selbstschuld

Kommentare
  1. netreaper sagt:

    Das ist die klassische feministische Rhetorik.

    Diese Frauen gefallen sich in ihrer Opferrolle. Anstatt den Arsch hochzukriegen und etwas zu tun, mäkeln sie nur über die angeblich diskriminierenden Zustände (unbewiesen), und fordern Privilegien ein.

    Gleichberechtigung ist, wenn wir Männerrechtlern endlich das selbe Recht zugestehen, und sie dafür natürlich auch entsprechend fördern!

    Gefällt mir

  2. Das verwundert mich auch immer wieder: Bei weiblicher Unterbeteiligung/vermeintlicher Benachteiligung ist es strukturelle Diskriminierung, über Gründe zu diskutieren ist schlicht sexistisch und das bloße Zahlenverhältnis reicht aus, bei männlicher Unterbeteiligung/vermeintlicher Benachteiligung hingegen ist es unproblematisch auf Gründe abseits einer strukturellen Diskriminierung hinzuweisen.

    Das ist mir zu ergebnisorientiert.

    Gefällt mir

    • netreaper sagt:

      Ja, wir müssen endlich dahin kommen, dass wir Männerrechtler da genau so ein Zeter und Mordio veranstalten können, wie Feministinnen es heute schon tun. Damit Menschen noch abgenervter sind.

      Erste Forderung: Der Quotenlohn.
      Bei männlicher Unterbeteiligung z.B. in Kitas müssen zwangsweise 30% der Lohnkosten an die männlichen Angestellten ausgeschüttet werden. Auch wenn auf 20 Erzieherinnen nur 1 Erzieher kommt.
      Der Vorteil: dadurch macht man den entsprechenden Job sehr viel interessanter für Männer, und kann innerhalb recht kurzer Zeit eine gesunde Quote in diesem Berufszweig unterbringen.

      Gefällt mir

      • auf Zeter und Mordio habe ich eigentlich gar keine Lust. Ich sehe nicht, warum wir die Leute auch noch nerven sollen

        Gefällt mir

        • netreaper sagt:

          Ach schade. Und ich hatte gehofft wir Männer bekämen da endlich mal die gleichen Rechte wie die Frauen…😦

          Gefällt mir

          • Erik Freeman sagt:

            Ich nerve gerne mit. Erst beim Wehrdienst Leib und Leben riskieren, sich dabei von vorgesetzten Schwachmaten schikanieren und anpöbeln lassen und dann auch noch per Quote in die 2. Reihe gedrängt werden? Nur über meine verfaulende Leiche!

            Gefällt mir

        • m sagt:

          Ich wäre da auch nicht so voreilig. Man muss nerven damit Forderungen nicht folgenlos verpuffen.

          Über die konkreten Methoden kann man streiten. Nervende Frauen haben naturgemäß einen weit höheren Impact, denn wer will schon eine unzufriedene Frau? Männer nicht, wir sind dazu erzogen worden Frauen Gutes zu tun.

          Gefällt mir

  3. bibs sagt:

    Linksi könnte jetzt noch kontern, bezogen auf Rechtsis Aussage aus Panel 2:

    „Das kannst du so nicht verallgemeinern. Männer werden dazu erzogen, ehrgeizig und erfolgreich zu sein, sich mit anderen zu messen und immer noch in die Rolle des Alleinverdieners zu schlüpfen. Die daraus resultierende Stressbelastung macht sie anfälliger für Krankheiten. Du kannst nicht einfach sagen ‚Selbst Schuld, dann achtet halt mehr auf eure Gesundheit‘, wenn eigentlich eine Sozialisation dahinter steht, die Männer systematisch überfordert.“

    Oder so ähnlich…

    Gefällt mir

  4. Zum feiern gehe ich sehr gern zu elektronischer Musik aus. Im Sommer oft zu Openairs und Festivals. Das Lineup besteht meist fast ausschließlich aus männlichen DJs, da die Veranstalter meist nur Männer einladen und das Publikum es gewöhnt ist, Männer an den Mischpulten zu sehen. Warum ist das wohl so?

    Gefällt mir

    • Weiß ich nicht, mir fallen viele Gründe dafür ein. Hast du Studien dazu oder ist deine vage Vermutung alles was du an Fakten hast?^^ Möglich wäre ja auch, dass es weniger Frauen in der Branche gibt. Dass sie keine Lust haben. Dass sie sich weniger in den Vordergrund drängen. Dass sie schlechter sind. Alles ebenso möglich wie „Niemand will Frauen auf die Bühne lassen!“

      Gefällt mir

      • Natürlich habe ich keine Studien.
        Alle Infos die ich habe kommen von Veranstalter ebendieser Festivals.
        Wenn ich die frage (meist persönlich oder im Nachhinein per Mail):
        „Warum habt ihr keine DJanes?“
        dann ist die Antwort meist in Richtung:
        „Warum sollten wir?“
        Stören tut das niemanden ausser die blöden Feministen, die ja eh immer alles stört😉

        Da finde ich es nicht verwunderlich, wenn sich Gruppen wie female:pressure gründen und dann eigene Sachen auf die Beine stellen.

        Gefällt mir

        • netreaper sagt:

          „Natürlich habe ich keine Studien.“

          Natürlich nicht.
          Menschen, die Vorurteile wie eine Monstranz vor sich her tragen haben nie Studien. Oder Fakten.
          Statt dessen haben sie „Erfahrungen“ oder können Anekdoten erzählen.

          Ja.

          „Ich habe keine Studien, aber mit Türken haben ich die Erfahrung gemacht, dass…“

          Gefällt mir

          • Du wirfst mir vor mit Anekdoten und Erfahrung zu argumentieren, tust aber weiter unten beim Thema Mammografie das gleiche.

            Gefällt mir

            • netreaper sagt:

              Das war also eine Anekdote? Dem Mann wurde die Mammografie verweigert eben WEIL er ein Mann ist. Und das wäre auch jedem anderen Mann so gegangen. Und zwar ganz offiziell. Das sind also ganz klar strukturelle Gründe. Kann man das von deinem Beispiel auch sagen?

              Oh, in Deutschland ist es so:
              Frauen bekommen Krebsvorsorge ab dem 20. Lebensjahr von der Kasse bezahlt, Männer ab dem 45. Lebensjahr. Auch das ist generell für ALLE Männer und ALLE Frauen so.
              So viel zum Thema Unisextarife.

              Gefällt mir

        • HansG sagt:

          Ich finde das gut wenn eigene Sachen auf die Beine gestellt werden. Sollte der Erfolg überzeugend sein können die anderen Veranstalter ja gar nicht mehr auf die Frauen verzichten.

          Das ist einfach nur https://www.youtube.com/watch?v=gUeeIjyI7QQ

          Gefällt mir

        • m sagt:

          „(…) eigene Sachen auf die Beine stellen.“

          Und genau das ist meiner Meinung auch auch der Weg.

          Finde ich immer wieder erstaunlich wie vor allem die von dir erwähnten Feministinnen sich erst dann hineindrängeln und laut „Sexismus“ schreien sobald eine Sache einen gewissen Erfolg verbuchen kann.

          Kann mich an keine Vertreterin dieses Lagers erinnern, die in den Neunzigern unseren LAN-Parties beiwohnte einen solchen Aufstand gemacht hat. Damals waren wir pickelige dumme Versager in dunklen Räumen. Komische Nerds.

          Heute geht nicht die geringste Spielminute unbeobachtet vorbei oder der kleinste nackte Hautfetzen „on display“ ohne dass so eine Dame die ganze Industrie un Grund un Boden diffamiert.

          Ihr wollt Spiele, die euch zufrieden stellen? Eine ganze eigene Industrie, wie sie die Dudes errichtet haben? Macht selber welche! Niemand hält euch davon ab. Aber Achtung: harte, langwierige Arbeit wartet dort.🙂

          Gefällt mir

        • Bombe 20 sagt:

          cheshirecat1234,

          “Warum habt ihr keine DJanes?”
          “Warum sollten wir?”

          das ist doch eine hervorragende Antwort – jedenfalls auf Deine Frage. Hätte diese stattdessen gelautet: „Warum hattet Ihr nicht DJane X? Die hätte vom Stil her hervorragend in Euer Lineup gepaßt, sie hat eine Menge treuer Fans, von denen sicherlich viele extra wegen ihr gekommen wären und ich weiß zufällig auch, daß sie gern bei Euch aufgetreten wäre“, wäre die Antwort dagegen offensichtlich dumm gewesen.

          „Warum habt Ihr keine Frauen?“ ist nicht sinnvoller als „Warum habt Ihr keine Sachsen?“.
          Haben die Sachsen?

          Bombe 20

          Gefällt mir

    • tom174 sagt:

      „Warum ist das wohl so?“
      Bestimmt weil es für Männer die letzten 40 Jahre staatlich bezahlte DJ-Förderprogramme besuchten, oder?

      Gefällt mir

    • netreaper sagt:

      Vermutlich weil Frauen den Arsch nicht hochkriegen. Also nicht so sehr wie diese Männer, die es dann eben geschafft haben.
      Niemand hindert Frauen an so etwas weil sie Frauen sind.

      Gefällt mir

      • „Niemand hindert Frauen an so etwas weil sie Frauen sind.“

        Genau so ist es. Nicht weil Frauen schlechter Musik machen, sondern weil es schlicht normal ist, dass DJs Männer sind. Das bezeichne ich als strukturelle Diskriminierung

        Gefällt mir

        • netreaper sagt:

          Du bezeichnest es also als strukturelle Diskriminierung wenn irgendetwas von irgendwem als „normal“ angesehen wird?

          Ähm, nein. Googlen hilft.
          Wenn du das so siehst, dann bitte baue für deine Kommentare einen Übersetzer, der „deine Definition von xyz“ übersetzt in „lexikalische Definition von xyz“.

          Offensichtlich sprichst du eine andere Sprache.

          Gefällt mir

        • es ist auch normal, dass frauen kinder kriegen. werden männer nun strukturell diskriminiert vom kinderkriegen? nee, blödsinn, oder? du kannst aus einer „normalität“ noch keine diskriminierung herleiten. du musst die diskriminierung mit fakten belegen, nicht einfach nur „ich beobachte dass da mehr männer sind. das MUSS diskriminierung als grund haben“

          Gefällt mir

          • netreaper sagt:

            Also da sehe ich durchaus strukturelle Diskriminierung.
            Männer haben weder präkoitale noch postkoitale Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung.

            Für Frauen gibt es: Pille, Spirale, Pille danach, Abtreibung.
            Für Männer gibt es: nichts äquivalent dazu.

            Also das ist an der Stelle durchaus strukturelle Diskriminierung.

            Gefällt mir

            • bibs sagt:

              Eine prä-koitale Methode befindet sich grade in der klinischen Erprobung in Indien. Nennt sich Vasagel und soll die Spermien vor Verlassen des Samenleiters zerstören.
              Und an der Pille für den Mann wird auch geforscht, es stellt sich nur als ziemlich schwierig heraus, ein ähnlich wirksames Äquivalent zu entwickeln. Den Hoden kann halt nicht so einfach vorgegaukelt werden, sie müssten nicht mehr produzieren.

              Gefällt mir

              • netreaper sagt:

                Was ich schon sagte: Männer haben aktuell keine Möglichkeit.

                Und wenn man Frauen eine einzige von diesen Möglichkeiten auch nur eine Winzigkeit einschränken will, wie bei der Pille danach (was immer man davon halten will), bricht direkt ein Scheissesturm Güteklasse A los.

                Ob sich diese Damen vorstellen könnten nur die Wahl zu haben zwischen Femidom und Eileiterdurchtrennung?
                So sieht es nämlich für Männer ganz alltäglich aus.

                Gefällt mir

                • bibs sagt:

                  Ich bin voll bei dir wenn es darum geht, die Möglichkeiten zur Empfängnsverhütung gleichmäßiger zu verteilen. Es bedeutet nämlich im auch eine gerechtere Verteilung der Verantwortung.
                  Für mich persönlich fallen die hormonellen Methoden weg, weil ich sie nicht vertrage bzw. andere gesundheitliche Probleme entgegenstehen. Den Gedanken mir Meteall in den Uterus implantieren zu lassen finde ich auch nicht besonders reizvoll (Ja ich weiß, das ist eine freiwillige Einschränkung).
                  Mit einem festen Partner hätte ich auch gern die Möglichkeit, neben Zyklusbeobachtung (sensiplan oder Persona etc.) und Barrieremethoden (Kon-/Femidom, Diaphragma) anders zu verhüten.

                  Gefällt mir

          • Der Unterschied ist doch, dass Männer einfach biologisch nicht in der Lage sind Kinder zu bekommen.
            Wenn es aber „normal“ ist, dass in bestimmten Bereichen nur Männer aktiv sind, weil es schon immer so war, dann ist das doch relativ einfach veränderbar. Und gute DJanes gibt es genau so viele wie DJs, nur dass diese nicht als erstes gebucht werden… aus Normalität.

            Gefällt mir

        • HansG sagt:

          Wo sind den die vielen tollen DJanes? Gibt es Sie überhaupt in vergleichbarer Menge? Vor einigen Jahren hätte der Name Marusha mit Sicherheit Publikum angelockt. Die Frau ist also eigentlich ein Mann?

          Gefällt mir

        • m sagt:

          Du wills Platten auflegen? Dann lege Platten auf! Es gibt keinen anderen Weg das zu tun. Meine Güte! ^^

          Gefällt mir

          • LoMi sagt:

            Ich stimme Dir zu.
            Andererseits könnten die Frauen sagen, sie sind nicht dafür erzogen worden, hier initiativ zu werden. Genauso, wie Du sagst:
            “ Männer nicht, wir sind dazu erzogen worden Frauen Gutes zu tun.“

            Wer der einen Seite zubilligt, irgendwie geprägt worden zu sein, muss es der anderen Seite auch zubilligen.

            Die Wahrheit ist wohl: Ja, wir sind geprägt. Und ja, wir haben als erwachsene Menschen dennoch die VErantwortung für das, was wir tun oder nicht tun. Das ist natürlich konfliktreich und arbeitsreich und keineswegs der lineare Weg in den Erfolg. Aber vermutlich stimmt das mehr als nur einseitige Aussagen wie
            a) Geht nicht wegen der Erziehung
            b) Geht, Du musst nur wollen.

            Gefällt mir

    • Graublau sagt:

      „Das Lineup besteht meist fast ausschließlich aus männlichen DJs, da die Veranstalter meist nur Männer einladen und das Publikum es gewöhnt ist, Männer an den Mischpulten zu sehen.“

      Die Formulierung ist etwas unglücklich, denn es klingt so, als würden die Veranstalter ihre DJs nach den Sehgewohnheiten des Publikums einladen. Tatsächlich würde ich erwarten, dass es in erster Linie um Musik geht…

      Ich arbeite seit 20 Jahren immer wieder auf privaten Veranstaltungen als DJ. In dieser Zeit habe ich aus dem Gedächtnis heraus 5 DJanes kennengelernt. Bei einer sechsten habe ich den Start in ihre Laufbahn verhindert, weil sie übernehmen wollte, als ich morgens früh müde war, aber ich ihr meine Technik nicht anvertrauen wollte (es hatte schon genug Ärger in der Woche gegeben und ich wollte in Ruhe schlafen).

      Was die fünf Frauen angeht:
      – Nr. 1 ist auch als Musikerin tätig, sie hat ihren Job gut gemacht
      – Nr. 2 muss schon einiges an Erfahrung gehabt haben, leider mochten’s die anderen Leute nicht so, aber mir hat’s gefallen
      – Nr. 3 hat das meine ich zum ersten Mal gemacht, schreckliche Musik, aber das war allen Beteiligten klar und die Leute haben getanzt
      – Nr. 4 und 5 waren komplette Neulinge und haben für mich den größten Teil einer Nacht übernommen, in der ich keine Lust hatte. War sehr rührend, fast genau 20 Jahre, nachdem ich auf ähnliche Weise angefangen hatte. War nicht die günstigste Nacht, um anzufangen. Beide haben sich sehr tapfer geschlagen, es war aus meiner Sicht ein voller Erfolg und ich hoffe, die machen weiter.

      Bei Nr. 1 weiß ich nicht, wie stark sie sich vorbereitet hat (für mich war’s eine absolute Überraschung). Alle anderen haben vorher Zeit investiert und natürlich einen Großteil des Abends hinter der Technik verbracht.

      Gefällt mir

      • Kenshin sagt:

        Hauptberuflich DJ (also Elektro DJ im Sinne selbst mixes zu machen, nicht nur cds in den player oder das macbook laufen lassen) zu sein ist ein großes finanzielles Risiko. Und es gibt auch nicht unendlich Geld zu verdienen in der Szene. Um wirklich gut zu werden muss man sich mit der Technik auskennen, originell sein und das auf längere Sicht. Das schreckt viele Neulinge ab. Und da sind wir dann auch bei dem Grund, warum in den meisten (nicht Pop-) Bands keine Frauen sind und warum es so wenige weibliche Selbstständige gibt. Frauen tendieren dazu risikoavers zu handeln und das hat wahrscheinlich nicht mal etwas mit ihrer Sozialisation zu tun.

        Es dürfte also für den Veranstalter nicht unbedingt einfach sein eine Qualitativ hochwertige DJane zu finden, die entsprechend Publikumswirkung hat, schlicht weil es auch so viel weniger von ihnen gibt.

        Gefällt mir

  5. barbaz sagt:

    Sieht mir ein bisschen nach Strohmann-Argument aus. Wenn niemand einschränkt, wer auf die Bühne darf, dann kann offensichtlich niemand für die Auswahl kritisiert werden, aber wie oft ist das denn der Fall? Und wenn dagegen, wie allzu häufig, ein Gremium aus alten Männern die Redner auswählt, dann scheint mir die Kritik der Feministen durchaus angebracht.

    Gefällt mir

    • Beide Aussagen basieren auf real so getätigten Aussagen zu realen Situationen. Oder willst du sagen, die weibliche sozialisation zur zurückhaltung und damit inhärente benachteiligung sei kein thema im feminismus? ich erinnere nur an breitmacker… buuuhuuu, die männer sitzen so breit. als ob eine frau körperlich nicht in der lage sei, die beine zu spreizen und sich „ihren raum“ genauso zu nehmen.

      Gefällt mir

      • netreaper sagt:

        Kapiere das endlich.
        Bei Männern nennt man das „Breitmachmacker“.
        Bei Frauen heißt das „Rückzugsräume“.

        Gefällt mir

      • LoMi sagt:

        Sie sind auch dazu in der Lage, sage ich mal als regelmäßiger Bahnfahrer. Als ob die Damen da weniger raumgreifend wären …

        Gefällt mir

        • Kenshin sagt:

          Das Breitmacker Ding war eine brutal dämliche Angelegenheit. Da Männer ein schmaleres Becken und dazu noch etwas empfindliches zwischen ihren Beinen hängen haben ist es nicht so einfach, die Beine übereinanderzulegen und meistens angenehmer die Beine auseinander zu lassen. Das hat nichts mit Dominanzgehabe zu tun, sondern schlicht mit aus körperlichen Gegebenheiten resultierender Bequemlichkeit. Männer haben auch mal die Beine über Kreuz und Frauen sitzen breitbeinig da (wenn sie keinen kurzen Rock anhaben, dann schlagen sie natürlich auch die Beine übereinander um Blicke abzuhalten).

          Gefällt mir

    • Eben darauf wollte ich mir meinem Kommentar auch hinaus.

      Ausserdem ist „an einem Tag freiwillig auf die Bühne gehen“ und „sein ganzes Leben auszurichten“ (bzgl „Klosterstudie“) ein mieser Vergleich

      Gefällt mir

      • Es geht um das grundsätzliche Muster. Es gibt großangelegte Aktionen, Frauen in Technikberufe zu bringen. Gibt es irgendwo vergleichbar große Aktionen, Männer zu mehr Gesundheit zu verhelfen, z.B. durch Präventionsprogramme, Stresstrainings oder einfach Werbung der Marke „Männer, geht öfter zum Arzt“?

        Gefällt mir

        • bibs sagt:

          In der Berliner U-Bahn gab es eine Zeit lang Plakate, die gezielt Männer für Erzeihungsberufe anwerben wollte. Ich weiß leider nicht mehr genau wer die initiierende Stelle war.

          Gefällt mir

          • Und was haben Männer davon in schlechter bezahlte Berufe geworben zu werden? Ich meine, okay, mehr männliche Erzieher ist definitiv eine gute Sache, aber denkt wirklich jemand, dass das vergleichbar toll ist, wie wenn man Frauen in technik/hochbezahlte Berufe wirbt?

            Gefällt mir

            • bibs sagt:

              Es soll ja auch Menschen geben, die den Wert einer Tätigkeit nicht allein über die monetäre Entlohnung bestimmen.
              Warum soziale Berufe so schlecht bezahlt werden, ist ja noch ein ganz andres Streitthema.
              Aber wenn es darum geht, die Unterrepräsentanz einer Gruppe in einem bestimmten Berufsfeld zu beheben, finde ich beide Aktionsrichtungen gleich toll, ja.

              Gefällt mir

              • Aber warum? Ganz neutral gefragt, warum ist eine 50/50 Verteilung als Selbstzweck etwas erstrebenswertes? Ist das nicht am Ende dasselbe in wie vor 60 Jahren?

                Wenn Frauen im Schnitt mehr soziale Tätigkeiten bevorzugen (aus ihrer Natur heraus, was ja in verschiedenen Untersuchungen belegt wurde) und Männer sich eher für Technik interessieren, dann gab es vor 60 Jahren einen Teil sehr unglückliche Menschen, die sich „nicht ihrem Geschlecht entspreched“ für die jeweils andere Tätigkeit interessierten, aber nicht durften weil es gesellschaftlich nicht akzeptiert wurde.

                Wenn man nun die 50/50 Verteilung in die Gesellschaft prügelt, dann gibt es doch wieder einen großen Teil Menschen, die zwar lieber das eine gemacht hätten, aber durch massive gesellschaftliche Manipulation und Druck etwas anderes tun. Wenn einem Mädchen zum hundertsten Mal gesagt wird, dass sie nur dann eine starke Frau ist, wenn sie Mathe studiert anstatt Grundschullehramt, dann mag sie irgendwann sagen „Okay, also dann Mathe“, aber wie unterscheidet sich das dann von der Situation vor 50 Jahren, wenn das Mädchen naturwissenschaftlich begabt war und dann auf Druck der Eltern/Gesellschaft was „weiblicheres“ gemacht hat?

                Gefällt mir

                • Ich glaube es geht eher darum, dem Mädchen genau die gleichen Möglichkeiten zu geben, sich zwischen Mathe und Grundschullehramt zu entscheiden, wie dem Jungen.

                  Zum Thema gut/schlecht bezahlte Berufe finde ich den Aufruf des Bündnisses „Ums Ganze“ für den 8. März sehr gut:
                  http://umsganze.org/reclaim-the-f-word-8-maerz-feminismus/

                  Gefällt mir

                  • Mädchen und Jungs haben doch die gleichen entscheidungsmöglichkeiten. Als ich vor 10 Jahren meinen Studienratgeber (oder wie das auch hieß, wo alle Studiengänge drinstanden) gelesen habe gab es da keine Männer- und Frauenedition und es gab auch nirgends Hinweise wie „Nur für Mädchen!“ oder „Nur für Jungs!“. Denken die Leute denn wirklich, Frauen sind alle gehirnamputiert und unfähig selbst zu entscheiden welche Schulfächer sie mögen, worin sie gut sind und was sie als Studienfach interessiert?

                    Gefällt mir

                    • Natürlich sind Frauen nicht unfähig, sich allein zu entscheiden. trotzdem werden sie gesellschaftlich in eine bestimmte Richtung geschoben, bzw aus einer bestimmten Richtung weggezogen.
                      Am Beispiel Kleidung lässt sich das wohl ein bisschen besser veranschaulichen als an Studiengängen. Ich denke nicht, dass Menschen (v.a. Männer oder Jungs) ihre Kleider frei wählen können. Bzw können sie schon, werden dann aber diskriminiert.

                      Gefällt mir

                    • Wenn ein Junge im Sommerkleid durch die Stadt geht muss er damit rechnen beleidigt oder sogar körperlich angegriffen zu werden. Ich hatte in letzter zeit öfter handerwerkerinnen und architektinnen im haus und glaube nicht, dass die malerin oder maurerin für ihre berufswahl verprügelt wird. ich denke schon, dass sie sich evtl. mehr beweisen muss als ein mann, da vielleicht am anfang leute denken, sie sei zu schwach um 30kilosäcke zu schleppen oder so. Aber ich denke nicht, dass noch irgendwer eine frau in einem unweiblichen job angreift.
                      Und wenn Frauen mit ihrem Frausein gemobbt werden, dann ist das schlichtweg Mobbing, das über Sexismus ausgetragen wird und nicht primär Sexismus. Wenn Leute einen Mobben wollen nehmen sie halt das erstbeste womit sie dich verletzen können. Ich wurde z.b. in der schule gehänselt weil ich dick war. komischerweise wog das beliebteste mädchen der klasse mehr als ich.

                      Gefällt mir

                    • netreaper sagt:

                      Die Zeiten sind leider vorbei. Es gibt zig Studiengänge, die exklusiv für Frauen angeboten werden und bei denen sich Männer nicht einschreiben können.

                      Gefällt mir

                • bibs sagt:

                  Mir persönlich geht’s nicht um stures 50/50.
                  Ich finde es aber nicht richtig, wenn eine Person, die ein ‚geschlechtsuntypsiches‘ Interesse an einem Gebiet hat, dieses Interese nur gegen erhebliche Widerstände umsetzen kann. Und diese Widerstände sehe ich noch immer nicht als überwunden. Das trifft auf die Mädchen, die gern Automechanikerin oder Schreinerin werden wollen genau so zu wie auf die Jungs, die Kindergärtner oder Altenpfleger werden wollen.

                  Gefällt mir

        • Es gibt genauso Aktionen um Männer in Kitas oder Pflegeberufe zu bringen. Ebenso Präventionsprogramme bspw zur Prostatakrebsvorsorge.

          Gefällt mir

          • netreaper sagt:

            Können wir uns darauf einigen, dass 40% der Gesundheitskosten für Männer ausgegeben werden müssen von den Krankenkassen?

            Gefällt mir

          • ja, ich sagte schon grade in einem anderen kommentar, dass das werben in schlecht bezahlte sozialberufe jetzt nicht grade das ist, was ich unter „für die männer“ verstehe. es ist sicher gesamtgesellschaftlich gut wenn da mehr männer sind, aber während frauen in technische/hochbezahlte jobs geworben werden, werden männer in die schlecht bezahlten sozialberufe geworben^^

            Gefällt mir

        • netreaper sagt:

          Nein, statt dessen gibt es immer größere und teurere Werbekampagnen für Mammografien.
          Dazu passend die Story über einen Mann, dem ein Brustkrebsscreening verweigert wurde.
          http://www.netreaper.net/2013/10/10/tumor-in-der-brust-pech-gehabt-mann/

          Er hatte einen golfballgroßen Knoten in der Brust. Während des „breast cancer awareness month“ ging er also zur Klinik um sich untersuchen zu lassen.
          Da wurde ihm allerdings die eigentlich kostenlose Untersuchung verweigert, weil er halt keine Frau war…

          Ob der Mann überlebt hat, weiß ich nicht.

          Gefällt mir

          • Kenshin sagt:

            Es gibt in der Schule einen Girls Day aber keinen Boys Day. Die Jungs sitzen dann wie Menschen zweiter Klasse in der Schule während sich die Mädels nen schönen Tag machen. Da kräht auch kein Hahn danach am selben Tag einen Boys Day zu machen, bei dem Jungs mal in Pflegeberufe o.ä. gebracht werden. Bevorteilung einer Gruppe ist auch Diskriminierung der anderen. Und das vergessen viele in der Diskussion.

            Gefällt mir

      • tom174 sagt:

        die klosterstudie zeigt nur, dass es rein biologisch keinen Grund gibt, dass Männer soviel kürzer leben als frauen. Dass Männer und Frauen unter gleichen Bedingungen ähnlich lange Leben.
        Ja, unsere Gesellschaft weist den Geschlechtern immer noch unterschiedliche rollen zu, und die geschlechter nehmen diese auch mehrheitlich gerne freiwillig an. wenn das wer nicht tun will, ist das auch kein problem. was aber nicht angeht, ist dass eine kleine gruppe nur die nachteile der eigenen rolle bekämpfen will, die vorteile aber verschweigt oder gar in Abrede stellt.

        Gefällt mir

        • LoMi sagt:

          Das mit den Vorteilen ist ein gutes Argument.
          Mein großes Problem mit solchen Diskriminierungsbehauptungen ist, dass da eine dunkle Macht behauptet wird, die die Frauen von allem fernhält. Nur muss man immer dazu sagen, wie diese Macht das praktisch fertigbringt. Macht ist keine Zauberei, sondern schlichtes Tun. Wer etwas durchsetzen will, muss sich anstrengen und muss Widerstände brechen. Das kann man dann aber auch beschreiben. Ich sehe hier jedoch keine echten Machtmechanismen am Werk.

          Gefällt mir

    • Resolute Nuss sagt:

      Außerdem werden allgemein sehr gerne Zahlen selbst als Beweis genommen, dass Diskriminierung vorliegt und wenn sich diese auf andere Gründe zurückführen lassen wird schnell über die Sozialisation argumentiert. Ähnlich ist es ja beim Beispiel des Gender Pay Gap auch gewesen.

      Frage mich mittlerweile wer den Weißen alles einredet, dass sie beim 100m-Lauf nicht so schnell laufen können wie Schwarze. ^^

      Gefällt mir

  6. netreaper sagt:

    Beispiel Piratenpartei:

    Obwohl dort die Quote an weiblichen Vorstandsmitgliedern und Frauen auf aussichtsreichen Listenplätzen im Vergleich zum Frauenanteil in der Basis sehr sehr hoch war (RIP Piratenpartei), wurde trotzdem darauf beharrt, dass Frauen diskriminiert würden.

    Das führte dann in Berlin zu dem offenbar erfolgreichen Aufruf überhaupt keine Männer mehr zu wählen.
    https://wiki.piratenpartei.de/BE:Selbstverpflichtung_AVB

    Und das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:
    Obwohl für Frauen die Chance gewählt zu werden generell höher war (bis zu 100% Frauen wurden auf Listenplätze gewählt z.B. in Niedersachsen) wurde von „Penislisten“ (Anke Domscheit-Berg) und Diskriminierung gesprochen.

    Diese Feministinnen hatten einfach BESCHLOSSEN dass Frauen diskriminiert würden.

    Gefällt mir

    • Ich gebe dir recht, solche Aktionen sind nur Ergebnisorientiert und unsinnig.
      Aber was denkst du, warum Politik immer noch zu großen Teilen von Männern gemacht wird?

      Gefällt mir

      • Weils Frauen im schnitt weniger interessiert?

        Gefällt mir

        • netreaper sagt:

          So ist es.

          Gefällt mir

        • ist aber jetzt auch nur eine Vermutung, oder?🙂

          Gefällt mir

          • Es war eine Frage. Ich kenne mich in der Szene nicht aus weil… äh… es mich nicht interessiert^^

            Gefällt mir

            • Heinz sagt:

              Ich kenne mich in der Szene aus und kann die Vermutung bestätigen.
              Gerade in der Kommunalpolitik, in der es weder Lorbeeren noch (viel) Geld gibt ist man oft unter Männern allein.

              Gefällt mir

          • HansG sagt:

            Die SPD zum Beispiel konnte in den letzten Jahren den Frauenanteil massiv steigern. Hatte dabei aber auch einen massiven Verlust an männlichen Mitgliedern zu beklagen.

            Gefällt mir

          • LoMi sagt:

            Das ist keine VErmutung, das ist eine Tatsache. Frauen interessieren sich nicht so stark für Politik. Sie entscheiden sich häufig auch gegen stressige Karrieren. Politik machen bedeutet letztlich stressige Karrieren. Viele Frauen verzichten dankend darauf. Ich kann das sogar gut verstehen. Warum soll das auch erstrebenswert sein?

            Gefällt mir

            • LoMi sagt:

              Es gibt in dieser Diskussion übrigens ein merkwürdiges Denken in Extremen. Auf der einen Seite wird die geschlechtsspezifische Sozialisation betont, die Ursache für die schwache Frauenbeteiligung sei. Die Gegenseite betont, dass Frauen sich selber entscheiden würden, sich nicht zu beteiligen. Beide Positionen beharren auf einseitigen Standpunkten.

              Es ist richtig, dass Frauen nicht doof sind und natürlich selber ihr Leben organisieren in freier Entscheidung. Es ist aber genauso richtig, dass Frauen nun einmal durch ihre Erziehung geprägt werden, wie jeder Mensch das wird. Demzufolge ist die freie Entscheidung nie vollkommen frei, sondern findet immer im Rahmen der durch Erziehung und Charakter angelegten Möglichkeiten oder auch Hemmnisse statt.

              Nicht wenige „Maskus“ betonen ja durchaus auch, als Männer in einer bestimmten, benachteiligenden Weise erzogen worden zu sein. Insofern „gendern“ sie an dieser Stelle auch.

              Was Frauen tun oder nicht tun, ist dann jedenfalls nicht immer einfach nur Folge einer obskuren Diskriminierung, sondern man wird genau hinschauen müssen: Wieviel Entscheidung steckt dahinter und wieviel Prägung?

              Gefällt mir

              • LoMi sagt:

                Hier im Thread hat „m“ ein Beispiel gegeben für die Erklärung männlichen VErhaltens aufgrund von Sozialisation:

                “ Männer nicht, wir sind dazu erzogen worden Frauen Gutes zu tun.“

                Ich will das damit nicht bewerten, nur mal zeigen, dass solche Argumentationsmuster eben auch auf Männerseite existieren.

                Gefällt mir

              • pluvia sagt:

                Ja, wobei es sehr schwierig sein dürfte einen Maßstab zu finden, der einem bei der Unterscheidung Entscheidung/Prägung treffsicher hilft.

                Übrigens werden Frauen (und Männer) nicht nur durch ihre Erziehung geprägt, sondern die „freie“ Entscheidung werden auch faktisch durch den Status Quo und die Erwartungen/das Verständnis anderer beeinflusst. Ich illustriere das mal an einem aktuellen Beispiel, mit dem ich in dieser Woche im echten Leben konfrontiert wurde (nicht zuletzt deshalb, weil es mir so leichter scheint, meinen Punkt zu bringen):

                M (=Mann) wurde von seinem Chef signalisiert, dass er gute Aussichten auf eine Position als Expat in einem außereuropäischen Land hat. Derartige Positionen waren in der Vergangenheit immer ein gutes Karrieresprungbrett im Unternehmen, bei dem M beschäftigt ist. Üblicherweise dauert die Expat-Zeit im genannten Unternehmen mindestens 3-5 Jahre.

                F (=Frau) ist die Lebenspartnerin von M. Sie ist bei einem anderen Arbeitgeber in einer ähnlich qualifizierten und ähnlich gut bezahlten Position beschäftigt. In dem außereuropäischen Land, in das M als Expat gehen könnte, sind ihre Karriereaussichten nicht besonders gut. Würde mit M in das andere Land gehen, müsste sie finanzielle Einbußen hinnehmen und würde ihre Karriereaussichten deutlich verschlechtern. Es ist ungewiss, ob sie nach der Rückkehr nach Europa wieder eine ihrem alten Job vergleichbare Stellung finden könnte, von Aufstiegschancen ganz zu schweigen.

                Wir halten fest: eine doofe Situation für beide Beteiligten und keine einfache Lösung in Sicht.

                Chef und Kollegen von M finden die Situation aber total einfach: Ihre Lebenspartnerinnen arbeiten ja sowieso höchstens halbtags und kümmern sich ansonsten um die Kinder. M begegnet daher von ihrer Seite Unverständnis, dass er nicht sofort die tolle Chance ergreift.

                F andererseits mag ihren Job. Sie würde gern weiterhin ebenso wie M zum Familieneinkommen beitragen. Die Aussicht, sich im Laufe der Zeit beruflich weiter zu verbessern und in höhere Positionen zu gelangen, findet sie gut. Ihr Umfeld – und vielleicht auch M – begegnen dem aber mit Unverständnis: schließlich reicht ja das Geld von M auch für zwei und warum sollte sie selbst ihre Karriere weiterverfolgen wollen?

                Hier werden F und M durch ihr Umfeld und seine Reaktionen zu einer bestimmten Lösung des Problems gedrängt. Sie entscheiden zwar selbst, aber sie müssen sich dabei gegen bestimmte Erwartungen durchsetzen. Wenn das die Erwartung der Gemüsefrau ist, wird F und M das noch relativ schnuppe sein. Wenn es aber die Erwartung des eigenen Chefs ist (der z.B. M deshalb unterstellt, nicht durchsetzungsstark zu sein, seine Karriere nicht genug zu wollen oder nicht als Führungskraft zu taugen) oder vielleicht die – gerne vehement geäußerte! – Erwartung der Eltern oder des Partners, kann das doch schon einiges an Druck bedeuten.

                Und gerade diesen Druck finde ich schade, problematisch und vor allem für alle Beteiligten nicht in Ordnung. Die Situation ist schon schwierig genug. Lasst M und F doch selbst eine Lösung finden!

                Gefällt mir

                • tom174 sagt:

                  Ich war in einer ähnlichen Situation. Auch ich war 2 Jahre Expat. Als mein Chef mich fragte, sagte ich, das muss ich mit meiner Freundin besprechen, fand er ok. Hätte Frau da gesagt, sie geht nicht mit, wäre ich vor der Wahl Karriere oder Beziehung gestanden. Wie ich die beantwortet hätte? Keine Ahnung. Bei mir ging es da aber nicht um Rollenerwartungen, sondern um die Frage ob mir die Liebe oder die Karriere wichtiger wäre. Natürlich bin ich froh, dass Frau mitging (das Beamtentum hat da seine Vorteile), aber bei einem Nein wäre ich schon am überlegen gewesen, was ich nun tue. Mein Geschlecht spielte da keine Rolle. Gleiches trifft auch eine Frau, die ein ähnliches Angebot bekommt. Eine Freundin von mir hat ihre Beziehung beendet, um 2 Jahre in New York arbeiten zu können. Bei ner anderen Studiert ihr Mann nun in den USA, und sie versorgt ihn. Das muss jeder für sich entscheiden.
                  Und es ist eben nicht nur die Frau, die dafür verantwortlich ist, dass die Beziehung hält. Sie kann ebenso entscheiden: meine Karriere ist mir wichtiger als die Beziehung, geh du ins ausland, ich bleib hier. that’s it.

                  Gefällt mir

                  • Kerl ist damals hinterhergezogen als ich berufsbedingt weg musste. Früher, vor meiner Beziehung mit ihm hätte ich wohl gesagt, dass Karriere wichtiger ist. Heute würde ich mich für die Beziehung entscheiden und wenn er weg müsste, eben hier meine Zelte abbrechen und woanders neu starten. Nicht weil ich es ihm so gesehen „schulde“, sondern einfach weil mir mein Privatleben wichtiger ist.

                    Gefällt mir

                    • tom174 sagt:

                      freie wahl, klar. heute, mit kindern und einer frau mit der ich seit 21 jahren zusammen bin, ist meine antwort da auch ganz klar pro beziehung. hat mich schon den ein oder anderen karrieresprung gekostet, aber ich habe unendlich viel mehr dafür bekommen.

                      Gefällt mir

                  • pluvia sagt:

                    „Bei mir ging es da aber nicht um Rollenerwartungen, sondern um die Frage ob mir die Liebe oder die Karriere wichtiger wäre.“
                    „Das muss jeder für sich entscheiden.
                    Und es ist eben nicht nur die Frau, die dafür verantwortlich ist, dass die Beziehung hält.“

                    Würde ich alles so unterschreiben (bzw. unterschreiben, dass das so sein sollte). Aber ich bekomme gerade mit, wie sich alle möglichen Menschen meinen in die Entscheidungen und Überlegungen einmischen zu müssen und ungefragt ihre Meinung zur „richtigen“ Lösung abzugeben, vorzugsweise unter vehementem Hinauströten ihrer persönlichen Rollenerwartungen als Argument. Hätte auch nicht gedacht, dass das heute noch passiert, aber die Realität belehrt einen eben manchmal eines besseren.

                    Gefällt mir

                    • jck5000 sagt:

                      Wenn der Chef dem M einen Job anbietet, und der M wegen seiner F nein sagt, dann ist es eine begründete und valide Annahme des Chefs, zu denken, dass dem M seine F wichtiger ist als sein Job. Das „Unverständnis“ basiert dann darauf, dass der offenbar hochqualifizierte und total high-potential-M seine Karriere für F „wegwirft“ – für die Karriere will man als Chef ja sinnvollerweise jemanden, dem sein Job wichtig(er) ist (als alles andere). Das mag man böse oder falsch finden, aber Top-Jobs haben (oder sollten zumindest) auch Top-Anforderungen haben. Meinem letzten Chef war das Privatleben seiner Mitarbeiter auch egal (einer der vielen Gründe, selbständig zu sein). Ich wäre aber als Chef, vor allem, wenn’s meine Firma ist oder wenn mein persönlicher Erfolg davon abhängt, ganz genauso. Da sind die freien Berufe super: Wenn die ebenfalls freien „Mitarbeiter“ nichts taugen, sind sie weg; wenn schon, tut man sich zusammen. Win-Win.

                      Gefällt mir

                    • pluvia sagt:

                      Im konkreten Fall wird Unverständnis darüber geäußert, dass es überhaupt sein kann, dass die Frau nicht einfach mitkommt. Ging beim Chef selbst ja auch mit seiner maximal halbtags beschäftigten Ehefrau. Um in Deinen Worten zu bleiben wird “Unverständnis” geäußert, dass die hochqualifizierte und total high-potential-F ihre Karriere nicht für M “wegwirft”, denn ein solches Verhalten wird als wünschenswerter Normalfall unterstellt. DAFUQ?

                      Deine Argumentationslinie der Chef-Logik hat ja noch was für sich, da geht es dem Chef eben um Maximierung des Unternehmensvorteils. Das ist ja auch völlig geschlechtsneutral gedacht. Der Chef hier argumentiert aber nicht mit: „Muss M sich halt entscheiden.“ sondern mit „Darf F sich halt nicht so haben.“ Und bevor das kommt, nein: scheint nicht so zu sein, dass er damit nur erreichen will, dass M sich für die Karriere entscheidet und ihm dafür jedes Argument recht ist. Insbesondere argumentieren Kollegen genauso, die weder einen Vor- noch einen Nachteil von Ms Wahl haben.

                      Gefällt mir

                    • jck5000 sagt:

                      @pluvia: Das sind dann wohl die „alle möglichen Menschen[, die] meinen[, sich] in die Entscheidungen und Überlegungen einmischen zu müssen und ungefragt ihre Meinung zur “richtigen” Lösung abzugeben“.

                      Solche kenne ich nicht.

                      Das „Dafuq“ für „“Unverständnis” [.], dass die hochqualifizierte und total high-potential-F ihre Karriere nicht für M “wegwirft”, denn ein solches Verhalten wird als wünschenswerter Normalfall unterstellt“ unterschreibe ich. Ich kenne aber niemanden, der das als wünschenswert oder als Normalfall sieht; ich kenne zudem niemanden, der solche Probleme hat.

                      Insofern frage ich mich, aus welchem Kontext heraus solche Vermutungen (und Unterstellungen) kommen… ich fang mal an, die Paare in meinem engeren Bekanntenkreis aufzuzählen; die Leute werden nach unten hin jünger (nur Bekannte, zuerst immer m):

                      Notar / Behördenleiterin (keine Kinder, beide meist abends zuhause)
                      Taxifahrer / KiJu-Psychologin (2 Kinder, beide abends zuhause)
                      Consultant / Architektin (keine Kinder, sehen sich ab und zu)
                      Senior Sales / Senior Finance (bald 2 Kinder, meistens abends zuhause)*
                      Fzg.-Entwickler / Jobbt (1 Kind, er abends zuhause, sie meistens)
                      Chef / Kindergärtnerin (ne, keine Erzieherin; beide meist abends zuhause)
                      Langzeitstudent / Architektin (keine Kinder, sie selten weg – er nie)
                      Chef / Kindergartenleiterin (1 Kind, beide abends zuhause)
                      Chef / Anwältin (keine Kinder, beide abends zuhause)
                      Apotheker / Anwältin (1 Kind, er viele Nachtschichten, sie abends zuhause)
                      Chef / Apothekerin (keine Kinder, er meistens 400km weg)
                      Anwalt / Ltd. Sachbearbeiterin (keine Kinder, beide abends zuhause)
                      Mechaniker / Senior HR (keine Kinder, beide abends zuhause)
                      Jobbt / Filialleiterin (keine Kinder, beide abends zuhause)
                      Bewährungshelfer / Jobbt (2 Kinder, beide abends zuhause)

                      Ich kann nur von Leuten ausgehen, die ich kenne, und die oben aufgelisteten haben ca. 335 Mitarbeiter. Daher: Für wen genau soll die von dir, pluvia, beschriebene Situation relevant sein? Kennst du irgendwen, der damit ein Problem hat – also in echt? Ich (theoretisch) schon – das *-Pärchen sind die einzigen mit „klassischer Karriere für beide“ – die hätten nach London (er) oder Dalian (sie) gehen können. Und sie/er hätten da auch jeweils Jobs bekommen. Haben sie aber trotzdem nicht gemacht. Subjektive, persönliche Entscheidung. Die sexistischen Chefs und sexistischen Kollegen sind daher m.E. entweder weit über 45 oder nicht-existent. Und zudem: Man kann als High-Potential auch einen Job für seine Frau raushandeln, insbesondere, wenn die auch High-Potential ist. Von _welcher_ Realität sprichst du?

                      Gefällt mir

                    • pluvia sagt:

                      @jck5000

                      Finde ich positiv, dass Du solche Leute nicht kennst. Ich hätte bis vor Kurzem auch gedacht, dass es solche Chefs und Kollegen nicht mehr gibt. Jetzt wurde ich allerdings eines besseren belehrt.

                      Dass der Arbeitgeber eines „HP“ (oder generell eines Expats) auch den anderen mit einem passenden Job ausstattet und ausstatten kann, scheint mir leider nicht immer gegeben. Von Mitarbeitern des auswärtigen Amts habe ich zB gehört, dass der Job für den Partner ein echtes Problem sein kann. Und es hängt auch sehr vom Job des Partners ab, was möglich ist: Der Nur-Notar wird z.B. ein Problem haben mit ins Ausland zu kommen. Selbständige mit eigener Kanzlei, Praxis, Apotheke, Unternehmen oft auch. Könnte die Behördenleiterin für 5 Jahre ins Ausland und dann zurückkommen?

                      Aber ich denke, wir liegen gar nicht so weit auseinander. Die von Dir geschilderten Beispiele aus Deinem Bekanntenkreis würde ich auch für den Normalfall halten und es freut mich, dass die Ansicht verbreitet scheint. Die Gegenansicht (von Dir als sexistische Chefs und Kollegen bezeichnet) gibt es aber auch noch.

                      Im Konkreten falls gibt es übrigens noch ein paar andere Auswege, u.a.vielversprechende Aussagen eines Headhunters zu alternativen Jobs bei einem anderen Unternehmen.

                      Gefällt mir

                • tom174 sagt:

                  „Um in Deinen Worten zu bleiben wird “Unverständnis” geäußert, dass die hochqualifizierte und total high-potential-F ihre Karriere nicht für M “wegwirft”, denn ein solches Verhalten wird als wünschenswerter Normalfall unterstellt. DAFUQ?“
                  Das ist absolut richtig. Bei den allermeisten Firmen wird in Topjobs genau das erwartet. Karriere über alles. 12h tage normal. eher mehr. Und warum wird mit den Rollendingern gekommen? auch das.. zum einen, weil es eher selten ist, dass eine Beziehung aus 2 Karrieremenschen besteht. Da findet sich meist zu wenig zeit, als das das oft funktionieren kann. Ich persönlich kenne niemandem, bei dem das geklappt hätte, weder männlich noch weiblich.
                  dann.. der nächste grund „mein lieber highpotential, wenn du höher hinauswillst, dann such dir eine frau die da mitzieht.“
                  Das klingt alles hart, und es gibt unternehmen, die sind da sozialer. Aber „normal“ ist das schon. Für einen Topjob muss vieles auf der Strecke bleiben, there is no free lunch.

                  Gefällt mir

                • Graublau sagt:

                  „Die Welt“ wird immer meinen, sich einmischen zu müssen; es reicht aus, wenn jemand aus den Erwartungen ausschert. In meinem Bekanntenkreis gab es jedoch zwei ähnliche Fälle von Chefs, ohne dass es um eine Beförderung oder Karriere ging.

                  Fall A) Die junge Frau, hochtalentiert und leistungswillig, wurde von ihrem Chef nicht für voll genommen. Er war der Meinung, Frauen gehörten ja eigentlich eh an den Herd, irgendwann würde sie ja eh Kinder bekommen (zu dem Zeitpunkt war sie gerade mit dem Studium fertig und die 30 noch weit entfernt), er habe ja auch so eine Frau.

                  Fall B) Der junge Mann, ähnlich begabt und willig, kam auf keinen grünen Zweig, weil der Chef immer mehr verlangte als ausgemacht war. Arbeitszeiten bis zur Erschöpfung. Begründung dafür, das so machen zu können: Naja, so ein Mann hat halt normalerweise eine Frau zu Hause, die ihm den Rücken freihält und ihn aufrichtet (und nebenbei die Hausarbeit macht).

                  In beiden Fällen haben die jungen Leute irgendwann von sich aus gekündigt. Zumindest vom ersten Fall weiß ich, dass es die Nachfolger keine drei Monate auf dem Posten ausgehalten haben und die Frau lange Zeit den Rekord hielt.

                  Gefällt mir

                  • jck5000 sagt:

                    zu Fall A stellt sich mir die Frage: Warum hat der die eingestellt? Mein letzer Chef (letzter in jedem Sinn des Wortes) hat die Frauen auch nicht für voll genommen, auch wenn die sich für hochtalentiert und leistungswillig hielten (waren sie seltenst und blieben nur kurz). Aber im ÖD gibt’s halt schon länger Frauenquoten (und v.a. Frauenfördermittel, insofern war da nix verloren).

                    Gefällt mir

                    • Graublau sagt:

                      Weil derjenige, der einstellt, nicht immer der direkte Vorgesetzte sein muss. Es ist natürlich schön behämmert, wenn der unmittelbare Chef nicht beim Einstellungsgespräch dabei ist oder selbst den Mund nicht aufbekommt, um aus seiner Sicht „falsche“ Entscheidungen zu verhindern.

                      Wenn er ein Problem mit Frauen hat, sie aber gute Zeugnisse und ein gutes Bewerbungsgespräch hat (und tatsächlich der beste Bewerber ist), wird er es ohnehin nur schwer verhindern können, dass sie eingestellt wird. Das wäre dann auch tatsächlich ein Paradebeispiel für Sexismus.

                      Es war die Privatwirtschaft, sie war wirklich gut (man hat es ja auch an späteren Jobs messen können), insofern eine ganz andere Schiene.

                      Gefällt mir

                    • jck5000 sagt:

                      @Graublau „Es war die Privatwirtschaft, sie war wirklich gut (man hat es ja auch an späteren Jobs messen können), insofern eine ganz andere Schiene.“

                      Das ist natürlich traurig, aber für mich völlig unverständlich. Ich kenne aber auch Leute im HR (das sind fast immer nur Frauen), die gerne Leute einstellen, die sie für geeignet halten, ohne das mit den Chefs zu besprechen. Die meisten, die ich kenne, haben das aber mittlerweile geändert (der Rest kämpft noch gegen Vorgaben von oben).

                      Gefällt mir

  7. P.Lowig sagt:

    jup … so funktioniert Femfaschismus …. die Grundmotivation ist einfach : Aber ICH, ICH , ICH !!!

    Gefällt mir

  8. m sagt:

    Ich würde gerne allen Barbie-Feministinnen mal meine Mutter vorstellen. Das muss der wahre Horror sein:

    Sie hat in den Wirren der Nachwendezeit mit Anfang dreißig noch einmal studiert nachdem es ihr in der DDR untersagt worden war (fehlende SED-Mitgliedschaft). Und zwar nicht irgendein Laberstudium, nein, Maschinenbau. Die großen, schweren Dinger. Krasses Mathezeugs dazu. Sie ist Ingenieur (auf die männliche Form legt sie einen Wert, ich bin mir nicht sicher warum.).

    Sie tat das alles quasi allein erziehend, mit drei Kindern. Nach dem Mauerfall zogen wir auf ihre Initiative hin in den Westen, wo sie zuerst arbeitslos war und dann im Supermarkt an der Kasse ihr Arbeitslosengeld aufbesserte. Erst später hat sie sich eine ihr angemessene (Führungs-)Position erkämpft und verdient nun ausgesprochen gut.

    Ich habe sie niemals jammern hören. Nicht über die Umstände. Nicht über die bösen Männer. Im Gegenteil: Sie spricht zum Beispiel mit voller Bewunderung über meinen Großvater, der sich nach allgemeiner Meinung in unserer Familie in den frühen Tod geschuftet hat um seine Frau und sechs Kinder durchzubringen.

    Aktuell hat sie sich ein kleines Häuschen im Spreewald gegönnt und baut dort kräftig herum. Selbst. So mit allem drum und dran, Kettensäge, inbegriffen. Erst letztens entfernten wir eine massige Baumwurzel, sie vorweg. Sie nötigt mir einen Heidenrespekt ab, das kann ich sagen. Das sie bei uns auch diejenige war, die üble häusliche Gewalt ausübte tut dem keinen Abbruch.

    Ich kann die Mädchenmannschaft-Mädchen und all die anderen Twitter- und Blogfeministinnen — ach was — so gut wie alle Feministinnen nicht für einen Cent ernst nehmen. Sie erzeugen maximal ein müdes, mitleidiges Lächeln.

    Sie, die weißen, westlichen Mittelstandsfrauchen sind die am meisten privilegierten Wesen, die je auf diesem Planeten gelebt haben und jammern IMMER noch herum. Bevorzugt über non-issues wie rosa Plastikpuppen oder Überraschungseier.

    Ich stehe dann davor und schüttle voller Unverständnis meinen Kopf.

    Erstaunlich.

    Gefällt mir

    • tja, wäre deine mutter in ihrer kindheit eine rosa puppenküche geschent worden oder gar ein mädchen-ü-ei, wäre sie jetzt vermutlich ganz anders….

      Gefällt mir

      • m sagt:

        Ich bin mir relativ sicher, dass sie so etwas zu irgendeinem Zeitpunkt mal hatte. Ich frage mal nach. Allerdings weiß ich, dass ihre Kindheit nicht einfach war, was wiederum etwas mit meiner Großmutter zu tun hat. Kein Scheiß, in unserer Familie sind die Frauen die bösen haha.

        Wir haben sogar eine Mörderin.

        Gefällt mir

    • bibs sagt:

      „Sie, die weißen, westlichen Mittelstandsfrauchen sind die am meisten privilegierten Wesen, die je auf diesem Planeten gelebt haben…[]“

      Analog zur Frage von EMN an cheshirecat1234 weiter oben:
      Hast du Studien, die deine These stützen oder ist die persönliche Lebensgeschichte deiner Mutter alles, was du an Fakten hast?

      Wenn schon verallgemeinerte Thesen aufgestellt werden, dann doch bitte unter den gleichen Randbedingungen.

      Gefällt mir

      • m sagt:

        Hey, das ist mit der heißen Feder geschrieben, reine Meinungsäußerung. Mein Eindruck. Du kannst daraus mitnehmen, was du willst.

        Gefällt mir

  9. blumenelfe sagt:

    Ich bin weiblich, habe als Kind sowohl mit Puppen als auch mit Autos gespielt.
    Bin gemeinsam mit meinen Schwestern und den Nachbarsjungen groß geworden und es gab kein Geschlechtstabu was Spielsachen betraf. Wir hatten Barbies, jede Menge Autos, Technikkästen und Kinderschminke.
    Beruflich steht mit grundsätzlich alles offen, denn Roboter-& Raumfahrttechnik interessiert mich genauso sehr wie Psychologie, Philosophie und Ernährungswissenschaften. Oder auch anders, ich würde genauso gerne tätowieren & piercen, wie Nägel machen & Visagistin sein.
    Und was mache ich? Ich bin zu Hause bei meiner Tochter! Nicht weil es vom Geschlecht so vorgesehen ist, sondern weil ich selbst es so möchte.
    Mich hat keiner in diese Rolle gedrängt und wenn ich wollte könnte ich nun beruflich in die eine, wie in die andere Richtung gehen. Ganz einfach.

    Dass Frauen gerne als Opfer dargestellt werden, in Rollen gezwängt… mag ja sein, dass manche es so empfinden, aber diese Frauen vergessen leider den großen Teil der weiblichen Personen, bei denen es even nicht so ist.

    Ich als Frau habe sogar eher das Gefühl, dass Männer nach und nach mehr diskriminiert und angefeindet werden. Ich selbst habe keine gute emotionale Beziehung zu dem männlichen Geschlecht, dennoch ist nicht gleich alles schlecht und schlimm.
    Es sollte einfach eine einheitliche Gleichberechtigung geben, ohne dass eine Problemverlagerung stattfindet. Bzw. Jeder sollte das Recht haben frei zu entscheiden & nicht auferlegt bekommen, dass Frauen ja nun auch in höhere technische Berufe können und das auch tun sollten. Nebenbei war das auch vorher schon möglich, ich kenne mehr als eine Frau in „Männerberufen“.

    Gefällt mir

  10. Kenshin sagt:

    Guter und kluger Comic. Vielleicht lese ich mir später ja auch die bazillionen Kommentare durch.

    Gefällt mir

  11. jck5000 sagt:

    Ich find das auch ne Unsitte, dass bei den meisten Veranstaltungen kaum viel zu wenig nackte Frauen auf den Bühnen sind. Aber: Was hat das mit Diskriminierung von Frauen zu tun?

    Gefällt mir

  12. Bor sagt:

    Männer achten nicht auf ihre Gesundheit. Köstlich.

    Wenn es wieder mal eng wird kommen die Feldjäger und ziehen sie zum Militärdienst ein. Wer sich weigert wird meist füsiliert. Und selbst die Heimkehrer haben es schlechter getroffen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klosterstudie#Ungleiche_Selektion_durch_beide_Weltkriege

    Gefällt mir

  13. LoMi sagt:

    @EMN: by the way, das hier WTF?! storify.com/D4M10N/convers… 1 day ago ist ja krass o-o

    Gefällt mir

  14. Liebe Rechtsi, sobald die Frauenquote auch für (lebens-)gefährliche Berufe eingeführt wurde (muss sein, wegen der Gleichstellung), dann nivelliert sich das mit der Lebenserwartung automatisch. Im Moment sind in solchen Berufen halt zu viele Männer tätig.

    Gefällt mir

  15. […] von sexismus gegen männer: hier, hier, hier, hier, hier und […]

    Gefällt mir