Mobbing.

Veröffentlicht: Februar 26, 2014 in Comics
Schlagwörter:, , ,

mobbing

Kommentare
  1. netreaper sagt:

    Ja, das kenne ich.
    Kaum sagt man als Mann mal was gegen (manche) Frauen kommen sofort keifende Feministinnen (Femis) an und mobben einen so lange, bis man sich dann verbal wehrt noch mehr gemobbt wird.😛

    Voll das Mobbing da, und dabei habe ich nichts weiter gemacht als die Femis zu imitieren!
    Typisch Weiber!😀

    #dramatisiertmussnichtstimmen

    Gefällt mir

    • Rexi sagt:

      Gibt es eigentlich irgendein Thema, in das du nicht den Geschlechterkrampf transportierst?

      Gefällt mir

      • honeyinheaven sagt:

        Du nimmst mir die Frage aus dem Mund. Aber hier gelingt es manchen wirklich, zu jedem Thema ihre kruden Thesen auszubreiten!

        Gefällt mir

        • LoMi sagt:

          Oh, dann möchte ich auch noch meine kruden Thesen loswerden. Ich habe bloß gerade keine ^^

          Das Problem der Comic-Situation ist, dass Linksi einen Alltagsbegriff benutzt und Rechtsi mit einem akademischen Begriff kontert. An sich wäre es wünschenswert, wenn Linksi zur Kenntnis nähe, was man „eigentlich“ unter Mobbing versteht. Andererseits darf man auch nicht erwarten, dass akademische Diskurse für Alltagsmenschen unmittelbar einsichtig sind. Das ist ein Problem mit vielen Begriffen, vermutlich auch mit dem Begriff „Sexismus“ (Vorsicht: Geschlechterkrampf 1!11).

          Im Grunde reden Rechtsi und Linksi aneinander vorbei. Linksi empfindet eine gewisse Anmache eines Mitmenschen als lästig. Auf dieses Problem geht Rechtsi mit seiner Belehrung gar nicht ein, er ignoriert es eher. Stattdessen fängt er eine Begriffserklärung an, durch die sich Linksi halt nicht ernstgenommen fühlt. Linksi missversteht aber die Intention von Rechtsi womöglich. Er hört nur heraus: „Du machst etwas falsch, Du verharmlost das Leiden echter Mobbingopfer“.

          Gefällt mir

          • Resolute Nuss sagt:

            Glaube nicht, dass es bei Mobbing in der Form als Alltagsbegriff gibt außer jemand macht es für sich wirklich erst dazu und dies in sich wäre eine die Verharmlosung oder zumindest eine humorvolle Übertreibung der eigenen Situation. Der erste Satz verstärkt dies auch noch so fern er nicht gerade eine ironsichen Unterton hatte. Bei „Ist echt schlimm geworden mit dem Mobbing heutzutage!“ erwartet man schließlich, dass es um etwas wirklich schwerwiegendes geht.

            Zu dem könnte man damit ja jede Verharmlosung irgendwie rechtfertigen in dem man meint er sieht es irgendwie halt aus seiner alltäglichen Sicht. ^^

            Gefällt mir

            • LoMi sagt:

              „Glaube nicht, dass es bei Mobbing in der Form als Alltagsbegriff gibt…“

              Doch, den gibt es. Es reden Alltagsmenschen über „Mobbing“ und es gibt da ganz unterschiedliche Alltagsdefinitionen. Auf der anderen Seite ist das Phänomen „Mobbing“ akademisch definiert worden im Sinne von Rechtsi. Diese Definition spielt auch eine Rolle bei der Gewerkschaftsarbeit oder der Sozialpädagogik oder wo auch immer das Phänomen professionell bearbeitet wird. Dessen ungeachtet ist das Wort „Mobbing“ aber in die Alltagssprache eingesickert, vermutlich über die Medien. Man kann nicht erwarten, dass die Alltagsmenschen alle nachschlagen, welche Definition korrekt ist. Sie verwenden dieses Wort einfach nach Gefühl.

              Ich kenne dieses Kommunikationsproblem, weil ich selber durchaus häufiger Begriffe eher akademisch verstehe und sie dann wie selbstverständlich so benutze und dann andere wegen ihrer „falschen“ Verwendung kritisiere.

              Gefällt mir

              • Resolute Nuss sagt:

                Mag sein, aber dann kann immer noch im Endeffekt nie sicher sagen ist es eine Verharmlosung oder benutzt jemand nur die falsche Definition? Und noch schlimmer wird es, wenn es unterschiedliche Definitionen gibt, welche für manche trotzdem immer falsch sind, siehe auch wieder “Sexismus”. ^^

                Gefällt mir

                • LoMi sagt:

                  „Mag sein, aber dann kann immer noch im Endeffekt nie sicher sagen ist es eine Verharmlosung oder benutzt jemand nur die falsche Definition? “

                  Ich kann nur als meiner akademischen Sichtweise heraus sagen, jemand würde „Mobbing“ falsch definieren. Die Frage ist nur, ob meine Sichtweise für die Welt so furchtbar wichtig ist. Mir erscheint sie wichtig, der Welt außerhalb der Wandelhallen der Weisheit ist sie vermutlich meistens egal. Daher habe ich eigentlich keinen Anspruch auf Akzeptanz meiner Definition.

                  Gefällt mir

                  • @LoMi: nein, so einfach ist das nicht. Begriffe verändern ihre Bedeutung während „falscher“ unbedachter Benutzung. Der Comic war für mich eine wichtige Klarstellung. Eine typische Alltagswendung unter Jugendlichen ist: „Der/die mobbt mich voll!“ Das ist mal ernst, mal weniger ernst gemeint – meistens aber als Synonym für „der/die nervt mich (gerade)“. Ziel ist dabei manchmal auch das Mobilisieren der eigenen Clique gegen jemand anderen – also gerade ein AUFRUF zum mobbing. Der tägliche überhandnehmende Gebrauch der Wendung im Sinne von „der ärgert mich“ „die neckt mich“ „der geht mir auf den Senkel, weil der die gleichen Turnschuhe hat wie ich“… lässt in der Tat abstumpfen und verwischt den Bedeutungsgehalt von WIRKLICHEM mobbing, das unbedingt ernst genommen werden muss.
                    Beim Stichwort Sexismus (s.o.) ist das ähnlich. Instrumentalisiert für weiblichen Chauvinismus wird mittlerweile überhaupt nicht mehr ernst genommen, was es ursprünglich bedeutete.

                    Gefällt mir

                    • unkraut sagt:

                      „Dessen ungeachtet ist das Wort “Mobbing” aber in die Alltagssprache eingesickert, vermutlich über die Medien. Man kann nicht erwarten, dass die Alltagsmenschen alle nachschlagen, welche Definition korrekt ist.“

                      Und das wirft Probleme auf, wenn jemand von Äpfeln redet, obwohl er Birnen oder Orangen meint.
                      Und warum? Entweder, weil die Medien Begriffe „falsch“ verwenden, oder weil die Betroffenen Begriffe „bewusst“ falsch verwenden.

                      Meistens geht es um Übertreibungen:
                      Zuerst von den Medien, weil die stellenweise garnicht sachlich berichten wollen sondern Schlagzeilen brauchen um die Auflage zu steigern.
                      Danach dann von denjenigen, die wahlweise die schlechten Medienbeiträge nicht reflektieren oder aber selber übertreiben um Mitleid abzusahnen.

                      Das ist ja nicht nur beim Begriff „Mobbing“ so, auch bei den Begriffen „Depression, Schizophrenie, Autismus, Übergewicht“ usw. Also generell bei Begriffen, bei denen freie Interpretation eine andere Auswirkung hat wie wenn jemand den „Tisch“ einfach „Stuhl“ nennt, nur weil er gern darauf sitzt.

                      Natürlich lässt sich freie Interpreation nicht immer verhinden, je nach Kontext kann es kreativ sein. Aber es bringt nix, wenn die Alltagssprache Begriffe für sich einnimmt, sodass die Fachsprache irgendwann neue Begriffe braucht.

                      Gefällt mir

          • Erik Freeman sagt:

            Boah, immer dieses Comicsplaining. Grrr. Als wären wir CisTransDingensQuerSenkrechtMänner zu blöd, so einen Comic zu verstehen.

            Ich finde, Netreaper hat Recht. Die Femis haben das Mobbing perfektioniert — siehe z. B. der Fall Eva Herrmann und was Feministinnen so berichten, die es gewagt haben, mal eine nicht dem Radikalitätsmaßstäben genügende Meinung zu äußern.

            Schaut mal hier ab ungefähr 9:25…

            „How I Became an MRA“

            Gefällt mir

            • Rexi sagt:

              Und der Nächste, der aus JEGLICHEM Thema ein Geschlechterthema macht.🙄

              Gefällt mir

              • jck5000 sagt:

                Was ist denn an „auf Feministen rumhacken“ „Geschlechterthema“? Und was ist falsch daran, keine Gelegeheit auszulassen, auf Feministen rumzuhacken?

                Gefällt mir

                • kinchkun sagt:

                  Und was ist falsch daran, keine Gelegeheit auszulassen, auf Feministen rumzuhacken?

                  Es nervt. Eure spezifische Wahnvorstellung ist in jeder ernsthaften Diskussionen nur textuelles Rauschen.

                  Gefällt mir

                  • Erik Freeman sagt:

                    Ach wir spiegeln doch nur die Durchgeknalltheit der Femiszene. Wobei wir ehrlich gesagt, an diesen Wahn nicht ansatzweise herankommen — wir brauchen wohl noch ein paar Jahrzehnte, um uns da gebührlich hineinzusteigern.

                    Und ich muss jck beipflichten: Man kann nicht genug auf den Femis herumhacken. Erstens weil man damit gutes Karma für die nächste Wiedergeburt anhäuft. Zweitens macht es Spaß. Drittens weil es Euch nervt. Viertens weil das hier: „Eure spezifische Wahnvorstellung ist in jeder ernsthaften Diskussionen nur textuelles Rauschen.“ sinnloses Gewäsch ist. Und fünftens weil das Verbreiten von feministischer Kackscheiße sowohl Frauen- als auch Männerfeindlichkeit schürt.

                    Also hacken, hacken, hacken. Und nicht vergessen zwischendrin die Axt zu schärfen!
                    🙂

                    Gefällt mir

        • blubberina sagt:

          Bitte mobbt ihn nicht wegen seiner Meinung, Ich dachte das wäre ein freies Land hier! Wir leben schließlich in Amerika und nicht in so ein Naziland wie Deutschland!!

          Gefällt mir

      • Resolute Nuss sagt:

        Schließe mich der Frage an.

        Gefällt mir

  2. Resolute Nuss sagt:

    Wobei mich bei Thema Mobbing viel mehr stört, wenn sich Leute speziell über Cybermobbing.. Könnte aber auch daran liegen, dass ich bisher niemanden getroffen habe der von Mobbing spricht, wenn er meint, dass jemand ihm was dreistes mitgeteilt hat. ^^

    Gefällt mir

    • Robin Urban sagt:

      Warum beschwerst du dich, dass das Thema Cybermobbing nervt, wenn du niemanden kennst, der ärgerliche, aber nicht mobbende Dreistigkeiten im Internet als Cybermobbing bezeichnet?

      http://www.grabbelkiste.org/2014/02/23/cybermobbing-hysterie/

      Gefällt mir

      • Resolute Nuss sagt:

        Ich meinte das als zwei Unterschiedliche Bereiche. Ich habe noch nie jemanden getroffen der so wie im Comic etwas einmaliges zum Mobbing erklärt, aber schon viele die so tun als ob Cybermobbing etwas wäre was grundsätzlich viel schlimmer ist als normales Mobbing.

        Und der Link bestätigt diese Ansicht zu eingen gewissen Teil auch wieder, aber zumindest nicht so wie es wo anders gemacht wird. Cybermobbing wird nämlich gerne als neue „Krankheit“ dargestellt obwohl sie nur ein neues Symptom einer Alten ist und nur dies zu behandeln hilft den Leuten selten.

        Meistens wird es dann auch noch als allgemeine Internetkritik verwendet im Sinne von „Seht nur was im Internet möglich ist!“ dabei passiert es genauso im normalen Leben. Im Internet sind nur die Beweise dafür oft deutlich erkennbarer und länger erhalten.

        Ob nun der Anteil des „richtiges“ Mobbing oder Cybermobbing für einen persönlich schlimmer ist, spielt am Ende auch keine Rolle, die Folgen sind sich da zu ähnlich.

        Gefällt mir

        • honeyinheaven sagt:

          Das Eine läuft aber doch meist nicht getrennt vom anderen ab. Nach meiner Meinung versteht man unter Cybermobbing doch nicht, dass dich völlig fremde Menschen, zu denen du „real“ gar keinen Bezug hast, dissen. Viel häufiger ist vermutlich die Fortsetzung von Alltagsmobbing im Internet. Oder anders ausgedrückt: Das Internet hilft dann auf fatale Weise, die Person noch mehr zu demütigen und ihr keine Ruhe mehr zu lassen.
          Dies aber nun als Kritik am bösen Internet zu sehen, finde ich natürlich auch daneben. Mobbing ist das Problem – bzw die Menschen, die andere mobben.

          Gefällt mir

          • Resolute Nuss sagt:

            Das wollte ich auch mit mit dem neues Symptom der gleichen Krankheit sagen. Denke auch, es wird wohl eher vom Alltag ins Internet überschwappt. Doch es besteht die Gefahr, dass wenn man nur bei einem von beiden ansätzt es sich komplett ins andere verlagert. Weswegen es einfach nur zu unterbinden nur selten hilft.

            Gefällt mir

  3. jck5000 sagt:

    Mobbing… das ist das, was früher funktionierendes soziales Autokorrektiv gegenüber Leuten, die sich seltsam und inadäquat verhalten haben war, richtig?

    Gefällt mir

  4. Meiosch sagt:

    Das sieht für mich nach einem Fall von beidseitiger Inkompetenz aus.🙂 Linksi bezieht alles sofort auf sich und Rechtsi kann nicht richtig zuhören. Irgendwie auch ein wunderbares Bild zur Diskussionskultur und deren Teilnehmer im Internet.

    Gefällt mir

  5. Kristina sagt:

    Das ist genauso nervig wie die inflationäre falsche Verwendung des Begriffs ADS, wenn jemand Aufmerksamkeit fordert oder meint zu wenig davon zu bekommen

    Gefällt mir

  6. Karina sagt:

    Das schlimme ist, es wird von vielen nur als Mobbing deklariert, um dann richtig damit Geld verdienen zu können. Mobbingvereine die für die Beratungsstunden Geld bekommen was soll das? Die helfen natürlich stundenlang mit wachsender Begeisterung. Das sollte nur von Fachärzten, Psychologen usw. kostenlos bekämpft werden. Viele die gemobbt werden, können sich gar nicht erlauben pro Stunde auch noch Geld dafür zu bezahlen um sich endlich mal Ausquatschen zu können. Helfen kann doch eigentlich niemand, wenn man sich nicht wohl fühlt in seinem Umfeld, sollte man sich rechtzeitig ein neues Umfeld suchen.

    Gefällt mir

    • Nur mal so aus Neugier… was denkst du, wovon Psychologen im Supermarkt ihr Essen bezahlen?

      Gefällt mir

      • IULIUS sagt:

        Vermutlich meinte die die Mobbingvereine. Vermutlich geht sie davon aus, daß die gemeinnützig sind und von Spenden und Fördergeldern leben und keinesfalls lediglich eíne professionelle Geschäftsidee unter dem Deckmantel eines Vereins ist. Wo dann auch noch Nicht-Psychologen beraten.

        Gefällt mir

      • LoMi sagt:

        „Helfen kann doch eigentlich niemand, wenn man sich nicht wohl fühlt in seinem Umfeld, sollte man sich rechtzeitig ein neues Umfeld suchen.“

        Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es darum, zu analysieren, ob da jemand einen systematisch in einen Machtkampf drängt. Zweitens schaut man, ob das Mobbingopfer sich da schon hat hineinziehen lassen und welche Folgen das hat (für gewöhnlich wohl: Zermürbung und späteres Aufgeben). Drittens wird dann nach einem Ausweg gesucht, was auch heißt, problemverstärkende Verhaltensweisen zu durchbrechen.

        Da macht eine professionelle Beratung schon Sinn.

        Dies ist aber nur meine bescheidende Außenwahrnehmung.

        Gefällt mir

      • Frank sagt:

        Psychologen essen nichts, sie überzeugen ihren Körper, sich selbst zu helfen🙂

        Gefällt mir

  7. Seitenblick sagt:

    Ich weiß, ist ein bisschen ot, aber:
    Ich hätte gerne ein Foto davon, wie Linksi eigentlich geparkt hat.

    Ich hab da so einen Verdacht …😉.

    Gefällt mir

  8. Frank Bauer sagt:

    Ein passendes Bullshit Bingo! Diese ganzen Türsteher Sprüche!

    Bullshit Bingo: Türsteher

    https://plus.google.com/106034615121416025019/posts

    Gefällt mir