Kampfgeist.

Veröffentlicht: Februar 19, 2014 in EMN und Kerl
Schlagwörter:, ,

Kerl: *zockt am PC* *kichert irre* Ich mache den grade so fertig, ich glaube der heult *mihihi*

EMN: Das klingt etwas fies.

Kerl: Jaaaa, aber nach all den Erniedrigungen die ich schon durchlitten habe in diesem Spiel steht mir das zu!

EMN: Warum spielt man ein Spiel bei dem man dauernd erniedrigt wird?

Kerl: Um andere zu erniedrigen!!!!

 

…. falls ihr noch ein weiteres Beispiel sucht für männlichen(?) Kampfgeist, schaut in die Kommentare des Blogs „Marktwert“, wo sich Tom und Adrian seit dem 07.02. einen Kommentarkrieg ums letzte Wort liefern^^

Kommentare
  1. Martin sagt:

    🙂 1999, „New Media Firma“, spielen mit einigen Leuten abends „Unreal Tournament“ in den Firmenräumen (altes Gaswerk, hohe hallende Hallen), Adrenalin bis zum Anschlag. Wildes Einzelduell mit einem Kollegen und im Eifer des Gefechts brülle ich „Stirb! Stirb! Stirb endlich, Du Arsch!“ durch den Raum.
    Blöd, das grade einer der Sales-Leute mit nem Kunden telefonierte.

    Gefällt 1 Person

  2. LoMi sagt:

    Ein großes😀

    Ich persönlich mag wettbewerbsorientierte Spiele so überhaupt nicht.

    Gefällt mir

  3. Ursu sagt:

    Das Spiel ist nicht zufällig League of Legends?😀

    Gefällt mir

  4. LoMi sagt:

    „Manchmal frage ich mich, ob Männer wirklich anders sind“

    Vordergründig wirkt das so. Aber wenn ich mir die „Zickenkriege“ mancher Bürodamen so anschaue, glaube ich nicht mal, dass der Kampfgeist geschlechterabhängig ist. Die vermeintliche „Harmonie“ und „Konsensorientierung“ von Frauen habe ich bisher selten erlebt.

    Das muss man ja nicht immer nur negativ interpretieren. Kampfgeist ist in vielen Situationen wichtig. Frauen suchen sich sicherlich aus, wann sie um etwas kämpfen. Aber kämpfen können sie sehr wohl.

    Ehemänner wissen das ^^

    Gefällt mir

  5. tom174 sagt:

    Liebe EMN, als ob du besser wärst. Du bist da genau teil des dings. Die unangesprochene herausforderung an dich ist ja, das zu beenden😛

    Gefällt mir

  6. ppetermann sagt:

    Ich spiele ja selbst ein Spiel das berühmt für das Backstabbing, das Betrügen anderer, aber auch die Folgen der Zerstörung ist.

    Ein Freund von mir hat lange in den Foren der Gruppe in der wir gespielt haben eine Signatur die in etwa lautete „Ich spiele dieses Spiel da ich weiss das wenn ich das Schiff eines anderen abschieße auf der anderen Seite der Welt eine Tastatur durchs Fenster fliegt“.

    Während ich mich dem Satz zu einem gewissen grad anschliessen kann hat das in meinem Kopf nie etwas mit erniedrigung zu tun gehabt, sondern mich hat immer begeistert das ich in der Lage bin so starke emotionale Reaktionen in dem Spiel zu erzeugen – genau wie mich begeistert hat das das Spiel es schafft dinge in mir Auszulösen wenn ich einen Kampf verliere oder Gewinne.

    Das hat aber imho mit dem Kampfgeist wenig zu tun, viel mehr ist jener einer der Gründe warum das so funktioniert.

    Ich meine beim Kampfgeist geht es darum gewinnen zu wollen – nicht den anderen zu erniedrigen. Und übrigens, genau in dem Spiel hab ich das nicht nur bei Männern gesehen, ich glaube niemand verliert wirklich gern.

    Gefällt mir

  7. Ich denke es wird heutzutage zu viel gegeneinander und zu wenig miteinander gespielt. Ein Spiegel einer Gesellschaft, die auf Konkurrenz getrimmt wurde?

    Gefällt mir

    • Martin sagt:

      Oh weia. Nu ist er vom Geist einer evangelischen Kindergartentrude besessen.
      *Augen roll*

      Gefällt mir

      • Habe ich schon so einen schlechten Ruf weg? Der Kommentar war eigentlich ernst gemeint. Etwas mehr miteinander würde unserer Gesellschaft gut tun.

        Gefällt mir

        • Martin sagt:

          Glaube ich nicht, im Gegenteil.Es wird ja seit Jahrzehnten durchgängig und überall das Lob des Kollektivs, des „sozialen“ propagiert. „Das Wir gewinnt“ war da in letzter Zeit das klarste Beispiel für den Hirnauswurf, den diese Dauerberieselung gebiert.

          Was grade dieser, d.h. der deutschen Gesellschaft fehlt, sind nicht immer mehr Kollektivisten und Herdenmitläufer und „Miteinander“, sondern mehr Menschen, die eigenverantwortlich leben.

          Gefällt mir

          • Eigenverantwortlich, da stimme ich zu. das widerspricht ja auch nicht einem gewissen miteinander. Jemand der Eigenverantwortlich lebt, muss ja nicht gleich mit allen anderen Konkurrieren, sondern kann durchaus hilfsbereit sein, und anderen Helfen wo Hilfe notwendig ist – also „miteinander“ statt „gegeneinander“, so wie ich es schrieb.

            Der SPD Slogan „Das wir entscheidet“ ist aber nur heisse Luft. Die SPD ist schon lange nicht mehr „Sozialdemokratisch“. Hartz IV stammt von der SPD, und auch jetzt, da die SPD wieder an der Regierung ist, tut sich nichts um diese Regelungen noch mal zu Reformieren.

            „Herdenmitläufer“ haben wir genug, das stimmt. Ich propagiere ja auch nicht das Hirn abschalten und mitlaufen, eher das Gegenteil.

            Unsere Gesellschaft ist sehr unsozial geworden. Zur zeit der CDU Regierung unter Kohl war Deutschland sozialer als jetzt.

            Nun ja, jetzt bin ich arg weit ins politische abgetrieben. Vor allem ist das ein Feld wo ich mich nicht besonders gut auskenne, deshalb kann ich hier nur schlecht argumentieren.

            Was die Spielerei angeht und die Gesellschaft angeht, bleibe ich aber bei meiner Aussage: Es wird zu sehr das gegeneinander betont, und zu wenig das miteinander.

            Gefällt mir

            • Martin sagt:

              „Unsere Gesellschaft ist sehr unsozial geworden. Zur zeit der CDU Regierung unter Kohl war Deutschland sozialer als jetzt.“

              ich glaube, das das völliger Blödsinn ist. Ich denke, das das ständige „neoliberal“ und „unsozial“ und andere Geschrei letztlich nichts anderes ist, als die ständige Wiederholung der angeblich so furchtbaren, allumfassenden Frauenbenachteiligung.
              Es ist eine Legende, die von interessierter Seite propagiert und überall entweder ebenfalls aus Eigeninteresse oder Gedankenlosigkeit wiederholt wird.

              Ansonsten würde ich gerne mal eine Definition lesen, wie sich denn dieses „sozial/unsozial“ zusammensetzt und wieso das zutreffen sollte.

              Gefällt mir

              • Für die Zeit der Kohl Regierung, auf die ich mich bezogen hatte, kann ich einige Punkte auflisten: Damals gab es noch eine Vermögenssteuer, Arbeitslosengeld wurde länger bezahlt, und die Sozialhilfesätze waren höher.

                Gefällt mir

                • Martin sagt:

                  Dafür wird inzwischen weit mehr Geld für „Soziales“ ausgegeben und es gibt viel mehr Beschäftigte in dem Bereich.

                  Davon abgesehen:
                  Warum genau ist eine Vermögenssteuer „sozialer“? Menschen, die gespart oder verdient haben, mehr Geld wegzunehmen, ist nicht per se „sozialer“.

                  Warum ist das längere Bezahlen von Arbeitslosengeld genau „sozialer“?

                  Warum sind höhere Sozialhilfesätze, die (oft ohne ohne soziale Gegen- oder Vorleistung der Empfänger bezahlt werden) genau „sozialer“ ?

                  Gefällt mir

                  • „Menschen, die gespart oder verdient haben, mehr Geld wegzunehmen, ist nicht per se “sozialer”.“

                    Die richtig großen vermögen sind nicht durch sparen oder verdienen entstanden, sondern durch die Asubeutung der Arbeitskraft anderer. Von daher denke ich ist es richtig von den sehr Vermögenden einen Anteil zur Unterstützungh des Gemeinwesens zu fordern.

                    Des weitere kann ich nur sagem dass unsere Vorstellungen von „sozial“ weit auseinanderliegen, und eine Diskussion vermutlich Zeitverschwendung ist.

                    Hätten wir genug Arbeit für alle, wären die niedrigen Sozialhilfesätze schon in Ordnung. Aber die Menge an Arbeitstunden die in Deustchland zur Verfügung stehen, reichen schon jetzt nicht aus, damit für alle Arbeit da ist:

                    http://gedankenweber.wordpress.com/2014/02/16/vollbeschaftigung-ist-bereits-illusion/

                    Da wir für das Problem keine gute Antwort haben, denke ich, dass Übergangsweise höhere Sozialhilfesätze eine guet Idee sind, um den Leuten für die es keine Arbeit gibt, ein anständiges leben zu ermöglichen.

                    http://gedankenweber.wordpress.com/2014/02/11/eine-gesellschaft-ohne-vollbeschaftigung/

                    Wenn Du gute Ideen hast, wie man Arbeit für alle schafft, dann nur her damit. Ich glaube darauf warten alle Politiker schon sehnsüchtig.

                    Gefällt mir

                    • Martin sagt:

                      „Des weitere kann ich nur sagem dass unsere Vorstellungen von “sozial” weit auseinanderliegen, und eine Diskussion vermutlich Zeitverschwendung ist.“

                      Das glaube ich auch.
                      Das „richtig große“ Vermögen nur durch „Ausbeutung der Arbeitskraft anderer“ zustande gekommen seien (wobei richtig groß dann ebenso wie „Ausbeutung“ auch wieder eine typisch vage Formulierung ist) ist halt auch so eine Floskel, die immer wiedergekäut, aber nie belegt wird.

                      Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, was ich auch versuche dazulegen, das „sozial“ eigentlich nur eine Floskel ist, die eigentlich nur 2 Sachen bedeuten soll:

                      1: Man soll allen, die viel mehr haben als ich, was wegnehmen, weil das kann nicht mit rechten Dingen zugehen. Ich krieg zwar nix zustande, aber das die viel mehr haben, geht nicht.

                      2:Sozial ist, wenn man denen die weniger haben mit vollen Händen gibt. Egal wofür, warum oder ob es überhaupt einen Anspruch drauf gibt.

                      „Da wir für das Problem keine gute Antwort haben, denke ich, dass Übergangsweise höhere Sozialhilfesätze eine guet Idee sind, um den Leuten für die es keine Arbeit gibt, ein anständiges leben zu ermöglichen.“

                      Klar, eine super Idee. Definiere „anständiges Leben“. Wäre durchaus machbar, dürfen wir dann:“ Wenn Du gute Ideen hast, wie man Arbeit für alle schafft, dann nur her damit. “ aber im Gegenzug auch Arbeit für alle schaffen, indem die halbwegs arbeitsfähigen auch arbeiten müssen? Dann ließe sich das Problem der maroden Infrastruktur eigentlich recht einfach lösen. Anständige Sozialhilfesätze und als Ausgleich dafür, arbeiten die Empfänger z.B. im Straßenbau, das wär doch was.Oder beim Bau der Stromtrasse. Das würde dann allen zu Gute kommen.

                      Gefällt mir

                    • „eine Floskel, die immer wiedergekäut, aber nie belegt wird.“

                      Ich möchte arauf hinweisen, dass Du deine Aussagen bislang auch nicht besonders belegt hast. Du behauptest auch einfachg so … d.h. ich fühle mich hier nicht unbedingt in Zugzwang – ich konnte auch sagen, beleg‘ mal große persönliche Vermögen, die nicht durch Ausbeutung der Arbeitskraft anderer oder per Erbschaft zustande gekommen sind. Vermutlich gibt es Beispiele, dann muss man auszählen wie groß der Anteil solcher an großen Vermögen sinsgesamt ist, und erst dann können wir eine Aussage dazu treffen. Ich fürchte allerdings, das sprengt den Rahmen dieser Diskussion bei weitem.

                      „Anständige Sozialhilfesätze und als Ausgleich dafür, arbeiten die Empfänger z.B. im Straßenbau, das wär doch was.Oder beim Bau der Stromtrasse.“

                      Dann ist die Sozialhilfe ein Lohn, und die Leute haben Arbeit, aber das ist schon ganz gut so. Frage ist nur woher soll das Geld kommen? Sollte man da doch eine Reichensteuer … ?

                      „2:Sozial ist, wenn man denen die weniger haben mit vollen Händen gibt. Egal wofür, warum oder ob es überhaupt einen Anspruch drauf gibt.“

                      Das geht so in etwa in die Richtung meiner Definition von Sozial. Einen Anspruch benötigt man nicht bzw. es reicht dass man lebt. Du stellst es zwar übertrieben dar „mit vollen Händen“, aber das Prinzip der Umverteilung ist schon was ich meine. Offen fragen sind, wie viel man umverteilen möchte, und von wo und wohin genau. „Volle Hände“ wäre wohl übertrieben, aber ein bischen mehr als aktuell umverteilt wird, wäre meiner Meinung nach gut.

                      D.h. die Ideen von Grundsicherung oder wie man das auch immer nennen möchte, deckt sich stark mit meinen Vorstellungen von „sozial“.

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      Zu Zeiten Kohls war Deutschland wirklich noch sozialer.
                      Ob Kohl wirklich während der Bankenkrise oder der Grieschenlandkrise so viel Geld veerwandt hätte bezweifle ich. Da versuchte man noch mehr in die Zukunft zu schauen.

                      Ab Schröder fing es an Steuergelder mit vollen Händen der Großindustrie und den Banken zukommen zu lassen. In der Anfangszeit von Schröder zahlten die meisten Großbetribe kaum bis keine Einkommensteuer etc…

                      Gespart wurde dann bei den Kindern…

                      Ein Euro Jobs schaffen keine Arbeitsplätze sondern vernichten sie.

                      Aufstockung durch Hartz IV bringt keine Arbeitsplätze, von denen man leben kann. Im Gegenteil, die Firmen lassen ihre Lohnkosten durch den Staat bezahlen.

                      Probearbeit: Firmen stellen insbesondere in Saisonzeiten Probearbeitnehmer ein, die vom Arbeitsamt bezahlt werden, ohne auch nur einen einzigen AN übernehmen zu wollen.

                      Sozial ist etwas anderes.

                      Gefällt mir

                    • Martin sagt:

                      Ok: Du hast als erstes die Behauptung gebracht, Deutschland sei früher „sozialer“ gewesen, von daher bist Du auch als erster in der Begründungspflicht.

                      Nochmal: definiere „Ausbeutung“. Wenn -sagen wir mal- jemand ein Softwareunternehmen gründet, etliche Mitarbeiter von der Putzfrau bis zum Abteilungsleiter einstellt, das Unternehmen dann verkauft und damit reich wird, hat er seine Mitarbeiter ausgebeutet? Warum?

                      „Dann ist die Sozialhilfe ein Lohn, und die Leute haben Arbeit, aber das ist schon ganz gut so. Frage ist nur woher soll das Geld kommen? Sollte man da doch eine Reichensteuer … ?“

                      Nicht notwendig. Sooo viel sollen sie ja auch wieder nicht kriegen. Das soll ja nur ihrem Nutzen entsprechen, keine regulär bezahlte Arbeit darstellen.

                      „“2:Sozial ist, wenn man denen die weniger haben mit vollen Händen gibt. Egal wofür, warum oder ob es überhaupt einen Anspruch drauf gibt.”

                      Das geht so in etwa in die Richtung meiner Definition von Sozial.

                      Ja, ich dachte mir schon, das „sozial“ wieder mal nur ein Ersatzwort für Schmarotz ist.

                      „Einen Anspruch benötigt man nicht “

                      Wer von mir etwas haben will, braucht den schon. Wenn jemand ankommt und mir mit dem Argument, das er lebe, etwas von mir Verdientes wegnehmen will, läuft Gefahr, das ich seinen vermeintlichen Anspruchsgrund negiere.

                      „aber ein bischen mehr als aktuell umverteilt wird, wäre meiner Meinung nach gut.“

                      „Umverteilung“ ist nur ein anderes Wort für Raub und per se erstmal ein Verbrechen.
                      Es scheint sich wirklich zu rächen, das es nach den beiden sozialistischen Katastrophen keine nennenswerten Konsequenzen für Täter und Propagandisten gab.

                      „D.h. die Ideen von Grundsicherung oder wie man das auch immer nennen möchte, deckt sich stark mit meinen Vorstellungen von “sozial”.“

                      Ja, das dachte ich mir schon…. wie gesagt, ist halt nur ein anderes Wort…..

                      Gefällt mir

                    • „Ok: Du hast als erstes die Behauptung gebracht, Deutschland sei früher “sozialer” gewesen, von daher bist Du auch als erster in der Begründungspflicht.“

                      Das hatte ich auch belegt. Zumindest nach meiner Definiton von sozial, die eben nicht deine ist.

                      Ich steige hier aus der Diskussion aus, denn ich glaube es ist alles gesagt was zu sagen war. Überlassen wir es also den Lesern, ob sie Deine Beiträge besser finden oder meine. Vermutlich wird es für beide Seiten Befürworter geben, so wie eben auch Linkspartei und AFD Wähler finden. Das werden wir mit unserer Diskussion auch nicht wirklich verändern können.

                      Gefällt mir

                    • Martin sagt:

                      @Iulius: Klar…. Dir ist schon bekannt, das sich alleine in den 6 Jahren Kohl VOR der Wiedervereinigung die Staatsverschuldung von 343 Mrd Euro auf 473 Mrd Euro erhöht hat? Finde ich irgendwie nicht so arg vorausschauend, genausowenig wie die Schuldenerhöhung im restlichen Zeitbereich von 1990 bis 1998, die aber natürlich zum Teil auf die -wenig vorausschauend gehandhabte- Wiedervereinigung (Treuhandskandale etc.) zurückzuführen ist.
                      Auch, das das verschwundene SED-Vermögen, das Gysi und seinesgleichen verschoben haben, nicht thematisiert wurde und wird, gehört in die Kohl-Regierung.

                      Im Punkt „Firmen-/Bankenrettung“ sind wir konform, ich sehe das als Beleg, das die Staatseinmischung trotz evtl. guten Willens eher unsoziale Effekte hervorruft.

                      Das 1€ Jobs Arbeitsplätze vernichten würden, halte ich für fraglich. Die Jobs würden ohne diese Jobs eher nicht existieren, weil niemand dafür bezahlen wollen würde. Wenn eine nicht absolut notwendige Dienstleistung zu teuer ist, nimmt die eben niemand wahr oder jedenfalls nicht in der Menge, die notwendig wäre einen Job zu erhalten.

                      Die Einkommensteuereinnahmen sind übrigens von 2.947 Mio Euro 1997 auf flotte 37.262 Mio Euro 2012 gestiegen….

                      Das Problem ist nicht, das der Staat zuwenig von den bösen Reichen oder Unternehmen einnehmen würde, sondern das er es immer schneller mit vollen Händen für jeden Scheiß raushaut.

                      @Gedankenweber: Yep. Zwei Fragen die mich interessieren würden, wären aber noch:
                      -Kannst Du -in ein/zwei Sätzen- definieren, was Deine Vorstellung von einer „gerechten Gesellschaft wäre“ ? Ruhig sehr einfach und übersimplifiziert, einfach als Konzept.Muß nicht realisierbar sein.

                      -Echter Fall: Ich habe 1998 mit 2 Kollegen zusammengearbeitet, die eine sehr gute Idee hatten (ich leider nicht, seufz), diese ausformuliert haben, Risikokapital aufgenommen, eine Firma gegründet und mittlerweile ca. 120 Mitarbeiter eingestellt, die nach gängigen Tarifen bezahlt werden.
                      Die Firma macht jetzt (2013) ca. 130 Mio Euro Umsatz im Jahr und sehr gute Gewinne. Der Firmenwert dürfte also weit über dem Umsatz liegen. Würden die beiden diese Firma verkaufen und jeder etwa 250 Mio Euro Vermögen haben (nur von mir mal so frei angenommen) würdest Du meinen, das dieses Vermögen auf der Ausbeutung der Mitarbeiter beruht? Wenn ja, warum?

                      Gefällt mir

                    • Die zweite Frage ist gut und auch sehr schwierig zu beantworten. Diese Firmenwerte sind oft sehr theoretische Konstrukte, und viel höher als z.B. der Bestand an Maschinen und Immobilien, die die Firma besitzt.

                      Ich sehe das Problem in der Beantwortung in dem Punkt, woher die Käufer diese 250 Millionen haben. Und ob die Firma wirklich so viel Wert ist.

                      Aber lass‘ mich hier der brutale sozialist sein, das verinfacht die Antwort: Die zwei haben relativ schnell ein Vermögen aufgebaut, das viel größer ist, als ein jeder ihrer Arbeiter es aus seinem Lohn aufbauen könnte. Ich finde es richtig, wenn solche Vermögen besteuert werden. Aber das ist halt meine sozialistisch-kommunistische Grundeinstellung, dass jemand der auf schnellem Weg sehr viel bekommen hat, eben etwas davon abgeben sollte an diejenigen die weniger Glück haben, oder vielleicht von Natur aus benachteiligt sind (nicht jeder ist mit dem Superhirn geboren). Die Frage ist auch, wie hoch die Steuer sein soll. Es sind Steuresätze von weniger als 1% Prozent im Gespräch, für Vermögen größer als 1 Million. Das liegt noch Unterhalb der Inflationsrate, und der Beitrag zur Gemeinschaft würde nicht gleich zur Verarmung der beiden führen.

                      Natürlich gibt es die Faulen die die soziale Hängematte wollen. Die Frage ist, wie viele sind das überhaupt. Scheinbar arbeiten Leute ganz gern, sogar ehrenamtlich, das sieht man an der rehct hohen Zahl von Freiwilligen in allen möglichen Posten. Ein paar Luschen muss man eben mitschleppen. Meine Hoffnung ist, dass es nicht so viele sind, dass daran die Gemeinschaft zugrunde geht. Etwas Druck schadet wahrscheinlich auch nicht, aber Hartz IV ist entschieden zu brutal.

                      Ich bin aber bereit die Aussage „große Vermögen stammen aus Ausbeutung“ zu relativieren und akzeptiere dass es andere Wege gibt, große Vermögen anzuhäufen, die ich aber dennoch nicht aus der Umverteilung ausnehmen möchte, weil sie eben um ein Vielfaches höher liegen als das, was ein Arbeiter ansparen kann.

                      Die „gerechte Gesellschaft“ kann ich nicht 100% definieren. Wirklich „gerecht“ gibt es meiner Meinung nach auch gar nicht. Was wir tun können, ist Ungerechtigkeit zu verkleinern. D.h. für mich Ausgleich zu schaffen zwischen denen die viel haben oder viel leisten können, und denen die wenig haben und nur wenig leisten können. Manche haben einfach nur Pech gehabt, und werden in unserer jetzigen Gesellschaft dafür auch noch bestraft.

                      Ich bin schon mal für dieses Besipeil geprügelt worden, aber ich möchte es wieder bringen.

                      Stell die ein Stück land vor. Manche plätze sind fruchtbarer als andere. Pflanzen sämen aus, und neue Pflanzen wachsen. Manche haben eine guten Platz und gedeihen prächtig, ander wachsenb zwischen Steinen oder haben kaum Wasser.

                      Wenn ich so etwas in meinem Garten sehe, dann bekommen die Pflanzen, denen es schlecht geht, mehr Pflege. Etwas mehr Dünger, etwas mehr Wasser. Denen den es gut geht muss ich nicht helfen. Aber denen, die Pech hatten, denen muss ich helfen.

                      Ich weiss das Beispiel hinkt. Menschen haben mehr Möglichkeiten Pech auszugleichen als die Pflanzen. Aber dennoch – mein Empfinden von Gerechtigeit sagt mir, dass man hgier für Aushgleich sorgen sollte, und denen die nicht gut voran kommen, helfen muss. Slebst wenn das auf Kosten der starken geht, die dann weniger Pflege bekommen.

                      Ich bin halt so. Andere Pflegen die Straken und lassen die schwachen sterben. Das kann ich nicht, das würde mir ein Leben lang ein schlechtes Gewissen machen.

                      Wir könne darüber reden wie viel Ausgleich gut ist. Es muss nicht alles komplett gleich sein, das funktioniert nicht, das haben wir schon gesehen. Aber eine gewisse Umverteiling scheint mir gut für die Gesellschaft als Ganzes zu sein. ICh bin halt nicht nur eine isoliertes Individuum das für sich alleine kämpft und lebt, sondern ich fühle mich als Teil einer Gesellschaft – ich hoffe das mir diese Gesellschaft hilft wenn es mir schlecht geht, und ich bin bereit etwas zu geben wenn es mir gut geht.

                      Gefällt mir

                    • Martin sagt:

                      “ Die Jobs würden ohne diese Jobs eher nicht existieren,“ sollte natürlich „Die Jobs würden ohne diese Förderung eher nicht existieren“ heißen.

                      Gefällt mir

                    • Martin sagt:

                      @Gedankenweber:

                      „Ich sehe das Problem in der Beantwortung in dem Punkt, woher die Käufer diese 250 Millionen haben. Und ob die Firma wirklich so viel Wert ist.“
                      Was hat das mit der Frage zu tun? Egal wie die Käufer den Kaufbetrag zusammenbekommen haben, die beiden Firmengründer, deren Firma gekauft wird, wären damit keine „Ausbeuter“. Allenfalls die Käufer.

                      „Aber lass’ mich hier der brutale sozialist sein, “
                      Lieber nicht.Die aktuelle Lektüre von Erwin Jöris Biographie haben meine Ansicht, das „brutale Sozialisten“ lieber rechtzeitig getötet werden sollten,noch verstärkt.

                      „Die zwei haben relativ schnell ein Vermögen aufgebaut, das viel größer ist, als ein jeder ihrer Arbeiter es aus seinem Lohn aufbauen könnte.“
                      Die Arbeiter hätten ohne den Firmenaufbau der beiden, die Idee, den persönlichen Einsatz und deren Risiko keinen Lohn gehabt.Und was hat die Frage ob ein Arbeiter das Vermögen hätte aufbauen können, damit zu tun? Der Arbeiter hätte *nirgendwo* mehr Lohn für seine Leistung bekommen, weil niemand bereit gewesen wäre, mehr dafür zu bezahlen, da auch die Leistungen einfach „Standard“ waren.

                      „Ich finde es richtig, wenn solche Vermögen besteuert werden. Aber das ist halt meine sozialistisch-kommunistische Grundeinstellung, dass jemand der auf schnellem Weg sehr viel bekommen hat, eben etwas davon abgeben sollte an diejenigen die weniger Glück haben, oder vielleicht von Natur aus benachteiligt sind (nicht jeder ist mit dem Superhirn geboren). “

                      Jemand der nach all den sozialistisch-kommunistischen Verbrechen, >= 100 Millionen Tote und dem kompletten Scheitern jeder einzelnen „sozialistisch-kommunistischen“ Gesellschaft, noch eine „sozialistisch-kommunistische“ Grundeinstellung hat, hat nicht alle Latten am Zaun.
                      Davon abgesehen: Und warum genau findest Du das richtig? Wie genau würde Deine ethische und moralische Rechtfertigung dafür lauten? Warum ist es gerechtfertigt, jemand das Ergebnis seiner Leistung wegzunehmen, nur weil jemand anders diese Leistung nicht erbringen kann? Wenn jemand aufgrund seines Talents (und Übung) prima Bilder malen kann, dann stehen denen, die das nicht können ohne Gegenleistung welche zu, so etwa?

                      „Die Frage ist auch, wie hoch die Steuer sein soll. Es sind Steuresätze von weniger als 1% Prozent im Gespräch, für Vermögen größer als 1 Million. Das liegt noch Unterhalb der Inflationsrate, und der Beitrag zur Gemeinschaft würde nicht gleich zur Verarmung der beiden führen.“

                      Auch das ist keine moralische und ethische Begründung.Die Höhe des Satzes ist dafür belanglos.

                      „Natürlich gibt es die Faulen die die soziale Hängematte wollen. Die Frage ist, wie viele sind das überhaupt. Scheinbar arbeiten Leute ganz gern, sogar ehrenamtlich, das sieht man an der rehct hohen Zahl von Freiwilligen in allen möglichen Posten. “

                      Wobei ich bei den Ehrenamtlichen verblüffend viele Berufstätige sehe…..

                      „Ein paar Luschen muss man eben mitschleppen. “
                      Muß man nicht.

                      „Meine Hoffnung ist, dass es nicht so viele sind, dass daran die Gemeinschaft zugrunde geht. Etwas Druck schadet wahrscheinlich auch nicht, aber Hartz IV ist entschieden zu brutal.“
                      Keineswegs, im Gegenteil.

                      „Ich bin aber bereit die Aussage “große Vermögen stammen aus Ausbeutung” zu relativieren und akzeptiere dass es andere Wege gibt, große Vermögen anzuhäufen, die ich aber dennoch nicht aus der Umverteilung ausnehmen möchte, weil sie eben um ein Vielfaches höher liegen als das, was ein Arbeiter ansparen kann.“

                      Und? Was genau ist denn jetzt die Begründung? Das es ein vielfaches ist, was ein Arbeiter ansparen kann, hat ja keinerlei moralische oder ethische Aussage.Warum sollte das, was ein Arbeiter ansparen kann überhaupt ein Maß für irgendetwas sein? Das klingt mir eigentlich nur nach einem vagen Vorwand um vor sich selbst zu rechtfertigen, das man stiehlt.

                      „Die “gerechte Gesellschaft” kann ich nicht 100% definieren. Wirklich “gerecht” gibt es meiner Meinung nach auch gar nicht.“
                      Mir fällt zumindest die theoretische Definition einer absolut gerechten Gesellschaft recht einfach. Zum Beispiel so: Eine absolut gerechte Gesellschaft wäre eine Gesellschaft, in der jeder Mensch alle positiven oder negativen Folgen seiner Handlungen alleine tragen würde.

                      „Was wir tun können, ist Ungerechtigkeit zu verkleinern. “
                      Das ist eine schöne Floskel. Dafür müsste man aber halt nur erstmal genau definieren können, was Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit überhaupt sind, oder? Sonst weiß man ja auch gar nicht, ob man sie durch seine Handlungen vergrößert oder verkleinert. Genau das war der Zweck meiner Frage.

                      „D.h. für mich Ausgleich zu schaffen zwischen denen die viel haben oder viel leisten können, und denen die wenig haben und nur wenig leisten können. Manche haben einfach nur Pech gehabt, und werden in unserer jetzigen Gesellschaft dafür auch noch bestraft.“
                      Und? Du meinst, das Gesamtmaß an Gerechtigkeit erhöht sich, wenn man denen, die viel leisten oder/und kein Pech gehabt haben, dafür dann was wegnimmt? Wenn jemand Pech hat und eine Niere verliert, dann schneidet man einem Gesunden eine raus und transplantiert sie und das ist dann „gerechter“ ? So etwa?

                      „Stell die ein Stück land vor. Manche plätze sind fruchtbarer als andere. Pflanzen sämen aus, und neue Pflanzen wachsen. Manche haben eine guten Platz und gedeihen prächtig, ander wachsenb zwischen Steinen oder haben kaum Wasser.“
                      Wenn ich so etwas in meinem Garten sehe, dann bekommen die Pflanzen, denen es schlecht geht, mehr Pflege. Etwas mehr Dünger, etwas mehr Wasser. Denen den es gut geht muss ich nicht helfen. Aber denen, die Pech hatten, denen muss ich helfen. Ich weiss das Beispiel hinkt.“

                      Es hinkt nicht nur, es ist völliger und kompletter Quatsch. Das Einzige, was es verdeutlicht, ist wie sehr Du den Staat als irgendwie abgehobene, allgütige Übermama siehst, deren zu verteilende Mittel in keiner Weise mit der Bevölkerung („Pflanzen“) in Verbindung stehen und aus dem Nichts kommen.
                      Damit Dein Beispiel gültig würde, müsstest Du davon ausgehen, das die Pflanzen ihren Dünger und ihr Wasser selber ranschaffen und dann denen, die das besser machen, ihren Dünger und ihr Wasser wegnehmen, um sie an die anderen Pflanzen zu verteilen. Und dann am Besten eine Mauer um Deinen Garten bauen, um Deine Leistungspflanzen daran zu hindern, aufs Nachbarsgrundstück auszuwandern.

                      „Menschen haben mehr Möglichkeiten Pech auszugleichen als die Pflanzen. Aber dennoch – mein Empfinden von Gerechtigeit sagt mir, dass man hgier für Aushgleich sorgen sollte, und denen die nicht gut voran kommen, helfen muss. Slebst wenn das auf Kosten der starken geht, die dann weniger Pflege bekommen.“

                      Ohja, das „Empfinden“ für etwas, was Du nicht mal klar definieren kannst, das ist natürlich ein großartiges Argument. „Hey, Du, ich finde es wäre besser, wenn ich Dir 3 Stunden Deiner täglichen Arbeit wegnehmen würde, weil, das wäre irgendwie gerechter. Warum weiß ich zwar auch nicht so genau, aber weil, andere haben nicht so viel Glück.“ So etwa?
                      Wobei dann auch immer noch die Frage im Raum stünde, wieso es denn irgendwie implizit gerechter sein sollte, den „Leistern“ das erleistete wegnehmen und umverteilen zu lassen, statt die z.B. selbst verteilen zu lassen.

                      „Ich bin halt so. Andere Pflegen die Straken und lassen die schwachen sterben. Das kann ich nicht, das würde mir ein Leben lang ein schlechtes Gewissen machen.“
                      Oh, welch Edelmut. Wie gut, das er nur zu Lasten anderer geht, nicht zu Deinen.Nehme ich zumindest an, denn irgendwie gelingt es mir nicht so recht, Dich als Besitzer eines umzuverteilenden großen Vermögens zu sehen.

                      „ich hoffe das mir diese Gesellschaft hilft wenn es mir schlecht geht, und ich bin bereit etwas zu geben wenn es mir gut geht.“
                      Aber wenn Du bereit bist etwas zu geben, warum gehst Du davon aus, das das bei den Leistern anders ist? Wie das massive Spendenaufkommen der „Superreichen“ zeigt, ist das eher der Fall. Und eher mehr, bezogen auf das Gesamtvermögen, als bei „normalsterblichen“. Kaum jemand hat etwas dagegen, freiwillig was zu geben. Das Problem ist der unbegründete vermeintliche Anspruch auf die Leistung (und damit Lebenszeit) anderer und nebenbei auch die Etablierung einer umverteilenden Funktionärskaste, ohne jegliche klare moralische/ethische Begründung.

                      Gefällt mir

                    • Entschuldigung, aber mit Leuten die mir den Tod wünschen diskutiere ich lieber nicht.

                      Gefällt mir

                    • Zum Diskussionstil habe ich noch etwas veröffentlicht:

                      http://gedankenweber.wordpress.com/2014/02/20/nette-leute-i/

                      Gefällt mir

                    • Martin sagt:

                      @Gedankenweber: Da hast Du ja einen schön feigen Weg raus gefunden. Wer sich selbst als „brutaler Sozialist“ bezeichnet, sollte da eigentlich weniger empfindlich sein. Sich selbst als „brutalen“ Anhänger einer geschichtlich massenmörderischen Ideologie zu bezeichnen und sich dann am Diskussionsstil aufhängen zu wollen, ist schon arg heuchlerisch.

                      Gefällt mir

                    • Sorry. Ich habe seit Jahren eine Angststörung, und sowieso sehr lange gezögert wieder im Internet aktiv zu sein. So arg widerstandfähig bin ich trotz Therapie und Medikamenten nicht.

                      Ich habe in dieser Diskussion versucht sachlich zu bleiben, bin von Dir aber praktisch ständig persönlich angeriffen worden, zusätzlich zur sachlichen Ebene. Zuletzt hast Du mich mit Massenmördern auf eine Stufe gestellt, und erklärt, dass Leute wie ich Deiner Meinung nach umgebracht werden sollten.

                      Das ist schon ganz schön der Hammer. Ich kann auf dieser Ebene nicht mithalten, das greift mich zu sher an. Ich verstehe auch nicht, warum Du Dich so bedroht fühlts (meine einzige erklärung), um mir im Gegenzug so üble Dinge zu unterstellen.

                      Ich bin vermutlich nicht auf der Geber-Seite aber auch nicht auf der Nehmer-Seite. Seit Abschluss meines Studiums bin ich berufstätig, und liege dem Staat sicher nicht auf der Tasche. Wenn ich arbeitslos werde, dann weil ich wegen meiner psychischen Probleme meinen Job verliere, aber mein Chef ist da sehr entgegenkommend, und versucht mir zu helfen, soweit er das eben kann.

                      Also – wenn Du gewillt bist, sachlich zu diskutieren, dann mache ich wieder mit. So lange Du mir Dinge unterstellst, mich beleidigst und bedrohst, nein.

                      Gefällt mir

                    • ppetermann sagt:

                      @gedankenweber als „brutal“ hast du dich selbst bezeichnet, als erster.

                      Aus dem Duden:

                      bru­tal
                      Wortart: Adjektiv
                      a roh, gefühllos und gewalttätig
                      b schonungslos, rücksichtslos

                      damit hast *du* dich selbst in diese Schiene gezeichnet, und da hast du das thema gewalt rein gebracht. Auch wenn ich ja persönlich nichts von Gewalt (oder töten) von politisch andersdenkenden halte, kann ich verstehen das wenn du anfängst dich als brutal, daher gewalttäigen sozialisten zu bezeichnen, andere im selben Ton reagieren.

                      Gefällt mir

                    • Ich schrieb „lass mich der brutale sozialist sein“, mit Bezug auf den Abschnitt der folgte. Ich wolte sagen, dass ich aus sicht eines brutalen Sozialisten Antworte, weil ich so die Punkte klarer formlieren kann. Ich sagte nicht, dass ich einer bin.

                      Ich bin Pazifist und gegen Gewalt. Auch gegen verbale Gewalt, so wie Martin sie nutzt. Meine Kommentare habe ich versucht so sachlich wie möglich zu vormulieren, wobei Martin schon mit der ersten Antwort einen persönlichen Angriff gebracht hat, „Oh weia. Nu ist er vom Geist einer evangelischen Kindergartentrude besessen.
                      *Augen roll*“

                      Ich denke, dass die Anwendung von gewalt hier von MArtin ausging, udn ich mich sher zivil verhalten habe.

                      Ausserdem wollte ich bereit aus der Diskussion aussteigen „Ich steige hier aus der Diskussion aus, denn ich glaube es ist alles gesagt was zu sagen war.“ und Martin hat mich gedrängt noch mal zu antworten.

                      Dann muss er auch damit rechnen, eine recht offense Antwort zu bekommen, und das gibt ihmn immer noch nicht das recht mich mit dem Tod zu bedrohen, „Lieber nicht.Die aktuelle Lektüre von Erwin Jöris Biographie haben meine Ansicht, das “brutale Sozialisten” lieber rechtzeitig getötet werden sollten,noch verstärkt.“

                      Er schreibt hier ganz klart, das er meint bestimmte Leute (zu denen er mich gezählt hat) gehören umgebracht.

                      Ich habe in der Diskussion nicht ein einzige mal eine ad hominem Argumentation geführt so wie Martin das gemacht hat, und auch nciht zur gewalt aufgerufen, so wie er es machte. Nur um das noch mal ganz klar gesagt zu haben.

                      Gefällt mir

                    • Noch ein Nachtrag zu meiner vorigen Antwort – Du selbt zitierst den Duden, der als interpetation auch „schonungslos“ aufführt – das war die Intention, die ich hatte – schonunglos offen meine Ansicht darzustellen. Nicht gewalttätig. Und ich war auch nicht gewalttätig.

                      Gefällt mir

                    • Margret sagt:

                      „Die Albrecht-Brüder?“

                      Die Albrecht Brüder drücken Lieferanten extrem im Preis (z. B. bei Milch) und behandeln, zumindest laut „Schwarzbuch Markenfirmen“ ihre Mitarbeiter sehr ähnlich wie Lidl das tut.

                      Gefällt mir

                  • tom174 sagt:

                    Die richtig großen vermögen sind nicht durch sparen oder verdienen entstanden, sondern durch die Asubeutung der Arbeitskraft anderer. Von daher denke ich ist es richtig von den sehr Vermögenden einen Anteil zur Unterstützungh des Gemeinwesens zu fordern.
                    Wen hat Zuckerberg ausgebeutet? Wen Bill Gates? Wen Larry Ellison? Die Albrecht-Brüder? Das ist nicht immer richtig.Lebte Zuckerberg in deutschland, hätte er von seinen Aktienerlösen die Hälfte (!) an den Staat abgegeben.

                    Gefällt mir

                    • Ja, da hatte ich zu wenig nachgedacht bei der Aussage über die Vermögen. Allerdings gab es doch reichlich Kritik an den Geschäftspraktiken von Microsoft als Gates noch tätig war. Den Wert der Facebook Aktien halte ich für total irreal, aber so ist die Finanzwelt eben.

                      Aber es stimmt schon, was die Vermögen angeht, es gibt auch andere Wege viel Geld zu machen.

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      Zucherberk: keine Ahnung:
                      Bill Gates: Quasi-Monoposstellung kann Preise diktieren.
                      Larry-Ellison: keine Ahnung:
                      Aldi: Die Mitarbeiter müssen überdurchschnittliches leisten. Ob das mit dem Gehalt im Einklang liegt kann man bezweifeln.

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      Nachgtrag:
                      Zuckerberg: Seine Einnahmen dürften eher im kriminellen liegen.(Verkauf von personenbezogenen Daten)
                      Larry Ellison: Mono- bzw. Oligopol kann auch Preise weitestgehend bestimmen.

                      Gefällt mir

                    • tom174 sagt:

                      Alles, was du schreibst ist keine Ausbeutung. Und selbst wenn Facebook Userdaten verkaufen würde, wäre das in den USA nicht illegal. Tun sie aber nicht, sie verdienen mit zielgruppen angepasster werbung.

                      Gefällt mir

                    • Neutron sagt:

                      @Tom
                      Wie kommst denn darauf das Facebook keine Userdaten verkaufen, wenn alles dafür spricht das sie genau dies tun?

                      Gefällt mir

                    • tom174 sagt:

                      weil facebook mit den userdaten selbst geld verdient. Man kann bei facebook werbung kaufen, für bestimmte zielgruppen. Wenn ich spieler für ein fantasy mmorpg haben will, kann ich das bei facebook sehr zielgruppengenau platzieren. die daten behält aber facebook. wenn facebook die daten aller spieler verkaufen würde, dann wüsste ich das😀

                      Gefällt mir

                    • Neutron sagt:

                      @Tom
                      Ich sehe noch nicht ganz wieso du meinst das ihr vornehmliches Geschäft der zugeschnittenen Target Group und damit enem geringeren Kontaktpreis pro Erreichter Person in der Target Group verhindert das Facebook auch an ausgewählte Partner anonymisierte Datensätze zum Erkenntnisgewinn herausgibt.

                      Gefällt mir

                    • tom174 sagt:

                      wir werben auf facebook (und das nicht zu knapp) würde mich wundern, wenn die da was machen und es uns noch nicht angebeboten haben

                      Gefällt mir

                    • Margret sagt:

                      “Die Albrecht-Brüder?”

                      Die Albrecht Brüder drücken Lieferanten extrem im Preis (z. B. bei Milch) und behandeln, zumindest laut “Schwarzbuch Markenfirmen” ihre Mitarbeiter sehr ähnlich wie Lidl das tut.

                      Gefällt mir

                    • tom174 sagt:

                      Ein kommentar, ein Jahr später? Spannend. Ich habe zu Abizeiten bei Aldi geferienjobbt, das war absolut in Ordnung und die Bezahlung habe ich als „richtig gut“ in Erinnerung.
                      http://www.gehaltsvergleich.com/news/Das-heutige-Angebot-bei-Aldi-Das-Aldi-Gehalt-selbst
                      15 Eu/h für eine Verkäuferin derzeit, das sind so 2600 Euro/Monat. Finde ich nun nicht ausbeutend.
                      Die Lieferanten hm. Ich weiss noch, wie Medion gefeiert hat, als sie den Aldi-Deal bekamen. Die fühlen sich nicht ausgebeutet. Inzwischen hat Aldi Marktmacht, das war zur Gründung aber nicht so.

                      Gefällt mir

    • amaryllis sagt:

      hmmm… also wenn wir beim „Spiel“ bleiben… Menschärgeredichnicht und Schach ist auch mehr gegen- als miteinander…
      die Spiele in denen alle Mitspieler einen „virtuellen“ „Feind“ besiegen müssen sind eher ein pädagogischer Entwurf unserer Gegenwartsgesellschaft.

      Gefällt mir

      • Ich hatte zuerst eine lange Antwort geschrieben, dann aber wieder Angst bekommen, erneut Bedroht und beleidigt zu werden. Deshalb für den Moment nur zwei kurze Auszüge daraus:

        1) timmt, vor der Computerspiel-Ära brauchte man in der Tat immer einen menschlichen Spieler auch auf der Gegenseite, erst der Computer hat es möglich gemacht gemeinsam gegen die Maschine zu spielen.

        2) Bei Mannschaftsspielen ist immerhin innerhalb der Manschaft ein „zusammen“ gefragt, oft sogar das entscheidende Element, die Mannschaft, die besser zusammenspielt hat Vorteile.

        Auf den „pädagogischen“ Anteil möchte ich jetzt nicht eingehen, das erscheint mir nach den Erfahrungen von Heute zu riskant, und ich will erst mal ein paar Tage Ruhe bis ich wieder etwas inneren Frieden gefunden habe.

        Gefällt mir

      • Ich hatte verschiedenes vergessen …

        Es gibt auch Spiele ganz ohne Wettbewerb. Also auch ohne „gegen“ jemand oder etwas. Das sind vielleicht Betätigungen die man heute nicht mehr Primär als „Spiel“ versteht … weiss nicht.

        Z.B. zusammen eine Sandburg bauen. Oder ähnliche kreativ-konstruktive Tätigkeiten. Zusammen etwas Gestalten, ein Bild, ein Gedicht, eine Wanddekoration.

        Vielleicht auch spielerisches Lernen, forschen, ausprobieren. Das geht alles zusammen, miteinander, ohne dass man gleich mit jemandem konkurrieren muss.

        Spiel ist mehr als nur „Du gegen mich im Duell“. Oder „Eure Manschaft gegen unsere im Duell“.

        Der Punkt ist mir vorher entgangen.

        Gefällt mir

  8. jck5000 sagt:

    EMN, kannst du mal wieder was machen, wo mir was Intelligentes dazu einfällt? Sonst schreib ich wieder irgendein halbgares Zeug und am Ende des Threads sammelt sich der Mob im Löwenbräukeller.

    Gefällt mir

  9. themisbloggt sagt:

    Mein Freund spielt seit 8 Jahren WoW und ärgert sich fast täglich… aber aufgeben würde er nie ^^

    Gefällt mir

  10. fjoer sagt:

    Krass, wie das hier immer abgeht. Sehr unterhaltsam😀

    Gefällt mir

  11. Denny sagt:

    Das kommt mir sehr bekannt vor😀

    Er: *Schimpft laut und ausgiebig* Dieses Scheißspiel!
    Ich: Warum spielst du es überhaupt?
    Er: Na, weil es Spaß macht. *schaut mich verständnislos an*
    Ich: *Schaue verständnislos zurück*

    Gefällt mir

  12. Wattong sagt:

    Der Vollständigkeit: Es war nicht „League of Legends“, sondern DOTA 2😉

    Gefällt mir

    • Selbsterklärend: LoL-Spieler würden sich niemals durch eine Niederlage erniedrigt fühlen, für die ausschließlich das restliche Noob-Team verantwortlich ist. Derartige Erlebnisse bestätigen nur, wie viel besser man im Vergleich zu seinen Mitspielern ist und streicheln so auf paradoxe Weise das eigene Ego…

      Gefällt mir

  13. Agamemnon sagt:

    Jetzt würde mich aber mal interessieren, was deine Bessere Hälfte da gezockt hat.

    Gefällt mir

  14. Lustig, wenn man das liest und dabei an SEINE bessere Hälfte denkt^^

    Gefällt mir