Nur weil ich eine Frau bin!

Veröffentlicht: Februar 15, 2014 in Comics, Mann-Frau-Kram
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… oder: Mein Eindruck zum Thema „Barbiefeminismus

barbiefem

Kommentare
  1. ThFuegner sagt:

    Ja, Femo -Faschistinnen, LEIDET!
    Und zwar, anders als in 50 Shades, völlig lustlos, sondern psychisch, heftig, und vertrocknet, ungeliebt…

    Das Leben mag grausam sein. Aber es ist gerecht.

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    • Also verstehe ich recht, dass du dieses Denken schlimm findest und dich andererseits darüber freust wenn Menschen so denken, weil sie darunter leiden?

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      • IULIUS sagt:

        Sie leiden, weil sie so denken.

        Insofern ist eine gewisse Schadensfreude nicht ganz fehl am Platz.

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        • Dass die leiden ist sicher nicht schön, aber wenn ich so an die „Male-Tears“ denke, hält sich mein Mitgefühl in Grenzen …

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        • Konstantin sagt:

          Ich glaube nicht, dass sie wirklich leiden. Sich als Mitglied einer diskriminierten Gruppe zu inszenieren ist in. Ist eine einfache Art sich moralisch überlegen zu präsentieren und diese Überlegenheit zu „konsumieren“. Echte Diskriminierung ist heute deshalb nicht einfach zu finden.

          Bin neu hier. Die Comics find ich super…

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          • IULIUS sagt:

            „Ich glaube nicht, dass sie wirklich leiden.“

            Ich denke schon, daß die wirklich leiden. Die wollen leiden, weil sie sich sonst nicht fühlen.

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            • Konstantin sagt:

              Hmm, mag sein…
              Aber ich glaube dann wäre es ein ganz schön pathologisches (massenhaftes) und nicht mehr ein moralisch zu kritisierendes Verhalten.

              Die spitze Bloßstellung dieses Verhaltens ist meine ich nur dann lustig, wenn die „Betroffenen“ nicht krank, sondern in der Lage sind ihr Verhalten frei zu reflektieren und zu steuern.:)

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              • IULIUS sagt:

                Es denken ja nicht alle so. Nur die so denken fallen auch auf.

                Selbst wenn sie krank sind können sie das steuern. Aber es gibt so etwas, daß nennt sich Krankheitsgewinn.
                Der Kranke kann davon ausgehen,
                – von Alltagspflichten entbunden zu werden,
                – Anteilnahme / Mitleid / Mitgefühl zu erfahren und/oder
                – von seiner Umwelt schonend behandelt zu werden.

                Hinzu kommt hier noch, daß sie eine bestimmte Behandlung von ihren Mitmenschen einfordern, – nur – weil es ihnen schlecht geht.

                Im Endeffekt könnten sie anders, sie müßten aber (aus ihrer Sicht) massig Vorteile aufgeben. Genau das wollen sie nicht.

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              • HansG sagt:

                So schlicht kann man das ganze Phänomen Feminismus meiner Meinung nach nicht sehen. Einige feministische Positionen wirken auf mich wie religiöse Dogmen.

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                • IULIUS sagt:

                  Daß wohl liegt daran, daß bei dogamatischen Religionsanhängern ähnliche Denkstrukturen vorherrschen.

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                  • Konstantin sagt:

                    Der moderne Feminismus und religiöser Dogmatismus?! Da bin ich voll bei euch. Ich habe mal eine Rede von einem Pastor gehört, der sich mit den Motiven der Religionskritiker auseinander setzte. Sein Fazit war: Diese Leute wollen nur Schaden bei den Gläubigen anrichten.

                    Die Wahrheitsliebe als Motiv kam gar nicht in Betracht. Nach einiger Überlegung wurde mir auch klar warum. Die streng Gläubigen sind ja überzeugt schon im Besitz der Wahrheit zu sein. Die Wahrheit (oder Redlichkeit) kann es also nicht sein, die die Kritiker antreibt. Die Kritiker wissen also, dass sie falsch liegen und erzählen absichtlich Unwahrheiten; haben demnach auch keine guten Absichten mit ihrer Kritik. Deswegen muss man sich auch gar nicht mit dem Inhalt der Kritik auseinander setzen, sondern kann diese Leute als böswillig betrachten und sie auch so behandeln.

                    Nun setzen wir mal anstelle dieses Pastors Alice Schwarzer (oder eine andere der heutigen Feministinnen) ein und schon passt es wieder

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                    • Kenshin sagt:

                      Das ist ein sehr guter Punkt. Eventuell stoße ich deshalb, wenn ich mit meinen linken Freunden diskutiere immer wieder auf so viel Ablehnung und Gegenwehr. Die glauben, sie haben schon herausgefunden, wie es laufen muss. Ich will nur diskutieren, um erst noch herauszufinden, was stimmt. Kein Wunder, dass das denen nicht passt… Danke für die frühmorgentliche Erleuchtung!

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                    • IULIUS sagt:

                      „Deswegen muss man sich auch gar nicht mit dem Inhalt der Kritik auseinander setzen, sondern kann diese Leute als böswillig betrachten und sie auch so behandeln.“

                      Das erlebe ich gerade vor einem Familiengericht. Die Richterin muß eine absolute Hardcore-Femistin sein. Sie interessiert nicht, was ich sage, was das Jugendamt sagt, was der Verfahrensbeistand sagt, was das Kind sagt.
                      Das einzige was sie interessiert ist, daß ich als Vater Kritikpunkte an der Mutter habe. Gleichzeitig ignoriert sie, daß die Mutter mehrfach versucht hat, mich als gewalttätig darzustellen.

                      Das Kind erleidet und zeigt psychiche Auffälligkeiten. Ein Gutachten wird nicht erstellt.

                      Auf was ich hinaus will, für ihre Ideologie opfern diese Menschen bedenkenlos Menschenleben. Man könnte meinen, man lebt im Mittelalter, zur Zeit der Hexenverbrennung.

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  2. Kein Wunder! Rechtsi hat ja auch kurze Haare.🙂

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  3. The Laughing Man sagt:

    So kann man eben eine sich selbst erfüllende Prophezeiung erschaffen, durch welche der „feministische“ Kampf niemals enden wird. ^^

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  4. ein Leser sagt:

    Pruuuust,

    So dermaßen auf den Punkt gebracht, klasse

    Vielen Dank
    und mach weiter
    Leser

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  5. Nick sagt:

    Feminism in a nutshell😀

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  6. IULIUS sagt:

    Teffend, daß eine Frau – immer – darauf hinweisen muß, daß sie eine „starke Frau“ ist ,als wenn das nicht auffallen würde, wenn sie es tatsächlich wäre…

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  7. St. Elmo sagt:

    Den Comic könnte man auch mit Männer machen…

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  8. whgreiner sagt:

    Ich bin jetzt mal ganz übel drauf und vermute anhand Comic-Bild 2 und 3, dass der Chef schon wusste, warum er die Dame zum Protokoll-Schreiben verdonnert hat.
    Gruß, Wally (flüchtend)

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  9. thomas sagt:

    Hallo Erzählmirnix,

    Du hast vor Urzeiten mal dazu aufgerufen, Wünsche einzureichen. Ich wünsche mir ein Comic zu PAS (Parental Alienation Syndrom).

    gruss thomas

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  10. Ich mag den link oben (Kritik des Barbiefeminismus) ganz extrem. Sehr wohltuender Artikel!

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  11. IULIUS sagt:

    War eigentlich schon mal die Diskriminierung von Männern in der StVO angesprochen worden?

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  12. susanna14 sagt:

    Ich mag es auch nicht, wenn Männer mich fragen, ob sie mir helfen können, wenn sie sehen, wie ich mein Fahrrad repariere. Allerdings bin ich imstande, es selbst zu reparieren. Noch schlimmer sind Männer, die mir partout beim Zeltaufbauen helfen wollen. Sie könnten sogar nützlich sein, wenn sie sich etwas sagen lassen würden und bereit wären, mal zwischendurch eine Zeltstange zu halten, während ich sie in Igluform biege – aber in aller Regel wollen sie selbst Regie führen, und dann dauert es dreimal so lange, weil sie mein Zelt nicht kennen und nicht wissen, wie man es aufbaut.

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    • Ich finde es ehrlich gesagt völlig normal dass man Menschen die eine Panne haben fragt, ob sie Hilfe brauchen. Ich habe z.B. keinen Wagenheber dabei obwohl ich in der Lage bin einen Reifen zu wechseln. Hilfe wäre also trotzdem willkommen und wenn nicht, dann wars doch nett, das anzubieten.
      Weil mir jemand Hilfe anbietet bedeutet das ja nicht automatisch, dass derjenige mich für unfähig hält. Wenn ich einer voll bepackten Person die Tür aufhalte dann ist mir schon klar, dass sie es auch alleine hingekriegt hätte, aber eben deutlich umständlicher.
      (Natürlich ist das was anderes wenn Leute kommen und meinen, sie wüssten alles besser oder ihre Hilfe aufdrängen)

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      • Kenshin sagt:

        Ganz ehrlich, einige Männer die ich kenne sind da nicht anders. Wenn man denen Hilfe anbietet sehen die das als tödliche Beleidigung, weil man ja denken muss, dass er das alleine nicht hinbekommt. Mein Vater z.B. riskiert es lieber von der Leiter zu fallen, als sie sich von mir halten zu lassen. Wenn ich wortlos hingehe und es mache, klappt das aber schon ganz gut.
        Ich musste den eine Woche bequatschen, dass ich ihm seinen neuen Rechner bauen „darf“, damit er genau das bekommt, was er haben will und auch noch gut Geld spart. Es gibt Leute, die muss man zu ihrem Glück zwingen…

        Hab auch einen Kumpel, der würde meine Hilfe ablehnen, wenn er komplett gefesselt wäre und das dann auch noch als persönlichen Angriff sehen.

        Eine Freundin von mir mag es nicht, wenn ich ihr die Tür aufhalte, „weil sie das selber kann“. Habe ihr dann erklärt, dass das nichts damit zu tun hat, sondern dass ich etwas meiner Zeit für jemand anderes opfere, damit er nicht nochmal machen muss, was ich eh schon getan habe. Das ist einach höflich.

        Und irgendwie wird man doch hier und da immer „Opfer“ der allgemeinen Erfahrungen anderer Leute. Schon mal aus versehen ein rotes Oberteil beim Einkaufen im Media-Markt an gehabt?
        Das meinen die Leute ja auch nicht persönlich, wenn sie denken rotes Shirt = Mitarbeiter.

        Zum Comic: Ja, es gibt eben Leute, die sich ein ganz einfaches Muster zurecht gelegt haben, um alles in ihrem Leben möglichst Eigenverantwortungsfrei zu erklären und jede Diskussion im Keim zu ersticken (und sich dann auch noch als Sieger fühlen…). Bei Manchen sind alle anderen Antifeministen, Faschos, Nazis, von den Medien gebrainwashed usw. Das befreit scheinbar von jedem Bedürfnis zur Selbstreflektion und ist so unendlich einfach durchzuziehen. Und wenn dir dann einer erklären will, warum du da daneben liegst, dann ist er halt auch einer von „denen“. Dann gehst du zu deinen Leuten und lässt dir deine eigene indoktrinierte Meinung noch mal aus anderen Mündern sagen und auf die Schulter klopfen. Total eklig.

        Ich mag den Comic und ich mag auch den Link, auch wenn der Link so ein „ich hab‘ doch auch was geschafft, also ist es für alle anderen möglich“-Flair versprüht. Glück, Unterstützung und persönliche Fähigkeiten spielen auch eine gewaltige Rolle. Aber das passt ja weniger hier hin, als unter den verlinkten Artikel.

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      • susanna14 sagt:

        Aber die können doch sehen, dass ich ziemlich gut selbst am Arbeiten bin und gerade keine Hilfe brauche.

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        • IULIUS sagt:

          Ich bin auch ein Mensch, der Hilfe meist grundsätzlich ablehnt.
          Könnte mir aber vorstellen, daß viele einfach nur ohne Nachzudenken ihre Hilfe anbieten. Wenn Du die Hilfe dann zu wirsch ablehnst fragen die Leute nie wieder und wahrscheinlich nicht nur Dich nicht.

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          • Kenshin sagt:

            Das können sie doch eben nicht. Da du gerade am Arbeiten bist gehen sie davon aus, dass du das am besten selbst einschätzen kannst, ob du Hilfe brauchst und fragen deshalb höflich nach. Dir ist auch kein normaler Mensch böse, wenn du dankend ablehnst.

            Die die einfach zugreifen haben in ihrem Umfeld zu viele Leute erlebt, die wie mein Vater in dem obigen Beispiel sind. Ich denke jemandem den Impuls zu helfen übel zu nehmen ist nicht richtig, außer er will sich nur wichtig machen, doch solche Leute sind sehr selten, es gibt sie aber auch.

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    • m sagt:

      Sehr zu meinem Glück habe ich mir das längst abgewöhnt. Das wurde auch Zeit denn nach modernem Verständnis sind Frauen – pharaonengleich – allwissend, allkönnend, alleinfühlsamend (^^). Vor ca. einem Jahr habe ich der letzten Frau den Kinderwagen die Treppe heruntergetragen, seitdem nicht mehr.

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      • IULIUS sagt:

        Bei Kinderwagen siehtt man oft, daß manche einfach zugreifen und die Person mit dem Kind kann nur noch schnell zugreifen, weil das Kind sonst die Treppe herunter kugeln würde.
        Da ist das dann prophylaktisch, wenn sie nein sagen….

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  13. susanna14 sagt:

    Weitere Dinge, die mich aufregen: Männer und Frauen, die meinen, sie müssten mir helfen, wenn ich mein Fahrrad eine Treppe hochtrage. (Mache ich hin und wieder, weil ich gerne Fahrrad und Straßenbahn kombiniere.) Sie merken nicht, dass ich die Kontrolle verliere, wenn jemand es am Gepäckträger anfasst.

    Außerdem mag ich es nicht, wenn jemand mich darauf hinweist, dass mir ein Handschuh runtergefallen ist. Ja, ich habe es selbst gemerkt, er ist mir an der Kasse heruntergefallen, und ich bezahle erst in aller Ruhe und dann hebe ich ihn auf.

    (Mir ist es einfach zu oft passiert, dass jemand mir geholfen hat und dann in Wirklichkeit die Kontrolle übernommen hat. Deswegen verstehe ich ziemlich gut, was zur Zeit in Griechenland passiert. Ich halte mich durchaus nicht für eine starke Frau, aber trotzdem will ich nicht, dass mir ständig Menschen ihre Hilfe aufdrängen.)

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    • IULIUS sagt:

      „Weitere Dinge, die mich aufregen: Männer und Frauen, die meinen, sie müssten mir helfen“

      Cool ist auch beim Tapezieren, wenn Du oben ausrichtest und unten jemand versucht die Bahn richtig hinzuziehen…

      Warum können Menschen nicht erst nachdenken, -bevor- sie helfen…

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    • m sagt:

      „Fahrrad und Straßenbahn kombiniere“

      DAS sind die schlimmsten von allen. Hey, das ist ein Fahrrad! Warum fährst du damit nicht sondern verstopfst die Bahn? Kannst du dich nicht entscheiden womit du dich fortbewegst? Ist das so schwierig?

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      • Kenshin sagt:

        Fahrrad und Straßenbahn… Lass das sein meine Liebe. Du nimmst den Kinderwagen und Gehbehinderten den Platz weg, hinderst alle anderen am Einsteigen. Klar, dass du nicht verstehen kannst, warum andere Leute gerne anderen helfen. Egoisten haben damit immer Probleme.

        Und das mit dem Handschuh: Mag ja sein, dass du das gemerkt hast, das kann die andere Person nicht wissen. Und wenn du dann mal wirklich nicht drauf achtest, dann bist du froh, wenn es jemand gesagt hat. Lieber 100 mal umsonst darauf hingewiesen, als einmal meine teuren Handschuhe verloren.

        Wenn dein Ego es nicht verträgt und du nicht verstehen kannst, warum Leute höflich zu anderen sind, dann hast du das Gemeinschaftsleben an sich nicht verstanden (zum Beweis dein Fahrrad in der Straßenbahn…). Gott ich könnte mich jetzt aufregen, aber ich lasse es. Entweder du merkst selbst, was du da verzapfst oder ich kann dir auch nicht mehr helfen. Ellenbogengesellschaft…

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        • susanna14 sagt:

          Es gibt offizielle Regeln, wann es erlaubt ist, das Fahrrad in der Straßenbahn mitzunehmen, und ich verhalte mich so, dass es möglichst wenig Platz wegnimmt. Warum meinst du, du müsstest deine eigenen Regeln aufstellen?

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      • susanna14 sagt:

        Ich darf Straßenbahn mit Fahrrad kombinieren, das ist offiziell so geregelt, mitsamt der Zeiten, in denen das erlaubt ist. Ich brauche das, weil ich wegen meiner Arbeit oft Strecken in kurzer Zeit zurücklegen muss, und diese Kombination ist am schnellsten. Menschen, die sich darüber aufregen, sind unmöglich.

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        • IULIUS sagt:

          „Ich darf Straßenbahn mit Fahrrad kombinieren, das ist offiziell so geregelt“

          Sicher, nur selten sind Straßenbahnen wirklich für den Fahradtransport ausgelegt. Deshalb sehen viele Fahräder in der Straßenbahn als rücksichtslos.

          Eine Frage wäre, wie oft bist Du schon nicht eingestiegen, oder wieder ausgestiegen, weil jemand anderes den Platz dringender gebraucht hätte?

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          • Martin sagt:

            Solange sie die offiziellen Randbedingungen einhält, d.h. beim HVV in HH sind das z.B. die Zeiten außerhalb der üblichen „Pendlerzeiten“ und die Anzahl von maximal 2 Rädern pro Abteil, ist es völlig in Ordnung, das Rad mitzunehmen.

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        • Kenshin sagt:

          Dann scheint das bei dir anders geregelt zu sein, als bei uns. Bei uns darf man das nämlich aus naheliegenden Gründen eigentlich nicht, Leute machen es aber einfach trotzdem. Und selbst wenn es erlaubt ist, dann ist es oft einfach störend.

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          • Kenshin sagt:

            Es ist z.B. auch erlaubt Sonntags Rasen zu mähen, trotzdem ist das rücksichtslos, vor allem, wenn man auch Samstags Zeit hätte. Erlaubt sein ist kein Freibrief etwas zu tun, das andere stören kann.

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            • Martin sagt:

              Wenn man allerdings voreilig auf alles verzichtet, was legal und legitim ist, aber andere unter Umständen stören „könnte“, ist man bald in einer Gesellschaft, in der keiner mehr irgendetwas tut.

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  14. Rexi sagt:

    Ich hab mal zusammen mit meiner Ex-Kollegin jemandem eine Kiste Bio-Apfelsaft geliefert und bin damit mit dem Aufzug in einem Gebäude nach oben gefahren. Da steigt ein Mann ein und fragt, ob er den „hübschen Mädels helfen kann“. Wir haben in höflichem Ton verneint, weil wir die Kiste schon so gut in der Hand hatten und ohnehin nur mehr wenige Meter laufen mussten und eh zu zweit waren. Fängt der an, über die ungerechte Gesellschaft und die Frauen zu schimpfen, die ja so undankbar seien und immer so täten, als seien sie so stark, aber kaum täte sich mal eine Schwierigkeit auf, würden sie zu den Männern heulen kommen (!), und was wir überhaupt für frustrierte Zicken seien. Wir waren während der ganzen Zeit ruhig, denn wir waren so überrumpelt, dass jemand nur weil wir Hilfe, die wir wirklich nicht brauchten, ablehnten, so eine Tirade auf uns loslässt, dass wir ohnehin keinen Ton rausgebracht hätten. Dann stürmte er wutschäumend aus dem Lift. Ich frage mich bis heute, welchen Film der schob.
    Also bitte, es ist nicht immer Empörung wie bei Frau Rechtsi oben, sondern manchmal einfach nur die Tatsache, dass man wirklich keine Hilfe braucht, wenn man verneint.

    Ich lasse mir gerne helfen, wenn ich Hilfe brauche und sehe auch keinen Sexismus darin, wenn jemand Stärkerer jemand Schwächerem hilft, egal ob das nun ein Erwachsener ist, der einem Kind hilft, jemand Muskulöser jemand Dünnem oder ein großer, kräftiger Mann einer zarten Frau, und ich helfe auch selber gerne, wenn ich kann. Ich glaube gar nicht, dass es so viele Rechtsis gibt.

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  15. Krawallblüte sagt:

    Hm…
    Ich bin wirklich unzufrieden mit diesem Comic. Weniger wegen des Inhalts, ich mein, du hast hier mal wieder eine Figur gezeichnet, wo ich seufze und den Kopf schüttel (gemeint ist rechtsi), sondern viel eher, welche Bedeutung diesem Comic zukommt. Zum Einen hast du den Barbie-Feminismus-Artikel verlinkt (der ja wohl grottenschlecht ist) und damit im Grunde hieraus eine Feminismuskritik gemacht, wo keine sein sollte. Zum Anderen stehen hier teilweise Kommentare, die du ohne weitere Gegenrede frei schaltest und das finde ich schrecklich schockierend. Ich dachte bisher tatsächlich immer, dass du gewisse Auswüchse des Feminismus, welche meiner Erfahrung nach übrigens eine starke Minderheit in der feministischen Bewegung darstellen, kritisierst, aber im Großen und Ganzen trotzdem mit den feministischen Ideen einer Meinung bist. Ich dachte auch, dass du dem Maskulismus deshalb keine Bedeutung widmest, weil er es einfach nicht wert ist, da ja die Anhänger*innen so viel Blödsinn erzählen, dass es eigentlich allen ohnehin klar sein sollte, dass es einfach bullshit ist, was die erzählen. Leider zweifel ich jetzt an diesem Grundverständnis von dem Blog und das finde ich sehr schade.

    Warum sollte hier eigentlich keine Feminismuskritik sein? Hier werden Handlungsmuster aufgezeigt und eine Behauptung aufgestellt, wo es eben kaum nachvollziehbar ist, inwieweit diese Behauptung zutrifft. Sexismus fängt für mich grundsätzlich da an, wo ein Mensch aufgrund seines Geschlechts anders behandelt wird. Das Geschlecht sollte niemals eine Rolle spielen. Wie ist es denn nun, wenn eine Frau von einem Mann gefragt wird, ob er ihr helfen soll, die Reifen zu wechseln? Die Kommentare zeigen es, das kann durchaus eine nette Geste sein. Das kann aber auch sein, dass die Frau nur deshalb gefragt wird, weil sie halt weiblich ist und der Mann davon ausgeht, dass Frauen so etwas nicht können. In einem Fall wäre die Behauptung von Rechtsi halt völlig blöd, im anderen Fall wäre sie durchaus angemessen, meiner Meinung nach. Rechtsi scheint auf jeden Fall sehr aufgebracht über die Situation zu sein und sie weiß vermutlich auch viel besser als Linksi bescheid, was genau vorgefallen ist. Ihre Schilderung ist eher ein „auskotzen“ als eine sachliche und differenzierte Schilderung. WIll Linksi das nun analysieren und Ratschläge geben, so sollte sie Rechtsi wohl einfach fragen, was genau passiert ist und versuchen, herauszufinden, wieso Rechtsi das so empfunden hat, wie sie es empfunden hat (Tonfall, Gestik, Wortwahl, sonstwas). Aber nein, die Reaktion von Linksi ist, dass sie ohne weitere Nachfragen die Empfindungen von Rechtsi kritisiert und das ist meiner Meinung nach völlig fehl am Platz.
    Darum wäre es durchaus vernüntiger, Rechtsi als Sympathieträgerin darzustellen und Linksi als
    die kritisierte. Es erübrigt sich wohl die Erläuterung, warum das in deinem Comic nicht der Fall ist.

    Ich muss sagen, ich habe hier gar keine Lust, das online weier zu diskutieren. Ich will nur klar stellen, dass ich echt schwer enttäuscht von dir bin und etwas betroffen, dass du so einem schlechten Artikel ein Podium geboten hast. Und dass du den Hetzreden von Maskulist*innen solch ein Podium ohne Gegenrede bietest. Schade.

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    • Krawallblüte sagt:

      Falls der Post ein wenig Inkonsistent wird, eine Ergnzung, ich hatte nen echt harten Tag und ein wenig getrunken. Der Inhalt sollte rüber kommen, für seltsame Formulierungen etc entschuldige ich mich. Sehe nur grade, wie ich sage, dass der Inhalt ok ist und ich am Ende selbigen kritisiere .. naja, weißt hoffentlich, was ich mein🙂.

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      • F. T. sagt:

        Ist Dein Realname zufällig Alice Schwarzer?😉

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      • Kenshin sagt:

        Naja, du findest den Artikel schlecht. Andere nicht. Das ist sowohl deren, als auch dein gutes Recht. Rosinenpicker gibt es überall, auch unter den Feministinnen, warum sollte man das nicht Thematisieren dürfen? Klar mit dem herumgepose am Ende fährt sich die Autorin ein wenig in die Parade, aber den Artikel deshalb pars pro toto zu verurteilen ist doch etwas platt. Ich weiß, das wird gerne gemacht: Jemand sagt viele gute Punkte und einen schlechten und alle hängen sich an dem schlechten auf und versuchen deshalb zu folgern, dass alles Quatsch ist. Gegen unbewanderte „Gegner“ klappt das auch wunderbar, aber gegen Veteranen des Fachs wirst du dann wegen deiner billigen Methoden zerpflückt.

        Ich frage mich jetzt ernsthaft, welche Kommentare du meinst. Ich persönlich finde nichts beanstandenswertes. Leute sagen ihre Meinung, andere diskutieren. Wo ist dein Problem damit? EMN scheint eine relativ entspannte Politik zu fahren, was die Zensur unter ihren Comics angeht und das gefällt offensichtlich den meisten hier. Sie hat auf Ihrem Blog das Hausrecht und wie sie das ausübt ist ihre Sache. Das bedeutet nicht, dass jede hier geäußerte Meinung ihre eigene wiederspiegelt. Das ist doch absurd. Noch absurder wäre es doch jede Meinung zu löschen, die nicht ihrer entspricht. Sie nimmt sich ja die Zeit, in die Diskussion einzusteigen und ihre Position zu vertreten.

        EMN schreibt weiter unten schon recht gut, wieso es recht schwer ist den Comic so zu interpretieren wie du. Es geht von einer Situation, die wirklich interpretierbar ist zu welchen, in denen Rechtsi einfach abdreht und lässt somit keinen anderen Schluss zu. Besonders nicht mehr, als Rechtsi so auf die Frage reagiert.

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    • Hetzreden? Wo hast Du denn die gefunden? Wohl nicht in diesem Blog. Der verlinkte Artikel ist ganz gut und trifft die meisten Dinge schon ziemlich gut. Erschreckend finde ich vielmehr einige der Kommentare unter dem Artikel.

      Deine Enttäuschung glaube ich Dir. Ich nehme Dir aber nicht ab, daß Geschlecht für Dich keine Rolle spielt. Für FeministInnen ist doch IHR Geschlecht der Dreh und Angelpunkt.

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      • Krawallblüte sagt:

        Soso, hier muss ich wohl doch noch mal drauff antworten. Ich werde in deinem Kommentar nämlich als Feminist bezeichnet und damit ist wohl der Feminismus gemeint, der hier auf diesem Blog karikiert wird. Ich selbst bezeichne mich überhaupt nicht als Feminist, weil das eben das weibliche Geschlecht in den Mittelpunkt rückt. Aber wenn du mir das unbedingt zuschreiben willst, so bin ich Anhänger des Queer-Feminismus, welcher in der feministischen Bewegung meines Empfindens nach auch am weitesten verbreitet ist (auch wenn er nicht so laut in die Öffentlichkeit dringt). Dieser besagt, dass Geschlecht ein soziales Konstrukt ist (vgl Sozialkonstruktivismus) und es eigentlich gar nicht wirklich zwei Geschlechter gibt, sondern prinzipiell so viele Geschlechter wie Menschen. Die ganze Theorie aufzuschlüsseln, dauert mir zu lange, gibt bestimmt genügend Literatur dazu online.
        Es ist daher auch schwer, „mein“ Geschlecht in den Mittelpunkt zu rücken, da ich dann ja nur MEINE Rechte verteidigen würde und gar nicht die Rechte aller Menschen (was ja mein Ziel ist). Übrigens bin ich männlich erscheinend, du gehst scheinbar davon aus, dass ich weiblich bin. Natürlich ist es nicht so, dass Geschlecht für mich NIE eine Rolle spielt, schließlich bin ich auch durch die derzeitige Gesellschaft sozialisiert und dementsprechend nicht frei von bestimmten Zuordnungen (vgl „Critical Whiteness“ im Bezug auf Rasssmus, zum Sexismus ist mir da aber nix bekannt.)
        Das ist sowieso ein weiteres Problem, was ich manchmal mit diesem Blog habe, nämlich wie Feminismus über einen Kamm geschert wird. Es gibt sehr viele unterschiedliche Formen von Feminismus und es wird im Prinzip immer der „Emma-Feminismus“ angegriffen, der natürlich auch überhaupt nicht mehr aktuell ist. Heutzutage spielen für mein Empfinden der Differenzialfeminismus (*grusel*) und der Queer-Feminismus eine wichtige Rolle. Zumindest zweiterer hat überhaupt nix mehr mit dem hier kritisierten Feminismus zu tun. Schade, dass hier Ressentiments gegen jede Form von Feminismus geschürt werden (wie in den Kommentaren ja deutlich wird).

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        • Eigentlich kritisiere ich hauptsächlich Mädchenmannschaft und co….. und warum? Weil sie Frauen eher runterziehen und ihnen nur erzählen wie schlecht alles ist, insbesondere weiße Heteromänner.

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          • Krawallblüte sagt:

            Ist ja ok, die Punkte, die du kritisierst, kritisiere ich genauso. Emma und die Schwarzer ist zB sogar sehr verhasst in meiner Umgebung und ich kenne auch einige Prostituierte, die sich garantiert als emanzipierte Feministinnen verstehen. Ich habe halt das Gefühl, dass viele deiner Leser*innen aber deine Feminismuskritik eben als Kritik am gesamten Feminismus betrachten bzw Mädchenmannschaft, Emma und co als Repräsentant*innen für den gesamten Feminismus sehen. Das zeigt sich beispielsweise schon an dem Kommentar von „derdiebuchstabenzaehlt“, ich kritisiere diesen Comic und bin direkt der böse Feminist und Feminist*innen kämpfen ja alle für die Rechte von ihrem Geschlecht, also sind alle böse…
            Dass beispielsweise damals die Diskussion um Jungs in der Schule und fehlende Männer* im Kindergarten und in den Schulen erst von feministischer Seite losgetreten wurde, wissen vermutlich die Meisten auch nicht. Darum finde ich den Begriff „Feminismus“ auch ziemlich blöd, ist er doch sehr polarisierend und vermittelt meiner Meinung nach nicht das, was heutzutage unter diesem Begriff getan wird. Ich selbst bezeichne mich jedenfalls als „Antisexist“🙂. Versteh mich bitte auch nicht falsch, ich finde deinen Blog recht witzig, mag deinen Humor und bin meistens mit dir auch einer Meinung. Ich habe halt das Gefühl, dass ein falsches Bild vom Feminismus vermittelt wird und das finde ich sehr schade.

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          • IULIUS sagt:

            „Dieser besagt, dass Geschlecht ein soziales Konstrukt ist (vgl Sozialkonstruktivismus) und es eigentlich gar nicht wirklich zwei Geschlechter gibt, sondern prinzipiell so viele Geschlechter wie Menschen.“

            Mit Geschlecht wird eigentlich eher eine Ausprägung bzw. Funktion des Körpers beschrieben. Offensichtlich versuchen einige dem Begriff eine völlig neue Bedeutung zu geben und erstellen hierzu „hochkomplizierte“ Theorien, die niemand verstehen und nachvollziehen kann.

            Offensichtlich gibt es Menschen, die Theorien, die sie nicht verstehen können, weil sie sie nicht verstehen können, als wahr ansehen.

            Wie Menschen zusammenleben ist ein soziales Konstrukt.
            Das kann man, obwohl in Teilbereichen Menschen ihr Zusammenleben vom Geschlecht abhängig machen, völlig unabhängig vom Geschlecht beschreiben.

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            • Krawallblüte sagt:

              Es gibt ja immer noch Unterschiede zwischen dem Biologischen und dem sozialen Geschlecht, auch ist es ja bekannt, dass Menschen sich nicht immer dem Geschlecht zuordnen, welches ihnen von der Biologie her zugeordnet wird (vgl Transsexualität). Du kannst natürlich blöd finden, dass ich diese Theorie verfolge und verteidige, aber … ach, was schreib ich eigentlich. Mach, was du willst.

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              • IULIUS sagt:

                „ach, was schreib ich eigentlich. “

                … und vor allem schickst es ab.

                PS
                Der Begriff „soziales Geschlecht“ ist erfunden um gewisse Theorien „beweisen“ zu können.😉

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        • “ Es gibt sehr viele unterschiedliche Formen von Feminismus …“

          Gähn. Es gibt sehr viele unterschiedliche Formen von Maskulismus …

          Wenn es soviel Geschlechter wie Menschen gibt, bist Du doch sicher auch gegen Frauenquoten? Queerfeminismus ist also ein guter Feminismus? – Aha.

          Was fällt Dir eigentlich ein den „Emma-Feminismus“ schlecht zu machen, manche können scheinbar Millionen mit solchem Feminismus anhäufen.🙂

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    • Ich kritisiere eigntlich in dem Comic das, was ich schon immer als Kernkritik am (derzeitigen) Feminismus hatte. Ich hatte auch bereits Beispiele gebacht wo sich hauptsächlich über Interpretationen echauffiert wird („Der wollte ganz sicher…“) statt über Fakten.

      Was Rechtsi sagt beruht ausschließlich auf Spekulationen, was andere wohl gedacht haben könnten. Dabei habe ich es relativ realistisch begonnen und dann ins Absurde gleiten lassen. Falls der Chef immer nur die einzige Frau protokollieren lässt wäre das erstmal unfair, aber es wäre noch nicht sexistisch. Sexistisch wäre es, wenn er es nur machen würde weil sie eine Frau ist. Womöglich müssen sonst Männer protokollieren. Womöglich stört Rechtsi mit ihrer Art und er will sie tatsächlich ablenken. Womöglich mag er sie nicht. Womöglich ist er ein Sexist.

      Der Mann, der fragt ob sie Hilfe braucht ist erstmal kein Sexist, da Rechtsi gar nicht wissen kann ob er nicht auch bei einem Mann gehalten hätte, und es ist unangemessen, aufgrund reiner Spekulation ein freundliches Hilfsangebot mit einem Vortrag über „Warum du ein sexistisches Arschloch bist!“ zu erwidern.

      Und am Ende eine Kassiererin, die angeblich irgendwie geschaut und irgendwas gedacht hat? Kassiererinnen sagen jedem „Schönen Tag“, as ist ihr Job. Dahinter eine patriarchale Unterdrückung zu vermuten ist vollkommen absurd und deshalb auch die vorsichtige Frage von Linksi. Nicht weil Rechtsi eine Frau ist und man Frauen eh nie was glaubt sondern weil die beschriebenen Situationen erkennen lassen, dass Rechtsi ein paranoides Denkmuster hat.

      Rechtsi unterstellt allen Menschen um sie herum, dass sie sie schlecht behandeln weil sie eine Frau ist. Und genau dieses Muster sehe ich im Feminismus. Da wird nicht mit Zahlen und Fakten gearbeitet und argumentiert sondern mit Gefühlen (Die Artikel mit Zahlen finde ich meist sehr überzeugend, nur stellte sich leider oft genug heraus, dass die zahlen gefälscht waren:/ )

      Was Kommentatoren schreiben ist deren Sache, denn ich habe die Regel dass ich die Kommentare offenhabe und nur Beleidigungen/Strafbares zensiere. Ich antworte, wenn ich grade zeit habe oder wenn mir was einfällt, ansonsten gehe ich davon aus, das meine leser selbst denken können und wenn jemand etwas doofes schreibt, dann schon selbst sehen dass das doof war, ohne dass ich für sie denke. Etwas strenger bin ich da, wenn jemand falsche Fakten verbreitet, aber solange jemand (doofe) Meinungen äußert ist das halt so.

      Mein Grundverständnis hier ist übrigens weder Feministisch noch Maskulistisch. Ich kann mit beiden radikalen Seiten nichts anfangen und mich mit beiden gemäßigten Seiten identifizieren. In meinem Blog wirst du sowohl „feministische“ als auch „maskulistische“ Meinungen finden und Kritik an beidem. Wenn dich das stört, dann ist das schade, muss ich aber dann halt mit leben. Ich bringe meine Comics nicht im Rahmen irgendeiner „Agenda“ sondern sie fallen mir ein und ich poste sie. Was ich nicht tun werde ist, jetzt eine bestimmte „Politik“ zu fahren und besonders maskulistisch oder besonders feministisch zu sein. Mir ist auch Wurst wenn sich maskulistische Leser von Männer(recht)kritischen Comics auf die Füße getreten fühlen. Ich mache weder einen Femi- noch nen Maskublog sondern ich sage meine Meinung.

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    • Nick sagt:

      Ich muss sagen, ich habe hier gar keine Lust, das online weier zu diskutieren.

      Wow: Erst haufenweise Anwürfe vom Stapel lassen, und dann nicht diskutieren wollen.

      Sry, kann ich nicht unkommentiert lassen.

      Sexismus fängt für mich grundsätzlich da an, wo ein Mensch aufgrund seines Geschlechts anders behandelt wird.

      Für _jeden_ Menschen hat Geschlecht irgend eine Bedeutung. Es ist unvermeidbar, dass man unbekannte Menschen erstmal in irgendwelche Schubladen einsortiert. Alles Andere wäre eine geheuchelte Über-Ich Konstruktion.

      Du machst hier einen double-bind auf, weil dein Kriterium für moralisch einwandfreies Verhalten schlicht nicht erfüllbar ist.

      Um Sexismus, Rassismus etc. handelt es sich (nicht nur) nach meiner Auffassung erst dann, wenn diese Schubladen mit einer kollektiven Abwertung oder Anschuldigung verbunden sind. (vgl. Albert Memmi)

      Mit einer freundlichen Frage, ob man helfen könne, wird keine Grenze überschritten (->Proxemik) Der Frau wird genügend sozialer Handlungsraum gelassen, diese Hilfe dankend (oder eben nicht dankend) abzulehnen. Das läuft alles unter der Kategorie „öffentliche Distanz“. Was ein Mensch so alles für Gedanken hat, wenn er eine Frau mit Autopanne sieht, gehört hingegen zu seiner Intimssphäre. Ihn wegen einer solchen Frage „sexistisch“ zu nennen ist deshalb durchaus übergriffig. Soweit zu dem, was moralisch beurteilbar ist.

      Wenn man Verhaltensgrundsätze aufstellt, dann müssen sie nun mal an intersubjektiv nachempfindbaren Kriterien orientieren. Es muss jeder wissen können, wann er etwas richtig und wann er etwas falsch macht. Alles Andere ist Willkür/Terror/Machttechnik.

      „Ich habe das als sexistisch Empfunden“ ist kein solches Kriterium.

      Natürlich hat Rechtsi ebenso ein Recht auf den Eindruck, dass der Mann ziemlich sexistisch war. Sie darf sich auch privat darüber auskotzen. Nur muss man dann eben Linksi die Freiheit auf den Eindruck lassen, dass Rechtsi Überinterpretiert. Und wenn Rechtsi sich auskotzt, dann hat Linksi auch jedes Recht der Welt, zu fragen ob dieser Eindruck zutrifft. Von Freunden würde ich sogar verlangen, dass sie mir solche Eindrücke mitteilen.

      Ganz böse Hetzrede, das. Grundsätze, die man ansonsten mittlerweile sogar Hunden zugesteht.

      Der Artikel ist nmE deshalb ziemlich peinlich, weil die Frau eine Realsatire auf die „Mein Haus, mein Prosche, meine Bildung, mein Malermeister“-Bankwerbung abliefert.

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      • Krawallblüte sagt:

        Naja, ich formuliere meine Meinung, ohne jetzt auf alle Angriffe eingehen zu wollen, das kann ich doch machen🙂. Einige Rosinen pick ich mir aber trotzdem raus, so beispielsweise einen kleinen „Angriff“ aus deinem Post. Ich formuliere tatsächlich einen Wunsch bzw eine Utopie, die mit der derzeitigen Gesellschaft aufgrund Sozialisation und Konstruktion nicht erfüllbar ist, nämlich dass alle Menschen gleich behandelt werden unabhängig von dem ihnen zugeordneten Geschlecht. Und dann versuche ich, dort hin zu arbeiten, indem ich mein eigenes Verhalten reflektiere und anderen Menschen dabei helfe, ihrerseits ihres zu reflektieren. Ist doch erst einmal nix verwerfliches.
        Natürlich handeln aus diesem Grund alle Menschen recht häufig mit einer sexistischen Art. Wenn ich Menschen aufgrund einer ihnen zugeordneten Eigenschaft, wie beispielsweise das äußere Erscheinungsbild und das damit verbundende erscheinende Geschlecht, anders behandle, ist das für mich eine Form von Sexismus und damit in gewisser Weise auch eine Diskriminierung, ja. Jetzt kann aber gar nicht der Wunsch sein, dass wir alle nicht mehr sexistisch handeln, das ist derzeit (!!!) kaum möglich. Allerdings, falls wir sexistisch handeln und es uns auffällt, so besteht die Möglichkeit, dies zu reflektieren und es ggf nicht mehr zu machen. Eventuell gibt es Menschen, die mit gewissen Formen von Sexismus leben können und Menschen, die darauf anfälliger sind. Das ist ein Problem, welches dadurch entsteht, dass alle Menschen ihre Grenzen unterschiedlich festmachen und es kaum ersichtlich ist, ab wann eine Grenzüberschreitung statt findet. Darum finde ich Kommunikation auch so cool.

        Beispiel: Du gehst zu einer Frau* und sagst hier „Hey, cooler Tag, du hast nen niedlichen Hintern“. (bisschen platt, mir fällt grad nix besseres ein). Sie sagt daraufhin „Du, diesen Sprich fand ich nicht gut, ich fühle mich dadurch unwohl“. Dann hast du bei ihr eine Grenze überschritten, was du vermutlich gar nicht wolltest. Die richtige Reaktion wäre also ein „Tschuldigung, das war nicht meine Absicht“. Und gut ist. Ich plädiere nicht für Hetzjagden oder sonstwas, sondern lediglich dafür, in solchen Situationen miteinander zu reden und der jeweils anderen Person vor Augen zu führen, was für dich ok ist und was nicht.

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        • Also ich werde Menschen weiterhin aufgrund ihres Geschlechts anders behandeln! Ich werde auch weiterhin nicht auf die Idee kommen mit einem Mann zu schlafen! Dass Geschlecht zugeordnet sein soll ist dummes Gerede*. Geschlechtsorgane zB wachsen von ganz allein, da braucht es keine Kultur zu.

          * Was wenn Du mit solchen Sprüchen meine Grenzen überschreitest? Das wolltest Du doch sicher auch nicht, oder?🙂

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        • Nick sagt:

          Ich formuliere tatsächlich einen Wunsch bzw eine Utopie, die mit der derzeitigen Gesellschaft aufgrund Sozialisation und Konstruktion nicht erfüllbar ist, nämlich dass alle Menschen gleich behandelt werden unabhängig von dem ihnen zugeordneten Geschlecht.

          Natürlich ist es nicht verkehrt, zu versuchen anderen Menschen möglichst unvoreingenommen zu begegnen. Das kann aber wohl nur funktionieren, wenn man sich seiner Schubladen gewahr ist und bereit ist, zu überprüfen ob sie im konkreten Einzelfall zutreffen. Die Schubladen selbst wird man nicht abschaffen können, sie sind unverzichtbarer Teil menschlicher Informationsökonomie. Kein Mensch ist „Vorurteilsfrei“ und kein Mensch wird jemals „Vorurteilsfrei“ werden.

          Der Begriff „Sexismus“ mit einer starken Sozialschädlichkeit verknüpft. Dafür sorgen z.B. solche Aktionen wie #Aufschrei, die solche Hilfeangebote in einen Kontext zu sexueller Gewalt stellen. Wenn man die Vermutung, (nicht: die unerschütterliche Vorannahme) dass eine Frau bei einer Autopanne stärker auf Hilfe angewiesen ist als ein Mann, als „Sexismus“ kategorisiert, dann stellt man eben nicht erfüllbare, moralisch sehr stark aufgeladende und mit sozialen Sanktionen belegte Grundsätze auf.

          Und dann versuche ich, dort hin zu arbeiten, indem ich mein eigenes Verhalten reflektiere und anderen Menschen dabei helfe, ihrerseits ihres zu reflektieren. Ist doch erst einmal nix verwerfliches.

          Was soll denn dabei herauskommen? Du kannst es nicht vermeiden, Geschlecht zu sehen. Wenn du es dennoch versuchst, „weil es schlecht ist“, dann verlagerst du das nur ins Unbewußte und versperrst dir damit den Weg, zu überprüfen ob dein Bild gerade zutrifft.

          Es gibt Forschung, die das eindrucksvoll belegt: Menschen, die z.B. versuchen „keine Vorurteile gegen Skinheads“ zu haben setzen sich dann ganz weit weg von einem vermeintlichen Skinhead.

          Du gehst zu einer Frau* und sagst hier “Hey, cooler Tag, du hast nen niedlichen Hintern

          Wenn ich die Frau nicht kenne, dann wird das deshalb möglicherweise als übergriffig empfunden weil ich mit „niedlichen Hintern“ unvermittelt von der öffentlichen Sphäre/Distanz in die Intimssphäre gesprungen bin. Das kann gut gehen, kann aber auch als ziemlich unangenehm empfunden werden. Ein Kompliment z.B. über das Gesicht wäre unverfänglicher.

          Was Intimssphäre ist, ist dabei Kulturabhängig. Südländerinnen sehen ein Kompliment in der Richtung eher nicht als ein zu Nahe treten. Was nicht heißt, dass sie nicht andere Sachen als ein zu Nahe treten sehen.

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        • Nick sagt:

          Das ist ein Problem, welches dadurch entsteht, dass alle Menschen ihre Grenzen unterschiedlich festmachen und es kaum ersichtlich ist, ab wann eine Grenzüberschreitung statt findet. Darum finde ich Kommunikation auch so cool.

          Man kann aber leider nicht mit jedem einzelnen Menschen auf der Welt aushandeln, wo irgendwelche Grenzen sind. Deshalb muss man sich gesellschaftlich auf Konventionen einigen, die für alle nachvollziehbar sind.

          Natürlich kann das nur ein Rahmen sein, Details müssen dann individuell ausgehandelt werden. Für dieses Aushandeln sind dann alle Beteiligten verantwortlich.

          Der vorherrschende feministische Diskurs geht leider in eine ganz andere Richtung: Eine moralisch zu verurteilende Grenzüberschreitung liegt demzufolge dann vor, wenn etwas als Grenzüberschreitung empfunden wird, verantwortlich sind alleine die Mitglieder der „dominanten Gruppen“. Und sry, das ist Terror.

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          • IULIUS sagt:

            „Du gehst zu einer Frau* und sagst hier “Hey, cooler Tag, du hast nen niedlichen Hintern

            Wenn ich die Frau nicht kenne, dann wird das deshalb möglicherweise als übergriffig empfunden weil ich mit “niedlichen Hintern” unvermittelt von der öffentlichen Sphäre/Distanz in die Intimssphäre gesprungen bin.“

            Meist geht es nicht darum, was gesagt wird, sondern wer etwas sagt. In dem Beispiel bist Du, wenn sie etwas dagegen hat, einfach nur nicht ihr Typ.

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            • Nick sagt:

              Meist geht es nicht darum, was gesagt wird, sondern wer etwas sagt. In dem Beispiel bist Du, wenn sie etwas dagegen hat, einfach nur nicht ihr Typ.

              Genau. Selbstverständlich wird es weniger als störend bis hin zu positiv empfunden, wenn ein als sexuell attraktiv wahrgenommener Mensch „Grenzen überschreitet“. Das geht wohl uns allen so. Aber man kann es ja nicht vorher wissen. Und natürlich hat sich praktisch rein gar nichts daran geändert, dass der Mann die Initiative zu übernehmen hat.

              Andererseits ist _jedes_ Kennenlernen neuer Menschen ein Überschreiten von Grenzen: Wenn ich einen unbekannten Menschen in der Öffentlichkeit anspreche, dann bin ich ja damit schon in seine Privatssphäre „eingedrungen“. Es geht also gar nicht um Grenzüberschreitungen per se, sondern um _unerwünschte_ Grenzüberschreitungen.

              Der vorherrschende feministische Diskurs tut eben sehr viel dafür, jegliche objektive Überprüfbarkeit seiner Kategorien möglichst abzuschaffen. Es handelt sich eben um einen vormodernen Allmachtsdiskurs. Unanfechtbare Beliebigkeit/Willkür _ist_ der Allmachtsanspruch schlechthin.

              Die Kategorien, die der vorherrschende Feminismus für „gutes Verhalten“ aufstellt sind damit völlig unbrauchbar. Man kann eben niemals wissen, ob man sich im Einzelfall „richtig“ verhält – man kann nur beten, dass die allmächtige Göttin gnädig ist.

              Es ist daher angezeigt, brauchbarere Kategorien aufzustellen, um dem feministschen Diskurs die Deutungshoheit zu entziehen.

              Brauchbarer ist zum Beispiel die Maxime, nicht „mit der Tür ins Haus zu fallen“. Also nicht gleich Intimes anzusprechen. Nicht berühren, bevor man nicht wenigstens eine Privatheit hergestellt hat etc. Das wäre ein objektiv nachprüfbareres Kriterium für „gutes Verhalten“. Das wäre schon eher intersubjektiv vermittelbar.

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              • Neuer Peter sagt:

                Sehr richtig.

                Dabei muss man sich klar machen, dass der moderne Feminismus jegliche soziale Interaktion als eine Begegnung begreift, die durch gesellschaftliche Machtstrukturen geformt wird. Dabei ist die Macht, über die ein jeglicher Akteur verfügt, abhängig von seiner jeweiligen Gruppenidentität. Ein Mann hat dabei per se mehr Macht als eine Frau, ein Hetero mehr Macht als ein Homosexueller etc.

                Unter diesen Voraussetzungen müssen faire Regeln des Miteinanders als ablehnungswürdig erscheinen. Denn bei unfairen Ausgangsvoraussetzungen kann sich der unfair Begünstigte unter den Bedingungen fairer gesellschaftlicher Regeln stets durchsetzen. Spielt eine Fußballmannschaft zu elft und die andere zu fünft, ist die Regelung, dass die Tore beider Mannschaften gleich viel zählen, schlicht nicht viel wert.

                Solange diese grundlegenden gesellschaftlichen Machtasymmetrien nicht aufgebrochen sind, besteht die Lösung also darin, dem jeweils Benachteiligten eine möglichst große Gestaltungsmacht über die gesellschaftlichen Regeln zuzugestehen, bis hin zur Willkür. Diese Gestaltungsmacht stellt dann gleichsam einen Schutz vor der immer schon vorhandenen Macht des Gegenübers dar. Die Gefahr des Machtmissbrauchs durch den immer schon Privilegierten zulasten des immer schon Benachteiligten wird dadurch gebannt, dass letzterem eine prinzipiell grenzenlose situative Gegenmacht gegeben wird, die dieser zur Abwehr von Übergriffen gebrauchen kann.

                Jede Einhegung und Infragestellung dieser Macht des immer schon Benachteiligten kommt somit dem Versuch gleich, den immer schon Benachteiligten der Macht des immer schon Bevorzugten schutzlos auszuliefern. Darunter fällt natürlich auch die Frage nach dem Missbrauchspotential der Gegenmacht. Deswegen haben einige Radikalfeministen auch so ein großes Problem mit der Unschuldsvermutung. Ist der Schutz des potentiellen Opfers vor der Vergewaltigung doch die Nutzbarmachung staatlicher Macht durch das Mittel der Anschuldigung. Eine Einschränkung dieser Nutzbarmachung bedeutete, das Opfer seinem Schicksal zu überlassen, es dem Löwen zum Fraß vorzuwerfen.

                Dabei spielt der Feminismus auf einer uralten, geschlechterreaktionären Klaviatur: Um den größtmöglichen Schutz der Frau vor der Macht des Mannes zu gewährleisten, muss dieser eine absolute, uneingeschränkte Gegenmacht zur Verfügung gestellt werden. Die Kosten für die Gefahr des Missbrauchs dieser Gegenmacht haben Männer zu tragen.

                Da die zur Rechtfertigung dieses Konstruktes gebrauchte Urmacht des Mannes schlicht belegfrei vorausgesetzt und herbeifantasiert werden kann, ist die Forderung nach grenzenloser Macht in Frauenhänden schon von der Anlage her uferlos.

                Da die allgegenwärtige Gefährdung der Frau durch die obskure Macht des Mannes eine unhintergehbare Grundannahme des Feminismus ist, ist es in den Augen seiner Anhänger nur ein scheinbares Paradox, in Situationen, in denen ein Mann der Willkür einer Frau hilflos ausgeliefert ist, ein Machtungleichgewicht zugunsten des Mannes als Rechtfertigung heran zu ziehen.

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  16. Konstantin sagt:

    Ich würd jetzt gern mal sagen warum ich diesen Comic super finde. Hier wird ein grundsätzliches Problem deutlich.

    Die die gesellschaftlichen Debatten dominierenden Gutmenschen von heute scheuen sich eine objektive Definition von Diskriminierung zu vertreten, weil ein Mensch aus einer fremden Kultur etwas anderes als diskriminierend und beleidigend empfinden kann. Also tritt man an die potentiell betroffenen heran und fragt diese, was sie alles als diskriminierend empfinden. Nun ist es nur allzumenschlich bei so einer „guten“ Gelegenheit alles irgenwie (subjektiv) Unangenehme als diskriminierend zu deklarieren (wie dieser Comic schön verdeutlicht).

    Und hier entsteht nun das besagte Problem. Jemanden der Diskriminierung zu bezichtigen, bedeutet seine Motive zu kennen. Jedoch, wenn man nicht gerade ohne ersichtlichen Grund mit einschlägigen Begriffen beleidigt wird, kann man diese nur erahnen.

    Ich habe mal vor längerer Zeit ein kurzes Interview verfolgt: Ein dunkelhäutiger junger Mann wurde gefragt, ob er Diskriminierung im Alltag erleben würde. Er sagte: klar, neulich wollte eine Kassiererin kein Geld direkt aus meiner Hand nehmen, weil ich schwarz bin.

    Nun war mir das Gleiche einige Tage vor der Ausstrahlung des Interviews auch passiert. Da ich aber ein weißer Mann bin, kommt ein diskriminierendes Verhalten der anderen mir gegenüber nicht in Frage (zumindest nichts was gesellschaftlich anerkannt wäre). Also suchte ich nach anderen Gründen und wurde sehr schnell fündig. Es grassierte nämlich wieder mal ein supa mega gefährliches monsta Virus (Schweinegrippe oder Vogelgrippe, nein ich glaub das war doch die BSE-Grippe) und die Kassiererin wollte sich einfach davor schützen indem sie Hautkontakt meidete. Und das war nicht der einzige Fall solcher Art, den ich erlebte.

    Also fast jedes mal wenn von Diskriminierung die Rede ist, frage ich mich: WOHER WOLLEN DIE DAS WISSEN?! Nur weil jemandem irgendwas nicht passt? (siehe Comic)

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  17. HP sagt:

    Eine kleine Anmerkung habe ich dazu. Die seitens Feministinnen oftmals beklagten Geschlechterklischees sind teilweise zwar veraltet, aber oftmals nicht unberechtigt.

    Beispiel: „Frauen können nicht Autofahren.“

    Tatsächlich weisen Männer und Frauen unterschiedliches Fahrverhalten auf, das ist einfach so, wegen räumlicher Wahrnehmung usw.

    Ich hatte mal ne Freundin, mit der ich regelmäßig Billard spielen ging. An bestimmten Tagen gewann sie, an anderen spielte sie grottenschlecht, bis ich ein Muster dahinter vermutete und fragte: „Hast du gerade deine Periode?“

    Aber daher kommt das Klischee m. E. nicht. Ich habe mir vor ein paar Jahren einen Oldtimer gekauft. Im Stand konnte ich kaum das Lenkrad drehen, keine Servolenkung, sauschwere Kiste. Deswegen gab es damals auch Chauffeure, das war Knochenarbeit. Auch viele Männer „konnten“ nicht Autofahren, nicht solche Autos. Frauen erst recht nicht. Klischees sind eben langlebig.

    Was den Feminismus angeht: Blanker Gruppennarzissmus.

    Spaltung: Mann = böse, Frau = gut
    Entwertung: „Frauen sind die besseren…“, Männer sind gewalttätig, unsensibel, sexistisch usw.
    Empfindlichkeit: Sogar sachliche Kritik landet bei hatr.org, wird zensiert, bekämpft
    Egoismus: Fixierung nur auf weibliche Probleme
    Empathielosigkeit: „Kauf dir doch nen Dauerlutscher…“

    Usw.

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    • kinch sagt:

      „Tatsächlich weisen Männer und Frauen unterschiedliches Fahrverhalten auf, das ist einfach so, wegen räumlicher Wahrnehmung usw.”

      Quelle? Also dafür, dass Frauen anderes fahren als Männer, _weil_ sie eine andere räumliche Wahrnehmung haben _und_ dass dieses Fahren objektiv schlechter ist.

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      • IULIUS sagt:

        „Quelle? Also dafür, dass Frauen anderes fahren als Männer, _weil_ sie eine andere räumliche Wahrnehmung haben _und_ dass dieses Fahren objektiv schlechter ist.“

        Nur weil Männer und Frauen rein aus – technischen Gründen – andere Ververhalten haben heißt das nicht, daß das eine dieser Fahrverhalten – in der Summe – besser oder schlechter als das andere ist.

        Verschiedene Herangehensweisen bedeuten auch verschiedene Lösungswege, um zum gleichen Ziel zu kommen.

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      • HP sagt:

        http://www.spektrum.de/frage/ist-unsere-orientierung-von-hormonen-gesteuert/1023121

        „(…) Doch was führt dazu, dass sich Frauen anscheinend schlechter als Männer orientieren können? Es sind nicht nur das soziale Umfeld und die Physiologie des Gehirns, die geschlechtsspezifische Unterschiede in den räumlichen Fähigkeiten verursachen, meint Doreen Kimura von der Simon Fraser University in Burnaby. Sie zeigte, dass Testosteron die räumliche Wahrnehmung erheblich beeinflusst. Frauen mit besonders viel männlichem Sexualhormon erbrachten deutlich bessere Leistungen bei räumlichen Aufgaben als ihre Geschlechtsgenossinnen mit weniger Testosteron. Bei Männern verhielt es sich genau umgekehrt: je weniger Testosteron, desto bessere Leistungen. Kimura geht davon aus, dass das Optimum des Testosteronspiegels bei Männern für die räumliche Wahrnehmung bei niedrigen Konzentrationen liegt. Frauen mit viel Testosteron dagegen sind näher an ihrem Optimum als diejenigen mit weniger Hormon.

        Dass Testosteron die räumliche Wahrnehmung von Frauen auch zyklisch beeinflusst, zeigten Forscher um Markus Hausmann von der Durham University in Großbritannien: Während der Menstruation können sich Frauen besser orientieren. In dieser Zeit liegt der Spiegel des männlichen Sexualhormons besonders hoch – im Gegensatz zum Progesteron, einem weiblichen Geschlechtshormon. Das sorgt dafür, dass das Gehirn vor allem nach dem Eisprung sehr „weiblich“ arbeitet – und Frauen mit einer schlechteren Orientierung kämpfen. (…)“

        Und wo schreibe ich was von „schlechter“? Ich schreibe „unterschiedlich“, das Klischee sagt „schlecht“ oder „können nicht“.

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        • Kinch sagt:

          Danke für die Quelle! Ich kannte zwar schon einige Forschungen dazu, dass Männer eine unterschiedliche Räumliche Wahrnehmung auf optischem Niveau haben, aber dass das auch das Denken betrifft war mir neu.

          Und wo schreibe ich was von “schlechter”? Ich schreibe “unterschiedlich”, das Klischee sagt “schlecht” oder “können nicht”.

          Ich habe dein Beispiel »Beispiel: “Frauen können nicht Autofahren.”« so verstanden, dass du der Meinung bist, an dem Klichee sei was dran. Wenn ich das falsch verstanden habe umso besser.

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      • Martin sagt:

        Es gibt ja die Theorie, das Frauen schlechter einparken, aufgrund schlechterer 3D Wahrnehmung. Der Grund hat zwar tatsächlich mit „3D“ zu tun, aber nicht mit der Wahrnehmung, sondern eher mit dem räumlichen Hervortreten von „Merkmalen“. Zumindest nach dieser Quelle😉

        „Researchers at the Ruhr University Bochum, in Germany, who asked 65 volunteers to park a £23,000 Audi, found that women took up to 20 seconds longer than men. Some women blamed the problem on the fact their breasts make it more difficult to turn around while parking.

        Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2225504/Woman-finally-admit-really-CAN-T-park-AA-study-finds-change-driving-plans-avoid-parallel-parking–twice-rate-men.html#ixzz2taEJN9iI

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    • Krawallblüte sagt:

      Ich benutze jetzt einfach mal deinen Kommentar, um erneut zu zeigen, dass hier ein völlig falsches Bild von „Dem Feminismus“ existiert. Es gibt eine feministische Theorie, dass es männliche und weibliche Eigenschaften gibt. „Auto fahren“ wäre damit eine männliche Eigenschaft (mal ganz verkürzt genannt, natürlich gibt es verschiedene Fahrverhalten und dementsprechend gäbe es ein männliches Fahrverhalten und ein weibliches, aber nehmen wir Auto fahren = männlich als Beispiel an). Dann bedeutet diese Geschlechterzuordnung bei den Eigenschaften nicht, dass „nur Männer“ Auto fahren können. Frauen können genauso auch männliche Eigenschaften übernehmen und dafür will dann Bewusstsein geschaffen werden. Ich halte die Theorie für völligen Schwachsinn und ich halte das, was du schreibst, für abartigen Unfug und könnte da jetzt sicher auch mit langen Posts drauff reagieren und deine Vorurteile vll sogar dekonstruieren, habe aber gar keine Energie dafür. Lediglich der Hinweis: Du hast keine Ahnung vom Feminismus, dann rede auch nicht drüber, sondern informier dich.

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      • kinch sagt:

        Ich find‘ das „du hast eine andere Meinung als ich, aber meine ist richtig, ich könnte das auch begründen, bin ich aber zu faul für, also informier dich mal” ist ja ein Paradebeispiel feministischer Diskussionsunkultur. Ich weiß, du bezeichnest dich selbst nicht als Feminist, aber es bleibt dennoch ein Paradebeispiel.

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        • Krawallblüte sagt:

          narf. Nein, eine Diskussion mit dir bringt eh nix und anstatt mit dir zu diskutieren, habe ich etwas an deinem Beitrag demonstriert. Mir gings ausnahmsweise nicht um Kritik an den Inhalten von dir, sondern um deiner Feminismuskritik. Ich habe aufgezeigt, dass du Inhalte vertrittst, die von einer Form des Feminismus propagiert werden und habe mich gleichzeitig von diesem Feminismus distanziert. Auf den eigentlichen Inhalt meines Kommentares, dass du also feministische Positionen vertrittst und damit sagen willst, dass der Feminismus als solches blöd ist, bist du widerum nicht eingegangen.Ach, das ist mir grade zu blöd… ich bin hier einfach mal wieder raus. Viel Spaß beim „sich-selbst-feiern“ und so…

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          • IULIUS sagt:

            „Ach, das ist mir grade zu blöd… ich bin hier einfach mal wieder raus. Viel Spaß beim “sich-selbst-feiern” und so…“

            Dann wünsche ich Dir viel Spaß.

            PS
            Man murß nicht jeden Beitrag abschicken.😉

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            • Krawallblüte sagt:

              Was meinst du, warum ich ursprünglich gar nicht diskutieren wollte. Wenn ich ein Mal angefangen habe, kann ich blöde Einstellungen und Reaktionen nicht stehen lassen und habe den Drang, sie zu kommentieren und dann hab ich schon angefangen mit Tippen und denk mir „och, bringt doch eh nix und ich hab eigentlich gar keine Lust da drauff“ und brech mittendrinn ab. Aber Inhalte sind ja trotzdem drinn und die schick ich dann halt noch mit ab😉.

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              • IULIUS sagt:

                Na da ist er ja wieder.🙂

                „kann ich blöde Einstellungen und Reaktionen nicht stehen lassen und habe den Drang, sie zu kommentieren“

                Hab ich auch manchmal.

                „und dann hab ich schon angefangen mit Tippen und denk mir “och, bringt doch eh nix und ich hab eigentlich gar keine Lust da drauff” und brech mittendrinn ab“

                Geht mir manchmal auch so.

                „Aber Inhalte sind ja trotzdem drinn und die schick ich dann halt noch mit ab😉.“

                Da bin ich Dir klar im Vorteil:
                Ich habe ich die Wahl zwischen „Kommentar absenden“ und „Antwort abbrechen“.😉

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          • kinch sagt:

            Meine Feminismuskritik? Verwechselst du mich mit HP, oder wem anderes? Oder beziehst du dich auf eine andere Diskussion mit mir?

            Ich habe jedenfalls keine Ahnung, was du mit diesem Kommentar meinst. Ich finde ihn ziemlich wirr (mal gehts um angeblich Feminismuskritik, mal darum feministische Positionen zu vertreten)

            Ich meinte nur das, was ich gesagt habe: Ich finds scheiße in einer Diskussion, jemanden Unrecht zu haben zu unterstellen und „informier dich” für ein Argumentationsersatz zu missbrauchen. Wer das tut, will nicht diskutieren, sondern stellt sich selbst Unfehlbarkeit aus.

            Viel Spaß beim “sich-selbst-feiern” und so…

            Viel Spaß beim schmollend in der Ecke sitzen.

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            • Krawallblüte sagt:

              Stimmt, ich hatte dich verwechselt. Aber mein ursprünglicher Kommentar, auf den du reagiert hast, war ja auch an HP gerichtet. Dass du mir nicht folgen kannst, tut mir leid, aber ich habe nicht die Motivation, für dich schön langsam zu reden🙂. Informier dich war an die Feminismuskritik von HP gerichtet, nicht an seine Inhalte. Hätte ich gewünscht, dass er seine Inhalte reflektiert, hätte ich meine Meinung dazu ausgeführt. Hab ich nicht. Darum gings mir auch gar nicht. Hab ich aber alles schon erklärt.

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              • kinch sagt:

                Dass du mir nicht folgen kannst, tut mir leid, aber ich habe nicht die Motivation, für dich schön langsam zu reden🙂

                Wenig überraschend, dass die die nur rumpöpeln können, sich gleichzeitig als größte Opfer präsentieren.

                Informier dich war an die Feminismuskritik von HP gerichtet,

                Die Feminismuskritik von HP soll sich also informieren. Alles klar. Aber natürlich sind deine Beiträge gar nicht wirr.

                Hätte ich gewünscht, dass er seine Inhalte reflektiert, hätte ich meine Meinung dazu ausgeführt.

                Achso. Er soll seine Kritik reflektieren, aber nicht seine Inhalte. Und um anzustoßen, dass er seine Kritik reflektiert, ist es nicht nötig, überzeugende Argumente zu bringen. Das wäre nur nötig, wenn er seine Inhalte reflektieren sollte.

                Ja, sorry, ich weiß auch nicht, warum ich dein Beiträge wirr finde.

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        • HP sagt:

          Das ist wirklich ein Paradebeispiel.🙂

          Neulich diskutierte ich online mit einer Feministin. Es ging um Falschbeschuldigungen. Sie behauptete, man habe sie in einem anderen thread des Forums als Frau und Feministin sexistisch angefeindet.

          Ich fragte: „Wo denn genau?“

          Sie: „In dem anderen thread!“ Und ich solle mir das aus Dutzenden threads und comments doch gefälligst selber raussuchen.

          Ich: „Bitte thread nennen und Kommentarnummer, sonst glaube ich Ihnen nicht.“

          Ich zog es ihr dann gleichsam aus der Nase, meinte, dass ich ihr nicht glaube, wenn sie etwas problemlos Nachweisbares nicht nachweisen möchte.

          Der comment war dann ihr eigener, indem sie diese Behauptung schon einmal (beleglos) erhob.

          Darauf hingewiesen, dass sie da wohl gerade eine Falschbeschuldigung (!) getätigt hatte, verwies sie dann wortreich auf andere Foren, dort hätte man das dann aber gelöscht und blablabla.

          Auch Mythomanie ist ein Kennzeichen von Narzissmus.

          „(…) Du hast keine Ahnung vom Feminismus, dann rede auch nicht drüber, sondern informier dich. (…)“

          Projektion auch.🙂

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      • HP sagt:

        Wenn das an mich gerichtet ist, solltest du es auch an entsprechender Stelle posten.

        „(…) Ich halte die Theorie für völligen Schwachsinn und ich halte das, was du schreibst, für abartigen Unfug und könnte da jetzt sicher auch mit langen Posts drauff reagieren (…)“

        Nein, kannst du m. E. nicht. Objektive Unmöglichkeit.🙂

        „(…) und deine Vorurteile vll sogar dekonstruieren, (…)“

        Auch dieses nicht.

        „(…) habe aber gar keine Energie dafür. (…)“

        SO kann man es auch nennen. Ich nenne so was „kein Pulver auf der Pfanne haben“.🙂

        „(…) Lediglich der Hinweis: Du hast keine Ahnung vom Feminismus, dann rede auch nicht drüber, sondern informier dich.(…)“

        Schon geschehen. Ansonsten hat kinch schon alles gesagt.

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      • Nick sagt:

        Du hast keine Ahnung vom Feminismus, dann rede auch nicht drüber, sondern informier dich.

        Du scheinst mir in der Hinsicht auch nicht gerade besonders informiert zu sein.

        Das ist in der Tat ein sehr beliebtes Totschlagargument, wenn es darum geht dass Feminismus nicht als das wahrgenommen wird, was er vorgibt zu sein.

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        • Martin sagt:

          „Das ist in der Tat ein sehr beliebtes Totschlagargument, wenn es darum geht dass Feminismus nicht als das wahrgenommen wird, was er vorgibt zu sein.“

          Oder Islam oder Christentum oder Sozialismus oder Kommunismus oder oder….

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  18. Bei Deinen Blogposts lerne ich immer wieder neue, lustige Vokabeln. „Femo-Faschist“ war mir bisher genauso fremd wie „Maskulistin“ als Beschimpfung für Frauen.

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  19. Neuer Peter sagt:

    @ Krawallblüte

    Bitte bringe in Erfahrung, was ein Sachargument ist und wie man es benutzt.

    Es würde beispielsweise helfen, wenn du deine Vorannahmen klären und ausweisen würdest, wie du dein Gegenüber verstanden hast. Desweiteren solltest du deine Behauptungen begründen.

    Ein gelungener Kommentar könnte dann in etwa so aussehen:

    – Ich meine, dass du P Q genannt hast.

    – Ich gehe davon aus, dass alle As B sind und alle Ps As, wohingegen ein B niemals ein Q sein kann und zwar aus den Gründen F und G.

    – Deswegen glaube ich, dass P B ist und nicht Q.

    Die bloße Behauptung, man könnte sachlich argumentieren ist im Übrigen kein Surrogat für ein Sachargument. Die Behauptung, der Gesprächspartner wisse nicht, wovon er redet, ebensowenig.

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  20. Banaus sagt:

    Ich find’s toll, wenn sich Trolle in die Wolle kriegen, sich gegenseitig bekriegen und damit füttern.😀

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  21. […] Barbie-Feministinnen“, der im Freitag erschienen ist und den ich über einen Link bei erzählmirnix gefunden habe. Ich habe gestern auch einige der Kommentare gelesen: Einige von ihnen waren […]

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  22. Dimedon sagt:

    Ist es Absicht, dass die Protagonistin kurze Haare trägt?

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    • Nicht direkt. Ich mache meist eine kurz- und eine langhaarig wenn ich die grundstruktur des comics erstelle und trage dann den text ein. welche dann welchen text erwischt ist meist zufall.

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  23. jan sagt:

    ich finde es schade, wie hier die feministische idee so verzerrt dargestellt wird, dass dagegen „argumentiert“ werden kann. das hat für mich etwas von einem strohmann-argument; denn die frau rechts steht sicherlich kaum repräsentativ für eine feministin. wenn sich das auf eine persönliche einzelerfahrung bezieht, ok, aber jemand, der sich mit dem feminismus differenziert auseinandergesetzt hat und ihn vertritt, wird sicherlich kaum so argumentieren.

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  24. […] feministische arbeit oder feministische posizjonen lächerlich zu machen: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und […]

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