Geschickt ausgetrickst!

Veröffentlicht: Januar 28, 2014 in Comics
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weightwatchers

Kommentare
  1. Matze sagt:

    Ja, ja, der Selbstbetrug beim Abnehmen…

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  2. Denny sagt:

    Bei meinem letzten Diät-Versuch habe ich weitestgehen auf den Gang zur Waage verzichtet und stattdessen ein Maßband verwendet. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass ich das Band immer enger und enger um meinen Körper ziehe. Aber so schlank war ich noch nie😀

    (Off-Topic: Mein Bildchen hier sieht aus wie der Geist der vergangenen Weihnachtsbäume, der gekommen ist, um seine gefällten Brüder zu rächen.)

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    • Gut dass ich grade nichts getrunken habe als ich das mit dem Baum gelesen habe😀

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    • „Bei meinem letzten Diät-Versuch habe ich weitestgehen auf den Gang zur Waage verzichtet und stattdessen ein Maßband verwendet. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass ich das Band immer enger und enger um meinen Körper ziehe.“

      Ich glaube auch, dass der Fokus auf dem Gewicht beim Abnehmen nicht 100% richtig ist. Wer z.B. Sport treibt, und Fett abbaut und dafür Muskeln gewinnt, der nimmt nicht viel an Gewicht ab (eventuell sogar zu, Muskeln sind schwer), aber die Körperproportionen werden besser.

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      • Denny sagt:

        Deshalb habe ich ja das Maßband genutzt, weil ich davon ausging, dass es „unbestechlicher“ sei als meine Waage. Dummerweise bin ich mir dabei selbst in die Quere gekommen.

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        • Ich fühle mich als Opfer des Abnehmkults und empfehle, zu versuchen mit seinem Körper zufrieden zu sein so wie er ist, ausser es gibt ernsthafte medizinische Bedenken.

          Meist ist es so, dass die Umwelt weit weniger kritisch ist, und viel mehr akzeptiert als man selbst annimmt. Wobei ich sagen muss, das hängt auch etwas vom Umfeld ab, in manchen Gruppen werden „schwächen“ von anderen sehr schonungslos dargestellt und asugenutzt. Das ist dann aber eher ein zeichen des flaschen Umfelds, glaube ich.

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          • Denny sagt:

            „Ich fühle mich als Opfer des Abnehmkults und empfehle, zu versuchen mit seinem Körper zufrieden zu sein so wie er ist, ausser es gibt ernsthafte medizinische Bedenken.“

            Das ist grundsätzlich sicher der richtige Weg aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich dem äußeren Einfluss nicht ganz entziehen kann. In meiner Jugend war das ziemlich extrem, inzwischen sehe ich das ganze etwas gelassener. Dennoch denke ich mir regelmäßig, mit ein paar Kilo weniger, würde ich einfach besser aussehen. Der Unterschied ist, dass ich mich deshalb nicht mehr selbst fertig mache.

            Dennoch muss ich einfach wieder etwas für meinen Körper tun. Gesundheitliche Probleme habe ich bisher nicht, aber ich bin einfach viel zu untrainiert. Gestern habe ich einen neuen Sport ausprobiert und heute tut mir alles weh. Das muss dann auch nicht sein😀

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            • „aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich dem äußeren Einfluss nicht ganz entziehen kann.“

              Das meinte ich mit „fühle mich als Opfer des Abnehmkults“

              Wohin man blickt, schlanke, sportliche Leute, möglichst makelos. Zeitung, Werbeprospekte, Aussenwerbung, Fernsehen, Internet, man wird mit diesem Idealbild bombardiert, und glaubt dann früher oder später, dass man auch so aussehen muss.

              Sport ist immer gut. Mein alter Karate-Trainer war dick, aber dennoch durchtrainiert. Und ich habe gelernt, dass man auf dem Bauch hüpfen kann, wenn man (a) genung Bauch hat und (b) genug Bauchmuskulatur. Er legte sich dazu auf den Bauch, winkelte die Beine an, griff die Fussgelekte – und hüpfte. Bei mir resultierte diese Übung nur regelmässig in schmerzenden Rippenbögen, weild er Pralldämpfer fehlte.

              War aber beindruckend zu sehen, und das beste Beispiel dass dick sein kein automatischer Gegensatz zu trainiert sein muss.

              Ich hoffe ich bekomme jetzt nicht Haue, weil ich „dick“ statt „kräftig“ geschrieben habe <.<

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              • Denny sagt:

                „‚aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich dem äußeren Einfluss nicht ganz entziehen kann.‘

                Das meinte ich mit “fühle mich als Opfer des Abnehmkults”

                Wohin man blickt, schlanke, sportliche Leute, möglichst makelos. Zeitung, Werbeprospekte, Aussenwerbung, Fernsehen, Internet, man wird mit diesem Idealbild bombardiert, und glaubt dann früher oder später, dass man auch so aussehen muss.“

                Ja, so geht es mir auch. Obwohl mir klar ist, dass das, was mir so in Werbungen, Zeitschriften, etc. präsentiert wird, ein kaum erreichbares Ziel ist, kann ich mich dennoch nicht einfach darüber freuen, wie hübsch mein neues Kleid aussieht, weil ich immer daran denken muss, dass es mit zwei Kleidergrößen weniger noch schöner wäre.

                „Sport ist immer gut. Mein alter Karate-Trainer war dick, aber dennoch durchtrainiert. Und ich habe gelernt, dass man auf dem Bauch hüpfen kann, wenn man (a) genung Bauch hat und (b) genug Bauchmuskulatur.“

                Haha, mein ehemaliger Karate-Trainer war genauso. In einer Übung sollten wir ihm mit aller Kraft in den Bauch schlagen. Mir taten nach zwei Schlägen die Knöchel weh, er hat nicht mal mit der Wimper gezuckt.

                Ich habe jetzt auch beschlossen, dass Sport nicht mehr zum Abnehmen machen werde, sondern einfach, weil ich ihn dringend nötig habe. Gewichtsverlust ist höchstens ein netter Nebeneffekt. Wobei mir aufgefallen ist, dass eine Ernährungsumstellung bei mir nur in Verbindung mit Sport funktioniert. Sobald ich mich regelmäßig bewege, ernähre ich mich auch gesünder, ohne groß darauf achten zu müssen. Mache ich keinen Sport mehr, falle ich ganz schnell in alte Gewohnheiten zurück.

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      • Kommt vielleicht aufs Gewicht an. Wenn man nah am Normalgewicht ist merkt man 1-2 kg Unterschied ziemlich stark. Ist man in den oberen Bereichen der Adipositas merkt man 5kg mehr oder weniger überhaupt nicht, da ist es schon gut die Waage im Blick zu haben, ob man sich in die gewünschte Richtung bewegt.

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        • Ich merk’s eher am Hosenbund als an der Waage. Ziel: die alten Hosen müssen passen, bis sie abgetragen sind😀

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          • Denny sagt:

            Da ich hauptsächlich Jeans trage, ist der Hosenbund als Maßband eher gefährlich. Der wächst nämlich mit, auf die Art habe ich 10 Kilo zugelegt, ohne es zu merken.

            Ob das Maßband funktioniert ist sicher auch von der Ausgangsstatur abhängig. Bei mir war es eigentlich schon aussagekräftig, aber durch das etwas festere Zusammenziehen konnte ich eben noch mal ~ 1 cm dazumogeln. Außdem merkt man den Umfangverlust nur, wenn man auch an der gemessenen Stelle abgenommen hat. Ich habe nur den Bauchumfang gemessen und hätte es deshalb gar nicht gemerkt, wenn ich Umfang an Hüfte oder Oberarmen verloren hätte.

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            • Stimmt. Und der Bauch schrumpft zuletzt. Hat die Natur leider so eingerichtet, weil Gewicht an Bauch und Hüfte die Beweglichkeit am wenigsten beeinträchtigt, d.h. Kampf oder Fluicht vor Gefahren geht mit etwas Bauchspeck imer noch, aber nicht so gut mit „Wurstarmern“ und -Beinen.

              D.h. der Kampf gegen den Bauchspeck ist der schwerste. *seufz*

              Ein sprichwort, von dem man mir gesagt hat, es stamme aus Georgien, „Bis der Dicke dünn geworden ist, ist der Dünne schon verhungert.“ In der Vergangenheit waren reserven lebensnotwendig um schlechte Zeiten zu überstehen, und dass passt auch zu neuen Studien die sagen, dass ein Gewicht etwas oberhalb des Normalgewichts am gesündesten ist, und die „Norm“ deshalb angepasst werden müsste.

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            • St. Elmo sagt:

              Der Hosenbund wächst mit?
              Stretchjeans?

              Ich merke meine Gewichtszunahme als erstes am Hosenbund und das bereits ab < 2kg

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              • Martin sagt:

                Vermutlich sackt der Bund nur weiter runter, man müsste dann vertikal, statt horizontal messen um die Zunahme zu merken🙂

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          • bertrandolf sagt:

            Genau! Lieber mal 10 kg runter als eine neue Lieblingsjeans kaufen zu gehen :=)

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        • Ich sehe das ähnlich wie EMN, wobei man mmn. besser schon bevor man im Adipositas-Bereich ankommt, anfangen sollte, das Gewicht im Auge zu behalten.

          Aber davon abgesehen habe ich persönlich auch immer gesagt, dass das Gewicht doch völlig unwichtig ist und man einfach nur in den Spiegel gucken muss und entscheiden, ob das, was man sieht einem gefällt.
          Seit ich aber in den letzten Jahren stark zugenommen habe, funktioniert das nicht mehr so wirklich, denn das was ich sehe, gefällt mir generell nicht mehr so gut. Mich regelmäßig zu wiegen ist seitdem für mich eine große Hilfe dabei geworden, nicht von „deutlich über meinem Idealgewicht, aber noch unterhalb der Adipositas“ in echte Fettleibigkeit abzurutschen.

          Trotzdem sollte man das Gewicht nicht zu wichtig nehmen:
          Einerseits sind gewisse Schwankungen auch bei gleichbleibendem Gewicht vorhanden (je nachdem, wie voll der Magen ist, ob man gerade viel geschwitzt hat usw.).
          Andererseits wiegen Muskeln mehr als Fett und insofern muss sich eine durch Sport erzielte Verbesserung nicht unbedingt auch auf der Waage zeigen.

          Ansonsten würde ich auch der Aussage, dass man sich (in Bezug auf das eigene Gewicht) nicht zu sehr von der Gesellschaft beeinflussen lassen soll, nicht uneingeschränkt zustimmen. Es ist zwar gut, wenn man zu sich selbst steht und nicht so viel Wert darauf legt, was andere denken, aber trotzdem sind weder starkes Über- noch Untergewicht gesund.
          Ein bisschen auf die eigene Figur zu achten ist insofern nie falsch, solange man es in einem gesunden Maß tut!

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          • Denny sagt:

            „Ansonsten würde ich auch der Aussage, dass man sich (in Bezug auf das eigene Gewicht) nicht zu sehr von der Gesellschaft beeinflussen lassen soll, nicht uneingeschränkt zustimmen. Es ist zwar gut, wenn man zu sich selbst steht und nicht so viel Wert darauf legt, was andere denken, aber trotzdem sind weder starkes Über- noch Untergewicht gesund.“

            Das ist grundsätzlich richtig, aber ich erinnere mich noch an eine Zeit, in der ich Angst davor hatte das Haus zu verlassen, weil ich mich fett fühlte und Angst vor Anfeindungen hatte. Damals trug ich übrigens Größe 36/38.
            Dass das nur eine Phase war, die ich ohne Essstörung und professionelle Hilfe relativ schnell wieder hinter mir lassen konnte, verdanke ich in erster Linie meinem sozialen Umfeld.

            An diesen Punkt möchte ich nie wieder kommen, lieber wiege ich ein paar Kilo mehr, weil ich nicht täglich auf die Waage steige. Natürlich will ich nicht, dass das ganze in gesundheitlich bedenkliche Bereiche rutscht, deshalb suche ich derzeit nach einem geeigneten Sport. Im Grunde versuche ich inzwischen einfach, dem Thema „Gewicht“ so wenig Platz wie irgend möglich in meinem Leben zu geben. Allein die Tatsache, dass ich hier kommentiere zeigt aber, dass mir das noch immer nicht so ganz gelingen will.

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            • Deshalb ja auch der Zusatz „solange man es in einem gesunden Maß tut!“.🙂

              Ein paar Kilo mehr oder weniger finde ich wie gesagt auch egal und wenn man sich mit ein bisschen mehr auf den Rippen gut fühlt, ist auch das super. Nur wenn man irgendwann merkt, dass man anfängt sich in Richtung eines wirklich ungesunden Gewichts zu bewegen, sollte man das halt nicht komplett mit „hauptsache ich fühle mich hübsch“ abtun.

              Für mich war der Punkt, an dem ich angefangen habe, mein Gewicht genauer im Blick zu behalten, als ich beim Arzt (daheim hab ich mich nie gewogen) festgestellt habe, dass mein Gewicht seit der letzten Messung anderthalb Jahre davor von ~75kg (bei 1,80m recht normal) auf knapp über 90kg gestiegen ist.
              Ich würde mich deswegen auch noch nicht als fett bezeichnen, aber auf Dauer möchte ich gerne wieder auf ein gesünderes Gewicht herunterkommen und auch kurzfristiger betrachtet auf jeden Fall verhindern, dass es noch mehr wird…

              Nebeibei erwähnt, ich habe keine Ahnung, was Größe 36/38 bedeutet. Meinst du die Hosengröße? Falls ja, ist das relativ wenig, oder?

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              • Denny sagt:

                Ja ich meinte die Kleidergröße. Das ist ja der Witz, ich war damals eigentlich relativ schlank, habe mich aber einfach unansehnlich fett gefühlt.

                „Nur wenn man irgendwann merkt, dass man anfängt sich in Richtung eines wirklich ungesunden Gewichts zu bewegen, sollte man das halt nicht komplett mit “hauptsache ich fühle mich hübsch” abtun.“

                Das sehe ich schon auch so. Hatte ich auch schon bei deinem ersten Beitrag verstanden, wollte aber noch mal ein Beispiel dafür geben, dass diese Beeinflussung von außen auch richtig ungesunde Züge annehmen kann.

                Wie gesagt, die Waage meide ich derzeit. Die macht mir immer ein schlechtes Gewissen und darauf kann ich verzichten. Nach verschiedenen Ansätzen und diversen Rückschlägen habe ich jetzt einfach beschlossen mein „Wohlfühlgewicht“ von meiner körperlichen Fitness abhängig zu machen. Die derzeit nicht gegeben ist. Überhaupt nicht. Den Traum, eine Sportart zu finden, die mir auch noch Spaß macht, habe ich inzwischen auch aufgegeben. Aber ein bisschen was muss ich einfach machen:/

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    • Vinzenz sagt:

      100 Punkte für den mit dem Baum😀

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    • jahnitu sagt:

      Mann, gib doch wenigstens eine Triggerwarnung, für diejenigen von uns, die mal in einer Schonung gearbeitet haben. Jetzt habe ich mir das Icon genauer angesehen und werde heute abend nicht einschlafen können.

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      • Denny sagt:

        Entschuldigung😦
        Ab jetzt werde ich jeden Kommentar mit einer Triggerwarnung versehen. Sollte ich diese thematisch beschreiben („Triggerwarnung – mordende Weihnachtsbaumgeister“) oder ist das schon wieder triggernd?

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  3. IULIUS sagt:

    Weight-Watchers hat den Sebstbetrug zur Geschäftsidee gemacht…

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    • Ich kenne WW nur vom Namen, aber ich frage mich, ob es nicht einfacher ist, gleich Kalorien zu zählen anstatt Punkte. Mittlerweile stehen Kalorien bei allen Fertigprodukten dabei und der Rest lässt sich leicht im Netz nachschauen. Wozu da umständlich Punkte zählen, die im Endeffekt weniger genau sind als Kalorien?

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      • LoMi sagt:

        Ich nehme an, die Zahlen sind bei den Punkten kleiner und damit übersichtlicher.

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        • IULIUS sagt:

          Sicher wäre es einfacher, aber dann könnten sie ihrem Kundenkreis keine „Neuheit“ verkaufen. Und ihren Kunden auch nicht erklären, wie einfach das Abnehmen ist. Die Kunden haben damit ein Thema, in dem sie „Fachleute“ sind, damit fachsimpeln und anderen das System erklären können.
          Das hat auch mit Kundenbindung zu tun. Zusätzlich verkaufen die ihren Kunden ein gutes Gefühl. Ob das Abnehmen (auf Dauer) funktioniert ist vermutlich zweitrangig.

          Noch einfacher als Kalorienzählen wären M. E. die Mahlzeiten so lange verringern, bis eine Gewichtsreduzierung eintritt oder zumindest das Gewicht nicht mehr weiter steigt.

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          • Kalorienzählen ist aus meiner Sicht für ernsthaft Übergewichtige ein guter (und fast der einzige) Weg, abzunehmen. Es geht oft nicht darum, das Essen zu reduzieren sondern auf kalorienärmere und sättigendere Alternativen umzusteigen. Ein Auflauf kann 2000 oder 800 kcal haben und muss noch nichtmal großartig anders schmecken, wenn man es schafft die kalorienreichen Sachen so zu ersetzen, dass es einem schmeckt.

            Viele Sachen haben wirklich irre viele verstecte Kalorien und wenn man sich die Zahlen anschaut merkt man, dass es das gar nicht wert ist und man genauso glücklich ist mit einem Snack, der einen Bruchteil der kalorien enthält.

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            • IULIUS sagt:

              Sicher hast Du recht.
              Ich hatte es ein wenig anders gedacht. Wenn ich einmal weiß was so ungefähr wieviel Kallorien hat muß ich nicht jedesmal von neuem zählen und kann dann die Menge variieren.
              Hätte ich vielleicht auch hinschreiben sollen…

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      • Martin sagt:

        Das könnte auch damit zusammenhängen, das Weight Watchers eine eigene Reihe aus Fertiggerichten anbietet. Da könnte es auch zur Kundenbindung beitragen, wenn die nach dem Punktesystem ausgezeichnet sind.

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      • „Ich kenne WW nur vom Namen, aber ich frage mich, ob es nicht einfacher ist, gleich Kalorien zu zählen anstatt Punkte.“

        Ich vertraue auf das Kalorienzählen. Der Körper kann zugeführte Nahrung zum Teil nach Bedarf umwandeln (fett->zucker, zucker->fett), somit bringt es wenig etwas spezielles wegzulassen.

        Weniger Kaloriern, mehr Bewegung. Das ist eigentlich das ganze Geheimnis zum Abnehmen. Alles andere ist mehr oder weniger (selbst-) Betrug

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        • Bewegung ist sogar optional, wenn man die Kalorien entsprechend reduziert (auch wenns sinnvoll ist Muskeln aufzubauen) – ich seh´s wie du. Mit Kalorienzählen ist man auf der sicheren Seite.

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          • Ich habe mir einmal schwere Verdauungsprobleme eingehandelt mit zu wenig Essen. Zugegeben, dazu kamen noch schwierige Lebensumstände und eine hohe emotionale Beslastung.

            Seither esse ich „sicherheitshalber“ mehr, und versuche durch etwas Sport das Gewicht zu kontrollieren. Ich glaube das ist die gesündere Variante, zumindest sicherer in der Sicht dass die inneren Organe normal funktionieren können/dürfen, und der Körper mit allem lebensnotwendigem versorgt ist. Wenn man seher wenig isst, läuft man Gefahr in Mangelzustände zu geraten.

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            • Ja, bei drastischer Reduktion kann es vor allem zu Gallensteinen oder Gicht kommen – paradoxerweise eigentlich übergewichtsassoziierte Krankheiten, aber durch den hohen Abbau von Fettgewebe ist plötzlich viel Fett im Blut und verursacht teilweise Probleme.

              Ich finde es wichtig, bei radikaleren Diäten die gane Zeit in ärztlicher Begleitung zu sein und regelmäßig Blutuntersuchungen zu machen. Dann spricht m.E. nichts dagegen auch „extremere“ Kalorienreduktionen (unter 500 kcal) zu machen. Menschen sind halt sehr unterschiedlich und manche brauchen den schnellen Erfolg um motiviert zu bleiben. Da würde ich sagen, auch wenn eine stetige, langsame Reduktion mit Ernährungsumstellung medizinisch sinnvoller ist, kann eine schnelle Gewichtsabnahme die psychisch/motivationstechnisch sinnvollere Alternative sein. Es bringt ja auch nichts, wenn jemand so demotiviert ist von „nur“ 2 kg Gewichtsabnahme im Monat, dass er nach zwei Monaten hinwirft.

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              • Ich denke, dieser „schnelle Erfolg“ ist trotzdem mit Vorsicht zu genießen, denn je abhängiger man sich von diesem Erfolgserlebnis macht, umso größer ist die Gefahr, dass das in eine Sucht ausartet.
                Bei extremem Übergewicht kann eine extreme Diät natürlich schon Sinn machen, aber ansonsten denke ich, es ist besser, sich vor Augen zu halten, wie lange man gebraucht hat, sich das Übergewicht anzufressen und sich eine vergleichbare Zeit zu geben, um es wieder abzubauen.
                Und obwohl du es schon in Anführungszeichen gesetzt hab, muss ich trotzdem nochmal sagen, dass ich 2kg im Monat schon ziemlich gut finde. Wenn man >30kg zu viel wiegt, ist das vielleicht nicht mehr die ideale Geschwindigkeit, aber für die gemäßigteren Fälle mit 10-20kg mehr als dem Wunschgewicht bedeutet das gerade mal 5-10 Monate bis zum gewümschten Ziel. In die Gegenrichtung würde man das schon als eine ziemlich drastische Entwicklung wahrnehmen!

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          • Meiosch sagt:

            Was auch noch hilft, Nahrung möglichst so ungekocht wie möglich zu sich zu nehmen. Habe das an verschiedenen Stellen gelesen (ohne jetzt die Quellen nennen zu können), dass die aufgenommene Energie bei gekochtem erheblich höher ist.

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            • Soweit ich weiß ändert sich an der Kalorienzahl nichts, aber beim Kochen gehen halt Vitamine verloren und oft wird noch das ein oder andere nicht ganz so gesunde wie Öl oder Salz zugefügt.

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              • Das Kochen weicht die Zellwände auf, so dass die Verdauung eher an den Inhalt herankommt. Bestimmtes Gemüse lässt sich ungekocht nur sehr unvollständig verdauen.

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              • Meiosch sagt:

                Ja die Anzahl der enthaltenen Kalorien ist gleich. Lediglich die Menge, die dein Körper aufnimmt, ist höher, wenn es gekocht wurde.🙂 Ich kann allerdings rohen Kartoffeln mit ungekochtem Leipziger Allerlei nichts abgewinnen.🙂

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  4. LoMi sagt:

    Abnehmen hilft sicher auch, die Liebe von Alice zu gewinnen, weil sie dann nicht mehr an Milchkühe denken muss. Die Arme! ^^

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  5. IULIUS sagt:

    Vielleicht interessiert das jemanden:
    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/weight-watchers-wie-gut-funktioniert-abnehmen-mit-punktesystem-a-819416.html

    Der Artikel setzt sich zwar kritisch mit dem Produkt auseinander, z. B. gibt es kaum eine unabhängige Studie und mich würde nicht wundern, wenn die einzige unabhängige Studie wirklich unabhängig war. Z. B. es sollen nur 33% die Diät abbrechen. Die Zahl halte ich für zu gering.

    Es werden Indexe genommen, die zweifelhaft sind, die angeblichen „Fachleute“ sind, wenn auch geschult, Laien.

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  6. fjoer sagt:

    … sorry ich lach noch wegen den Weihnachtsbaumgeistbrüdern. …

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  7. FrauJule sagt:

    Eine Bekannte von mir hat jahrelang mit Weight Watchers ihr Essverhalten geregelt. Sie hat wirklich abgenommen und das Gewicht gehalten, aber im Prinzip ist es nichts anderes, als eine Ernährungsumstellung mit Gruppenkontrolle und extra Gebühr.
    Von Außen betrachtet kam mir Weight Watchers immer wie Tupperparties für Abnehmwillige vor. Dass die auch Fertigprodukte herstellen vervollständigt das Bild noch, weil die Damen und Herren dann rundum versorgt sind.

    Diese Avatar-Dinger sind hier alle ein wenig albtraumhaft.

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  8. Corax sagt:

    Ich finde es schön, wie Rechtsi auf dem letzten Bild ein Lachen zu unterdrücken scheint

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  9. Kolbenjaeger sagt:

    Kann zu viel aufgenommene Energie nicht auch einfach ausgeschieden werden?

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