Die Haltung der Bundesregierung zur Pille Danach.

Veröffentlicht: März 26, 2014 in Comics
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Also, so habe ich das Statement nach dem Lesen dieses Artikels verstanden^^

PIDA

Kommentare
  1. Naja, macht absolut Sinn, hätte ich auch nicht anders entschieden. Weil eben!

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  2. IULIUS sagt:

    Es gibt ja auch keinerlei andere sichere Methoden, um keine Kinder zu bekommen…

    Da ist es unheimlich wichtig sich nur auf die Pille danach zu konzentrieren…

    Frei dem Motto:
    Erst vögeln, dann denken….

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    • Wie machst du das denn so nach einem Verhütungsunfall?

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      • IULIUS sagt:

        So etwas ist mir noch nie passiert.
        -> Vorher aufpassen.

        Interessant finde ich die Äußerung von Aristoteles, als er mal über den Markt gegangen sein soll und andere von ihm erwarteten, daß er über das Angebot staunt:

        „Was es alles gibt, was ich nicht brauche!“
        Aristoteles vor knapp 2.400 Jahren.

        Daraus folgt die Frage, brauchst Du das wirklich oder willst Du das nur haben?

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        • semilocon sagt:

          Ich selbst bin das Resultat eines gerissenen Kondoms. Das kann jedem passieren.

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        • DMJ sagt:

          Und selbst wenn die Antwort nur lauten SOLLTE „will ich haben“… was macht das? Wir leben nicht in einem überzogenen Fantasie-Kommunismus, in der alle Waren streng nach Bedarf verteilt werden, sondern in einer Konsumgesellschaft. Wenn es keinen Grund gegen ein Produkt gibt, für das Bedarf besteht, sollte es eigentlich entsprechend erhältlich sein.

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        • Unfälle passieren, so ist das Leben, egal wie gut man aufpasst. Ein Kondom kann reissen, dagegen kann man sich mit egal wie viel Vorsicht nicht schützen. Und ehrlich gesagt nehme ich dann lieber einmal eine Pille danach als in übertriebener Vorsicht täglich Hormone in mich reinzustopfen. Die Pille danach brauchte ich bisher zweimal in meinem Leben, einmal mit 17 und einmal mit 28. Beide Male Kondom gerissen. Eigentlich eine gute Quote, wenn man die Anzahl Kondome berechnet. Ich komme da grob geschätzt auf 50-100 Kondome pro Jahr (–> fester Partner, mehrmals Sex pro Woche), dazwischen liegen 11 Jahre, also auf alle 550 bis 1100 Kondome reisst eines, das ist im Promillebereich!

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        • Ist ne saugute Aussage – aufpassen kann ja Jeder. Klar, ne Frau mit Pillenunverträglichkeit, deren Kondom gerissen ist, die muss natürlich vorher mindestens noch das Diaphragma eingesetzt haben und natürlich darf die Spirale nicht fehlen. Ansonsten darf sie die Pille danach ja nicht bekommen. Schonmal daraüber nachgedacht, dass ne vergewaltigte Frau nicht erst von Arzt zu Arzt rennen will/muss/kann? Oder dass man Kondome nicht doppelt überzieht, um auch ganz sicher zu sein? Troll woanders…

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          • IULIUS sagt:

            Warum so aggressiv?
            Ich denke nicht, daß die Pille danach für vergewaltigte Frauen entwickelt wurde.Das wäre eher makaber.

            Und wenn wir bei dem Thema sind, wenn eine Frau – auch wenn sie nicht vergewaltigt wurde – von Arzt zu Arzt rennen muß stimmt an der Stelle etwas nicht. Da wäre die Frage, machen die Ärzte ihren Job, oder doch eher Politik.
            Ich verspreche dir, sobald der erste Arzt deswegen erfolgreich auf Unterhalt verklagt wurde wird das keiner mehr tun.

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            • Rexi sagt:

              Und was ist an der Pille danach nun so schlimm, dass man erst mal mit hoch erhobenem moralischem Zeigefinger über die Konsequenzen des ungeschützten Vögelns diskutieren muss? Das kannst du auch nicht beantworten, oder?

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          • netreaper sagt:

            Achso, und was machen vergewaltigte Männer?

            Ach richtig, da wird das Kind dann ausgetragen, und die vergewaltigten Männer werden dazu verurteilt Unterhalt zu bezahlen.

            http://www.netreaper.net/2013/07/30/usa-vergewaltigungsopfer-muss-geld-an-vergewaltiger-zahlen/

            “Schön dass du vergewaltigt wurdest! Und jetzt zahl brav zehntausende Dollar an den Menschen der dir das angetan hat.”

            Herzlichen Dank auch für das Mitgefühl.

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            • Jackie sagt:

              Hm… Bezug? Nur weil da Männer keine Entscheidungsgewalt haben als Vergewaltigungsopfer, dürfen Frauen die deiner Meinung auch nciht haben?

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              • DMJ sagt:

                In der Tat. Ja, sexuelle Gewalt gegen Männer wird noch weniger behandelt, als Gewalt gegen Männer an sich und in Sachen Unterhalt gibt es auch diverses schreiendes Unrecht, aber das hat mit diesem Fall einfach nichts zu tun.
                Natürlich mag er sich durchaus auch mal zum Nachteil eines Mannes auswirken, der etwa gern ein Kind hätte (was wirklich schade für ihn ist, aber sich nicht ändern lässt, so er keinen geeigneten Uterus dafür hat), aber hier geht es nicht darum, Last einseitig zu verteilen, sondern sie an einer Stelle wegzunehmen, wo sie überflüssig ist.

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              • honeyinheaven sagt:

                Bei dem obigen user gibt es nur eine Möglichkeit: Don’t feed the troll ;)!

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                • Frank sagt:

                  In der Tat. Schon so oft hat es geklappt, dass keiner auf sein Geschwurbel angesprungen ist.
                  Da wollte ich schon schreiben, wie stolz man auf die Intelligenz in diesem Blog sein kann.
                  Nur hätte ich dann natürlich damit auch den Troll gefüttert🙂
                  Eine verzwickte Situation.

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        • Man kann aufpassen, aber Unfälle passieren immer wieder. Ich kann es wirklich nicht verstehen, laut http://www.vikela.info/vikela-nebenwirkungen gibt es Nebenwirkungen, die aber mit vielen anderen Medikamenten vergleichbar sind. Warum soll man die Pille ohne Rezept nicht kaufen können? Und wenn dir kein Unfall passiert, wird jemand anders ihn erleben.

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  3. chio sagt:

    Lieblingsspruch meiner Stiefgroßmutter auf meine Nachfrage über einen für mich nicht nachvollziehbaren Sinn einer Regel : „Weil jemand der bestimmt Klüger ist als Du es so bestimmt hat“.
    Die Steigerung von dem habe ich mal in einem Film mal gehört: „Gott will es!“

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  4. Thomas sagt:

    So ähnlich wird ja auch die weitere Prohibition von Gras begründet.

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  5. jck5000 sagt:

    Ich versteh das eh nicht mit der Rezeptpflicht für Sachen, die du mit einer 2-stündigen Autofahrt in jeder Apotheke einfach so bekommst… für die „Pille Danach“ kann man von D wahlweise nach AT, CH, FR, BE, NL, DK oder CZ (für Leute aus Ostdeutschland-Nord und Kassel sind’s dann 3 Stunden oder ein Ryainair-Flug nach GB).

    Zudem verschreibt einem doch eh spätestens jeder dritte Arzt alles, was man will… es verursacht nur Kosten für die KV und unnötig Zeit, zu schlimmstenfalls 3 Ärzten zu gehen.

    Aber D ist ja ein Land voller unmündiger Idioten, denen man alles vorschreiben muss, weil sonst alle Schmerzmittelabhängig werden und sich mit Antibiotika zudrogen, ohne jeglichen Grund.

    Beispiele? Ich bin im Schnitt vielleicht alle anderthalb Jahre mal so krank, dass ich zum Arzt gehe (das liegt wohl an meinem gesunden Lebensstil). Mit grippeähnlichen Symptomen. Und da sitzt man dann eine Stunde mit anderen kranken Leuten rum und bekommt – nichts, außer mehr Krankheiten. Oder Antibiotika, „nur zur Sicherheit, obwohl ich nicht glaube, dass Sie die brauchen“. Ich hab seit 2 Jahren eine Packung Amoxicillin aus TR hier rumliegen, nur für den Fall, dass ich finde, das ich das brauche, ohne mir noch 12 andere Krankheiten zu holen.

    Für meine Frau ist das schlimmer, bei der springt bei einer blöden Bewegung so ein Halswirbel zur Seite und drückt auf irgendwelche Nerven, weil ihr aufgrund eines Sportunfalls ein Teil des Wirbels fehlt. Das lässt sich nicht beheben (außer mit einer enorm riskanten OP, zu der ihr keiner rät), also passiert das halt alle 3-6 Wochen. Tut wohl sehr weh, geht aber von alleine wieder weg. Wir waren da oft genug im Krankenhaus – ohne, dass das was geholfen hätte; da bekommt man, vor allem nachts, vielleicht 500mg Paracetamol. Sehr hilfreich, wenn die 3000 mg vorher nicht geholfen haben… schließlich fanden wir einen Sportmediziner, der ihr Tramal verschrieb. Da reichten lange 30, 40mg einmalig (das Zeug ist heftig, aber die Menge ist gering), um ordentlich schlafen zu können (am nächsten Tag isses eh immer wieder OK). Seit über 10 Jahren haben wir immer ein kleines (10ml) Fläschchen Tramal im Kühlschrank, was zu 1/3 genommen wird, der Rest verfällt halt nach einem Jahr. Und dann will man ein neues und jedes Mal der gleiche „aber aber“-Blödsinn von den Ärzten. Vor zwei Monaten hatte sie eine kleine, ambulante OP und bekam gleich eine Familienpackung Tramal und eine Metamizol, was sie genau zweimal genommen hatte – das sind im Vergleich wohl keine Schmerzen).

    Insofern, nachdem das Thema der letzten Tage Zwangsmedikation war – ich denke, das wirkliche Problem ist, an Medikamente ranzukommen, wenn man weiß, was hilft und man sie – mangels Alternative – braucht.

    (Hinweise: Antibiotika wie Smarties zu essen ist keine gute Idee, da man immun wird und sie sonst im Notfall nicht mehr helfen. Metamizol ist heftig, und Tramal ist ein Opioid und macht süchtig. Gleichwohl ist die enorme Restriktivität bei der Vergabe für mich unverständlich)

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    • Ich bin keim Arzt, aber ich dachte, die Bakterien werden immun gegen Antibiotika, nicht die Menschen(?)….

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      • jck5000 sagt:

        Hmmm… darauf 2 Antworten:

        1. (meine Frau): Das sollte man vielleicht auch mal den Ärzten erklären.

        2. (meine): Durch diese Wortklauberei erkenne ich endlich einmal einen Grund dafür, dass Du Dich noch ab und zu als „Feministin“ siehst.

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        • Nicht Wortklauberei, grundsätzlich unterschiedliches Prinzip. Wenn du jeden Tag Antibiotika wie Smarties frisst und damit alle DEINE Bakterien killst, dann ist nichts mehr da was immun werden kann. –> Alles super.
          Wenn aber jemand anderes sein antibiotikum nicht zu Ende nimmt und ein paar Bekterien überleben, dann werden die Immun und wenn du das Pech hast, diese Bakterien zu erwischen, dann ist es egal ob du bisher täglich Antibiotika gefuttert hast oder noch nie auch nur ein Antibiotikum schräg von der Seite angeschaut hast weil halt die Bakterienkultur die du dir eingefangen hast, nun immun ist (gegen ein oder mehrere Antibiotika).

          Wie oft du Antibiotika nimmst hat nur einfluss auf dein Immunsystem, das du jedes mal komplett plättest wenn du welche nimmst. Aber wenn du alle bis zum Ende einnimmst und kein Bakterium überlebt, das immun werden könnte, ist alles tutti.

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          • jck5000 sagt:

            Ach.

            Echt?

            Ich war mir relativ sicher, dass die korrekte Formulierung „Smarties… da sonst das Risiko besteht, dass Bakterienkulturen entstehen, die gegen bestimmte Antibiotika resistent werden, die sich evtl. bei Absetzen der Antibiotika negativ auf einen selbst oder Dritte, denen dann mit spezifischen Antibiotika nicht mehr geholfen werden kann…“ weder jemand lesen noch verstehen würde. Und ich nahm auch an, dass zumindest Du das eh weißt. Oder nachliest.

            Mir stellt sich jetzt die Frage, warum meine beiden Pentobarbital-Kommentare immer noch unkritisiert dastehen. Die waren – im Gegensatz zu diesem absichtlich einfachen – absichtlich provokativ.

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          • pluvia sagt:

            Dann muss ich hier auch nochmal meinen Senf dazu geben, so gaaanz richtig ist es nämlich noch nicht:

            Von dem Antibiotikum wird eigentlich auch kein Bakterium immun. Das Antibiotikum sorgt aber für einen hohen Selektionsdruck. So überleben im Wesentlichen nur die Bakterien, die eine genetische Mutiation aufweisen, welche sie gegen das Antibiotikum resistent macht. Diese Mutation hat das konkrete Bakterium selbst oder aber ein gemeinsamer Vorfahr mit den anderen resistenten Bakterien irgendwann erworben; in der Regel durch spontane Mutationen. Sowas passiert selten, aber die Masse macht’s: Bei einer Anzahl von zehn hoch irgendwasgroßes Bakterien gibt es eben immer auch mal ein paar, die spontan mutieren und davon kann es dann eben auch mal eines geben, das gerade so mutiert, dass es resistent gegen ein bestimmtes Antibiotikum wird.

            Wenn der Mensch nun eine bakterielle Infektion hat und ein Antibiotikum dagegen einnimmt, sterben im Wesentlichen alle Bakterien, die nicht resistent sind. Möglicherweise sterben damit sogar alle, z.B. weil zufällig kein einziges resistentes Bakterium den Menschen infiziert hat. Selbst, wenn aber nicht sämtliche Bakterien, die die Infektion ausgelöst haben, in Folge der Medikamenteneinnahme sterben, kann das unproblematisch sein: Hauptsache ihre Zahl wird so drastisch reduziert, dass die Immunantwort des Menschen mit dem Rest alleine klarkommt.

            Richtig problematisch kann es aber werden, wenn die Anzahl der Bakterien durch die Medikamenteneinnahme stark reduziert wird, aber dann nach (ggf. verfrühtem) Ende der Antibiotikumseinnahme noch so viele Bakterien da sind, dass das Immunsystem mit dem Rest nicht alleine klarkommt, und wenn gleichzeitig eine doofe Mutation vorhanden ist, aufgrund derer eins bzw. mehrere der verbliebenen Bakterien resistent gegen dieses Antibiotikum sind: Durch die Einnahme des Antibiotikums ist es gerade zu einer Auslese der resistenten Bakterien gekommen, denn die sind ja nicht durch das Antibiotikum gestorben. Ihre nicht-resistenten Kollegen schon. Nun wird das Antibiotikum nicht mehr genommen und gleichzeitig finden die Bakterien reichhaltigen Nährboden (=den Menschenkörper) vor, mit ganz wenig Konkurrenz von nicht-resistenten Bakterien, denn die sind ja (zum Großteil) tot. Die resistenten verbreiten sich dann noch viel besser als wenn sie gemeinsam mit den nicht-resistenten da wären, denn die Nicht-Resistenten würden sonst einen Teil des Lebensraums selbst belegen und die anderen so ein Stück weit in Schach halten. Folge: das Antibiotikum wirkt bei der betroffenen Person nicht mehr. Und Wenn der entsprechende Mensch zwischendrin jemand anderen mit seiner Bakterienkultur infiziert, die viele resistente Bakterien enthält, wirkt das Antibiotikum bei dem anderen Menschen natürlich auch nicht.

            Außerdem gibt’s das Ganze wohl noch in der Variante, dass die Bakterien nicht komplett resistent sind, sondern nur „besser mit dem Antibiotikum klarkommen“, also ein höherer Prozentsatz überlebt. Letzteres müsste ich allerdings nochmal checken.

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      • Ich hoffe doch sehr, daß die NUR Antibiotika verschreiben gegen die Menschen immun sind (!) …. 😦

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  6. Kolbenjaeger sagt:

    Die Regierung will vielleicht einfach, dass hier und dort doch ein ungewolltes Kind auf die Welt kommt. Nachvollziehbar.

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  7. Robin Urban sagt:

    Die Regierung will sich halt gegenüber den ganzen Hinterwäldlerstaaten abheben, die die Rezeptpflicht nur abgeschafft haben, weil es dort ja keine richtige medizinische Versorgung gibt. So Dritte-Welt-Länder wie Frankreich, Österreich oder Irland zum Beispiel. So demonstrieren wir unsere infrastrukturelle Überlegenheit und senden auch gleich die richtigen Signale an unsere EU-Partner. Denn nur weil wir uns „Partner“ nennen, heißt das ja nicht, dass wir nicht so viel besser sind als sie. Das beweisen wir, indem wir Frauen unnötigerweise von Krankenhaus zu Arzt und dann erst zur Apotheke rennen lassen, denn der Wert einer modernen Gesellschaft wird nämlich darin gemessen, wie viel Freizeit ein jeder Bürger hat. Damit wird Zeitverschwendung zum Statussymbol und wir sollten alle froh sein, dass wir in einem Land leben, welches uns überreichlich mit dieser Art Aufmerksamkeit beschenkt!

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    • Das finde ich auch richtig. Die Pille Danach für mehr Freizeit! Eine Freizeitpille quasi.

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    • netreaper sagt:

      Warum brauchen Frauen überhaupt eine Pille?
      Reichen nicht Femidom/Diaphragma und Eileiterdurchtrennung?
      Wir Männer haben auch keine anderen Möglichkeiten, und müssen damit auch klar kommen.

      Oder „nervt“ es an dieser Stelle, wenn Männer und Frauen gleiche Chancen hätten?

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      • HansG sagt:

        Worin liegt dein Interesse zur Verfügung stehende Möglichkeiten einzuschränken? Verhütungsmittelneid?

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      • Robin Urban sagt:

        Von „gleichen Chancen“ können wir anfangen zu reden, wenn Männer es schaffen, auch schwanger zu werden🙂

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        • Erik Freeman sagt:

          @Robin: Ehrlich gesagt finde ich das auf lange Sicht garnicht so abwegig mit der Schwangerschaft für Männer.

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          • Robin Urban sagt:

            Dann sind die sicher froh, wenn sie auch freien Zugang zur Pille Danach haben🙂

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            • Erik Freeman sagt:

              Na klar! My body, my choice…😉

              Was ist denn jetzt das Problem mit dem Rezept? Kann eine Frau sich das nicht schon vorher geben lassen und dann bei Bedarf in die Apo gehen?

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            • netreaper sagt:

              Also ich bin durchaus der Meinung, dass Männer ein Recht auf eine vollständige Samenrettung aus dem Körper einer Frau haben.🙂

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              • Jackie sagt:

                Einfach Lösung, behalt sie bei dir. Ist dir auch keiner böse drum.

                Aber du weißt ja sicher auch, warum vor allem nach Verhütungsmitteln für die Frau geforscht wurde. Du bist der erste Mann der nach ner Pille für den Mann schreit. Ich würd dih dann gern mal unter dem Einfluss permanenter Hormonbeeinflussung sehen😀

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                • Jackie, das stimmt nicht. Warren Farrell hat schon vor 20 Jahren eine Pille für den Mann (oder allgemeiner: ein wirksames Verhütungsmittel, das der Mann ohne Zustimmung der Frau nehmen kann) als Meilenstein zu echter Gleichberechtigung erkannt.

                  Neben der geschlechterpolitischen Dimension gibt es auch noch sowas wie Solidarität. Man möchte die Last der künstlichen Hormonzufuhr vielleicht nicht alleine der geliebten Frau überlassen.

                  Dass es die Pille für den Mann nicht gibt, liegt nicht an der mangelnden Nachfrage. Sie ist zum einen schwieriger herzustellen, und zum anderen ist sie politisch nicht gewollt, da die reproduktive Selbstbestimmung des Mannes eine gesellschaftliche Revolution auslösen würde, die das gesamte deutsche Familienrecht über den Haufen wirft.

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                  • Bombe 20 sagt:

                    Letztes Jahr gab es ein Interview zur Pille für den Mann auf SPON. Nicht ganz ohne Fehler, aber durchaus aufschlußreich.

                    Offenbar sind bei den Versuchsteilnehmern tatsächlich (möglicherweise) häufiger Depressionen aufgetreten als normal, bei der Kontrollgruppe allerdings auch – was offenbar als Ausrede ausreichte, um die Studie komplett abzubrechen. Genaue Zahlen hatte der Interviewte allerdings noch nicht.
                    Ich möchte mal die Alternativhypothese aufstellen, daß die Depressionsrate der Versuchsteilnehmer überhaupt nicht signifikant über der der Normalbevölkerung lag, sondern sonst einfach niemand auf Depressionen bei Männern achtet. Aber die ist natürlich nicht so misandrisch-mainstreamkompatibel wie die, daß die betroffenen Männer sich durch den Verlust ihrer Zeugungsfähigkeit dermaßen in ihrer Männlichkeit beeinträchtigt sahen, daß sie in pathologischem Ausmaß ihr Selbstbewußtsein verloren.

                    (An eine Revolution im Familienrecht glaube ich allerdings nicht. Die Leute kriegen doch heute schon kaum Kinder. Wirklich revolutionär wäre die Einführung des Rechts auf Vaterschaftsausschlagung – aber vorher werden wahrscheinlich wirklich Männer schwanger.)

                    Bombe 20

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                    • Jackie sagt:

                      Eine der häufigsten Nebenwirkungen bei Frauen sind bei Einnahme der Pille depressive Verstimmungen, lustig dass das bei Männern direkt zum Abbruch des Projekts führt. Ich kenne auch kaum einen Mann der bereit wäre jeden Tag Hormone für die Verhütung zu futtern. Aber leider wirds meist von den Frauen erwartet.

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                    • Bombe 20 sagt:

                      Eine der häufigsten Nebenwirkungen bei Frauen sind bei Einnahme der Pille depressive Verstimmungen, lustig dass das bei Männern direkt zum Abbruch des Projekts führt.

                      Ja, total lustig, vor allem, wenn man nicht einmal die genauen Zahlen kennt. Ob die Nebenwirkungen bei 20 oder 0,5 Prozent der Probanden auftreten, würde ja auch überhaupt keinen Unterschied machen.

                      Aber ich bin ganz sicher, der allzu eilige Abbruch der Erprobung eines Medikaments, das Männern deutlich mehr reproduktive Selbstbestimmung gebracht hätte, stellt einen klaren Beweis für Frauenfeindlichkeit dar.

                      B20

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                    • @bombe20
                      Ich denke das Hauptproblem ist, dass Männer keine so unmittelbare Notwendigkeit haben wie Frauen, weil sie eben nicht schwanger werden können. Zudem haben sie die Gewissheit, dass die meisten Frauen sich schon drum kümmern werden, so oder so. Sie kann ja immer noch abtreiben.
                      Da ist man eventuell nicht bereit, so ein paar Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen.

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                    • Bombe 20 sagt:

                      Maren,

                      sowohl Jackie als auch Du klingt, als gäbe es die Pille für den Mann längst und sie läge wie Blei in den Regalen. Das tatsächliche Problem ist doch, daß die Entwicklung im Schneckentempo dahinkriecht und der eine größere Versuch, den es bisher gab, nicht einmal zu Ende geführt wurde. Aber daß Männern, wenn keine Daten vorliegen, erstmal -„eventuell“- das schlechtestmögliche Verhalten angedichtet wird, ist natürlich nichts Neues.

                      Nur: Die Probanden hatten sich freiwillig für den Medikamententest gemeldet und damit ja mögliche Nebenwirkungen in Kauf genommen. Es waren die durchführenden Wissenschaftler der WHO, die die -ansonsten ja offenbar erfolgreiche- Studie vorzeitig abgebrochen haben, und zwar offenbar, ohne andere Lösungsmöglichkeiten überhaupt in Betracht zu ziehen oder auch nur ihre Daten vernünftig abzugleichen.

                      Und „WHO“ könnte hier der Schlüssel sein. Professor Nieschlag erklärt in dem Interview, daß es verschiedene Gruppen in der Medizin gibt, die finanzielle Einbußen zu befürchten hätten, wenn eine einfache, sichere und reversible Verhütungsmethode für Männer auf den Markt käme. Finanzielle Interessen sind -gerade in Nordamerika- auch im Spiel, wenn es um die Amputation männlicher Vorhäute geht. Und, so ein Wunder, eine WHO-Studie, die beweisen soll, daß eine Vorhauptamputation die Übertragungswahrscheinlichkeit von HIV reduziert, wird so schlampig(?) gestaltet, daß sie auf jeden Fall das erwünschte Ergebnis bringt, und (auch hier:) vorzeitig abgebrochen, sobald das gewünschte Ergebnis erzielt ist.

                      Wenn die Gesundheit der männlichen Probanden wirklich so wichtig genommen würde, daß eine Studie sofort beendet wird, weil sich bei einigen Teilnehmern etwas zeigt, das eine Depression (oder auch nur eine etwas ausgeprägtere schlechte Laune) sein könnte, warum hat man dann im anderen Fall der Kontrollgruppe sogar Safe-Sex-Aufklärung und Kondome vorenthalten -und somit nicht nur die Aussagekraft der Studie reduziert, sondern die Ansteckung der Probanden billigend in Kauf genommen-, während die Versuchsgruppe beides erhielt?

                      Ja, ich weiß, „cock-up before conspiracy“, aber das würde bedeuten, daß die Mediziner der WHO (jedenfalls dann) zu komplett inkompetenten Vollidioten werden, sobald bei ihrer Forschung männliche Genitalien betroffen sind.
                      Na komm, das war ne Steilvorlage. Und gleich ne doppelte…

                      Bombe 20

                      (Oh, und ich zitiere gern nochmal Betty Friedan: „Wir haben unser ganzes Leben dafür gekämpft, die Entscheidung für oder gegen Kinder in der Hand zu haben. Meinen Sie, wir werden das aufgeben?“)

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                    • Bombe 20 sagt:

                      Sorry Jackie,
                      sorry Maren,

                      mir fällt auf, daß ich einmal „lustig“ und einmal „man“ auf die jeweils negativst mögliche Weise interpretiert habe, wo sie auch anders hätten gemeint gewesen sein können.
                      War spät gestern.

                      B20

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                  • Jackie sagt:

                    Wenns so klang wars nicht so gemeint. Aber den Punkt, dass die Studie angeblich wegen der Depressionen abgebrochen wurde wurde von dir aufgebracht.
                    Wenn ich mich recht entsinne über das was ich mal über die Pille für den Mann gelesen hab, beruht auch einer der Schwachpunkte darauf, dass der Mann sie erstmal einige Monate nehmen muss bis sich die Wirkung vollständig einstellt. Ich weiß auch nicht wie sich da vergessene Pillchen auswirken und für wie lange.

                    Zufriedenstellend finde ich die Lösung auch nicht, ich bin dafür dass weder Mann noch Frau Pillen schlucken sollten. Kette oder Spirale ist schon ein ziemlicher Eingriff und ich kenn auch leider zwei Fälle wo die Spirale verrutscht ist und einen Fall wo die Kette wieder raukam. Bei vll max. 12 Frauen die ich näher kennen und davon soweit ich weiß vier die Spirale hatten ist das nciht sehr vertrauenserweckend😀 . Selbst mit Spirale würde ich an den fruchtbaren Tagen zusätzlich verhüten.

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                    • HansG sagt:

                      Die PfdM ist eigentlich ein Implantat mit einer zusätzlichen Spritze die alle 2 Monate vom Arzt verabreicht wird. Komfortabel ist anders.

                      Aber es stimmt, dass die Wirkung langsam einsetzt. Das liegt aber schlicht daran, dass Männer aus medizinischer Sicht da deutlich komplizierter sind als eine Frau bei der lediglich ein furchtbares Ei pro Monat »aufgehalten« werden muss.

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        • netreaper sagt:

          Ach so, und in der Zwischenzeit dürfen nur Frauen das Zepter bei der Verhütung in der Hand halten?
          Sie sind größenwahnsinnig, meine Teuerste.🙂

          Gleiche Chancen bei Verhütung JETZT!
          Pille verbieten!🙂

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      • DMJ sagt:

        Gleiche Chancen sind eine tolle Sache, man sollte sie aber nur dort schaffen, wo man dem Benachteiligten Vorteile schafft, nicht da, wo man dem Bevorteilten künstlich Nachteile schafft. GERADE wer für die Rechte der Männer ist, muss das anerkennen, denn sonst hat er auch kein Argument gegen Frauenquoten und ähnliche umstrittene Maßnahmen.

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  8. Erik Freeman sagt:

    Mal ganz klug gefragt: Kann man sich die Pille danach nicht _vorher_ verschreiben lassen, so dass man dann bei Bedarf mit dem Rezept in die Apotheke geht? Wenn Mann vom Urologen Viagra verschrieben bekommt, macht Mann das doch auch so.

    Habe ich gehört! Habe ich gehört, verdammt nochmal!!!!!🙂

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  9. netreaper sagt:

    Warum sollte Frauen gleich noch eine größere Zahl von Mitteln zur Empfängnisverhütung zur Verfügung stehen als Männern?

    Das habe ich noch nie verstanden.

    Erklärt mir das mal jemand?

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    • HansG sagt:

      Das ist irrelevant. Ich sehe keinen Grund verfügbaren Optionen für Frauen zu reduzieren. Ich sehe es eher geboten die verfügbaren Alternativen für Männer zu erhöhen.

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      • netreaper sagt:

        Na dann mal los. Ich sehe nicht, dass unsere frauenzentristische Medizin in Deutschland seinen Fokus auch mal zur Abwechselung auf die Männer legen würde.

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        • HansG sagt:

          Wie wäre es mit einer Vasektomie? Geht Ambulant und ist ziemlich sicher.

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          • Erik Freeman sagt:

            Nicht umkehrbar und Verdacht auf Erhöhung des Prostatakrebsrisikos. Außderdem schmerzhafte Komplikationen möglich.

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          • netreaper sagt:

            Wie wäre es mit einer Eileiterdurchtrennung statt einer Pille?
            Sorry, ich hoffe die Frage war nicht ernst gemeint.

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            • HansG sagt:

              Warum sollte sie nicht ernst gemeint sein?

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            • Erik Freeman sagt:

              Vasektomie ist mit Sicherheit keine Lösung für die Masse; aus den o. g. Gründen.

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              • Robin Urban sagt:

                Nicht für die Masse. Aber für die ein oder andere megaparanoide Gestalt, die glaubt, Frauen hätten nichts besseres zu tun, als Männern Kinder unterzuschieben, die sie nicht wollen, wäre das vermutlich die bessere Alternative.
                Sperma kann man ja wenigstens noch einfrieren…

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                • Erik Freeman sagt:

                  Tja, Robin — zum Thema „Paranoid“. Bei mir haben das zwei Damen versucht — zum Glück hab ich’s bei beiden rechtzeitig mitbekommen. Das „Kinder andrehen“ oder wie man es nennen will ist leider verbreiteter als man glauben möchte. Traurig, aber wahr.😦

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                  • LoMi sagt:

                    Nein, das halte ich auch nicht unbedingt für Paranoia. So etwas kommt schon vor.

                    Vasektomie ist nur eine Lösung für Leute, die ganz sicher keine Kinder (mehr) wollen. Alle anderen brauchen Verhütung, die reversibel ist.

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                    • Robin Urban sagt:

                      Natürlich kommt sowas vor. Aber hier laufen Gestalten rum, die glauben, Frauen sind praktisch zu nix anderem fähig. Ich frage mich, wie die Sex genießen. Dann lieber Vasektomie.

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                    • Erik Freeman sagt:

                      „My Body, my choice“ muss jedenfalls sinngemäß auch für Männer gelten: „My life, my choice“. Davon sind wir momentan noch Lichtjahre entfernt.

                      Ich weise gerne den geneigten Leser noch einmal darauf hin, dass hier

                      http://www.parsemusfoundation.org/vasalgel-home/

                      an einerm Verhütungsmittel für den Mann gearbeitet wird. Überflüssig zu erwähnen ist wohl, dass keine öffentlichen Gelder fließen — Spenden sind also willkommen.

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                • Blacky sagt:

                  „Sperma kann man ja wenigstens noch einfrieren…“

                  Eizellen nicht auch?

                  Davon abgesehen, wer „megaparanoid“ ist, wird auch diesen Fall kennen:
                  http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kuenstliche-befruchtung-olg-hamm-weist-klage-eines-vaters-ab-a-881353.html

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                  • LoMi sagt:

                    Wilde Geschichte.
                    Aber mit Paranoia-Vorwürfen wäre ich wirklich vorsichtig. Die ins Klo gespülte Pille als Anekdote aus Frauenmund macht da doch misstrauisch. Mit diesem Misstrauen würde ich aber nicht grundsätzlich Frauen begegnen. Besser: Ich tue es nicht.

                    Was sich vielleicht in dieser „Paranoia“ niederschlägt, ist der Umstand, dass man als Mann wenig Mitspracherecht zugestanden bekommt. Mit dem Frauen-Argument „Es ist mein Körper“ ist Mann aus der Entscheidung draußen, ob es ein Kind gibt oder nicht. Das ist schon ein Problem.

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                    • Robin Urban sagt:

                      Sorry, aber wer von „typischen Fällen von Zwangsvaterschaft“ spricht und nicht bereit ist zuzugeben, dass eine Schwangerschaft auch von Seiten der Frau ungeplant sein kann, ist für mich paranoid. Und solche Leute schleichen in der Geschlechterdebatte im Netz nun mal rum.

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                    • HansG sagt:

                      Die »typischen Fälle« gibt es sicher. Selbst wenn es sich dabei um häufige(?) Einzelfälle handelt würde ich das nicht zu hoch bewerten.

                      Mir persönlich fehlt einfach eine vergleichsweise komfortable und dezente Methode abseits von Gummi und Vasektomie um für mich persönlich eine Vaterschaft zuverlässig zu vermeiden. Dann kann es mir nämlich schlicht egal sein ob es Frauen gibt die mir ein Kind unterjubeln wollen oder nicht.

                      Das Stichwort ist in diesem Fall für mich: Selbstverantwortung

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                    • Robin Urban sagt:

                      „Typisch“ im Sinne von „alltäglich“ im Sinne von „so häufig, dass es schon eigentlich ne normale Art der Reproduktion darstellt“. Das ist mir ganz ehrlich zu blöd.

                      Mir wäre eine Pille für den Mann sehr recht. Aber es ist nicht meine/unsere Schuld, dass es noch keine gibt.

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                    • HansG sagt:

                      Das ist mir ganz ehrlich zu blöd.

                      Warum? Weil dir im Falle einer ungeplanten Schwangerschaft noch eine, wenn auch unangenehme, Wahl bleibt?

                      Eine Wahl die ganz und gar in deinem Ermessen liegt. Stell dir vor, werdende Väter hätten ein verbindliches Bestimmungsrecht. Könnten also entscheiden ob die Schwangerschaft abgebrochen wird oder nicht. Es geht nur um das Gedankenspiel und nicht um einen ernsthaften Vorschlag.

                      Mir wäre eine Pille für den Mann sehr recht. Aber es ist nicht meine/unsere Schuld, dass es noch keine gibt.

                      Behaupte ich wo?

                      So wie ich keinen ernstzunehmenden Grund gegen die rezeptfreie PD sehe und die Forderung zumindest passiv unterstütze würde dir eine passive Unterstützung einer PvdM auch nicht weh tun. Klar betrifft dich das Thema nur indirekt da du ja eigene Alternativen hast. Aber du sagst selbst, dass du dir ein Plus an Sicherheit von doppelter Verhütung versprichst.

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                    • Robin Urban sagt:

                      „Warum? Weil dir im Falle einer ungeplanten Schwangerschaft noch eine, wenn auch unangenehme, Wahl bleibt?“

                      Mir ist diese Behauptung, ALLE Frauen würden Kinder unterschieben, wenn sie Bock drauf haben, zu blöd. Die ist schlicht und ergreifend frauenfeindlich.

                      „Behaupte ich wo?“

                      Ich habe nicht von dir gesprochen.

                      „So wie ich keinen ernstzunehmenden Grund gegen die rezeptfreie PD sehe und die Forderung zumindest passiv unterstütze würde dir eine passive Unterstützung einer PvdM auch nicht weh tun. “

                      Und wie kommst du darauf, dass ich das nicht tue?

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                    • HansG sagt:

                      Mir ist diese Behauptung, ALLE Frauen würden Kinder unterschieben, wenn sie Bock drauf haben, zu blöd.

                      Verständlich. Halte ich auch für ziemlich realitätsfremd. Das Problem ist vielmehr, dass man einer Frau nicht ansieht ob oder ob nicht. Das geht insgesamt ein wenig in die Richtung: Frau = Täter

                      Letztendlich geht es aber auch um Mütter die zwar nicht schwanger werden wollten aber das Kind dann trotzdem austragen. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Böswilligkeit zu tun. Das Ergebnis ist für den Vater aber das Gleiche.

                      Und wie kommst du darauf, dass ich das nicht tue?
                      Ich habe bei dem Thema den Eindruck gewonnen, dass du das eher so siehst: Schön wär’s. Ist aber ganz alleine euer Problem und geht mich auch nichts an.

                      Wäre aber schön wenn ich mich da getäuscht hätte.

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                    • Erik Freeman sagt:

                      Du bist sooo schön, wenn Du wütend bist, Robin….

                      ;-P SCNR

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                    • IULIUS sagt:

                      „Stell dir vor, werdende Väter hätten ein verbindliches Bestimmungsrecht. Könnten also entscheiden ob die Schwangerschaft abgebrochen wird oder nicht.“

                      Warum nicht?

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                    • HansG sagt:

                      @IULIUS

                      Weil das ein schwerer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von Frau und Kind wäre. Selbst der §218 findet aus genau diesem Grund nicht überall Zustimmung.

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                    • IULIUS sagt:

                      @HansG
                      wieso kommt denn da plötzlich das Kind ins Spiel, das interessiert doch sonst auch keinen…

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                    • HansG sagt:

                      @IULIUS
                      Ja doch. Beim §218 findet eine Abwägung zwischen den Interessen der werdenden Mutter und des heranwachsenden Kindes statt.

                      Vom Vater war nur nie die Rede. Der ist aber in seinem Persönlichkeitsrecht auch nicht betroffen. Die Interessen des Vater ergeben sich nicht aus den Grundgesetz und werden deshalb als von geringerem Interesse betrachtet.

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                    • IULIUS sagt:

                      @HansG,
                      das Persönlichkeits- und Eigentumsrecht sind davon eindeutig betroffen.

                      Was übergangen wird ist das Recht auf Leben. Warum darf da die eine Person uneingeschränkt bestimmen, während alle anderen Beteiligten jegliches Mitspracherecht verweigert wird?

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                    • HansG sagt:

                      @IULIUS
                      Das Eine hat mit dem Anderen einfach nichts zu tun.

                      Theoretisch sehe ich die Möglichkeit die Mutter auf Schadensersatz zu verklagen. Aber selbst wenn du Recht bekämst erlischt deshalb nicht die Unterhaltspflicht dem Kind gegenüber. Wäre die Mutter in einem solchen Fall dann nicht leistungsfähig hätte sich bis auf ein skurriles Urteil nichts geändert.

                      Wahrscheinlicher ist aber, dass dir der Richter eine 50% Teilschuld um die Ohren haut sollte sich einer finden der die Klage annimmt.

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                    • IULIUS sagt:

                      @HansG,
                      im Grunde ist die Sache doch viel komplizierter. Beden Elternteilen gehört jeweils die „ideelle Hälfte“ an dem Ungeborenen, bzw. bei Kinder redet man nicht von Hälfte, sondern von gemeinsam.

                      Da ist die Frage, ist es wirklich zeitgemäß, daß der Vater da kein Mitspracherecht hat. Da aufgtrund von äußerem Druck, die Rechte der Väter, zumindest auf dem Papier, gestärkt werden, könnte genau diese Frage irgendwann mal aufgeworfen werden.

                      Das hat nicht mit dem aktuell praktizierten Recht zu tun, sondern eine Überlegung, ob das aktuelle Recht hier nicht vielleicht angepaßt werden müßte.

                      Wenn eine Frau das Recht hat ein Ungeborenes abtreiben zu können, wäre es m. E, wenn man den Gleichheitsgrundsatz des GG und der Internationalen Verträge nachkommt, eine logische Folge. Sicher käme die Frage des Eingriffs in den Körper der Frau auf den Tisch. Hier könnte man entgegensetzen, daß sie mit der Einwilligung zum Sex ihre Einwilligung hierfür gegeben hat.

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        • Jackie sagt:

          Das Problem sind eher die Kerlen die weder was in ihren Samenleiter injiziert haben wollen (kommst du jetzt auch mit Verstümmelung) noch Hormone nehmen wollen. Was für ne Verhütung schlägst du denn vor?

          Und willst du wenns Kondom reißt mit nem ONS lieber für das Kind zahlen als dass sie die Pille danach nimmt?

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    • Erik Freeman sagt:

      Weil wir Männer uns als „Gruppe“ nicht intensiv genug dafür einsetzen, dass wir diese Möglichkeiten bekommen, netreaper.

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      • netreaper sagt:

        Das ist Unsinn:
        http://www.netreaper.net/2014/03/13/maenner-wehrt-euch-farbanschlaege-auf-apotheken-jetzt/

        Komm mir bitte bitte bitte nicht mit dem „Die Männer sind doch selber Schuld“-Totschlag-Pseudoargument. Echt jetzt. Das ist respektlos.

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        • Erik Freeman sagt:

          Naja, ich lese grad „The Myth of Male Power“ von Warren Farrell. Sich um das Wohlergehen der Frauen zu kümmern und das der Männer für zweitrangig zu halten, scheint ein biologisch eingebautes (weil kulturübergreifendes) Phänomen zu sein. „Selbst Schuld“ ist m. E. etwas anderes.

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          • netreaper sagt:

            Hast du mal in den Geschichtsbüchern gelesen, wie die Frauen damals als Gruppe auf die Barrikaden gegangen sind, damit sie endlich eine Pille für die Frau bekommen haben?

            Genau. Das ist nie passiert.
            Warum also sollten Männer das tun müssen? Die Forderung ist absurd.

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            • Erik Freeman sagt:

              Was ich sagen wollte, war, dass wir (Männer und Frauen zusammen) uns automatisch — also aus Evolutionspsychologischen Gründen — dauernd Gedanken darum machen, ob es den Frauen gut geht und ob sie in Sicherheit sind. Dieser Mechanismus ist aber für die meisten Menschen nicht erkennbar, so lange sie nicht mit der Nase dadrauf gestoßen werden.

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            • Robin Urban sagt:

              Wie sollten die auf die Barrikaden gehen für etwas, von dem man gar nicht wusste, dass es möglich ist? Ein paar Jahre vorher hätte das doch wie Sciene Fiction geklungen.
              Die Pille für den Mann wird erforscht, aber nicht genug. Die Pharmalobby sperrt sich, Vasektomien sind lukrativer. Da könnte man ansetzen und Druck machen. Aber es ist natürlich viel einfacher, darüber zu jammern, dass Empfängnisverhütung für uns einfacher geht.

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              • HansG sagt:

                Lukrativer für die Pharmakonzerne? Glaub ich jetzt weniger. So groß kann der kurzfristige Umsatz mit Schmerzmitteln gar nicht sein.

                Allerdings ist es richtig, dass die Spritze plus Implantat nicht verspricht ein Kassenschlager zu werden. Erstens nicht so komfortabel weil regelmäßige Arztbesuche mit Behandlung zwingend notwendig sind. Zweitens sind Männer, nach Aussage der Konzerne, zu sensibel. Wobei der zweite Punkt für mich kein Grund ist die Option gänzlich zu streichen. Unverträglichkeit gibt es auch bei Frauen.

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    • Robin Urban sagt:

      Weil wir es können.

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      • HansG sagt:

        Also weil kein Penis?

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      • netreaper sagt:

        Ah, und deswegen dürfen Frauen eine große Zahl von Verhütungsmöglichkeiten bekommen und Männer praktisch gar keine? Weil Frauen nunmal Frauen sind?

        Gute Antwort, merke ich mir für das nächste Mal.
        Wenn es darum geht, warum Männer zB für die gleiche Arbeit mehr Geld bekommen sollen.

        „Weil wir es können.“ ist unschlagbar.🙂

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        • Robin Urban sagt:

          Nein. Nicht „weil Frauen nun mal Frauen sind“. Sondern weil unsere Biologie das her gibt.

          Du bist wirklich außergewöhnlich blöd.

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          • Vinzenz sagt:

            „Du bist wirklich außergewöhnlich blöd.“
            Nicht sehr charmant, Robin. Aber hier hast du tatsächlich recht. Mir ist das Trolllevel zu hoch um auf solche Beiträge zu antworten.

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        • Rina sagt:

          Zum Thema Privileg der Frauen zu Verhüten:
          Kondome, spermizide Schäume… Männer können selbst für die Vehütung Sorge tragen. Grob ein Drittel dem ich begegnet bin war aber der Meinung, dass wäre Frauensache und hatte nichtmal Kondome dabei.
          Ich bin mir nicht sicher, ob es nur ein dummes Gerücht war, weil ich mich nicht mehr an die Quelle erinnere, aber ich glaube gehört zu haben, dass es die Pille für den Mann gab, diese sich aber nicht verkauft hat. „Beschneidung in ihrer Männlichkeit“ war wohl der Grund sich dagegen zu entscheiden.
          Ob das nun stimmt oder nicht, ich persönlich würde es gerne den Herren überlassen Unmengen Geld für etwas auszugeben, das einen zunehmen lässt, Stimmungsschwankungen und Depressionen hervorruft und zu Zysten und sonstigem Kram führen kann…
          Und die Kommentare im Sinn von: „selbst Schuld, wenn du die Pille nicht regelmäßig eingenommen hast, ich will aber nicht auf das Gefühl verzichten indem ich ein Kondom benutze“ würde ich auch gerne mal selbst von mir geben🙂

          Zum Thema Pille danach als Smartie:
          Wer die Pille danach einmal genommen hat wird sie mit Sicherheit nicht mehr mit Smarties verwechseln. Lieber die Dauerhaften Nebenwirkungen einer normalen Pille als die sehr heftigen der Pille danach.

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          • pomeranze sagt:

            Weder Pille, noch Spritze für den Mann gab es jemals auf dem Markt. Die Forschungen wurden eingestellt, weil rund 10% der Männer über Nebenwirkungen wie Akne, Gewichtszunahme oder Depressionen klagten. Damit waren die Chancen für eine erfolgreiche Markteinführung zu gering und damit für die Pharmaindustrie uninteressant.

            Dass es die gleichen Nebenwirkungen bei der Anti-Baby-Pille für Frauen gibt (und noch viel schlimmere…noch nie einen längeren Beipack-Zettel gesehen als bei AB-Pillen), interessierte aber irgendwie niemanden…

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            • „…interessierte aber irgendwie niemanden…“

              Wieso nehmen die Frauen die Pille freiwillig? Gezwungen werden wohl die wenigsten. Auch hat die hier besprochene PD wohl auch Nebenwirkungen. Wenn eine Frau die Pille nicht will dann ist es doch gut …

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    • DMJ sagt:

      Simpler Sachzwang: Es gibt schlicht und ergreifend mehr Möglichkeiten, also sollte man die auch nutzen. Wenn jemand einen Samenteleporter erfindet, mit dem man das Spermium nachträglich wieder aus der Eizelle beamt, so dass der Mann seinen Zeugungsakt rückgängig machen kann, sieht die Sache anders aus, aber bislang ist der Körper des Mannes nur im ersten Akt des Dramas beteiligt, so dass man an ihm entsprechend wenig machen kann.
      Das ist keine Bevorzugung, sondern ein simpler medizinischer Fakt.

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    • Adrian sagt:

      „Warum sollte Frauen gleich noch eine größere Zahl von Mitteln zur Empfängnisverhütung zur Verfügung stehen als Männern? “

      Ich glaube, dass ist die dämlichste Frage, die ich in diesem Jahr vernommen habe.

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  10. netreaper sagt:

    Um mal konstruktiv zu werden:
    Ich bin der Meinung, man sollte die Pille danach für die Frau auch ohne Rezept freigeben.

    Allerdings habe ich dafür eine Anforderung:
    Und zwar muss als Gründen der Chancengleichheit dafür gesorgt sein, dass es auch eine Pille danach für den Mann gibt, und dass diese ebenfalls ohne Rezept erhältlich ist.

    Das ist denke ich ein fairer Kompromiss.
    Einen schönen Abend wünsche ich.🙂

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    • Pharmama sagt:

      Aber die gibt es doch schon. Nimm einfach ein Panadol gegen die Folgen „danach“. Oder von mir aus Thomapyrin – das scheint bei Euch bekannter zu sein.

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    • Rexi sagt:

      Findest du auch, dass Männer schwanger werden können sollten?

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    • Angi sagt:

      *kreisch, ich weiß, dftt, aber WAS BITTE soll eine Pille danach für den Mann tun??????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????? Ich kann nicht mehr, das ist so absurd, ich verstehe ja, dass du gern einen eigenen Uterus hättest, aber finde dich damit ab, dass im Moment nur Frauen das Ding mit der Reproduktion draufhaben. Und genau deswegen möchten WIR die freie Wahl, ob wir es nutzen oder nicht. Die meisten Männer verzichten übrigens sogar auf Kondome, wenn frau die Pille nicht nimmt. Als ob die dann ein Medikament mit heftigen Nebenwirkungen nehmen würden. Ich habe es dreimal mit der Pille versucht, bin jedes Mal ausgeflippt und total neurotisch geworden. Seitdem ist der Kalender mein Freund😉

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      • Michael sagt:

        Die Pille danach für den Mann ändert die Blutgruppe und den Gencode.

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      • Frank sagt:

        Toll Angie, jetzt hast du mit deinen ganzen Fragezeichen die website kaputt gemacht! Das wird bestimmt nicht billig. Wie kriegt man das bitte hin, dass die Dinger aus dem Textkasten rauswandern?

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  11. LoMi sagt:

    In der Haltung des Bundesgesundheitsministers tritt eigentlich zutage, was Politik ausmacht: Es geht um Willensbildung und nicht um die Herleitung von Politik aus Fachwissen. Wenn sich die politischen Entscheidungen aus Fachwissen ergäben, bräuchte man keine gewählten Vertreter, sondern man würde eine Expertenregierung anstellen. Nur ist Politik so nicht gedacht: Die Gruppe, die regiert, vertritt den Willen ihrer Wähler. Dieser Wille muss sich nicht rechtfertigen durch fachliche Begründung. Er ist gerechtfertigt allein dadurch, dass der Wähler in der Demokratie als Souverän gilt. Insofern ist die Kritik an begründungslosen Entscheidungen unsinnig.

    Ich selber finde die Haltung von Gröhe strunzdoof. Das am Rande.

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  12. Pharmama sagt:

    Hat dies auf Pharmama's Blog rebloggt und kommentierte:
    Ich find’s einfach tragisch, dass sie das mit dem richtig Beraten den Apothekern nicht zuzutrauen scheinen. Eine Schande.

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    • LoMi sagt:

      Ich schätze, darum geht es einfach nicht. Es geht um konservative Sexualmoral und Familienpolitik. Die Pille danach ist aus deren Sicht ein Fehler. Das ist der Punkt. Ein glanzvoller öffentlicher Nachweis der Expertise der Apotheker oder des Verantwortungsbewusstseins der Frauen würde an dieser Sache nichts ändern.

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  13. S. Van Lure sagt:

    Ich denke das Hauptproblem (sofern es nicht schon in den Kommentaren vorgekommen ist) ist, das viele Leute gedankenlos damit umgehen würden indem sie es als generelles Verhütungsmittel benutzen.
    Sie ist ja eigentlich eher für Fälle gedacht in denen zb das Kondom gerissen ist und nicht damit man sie ein paar mal im Monat nimmt, immer nachdem man ungeschützen Sex (weil gibt ja die Pille danach) hatte.
    Ich denke zwar es wäre gut wenn man sie wie in der Schweiz nach einer Beratung in der Apotheke bekommen könnte, aber auch das eine Art Kontrolle her müsste, damit Frau X sich die Pille nicht heute in Apotheke A holt und nächste Woche mal von Apo B.
    Davon abgesehen kann man sie sich auch ohne Termin in Krankenhäusern verschreiben lassen und dann gleich weiter ziehen um das Rezept einzulösen. Im Krankenhaus wird dann auch gerne zuvor noch ein Schwangerschaftstest durchgeführt um sicher zu gehend das die Eizelle nicht schon längst befruchtet wurde – dann hilft die Pille danach nämlich auch nichts mehr.

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    • LoMi sagt:

      „Ich denke das Hauptproblem (sofern es nicht schon in den Kommentaren vorgekommen ist) ist, das viele Leute gedankenlos damit umgehen würden indem sie es als generelles Verhütungsmittel benutzen.“

      DAS ist bislang nur eine Vermutung. Auf Basis dieser Vermutung kann man aber nicht solche Entscheidungen treffen. Wenn man rational begründen möchte, warum man etwas tut, dann müsste man diese Vermutung empirisch überprüfen.

      Eine zweite Sache: Angenommen, die Pille danach ist eigentlich keine Abtreibung (ist sie wohl auch nicht, siehe oben) und sie habe auch keine Nebenwirkungen – was wäre dann so fragwürdig, wenn sie quasi als Verhütungsmethode verwendet werden würde? Worin bestünde da der wesentliche Unterschied zur normalen Antibabypille?

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      • Sie hat halt mehr Hormone als die Pille und wenn man die einmal nimmt ist das nix dramatisches, aberdich regelmäßig mit Hormonen derartig zuzubomben ist halt definitiv ungesund.

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        • LoMi sagt:

          OK, das wäre ein Unterschied. Aber prinzipiell gäbe es doch keinen moralischen Grund, die Pille danach mehr abzulehnen als die Pille an sich. Ich glaube, das konservative Problem damit ist die vermeintliche Nähe zur Abtreibung.

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      • S. Van Lure sagt:

        Ich sags jetzt mal so: Die Pille danach ist im Vergleich zur Verhütungspille eine fette Hormonbombe. Toll das sie keine Nebenwirkungen hat, aber das bezieht sich eben auf eine korrekte Anwendung, wo man auch den Zeitraum berücksichtigen muss.

        Wenn man sie regelmäßig nimmt tut man sich nichts gutes. Sie ist nicht darauf ausgelegt. Genau wie es bei Schmerzmitteln eine Obergrenze gibt. Wenn du am Tag 10Stk. [gängige Schmerztabletten wie Ibuprofen etc] nimmst wirst du wohl eher mit Nebenwirkungen rechnen müssen als wenn du dich an die Einnahmeverordnung hältst.

        Und das es so dumme Menschen gibt die sie wie TicTac fressen würden liegt nahe. Dein Vertrauen in die Menschheit das jeder weis damit verantwortungsvoll umzugehen ist sehr naiv und blauäugig.

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        • In den meisten Ländern in Europa ist sie rezeptfrei und dort wurden gute Erfahrungen berichtet. Epidemische Smarties-Pillenorgien unter dummen Menschen wären bereits aufgefallen. So blöd sind die meisten Menschen halt doch nicht, und die Pille danach eignet sich schlictweg nicht aus reguläres Verhütungsmittel, das kann man auch dem blödesten leicht erklären.

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          • S. Van Lure sagt:

            Natürlich kann man es den Leuten erklären, aber manche wissen es ja immer besser;)

            Ich habe die Pille danach übrigens selbst bereits mal gebraucht. Ich bin einfach in der Früh ins Krankenhaus, hab nen Urintest machen lassen, Rezept bekommen, zur Apo, Pille geschluckt und gut war.

            Das waren ca. 12 Stunden zwischen Sex und Pille-schlucken. Und jetzt ohne sagen zu wollen das die Rezeptplicht „supergeilklasseunumgänglich“ ist, es war jetzt zeitlich auch nicht recht viel mehr Spießrutenlauf als wenn ich gleich in die Apo gehen hätte können.

            Leider weis ich nicht mehr wo ich den Artikel gelesen habe, aber man hat mittlerweile auch einen Zusammenhang zwischen den Erfolgsaussichten der PD (=Pille danach) und den Gewicht der jeweiligen Dame gefunden. Da heißt es zb. das die Chancen eine Schwangerschaft zu verhindern (ungeachtet der Zeit) mit einem Gewicht über 80kg kleiner werden und das auch das Erhöhen der Dosis eher zweifelhafte Wirkung hat.

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            • Klar, aber Rezeptfrei bedeutet ja nicht, dass du sie am Automaten ziehst. Apotheker sind ja exakt dafür da dich zu beraten und wenn eine schwerere Frau kommt, dann kann der Apotheker ja durchaus darauf hinweisen dass die Wirksamkeit abnimmt.

              Ich weiß nicht wo du herkommst, aber ich komme vom Dorf. Der nächste Frauenarzt bzw das nächste Krankenhaus sind in der nächsten größeren Stadt (ca 30 minuten mit dem bus wenn es gut läuft, bis zum KH und alles eher ne Stunde). Apotheke ist im Dorf.

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              • S. Van Lure sagt:

                Ich komme ebenfalls vom Land (30min von der nächsten Stadt/Krankenhaus entfernt, 5km von der nächsten Apo) darum habe ich ja auch sage und schreibe 12 Stunden gebraucht bis ich in einem KH war;)

                Ich gehe auch nicht davon aus das man in die Apo gehen (können soll) „Einmal PD bitte!“ „Gerne, macht X,XX Euro. Einen schönen Tag noch“

                Sondern Beratung bekommt. So weit – so gut. Ich sage ja nur das es warscheinlich ist das es gewisse Leute gibt….
                Beispiel: Tina, 15 braucht die Pille danach. Sie geht in die Apo, lässt sich beraten und bekommt die Pille.
                Jetzt ist es eine Woche später und Tina und ihr Freund Tom haben kein Kondom zur Hand. Also kommt Tom auf die Idee „Hey, nimm doch wieder die Pille…“ Und Tina denkt sich „da muss ich dann aber in ne andere Apo gehen, denn die Apothekerin hat ja gesagt….“

                Strich drunter, das war gerade das möglichst dämliche Beispiel das mir spontan einfällt.

                Was ich in der Situation eben gut finden würde ist, wenn es irgendwo aufscheinen würde das die die PD letzte Woche schon wo anders bezogen hast und das jetzt nicht die optimale Idee ist noch mal so kurz danach eine neue einzuschmeißen.

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                • Ich glaube nicht, dass Minderjährige das ohne Einverständnis der Eltern kriegen, aber ich weiß es nicht.

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                  • S. Van Lure sagt:

                    Ich kann das auch nicht beantworten. Wäre interessant wie es sich mit der Schweigepflicht in dem Fall verhält, bzw. Ob es eine Alterskontrolle geben würde… oder noch schlimmer: das Mädchen heult den Apotheker voll mit ihren strengen Eltern

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                  • pluvia sagt:

                    Ich glaube, dass schon. Eine befreundete Apothekerin hat mir mal erzählt, wie viele sehr junge Frauen bei Ihnen regelmäßig nach dem Wochenende vor der Tür stehen und die Pille Danach haben wollen. Auch hat sie erwähnt, dass sich schon ein Vater nachträglich (=nach Abgabe und Zahlung) bei ihr beschwert hat, dass man der Tochter nicht hätte so viel Geld abknöpfen können. Man sei man ja schließlich gesetzlich krankenversichert und die Tochter müsse das nicht zahlen. Als die Apothekerin dem Vater dann erklärte, was auf der Rechnung stand, mit der er ihr vor der Nase herumfuchtelte, war der Mann dann anderweitig ungehalten…

                    Das alles macht aber doch nur Sinn, wenn die Erziehungsberechtigten da nicht vor Abgabe der Pille Danach eingeschaltet worden sind.

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                  • HansG sagt:

                    Meines Wissens nach gibt es die PD für Frauen unter 20 bislang kostenfrei auf Rezept. Ob der Arzt dafür eine Einverständniserklärung bei Minderjährigen braucht weiß ich nicht. Ich gehe davon jetzt einfach aus.

                    Selbst wenn die PD künftig rezeptfrei wäre sehe ich kein Problem darin die Kostenübernahme durch ein Rezept vom Arzt weiter aufrecht zu erhalten. Auf dem Weg wäre es auch möglich die PD in der Apotheke nur mit Rezept oder Einverständniserklärung an Minderjährige abzugeben.

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                  • pluvia sagt:

                    Wer googeln kann ist klar im Vorteil:

                    Laut Ärztezeitung ist grundsätzlich keine Einverständniserklärung der Eltern notwendig, sobald die Betroffene mindestens 14 ist (http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxisfuehrung/article/682215/minenfeld-minderjaehrige-sichern-aerzte-ab.html).

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                    • pluvia sagt:

                      Und natürlich die entsprechende geistige Reife aufweist; ein Arzt, der sich vollständig absichern will, wird wohl eher ab 16 auf eine Einwilligung verzichten.

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                • Rexi sagt:

                  Ja, dummes Beispiel. In der Apotheke gibt es nämlich auch Kondome.

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            • gracuch sagt:

              Pillenorgien wären mit der Antibabypille rentabler, das weißte hoffentlich? Die Pille danach kostet meines Wissens etwa 18 € die Einzelpille, für 20 € bekomme ich schon eine Packung der Verhütungspille für drei Monate! Ist also der Missbrauch bei der Antibabypille nicht eher zu befürchten als bei der teureren Pille danach?

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              • S. Van Lure sagt:

                Die Antibabypille ist 1) ebenfalls rezeptpflichtig und 2) schon mal so nen blister gesehen? Es passiert eher das man versehentlich eine auslässt als das man zu viele nimmt. Bzw. Wo soll der sinn liegen gleich mehrere zu nehmen? Um nachträglich eine Schwamherschaft zu verhinder? Vielleicht ist schonal wer auf die Idee gekommen. Aber wer schon mal von der pille schmierblutumgen bekommen hat, dem dürfte klar sein das eine ganze Packung auf einmal zu konsumieren nicht so gut ist

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                • gracuch sagt:

                  Und warum glaubst du dann, dass jemand so blöd wäre, die Pille danach wie Smarties zu fressen? Deine Argumente entbehren jeglicher Logik.

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                  • S. Van Lure sagt:

                    „Wie Smarties fressen“ ist eine absichtlich übertriebene Metapher wobei meine Wortwahl TicTac war. Was ich ausdrücken will ist das man die PD nicht nach Belieben so oft nehmen kann/soll/darf wie man will.
                    Lies meinen Kommentar weiter oben Mit Tina und Tom.

                    Aber, wie du ja suggerierst sind alle Menschen klug und Verantwortungsvoll. Es gibt in deiner Welt weder Medikamenten- noch Alkoholmissbrauch, erklärt man einem Menschen mal was, merkt er es sich ein Leben lang und handelt auch danach, ich hab verstanden.

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                    • Kinch sagt:

                      Aber, wie du ja suggerierst sind alle Menschen klug und Verantwortungsvoll.

                      Darfst du eigentlich ne Schere benutzen? Wir wissen das ja nicht, aber du könntest zu dämlich sein, scharfe Gegenstände zu benutzen. Ich denke, wir sollten sie dir wegnehmen. Wenn du wirklich mal was zuschneiden musst, kannste ja jemanden Fragen, der klüger ist als du, der erlaubt es dir dann oder auch nicht.

                      “Wie Smarties fressen” ist eine absichtlich übertriebene Metapher

                      Das ist ne intertextuelle Referenz bzw. mittlerweile ein Mem. Wenn man sich noch keine fünf Minuten mit dem Thema beschäftigt hat, dann weiß man sowas natürlich auch nicht.

                      Die durch die Wissensvermeidung gewonnene Freizeit, kann man dann aber damit zubringen, anderen Menschen die Intelligenz abzusprechen. Passt auch mal wieder wie Arsch auf Eimer.

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                    • S. Van Lure sagt:

                      Entschuldige aber kannst du auch was anderes als wild um dich zu schlagen?

                      Beruhige dich mal etwas, atme ein paar mal tief durch und wirf nicht mit Beleidigungen um dich.

                      Dankeschön

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                    • Mit derselben Logik könntest du alles, was potentiell schädlich sei könnte nur noch vom Experten aushändigen lassen. Idioten wird es immer geben, aber sollte man aufgrund der paar, die es nicht schaffen einen Beipackzettel zu lesen, die ganze Welt ausrichten? Sozusagen eine Kindersicherung für alles und jeden, weil ein paar Erwachsene die Reife von Kindern besitzen?

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                    • S. Van Lure sagt:

                      Natürlich hast du recht, wo kämen wir denn da hin. Aber damit könnte man im Umkehrschluss auch behaupten das wir garkeine Experten brauchen.

                      Kann man das so sagen das du gegen die Rezeptpflicht bei der Pille danach bist? (nur damit ich dir nichts in den Mund lege)

                      Bei Schmerzmitteln, mit denen man sich ernsthaft schaden kann wärst du doch wieder für die Rezepflicht oder?
                      Da ist es eben schwer eine Grenze zu ziehen

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                    • Ich bin zunächst mal dafür dass wenn man eine Grenze zieht, diese auch konsequent gilt und nicht wahllos ist. Und es ist wahllos, wenn ein Mittel rezeptpflichtig ist, bei dem die Nebenwirkungen wesentlich ungefährlicher sind und sogar die Gefahr des Misbrauchs geringer ist als bei vielen frei verkäuflichen Mitteln. Zumal, wenn grade bei diesem Mittel auch noch der zeitliche Faktor eine Rolle spielt.

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                    • Kinch sagt:

                      Bei Schmerzmitteln, mit denen man sich ernsthaft schaden kann wärst du doch wieder für die Rezepflicht oder?

                      Sowas wie Paracetamol oder Ibuprofen, dass einen ziemlich zuverlässig umbringen kann, etwa?

                      Ich könnte mir gar nicht vorstellen, wie das wäre, wenn es die rezeptfrei gäbe.

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                    • S. Van Lure sagt:

                      Was bringt dich so in Rage?

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                    • Kinch sagt:

                      Ach, Spielverderberin😦

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                    • gracuch sagt:

                      Dann sollte man vielleicht auch ne Dokumentationspflicht für Kneipen und Getränkeläden einführen?
                      Irgendwo trägt ein Mensch Verantwortung für sich selbst. Wenn du der Meinung bist, dir zehn Packungen Aspirin reinzuwerfen und diese mit drei Flaschen Wodka runterzuspülen, werde ich das für reichlich blöd halten, aber irgendwann ist es nicht mehr mein Problem, womit sich Leute ihre Gesundheit ruinieren.
                      Und wie schon oft hier erwähnt: in Ländern, in denen es keine Rezeptpflicht für die Pille danach gibt, wurde auch kein Missbrauch festgestellt. Oder willst du nur Frauen in Deutschland Verantwortungslosigkeit attestieren?

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                    • LoMi sagt:

                      @Gracuch

                      Es geht eben letztlich um die Sexualmoral, weshalb man Alkohol weniger bedenklich findet als die Pille danach. Darum haben manche Leute damit wohl Bauchschmerzen.

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        • LoMi sagt:

          Das mag naiv sein, aber was ist die beweislose Unterstellung dieser Verantwortungslosigkeit? Ich halte das für etwas paternalistisch und vor allem für ein pessimistisches Vorurteil. Siehe auch hier:
          https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2014/03/26/die-haltung-der-bundesregierung-zur-pille-danach/comment-page-1/#comment-21972

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    • Jackie sagt:

      „Im Krankenhaus wird dann auch gerne zuvor noch ein Schwangerschaftstest durchgeführt um sicher zu gehend das die Eizelle nicht schon längst befruchtet wurde – dann hilft die Pille danach nämlich auch nichts mehr.“
      Wie soll das bitte funktionieren? Der Bluttest ist etwa 7-10 Tage nach Befruchtung positiv, die Pille danach wirkt nur etwal bis 72/120h nach dem Missgeschick.

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      • S. Van Lure sagt:

        Man nennt es Urintest

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        • Jackie sagt:

          Das macht aber nur Sinn um abzuklären ob schon im Vorfeld ne Schwangerschaft besteht, da die erst etwa zwei Wochen nach der Befruchtung positiv ausfallen

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          • S. Van Lure sagt:

            Kann auch sein. Ich weis nur das bei mir zumindest einer gemacht wurde. Und auch wen sich der Test darauf bezieht das man vlt schon seit Wochen schwanger ist… was wäre in dem Fall so schlecht daran nochmal wirklich sicher zugehen ob nicht schon ne Schwangerschaft besteht bevor man dem eventuell dem Ungeborenen schadet bzw. Sein Geld fur die PD rauswirft?

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            • Schaden tut es dem Embryo nicht, da die PD nur die Einnistung verhindert – ist das schon geschehen ist die PD wirkungslos. Geld rauswerfen… stimmt, aber das kommt evtl. auch aufs selbe raus wenn man erst 20 km ins KH fahren muss.

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              • S. Van Lure sagt:

                Dann bin ich da wohl falsch gelegen. Ich dachte, da die PD ja die Schicht in der Gebärmutter angreift, an der sich die Eizelle festhält, könnte diese Schaden davon nehmen, nicht zuletzt wegen der Hormonzufuhr. Aber ich behaupte man das es auch nicht förderlich für den Empryo sein kann.

                Leider kann man das mit dem weiten Anfahrtsweg nicht pauschalisieren. Der eine muss zb. 20km zur nächsten Apotheke, der andere wohnt zwar am Land und arbeitet aber sowieso in der Stadt und hat nicht weit, der Stadtmensch geht nur über die Straße und hat alles was er braucht… da muss man es eben einfach mal nehmen wie es kommt. Eine (mögliche) ungewollte Schwangerschaft ist nun mal so oder so lästig und man muss schon ein bisschen Einsatz und Wille zeigen wenn man noch was ausrichten will;)

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                • Kinch sagt:

                  Eine (mögliche) ungewollte Schwangerschaft ist nun mal so oder so lästig und man muss schon ein bisschen Einsatz und Wille zeigen wenn man noch was ausrichten will;)

                  Man, finde ich so eine Attitüde beschissen.

                  Andere Menschen Vorschriften machen und die dann noch als faul und dämlich hinstellen wollen, weil die völlig sinnlose Verbote nicht akzeptieren wollen.

                  Beschäftige dich doch einfach mal mit dem Thema, statt irgendwelches Zeug vor dich hin zu behaupten und anderen erklären zu wollen, was für einen Einsatz sie zeigen sollten. Das würde allen ne Menge Zeit ersparen.

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                  • S. Van Lure sagt:

                    Ich habe niemanden Vorschriften gemacht.

                    Ich habe nur meine Ansichten wiedergegeben.

                    Du reißt einen Teil aus einem Kommentar und unterstellst mir völlig unzusammenhängend in herablassendem Ton einen scheiß Attitüde.

                    Dies ist eine Disskusionsrunde und jeder darf seine Meinung haben.

                    Ich stelle niemanden als faul und dämlich hin.

                    Du solltest dir vielleicht ein paar Kommentare mehr durchlesen bevor du andere anmachst sie sollen sich damit auseinandersetzen.

                    Danke für die Aufmerksamkeit.

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                    • Kinch sagt:

                      Ich habe niemanden Vorschriften gemacht.

                      Ich bin da mal großzügig: Wer Verbote befürwortet, den mache in einer Demokratie auch für die verantwortlich.

                      Du reißt einen Teil aus einem Kommentar und unterstellst mir völlig unzusammenhängend in herablassendem Ton einen scheiß Attitüde.

                      Das war eine Feststellung und keine Unterstellung. Du behauptest doch an einer Tour faktisch falsche Sachen, du behauptest ferner, dass andere Menschen für die PD halt zu dumm oder zu faul sind und garnierst das mit einem Smiley. Ich weiß nicht: Soll‘ ich dir die Definition von Herablassung zitieren, damit du mir glaubst, dass du herablassend bist?

                      Dies ist eine Disskusionsrunde und jeder darf seine Meinung haben.

                      Joar und jeder darf die andere Meinung kritisieren. Komm damit klar.

                      Ich stelle niemanden als faul und dämlich hin.

                      Ach? Dann behauptest du nicht die ganze Zeit, die PD solle rezeptpflichtig sein, weil zuviele Menschen zu ungebildet sind, um damit verantwortungsvoll umzugehen? Und du behauptest auch nicht, dass die ja alle nur nicht genug Einsatz zeigen eine „lästige” Schwangerschaft zu verhindern?

                      Wenn du das glaubst, hast du entweder schwere Dissoziationen und kannst dich an deine eigenen Kommentare nicht erinnern, oder du sprichst eine Sprache die sich nur zufällig wie Deutsch ließt.

                      Du solltest dir vielleicht ein paar Kommentare mehr durchlesen bevor du andere anmachst sie sollen sich damit auseinandersetzen.

                      Wieso? Gibts auch nen intelligenten Kommentar von dir?

                      Gefällt mir

                    • S. Van Lure sagt:

                      vielen Danke für deinen aufschlussreichen Kommentar.

                      Erlaube mir ein paar Fragen an dich
                      Was bringt dich so in Rage?

                      Hast du irgendwas persönlich mit dem Thema zu tun weswegen du dich von mir angegriffen fühlst?

                      Gefällt mir

                    • Kinch sagt:

                      Gegenvorschlag: Darf ich dich mal ne Weile treten und dich anschließend fragen, warum du jetzt wütend bist. Hast du was gegen Füße?

                      Ich hab‘ gesagt was mich ankotzt: Verbots-Kasper, die selbst offenbar fast keine Ahnung von dem Thema haben, die ihre Meinung gerade mal so mit „ich behaupte trotzdem mal, dass…” begründen können, die über andere Menschen Urteile fällen und es toll finden, Freiheiten sinnlos zu beschneiden. Ich find‘ das halt beschissen.

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                    • S. Van Lure sagt:

                      Aber diese heftige Reaktion gleich.

                      „Darf ich dich treten“ „du bist zu blöd ne Schere zu benutzen“… unsachlicher gehts ja wohl nicht.

                      Vielleicht habe ich mich in meinen Aussagen ein bisschen verrant, aber tut mir leid, wenn du so daher kommt kann ich dich nicht ernst nehmen. Du wirkst dann ziemlich pubertär.

                      Schau, hier in dem Artikel oben gehts um die Pille danach.
                      Ich bin in dem Fall nicht prinzipiell gegen eine Rezeptpflich, aber auch nicht für grenzenlose Freiheit, sondern für Kontrolle das nicht zu oft an die selbe Person abgegeben wird. Punkt.

                      Das ist meine Meinung.

                      Ich bin jetzt raus aus der Disskusion, den Affenzirkus kannst du jetzt mit den anderen weiter veranstalten. Ciao

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                    • LoMi sagt:

                      Jenseits der Stilfrage und der Tonlage mancher posts bin auch ich der Meinung, dass derjenige, der restriktivere Regelungen befürwortet, sie auch besser begründen muss als diejenigen, die eher freiere Regeln wollen. Wobei ich zugeben muss, dass ich mit diesem Argument es in den USA schwer hätte, gegen die Waffenlobby aufzutreten.

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                    • Erik Freeman sagt:

                      Don’t feed the Kinch…🙂

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                    • IULIUS sagt:

                      Wenn ich das jetzt richtig verstehe,

                      wer nicht ausdrücklich für eine Freigabe der Pille danach ist hat gefälligst seinen Mund zu halten?

                      .

                      Da stellt sich mir die Frage, was unterscheidet bei dem Thema die Diskussion hier von Diskussionen in Feministinnen-Blocks? Es fehlt nur noch unliebsame Kommentare löschen und User sperren.

                      Ich denke, daß emn hat eine andere Kultur im Sinn.
                      Demokratie und Weisheit lebt von der Vielfalt von Ansichten und Meinungen.

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      „bin auch ich der Meinung, dass derjenige, der restriktivere Regelungen befürwortet, sie auch besser begründen muss als diejenigen, die eher freiere Regeln wollen.“

                      Man kann auch Meinungen haben, ohne sie zu begründen. Das muß einem freistehen.

                      Eine andere Sache ist, derjenige, der seine Meinung nicht begründet wird es schwer haben mit seiner Meinung berücksichtigt zu werden.

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                    • Frank sagt:

                      @LoMi
                      Was hast du denn gegen Waffen? Du hälst doch wohl die Menschen nicht für so dumm, dass sie sie missbrauchen würden?

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                    • Kinch sagt:

                      “Darf ich dich treten” “du bist zu blöd ne Schere zu benutzen”… unsachlicher gehts ja wohl nicht.

                      Das waren Analogien zu deinen Argumenten und keine Aussagen. Vielleicht sollte ich weniger Rhetorik bei dir benutzen.

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                    • Erik Freeman sagt:

                      Jaaa, Kinch! Weniger Rhetorik!! Du hast es!!!

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            • Jackie sagt:

              Ich sag ja gar nicht dass es schadet den Test zu machen, nur hörte sich deine Antwort so an als wolle man testen ob der betreffende Unfall eh schon zu ner Schwangerschaft geführt hat und das ist soweit ich weiß unmöglich

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              • S. Van Lure sagt:

                Wie in nem anderen Kommentar schon geschrieben, räume ich ein das der Test wohl eher nur dazu da war herauszufinden ob nicht schon seit Wochen eine Schwangerschaft besteht.

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    • pomeranze sagt:

      Dass es als generelles Verhütungsmittel eingesetzt wird, halte ich für nicht sonderlich wahrscheinlich, weil einfach zu teuer. Da ist jedes Geld für andere Verhütungsmittel besser angelegt.

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    • Robin Urban sagt:

      Die Pille danach ist viel zu teuer, um sie als normales Verhütungsmittel zu benutzen.

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  14. […] Erzählmirnix ging es mal wieder um die Pille danach. Es kam die Frage auf, warum da so wenig für Männer […]

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  15. honeyinheaven sagt:

    Genialer Comic und wie immer teilweise grauenvolle Kommentare von den üblichen Verdächtigen😀.
    Aber ich erlaube mir mal, deinen Comic mit einer Sprechblase zu füllen:

    Wir entscheiden uns, die Rezeptpflicht beizubehalten…

    WEIL

    …wir Angst haben, dass uns die AFD die ganzen verstrahlten Hardcore-Christen als Wähler abnimmt bzw weil zumindest die CSU schon immer gegen jegliche Selbstbestimmungsrechte von Frauen war und wir keinen Bock haben, Herrn Seehofers Genöhle anzuhören!
    😉

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  16. HansG sagt:

    @IULIUS

    Da ist die Frage, ist es wirklich zeitgemäß, daß der Vater da kein Mitspracherecht hat. Da aufgtrund von äußerem Druck, die Rechte der Väter, zumindest auf dem Papier, gestärkt werden, könnte genau diese Frage irgendwann mal aufgeworfen werden.

    Ja und Nein. Der §218 ist meiner Ansicht nach bereits eine Gratwanderung. Hinsichtlich GG Art.2 (2) sehe ich darin einen Verstoß gegen das Grundgesetz. Nur was machen wir mit den jährlich circa 100.000 ungewollten Kindern? Theoretisch kann man ins Feld führen, dass nicht alle dieser Kinder komplett ungewollt waren und es eine unbekannte Anzahl Väter gab die gerne Vater geworden wären.

    Tatsache ist; solange Männer nicht schwanger werden können gibt es da für uns nicht viel zu rütteln.

    Das hat nicht mit dem aktuell praktizierten Recht zu tun, sondern eine Überlegung, ob das aktuelle Recht hier nicht vielleicht angepaßt werden müßte.

    Ich sehe hier nur die Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen/jungen Erwachsenen in Ausbildung ein pauschales Grundeinkommen durch den Staat zu zahlen. Das Verwandtschaftsverhältnis selbst muss grundsätzlich unangetastet bleiben. Damit einhergehend könnte ich mir dann ein pauschales gemeinsames Sorgerecht mit Opt-Out für beide Eltern vorstellen. Für die unverheiratete Mutter ist das im Adoptionsrecht bereits umgesetzt und daher auch nicht so abwegig wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.

    Wenn eine Frau das Recht hat ein Ungeborenes abtreiben zu können, wäre es m. E, wenn man den Gleichheitsgrundsatz des GG und der Internationalen Verträge nachkommt, eine logische Folge. Sicher käme die Frage des Eingriffs in den Körper der Frau auf den Tisch. Hier könnte man entgegensetzen, daß sie mit der Einwilligung zum Sex ihre Einwilligung hierfür gegeben hat.

    Das wäre wieder eine Abwägung zwischen GG Art. 3 (2) und mindestens GG Art. 2 (2). Ich halte es für wahrscheinlicher als Mann ein Kind auszutragen.

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  17. Also mir, die ich eher kleinstädtisch lebe, ist es schonmal passiert, dass ich erstmal in Stadt X den gynäkologischen Notdienst im KH bemühen musste, wegen einer Blasenentzündung. Bzgl. des Antibiotikums schickte mich der Arzt nach 5minütiger Untersuchung in meine Heimatstadt Y, da wäre die diensthabende Apotheke im Stadtteil Pusemuckel-West. Nachdem ich ewig gesucht hatte (Pusemuckel-West spätabends), stellte sich heraus, dass die genannte Apotheke zu hatte. Ich suchte also im Internet nach einer Alternative, die waren alle in mir komplett unbekannten Städten, wo ich auch erstmal hätte rumgurken müssen, also fuhr ich in Stadt Z, weil ich da wusste, wo die Apotheke ist.

    Nun stellen wir uns mal vor, ich hätte die Pille danach gebraucht. WIE hätte man das gesamte Prozedere vereinfachen können?
    Oder soll das gar nicht vereinfacht werden, weil die Frau möglichst viel für ihre Leichtfertigkeit büßen soll? Das klingt ja hier bei dem ein oder anderen durch.

    Es ist so eine Heuchelei, wenn ich mich systematisch durch permanente Einnahme von rezeptfreien Medikamenten vergiften wollte, könnte ich das, ohne dass es irgendwen interessieren würde, aber wenn ich schnell ein bestimmtes Medikament brauche, weil mir ansonsten ein Eingriff droht, oder sich mein Leben ungewollt von Grund auf ändern würde, wird mir das ohne Not erschwert, weil DAS kann ich ja dann komischerweise nicht „alleine“ entscheiden.

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    • HansG sagt:

      »Oder soll das gar nicht vereinfacht werden, weil die Frau möglichst viel für ihre Leichtfertigkeit büßen soll? Das klingt ja hier bei dem ein oder anderen durch. «

      Da ist nicht wenig Verbitterung im Spiel. Frauen stehen dutzende, darunter sehr wirkungsvolle, Methoden zur Verfügung. Männern realistisch betrachtet 3. Den Coitus interruptus würde ich jetzt aber nicht zwingend als empfehlenswert betrachten.

      Wer als Mann, aus welchen Gründen auch immer, Kondome ablehnt kann sich nur noch einer potentiell nicht zu revidierenden Operation unterziehen.

      Unter diesen Aspekten habe ich ehrlich gesagt Verständnis dafür, wenn sich das Mitleid über den Aufwand in Grenzen hält.

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      • *Wer als Mann, aus welchen Gründen auch immer, Kondome ablehnt*

        Ist ein ganz schöner Dummbatz, der nicht nur sich sondern auch seine Partnerinnen gefährdet. Aber das nur nebenbei.

        *Unter diesen Aspekten habe ich ehrlich gesagt Verständnis dafür, wenn sich das Mitleid über den Aufwand in Grenzen hält.*

        Ja, aber es ist auch in erster Linie nicht sein Problem wenn was schiefgeht. Er muss die Hormone nicht schlucken, oder eine Abtreibung durchführen lassen, er muss noch nichtmal, wenn das nicht geschieht, sein Leben von grundauf ändern, er kann so weiterleben wie bisher nur halt mit ein paar hundert Euro weniger auf dem Konto.
        Er hat, wie ich oben ja sagte, keine unmittelbare Notwendigkeit, dafür zu sorgen, dass seine Partnerin nicht schwanger wird, weil sie das in der Regel selbst händelt (händeln muss).

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      • Kinch sagt:

        Da ist nicht wenig Verbitterung im Spiel.

        Als Einleitung für eine Post, der im Grunde nur Neid auf biologische Gegebenheiten ausdrückt, ist schon nicht schlecht.

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  18. HansG sagt:

    »Ist ein ganz schöner Dummbatz, der nicht nur sich sondern auch seine Partnerinnen gefährdet. Aber das nur nebenbei.«

    Aber jetzt erklärst du mir bitte warum das dumm ist oder gar gefährlich mit einer festen Partnerin oder gar Ehefrau ohne Kondom schlafen zu wollen.

    »Er hat, wie ich oben ja sagte, keine unmittelbare Notwendigkeit, dafür zu sorgen, dass seine Partnerin nicht schwanger wird, weil sie das in der Regel selbst händelt (händeln muss). «

    Mitspracherecht hat er nach dem Sex eh keines mehr. An dieser Stelle irgendeine Verantwortung einzufordern ist schlicht realitätsfremd.

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    • Jackie sagt:

      Ich dachte bisher immer wenn die Frau die Pille danach nimmt wäre dem Mann auch gedient. Also ist es dir lieber wenn Frau dann dank der Umstände ewig braucht um an die Pille danach zu kommen? Und damit die Wirkung nicht mehr so sicher gegeben ist? Und Mann ist nciht verantwortlich wenns n Missgeschick gibt? Wenn man schon die Frau zur Einahme von Hormonen verdonnert weil man nicht auf Kondome steht, dann wälzt Mann ne ziemlich große Verantwort mal einfach so ab.

      Würdest du dir ein Spermizid in den Samenleiter injizieren lassen?

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      • HansG sagt:

        »Ich dachte bisher immer wenn die Frau die Pille danach nimmt wäre dem Mann auch gedient.«

        Wenn ich das schreibe wird mir Eigennutz vorgeworfen…

        »Wenn man schon die Frau zur Einahme von Hormonen verdonnert weil man nicht auf Kondome steht, dann wälzt Mann ne ziemlich große Verantwort mal einfach so ab. «

        Gibt ja nur Hormone ne? Die Symptothermale Methode ist der Pille an Sicherheit ebenbürtig und 100% natürlich. Ist natürlich deutlich mehr Aufwand.

        »Würdest du dir ein Spermizid in den Samenleiter injizieren lassen?«
        Wozu? Wäre nur in Verbindung mit einem Kondom ausreichend sicher…

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        • Jackie sagt:

          http://www.parsemusfoundation.org/vasalgel-home/

          „The new polymer contraceptive is called Vasalgel™, and 12 months of rabbit studies have shown no sperm from the second semen sample onwards!“

          Da sind natürlich Verhütungsmethoden wo Anwendungsfehler passieren können wesentlich sinnvoller. Kann ich völlig nachvollziehen.

          Würdest du Hormone nehmen, damit deine Partnerin es nicht tun muss?

          Ach ja und bei der symptothermalen Methode klammerst du entweder ne Menge Tage für Sex aus oder du landest wieder bei Kondomen falls es dir noch nciht aufgefallen ist

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          • HansG sagt:

            Das Vasalgel ist ein interessantes Konzept für das derzeit Geldspenden gesucht werden um Testreihen in Indien und in den kommenden Jahren der USA zu starten. Klingt aber deutlich attraktiver als eine Vasektomie da nicht endgültig. Insbesondere auch für Männer die die Familienplanung noch nicht abgeschlossen haben geeignet. Es handelt sich dabei aber nicht um ein Spermizid.

            »Würdest du Hormone nehmen, damit deine Partnerin es nicht tun muss?«

            Klar. Fraglich nur ob sie mir dann vertrauen würde.😉

            »Ach ja und bei der symptothermalen Methode klammerst du entweder ne Menge Tage für Sex aus oder du landest wieder bei Kondomen falls es dir noch nciht aufgefallen ist«

            Das haben die natürlichen Methoden so an sich. Dafür sind sie aber auch nützlich wenn Kinderwunsch besteht.

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            • Jackie sagt:

              Mea culpa zu dem Vasalgel, mein Hirn hat dank fortgeschrittener Zeit was durcheinandergeworfen.

              Zu Hormonen sag ich ehrlich würde ich nie wieder regelmäßig nehmen, außer es ist medizinisch notwendig. Aber scheinbar vertrauen alle Männer drauf dass ihre Freundin regelmäßig die Pille nehmen aber selber trauen sie sich das nciht zu.

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              • HansG sagt:

                Es gibt aktuell tatsächlich nur 3 realistische Methoden für Männer. Relevant ist das Kondom und die Vasektomie.

                Das Vasalgel wäre mir deutlich lieber als Hormone.Ein nicht unerheblicher Nebeneffekt ist, vom Geschlecht unabhängig, dass diese Hormone im Trinkwasser landen. Es gibt die These, dass die Pille daran Mitschuld trägt. dass junge Frauen oder vielmehr Mädchen immer früher Geschlechtsreif werden. Es wird sogar vermutet, dass die Hormone im Wasser für die seit Jahren rückläufige Spermienzahl bei Männern verantwortlich ist.

                Es geht nicht nur um das Vertrauen in die Freundin oder sich selbst. Der Punkt für mich ist die selbstverantwortliche Kontrolle über meine Reproduktion. Ob meine Partnerin mir vertraut und deshalb selbst auf ihre Pille verzichtet ist dabei ein ganz anderes Thema.

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                • Erik Freeman sagt:

                  „Der Punkt für mich ist die selbstverantwortliche Kontrolle über meine Reproduktion“

                  Genau. Schön auf den Punkt gebracht.

                  Gefällt mir

        • Jackie sagt:

          „»Ich dachte bisher immer wenn die Frau die Pille danach nimmt wäre dem Mann auch gedient.«

          Wenn ich das schreibe wird mir Eigennutz vorgeworfen…“

          Das ist mal n dämlicher völlig unsinner Spruch

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          • HansG sagt:

            Merkst was?

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            • Jackie sagt:

              Nö, sollte ich?

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              • HansG sagt:

                Solltest du! Ich will und kann keine Hehl daraus machen, dass die PD auch Männern Vorteile bietet. Wenn ich also aus ganz subjektivem Eigennutz und ungeachtet von Nebenwirkungen und Risiken die Forderung unterstütze wird mir das zum Vorwurf gemacht. Realistisch betrachtet handelt es sich weder um meine Forderung noch muss ich den Gang zum Arzt oder ins Krankenhaus übernehmen. Trotzdem wird erwartet, ja regelrecht gefordert, ich müsse mich ins Thema einlesen.

                Welcher Verantwortung soll ich dadurch den bitte gerecht werden? Soll ich bei einem Malheur meine Partnerin zwingen so eine Pille zu schlucken?

                Ich habe mich an den Gedanken gewöhnt dafür verantwortlich zu sein nicht ungewollt Vater zu werden. Alles andere entzieht sich meiner Kontrolle.

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                • Jackie sagt:

                  Es geht doch gar nicht darum, sich einzulesen, aber durchweg las sich ein Großteil der Männermeinungen hier: mir doch egal ob ihr mehr aufwand habt, wir haben eh weniger Verhütungsmittel also gönn ich euch den Mehraufwand den ihr hab.

                  Natürlich ist das jetzt übertrieben dargestellt aber so liest sich meinem Empfinden nach der Thread

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                  • HansG sagt:

                    Das ist mir eigentlich nur bei netreaper aufgefallen. Ich weiß nicht wie lange die PD haltbar ist. Ich würde sie sogar prophylaktisch in den Medizinschrank legen. Die 16€-34€ wären sicher keine schlechte Investition. Kondome kauft man ja auch nicht erst wenn man schon in Unterwäsche da steht.

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                    • @HansG
                      Könnte man machen. Das Ding ist nur: Es gibt keinen triftigen Grund.

                      Gefällt mir

                    • Jackie sagt:

                      Ich hab schon häufiger das ganze überlegt. Und zumindest bei mir hatte sie damals auch keine wirklichen Nebenwirkungen (genommen nachdem mein FA mir erzählte die Pille würd nicht wirken *fp*) . Aber irgendwie bin ich nciht dreist genug dafür. Vll wenn ich mal wieder n guten FA hab

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                    • HansG sagt:

                      @marenleinchen
                      Würde im Falle der Beibehaltung der Rezeptpflicht den Gang im Notfall auf Minuten oder maximal die Dauer des Heimwegs reduzieren. Daraus ergibt sich ja keine Pflicht.

                      @Jackie
                      Folgende Annahmen:
                      * Es sprechen kaum medizinische Gründe dagegen
                      * Du weißt was du tust
                      * Es ist ausgeschlossen, dass das die PD in falsche Hände gerät und dort Schaden anrichten kann (ka ob möglich)

                      Dann würde ich das als vergleichbar dreist empfinden wie ein Vorrat an Aspirin. Nenn‘ es Notwehr oder Hilfe zur Selbsthilfe.

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                    • Jackie sagt:

                      „Das ist mir eigentlich nur bei netreaper aufgefallen.“

                      Ja ich muss daran arbeiten die Trollsprüche zu ignorieren, kann gut sein, dass ich nach den zahllosen Kommentaren von ihm zu vorbelastet gelesen hab.

                      Ich denke irgendwann werd ich mir so ne packung in den Nachttisch legen

                      Gefällt mir

    • *Aber jetzt erklärst du mir bitte warum das dumm ist oder gar gefährlich mit einer festen Partnerin oder gar Ehefrau ohne Kondom schlafen zu wollen.*

      In deinem Beispiel vertraut der Mann seiner Frau genug, um davon auszugehen dass sie nicht fremdgeht und ihm eventuell Geschlechtskrankheiten anhängt, aber nicht genug, um nicht Angst zu haben dass sie ihm ein Kind anhängt. Das macht nicht wirklich Sinn.

      *Mitspracherecht hat er nach dem Sex eh keines mehr. An dieser Stelle irgendeine Verantwortung einzufordern ist schlicht realitätsfremd.*

      Richtig, weil die Konsequenzen alle die Frau trägt.
      Aber deine Argumentation war ja, wenn ich mich jetzt nicht irre, dass das völlig ok ist, wenn Frauen der Zugang zur Pille ohne Not erschwert wird, weil Männer ja weniger Möglichkeiten der Empfängnisverhütung haben. Das ist unfair, findeste nicht?

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      • IULIUS sagt:

        „Richtig, weil die Konsequenzen alle die Frau trägt.“

        Der Mann trägt das finanzielle. Der Muß Unterhalt für die werdende Mutter bezahlen, anschließend muß er, solange sie das Kind versorgt Unterhalt an die Mutter zahlen. Hinzu muß er noch den Unterhalt für das Kind zahlen.

        Je nach Einkommen kann das über Jahre hinweg locker mehr als die Hälfte seines Einkommens sein.

        Dazu kann man stehen wie man will, es ist auf jeden Fall eine Form von Lastenausgleich.

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        • @Iulius
          Die Frau muss auch einen Gutteil ihres Einkommens auf das Kind verwenden.
          Darüberhinaus muss sie aber, anders als der Vater, die Betreuung des Kindes in ihren Berufsalltag integrieren. Das Kind ist notwendigerweise ein Teil ihres Alltags, für den Vater stimmt das so nicht. Natürlich ist es ein Lastenausgleich, aber ich erlaube mir zu behaupten, dass die Mutter da den Löwenanteil der Arbeit macht.

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          • IULIUS sagt:

            @marenleinchen,
            die Frau – muß – vom Grundsatz her überhaupt nichts von Ihrem Einkommen auf das Kind verwenden, dazu ist ausschließlich der Vater verpflichtet.
            § 1606 Abs. 3 Satz 2 BGB:
            Die Mutter erfüllt ihre Verpflichtung, zum Unterhalt eines minderjährigen unverheirateten Kindes beizutragen, in der Regel durch die Pflege und Erziehung des Kindes.

            Daß eine vernünftige Mutter das anders handhaben wird ist klar. Und das sie das muß, wenn der Vater keinen Unterhalt zahlen kann ist auch klar.
            .

            Den anderen Punkt, den Du ansprichst,
            „Darüberhinaus muss sie aber, anders als der Vater, die Betreuung des Kindes in ihren Berufsalltag integrieren.“

            Wenn beide Eltern, was vernünftig wäre, die Erziehung zu gleichen Teilen wahrnehmen würden, würde sich die Last auch auf beide verteilen. An dieser Stelle ist aber häufig das Problem, daß die Mutter das Kind für sich alleine reklamiert. Andere Fälle, wo der Vater nicht will gibt es sicher auch.

            Worüber es keinen Ausgleich gibt, sind die Vorteile durch die Anwesenheit des Kindes, allein aus seiner Existenz. Das ist ein nicht zu unterschätzender, wenn auch (zumindest derzeit) nicht in Geld meßbarer, Vorteil.

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          • HansG sagt:

            »Das Kind ist notwendigerweise ein Teil ihres Alltags, für den Vater stimmt das so nicht.«

            Was hältst du von einer gesetzlichen Priorisierung des Wechselmodells über den Barunterhalt?

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            • *Was hältst du von einer gesetzlichen Priorisierung des Wechselmodells über den Barunterhalt?*

              Ist meines Erachtens nach zumindest in den ersten 10 Lebensjahren schwierig bis gar nicht zu bewältigen, dass ein Kind 2 Zuhause hat. Stell dir das mal ganz praktisch vor.
              Natürlich wäre das ideal wenn´s funktioniert, aber da werden mMn die Bedürfnisse der Eltern über die des Kindes gestellt. Ein Kind braucht ein (!) Zuhause, pendeln ist da einfach nicht gut für das Kind.

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              • LoMi sagt:

                „Ist meines Erachtens nach zumindest in den ersten 10 Lebensjahren schwierig bis gar nicht zu bewältigen, dass ein Kind 2 Zuhause hat.“

                Damit habe ich ganz und gar andere Erfahrung. Es ist sehr gut zu bewältigen. Ich würde eher eine umgekehrte Tenzenz sehen. Je älter das Kind wird, desto sesshafter wird es und will ein einziges Zuhause haben. Aber je jünger, desto flexibler sind Kinder.

                Hier stellt sich ja auch die Frage, woher weißt Du folgendes:
                „pendeln ist da einfach nicht gut für das Kind.“?

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                • Nick sagt:

                  “pendeln ist da einfach nicht gut für das Kind.”?

                  Es kann einfach nicht anders sein, weil im Patriarchat das Schicksal _un_ab_wend_bar unsere armen Frauen knechtet, bis der Arzt kommt.

                  Ein nüchterner Beobachter würde evtl. einen Rationalisierungshamster am Werke sehen, der einerseits die tradierten Mütterprivilegien nicht aufgeben möchte, andererseits sich aber gegen jegliche Mütterverpflichtung entschieden verwahrt. Warum klammern sie denn so sehr am Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht, wenn das Mutterschicksal so ein Grausames ist?

                  Wer Verantwortung geteilt sehen will, muss Verantwortung, und damit Entscheidungskompetenzen abgeben. Scheint schwer zu begreifen zu sein (da habe ich auch wenig Fragen zur „Gläsernen Decke“ – wenn eine signifikante Menge der Frauen so tickt)

                  „weil die Konsequenzen alle die Frau trägt.“ – Meine Güte, wie kriegt man nur so einen Satz in die Tastatur?

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              • Michael sagt:

                Wo hast du das denn mit dem Pendeln her? Oder ist das etwas, dass weiß man als Frau einfach?

                Dann gibt es eben ein Zuhause für das Kind und die Eltern wechseln sich ab! Diesem Betütteln der Attitüden von getrennt lebenden Eltern gehört schon lang ein Riegel vorgeschoben. Ihr habt Kinder, die haben ein Recht auf euch beide, kümmert euch!
                Gern in Verbindung mit: „Du faules Stück gehst wieder arbeitest sobald als möglich“ und „Du verantwortungsloser Sack umsorgst gefälligst.“
                DAS wäre mal ein emanzipatorischer Vorschlag den ich unterstützen würde! Gern auch mit entsprechendem Bussgeldkatalog (in vielfachem des Elterneinkommens) für Arbeitgeber die das zu torpedieren versuchen.

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      • HansG sagt:

        »In deinem Beispiel vertraut der Mann seiner Frau genug, um davon auszugehen dass sie nicht fremdgeht und ihm eventuell Geschlechtskrankheiten anhängt, aber nicht genug, um nicht Angst zu haben dass sie ihm ein Kind anhängt. Das macht nicht wirklich Sinn.«

        Vielleicht traue ich ihr einfach nicht zu zuverlässig die Pille zu nehmen?

        »Aber deine Argumentation war ja, wenn ich mich jetzt nicht irre, dass das völlig ok ist, wenn Frauen der Zugang zur Pille ohne Not erschwert wird, weil Männer ja weniger Möglichkeiten der Empfängnisverhütung haben.«

        Wie schon Jackie gechrieben: Ich bin schon ganz eigennützig ein Befürworter der Rezeptfreiheit.

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        • *Vielleicht traue ich ihr einfach nicht zu zuverlässig die Pille zu nehmen?*

          Echt jetzt?

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          • HansG sagt:

            In der USA ist jede 2. Schwangerschaft ungewollt. Für Deutschland habe ich 10 Jahre alte Zahlen von 30% gesehen. Und warum sollte ich da Frauen trauen wenn ihr uns Männern anscheinend überwiegend nicht trauen würdet.

            Knapp 80.000€ im billigsten Fall auf 18 Jahre sind auch nicht zu verachten. Inflationsausgleich, Sonderbedarf und Betreuungsunterhalt nicht inbegriffen.

            Es gibt für Frauen viele Verhütungsmittel die ich euch auch alle gönne. Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass ich auch eine dezentes und komfortables für mich haben will?

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            • Jackie sagt:

              Ich fänds auch toll, das Problem an der besten Variante, mMn das Vasalgel ist, dass es noch viel weniger lukrativ ist für Pharmakonzerne als die PfdM

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              • HansG sagt:

                Richtig. Das Produkt ist wirtschaftliche nicht gewollt. Wenn das Vasalgel, wie eine Vasektomie, einen Pearl-Index von 0,1 erreicht läge die Sicherheit über der Pille. Und das ohne die Möglichkeit von Anwendungsfehlern.

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                • Jackie sagt:

                  Das würde nciht nur zum ZUsammenbruch des Kondommarktes und des Pillenmarktes führen, es wären auch massive Umsatzeinbußen beim Verkauf der PD zu befürchten😀

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                  • HansG sagt:

                    Tja. Aktien besitze ich keine und den Pharmakonzernen geht es schon ziemlich gut. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

                    Wobei die Bedeutung von Kondomen meiner Meinung nach nicht schwindet. Als wichtiger Schutz gegen übertragbare Geschlechtskrankheiten bleiben sie erhalten. Da hilft weder die Pille noch das Vasalgel.

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                    • Jackie sagt:

                      Dass das Kondom eigentlich nciht aus der Mode kommen sollte, ist kalr. Aber es wird ja heute schon viel zu sorglos mit dem Thema Gesundheit schützen beim Sex umgegangen. Vielleicht sehen dann einige nicht mehr die Notwendigkeit ein mit Kondom zu verhüten, da sie sich nciht vor ungewollter Vaterschaft schützen müssen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich dem Klientel auch nicht zutraue dass sie sich was in den Samenleiter injizieren lassen😀

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                    • HansG sagt:

                      »Vielleicht sehen dann einige nicht mehr die Notwendigkeit ein mit Kondom zu verhüten, da sie sich nciht vor ungewollter Vaterschaft schützen müssen.«

                      Das ist natürlich einer der schwerwiegendsten »Gründe« um auf das Kondom zu verzichten. Der Witz ist eigentlich der. Vor der Pille gab es für den schnellen Spaß nur das Kondom. Gerade Frauen ohne Kinder wird zum Beispiel die Kupferspirale ausdrücklich nicht empfohlen. Auch andere heute gängige Methoden richten sich eher an Frauen die die Familienplanung überwiegend abgeschlossen haben; aber eine Operation scheuen. Aus damaliger Sicht also in erster Linie Ehefrauen.

                      Eine meiner Meinung nach unbeachtete Folge ist die einseitige Sicht auf die Verantwortung für Verhütung. Also der Gedanke, dass einer der Partner die Verantwortung für beide übernehmen müsse. So oder so. Gänzlich verdrängt wird dabei, dass in erster Linie jeder für sich selbst verhütet. Richtig wäre aktuell also nur, dass Frauen für sich mit zum Beispiel der Pille verhüten und Männer für sich mit dem Kondom.

                      Aber gerade innerhalb von Beziehungen nerven die Dinger einfach und echte Alternativen gibt’s bislang nicht.🙂

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  19. Ikna sagt:

    Jaja.. es gibt sooo viele absolut sichere Methoden für ne Frau… jaja

    Nachdem krankheitsbedingt für grundsätzliche Diagnostik mir empfohlen wurde die Pille abzusetzen hab ich mit dem LEA Diaphragma verhütet – nach nem halben Jahr war ich dann schwanger. Jetzt, eine Abtreibung später verhüten wir mit Kondomen. Und hauen zweihundert Euro für eine Spirale sobald wir sie zusammen haben raus, falls diese eingesetzt werden kann. Denn Barrieremethoden sind mir auf Dauer zu unsicher, und alle natürlichen wären aufgrund oben erwähnter Krankheit im höchsten Maße unzuverlässig.

    Und zu der „tollen“ Pille: Zwei Dauermedikamente reichen mir, ehrlich. Und ich habe herzlich wenig Nerven mir im Falle des Falles erst einen Arzt und dann eine offene Apotheke zu suchen. Mir wirds so schon dreckig genug gehen, danke. Ich kann mit meinem Medikament dass unters BTM-Gesetz fällt umgehen, da werd ich ne Pille danach doch grad eben noch schaffen, oder?

    Grüße

    PS: wieso dürfen männliche Babys Schönheitsoperationen an ihrem Geschlechtsteil bekommen, und weibliche nicht? Das ist voll unfair!

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  20. […] zu machen. Wenn ich mir die Diskussionen um die “Pille danach” anschaue (z.B. bei Erzaehlmirnix), dann denke ich, dass es auch hier berechtigte Fraueninteressen gibt, die politisch bislang […]

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  21. […] eine Diskussion bei Erzählmirnix zur Pille danach gabe es auch verschiedene anderen Artikel zu Verhütungsmethoden und zur Pille für den Mann zB […]

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  22. Dummerjan sagt:

    „Die Bundesregierung“ ist weiblich…

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  23. wischiwaschi sagt:

    Auch wenn ich hier hunderte Kommentare sehe, die ich nicht alle lesen werde, und auch wenn meiner dann vielleicht gar nicht gesehn wird: Es mag ja sein, dass die Pille weniger Nebenwirkungen hat (angeblich, ich kanns nicht verifizieren), dennoch ist es so, dass diese Pille eine Hormongabe ist, die den Hormonhaushalt im Körper ja so beeinflusst, dass eine Schwangerschaft verhindert werden soll. Diese Menge an Hormonen ist damit das funktioniert sicher ne geballte Ladung. Es gibt vermutlich genug Frauen, die bei einer Freigabe für nen Verkauf in einem normalen Laden oder auch Apotheke dazu verführt werden, nicht wie üblich zu verhüten, sondern sich nach dem Sex so was einzuwerfen, weil, ist ja praktisch (außer die Pille danach kostet Unmengen…). Das hat aber auswirkungen auf den ganzen Körper, nicht nur auf Gebärmutter oder Eierstöcke. Das is daher schon ein gewisses Risiko für den Körper. Und einige Männer würden ihre Freundinnen vermutlich des öfteren nötigen, das doofe Kondom wegzulassen, wenn sie nicht täglich ne Pille einwerfen will, weil alle paar Tage mal ne Pille nachm Sex ist ja nicht so schlimm wie jeden Tag eine…und schon gibts da einige Frauen, die diese Pille danach _nicht nur dann nehmen_, wenn was schief gelaufen ist, oder in einer Situation des hirnlosen Dahinvögelns die Verhütung vergessen wurde, und das ist garantiert nicht gut für den Hormonhaushalt im Körper, denn diese Hormone haben auch auf andere Bereiche im Körper Auswirkungen, nicht nur auf die Geschlechtsorgane. Bei der Verhütungspille ist das ja auch bekannt, dass sie Auswirkungen auf die Laune/Psyche haben, oder auch den Körper (Akne, fettige Haut usw.) und nicht anders, eher krasser wäre es, wenn Frauen wegen der direkten Zugängigkeit die Pillen öfter einwerfen als es bei sinnvollem Handeln und Verhüten nötig wäre. Im übrigen hat doch überall auch am Wochenende und nachts ein Arzt/Krankenhaus und eine Apotheke irgendwo nen Notdienst, muss man dann (ich weiß es leider echt nicht) erst einen Termin bei nem Frauenarzt dafür machen?? Dann müsste man an diesem System was ändern, dass eben egal wo man zum Arzt geht, ein Rezept bekommt, und nicht an der erleichterten Zugängigkeit der Pille. Es muss irgendwo ne Hürde geben, dass Frauen diese Pille nicht alle paar Tage in der Apotheke holen gehen wie eine Schachtel Kaugummis, weil das angenehmer ist als Kondome, normale pille und co. Dennoch muss im Fall des Falles am selben Tag, egal durch welchen Arzt, ohne Termin möglich sein ein Rezept und in der Apotheke die Pille danach zu bekommen. Ich dachte bisher, das wäre so möglich.

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