Menschen wie Sie.

Veröffentlicht: Februar 2, 2014 in Comics
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helden

Kommentare
  1. Adrian sagt:

    *Tränen lach*

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  2. jane sagt:

    hahha, ja , auch schwarze,behinderte lesben können scheiße sein (toten hosen)

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  3. whgreiner sagt:

    Weia – dafür kriegste Ärger.

    Nein – bestimmt NICHT von den Rollifahrern, sondern von den „Gutmenschen“. Weil die in ihrem Wahn gar nicht checken, dass hier der Rollifahrer den gönnerhaften Schleimer verarscht🙂

    Und dass dabei hintenrum auch noch die Tierschützerfraktion ihr Fett abkriegt, ist das geilste an dem Comic :-)))

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  4. Zum Glück dürfen Mädchen Jungs im Rollstuhl per se doof finden. Puh… Glück gehabt – gerade noch die Kurve gekriegt (http://wp.me/p3Y9VO-1T).

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  5. „Ich freue mich wenn meine Behinderung Ihnen den Tag versüßt“
    Aber das hat man ja oft. ADHS Kinder, die so impulsiv und lebhaft sind, Trisomie 21- Menschen die sich so freuen können und Schizophrene, die die Welt mit ganz besonderen Augen sehen ^^

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  6. Hat dies auf Charly's Welt rebloggt und kommentierte:
    Ganz großes Kino!😀

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  7. Neutron sagt:

    Dieser Comic ist schlichtweg super!

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  8. St. Elmo sagt:

    Hm verarscht jetzt Rechti Linki weil er dessen Mitleid nicht will,
    oder ist Rechti hier wirklich ein Arschloch und verdient gar kein Mitleid/Hochachtung?

    Egal ich hab jedenfalls gelacht.

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    • Martin sagt:

      Naja, wofür eigentlich „Hochachtung“ für Rechti ? Er tut halt, was er muß (einkaufen) und kann, wie jeder andere auch?

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      • gnaddrig sagt:

        Mag sein. Bloß weil ein Nichtrollstuhlfahrer sich ein Leben im Rollstuhl als besonders schwierig vorstellt, muss es das in Wirklichkeit nicht sein. Gut möglich, dass das Einkaufen Rollstuhlfahrern genausoleicht fällt wie den auf eigenen Beinen Laufenden. Außer vielleicht man bedenkt mit Fahrrädern und Autos vollgestellte Gehwege, zu enge Gänge im Supermarkt, überall vorhandene Lücken in der Rollstuhltauglichkeit des öffentlichen Raums usw. Das werden aber Rollstuhlfahrer besser beurteilen können als ich.

        Wenn ich mich an die Zeit erinnere, da ich regelmäßig mit Kinderwagen unterwegs war, neige ich aber zu der Ansicht, dass der normale Alltag im Rollstuhl typischerweise anstrengender sein dürfte als ohne, einfach weil die Welt großenteils nicht barrierefrei eingerichtet ist und man darum für viele Sachen mehr Energie braucht als Leute, die eben keinen Rollstuhl benötigen.

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        • Martin sagt:

          Yep. War ja auch mit Kinderwagen unterwegs. Sicher braucht man mehr Energie und Zeit. Brauchen fette Leute aber auch, die werden dafür ja auch nicht bewundert.

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    • gnaddrig sagt:

      Ist ja eigentlich egal. Rechti kann ein totaler Drecksack sein und sich seine Behinderung tatsächlich bei der Ausführung von etwas Widerlichem oder Strafbarem zugezogen haben und trotzdem seinen Alltag im Rollstuhl bewundernswert meistern und damit anderen Vorbild und Ansporn sein. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

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      • St. Elmo sagt:

        Ist das denn so Bewunderswert?
        und warum nur gegenüber Rollstuhlfahrern?
        Leistet die 90 Jährige Omi mit Rollator nicht genauso ihr Leben.

        Was ist menschen die keine physische sondern eine psychische/geistige Behinderung haben?
        oder Menschen die trotz Depression oder Suchterkrankung ihr Leben alleine meistern?

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        • gnaddrig sagt:

          Keine Ahnung, ob das so bewundernswert ist, oder bewundernswerter als die Leistung der vielen anderen, die ihren Alltag trotz verschiedenster Schwierigkeiten meistern. Das ist Ansichtssache, und das müssen nicht alle gleich sehen. Aber die simple Äußerung „Toll, wie Sie das trotz [Hindernis, Schwierigkeit oder Hürde einfügen] schaffen!“ stellt doch keine Abwertung oder Geringschätzung all der anderen dar, denen ich das so nicht sage.

          Ob oder wie man (fremden) Leuten solche Sachen sagen sollte, weiß ich nicht. Das wird man so pauschal nicht festlegen können. Aber es kann doch nicht sein, dass ich zur Vermeidung von Diskriminierung alle möglicherweise lobenswerten Personen oder Handlungen ausdrücklich separat auch loben muss, wenn ich eine bestimmte Person loben will.

          Linki geht ja nicht und lobt mit Absicht ausschließlich Rollstuhlfahrer und sonst niemanden. In diesem Beispiel ist Linki aber eben ein Rollstuhlfahrer begegnet, den er bewundert. Hätte ja auch jemand Blindes sein können oder was weiß ich.

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          • Ich denke, es ist etwas komplett anderes ob man eine spezifische Sache anmerkt, z.B. wenn ein Rollstuhlfahrer eine besonders einfallsreiche Technik hat, Dinge aus dem oberen Regal zu holen oder ob man eine völlig unbekannte Person als „Held“ bezeichnet, nur weil sie ihr Alltagsleben lebt. Was heißt das denn? „Ich kenne dich zwar nicht, aber ich gehe davon aus, dass dein Leben so beschissen ist, dass alleine der Akt des Einkaufens bereits eine epische Leistung für dich darstellt“… womöglich macht die Person grade ihren Doktor in Astrophysik oder belästigt im Internet kleine Kinder… woher will man denn wissen, dass diese Person ein toller Mensch ist und dass einkaufen für sie eine Leistung ist? Ich denke, je nach Situation kann ein „Cool wie gelassen Sie sich durch diese beschissen engen Gänge hier durchmanövrieren“ ein nettes Kompliment sein, wenn man das grae so empfindet. Aber „Whoa, Sie sind mein Held weil Sie Ihr Leben leben obwohl es doch so mies ist“ würde ich nie unter keinen Umständen als Kompliment sehen.

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            • gnaddrig sagt:

              Ups, da hatte ich von mir auf andere geschlossen und Linkis Rede als etwas überschwänglich formulierte Bemerkung zu einer konkreten Situation gelesen. Beim nochmaligen Durchlesen sehe ich, dass der ganz andere Brötchen backt. Die Art Bewunderung von Linki ist wohl wirklich daneben – unqualifiziert und bevormundend. Mea culpa, genau lesen lohnt sich, gnaddrig…

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            • LoMi sagt:

              Du hast natürlich recht,EMN. Andererseits wäre ich nicht so streng. Denn letztlich verbirgt sich hinter diesem „Kompliment“ auch eine gewisse Empathie. Das muss nicht zwingend so sein, kann man aber als Indiz für diese lesen. Der Komplimentemacher kann sich nämlich ein wenig in die Lebensumstände des Rolli-Fahrers hineinversetzen. Es sind – seiner Meinung nach – schwierige Lebensumstände und er stellt sich vor, dass er selber Probleme damit hätte.

              Es kann natürlich sein, dass diese Art Mitgefühl falsch ist, übertrieben und – wie manche meinen – erst den Status „behindert“ erschaffen, weil man durch dieses „Kompliment“ auf die Andersartigkeit des Rollifahrers hinweisen würde. Dennoch spricht da ein Mensch, der versucht, die Welt aus den Augen des Rolli-Fahrers zu sehen. Gewiss, worin er sich nicht hineinversetzt, ist der Umstand, dass der Rolli-Fahrer keineswegs laufend als „Rolli-Fahrer“ angesehen werden möchte.

              Es ist also nicht unproblematisch. Aber zu hart möchte ich mit Linksi nicht ins Gericht gehen.

              Die Pointe Deines Comics gefällt mir gleichwohl sehr gut. Die hat was simpsoneskes😀

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              • Das sehe ich komplett anders, denn wenn man sich wirklich in das Leben eines Rollstuhlfahrers versetzen würde, dann würde man vermutlich darauf kommen, dass diese nicht in jedem Aspekt ihres Lebens als „der Rollstuhlfahrer“ gesehen werden wollen.
                Jemand, der frisch im Rollstuhl sitzt wird wohl noch ständig im Alltag daran denken, aber irgendwann wird der Rollstuhl Alltag und man möchte vielleicht auch mal wieder „der Student“, „der süße Typ da“, „der WoW-zocker“, „der Typ der grade seinen Wochenendeinkauf macht“ o.ä. sein, ohne dass wirklich alles sich immer nur um diesen einen Aspekt im Leben dreht. Wer 2000 Mal im Rollstuhl eingekauft hat wird vermutlich nicht permanent denken „Ich bin im Rollstuhl und kaufe ein, ich bin im Rollstuhl und kaufe ein“ sondern ganz normal durch den Supermarkt fahren und seinen Kram suchen.
                Indem man also den Rollstuhlfahrer anspricht und anstatt auf irgendwas konkretes Bezug nimmt, ihn schlichtweg als „du Rollstuhlfahrer“ behandet, zeigt man m.E. dass man überhaupt nicht die Perspektive gewechselt hat sondern komplett auf sich selbst fokussiert ist (Wie würde es MIR jetzt im Rollstuhl gehen).

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                • LoMi sagt:

                  Ja, volle Zustimmung. Das ist nicht nur bei Rollstuhlfahrern ein Thema, sondern bei allen Abweichungen von der Normalität – der vermeintlichen oder der statistischen. Das geht Menschen mit Migrationshintergrund genauso: „Für einen Türken sprechen Sie aber bewundernswert deutsch!“. Tatsächliche Botschaft: „Du bist anders als wir, Du bist eigentlich eine Abweichung, weil Du Türke bist“.

                  Insofern hast Du recht.

                  Ich urteile aber trotzdem nicht so streng. Man muss auch genau für dieses Problem ein Bewusstsein erst entwickeln. Diese Art von Reziprozität ergibt sich nicht einfach aus der guten Kinderstube. Man muss über dieses Problem erst aufgeklärt werden und man muss es erst lernen, dass diese Art von „Komplimenten“ vergiftet sind. Deshalb denke ich, dass Linksi zwar einen Fehler macht, aber sicher keinen bösartigen. Und ich bleibe dabei, dass es doch eine Form von Empathie ist, auch wenn sie nicht weit genug reichen mag.

                  In gewissen Berufen gilt ein sensiblerer Umgang mit vermeintlichen Norm-Abweichungen als common sense. Aber man darf nicht vergessen, dass diese Leute das auch erst im Studium via Theorie vermittelt bekommen haben.

                  Ich selbst habe diesen Fehler aus allerbesten Willen heraus sehr häufig gemacht. Und jene, die ich später unterrichtete, taten dies auch. Es war ein Dauerthema, gerade im Bereich „multikulturelle Pädagogik“.

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                  • Der Comic ist ja auch nicht bösartig und ich hoffe, dass sowohl „Linksis“ als auch „Rechtsis“ darüber lachen können.
                    ^^

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                  • LoMi sagt:

                    „Multikulturelle Pädagogik?

                    Meine Fresse was es heute so alles gibt.“

                    Sorry, es muss „Interkulturelle Pädagogik“ heißen und die beschäftigt sich damit, wie man das Verständnis für andere Kulturen erlernen kann. Macht mitunter schon Sinn, vor allem vor der Folie, dass es ohne ein solches Verständnis unnötig viele Konflikte gibt.

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                • Kolbenjaeger sagt:

                  Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass jemand als „der WoW-Zocker“ gesehen werden will. xD

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                  • Martin sagt:

                    Das hängt sicher davon ab, was die Alternativen wären…..😉

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                    • Kolbenjaeger sagt:

                      Was ist das für eine schwachsinnige Aussage? Gegenüber ‚phoetenbluttrinkendem KZ-Gashahnaufdreher‘ würde ich mich auch lieber ‚Kinderficker‘ nennen lassen.

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                    • Martin sagt:

                      Je nu… ich dachte, ich helfe Deiner Vorstellungskraft mal auf die Sprünge. Wenn Du Dir schon nicht vorstellen kannst, das jemand gerne als WoW-Zocker gesehen werden will, kanns damit ja nicht weit her sein.

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                    • Kolbenjaeger sagt:

                      Ich weiß ja nicht, wie viel Vorstellungskraft nötig ist, um einen Smiley zu deuten………..

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  9. Aha? sagt:

    Ok, kapier ich jetzt nicht. Warum darf man Menschen für eine bestimmte Sache, die sie grade machen, oder einen Charakterzug, der in einem bestimmten Moment sichtbar wird, nicht sagen, dass man das gut findet? Man muss einen Menschen ja nicht durchleuchten bis in den hintersten Winkel, bevor man von ihm inspiriert werden darf.

    Oder geht’s darum, dass man das Behinderten im Speziellen nicht sagen darf? Ich hatte eine Bekannte im Rollstuhl (leider verstorben), die sich total gefreut hat, wenn Menschen ähnliches zu ihr gesagt haben, weil vieles für sie eine Überwindung war, was für uns „normal“ erscheint. Als sie gestorben ist, hat sich ihre Mutter bei mir unter Tränen bedankt, dass ich sie so in unsere Gruppe integriert hatte.

    Oder, um es mit Ryker von Sinnlos im Weltall zu sagen: „Kapier ich net!“

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    • Ich denke, es geht eher darum, dass viele Menschen dazu neigen, jemanden im Rollstuhl pauschal als unschuldiges Opfer zu sehen.

      Rechti ist aber überhaupt nicht unschuldig, sondern ein furchtbarer Mensch, der nicht im Rollstuhl sitzen würde, wenn er nicht versuchte hätte, Katzenbabys zu ertränken.

      Insofern finde ich daran, dass Rechti seinen Alltag bewältigt kriegt, auch absolut nichts heldenhaftes, sondern sehe wenn noch eher eine gewisse Tragik darin, dass andere Menschen mit einem ähnlichen Los weniger gut zurechtkommen, als ein derartiger Unmensch.

      Nichtsdestrotrotz kann es ja gut sein, dass Rechti sich genauso sehr über Linkis Lob freut, wie das deine Bekannte getan hat. Die Frage ist nur, ob Linki wirklich gewollt hätte, dass Rechti sich freut, wenn Linki gewusst hätte, was für ein Mensch Rechti ist.

      Vielleicht würde Linki sich vielmehr total darüber freuen, dass Rechti im Rollstuhl gelandet ist, denn nur deswegen haben die Katzenbabies überlebt!

      Ich denke nicht, dass es hier eine klare Aussage gibt, was man tun bzw. nicht tun soll. Es ist einfach nur ein Beispiel für „Nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint.“.

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    • Du bist doch derjenige, der in diese zwei Panels eine moralische Wertung packt. Denkst du denn, es ist völlig unmöglich, dass jemand, der im Rollstuhl sitzt ein komplettes Riesenarschloch ist?
      Klar kannst du dich von dem inspirieren lassen, aber dann bilde dir hat nicht ein, dass du dich von diesem „tollen Menschen“ inspirieren lässt. Für dich ist er dann in dem Moment nur ein Objekt, nämlich „Rollstuhlfahrer“ und du weißt nichts von ihm, ausser dass er im Rollstuhl sitzt.
      Mir persönlich wäre es lästig wenn Menschen mich nur aufgrund einer einzigen Eigenschaft als Mensch bewerten würden, aber es gibt sicher auch Leute, die OK damit sind.
      Wie gesagt, der Comic zeigt eine Realität die absolut so sein kann. Was gibts da zu kapieren? Linksi kann ja wie du ticken und sagen „Mir egal ob du ein Riesenarschloch bist, du bist trotzdem mein Held weil du dir deine Bananen selbst kaufst“

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      • IULIUS sagt:

        Ich persönlich finde es daneben, wenn einen Fremde anquatschen und irgend etwas toll finden. Ist ja schön, wenn sie sich freuen. Nur warum müssen sie andere damit nerven?

        Ehrlich gesagt, man muß die Sache auch mal relativieren. Ein Mensch hat als wichtigste Aufgabe, das Überleben. Jeder Mensch macht das mit seinen Möglichkeiten so gut es geht und er macht es sich so angeneh wie möglich. Was daran bewundernswert sein soll ist für mich nicht nachvollziehbar.

        Vielmehr scheint es mir, daß Personen, die unreflektiert andere Menschen dazu bringen sich mit ihren eigenen persönlichen Gefühlen auseinander setzen, sich in den Mittelpunkt schieben wollen. So ein „Behinderter“ ist da ein willkommenes Opfer. Der macht nichts anderes, als jeder andere Mensch auch. – Nur mit anderen Mitteln.

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      • Aha? sagt:

        Mit dieser Argumentation darf man sich aber von Niemandem inspirieren lassen. Denn niemand kennt jedes (dunkle) Geheimnis einer anderen Person. Gandhi, Mandela, King als Inspirationsquellen? Dann bilde Dir mal nicht ein, von diesem „tollen Menschen“ inspiriert worden zu sein. Für Dich ist das nur ein Objekt, nämlich Aktivist, und Du weißt nichts von ihm, außer dass er als Aktivist tolle Rede geschwungen hat. Ob er seine Frau geschlagen, seine Mutter angelogen oder Tiere gequält hat, das weißt Du nämlich nicht.

        Ähem…das ist eine selten dämliche Argumentation.

        Inspiration findet in einem selbst statt, dazu muss die Inspirationsquelle nicht perfekt sein. Da reicht oft eine Kleinigkeit, und das ist auch wirklich gut so. Keiner denkt dabei „Mir egal ob du ein Riesenarschloch bist…“ sondern man erfreut sich an der Inspiration und nicht dem, was sein könnte. Man muss nicht den ganzen Menschen oder den ganzen Sachverhalt kennen, was sowieso nicht möglich ist, um sich von einem Detail inspirieren zu lassen.

        Ich bin mir sicher, dass einige hier von Dir und Deinen Comics auch inspiriert sind. Die wissen von Dir aber noch weniger als vom Rollstuhlfahrer. Aber „Mir egal ob EMN Nazitattoos trägt, Kinder mißbraucht oder Hostien schändet, die Comics sind einfach toll.“ Oder wie ;)?

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        • Klar sind Dinge/Menschen die mich inspirieren oft nur Objekte für mich. Dann muss ich aber nicht zu denjenigen hinrennen und das sagen, denn die finden es vieleicht nicht so toll, dass ich ihre ganze Person anhand eines einzigen Faktors beurteile. – Und nochmal: Ich sagte nicht dass es scheiße ist jemandem ein Kompliment wegen etwas konkretem zu machen.

          Weißt du, was IN deinem Kopf vor sich geht musst du nicht notwendigerweise nach Aussen tragen^^

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          • Aha? sagt:

            „Weißt du, was IN deinem Kopf vor sich geht musst du nicht notwendigerweise nach Aussen tragen^^“ -> schreibt die Bloggerin😉

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            • IULIUS sagt:

              „-> schreibt die Bloggerin “

              Auf den ersten Blick sicherlich widersprüchlich. Auf dem zweiten sind das zwei grundsätzlich verschiedene Themenbereiche.😉

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              • Aha? sagt:

                Es geht nicht um die Themenbereiche, sondern um das Vorschreiben/Ratgeben, dass man das, was “ IN deinem Kopf vor sich geht musst du nicht notwendigerweise nach Aussen tragen“ muss.
                Generell sehr bemutternd und von oben herab, aber vor allem bei all doch oft sehr persönlichen Postings hier ein gewagter Ratschlag.

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                • IULIUS sagt:

                  ”IN deinem Kopf vor sich geht musst du nicht notwendigerweise nach Aussen tragen”

                  Das ist klar. Den Unterschied macht der Kontext.

                  Mache ich das auf der Straße bei einem wildfremden Menschen, oder
                  mache ich das bei Menschen, mit denen ich im Gespräch bin.

                  Mache ich das um gezielt einen Menschen anzusprechen, oder
                  mache ich das im Internet und laß die Menschen entscheiden, ob sie mit mir Kontakt aufnehmen wollen.

                  Mache ich das bei einem Menschen, der sich dem nicht entziehen kann, oder
                  mache ich das so, daß er die Wahl hat.

                  Mache ich das um mich über einen Menschen zu stellen, oder
                  mache ich es, weil ich diskutieren möchte.

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                  • Aha? sagt:

                    „Mache ich das auf der Straße bei einem wildfremden Menschen, oder
                    mache ich das bei Menschen, mit denen ich im Gespräch bin.“ -> Internet und Straße sind absolut vergleichbar -> wildfremde Menschen. Allerdings im Internet noch wildfremder, da nichtmal Augenkontakt besteht.

                    „Mache ich das um gezielt einen Menschen anzusprechen, oder mache ich das im Internet und laß die Menschen entscheiden, ob sie mit mir Kontakt aufnehmen wollen“ -> Der Mensch auf der Straße hat genauso die Möglichkeit zu entscheiden, ob er Kontakt aufnehmen möchte. Jemanden nicht persönlich ansprechen zu dürfen erinnert ja schon an die Forderungen von radikalen Feministinnen, wo man für banalste Interaktionen vorher ein am besten schriftliches Einverständnis braucht. Jemanden anzusprechen, weil man etwas an ihm gut findet, ist so eine banale Sache.

                    „Mache ich das bei einem Menschen, der sich dem nicht entziehen kann, oder mache ich das so, daß er die Wahl hat.“ -> Nur weil ich jemand anspreche, muss der andere nicht drauf reagieren und kann sich, sofern mündig, auch sehr einfach entziehen. Im Internet werden diverse Artikel aber öfter verlinkt und wenn man auf diversen Blogs mitliest, wird man immer wieder damit konfrontiert. Während der direkte Kontakt also einmalig ist, ist ein öfters zitiertes Blog weit mehr präsent.

                    „Mache ich das um mich über einen Menschen zu stellen, oder mache ich es, weil ich diskutieren möchte.“ -> Das frage ich mich bei EMN durchaus schon länger, da sie sich regelmäßig über andere stellt und auf Kritik meist herb bis gar nicht antwortet. Eine wirkliche Diskussionsbereitschaft kann ich nicht erkennen, aber Ratschläge wie ”IN deinem Kopf vor sich geht musst du nicht notwendigerweise nach Aussen tragen” sind definitiv von oben herab. Was „von oben herab“ sein soll, wenn ich jemand ein Kompliment mache, ist mir allerdings nicht klar.

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                    • LoMi sagt:

                      „Was “von oben herab” sein soll, wenn ich jemand ein Kompliment mache, ist mir allerdings nicht klar.“

                      Es ist in dem Comic-Kontext von „oben herab“. Das hat folgenden Grund: Mit dem Kompliment stellst Du noch einmal fest, dass Dein Gegenüber ein Behinderter ist. Damit sagst Du dann auch, dass er als Behinderter von der Normalität der Nichtbehinderten abweicht. Konkret heißt behindert hier, dass der Behinderte viele Dinge eigentlich gar nicht kann. Genau vor diesem Hintergrund machst Du ja das Kompliment. Du stellst nämlich fest, dass der Behinderte, der eigentlich weniger kann als Du, doch soviel hinbekommt. Du bestaunst ihn für etwas, was für Dich eine Selbstverständlichkeit wäre: Alleine einkaufen. Damit zeigst Du ihm, dass es für Behinderte in Deinen Augen keine Selbstverständlichkeit sei. Und damit wird wieder klar, dass er eben kein „normaler“ Mensch ist wie Du.

                      An sich stimmt das alles auch, er ist ja tatsächlich behindert. Aber unangenehm wird es für den Rollifahrer, wenn seine Behinderung für andere zum maßgeblichen Persönlichkeitsmerkmal wird. Wenn jeder ihn vor allem auf seine Behinderung anspricht. Wenn damit so getan wird, als mache das seine Person aus.

                      Dabei darf man getrost annehmen, dass der Rollifahrer gerne als ganz normaler Mensch gesehen werden möchte. Das heißt nicht, dass er seine Behinderung ignoriert. Er möchte nur nicht, dass seine Abweichung von der Normalität dauernd zum Thema gemacht wird. Normalität heißt eigentlich nur, dass man nahezu gar nicht zum Thema gemacht wird. Man ist unter Leuten, die einen ungefragt so hinnehmen wie man ist. Man wird nicht groß angeguckt, man fällt nicht auf. Auch das ist Normalität.

                      Man kann das übertragen: „Für einen Deutschen/ Ossi/ Wessi/ Türken/ Christen/ Muslim bist Du ja ganz schön tolerant“. Auf Dauer ist es schlicht unangenehm, immer über seine Zugehörigkeit definiert zu werden. Denn diese Definition beschreibt zugleich Grenzziehungen, Abgrenzungen und die Bereitschaft, auf Distanz zu gehen. Schließlich lautet die Botschaft: „Eigentlich finde ich Muslime intolerant, aber Du bist eine Ausnahme“. Sprich: Solange Du nach meinem Maßstab als Muslim tolerant auftrittst akzeptiere ich Dich. Falls nicht, stoße ich Dich weg. Das ist Akzeptanz unter Vorbehalt. Normalität ist aber unhinterfragte Akzeptanz im Alltag.

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                    • “ Im Internet werden diverse Artikel aber öfter verlinkt und wenn man auf diversen Blogs mitliest, wird man immer wieder damit konfrontiert.“
                      Wenn du mit der Maus über den Link fährst wird dir angezeigt wohin er führt… wenn dich mein Blog stört würde ich empfehlen, nicht darauf zu klicken. Wenn dich meine Antworten stören, würde ich darüber hinaus empfehlen, nicht zu kommentieren. Das Internet ist ja glücklicherweise groß genug, damit man sich nicht permanent selbst belästigen muss mit Dingen, die einen stören. Upsili, war das wieder von oben herab? Sorry, mir ist grade nicht klar, wie tief ich runter muss um die Ebene dieses Mimimis zu erreichen.

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                    • Aha? sagt:

                      @Lomi: gut erklärt, danke🙂

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                    • IULIUS sagt:

                      „Internet und Straße sind absolut vergleichbar -> wildfremde Menschen. Allerdings im Internet noch wildfremder, da nichtmal Augenkontakt besteht.“

                      Hier ignorierst Du die Tatsache, daß Du Dich hier im „Haus“ von emn aufhälst. Das tust Du vollkommen freiwillig.

                      Dementsprechend hat emn hier auch Hausrecht und kann mit den Menschen in ihrem „Haus“ im Rahmen der in der BRD gültigen Gesetze verfahren, wie sie möchte. Wenn Dir das nicht paßt kannst Du das „Haus“ jederzeit freiwillig verlassen. Daran hindert Dich niemand, außer Du selber.

                      Insofern ist
                      „Eine wirkliche Diskussionsbereitschaft kann ich nicht erkennen, aber Ratschläge wie ”IN deinem Kopf vor sich geht musst du nicht notwendigerweise nach Aussen tragen” sind definitiv von oben herab. Was “von oben herab” sein soll, wenn ich jemand ein Kompliment mache, ist mir allerdings nicht klar.“
                      eine Vorschrift an emn, wie sie sich im eigenen „Haus“ zu verhalten hat.

                      Selbst wenn Du recht hättest, daß sie sich manchmal über andere stellt, liegt das völlig im Rahmen des ihr erlaubten. Wie oben schon angemerkt, Du hast die Wahl Dich mit ihr abzugebern, oder nicht.
                      emn muß nicht mit Dir diskutieren, wenn sie nicht will. Hierauf hast Du weder einen rechtlichen, noch einen moralischen Anspruch. Solch eine Forderung ist vorsichtig ausgedrückt als „dreist“ zu bezeichnen.

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  10. Peter sagt:

    Gut, dass die RollstuhfahrerInnen auch mal eins vor den Latz kriegen. Die waren mir schon immer suspekt. Fahren im Gedränge rum als gehöre ihnen der Bürgersteig ganz allein! Gegen Rollstuhlfahrer hab ich ja nichts, aber können die nicht zu Hause bleiben, wo sie niemandem im Weg rumstehen? Unsereiner muss schliesslich arbeiten. Die arbeiten ja nichts und leben von der staatlichen Stütze, also unseren Steuergeldern. Da darf man doch etwas Rücksicht verlangen. Das darf man doch noch sagen, oder? Oder ist das jetzt auch verboten? Gegen Behindertte hab ich ja nichts, aber ich kann das ewige Gejammer nicht mehr hören! Die sollen mal endlich die Klappe halten!

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  11. Mike Macke sagt:

    … und wer denkt an die vielen Vogelbabies, die die vom Rollifahrer nicht ersäuften Kätzchen inziwschen gefressen haben? Verdammte Schande…

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  12. Martin sagt:

    Btw. Du hattest die Anregung zu diesem Cartoon nicht etwa aus der gestrigen „Mopo“ Meldung hier?
    Ich zitiere mal:

    Hauptbahnhof: Rolli-Fahrer attackiert Mutter mit Kind
    Er ärgerte sich über zu wenig Platz im Lift: Ein Rollstuhlfahrer hat am Hauptbahnhof eine Mutter (29) mit Kinderwagen angegriffen. Der 46-Jährige schlug die Frau am Freitag mehrfach mit der Faust und rammte mit seinem Elektrorollstuhl gezielt den Kinderwagen. Um ihr Kind zu schützen, stellte sich die Mutter zwischen Kinderwagen und Rollstuhl. Daraufhin fuhr der Beschuldigte gezielt gegen die Beine der 29-Jährigen.
    Bei einem Bundespolizisten gab er die Tat sofort zu. Er hatte sich demnach geärgert, dass die Frau mit dem Kinderwagen den Fahrstuhl zum S-Bahnsteig benutzen wollte und er daher sehr wenig Platz hatte. Die Frau klagte über Schmerzen an den Beinen, das Kind blieb unverletzt.

    http://www.mopo.de/polizei/zu-wenig-platz-im-lift-hauptbahnhof–rolli-fahrer-attackiert-mutter-mit-kind,7730198,26066242.html

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  13. Rork sagt:

    Ohje, EMN jetzt unter den 170 Meistgehassten auf der antifem- und maskuliste:
    http://pastebin.com/zVxp273u

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  14. Dummerjan sagt:

    Katzenbabies gehen immer.

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  15. Ich weiss nicht. Mein Vater ist auf dem Land aufgewachsen, und es war dort mehr oder weniger normal überzählige (Haus-)Tiere abzumurksen. Futter und Pflege wären für arme Leute nicht bezahlbar oder zu erbringen gewesen. Die Leute waren oft froh, wenn sie selber zu essen hatten.

    In der damaligen Zeit erschien es wahrscheinlich humaner die Tiere zu töten anstatt sie einem Leben in Hunger und Krankheit auszuliefern.

    Wenn dabei jemand ausgerutscht wäre und in Folge querschnittsgelähmt, dann wäre er sehr zu bedauern gewesen, der ärmste Kerl im Dorf, bettler und auf Almosen angewiesen, die Familie in Armut.

    Das beiseite: Arschlöcher gibt es überall wo es Menschen gibt. Bei behinderten vermutlich in etwa so häufig wie bei anderen Menschen, vielleicht etwas weniger, weil viele Behinderte gelernt haben, dass Leben besser funktioniert wenn man es miteinander macht, und nicht gegeneinander.

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  16. Marianne sagt:

    Hat dies auf Querbeet rebloggt und kommentierte:
    ja so kanns gehen

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