigentlich hier an meinen Aussagen kritisiert? Ich habe NICHTS gegen „andere Sexualitäten“ geäußert. NICHTS.

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                    • wollepelz sagt:

                      Mal so ganz nebenbei:
                      Mich quälen die Anfeindungen hier um einiges mehr als Texte kritisch zu lesen.

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                    • Adrian sagt:

                      „Haha. Das ist eine völlig realistisch Gefahr!“

                      Vor allem sehe ich die Gefahr nicht. Worin läge die denn?

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                    • kinch sagt:

                      Hey, ich bewundere nur deine Fähigkeit einen Sciencefiles-Artikel in Gänze zu ertragen.

                      An deinen Aussagen wird unter anderem kritisiert, dass du lächerliche homophobe Verschwörungstheorien verbreitest, wie etwa, dass Menschen planen würden Heterosexualität aus der Schule zu verbannen und du deshalb Maßnahmen ablehnst, die dazu beitragen, dass die Gesellschaft weniger schrecklich für sexuelle Minderheiten wird.

                      Und … na ja, dass du ziemlich dämlich argumentierst.

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                    • kinch sagt:

                      Kann ich dir nicht beantworten Adrian. Das andere Beispiel war übrigens, dass es in einem Textbuch jetzt auch um Nicht-Hetero-Familien gehen könnte. Tja, wenn man Homophob ist, ist das wohl für einen eine Horrorvorstellung.

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                    • Adrian sagt:

                      „Mich quälen die Anfeindungen hier um einiges mehr als Texte kritisch zu lesen.“

                      Ich bilde mir ein Texte kritisch lesen zu können, als selbst konstruktive Kritik, wie von Schoppe, kann ich in gewisser Weise nicht nachvollziehen, weil ich die Problematik am Bildungsplan nicht erkennen kann.

                      Ich nehme an, das hat damit zu tun, dass man als Homo eine völlig andere Perspektive hat. Immerhin wurde ich schon von Kindheit an und auch in der Vorschule mit Heterosexualität „indoktriniert“, so dass ich die Aufregung um voschulische „Indoktrination“ nicht -heterosexueller Orientierungen mit einem Schulterzucken zur Kenntnis nehme.

                      Mir hat die „Indoktrination“ von Heterosexualität nicht geschadet, (außer dass die einseitige Fixierung auf Heterosexualität das Coming-Out schwerer macht), warum sollte es umgekert den Schulkindern schaden?

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                    • wollepelz sagt:

                      Mir geht es doch gar nicht um Homosexuelle. Mir ging es nie um Homosexuelle.

                      Ich bin ja dafür, dass Kinder eine tolerante Aufklärung erfahren. Es sollte halt nur nicht zwangsweise schon im Kindergarten passieren.

                      Es geht mir doch um etwas anderes.

                      Ihr macht den Fehler, dass ihr bei vielen denkt, es ginge ihnen darum, Homosexualität unter den Teppich zu kehren oder schlimmer.

                      Meine Argumentation spricht sich nur gegen frühe Indoktrinierung durch die GENDERIDEOLOGIE aus.

                      Ich habe meinem Sohn bisher auch alles erklärt und er lebt gut damit. Deswegen darf man aber nicht aus den Augen verlieren, dass hier etwas ganz anderes transportiert werden soll.

                      Ich habe doch nichts gegen eine gesunde Aufklärung. Man ey, ich habe doch auch Kontakt zu einer Queergruppe zwecks Austausches bezüglich einiger Dinge.

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                    • Adrian sagt:

                      „Meine Argumentation spricht sich nur gegen frühe Indoktrinierung durch die GENDERIDEOLOGIE aus.“

                      Und Du erkennst Genderideologie bei einem Bildungsplan, der sich um die Thematisierung von Homo-, Inter- und Transsexualität bemüht?

                      „Ihr macht den Fehler, dass ihr bei vielen denkt, es ginge ihnen darum, Homosexualität unter den Teppich zu kehren oder schlimmer.“

                      Ich denke, das ist eine durchaus realistische Annahme.

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                    • wollepelz sagt:

                      Seht Euch an, welche Ausdrücke und Abkürzungen Einzug in den Plan gehalten haben und wer die Pläne eingebracht hat.

                      Natürlich ist es auch Futter für Gegner der freien sexuellen Entfaltung. Mir aber eine solche Gegnerschaft zu unterstellen ist völlig abwegig.

                      Manche nutzen es um gegen Schwule usw. zu wettern. (Ich frage mich immer wieder, warum es Lesben anscheinend umso vieles leichter zu gehen scheint als Schwulen.) Natürlich gibt es diese Menschen.

                      Deswegen muss man aber nicht ALLEN gegenüber aggressiv reagieren. Damit meine ich nicht Dich, Adrian.

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                  • Teta Epsilon sagt:

                    Um GOTTESWILLEN!
                    Ruby hat Einflüsse von Perl und an Perl war eine Transexuelle maßgeblich beteiligt!!
                    Nimm lieber eine redliche Programmiersprache wie Java!

                    Könntet ihr mir dass mal in Pascal erklären ?🙂

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          • Teta Epsilon sagt:

            „Ob Kindergartenkindern die Hintergründe der Transsexualität vermittelt werden, wage ich zu bezweifeln..“

            Die kleinen 5- 6 Jährigen, die von Kindergarten zur Grundschule bereits den den Umstig von Jungen zur Mädchen Rolle machen, scheinen sich dass schon viel besser vorzustellen zu können, als es viele Erwachsene, nebst dir, dass so können, fällt mir nur auf.

            Den kindlichen Widerstand gegen einen freieren, offen Umgang mit Paarung und Fortpflanzung, finde ich absurd. Warum soll man den Kindern nicht sagen dass Fortpflanzung und Paarung ein großartiges, beliebtes, aufregendes Spiel sind, ein Vergnügen vor allem dass andererseits der auch der Fortpflanzung dient. (Wenn man sich ganz doll liebt)

            Enttabuisierung durch Entmystifizierung

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            • St. Elmo sagt:

              Warum wird dabei aber Trans- und Intersexualität sowie Queer mit einbezogen,
              die ja nicht Sexualität im eigentlichen Sinne (also Hetero oder Homosexualität) sind
              sondern bei denen es doch zuerst um die eigene Geschlechtsidentität geht.

              Aber andere Sexualitäten wie z.B. Zoophilie, Nekrophilie, Objektophilie werden ausgeklammert?

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        • Kenshin sagt:

          Da muss ich bedingt zustimmen. Es gibt für alles einen Platz und eine Zeit. Und so lange für die meisten Kinder das andere Geschlecht noch komplett gleich oder doof ist sehe ich keinen Bedarf den Kindern das groß zu erklären. Das ist wohl unnötig. Aber selbst wenn die ihnen eine total gegenderte Ideologie auftischen bahnt sich die natürliche sexuelle Ausprägung früher oder später ihren Weg. Ich bin in der Hinsicht herrlich unskeptisch.

          Dass es verwerflich ist seine Ideologien Kindern aufzuschwatzen ist eine andere Sache. Von einem 14-16 Jährigen kann ich allerdings erwarten, dass er sich halbwegs sinnvoll mit dem Thema auseinandersetzen kann. Und wenn er das nicht kann, dann kriegt er halt jetzt schon das BILD-Abo auf Lebenszeit.

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          • wollepelz sagt:

            Ja, alles in seiner Zeit.

            Ich habe gerade ein anderes Papier gelesen, in dem von einer vorschulischen Erziehung keine Rede mehr ist.

            Dort wird mehr von weiterführenden Schulen gesprochen, was dann wiederum mehr Sinn macht. Auch wenn ein umschwenken auf die ausschließliche Vermittlung…

            …aber gut, dafür werde ich ja immer wieder als homophob dargestellt.

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    • Kinch sagt:

      Klassische Konstrukte wie die Ehe oder die heterosexuelle Partnerschaft scheint noch gar nicht ausformuliert zu sein.

      Ach; plöööötzlich wo es um Heterosexualität geht, isses ganz doll schlimm, wenn die nicht auf dem Lehrplan steht?

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      • Um fair zu sein; ein Kind, das in einer homo-partnerschaft aufwächst mit eltern, die nur homofreunde haben, das keinen fernseher besitzt und keine zeitschriften lesen darf UND dann noch in der schule was über homosexualität lernt könnte nicht wssen, dass heterosexualität existiert und OK ist, und eine schwere identitätskrise durchleben, wenn es sich ins andere geschlecht verliebt. oder schlimmer, es könnte sich anpassen und homosexuell leben obwohl es lieber ein hetero wäre.

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      • wollepelz sagt:

        Da Du ja immer noch dabei bist, Aggression gegen Homosexuelle zu schüren:

        Ja, es ist NICHT in Ordnung, wenn ausschließlich ANDERE sexuelle Spielarten behandelt werden. Bitte beachte: ausschließlich.

        Man kann nicht ausschließlich die Sexualität von zahlenmäßigen Minderheiten behandeln und die zahlenmäßige Mehrheit ausblenden.

        Das mache ich nicht als Veganer, nicht als Heavy-Metal-Typ, nicht als Langhaariger, das mache ich generell nicht als Mensch.

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        • Mal angenommen es wäre so, dass Heterosexualität komplett ausgeklammert würde (Was ich mir bei Sexualkunde z.b. schwer vorstellen kann, denn beim thema fortpflanzung ist es ja schon automatisch der fall), dann wäre das natürlich nicht OK.
          Aber mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist es, das man Heterosexualitt ausklammern kann? In jedem Buch kommen Heterobeziehungen vor, selbst in explizit „Queeren“ Büchern. In Biologie gehts um Männchen und Weibchen und in der Politik geht es oft genug um Mann-Frau Themen, ebenso wie in Religion.
          Es dürfte unmöglich sein, Heterobeziehungen auszuklammern, wohingegen ich mich nicht erinnern kann in der Schule je über Homosexualität geredet zu haben.

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          • wollepelz sagt:

            Dann sollte man sich fragen, warum alles mehr oder weniger ausformuliert ist, die Heterosexualität aber nicht.

            Genau da liegt ja einer meiner Punkte. Es geht doch nicht darum, dass wir alle anti-homphob sind und was wir denken.

            Es geht darum, was in den Plänen steht. Und da steht auch ganz klar „vorschulisch“ und „außerschulisch“. Ich finde Vermittlung von Ideologie immer sehr kritisch.

            Meinem Sohn erspare ich daher „Religion“ und er hat „Lebenskunde“.

            Es geht um die Gefahren, die über eine solche Vermittlung von Ideologie – es ist ja nichts anderes – einhergehen.

            Wir haben in der weiterführenden Schule Homosexualität angesprochen. Das war vor… …etwas längerer Zeit…😀

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            • „Dann sollte man sich fragen, warum alles mehr oder weniger ausformuliert ist, die Heterosexualität aber nicht.“
              Ich vermute weil es eben so selbstverständlich ist, dass man nicht extra darauf hinweisen wollte. Wir sind von Heterosexualität umgeben, wäre es da nicht albern zu sagen „Selbstverständich bringen wir den Kindern auch bei, dass es heterosexuelle Partnerschaften gibt“.
              Denkst du, es gibt irgendwen, der keine Heteros kennt oder keine Heteropartnerschaften?
              Und umgekehrt, denst du, es gibt Leute, die keine Homosexuellen im Bekanntenkreis haben und die Kinder kennen entsprechend keinen, der schwul/lesbisch ist?

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              • wollepelz sagt:

                Ihr merkt es gar nicht, dass über Eure „Toleranz“ eine ganze Ideologie verbreitet werden soll.

                Ich habe es versucht.

                Nehmt einfach das Papier des Bildungsplanes zur Hand und beachtet es kritisch, fernab der Debatte über die Toleranz gegenüber Sexualitäten.

                Falls ich es einmal anmerken darf:
                Ich habe kürzlich den Kontakt zu einer „Queer-Organisation“ bezüglich einiger Dinge gesucht. Nur mal so nebenbei.

                Manch einer erzeugt Aggression hier durch sein Auftreten. Auch solche Dinge sollte man in der Diskussion beachten und ein wenig mehr Sachlichkeit zulassen.

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              • wollepelz sagt:

                Ihr merkt es gar nicht, dass über Eure „Toleranz“ eine ganze Ideologie verbreitet werden soll.

                Ich habe es versucht.

                Nehmt einfach das Papier des Bildungsplanes zur Hand und beachtet es kritisch, fernab der Debatte über die Toleranz gegenüber Sexualitäten.

                Falls ich es einmal anmerken darf:
                Ich habe kürzlich den Kontakt zu einer „Queer-Organisation“ bezüglich einiger Dinge gesucht. Nur mal so nebenbei.

                Manch einer erzeugt Aggression hier durch sein Auftreten. Auch solche Dinge sollte man in der Diskussion beachten und ein wenig mehr Sachlichkeit zulassen.

                Gefällt mir

                • Beyogi sagt:

                  Ähm… du bist da ein bisschen paranoid. Lehrer sind übrigens keine Automaten und werden wahrscheinlich ohnehin das Hauptproblem dieses Plans darstellen.

                  „Also ich soll euch jetzt erzählen, dass Homosexualität normal ist. Die Bibel sagt aber das sei abnormal.“

                  Ich denke mal, das selbst im Falle dass dieser Bildungsplan nun die normale Sexualkunde aus dem Unterricht eliminiert (haha sehr wahrscheinlich), werden die Lehrer diese einfach weiter unterrichten. Die haben da nämlich so eine gewisse Freiheit…

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                  • wollepelz sagt:

                    Eben. Da liegt das Problem.

                    Es klingt alles nach Verschwörungstheorie, alles klingt paranoid.

                    Das Netzwerk von Medien, Feminismus, Universitäten und Wikipedia habe ich auch für eine paranoide Idee gehalten. Das Netzwerk existiert.

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                    • Beyogi sagt:

                      So verdammenswert das auch ist, bisher hat es offensichtlich die Mehrheit der Menschen noch nicht in einem Maße tangiert, dass sie dazu bringen würde etwas dagegen zu tun.

                      Im Ernst, glaubst du die Grünen überleben die nächste Landtagswahl wenn sie wirklich die Homoindoktrination veranstalten die du befürchtest?

                      Was deutlich wahrscheinlicher ist, ist dass die Petition jetzt dafür gesorgt hat, dass sich die Abgeordneten das noch mal ganz genau durchlesen, was da eigentlich für den Schulunterricht gefordert wird, die bescheuerten Teile rausstreichen und das Ding dann verabschieden mit der Aussage man lasse sich von Homophoben nicht vom Plan abbringen.

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                    • wollepelz sagt:

                      Ein letztes Mal:
                      Ich befürchte KEINE Homoindoktrination. Hört auf mir sowas zu unterstellen. Ich habe nichts gegen Homosexuelle, Transsexuelle oder sonstwen gesagt.
                      Okay: Ich habe etwas gegen Femininsten und Gendertheoretiker gesagt.

                      Sorry, außerdem musste ich mich heute darum kümmern:

                      http://www.nuklearsprengkopf.de/2014/01/beschneidung-kika-schau-in-meine-welt-beschneidungsfest/

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                    • Beyogi sagt:

                      Warum sagst du das dann nicht so?

                      Bisher hatte ich eher den Eindruck du würdest das für grundsätzlich unpassend halten weil die meisten Kinder bis ungefähr 10 asexuell sind. Ehrlich gesagt verstehe ich dein Problem damit nicht.

                      Gut, ich bin da auch misstrauisch, da mir bewusst ist aus welcher Ecke das ganze kommt, aber ich erwarte jetzt beim Toleranzunterricht keine Gefolgschaftsprüfung ala Genderstudies.

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                    • wollepelz sagt:

                      Ich will ja jetzt nichts sagen, aber Du hast KEINE Ahnung von Kindern.

                      Ich sprach von Kindergartenkindern, die zumeist asexuell sind. Mit 10 sind Kinder schon lange nicht mehr asexuell.

                      Dein Eindruck besteht anscheinend aus dem, was Du lesen WILLST, nicht was geschrieben wurde.

                      Du verstehst meine Worte anscheinend gar nicht. Ich bin jetzt endgülitg weg. Meine Worte werden hier aufgenommen, als würde ich in einer unverständlichen Fremdsprache reden.

                      Tschööööööööööööööö

                      ….ich muss mich um das große Thema der Beschneidung kümmern.

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                    • Beyogi sagt:

                      Vielleicht liegt das daran, dass du nicht auf den Punkt kommst? Was ich jetzt mitbekommen habe ist, dass dein 4 Jähriger Sohn nichts mit transsexualität anfangen konnte und du daraus schließt, dass das ganze Programm scheisse ist und sich sowieso nur mir unwichtigen Randgruppen auseinander setzt. Vielmehr solle sich die Familie um so etwas wie Tolleranz kümmern, weil wir ja alle wissen, wie tollerant die meisten Leute gegenüber Devianzen von der Normalität sind.
                      Oh und du traust dem Programm sowieso nicht über den Weg, weil das wohl aus der Genderecke stammt.

                      Also sollte ich jetzt auch der Meinung sein, dass „Zigeuner“ (Roma) abgeschoben oder ins Arbeitslager gehören, weil die ein „parasitäres, kriminelles, faules Pack“ sind. Die höchst tollerante Meinung von gewissen Familienmitgliedern von mir. Völkerverständigung ist schließlich sozialistische Gehirnwäsche.

                      Sorry, das Argument überzeugt mich nicht. Da traue ich selbst einem gegenderten Ministerium noch mehr als den Durschnittsfamilien. Die haben schließlich nichts gegen Schwule, aber diese sollen bloß nicht sichtbar sein.

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        • Kinch sagt:

          Ja, es ist NICHT in Ordnung, wenn ausschließlich ANDERE sexuelle Spielarten behandelt werden. Bitte beachte: ausschließlich.

          Also fassen wir zusammen: Ausschließlich Hetero: YAY! Auschließlich Homo: Buuuuhh. Sowohl Hetero als auch Homo: Totalitär! Wir werden alle störben!

          Hab‘ ich dein Weltbild ungefähr richtig zusammen gefasst?

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          • gracuch sagt:

            Sobald Heteros nicht die volle Aufmerksamkeit bekommen, fürchten sie sich um ihren Exklusivitätsanspruch. Ich kannte mal eine, die fühlte sich von den ganzen Regenbogenfahnen massiv belästigt!😀

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            • Kinch sagt:

              Wir finden es ja schon schlimm, dass es überhaupt das Wort „Hetero” gibt. Wozu? Es gibt doch schon das Wort „Normal”. Ich bin mich ja soooooooooo diskriminert.

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              • gracuch sagt:

                Weil ihr euch damit zu sehr schmeicheln würdet, ihr tickt nämlich alle nicht mehr normal😀 Und weil ihr Heten das genau wisst, müsst ihr so auf Teufel komm raus eure ‚Leitkultur‘ vor ’normalen‘ Homos schützen xD Die sind nämlich mittlerweile heiratwilliger als die Heteros xD

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          • wollepelz sagt:

            Du unterstellst mir ständig Dinge, die ich nie gesagt habe.

            Du bist einfach nur platt in Deiner Provokation oder einfach nur dumm. Such es Dir aus – beides ist nicht sehr schmeichelhaft für Dich.

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            • Kinch sagt:

              Neee, du, ich bin mir sicher, ich hab dich richtig zusammengefasst.

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              • wollepelz sagt:

                Ja, hast Du. Du hast nur meinen unsäglichen Schwulenhass vergessen, der sich daraus begründet, weil ich vor meiner eigenen unterschwelligen Homosexualität Angst habe.

                Ach so: Außerdem habe ich einen bösen Vaterkomplex und wollte meine Mutter schwängern.

                Füge das bitte noch zu Deinem Schwachsinn hinzu und wundere Dich nicht, wenn Leute negative Gefühle haben, wenn sie dir begegnen.

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          • Bellator Eruditus sagt:

            Kinch, die Vorstellung, die du hier gibst, ist selbst für deine Verhältnisse unterirdisch.

            Es geht wollepelz ganz offensichtlich NICHT darum, Formen der Sexualität ungleich Heterosexualität zu unterdrücken oder zu marginalisieren. Es geht ihm darum diese Information kindgerecht zu vermitteln.
            Und das bedeutet zunächst einmal:

            1. Kleinkinder, Vorschulkinder und jüngere Grundschüler sind mit diesen Informationen generell zu verschonen. Denn vorpubertäre Kinder können mit diesem Wissen nichts anfangen.
            Ausnahmen sind sinnvoll, wenn z.B. ein Kind sich darüber mokiert, dass sich zwei Männer geküsst haben. Dann sollte der Erwachsene mit den Schultern zucken und etwas sagen wie „Ja, manche Männer machen das.“. Thema durch.

            2. Dass Kinder zu Beginn der Pubertät GANZ andere Probleme haben, ganz andere Informationen benötigen.
            Da wäre zunächst einmal die simple Tatsache, das mit Körper etwas vollkommen natürliches passiert und dass es vollkommen normal ist, dass es bei den einen deutlich früher passiert als bei den anderen usw.. Hier wäre es viel sinnvoller, wenn die jeweiligen Lehrer die Zeit erhielten, dies den Frühentwicklern getrennt von den Spätentwicklern und auch den Jungen getrennt von den Mädchen zu erklären. Informationen wer mit wem was machen kann sind, freundlich gesagt, deutlich verfrüht solange man keine rechte Vorstellung hat, was mit einem selber passiert.

            3. Die Vermittlung der Tatsache, dass es außer der Heterosexualität weitere sexuelle Orientierungen gibt, kann getrost aufgeschoben werden, bis die Kinder nicht mehr von der schieren Tatsache der eigenen Sexualität verunsichert werden. Im Durchschnitt und pi*Daumen also wenn die Kinder 12 bis 14 Jahre alt sind.

            4. Und auch dann ist es nicht notwendig, sexuelle Praktiken im Detail zu schildern oder gar in Rollenspielen üben zu lassen. Viel wichtiger erscheint mir, den Kindern zu vermitteln, dass man nicht _alles_ machen _muss_ und nicht mit _jedem_ etwas machen _muss_ und das man auf youporn keine realistische Darstellungen von Sexualität findet, sondern Märchen für Erwachsene.

            Kurz: Zur Erziehung von _Kindern_ zur Toleranz eignen sich Merkmale wie Hautfarbe, Sprache oder religiöse/kulturelle Sitten viel besser als ausgerechnet die spätere sexuelle Orientierung.

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  5. Henning Veitgen sagt:

    In vielen besetzten/ unterworfenen Ländern durften die Einheimischen an Schulen nicht mehr in ihrer Sprache reden. Stattdessen wurde russisch oder chinesisch gelehrt und wer dagegen aufbegehrte, wurde, teils streng zum Tod, bestraft. Wer seine animistischen oder falschen Götter anbetete, wurde getötet oder umerzogen bis die Schwarte krachte. Wer Dialekt redete, wurde geschlagen oder in die Ecke gestellt. Wer die hochherrliche Führung des Königs, Hitlers oder Stalins anzweifelte, fand sich im Gefängnis, KZ/Gulag wieder. Heutzutage ist das gottseidank anders. Der Staat oder die Staaten in Europa sorgen dafür, dass jeder nach seiner Facon selig werden kann. Alle sind so gleich, gleicher waren wir Menschen nie. Ich, zum Beispiel, sehe ganz besonders aus wie Sie! Doch, auch die Nase. Und wer etwas anderes behauptet, der kann gerne ein Therapiezentrum am Stadtrand besuchen oder seine Einstellung zu Minderheiten in einem Containerdorf am Stadtrand diskutieren. Sei gleich oder Du bist gleich raus aus der toleranten Gesellschaft. Sei einfach nur Du – ansonsten warten unsere Fachkräfte auch Dich. Und sie kriegen euch alle.

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    • Ich habe keine Ahnung was du versuchst zu sagen.

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      • wollepelz sagt:

        Er spricht von einer Zwangsangleichung der Menschen, die zulasten der Individualität und die Meinungsfreiheit geht.

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        • Also ist er für die Vrstellung aller Sexualitäten? Weil eine Zwangsangleichung wäre es ja, nr über Heterosexualität zu sprechen, damit die „abweichenden“ Kinder schön wieder auf Linie kommen….

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          • wollepelz sagt:

            Kannst Du Dir vorstelleln, dass es bei der Kritik gegenüber dem Programm um etwas anderes als Homosexualität gehen könnte?

            Anscheinend nicht.

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          • Heinz sagt:

            Was Wolle sagen möchte, wenn ich ihn richtig verstanden habe, ist, dass unter dem Vorwand der Toleranz ggü. Schwulen andere Sachen (z.B. Pseudowissenschaften wie Esoterik oder Gender) u.Ä. eingeführt wird.
            Dass die Aufklärung sozusagen nur das Ablenkungsmanöver entsprechender Leute ist, mit dem sie sich einen Platz verschaffen.

            So abwegig ist der Gedanke auch nicht, wenn man bedenkt, wie Gender bei der Erweiterung von Art. 3 GG in die Präambel des entsprechenden Artikels geschmuggelt wurde.

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            • Kinch sagt:

              Also eeeignetlich hat gar keiner hier ein Problem damit, dass sexuelle Vielfalt an Schulen geleehrt wird. Nur leider würde unsere Zivilisation zusammenbrechen, weil dann könnte man ja auch Esoterik oder im Stechschrittmaschieren lehren.

              Deshalb ist man leider, wegen der Rot/Grünen Verschwörung der Homolobby dazu gezwungen, gegen die Bildungsreform Sturm zu machen. Pech liebe Homos, aber wenn ihr nicht so diabolisch wärt, könnte man euch ja tolerieren.

              Verstehe.

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              • Ganz ehrlich… Genderstudies oder ähnliches in der Schule würde ich auch nicht wollen. Diese Menschen sind gruselig.

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                • Kinch sagt:

                  Ja; Genderstudies sind esoterischer Quark, bzw. ne astreine Antiwssenschaft. (Oder ECHT gute Trolle^^). Es ist schon schlimm genug, dass es die in Unis gibt. Aber ich versteh‘ nicht so recht. Hab‘ ich was Gegenteiliges gesagt?

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                • Leszek sagt:

                  @ erzaehlmirnix

                  „Ganz ehrlich… Genderstudies oder ähnliches in der Schule würde ich auch nicht wollen. Diese Menschen sind gruselig.“

                  Sehe ich auch so.
                  Bislang kann anhand der sehr vagen Aussagen bezüglich des Bildungsplans m.E. allerdings kaum etwas Konretes dazu gesagt werden. Ich werde nicht versuchen eine an sich gute und sinnvolle Sache – pädagogische Maßnahmen zur Förderung von Toleranz gegenüber sexuellen Minderheiten – zu dämonisieren, auf Grundlage bloßer unbelegter Vermutungen.

                  Die Befürchtungen gehen ja z.T. in die Richtung: Es KÖNNTE sein, dass Genderisten den Bildungsplan zur Indoktrination nutzen, es KÖNNTE sein, dass pseudowissenschaftliche (vulgär)-poststrukturalistische Theorien dadurch Eingang in die Lehrpläne finden, es KÖNNTE sein, dass Genderisten versuchen das PC-Feindbild „weißer, heterosexueller Mann“ einzubringen etc. – könnte, könnte, könnte – aber alles nur vage Vermutungen.
                  Gäbe es für solche Dinge konkrete Hinweise oder Belege, würde ich es auch scharf kritisieren, zum gegenwärtigen Zeitpunkt erscheint mir eine prinzipielle Ablehnung des Bildungsplans auf Grundlage unbelegter Befürchtungen allerdings tendenziell eher als Logik des Paranoiden.

                  Es ist m.E. trotzdem durchaus sinnvoll bereits im Vorfeld deutlich darauf hinzuweisen, dass die Instrumentalisierung eines solchen Bildungsplanes durch die Gender-Ideologie problematisch und kritikwürdig wäre, aber ich halte es zum gegenwärtigen Zeitpunkt für falsch, den Bildungsplan wegen unbelegter Befürchtungen abzulehnen, da ich die Sache an sich – pädagogische Maßnahmen zur Förderung von Toleranz gegenüber sexuellen Minderheiten – für richtig und unterstützenswert halte.

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                • Robin Urban sagt:

                  Würde ich auch nicht wollen. Aber noch gruseliger finde ich die von einigen verbreitete Vorstellung, dass es sowas wie „Gender“ überhaupt nicht gibt, nur weil man die Gender Studies nicht mag. Hauptsache anti.

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                • Matze sagt:

                  Weiß nicht ob das hier schon verlinkt wurde, aber die Entwurf des Bildungsplan ist, wie Stadtfuchs richtig erkannt hat, seltsam:

                  http://www.kultusportal-bw.de/site/pbs-bw/get/documents/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/kultusportal-bw/Bildungsplanreform/Arbeitspapier_Leitprinzipien.pdf

                  Die meisten Inhalte sind dort in Tabellen untergebracht, nur alles unter den Punkten wie: „Zusätzlich zu berücksichtigen unter dem Gesichtspunkt der Akzeptanz sexueller Vielfalt“ findet sich nicht in den Tabelle, sondern wurde immer als zusätzlicher Punkt und in anderer Formatierung unter die Tabelle gesetzt. Ich finde den Gedanken, dass dieser Entwurf von einem Genderstudies-Sonderbotschafter Korrektur gelesen und dann um die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“-Punkte ergänzt wurden, nicht ganz abwegig.

                  Meinetwegen sollen die Kinder etwas über die Akzeptanz von sexueller Vielfalt lernen, aber warum soll das gleich fächerübergreifend geschehen (ist doch so oder nicht?). Was haben sexuelle Vielfalt mit Mathe, Physik, Chemie, Erdkunde oder Werken zu tun? Und das ist für mich ein Kennzeichen für die Genderstudies. Die behaupten ja auch das jede Wissenschaft einen Genderaspekt hat. Das ist Bullshit! Ich habe ich einige wenige „wissenschaftliche“ Genderstudies Studienarbeiten reingeschaut und irgendwie ist dort immer der weiße Mann an allem Schuld. Der benutzt (weiße) Schneemänner um Hausfrauen zu unterdrücken, ist Schuld am Klimawandel und an der Menopause. Die „Krise“ der Mathematik anfang des letzten Jahrhunderts war eigentlich eine Krise der Männlichkeit usw. Das ist alles andere als ergebnisoffen. Daher bin gegen die Weiterführung dieser Genderstudies. Die Idee dahinter, was ist angeboren was ist angelernt, ist schon interessant. Aber was diese „Wissenschaft“ zur Zeit produziert die ist einfach nur grottig schlecht und sollte nicht auch noch als Fakten verbreitet werden.

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                  • @matze
                    Damit ist sicherlich gemeint, dass Vorfälle, in denen die Kinder einen -phoben Aussetzer haben, direkt behandelt werden, dass alle Lehrer eine gewisse Vorbildung haben und damit umzugehen wissen, und nicht nur die, bei denen das Studienfach diese Vorbildung gibt.

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                • Heinz sagt:

                  Genau die holt man sich damit aber ins Haus hier ist es grob beschrieben:
                  http://www.danisch.de/blog/2014/01/20/die-fiese-rabulistik-der-claudia-roth/
                  ab Zeile 7

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        • gracuch sagt:

          Zwangsangleichung ist das, was ihr Homogegner betreibt. Individualität- aber nur solange man nicht homo-, bi-, trans-, inter- oder asexuell ist.

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          • wollepelz sagt:

            Ich stelle fest:
            Es werden auch hier direkt wieder Menschen, die sich GEGEN DAS PROGRAMM in Kindergärten aussprechen als Homogegner bezeichnet. Meinungsfreiheit nur solange sie durch die eigente Unwissenheit abgedeckt ist.

            Wenn Du wüsstest, wen du hier so über einen Kamm scherst, es müsste Dir peinlich sein.

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            • gracuch sagt:

              Ich sehe in deinen Argumenten keine Rationalität, also muss es sich dabei im internalisierte Homophobie handeln, ob du’s willst oder nicht.

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              • Beyogi sagt:

                Naja, er hat schon recht. Man muss asexuelle Kinder nicht über sexuelle Orientierungen aufklären. In dem Alter hatte ich überhaupt keine Ahnung wie „liebe machen“ funktioniert… Es hat schließlich seinen Grund dass Sexualkunde erst in der 5-6 Klasse gelehrt wird und nicht in der Grundschule.

                Was Transsexualität angeht sehe ich den Grund das nicht zu tun allerdings nicht. Es gibt ja durchaus Kinder mit abweichender Geschlechtsidentität und da für ein bisschen Tolleranz und Verständnis zu sorgen verhindert eine Menge Probleme später.

                Grundsätzlich könnte eine tollerantere und vor allem integrativere Kultur in Deutschland nicht schaden. Nur weil Leute anders (kulturell, sexuell, whatever) sind, muss man die ja nicht meiden und ausgrenzen. Das würde vielleicht auch mit der widerwärtigen Mobbingkultur an deutschen Schulen helfen.

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              • St. Elmo sagt:

                Und selbst wenn es Homophobie ist, wir leben in einer Demokratie da gibt es Meinungsfreiheit.

                Wenn die Mehrheit der Bürger der Meinung ist das Homosexualität ok ist und die Homosexuelle Minderheit besonderen Schutz bedarf ist das legitim aber dadurch
                hat sie (die Bevölkerungsmehrheit) nicht das recht eine andere Minderheit (die Minderheit die Homosexualität als nicht ok ansieht) zu diskriminieren.

                Aber genau das findet in der Presse und den Medien statt.

                Pluralität heißt Minderheiten zu Tolerieren und dazu zählen auch Minderheitsmeinungen egal wie veraltet, falsch oder dumm sie seien mögen.

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                • gracuch sagt:

                  Ooooh, die armen Homophoben werden ja so diskriminiert! *Tränchen wegdrück*

                  LGBTI Menschen haben einen Anspruch auf ihre Menschenrechte und auf Sichtbarkeit, unabhängig davon, was ein paar Ewiggestrige davon halten! Und es ist keine Diskriminierung anderer Meinungen, über Homophobie zu sprechen!

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                  • „Anspruch … auf Sichtbarkeit“ Wie das? Was hat das mit Menschenrechten zu tun? Wenn die „LGBTTI“ Leute nicht sichtbar sind, was solls? Oder mit Deinen Worten *Tränchen wegdrück*, wen jucken schon LGBITT-Tears? Sind die nicht auch nur Gummibärchensaft?

                    PS Homopobie ist auch so ein Wort. Erklärst Du Menschen die nicht Deiner Meinung sind zu krankhaft ängstlich, deren Meinung unbeachtlich ist?

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                    • gracuch sagt:

                      Ach, ich weiß doch, dass ihr Heten uns am liebsten im Schrank behalten wollt, aber das könnt ihr euch abschminken!🙂

                      Homophobie ist eine Ablehung glecihgeschlechtlich liebender Menschen, da brauchst du gar nicht so drumherum klamausern

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    • Adrian sagt:

      Ich frage mich immer wieder, ob es damals auch so einen dummdreisten Aufstand gegeben hat, als es darum ging, die Schulkinder dahingehend zu „indoktrinieren“, dass auch Schwarze und Juden Menschen sind.

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      • Man sollte Spaßehalber den Vorschlag bringen, in jedem Klassenzimmer eine Regenbogenflagge aufzuhängen.
        Ich wette, die, die gejammert und gezetert haben, als das gute alte Jesuskreuz von der Wand sollte, dass das doch keinen störe und überhaupt, wer es nicht mag soll doch wegschauen, jetzt die ersten wären, die gegen diese „Indoktrination!“ klagen würden^^

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  6. gracuch sagt:

    Einigen scheint es wohl nur ums Kindeswohl zu gehen, solange diese heterosexuell und cisgender sind. Es interessiert euch wohl keinen deut, dass homo- und bisexuelle Jugendliche vielleicht auch gerne aufgeklärt werden möchten, wie Safer Sex in einer gleichgeschlechtlichen Konstellation geht. Und diese irrationale Angst, dass Kindern „die Vorzüge der Homosexualität“ aufgezeigt werden könnten. Und wenn schon? Wenn ihr doch so tolerant seid, sollte es euch nichts ausmachen, wenn eure Kinder sich als bi- oder homosexuell outen. Dieses „Ich hab ja nichts gegen Homos und Transmenschen“ könnt ihr euch ansonsten sonst wo hinstecken.

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    • Silke Suck sagt:

      Vor allen Dingen, weil der „Ich hab ja nichts gegen …“-Satz gewöhnlich mit „aber“ und irgendwelchen abstrusen Unterstellungen weitergeht. Ich kann deine Frustration nachvollziehen.

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      • gracuch sagt:

        Dahinter steckt meist nichts anderes als heiße Luft. Diese Sendung von quer zeigt das wunderbar auf http://www.youtube.com/watch?v=2dXARZfuYmk😀

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        • Silke Suck sagt:

          Danke! Den hatte ich noch nicht gesehen🙂

          Wie oft hab ich schon gehört, „ich hab nix gegen Schwule, solange sie mich in Ruhe lassen.“ Ich antworte dann gerne, „ich hab nix gegen Heteros, solange sie mich in Ruhe lassen“, frage nach, wie oft sie schon von Schwulen angegraben wurden und erzähle ein bisschen darüber, wie oft ich von Heten angegraben werde *g*

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          • gracuch sagt:

            Heteros sind manchmal echt peinlich xD Man kann hier ja schon fast von einem Krankheitsbild sprechen, bei der irrationalen Angst vor Homosexuellen. Und Phobien lassen sich doch normalerweise heilen, oder?

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              • Adrian sagt:

                LOL, der ist gut😀

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              • gracuch sagt:

                Bei einigen stimmt es aber durchaus, bei anderen sehe ich aber durchaus Symptome, die kennzeichnend für eine Phobie sind ^^

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                • Kenshin sagt:

                  Na jetzt wird’s dämlich. Nein, ich möchte nicht von einem Homosexuellen angegraben werden. Ich finde das schmeichelhaft, aber es ist mir einfach unangenehm. Und Homoerotik finde ich auch nicht schön. Ich will das nicht verbieten oder anderen vermiesen, aber ich mag das halt nicht.
                  Ich möchte auch keinen Käse essen. Ich möchte ihn auch nicht riechen. Käseesser schätze ich aber deshalb nicht gering. Ich bin einem Käseesser gegenüber nicht negativ eingestellt. Aber ich mag es eben auch nicht, wenn mir jemand ungefragt Käse unter die Nase hält. Das ist zwar nett von ihm (ich meine er bietet mir etwas an, das er sehr zu mögen scheint), aber ich kann nichts dafür, dass ich den „Duft“ als „Gestank“ empfinde. Ich hab auch kein Problem, dass das verkauft wird und es Werbung dazu gibt.

                  Da aber die aller meisten Menschen Käse essen muss ich mich damit abfinden, dass es eben mal vorkommt, dass jemand Käsesoße zu seinen Nachos bestellt. Dann setze ich mich entweder dazu und ertrage es oder sage ihm ich komme nach, wenn er die Soße weg hat.

                  Als homosexuelle Frau die das nicht schon auf die Stirn tätowiert hat, angegraben zu werden ist statistisch so wahrscheinlich, dass man sich eventuell damit abfinden sollte. Als Mann von einem homosexuellen Mann angemacht zu werden ist so ungewöhnlich, dass man sich da nicht sofort daran gewöhnt. Ich denke daraus einen Vorwurf zu machen ist billig. Auch unter dem Deckmantel der Satire.

                  Der „ich hab ja nichts gegen, aber“ Satz ist durchaus akzeptabel. Genau dann, wenn man abgrenzen möchte, dass man nichts gegen eine Gruppe hat, aber ein Einzelfall oder ein Randphänomen, der/das damit abgegrenzt wird, als störend empfindet. „Ich habe ja nichts gegen Käseesser, aber Milbenkäse geht mir zu weit“. Wo ist in diesem Satz das Problem? Ich habe ja nichts gegen meine Eltern, aber als die Gestern die Käseplatte herausgeholt haben, ohne mich vorzuwarnen, hat mich schon gestört. Es kommt immer darauf an, wie man es anstellt und diese Art der Abgrenzung kategorisch zu verdammen ist engstirnig.

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                  • gracuch sagt:

                    „Ich hab ja nichts gegen heterosexuelle Männer, aber sie sollen ihre Drecksgriffel gefälligst bei sich behalten!“ Etwa so?🙂

                    Homosexuelle trauen sich mittlerweile nicht einmal, jemandem in einem Gay Club anzusprechen, weil ihr Heteros schon da rumlungern müsst.

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                    • Kenshin sagt:

                      Weisst du was, ich habe nicht mal damit ein Problem. Klingt für mich jetzt nicht Heterophob, obwohl du allgemein etwas gegen Heteromänner sagst.

                      Wenn ich in einen Schwulenclub gehen würde und michdarüber aufregen würde, von Männern angemacht zu werden, müsste ich mir schon schwere Sorgen über meine eigenen logischen Denkfähigkeiten machen. Das ergibt keinen Sinn. Es beschwert sich ja auch keiner beim Italiener, dass die Pizza haben.

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                    • gracuch sagt:

                      Eben, für euch Heteros ist die Wahrscheinlichkeit, von einem Homo auf der Straße angegraben zu werden, so gering, dass es an Paranoia grenz, davor Angst zu haben.
                      Und solange es sich nicht um sexuelle Belästigung handelt, kann man immer noch sagen: „Es schmeichelt mir, aber ich bin nicht von deinem Ufer.“

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                    • Kenshin sagt:

                      Du kannst nicht sagen, dass ein Problem keines ist, weil es jemand anders schlimmer hat. Wenn der Fußballstream Probleme mit dem buffern hat könnte ich weinen. Da macht es das Wissen, dass gerade auf der Welt jemand als Kindersoldat fällt nicht besser für mich.

                      Wobei, natürlich kannst du das sagen, aber wie groß ist der Nutzen davon? Empfindet es die Gegenseite dann weniger als Problem? „Boah, es gibt in meiner Größe nur hässliche BH’s!“ „Sei doch froh, dass du große Brüste hast, andere haben gar keine!“. Geht es der üppig behängten Dame jetzt besser? Nein.

                      Dann darf man glaube ich auch unbegründet Angst vor homosexuellen Anbandelversuchen haben, auch wenn es anders herum deutlich häufiger vorkommt.

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                    • IULIUS sagt:

                      Wobei manche nicht gerade unaggressiv sind…

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    • cisgender! Da weiß man doch gleich um was es eigentlich geht. Um die Implementierung von Gender. Und dieser Bildungsplan will in jedem „Geschäftsfeld“ gefälligst Homosexuallität berücksichtigt sehen, ganz wie Gender. Die wollen auch das Geschlechterthema in jedem Lebensbereich berücksichtigt sehen.

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      • gracuch sagt:

        Entschuldige, dass ich für ungebildete Cissexuelle einen wissenschaftlich korrekten Begriff, der Menschen ohne Geschlechtsdysphorie bezeichnet, verwendte, statt sie wie gewünscht als ’normal‘ zu bezeichnen, weil das eine transphobe Formulierung beinhaltet. Aber ich bin ja auch einfach nur hetero- und cisphob🙂

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        • cisgender ist alles mögliche, nur nicht wissenschaftlich korrekt! Geder ist nämlich keine Wissenschaft. Deine Überheblichkeit in Form von „ungebildete Cissexuelle“ ist typisch für Gendersens und teilweise auch für diesen Bildungsplan, der wie ich befürchte durch solche Gender-Gebildeten wie Du es bist mit Leben gefüllt werden soll.😦

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          • gracuch sagt:

            Cis ist das Gegenteil von trans- und wurde als Gegenstück zu Transgender eingeführt, um nicht zwischen ’normaler‘ Geschlechtsidentität und ‚abnormaler‘ zu unterscheiden. Aber das geht ja Leuten wie dir nicht in den Kopfrein, weil euch euer binäres Weltbild gut in den Kram passt.

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            • Du weißt über mein Weltbild nix. Binäres Weltbild! Gehts noch ne Nummer steiler?

              Was cis, bzw cisgender bedeuten soll weiß ich sehr wohl. Nur deswegen und wegen Deiner Behauptung wird es nicht zu einem wissenschaftlichem Begriff. Nur weil wir beide wissen was ein Blödmann ist, wird der Blödmann doch nicht zum wissenschaftlichem Fachbegriff.

              Teilweise werden Texte an Unis nicht angenommen oder geprüft, wenn diese nicht in „geschlechtergerechter Sprache“ abgefasst sind. Ob diese Texte gut oder schlecht sind interessiert dann ja schon nicht mehr. Aus solchen „Wissenschaftsecken“ kommt sowas wie cisgender und wohl auch teilweise dieser Bildungsplan.

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              • gracuch sagt:

                hast du dann eine Alternative zu ‚cis‘? Und nein, ’normal‘ ist keine Alternative😀

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                • IULIUS sagt:

                  Normal ist mit Sicherheit eine alternative. wobei normal ein flexibler sich anpasender Begriff ist.

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                  • gracuch sagt:

                    *facepalm* nur weil du vielleicht keine Wertung hinter dem Wort ’normal‘ verstehst, heißt es nicht, dass andere das genauso tun. Transphobe zum Beispiel verstehen cis als höher wertiger als trans, weil das andere häufiger auftritt.
                    Wenn man schon die anderen als trans bezeichnet, haben Transmenschen ebenso das Recht, die anderen als cis zu bezeichnen.

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                    • IULIUS sagt:

                      Arschloch, selber Arschloch. War mein erster Gedanke bei Deinem Absatz.

                      Du bist der Meinung, weil Du irgendwie, aber passend bezeichnet wirst muß jetzt jeder andere auch irgendwie, notfalls auch unpassend bezeichnet werden?

                      Wie Du schon selber feststelltest, es geht dabei nicht um das „normal“ sondern um das Ego.

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                    • gracuch sagt:

                      Was findest du denn als cis unpassend? Findest du es auch unpassend, als heterosexuell bezeichnend zu werden, weil du lieber als ’normal‘ bezeichnet werden möchtest?

                      Es fehlt den meisten Kommentatoren hier an Empathie für Trans- und Intersexuelle, stelle ich fest, und fühlen sich diskriminiert, weil man ihnen ein Label aufdrückt wie es mit Tranmenschen machen.

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                    • IULIUS sagt:

                      „weil man ihnen ein Label aufdrückt wie es mit Tranmenschen machen. “

                      Und wieder…
                      Was heißt Label? Das Label drückst Du Dir in dem Moment selber auf, in dem Du der Meinung bist andere irgendwie bezeichnen zu müssen. Damit wertest Du Dich selber ab.

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                    • gracuch sagt:

                      Wieso wertet man sich mit einem Label ab? Ich finde es okay, bisexuell zu sein, und ich habe auch nichts dagegen, als cisgender bezeichnet zu werden. Denn cis als Geschlechtsidentität bedeutet ja: man identifizierrt sich mit dem Geschlecht, welches einem bei der Geburt zugeordnet wurde. Meine Genitalien und (denke ich zumindest) mein Chromosomensatz entsprechen also mit meinem gefühlten Geschlecht.

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                    • @IULIUS ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht was daran schlimm ist, wenn man der Sache (sich mit dem Geschlechtsteil/Chromosomensatz identifizieren) einen Namen gibt.
                      Ich bin cis. Und hetero. Ist doch einfacher als zu sagen „Ich bin nicht-transsexuell und ich bin nicht-homosexuell“ – zumal das darüber hinaus doof ist, denn „nicht-transsexuell“ kann ja auch bedeuten, das man intersexuell ist. Also warum sollte cissexuell nicht ebenso als Begriff existieren?

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                    • „Es fehlt den meisten Kommentatoren hier an Empathie für Trans- und Intersexuelle, stelle ich fest, und fühlen sich diskriminiert, weil man ihnen ein Label aufdrückt wie es mit Tranmenschen machen.“

                      Du redest einen Blödsinn! Gender- FeministInnen- Sprech nicht zu verwenden hat doch nix mit Gefühlen zu schaffen!

                      CIS ist ein Wort aus der Genderwortküche und Du verwendest es eindeutig als politisches Statement. Du willst mit der Anerkennung Deiner Sprachregelungen die Anerkennung Deiner Meinung erzwingen. Du willst die DefMa im Diskurs haben und wahrscheinlich haben sich Gendersens das auch so beim Bildungsplan gedacht. Kritik soll verboten werden und unmöglich gemacht werden.

                      Was machst Du eigentlich, wenn ich mich durch die Verwendung von feministischen Schmähworten diskriminiert fühle? Verwendest Du Deine abwertenden Worte weiter für mich und im Gespräch mit mir ? Oder sprichst Du mir plötzlich hier die DefMa ab?

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                    • Boah, dieses Cis-Gedöns ist jetzt echt albern. Ich bin auch kein Anhänger von Genderstudies und finde „cis“ äußerst praktisch. Es ist halt der einzige Begriff, der existiert für diese Bedeutung.
                      Ich finde es eher abwertend den Cissexellen gegenüber, wenns für ales einen Begriff gibt, nur nicht für die statistische Mehrheit. Ich will nicht in Diskussionen sagen „Hi, ich bin nicht-transsexuell und nicht-intersexuell.“ Wäre ja genauso albern als gäbe es Heterosexualität als Begriff nicht und ich müsste immer sagen „Ich bin nicht Bi- oder Homosexuell“.

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                    • gracuch sagt:

                      Mimimi, ich fühle mich durch die Bezeichnung cis diskriminiert, weil ich Trans- und Intersexuelle damit nicht mehr als ‚anders‘ und ‚abnormal‘ bezeichnen kann…
                      Umgekehrte Diskriminierung gibt es übrigens nicht!😀 Surprise!

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                    • IULIUS sagt:

                      „@IULIUS ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht was daran schlimm ist, wenn man der Sache (sich mit dem Geschlechtsteil/Chromosomensatz identifizieren) einen Namen gibt.“

                      Das ist doch nicht wirklich das Problem, obwohl man noch Begriffe erfinden muß für ich habe keine Masern um Menschen zu unterscheiden, die Masern haben, dann muß man noch einen Begriff finden, die zwar Windpocken haben, aber keine Masern etc…

                      Ich muß ihn ja nicht benutzen. Ich benutze im Normalfall auch den Begriff Transgender nicht, wenn ich eine andere Person bezeichne. Das machen die betroffenen Personen selber.

                      Das Problem ist die Begründung für den Begriff. Weil es für Transgender gibt muß es auch einen Gegenbegriff geben. Wo steht das?
                      Oder ich fühle mich von dem Begriff Transgender ausgegrenzt, darum muß es einen Begriff geben, der die „normalen“ anders bezeichnet. Hier würde ich, wenn es sich nicht gerade um einen Spleen handelt eher eine Therapie vorschlagen, um das Selbstbewußtsein zu stärken, jedenfalls wenn die Person das an dem Wort festmacht.

                      Im Allgemeinen gibt es für spezielle Dinge auch spezielle Bezeichnungen, ohne daß es Gegenbezeichnung außerhalb von Verneinungspräfixen gibt. Sonst müßte man für jeden erdenklichen Schwachsinn ein Gegenbegriff erfinden.

                      Wir unterhalten uns von einer Peson unter 100 – 1000 Menschen oder? Da interessert es mich natürlich brennend, wer nicht-Transgender ist…

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                    • Beyogi sagt:

                      Julius hat recht. Transsexualität und Homosexualität ist unnormal. Das muss man letzten Endes anerkennen. Aber das ist auch nicht das Problem. Das Problem sind die Leute die in ihrem regressiven Tribalismus aus „unnormal“ „Pervers“, „Wiedernatürlich“ und „Verdammenswert“ machen.

                      Die harmlosere Variante davon ist das: „Ich habe nichts gegen… , aber.“
                      Die üblere ist, wenn diese Leute dann ausziehen die „anderen“ zu vertreiben oder zu ermorden.

                      @IULIUS: Das Ziel dabei ist es eben Transsexualität oder Homosexualität auf die selbe Stufe wie Rote Haare und Albinismus zu bewegen. Es kommt vor, es ist komisch aber Leute dafür zu verbrennen oder zu Arzneimitteln zu verarbeiten (passiert wirklich heute noch mit Albinos in Afrika) gilt in zivilisierter gesellschaf als barbarisch und unvertretbar. Im Gegensatz dazu wird sich wahrscheinlich die hälfte der Leute nicht schämen sich öffentlich vor transsexuallen zu ekeln oder diese „nichts gegen homos, aber…“ Sprüche zu bringen.

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                  • Silke Suck sagt:

                    http://gegenteile.net/normal.html

                    Damit wissen wir ja, was du über trans denkst.

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                    • IULIUS sagt:

                      Ich halte fest, normal ist ein IQ zwischen 85 und 115. Jeder mit einem IQ über 115 ist demnach verrückt.

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                    • Leszek sagt:

                      @ kinch

                      Zum Thema Heterophobie gibt es sogar ein Buch von einer kritischen Feministin:

                      Daphne Patai – Heterophobia: Sexual Harassment and the Future of Feminism

                      http://www.amazon.de/Heterophobia-Harassment-Politics-American-Intellectual/dp/0847689875/ref=la_B001ITTMBK_1_2_bnp_1_har?s=books&ie=UTF8&qid=1390123872&sr=1-2

                      Und ansonsten musst du dir doch nur vorstellen, du würdest dich als „weißer, heterosexueller Mann“ aus irgendwelchen Gründen in einer politisch korrekten, von radikalem Gender/Queer-Feminismus und Critical Whiteness geprägten Subkultur bewegen.

                      Eine solche Subkultur wäre potentiell ein interessantes Forschungsobjekt für eine soziologische oder ethnologische oder sozialpsychologische Untersuchung über eine Subkultur, deren Ideologie und Wertesystem mehr oder weniger stark von Misandrie, Heterophobie und anti-weißem Rassismus geprägt ist. Ähnlich wie in den Texten solcher Leute, das PC-Feindbild des „weißen, heterosexuellen Mannes“ z.T. eine wichtige Rolle spielt, würden sich bei der Erforschung von Einstellungen und Interaktionen von Mitgliedern einer radikalen PC-Subkultur sicherlich viele Beispiele für undifferenzierte und verallgemeinerte feindselige Einstellungen und Verhaltensweisen gegenüber Weißen/Heterosexuellen/Männern finden, die, würden sie gegen andere Menschengruppen gerichtet, eindeutig als diskriminierend bezeichnet und scharf verurteilt würden, im Kontext der irrationalen PC-Ideologie aber als erlaubt erscheinen.

                      Es ist eine ähnliche Strukturlogik wie im klassischen Antisemitismus: Die Juden haben alle Macht und sind an allem schuld!
                      Die weißen, heterosexuellen Männer haben alle Macht und sind an allem schuld!

                      Mit klassischen linken Denken hat das überhaupt nichts zu tun, es ist eine lächerliche und primitive Sündenbockideologie, die von strukturell-soziologischer Staats- und Kapitalismuskritik ablenkt, einer von der herrschenden Kapitalistenklasse gewünschten teile-und herrsche-Funktion in die Hände spielt und die Linke der Mehrheitsbevölkerung entfremdet – denn mit linken Gruppen, die von irgendwelchen Schwachköpfen geprägt sid, die ständig Definitionsmacht für sich beanspruchen, Privilegienreflektionen einfordern, auf überflüssigen Sprachverkomplizierungen bestehen, die sexuelle Freiheit zerstören wollen etc. will die Durchschnittsbevölkerung verständlicherweise nichts zu tun haben.
                      Man schleuse nur gegenügend solcher PC-Spinner in alle möglichen linken Gruppen und Organisationen und die gesamte Linke verwandelt sich in eine radikale PC-Subkultur ohne Anschlussfähigkeit an die Mehrheitsbevölkerung. Darum wird´s von der herrschenden Klase gefördert.

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                    • Leszek sagt:

                      @ gracuch

                      „Das Knutschverbot für Heteros war eine kurze Episode der Mädchenmannschaft.“

                      Das stimmt so nicht. Der Blödsinn ist schon Monate vorher auf dem Blog von sanczny propagiert worden:

                      http://sanczny.blogsport.eu/2012/07/24/kussen-verboten-kiss-kiss-bang-bang-oder-critical-hetness/

                      „Ob du’s glaubst oder nicht, es nicht nicht das große Thema im Feminismus“

                      Es ist aber ein Beispiel von vielen für extreme Sexualfeindlichkeit im radikalen Feminismus.

                      „, es sind Antifeministen, die diesen Artikel der Mädchenmannschaft immer wieder rauskramen.“

                      Ich bin kein Antifeminist, sondern Anti-Radikal-Feminist. Der Critical Hetness-Schwachsinn ist übrigens auch auf Indymedia und in der Konkret kritisiert wurden – beide nicht für „Antifeminismus“ bekannt:

                      http://www.konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/das-gelebte-nichts.html

                      „Und wie gesagt, das ‘Knutscherbot’ war ein hypothetischer Gedankengang der Autorin, das Knutschverbot, welches uns Heteros auferlegen, ist Realität.“

                      Dieser „hypothetische Gedankengang“ war nur leider ernst gemeint und stellt daher ein Beispiel für Heterophobie dar.

                      „Und ich stimme dir zu, dass ein generelles ‘Knutschverbot’ niemandem dienlich ist, aber von ‘Heterophobie’ zu sprechen finde ich unangebracht, da dies die realen Machtverhältnisse ignoriert.“

                      Nein, der Versuch Diskriminierung so zu definieren, dass diese zwangsläufig vom Bestehen von Machtverhältnissen abhängig sei, ist der Versuch solche Diskriminierungen zu verschleiern, die nicht ins beschränkte vulgär-postrukturalistisch-politisch korrekte Weltbild passen.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Nein, der Versuch Diskriminierung so zu definieren, dass diese zwangsläufig vom Bestehen von Machtverhältnissen abhängig sei, “

                      Eins habe ich gelernt, Menschen die permanent die (meist angeblichen) Machtverhältnisse anderer anprangern sind genau diejenigen, die über ihre Macht andere Menschen unterdrücken oder unterdrücken wollen.
                      Im Grunde ist das nur eine üble und gefährliche Art von Manipulation.

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                  • @emn

                    „Umgekehrte Diskriminierung gibt es übrigens nicht! Surprise!“

                    An dieser Erklärung kannst Du schon erkennen aus welcher Ecke das kommt. Aus diese Ecke kommt auch das cis-Wort und teilweise der Bildungsplan.

                    Diese Leute meinen ernsthaft Männer, WHM zumal, könnten nicht von zB Frauen diskriminiert werden. Daher brauchten (Hetero)_Jungen auch keine Förderung, sondern Mädchen. Oder ich würde nicht diskriminiert werden können (weil eben WHM?), hätte dementsprechend auch keine DefMa. Was dann noch im Ton der Freude verkündet wird.

                    Soviel zu dem Toleranzgelabere. Ich halte mich für sehr tolerant, was Du vielleicht bestätigen kannst. Nur diese machtgeilen Gendermainstreamer mag ich nicht uA an Bildungsplänen rumspielen sehen. Es würde mich nicht wundern wenn sich hier einige Maletears-SäuferInnen austoben.

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                    • gracuch sagt:

                      Dann erzähl mir mal, wie oft du auf offener Straße vrprügelt worden bist, weil du cis und hetero bist? Wird wohl nicht so häufig vorgekommen sein, hm?

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                    • Du hast behauptet, daß es eine solche Diskriminierung nicht geben könne. Jede Wahl einer Gleichstellungsbeauftregten zeigt das Gegenteil. Männer dürfen nicht mitwählen, nur weil sie Männer sind.

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                    • Nick sagt:

                      “Umgekehrte Diskriminierung gibt es übrigens nicht! Surprise!”

                      Selten so ein unsinniges Dogma gelesen. Hat sich das auch so ein Pietist ausm Ländle ausgedacht, oder war das jemand, der von Kindesbeinen an von US-Evangelikalken geisig drangsaliert wurde?

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                    • Leszek sagt:

                      @ gracuch

                      „Umgekehrte Diskriminierung gibt es übrigens nicht!“

                      Doch – selbstverständlich kann es die geben.
                      Die lächerliche pseudo-emanzipatorische PC-Ideologie mit ihren absurden Definitionen, wer diskriminiert werden kann und wer nicht, hat bald ausgespielt.
                      Zurück zu universalistischer Moral und allgemeinem Humanismus!

                      Und hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack, den ich anlässlich der Critical Hetness/Knutschverbot-Debatte in einem Kommentar bei Robin schrieb:

                      http://robinsurbanlifestories.wordpress.com/2013/04/11/knutschverbot-eine-absolut-logische-durchfuhrbare-und-uberhaupt-nicht-beschissene-idee-hust/#comment-746

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                    • gracuch sagt:

                      Hier wird das labeln einer Personengruppe, die die statistische Mehrheit in der Gesellschaft bilden, als Diskriminierung bezeichnet, weil diese Personengruppe sich dadurch nicht mehr durch ein ‚Othering‘ von LGBTI+ Personen als ’normal‘ und ‚höher wertig‘ definieren kann. Dieses mimimi auch nur im entferntesten mit dem Gleichzusetzen, was LGBTI+ Menschen erleben müssen, lässt mir die Galle hochkommen.

                      @Leszek: dieses ‚Knutschverbot‘ für Heteros finde ich albern, da es nicht zur Akzeptanz von homophilen Liebesbekundungen in der Öffentlichkeit beiträgt. Da sich aber mehr Heteros über dieses hypothetische Knutschverbot echauffierten als über die ständig von Homophoben gebrachte Leier „Ihr Homos sollt gefälligst eure Neigung für euch behalten, mir wird kotzschlecht, wenn ich euch knutschen sehe!!!!“ ist sehr bestätigend dafür, wie weit das Ally-Dasein von Heteros reicht. Bloß nicht das eigene Privileg hinterfragen, und wenn man auf diese hingewiesen wird, einfach ‚Heterophobie‘ schreien!

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                    • Dass sich mehr heteros über eine extremfeministische sache empören als über alltägliche homophobie halte ich für unrealistisch. die paar leute, die es gelesen haben, fanden es hat bescheuert.

                      ich habe z.b. schon mehrere artikel zur homophoben behaltet-es-für-euch leier geschrieben und keinen zum knutschverbot. aber ich finde das knutschverbot unglaublich dämlich. ich rege mich meist mehr über die idiotien von leuten auf, die sich für besonders reflektiert halten, als über die idiotien von idioten^^

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                    • gracuch sagt:

                      Das Knutschverbot für Heteros war eine kurze Episode der Mädchenmannschaft. Ob du’s glaubst oder nicht, es nicht nicht das große Thema im Feminismus, es sind Antifeministen, die diesen Artikel der Mädchenmannschaft immer wieder rauskramen. Und wie gesagt, das ‚Knutscherbot‘ war ein hypothetischer Gedankengang der Autorin, das Knutschverbot, welches uns Heteros auferlegen, ist Realität.

                      Und ich stimme dir zu, dass ein generelles ‚Knutschverbot‘ niemandem dienlich ist, aber von ‚Heterophobie‘ zu sprechen finde ich unangebracht, da dies die realen Machtverhältnisse ignoriert.

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                    • ich hatte ja schon in einem anderen kommentar grade ausgeführt, warum ich das mit den machtverhältnissen nicht sinnvoll finde… der müsste irgendwo hier in der nähe sein.

                      rein hypothetisch: ich bin mit 4 lesben unterwegs und die 4 machen ständig witze über heteras. in dem moment habe ich keine heterosuperkräfte sndern fühle mich ähnlich unwohl wie umgekehrt (natürlich wäre das gefühl umgekehrt vermutlich wesentlich schlimmer weil man weiß, dass das keine einzelepisode ist sondern in eine dauerhafte wunde schlägt… ich meine jetzt daher lediglich die situation, dass man sich aufgrund eines bestimmtn merkmals für das man nichts kann von anderen scheiße behandelt fühlt).
                      anstatt jetzt aber eine diskussion über machtverhältnisse und umgekehrte diskriminierung vom zaun zu brechen fände ich es halt sinnvoller einfach zu sagen „es ist immer scheiße jemanden wegen seiner sexualität schlecht zu behandeln“

                      aus persönlicher erfahrung kann ich sagen, dass ich zutiefst mitleid hatte mit einer sehr schlanken essgestörten, die sich grade getraut hatte mal im shirt rauszugehen und ein „ih, ist ja eklig, friss mal was!“ vom nachbartisch hören musste. obwohl sie als dünne person dem ideal entspricht und ich als dicke person mehr diskriminierung erfahre, tat ihr das in dem moment genauso weh als hätte mir jemand „ih du fette sau, friss mal weniger“ nachgerufen. Ihren Schmerz jetzt „aufzurechnen“ und ihr unter die nase zu reiben, dass sie ja wohl trotzdem viel privilegierter ist as ich, finde ich da einfach unnötig.

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                    • gracuch sagt:

                      Bleiben wir mal beim Beispiel Heteros/Homos. Es ist nunmal so, dass Heteros mehr Rechte haben als Homos, und dass Heteros als Mehrheitsgesellschaft die Macht haben, Homos Rechte zu geben oder nicht. Wenn also Homos Witze über Heteros machen, meistens um ihren Frust übe die bestehende Ungerechtigkeit rauszulassen, dann ist das Schlimmste, was den Heteros dabei passieren kann, dass sie in ihren Gefühlen verletzt werden. Wenn aber Heteros (meist sehr sexualisierte) Witze über Homos machen, festigt man damit bestimmte Stereotype über Homos und spricht ihnen zum Beispiel das Recht ab, Kinder zu erziehen. Ich habe schon oft von Heteros hören müssen: „Wenn ihr nicht netter zu uns seid, bekommt ihr keine Rechte!“, als ob Menschenrechte nur besonders freundlichen Menschen gewährt werden dürfen.

                      Es ist nett, wenn Leute Witze über einen erzählen, nur weil man zu einer bestimmten Gruppe gehört. Aber wenn es sich nur um Witze handelt, sollte man drüber stehen. Denn du wirst wohl nie in die Situation kommen, in der du verprügelt, beschimpt und bespuckt wirst, nur weil du händchenhaltend mit deinem Mann durch die Straße läufst.

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                    • Das Argument mit „Das schlimmste was XY passieren kann sind ein paar verletzte gefühle“ habe ich schon öfter gehört und ich finde es halt einfach nicht legitim. Es relativiert ja nicht nur die Heterogefühle sondern genauso die verletzten Homogefühle. „Ach so, nur ein paar Leute, die dich wegen deiner Sexualität ärgern… hey, ist ja nicht so als hätten sie WIRKLICH was gemacht, steh doch drüber!“
                      Warum nicht sagen, dass es immer scheiße ist, Leute wegen ihrer Sexualität scheiße zu behandeln und dass das Homosexuellen wesentlich, wesentlich häufiger und schlimmer passiert?

                      Ich finde dieses „umgekehrte Diskriminierung gibts nicht“ hört sich immer wie eine Legitimation an, auch mal scheiße sein zu dürfen. Weil hey, wenn ein Homosexueller über einen Hetero ablästert ist das ja nur um mal den ganzen Diskriminierungsfrust abzulassen.

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                    • gracuch sagt:

                      Ich kann vollkommen drüber stehen, wenn ein Schwarzer Witze über Weiße macht. Wieso? Weil ich weiß, dass er damit Frust abläßt, und sich diejenigen, die sich eben nicht rassistisch verhalten, diesen Schuh nicht anzuziehen brauchen. Wenn ich darüber ärgern würde, dann müsste ich mir vielleicht Gedanken darüber machen, ob die Dinge, die er in seinem Witz erzählt, nicht auf mich zutreffen.

                      Ich habe mal in meinem Freundeskreis gewitzelt: „Wenn sich mein Kind eines Tages als hetero outet, kommt es ins Heim!“. Meine Freunde wussten, dass ich mich damit eher über die Rhetorik intoleranter Heteros lustig machen als dass ich wirklich jemanden dafür verurteilen würde, dass dieser heterosexuell ist.

                      Wie gesagt, Heterophobie mit Homo- und Transphobie gleichzusetzen ist respektlos gegenüber denen, die Gewalt erfahren, von ihren Familien verstoßen werden und von der Gesellschaft vermittelt bekommen, dass ihre Beziehungen minderwertig sind.

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                    • Mir gehts nicht darum etwas „gleichzusetzen“ sondern darum, dass „Hey, XY muss sich so viel scheiß anhören, da hat XY das Recht darauf auch mal scheiße zu sein!“ eine Argumentation ist, die ich völlig daneben finde.

                      Jeder, der irgendeine Menschengruppe beleidigt hat irgendeinen „guten Grund“ dafür, warum die das verdient haben. Ja, unterdrückte Minderheiten haben es schwer. Gibt ihnen das das „Recht“ dazu, Menschen die ihnen nichts getan haben zu beleidigen? NEIN weil niemand das Recht hat Menschen(gruppen) abzuwerten.
                      Oder hat ein weißer Heteromann, der Vergewaltigt und Gefoltert wurde plötzlich das Recht Homophob zu sein weil er so ein hartes Leben hatte und schon so viel durchgemacht hat, dass ein bisschen Hass gegen Leute, die ihm nichts getan haben, schon OK ist?

                      Damit meine ich jetzt nicht Scherze in der Art, wie du sie beschrieben hast, die ja offenbar nicht dazu gedacht waren, jemanden zu beleidigen.

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                    • gracuch sagt:

                      Und welche Art von Scherzen meinst du? Oder welche Art von Feindseligkeit? Ich kann für mich sprechen, dass ich keinem Hetero gegenüber feindselig war, wenn er sich nicht offensichtlich homophob verhalten hat.

                      In sozialen Medien wie tumblr kann ich eher eine Art Genervtheit von Heteros beobachten. Weil sie sich in jede Diskussion, die sie nicht betrifft, einmischen müssen. Und wenn ihnen dann gesagt wird, dass ihr Input unerwünscht ist, schreien sie „Heterophobie!“

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                    • Schwer zu sagen. Meine Ausführungen waren eher allgemeiner Natur. Ich habe vor einiger zeit einen lesbenblog deabonniert weil jeder zweite eintrag von theorien handelte, warum heteras alle so unterwürfig gegenüber ihren männern sind, wie ungleichberechtigt jede heterobeziehung ist und wie zwei frauen sowso die viel bessere beziehung führen. in dieser ständigen masse hat mich das irgendwann genervt.
                      ich vermute, das erleben lesben umgekehrt wesentlich häufiger, aber es war eben dennoch ein blödes gefühl mit diesen vorurteilen konfrontiert zu sein.
                      (bevor das so wirkt wie „oh, die privilegierte tussi hat ihr erstes kleines vorurteilchen erlebt und jetzt heult sie… natürlich ist das nicht vergleichbar mit den erlebnissen als mir „fette sau“ nachgerufen wurde o.ä. – es ging nur darum, dass es eben auch dann verletzend ist vorurteile zu lesen wenn sie einem nicht systematisch täglich um die ohren gehauen werden)

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                    • gracuch sagt:

                      Idioten gibt es leider überall, ich meide seit einiger Zeit den Blog queer.de weil die Moderation es einfach nicht gebacken bekomnmt, trans-, bi- und lesbophoben User zu disziplinieren.

                      Aber du hast den Vorteil, dass du diese Leute meiden kannst. Die meisten LGBTI+ Leute wollen einfach ihr Ding machen und interessieren sich nicht dafür, Heteros den Kampf anzusagen. Ich kann mich zum Beispiel davon nicht abkapseln, mir begegnet jeden Tag Heteronormativität, in der Öffentlichkeit, in Familie und Freundeskreis, in der Uni, im Internet. Ich muss mich also mit Homophoben auseinader setzen, wenn ich out and proud sein möchte. Dazu komt auch, dass LGBTI+-Menschen Heteros einfach überdrüssig sind, weshalb Mikroagressionen entstehen.

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                    • Kinch sagt:

                      Also, ich denke ja schon, dass es „umgekehrte Diskriminierung” geben kann. Mir fällt aber beim besten bemühen kein Beispiel ein, wo Heteros diskriminiert werden.

                      Das ein paar zum freiwilligen(!) Knutschverzicht aufrufen kanns ja wohl nicht sein. Die Natur der Diskriminierung ist ja, dass sie nicht auf freiwilliger Basis stattfindet.

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                    • ich glaube auch nicht das heterodiskriminierung ein riesen ding ist.
                      ich halte es nur grundsätzlich für falsch die diskussion mit der umgekehrten diskriminierung zu führen. ich verstehe, dass es um das thema „macht“ geht, aber es ist halt nicht so leicht immer zu sagen dass männer, heteros oder weiße grundsätzlich immer mehr macht haben.
                      es ist kontextabhängig. wenn ein weißer mann alleine unterwegs ist und von 5 schwarzen frauen zusammengeschlagen wird weil er ein weißer mann ist, dann ist das rassistisch und sexistisch. die macht liegt in dem fall ganz klar bei der gruppe und da hilft es ihm in dem moment auch nichts, dass er statistisch bessere chancen hat, CEO zu werden.

                      ich würde daher die machtfrage ganz streichen, denn anstatt zu sagen „das verhalten war scheiße weil rassistisch“ muss man ständig immer erst die diskussion führen, wer denn nun eigentlich mehr macht hat. das mag ja bei schwarz-weiß noch gehen, aber was wenn ein türkischstämmiger deutscher einen viertel-schwarzen zusammenschlägt weil er schwarze hasst? muss man jetzt erst rausfinden, wer von beiden grundsätzlich diskriminierter ist um es „rassistisch“ zu nennen?

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                    • Leszek sagt:

                      @ gracuch

                      „dieses ‘Knutschverbot’ für Heteros finde ich albern, da es nicht zur Akzeptanz von homophilen Liebesbekundungen in der Öffentlichkeit beiträgt.“

                      Richtig, habe ich auch geschrieben. Und davon abgesehen, ist es auch noch heterophob und auch deshalb zu kritisieren.

                      „Da sich aber mehr Heteros über dieses hypothetische Knutschverbot echauffierten als über die ständig von Homophoben gebrachte Leier “Ihr Homos sollt gefälligst eure Neigung für euch behalten, mir wird kotzschlecht, wenn ich euch knutschen sehe!!!!” ist sehr bestätigend dafür, wie weit das Ally-Dasein von Heteros reicht.“

                      Dass Homophobie in unserer Gesellschaft – und weltweit – ein sehr viel größeres Problem darstellt als Heterophobie wurde von mir in dem Beitrag deutlich herausgestellt.
                      Auch heterophobe Einstellungen klar zu benennen und zu kritisieren, wo sie vorkommen, ist trotzdem richtig. Ich messse das eine nicht an dem anderen, sondern beides an den gleichen universalistischen Prinzipien.
                      Außerdem bin ich kein „Ally“, sondern folge allein den Werten und Prinzipien des libertären Sozialismus.

                      „Bloß nicht das eigene Privileg hinterfragen, und wenn man auf diese hingewiesen wird, einfach ‘Heterophobie’ schreien!“

                      Die politisch korrekten Forderungen nach Privilegienreflektionen sind m.E. konsequent zu verweigern und abzulehnen, wie ich am Ende des Beitrages ja auch herausstellte.
                      Empathie und Gerechtigkeitsgefühl kommen weit besser ohne Privilegienreflektionen aus.

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                    • Ich zumindest habe nie von „normal“ gesprochen! Du kannst mich also nicht meinen. Allerdings ist Deine Sprache ja wirklich voll feministisch- „mimimi“ !! Deine Sprache ist die Sprache von teilweise hauptamtlichen Diskriminierern.

                      Jungen haben Nachteile in Schulen. Diese Nachteile werden entweder bestritten oder zu ausgleichender Gerechtigkeit erklärt.

                      Es wir also ein grosse Gruppe absichtlich benachteiligt, weil eine Förderung versagt wird und eine Selbstschuld behauptet wird.

                      Deshalb und wegen der von Dir behaupteten Unmöglichkeit einer solchen Diskriminierung nehme ich Dir und den Gendersens diese angebliche Toleranz nicht ab! Mit absichtlichen Diskriminierern habe ich nicht viel Toleranz, die mag ich nicht!!

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                    • Adrian sagt:

                      „dieses ‘Knutschverbot’ für Heteros finde ich albern, da es nicht zur Akzeptanz von homophilen Liebesbekundungen in der Öffentlichkeit beiträgt.“

                      Falsche Begründung, m. E.. Denn es könnte implizieren, dass das Knutschverbot okay wäre, wenn es zur Akzeptanz von homophilen Liebesbekundungen in der Öffentlichkeit beitragen würde.
                      Nein, ein Knutschverbot ist deshalb abzulehen, weil es repressiver, inhumaner totalitärer Schwachsinn ist.

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                    • Kinch sagt:

                      es ist kontextabhängig. wenn ein weißer mann alleine unterwegs ist und von 5 schwarzen frauen zusammengeschlagen wird weil er ein weißer mann ist, dann ist das rassistisch und sexistisch. die macht liegt in dem fall ganz klar bei der gruppe und da hilft es ihm in dem moment auch nichts, dass er statistisch bessere chancen hat, CEO zu werden.

                      Dem kann ich ja durchaus zustimmen. Nur ist das eben ein singuläres Ereignis. Etwas, was außer dem Opfer und den Tätern niemanden betrifft. Das macht es für mich schon zu etwas deutlich anderem, als strukturelle Diskriminierung.

                      Und bei Heterosexualität sehe ich sowas fast gar nicht, was ich jetzt ad hoc als Diskriminierung bezeichnen würde.

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                    • von mir aus können wir gerne zwischen struktureller und allgemeiner diskriminierung reden um zu verdeutlichen, dass gruppen, die im schnitt schlechter dastehen als andere, unter einer chronischeren form leiden.

                      ähnlich wie bei akutem und chronischem schmerz. chronischer schmerz ist natürlich zermürbender, aber dennoch leidet der mit dem akuten schmerz eben auch. das mit dem „es gibt keine umgekehrte diskriminierung“ hat immer den unterton von „Du hast kein Recht zu sagen dass du schmerzen hast, denn eigentlich hast du nichtmal wirklich schmerzen!“

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                    • Kinch sagt:

                      Achso, das war ne Antwort an gracuch! Ups.

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                    • gracuch sagt:

                      @Adrian: Stimme ich dir zu, aber in dem betreffenden Artikelder MM haben sie eben damit argumentiert, dass das Nichtwahrnehmen seiner Privilegien (in dem Fall die öffentlichen Intimitäten von Heteros) dazu beitragen, dass Heteros irgenwann diese Privilegien nicht mehr haben, und Homos dafür schon. Wenn es aber ein Knutschverbot für Heteros gäbe, müssten sich Homosexuelle aber auch dem unterstellen. Ergo, der stauts quo wird dadurch nicht verändert. (Ich hoffe, man kann nachvollziehen, was ich meine).

                      Dann möchte ich lieber, dass Heteros ihr Privileg zum konsequenzlosen Knutschen dafür nutzen, homophoben Hasspredigern eins auf den Deckel zu geben. Das wäre wahre Solidarität.

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                    • Kinch sagt:

                      Dann möchte ich lieber, dass Heteros ihr Privileg zum konsequenzlosen Knutschen dafür nutzen, homophoben Hasspredigern eins auf den Deckel zu geben. Das wäre wahre Solidarität.

                      Deal!

                      EMN komm‘ mal eben her! *Lippen schürz*

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                    • @Kinch Bist du eigentlich eine Frau oder ein Mann?

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                    • Kinch sagt:

                      Sonst Fragen mich das die Frauen mit denen ich rummachen will erst hinter her *roooaaaar*

                      Moment. Das ist nicht gut. *betreten scheig*

                      Dass ich immer selbstironisch werd‘ wenn ich getrunken hab‘😦 *wunder*

                      Achso: Männlich. Weiß nicht, warum ein paar gegenteiliges behaupten, aber finde ich okay. Ich stehe im Einklang mit meiner weiblichen Seite.

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                    • Nick sagt:

                      Etwas, was außer dem Opfer und den Tätern niemanden betrifft.

                      Wenn jemand aufgrund seiner Hautfarbe zusammengeschlagen wurde, dann betrifft das wohl nicht alleine Täter und Opfer, denn die Täter wären wohl kaum alleine auf diese Idee gekommen.

                      Solche Ressentiments sind immer ein soziales Phänomen.

                      Das macht es für mich schon zu etwas deutlich anderem, als strukturelle Diskriminierung.

                      Strukturelle Diskriminierung ist von Individuen unintendierte, zu Strukturen geronnene Diskriminierung. Der Begriff passt imo insofern nicht.

                      Ich würde allerdings insofern zustimmen, dass Minderheiten naturgemäß vunerabler sind. Insofern hat heterophobes Ressentiment wohl wesentlich weitereichendere Folgen als homophobes Ressentiment.

                      Und bei Heterosexualität sehe ich sowas fast gar nicht, was ich jetzt ad hoc als Diskriminierung bezeichnen würde.

                      Die Debatte ist hier natürlich fehl am Platz, allerdings sind solche Dogmen einfach Unsinn. Nur insofern der Widerspruch an der Stelle.

                      Radikalfeminismus z.B. kann man durchaus als heterophob betrachten, und der ist gesellschaftlich nicht ohne Wirkung geblieben. Die Folgen treffen natürlich nicht alle Heterosexuellen, wenn allerdings andere Sachen hinzukommen dann kann auch das ziemlich böse Folgen haben.

                      Sie z.B. den fälschlich einer Vergewaltigung bezichtigten Lehrer aus Hessen, dem man einen fairen Prozess verweigerte: Da gab es sicher mehrere Gründe, aber die radikalfeministische Hetze gegen den pösen Heteromann ist wohl einer davon gewesen.

                      Das streng dichotome/binäre Bild von Macht und Ohnmacht ist eben sehr unterkomplex, schlicht Bullshit. Alice Schwarzer hat durchaus mehr gesellschaftliches Einflußvermögen als Horst Arnold.

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                    • Kinch sagt:

                      Solche Ressentiments sind immer ein soziales Phänomen.

                      Klingt wie eine dieser Ver­ein­fa­chung, mit denen Feministinnen auch immer behaupten, jeder Quatsch sei ein strukturelles Problem.

                      Nö: Menschen kommen durchaus alleine auf die Idee, andere Menschen zu hassen.

                      Strukturelle Diskriminierung ist von Individuen unintendierte, zu Strukturen geronnene Diskriminierung. Der Begriff passt imo insofern nicht.

                      … weil?

                      Die Debatte ist hier natürlich fehl am Platz, allerdings sind solche Dogmen einfach Unsinn. Nur insofern der Widerspruch an der Stelle.

                      Welche Definition von Dogma hast du denn, wenn sie auf den von mir zitierten Satz anwendbar ist? Ich denke, ein Dogma ist eine feststehende Lehrmeinung, und damit etwas völlig anderes, als eine Aussage, die ich mit „Ich finde, …”-Einleite und zusätzlich noch relativiere.

                      Radikalfeminismus z.B. kann man durchaus als heterophob betrachten,

                      Ich habe auch nicht behauptet, dass es niemanden auf dem Planeten gibt, der Heterophob ist. Sondern, dass das vereinzelte Spinner sind, deren wirren Gedanken keinen Einfluss auf das Leben anderer Menschen hat.

                      Sie z.B. den fälschlich einer Vergewaltigung bezichtigten Lehrer aus Hessen, dem man einen fairen Prozess verweigerte: Da gab es sicher mehrere Gründe, aber die radikalfeministische Hetze gegen den pösen Heteromann ist wohl einer davon gewesen.

                      Hat aber NICHTS mit Heterophobie zu tun gehabt.

                      Kürzen wir die Diskussion doch einfach ab: Nenn‘ mir mal, eine nennenswerte Lebenseinschränkung, die ein Heteromensch in dieser Gesellschaft wegen seiner Heterosexualität erfuhr. Ich bin gespannt.

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                    • Kinch sagt:

                      Stellt‘ sich gerade noch einer vor, wie Nick gerade panisch nach einem Beispiel für Heterophobie googelt?

                      Googel spuckt auch echt lustige Seite aus: http://www.homowiki.de/Heterophobie

                      Heterophobie ist vergleichbar mit dem Esel, der den kranken Löwen tritt.

                      haha

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                    • http://imgur.com/St2rrch
                      … jedenfalls nicht nett^^

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                    • Luc sagt:

                      @Kinch: Aber du wirst jetzt nicht zum blockquote Spammer?😉 mit cite und /cite kannst übrigens auch zitieren, nur in den meisten wordpress-themes etwas dezenter.

                      So sieht das dann aus.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Ich habe vor einiger zeit einen lesbenblog deabonniert weil jeder zweite eintrag von theorien handelte, warum heteras alle so unterwürfig gegenüber ihren männern sind, wie ungleichberechtigt jede heterobeziehung ist“

                      Ich habe mehrere Lesbenbeziehungen gesehen, wo ein Paart den anderen in einer Art und Weise unterdrückt hat, die ich bei Heterosexuellen in dem Ausmaß nie gesehen habe.

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                    • Nick sagt:

                      Nö: Menschen kommen durchaus alleine auf die Idee, andere Menschen zu hassen.

                      Aus welchem soziologischen Hinterwald denn jetzt dieses Böckchen?

                      Wenn Menschen ihnen völlig unbekannte unbekannte andere Menschen hassen?

                      Sry, ich kann keinerlei Substanz in deinem Einwand entdecken.

                      … weil?

                      Weil was???

                      Wenn man Begriffe nicht kennt, dann informiert man sich. Ich habe jetzt keine Lust, dir den Begriff zu erklären.

                      Welche Definition von Dogma hast du denn, wenn sie auf den von mir zitierten Satz anwendbar ist?

                      Mit Dogma war natürlich gemeint: “Umgekehrte Diskriminierung gibt es übrigens nicht!”.

                      Hat aber NICHTS mit Heterophobie zu tun gehabt.

                      Du weißt natürlich Bescheid, jaja.

                      Nenn’ mir mal, eine nennenswerte Lebenseinschränkung, die ein Heteromensch in dieser Gesellschaft wegen seiner Heterosexualität erfuhr.

                      Deine Lesekompetenz bewegt sich auf dem Niveau deiner Soziologischen.

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                    • Nick sagt:

                      Heterophobie ist vergleichbar mit dem Esel, der den kranken Löwen tritt.

                      Vulgärmarxisten sind vergleichbar mit Evangelikalen, die versuchen ein anderes Buch als ihre Scriptura zu lesen.

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                    • Nick sagt:

                      Da sich aber mehr Heteros über dieses hypothetische Knutschverbot echauffierten als über die ständig von Homophoben gebrachte Leier “Ihr Homos sollt gefälligst eure Neigung für euch behalten, mir wird kotzschlecht, wenn ich euch knutschen sehe!!!!” ist sehr bestätigend dafür, wie weit das Ally-Dasein von Heteros reicht.

                      Solche Aussagen sind vor allem bestätigend für ein ziemlich krudes Gruppendenken.

                      Ein Gruppendenken, wie es eben auch die meisten Homophoben pflegen.

                      Wer soll denn bitte warum für sowas „Ally“ sein?

                      ->Zurück zu universalistischer Moral und allgemeinem Humanismus!

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                    • kinch sagt:

                      Ich probier mal cite

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                    • kinch sagt:

                      @Nick

                      Ja also. Wenn du behauptest, es gäbe Heterophobie in der Gesellschaft aber auf Nachfrage nicht ein Konkretes Beispiel nennen kannst, ist das schon schwach.

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                    • kinch sagt:

                      @erzaehlmirnix

                      Wie gesagt: Ich glaub‘ ja, dass es einzelne Personen gibt, die was gegen Heteros haben. Ich glaube nur nicht, dass es Diskriminierung von Heteros zur Zeit gibt.

                      Gefällt mir

                    • David sagt:

                      Vielleicht liest du einfach nochmal was Nick geschrieben hat, kinch

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                    • kinch sagt:

                      Die Diskussion ist doch nun wirklich leicht zu entscheiden: Wenn es Heterophobie in der Gesellschaft gibt, wie man sie belegen können.

                      – Verdienen Heteros weniger als Nicht-Heteros?
                      – Leben sie kürzer?
                      – Haben sie eine höhere Suizidrate?
                      – Eine höhere Arbeitslogikeitsquote?
                      – Stehen ihnen weniger Rechte zu?
                      – Werden sie häufiger Opfer von Übergriffen und Mobbing?

                      Jetzt erklär‘ mir mal, David, wo ich einen solchen Beleg in Nicks Ausführungen finde,

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                    • David sagt:

                      Wie gesagt, lies ihn einfach nochmal , dürfte helfen

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                    • kinch sagt:

                      Tja, keine Antwort ist auch ne Antwort.

                      Gefällt mir

                    • david sagt:

                      Dann lass es halt, poste weiter am Thema vorbei und lass den Aggressionsregler am Anschlag, solange du der Bessermensch bist.

                      Übrigens, nur so aus Spaß, weil ja eigentlich niemand strukturelle Diskriminierung behauptet hat:

                      – Verdienen Heteros weniger als Nicht-Heteros?

                      bei Frauen wohl schon, ja!

                      – Eine höhere Arbeitslogikeitsquote?

                      ist zumindest gut vorstellbar.

                      (hat aber natürlich jeweils nichts mit Diskriminierung zu tun)

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                    • david sagt:

                      Der Stadtfuchs hat übrigens einen bedenkenswerten Artikel darüber geschrieben, wie die Petition hätte lauten können, wenn man das gleiche Anliegen ohne das dahinterliegende Motiv der Homophobie gehabt hätte.

                      Einigem kann ich mich absolut anschließen, das Beispiel der Pädophilie ist vielleicht etwas kontrovers und nicht ganz so glücklich.

                      http://stadtfuchsensbau.wordpress.com/2014/01/12/warum-ich-die-petition-unterschrieben-habe/

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                    • david sagt:

                      ups, falscher Strang. sollte eher unten hin

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                    • Leszek sagt:

                      @ Kinch

                      Ein Diskussionsbeitrag von mir zum Thema Heterophobie (mit einem Buchhinweis) ist versehentlich weiter oben in einem anderen Strang gelandet.

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  7. Robin Urban sagt:

    Hach ja, die #idpet’ler. Würde mit der gleichen Vehemenz gegen den Religionsunterricht argumentiert, wären wir dieses verfassungswidrige Unterrichtsfach vielleicht bald mal endlich los.

    Ein Fach übrigens, bei dem in seiner katholischen Ausprägung der Lehrer hinter der Vorstellung, Verhütung sei böse, stehen MUSS, wenn er in der Klasse gefragt wird, denn sonst kann man ihm die Unterrichtserlaubnis entziehen. Die bekommt er nämlich nicht vom Staat, sondern von der Kirche. Das halte ich für wesentlich schädlicher als alles, was dieser neue Lehrplan bieten will (wenn er denn mal fertig ist).

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    • gracuch sagt:

      Ich würde nicht jeden Religionsunterricht über einen Kamm scheren, gerade in Norddeutschland hatte ich nie das Gefühl, dass uns etwas ‚Indoktriniert‘ werden sollte. In der 11. Klasse hatten wir auch eine tolle (katholische) Lehrerin gehabt, die mit uns über Themen diskutiert hat, die in anderen Fächern nie Platz hatten. Als wir einmal über Abtreibung aus ethischer Sicht gesprochjen haben, habe ich mich entschlossen, pro-choice zu werden.

      Was aber natürlich nicht heißt, dass in anderen Bundesländern der Religionsunterricht scheiße läuft.

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      • Als ich 12 oder 13 war zeigte uns unser Religionslehrer ein Video einer echten Spätabtreibung. Etwa eine halbe Stunde mussten wir uns ansehen wie ein sichtbares Baby zerstückelt und abgesaugt wurde.

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      • Robin Urban sagt:

        Oh, ich mochte Religion immer… was aber nichts daran ändert, dass es dieses Fach in staatlichen Schulen nicht geben sollte. Außerdem habe ich mal die andere Seite kennen gelernt (als Lehramtsstudentin) und… huiuiui, kann ich nur sagen.

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        • gracuch sagt:

          Meiner Meinung nach sollte der Religionsunterricht verbessert statt abgeschafft werden. In den Bundesländern, in denen die Kirchen mehr Einluss haben, müsste die Bestimmung von Lehrkräften gerechter aufgeteilt werden. Wobei ich gemerkt habe, dass die Kirche den Religionslehrern nicht immer penibelst auf die Finger schaut wie sie immer behauptet. Mein ehemaliger Religionslehrer wagte es auch einmal, mit uns über Homosexualität zu sprechen und dass das eine genauso erstrebenswerte Orientierungs ist wie Heterosexualität.

          Ansosnten bin ich für verpflichtenden Ethikunterricht und Religion als freiwilliges Fach, wie wir es hier in Berlin handhaben.

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          • Robin Urban sagt:

            Ich bin für ein Fach „Kulturwissenschaften“, in dem dann durchaus aus religiöse Themen angesprochen werden dürfen – halt als Kulturgut, nicht als Leitfaden für’s Leben.

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            • gracuch sagt:

              Sowas gibt es tatsächlich an einigen Berliner Schulen, genauso wie Fächer wie Philosophie und Psychologie. An anderen Schulen sieht’S dann wieder lau aus- aus Lehrermangel😦

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              • Kenshin sagt:

                Es kommt wie immer auf den Lehrer an. Meiner war Pfarrer und eigentlich ganz cool drauf. Ich war klar Atheist und habe gerne auch mal einfach so advocatus diaboli gespielt. Versucht mal ernst zu bleiben, wenn ihr den Standpunkt Abtreigung bis zum ersten Lebensjahr vertretet und die anderen Argumentatorisch abwehren könnt. Der Mann hat das verstanden und auch abweichende Meinungen (ernst gemeint oder nicht) akzeptiert, wenn sie gut untermauert waren und sie mit guten Noten belohnt. Mehr als meine Deutschlehrerin (fehlgeleitete Feministin. Jungs maximal 9 Punkte, Mädchen minimal 10) oder mein Sozilehrer (man musste mit ihm buddy sein für gute Noten) zu stande gebracht haben. Und von denen würde man das eher erwarten.

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              • onyx sagt:

                Bei uns hätte es – zumindest theoretisch – die Wahlfreiheit zwischen Religion und Ethik gegeben. Praktisch gab es die nicht, weil beide Fächer gar nicht auf dem Plan standen, weil es jahrelang keine Lehrkräfte dafür gab. Sieht heute vermutlich (hoffentlich) anders aus
                Themenverwandte Inhalte und Diskussionen gab es aber in Fächern wie Sozialkunde oder Gesellschaftskunde

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      • Silke Suck sagt:

        In der 11. ist man auch schon aus dem Alter raus, in dem man alles glaubt🙂 Grundschülern Gott als Tatsache zu verkaufen, ist meiner Ansicht nach durchaus Indoktrination, und es ist auch für intelligente Menschen sehr schwierig, um dieses „Wissen“, dass es „da was gibt“* herum zu denken. Die Schule ist da aber nicht der größte Übeltäter, die wichtigsten Vorbilder sind hier natürlich die Eltern.

        * „Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt, aber irgendwas muss da sein“ höre ich erstaunlich oft. Meiner Meinung nach entsteht das aus dem Konflikt des früh eingeprägten Gottesglaubens einerseits mit der Erkenntnis, die sich bei denkfähigen Menschen irgendwann einstellen muss, dass alles dafür spricht, dass Gottesglaube Unsinn ist.

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        • Robin Urban sagt:

          Verzeihung, aber gläubigen Menschen/Kindern zu erzählen, dass der Glaube an eine Gottheit Unsinn ist, ist genauso intolerant. Atheismus ist eine Weltanschauung von vielen – es kann nicht Antrieb des (Ethik?-)Lehrers sein, alle Kinder davon zu überzeugen. Maßstab des Unterrichts sollte das Grundgesetz sein, nicht die eigene Meinung.

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          • Silke Suck sagt:

            Meiner Meinung nach ist das nicht intolerant, sondern wäre ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer besseren Welt. Ich halte Religion (insbesondere monotheistischer Ausprägung) für die Wurzel sehr vielen Übels – was EMN oben so schön gezeichnet hat ist nur eins davon.

            Aber du kannst beruhigt sein, zumindest in DE wird die christliche Kirche ihren Einfluss nicht so schnell verlieren.

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            • gracuch sagt:

              Stalin, Hitler und Mao Zedong waren brennende Atheisten- ich komme auch nicht auf die Idee, Atheismus oder Agnostizismus als Wurzel allen Übels zu bezeichnen.

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              • Silke Suck sagt:

                Sehr vielen != allen🙂

                Ich finde faszinieren, dass es völlig okay ist, Kindern etwas, das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht wahr ist, als Tatsache zu verkaufen, aber viel empört reagieren, wenn ich vorschlage, Kindern zu sagen, dass es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht wahr ist.

                Was ich im übrigen nicht mal getan habe, ich habe einfach nur meine Gedanken zu einem Phänomen, das mir öfter begegnet, aufgeschrieben.

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              • Silke Suck sagt:

                Oh, und ich weiß nicht, welche Seite hier jetzt recht hat, aber hier ist die andere😉
                http://www.examiner.com/article/refuting-the-myth-that-hitler-stalin-and-pol-pot-were-atheists-1

                Beispielsweise ist die Massenvernichtung im 3. Reich mitnichten „im Namen des Atheismus“ oder so passiert. Kriege im Namen des ein oder anderen Gottes sind dagegen noch immer an der Tagesordnung.

                Aber davon rede ich nicht mal – ich rede in erster Linie von einer sex-negativen, homo-, trans-, xeno- und sonstwasphoben Gesellschaft, in der Frauen sich gerade einmal die Gleichberechtigung erkämpft haben, und ich denke dass daran sehr viel Religion beteiligt war/ist.

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                • gracuch sagt:

                  Aber wie man in desiem Post sehen kann, können auch Atheisten homophob und frauenfeindlich sein😉

                  Natürlich konnte man Religion immer für Kriege instrumentalisieren, um z an Macht und Einfluss zu gewinnen. Im strengreligiösen Mittelalter hatten die meisten Gläubigen Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Kreuzzuges, weil er gegen das Gebot der Nächstenliebe verstieß. Pabst Urban II. musste erst Überzeugungsarbeit leisten, um seinen Schäfchen zu verklickern, dass es okay sei, Andersgläubige abzuschlachten. Jeder scheinbar religiös motiverte Kireg hat auch eine politische Komponente, die gar nicht wahrgenommen wird.

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                  • Silke Suck sagt:

                    Klar, Atheisten sind nicht automatisch die besseren Menschen – wir sind einfach nur, huch, Menschen, ganz genau wie Christen, Muslime, Buddhisten, Hindus, Shintoisten, Zoroastrianer, Pastafaris und wie sie alle heißen🙂

                    Religionen, gerade monotheistische, als System, sind meiner Ansicht nach das Problem. Polytheistische Religionen können das mit dem leben und leben lassen im Allgemeinen schon etwas besser. In Bezug auf Erziehung/Bildung finde ich es einfach ein Unding, Unwahrheiten zu lehren.

                    Und ja, jeder Krieg dreht sich immer um Macht, Geld und Ressourcen. Religion ist da nur ein gerne genommenes Deckmäntelchen.

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              • Leszek sagt:

                @ gracuch

                „Stalin, Hitler und Mao Zedong waren brennende Atheisten“

                Ist in Bezug auf Hitler falsch. Der Katholizismus als EINE Quelle von Hitlers Weltbild ist schon lange Gegenstand der Forschung zum Nationalsozialismus. Die Standardwerke dazu sind:

                Friedrich Heer – Der Glaube des Adolf Hitler

                http://www.amazon.de/Glaube-Adolf-Hitler-Friedrich-Heer/dp/3548345980/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1356619009&sr=1-3

                Theophil Veritas – Katholik Hitler. Über eine der Wurzeln von Hitlers Wahnsystem.

                http://www.amazon.de/Katholik-Hitler-Wurzeln-Hitlers-Wahnsystem/dp/384242325X/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1356619209&sr=1-1

                Und Mao wurde zumindest in seiner Spätphase religiös. im Jahre 1965 gab er ein Interview, in dem er zwei mal bemerkte, dass er bald Gott sehen werde. In einer Rede aus dem Jahre 1966 äußerte er dies ebenfalls und in einer Rede von 1969 fantasierte er sogar von einer künftigen Begegnung mit Marx im Jenseits.

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                • gracuch sagt:

                  Ich werde mir die Lektüre bei Zeiten mal anschauen, vielen Dank. Ich bezweifle trotzdem, dass Hitlers Motivationen religiös motiviert waren. Er mag bestimmt katholisch sozialisiert worden sein, was bestimmt noch Einfluss auf seine Denkweise ausgewirkt hat (auch wenn ein Mensch seinen Glauben und seine Religionszugehörigkeit ablegt, Sozialisierung ist nichtrückkehrbar). Seine Rassenideologie ist aber in erster Linie biologistisch begründet. Man muss auch bedenken, dass Juden vorallem als ethnische Gruppe angesehen wurden und erst an zweiter Stelle als Religionsgemeinschaft.

                  Stalin hat in seiner Jugend ein Priesterseminar belegt, dieses aber schließlich abgebrochen und während seiner Herrschaft seinem Religionshass freien Lauf gelassen.

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                  • Martin sagt:

                    Es gibt Dutzende belegter Zitate Hitlers, die seinen Glauben offensichtlich machen. Gläubig, auch christlich gläubig war der in einer -stark veränderten- Version schon.

                    Auf ein weiteres Indiz, das auch dem angeblichen Widerstand der Christen/Kirchen gegen „die Nazis“ stark widerspricht, bin ich vor einiger Zeit beim Lesen des Buchs „Dem Führer gehorsam: Christen an die Front“ gestoßen. Bei Interesse, hier: http://www.amazon.de/Dem-F%C3%BChrer-gehorsam-Verstrickung-Dokumentation/dp/3880951470/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1390295356&sr=8-3&keywords=Christen+an+die+Front

                    Vorne im Buch ist ein Faksimile der Ergebnisse der offiziellen Volkszählung der
                    ev. Kirche von Mitte 1939. D.h. nach 6 Jahren Gewaltherrschaft, Berufsverboten, Morden und Einlieferungen ins KZ für nicht Ideologiekomaptible.

                    Es ist doch arg erstaunlich, das sich in einem Regime, dessen Führer angeblich ein „glühender Atheist“ gewesen ist, das Atheismus propagiert haben soll und Andersdenkende massenweise eingekerkert, unterdrückt und umgebracht hat, insgesamt 98,5% der Menschen als gläubig registriert wurden. Davon rund 95% Evangelisch, römisch-katholisch oder freikirchlich christlich. Knapp 1,5% waren Nichtgläubig, der Rest gehörte anderen Religionen an.

                    Die Annahme, der „Führer“ dieses Regimes sei „glühender Atheist“ gewesen und das Regime habe die Christen unterdrückt etc. und widerspricht jeder Logik und aller Erfahrung bzgl. menschlicher Verhaltensweisen. In totalitären, gewalttätigen Staaten bekennen sich *nie* deutlich mehr als 90% der Bevölkerung etwas, was *nicht* offizielle Staatsideologie ist. Außer vielleicht der Bürgerkrieg läuft schon und sie sind am Gewinnen….

                    Die Behauptung Hitler sei ein „glühender Atheist“ gewesen ist also etwa so abwegig, wie zu behaupten Stalin sei glühender Kapitalist gewesen – während 100% der Russen sich zum Kommunismus bekannten.

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              • Kenshin sagt:

                So ein Unfug. Diese Männer waren glühende Theisten, denn sie hielten sich selbst für Götter, die unter Menschen wandeln. Sie waren keine Atheisten, sondern merzten die Religion aus, weil sie ihrer Form der Machterhaltung und dem Führerkult im Wege standen.
                Zwischen Atheismus und einem Religionsfeind, der die Macht hat das durchzusetzen ist ein rießiger Unterschied. Ich kriege echt Wur im Bauch wenn ich dieses sau dämliche Argument lesen muss.

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              • Martin sagt:

                Und wieder der alte Blödsinn, Hitler sei Atheist gewesen. Und auch noch „glühender“. Falscher gehts ja gar nicht mehr.

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            • Robin Urban sagt:

              Jeder darf glauben was er will, solange er andere damit in Ruhe lässt. Das gilt aber AUCH für den Atheismus, der im Prinzip ja auch nur ein Glaube ist. Die Kirchen müssten dringend ein gutes Stück Einfluss verlieren, aber das Gegenteil – die Leute mit Atheismus bedrängen – ist genauso falsch.

              Bin übrigens keine Christin, außer auf dem Papier.

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              • Silke Suck sagt:

                Das ist ja mein Problem. Christen lassen andere mit ihrem Glauben nicht in Ruhe, sondern indoktrinieren Kinder. Und sobald ich als Atheist was dagegen sage, bedränge ich.

                Ich würde übrigens keinen Atheismus lehren wollen (weiß gar nicht ob das ginge). Ich würde es bevorzugen, wenn Kindern nur belegbare Tatsachen sowie ethische Grundsätze ohne einen imaginären Freund im Hintergrund vermittelt würden.

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                • Neutron sagt:

                  Nein, dein Problem ist das du ein intoleranter Mensch bist, der noch nicht verstanden hat das es im Grunde auch nur ein Glauben an Theorien gibt und meint das es richtig wäre einen bestimmten Schlag Menschen ‚abzuschaffen‘. Aber ich hoffe das dir die Erkenntnis um deine Person noch kommt und dich vielleicht sogar änderst.

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                  • Silke Suck sagt:

                    Es ist richtig, dass ich einem intoleranten System gegenüber intolerant bin. Es ist richtig, dass es Menschen gibt, von denen ich denke, dass es besser für die Gesellschaft wäre, wenn es sie nicht gäbe – aber bitte, das ist etwas anderes, als sie abschaffen zu wollen. In erster Linie finde ich, dass die Welt ohne Menschen, die gerne andere, häufig wegen einer nicht willentlich beeinflussbaren Eigenschaft, aktiv abschaffen würden, eine bessere wäre.

                    Damit ich das richtig verstehe, gehörst du zu denen, die den wissenschaftlichen Theoriebegriff missverstehen? Wissenschaft ist kein Glaube an Theorien. Wissenschaft ist Wissen, Verstehen, Erklären, Erklärungen – die so genannten Theorien – neuen Erkenntnissen anpassen. Wissenschaftliche Theorien brauchen keinen Glauben: du fängst auch nicht an zu fliegen, wenn du nicht an die Gravitationstheorie glaubst.

                    Ich darf Tim Minchin zitieren: Science adjusts its views based on what’s observed. Faith is the denial of observation so that belief can be preserved.

                    Und vielen Dank, dass du dir Sorgen um mich machst. Ich verstehe mich bereits sehr gut, erforsche mich aber immer noch weiter (und entwickle meine wissenschaftliche Theorie mich selbst betreffend, um beim Thema zu bleiben), und natürlich bin ich in ständiger Veränderung begriffen.

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                    • Neutron sagt:

                      Ach nun verhüll doch bitte nicht deine verallgemeinerte Intolleranz gegenüber Gläubigen (bzw. Monotheistisch Gläubigen) mit der Nutzung des Wortes System. Es ist schlichtweg ein Unterschied ob man behauptet etwas gegen irgend einen Glauben im Allgemeinen sagt, oder gegen intolerantes Verhalten einiger Mitglieder des Glaubens. Das eine ist für viele nicht hinnehmbare Intolleranz, dass andere ist für viele berechtigte Kritik.
                      Und du hast schlichtweg ersteres getan. Ich entschuldige mich aber gerne, dafür behauptet zu haben du wolltest sie abschaffen.

                      Mitnichten würde ich dem ersten Teil des Zitats widersprechen, noch würde ich deiner Erklärung widersprechen was Wissenschaft ist. Doch leitet sich das Problem der Wissenschaft bzw. des Wissens eben aus der Entstehung dessen ab, denn du kannst keine Erklärungen einer Beobachtung erhoffen – ohne Glauben an etwas gehabt zu haben.
                      Natürlich werden immer wieder Beobachtungen getätigt und daraus Schlussfolgerungen gezogen, nur dummerweise kannst du keine Beobachtung mit einer zweiten Beobachtung vergleichen in Hinsicht auf ein Detail (um dieses besser zu prüfen), ohne daran zu Glauben das du den Rest verstanden hast.
                      Und somit wird die Wissenschaft nie den Funken des Glaubens in ihr verlieren. Das einzige was bei der Wissenschaft anders ist, als bei manchen Glaubensdingen, ist wie häufig man seinen Glauben ‚ändert‘.
                      Oder anders gesprochen, ich bestreite das Glauben langfristig unveränderlich sein muss.

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                    • Silke Suck sagt:

                      (Antwort auf mich selbst, weil max level erreicht😉 ).

                      Ja, ich sage etwas gegen Glauben im Allgemeinen, nicht gegen die einzelnen Menschen, das hast du ganz richtig erkannt. Und es ist absolut dein gutes Recht, das doof zu finden.

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              • Gott sei Dank, bin ich Atheist!🙂

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              • Robert W. sagt:

                „Das gilt aber AUCH für den Atheismus, der im Prinzip ja auch nur ein Glaube ist.“
                Ich LIEBE dieses Pseudoargument😉 „Atheismus ist auch NUR ein Glaube“😉 Schön!

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              • Atheismus ist kein Glaube. Es gibt schlicht keine Anzeichen oder Belege für einen Gott.
                Ansonsten müsstest du die Meinung, dass es die Zahnfee und den Weihnachtsmann nicht gibt, oder diverse andere Sagengestalten auch als Glauben bezeichnen.

                Dazu auch:
                http://allesevolution.wordpress.com/2012/01/03/der-glaube-an-die-wissenschaft-ist-die-evolutionstheorie-auch-nur-eine-religion-ideologie/

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                • Robin Urban sagt:

                  Ach Gott, Leute. Seit achttausend Jahren streiten Philosophen darüber, aber IHR wisst es ganz sicher. Alles klar.

                  Denkt, was ihr wollt, aber Lehrer, die gläubigen Schülern erzählen, dass es ganz, ganz sicher keinen Gott gibt, gehen trotzdem gar nicht. Es geht dabei nämlich nicht um persönliche Befindlichkeiten. Das ist die selbe intolerante Scheiße, die von den fanatischsten Anhängern sämtlicher Religionen kommt.

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                  • @robin

                    Als Lehrer muss man natürlich die Religionsfreiheit respektieren.

                    Dennoch ist Atheismus kein „Glaube“. Welches Glaubenselement hat es denn? Es als „Glauben“ zu bezeichnen, dass etwas, für das keinerlei Anhaltspunkt existiert, als nicht existent angenommen wird, bis ein solcher Anhlatspunkt vorliegt, ist kein Glauben.

                    Die meisten Gläubigen sind ja im übrigen auch Atheisten bezüglich der Götter aller anderen Religionen. Oder ist es aus deiner Sicht auch ein „Glaube“, wenn man davon ausgeht, dass Zeus und Co oder Quetzacoatl nicht existieren?

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      • Alias sagt:

        Ich stimme Dir da zu. Es hängt glaube ich sogar sehr stark vom individuellen Lehrer ab.

        In der Mittelstufe hatten wir einen tollen Reli-Lehrer (katholisch), der in keiner Weise die Grundlehren der Kirche vertreten hat. Statt uns eine bestimmte Meinung aufzuzwingen, hat er stattdessen offene Diskussionen über Moral und Ethik (z.B. zum Thema Tierversuche) unter uns Schülern angeregt. Die Bibel war nur eine Legendensammlung, die zwar auch thematisiert, aber nie als absolute Wahrheit verkauft wurde. Beim Thema Genesis ging z.B. nur darum, wie man die Texte aus Sicht der damaligen Autoren interpretieren kann, da ihnen das wissenschaftliche Wissen von heute fehlte.

        In der Oberstufe hatten wir dann aber leider eine klassische Reli-Lehrerin, welche uns vom Heil der katholischen Kirche erzählen wollte.

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        • gracuch sagt:

          Wie so manches ist auch Reli lehrerabhängig. Ich hatte mal ne atheistische, homo- und transphobe Biolehrerin ^^‘

          Unsere Religionslehrerin hat auch mal mit uns das Thema Abtreibung angeschnitten und die Schwierigkeit, diese von ethischen Standpunkten aus zu begründen. Natürlich haben wir uns auch angesehen, wann gemäß der Bibel Leben als solches beginnt, aber letztendlich sind wir zum Schluß gekommen, dass es sich um eine Entscheidung handelt, die jeder mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren muss. Wir haben sogar darüber diskutiert, wie man die Väter in die Entscheidung mit einbeziehen kann/sollte.

          Hier in Berlin zumindest werden Religionslehrer nicht festeingestellt, von daher ist es da leichter, einen religiösen Fundi durch einen anderen Lehrer zu ersetzen. Da sieht es schon schwieriger aus, wenn z.B. dein/e Biolehrer/in diskriminierende Scheiße macht, wie es bei uns damals der Fll war😦

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        • Silke Suck sagt:

          Dein Mittelstufenlehrer stellt für mich so ziemlich das Idealbild dar, wie dieses Thema vermittelt werden sollte🙂

          Ich fürchte aber das ist wirklich eine ganz große Ausnahme. Ich hatte in der Berufsschule das andere, ebenso wenig repräsentative Extrem – der Lehrer hat uns erklärt, wir sollten nicht um Mitternacht an einem Kreuzweg den Teufel beschwören. Und ja, er hat das ernst gemeint.

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    • Heinz sagt:

      @Robin
      „verfassungswidrige Unterrichtsfach“
      Es ist leider nicht verfassungswidrig – im Gegenteil es wird in der Verfassung vorgeschrieben.
      Deshalb konnte in Berlin der Religionsunterricht ja auch nicht abgeschafft, sondern nur zu einem freiwilligen Kurs umgewandelt werden (was auch schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung ist).

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  8. IULIUS sagt:

    Ich halt jetzt mal fest, wenn man gegen den geplanten Umsetzung der Petition aus Baden Würtenberg ist wird man mit Juden und Schwarzenhassern in eine Schublade gesteckt.

    Bekommen hier einige überhaupt noch etwas mit?
    Denn genau diese Argumentation benutzen Juden- und Schwarzenhasser.

    Wenn es nur darum ginge den Lehrplan etwas anzupassen würde man nicht so einen Aufriß darum machen müssen. Vielmehr geht es hierbei um staatliche Indoktrination vergleichbar mit totalitären Systemen, wo nur die Staatsmeinung zu gelten hat. Und die Staatsmeinung ist die der herrschenden Partei.

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    • Peloquin sagt:

      Ich denke es fehlt generell an Aufklärung, trotz oder gerade aufgrund unserer heutigen „Wissensgesellschaft“ werden Idiologien immer und immer wichtiger.
      Diese unglaubliche Diffamierungpolitik seitens Rot/Grün mit der man durch Schlagworte wie „homophob“ oder „Nazi“ vollkommen sinnfrei Politik machen kann ist schlicht erstaunlich.

      Ich gebe euch mal ein wirklich interessantes Interview, gesendet auf Deutschlandfunk, hier wird recht anschaulich der Machtkampf hinter der EU-Kulisse verdeutlicht:

      [audio src="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2014/01/12/dlf_20140112_1317_f62160dd.mp3" /]

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        • Peloquin sagt:

          Die Kommentare hierzu sind teilweise auch recht interessant.
          In dem ganzen Artikel wird alledings ausschließlich auf die Personen eingegangen und nicht auf tatsächlich gesagtes also keine Fakten gegen die Anschuldigungen Teuschers.
          Und, das weisst auch du ganz genau, irgendwelche „roten Fäden“ oder Verästellungen in den jeweilgen Lobbyarbeiten findest du in absolut jeder Frakttion in der Europäischen Union.

          Gender Mainstreaming und Genderkompetenzzentren sagen dir aber schon etwas oder?

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          • Kinch sagt:

            In dem ganzen Artikel wird alledings ausschließlich auf die Personen eingegangen und nicht auf tatsächlich gesagtes also keine Fakten gegen die Anschuldigungen Teuschers.

            Es wird darauf eingegangen, dass der Moderator nicht moderiert hat, als sein Nazi-Interviewpartner, abstrusen Quatsch erzählt hat, genau. Weil der Moderator selbst ein homophober Spinner ist. Genau.

            Der Deutschlandfunk selbst sieht das übrigens ähnlich und hat Liminski gerügt.

            Und, das weisst auch du ganz genau, irgendwelche “roten Fäden” oder Verästellungen in den jeweilgen Lobbyarbeiten findest du in absolut jeder Frakttion in der Europäischen Union.“

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  9. Kinch sagt:

    Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein Kinder über Sexualität aufzuklären und dazu gehört auch nicht-heterosexuelle Sexualität. Dass das im Jahr 2013 immer noch so ein Geschiss ist, ist ne Schande für die Gesellschaft.

    Ich bin aber überzeugt, dass die ganzen Homophoben Vollpfosten, in 50 Jahren genauso peinlich wirken werden, wie die ganzen Rassisten die gegen Schwarz-Weiß-Ehen protestierten, oder freien Zugang zu Schule für Schwarze, heute.

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    • Neutron sagt:

      Die Frage wer die Aufklärung betreiben sollte und wer dafür besser geeignet ist, sollte aber gestellt werden dürfen. Und darum geht es hier imho ganz vielen. Der Staat hat mehrfach schon versucht bessere Menschen zu erziehen, bisher haben wir ganz häufig im nachhinein festgestellt, dass der Staat nicht sonderlich gut dafür geeignet ist.

      Abseits von der allgemeinen Frage zur Eignung, bliebe dann noch die Frage ob Eltern nicht besser individuell mit ihren Kindern sprechen können und individueller die Bedürfnisse ihrer Kinder erkennen, als ein Staat der anscheinend nun lange vor der sexuellen Reife allen erklären will was Sex ist und dabei nicht die Lebensrealitäten der einzelnen Kinder berücksichtigt.

      Persönlich finde ich es richtig das im Sexualunterricht in den höheren Klassen durchaus das Thema bearbeitet wird, in den früheren Klassen, denke ich ist aber das humanistische „Alle Menschen sind okay, solange sie okay zu dir und anderen sind“ ausreichend.

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  10. Silke Suck sagt:

    http://themetapicture.com/gay-dads-post-family-picture-the-internet-reacts-and-bashes-them/

    Darum geht es. Darum, dass diese Familie genauso normal ist wie eine mit heterosexuellen Eltern, mit nur einem Trans-Vater, oder mit drei Elternteilen. Kinder akzeptieren das erst einmal ganz natürlich, und damit diese Akzeptanz nicht durch religiös-konservative Vorstellungen von richtig und falsch zerstört wird, brauchen wir Unterricht, der sie bestätigt und stärkt.

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    • Peloquin sagt:

      Nein, brauchen WIR! nicht und staatlich verordnet noch viel weniger! Wo war der Aufschrei bei der Homoehe? Wo war der Aufschrei bei dem Ehegattensplittung für Homosexuelle? Wo war der Aufschre bei Hitzelsberger? Die Leitmedien haben ihn dringend und vergeblich gesucht und doch nicht gefunden… oder halt jetzt endlich bei staatlicher Indoktrinierung an Schulen! Gott sei Dank!
      Nein Deutschland ist kein homophobes Land und darum geht es auch schon längst nicht mehr!

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      • Silke Suck sagt:

        Worum geht es denn?

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        • Peloquin sagt:

          Es geht immer mehr in die Richtung eines pädagogisch, autoritätren Staatsgebildes unter Berufung einer Wissenschaftlichkeit welche bei nährer Betrachtung nicht im Ansatz vorhanden ist.
          Welches Recht hat ein staatliches Bildungssystem die Erziehung der kinder mehr und mehr von den Eltern abzukoppeln gegen deren audrücklichen Willen? (und gegen deren „Willen“ ist ganz klar auf EU Richtlinien formuliert)

          “Die Akzeptanz der Vielfalt der Menschen ist die Grundlage für Respekt und Demokratie”, so sagt Volker Beck mit Blick auf die sexuelle Identität.
          Aber die Reduktion von Menschen auf Gruppen, die anhand ihrer sexuellen Identität eingeteiltwerden, ist nicht die Schaffung, geschweige denn die Akzeptanz von Vielfalt, sie ist vielmehr die Reduktion von Vielfalt und damit die Begrenzung von Akzeptanz auf Gruppen und nicht auf die “Vielfalt der Menschen”.

          Warum wird bei der Vielfalt der Menchen AUSDRÜCKLICH auf die Sexualität geschaut? Alle anderen Formen dieser Vielfalt werden im Bildungsplan ausdrücklich nicht genannt.

          Hier nochmal der orginal Text der Petition, bitte lesen.

          Eine verantwortungsvolle Pädagogik, wie sie der Bildungsplan mit seinen Leitprinzipien und Bildungsstandards vorsieht, verfolgt das Ziel, niemanden an der Schule auszugrenzen und zu diskriminieren. Gegenseitige Achtung und Respekt sind Aufgabe aller Beteiligten im Bildungsbereich. Der Bildungsplan hat eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung und sollte alle relevanten Träger der Zivilgesellschaft einbeziehen. In der vorliegenden Fassung der Leitprinzipien wird der Bildungsplan zum Aktionsfeld von LSBTTIQ-Vertretern. Die Werbung, sexuelle Orientierungen zu akzeptieren und sich gegen die Diskriminierung homosexueller Jugendlicher zu engagieren, steht im krassen Gegensatz zu dem weitgehenden Verschweigen von anderen Formen von Ausgrenzung an den Schulen unseres Landes: In der aktuellen Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (2013) sind die Diskriminierungshinweise im Bereich Bildung und „sexuelle Identität“ am niedrigsten. Man sucht dagegen in „Verankerung der Leitprinzipien“ vergeblich nach ähnlichem Engagement in den Bereichen ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, Geschlecht, oder Weltanschauung/Religion.”

          Ist das auch nur im Ansatz homophob?!?

          Bis heute ist es der Antidiskriminierungsstelle des Bundes seltsamerweise herzlich egal, das Jungen nach wie vor im Bildungssystem struckturell benachteiligt sind siehe hierzu PISA 2008 und PISA 2012!

          Trotz offener Briefe von geschlechtsspeziefischen/Männerrechtlichen Vereinen.

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          • Peloquin sagt:

            P.S. und darüber hinaus ist von dem Wort Behinderung, ganz gleich welcher Art, in diesem Bidungsplan nicht einmal im Ansatz die Rede.

            Inklusion (geistig oder körperliche Behinderung) in der Pädagogik stagniert seit Jahren und wird wahrscheinlich wegen fehlender Gelder komplett fallengelassen.

            All das spielt hier mit rein aber „Frühsexualisierung“ schwebt wie ein Damoglesschwert über diesem Bidungsplan und muss in ALLE Bereiche der Grundschulpädagogik implementiert werden.

            eine recht einseitige „political correctness“.

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    • St. Elmo sagt:

      Nenn mich reaktionär aber nein das ist eben nicht „normal“ es ist gesellschaftlich akzeptiert aber nicht normal und wir es auch nicht so schnell werden.

      Kinder können auf natürliche Weise nur durch einen Mann und eine Frau entstehen.
      Es gibt keine andere Möglichkeit.
      Homosexeuelle können keine gemeinsamen Kinder haben.
      Selbst Leihmutterschaft, künstliche Befruchtung usw. können daran nichts ändern,
      es werden immer Mann und Frau benötigt.

      P.S.
      Und nein auch wenn Kinder ihre Eltern lieben und deren Lebensmodell akzeptieren, hat der Staat nicht das recht hier durch Unterricht und Erziehung ein Bild von Richtig oder Falsch zu erzeugen. Das muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden.

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  11. wischiwaschi sagt:

    Zum ersten Kommentar: Seit wann soll die Reform bewirken, dass die Schule lehrt dass homosexuell leben toller ist als hetero? Man möchte nur, dass Kinder nicht zu diskriminierenden dummen Arschlöchern erzogen werden, sondern dass Kinder von klein auf sehen: Es gibt Menschen, die leben homosexuell und sind glücklich so, und das ist total normal und nix schlimmes. Wenn die Kinder durch Eltern und andere Kinder weiterhin so aufgezogen werden, dass „Homo sein“ voll eklig und krank ist, was passiert denn weiterhin mit jenen, die irgendwann merken, dass sie aber genau so fühlen? Die fühlen sich gehasst und abgelehnt, und bekommen einen riesen Knacks. Klasse, danke, danke liebe Kirche. Von wegen, Gott liebt alle Menschen gleich und so….

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  12. IULIUS sagt:

    Mehrfach kam schon vor, die Mehrheit hat die Macht.

    Das berechtigt wozu?

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  13. Freund des Aristoteles sagt:

    Ich habe hier den Eindruck, daß über die Schiene „Man darf niemanden diskriminieren!“ – Was ich vollinhaltlch bejahe – eine Ideologie den Kindern schon in frühestem Alter vermittelt werden soll.

    Nicht jede Abweichung von einer Norm ist für den einzelnen und für die Gesellschaft positiv.

    Zusätzlich wird die unbewiesene und unausgesprochene Prämisse vorausgesetzt, daß auch jede einzelne Spielart der Sexualität angeboren wäre und nicht durch Beeinflussung und Manipulation verändert werden könnte.

    Menschen zum falschen Zeitpunkt mit Dinge zu konfrontieren, die ihnen nicht nützen, u.U. aber schaden könnten, ist von jedem echten Pädagogen abzulehnen.

    Eine altersgerechte Erziehung ist darum gerade auch in Dingen der Sexualität zu fördern und zu fordern!

    Homo-, Trans- und Gendertheorien haben im Kindergarten und in der Grundschule nichts zu suchen!

    Es reicht, den Kindern beizubringen, daß man Andersdenkende und Andersfühlende nicht beleidigen und mobben darf. Dadurch sind dabei ethnische wie auch sexuelle Minderheiten gleichermaßen vor Diskriminierung geschützt, ohne auf unbewiesene und sehr ideologisch belastete Theorien bzw. Ideologien zurückgreifen zu müssen, die zudem das Recht der Eltern auf die Erziehung ihrer Kinder beschneiden oder gar in manchen Punkten zunichte machen.

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  14. afictionesse sagt:

    Ach, du meine Güte! Ist hier immer so viel los?

    Vielleicht könnte mir mal jemand den Part in diesem „Programm“ zeigen, wo so viel von (Homo-)sexualität die Rede ist und Vorzüge präsentiert werden sollen?

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    • in letzter zeit ist es hier tatsächlich etwas voll geworden^^ ich muss wohl mal wieder weniger kontroverse dinge posten.

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      • honeyinheaven sagt:

        Bloß nicht. Das ist dein bester Blogeintrag bzw bester Comic ever😀. Und ich finde es genial, wie du gewisse Ewig-Gestrige hier am Nasenring durch die Manege führst – und die lassen sich auch führen😉

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  15. Luc sagt:

    Bei fast 200 Kommentaren bin ich jetzt schon etwas enttäuscht, dass der tatsächliche Bildungsplan gar nicht diskutiert wird. Kein vernünftiger Mensch hat etwas dagegen, in der schulischen Sexualkunde neben Hetero- auch andere Formen der Sexualität zu besprechen oder im Zusammenhang mit Diskriminierungserfahrungen auch über Homophobie zu sprechen. Wissen schafft Toleranz. Der Bildungsplan geht aber schon in diesem abstrakten Stadium weit darüber hinaus und das kann man mit guten Argumenten für ein Problem halten.

    Hier kann man ihn sich runterladen und anschauen. Einen sicher auch angreifbaren, aber mit vielen guten Ansätzen ausgestatteten Post zum Thema hat der Stadtfuchs geschrieben.

    Denn auch wenn die Begründung der hier zugrunde liegenden Petition in weiten Teilen einen homofeindlichen Geist ausatmet ist es schlicht eine völlig unredliche Verkürzung zu sagen, man könne folglich nur aus homophoben Gründen etwas gegen besagten Bildungsplan haben. Es ist nicht automatisch etwas gut, nur weil Evangelikale und/oder echte Schwulenhasser dagegen sind.

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    • honeyinheaven sagt:

      Und es ist nicht automatisch etwas schlecht, nur weil es mal nicht von der CDU kommt ;)!
      Viele toben sich an der neuen Regierung aus, weil sie es noch immer nicht verwunden haben, dass ihr geliebter und hoffentlich bald vorbestrafter MP 2011 abgewählt wurde. Seitdem verfolgen sie die neue Regierung mit einem Hass, der mit dem der Tea-Party auf Obama zu vergleichen ist. Ohne jede Sachargumente, einfach nur dagegen!
      Es ist ja auch so derart falsch, etwas gegen Mobbing an Schulen zu unternehmen. So total falsch, wenigstens zu versuchen, dass die sexuellen Beleidigungen aufhören. Aber nein, gute Christen, wie manche sind, lassen wir es lieber weiterhin geschehen, dass sich Jugendliche auch im 21.Jahrhundert noch aufgrund der Ablehnung gewisser Leute das Leben nehmen! Wäre ja wirklich total falsch, da etwas dagegen zu versuchen, nicht wahr?

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      • IULIUS sagt:

        „Es ist ja auch so derart falsch, etwas gegen Mobbing an Schulen zu unternehmen.“

        Was meinst Du damit? Die Kinder in der Schule stehen unter Aufsicht einer staatlichen Einrichtung. D. H. die Kinder betreiben Mobbing unter staatlicher Aufsicht.

        Jetzt muß extra noch einmal das Fach „Mobbing ist Scheiße“ in den Stundenplan aufgenommen werden, weil die Aufsichtspersonen unfähig sind etwas gegen Mobbing zu unternehmen.

        Wer soll da wen erziehen? Die Lehrer die Kinder, oder die Kinder sich selber, oder die Kinder die Lehrer?

        Ich kann mich daran entsinnen, daß vor 40 Jahren Mobbing, wenn auch nicht unter dem Namen, schon im Unterricht behandelt wurde.

        Fazit:
        Der Bildungsplan muß nicht geändert werden, sondern die Einstellung der Lehrer zu ihrem Beruf und ihrer Verantwortung.

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        • IULIUS sagt:

          Zusatz:
          Aber das läßt sich politisch nicht verkaufen.

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        • honeyinheaven sagt:

          Wenn frühzeitig aufgeklärt wird, dass es eben keinen Grund gibt, eine Person aufgrund ihrer sexuellen Neigungen auszugrenzen, sinkt die Gefahr des Mobbings in diesem Bereich.
          Gerade, weil es extrem schwer ist, Mobbing Einhalt zu gebieten, wenn es mal zur „Normalität“ wird, ist Aufklärung am Besten.
          Wie man dagegen sein kann, etwas gegen Homophobie an Schulen zu unternehmen, ist mir nach wie vor schleierhaft. Es sei denn, man ist selbst homophob😉 oder eben ein CDU-Anhänger mit etwas merkwürdigen Ansichten zur Demokratie – siehe schlechte Verlierer.
          Im Übrigen wüsste ich nicht, welchen politischen Vorteil dieses Vorhaben Grün-Rot bisher gebracht hätte. Im Gegenteil – nur zusätzlichen Ärger.

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          • Luc sagt:

            Honeyinheaven, Du machst gerade genau den Fehler den ich oben anspreche: du schaust dir erst gar nicht den Bildungsplan an, sondern übernimmst einfach unkritisch die Darstellung, es ginge dem Bildungsplan darum, „etwas gegen Homophobie an Schulen zu tun“, und da könne man ja wohl nicht dagegen sein!!111 Über dieses hehre Ziel geht der Bildungsplan weit hinaus und das ist der Punkt.

            Um Mobbing an Schulen geht es schon einmal gar nicht. Ginge es dem Bildungsplan darum, dann wäre es grob fahrlässig, Mobbingerfahrungen nur aufgrund der sexuellen Orientierung zu betrachten.

            Das ist aber nicht die Stoßrichtung des Bildungsplans, wenn er von „Akzeptanz sexueller Neigungen“ spricht. Wenn du das Thema jenseits der ganz billigen Empörungsschiene verstehen willst wirst du nicht umhin kommen, ihn einfach mal zu lesen.

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            • honeyinheaven sagt:

              Sehr genau kenne ich allerdings die besagte Petition, die vor Homophobie und falschen Behauptungen nur so strotzt. Alleine die Behauptung, Homosexuelle wären häufiger Alkoholiker und häufiger suizidgefährdet ist eine Frechheit! Ebenso die Aussage, sie wären gefährdeter, sich mit HIV zu infizieren. Hier wird wieder das alte unreflektierte Bild des bösen Schwulen herauf beschworen, der mit allem vögelt, was nicht bei zwei auf den Bäumen ist, während der brave Hetero in treuer Partnerschaft lebt!
              Der Initiator der Petition ist in einer christlichen Sekte. Eine absolute Frechheit, dass hier einer seinen Aber-Glauben für alle bindend machen will. Und wie hat es dieser Mann eigentlich in den Schuldienst von BaWü geschafft, der doch durch den Radikalenerlass noch immer „geschützt“ ist? Oder zählt der nur für böse Linke, während die christliche Rechte machen kann, was sie will? Wer will ernsthaft glauben, dass dieser Typ im Unterricht Atheisten gleich und gerecht benotet?

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              • St. Elmo sagt:

                Homosexuelle Männer sind immer noch die Risikogruppe Nr. 1 was die Infektionsgefahr mit HIV angeht, das ist nunmal Fakt.
                Dies Anzusprechen ist weder homophob noch diskriminierend, im Gegenteil es so wie du zu verleugnen und (aus PC Gründen?) totzuschweigen ist geradzu Menschenverachtend.

                Aber deine Argumentation ad hominem und die Aussage nur die Petition aber nicht den Bildungsplan gelsen zu haben, zeigt mir sowieso das du an einer sachlichen Auseinandersetzung nicht interessiert bist sondern nur deiner gefühlten moralischen Empörung über die Petition Luft machen willst.

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                • St. Elmo sagt:

                  hier die Zahlen des RKI von 2012

                  http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/Epidemiologie/Daten_und_Berichte/EckdatenDeutschland.pdf?__blob=publicationFile

                  Ca. 78.000 Menschen waren 2012 mit HIV oder AIDS infiziert.
                  Homosexuelle Männer sind davon mit 51.000 Menschen die größte Gruppe. (65%)

                  Von den geschätzen 3500 Neuinfektionen in 2012
                  entfallen ca. 2500 auf Homosexuelle Männer (71%)

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                • honeyinheaven sagt:

                  Eine sachliche Diskussion über eine Petition, die von einem Mitglied einer christlichen SEKTE eingestellt wurde, um seinen Wahlfrust von 2011 zu lindern und der seinen UNBEWIESENEN Aberglauben und seine daraus für ihn logische Diskriminierung anderer als für alle verbindlich herstellt, erübrigt sich! Alleine die Aussage, dass durch die Behandlung dieses Themas Kinder zur Homosexualität erzogen würden, ist so unglaublich dumm, dass es da nichts mehr sachlich zu diskutieren gibt! Wenn ich behaupte, die Erde sei eine Scheibe, wirst du auch nicht mit mir diskutieren. Mit Recht, weil dann ich die Idiotin bin!

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                  • St. Elmo sagt:

                    Nicht mit jemandem Diskutieren, also ihn und seine seltsame meinung ignoriern ist ja ok,
                    den das wäre eine art von Toleranz…
                    —> Erzähl deinen Dummfug, aber bitte nicht hier.

                    Ihn aber öffentlich anzufeinden, zu mobben, in den Medien bloßzustellen, Strafanzeige zu stellen und ein Disziplinarverfahren einzuleiten, zeigt eben das da keine Toleranz gegenüber anderen Meinungen herrschst sondern Intoleranz.
                    —> Er hat Jehova gesagt, steinigt ihn!

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                    • honeyinheaven sagt:

                      Nochmals: Seine Religion als für alle bindend darzustellen – und nichts anderes macht er – ist intolerant. Toleranz gegenüber Intoleranten zu fordern ist ein Widerspruch in sich. ER grenzt Menschen aus, ER ist intolerant. Nach deiner Logik wäre es auch intolerant, die Leugnung vom Holocaust zu ächten. Nicht jeder Dreck ist vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt.
                      Wo wird er gemobbt? FAZ und BILD feiern ihn, der Focus sowieso! Ich kann da wirklich keinen Verfolgten erkennen.
                      Und dass er gegen seine Beamtenpflicht und gegen Beamten-Gesetze verstoßen hat, dürfte auch klar sein. Und dafür hat er jetzt die Folgen zu tragen.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Toleranz gegenüber Intoleranten zu fordern ist ein Widerspruch in sich.“

                      Entweder man ist tolerant, oder man ist es nicht. Ein Zwischending, wie Du gerade erklärst gibt es nicht.
                      Du versuchst Deine eigene Intoleranz und Ignoranz anderen Menschen gegenüber mit deren Verhalten oder Ansichten zu rechtfertigen. Ich persönlich finde solch ein Verhalten mehr als heftig. Aus genau den gleichen Gründen hat Hitler gehandelt. Die Juden waren selber Schuld, daß sie Juden sind. Darum war er (aus seiner Sicht) berechtigt sie in Lager zu sperren und zu töten.

                      Vorsorglich, Du hast den Vergleich mit Holocaust ins Spiel gebracht:
                      „Nach deiner Logik wäre es auch intolerant, die Leugnung vom Holocaust zu ächten.“

                      Wie willst Du einen „Intoleranten“ Menschen zur Toleranz bewegen, wenn Du ihm nicht die Hand reichst, sondern in die Fresse kloppst? Du isoliert ihn, das hat mehr mit Sadismus zu tun, als mit Menschenfreundlichkeit. Der Effekt ist, Du bestärkst seine intolerante Haltung.
                      -> Feindbild schaffen und erhalten. Feindbilder braucht man um moralisch über jemanden stehen zu können. Feindbilder braucht man um von sich selber abzulenken, nämlich von seinem eigenen „Arschlochverhalten“ abzulenken.

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    • Martin sagt:

      Danke für den Link auf den Stadtfuchs. Halte das auch für eine zumindest vertretbare Begründung.

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    • Kenshin sagt:

      Okay, ich hab das ja überflogen und ich finde jetzt keine all zu offensichtlichen Probleme damit.

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      • Luc sagt:

        Nein, das Ding ist jetzt auch kein satanisches Pamphlet da hast du sicher recht. Ich z.b. argumentiere sicher zu 80% so entschieden gegen diesen „Bildungsplan“, weil die Argumente für ihn schon wieder so unsäglich dumm und verkürzend rezipiert werden (gerade auch in den großen Onlinemedien) dass es wehtut und man ihn eben auch jenseits von Homophobie für ein armseliges Machwerk halten kann.

        Das, was man an dem Bildungsplan problematisch finden kann, ist der Versuch, „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Querschnittsaufgabe in alle Jahrgangsstufen und Fächer zu implementieren, und das sprachliche wie inhaltliche Niveau, auf dem das im Bildungsplan dargestellt und entwickelt wird. Das ist eines Landesministeriums völlig unwürdig (gibt übrigens auch die SPD schon zu).

        Diesem Bildungsplan nach soll es nicht reichen, seine eigene sexuelle Identität zu erkennen und die anderer Menschen tolerieren zu lernen. Nein, die Schüler sollen sich intensiv mit einer ganz bestimmten Spielart von Sexualität auseinander setzen. Sie sollen sich mit schwul-lesbischem Theater, Film, und Literatur beschäftigen (S.12), mit “herausragenden […] LSBTTI-Menschen”, sollen im Internet nach “Lebenssituationen von LSBTTI-Menschen” fahnden (S.23), und sich mit dem Transsexuellengesetz beschäftigen (S.29).

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  16. Teta Epsilon sagt:

    Den Entwurf hab ich mir durchgesehen und finde in Tadellos!

    Ich z.b. argumentiere sicher zu 80% so entschieden gegen diesen “Bildungsplan”, weil die Argumente für ihn schon wieder so unsäglich dumm und verkürzend rezipiert werden (gerade auch in den großen Onlinemedien) dass es wehtut und man ihn eben auch jenseits von Homophobie für ein armseliges Machwerk halten kann.

    Dieser Sachliche Ausführungsentwurf ist weder ein Machwerk noch Armselig, Der ist doch gut – hey was habt ihr eig. alle ? Das Medien sich zu wenig Mühe geben mit so was ist doch ein alter Hut.

    Bin ich im falschen Zug nach Braunau, nach Transphobien und Homohassanien oder Tallibanien al Sharia,,,?

    Den infantilen Widerstand gegen einen freien, offen, Umgang mit Paarung und Fortpflanzung, finde ich absurd. Man könnte es auch Schwachmatismus nennen.

    Warum soll man, verflixt nochmal, den Kindern nicht sagen dass Fortpflanzung und Paarung ein beliebtes, erregendes Spiel ist, bei Erwachsenen beliebter als wohl alles, ein Vergnügen eben vor allem, – dass andererseits der auch der Fortpflanzung dient. (Wenn man sich denn ganz doll liebt)
    Es kommt doch kein Kind zu kurz: Hetro, Lesbisch, Homo, Intersex, Transgender, Transsexualität, Queer und wenn dass alles nix war, bleibt ja noch Asexuell . klasse alles Prima.

    Enttabuisierung durch Entmystifizierung
    Kein Mensch nimmt Schaden an Wahrheit – nur an Lügen.

    Ps.: Vielleicht solltet ihr euch mal der Mühe unterziehen euch mit echten Transsexuellen Menschen zu unterhalten… um zu merken dass sind keine Fabelwesen oder Alienmonster, die können sogar sprechen.

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    • Luc sagt:

      Ohje lieber „Teta Epsilon“🙂 Du schneist hier rein, unterstellst als erstes mal im Vorbeigehen Rechtsextremismus, Transphobie, Schwulenhass und religiösen Extremismus, alles in einem Satz, und fackelst dann munter die gleichen Strohmänner ab, die bereits ausführlich kritisiert wurden.

      Herzlichen Glückwunsch!

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    • St. Elmo sagt:

      Und was ist mit den Zoophilen, Nekrophilen, Objektophilen?
      Zoophilie wurde erst jetzt wieder durch das neue Tierschutzgesetz unter Strafe gestellt?

      Wo ist hier die Akzeptanz, Tolleranz, Enttabuisierung und Entmystifizierung usw.?

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