BMI ist Bullshit.

Veröffentlicht: März 31, 2014 in Comics
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bullshit

Kommentare
  1. Tante Jay sagt:

    *kicher*
    Treffer, BMI versenkt.🙂

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  2. Irgendwo hat Linksi ja recht – aber die Pointe ist unschlagbar! *weglach*

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  3. Michael sagt:

    dein Spiel mit der Mimik wird immer besser scheeee,


    und BMI ist bullshit😀

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  4. Der BMI ist – wie im übrigen jeder andere statistische Kennwert auch – ohne richtige Interpretation nicht aussagekräftig. Wenn man ihn aber richtig interpretiert und ihn in den Kontext anderer Kennwerte einordnet, kann er durchaus etwas aussagen.
    Deshalb wäre es auch falsch, einfac nur den BMI dafür zu beschimpfen, wenn er hoch ist. Entweder weiß man das intuitiv richtig einzuordnen, oder man schiebt halt noch eine Körperfettanalyse nach. Aber einfach nur zu sagen, der BMI sei bullshit ist genau so sinnvoll, wie die komplette Lebensführung nach dem BMI auszurichten.

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    • Ich finde die Studie grade nicht, aber angeblich trifft der BMI auf 95% der Männer und 99% der Frauen korrekt zu, wenn er Übergewicht anzeigt. Trifft er nicht zu sieht man das ja bereits ein Stückweit an der Körperform…

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      • Habe vor nicht all zu langer Zeit gelesen, dass er zumindest das Normalgewicht etwas zu niedrig ansetzt, weil es sich gezeigt hat, dass Leute die knapp darüber sind im Schnitt gesünder sind als jene darunter. Weiß aber ob in dem Bereich nicht vielleicht die meisten liegen die körperlich einfach fitter sind, durch Sport etc. und dementsprechend es nur an der erhöhten Muskelmasse liegt.

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        • Einer neueren Studie zufolge ist für ÄLTERE Menschen ein etwa höherer BMI ein schützender Faktor. Allerdings habe ich das Original nicht gelesen. Meine Vermutung ist, dass es sich dabei um eine Korrelationsstudie handelt, denn ältere Leute leiden oft unter Krankheiten die sowohl Appetit als auch Lebenszeit verringern (Krebs, Depressionen, Demenz, Schlaganfall Schmerzen…) und ja wäre es natürlich logisch, dass ein geringerer BMI mit höherer Sterblichkeit korreliert.

          Jedenfalls kann es natürlich sein, dass wenn man alle Altersgruppen zusammennimmt, das Ergebnis etwas verzerrt wird dadurch dass altere Menschen etwas andere Kriterien haben.

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          • IULIUS sagt:

            Sowei ich mitbekommen habe geht es wirklich darum, daß ältere Menschen mit einem leicht höheren BMI Krankheitszeiten länger überstehen können, ohne daß der Körper lebenswichtige Organe aufzehrt. Und sich im Anschluß deswegen auch schneller erholen.

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            • Ja, das war eine der Erklärungen die in den Artikeln standen. Ich habe mich nur selbst gefragt obs nicht auch (im Falle einer Korrelationsstudie) andersrum sein könnte. Aber ja, generell ist die Wahrscheinlichkeit für ältere Leute einfach hoch an einer schweren Krankheit zu erkranken und da ist es gut, Reserven zu haben. Ein bisschen mehr Gewicht macht ja auch die Knochen dichter und puffert bei Stürzen (Sturz und gebrochene Hüfte bei älteren Menschen ist ja auch häufig).

              Zu viel sollte es dann aber wohl nicht sein, wenn man bedenkt dass die Gelenke bei älteren Leuten auch meist nicht mehr die besten sind.

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      • Frank sagt:

        Und zur Not, wenns mit dem Sehen nicht so klappt, gibt es ja noch den ABSI.

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      • Fragt sich, welche Definition von Übergewicht Deine Studie zu Grunde legt. Das ist ja durchaus nicht einheitlich. Einige (z.B. die Wikipedia) nehmen ja knallhart den BMI, um Übergewicht zu definieren. Dann trifft er sogar auf 100% korrekt zu.

        Ich habe derzeit einen BMI 28 und denke auch, dass ich ein paar Kilo abnehmen muss. Wohl fühle ich mich bei ca. 26. Und auch die Frauen in meinem Freundeskreis bestätigen mir, dass ich dann nicht mehr weiter abnehmen sollte. Keine Ahnung, ob sie das ehrlich meinen. Meine Oma findet mich jetzt schon mager, aber die hat eben Enkelfüttern als Hobby.

        Ich halte mich für einigermaßen sportlich, aber keineswegs ein Bodybuilder.

        Mit BMI 20 (60 kg bei 1,74m) wäre ich definitiv mager.

        Grüßle, Radfahrer

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      • Biene sagt:

        Gutes Beispiel: kleine Frau, mit großen Brüsten, die sehr wenig Fett, aber viel Drüsengewebe enthalten… das ist deutlich schwerer als Fettgewebe und damit wird der BMI wirklich sehr unaussagekräftig.

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        • stefanolix sagt:

          Welchen Anteil haben denn die beschriebenen Brüste am Körpergewicht der Frau?

          Frau A: 160cm, 52kg – BMI: 20,3
          Frau B: 160cm, 50kg – BMI: 19,5

          Der Unterschied der beiden BMI beträgt etwa vier Prozent. Damit ist klar: Er wird durch den Unterschied von 2kg nicht wesentlich beeinflusst.

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          • IULIUS sagt:

            Die Frage ist doch,
            will man eine einigermaßen aussagekräftige Richtlinie haben oder herummäkeln, weil einem das Ergebnis nicht paßt.

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            • stefanolix sagt:

              Darüber wollte ich gar nicht spekulieren. Ich hatte mich nur gewundert, dass diese These so steif und fest vertreten wird. Der BMI wird durch diesen kleinen Unterschied eben nicht »wirklich sehr unaussagekräftig«.

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  5. mufflgriffl sagt:

    der BMI ist auch ein prima Indikator für Muskelsüchtige, anhand dessen sich der Trainingsfortschritt quantifizieren lässt. Damit lässt sich der mitunter verzerrte Blick auf sich selbst wieder etwas geraderücken, wenn man sich selbst noch immer für den schmalsten Hans im Atzentempel hält, laut BMI aber schon als „adipös“ gilt.

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  6. Ein wie ich finde durchaus ganz anschauliches Bild:
    http://9gag.com/gag/a3YnB6Q

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  7. LoMi sagt:

    Oh, die EMN ist schon wieder dabei, die Dicken zu bashen! Ganz, ganz böses Mädchen! ^^

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  8. Erik Freeman sagt:

    Das ist wohl die Strafe für Aha?’s blöde Bemerkungen zu dem Kniedialog…😀

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  9. Kenshin sagt:

    Der BMI ist als Wert für sich alleine genommen wirklich nicht aussagekräftig und es ist natürlich hoch unprofessionell, Personen alleine anhand dessen einzuordnen. Aber ein Arzt berät einen ja nicht per Telefon und der wird das schon sehen, ob da ein Moppelchen oder ein Bodybuilder vor ihm steht. Die Pointe steht also und ist gut.

    Allerdings ist natürlich die Frage, ob leichtes Übergewicht jetzt schlimm ist, oder nicht und wie gut eine Person abnimmt. So mancher kranke Dicke ist krank, weil er sich beim Sport aufgerieben hat. Die ungesunden Dicken sind oft die, die krankhaftes Essverhalten an den Tag legen und die, die öfter mal versucht haben eine der vielen Diäten (Brigitte und Co.) zu machen. Aber das führt eventuell zu weit und am Thema des Comics vorbei.

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    • Tantal sagt:

      BMI 31 ist kein leichtes Übergewicht mehr, das ist adipös. Ein paar Kilo zuviel sind wahrscheinlich in den seltensten Fällen ein Problem, aber wenn man sich weiter in den adipösen Bereich bewegt nehmen die Gesundheitsprobleme exponentiell zu.

      Brigitte-Diäten sind Mist – behaupte ich mal, ohne mich eingehend mit der Brigitte beschäftigt zu haben. Eine Crash-Diät bringt langfristig gar nichts – ein paar Pfunde runter, ein paar mehr Pfunde drauf, und irgendwann fängt man an solchen Blödsinn zu glauben wie dass Gewicht genetisch bedingt ist und man nicht abnehmen könnte. Das einzige, was etwas bringt, ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung und mehr Bewegung.

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  10. ikna sagt:

    Wobei auch ein BMI von 30 bei regelmäßigem Sport und „passendem“ Knochenbau eher harmlos ist – wer für den Durchschnitt für seine Größe kurze Oberschenkelknochen hat wiegt halt mehr, ohne dementsprechend „dicker“ zu sein. Damit ist für langbeinige ein erhöhter BMI gefährlicher, weil der „zu niedrig“ ausfällt..

    Ich find da bis zu einem gewissen Maß an Übergewicht sollte man auch in der „Dringlichkeit“ des Problems die Fettverteilung/den Bauchumfang einbeziehen..

    Weiß übrigens hier jemand wieweit jetzt die Vorteile des Abnehmens für die BMI Bereiche 25-30 nachgewiesen sind? Ich kenn nämlich leider da keine:/

    Ikna,
    1,68, 83 kg, 88cm Unterbrustumfang wenn sie tiefest ausgeatmet hat.. Und so locker zehn Kilo leichter aussieht :3

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    • Ich kenne nur die offizielle Empfehlung, derzufolge man mit „leichtem Übergewicht“ nicht zwingend abnehmen soll, lediglich dann wenn es medizinische Gründe dafür gibt, also z.B. ein hohes Risiko (durch Veranlagung oder andere Faktoren) für bestimmte, übergewichtsassoziierte Erkrankungen. Bsp., wenn man zu Arthrose neigt, dann wäre es sinnvoller den BMI an die untere Kante des Normalgewichts zu bringen, weil jedes Kilo weniger eine Entlastung für die geschädigten Gelenke darstellt.
      Wenns allerdings keine medizinischen Gründe gibt, ist BMI 25-30 etwas, was der Körper wohl durchaus verkraftet😀

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    • Frank sagt:

      „Wobei auch ein BMI von 30 bei regelmäßigem Sport und “passendem” Knochenbau eher harmlos ist “

      Mit solchen Aussagen wäre ich sehr vorsichtig. Entscheidend ist der Körperfettanteil und dort vor allem der in der Bauchregion und an/in den Organen. Man kann auch mit „kräftigem Knochenbau“ und mehrmals Sport in der Woche ein astreiner Kandidat für ein metabolisches Syndrom sein. Und das einzig und allein wegen der fetten Plauze.
      Also der BMI ist erst mal ne Richtlinie. Habe ich einen zu hohen, bin ich mit 99,9 %iger Sicherheit zu fett. Ein Leistungssportler oder Bodybuilder o.ä. wird diesen Wert auch einzuschätzen wissen.
      Ansonsten nimmt man ein Maßband und misst seinen Bauchumfang.
      Und das mit kurzen oder langen Beinen ist auch so eine Sache. Fast jeder hat für seine Körpergröße die verhältnissmäßig gleiche Länge der Extremitäten (siehe Vitruvianischer Mensch).
      Wer in dieses Schema nicht reinpasst, wird das wissen und berüchsichtigen können.

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  11. admuslima sagt:

    Manschmal lerne ich doch noch etwas dazu🙂 Gibt es eigentlich so etwas wie einen BMI für Schwangere :p Mein Bauchumfang ist nämlich momentan nicht gerade ein zuverlässiger Faktor, um es in die Berechnung mit einbeziehen zu können..

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