Was die Fatacceptance-Bewegung erzählt… und was nicht.

Veröffentlicht: Januar 25, 2014 in Comics
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Kommentare
  1. Ich hoffe, ich sitze nicht irgendwelchen presse-induzierten, fernsehzeitungs-induzierten, apotheken-rundschau-induzierten urban legends auf: Den Jojo-Effekt gibt es doch tatsächlich? Dann gibt es noch die genetische Disposition. Genau wie jeder Mensch eine andere Schuhgröße hat, gibt es für jeden einen anderen Bereich des Körpergewichtes, der für ihn normal ist. Es gibt und gab halt immer schlanke und rundliche Leute. Und wenn irgendein Statistiker nachweist, daß rundliche Leute in größerer Zahl Diabetes entwickeln, so bedeutet das nicht, daß man das Diabetes-Risiko minimieren kann, indem man abnimmt. Man muß ja immer statistische Korrelation und kausalen Zusammenhang auseinanderhalten. Und das wichtigste: Was die Wissenschaft tatsächlich behauptet, wird kaum noch jemandem bekannt. In der Flut der Behauptungen von Oecotrophologen, Heilpraktikern, Esoterikern, Anthroposophen, Lobbyisten, Werbe- und PR-Akteuren und allen möglichen anderen unwissenschaftlichen Behauptungen geht unter, was die Wissenschaft tatsächlich weiß. Niemand kann mit Bestimmtheit sagen, was in welcher Weise ungesund ist. Darf ich jeden Tag einen Schluck Cognac zu mir nehmen oder nicht? Ist Kaffee jetzt gesund oder nicht? …und schwarzer Tee, Schokolade, Mettwurst, Eier, Sellerie, Rhabarber, Knoblauch? Die einen sagen ja. Die anderen nein. Welchen Empfehlungen soll ich denn nun folgen? Einerseits ersetzt man Zucker durch Süßungsmittel, andererseits verwendet man dieselben Süßungsmittel in der Tiermast als Masthilfsmittel, damit die Schweine schnell viel Speck ansetzen. Ich bin verwirrt. Die einen wollen, daß ich auf das Cholesterin achte, und daher alles vermeide, was nicht aus der Chemiefabrik kommt, weil alles, was aus Pflanzen oder Tierprodukten hergestellt wird, den Empfehlungen widerspricht. Die anderen sagen mir, daß der Cholesterin-Spiegel vollkommen unwichtig, Cholesterin-Senker mehr Schaden anrichten als das Cholesterin, Cholesterin zu den Grundbestandteilen jeglicher lebendigen Materie gehört, man nur aufpassen muß, daß man nicht oxidiertes Cholesterin zu sich nimmt. Zu diesen oxidierten Cholesterinen gehört auch Vitamin D, das so giftig ist, daß man es als Rattengift einsetzt. Oecotrophologen nerven, ich solle so viel Vitamine zu mir nehmen wie möglich. Dabei gibt es in Mitteleuropa keinen Vitaminmangel. Und einige Vitamine wie Vitamin A und Vitamin D sind so giftig, daß man mit ihnen die böse Schwiegermutter vergiften könnte. Worin sich aber alle Oecotrophologen einig sind, ist nur dies: So wie ich mich ernähre, ernähre ich mich falsch! Das gilt im Prinzip für jeden. Nur Dicken rechnet man das als Schuld an. Nur von ihnen wird gesunde Lebensweise und höhere Kassenbeiträge erwartet, ohne daß die Geselllschaft und die Kassen irgendeinen wissenschaftlich begründeten Beweis für den Zusammenhang zwischen ihrem Gewicht, ihrer gesundheitichen Disposition und ihrer Lebensweise erbringen kann.

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    • Da steckt aus meiner Sicht so viel Fehlinfo drin, dass ich mich nur auf das Thema Gewicht beschränke.
      Es gibt unterschiedlich dicke Menschen, weil es Menschen gibt, die unterschiedlich viel essen. Du wirst Schwierigkeiten haben auf Fotos von Konzentrationslagern oder Hungergebieten eine dicke Person zu finden, womit das Thema des „von Natur aus dickem Menschen“ quasi vom Tisch ist. Es gibt Hinweise dass die Ernährung der Mutter in der Schwangerschaft großen Einfluss auf die Nahrungsvorlieben von Menschen haben und natürlich Erziehung. Genetik spielt ebenfalls mit herein, aber nicht so wie das gerne dargestelt wird, also als unabhängig von der tatsächlichen Ernährung. Das Gewicht hat ganz klar mit der Ernährung zu tun.
      Dass übergewichtsassoziierte Erkrankungen keine Erfindung sind, sieht man z.B. an dem sprunghaften Anstieg der besagten Erkrankungen in den letzten Jahren in den USA und Europa. Dass bereits Kinder an Bluthochdruck und Diabetes Typ 2 leiden ist heute nichts ungewöhnliches mehr. Wenn das alles Genetik wäre, warum war das vor 50 oder 100 Jahren kein Thema? Und wie kommt es, dass sich übergewichtsassoziierte Erkrankungen bereits durch moderate Gewichtsreduktion von ca 5% des Körpergewichtes stark bessern? Oder umgekehrt, sich durch Gewichtszunahme verschlechtern (es gibt eine Tonne Dokumentationen und Studien dazu, die sehr leicht zu finden sind, daher verlinke ich jetzt keine googleergebnisse).
      Was du sagst ist schlicht falsch, denn es gibt massiv viele Studien die Zusammenhänge zwischen Gewicht, Ernährung und Gesundheit herstellen. Z.b. dass es kein „gesundes Übergewicht“ gibt und Leute mit Übergewicht später Krankheiten deshalb entwickeln auch wenn sie zunächst gesund scheinen: http://annals.org/article.aspx?articleid=1784291

      Ich finde es wichtig, diese vollkommenen Fehlinfos nicht noch weiter zu verbreiten, denn jeder Mensch hört gerne dass man so viel essen kann und so dick sein kann wie man will ohne dass das was ausmacht. Das ist cool, wenn man es mit 20 glaubt, aber weniger cool wenn du mit 40 irreparable Gelenkschäden, Diabetes oder Herzerkrankungen hast.

      (Btw., jojo-effekt ist teilweise genauso ein mythos. Teils bereits im Comic erklärt, teils ist es komplexer, da radikalkuren oft zulasten der muskelmasse gehen und muskeln die haupt energieverbraucher im körper sind. Weniger Mskeln = weniger Energieverbrauch = mehr Gewichtszunahme bei gleichem Essen.
      Darüber hinaus ist bei vielen Übergewichtigen das Gewicht permanent leicht am steigen und wenn man 5 Jahre später mehr wiegt als vor der Diät muss das nicht bedeuten, dass das durch die Diät verursacht wurde. Es kann genauso sein, dass das Gewicht von selbst gestiegen wäre. 150 kg erreicht man schließlich nicht über nacht, meist ist es ein kontinuierliches, langsames steigen)

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      • EMN: Fast absolute Zustimmung.
        Fast nur, weil es noch weitere Dinge gibt, die mitreinspielen, aber viel zu wenig untersucht sind. Im Wesentlichen sind das Hormone und auf das Hormonsystem wirkende Stoffe (aber auch andere!), die aus Pharmazie, Petrochemie und Landwirtschaft stammen, in den Boden und ins Wasser gelangen und die sich über die Nahrungskette dann im Menschen ansammeln. BisphenolA ist ja erst seit kurzem als Gesundheitsgefahr bekannt, wer weiß, was wir noch für Giftscheiß in uns und um uns herum haben.
        Dann sind unsere Lebensmittel ja total überzüchtet. Chemisch gesehen unterscheiden die sich teilweise schon sehr stark von Pflanzen und Nutztieren, die und deren Produkte wir vor 50 Jahren gegessen haben. Das braucht noch nicht mal Gentech sein, wir wissen einfach nicht, was die stark gezüchteten Proteine in Getreide oder die stoffliche Zusammensetzung von heutigem sojagefütterten Fleisch mit unseren Körpern (aufs Gewicht bezogen: Hormone, Hungergefühl, …) anstellen.
        Das sind Fakten und Fragen noch unbekannten Ausmaßes – die wir aber bitte schön noch lange nicht als Ausrede für Übergewichtigkeit nehmen dürfen! Ich denke, dass „Kalorien rein/raus“ trotz Giftscheiß im Essen (bzw. den gut erforschten Fakten dazu, die es noch nicht gibt) immer noch 80% des Übergewichts erklärt.

        Neumondschein: Diese Fülle an Ernährweisen, die dann auch noch gerne das Weltheil versprechen, macht eh jeden verrückt. Einig sind sich die Ernährweisen jedoch bei diesen Punkten: Viel Gemüse, mäßig Obst, wenig Zucker, viel trinken, keine (stark) verarbeiteten Lebensmittel, aufs Hungergefühl achten.
        Ich glaube, deine Verwirrung stammt vor allem daher, dass du nicht recht weißt, wie du wissenschaftliche Erkenntnisse deuten sollst.

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        • Achja: Es ist wohl doch komplizierter als gedacht – Setpoints. http://www.ted.com/talks/sandra_aamodt_why_dieting_doesn_t_usually_work.html
          Was hält ihr davon?

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          • Kenne ich und wurde bereits an verschiedenen Stellen komplett verrissen. Das ist wohl auch nicht der seriöse TED-Talk sondern eine „Light Version“ online o.ä.
            Jedenfalls gab es einige Kritikpunkte, und die STudie die ich verlinkt habe zeigt auch nochmal, dass es eben einfach nicht stimmt wenn behauptet wird, es gäbe gesundes Übergewicht.
            Allein die Tatsache, dass 50 kg mehr auf die Gelenke einwirken und den Verschleiß erhöhen sollte ja bereits einleuchten als Grund warum Übergewicht nicht „yay“ ist.

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            • Bei der Grafik hatte ich das Gefühl, dass die positiven Nebenwirkungen bei den Übergewichtigen eher vom Lebensstilwandel kommen und daher früher oder später bei Beibehalten des Lebensstil sowieso in eine Abnahme münden. Ganz klar wurde mir nicht, wie die Studie hinter den Balken da aufgebaut war.

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        • Du hast natürlich recht, dass es komplexer ist als ich in meinem Kommentar schrieb. Ich denke auch, dass viele Gifte und Zusätze vielleicht erst in 20 Jahren als Verursacher bestimmer Erkrankungen bekannt werden. Kalorien rein-Kalorien raus funktioniert aber sogar bei absolut mieser/ungesunder Ernährung, wie jüngst ein Lehrer in einem Experiment bewies. Durch ausschließliches Essen von McDonalds Essen nahm er stark ab, da er moderat Sport trieb und maximal 2000 kcal am Tag aß. Das reine Gewicht lässt sich über die Nahrungszufuhr also gut kontrollieren, wobei das mit der Gesundheit wieder anders aussieht. Schlank sein bedeutet ja nicht automatisch, perfekte Gesundheit (es ist halt nur ein Baustein, der dabei hilft)

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        • Martin sagt:

          “ Chemisch gesehen unterscheiden die sich teilweise schon sehr stark von Pflanzen und Nutztieren, die und deren Produkte wir vor 50 Jahren gegessen haben. “

          Statistisch gesehen, war vor 50 Jahren die durchschnittliche Lebenserwartung deutlich geringer….

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          • Das kehrt sich angeblich grade um. Zumindest habe ich diesen Satz „Diese Generation wird die erste sein, die eine kürzere Lebenserwartung hat als ihre Eltern“ schon häufig im Bezug auf Adipositas gehört.

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      • Das Problem an statistischen Studien ist, daß sie statistische Korrelationen aufstellen. Statistische Korrelationen sind aber etwas anderes als kausale Zusammenhänge. Außerdem lebt heute niemand im KZ. Mangel- und Fehlernährung treten heute überweigend bei denjenigen auf, die ständig ans Essen denken, und sich ständig an irgendwelche Regeln halten. Ich behandle den Fall, wo die Ernährung keinerlei Zwängen unterliegt. Sowohl heute als auch damals gab es dicke und dünne Leute.

        Wußtest Du übrigens, daß Margarine Gefäßschäden verursacht, die u.a. zu Schlaganfall und Herzinfarkt führen können? Da haben ganze Generationen auf die gute Butter verzichtet, nur um dem Schlagfluß zu entkommen, und jetzt das! Jetzt gibt es Entwarnung: Das Cholesterin in der Butter sei vollkommen harmlos, heißt es jetzt. Dasselbe gilt für Eier. In industriell hergestellten Backwaren verwendet man heute aber nicht mehr Eier sondern Eipulver. Bei der Herstellung von Eipulver oxidiert das Cholesterin. In den Vereinigten Staaten setzt man der Milch Vitamin D zu, um die Rachitis zu bekämpfen. Vitamin D ist auch oxidiertes Cholesterin. Und die gute Butter wurde längst überall durch schlechte und Margarine ersetzt. Möglicherweise hat ja das zur Verschlechterung der Volksgesundheit geführt. Wir wissen es nicht. Reine Statistiken können solange darüber keine Auskunft geben, wie man sich auf statische Korrelationen zu einzelnen Faktoren beschränkt und dabei die Korrelationen zu allen anderen Faktoren unterschlägt, als da wären: z.B. Fernsehkonsum, Lärm, Streß.

        Zu allen Zeiten gab es dünne und dicke Menschen und arme und reiche Menschen. Früher aber waren reiche leute dick und arme Leute dünn. Heute ist es umgekehrt. Warum? Es gibt keinen Ernährungsnotstand mehr. Das würde erklären, warum arme Leute dicker geworden sind. Aber warum sind reiche Leute dünner geworden? Die verzichten doch nicht auf das gute Leben. Derjenige, der früher in die Oper gegangen ist, und danach im Restaurant Eisbein mit Kraut verzehrt hat, tut es doch immer noch. Und warum sind arme Leute heute so entsetzlich fett? …fetter noch als die Bonvivants früherer Zeiten, die selten die Zwei-Pfund-Marke knackten. Warum sind Franzosen schlanker als Deutsche, obwohl abgesehen vom Eisbein und der Berliner Leber die französische Cuisine cholesterin- und fettreicher ist als die deutsch? Warum sind die Türken in unseren Städten so dick, obwohl sie viel mehr Gemüse, Fisch und Yoghurt essen als wir und auf das Schweinfleisch vollständig verzichten?

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      • Kenshin sagt:

        Das KZ Argument trifft in soweit zu, als dass jeder Mensch mager wird, wenn man ihn massiv unterernährt. Aber wir leben in einer Zeit des Überflusses in der jeder seiner persönlichen Disposition nach essen kann und darf (vorausgesetzt er hat genug Geld). Die Leute waren früher dünner, weil es mit der Nahrungsmittelversorgung erst in den 90er Jahren so richtig Vielfältig wurde und heute jeder das essen kann, was er mag. Die Frage ist doch nicht, ob alle bei Unterernährung dünn werden, sondern ob alle bei Überernährung fett werden.

        Ist dir Udo Pollmer ein Begriff? Ich finde er belegt und erklärt seine Thesen relativ gut.

        Ich bin ganz ehrlich, mir ist es nicht möglich abzunehmen, aus dem einfachen Grund, dass mir der Wille fehlt (ist das jetzt genetisch oder nicht?). Ich gehe/ging mehrmals wöchentlich ins Fitness Studio, aber bei normaler Ernährung (und dem durch das Training gestiegenen Hunger) ist zwar definitiv eine gewisse Umverteilung festzustellen, aber ein schlanker Mensch wird aus mir wohl nie.

        Die einzigen Phasen in denen ich wirklich abgenommen habe waren schwere Krankheit oder übermäßiger Streß für ein ganzes Jahr.

        Die Theorie, dass das, was man oben reinsteckt bei allen gleich verwertet wird ist ja auch widerlegt worden. Das bedeutet natürlich nicht, dass es nicht einen Haufen Leute gibt, die zu viel fressen, aber eben einige, bei denen es normal ist. Es gibt ja auch Menschen, die rießige Muskeln aufbauen können, während andere Anabolika schmeißen müssen, um das selbe zu erreichen.

        Und Kalorien sind auch keine sinnvolle Messgröße für Energie in Nahrungsmitteln. Kalorien werden in einem Kalorimeter ermittelt. Das ist ein geschloßenes Gefäß, in dem die Probe verbrannt wird und geschaut wird, wie viel Energie in Form von Wärme abgegeben wird. Wir verbrennen unser Essen aber nicht. Und jeder Mensch hat eine einzigartige Darmflora, die gewisse Dinge besser oder schlechter verwertet. Stroh und Kohle haben unglaublich hohe Kalorienzahlen, wären also eigentlich Ideale Energieliferanten für den Menschen. Nur verdauen können wir das alles nicht.

        Das Dicke Menschen kranker sind liegt daran, dass fast jeder Mensch im Alter dicker wird. Wenn man das Alter mit einbezieht sind Dicke kaum kranker als „normale“ oder gar Untergewichtige. Wenn man natürlich das Alter ignoriert und nur auf den BMI schaut, hat man einfach eine Menge kranker alter Leute in der Dicken-Spalte und die vielen jungen in den anderen Spalten.

        Aber ich verstehe, worauf du im Endeffekt hinaus willst. Die Debatte über „wissenschaftliche“ Ergebnisse (wir haben ja jetzt noch keine Ahnung, wie das mit der Verdauung so genau funktioniert) hinaus ist eine absurde. Ich habe kein Problem damit, wenn jemand fett ist und ich gehe auch nicht grundsätzlich davon aus, dass das im Eigenen Verschulden (also mit Absicht) geschieht, aber es kann auch keiner erwarten, dass ich eine krass fette Frau attraktiv finde. Ja, Schönheit kommt in allen Formen und Größen, aber Hässlichkeit auch. Es gibt schöne Dicke und hässliche Dünne und umgekehrt. Ich bin da fair, ich diskriminiere jeden so, wie er es verdient hat… Das ist doch gerecht, oder?

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        • „Das bedeutet natürlich nicht, dass es nicht einen Haufen Leute gibt, die zu viel fressen, aber eben einige, bei denen es normal ist.“

          Etwas weiter runter gescrollt findest du einen Artikel zum Thema Kalorien und Gewicht (600 kcal und trotzdem dick), wo ich darauf genaer eingehe. Falls du lieber was unterhaltsaes möchtest empfehle ich auf youtube nach „Secret eaters“ zu suchen, wo Übergewichtige Teilnehmer den ganzen Tag im hinblick auf ihr essverhalten überwacht werden und eindeutig wird, dass das was sie als „Ich esse normal/nicht viel“ betrachten, eben doch eine ganze Menge ist.

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        • Ja, das kommt auch noch dazu, mit der Darmflora, verschieden leicht aufzubauende Muskeln usw. – Aber sowas kann mMn trotzdem nur ein paar Kilo von starkem Übergewicht erklären.
          Wenn man davon ausgehen könnte, dass (Hausnummer) 70% des Übergewichts von zu vielen Kalorien, 20% Genetik und 10% Umwelteinflüsse kommen, dann stimmt es ja trotzdem, dass im Wesentlichen einfach zu viel gegessen wird.
          Viel interessanter finde ich die Gründe für das zu viele Essen. Übergewicht ist ja mehr als nur zu viele Kalorien. Soziologie, Psychologie, Wirtschaft, Politik, Medizin, Toxikologie… Sonst wären wir ja nicht so dick, wenns nur die zu vielen Kalorien wären.

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          • Kenshin sagt:

            Es gibt da eine Studie (hab ich in irgend einem Pollmer Buch gelesen), bei der geschaut wurde, wie sich Fernsehen auf den Körper auswirkt. Und das Ergebnis war nicht, wie vermutet, dass die Leute vor der Kiste sitzen und gelangweilt fressen, sondern, dass das Fernsehen an sich den Effekt hat, weil der Körper in einen energiesparenden Zustand übergeht.

            Ich kenne das mit den Secret Eaters. Aber ich kenne eben auch meine Eltern und mich. Ich weiss, dass das nicht aussagekräftig ist, trotzdem erwähne ich es: Wir essen alle drei relativ normale Portionen (mal kleine, mal große, das hält sich die Wage) und keiner von uns tendiert zu übermäßigem Konsum zwischen den Mahlzeiten. Sowas gibt’s bei uns einfach nicht. Da liegt mal ne Tafel Schokolade rum, die in zwei Wochen langsam kleiner wird, aber sonst gibt es bei meinen Eltern keine und bei mir vielleicht alle zwei Monate mal ne Tüte Gummibären. Ich esse zwei (meist warme) Mahlzeiten am Tag. Das Problem ist wohl in meinem Fall, dass ich 50% meines täglichen Flüßigkeitsbedarfes mit Softdrinks oder stark gesüßtem Tee decke. Aber allgemein sehe ich nicht, wie sich meine Ernährung groß von der anderer Menschen unterscheidet. Ich bin immer der Typ mit der kleinsten Pizza oder der am wenigsten schafft. Trotzdem wächst vorne an mir so eine Plautze. Ganz langsam. Seit ich 14 bin. Ich wiege ca 85 Kilo auf 1,72 cm.

            Eine (echte) Diät im Sinne einer Ernährungsumstellung kommt allein auf Grund meiner Nahrungspräferenzen nicht in Frage. Es gibt eben viele Dinge, die ich mir auch unter Zwang nicht in den Rachen schieben könnte.

            Ich weiss nicht, ob ich mich jetzt dafür schämen soll, es akzeptieren soll oder was auch immer, deshalb finde ich das Thema immer relativ schwer. Und nur, weil du weisst, dass du zu viel isst bedeutet das nicht, dass das für alle Stimmt. Die Studien gehen ja eben weit auseinander und leider ist die Datenlage oft uneindeutig und kann gelesen werden, wie man möchte. Manchmal steht das Ergebnis ja schon fest bevor durchgeführt wurde und wer bezahlt will halt auch nichts hören, was ihm nicht passt. Die Ernährungswissenschaft ist schon ein brutales Feld. Der Kampf um Forschungsgelder aus der Industrie zeigt auch dort seine Spuren. Deswegen ist es wahnsinnig schwer zu entscheiden, was man glaubt und was nicht.

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            • Tantal sagt:

              Ist das nicht das klassische Beispiel? Du sagst, du isst normal, räumst dann aber ein zusätzlich fleissig Zuckerwasser zu trinken. Dann hast du wahrscheinlich einen kleinen Kalorienüberschuss, und man muss sich über die Plautze nicht mehr wundern.

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        • Udo Pollmer kenne ich. Der fällt nach der anderen Seite vom Pferd. Außerdem denkt der ungefähr: Grüne sind doof. Das bedeutet, alle die Grüne doof finden, seien vernünftig. Deshalb gibt es keinen menschengemachten Klimawandel etc.

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          • Martin sagt:

            Zumindest gibt es eine extreme Menge Klimamumpitz, Schmarotzer und Lobbyisten, die sich mit der hysterischen Schiene enorme Geldmengen verschaffen.

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            • IULIUS sagt:

              Gehört zwar nicht wirklich hier her:
              Betreffend Klima, Lobbyisten und Schmarotzer etc. hat die Bundesregierung gerade ein Haufen „Kleinsparer“ um ihr Geld gebracht. Sicher werden die jetzt Prokon nicht unterstützen, damit die „Kleinsparer“ ihr Geld behalten können obwohl sie der Firma die Geschätsgrundlage entzogen haben. Kleinsparer sind ja schließlich keine Milliardäre und wären auf das Geld angewiesen…

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      • Ach, und das mit dem natürlichen Körpergewicht stimmt zwar: es gibt Menschen, die schlanker und welche, die rundlicher gebaut sind. Aber du wirst staunen – das sind nicht solche Schwankungen, dass das natürlicher Weise ins Übergewicht geht! So wie Körpergrößen sich alle sehr stark an die Durchschnittsgröße halten, tun das auch (natürliche) Körpergewichte – die Spannweite ist sehr gering. Wie viele Frauen kennst du, die 2m50 groß sind? Das sind 50% mehr als die Durchschnittsfrau in Österreich (1m67). Diese Durchschnittsfrau wiegt vielleicht natürlicherweise 63kg. 50% mehr wären dann ca. 95kg.
        Die Spannweite „natürlichen“ Körpergewichts ist geringer, als viele Leute, vor allem FatAcceptance-Leute wahrnehmen wollen.

        Dass Menschen in eine u.U. nicht wenig vergiftete Umwelt und sowieso in ein soziales Gefüge und überhaupt in eine kapitalistische Wirtschaftsweise (die Wirtschaft wächst gut, wenn Menschen immer mehr konsumieren, auch Essen) eingebettet sind, darf man bei der kritischen Debatte zur FacAcceptance nicht vergessen.
        Die Kritikpunkte von EMN hier im Comic möchte ich jedenfalls zu 99% unterschreiben🙂

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        • Ich gehöre selbst zu denen mit sehr breitem Körperbau und wenn ich bei 175cm 65 kg wiege, dann sieht man die Rippen und der Bauch geht nach innen. Mein „natürliches Gewicht“ würde ich zwischen 70 und 75 kg vermuten bei meiner Statur. Das war das Gewicht wo z.b. die Schenkel nicht aneinander gerieben haben beim Laufen (warum sollte der Körper so konzipiert sein gewichtstechnisch, dass er beim laufen die schenkel aufreibt? wäre ja völliger quatsch).
          Aus meiner Sicht, sobald es an die Beweglichkeit und Funktionalität geht ist es definitiv zu vie Gewicht.

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          • Deswegen hab ich gesagt, vielleicht. Ich tu mir immer schwer, Gewicht einzuschätzen.
            Wenn ich Birne nach meinen Schenkeln gehen würde, müsste ich 45kg auf 1m56 wiegen. Das wog ich mal nach einer langen Grippe und liegt auch nur 5kg unter meinem Standardgewicht – es ist kein Gewicht, das ich wieder haben möchte. Es ist eine Fehlkonstruktion, davon bin ich überzeugt.

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      • Neutron sagt:

        Also gerade was Diabetes und Herzinfarkte und Co. angeht, solltest du beim reinen Anwachsen der Zahlen nicht übersehen das wir steigendes Durchschnittsalter in den von dir genannten Bevölkerungen haben und dies einen sehr großen Einfluß haben könnte – widerspricht aber natürlich nicht dem Kern deiner Aussage. Und wird wahrscheinlich in den meisten Studien und Betrachtungen auch entsprechend gewürdigt.

        Das große Problem allgemein im Bereich der Ernährung etc. ist das zuviel Schlangenölverkäufer unterwegs sind bzw. in der Vergangenheit auch viel Mist kam und daher die Leute nicht mehr vernünftig die Informationenfiltern können – zumindest nicht, solange sie nicht extra Zeit investieren.

        Ansonsten nutzen Menschen natürlich gerne alle möglichen Informationen aus um sich selbst sagen zu können sie hätten kein Problem.
        Zum Beispiel wenn sie feststellen das CHDs in kälteren und ärmeren Ländern teils weit vorherrschender sind als in den fettleibigen…

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    • St. Elmo sagt:

      @neumondschein.
      Da ENM schon viel gesagt hat… ich aber trotzdem meinen Senf dazu geben will…

      Definiere mir doch bitte „gesundes Lebensmittel“ oder „ungesundes Lebensmittel“

      Es gibt weder gesunde noch ungesunde Lebensmittel es gibt nur Ernährungsweisen die zu Mangel und oder Überversorgung des Körpers mit verschiedenen Stoffen führen.
      Der Mangel und oder die Überversorgung haben dann negative Effekte auf die Gesundheit.

      @materialfehler

      Welche Lebensmittel sollen den „Überzüchtet“ sein?
      Nutzpflanzen und Nutztiere…
      Was soll sich den z.b. beim Weizen geändert haben?
      Die Sorte von vor 50 Jahren gibt es heute nicht mehr, selbst die Sorten von vor 15 Jahren spielen heute keine Rolle mehr, da ständig weiter gezüchtet wird um höhere Erträge zu erzielen. aber dadurch ändert sich nicht die chemische (Protein) Zusammensetzung des Korns* sonder die Pflanze ermöglicht einen höheren Kornertrag.

      (*Bei gleicher Qualitätstufe des Weizen. natürlich unterscheidet sich die Zusammensetzung des Korn eines B Weizen vom Korn eines A Weizen)

      @Kenshin

      wenn man es genau betrachtet verbrennt auch der Mensch seine Nahrung.
      Das C aus der Nahrung + O2 aus der Luft wird zu CO2 oxidiert und ausgeatmet

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  2. Black Label sagt:

    Wieder mal schön auf den Punkt gebracht.
    Es ist dem Thema übrigens nicht zuträglich, daß „diet“ im Englischen sowohl „Diät“ als auch „Ernährung allgemein“ bedeutet und so Übersetzungsfehler und (absichtliche) Mißverständnisse vorprogrammiert sind.

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  3. jschwaecke sagt:

    Diabetes2, Adipositas und Herzschwäche sind drei Krankheiten die durch die gleiche Fehlernährung verursacht werden,. Adipositas tritt meistens zuerst auf, ob dann Herzschwäche oder Diabetes2 folgt hängt von der Genetik des einzelnen ab. Wenn es gelingt durch Unterernährung Adipositas zu kontrollieren, ändert das gewöhnlich wenig daran das der Patient im alter trotzdem Diabetes2 und Herzschwäche entwickelt. Adipositas ist nicht die Ursache, es ist das erste Symptom der allgemeinen Fehlernährung, verursacht durch exessiven Zuckergenuss und ein Übermaß an überrefinierte Stärke. Die meisten Diäten reduzieren die Kalorien, verschlimmern aber die anderen Probleme unserer Ernährung, Fett, das im Maaßen für eine gesunde Ernährung unentbehrlich ist wird verteufelt, was bedeutet das in den meisten Diäten, die Hälfte der Vitamine fehlen weil sie fettlöslich sind und das verursacht den quälenden Hunger den man bei Diätleben immer wieder erlebt. Gleichzeitig wird das Fett hauptsächlich durch Stärke ersetzt, wie beim fettfreien Joguhrt oder niedrich Fett verarbeitetes Fleisch. Durch die traditionellen Diäten wird auch das Immunsystem sehr geschwächt, weil viele fettlöslichen Vitalstoffe fehlen. Der menschliche Körper benutzt hauptsächlich Stärke zum Fettanbau, und genau die wird während der Diät exessiev verkonsumiert. Die Ernährungswissenschaft muß offensichtlich noch einiges lernen bis sie eine brauchbare Diät haben.

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    • Das stimmt so nicht. Fettgewebe produziert Hormone und fördert Entzündungen, was letztlich Diabetes (= entzündlicher Prozess im weiteren Sinne) begünstigt.
      Fettgewebe selbst hat bereits schädliche Effekte, egal ob es durch zu viel Gemüse (haha) oder zu viel Fett verursacht wurde.

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      • St. Elmo sagt:

        Dabei darf man aber auch nicht vergessen das Fettgewebe ein Energiespeicher für den Körper ist und daher nicht von Grund auf schlecht ist sondern erst durch die heutige Überversorgung zum Problem geworden ist.

        Da du das KZ Beispiel gebracht hast,
        Der höhere Anteil von Fettgewebe bringt dem Häftling A im vergleich zu Häftling B bringt Häftling A nix da er nicht genug Essen bekommt um überschüssige Energie im Fettgewebe zu speichern.

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        • IULIUS sagt:

          „Dabei darf man aber auch nicht vergessen das Fettgewebe ein Energiespeicher für den Körper ist und daher nicht von Grund auf schlecht ist sondern erst durch die heutige Überversorgung zum Problem geworden ist.“

          Die Fettreserven waren früher sicher nützlich um den Körper auch einige Tage mit Nahrungsmangel funktionsfähig zu halten.

          1 Kg Körperfett soll um die 7.500 kcal haben. Von einem Kilo könnte man (rechnerich!) locker 5 Tage von leben. Jemand mit 70Kg Übergewicht könnte 1 Jahr lang (energiemäßig) komplett von seinen „Fettreserven“ leben.

          Was das mit der heutigen Überversorgung zu tun haben sollte ist mir nicht klar.

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          • St. Elmo sagt:

            Meines wissens ist Fettgewebe Körperzellen die Fett speichern können, diese Zellen werden aber vom Körper nicht zurückgebildet lediglich das darin gespeicherte Fett wird aufgezehrt wenn nicht genug Energie durch Nahrung zugefügt wird. Wird zu viel Energie zugeführt wird das Fettgewebe gefüllt und neues Fettgewbe erzeugt.

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            • Soweit ich weiß bilden sich neue Fettzellen nur bis zum Erwachsenenalter und sobald das Wachstum abgeschlossen ist, bleibt die Zahl gleich. Bei Gewichtszunahme werden dann die Vorhandenen Zellen gefüllt und wenn ich richtig informiert bin dann setzen besonders prall gefüllte Fettzellen bestimmte Hormone frei.
              Das ist nter Vorbehalt, weil ich nicht mehr recherchiert habe vor dem schreiben ^^

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              • St. Elmo sagt:

                Okay das mit der grenze zum Erwachsenenalter wusste ich nicht,
                was mir wichtig zu sagen, das die Zellen nicht zurückgebildet werden und das erst durch die Überversorgung mit Nahrung die Fettzellen gefüllt werden können und daher ungefüllte bzw., nicht übermäßig gefüllte Fettzellen kein Problem sind.

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  4. abgeneth sagt:

    Wobei es schwierig ist, allein mit Selleriestangen, Gurken, Salat und Co. genug Kalorien zusammenzubekommen, um viel anzusetzen. Irgendwann stößt man einfach an die Grenze der Volumenkapazität *g*
    Ich hab als Abnehmansatz gerade entdeckt, was bei mir sehr gut funktioniert: erst mit dem Kochen (selber und aus echtem Essen, aka frische Zutaten, kein Fertigzeug) anfangen, wenn ich Hunger hab, langsam und in gemütlicher Atmosphäre bei Gesprächen mit meinem Mann essen und damit aufhören, sobald ich satt bin. Was übrig bleibt, gibts am nächsten Tag in der Mittagspause.

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    • Martin sagt:

      Nicht nur an die Grenze des Volumens, auch der Verarbeitungskapazität. Grünzeug ist ja eigentlich als Nährmittel eher ziemlich miserabel. Hat schon seinen Grund, warum Plfanzenfresser da evolutionär „Tricks“ wie „mehrere Mägen“, „widerkäuen“, „kilometerlange“ Därme und ähnliches entwickelt haben, um zumindest etwas Nährwert aus dem Zeugs zu kriegen. Fleischfresser legen da einfacher zu.

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      • Joa, wobei du auch als Veganer zunehmen kannst, wenn du dich an „Grünzeug“ (ist dann nicht mehr grün^^) wie Öl, Nüsse, Hülsenfrüchte oder auch viele Früchte hältst. Nicht zu vergessen vegane Süßigkeiten wie Honigwaffeln, Plätzchen mit viel Fett und Zucker, etc.

        Dagegen ist fettarmes Fleisch noch recht harmlos^^

        Aber ja, wenn man nur von unverarbeiteten Gemüse zunehmen will, dann ist das schon eine schwierige Aufgabe, da man das Zeug wirklich kiloweise reinpresen muss. Ich würde mal grob schätzen 5-10 kg rohes Gemüse müsste man essen um auf den Tagesbedarf zu kommen.

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  5. Biene sagt:

    Also ganz ehrlich, ich finde deine Darstellung zu Übergewicht auch etwas sehr… vereinfacht. Ernährung ist sehr komplex, weil da zig verschiedene chemische Vorgänge mit beteiligt sind… und da spielen dann einfach ganz viele Sachen mit rein. Das ist nicht nur mit Kalorienzählen getan… die werden teilweise ja doch anders verarbeitet und so weiter…
    beziehungsweise Kalorien aus verschiedenen Grundstoffen verschieden verwertet.
    (Ähnliches Prinzip wie mit diversen Medikamenten, die bei manch einem in einer gewissen Dosis toxisch sind und bei anderen mit gleichem Gewicht und gleicher Größe in gleicher Dosis kaum anschlagen, weil sie halt doch andere Proteine haben, um sie umzusetzen. Gibt ja auch verschiedene genetische Varianten der Alkoholdehydrogenase und je nachdem, über welche man verfügt, wird man schnell betrunken oder eben nicht).
    Das kann in einem Protein von 1000 Aminosäuren und damit mind. 3000 Basenpaaren in der DNA eine Punktmutation sein, die eine Aminosäure durch eine andere an einer nicht ganz wichtigen Stelle verändert und dann wirkt das Protein ein wenig stärker oder schwächer.

    Es stimmt natürlich: wenn man mehr Energie zu sich nimmt, als der Körper umsetzt, wird das eingelagert. Die Sache ist halt: bei wem wird wieviel Energie aus welchen Stoffen wie umgesetzt… und da fängt es an echt kompliziert und auch von Person zu Person unterschiedlich zu werden.

    Kenne ein Beispiel von jemandem, der normalen Zucker kaum verwertet. Nimmt davon eher ab. Wenn sie zunehmen will, muss sie Fleisch essen, weil sie das anders verwertet (Sie ist aber auch eher im Bereich Untergewicht – wenn auch unfreiwillig)

    Außerdem: Starkes Übergewicht mag ungesund sein – ja durchaus, aber deswegen ist ein Mensch mit dem Übergewicht nicht weniger wert – und die Blogs, die ich in dem Bereich kenne, haben halt das eher als Botschaft gehabt.

    Davon ab, dass Abnehmen auch nicht ungefährlich ist, wenn man davon ausgeht, dass Giftstoffe im Fettgewebe gespeichert werden🙂.

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    • Es ist vereinfacht aber auch zutreffend wenn man darauf hinweist, dass Kalorien rein – Kalorien raus zutrifft. Warum jemand z.B. zucker nicht verwerten können sollte, ausser derjenige leidet an nicht eingestellter Diabetes (Stichwort süßer Urin) wüsste ich z.B auch nicht. Ich würde dahinter dann eher eine Erkrankung vermuten. Aber selbst wenn, dann ist das ja nr relevant für Menschen, die zunehmen möchten oder zumindest das Gewicht halten. Für den Rest gilt, egal wie gut ich sie verwerte, wenn ich 1500 kcal zuführe, dann macht der Körper nicht magisch 3000 kcal daraus.

      Klar muss man sinnvoll abnehmen,aber es ist auch nicht so, dass da täglich kiloweise Fett abgebaut werden, sondern vielleicht 100-200 g – also auch in etwa so viel wie eingelagert wird an einem Tag.

      Dass dicke Menschen weniger wert seien ist mit Sicherheit nicht meine Botschaft. Aber dicken Menschen einzureden, dass es halt ihr unabwendbares Schicksal ist 50 kg Übergewicht mit sich herumzuschleppen und ein großes Risiko für Diabetes, Schlaganfall, Herzinfarkt, Gelenkserkrankungen und Krebs zu haben (oder ihnen sogar einzureden, dass dieses Risiko nicht existiert) hilft keinem. Wer sich bewsst fürs Dicksein entscheidet: OK. Jeder hat das Recht dazu. Aber es ist ein Unterschied ob ich, wie in den 50ern, den Leuten erzähle, dass Zigaretten toll sind, keine Schäden anrichten und sogar gut für die Lunge sind oder ob ich ehrlich auf die Gefahren hinweise. Die Entscheidung zu beurteilen obliegt nicht mir, aber sie muss informiert sein und nicht auf Lügen beruhen.

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      • Kenshin sagt:

        Trifft das Kalorien rein – Kalorien raus wirklich zu? Wie ich oben schon geschrieben habe sind Kalorien als Nährwertangabe mehr als nur fragwürdig. Der menschliche Körper ist eben keine identische Maschine, sondern bei jedem ein klein wenig anders. Und man müsste eigentlich schauen, was oben rein kommt und was unten wieder raus kommt, um sagen zu können, wie viele Kalorien wirklich im Körper bleiben. Aber das macht doch keine der Studien, oder?

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        • Doch. Schau alleine mal das Video das ich im 600 kcal Blog verlinkt habe. Die Wissenschaft hat genug Methoden um den Verbrauch zu berechnen, sei es über die Analyse des CO2 Werts im Atem, radioaktives Wasser oder sonstige Spielereien. Auch wenn gerne der Eindruck verbreitet wird, dass das alles ganz mysteriöses Hexenwerk ist, ist es das halt einfach nicht. Das wars schon nicht vor 10 Jahren als ich auf dem Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium war und wir die ganze Nahrungsverarbeitung analysiert haben – und das ist es heute auch nicht. Schau auf google scholar, da gibt es tausende Studien zu dem Thema..
          Das Problem ist nur, dass es windige Diätfuzzis gibt, die gerne den Eindruck erwecken, das sei alles mysteriös und mit ihrer neuartigen Zauberformel namens Blutgruppen-, Enzym-, Trennkost-, Scheißdiewandan-diät könne man diese unerforschten körperlichen Prozesse irgendwie austricksen oder dergleichen.

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        • St. Elmo sagt:

          wen ich 3000kcal zuführe und der Körper verwertet warum auch immer davon nur 2500kcal und 500kcal werden unverbrannt ausgeschieden.
          Ja, dann hab ich statt 3000kcal nur 2500kcal zu mir genommen.

          Wenn der Körper in diesem Zeitraum 2000kcal verbraucht hab ich zwar kein plus von 1000kcal aber immer noch ein plus von 500kcal.

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  6. pluvia sagt:

    Nur mal kurz zu dem Argument, dass manche eben von Natur aus kräftiger, andere eben schmaler gebaut sind. Ich hab spaßeshalber mal für eine Frau von 1,70m (das dürfte so in etwa die Durchnittsgröße in Deutschland sein) den BMI berechnet (und ja, ich weiß, dass auch der seine Tücken hat, aber wir gehen mal weder von einer amputierten noch von einer extrem durchtrainierten Frau aus und haben so vielleicht doch eine gute Näherung).

    Danach ergibt sich für die 1,70m-Frau (Alter: 30) ein Normalgewicht im Bereich von ca. 55kg bis 70 kg. Oberhalb von 70kg beginnt dann auch erst einmal das leichte Übergewicht, von Adipositas spricht hier noch niemand. Ich halte die 15kg-Bandbreite durchaus für hinreichend breit um hierdurch individuelle (v.a. genetische) Dispositionen abzudecken. Erst ab 76 kg schlägt das von mir benutzte Programm vor, wegen des Übergewichts einen Arzt zu konsultieren.

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    • Ja, bis zu einem BMI von 27 sagt eigentlich keiner was. Wenn man keine Probleme hat gesundheitlich, sagt meist auch bis zu einem BMI von 30 niemand was. Ich bin 175 cm und habe damit einen Spielraum von über 30 kg „erlaubtem“ Gewicht. Das reicht bei mir von wirklich etwas sehr dünn aussehend mit 60 kg bis schlank (67-72), normal (72-76) „mollig“ (77- 85) oder eben kräftig.
      Bei Leuten, die einen zierlicheren Körperbau haben bei meiner Größe mag sich das leicht nach unten verschieben und sie sehen mit 80 kg schon sehr kräftig aus. Oder bei Leuten, die weit sportlicher sind, da sieht die 85 kg grenze noch fit/schlank aus.
      Ich habe ja selbst schon oft genug gesagt, dass ich nichts davon halte, das leichte Übergewicht zu verteufeln und untergewichtige Schönheitsideale zu propagieren. Aber ich denke, 20-30 kg Spielraum dürften wirklich reichen um individuelle Körpertypen zu berücksichtigen – danke fürs einbringen.

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      • St. Elmo sagt:

        Beim BMI sollte man Bedenken das der nichts über Fettanteil/Muskelanteil des Körpers sagt, ein Bekannter von mir (Kampfsportler, Waschbrettbauch) hätte laut BMI z.B. leichtes Übergewicht.

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        • Wie heißt es so schön: „Der BMI ist ein gutes Instrument für Populationen aber nicht für Individuen“

          Im Endeffekt muss man natürlich mehrere Faktoren berücksichtigen. Eine trainierte Frau mit einem BMI von 29, die etwas Fett an den Hüften und dem Busen mit sich trägt aber eine schmale Taille hat (wenig Bauchfett) und gute Blutwerte hat sicher weniger Grund was zu ändern als eine Frau mit BMI 25, die komplett untrainiert ist, sich nur von Fastfood ernährt, miese Blutwerte hat und darüber hinaus überproportional viel Bauchfett hat.

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          • St. Elmo sagt:

            Da hast du absout recht doch gerade der Teil mit „Der BMI ist ein gutes Instrument für Populationen aber nicht für Individuen“ wird gerne Übersehen oder in den Medien wird vergessen es zu erwähnen.
            Wenn Menschen sich dann nicht eingehend mit dem Theam beschäftigt können die, die eigentlich etwas für ihre Gesundheit tun sollten, aufgrund ihres BMI denken alles sei OK.

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            • Wobei ich immer denke, ein einigermaßen intelligenter Mensch weiß, dass Dinge wie
              – 5 Portionen Obst/Gemüse pro Tag
              – nicht zu viel rotes Fleisch/Alkohol/Zucker/Fett
              – 3-4 Mal die Woche mindestens 1h Sport
              – nicht rauchen
              – BMI im ungefähr „normalen“ Bereich

              die Grundpfeiler für Gesundheit sind und dass es einen noch längst nicht gesund macht wenn man einfach nur Normalgewichtig ist aber ansonsten alles in den Wind schlägt. Oder bin ich da zu optimistisch?^^

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              • St. Elmo sagt:

                Wissen und umsetzen sind zwei paar dinge.

                – 5 Portionen Obst oder Gemüse soviel könnte ich nicht essen, und nur was essen damit ich was gegessen hab obwohl ich weder hunger noch lust darauf hab, halte ich auch für kontraproduktiv.
                – was ist „zu viel“ 10g 50g 100g?
                – Wüsste garnicht was ich da 3-4 mal mit spaß 1h machen sollte und wie ich das neben Arbeit, Haushalt, Freunde und Hobbies noch in der Woche unterbringen kann ohne das es auf dauer zur quälerei wird.
                – ja
                – ja

                Ich glaub schon das da zu viel Optimismus ist,
                da zur Umsetzung können und wollen zusammen kommen muß.

                Und auch wenn ich es könnte, sieht man ja das bei mir das wollen nicht wirklich vorhanden ist,
                da ich auf den Luxus einer gewissen Bequemlichkeit und des Genusses von „ungesunden“ Lebensmitteln nicht verzichten will.

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                • Ich habe nur gesagt, was allgemein empfohlen wird und worüber so ziemlich jeder irgendwann stolpern dürfte. Es besteht ja kein Gesetz, dass man sich gesund verhalten muss (tue ich auch nicht), aber sich in unsere heutigen zeit auf nichtwissen zu berufen finde ich schon ziemlich schwierig.

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                • IULIUS sagt:

                  Sport, wenn er auch nur einigermaßen Spaß macht ist eine Gewöhnungssache. Wenn Du es richtig machst und dann ausfallen läßt feht Dir etwas.
                  Man muß natürlich erst einmal den Antrieb haben um zu den Punkt zu kommen. Das ist im Allgemeinen das größere Problem. Alles was Du als „Hinderungsgründe“ aufzählst läßt sich mit Prioritäten versehen und auch anders timen.

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                  • St. Elmo sagt:

                    @ENM
                    Stimmt auf nicht wissen berufen ist wirklich schwierig.

                    @Iulius
                    Sehe ich nicht so… der Gedanke ist gut für die Gesundheit reicht nicht wenn der Sport nur einigermaßen Spaß macht, gerade dann wenn es nicht genug Spaß macht ist jede ausrede willkommen um den Sport ausfallen zu lassen. Je mehr Spaß einem der Sport macht desto schneller ist man bei dem Punkt das man ihn ungern ausfallen lässt. Aber ganz ehrlich so gern ich meinen Sport auch mache 3-4 die Woche wäre Training nicht möglich.
                    Und vor allem dafür Freunde, Familie und andere Hobbys zu vernachlässigen halte ich für im Endeffekt für Kontraproduktiv

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                    • Kenshin sagt:

                      Das sind die Dinge, die die Lobbies so von sich geben. 5 Mal am Tag Obst und Gemüse? Wie oft soll ich denn bitte Essen? Das 5 Mahlzeiten Ding wurde doch auch vor kurzem in das Reich der Mythen verbannt.

                      Auf der einen Seite sagst du viele Intelligente Sachen, aber an der Stelle Ernährung hier gibt es auch nicht viel gesichertes Wissen in deinen AUssagen.

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                    • wer sagt denn dass 5 portionen auf 5 mahlzeiten verteilt sein müssen? ein mittagessen mit etwas salat und gemüse sind ja bereits 2-3 portionen. die 5 porttionen beziehen sich schlicht auf die menge.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Das sind die Dinge, die die Lobbies so von sich geben. 5 Mal am Tag Obst und Gemüse? Wie oft soll ich denn bitte Essen?“

                      Wo ist das Problem?

                      Kartoffeln sind Gemüse!
                      Folglich ergeben 2 x Pommes und 3 Tüten Chips = 5 Portionen Gemüse.

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                    • Kartoffeln gehören aber nicht zum Gemüse sondern zu den Kohlehydraten so wie Nudeln und Reis.
                      Bei Gemüse ist eine Portion etwa die Größe einer Faust. Wenn ich einen Apfel, eine Karotte und einen Salat esse habe ich also schon 4-5 Portionen.

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                    • St. Elmo sagt:

                      1 Tüte Chips ist nach Herstellerangaben bereits 7-8 Portionen

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                    • IULIUS sagt:

                      Kartoffeln fallen unter diese Definition:
                      „Gemüse (mhd. gemüese, ursprüngliche Bedeutung: Mus aus Nutzpflanzen) ist heute ein Sammelbegriff für essbare Pflanzenteile wild wachsender oder in Kultur genommener Pflanzen. Meist handelt es sich um Blätter, Früchte, Knollen, Stängel oder Wurzeln von ein- oder zweijährigen krautigen Pflanzen, die roh, gekocht oder konserviert genossen werden.“

                      Zudem:
                      http://www.nutzpflanzenvielfalt.de/node/30

                      Demnach ist die Kartoffel ein Gemüse. Warum in D einige die Kartoffel nicht als Gemüse gelten lassen wollen ist mir schleierhaft. Meist stecken da wirtschaftliche Interessen dahinter.

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                    • Hier gehts ja nicht um die Klassifikation der Kartoffel sondern um ihren ernährungsrelevanten Wert. Und da die Kartoffel aus vielen Kohlehydraten besteht und etwa das dreifache des Nährwerts eines durchschnittlichen Gemüses aufweist macht es durchaus Sinn, die Kartoffel den KH zuzuordnen.
                      Man ordnet Olivenöl ja auch den Ölen und Fetten zu anstatt es dem Gemüse zuzuordnen – einfach abhängig vom Nährwert.

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                    • IULIUS sagt:

                      „1 Tüte Chips ist nach Herstellerangaben bereits 7-8 Portionen“

                      Da kann man mal sehen, wie gesund Chips sind.^^

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                    • IULIUS sagt:

                      „Hier gehts ja nicht um die Klassifikation der Kartoffel sondern um ihren ernährungsrelevanten Wert.“

                      Ist mir schon klar, daß da ein paar verkorkste Gedanken dahinter stecken. Wenn was nicht ins eigene System paßt wird es halt solange umdefiniert bis es paßt. (Und man es verkaufen kann)

                      Man kann festhalten, die Kartoffel ist ein Gemüse mit vielen Kohlehydraten, genau wie Bohnen u. a.

                      Olivenöl ist ein gefertigtes Produkt und hat mit der ursprünglichen Pflanze nicht mehr viel gemein. Genau wie alle anderen Pflanzenöle.

                      Für mich hat die Weigerung die Kartoffel zum Gemüse zu zählen etwas mit, die Leute für dumm zu verkaufen, zu tun. Ein Mensch ist in der Lage zu begreifen, daß Gemüse grundsätzlich gesund ist, man aber bei bei bestimmten Gemüsen vorsichtig sein sollte.

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                    • Ich kann nicht umhin deine Argumentation grade bescheuert zu finden. Es geht nicht ums Verkaufen von irgendwas, es geht darum, dass man die Kartoffel eben unter den Kohlehydraten einsortiert wegen ihrer Inhaltsstoffe – der Nährwert entspricht schlichtweg eher der Kategorie „kohlehydratreich“ als der Kategorie „Gemüse“. Wenn man 5 Portionen Gemüse pro Tag empfiehlt umfasst das eben grade nicht, dass man 5 Handvoll Kartoffeln isst.

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                    • Martin sagt:

                      Da schließe ich mich EMN aber an. Das Kartoffeln aus biologischer Sicht als „Gemüse“ eingeordnet sind ist ja richtig. Bei den Ernährungsdingern werden aber andere Attribute gewichtet, daher können andere Einordnungen auch sinnvoll sein.

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        • pluvia sagt:

          Deshalb steht in meinem Beitrag oben folgender Satz:

          „(und ja, ich weiß, dass auch der seine Tücken hat, aber wir gehen mal weder von einer amputierten noch von einer extrem durchtrainierten Frau aus und haben so vielleicht doch eine gute Näherung)“

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          • pluvia sagt:

            PS Vielleicht würde es ja schonmal helfen, wenn man den BMI als eines von mehreren möglichen Warnzeichen nimmt. Wenn eines der Warnzeichen nicht im gewünschten Bereich liegt, sollte man sich dann überlegen, OB eine Reaktion notwendig ist und wenn ja, welche.

            Also z.B. so:

            Mein BMI weicht von der empfohlenen Bandbreite ab?
            –> Gehöre ich vielleicht zu einer der Gruppen, wo er nicht so aussagekräftig ist (Sportler, sehr kleine Menschen, …)? Das würde die Aussage relativieren.
            –> Wie sieht es denn sonst so mit meiner Gesundheit aus? Wie ist der Blutdruck, wie ist die Fettverteilung, wie ist mein allgemeines Fitnesslevel? Wenn alle diese Werte ok sind und die BMI-Abweichung nicht extrem, dann ok.

            Aber natürlich nicht:

            Ich hab Bluthochdruck? Ich mache nie Sport? Jeden Tag in der Kantine esse ich Pommes mit Schnitzel, aber lass den Salat stehen? –> Ist aber egal, denn der BMI ist ja noch normal!

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  7. Anna sagt:

    Ich habe gerade diesen Beitrag auf cracked.com gelesen und dachte, er wäre für den blog hier auch interessant:
    http://www.cracked.com/blog/the-5-most-useless-pieces-advice-everyone-gives/
    Ich glaube hier gab es schon mehrere Beiträge, die dazu gepasst hätten

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  8. Erik Freeman sagt:

    Ich sach mal Paleo.

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  9. IULIUS sagt:

    Gestern zufällig in Akte 2014 reingezappt, da ging es ums Abnehmen.
    http://www.sat1.de/tv/akte/video/gesundheit-abnehmen

    In den Videos letzte Zeile, „Abnehmen brutal“ wird deutlich gemacht, daß bei diesen Menschen aufgrund ihres Fettes –das Herz einfach stehen bleiben kann–. Das ist nur ein Problem dieser Menschen.

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