Kalt.

Veröffentlicht: Februar 24, 2014 in EMN und Kerl
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*Kerl kommt zitternd ins Schlafzimmer gewuselt*

Kerl: Mir ist so kalt, ich friere, hier drin ist es so eisig, brrrrrrrrrr, kaltkaltkalt

EMN: Hm.

Kerl: Aaaarghs, so kalt! Ich friere so *nörgel*

EMN: I don´t care! *abwink*

Kerl: Ich weiß. Dieser Raum ist so kalt wie du.

Kommentare
  1. netreaper sagt:

    Eine typische Beziehung, in der der Mann Gefühl zeigt und die Frau Gefühlskälte.😉

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  2. LoMi sagt:

    Du böse, böse Frau ^^ Interessant jedenfalls, welchen Anekdotenreichtum Eure Beziehung aufweist, das ist ja richtig produktiv.

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    • netreaper sagt:

      Wenn ein Mann sowas gesagt hätte wäre er ein herzloses Arschloch gewesen.
      Frauen dürfen alles. Prove me wrong.

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      • LoMi sagt:

        Ich vermute mal, dass die von Dir mitgedachte Öffentlichkeit für gewöhnlich nicht in EMNs Schlafzimmer weilt, um etwaige Bemerkungen von EMN oder Kerl dem Geschlechterdiskurs zuzuführen und kritisch auszuwerten. ^^

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        • netreaper sagt:

          Und was hat das mit dem Thema zu tun?

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          • LoMi sagt:

            Frage: Wer sagt, dass Kerl als herzloses Arschloch dagestanden hätte, hätte er gesagt, was EMN sagte? Wer würde ihn als herzloses Arschloch beschreiben? Erst einmal fand diese Szene hinter verschlossenen Türen statt. Folglich hat zunächst keiner der Männeristen oder Frauisten auf diese Szene reagiert.

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      • Jackie sagt:

        Wieso sollte irgendwer den Gegenbeweis antreten, du fühlst dich doch so wohl in deinem Klischee, da mag man dich nciht draus vertreiben

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        • netreaper sagt:

          Sehr schade, dass du keine Argumente entgegen zu bringen hast. Ich würde gerne davon ausgehen, dass meine Ansicht falsch ist, aber Jeder gibt sich größte Mühe sie zu bestätigen.
          Daher: prove me wrong. Das Problem: du kannst es nicht, weil du weißt dass ich Recht habe. Was wirklich schlimm ist.

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          • Ich denke, das Problem ist, dass Leuten egal ist ob sich irgendeine anonyme Person aus den Kommentaren ihr Leben mit Verbitterung versaut.

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            • jck5000 sagt:

              Nein, das Problem ist, dass netreaper Unrecht hat. Kerl nennt dich ja auch „kalt“, was ich mal als kaltherzig lese, von wo ja kein großer Schritt mehr hin zu „herzloses Arschloch“ ist. Frauen dürfen also nicht alles. Oder hab ich das jetzt falsch verstanden und das war keine Selbstkritik?

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              • LoMi sagt:

                Ich persönlich habe Kerls Antwort eher als Pointe gelesen. Ich neige dazu, den Vorwurf der Kälte in dieser Situation nicht so ernst zu nehmen. Es handelt sich um eine kleine Kabbelei, mehr nicht, daher sollte man weder die eine noch die andere Aussage als programmatisch für das Handeln der Personen an sich lesen.

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                • Jackie sagt:

                  Jo, ich seh es wie LoMi, in den Dialog noch x Metaebenen reinzulesen wäre mir jetzt gar nicht in den Sinn gekommen. Nicht jeder Artikel hier ist ne Gesellschaftskritik (denke ich zumindest😀 )

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                  • jck5000 sagt:

                    Ich habe es auch als neckische Szene verstanden – mit einem Hauch Selbstkritik. Die Gesellschaftskritik kam von netreaper, und die war unpassend.

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                    • LoMi sagt:

                      Neulich bei Herrn und Frau Geschlechterdiskurs:

                      Herr GD: Aaaarghs, so kalt! Ich friere so *nörgel*

                      Frau GD: Mimimi. Male tears, you know!

                      Herr GD: Dein Verhalten ist typisch für die fehlende Diskussionsbereitschaft des Feminismus, der sich gegen Männerprobleme immunisiert und damit selber hochgradig sexistisch ist.

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                    • Jackie sagt:

                      Großartig😀

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                    • LoMi sagt:

                      Neulich bei Herrn und Frau Geschlechterdiskurs. Wie der Name schon sagt, findet alles öffentlich statt, auch das Schlafzimmer ist den Diskursen nicht heilig.

                      Herr GD: Aaaarghs, so kalt! Ich friere so *nörgel*

                      (Hämisches Grinsen der Frauen. Böse Blicke etlicher Feminismuskritiker und Zwischenrufe: „Männer werden schon wieder als die Deppen dargestellt“)

                      Frau GD: Mimimi. Male tears, you know!

                      (Jubel und Johlen bei den Feministinnen. Empörung auf der Maskulistenbank)

                      Herr GD: Dein Verhalten ist typisch für die fehlende Diskussionsbereitschaft des Feminismus, der sich gegen Männerprobleme immunisiert und damit selber hochgradig sexistisch ist.

                      (Buhrufe der Feministinnen. Stürmischer Beifall der Männerfraktion)

                      Herr GD hebt die Decke, um sich endlich aufwärmen zu können

                      (#Aufschrei bei den Feministinnen: „Das ist ein sexistischer Übergriff!“)

                      Herr GD zum Publikum: Und ob! *grinst*

                      (Beifall von der Fraktion der Traditionellen Harten Kerle)

                      *eine Sekunde Dunkelheit. Dann zurück zum Bett, Herr und Frau GD kuscheln*

                      Frau GD: Was haben wir getan?

                      Herr GD: Ich glaube, wir haben gerade einen dialogorientierten Blog gezeugt

                      (Buhrufe von allen Zuschauern)

                      ^^

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              • whgreiner sagt:

                ——————————————————

                *Weib kommt zitternd ins Schlafzimmer gewuselt*

                Weib: Mir ist so kalt, ich friere, hier drin ist es so eisig, brrrrrrrrrr, kaltkaltkalt

                Er: Hm.

                Weib: Aaaarghs, so kalt! Ich friere so *nörgel*

                Er: I don´t care! *abwink*

                Weib: Ich weiß. Dieser Raum ist so kalt wie du.

                ———————————————————-

                Na – wie liest sich das so rum?

                Ich finde, da ist der Witz weg; im Gegensatz zur Originalversion liest sich das eher bitter.

                Aus diesem Interpretationsunterschied möge nun jeder für sich seine Schlüsse ziehen.

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                • Jo, was vermutlich gar nicht an dem gemeinhin als abfällig für Frau gebrauchtem „Weib“ liegt.

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                  • whgreiner sagt:

                    „Jo, was vermutlich gar nicht an dem gemeinhin als abfällig für Frau gebrauchten “Weib” liegt.“

                    Ich habe „Kerl“ hier sehr bewusst durch „Weib“ ersetzt, weil die Analogie sehr genau ist: „Weib“ (Singular) ist keineswegs herabsetzend, sondern steht auf einer archaischen Ebene sogar durchaus anerkennend für das handgreiflich und emotional spürbar Weibliche. Nur im Plural „Weiber“ schlägt wirklich eine abfällige Bedeutung durch, genauso wie im analogen „Kerl“ oder (neudeutsch) „Typ“. Frag mich nicht, warum diese Begriffe im Plural so ins Negative kippen – keine Ahnung.

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                    • Im Gegensatz zu „Weib“ ist „Kerl“ in dem Fall aber ein „Spitzname“ wenn man so will.
                      Die in diesem Fall korrekte weibliche Bezeichnung wäre also „Holde“, wenn Kerl das mit umgekehrter Geschlechterverteilung posten würde. Und wenn Kerl das Gegenstück posten würde, fände ich das ehrlich gesagt nicht verbittert.

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                    • whgreiner sagt:

                      Da hammers doch schon wieder: wo der Mann sich mit „Kerl“ begnügen soll, will sie dann doch schon mindestens eine „Holde“ sein. Immer auf der Jagd nach Komplimenten. WeibER…🙂

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                    • IULIUS sagt:

                      An dem Wort Weib ist nur das negativ, was man hineininterpretiert.

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                    • whgreiner sagt:

                      Nach einigem Nachdenken kommt’s mir übrigens jetzt auch, warum „Kerl“, „Typ“ oder „Weib“ im Plural eine so andere, negativere Bedeutung haben als im Singular: im Singular assoziieren wir damit unsere unmittelbare, intime Erfahrung mit dem jeweiligen Partner. Im Plural dagegen stehen diese Wörter eher für das Trennende, das uns am anderen Geschlecht (in der Mehrzahl) fremd und unverständlich erscheint. Ich nenne mein Frau – die ich von Herzen liebe – auch oft und gerne mein „Weib“. Das drückt keineswegs Kritik oder gar Verachtung aus, sondern ganz im Gegenteil emotionale Nähe und Wärme. Wenn aber ErzählmirNixen selbst noch im Spitznamen bitteschön Komplimente gemacht kriegen wollen, dann sind das für mich „Weiber“🙂

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                    • Nick sagt:

                      Nää. Sowohl „Kerl“ als auch „Kerle“ können entweder positiv oder negativ konnotiert sein. (->“feine Kerle“) Nur eben eher nicht neutral.

                      „Männer“ an sich, mit der feministischen Intonationskneifzange ausgesprochen, ist da schon wesentlich abwertender.

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                • LoMi sagt:

                  Ich finde, mit „Weib“ liest sich das schon etwas bitterer, was aber daran liegt, dass der Dialog nicht mehr im Kontext von EMN und Kerl stattfindet. Bei EMN und Kerl gibt es einfach einen frame, der ein bisschen Witz erwarten lässt.

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                • whgreiner sagt:

                  Nach längerem Nachdenken bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der Genderdiskurs zu diesem Comic sehr wohl angebracht ist. Dass die Umkehrung eher bitter statt witzig wirkt, ist nur zu einem kleinen Teil durch den anderen Rahmen erklärbar. Der Hauptgrund liegt in unterschiedlichen Erwartungshaltungen:

                  Wenn „Kerl“ friert und Emn darauf wegwerfend mit „I dont care“ antwortet, dann ist von vornherein klar, wer von den beiden über die Schlafzimmertemperatur zu entscheiden hat: nämlich sie. Das ist (auch für die Comic-Leser!) in einem solchen Ausmaß selbstverständlich, dass sein Gemotze und selbst sein Vorwurf „Du bist so kalt wie das Zimmer“ übereinstimmend als (Selbst-)Ironie verstanden wird: denn Emn ist selbstverständlich NICHT kalt wie das Zimmer, obwohl sie sich in der konkreten Situation tatsächlich so gibt. Gesellschaftlicher Hintergrund ist: „Kerl“ soll sich gefälligst nicht so anstellen; dass ihm wirklich kalt ist, ist schlicht irrelevant. So sind die Regeln, denen er selbst sich hier mit einer Art grimmigem Humor unterwirft.

                  Im umgekehrten Fall würde aber nun mit „Kerl“ nach den geltenden Regeln der FALSCHE über die Zimmertemperatur entscheiden. Wenn „Kerl“ seine lauthals frierende „Holde“ (recht so, Emn?🙂 ) mit einem kalten „I dont care“ abspeisen würde, weil ihm die Temperatur so gerade recht ist, dann wäre das nicht – wie im umgekehrten Fall – sein selbstverständliches Recht, sondern empörend herzlos: er als Mann hat diesbezügliche Klagen seiner Partnerin gefälligst ernst zu nehmen und nach Möglichkeit Abhilfe zu schaffen – ungeachtet dessen, dass es ihm selber dann zu warm wäre. Genau deshalb käme dann auch IHR „Du bist so kalt wie das Zimmer“ bei den Lesern nicht ironisch, sondern bitter an: denn ein Mann, der zu seiner Partnerin in solcher Situation einfach nur „I dont care“ sagt, IST kalt – da führt kein Witz dran vorbei.

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                  • Mal davon abgesehen, dass wir keine Zentralheizung haben und niemand über die Raumtemperatur bestimmt wenns kurz vorm schlafengehen kalt ist. Insofern ist es ziemlich doof, wen man versucht aus unserer Beziehung irgendwelche geschlechter-Regeln abzuleiten obwohl man gar keine Ahnung über die Situation hat.

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                    • IULIUS sagt:

                      Ah so, wer ist denn für die Befeuerung zuständig?

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                    • whgreiner sagt:

                      Wir reden hier doch gar nicht über Euer konkretes Verhältnis, sondern über den Comic. Für uns Leser ist nicht (jedenfalls nicht vorrangig) interessant, wie Du persönlich da drauf gekommen bist, sondern was der Comic bei der Mehrheit von uns auslöst. Die meisten – mich eingeschlossen – fanden es in der Originalversion witzig. Und zumindest Einige – Dich eingeschlossen – haben meinen Eindruck bestätigt, dass der Witz verlorengeht, wenn man die Rollen darin austauscht. Die (öffentliche!) Bedeutung ist also offenbar geschlechtlich asymmetrisch – und zwar völlig unabhängig davon, wie das zwischen Dir und „Kerl“ konkret ausgesehen hat. Selbst wenn es da komplett andersrum gewesen sein sollte, wäre das für meine Interpretation irrelevant.

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                    • Es ist kein Comic, genau das ist der Punkt. Es ist eine kleine Geschichte aus meinem Privatleben und kein Geschlechterlehrstück.

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            • Jackie sagt:

              „Ich denke, das Problem ist, dass Leuten egal ist ob sich irgendeine anonyme Person aus den Kommentaren ihr Leben mit Verbitterung versaut.“

              Jopp, und wenn ich ein Beispiel bringen würde, dann hieße es wieder, das wäre die Ausnahme und ansonsten sind alle Frauen doof. Und außerdem liest du da ne ganze Menge zuviel in diesen Dialog rein netreaper

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      • Bo Nobo sagt:

        Ja schon, aber uns Frauen tut es viel mehr weh, wenn man uns „kalt“ nennt. Wir haben nämlich Emotionen und so. Google das mal.

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  3. stefanolix sagt:

    Ich hatte den Dialog als Variation des Themas »Wenn Du als Kerl Sex haben möchtest, solltest Du es nicht mit Jammern versuchen!« gelesen ;-)

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  4. IULIUS sagt:

    Was wollte Kerl uns damit sagen…

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  5. tom174 sagt:

    Ich bin ja immernoch dafür, dass Kerl Seminare geben sollte!

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  6. Luc sagt:

    Dass direkt einer herkommt und die Anekdote durch die Geschlechterkampfbrille interpretieren will war aber auch sonnenklar ^^

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  7. Blacky sagt:

    Ihr Frauen seid doch alle gleich!😛

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  8. Beyogi sagt:

    Hart wie es Leut gibt die das zu ernst nehmen. Man muss jetzt nicht alles von der Geschlechterperspektive betrachten. Oder man endet noch als Bitterfeministin. Was ist eigentlich das männliche Pedant? Frauenhausblogbesucher? Gelbesforummitglied?

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