Unverschämtheiten, die man sich nicht gefallen lassen muss.

Veröffentlicht: März 9, 2014 in Comics, Mann-Frau-Kram
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feminismus

Kommentare
  1. Resolute Nuss sagt:

    Am Anfang konnte ich mir nicht vorstellen in wohin es geht, aber spätestens beim 5. Bild war mir klar in welcher Richtung die Pointe sein wird. xD

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  2. Feminismus ist eine Religion? Für manche schon.

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  3. LoMi sagt:

    Bin mir noch nicht sicher, ob ich es verstanden habe, aber wenn man in Rechtsis Argumentation „Feministin“ durch „Prostituierte“ ersetzt, könnte man in dem Comic eine Widerlegung der Schwarzer-Argumente sehen.

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  4. Erik Freeman sagt:

    Haha! Volltreffer… Klasse gemacht, EMN.🙂

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  5. Heinz sagt:

    Im letzten Bild wurde der Abstand zwischen Zeile drei und vier herausgeschnitten und der gerade Strich hat einen Knick bekommen.
    Ich als offizieller inoffizieller Qualitätsmanager prangere das an!

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  6. Bud sagt:

    Ich oute mich mal: Ich hab’s nicht kapiert. Kann mal jemand erklären, was hier die Pointe ist?

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  7. LoMi sagt:

    Der moralisierende Eifer der Prostitutionsverbieter ist beängstigend. Welche Interessen mögen da nur hinterstecken? Ich teile jetzt nicht unbedingt Christians These der intrasexuellen Konkurrenz, nach der frau die Möglichkeiten von Sex außerhalb der Beziehung einschränken will, um den Sex zu monopolisieren.

    Ich weiß aber keine Antwort.

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  8. hijack sagt:

    Sehr sehr cool umgesetzt mal wieder.😀

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  9. Alias sagt:

    Genial. Es ist bedrückend, wie immer mehr eine bizarre Moral politisch durchgedrückt werden soll.
    Ich frag mich wann das Pornoverbot kommt.

    Mich würde ja manchmal interessieren wie für solche Leute die ideale Gesellschaft aussehe?

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    • LoMi sagt:

      Das Problem ist ja ohnehin, dass da zuviel Moral im Spiel ist. Der Gesetzgeber versucht, Verhalten zu regeln, nur weil es eben den Moralvorstellungen gewisser politischer Gruppen nicht entspricht. In dem Comic wird ja deutlich, dass ein solches Verbot die persönlichen Entscheidungen und die Verantwortung für diese ausblendet. Das sind Entscheidungen, die jemanden sehr missfallen und die nach Verbot nicht mehr möglich sind. Damit schießt das Strafrecht weit übers Ziel hinaus.

      Ich frage mich, ob diese Leute wirklich so gutgläubig sind und glauben, dass alle Prostituierte nur Opfer sind. Bei der Vehemenz, mit der Leute wie Schwarzer in dieser Frage auftreten, kann ich das nicht mehr so ganz glauben.

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      • Alias sagt:

        Daher würde mich tatsächlich interessieren wie für solche Leute eine utopische Welt aussehen würde (nicht nur beim Thema Feminismus, sondern auch Rassismus, Religion, etc).

        Abgesehen davon finde ich es immer interessant solche Weltvorstellungen weiterzuspinnen und zu sehen wie die entsprechende Zukunft aussehe. Die resultierenden Dystopien könnten wunderbare Settings für fiktive Geschichten abgeben,

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      • Silke Suck sagt:

        Es ist leider nicht so schwierig, da gutgläubig zu sein. Prostitutionsgegner argumentieren immer noch mit der (längst widerlegten) Studie von Melissa Farley und werfen mit Zahlen wie „90% unfreiwillig“ um sich. Wenn man sich da nicht die Mühe macht, selbst nachzuschauen, klingt das alles ganz furchtbar, und jeder mitfühlende Mensch muss zu dem Schluss kommen, dass Frau Schwarzer Recht hat. Man möchte raus, wo kein Loch ist – es ist so schwierig, gegen dies (mMn bewusste) Propaganda aus Unwahrheiten anzukommen.

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        • Kolbenjaeger sagt:

          Ich verstehe nicht ganz. Selbst wenn 99% der Prostitution unfreiwillig geschehen würde, ist das kein Argument für ein Verbot. Denn bei Unfreiwilligkeit sind ohnehin andere Straftatbestände erfüllt.

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  10. gracuch sagt:

    Mit dem Prostitutionsverbot fördert man bloß Kriminalität, sprich unüberwachter Menschenhandel und Ausbeutung der Prostituierten. Lieber bessere Arbeitsbedingungen schaffen.

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  11. jck5000 sagt:

    Ich habe gerade beschlossen, auch Feminist zu sein. „Mein“ Feminismus sieht so aus, dass er allen Frauen Gleichberechtigung, Menschenwürde und Selbstbestimmung einräumt. Es ist nämlich würdelos, dass nur eine Frau meinen Penis in den Mund nehmen darf, das diskriminiert weit mehr als 99,9% aller Frauen auf diesem Planeten. Und das ist schon seit Jahren so, und es wird viel zu wenig dagegen getan. Es gab nie einen großen #Aufschrei, der wird für weitaus weniger wichtige Themen verschwendet. Aber genau deswegen muss man kämpfen! Und von Gleichberechtigung zu sprechen, nur weil wenn nur eine Frau zufällig in einer derart privilegierten Position ist, zeigt nur die verkrusteten Machtstrukturen des Patriarchats und das Versagen der Politik in diesem Aspekt. Das Private IST politisch! Selbstverständlich sollte jede Frau selbst entscheiden dürfen, meinen Penis in den Mund zu nehmen, aber viel zu viele trauen sich wegen der entsetzlichen Unterdrückungsstrukturen des Patriarchats nicht. Wir sollten alle dafür kämpfen, dass möglichst viele Frauen dieses Privileg teilen, um ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

    (Ich hab den Comic anders verstanden, das liegt an Panel 2)

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  12. Bombe 20 sagt:

    EMN, ich bin überrascht, daß Du neuerdings das Prostitutionsverbot befürwortest.

    B20

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    • Kinch sagt:

      Hast du den Comic nicht verstanden, oder willst du einen Punkt machen, denn du erst nach Nachfrage enthüllen wirst?

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      • Bombe 20 sagt:

        Tatsächlich ging ich davon aus, daß sich mein Punkt dem verständigen Leser ohne Nachfrage enthüllen würde. Rechtsine spiegelt die üblichen Argumente von Prostitutionsgegnern, indem sie sie auf Feministinnen anwendet.
        Schauen wir also mal:

        Panel 1:
        Man betrachte doch mal den weit überzufällig hohen Anteil von lesbischen Frauen im Feminismus. Oder von Frauen, die Dinge sagen, wie daß sie als Kind schon am liebsten geklettert sind, sich für Fußball oder Technik interessiert haben, etc.
        Natürlich ist nichts davon schlecht, aber Feministinnen stellen im statistischen Sinne sicher nicht das Normal dar.
        (Mal abgesehen von der Frage, ob man sich wirklich für Feminismus entscheidet: „Ich brauche ein neues Hobby. Werde ich Feministin, fange ich an zu malen oder lerne ich Geige spielen? Ach, beim Feminismus kommt man wenigstens unter Leute.“)

        Panel 2:
        Aus meinem Umfeld kenne ich die Leiterin eines freien sozialen Trägers, die sich als Feministin bezeichnet, weil das politisch opportun ist und mehr Fördermittel einbringt. Oder nimm Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen ins Frauenhaus gebracht werden; es ist doch anzunehmen, daß einige -zumal in ihrer psychisch verwundbaren Situation- das dort vertretene ideologische „Mann=Täter, Frau=Opfer“-Schema übernehmen und als Feministin wieder herauskommen.
        Und daß einige Teile des Feminismus dysfunktionalen Vergewaltigungs-Selbsthilfegruppen ähneln, ist ja kaum zu übersehen. Man nehme nur die mittlerweile ubiquitären Triggerwarnungen, ein Konzept, das mir zum ersten Mal im Kontext von Mißbrauchs-Selbsthilfe begegnet ist, oder die Definitionsmacht, die recht offensichtlich einer Opfer-Weltsicht entspringt.

        Panel 3:
        In weiten Teilen der realen Welt ist „Feministin“ mittlerweile doch (zum Glück) tatsächlich ein Schimpfwort und eine Selbstbezeichnung, die Widerspruch und kritisches Nachfragen erzeugt.
        Und zum Thema „ausgebrannte Feministinnen“ zur zwei Worte: Fiona Baine.

        Panel 4:
        „Das Private ist politisch“ führt ja zwangsläufig zu „Der Feind in meinem Bett“. Und vor allem den Teil mit den Filmen kann ich auch als Maskulist gut nachvollziehen. Während Feministinnen schon viel „weiter“ sind und, wie EMN letztens dokumentierte, auch in jeder Drogerie nichts als Sexismus mehr sehen können.

        Panel 5:
        Studien, die die sinkende Lebenszufriedenheit von Frauen seit den 1970ern zeigen, gibt es ja genug. Und die Beschwerden von Müttern über Doppelbelastung und darüber, daß sie kritisiert werden, wenn sie wegen ihrer Kinder zu Hause bleiben, aber auch, wenn sie sie in die Fremdbetreuung geben, sind doch das direkte Resultat aus der Dämonisierung der Hausfrauenrolle, aus der Frauen laut de Beauvoir notfalls mit Gewalt gerissen werden müssen.

        Ergo: Rechtsine spiegelt die Argumente gegen Prostitution mit äquivalenten Argumenten über Feminismus. Da diese aber allesamt stechen, kann die Aussage des Comics nur sein, daß auch Prostitution schädlich ist.
        (Ich gebe allerdings zu, daß das nicht zwangsläufig zur Forderung nach einem Verbot von Prostitution oder Feminismus führen muß oder sollte.)

        Bombe 20

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        • In Kombination mit dem Titel und der Aussage von Linksi ist doch ziemlich klar, dass ich gegen ein Verbot bin. Sowohl von Prostitution als auch Feminismus. Jeder sollte das Recht haben das zu tun was er möchte (solange kein anderer dadurch in seinem Recht eingeschränkt wird), auch wenn das bedeutet, sich selbst zu schädigen. Ich renne auch nicht rum und schlage jedem Raucher die Zigarette aus der Hand^^

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          • Bombe 20 sagt:

            Ich habe den Comic schon verstanden, obwohl ich ungefähr bis Panel 3 dachte, es ginge um die feministische Kritik am Hausfrauendasein und nicht an der Prostitution. Und natürlich kenne ich auch Deine Position sowohl in der konkreten Sache als auch allgemein, auch wenn mir persönlich das Programm der EMN-Partei in einigen Punkten etwas zu liberal ist.

            Aber nachdem ich den Comic gelesen hatte, fiel mir nunmal auf: „Aber Moment, Rechtsine hat doch mit allem Recht!“, und damit wäre die von mir ironisch (Sekunde, nochmal deutlicher: ironisch) unterstellte Interpretation zumindest möglich.

            Schon gut, ich überlasse das Witzemachen wieder denen, die es beherrschen…

            B20

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  13. cheshirecat1234 sagt:

    Ich finde es doch immmer wieder Erstaunlich, wie stigmatisierend hier mit dem Begriff „Feminismus“ umgegangen wird. Obwohl ich viele Comics von erzählmirnix sehr gut und durchdacht finde, scheint „Feminismus“ immer gleich „Alice Schwarzer“ bzw. gleich „Femen“ zu sein. Die Feministischen Gruppen und Menschen die ich aber kenne, grenzen sich klar von der Auffassung von Alice Schwarzer ab und kritisieren sie sehr stark. Beispiele sind „mädchenmannschaft“, „shehadistan“, die slutwalks und, und, und.
    Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass auch erzählmirnix diese kennt und finde es umso trauriger dass Feminismus als negativ bezeichnet wird.

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    • Hast du nicht gesehen, dass Linksi genau das sagt? Sie sagt explizit, dass sie keinen Femen-Feminismus macht und aus einer anderen Position heraus agiert.
      Zudem geht es in dem ganzen Comic ja sehr plakativ darum, dass hier Rechtsi einfach wild durcheinanderwirft was sie alles negatives zum Feminismus im Kopf hat, ähnlich wie bei der Thema Prostitution plötzlich Selbständige, unabhängige Prostituierte mit Drogensüchtigen und Zwangsprostituierten in einen Topf geworfen werden ohne zu differenzieren.

      Hier wird ganz klar und explizit der Schwarzerfeminismus kritisiert und eine Feministin, die eine andere Position hat muss sich in keiner Weise angesprochen fühlen.

      Insofern finde ich es eher schade, dass aus diesem eindeutigen Comic dennoch ein „Hach, die erzaehlmirnix findet einfach alles was nach Feminismus riecht grundsätzlich scheiße“ folgt obwohl ich mich imer bemühe, konkrete Dinge zu kritisieren und zu differezieren.

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      • cheshirecat1234 sagt:

        Dann verstehe ich das letzte Panel nicht. Hier wird ja gesagt, dass die Feministin, welche sich von Femen abgrenzt, trotzdem das Prostitutionsverbot unterstützt

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        • Und warum sollte das nicht gehen? Die MM hat z.B. auch gesagt, dass sie keine Position beziehen wollen sondern den Sexworkerinnen mehr Raum geben wollen. Fand ich cool. Dennoch verlinken sie Blogs und Artikel, de Pro Verbot sind und einige/viele(?) der Leser sind für ein Verbot und haben das auch in den Kommentaren vertreten.
          Schwarzer, Femen und MM haben ja durchaus Überschneidungspunkte, auch wenn sie generell nicht auf einer Linie sind. Warum sollte es komisch sein wenn z.B. eine Feministin sagt „Alice finde ich super, aber dieses Tittengewackel von Femen geht gar nicht!“ (Ich kenne sogar welche, die das so sehen^^)

          Wie schon oft von feministischer Seite auch gesagt wurde, es gibt ganz unterschiedliche Menschen, die sagen, sie seien „Feministisch“. Sogar ich könnte ja jetzt hingehen und sagen, ich sei Feministin.

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          • cheshirecat1234 sagt:

            In gewisser Weise sehe ich dich auch als Feministin. Das liegt aber eher daran, dass laut meiner feministischen Definition kein sogenannter Maskulismus notwendig ist, da ich danach strebe alle Herrschaftsverhältnisse abzuschaffen.
            Überschneidungen gibt es immer, wäre ja auch zu leicht wenn das nicht so wäre ^^
            Trotzdem habe ich bei den Comics in denen es um Feminismus geht oft das Gefühl dass du stigmatisierst. Wenn ich Schwarzer und Consorten als „den“ Feminismus anerkenne, brauche ich natürlich auch einen Maskulismus. Mein Feminismus beginnt aber bei einer radikalen System-, bzw Herrschaftskritik.
            Das Problem bei Femen ist, dass sie Feminismus aus einer bürgerlich weißen Position ausüben, ohne diese Privilegien zu hinterfragen.

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            • Wenn man die Definition weit fächert bin ich schon Feministin, das stimmt. Ich habe ja durchaus „feministische“ Themen und unterstütze Bereiche, die auch Feministinnen unterstützen.
              Dass meine Comics/Texte stigmatisierend rüberkommen kann durchaus sein, da ich z.B. zwar mit dem MM-Feminismus deutlich mehr Überschneidungen habe als mit *würgs* Femen oder *seufz* Schwarzer, aber ich dennoch viele Grundannahmen nicht teile und insbesondere Art und Umgang mit Kritikern nicht OK finde. Das ist wirklich der Inbegriff der Filterbubble, die sich zunehmend radikalisiert und in keiner Weise mehr die Bedürfnisse der Frauen vertritt sondern vielmehr ein Extremprogramm fährt, das Frauen bei konsequenter Umsetzung wieder weniger Freiheiten gewährt als bisher. Das Gegenteil des Vorherigen ist auch nicht das Wahre. Davon abgesehen, dass männliche Probleme lächerlichgemacht und ignoriert werden, selbst wenn sie absolut berechtigt sind und zum Thema beitragen.

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              • cheshirecat1234 sagt:

                Was genau meinst du denn mit „männlichen Problemen“? Wenn ich als Heteromann diskriminiert werden, weil ich z..B. geschminkt Tanzen gehe, kann ich das durchaus dem Patriarchat, bzw der Heteronormativität zuschreiben.

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                • Dass Männer früher sterben (was, wie Forschung zeigt, definitiv gesellschaftlich bedingt ist), dass sie sogar mehr Gewalt (und einigen Studien zufolge annähernd gleich viel sexueller Gewalt) als Frauen ausgesetzt sind, der allgegenwärtige Pädophilieverdacht (und gleichzeitig auch feministischerseits viel Leugnung, dass auch Frauen pädophil sein können), männliche Beschneidung, etc. Da gibt es echt viel.
                  Auch dass z.b. die Lohnlüge weiter verbreitet wird obwohl sie nun schon so oft widerlegt wurde. Ich halte ehrlich gesagt das gane Konzept vom Patriarchat für vollkommenen Unsinn. Es gab in der Vergangenhet recht fixe Rollenbilder, die von beiden Geschlechtern vertreten wurden und zur damaligen Zeit (überwiegend sehr harte körperliche Arbeit) sinnvoll waren.

                  Jetzt durch die technische Revolution können Frauen genauso in die Arbeitswelt und sie tun es. Die Rollen ändern sich allmählich und passen sich der modernen Lebenswelt an. Allerdings, um ehrlich zu sein, ich denke, die weibliche Rolle hat sich rascher und vorteilhafter geändert as die männliche. Mittlerweile sind die Männer benachteiligter, aber zu dieser Benachteiligung gehört auch, dass sich ausschließlich um Frauen gesorgt wird. Paradox aber ich denke, genau das ist da Problem.

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                  • cheshirecat1234 sagt:

                    Uff, das muss ich erstmal sacken lassen.
                    Ich glaube das grundsätzliche Problem ist, dass wir tatsächlich eine völlig unterschiedliche Auffassung von Feminismus haben.
                    Mal eins nach dem anderen:

                    „Dass Männer früher sterben (was, wie Forschung zeigt, definitiv gesellschaftlich bedingt ist)“

                    Dass das gesellschaftlich bedingt ist, wusste ich tatsächlich nicht. Warum? Weil Männern härtere körperliche Arbeit zugeschrieben wird als Frauen?

                    „dass sie sogar mehr Gewalt (und einigen Studien zufolge annähernd gleich viel sexueller Gewalt) als Frauen ausgesetzt sind, der allgegenwärtige Pädophilieverdacht (und gleichzeitig auch feministischerseits viel Leugnung, dass auch Frauen pädophil sein können)“

                    Die Studien versuche ich gleich mal zu finden ^^
                    Erstmal bin ich der Ansicht, dass es egal ist, wer wie viel sexuelle Gewalt ausübt. Das Problem ist doch, dass sexuelle Gewalt ausgeübt wird.
                    Ich kann persönlich nicht bestätigen, dass Männer (ich ^^) sexuelle Gewalt in dem Maße erfahren, wie Frauen. Und wenn ich etwas erfahren habe, dass man als sexualisierte Gewalt oder Diskriminierung bezeichnen kann, dann ausschließlich von anderen Heteromännern.

                    Zur Pädophilie: natürlich ist es ein Fakt, dass auch Frauen padöphil sein können. Andererseits ist es doch aber auch ein Fakt, dass sexualisierte Gewalt (an Kindern) zum Großteil von Männern ausgübt wird. Oder übersehen ich etwas?

                    Ok, jetzt geh ich doch wieder auf das Argument „wer übt wie viel Gewalt aus“ ein.

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                    • LoMi sagt:

                      „Die Studien versuche ich gleich mal zu finden ^^“

                      Da musst Du nur in die Gewaltforschung schauen. Da ist der allgemeine Tenor nach meinem Kenntnisstand, dass Männer einem erheblich höherem Gewaltrisiko unterliegen als Frauen. Natürlich ist das wohl meist die Gewalt der Straße, begangen von Männern. Aber Männer sind kein Kollektivsubjekt, sondern Individuen. Es ist also nicht das Kollektiv „heterosexueller Mann“, das sich in Wettbewerbsspielen übt, sondern die einen bekommen von den anderen aufs Maul, während die Öffentlichkeit viel häufiger über Frauen als Gewaltopfer diskutiert. Was letztlich bedeutet, dass die männlichen Gewaltopfer weniger Schutz bekommen, man kümmert sich um sie viel weniger.

                      Zweitens zeigt die Gewaltforschung auch, dass männliche Gewalttäter um ein Vielfaches härter von Strafverfolgung betroffen sind als weibliche, sprich: bei gleicher Tat müssen Männer mit höheren Strafen rechnen als Frauen.

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                    • Was die Lebensjahre angeht gibt es z.b. die „Klosterstudie“, die zeigt, dass Mönche eine annäherend gleich lange Lebensspanne haben wie Nonnen wenn sie im geschützten, klösterlichen Umfeld leben. Woran das liegt ist wohl u.a. dass Frauen öfter Teilzet arbeiten (= weniger Stress), gesundheitsbewusster sind und über 90% der Gefahrenjobs von Männern ausgeübt werden (könnte man als strukturelle Diskriminierung sehen. Stell dir vor, Frauen würden kürzer leben und ein Teil davon wären Arbeitsunfälle!)

                      Zur Gewalt gab es neulich eine Studie zu Gewalt in Partnerschaften (vielleicht mal bei Genderama http://genderama.blogspot.de/ reinschauen, da gibts häufiger was dazu) in der rauskam dass der Täter 50/50 m der w ist. Zur allgemeinen Gewalt gegen Männer schau mal in der Suchleiste nach („Privilegien“), da müsste was zu weiblichen Privilegien und eben auch dazu kommen.

                      Zu Pädophilie bei Frauen gibt es weniger Daten (ausser dass es sie gibt, das ist erwiesen), was u.a. auch am gesellschaftlichen Bild liegt. Eine Frau, die unangemessen „zärtlich“ mit einem Kind umgeht gerät weitaus weniger schnall in Verdacht als ein Mannmit demselben Verhalten. Auch ist für Opfer die Hemmschwelle höher, weil ihnen oftmals nicht geglaubt wird, dass Frauen „sowas“ machen.

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                    • LoMi sagt:

                      Man könnte es auch mal so sehen: Selbst wenn Pädophilie ein rein männliches Phänomen wäre, wäre es immer noch ungerecht, alle Männer generell einem Pädophilieverdacht zu unterstellen. Und darin liegt eben das Problem, dass Männer oft definiert werden über die schlechtesten ihrer Geschlechtsgenossen und dann so getan wird, als sei gleich jeder Mann in irgendeiner Weise Teil des Problems. Das gilt auch für die behauptete allumfassende männliche Herrschaft, die empirisch zu beweisen wohl noch niemandem gelungen ist, die aber gleichwohl allen Männern unterstellt, sie würden zur Unterdrückung von Frauen beitragen, egal, ob sie guten Willens sind oder nicht. Sie könnten dies nur ablegen, wenn sie sich so verhielten, wie der Feminismus das fordert. Damit wird den Männern per se das Urteilsvermögen abgesprochen, ihr Handeln selbst zu bestimmen und seine Folgen abzuschätzen und der Feminismus erklärt sich zur einzigen Instanz, die über gut und böse männlichen Tuns urteilt.

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                    • Canuma sagt:

                      @cheshirecat1234
                      “ Oder übersehen ich etwas?“
                      I m afraid so…

                      tl;tr Die Dunkelziffer männlicher Betroffener und weiblicher Täter sind vermutlich höher als man allgemein annimmt und ein persönlicher Rant zum Thema Feminismus.

                      Vorab, ich kann dazu nicht wirklich mit Studien oder daraus resultierenden Zahlen argumentieren, da das Thema für mich sehr persönlich ist, zudem meine ich, dass das Feld im Grunde recht Stiefmütterlich behandelt wird. Ich kann daher nur anekdotisch argumentieren, das hat aber selbstverständlich keinerlei wissenschaftliche Relevanz.
                      Durch meine eigene Gewalterfahrung habe ich vor etlichen Jahren versucht mir Hilfe zu suchen, zunächst online, aber halt auch offline. Ich selbst habe als Kind, später noch einmal als Erwachsener sexuelle Gewalt erfahren. Der Täteranteil war dabei „ausgeglichen“, es war ein junger Mann, im späteren Fall eine Frau. Der Effekt der sich einstellte, die Erfahrung war, frei nach dem Motto, ein Indianer kennt keinen Schmerz, sprich so schlimm war es doch sicher nicht.
                      Zurück zur „Hilfserfahrung“ die war halt wirklich sehr ernüchternd. Damals gab es online für Männer so gut wie keine Austauschplattformen (habe dann aber doch eine gefunden), die offline Stellen waren milde gesagt ein Alptraum: Freundliche Stellen haben mich dann höflich aber bestimmt abgewiesen, da sie nur Hilfsangebote für Kinder oder Frauen hätten, andere waren dann schon weniger höflich und meinten durch die Blume das könne ja so nicht sein (Weil Männer können ja nicht vergewaltigt werden…..Bullshit galore)
                      Irgendwann habe ich dann mal eine Gruppe in meiner Stadt gefunden, die aber zwischenzeitlich aufgeben musste, mangels finanzieller Unterstützung..

                      Die Männer die ich online getroffen haben, berichteten von ihren Erlebnissen, bei denen eben auch sehr viele Täterinnen auftraten (auf anderen Plattformen habe ich zudem auch Frauen kennengelernt denen ebenfalls Gewalt von Frauen angetan wurde). Was mir in den Gesprächen aufgefallen ist und sich auch mit meiner Erfahrung deckt, ist die sehr viel höhere Schamgrenze (und daraus resultierende Dunkelziffer) bei Männern. Nicht falsch verstehen, für jede(n) Betroffene(n) ist das Erlebte anders und auch die Kraft, die es kostet sich nach außen hin zu öffnen. Aber die Akzeptanz (ich finde gerade kein besseres Wort dafür ;-( ) scheint mir bei Mädchen/Frauen höher zu sein, was nicht zuletzt in einem besser Ausgebauten Hilfsangebot resultiert. Die Gründe sind vermutlich vielschichtig, das reicht vom biologischen Missverständnis, das man Männer nicht vergewaltigen könne, da sie ja keine Vagina haben, die penetriert werden kann (Ohne zu berücksichtigen, das ein Penis z.b. sehr wohl gegen den eigenen Willen stimuliert werden kann, ganz zu schweigen von… anderen Körperöffnungen), über „du fandest es ja sicher geil“ (Wenn die Tante den 12 jährigen zum „Mann“ macht) bis hin zu „Männer sind von Haus aus Täter und können keine Opfer sein. (Vor einigen Jahren gab es in Österreich eine Therapeutin, die mit dem Argument männliche Überlebende abgelehnt hat, weil Männer ja grundsätzlich Täter seien)
                      Sicher, ähnliche Argumente finden sich immer, auch bei weiblichen Betroffenen, das einem nicht geglaubt wird, ist *immer* ein Thema. Aber gerade wegen dem gesellschaftlichen „Kopf“ im Bild werden weibliche Opfer eher anerkannt: Die Frau ist das zarte, Schöpfungsbewahrende Wesen, der Mann ist der Krieger, der Zerstörer. Mit fatalen Folgen, Frauen kommen als Täterinnen nicht in Frage, weil man es ihnen nicht zutraut und weil von ihnen das Sorgsame erwartet wird. Männer können nicht Opfer sein, weil sie ja zu stark sind, weil von ihnen erwartet wird, das sie stark sind Und es ist zugegeben schwer einzuordnen. Ich selbst bin ein großer kräftiger Mann, würde ich körperlich Aggressiv werden würde „dort kein Gras mehr wachsen“ wie man so schön sagt. Wie soll da jemand verstehen, das ich, als erwachsener Mann, von einer Frau körperlich und seelisch Misshandelt wurde? (Auf die „Weichei“ Spötter gehe ich nicht weiter ein, die dürfen dann gerne vorbei kommen und sich überzeugen, was für ein „Weichei“ ich tatsächlich bin).
                      Ein zusätzlicher Bereich, der mir persönlich viel zu kurz kommt, ist die weibliche Co-Täterschaft. Gerade im Bereich des Kindesmissbrauchs wissen die Mütter sehr oft Bescheid. Und ja, ich leugne nicht, das es da selbstverständlich auch Frauen gibt, die selbst Opfer sind, wenn der Partner gewalttätig ist, Angst lähmt. Aber es gibt auch genügend, die zu bequem sind (Dann muss ich mich ja selbst versorgen), die das Kind dem Täter aktiv zuspielen, bis hin zu Müttern, die ihre Töchter als Schlampe bezeichnen, weil sie ihren Mann weggenommen haben (Oh ja, das gibt es und ich denke mir immer wieder wtf…) Und sorry, da bin ich wirklich kompromisslos: Ein Kind hat hier niemals Schuld und wenn ein Elternteil davon weiß, was der andere Elternteil macht, dann ist es seine verdammte Pflicht das Kind zu schützen! Und wenn sie dann zehnmal allein, oder nicht mehr so wohlhabend sind oder oder oder.

                      Abschließend will ich noch kurz die Kurve zum Feminismus kriegen, da du ja auch schreibst, das laut deiner “ feministischen Definition kein sogenannter Maskulismus notwendig ist“ da du danach strebst „alle Herrschaftsverhältnisse abzuschaffen“.
                      Ich glaube (frei nach @anked) jedesmal wenn jemand so etwas sagt, stirbt ein Eichhörnchen.
                      „Der Feminismus ™“ setzt sich nunmal qua Definition *für* die Frau, das weibliche, das feminine ein, meist umweht von einem nebulösen Patriarchats Begriff. Wäre es anders, wäre es Humanismus o.ä.
                      Aber so (und du bestätigst das ja auch) wird „Dem Mann ™“ die Schuld für alles Unglück dieser Welt gegeben. (Und ja, ich weiß das ich hier überspitze)
                      Und das ärgert mich, gelinde gesagt. Aus einem einfachen Grund: Es wurde eine Grundessenz richtig erkannt, es gibt Machtstrukturen, es gibt Herrschaftshierarchien, es gibt Ungerechtigkeiten. Die sind aber mM. nach eben nicht notwendigerweise „vom Mann gemacht“.Jeder Mensch der Macht hat, nutzt sie um mehr Macht zu bekommen, um zu Herrschen, da spielt es keine Rolle welchen Geschlechts dieser Mensch ist. Frauen sind so fähig wie Männer, warum sollten sie da anders handeln? Wozu sollen denn jetzt Frauenquoten in Vorständen etabliert werden, damit Herrschaftsverhältnisse abgebaut werden? Wohl kaum, denn so eine Position geht ja gerade mit Macht einher (Und wenn ich mich mal im Gegensatz sehe, ich würde z.b. nie eine solche Führungsposition anstreben wollen, obwohl ich einen Penis habe..) Und wenn es ein Patriarchat gibt, etwas das ja eigentlich aus dem familiäreren Kontext stammt, dann Frage ich mich halt auch immer, warum in so einer Konstellation, in der die Männer sich dann ja nicht um so etwas banales wie die Kindeserziehung kümmern, dann trotzdem immer wieder die selben Strukturen anerzogen werden, die nun sicherlich nicht allein durch das weite soziale Umfeld erklärt werden können.

                      So aber schafft „Der Feminismus ™“ keine Herrschaftsstrukturen ab, sondern verändert sie lediglich, beanspruch sie. Die wirkliche soziale Angleichung, die z.b. in individuellerer Förderung beider Geschlechter im Kindesalter ansetzten könnte, wird nicht gemacht. (In der letzten PISAstudie wurde deutlich, das Jungs im Schnitt schlechtere Lese und Schreibkompetenzen als Mädchen aufweisen, das die soziale Herkunft nach wie vor maßgeblich für das weitere Fortkommen entscheidet. Die Mediale Rezeption war aber: Mädchen sind schlechter in Mathe, da muss man was gegen tun…..) Stattdessen wird jedes Thema feministisch gemacht, selbst wenn es gar nicht nötig wäre. (Tenor der feministischen Blogosphäre zu Snowden und allen prä Snowden Enthüllungen war, es gab viel zu wenig weibliche Enthüllerinnen, Asange ist ein Rapist und Chelsea Manning hat ja irgendwie auch noch einen Penis, dagegen muss was getan werden…)

                      Naja.. aber ich will mich gar nicht beklagen, ich kann halt auch nie wissen wie sich „die Frauen ™“ fühlen, da ich keine bin. Wie soll ich also wissen, wie schlecht es ihnen wirklich geht. Andererseits, welche hat sich denn, nachdem sie ihren male tears Gummibärsaft getrunken hat gefragt, wie es sich wohl anfühlt ein Mann zu sein?

                      Aber vielleicht könnten wir ja auch mal alle die Befindlichkeiten hinten anstellen und wir schauen uns gemeinsam an, wie wir die Welt verbessern können. Das wäre eine echte Revolution.
                      (Und falls du bis hier durchgehalten hast, aufrichtiger Dank, ich musste das mal loswerden und bin erschrocken wie ausschweifend der Text geworden ist…)

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                    • LoMi sagt:

                      @Canuma

                      Deinen „ausschweifender“ Text fand ich gut!

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                    • HansG sagt:

                      Ja, danke Canuma

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                  • Jackie sagt:

                    Dito, lang aber interessant und gut

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                • Hetero sagt:

                  ??? Ich glaube du verwechselst feministisches Wunschdenken (geschminkte Männer) mit echten Problen die Maenner haben bzw versuchst diese ins Lächerliche zu ziehen.

                  Wen jemand mit “ weisse Perspektive “ oder „Privilegien“ ankommt weiss ich schon wo ich diejenige zu verordnen habe…legt mal ne neue Platte auf.

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                  • Imke sagt:

                    „Wen jemand mit ” weisse Perspektive ” oder “Privilegien” ankommt weiss ich schon wo ich diejenige zu verordnen habe…legt mal ne neue Platte auf.“

                    Aha. Wars das schon oder kommen da noch Argumente?

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            • LoMi sagt:

              „In gewisser Weise sehe ich dich auch als Feministin. Das liegt aber eher daran, dass laut meiner feministischen Definition kein sogenannter Maskulismus notwendig ist, da ich danach strebe alle Herrschaftsverhältnisse abzuschaffen.“

              Auch wenn viele Kommentatoren es sicher gerne hätten, ist EMN keine Maskulistin und sie hat uns „Antifems“ schon desöfteren mit Seitenhieben auf die „Maskulistenlogik“ zeichnerisch beglückt.

              Ich würde sagen, EMN ist EMNistin ^^

              „Trotzdem habe ich bei den Comics in denen es um Feminismus geht oft das Gefühl dass du stigmatisierst.“

              Das kann ich so nicht sehen (naja, ich bin sicher auch etwas parteiisch, das räume ich ein). Aber ich meine, dass EMNs Feminismuskritik immer auf bestimmten Widersprüchen beruht, die sie in den Positionen mancher Leute wahrnimmt. Ich finde nicht, dass das eine Pauschalkritik der Sorte „der Feminismus ist immer und ewig schlecht und das Grundübel unserer Zeit“ ist.

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              • cheshirecat1234 sagt:

                „Aber ich meine, dass EMNs Feminismuskritik immer auf bestimmten Widersprüchen beruht, die sie in den Positionen mancher Leute wahrnimmt.“

                Genau darauf wollte ich auch hinaus. Dass EMN den feminismus von Schwarzer, Femen, usw kritisiert ist ja auch richtig. Trotzdem zieht sich durch EMNs femikritische Comics ein roter Faden und den wollte ich kritisieren.

                Wenn Linksi zum Beispiel im vierten Panel klar sagt, dass sie Feminismus aus einer anderen Position heraus macht als Femen, klingt das erstmal gut. Im letzten Panel wird aber wiederum klar, dass sie trotzdem die gleiche Einstellung wie Femen vertritt. Das wiederum erweckt den Eindruck „Linksi macht anderen Feminismus als Femen, aber auch sie vertritt als Feministin eine Menschenverachtende Ideologie (bzgl. Prostituion)“. Einigermaßen klar was ich meine ^^?

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                • LoMi sagt:

                  Ich ahne Deinen Einwand. Wobei ich denke, dass EMN gar nicht so sehr darauf aus ist, Linksis Feminismus zu charakterisieren. Es ging wohl mehr um das Argumentationsmuster der Verbotsfraktion. Ich habe es jedenfalls nicht auf Linksis Feminismus bezogen, der ja eher positiv rüberkommt.

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                  • jck5000 sagt:

                    Ich kann ja nur für Leute, die nach einem nicht menschenverachtenden Feminismus sind, nur „meinen“ empfehlen, siehe oben…

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                    • Erik Freeman sagt:

                      Also, *mein* Feminismus wird oft fälschlicher Weise als „Maskulismus“ bezeichnet. Jaja, da ist noch viel Aufklärungsarbeit nötig…

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                  • LoMi sagt:

                    Ich bin nur ungern ein *ist. Auch wenn ich befürchte, dass ich längst in einer gewissen Ecke gelandet bin. Aber *ismen erzeugen letztlich soviel Freund-Feind-Abgrenzungen und neigen dazu, selbstimmunisierende Theorien zu entwickeln.

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    • LoMi sagt:

      „Ich finde es doch immmer wieder Erstaunlich, wie stigmatisierend hier mit dem Begriff “Feminismus” umgegangen wird.“

      Ich kann hier keinesfalls für EMN sprechen. Ich selber finde den „Feminismus“ oft insgesamt schwierig, auch wenn er moderner daherkommt als Frau Schwarzer. Zumindest immer dann, wenn man alles Leiden im Frauendasein einem allmächtigem Patriarchat zuschreibt.

      Recht hast Du sicher, dass nicht alle feministischen Strömungen für ein Prostitutionsverbot sind.

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  14. amitaf86 sagt:

    Ich hab auch ein bisschen gebraucht, aber nun ists angekommen.🙂

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