Germanys next Topmodel.

Veröffentlicht: März 20, 2014 in Comics
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gntm

Kommentare
  1. netreaper sagt:

    Und jetzt reden wir mal darüber, was das über den Bachelor aussagt und das damit verbundene Männerbild.🙂

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  2. Ich liebe es, GNTM zu gucken und nebenbei eine ganze Tafel Schokolade zu essen😉

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  3. Krawallblüte sagt:

    Also .. ich hab ja mal deinen kompletten Blog durchgelesen und fand das, was du gepostet hattest ganz cool, weshalb ich dich auch bei Facebook geliked habe und hier öfter reingeguckt hab. Seitdem aber bin ich bei den meisten Sachen, die du postest, anderer Meinung. Etwas schade, vielleicht liegts daran, dass du damals solche Sachen wieder gelöscht hast und ich sie nie zu Gesicht bekommen habe? Naja, so will ich auf jeden Fall nicht mehr. Dir noch viel Freude beim Malen und den anderen beim Sehen und ich bin hier weg.🙂 Winke.

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    • Leute, ganz ehrlich, verzichtet auf diese „Verabschiedungen“…. es interessiert nicht, was ihr warum bei fb liked und was ihr warum wieder entliked.🙂

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      • Martin sagt:

        Vor allem hätte man ja „Ich mag nix, was nicht meiner Meinung ist“ auch kürzer schreiben können…🙂

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        • HansG sagt:

          »Du doof!« wirft aber auch unnötige Fragen auf. Und warum kann man eigentlich noch immer liken? Dachte die Penise sollen abgeschafft werden?

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          • Bombe 20 sagt:

            Dringendst! Die Möglichkeit des Likens diskriminiert die Nicht-Gelikeden. Die abfeiernde Performanz von Likenormativität muß auf diese ja zwangsläufig triggernd wirken.

            Nicht-Liken ist Cybermobbing, und Facebook läßt das nicht nur ungehindert zu, sondern fördert es sogar noch. Class Action Suit sofort!

            B20

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      • Gerry sagt:

        Ich bin auch manchmal anderer Meinung wie Erzähli, aber ich finde, das machts auch interessant, und für mich ist das kein Grund mich zu „verabschieden“. Wieso muss man auch 100% gleicher Meinung sein um etwas gut zu finden? Ist eher n Grund, sich auf spannende Diskussionen einzulassen und auch mal die „andere Seite“ zu sehen.🙂

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      • Blacky sagt:

        Schlimm genug, daß man scheinbar überhaupt bei dieser Kinderkacke mitmachen muß, um in der Bloggergemeinde halbwegs mitmischen zu können.

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    • Frank sagt:

      Das ist aber nett, dass du dir noch so viel Zeit nimmst um dich zu verabschieden, wer-immer-du-auch-bist. Wäre vielleicht interessant gewesen, was dir so sauer aufstößt, aber was mische ich mich da eigentlich ein? Ich habe für so belangloses Zeug einfach überhaupt keine Zeit.😉

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      • Och, der Herr hat schon vor Wochen rumgeheult, wie enttäuscht er von mir ist weil ich was feminismuskritisches geschrieben habe.

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      • LoMi sagt:

        Ich finde es toll. Wenn ich mal nicht mit EMN einverstanden bin, mache ich das auch: Ich eröffne extra einen Verabschiedungsblog, lege mir endlich einen FB-Account zu, um 1000 Freunden mein Zerwürfnis mit EMN bekannt zu geben, gründe eine entsprechende Gruppe, mache einen Hashtag auf den noch zu eröffnenden Twitteraccount auf, eröffne ein EMN-Fails-Forum und setze in ihrem Blog zu jedem Beitrag hunderte Kommentare ab mit dem Tenor, dass ich sie mal mochte und nun nicht mehr

        ;-D😉

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  4. Martin sagt:

    Ich frage mich vor allem, wieso so viele Leutchen glauben, das alles irgendwelche „Botschaften vermitteln“ *soll*. Als stecke hinter allem ein finsterer Master(innen)plan.
    Krimis sollen ja auch nicht zum Mord anregen. Und Jackass und Konsorten wurde auch nicht von überzeugten Darwinisten erfunden, um dumme Jugendliche dazu zu bringen sich durch mißglückte Nachahmung aus dem Genpool zu mendeln….

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    • Graublau sagt:

      „Und Jackass und Konsorten wurde auch nicht von überzeugten Darwinisten erfunden, um dumme Jugendliche dazu zu bringen sich durch mißglückte Nachahmung aus dem Genpool zu mendeln….“

      *lach*

      Also das wäre ja mal eine schöne Verschwörungstheorie!

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  5. Frank sagt:

    Sie haben beide Recht🙂

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  6. LoMi sagt:

    OK. Es ist richtig, dass Menschen keine Automaten sind, die jede Medienbotschaft einfach so in sich aufnehmen und sich fortan nur noch daran orientieren. Menschen sind eigensinnig und daher in der Lage, ihre eigene Meinung zu entwickeln.

    Dennoch finde ich das Frauenbild bei Topmodel nicht so wirklich besonders toll. Es passt sich ja ein in die allgemeine mediale Magermodel-Welt. Ich finde es etwas einseitig, welches Schönheitsideal dort propagiert wird. Es wäre auch für junge Frauen sicher etwas hilfreicher, wenn in den Medien mehr Vielfalt zu sehen wäre. Als ich noch in einschlägigen Foren unterwegs war, konnte man wirklich jeden Tag einen neuen Thread lesen von einer jungen Frau, die sich ihres Aussehens sehr unsicher war. Das ist auch die Folge sehr vereinseitigter Frauen-Darstellungen, wie ich finde.

    Andererseits sehe ich dahinter auch keine patriarchale Weltverschwörung. Ich schätze mal, die Modeleute männlicherseits sind nicht unbedingt überwiegend heterosexuell. Sie würden wohl kaum nur auf die extrem schlanken, nahezu kurvenlosen Frauen setzen, wären sie Heten.

    (Männerrechtler sollten jetzt bitte zurückhaltend sein, mir hier lila Pudelei vorzuwerfen. Nicht wenige Männerrechtler beklagen die mediale Männerdarstellung als Volltrottel. Das ist letztlich das gleiche Thema in Grün.)

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    • HansG sagt:

      Sie würden wohl kaum nur auf die extrem schlanken, nahezu kurvenlosen Frauen setzen, wären sie Heten.

      sic!

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      • Martin sagt:

        Und yep. Die oft androgyn/asexuell wirkenden Modemodels üben da sehr wenig Reiz aus. Haben halt oft etwas Schaufensterpuppenhaftes, was ja letzlich auch ihr Job ist.

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    • Martin sagt:

      Sicher hast Du recht, was das bei derartigen Sendungen propagierte Schönheitsideal/Frauenbild angeht. Aber das ist halt eben nur auf die Sendung bezogen.

      Es gibt ja nun mehr als genug andere Sendungen, die völlig andere „Bilder“ vermitteln, von der adretten Ärztin über die kernige Komissarin und die patente Powerfrau bis zur zuckersüßen Zoowärterin. (ok, ich mag Alliterationen….)

      Natürlich werden bei einer Sendung wie „Topmodel“ dem gängigen „Modelideal“ halbwegs entsprechende Frauen (oder Männer oder irgendwas) gezeigt. Der Kernpunkt von Linksis Kritik scheint mir zu sein, das es diesen Sendungen irgendwie obliegen würde „das Volk“ zu erziehen, ihm einem selbst genehme Wertvorstellungen und Vorbilder zu vermitteln.
      Das ist mir zutiefst suspekt.

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      • LoMi sagt:

        Ich glaube auch nicht unbedingt an die Medienmanipulation.

        Allerdings ist die in Männerrechtlerkreisen durchaus ein „Thema“, wenn da vom linken Medienmainstream die Rede ist, der eben genauso das Volk umerziehen möchte zu angepassten Genderisten.

        Witzigerweise werfen linke Parteien vor, einen rechten Standpunkt zu vertreten, und rechte, einen linken.

        In meiner Wahrnehmung ist das Frauenbild, bezogen auf Körper, sehr, sehr einseitig in den Medien. Ich halte das für ein Problem. Aber es ist eben eine Art „gesellschaftliches“ Problem, also eher eine kulturelle Debatte. Herrschaft sehe ich da nicht am Werk. Ich wüsste auch nicht, was „DIE“ Männer davon haben. Ein Teil der Männer findet Frauen ohne Kurven öde und noch schlimmer sind wohl die Damen, die immerfort Minderwertigkeitskomplexe haben wegen ihres Aussehens. Da hätten sich DIE Männer ja einen Bärendienst geleistet… ^^

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    • In einer Modelshow wird ein einseitiges Schönheitsideal vertreten?

      Hm. Ich finde ja, bei den Olympischen Spielen wird ein einseitiges Sportlichkeitsideal vertreten. Warum ist das nicht diverser, mit ein paar langsameren Menschen oder etwas pummligeren?

      Wissenschaftsshows zeigen immer studierte, sehr intelligente Menschen, warum nicht mal ein paar, die von nix ne Ahnung haben?

      In Konzerten wird auch so ein einseitiges Musikideal vertreten. Warum nicht mal ein paar Leute, die keine Töne treffen?😀

      … und wenn das dem ein oder anderen Leser jetzt bescheuert vorkommt, dann… warum? Ja, es wirkt bescheuert, das zu vergleichen, aber Schönheit ist doch auch nur ein Aspekt von vielen. Warum ist es da plötzlich problematisch ein Ideal zu haben, während das in anderen Bereichen selbstverständlich ist?

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      • LoMi sagt:

        Ich verstehe Dein Argument, EMN, ich finde halt diese superschlanken Models dennoch übertrieben, weil es nicht die einzige Erscheinungsform von schön ist. Das ist der Punkt. Im Gegenteil: Ich finde extrem schlank sogar heftig unschön. Es wird aus dem Bereich des Schönen halt nur ein kleiner Teil herausgegriffen und einseitig als „schön“ dargestellt. Aber Schönheit ist eben doch etwas vielfältiger, daher könnte es auch Models mit unterschiedlichen Figurentypen geben.

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        • Vielleicht sollte man auch mal endlich die Modewelt von „Schönheit“ abgrenzen, denn es sind ja andere Merkmale gefragt um ein gutes Model zu sein.
          Ein erfolgreiches Model muss nicht notwendigerweise eine heraustechende Schönheit sein.

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          • LoMi sagt:

            Ein Model sollte aber körperlich schön sein, das ist schon der Anspruch, der erhoben wird.

            Und wie gesagt, da gibt es eben doch auch unterschiedliche Geschmäcker. Die werden bei Topmodel nicht bedient.

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            • Das Model soll körperlich SCHLANK sein, damit die Kleider ideal fallen und nirgendwo „hängen bleiben“ oder falten werfen. Ausserdem, je mehr Fett an einem Körper ist, desto unterschiedlicher ist die Verteilung/Körperform. Sind die Models sehr schlank sind sie viel austauschbarer, was bei Modeschauen wichtig ist.

              Schau mal in die Pornobranche, da ist alles viel breiter gefächert und Pornos spiegeln auch viel eher das wider, was Menschen als atraktiv bewerten, als es ein Model tut. Ein Model soll ein Kleidungsstück gut zur Geltung bringen, nicht sich selbst.

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              • LoMi sagt:

                Eine Frau mit breiteren Hüften, einer erkennbaren Taille und einem wohlgerundeten Hintern bringt die Kleidung auch sehr gut zur Geltung und da fällt alles so, wie es soll. Das hat nix, aber auch gar nix mit Fett zu tun. Sondern einfach mit Figurtyp. Die Frauen aus der Sloggi-Werbung sind eben nicht der Idealfall eines schlanken Models.

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                • Wohlgerundete Frauen sind Unterwäschemodels, weil die mehr auf die Waage bringen sollen. Laufstegmodels, die Kleidung präsentieren sind ultraschlank, damit alles fällt und fließt.

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                  • LoMi sagt:

                    Mag sein, EMN, aber es gibt kein Naturgesetz, dass das so sein muss. Wie gesagt, an einer in meinen Augen „normalen“ Frau fällt und fließt auch alles. Zumindest, wenn der Schneider sein Handwerk versteht. Ein guter Hosenanzug etwa lebt gerade davon, dass da Kurven zu sehen sind.

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                    • LoMi sagt:

                      „Wohlgerundete Frauen sind Unterwäschemodels, weil die mehr auf die Waage bringen sollen.“

                      Die Sloggi-Models waren nicht wohlgerundet, wie auch die meisten Unterwäschemodels in meinen Augen insgesamt wenig gerundet sind.

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                    • An mir wohlgerundetem Mann fällt und fließt auch so einiges :-))))

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                    • materialfehler sagt:

                      Ich glaube, hier wird darauf angespielt, dass Menschen unterschiedlichen Knochenbau haben. Egal wie ich mich runterhungern würde, mein Becken bleibt ja breit. Egal wie viel meine Freundin sich rauffressen würde, sie bleibt ein knabenhaftes Ding mit zierlichen Knochen. Bei den Models ist klar, die haben einen bestimmten Knochenbau, der es den Designern möglichst einfach macht, austauschbar, Blick soll auf die Kleidung gelenkt werden, etc. Diese Aufgabe würden sie aber dank Genen auch bewerkstelligen, wenn sie sich nicht auf teilweise gefährlichen Körperfettanteil runterhungern würden. Auch mit 4kg mehr wären sie immer noch groß, dünn, kurvenlos und knabenhaft.
                      Was mich aber vielmehr stört, sind die Auswirkungen dieses Schönheitsideals auf die Textilindustrie. Es wär ja ok, wenn die Models halt so ausschauen, weil so die Kleidung besser präsentiert werden kann. Das ist dann das Schönheitsideal dort in dieser Sparte, in anderen Sparten gibts wieder andere Frauendarstellungen. Das Problem ist aber, dass diese Schnitte so auch in die Geschäfte kommen. Meine Mutter ist Schneidermeisterin und von der weiß ich das überhaupt erst. Erstens tun sich die Designer sehr leicht, Schnitte für diesen Körpertyp zu kreieren. Sie müssen wenig Schneiderhandwerk erlernen, denn das braucht man, um Kleidung gut fallen zu lassen, wenn Brüste, Hüften, Taillen, Bäuche, Oberschenkel ins Spiel kommen. Es hat aber auch mit Fast Fashion zu tun, mit Kapitalismus und Massenware. Ohne diese Einheitsform wäre ein 7€Shirt gar nicht drin.
                      Das wesentliche Problem für mich ist, dass diese Kleidung zwar in ihrer Extremheit abgewandelt wird, wenn sie dann verkauft wird, aber nicht im Schnitt, weil das zu aufwändig wäre. Jetzt findet man natürlich auch hauptsächlich Kleidung für diesen einen Typ Knochenbau und Körperfett/Muskelanteil in den Geschäften, obwohl eher nur eine Minderheit der Frauen diesem Typ entsprechen. Da kann mir keine erzählen, sie hätte nicht schon in ihrer Verzweiflung überlegt, ob sie mit 10kg weniger doch in diese Skinny Jeans passen würde – weil es ja fast nur Skinny Jeans zu kaufen gibt, verdammt!! (Oder ein anderes Beispiel eurer Wahl). Ja, da fühlt man sich unzulänglich.
                      Das ist natürlich nicht die Schuld von Topmodelsendungen, vielleicht sogar nicht mal wirklich vom Modelschönheitsideal, sondern von Massenkonsum und Kapitalismus und so…?

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                    • Ein interessanter Kommentar, danke. Allein bei der Skinny Jeans Sache muss ich widersprechen. Ich bin weit, weit entfernt von Skinny Jeans und ich hatte noch nie Probleme eine Hose zu finden. OK, ich kaufe auch ausschließlich online, aber dort findest du problemlos Jeans/Stoffhosen bis Größe 56 (Frauengröße) oder sogar 60. Wenn man nur 10 kg von der Skinny Jeans entfernt ist dürfte es sogar noch wesentlich leichter sein was passendes zu finden.

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                    • LoMi sagt:

                      “ Da kann mir keine erzählen, sie hätte nicht schon in ihrer Verzweiflung überlegt, ob sie mit 10kg weniger doch in diese Skinny Jeans passen würde – weil es ja fast nur Skinny Jeans zu kaufen gibt, verdammt!! “

                      Witzigerweise kenn ich das als Mann umgekehrt: Ich habe den Eindruck, Männerhosen gibt es nur für dickere Männer, aber für dünne wie mich nicht. Es ist unheimlich schwer, eine passende Hose zu suchen. Auch wenn die Längen stimmen, die Bundweiten sind allemal zu groß. Ich frage mich, ob der Durchschnittsmann immer bebaucht ist…

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                    • materialfehler sagt:

                      Gut, vielleicht war das Skinny Jeans Problem nicht allzurepräsentativ, aber man weiß ja, wo ich hinauswill. Mein Problem, Hosen zu finden beruht auf diesen Tatsachen: Ich bin 156cm groß (4cm unter den Proportionen für Kurzgröße, wodurch ich 30er Jeans auch nochmal 4-5cm kürzen muss), ich bin zwar schlank, aber eine Birne. Ich habe eine völlig normale weibliche Figur und für österreichische Verhältnisse bin ich auch nicht übertrieben winzig. Wenn ich aber Kleidung kaufen gehe, dann bekomm ich schon so das Gefühl, als wäre mein Körpertyp nicht die Norm, denn eigentlich müsste ja die Norm bedient werden, damit ein Geschäft möglichst vielen Menschen was verkaufen kann. Statt dessen ist es eine Mischung aus „Es ist uns zu teuer, Designer anzustellen, die mehr drauf haben als einer Kleiderstange ein Kleid draufzuschneidern“ und „Man sieht überall dünne große Frauen, also muss das wohl die Norm sein“ (Sichtbarkeit vs. Statistik)…

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              • Rexi sagt:

                Schon? Also die meisten Leute, die ich kenne, bevorzugen da noch die Models gegenüber den schlauchbotlippigen, ballonbrüstigen, solariumverbrannten, krachblond gefärbten Pornosternchen ^^

                Aber ich sehe es auch so, dass Models nicht unbedingt umwerfende Schönheiten sein müssen. DAS bin ich eher von Hollywood-Schauspielern gewöhnt …

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                • LoMi sagt:

                  Es gibt ja was dazwischen. Sowohl die aufgebrezelten Pr0n-Stars als auch die mageren Models sind doch Extreme.

                  Und ich rede nicht von umwerfender Schönheit, sondern, sagen wir mal, von einem etwas anderem Waist-to-Hips-Ratio.

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                  • Rexi sagt:

                    Die Waist-to-hip-Ratio hängt doch nicht vom Körperfettanteil ab (obwohl … bei einem BMI von 40 wird wahrscheinlich sogar weniger WHR vorhanden sein, als bei schlankeren Frauen), sondern von den Hüftknochen. http://wallpaperswide.com/victorias_secret_models_2-wallpapers.html Natürlich sind das retuschierte Fotos, und ich finde diese Frauen viel zu dünn, aber sie alle haben eine recht anständige Taille. Ich bin sicher, dass sie alle der angeblich idealen WHR von 0,7 recht nahe kommen.
                    Eher entscheidend ist, dass ab einem Körperanteil von unter 17% die Fähigkeit zur Empfängnis sinkt.

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                    • Rexi sagt:

                      Korrektur: sie hängt nicht NUR vom Körperfettanteil ab.

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                    • LoMi sagt:

                      „Die Waist-to-hip-Ratio hängt doch nicht vom Körperfettanteil ab (obwohl … bei einem BMI von 40 wird wahrscheinlich sogar weniger WHR vorhanden sein, als bei schlankeren Frauen), sondern von den Hüftknochen“

                      EBEN!!!!
                      Das ist doch mein Punkt! Kurven sind nicht zwingend abhängig vom Körperfettanteil. Aber ich höre heute so manchen sagen, dass eine Frau einen „fetten Arsch“ habe, obwohl sie lediglich breite Hüften hat.

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                    • LoMi sagt:

                      „Natürlich sind das retuschierte Fotos, und ich finde diese Frauen viel zu dünn, aber sie alle haben eine recht anständige Taille.“

                      Nein, in meinen Augen haben diese Damen eigentlich keine Taille und ich finde sie nicht wirklich attraktiv. Und ich meine, dass derart schmale Damen einst nicht so häufig als Models genommen worden sind. Was ich aber nicht beweisen kann, es ist ein Gefühl.

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                    • Graublau sagt:

                      Hm, für meinen Geschmack wirken die alle etwas zu dünn. Aber gut, das wäre ein echtes Luxusproblem, sich darüber zu beklagen, dass die ganzen Unterwäschemodelle, die man so in ihrer Arbeitskleidung trifft, alle so dünn sind!

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                    • Rexi sagt:

                      @LoMi
                      Sorry, aber dann bist du derjenige, der unrealistische Körperformen gut findet. Mehr Taille als diese Models haben fast nur noch Comicfiguren. Und ab einem gewissen Körperfettanteil wird es eher weniger als mehr. Auch Frauen setzen am Bauch an, insbesondere große Frauen, habe ich so den Eindruck.

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                    • Rexi sagt:

                      @Graublau:
                      Natürlich sind sie zu dünn. Eine der mittleren sieht schon fast kachektisch aus. Diese Beine O.o Gruselig …

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                    • LoMi sagt:

                      @Rexi

                      „Mehr Taille als diese Models haben fast nur noch Comicfiguren.“

                      OK, die Taille mag hinhauen, dennoch finde ich die Damen unglaublich schmal und da sehe ich schon etwas mehr Variation bei normalen Frauen. Ich erinnere, es geht um das Verhältnis Taille-Hüfte und da schneiden die von Dir verlinkten Damen bei mir schlecht ab. Weil sie schmale Hüften haben in meinen Augen. Laut irgendwelcher Forschungen (Christian wird es wissen😉 ) soll eben dieses Verhältnis der entscheidende Attraktivitätsfaktor sein (Ich erkläre mich jetzt also mal qua genetischer Prägung zum Schönheitsexperten, lol). Und ich finde, die Victoria-Secret-Mädels sind es nicht. Die Formen, die ich gut finde, sind eigentilch auch nicht wirklich extrem.

                      Naja, Geschmack halt…

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                    • LoMi sagt:

                      Ich glaube, es geht mir um Proportionen, was ja alle Maße ins VErhältnis zueinandeer setzt. Da meine ich, dass das bei den Models „nicht stimmt“. Also sie sind groß und haben lange Beine und sehen vielleicht schon deshalb schmaler aus als die Durchschnittsfrau. Hier mal ein „BEispiel“ ^^, nämlich die Barbie und eine Puppe, die die Proportionen einer Durchschnittsfrau hat: http://www.welt.de/vermischtes/kurioses/article117694615/Wenn-Barbie-die-Proportionen-echter-Frauen-haette.html

                      Mein Eindruck: Die Victoria-Secrets-Mädels tendieren eher zur BArbie von den Proportionen her.

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                    • Frank sagt:

                      Und warum soll Barbie wie eine Durschnittsfrau aussehen? Das will doch keiner haben.
                      Hätte meine „Old-Shatterhand“ Figur einen Bierbauch gehabt, hätte sie kein Sylvester überlebt.

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                    • LoMi sagt:

                      Frank, ich selber finde die Durchschnitts-Barbie erheblich attraktiver als die Model-Barbie. Die Durchschnittsbarbie ist übrigens nicht fett.

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                    • Frank sagt:

                      Das sie fett ist habe ich nicht gesgt. Sie ist sogar schlank.
                      Das liegt daran, dass sie eben kein Durchschnitt ist, sondern realistisch.
                      Wäre sie Durchschnitt, wäre sie wohl nicht so schlank / attraktiv.

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                    • LoMi sagt:

                      Worauf ich hinauswollte, Frank, ist, dass Models Proportionen haben, die nicht sehr repräsentativ sind für die Bevölkerung und die nach meinem Emfpinden auch nicht schön sind. Die Durchschnitts-Barbie kommt meinem Geschmack mehr entgegen.

                      @all:
                      Hier mal eine Seite zu dem Thema:

                      „Beautycheck hat es überprüft und dazu die durchschnittlichen Körpermaße einer Stichprobe von normalen Frauenfiguren ermittelt und diese mit den Körpermaßen von zwei hochattraktiven Extremgruppen verglichen, nämlich mit

                      international tätigen Top-Models aus dem Modebereich (N=12) und
                      den Endrundenteilnehmerinnen der Miss-Germany-Wahl 2007 (N=22).

                      Das Ergebnis: Beide Gruppen von hochattraktiven Frauenfiguren wichen ist fast allen Körpermaßen stark oder sehr stark von den Durchschnittsmaßen normaler Frauen ab.“

                      http://www.beautycheck.de/cmsms/index.php/figurideal-und-normalitaet

                      Da geht es auch um Proportionen und Schönheitsideale.

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                    • Graublau sagt:

                      Bescheuert, aber wahr: Die „realistische“ Barbie finde ich tatsächlich ansprechend. Die Formen wirken wie die von Frauen, denen ich schon einmal begegnet bin. Die Argumentation, dass Männer „unrealistische Ansprüche“ an Schönheit haben oder „am liebsten Topmodels wollen“, stimmt nicht.

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        • Martin sagt:

          Sicher, aber es ist auch nicht die einzige Sendung. Das meine ich ja. Es gibt viele andere Sendungen/Medien, die andere Bilder transportieren.
          Die Sendung heißt ja auch nicht „Deutschlands schönste Frauen“, sondern ist eben spezifisch auf „modeltypisches“ Aussehen bezogen.

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      • Anonymer sagt:

        So weit hergeholt ist die Theorie vom „propagiertem Schönheitsideal“ allerdings nicht.
        1. Es ist sicherlich kein Zufall, dass in den Werbepausen hauptsächlich für Kosmetik & Co. geworben wird.
        2. Betrachtet man das gesamte Privat-TV, werden dort Dicke Menschen oft als peinlich und maßlose Fressmonster dargestellt.

        Letzenendes kann ich das als Mann jedoch schlecht beurteilen.
        Außerdem beinhaltet GNTM neben den altbewährten Trash-Mitteln „Drama“ und „ausgeschlachtete Einzelschicksale“ zusätzlich noch „Fleischbeschauung“ und „Zickenterror“.
        Man könnte also auch die Botschaft „dünne Frauen = Zicken“ hineininterpretieren😉

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      • Kenshin sagt:

        Der Unterschied ist aber, dass sportliche Leistungen objektiv Messbar sind und sich bei mir durch das Anschauen eines Biathlons nicht mein Menschenbild verschiebt. Was du ansprichst ist der Unterschied vom Amateur zum Professionellen, der damit (hoffentlich) Geld verdient.

        Wenn ich Bayern München Fußball spielen sehe möchte ich vielleicht so spielen können, wie die, aber ich weiss, dass das nicht die Norm ist. Und da ändert auch regelmäßiger Konsum der Bundesliga nichts daran.

        Das Problem mit dem Schönheitsideal ist eben, dass regelmäßig Gesehenes unser Ideal (den Durchschnitt) in eine Richtung „korrigieren“. Das mag Evolutionsbiologisch Sinn machen, denn die Gesunden Leute sind meistens die durchschnittlichen, aber nie die extremen, aber wenn man eben nicht mehr nur die „echten“ Menschen auf der Straße sieht, sondern plötzlich mit meisterhaft veränderten oder in eine gewisse Richtung ausgewählte Bilder und Personen trifft, dann passieren ganz abenteuerliche Dinge mit dem Ideal.

        Und das eben auch völlig unbewusst. Bei GNTM wird eben suggeriert, dass das das Ideal wäre und besonders junge Frauen sind überzeugt, dass Models die schönsten der Schönen sind. Das bleibt nicht ohne Folgen. Es ist dann auch kein Wunder mehr, wenn wir bei nahezu gleichbleibendem Körperfett über die letzten 20-30 Jahre einen massiven Anstieg an Magersüchtigen haben, besonders bei jungen Mädchen. Frauen sehen vermehrt sehr schlanke Frauen in den Medien -> Ihr Idealbild verändert sich in Richtung schlank -> sie denken, sie weichen vom Durchschnitt ab und sind unattraktiv -> Probleme. Um das mal simplifiziert darzustellen.

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        • In deutschland sind etwa 1% der menschen untergewichtig, dagegen 60% übergewichtig (und steigend) – Mal ganz plakativ: So gut scheint die Propaganda ja nicht zu wirken^^

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          • Kenshin sagt:

            Kommt wohl immer darauf an, wer einem die Zahlen vorgibt. Btw ist Untergewicht sehr sehr häufig problematisch, Übergewicht dagegen erst mal nicht und selbst in hohen Bereichen nicht so schlimm wie deutliches Untergewicht.

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            • Untergewicht ist statistisch von der Sterblichkeit her etwa so schlimm wie leichtes Übergewicht bis Adipositas Grad 1.
              Dazu kommt, dass nicht jeder Untergewichtige absichtlich untergewicht hat sondern verschiedene erkrankungen wie krebs zu starkem gewichtsverlust führen können.
              Adipositas dagegen wird in Deutschland mit zur häufgsten Todesursache. Ich finde die dahingehende Verharmlosung wirklich dramatisch.

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              • Kenshin sagt:

                Inwiefern wird Adipositas das? Ich meine sterben die Leute, weil das Fett sie erdrückt, oder sterben sie einfach an anderen Sachen, weil sie dank ihrer Leibesfülle andere Krankheiten überlebt haben? Meine sehr fette Tante wäre jetzt z.B. tot, wenn sie während ihres Krebses nicht dieses massiven Energiereserven gehabt hätte. Sicher stirbt die Mal an den Folgen ihres Übergewichts, vorher hat sie durch ebendieses erst mal überlebt.

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                • Übergewicht ist mittlerweile klar als starker Risikofaktor für Krebs erkannt, aso vielleicht hätte deine sehr fette Tante keinen Krebs gekriegt wäre sie nicht so fett gewesen.
                  Die Folgeerkrankungen von Adipositas kennst du vermutlich selbst. Aber wusstest du, dass Fettgewebe nicht nur ein Speicher sondern auch ein Organ ist, das Hormone produziert und u.a. Entzündungserreger freisetzt, die im ganzen Körper für entzündungen sorgen? Was dann u.a. die Hirnfunktion beeinträchtigt, in den Gelenken zu Arthritis führt, Krebs verursacht und die Artherien schädigt. Darüber hinaus ist das Herz einer Extrabelastung ausgesetzt, da es wesentlich mehr Gewebe versorgen muss. Die Lungen werden durch das vergrößerte Herz weggedrückt und verkleinert, das bedeutet, der Körper wird schlechter versorgt und es kann zu Asthma u.a. kommen. Die Organe werden durch das Fettgewebe eingequetscht und teilweise lagert sich Fett in den Organen selbst an, wo es die Funktion beeinträchtigt (Fettleber).
                  Aber das ist alles harmlos?

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                  • Kenshin sagt:

                    Das ist mir durchaus bewusst. Aber die meisten dieser Auswirkungen kriegt ein Durchschnittstyp erst nach so langer Zeit mit, dass ich geneigt bin davon auszugehen, dass er das alles erst kriegen kann, weil er so lange lebt. Erstaunlicherweise ist so einiges am menschlichen Leben krebserregend und der schlimmste Risikofaktor ist meistens Zeit.

                    Es ist unglaublich kompliziert in diesem Zusammenhang Ursachen und WIrkungen zu identifizieren und zusammenzuführen und vieles, was total offensichtlich erscheint hat sich in dem Zusammenhang ja schon als falsch herausgestellt. Ich bin da deshalb unglaublich vorsichtig.

                    Ich will hier keine fatacceptance-Kampagne betreiben. Ich sehe die Risiken von krankhaftem Übergewicht durchaus, aber allgemein tendiere ich dazu, bei dem Thema zu etwas mehr Gelassenheit zu raten. Ich wiederspreche dir ja nicht, weil ich glaube alles, was du sagst ist falsch, sondern eher, weil ich für eine etwas entspanntere Sicht werben möchte.

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                    • Das Problem ist, dass diese entspanntere Sicht zu einem äußerst schlimmen Erwachen führen kann. Und dann ist es oft schon zu spät und du bist den Rest deines Lebens damit beschäftigt, Schadensbegrenzung zu betreiben. Es muss nichtmal eine tödliche Erkrankung sein. Chronische Erkrankungen wie Hüft- oder Kniearthrose mit ständigen Schmerzen oder Diabetes können ebenfalls dein Leben zur Hölle machen.

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                    • Angi sagt:

                      Das gesunde Übergewicht liegt so bei +10kg über Normal. Nicht im adipoösen Bereich. Wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen.

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              • HansG sagt:

                Adipositas dagegen wird in Deutschland mit zur häufgsten Todesursache. Ich finde die dahingehende Verharmlosung wirklich dramatisch.

                Adipositas und ansehnliche Rundungen sind auch zwei verschiedene Paar Schuhe.

                Ich bewege mich derzeit zwischen leicht und stark Übergewichtig hin und her. Wenn ich Richtung stark tendiere merke ich das an einem anhaltenden Blähgefühl. Von Adipositas Grad 1 bin ich dank Ernährungsumstellung weg. Der Rest liegt an einem klaren Bewegungsmangel.

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                • Ich rede wie gesagt nie von „leichtem Übergewicht“ wenn ich von der Adipositasproblematik rede. Leichtes Übergewicht ist eine individuelle Sache. Für ältere Menschen wirkt es sogar schützend. Leichtes Übergewicht ist nur dann ein Problem wenn die Person durch andere Dinge vorbelastet ist und z.B. zur Diabetes neigt (wobei da vermutlich gesunde Ernährung und Sport auch ohne Gewichtsreduktion schon viel helfen) oder Gelenkprobleme hat und jedes Extrakilo die Gelenke übermäßig belastet.
                  Leichtes Übergewicht ist an sich kein Drama und sollte tatsächlich nicht hysterisch gesehen werden.

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          • LoMi sagt:

            „In deutschland sind etwa 1% der menschen untergewichtig, dagegen 60% übergewichtig (und steigend) – Mal ganz plakativ: So gut scheint die Propaganda ja nicht zu wirken^^“

            Lol. ;-D

            Die Propaganda könnte aber dennoch wirken, nämlich durch eine Zunahme des „Ich bin zu fett“-Komplexes.

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            • Möglicherweise nimmt der „Ich bin zu fett komplex“ zu weil die Leute tatsächlich immer fetter werden😀
              Nein, natürlich ist es Mist wenn Menschen im Normal-BMI oder von mir aus auch im leichten Übergewicht ihren Körper hassen. Wobei das bei vielen doch auch ein aufgesetztes Ding ist, ein bisschen rumzumäkeln und von allen seiten zu hören, wie hübsch man ist. Die Leute, die normalgewichtig sind und wirklich fest der Überzeugung, viel zu fett zu sein, stellen sicher nicht die Mehrheit und leiden dann meist unter anderen psychischen Problemen wie Depressionen, (soziale) Phobien o.ä., die sich dann auch über das Körperbild austragen.

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        • Graublau sagt:

          „Das Problem mit dem Schönheitsideal ist eben, dass regelmäßig Gesehenes unser Ideal (den Durchschnitt) in eine Richtung “korrigieren”. (…) wenn man eben nicht mehr nur die “echten” Menschen auf der Straße sieht, sondern plötzlich mit meisterhaft veränderten oder in eine gewisse Richtung ausgewählte Bilder und Personen trifft, dann passieren ganz abenteuerliche Dinge mit dem Ideal.“

          Wenn es sich so verhält, lieferst Du gleich die Lösung: Solche Sendungen nicht gucken und vor allem öfters auf die Straße gehen, um echte Leute zu treffen. Dann bekommt man nämlich auf ganz natürliche Weise mit, wie die Welt wirklich ist, was die Verteilung von Schönheit und Körpermaßen angeht.

          Selbst in einem kleinen Dorf unter 10.000 Einwohnern kann es erstaunlich viele schöne Frauen geben. Ich kenne etwa einige sehr gutaussehende und auch ansonsten attraktive Damen aus der alten Heimat von Netreaper.

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      • Thorsten sagt:

        Es gibt eine Vielzahl von olympischen Disziplinen.

        Es gibt zahllose wissenschaftliche Fachrichtungen (und für die, die von nix ne Ahnung haben, gibt’s Gender-Studies mit integrierter Gleichstellungsgarantie).

        Und es gibt vielfältige Musikrichtungen, die sich ständig weiterentwickeln.

        Nur der Aspekt Schönheit scheint mir in unserer Gesellschaft etwas einseitig repräsentiert zu sein. Wobei mir nicht ganz klar ist, ob das am Angebot in den Medien oder an der Nachfrage von den Zuschauern liegt. Man braucht sich den Quatsch ja nicht anzuschauen. Und die einzige Existenzberechtigung einer Sendung im privaten Fernsehen ist, dass es eine (un-)kritische Masse gibt, die sich das Zeug willig reinzieht.

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        • Jein, denn du könntest ja auch argumentieren, dass es im Bereich Schönheit verschiedene „Richtungen“ gibt. Es gibt die kühle blonde mit den edlen Gesichtszügen, es gibt die exotische Schwarzhaarige, das markante Model mit dem „Makel“, die natürlich-sportliche Schönheit, die „künstliche“ Schönheit, langhaarige, kurzhaarige…. gut, die Figur ist natürlich immer mehr oder weniger schlank und straff mit „passender“ Oberweite.

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          • LoMi sagt:

            Ich glaube, er wollte gerade darauf hinaus, dass es verschiedene Formen von Schönheit gibt, diese aber im Fernsehen nicht so gezeigt werden.

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            • Ich weiß, und ich habe darstellen wollen, dass es sehr wohl verschiedene Formen gibt, die auch gezeigt werden. Es ist ja nicht so, dass im TV ausschließlich blonde, blauäugige Frauen zu sehen sind, sondern eben alle möglichen „Typen“. Lediglich die Figur ist nicht soooo variabel.

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              • LoMi sagt:

                “ Lediglich die Figur ist nicht soooo variabel.“

                Das ist ja das Problem. Die oben von Rexi verlinkten Victoria-Secret-Models sehen doch aus wie Klone. Wo bleibt da die Vielfalt? Nun gut, das ist halt Geschmacksfrage, gebe ich zu.

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                • Im bereich des gesunden bmi ist der unterschied jetzt halt nicht soooo riesig. hier ist z.b. der „leicht übergewichtige“ bereich (BMI 25-26) in meiner größe: http://www.mybodygallery.com/photos-36660-body-shape.htm?StartAt=19#.UyrJs4Xcp2A

                  Und hier der Untergewichtige/Grade noch normalgewichtige :http://www.mybodygallery.com/photos-40453-body-shape.htm?StartAt=2#.UyrKM4Xcp2A

                  Sie hier ist schon adipös: http://www.mybodygallery.com/photos-35460-body-shape.htm?StartAt=14#.UyrK0YXcp2A

                  Edit: Und im Vergleich dazu ein durchschnittliches (leicht untergewichtiges) Model: http://www.mybodygallery.com/photos-30887-body-shape.htm?StartAt=14#.UyrONYXcp2A

                  Und sie bewegt sich bereits in den Bereich der morbiden Adipositas: http://www.mybodygallery.com/photos-18818-body-shape.htm?StartAt=8#.UyrLRYXcp2A

                  Und für sie hier gibt es nichtmal eine offizielle Bezeichnung, sie zählt aber zu den „supermorbidly obese people“ mit BMI 50 http://www.mybodygallery.com/photos-36679-body-shape.htm?StartAt=1#.UyrL1oXcp2A

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                  • LoMi sagt:

                    Hm mit BMI kann ich wenig anfangen, was mich eher interessiert, ist das Verhältnis von Schultern, Taille und Hüfte zueinander und wenn ich mir meine Bilder so anschaue, die ich als Freizeit-Aktfotograf gemacht habe, gibt es auch diesbezüglich gewisse Unterschiede, die erst einmal nichts mit dem BMI zu tun haben, sondern einfach mit dem Knochenbau.

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                  • stefanolix sagt:

                    Voraussetzung ist aber in allen Fällen, dass die Frauen Gewicht und Größe korrekt angegeben haben.

                    Und ich finde die Person mit der »morbiden Adipositas« jetzt noch nicht todgeweiht, da ist durchaus noch eine Rettung möglich ;-)

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                  • Angi sagt:

                    Okay, das erweitert jetzt gerade mein Weltbild. Frauen laden Bilder von sich auf so eine Seite hoch. Soll sie das in einem realistischen Körperbild bestärken? Nach dem Motto: Solange es Frauen gibt, die noch fetter sind, bin ich okay? Oder eher OMG! Die sind alle viel dünner als ich???? Ist das gesund, sich freiwillig solchen Vergleichen auszusetzen? Das ist doch wieder Frauen auf Frauen hetzen zum gegenseitigen Mobbing…. Ob man das passende Gewicht hat, kann einem nur das eigene Körpergefühl und im Zweifel ein guter Arzt und Ernährungsmediziner sagen. Diese Binsenweisheiten, die im Netz rumgeistern und Pro-Ana oder Fettverherrlichungsseiten sind schlicht gesundheitsschädlich. Wenn ich die Treppen nicht mehr gehen kann, weil ich zu dick bin, spätestens dann muss ich abnehmen. Und auch wenn Kate Moss‘ Spruch ’nothing tastes as good as skinny feels‘ ihr heftig um die Ohren geflogen ist, wenn ich stark übergewichtig bin, ist klar, dass die Torte noch so gut schmecken kann, dass sie mir aber einfach nciht gut tut. Und dass auf einen kurzfristigen Genuss zu verzichten kein schlimmer Verlust, sondern ein Gewinn an Lebensqualität ist.

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                    • Die Seite finde ich gar nicht so übel, ich hatte es so verstanden, dass damit gezeigt werden soll, wie ein bestimmtes Gewicht ungefähr aussieht. Viele können sich gar nicht vorstellen, wie 150 kg aussehen (letztes Bild von der BMI 50 Frau). Ich finde schon, dass das ganz interessant ist, solche Gewichts/BMI-darstellungen mal in Real zu sehen. Der ein oder anderen Person mit Körperschemastörung mag es auch helfen, mal die eigenen Maße einzugeben und zu sehen, wie andere mit dem Gewicht aussehen (da z.b. Magersüchtige ja ihr eigenes Aussehen als wesentlich fetter wahrnehmen als das von anderen).

                      ob es den Frauen selbst jetzt was bringt, ihr Bild hochzuladen weiß ich nicht^^

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                  • jck5000 sagt:

                    Es ist nicht fair, Äpfel mit Birnen zu vergleichen (http://thumbs.dreamstime.com/z/weiblicher-k%C3%B6rper-formen-33215588.jpg).

                    Models als Referenz für weibliche Schönheitsideale zu verwenden halte ich für sehr seltsam – Mode und Models sind eine Sphäre, in der heterosexuelle Männer weitestgehend abwesend sind. Warum sich Frauen dafür interessieren, was andere Frauen schön finden, kann ich als Mann nicht nachvollziehen; sinnvollerweise würde man sich da ja an z.B. Pornodarstellerinnen orientieren. Und da ist die Bandbreite deutlich höher, von den Körperformen wie auch dem Gewicht – und modeldürr sind z.B. hier (nsfw: http://www.complex.com/girls/2011/07/the-top-100-hottest-porn-stars/) deutlich weniger als welche ohne Brust-OP.

                    Natürlich ist es ab „übergewichtigem“ BMI sehr schwierig, noch irgendwie attraktiv (für den Mainstream) zu wirken – eine Sanduhrfigur verzeiht da am meisten (ist aber sowieso am attraktivsten: Hat Brüste, hat heftigen Hüftsprung, hat also auch immer Taille).

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                • Martin sagt:

                  Das ist kein Problem. Es empfinden nur manche als Problem.

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            • Thorsten sagt:

              Ich glaube, dass es für verschiedene Menschen und verschiedene soziale Gruppen verschiedene Formen von Schönheit gibt. Unsere Wahrnehmung von „Schönheit“ ist oft verknüpft mit unserer Wahrnehmung vom Status einer Person.

              Früher bedeutete ein gebräunter Körper Arbeit im Freien und niedriger Status, dann bedeutete er Urlaub und Freizeit, und heute Solarium und alternde Haut.😉

              Früher waren Tattoos etwas, mit dem sich Seeleute und Knastbrüder als Outsider der Gesellschaft und Insider ihrer Gruppe markierten, heute sind wir alle Individuen und markieren das entsprechend, am liebsten auf chinesisch.

              Früher bedeutete Übergewicht Reichtum und Resourcenüberschuss, heute unkontrollierte Aufnahme von minderwertiger Nahrung, oft bedingt durch Stress und Frustration.

              Die Schönheit der GNTM Mädels trifft halt irgendeinen Nerv in unserer heutigen Zeit. Und wie schon gesagt, bei GNTM spielt die Zuschauernachfrage mindestens eine ebenso große Rolle wie das Fernsehangebot.

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          • Graublau sagt:

            Selbst die Figur kann ein wenig variieren. Es gibt eher schlanke Frauen und solche, die etwas breiter sind, aber dafür auch entsprechende Rundungen haben. Es ist so schön vielfältig, wie Du es gesagt hast. Man schaue auf hübsche Schauspielerinnen und was da alles an Typen vertreten ist.

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      • Alias sagt:

        Mein Problem mit der Show wäre weniger, dass die Show selbst oder die Medien ein einseitiges Schönheitsideal vertreten (kann man drüber diskutieren, aber die meisten Medienmacher wollen nunmal Geld verdienen und wenn die meisten Männer nunmal schlanke Frauen mögen, mögen die meisten Männer halt schlanke Frauen. Sex sells. Glaubt auch einer die Twilight Filme wären so ein Erfolg gewesen, wenn die Männer wie Dirk Bach ausgesehen hätten?), sondern, dass sie das ohnehin sehr kritikwürdige Ideal der Modebranche propagieren, dass ja praktisch an Magersucht grenzt.

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        • Ja, ich glaube diese Steffel wollen sie der Kritik zuvorkommen und zeigen die Mädels immer beim essen, haben auch nur normalgewichtige kandidatinnen aufgenommen und legen wert auf „gesunde verhaltesweisen“… aber ja, die modebranche an sich ist dahingehend übel.

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          • Alias sagt:

            Ich schaue seit einigen Jahren kein TV mehr. Mich überrascht das, aber wenn das stimmt ist das ja schonmal eine gute Entwicklung…wäre nur schön, wenn es in der Modebranche auch so wäre.

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    • Adrian sagt:

      @ LoMi
      „Ich schätze mal, die Modeleute männlicherseits sind nicht unbedingt überwiegend heterosexuell. Sie würden wohl kaum nur auf die extrem schlanken, nahezu kurvenlosen Frauen setzen, wären sie Heten.“

      Dir kann ich es ja verraten. Du hast Recht, die meisten Modeleute sind schwul und protegieren dünne, kurvenlose Frauen. Das ist natürlich kein Zufall. Ursprünglich gehörte das zum Plan:
      Es ging darum, alle Frauen mittels Models dazu zu bringen, dürr und kurvenlos zu werden, wohl wissend, dass Heten-Männer darauf nicht abfahren, um dann in ihrer Verzeiflung, mit uns Schwulen in die Kiste zu steigen.
      Leider hat das nicht wie vorgesehen funktioniert, weil sich die meisten Frauen gar kein Beispiel an Models nehmen. Also wurde der Plan fallen gelassen.
      Feminismus ist jetzt der nächste Versuch.

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      • LoMi sagt:

        @Adrian

        „Es ging darum, alle Frauen mittels Models dazu zu bringen, dürr und kurvenlos zu werden, wohl wissend, dass Heten-Männer darauf nicht abfahren, um dann in ihrer Verzeiflung, mit uns Schwulen in die Kiste zu steigen.“
        😀

        Da fehlte noch der Verschwulungsansatz durch die Schule ^^

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      • HansG sagt:

        Feminismus ist jetzt der nächste Versuch.

        Das Konzept ist auch deutlich überzeugender. Schwule mögen meinen Penis da wo er ist und wollen ihn nicht abschneiden… Hoffe ich jetzt einfach mal.

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  7. yacv sagt:

    Bie diesem Strip ist mir das erste Mal so recht klar geworden, was an EMNs Strips so unrealistisch ist: Die Gesprächspause im letzten Bild (bzw. den letzten Bildern) deutet die Möglichkeit von Selbsterkenntnis an.

    IRL stünde im dritten Panel eine Variation des „Das ist ja ganz was anderes“-Reflexes, vielleicht in Form von „Das ist schon wieder einer deiner patriarchal-unterdrückenden rhetorischen Tricks, meine fundierte Gesellschaftskritik von der Form her einer misogynen Grundhaltung gleichen zu lassen. Frauen sind nicht dumm, sie sind seit tausenden von Jahren unterdrückt, und GNTM ist die Spitze des Eisbergs, gegen den sich die Einzelne nicht wehren kann.“

    Und schwupps ist die Bubble gerettet.

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    • Kenshin sagt:

      Wenn ich sowas lese merke ich immer wieder, dass ich mich in sehr speziellen Kreisen bewege. Sowas habe ich noch nie gehört. Und wenn hätte ich angefangen zu diskutieren, bis mir schwindelig wird. Trotz des Wissens, dass es nichts bringt.

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  8. Kenshin sagt:

    Ich finde den Comic zwar lustig, aber zwischen einer geäußerten Meinung und einem wiederholt gesehenen Bild besteht doch ein zu großer Unterschied, als dass ich das zählen lassen würde.

    Der Vergleich ist interessant und gibt mir zu denken, aber:

    Wenn wir im Fernsehen oder privaten eine Meinungsaussage hören, dann sind die meisten Leute absolut in der Lage, das kritisch zu bewerten. Was Bilder angeht richtet sich das Schönheitsideal eines Menschen grob nach dem Durchschnitt der Dinge, die er in einem längeren Zeitraum sieht aus. Und das einfach zu hinterfragen und abzustellen ist nicht so ohne weiteres möglich. Durch starken Medienkonsum mit geshoppten Übermenschen verschiebt sich dieser als begehrenswert erachtete Durchschnitt langsam aber unumgänglich in eine gewisse Richtung. Da hilft es nichts, dass ich mir sage „Ich weiss, dass ich beeinflusst worden bin, ich ändere das jetzt!“ denn Attraktivität ist nichts komplett rationales.

    Und auch wenn Germany’s next Topmodel keine weitere Botschaft hat, außer trashige Unterhaltung zu sein, dann ist der Effekt den es hat doch da, ohne dass eine größere Agenda verfolgt würde.

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    • Was mich immer wundert ist, dass Menschen ganz eindeutig die Beeinflussung Medien –> Schönheitswahrnehmung der Menschen sehen.

      Es könne aber doch auch andersrum sein, nämlich dass die Medien das zeigen, was die Menschen gerne sehen wollen. Schau dir die alten Stars an. Audrey Hepburn, Marilyn Monroe… alle extrem schlank, alle entsrechen heutigen Idealen.

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      • LoMi sagt:

        Schau Dir dagegen Tänzerinnen, Models in der Werbung und andere „öffentliche“ Damen an. Nein, die waren nicht alle extrem schlank. Es ist mir immer ein Rätsel, dass die jüngere Generation das nicht bemerken kann, dass sich die Ideale doch stark verändert haben.

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        • Die sind doch auch heute nicht alle extrem schlank. Und soweit ich weiß waren auch die Models in der Werbung auf der schlanken Seite, nicht etwa moppelig.

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          • LoMi sagt:

            Ich empfinde es schon so, dass die Frauen heute extrem schlank dargestellt werden meistens, mit hervorstehenden Beckenknochen (brrr) und keinem Bauchansatz mehr, wie es noch bei alten Meistern üblich war (nicht Rubens, sondern z.B. Cranach).

            Die Models vor ein paar Jahrzehnten waren nicht moppelig, aber aus heutiger Sicht würden sie glatt als übergewichtig gelten – und zwar allein schon, weil sie mehr Hintern hatten als das heute so gerne gezeigt wird.

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            • Die Modes vor ein paar Jahrzehnten waren auch sehr schlank… Twiggy, anyone? Oder die ganzen Ftnessgöttinnen, die in den 70ern geboomt haben. Kein Gramm Fett😀

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              • LoMi sagt:

                Es gibt einen Unterschied zwischen „fett“ und „Kurven haben“. Einen ausgeprägteren Gluteus Maximus zu haben hat nicht unbedingt was mit fett zu tun. Nur heute zeigt man lieber Models, die diesen Muskel eher gar nicht haben. Ich habe mal ein Foto von einer Art MIss- und Mister-Wahl gesehen. Der schönste Po Deutschlands. Die Dame hatte deutlich weniger als ich. Und ich bin gertenschlank. Sorry, aber als Hete kann ich damit gar nichts anfangen.

                Ich habe auch den Eindruck, dass heute recht taillenlose Models bevorzugt werden. Frauen mit schmaler Hüfte halt. Nur ist eben das Verhältnis Taille zu Hüfte einer der Schlüsselreize schlecht hin, sagt die Forschung. Soweit mal zu meinem heteronormativen lookistischen male gaze ^^

                Ich finde schon, dass damit gewisse Körperformen zu unrecht nicht gewürdigt werden.

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              • Kenshin sagt:

                Twiggy war aber auch eine absolute Ausnahmeerscheinung und die absolut erste ihrer Art. Das mit den Fitnessgöttinnen kann ich nicht beurteilen, die wären heute vermutlich einfach Standardmoderatorin oder würden im Internet ihr Geld verdienen (jetzt nicht mit pr0n).

                Ich wage die wilde Vermutung, dass das Frauenbild in der Modewelt auch in gewissen Maßen durch die große Anzahl homosexueller Designer geprägt ist. Der Rest folgt dann der Avantgarde und es wird Mainstream.

                Es ist wirklich schwer, diesen Prozess des Schönheitsideal ohne größere Nachforschungen zu beschreiben.

                Kleiner Anekdotenbeweiss: Mein Vater glaubt, dass heute alle im Schnitt deutlich fetter geworden sind, obwohl das allein statistisch gesehen überhaupt nicht stimmt. Das durchschnittliche Körperfett der Bevölkerung hat sich in den letzten Jahrzenten nur minimal verändert. Wir reden hier von Prozentbereich über Jahrzente. Was sich verändert hat ist das Ideal, nicht die Bevölkerung.

                Aber ich kann deiner Behauptung weder sinnvoll wiedersprechen, noch ihr überzeugt beipflichten. Kann daran liegen, dass ich heute nacht nicht geschlafen habe, oder daran, dass es allgemein schwer ist.

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            • yacv sagt:

              „und zwar allein schon, weil sie mehr Hintern hatten als das heute so gerne gezeigt wird“

              Genau. Frauen wie JLo oder Beyoncé oder Mariah Carey oder Katy Perry oder Eva Mendes oder Monica Belluci oder Salma Hayek oder Drew Barrymore oder Christina Hendricks wären alle nie berühmt geworden, wenn sie sich nicht vorher zum Skelett abgemagert hätten.

              :-p

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              • LoMi sagt:

                Die finde ich allesamt immer noch recht schmal.

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                • yacv sagt:

                  Aber deutlich runder als Katherine Hepburn, Ingrid Bergmann, Lauren Bacall, Grace Kelly und Myrna Loy.
                  Ging es nicht darum?

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                  • LoMi sagt:

                    Also die Stars interessieren mich weniger, mehr denke ich an Models.

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                    • yacv sagt:

                      Hmmm… Echt? Warum? Weil Stars viel mehr als Identifikationsfiguren taugen als Models?

                      Just kidding.

                      Du hast ne Tochter, oder?
                      Insofern habe ich durchaus Verständnis, dass du das mit Sorge betrachtest.
                      Aber auch diese Diskussion ist wieder in den Medien einseitig: Haufenweise Beiträge über Mädchen, die sich den Medienbildern kaum zu Wehr setzen können und quasi keine über Jungs, die sich genötigt sehen, mit Paleo-Diäten und viermal die Woche Krafttraining über die Stränge zu schlagen.
                      Das ist der Hauptgrund dafür, dass ich etwas schnippisch wurde.

                      Und die Vermutung, dass es nicht die Medien, sondern die Selfies sind, die viel mehr prägen. Nicht die Konkurrenz mit Klum, sondern mit Yvonne aus der 10.

                      Die Medien spiegeln das nur wieder.

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                    • LoMi sagt:

                      Ja, ich habe eine Tochter.

                      Ich sehe das gar nicht als entweder oder. Die Peer Group (schrieb ich oben schon) wirkt auf die Vorstellungen der Mädels ein, Vorbilder im unmittelbaren sozialen Umfeld. Aber Medien wirken auch, wenn auch sicher nicht manipulativ und gezielt. Aber sie schaffen Bilder und sie bewerten diese Bilder durchaus auch. Diese Bilder sind auch Referenzen für Diskussionen über Schönheit. Nur ist das nie einseitig, denn natürlich kann sich jeder Mensch von Medieninhalten distanzieren. Der Mensch ist kein Automat.

                      Kurz: die Medien programmieren das Bewusstsein nicht, aber sie sind auch nicht komplett egal. Einfache Kausalzusammenhänge gibt es hier wahrscheinlich sowieso nicht. Und schon gar kein Patriarchat (wozu Neurosen bei Frauen wecken? Nervt doch nur.).

                      Meine Tochter bekommt trotzdem Barbies ^^

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                    • Martin sagt:

                      Beziehe mich auf Deinen Beitrag weiter unten. Ich habe auch eine Tochter, bald 8. Mir ist schon ein paar mal aufgefallen, wie ausgeprägt da das „Frauen finden“ ist. Mir fällt grade kein anderer Name dafür ein.

                      Es ist vielleicht am Besten an einem Situationsbeispiel zu beschreiben. Sie hat etwas gelesen bzw. angeschaut (glaube ein Donald Duck) und was sie so registriert, das sie es kommentiert (irgendwie im Sinne von schön hatte sie das kommentiert), das ist eine kleines Bild von einer Meerjungfrau, das in einem einzelnen Panel des Comics im Hintergrund an der Wand hängt.
                      Ähnliches gab es schon öfter. Ich zweifle dran, das z.B. ein Junge (oder ich früher) entsprechend z.B. ein Cowboybild speziell wahrgenommen und/oder kommentiert hätte.

                      Ich denke inzwischen, das es bei Frauen wirklich weitaus stärker ausgeprägt ist, andere Frauen (oder deren Abbildungen) wahrzunehmen, als bei Männern die Wahrnehmung anderer Männer oder deren Abbildungen. Von Vergleichen dieser wahrgenommenen Abbilder mit sich selbst, will ich gar nicht reden, aber mir scheint bereits die unbewußte „Mustererkennung“ und Wahrnehmung bei Frauen da sehr viel selektiver und stärker auf die Erkennung/Wahrnehmung von Frauen ausgeprägt zu funktionieren.

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              • Kenshin sagt:

                Naja, bis auf Christina Hendicks sind die aber auch alle sehr schlank. Schon super kurvig, aber eben mit einem sehr geringen Körperfettanteil.

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        • LoMi sagt:

          „Was mich immer wundert ist, dass Menschen ganz eindeutig die Beeinflussung Medien –> Schönheitswahrnehmung der Menschen sehen.“

          Es sind Bilder, sinnliche Erlebnisse, die werden ganz anders verarbeitet als sprachliche Botschaften. Sie lösen Emotionen aus. Das sollte man schon berücksichtigen.

          Man muss ja nicht sagen, dass der Mensch durch Bilder programmiert werden würde. Das wäre falsch. Aber die Bilder sind nicht ohne Einfluss. Die Moden zeigen es. Transportweg der Modetrends sind die Medien, neben der Peer Group. Aber die Peer Group gewinnt es eben auch über Medien.

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          • Was ich meine ist, dass sich beides gegenseitig beeinflusst. Kein Produkthersteller wählt ein Model, das keiner sehen will, nur um die Öffentlichkeit zu beeinflussen. Es wird rausgefunden, was die Menschen attraktiv finden (durch ausführliche Tests und Befragugen) und das wird dann gezeigt. Die Medien wollen ja was verkaufen, und wenn plötzlich alle Menschen „mollig“ oder „dick“ bevorzugen würden, dann wären ratzefatz alle Models 20 kilo schwerer^^

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            • Kenshin sagt:

              Der Witz ist doch, dass Männer im Durchschnitt eine Figur bevorzugen, die deutlich über dem Durchschnitt der in den meisten Medien propagierten liegen. Laut einer Studie, die ich mal gelesen haben sind Frauen sehr beeinflussbar, was dieses Ideal angeht (man sucht sich halt in der Regel das in der aktuellen Zeit beste Männchen) während Männer eher darauf aus sind, eine gute Mutter zu finden (deshalb mögen sie keine mageren Models sondern Frauen mit Kurven – was allerdings nicht dick, sondern mit Busen, Hüften und Hintern bedeutet).

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            • LoMi sagt:

              Nur, wer will das sehen: Männer? Nein. Frauen? Die sind sicher die Hauptadressaten der Modeindustrie. Und warum finden Frauen Magermodels schick? Zumindest gibt es nicht wenige Frauen, die selbst, wenn sie schlank sind, dauernd jammern, sie seien zu dick. Ich finde, hier treffen die Magermodels auf die dazu passenden Neurosen vieler FRauen.

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        • Kenshin sagt:

          Die haben früher auch auf Photos getrickst wie sie konnten, aber von Photoshop waren sie doch noch weit entfernt. Und an den Stars von damals war doch im durchschnitt schon mehr dran und sie waren oft weniger Muskulös und durchtrainiert. Vergleiche die alten Bonds mit dem neuen. Der ist schon deutlich muskulöser. Gilt auch für Popmusiker, ausgenommen die ausgezehrten Junkiefiguren.

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      • Angi sagt:

        *räusper, Marily in eine Größe 40/42. Die wäre heute deutlich zu fett. Aber Taille-Hüfte ist bei ihr ideal.

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  9. F. T. sagt:

    Ääääähhhhm… Also ich will ja mal nix sagen, aber wer Scripted Reality Sendungen anschaut und sich aus denen eine Meinung bildet ist ganz bestimmt nicht in der Realität unterwegs. Seit Jahren vermittelt und das Privatfernsehen (und das öffentliche auch immer wieder) ein Falsches Bild der Realität. Das wirkliche Leben ist inzwischen so uninteressant geworden, dass man fiktive Fälle schaffen muss um die Leute überhaupt noch an die Fernseher zu binden.
    Was mich immer wieder verblüfft ist, die Leute schauen sich diese Sendungen an und diskutieren am nächsten Tag mit den Arbeitskollegen: „Hast Du gesehen was der Bachelor gestern wieder gemacht hat?“. Die merken nicht einmal mehr, dass sie über etwas diskutieren das aus der Feder eines Autors stammt. Da kann ich nur meinen Kopf schütteln.
    Gut, ich habe das noch nie verstanden warum man über eine fiktive Handlung diskutieren muss, die so nie stattfinden würde, aber gut vielleicht liegt das auch an mir…😀

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    • Amen😀
      Wobei irgendwie keiner die Metabotschaft des Comics betrachtet, in der es weder um GNTM noch um Fernsehen oder Ideae geht😀

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    • Martin sagt:

      „Gut, ich habe das noch nie verstanden warum man über eine fiktive Handlung diskutieren muss, die so nie stattfinden würde, aber gut vielleicht liegt das auch an mir… “

      Naja, ich verspüre auch keinen Drang mir den Kram anzuschauen, ist mir deutlich zu langweilig.
      Aber wieso nicht über eine fiktive Handlung diskutieren? Für die Argumentation und das Interesse daran ist es doch egal ob real oder fiktiv.

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  10. Kinch sagt:

    Die Models werden immer schlanker, weil die Menschen immer dicker werden. Ist doch ein offensichtlicher Zusammenhang.

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  11. Ich finde einige der Models, die da mitmachen, gar nicht so hübsch, bin aber immer wieder überrascht, dass sie dann doch auf Fotos sehr gut aussehen.

    Sollte vielen Frauen eher Hoffnung machen

    Im übrigen ist „sportlich und schlank“ ja nun bei beiden Geschlechtern klar der Favorit des anderen Geschlechts, ich vermute als Mann muss man eher noch mehr Sport machen, um einen Modelkörper zu haben.

    Ich glaube es ist utopisch darauf zu hoffen, dass irgendwann alles schön ist und es keine Ideale mehr gibt oder diese leicht zu erreichen sind. Was leicht zu erreichen ist, ist selten kostbar.

    Immerhin dürfte das heutige sportlich-schlank (nicht modelschlank) eines der gesündesten schönheitsideale sein, die man haben kann.
    Wenn Fett sein zum Schönheitsideal werden würde, dann hätten Frauen weitaus mehr Probleme

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    • LoMi sagt:

      „Ich glaube es ist utopisch darauf zu hoffen, dass irgendwann alles schön ist und es keine Ideale mehr gibt oder diese leicht zu erreichen sind. Was leicht zu erreichen ist, ist selten kostbar.“

      Ganz recht, Ideale wird es immer geben und als Ideale sind sie eben sehr hoch gehängte Trauben.

      Doch damit ist das Thema nicht hinreichend behandelt. Schließlich ist es doch sinnvoll, sich den Unterschied von Ideal und Normalität klar zu machen. Das heißt letztlich, dass man auch die Streuung menschlichen Aussehens ein bisschen berücksichtigt und vielleicht auch vermittelt, dass diese Streuung groß ist. Unsere Kultur sollte sich darum bemühen, dass man mit dem leben kann, was man eben ist. Dadurch wird nicht alles gleich schön, das muss auch gar nicht sein. Das wäre eine Ilusion. Weniger illusionär ist aber die philosophische Reife, mit den Grenzen seines Aussehens leben zu lernen – und zwar, ohne gebeugt durchs Leben zu gehen, weil man sich für einen schlechteren Genmaterial-Träger hält.

      Aber gut, das ist bei Topmodel nun wirklich nicht richtig aufgehoben.

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      • Aber selbst Leute, die vielleicht nicht den perfekten Körperbau haben und ggf. sehr wenig Busen, sehr wenig Taille o.ä. haben können durch Sport und gute Ernährung sehr hübsch sein, wenn ihnen das wichtig ist. Man kann ja ein gutes Merkmal richtig toll trainieren (z.B. Beine, Bauch oder Po) und das dann Kleidungstechnisch betonen, so dass der Blick darauf gelenkt wird.

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        • jck5000 sagt:

          Dazu kommt dann aber, dass viele Frauen sich für ihre Figur völlig unpassend anziehen, weil sie sich das nicht „trauen“, also z.B. bei mäßiger Oberweite Ausschnitt tragen oder bei viel Oberweite keinen. Oder z.B. Röcke mit Schößchen im Allgemeinen.

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          • Graublau sagt:

            Als ich neulich in einem Club war, liefen die Damen durch die Bank (99%) hochgeschlossen herum, sehr hübsche, aber nicht aufreizende Kleidung, alles wirkte gepflegt, man hätte die auch so direkt ins Museum oder eine Kunstausstellung mitnehmen können. Und das ist die Frauenwelt Anfang 20… herrlich. (Es war schon der spezielle Laden, der eben sein etwas unprolliges Publikum hat, in derselben Stadt gibt es auch die üblichen Schuppen… aber trotzdem ein tolles Erlebnis.)

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        • HansG sagt:

          Man kann ja ein gutes Merkmal richtig toll trainieren (z.B. Beine, Bauch oder Po) und das dann Kleidungstechnisch betonen, so dass der Blick darauf gelenkt wird.

          Den Gedanken hatte Louise Poirier wohl 1961 als sie das Modell für den Wonderbra entwarf.

          Immer diese Mogelpackungen…😀

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  12. @loMi

    “ Schließlich ist es doch sinnvoll, sich den Unterschied von Ideal und Normalität klar zu machen. “

    Man kann so etwas nur nicht erzwingen, es geschieht ja automatisch: Frauen stehen in intrasexueller Konkurrenz um Frauen, Männer schauen sich nicht an, was ihnen gefallen soll, sondern was ihnen gefällt.

    Gerade Frauen haben deswegen ja überlicherweise sogar noch eine strengere Vorstellung davon, wie schlank eine Frau sein soll.

    Ich denke der Wettbewerb würde eher darunter leiden, da dann eben die Rede von einem Dickenbonus wäre, davon das die Entscheidung nur politisch korrekt sein sollte und natürlich geht es auch darum, dass quasi kein markt für dicke Models vorhanden ist: Frauen wollen sie nicht sehen

    ich hatte dazu mal einen Studie zitiert:
    http://allesevolution.wordpress.com/2012/09/28/schonheitsideal-victorias-secret-vs-dove-real-beauty/#comment-48681

    Some consumers “look at a moderately heavy model and think, ‘That could be me,’ and it lowers their self-esteem,” says Naomi Mandel, marketing associate professor at Arizona State University’s W.P. Carey School of Business who worked on the study with two colleagues from Erasmus University and University of Cologne. The paper, which will be published in the April issue of Journal of Consumer Research, explored the psychological theory of social comparison. In this case, how women of different body mass indexes — thin (BMI below 18.5), normal (BMI of 18.5 to 25) and overweight (BMI of 25 to 30) — reacted to ads with models ranging from very thin to obese.

    While normal-weight women fretted that they looked similar to the overweight models, heavier consumers felt worse no matter what the model’s size. They saw themselves as similar to the larger models and vastly different from the skinny ones. Thin consumers, meanwhile, felt better looking at any model since they identified with the slender models while realizing they looked nothing like the fat ones. (…)
    …We found that overweight consumers feel worse about themselves when looking at any models (compared to a no-model control ad), because they see the similarities between themselves and the heavy models, and they see the differences between themselves and the thin models — either way, it reminds them of the fact that they’re heavy,” Mandel told ABCNews.com. In the meantime, “underweight consumers feel better about themselves when looking at any models (compared to a no-model control ad), because this reminds them of the fact that they’re thin,

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    • LoMi sagt:

      „Gerade Frauen haben deswegen ja überlicherweise sogar noch eine strengere Vorstellung davon, wie schlank eine Frau sein soll.“

      So erlebe ich das auch.

      Aber worin auch immer der Grund dieser Konkurrenz liegt: Es wäre doch gar nicht so verkehrt, sie abzumildern und damit den Stress etwas zu verringern, den diese Frauen damit haben.

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      • @loMi

        „Aber worin auch immer der Grund dieser Konkurrenz liegt: Es wäre doch gar nicht so verkehrt, sie abzumildern und damit den Stress etwas zu verringern, den diese Frauen damit haben.“

        Was aber, wenn man tatsächlich sportlich schlanke Frauen attraktiv findet, wie die meisten Männer (und die meisten Frauen ja auch)?

        Dann entsteht zwangsläufig eine Konkurrenz und man kann wenig dagegen machen.

        Den Mädchen zu sagen, dass sie halt sein sollen, wie sie wollen und alles hübsch ist halte ich für einen sehr gefährlichen Weg, weil er in der Realität sofort scheitert

        Denn der coole, sportliche, große und ein wenig freche in ihrer Klasse/ihrem Umfeld, den die anderen Mädchen auch wollen, dem ist es eben meist nicht egal.

        EZM hatte mal ein Comic darüber, dass eine dicke sagt, dass sie auch die tollen Männer wollen, nicht nur die uninteressanten dicken. Das stellt man nicht so einfach ab

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        • LoMi sagt:

          Ich sage auch nicht, dass sich das so einfach abstellen lässt. Aber in irgendeiner Weise bewältigen müssen es die meisten Menschen, die dem Ideal nicht entsprechen. Dafür sind wir dann doch auch Kulturwesen. Man muss mit Defiziten leben lernen, falls es überhaupt Defizite sind. Ja, nicht alles ist schön, aber vieles, was dem Ideal nicht mehr ganz entspricht, kann dennoch gefallen. Konkurrenz ist letztlich auch eine dynamische Beziehung wechselseitiger Überbietung, die auch zu einer verschärften Aufmerksamkeit für Defizite führt. Schon das könnte man zu entspannen versuchen. Man darf aus biologischen Gegebenheiten nicht immer schließen, dass Kultur unmöglich wäre. Ich weiß auch aus eigener Erfahrung, dass man viele Selbstzweifel bezüglich der eigenen Attraktivität durchaus beheben kann, wenn man nur etwas realistischere Maßstäbe anlegt.

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      • Ich finde ehrlich gesagt, dass sportlich und schlank beides gute Ideale sind, da sie maximal gesund sind. Ich fände es persönlich eher gut, wenn man mehr auf Gesundheit und weniger auf Optik fokussieren würde. Also nicht „Werde schlank weils hübsch ist und die Männer drauf stehen“ sondern „Werde schlank weil ein geringerer Fettanteil positive Effekte auf Gesundheit und Wohlbefinden hat“ und gleichzeitig die gesunden Wege zu dem Ideal zu fördern und die ungesunden Wege wie etwa idiotische Diäten, „Wundermittelchen“ o.ä. ablehnen würde.

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        • @erzählmirnix

          „Ich fände es persönlich eher gut, wenn man mehr auf Gesundheit und weniger auf Optik fokussieren würde“

          Gesundheit ist aber sehr abstrakt, dafür muss man zB nicht unbedingt lunges machen, für einen guten Hintern allerdings schon.
          und die Wirkung merkt man eben auch viel unmittelbarer: Ob man in 20 Jahren Krebs bekommt ist ja ungewiss, aber sexuelle Macht und Anziehung erlebt man direkt

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          • Ist ja gut und schön, aber wenn du chronisch Kranke fragst, die sich ihren Körper in jungen Jahren kaputtgemacht haben, werden die das vermutlich anders sehen. Ebenso wenn du mit 40 (ich weiß nicht wie alt du bist und gehe mal von unter 40 aus^^) wegen irgendeiner schlechten Angewohnheit die Quittung kriegst.
            Wenn man jung ist, geht man oft sorglos und scheiße mit seiner Gesundheit um, weil sowas wie „Hihi, der Typ findet mich scharf“ toller ist als „In 30 Jahren keinen Krebs haben“ – und genau deshalb bin ich an der Front für Aufklärung und einen größeren Fokus auf die Wichtigkeit von gesundem Verhalten.

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            • LoMi sagt:

              Den Fokus verstehe ich.
              Ich mache mal meinen deutlich: Ich denke da an vielfältige Klagen über die Form der Labien, weil – vermutlich – bei vielen jungen Frauen keine Vorstellung davon existiert, welche Vielfalt an Formen eigentlich normal ist. Das halte ich z.B. für ein Feld, wo man ebenfalls Aufklärung betreiben kann.

              Und ich hoffe mal jetzt nicht, dass die Biologie-Vertreter jetzt auch noch für diesbezügliche Form-Präferenzen eine evolutionäre Erklärung basteln … ^^

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            • @ezm

              Klar, aber leider motiviert uns eben die langfristige Zukunft nicht so, wie sie sollte.

              Evolutionär einfach zu erklären: Ob wir in 20 weiteren Jahren überhaupt noch leben oder uns noch stark fortpflanzten war eben unsicher.Das begünstigt zeitnahere Vorteile in der Entscheidungsfindung.

              Wir sind eben leider/glücklicherweise keine Vulkanier

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              • klar, aber man kann das durchaus beeinflussen. mit zigaretten hat man es ja auch geschafft. rauchen ist viel uncooler geworden. früher war es eine tolle sache, mittlerweile sind raucher oft nicht mehr cool sondern doof^^

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                • Ich bin sicher, dass viele auf die Frage, warum sie sport machen, auch antworten, dass sie es zum Ausgleich brauchen und es auch mit dem Rücken besser ist etc.

                  Allerdings wird man den inoffiziellen Grund, dass sie gut aussehen wollen, so schnell nicht wegbekommen.

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                • Martin sagt:

                  „früher war es eine tolle sache, mittlerweile sind raucher oft nicht mehr cool sondern doof^^“

                  Hmmmmja…. wenn man das in Zusammenhang mit der Tatsache setzt, das der Anteil Frauen bei der Gesamtzahl der Raucher gegenüber früher gestiegen ist, machst Du Dir damit bei den Femidingsdas sicher keine Freunde🙂

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        • @EMN: „Ich fände es persönlich eher gut, wenn man mehr auf Gesundheit und weniger auf Optik fokussieren würde.“ Da ist GNTM auf gar keinem so schlechten Weg (innerhalb der Möglichkeiten der Sendung): Für eine Magermodelsendung wird hier erstaunlich viel gegessen, gekocht und über Ernährung geredet – auch was Sport betrifft, wird die Ästhetik eines trainierten schlanken Körpers gegenüber eines „naturgegebenen“ schlanken Körpers betont und gefördert. Hier bei der deutschen Version werden Kandidatinnen unter einem bestimmten BMI (im Gegensatz zur amerikanischen Version von Topmodel) gar nicht erst angenommen. Nennt mich blauäugig, aber ich sehe hinter Machart der deutschen Version schon so etwas wie Verantwortungsbewusstsein

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      • HansG sagt:

        Aber worin auch immer der Grund dieser Konkurrenz liegt: Es wäre doch gar nicht so verkehrt, sie abzumildern und damit den Stress etwas zu verringern, den diese Frauen damit haben.

        Just not my problem!? Die überwiegende Großteil der Konsumenten solcher Formate sind Frauen. Ich bin mir nicht einmal sicher ob es helfen würde so manchem Opfer ins Gesicht zu sagen sie solle mal was essen und wäre viel zu mager.

        Ich befürchte da eher Blicke der Marke Mondkalb…

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        • Ehrlich gesagt finde ich es absolut asozial anderen Leuten zu sagen was sie essen sollen oder nicht. Solange du nicht der Arzt oder ein Familienmitglied bist gehts dir nicht das geringste an was andere essen. Einer dünnen Person zu sagen, sie soll mal was essen ist genauso scheiße, wie einer dicken Person zu sagen, sie soll mal aufhören zu essen.

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          • HansG sagt:

            Würd ich auch nie machen. Das manche Frauen einem Schlankheitswahn verfallen sind ist ja nicht die Neuigkeit. Bulimie und ähnliche Essstörungen gehören klar in ärztliche Hände. Ich sehe nur schlicht keinen Weg »politisch korrekt« zu sage: Du siehst für mich krank aus.

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            • Du kannst fragen, ob es der Person gut geht. Einfach „Hey, gehts dir gut? Du siehst ein bisschen erschöpft aus.“ und dann wird sie entweder sagen „Nee, alles super, mir gehts toll“, dann lässt du es ruhen oder sie sagt „Na ja, mir gehts tatsächlich nicht sooo dolle.“, dann kannst du ja durchaus fragen ob sie körperliche Probleme hat. – Wäre zumindest mein Ansatz wenn jemand sichtbar krank/mager aussieht.

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              • HansG sagt:

                Ja, das ist ein Ansatz. Aber auch schön am Thema vorbei. Da braucht es schon eine ganze Menge »wenns« bis man dann vielleicht endlich mal sagen kann: Du, ich find‘ diese Modell-Hungerhaken absolut nicht sexy und ich kenn‘ auch niemand der sich von dem Typ wirklich angesprochen fühlt.

                Das tu ich mir vielleicht für Menschen an die mir persönlich irgendwie nahe stehen oder zumindest deren Vorname kenne. Alleine deine erste Reaktion zeigt doch um welches Pulverfass es sich bei dem Thema handelt. Und dabei war das noch nicht einmal indirekt auf dich persönlich gemünzt.

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                • weils scheiße ist, tut mir leid. du sagst, es geht dir darum dass du dir um die gesundheit sorgen machst, was bei nahestehenden leuten ja völlig ok ist. aber es geht dich halt mal so rein gar nichts an ob irgendeine person deine vorstellungen von attraktivität erfüllt oder nicht. man rennt doch nicht zu irgendwem hin und sagt „du, wenn du anders aussähst fände ich dich viel geiler“.

                  und es ist grundsätzlich scheiße, körperformen abzuwerten mit worten wie „hungerhaken“ oder ähnliches.

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                  • Martin sagt:

                    Natürlich würde ich nicht zu jemand wildfremden hinlaufen und ihn belabern, wie dürr oder dick er ist. Aber sowas kann eben in einer normalen Konversation immer mal hochkommen. Ich finde daran absolut nichts asozial. Ich halte eigentlich dieses „nur nicht ansprechen“ für eine völlig falsche Entwicklung.
                    Vielleicht habe ich da auch eine „Mimosophobie“, eine irrationale Angst vor einer gesellschaftlichen Entwicklung hin zu einer Menge von dauergekränkten Egokrüppeln, die jede als kritisch interpretierbare Äußerung mit sofortiger Beleidigtheit quittieren.

                    Und nur damit keine Mißverständnisse aufkommen: Den Versuch anderen Menschen *vorzuschreiben*, was sie essen oder nicht essen sollen, halte ich natürlich auch für falsch.

                    Ah btw… ich weiß, wie das gemeint war, aber so wie er da steht ist der Satz Blödsinn:

                    “ aber es geht dich halt mal so rein gar nichts an ob irgendeine person deine vorstellungen von attraktivität erfüllt oder nicht. “

                    Er ist sogar die *einzige* Person, die es etwas angeht, ob eine andere seine Vorstellungen von Attraktivität erfüllt oder nicht.Sind ja schließlich seine Vorstellungen.

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                    • Deine Vorstellungen von Attraktivität kannst du ja haben, der Satz soll aussagen, dass du kein Recht hast, andere dahingehend zu beeinflussen, dass sie diese Ansprüche erfüllen mögen. Klar, wenn mich jemand fragt welche Männer ich sexy fine, dann antworte ich ehrlich, auch wenn der Fragende da nicht drunterfällt. Aber es würde mir nie in den Sinn kommen zu jemandem hinzugehen und ihm einfach mal so zu sagen, er solle doch was essen, weil mir Männer mit mehr Körpergewicht besser gefallen oder er solle doch mal trainieren gehen, weil das dann besser aussieht.

                      Es gibt zu viele Menschen, die glauben dünnen Leuten einen gefalen zu tun wenn sie ihnen sagen, ass sie viel zu dünn sind und doch besser assähen, wenn sie mehr äßen. So der Marke „Hey, ich erlöse dich mal schnell vom Schlankheitswahn indem ich dir sage, dass du auch dicker sein darfst… ich held“ – äh nein. das ist scheiße.

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                    • Martin sagt:

                      „r Satz soll aussagen, dass du kein Recht hast, andere dahingehend zu beeinflussen, dass sie diese Ansprüche erfüllen mögen. “

                      Wieso sollte ich das nicht haben, solange meine Mittel legal sind? Willst Du ernsthaft behaupten, Menschen hätten nicht das Recht andere in ihrem Sinne zu beeinflussen?

                      „Es gibt zu viele Menschen, die glauben dünnen Leuten einen gefalen zu tun wenn sie ihnen sagen, ass sie viel zu dünn sind und doch besser assähen, wenn sie mehr äßen. “

                      Ja. Einige dünne Menschen hören etwas, was sie lieber nicht hören wollen und was für sie nicht hilfreich ist. Booh f***ing hooo..

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                    • Wer macht grade mehr mimimi darüber, dass Leute das was er in die Welt posaunt evtl. scheiße finden?^^ Boo f*****ing hoooo, alle sollen gefälligst toll finden was ich sage^^

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                    • Martin sagt:

                      Tut doch gar keiner. Ich diskutiere mit Dir. Natürlich kannst Du Scheiße finden, was ich hier schreibe und das auch sagen. Ich versuche doch gar nicht, Dir das abzusprechen?

                      Nochmal: Warum sollte jemand nicht das Recht haben, andere in seinem Sinne zu beeinflussen, auch derart, das sie seinen Ansprüchen genügen, solange er das auf legalem Wege tut?

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                    • Hier redet doch keiner von Recht. Ich kann auch auf der Straße zu Leuten hingehen und denen sagen, dass sie unattraktiv sind. Ist nicht verboten. Nur halt respektlos und unhöflich.
                      Klar kannst du dich entscheiden, dass du es toll findest respektlos und unhöflich zu sein, dann entscheide ich mich halt dafür, das scheiße zu finden. Und andere verändern zu wollen, damit sie den eigenen Ansprüchen genügen zeugt nicht von Respekt der Person gegenüber. Ausser du bist Lehrer oder sonstwie beauftragt was an der Person zu ändern.

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                  • HansG sagt:

                    aber es geht dich halt mal so rein gar nichts an ob irgendeine person deine vorstellungen von attraktivität erfüllt oder nicht.

                    Es geht mich persönlich, und auch nur mich, sogar sehr viel an ob ich eine andere Person attraktiv finde.

                    man rennt doch nicht zu irgendwem hin und sagt “du, wenn du anders aussähst fände ich dich viel geiler”.

                    Mach ich nicht. Ich kenne auch niemand der so etwas tut. Wäre auch irgendwie sinnfrei, oder?

                    und es ist grundsätzlich scheiße, körperformen abzuwerten mit worten wie “hungerhaken” oder ähnliches.

                    Ich wüsste jetzt wirklich keinen Grund warum man Schlechtes wertneutral betrachten sollte. Es geht ja auch gar nicht um Körperformen. Es geht um ein, für die meisten Menschen, utopisches industrielles Ideal. Noch dazu um ein Ideal dem offensichtlich nur wenige Menschen etwas abgewinnen können. Ein Ideal das Millionen, überwiegend Frauen, schwer krank macht. Und Milliarden einem Druck aussetzt der zumindest dem Selbstbewusstsein schwer schadet.

                    Ich persönlich wäre, zumindest rückblickend, froh gewesen einer meiner Bekannte hätte einfach mal zu mir gesagt, dass ich ganz schön fett geworden bin. Vermutlich wäre ich auch erst mal sauer gewesen. Aber der Denkanstoß wäre einige Kilo früher sinnvoll gewesen.

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                    • Ich sagte, dass es ich nichts angeht ob sie deine Vorstellungen erfüllt, im Sinne von umsetzt. Du kannst ja jemanden toll, hübsch, hässlich oder doof finden und hast trotzdem keinen Ansruch darauf, dass der das jetzt irgendwie umsetzen muss und sich deinem geschmack gemäß anzupassen hat.

                      Es ging hier schlichtweg darum, ob du irgendwelchen schlanken Frauen sagen sollst, dass Männer ja gar nicht auf so „Hungerhaken“ stehen. Das kannst du vielleicht dann sagen wenn eine Frau dich fragt „Du sag mal, soll ich noch schlanker werden oder worauf stehen männer denn so?“, aber irgendeinem „Opfer“ zu sagen, dass „es mal was essen soll“ oder dass du „Hungerhaken“ scheiße findest finde ich gemein und unnötig. Denn es gibt auch Frauen, die nicht ihr Leben darauf ausrichten was Männer am geilsten finden, die selbst schlank sein möchten, die gesundheitliche Probleme haben oder einfach nicht gerne essen. Nicht jede Frau ist schlank, nur weil das allmächtige Modediktat sie unterdrückt und sie einen Retter braucht, der ihr endlich mal sagt, dass Männer ja eigentlich ganz was anderes mögen^^

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                    • HansG sagt:

                      Ich versteh langsam das Missverständnis. Es geht mir weder um schlanke oder dürre Frauen die halt einfach so sind. Ich habe auch schon Frauen kennen gelernt die sich nach dem Essen unbedingt noch ein Eis oder Kuchen »gönnen« mussten um ihr mageres Gewicht zu halten. Die tun mir ehrlich gesagt sogar leid.

                      Mir geht es explizit um Frauen die unumwunden sagen: »Aber Männer stehen doch auf diese Modell-Typen.« Auch Die gibt es leider zu genüge.

                      Und Opfer ist wörtlich im Sinne von Opfer der Modeindustrie gemeint.

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                    • Gut, dann wars ein Missverständnis. Wenn eine Frau sagt, dass sie darunter leidet sich ständig zu quälen und eigentlich lieber ein paar Kilo mehr hätte, aber Angst hat dass Männer sie dann unattraktiv finden ist es ja durchaus hilfreich ihr Rückzumelden, dass diese Angst unbegründet ist und es da draußen genug Männer gibt, die auch 5 Kilo mehr toll finden oder sogar lieber mögen als ganz dünn.
                      Es gibt halt, wie gesagt, auch genug Menschen, die meinen, wenn sie eine dünne Frau sehen sei es wahnsinnig hilfreich, ihr einfach mal zu sagen, dass sie scheiße aussieht und mal was essen solle. Ohne zu wissen ob diese Frau überhaupt freiwillig dünn ist oder nicht (und selbst wenn sie freiwillig dünn ist, ist es halt scheiße, jemandem ungefragt zu sagen, dass er mal was essen soll).

                      Ich sage nichts dagegen, einem guten Freund mal in einer ruhigen Minute rückzumelden, dass er ganz schön viel Gewicht zugelegt/abgenommen hat und mittlerweile in einem Bereich ist, der nicht mehr gesund ist (Untergewichtig oder Adipös) oder sich rasch in die Richtung bewegt. Und dass man sich Sorgen macht was das für gesundheitliche Konsequenzen hat. Ich würde dasselbe auch bei jemandem machen der viel trinkt, Drogen nimmt oder sonstige Risiken eingeht und der mir nahe steht.

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                    • HansG sagt:

                      Es gibt halt, wie gesagt, auch genug Menschen, die meinen, wenn sie eine dünne Frau sehen sei es wahnsinnig hilfreich, ihr einfach mal zu sagen, dass sie scheiße aussieht und mal was essen solle.

                      Das blind an fremde Menschen heran zu tragen halte ich in etwa für so sinnvoll wie: »Lach doch mal!«

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  13. DMJ sagt:

    Muss sagen, GNTM kann ich auch nicht ausstehen.
    Denn auch wenn Models an sich nur lebende Kleiderständer sind, ist es das allgemeine Verständnis, dass sie schön sind. Das Schönheit ihr großes, hervorstechendes Merkmal ist und sie so insgesamt die Norm dafür bilden. Nicht nur für die, die es direkt gucken (und da sind ja viele dabei, die nur drüber lachen und es sich nicht zu Herzen nehmen, man soll Medienwirkungen nun auch nicht überschätzen), aber es bestimmt eben das allgemeine gesellschaftliche Bild mit. Auch ich, der ich einen recht anderen Frauengeschmack habe, WEISS, was schön ist und was nicht. Weil es eben gesellschaftlich bestimmt ist. Auch ein, für mich Traumfrau, die dem nicht entspricht, weiß also, dass sie „gesellschaftlich gesehen“ nicht schön ist. Das ist keine gute Sache.

    Jetzt lassen wir die Gewichtssache mal weg (auch, wenn ich die auch als problematisch empfinde), wird dort ein so lebloses, unindividuelles Ideal gepriesen, eine uniforme Einheitlichkeit, die ich persönlich langweilig, und idealistisch für ungünstig halte.

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    • DMJ sagt:

      – Die Brücken zu dieser URL verbrennen und mit Salz bestreuen werde ich aber wohl trotz der unterschiedlichen Ansichten nicht.😉

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    • Hä? Ich glaube, ich sehe da immer eine ganz andere Sendung… Ich sehe sich selbst nicht sichere junge Küken, die sich der Aufgabe stellen, ausgerechnet mit Hilfe ihrer äußerlichen Merkmale (was ja wohl eine anstrengende, wackelige Basis ist) etwas an Persönlichkeit und Weltläufigkeit dazuzugewinnen. Schönheit ist da eigentlich nicht das hervorstechende Merkmal, eher ein großer Bedarf nach Anerkennung und Wahrgenommen-Werden. Ziemlich viel von GNTM ist so ein Überwinde-dich-selbst-und komm-aus dir-heraus-Erlebniscamp – – – nein, mit Schönheit hat das eher nichts zu tun.

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  14. Frank sagt:

    Habe gestern da mal reingezappt und es auch 10 min ausgehalten. Also darüber kann man schon diskutieren. Nicht über das Aussehen – die Mädels fand ich alle hübsch. Auch nicht über das Gewicht – für Models nicht zu dünn (meine Sicht).
    Das einzige Signal dieser Sendung, welches m.E. gefährlich ist :
    Du kannst es auch zu etwas bringen, wenn du strunzdoof bist. Das heißt wenn du schön bist, brauchst du nicht zu lernen. Oder dir in deinem Auftreten und Benehmen Mühe zu geben.
    Aber ich glaube noch an unsere Jugend und hoffe, dass das eben nur eine Momentaufnahme war.

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    • LoMi sagt:

      Nein, dem widerspreche ich: Es wird ja immerhin vorgeführt, dass die Mädels hart an sich arbeiten müssen. Gut aussehen alleine genügt also nicht. Sie müssen sehr diszipliniert sein, werden heftig gegängelt und unterliegen einem harten Wettbewerb. Ich glaube kaum, dass dies der Jugend vermittelt, der Aufstieg in den Model-Himmel wäre eine Art Spaziergang. Eher im Gegenteil.

      Wer übrigens wissen will, wie es um die Jugend wirklich bestellt ist, schaue in die Shell-Jugend-Studien. Die warten nicht mit diesen medialen Zerrbildern auf.

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      • Frank sagt:

        Um in diese Sendung zu kommen, musst du schlank, hübsch und jung sein.
        Und dann schauen wir mal. Wenn wir erst mal da sind kriegen wir den Rest auch irgendwie hin. So nen Kellner runterzuputzen schaffe ich auch noch gerade…
        Na gut, ich gebe zu dass ich mich nicht gebug informiert (diese Sendung verfolgt) habe.
        Das halte ich einfach nicht aus.
        Aber vielen Dank für den Tip mit der Studie. Das sehe ich mir auf jeden Fall mal an😉

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  15. Ich blicke auf niemanden herab, der diese Sendung guckt, soll mans halt machen, wogegen ich aber wirklich was habe: dass untergewichtigen Mädels empfohlen wurde, noch weiter abzunehmen.

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