Wie Frauen sein sollten.

Veröffentlicht: Februar 25, 2014 in Comics, Mann-Frau-Kram
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Kommentare
  1. LoMi sagt:

    *achselzuck* Ich habe etwas Mühe mit dem Comic. Das liegt an der persönlichen Betroffenheit. Mich stört es nämlich auch, wenn frau nur an einem Salatblatt nagt. Ich kann nicht sagen warum.

    Was mich freilich noch mehr stört, ist meine Kantine, die ihre Portionen offenbar ausschließlich besagte kleine Frauen mit geringerem Kalorienbedarf ausgerichtet hat ^^

    Diskriminierung !einself1

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    • Jo, dann check mal deine Essensprivilegien. Ich habe das nämlich schon oft von Männern gehört… und dann wundern, dass Frauen im Schnitt in einer Beziehung zunehmen^^

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      • LoMi sagt:

        Ehrlich gesagt, habe ich da heftige Vorurteile. Mein Eindruck ist nämlich, dass etliche Frauen einerseits am Salatblatt nagen, andererseits sich dann eben doch eine Menge Kalorien zuführen, nämlich zwischendurch in Form von Kuchen und ähnlichem. Letztlich würde ich behaupten, dass eine normale warme Mahlzeit (= größer als der Salat) bei normalem Essverhalten keine Zunahme bewirken würde. Ich selber bin weder richtig groß noch sonderlich schwer, weshalb mein Kalorienbedarf vermutlich nicht gravierend höher ist als der vieler Frauen.

        An sich habe ich kein Problem damit, dass ich mehr esse als eine Frau. Aber wenn der Unterschied so gravierend hoch ist (Steak vs. Salätchen), dann wirkt es eben immer wie durch das schlechte Gewissen gesteuert. Aber müsste frau dieses schlechte Gewissen haben, wenn sie normale drei Mahlzeiten zu sich nähme?

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        • Fakt ist halt, dass eine Frau locker mal 1000 kcal weniger verbraucht pro tag (und auch beim sport weniger verbrennt weil sie meist kleiner/leichter ist).
          wie sie ihr essen dann verteilt und ob ihr wichtiger ist, zwischendurch mal ein stück kuchen zu essen weil sie eh nicht so wild auf steak ist, ist ja dann hoffetlich ihre sache und sollte sich nicht daran orientieren müssen ob du ein schlechtes gewissen hast…^^

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          • LoMi sagt:

            Ich meine nicht MEIN schlechtes Gewissen, sondern ihrs.

            „Fakt ist halt, dass eine Frau locker mal 1000 kcal weniger verbraucht pro tag (und auch beim sport weniger verbrennt weil sie meist kleiner/leichter ist).“

            Wie gesagt, ich bin selber eher klein und leicht. Die Unterschiede halten sich in Grenzen. Als Bürohocker ist mein Kalorienbedarf zusätzlich nicht sonderlich hoch.

            „wie sie ihr essen dann verteilt und ob ihr wichtiger ist, zwischendurch mal ein stück kuchen zu essen weil sie eh nicht so wild auf steak ist, ist ja dann hoffentlich ihre sache…“

            Das ist natürlich ihre Sache. Solange, wie sie halt nicht darüber klagt und es damit zu meiner Sache macht. Die peniblen Klagen von Frauen über ihr vermeintliches zu-fett-Sein sind Legion.
            Und solange sie mir nicht die Freude am Essen verdirbt durch eine etwas krampfige Verhaltensweise, weil sie sich das Steak verkneift. Falls dem so ist. Das ist, wie gesagt, ganz allein meine Wahrnehmung und ich kann mich irren.

            Nein, ich will keiner Frau vorschreiben, dass sie keinen Kuchen essen soll. Aber sie sollte sich bewusst sein, dass Kuchen halt eher zur „ungesunden“ Ernährung zählt und nicht sehr linienfreundlich ist. Wenig Nährwert, aber viel Kalorien.

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            • LoMi sagt:

              Was erschwerend hinzukommt: Nach meiner Wahrnehmung sind es oft Frauen, die ein großes Bohei um die Hauptmahlzeiten machen, zumindest von der Form her. Da wird lange und umständlich gekocht, wo ich durchaus gerne mal eine schnelle Stulle auf die Hand nehme. Aber dann sitzen sie da und nagen am Salatblatt… ^^

              Mich stört da dieses Missverhältnis: Einerseits das große Ritual, das ich oftmals total nervig finde, andererseits isst sie dann fast nix.

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              • Also ich kenne keine die sowas macht, ehrlich nicht^^ Wenn ich mich in die Küche stelle und ewig was geiles koche, dann wird das auch gegessen.

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                • LoMi sagt:

                  Ich kenne das schon, leider. Von mehreren Frauen. Wobei das natürlich eine Petitesse ist. Wirklich wichtig ist das nicht, wenn sie dann nur eine kleine Portion isst. Daran geht die Welt nicht zugrunde.

                  Mir wäre oft einfach am liebsten, wenn es kein so großes umständliches Ess-Ritual gibt.

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                  • Ich finds schön. Kochen macht spaß, vor allem wenn man was neues ausprobiert. Sich dann zusammen hinsetzen, es irgendwie nett machen mit kerzen oder dazu ein guter film macht mir definitiv spaß. Oder eben einen Picknickkorb packen und sich draußen hinsetzen. Keine Ahnung, ist vielleicht mehr ein Frauending, Kerl schlägt sowas von sich aus eher selten vor, aber zumindest mag er es wenn ichs organisiere^^

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                    • LoMi sagt:

                      Meine Haltung und mein Problem findet sich hier ganz gut beschrieben:

                      “ Männer gehen am 24. Dezember noch schnell etwas einkaufen; irgendwas, weil sie zwar die elende Schenkerei unnötig finden, die Frauen in der Familie aber die Ansicht vertreten, dass es ohne «etwas Kleines» einfach keine richtigen Weihnachten seien. Ansonsten stehen die Feiertage aus männlicher Sicht für: Frei-Tage. Für Frauen bedeutet Weihnachten: Stress. Sie dekorieren und basteln und backen und kochen und bringen Mäscheli an Geschenken an, auf dass das Bändeli perfekt zum handgeschöpften Papier passe. Und sind am Weihnachtsabend mit den Nerven am Ende und nicht selten beleidigt – weil wieder einmal niemand ihren Einsatz und den selbst gemachten Teig für die fünf Kilo Guetsli genügend gewürdigt hat.“

                      http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Eine-Lanze-fuer-den-Mann/story/23196193

                      Wobei ich klar sagen muss, dass das nicht unbedingt eine Mann-Frau-Sache sein muss. Ich kenne auch Männer, die solche Rituale bis zum Erbrechen pflegen, gerade beim Kochen für Weihnachten oder bei der Ausrichtung von Parties.

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                    • na ja, trifft auch mich zum beispiel gar nicht zu… und wer weiß auf wie viele frauen noch (nicht)^^

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                    • LoMi sagt:

                      Wie gesagt, es gibt auch reichlich Männer, die das so betreiben. Und damit dann umgekehrt auch ihre Frauen nerven.

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      • stefanolix sagt:

        Das Zunehmen in der Beziehung hat aber andere Gründe: Geborgenheit, Vertrauen, weniger Konkurrenz, Nachwuchs …

        Ich finde die Zahlen im Comic nicht exakt, aber das Prinzip stimmt. Die Frau mit 1,65 Meter Körperhöhe braucht bei normaler Bewegung und Normalgewicht etwa 2.000 kcal (nicht Kalorien, das wäre um den Faktor 1.000 zu wenig!). Der Mann aus dem Comic dürfte bei etwa 3.000 kcal liegen.

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        • Ich habs mit einem grundumsatzrechner berechnet für ein paar das 25 jahre alt ist und „überwiegend sitzt“, also keine zusätzliche bewegung kriegt. da liegt er bei etwa 2500 und sie bei ca 1500.

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          • Luc sagt:

            „Kalorien“ meint umgangssprachlich immer Kilokalorien stefanolix, auch wenns falsch ist. Gewöhn dich dran🙂

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            • jck5000 sagt:

              Ne, wir brauchen da dringend eine Reform. „In dieser Flasche Cola ist so viel Zucker, davon könnte eine Flutlichtlampe zwei Stunden leuchten“. Einheitliche Maßstäbe sind doch super, da kann man sich das viel besser vorstellen.

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              • Es wurde ja versucht das Joule als neue Einheit für Energie zu platzieren, aber bislang hat es sich nur im technisch-wissenschaftlichen Bereich durchgesetz. Joule Angaben sind auf den Packungen allerdings Pflicht, nur verwendet sie fast niemand.

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      • extremophil sagt:

        Was genau sind Essprivilegien für Dich? (Ich frage das, weil ich gerade daran scheitere, mir zu dem Begriff ein konsistentes Konzept zu überlegen.)

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        • LoMi sagt:

          Ich schätze, die „Essprivilegien“ waren Ironie

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        • Hmmmm, große und muskulöse Menschen haben Essensprivilegien in unserer Zeit weil sie mehr essen können um ihr Gewicht zu halten als kleine und weniger muskulöse Menschen (das ist natürlich eng korreliert mit Geschlecht, da Frauen im Schnitt kleiner sind und körperlich bedingt einen geringeren Anteil Muskelmasse haben bzw. schwerer Muskeln aufbauen) – da in unserer Zeit die meisten Menschen Schwerigkeiten haben, nicht zuzunehmen sind die o.g. klar priviliegiert, da es ihnen leichter fällt. (Sage ich jtzt einfach mal so um meinem spaßigen Nebensatz den Anschein von Wissenschaftlichkeit zu geben)

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          • LoMi sagt:

            Lass uns das zu einer Theorie ausbauen und einen Lehrstuhl damit erringen ^^

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            • Unbedingt. Man könnte da mit der Fatacceptancebewegung bezüglich Schlankheitsprivileg und dem Feminismus bezüglich Geschlechterprivileg zusammenarbeiten.

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              • LoMi sagt:

                Ich habe ja schon immer gesagt, Frauen nehmen nur deshalb zu, weil das Patriarchat sie dazu zwingt, um ihnen die Macht ihrer erotischen Ausstrahlung zu nehmen, damit sie auf ewig an ihren Herrn gekettet ist. ^^

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              • Nick sagt:

                Man könnte da mit der Fatacceptancebewegung bezüglich Schlankheitsprivileg und dem Feminismus bezüglich Geschlechterprivileg zusammenarbeiten.

                Eine intersektionale Verschränkung orthorexistisch-sexistischer Schließungsmechanismen durch hegemoniale Männlichkeitspraxen, würde ich auch sagen.

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          • Also mein Kollege mit 1.90m kämpft ums Abnehmen genau wie die kleineren. Es ist nicht so sehr die absolute Kalioerenzahl mit der man kämpft sondern das Hungergefühl. Und das ist bei großen/muskulösen menschen eben auch größer.

            Ich glaube nicht, dass größere es leichter haben, das „Idealgewicht“ zu halten.

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  2. Gerry sagt:

    In da face😛

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  3. barbaz sagt:

    Ich verstehe das Grundproblem: Mann will sich nicht verfressen fühlen, ging mir auch mal so. Irgendwann hab ich beschlossen, dass es mir egal ist und jetzt freue ich mich, wenn ich abends beim Fernsehen 2/3 der Chips/Schokolade für mich haben kann.

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  4. Resolute Nuss sagt:

    Mein Vorschlag, bestell dir das Steak iss so viel davon wie du willst und überlasse den Rest mir.😛

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  5. EIne Theorie, die das erklärt, wäre, dass Männer schlanke Frauen mögen, weil sie (in evolutionären Zeiten) mit Essen leicht zu „bestechen“ waren. Gleichzeitig mögen wir Frauen, die gerne essen, weil Untergewicht an sich gerade in evolutionären Zeiten bei einer Schwangerschaft nicht hilfreich war.
    Das würde aus meiner Sicht das Paradox erklären.
    (nicht allerdings für Frauen in seiner Widersprüchlichkeit auflösen)

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    • Es gibt eine Studie, dass sowohl Männer als auch Frauen in einer glücklichen Beziehung zunehmen. Wenn die Beziehung unglücklich ist/kurz vor dem scheitern steht hingegen kommt es eher zur Gewichtsabnahme. Würde doch dahingehend passen^^ Man füttert sich gegenseitig auf und wenns blöd läuft fängt man schonmal an, sich für andere attraktiv zu machen.

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      • @erzaehlmirnix

        Erinnert mich an eine Freundin, die einen Tag nach Ende ihrer Beziehung anrief und fragte, ob wir zusammen zum Sport wollen, sie müsse jetzt ja wieder auf ihre Figur achten^^

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      • Matthias sagt:

        @ Erzählmirnixe

        „Es gibt eine Studie, dass sowohl Männer als auch Frauen in einer glücklichen Beziehung zunehmen.“

        Udo Pollmer meinte mal, ein Frau würde oft zunehmen, wenn sie mit einem Mann zusammenzieht. Warum? Weil sich ihr Körper auf eine Schwangerschaft einstellt, und schon mal Nahrungsressourcen bunkert. Auch dann, wenn kein Kind geplant ist und mit Verrhütungsmitteln gef***** wird. Männer nähmen vor allem dann zu, wenn ein Kind da wäre. Weil der Testosteronspiegel dann sinkt. Und der sinkt, damit der Mann bei der Frau bleibt. Und nicht das Bedürfnis nach Sex mit anderen Frauen hat, oder zumindest nicht so sehr. Weniger Testosteron führt halt zu einem geringeren Kalorienverbauch. Pollmer verglich das mit einem kastrierten männlichen Tier – alles war am lachen. Immerhin: Auch ohne Kind sinkt bei Männern der Testosteronlevel durchs sich verlieben. Bei Frauen steigert Verliebt sein den Testosteronspiegel. (Dennoch nehmen Frauen mit neuem Partner eher zu.) Damit beide Partner sich in ihren sexuellen Bedürfnissen nicht ganz so krass unterscheiden wie normal.

        Solche Effekte treten natürlich nicht bei jedem Paar ein. Nur im Schnitt. Die Gefühle füreinander müssen dafür da sein, und selbst wenn sie da sind, gibt es Menschen, die auch dann nicht zunehmen. Es gibt eben Menschen, die von Natur aus vom Körperbauplan her ein „Windhund“ sind, und solche, die eher einem „Bernhardiner“ gleichen.

        (Klar kann es auch sein, dass Frauen mit neuem Partner deshalb zunehmen, weil sie eine Diät stoppen, die dafür da wahr, in einer Zeit als Single attraktiver zu werden.)

        Und genau das bringt mich auf den nächsten Gedanken: Du hast oben irgendwo stehen, dass wer groß und stark ist, eher das Privileg hat, viel essen zu können, ohne zuzunehmen.

        Einerseits ja. Andererseits aber: Der Windhund wird im Leben nicht dick, auch wenn er zu viel oder zu fett isst. Ein Bernhardiner setzt eher was an. Unabhängig davon, dass der Bernhadiner mehr essen muss, um nicht zu verhungern. Der Windhund kann also beim Essen vermutlich eher nach Herzenlust reinhauen.

        Das alles ist im Detail kompliziert. Nicht nur der Grundumsatz entscheidet, ob man zunimmt, sondern z.B. auch die Resorptionsrate von Nährstoffen im Darm. Essensprivilegien? Der eine hat sie, der andere nicht. Aber das liegt nicht so sehr an der Größe und Bemuskelung, sondern hängt auch an einigen anderen Faktoren.

        Hat ein großer, starker Mann mehr vom Leben, weil er zwar mehr essen darf, aber auch muss als eine Frau, die (zumindest oft) viel eher satt ist?

        Vom Hunger getrieben sein muss nicht unbedingt ein Privileg sein.

        Ich selbst kann essen was und so viel ich will, und fühle mich privilegiert auf dem Gebiet. Groß bin ich aber nur im Sinne von „hochgewachsen“, nicht im Sinne von „stark bemuskelt“.

        Und meine damalige Freundin, die eine, die ich da hatte? Klein, weiblich, gertenschlank, leicht. Und konnte – ohne ein Gramm zuzunehmen – essen, was sie wollte. Die hatte immer einen größeren Hunger als ich. Sie konnte beeindruckend viel essen. Hat auch nie Angst gehabt vorm Zunehmen. (Leider sind nicht alle Frauen so weit weg davon, an Magersucht zu erkranken.)

        Aber das ist wie bei Hunderassen: In erster Linie bestimmt nicht Art und Menge des Hundefutters, sondern einfach die Gene, ob das gute Wauwauchen groß, klein, dick oder dünn wird. Alles Schicksal.

        „Wenn die Beziehung unglücklich ist/kurz vor dem scheitern steht hingegen kommt es eher zur Gewichtsabnahme.“

        Kann sein – aber Kummerspeck gibt es dann doch auch?!

        „Würde doch dahingehend passen^^ Man füttert sich gegenseitig auf und wenns blöd läuft fängt man schonmal an, sich für andere attraktiv zu machen.“

        Ich denke, die meisten Frauen überschätzen völlig ihre Möglichkeiten, durch schlanker werden attraktiver zu werden. Eine Bulldogge, die längere Zeit gehungert hat, sieht nicht besser aus als vorher. Eine Windhundfigur wird sie nie haben – und Windhunde haben so eine Figur ohne sich dafür beim Essen auch nur ansatzweise einschränken zu müssen.

        Denn je nach genetischem Körperbauplan können die gar nicht „Gazellenniveau“ erreichen. Und der Versuch wäre gefährlich. Es gibt eben nicht nur Gazellen, sondern auch Elefanten. Und dazwischen gibt es auch genug.

        Außerdem: Die weibliche Attraktivität ist auch unabhängig von der Figur vergänglich. Auch in einem Maße, dass es verwunderlich ist, wie sehr Frauen oft noch in forgeschrittenem Alter darauf achten, schlank zu bleiben.

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    • LoMi sagt:

      „EIne Theorie, die das erklärt, wäre, dass Männer schlanke Frauen mögen, weil sie (in evolutionären Zeiten) mit Essen leicht zu “bestechen” waren.“

      Das setzt voraus, dass alle Männer schlanke Frauen mögen. Ich bezweifle das. Zumal sich die Vorstellung von „schlank“ in meinen 4 Dekaden Lebens doch massiv geändert haben. Was heute als „schlank“ gilt, galt in meiner Jugend als ungesund untergewichtig.

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      • So krass haben sich die Schönheitsideale nicht geändert. Marilyn Monroe zum Beispiel hatte einen BMI von 19.
        Das einzige das krasser wurde waren die Laufstegmodels, die aber auch nicht unbedingt ein Schönheitsideal darstellen. Die wenigsten Männer finden Laufstegmodels wirklich sexy, deshalb haben Unterwäschemodels auch wieder einen höheren BMI^^

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        • LoMi sagt:

          „So krass haben sich die Schönheitsideale nicht geändert.“

          Ich persönlich empfinde es als ziemlich krass, was heutzutage als „normal“ dargestellt wird, nämlich magergehungerte Frauen, die in den 80er Jahren kein Mensch als schön empfunden hätte. Ich erinnere mich an eine Webseite, die den „Po des Jahres“ gekürt hatte, sowohl männlich als auch weiblich. Die Frau sah von hinten aus wie ein Junge. Das wäre in den 80ern niemals akzeptiert worden als „weiblich“.

          Meine Wahrnehmung. Aber ich glaube, man kann das auch anhand von Fotografien belegen.

          Ein weiteres Beispiel: Es gibt im Netz tausende BBW-Seiten (Big Beautyful Women). Dort sieht man oft Frauen, die als „fat“ deklariert werden, die in den 80er Jahren meist als „normal“ empfunden worden wäre.

          @Chris
          „Vielleicht nicht überschlank, aber schlank ist recht eindeutig das vorherrschende Schönheitsideal“

          Keine Ahnung. Ich las mal von einer Untersuchung, die eine andere These aufstellte: Es geht allein um das Verhältnis Taille-Hüfte, unabhängig davon, ob die Dame schlank war oder nicht. Und da habe man wohl einen magischen ratio gefunden…

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          • Robin Urban sagt:

            In „Pretty Woman“ wird erwähnt, dass Julia Roberts Größe 36 hat. In „Der Teufel trägt Prada“ wird die Hauptdarstellerin immer wieder mit „Größe 36“ angesprochen und das ist despektierlich gemeint.

            (Im Buch ist sie übrigens bei 34, was auf eine langwierige Lebensmittelvergiftung zurück zu führen ist – und sie betont sehr, dass sie mit ihrer normalen Größe den Job nie bekommen hätte.)

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            • In der Modelwelt ist das wohl tatsächlich oft so (Kennst du Crystal Renns „Hungry“?). Allerdings soll es wohl auch diesen Effekt haben auf den Zuschauer. Der Zuschauer ist ja nicht wirklich der Meinung, dass die Hauptdarstellerin „fett“ ist sondern der Effekt ist wohl eher „Brrrrrr, krass, die Modelwelt“

              Ich finde nicht, dass man die Welt der Mode auf die Schönheitsideale der Gesellschaft so einfach übertragen kann. Klar wäre es ungewohnt ein Covermodel unretouchiert in Größe 42 zu sehen, aber deshalb sind doch die wenigsten der Meinung, Größe 42 sei wirklich „fett“.

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        • Rexi sagt:

          19? Bei 1m66 und 63,5kg? Dann habe ich ca. einen BMI von 17, würde ich sagen.

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          • Ihr Gewicht hat ziemlich geschwankt, ihr „normales“ Gewicht war allerdings geringer. Lustigerweise wird das Foto von ihr im Badeanzug ja immer wieder herangeführt um zu zeigen, wie sehr sich das Ideal geändert hat… blöd nur, das sie auf den Foto schwanger war^^

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            • LoMi sagt:

              Ich würde auch nicht die Monroe als Beispiel heranziehen. Eher würde ich eine Sammlung von Modefotografien und Aktfotografien machen, damit ein Überblick entsteht. Ich denke, so ließe sich zeigen, dass eine normale Frau von damals heute eher als „dick“ gilt.

              Glaub mir, die Tanten aus der Sloggi-Werbung, die waren vor 30 Jahren kein mainstream.

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              • Nick sagt:

                Ich denke, so ließe sich zeigen, dass eine normale Frau von damals heute eher als “dick” gilt.

                Schon möglich. Ich denke, dass sexuelle Präferenzen auch eher relativ sind, d.h. dass sie sich auf einen Vergleich der Sexualobjekte (#killallmen! now!) beziehen. Wenn man nur dicke Frauen sieht, dann ist eben die am wenigsten Dicke attraktiv. Das findet dann seine Grenze, wenn es jeweils ungesund wirkt. (extrem Dick oder extrem Schlank)

                Die Sisterhood müsste sich also nur das Essprivileg aneignen, dann hätten Männer keine andere Wahl als Dickere anziehend zu finden^

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          • Nick sagt:

            53,5kg/(1,66m)²=19,42 – aber ihr Gewicht soll wg.psychischer Probleme ziemlich geschwankt haben. Teils waren es wohl tatsächlich 140lbs = 63,5kg

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      • „Das setzt voraus, dass alle Männer schlanke Frauen mögen. Ich bezweifle das.“

        Ernsthaft? Vielleicht nicht überschlank, aber schlank ist recht eindeutig das vorherrschende Schönheitsideal

        “ Zumal sich die Vorstellung von “schlank” in meinen 4 Dekaden Lebens doch massiv geändert haben. Was heute als “schlank” gilt, galt in meiner Jugend als ungesund untergewichtig.“

        Es kann einfach eine Verschiebung der Betonungen sein. Schlank wäre nach der obigen Theorie erst einmal auf eine Kurzzeitstrategie (=Sex’= ausgerichtet, die aufgrund des lockeren Umgangs mit Sexualität eben eine immer größere Rolle in der Langzeitstrategie (=Beziehung) spielen.

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    • Nick sagt:

      EIne Theorie, die das erklärt, wäre, dass Männer schlanke Frauen mögen, weil sie (in evolutionären Zeiten) mit Essen leicht zu “bestechen” waren.

      Dann wären dicke Frauen aber ein costly-signal^

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      • @Nick

        Können sie ja auch teilweise sein: Es gibt Stämme, bei denen Frauen vorher gemästet werden und die Dickheit der Tochter oder der potentiellen Braut den Reichtum ihrer Familie anzeigt, und damit indirekt gute Gene.

        Erfordert aber, dass Nahrungsmittel eine gewisse Knappheit aufweisen und ist damit auf den Westen schwer zu übertragen

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        • Nick sagt:

          @Christian:

          Es gibt Stämme, bei denen Frauen vorher gemästet werden und die Dickheit der Tochter oder der potentiellen Braut den Reichtum ihrer Familie anzeigt, und damit indirekt gute Gene.

          Nää. Die wurden gemästet, damit die Jungs ausm Dorf sie nicht heimlich schwängerten und damit für eine politische Hochzeit unbrauchbar machten.^

          (Du stellst gerade eine konterrevoltionäre These einer biologisch disponierten männlichen Hypergamie auf. Wenn die Brotherhood das mitkriegt :shock:)

          Erfordert aber, dass Nahrungsmittel eine gewisse Knappheit aufweisen und ist damit auf den Westen schwer zu übertragen

          Du gehst ja auch davon aus, dass sich die entsprechende männliche Disposition manifestiert hat bzw. sich nicht an die Umwelt adaptiert.

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          • LoMi sagt:

            „Erfordert aber, dass Nahrungsmittel eine gewisse Knappheit aufweisen und ist damit auf den Westen schwer zu übertragen

            Du gehst ja auch davon aus, dass sich die entsprechende männliche Disposition manifestiert hat bzw. sich nicht an die Umwelt adaptiert.“

            da sehe ich das Problem der evolutionstheoretischen Erklärungen. Sie können diese Frage der Adaption ja oder nein nicht wirklich klären. Dazu müsste man ja Strukturen abbilden, die diese Selektionsentscheidungen erzeugen im Gehirn. Aber Erklärungen eines solchen Entscheidungsvorganges infolge biologischer Strukturen habe ich noch nicht kennengelernt.

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            • Nick sagt:

              Sie können diese Frage der Adaption ja oder nein nicht wirklich klären.

              Vor allem ist eine flexible Adaption ja selbst ein enormer Selektionsvorteil.

              Aus der Medizin ist auch bekannt, dass oft schon im Mutterleib Entwicklungen fürs ganze Leben festgelegt werden – als Adaption an so vorhergesagte Umweltbedingungen (z.B. Nahrungsknappheit) Da werden Gene aktiviert/deaktiviert/moduliert, die bestimmte Strategien bestimmen.

              Ich denke aber, dass der männliche Drang zum jungen und schlanken Fleische ziemlich festgelegt ist. Interkulturelle Empirie spricht dafür – wenn auch wohl teils muskulösere Frauen präferiert werden.

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              • LoMi sagt:

                Mich würde die biologische Empirie mehr interessieren. Welche Strukturen im Gehirn bedingen diese Vorliebe? Warum kann keiner auf diese Frage antworten? Ich habe den Eindruck, dass die Evolutionsbiologie letztlich oft nur mit common sense Interpretationsmustern arbeitet. Aber die Behauptung „genetisch festgelegt“ erfordert eben auch die Identifikation des biologischen Substrats einer solchen Neigung der Männer. Es genügt dann aber auch nicht, en detail irgendwelche Signale zu isolieren oder irgendwelche Hormonkonzentrationen. Ich meine, man müsste schon den Gesamtzusammenhang im Gehirnstoffwechsel und Aufbau nachweisen.

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                • @LoMi ich weiß nicht ob das jetzt die Antwort aller Fragen ist, aber die Fruchtbarkeit sinkt ja sowohl bei untergewichtigen als auch bei übergewichtigen Frauen. Adipöse Frauenhaben oft massive Probleme Kinder zu kriegen, z.B. wegen PCOS.

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                • Nick sagt:

                  Ich meine, man müsste schon den Gesamtzusammenhang im Gehirnstoffwechsel und Aufbau nachweisen.

                  Und was müsstest du, wenn du diesen Maßstab anlegst, alles nachweisen um eine kulturelle Bedingtheit zu behaupten? Vor allem kommst du dabei auch nicht ohne ein biologisches Modell aus, bei dem du gleichermaßen den Gesamtzusammenhang im Gehirnstoffwechsel und Aufbau nachweisen müsstest.

                  Die Nurture-Argumentation arbeitet auch mit einer Antropologie – sie spricht nur nicht darüber.

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                  • LoMi sagt:

                    „Und was müsstest du, wenn du diesen Maßstab anlegst, alles nachweisen um eine kulturelle Bedingtheit zu behaupten?“

                    Ich sehe das so: die kulturelle Bedingtheit kann ich nur über Indizien feststellen. Damit ist eigentlich auch klar, dass eine solche Behauptung ihre Grenzen hat. Sie ist lediglich ein Angebot, wie man Vorgänge verstehen könnte, nicht aber verstehen muss. Ohnehin kann keine Sozial- oder Kulturwissenschaft gesetzesförmiges und darum auch halbwegs beweisfähiges Wissen generieren. Der Grundfehler der Gender Studies ist, diesen Umstand nicht zu reflektieren, denn dann müssten diese auch ihren Deutungsanspruch einschränken.

                    „Die Nurture-Argumentation arbeitet auch mit einer Antropologie – sie spricht nur nicht darüber.“

                    Das kommt sehr darauf an, welchen Ansatz Du herausgreifst. Wenn Du Dir z.B. den in der Soziologie wichtigen Konstruktionsansatz von Berger/ Luckmann ansiehst, wird da deutlich über Anthropologie gesprochen. Die Basis dieses Ansatzes sind Anregungen aus Biologie und philosophischer Anthropologie. Ich halte das auch für legitim, solange klar ist, dass diese Annahmen innerhalb eines Ansatzes eher axiomatisch, also als letztlich unbewiesen behandelt werden. Womit klar ist, dass ein solcher Ansatz kein objektives Wissen erzeugt.

                    Ich bleibe bei meinem Anspruch an die Evolutionsbiologie, aus zwei Gründen: Erstens würde eine solche Erklärung Trivialitäten verhindern, also selektiv wirken hinsichtlich der Hypothesen. Zweitens interessiert es mich einfach aus wissenschaftlicher Neugierde und zwar stärker als die vielen Korrelationen, mit denen derzeit hantiert wird.

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                    • Nick sagt:

                      Ich sehe das so: die kulturelle Bedingtheit kann ich nur über Indizien feststellen.

                      Aber das gilt doch gleichermaßen für den „Nature-Standpunkt“ (Wobei es diesen absolut eigentlich nicht geben kann – kein vernüftiger Mensch würde bestreiten, dass Kultur einen Einfluß hat)

                      Der Grundfehler der Gender Studies ist, diesen Umstand nicht zu reflektieren, denn dann müssten diese auch ihren Deutungsanspruch einschränken.

                      Den gleichen Grundfehler eines überzogenen Deutungsanspruches nennt man dann bei den „Natureisten“: Biologismus. Zwar nicht zu Unrecht, aber eben ziemlich bigott.

                      Ich halte das auch für legitim, solange klar ist, dass diese Annahmen innerhalb eines Ansatzes eher axiomatisch, also als letztlich unbewiesen behandelt werden.

                      Wenn man tatsächlich die Axiome und seine Grenzen kennt: Kein Einwand. Dann müsste man nur bei Forderungen nach politischen Konsequenzen .. etwas zurückhaltender sein.

                      Erstens würde eine solche Erklärung Trivialitäten verhindern, also selektiv wirken hinsichtlich der Hypothesen.

                      Dem könnte man auch mit strengeren Anforderungen an die Hypothesen gerecht werden. Wenn es um rein biologische Fragen geht, kann man auch nicht jede „Just so Story“ auftischen. Die Evolutionstheorie kann ja auch für viele biologische Phänomene recht zuverlässige Vorhersagen treffen.

                      Zweitens interessiert es mich einfach aus wissenschaftlicher Neugierde und zwar stärker als die vielen Korrelationen, mit denen derzeit hantiert wird.

                      Das ist dann sowas wie ein neurowissenschaftlicher Ansatz. Hard science, halt.

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                    • LoMi sagt:

                      „Wenn man tatsächlich die Axiome und seine Grenzen kennt: Kein Einwand. Dann müsste man nur bei Forderungen nach politischen Konsequenzen .. etwas zurückhaltender sein.“

                      Mein Reden!

                      Man kann und darf keinen politischen Anspruch aus solchen Interpretationsangeboten ableiten. Das darf man schon aus ethischen Gründen nicht. Gerade wenn diese Ableitungen letztlich gravierende Eingriffe in die Rechte von Menschen bedeuten, verbietet sich das, wenn man seine Theorie nicht wirklich letztbegründen kann. Gender Studies können das per se nicht, weil sie nun einmal den gleichen wissenschaftstheoretischen Einschränkungen unterliegen wie alle Sozial- und Geisteswissenschaft.

                      Es gibt ja ohnehin gute Gründe, Wissenschaft und Politik zu trennen. Eine Theorie, die sich über politische Aktivitäten stabilisiert, verliert ja auch die Fähigkeit, sich Kritik zu öffnen.

                      „Das ist dann sowas wie ein neurowissenschaftlicher Ansatz. Hard science, halt.“

                      Ja. Ich bin Soziologe, aber ich mag so etwas. Warum auch nicht. Mein Fach hindert mich nicht daran, andere Wissenschaften gut zu finden.

                      „Dem könnte man auch mit strengeren Anforderungen an die Hypothesen gerecht werden. Wenn es um rein biologische Fragen geht, kann man auch nicht jede “Just so Story” auftischen“

                      Das wäre schön. Ich habe große Mühe mit den vielen Allerwelts-Thesen, die dann irgendwie statistisch getestet werden. Das ist nicht informativ, sondern oft klingt es so, als würde der jeweilige Forscher seine Vorliebe als Hypothese formulieren und irgendwie nach Beweisen dafür suchen. Auf Dauer ist das ganz schön unkreativ. Ab und an muss man mal das Alltagsdenken durchbrechen, um einen neuen Ansatz zu finden, um die Indizien zu interpretieren.

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  6. tom174 sagt:

    Hm. Ich habe keine Schmerzen damit, wenn Frau einen Salat bestellt. Gerade am anfang vonmeinen Beziehungen war es aber oft so, dass Frau Salat bestellt und dann an meine Pommes wollte.
    😀

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    • Rexi sagt:

      Das ist eine (zugegebenermaßen eher weibliche – aber mein Holder hat das auch manchmal) Unart, die mir extrem auf die Nerven geht. Ich mache es dann immer so, dass ich „Nein! Kauf dir selber was“ sage.👿

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  7. Wobei es ja auch nicht richtig ist, dass schlanke Frauen nur Salat essen dürften und nie mal ein Steak mit Pommes. Es kommt darauf an, wie man sich ansonsten ernährt und inwieweit man Sport macht. Viele schlanke Frauen essen ja auch recht normal zu mittag, vielleicht etwas selektiver was Kalorien angeht und essen nach einem fetthaltigeren Essen dann eben wieder was leichteres.

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    • Rexi sagt:

      Ich bin schlank und esse nicht „mal ein Steak mit Pommes“, sondern JEDEN Tag mindestens eine normale, warme Mahlzeit, bei der ich sicherlich keine Kalorien zähle. Ich zähle überhaupt nie Kalorien. Ich weiß nicht, wie es überhaupt zu der Vorstellung kommt, dass man, um schlank zu sein, statt einem ordentlichen Essen Salat fressen muss.

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      • Nick sagt:

        Ich zähle überhaupt nie Kalorien.

        Reiche zählen auch nicht ihr Bargeld.

        Könnte es damit zusammenhängen dass du <30 bist, deshalb das Wachstumshormonprivileg hast, und obendrein auch noch das Schilddrüsenhormonprivileg? Intersection of privilege?

        Schäm' dich jetzt, dass du deine Privilegien nicht reflektiert hast!

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        • Überhaupt, das Wort „Kalorien“ triggert mich, wenn schlanke Leute es verwenden. Das ist cultural appropriation -.-

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        • Rexi sagt:

          Nein und nein (das Wachstumshormonprivieg hat man außerdem doch schon ab 25 nicht mehr). Ich ernähre mich nur gesund, das heißt so gut wie fleischlos, fast immer selbst Gekochtes, keine Limonaden (finde ich eklig), keine Diät. Und ich bewege mich ein bisschen. Und natürlich habe ich gute Gene 8)

          Und es tut mir nicht leid😈

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          • muttersheera sagt:

            @ Rexi

            Ich bin wohl älter als Du, esse ziemlich viel Fleisch, hab nur einmal vor laaaanger Zeit für ganze 2 Tage eine Frauenzeitschrifts-Diät gemacht – bei der ich prompt zunahm (ich musste ja auch ständig laut Plan essen und hab mich entgegen meinem Bauchgefühl auch dran gehalten) – und bin geradezu Cola-süchtig.

            Unsere Tochter sagte (wegen dem letzten Punkt) schon öfter: „ich verstehe nicht, warum Du trotzdem so schlank bist“

            Mein Mann dagegen meint: „jeder buddhistische Mönch wäre Stolz, käme er mit Deinen Vogelportiönchen aus“

            Ich glaub, mein Figur-„Geheimnis“ (neben Sport) liegt in Wahrheit nah am Weg, den Bernhard Ludwig als richtig erkannt hat:

            Sprich: ich esse eher selten. Dann aber halt Alles, worauf ich Bock hab und bis ich satt bin natürlich.

            Und jetzt geh ich Kuchen backen.

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  8. BD sagt:

    Wow, es könnte mir nicht egaler sein, wie viel (m)eine Frau isst – aber mir ist bei einer Partnerin wichtig, dass sie mit Genuss essen kann. Eigentlich finde ich’s gut, wenn ich zB Steak mache und sie dann freiwillig die kleinere Portion nimmt😀

    Ich koche halt gerne und fände es Schade, so ein sinnliches Erlebnis nicht teilen zu können.

    Ich glaube nicht, dass ich auf Dauer mit einer Partnerin klarkommen könnte, die nicht zumindest manchmal ebenso hedonistisch ist wie ich. Das beinhaltet aber keine Aussage darüber, was andere Leute tun oder lassen.

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  9. St. Elmo sagt:

    Respekt gleich mehrere Themen in einem Comic verarbeitet,

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  10. LoMi sagt:

    Apropos Privilegien: http://blog.fefe.de/?ts=adf24032

    Männer sind größer, weil sie mehr zu essen kriegen ^^
    Tja, liebe Salatblatt-Mädels, da grabt Ihr Euch selber eine Grube ;-D

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  11. junaimnetz sagt:

    Ich liebe ja diese Diskussionen unter Erzählmirnix`Comics. Aber warum haltet Ihr Euch dieses Mal alle an dem sprichwörtlichem Salatblatt auf, das Frau knabbert oder eben auch nicht? Wesentlich geiler ist doch, dass Frau vorrechnet, warum die Vorstellungen des Mannes eher unrealistisch sind, und er entgegnet, viel wichtiger sei auch, dass sie keine Zicke sei, die jedes Mal Grundsatzdiskussionen anfange, in denen sie ihre intellektuelle Überlegenheit demonstriert. Ich habe so gelacht! Geht hier voll unter in der Schönheitsideale-Diskussion.

    Was das angeht, bin ich übrigens eher entspannt. Gemeinsames Essen und Kochen ist inhärenter Bestandteil unserer Kultur und unserer Partnerschaften. Es ist Kommunikation und Kontemplation. Will man das gemeinsam genießen, bleibt eine Zunahme selten aus. (Beim Mann übrigens auch nicht, die essen dann auch oft mehr als sie brauchen) Das könnte man einfach akzeptieren. Ist es wichtiger, einen sehr schlanken Partner zu haben, unterstützt man eben das Salate-Essen. Kann ja nicht so schwierig sein, oder?

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    • LoMi sagt:

      “ Will man das gemeinsam genießen, bleibt eine Zunahme selten aus. (Beim Mann übrigens auch nicht, die essen dann auch oft mehr als sie brauchen) Das könnte man einfach akzeptieren. Ist es wichtiger, einen sehr schlanken Partner zu haben, unterstützt man eben das Salate-Essen. Kann ja nicht so schwierig sein, oder?“

      Klingt zunächst einfach. Aber überzeugt bin ich trotzdem nicht.

      Interessant wäre doch mal zu klären, warum Linksi dieses Unbehagen hat, wenn er seine Freundin am Salatblatt knabbern sieht.

      Nein, die Pointe mit der „Zicke“ ist nicht übersehen worden. Sie wurde nur nicht aufgegriffen. Was soll man dazu auch sagen? Vermutlich hat mal irgendwo einer so reagiert. Keine souveräne Reaktion. Aber sie deutet auf eines der Kommunikationsprobleme hin, die hier öfter das versteckte Thema sind:

      Der eine hat ein Problem (hier: fühlt sich unwohl, wenn sie nur eine Mini-Portion nimmt). Der andere unterbreitet für dieses Problem eine sachliche, aber leider etwas akademische Erklärung. Der Problemgeber weist diese Erklärung zurück und reagiert überzogen und mit Vorwürfen oder Selbstwidersprüchen.

      Vergessen wird die unterschwellige Botschaft, die da lautet: „Du hast mit Deiner Erklärung nicht auf mein Problem reagiert. Dieses Problem wird erst einmal nicht geringer, wenn man es erklärt. Das Unbehagen bleibt trotzdem. Mit Deiner Erklärung hast Du das Unbehagen als unberechtigt oder irrelevant vom Tisch gewischt. Ich fühle mich aber trotzdem unwohl, deshalb ist das Unbehagen für mich relevant. Aber wenn es für Dich nicht relevant erscheint, bist Du eben eine Zicke“.

      Was natürlich keine vernünftige Lösung ist, weil der Problemgeber auch nicht wissen kann, ob der Erklärer wirklich das Problem als irrelevant erklären will. Das Missverständnis beginnt natürlich auch schon in der Problemformulierung. Stichwort: Ich-Botschaft…

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      • junaimnetz sagt:

        Ich finde es schön, wie Du fachlich fundiert und nachvollziehbar das Gespräch auseinander nimmst. Wenn ich mal einen Ehetherapeuten brauche, hoffe ich, Du bist zur Hand.😀

        Nein, im Ernst: Das leuchtet mir komplett ein. Aber das ist ein Comic, der sich der literarischen Stilmittel der Übertreibung und Verfremdung bedient, um auf etwas aufmerksam zu machen und – tatsächlich denke ich das – vielleicht sogar in einer Art Katharsis, einem Verständnis der jeweils anderen Seite mündet, hat man sich daran abgearbeitet.

        Bleibt zu hoffen, dass reale Personen in einem solchen Gespräch mit mehr Feingefühl der jeweils anderen Seite gegenüber argumentieren – so wie Du im vorletzten Absatz beschreibst. Bis dahin muss ich aber immer noch über den gelungenen Comic lachen – und sehe da gar nichts Schlimmes dabei😉

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    • Bo Nobo sagt:

      Ich hab den Comic auch so verstanden: Er labert Scheiße, sie erklärt ihm, dass er Scheiße labert, er findet sie zickig, weil sie logisch überlegen ist.
      Ich dachte, das ist der Witz und hab mich schlapp gelacht.

      Aber das Thema „Kalorien“ ist vielleicht attraktiver.
      Ich kann dazu nur sagen, dass es eigentlich ein Privileg ist, mit weniger Geld über den Monat zu kommen. Und dass man Stoffwechselvorgänge oft unterschätzt. Meine Mutter hat durch Diabetes plötzlich 20 Kilo abgenommen. Eine Freundin durch Schilddrüsenüberfunktion 30 Kilo. Eine andere durch Psychopharmaka 20 Kilo zu. Keine von denen hat mehr oder weniger gegessen als vorher, sie haben es nur anders verwertet.
      Im Grunde weiß aber jeder Mensch, was er so braucht und ich finde es ziemlich intolerant, sich über die Essgewohnheiten von anderen zu beklagen. Obwohl ich das auch gelegentlich tue und – ja – es ist das schlechte Gewissen, weil ich viel mehr Steaks verdrücken kann als mein Freund. Aber ich bin ja auch muskulöser. Wie wir Frauen eben so sind.

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