Nicht rassistisch.

Veröffentlicht: Februar 17, 2014 in Comics
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Kommentare
  1. Martin sagt:

    Pfft, mein erster Impuls/Gedanke beim ersten Bild war „Cool, Pacman gibts jetzt auch in Nuß :)“

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  2. The Laughing Man sagt:

    Ich frage mich manchmal ob man soetwas nicht nur als Fettnäpfchen sehen kann und wenn ja wo es anfängt und wo es dann wieder aufhört. Oder wie John Becker gesagt hat.

    „Mein Verhalten ist nicht durch Rassimus motiviert sondern nur durch Blödheit.“

    Wobei es anders gemeint war als es auf den ersten Blick wirkt. ^^

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  3. yacv sagt:

    Sehr analog: http://clientsfromhell.net/post/13022023171/client-i-dont-mean-to-sound-racist-but-me

    Wieviel Recht auf „Ich will das gar nicht wissen.“ hat man eigentlich?

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  4. LoMi sagt:

    Also das mit den Türken, das wird man doch wohl noch mal sagen müssen, auch wenn die grünlinke Mainstreampresse ….😀 ^^

    Im Übrigen bin ich mir nicht sicher, was Rechtsi da treibt: Ist er Rassist? Oder ethnisiert oder kulturalisiert er? Die entsprechenden Wissenschaften sind diesbezüglich sehr kreativ beim Schöpfen neuer Begriffe.

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  5. jane sagt:

    hahahha, sehr geil

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  6. LoMi sagt:

    Ich hoffe, dass ich jetzt nicht zu lookistisch und klassistisch rüberkomme, aber mein erster Gedanke beim Anblick von Linksi war: Sieht aus wie ein Solariumsopfer… ^^

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  7. Super – der nachgeschobene Hammer. Oft beobachtet in der Realität. Nicht nur bei dem Thema.

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  8. HansG sagt:

    Und wo findet sich da bitte Rassismus? Ich finde in Bild 2 & 3 lediglich Vorurteile. Oder wo wird Türken bitte die Menschlichkeit oder Gleichwertigkeit abgesprochen?

    Bisschen überempfindlich bei der Rassismussache?

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    • Widersprichst du jetzt grade deiner eigenen Interpretation? Ich meine, da steht doch „nicht rassistisch“, aber offenbar fandest du es irgendwie doch rassistisch und erklärst mir jetzt warum deine Interpretation des Comics nicht sein kann weil es gar nicht rassistisch ist^^

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      • jck5000 sagt:

        Ach, du wolltest nicht darauf hinweisen, dass dem WHM, hier Rechtsi, rein qua Definition kein Rassismus entgegengebracht werden kann – auch wenn das noch so deutlich passiert? Linksi schreit ja quasi seine abwerenden Vorurteile über „weiße“ wie Rechtsi geradezu raus…

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      • HansG sagt:

        Ich habe den Eindruck gewonnen, dass in Bild 1 die obligatorisch notwendige Rechtfertigung kommt. In Bild 2 festgestellt wird, dass entgegen des Vorurteils die Aussage nicht rassistisch ist und das Vorurteil in Bild 3 dann doch so etwas wie Rassismus darstellen soll. Ansonsten ist Bild 4 ja irgendwie sinnlos.

        »Ihr Türken seid so müde weil eure Haut minderwertig ist.« wäre für mich klarer Rassismus. Selbst wenn es nicht einmal so gemeint ist sondern nur eine unzulässige Vereinfachung der Zusammenhänge wäre. Den die Kehrseite, dass hellhäutige Menschen schneller Sonnenbrand bekommen wird dabei außer acht gelassen.

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        • Der Witz funktioniert doch unabhängig davon ob die letzte Aussage jetzt handfester Rassismus war.
          Rechtsi ist überbesorgt über seine total harmlose Aussage und haut danach was raus, was ganz klar blöder ist ohne das überhaupt zu merken.
          Rechtsi will also nicht als Rassist wahrgenommen werden und ist überbesorgt, hat aber am Ende null Ahnung was Rassismus eigentlich bedeuten könnte.

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          • LoMi sagt:

            @Hans: Rechtsis Aussage ist nicht rassistisch, sondern eher ethnisierend, also eine Unterstellung, dass Angehörige einer bestimmten Ethnie so oder so sind. Ethnisierung benötigt keine biologische Verankerung. Es genügt, einer Ethnie eine kulturell geprägte einheitliche Eigenschaft zuzuschreiben.

            Aber diese begrifflichen Feinheiten sind eigentlich nicht wichtig für den Witz, es geht ja mehr darum, dass Rechtsi am Ende eine Pauschalaussage macht und seine Sorgen damit Lügen straft.

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            • HansG sagt:

              Ist das so?

              Bayern trinken zum Frühstück Bier. (Freitagvormittag Weißwurstessen)
              Norddeutsche essen mehr Fisch.
              Franken gehen zum lachen in den Keller.
              Schwaben sind geizig.
              […]

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              • LoMi sagt:

                Ethnisierend ist das dann, wenn man behauptet, es gäbe nur diese kulturelle Prägung und keine andere und diese Prägung sei das allein entscheidende Merkmal, um über eine Person etwas aussagen zu können.

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          • HansG sagt:

            Die Aussage in Bild 3 als Vorurteil ist natürlich blöd. Die »türkische« Antwort in Bild 2 schlägt aber in exakt die selbe Kerbe.

            Alleine die pauschale Angst als Rassist wahrgenommen zu werden verdirbt mir da die gute Laune. Ich befürchte ja, dass andauernde latente Rassismusvorwürfe eher zu mehr Rassismus führen als zu einem harmonischen Nebeneinander oder gar einer Gemeinschaft.

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            • LoMi sagt:

              Nachsicht und Humor wären da einfach gut. Man darf im Alltag nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Das vergessen manche gerne, die sich vorrangig akademisch mit solchen Problemen befassen. Sie stellen entsprechend penible Regeln der Sprachhygiene auf, die dann aber zu wenig pragmatisch sind für den Alltag.

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            • Martin sagt:

              “ Ich befürchte ja, dass andauernde latente Rassismusvorwürfe eher zu mehr Rassismus führen als zu einem harmonischen “

              Da dürftest Du recht haben. Wobei das natürlich nicht auf Rassismus alleine zutrifft.

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            • gracuch sagt:

              Vorsicht, dass es ncith dazu tendiert, dass diejenigen definieren, was Rassismus sei oder nicht, jene sind, die davon nicht betroffen sind.

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              • HansG sagt:

                Wäre ganz schlimm wenn nicht subjektive Befindlichkeit sondern objektive Beurteilung ausschlaggebend wäre.

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              • tom174 sagt:

                Wie kann da wer nicht von betroffen sein? Wenn du meinst, dass Kaukasier magisch vor geschützt sind, dann empfehle ich dir als Frau einen Aufenthalt in Indien, als Mann bieten sich da Korea oder Japan an…..

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                • gracuch sagt:

                  Wir leben aber hier in einer gesellschaft, die mehrheitlich weiß ist (Kaukasier ist auch so ein ätzender Begriff, oder kommst du etwa aus dem Kaukasus-Gebirge?) und da sollte die Mehrheitsgesellschaft nicht entscheiden, ob sich ethnische Minderheiten von etwas betroffen fühlen dürfen oder nicht.

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                  • HansG sagt:

                    Betroffen fühlen darf sich Jeder von was auch immer er möchte. Ob es eine gesellschaftliche Relevanz gibt steht aber auf einem ganz anderen Blatt Papier. Diesen Definitonsmacht Blödsinn kann ich bestenfalls als Werkzeug und Freifahrtschein zur Willkür betrachten.

                    Ich fühle mich gerade von deinem Nick gekränkt und beleidigt. Warum das so ist darfst du bitte selber raus finden. Unfair?

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                    • gracuch sagt:

                      sowas kann auch nur jemand sagen, der noch nie institutionelle Diskriminierung am eigenen Leib erlebt hat und sich nicht darüber bilden möchte, die es wirklich betrifft.

                      Und überhaupt- wenn du nur solange Antirassist bist, wie ethnische Minderheiten nett zu dir sind, solltest du mal deine Priotitäten überdenken

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                    • HansG sagt:

                      Entschuldige. Ich als weißer heterosexuelle Mann mit Kindern hab davon natürlich keine Ahnung. Sollte ich meine Privilegien eines Tages finden werde ich die Welt informieren.

                      Ich bin kein Rassist. Ich behandle alle Menschen gleich schlecht!

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                  • tom174 sagt:

                    achso. ich dachte es ging um rassismus, nicht um rassismus gegen minderheiten.
                    Zu dem Caucasian.. das musste ich in asien immer angeben, wenn nach meiner „race“ gefragt wurde…

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                    • gracuch sagt:

                      Rassismus gegen Weiße kommt allerdigns seltener vor, das musst du zugeben (Japan ist eine sehr rassistische Gesellschaft, das stimmt, aber dort funktionieren die Dynamiken anders als bei uns im Westen). Wenn man über Rassismus spricht, darf man meiner Meinung nach nicht die jahrhundertelange Geschichte des Kolonialismus außer Acht lassen und was Kolonialismus heute noch bedeutet.
                      „Caucasian“ ist ein problematischer Begriff, der darauf beruht, dass im Kaukasus der erste Homo sapiens-Schädel außerhalb Afrikas gefunden wurde. Johann Friedrich Blumenbach kategorisierte ihn als „Europäer“, da er „attraktivere“ Merkmale aufwies als die afrikanischen Schädel. Der Begriff war auch wesentlicher Bestandteil der Rassentheorie ab dem 19. Jahrhundert, diesen Begriff also unhinterfragt weiterhin zu benutzen finde ich daher problematisch, weil er eigentlich dem Begriff „Arier“ nahekommt.

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                    • tom174 sagt:

                      Du magst mal in Köln Kalk spazieren gehen. Da gibt es durch aus spürbaren Rassismus gegen Weisse. Ich finde jegliche Wertung einer Etnie (ist das korrekt?) dümmlich. Wenn ich aber gegen Rassismus bin, dann muss es egal sein, von wem der ausgeht. Ob das von rechts oder links, von weissen, schwarzen, gelben (das is da falsch, oder?) ist gänzlich irrelevant. Der Kolonialismus hatte, soweit ich weiss, nichts mit dem osmanischen Reich zu tun, wenn dann eher auf der kolonisierenden Seite, daher zieht das hier kaum.

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                    • gracuch sagt:

                      Ich glaube du verwechselt Kausalzusammenhänge, und Rassismus mit Xenophobie. Kann es nicht vielleicht sein, dass die „Randgesellschaften“ Aversionen gegen Menschen aus der „Leitkultur“ haben, weil diese Vorurteile gegen Menschen mit Migrationshintergrund haben? Mir gehen Deutsche ehrlich gesagt auch manchmal auf die Nerven.
                      Und da ich in Berlin lebe, kenne ich die Situation selbst ganz gut, keine Sorge.

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                    • tom174 sagt:

                      Mir gehen verschiedenste Menschen auf die Nerven. Die wie auch immer geartete Herkunft (sozial, ethnisch was auch immer) ist mir dabei schnuppe. Kausalzusammenhänge sind vielleicht ok, um Ursachenforschung zu treiben und das Übel an der wurzel zu packen und zu heilen, aber dennoch finde ich jeglichen Rassismus scheisse. Ich finde auch kindesmisshandlung scheisse, egal ob die TäterIn selbst misshandelt wurde oder nicht. Zu sagen, einzelne gruppen wären immun gegen Rassismus halte ich für grundfalsch. Wir sind uns einig, dass es rassistisch ist, wenn ein weisser Vater seiner Tochter verbiete, einen nichtweissen Freund zu haben, oder? Ist es dann nicht auch rassistisch, wenn ein farbiger Vater seiner Tochter verbietet, einen weissen Freund zu haben? Ich finde beides kacke, du scheinst aber zu gleuben, dass letzteres ok ist. Letzteren Fall habe ich in der Schule erlebt. Abijahrgang, türkische Frau, Eltern nicht wirklich stren islamisch (beim abizeitungschreiben gabe es gut raki wenn wir bei ihr waren). Trotzdem ein riesen Problem. Und das nicht wegen dem Islam. Sondern weil Deutschen da ganz klar einen ganzen stall von unangenehmen eigenschaften zugeordnet hatten.
                      Mag sein, dass Randgruppen vorbehalte gegen menschen aus der leitkultur haben, weil diese vorbehalte gegen menschen mit migrationshintergrund haben. Ich bin weiss, ich habe keine Vorbehalte gegen Menschen mit Migrationshintergrund. Nur wegen meines aussehens wird mir das von manchen (ganz sicher nicht von allen) dann aber unterstellt. Das ist, sorry, rassistisch.

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                    • gracuch sagt:

                      Ich habe als Weiße mehr Privilegien als Nachteile, wenn ich mal wirklich aufgrund meiner Ethnie benachteiligt werden (was selten vorkommt, jetzt mal ehrlich), kann ich mich jederzeit in meinen Safe Space verziehen, dass können manche Gruppen eben nicht immer oder bilden eben genannte Randgesellschaften, die das Problem nur noch weiter schüren. Ich lebe einfach nach dem Grundsatz, dass wenn ich Rassismus beseitigen will, muss ich bei mir selbst anfangen, meinen internalisierten Rassismus aufarbeiten und meine Mitmenschen daraufhinweisen, wenn sie sich daneben benehmen. Rumheulen, dass „die anderen doch auch rassistisch wären“ ist für mich einfach kontraproduktiv.

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                    • tom174 sagt:

                      ich heule doch nicht. und ich rechtfertige rassismus auch nicht, weil das andere auch rassistisch sind. Ich prangere rassismus generell an. ich sehe mich nicht als opfer von rassismus, nicht hier in d. nicht im ausland. dort wie wie auch hier versuche ich vorurteile, die mir ob meines aussehens entgegengebracht werden, zu widerlegen mal klappt das, mal nicht.

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                    • Adrian sagt:

                      @ gracuch
                      Mir gehen Deutsche ständig auf die Nerven, aber ich finde sie als Weiße halt sexier als Schwarze. Franzosen haben im Schnitt allerdings die hübscheren Penisse. Und Israelis sind die geilsten Männer überhaupt. Ist das jetzt Rassimsus?

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                    • Adrian sagt:

                      „Rassimsus“ ist ein lustiger Name🙂 Und ich merke gerade, dass ich ein Secksist bin, weil ich Frauhen nicht erwähnt habe. Miest!

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    • Martin sagt:

      Naja. Ist m.E. auch ein bischen dünn für Rassismus, aber es wird ihnen zumindest pauschal das negative Merkmal der Überempfindlichkeit zugesprochen.

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      • gnaddrig sagt:

        Also, wenn Rechtsis letzte Aussage rassistisch ist, dann nicht, weil er Überempfindlichkeit unterstellt (das kann u.U. eine verifizierbare Beobachtung sein, wer weiß, oder Rechtsi hat warum auch immer solch einen Eindruck von „den Türken“), sondern weil er alle Türken pauschal über einen Kamm schert („Ihr Türken seid doch xyz“). Diese Pauschalisierung ist problematisch, die geäußerte Beobachtung m.E. zunächst noch nicht.

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        • Martin sagt:

          Das beinhaltet meine Formulierung „es wird ihnen zumindest pauschal..:“ doch? Oder worauf willst Du hinaus?

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          • gnaddrig sagt:

            Mit „Ihr X-länder seid immer so überempfindlich“ pauschalisiert Rechtsi unzulässig, das halte ich für problematisch. Die eigentliche Beobachtung hat damit nichts zu tun. Es kann ja sein, dass viele X-länder tatsächlich zu einer gewissen Empfindlichkeit neigen (vielleicht, weil sie oft unfair wegen ihrer Hautfarbe, Religion oder irgendwelcher kultureller Eigenarten polemisch angegangen werden). Oder Rechtsi hat vermehrt mit X-ländern zu tun, die aus irgendwelchen Gründen überempfindlich sind. Oder er interpretiert da was falsch, X-länder sind also nicht überempfindlich, aber Rechtsi nimmt das anders wahr.

            Über die Gründe, warum Rechtsi die X-länder für überempfindlich hält, und ob und ggf. warum alle (oder eine große Mehrheit der) X-länder tatsächlich überempfindlich sind, kann man diskutieren. Es kann ja sein, dass Rechtsi objektiv recht hat mit seiner Feststellung. Dann wäre die Äußerung zumindest von der Intention von Rechtsi her nicht rassistisch.

            Dann müsste man nur klären, ob die Äußerung als rassistisch wahrgenommen werden kann (oder vielleicht muss), weil sie formal und inhaltlich mit absichtlich rassistischen Äußerungen übereinstimmt oder wesentliche Ähnlichkeiten mit ihnen aufweist. Vielleicht hat Rechtsi einfach kein Taktgefühl oder hat sein Recht-auf-Nichtwissen-Konto überzogen.

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            • Martin sagt:

              Naja, die Äußerung spielt aber schon eine Rolle. Mit der Beobachtung „Ihr X-länder kommt ja alle aus X-Land“ wäre die Pauschalisierung z.B. schonmal nicht fragwürdig.

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              • gnaddrig sagt:

                Klar, logisch. Aber ich glaube, sogar eine Feststellung, die rassistisch sein könnte, muss nicht per se rassistisch motiviert sein. Darum muss man sich die jeweilige Beobachtung genau anschauen.

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  9. Die Sonne IN Deutschland ist rassistisch!!😦

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    • Martin sagt:

      Nein, das Vitamin ist rassistisch! Ihr versteht auch gar nichts! Dabei hat EMN das doch so deutlich gemacht! Es ist ja nicht Vitamin A,B oder C, nein es ist keines der ersten drei, toprangigen Vitamine, sondern erst das viertklassige Vitamin D! Für die besseren Vitamine ist Linksi nicht gut genug, soll das heißen!

      Es ist Vitamin D, wie D unkle Hautfarbe! Das ist D iskriminierend und D iffamierend für alle D ürken, genau wie der Strip es so schön auf den Punkt bringt.

      D’empörung! D’Aufschrei! D’oh!

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  10. Robin Urban sagt:

    Hast du dir das jetzt eigentlich mal überlegt mit der Tageslichtlampe?

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  11. Auch 60% der hellhäutigen in Deutschland haben in den Wintermonaten einen Vitamin-D Mangel. Ich habe mich schon oft gefragt, ob das den Leuten so bewusst ist, vor allem denjenigen mit dunkler Haut. Sonnenbaden in der Kälte macht ja auch keinen Spass – und zu viele Wintertage haben auch fast keine Sonne.

    Der Mensch stammt aus Afrika, unser Klima ist schon nicht mehrs so ganz das, an welches der Mensch angepasst ist – scheinbar auch nicht nach 50.000 Jahren Europa.

    Obwohl – manche Anpassungen muss es gegeben haben. Irgendwo habe ich gelesen, dass auch die Neigung zu Angsproblem und Depression von Süd nach Nord zunimmt. Begründung: Die Ängstlichen, die immer mit dem schlimmsten rechnen haben für die Winter besser vorgesorgt, und damit im Schnitt öfter überlebt. Gilt um so mehr je strenger die Winter sind (deshalb die Zunahme nach Norden hin …)

    Leider habe ich die Quelle dazu nicht mehr parat.

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    • Martin sagt:

      Mir scheint, was mir von der Geschichte skandinavischer Länder bekannt ist, da aber nicht auf einen irgendwie gegenüber den südlicheren Ländern ausgeprägteren Anteil an „Ängstlichen“ schließen zu lassen.

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      • Ich kann die Quelle auch nicht mehr finden. Aber ich denke hier sind verschiedene Arten von Angst gemeint – auf der einen Seite diffuse Zukunftsängste, und auf der anderen Seite ganz konkret die Angts des Rennfahrers vor der Kurve oder Schispringers vor dem Sprung.

        Für Depression findet google mehrere Quellen. Auch für die höhere Selbsmordrate.

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      • Robin Urban sagt:

        In den skandinavischen Ländern ist die Selbstmordrate höher. Das wird auf den Lichtmangel während der Polarnächte zurück geführt.

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        • gracuch sagt:

          Dass die Selbstmordrate in Skandinavien mit dem Lichtmangel zusammenhängt wurde längst widerlegt. Das kann andere Kausalzusammenhänge haben wie z.B. der hohe Alkoholmissbrauch in diesen Ländern.

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          • Erik Freeman sagt:

            Nicht zu vergessen die viel zu frühe und flächendeckende Fremdbetreuung, die zu ebenso flächendeckenden Beziehungstraumatisierungen bei Kleinstkindern führt. Das mit dem Licht und dem xyz-Mangel sind doch nur ausreden, um die tatsächlichen Probleme nicht angehen zu müssen.

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          • Martin sagt:

            Und welche Ursache hat wiederum der hohe Alkoholmißbrauch?

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            • Erik Freeman sagt:

              So weit ich weiss, liegt einer Suchterkrankung normaler Weise eine Angsterkrankung zugrunde. Für Angsterkrankungen wiederum sind frühkindliche Traumatisierungen ein wesentlicher Risikofaktor.
              Ebenso wie für die üblichen Formen von chronisch gewalttätigem Verhalten übrigens. Woher kommt wohl dieser rätselhafte Anstieg extremster Gewalthandlungen unter Jugendlichen?

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              • Martin sagt:

                Aber das paßt dann nicht so mit Deiner Fremdbetreuungsthese zusammen. Die meisten der Täter kommen ja eben grade aus Verhältnissen, die sich eben grade nicht durch Fremdbetreuung auszeichnen, sondern eher durch die komplette Einbindung in Familien- und „Clan-„Systeme.

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                • Erik Freeman sagt:

                  Es gibt außer zu früher Fremdbetreuung bekannter Maßen noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten, eine Kinderpsyche zu beschädigen. Missbrauch, „Beschneidung“, Schläge, Vernachlässigung, Formen seelischer Gewalt wie Verrat, Liebesentzug usw. usw.

                  Wenn das mit den „Clan-Systemen“ so stimmt, müsste natürlich auch dort Ursachenforschung betrieben werden. Wichtig ist eben, dass man nicht anfängt, systematisch den Menschen einen zusätzlichen Risikofaktor aufzuzwingen, indem man die Familien über finanziellen und sozialen Druck in die Fremdbetreuung drängt.

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            • gracuch sagt:

              Warum ein Mensch zu Alkohol greift, ist immer eine individuelle Sache. Jedenfalls ist die Selbstmordrate in Schweden gesunken, seitdem die Systembolaget-Märkte eingeführt und die Steuer für Alkohol erhöht wurden. Ansonsten bringen sich die Nordeuropäer nicht mehr um als in anderen westeuropäischen Ländern.

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    • Nick sagt:

      Begründung: Die Ängstlichen, die immer mit dem schlimmsten rechnen haben für die Winter besser vorgesorgt, und damit im Schnitt öfter überlebt. Gilt um so mehr je strenger die Winter sind (deshalb die Zunahme nach Norden hin …)

      Gottseidank meidet unser Prophet Graf Jeremias dieses Forum ebenso wie sein Freund Clueless *rolleyes*

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      • Ist die Begründung wirklich so schlecht? Als ich den Artikel gelesen habe, fand ich die Begründung eigentlich stimmig, sonst hätte ich das hier nicht gepostet. Evolutionsbiologisch gesehen hat es Sinn, denke ich.

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        • Nick sagt:

          Ist die Begründung wirklich so schlecht?

          Solche Geschichtchen lassen sich eben leider recht beliebig stricken. Und man kann sie kaum überprüfen bzw. falsifizieren.

          Wenn Nordländer besonders todesverachtend wären, dann erzählt man eben dass die Kälte diejenigen mit einem größeren Fortpflanzungserfolg versehen hätte, die weniger ängstlich sind und das Risiko eingehen, auf ziemlich gefährliche Tiere wie Wollnashörner und Mammuts loszugehen. Klingt doch überzeugend..

          Den langfristig besseren Fortplanzungserfolg dürfte eher derjenige haben, der situationsangemessen reagieren kann. Von der Warte wäre es ein gravierender Nachteil, wenn Ängstlichkeit vordisponiert ist.

          Und überhaupt: Wo kamen dann die ganzen todesverachtenden Wikingerhorden her?

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          • Die todesverachtenden Wikingerhorden dürften des Glaubens wegen so todesverachtend gewesen sein. Nur tapfere Krieger die im offenen Kampf gefallen waren, kamen an Odins Tafel. Feiglingen blieb das verwehrt. Also war es für Wikinger erstrebenswert, möglichst todesverachtend zu kämpfen, das sicherte ein gutes Leben nach dem Tod.

            Da ich meine Quelle nicht mehr finden kann, und vergessen habe wo ich das gelesen habe, möchte ich den Teil aber auch nicht weiter verteidigen.

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  12. Konstantin sagt:

    „Kann es nicht vielleicht sein, dass die “Randgesellschaften” Aversionen gegen Menschen aus der “Leitkultur” haben, weil diese Vorurteile gegen Menschen mit Migrationshintergrund haben?“

    Aha,die Minderheit hat also eine Art Motivation/ Begründung aufgrund ihrer Erfahrung für ihre Vorurteile. Die Mehrheitsgesellschaft nicht.

    Und das ist mein Problem mit vielen Gutmenschen. Sie sagen zwar alle Menschen sind gleich, aber ausschließlich die Mehrheitsgesellschaft macht alles falsch bzw. besitzt die Fähigkeit unmoralisch zu handeln.

    Ein Weiteres Problem habe ich mit dem Begriff Rassismus selber. Er beinhaltet keine logisch nachvollziehbare Motivation (die im Zitat ja auch fehlt) jemanden mit Vorurteilen zu überziehen. Schon allein eine bestimmte Hautfarbe soll in mir also Vorurteile aufkommen lassen? Wo ist da der Zusammenhang zwischen Hautfarbe und Vorurteilen?

    Deckt dieser Begriff, Rassismus, einen realen Tatbestand ab? Habe ich da irgendwo nicht aufgepasst? Kann mir einer helfen😉

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    • Kinch sagt:

      Und das ist mein Problem mit vielen Gutmenschen. Sie sagen zwar alle Menschen sind gleich, aber ausschließlich die Mehrheitsgesellschaft macht alles falsch bzw. besitzt die Fähigkeit unmoralisch zu handeln.

      Das ist mein Problem mit konservativen Rechten: Die kapieren nix, haben aber zu allem eine Meinung.

      Die Aussage ist, dass alle Menschen gleich sind, aber einige Macht haben und daher auch in Verantwortung stehen und andere halt nicht.

      Ein Weiteres Problem habe ich mit dem Begriff Rassismus selber. Er beinhaltet keine logisch nachvollziehbare Motivation (die im Zitat ja auch fehlt) jemanden mit Vorurteilen zu überziehen.

      Vorurteile sind ja auch per Definition nicht logisch nachvollziehbar:

      [Ein Vorurteil] ist eine meist wenig reflektierte Meinung – ohne verstandesgemäße Würdigung aller relevanten Eigenschaften eines Sachverhaltes oder einer Person. — Wikipedia

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      • Martin sagt:

        „Die Aussage ist, dass alle Menschen gleich sind, aber einige Macht haben und daher auch in Verantwortung stehen und andere halt nicht.“

        Nur ist es so simpel halt eben nicht. Es gibt nicht eine Gruppe „die 100% Macht hat“ und Minderheiten, die absolut keine Macht haben.

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        • Martin sagt:

          Nachtrag: Im Prinzip ist Dein „Argument“ nur eine Umformulierung der (entmündigenden, weil von jeder Verantwortung freisprechenden) Geschichte vom immer nur reagierenden „armen Diskriminierten“, der so sein muß, weil ihn die allböse Mehrheit quasi dazu zwingt, so zu handeln, wie er es tut.
          Aber so simpel ist es halt nicht, nicht mal in echten totalitären Gesellschaften.

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          • Kinch sagt:

            Dein Nachtrag ist eine Paraphrase deines vorherigen Beitrags und keine inhaltliche Ergänzung. Davon abgesehen ist das kein Argument, sondern eine Meinung. Und darüber hinaus ist sie auch nicht von mir.

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        • Kinch sagt:

          Nur ist es so simpel halt eben nicht. Es gibt nicht eine Gruppe “die 100% Macht hat” und Minderheiten, die absolut keine Macht haben.

          Kann sein, oder auch nicht sein, dass ist hier leider nicht die Frage. Konstantin sieht sich nicht in der Lage eine Gegenposition richtig wiederzugeben und ich habe sie lediglich korrigiert.

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    • Nick sagt:

      Aha,die Minderheit hat also eine Art Motivation/ Begründung aufgrund ihrer Erfahrung für ihre Vorurteile. Die Mehrheitsgesellschaft nicht.

      Vorurteile hat jeder, die „Motivation“ dafür liegt darin, dass Mensch darauf angewiesen ist ihm unbekannte andere Menschen vorab einzuschätzen.

      Rassismus ist weit mehr als ein Vorurteil. Insbesondere gehört die beharrliche Weigerung dazu, negative Vorurteile auf ihre Gültigkeit hin zu überprüfen. Die Motivationen dazu sind vielfältig.

      Und das ist mein Problem mit vielen Gutmenschen.

      Der Begriff „Gutmensch“ ist einerseits ein ziemlich plattes Totschlagargument und andererseits Bigotterie für Dummies: Der Verwender reklamiert damit selbst, zur Kategorie der „Guten“ zu gehören – weil: Bigott sind ja immer nur die anderen.

      Sie sagen zwar alle Menschen sind gleich, aber ausschließlich die Mehrheitsgesellschaft macht alles falsch bzw. besitzt die Fähigkeit unmoralisch zu handeln.

      Mehrheiten haben nun mal weniger Potenzial dazu, sich selbst einer kollektiven Abwertung oder Abwertung zu unterziehen und sozial auszugrenzen.

      Natürlich kann es dennoch kollektive Abwertungen auch von Mehrheiten geben. Ein Motiv dazu kann durchaus sein, sich moralistisch von der Masse abzuheben. Auch Mehrheiten schubsen und drangsalieren einzelne ihrer Mitglieder. Die sind dann bisweilen noch Ohnmächtiger als Minderheitengruppen. Je autoritärer die Mehrheitsgesellschaft, desto krasser sind die Folgen.

      Insofern ist das, was u.a. der autoritär-feministische Diskurs von „privilegierten Gruppen“ faselt tatsächlich moralistischer Bullshit. Allerdings ist der Begriff „Gutmensch“ dafür kaum angemessen, da damit ausnahmslos jegliche Moral belegt werden kann.

      Aber gut: Vielleicht wollen ja die Verwender des Begriffes ja damit zum Ausdruck bringen, dass Zivilisiertheit schädlich ist und wir stattdessen lieber wieder auf Väumen leben und uns bei jeder Gelegenheit die Köpfe einschlagen sollten. Unwahrscheinlich, weil Verwender des Begriffes nicht selten selbst sehr autoritäre und rigide Moralvorstellungen haben.

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      • Nick sagt:

        Edit: „Mehrheiten haben nun mal weniger Potenzial dazu, sich selbst einer kollektiven Abwertung oder Anschuldigung zu unterziehen und sozial auszugrenzen.

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        • Martin sagt:

          Mal als Anmerkung: Minderheiten sind oft genausogut darin, Mitglieder der Mehrheit rassistisch auszugrenzen und abzuwerten. Mitunter ist das sogar ausgeprägter. Das Problem -und ich vermute sein eigentlicher Punkt- ist, das dieser Rassismus entweder ignoriert oder sogar bewußt „unter den Teppich“ gekehrt wird. Meine Vermutung ist, das es -von ihm „Gutmenschen“ genannte Menschen gibt, für die Minderheiten nur als Objekte zur moralischen Selbstüberhöhung sind. Und dafür lassen sie sich halt nicht so gut verwenden,wenn sie selbst mit ernsteren Makeln behaftet sind, also kann eben nicht sein, was nicht sein darf und der Minderheitenrassismus wird ausgeblendet.

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          • Nick sagt:

            Minderheiten sind oft genausogut darin, Mitglieder der Mehrheit rassistisch auszugrenzen und abzuwerten. Mitunter ist das sogar ausgeprägter.

            Ja, sie sind selbstverständlich keine besseren Menschen. Mehrheiten haben aber oft mehr Möglichkeiten, Fiesheiten in der Richtung zur Geltung kommen zu lassen. Je nach Situation natürlich: Wenn man dann als Mitglied des Mehrheitskollektives im (achtung: Klischee) Ghetto herumläuft, ist man ja selbst plötzlich in einer Minderheitensituation.

            Das Problem -und ich vermute sein eigentlicher Punkt- ist, das dieser Rassismus entweder ignoriert oder sogar bewußt “unter den Teppich” gekehrt wird.

            Ja, wenn man sich von intersubjektiv gültigen Maßstäben verabschiedet und stattdessen Gruppenrechte propagiert (->Multikulturalismus), dann ist das eine Folge davon. Insoweit wäre ihm zuzustimmen.

            Meine Vermutung ist, das es -von ihm “Gutmenschen” genannte Menschen gibt, für die Minderheiten nur als Objekte zur moralischen Selbstüberhöhung sind.

            Zustimmung, und das habe ich auch mit zum Ausdruck bringen wollen. Allerdings halte ich den Begriff „Gutmensch“ für ziemlich fragwürdig.

            Multikulturalismus gibt es auch nicht nur von „linker“ Seite: Gerade unter dem Begriff „Gutmensch“ werden oft auch Bestrebungen angegriffen, Minderheiten nach universell zu geltende Maßstäbe zu beurteilen und zu behandeln. Der Begriff wird leider tatsächlich oft zur Rechtfertigung von Rassismus gebraucht.

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    • Nick sagt:

      Ein Weiteres Problem habe ich mit dem Begriff Rassismus selber. Er beinhaltet keine logisch nachvollziehbare Motivation (die im Zitat ja auch fehlt) jemanden mit Vorurteilen zu überziehen. Schon allein eine bestimmte Hautfarbe soll in mir also Vorurteile aufkommen lassen? Wo ist da der Zusammenhang zwischen Hautfarbe und Vorurteilen?

      In a nutshell: Rassismus ist die Abwertung oder Anschuldigung von Menschen aufgrund der bloßen, vermeintlichen Zugehörigkeit zu einem auf die Idee von menschlichen Subspezies begründeten Kollektives.

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      • Konstantin sagt:

        Wow, was ist denn hier explodiert.

        „Der Begriff “Gutmensch” ist einerseits ein ziemlich plattes Totschlagargument und andererseits Bigotterie für Dummies: Der Verwender reklamiert damit selbst, zur Kategorie der “Guten” zu gehören – weil: Bigott sind ja immer nur die anderen.“

        Interessanter Punkt. Wenn ich den Begriff verwende meine ich aber vor allem (Mainsream-)Menschen, die überzeugt sind sich auf der Achse des Guten zu befinden. Und die Anderen müssten dann tendenziell böse sein und werden ständig mit Vorwürfen wie rassistisch, rechts, konservativ, frauenfeindlich usw. überhäuft. Solche Menschen, wollen nicht unbedingt diskutieren, sondern eher missionieren.

        Zu einem großen Teil stimme ich deinen Ausführungen zu, aber:

        „In a nutshell: Rassismus ist die Abwertung oder Anschuldigung von Menschen aufgrund der bloßen, vermeintlichen Zugehörigkeit zu einem auf die Idee von menschlichen Subspezies begründeten Kollektives.“

        Aufgrund der bloßen Zugehörigkeit? Sorry, nicht böse gemeint, verstehe ich aber immer noch nicht. Wieso ist die Zugehörigkeit allein der Grund für Vorurteile bzw. Abwertung?

        Äußerlich mag das so aussehen. Wenn man jemanden sieht, der zu einem zu den Minderheiten gehörenden Menschen ohne ersichtlichen Grund unhöflich ist, dann mag man denken, der Grund sei allein eben diese Zugehörigkeit. Aber woher will man wissen, dass das stimmt. Wenn derselbe Mensch zu einem aus der Mehrheitsgesellschaft unhöflich ist, dann sagt man eher, na der hat aber einen schlechten Tag o.Ä (was natürlich auch nicht stimmen muss). Weißt du, was ich meine?

        Oder nochmal anders: Wenn ich jemanden abwerte und mich dementsprechend überlegen glaube, dann muss diese vermeintliche Überlegenheit sich von irgendwas speisen. Z.B. eigene fortschrittlichere Kultur oder Bildung. Dann wäre das Problem aber ein anderes. Hier überträgt man eine vielleicht sogar tatsächliche Überlegenheit in einem bestimmten Bereich auf den Menschen an sich. Aber eine fortschrittlichere Kultur oder höhere Bildung ist natürlich kein Grund einen Anderen in seinem Menschsein abzuwerten bzw. zu entwürdigen

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  13. Bo Nobo sagt:

    Da hätte ich „ihr Neger“ genommen statt „ihr Türken“. Das wäre richtig böse.
    Oder zu platt?

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