Unbenannt

Kommentare
  1. Wobei Männer auch noch dadurch gefördert werden, dass angeblich für einen Großteil der Frauen Humor sehr wichtig ist. Das hört man zwar auch öfter über Männer, aber nicht in dem gleichen Ausmaß meine ich.

    Gefällt 1 Person

    • Frank sagt:

      Bei einigen Männern brauchts auch echt Humor.

      Gefällt mir

      • IULIUS sagt:

        Bei Frauen noch viel mehr. Wahrscheinlich sind Männer einfach nur deshalb lustiger, weil sie es nicht anders ertragen können und die Frauen bilden den Fehlschluß, daß sei positiv…

        Gefällt mir

    • LoMi sagt:

      „dass angeblich für einen Großteil der Frauen Humor sehr wichtig ist“
      Stimmt. Liest und hört man immer wieder: Er soll mich zum Lachen bringen können.

      Gefällt mir

      • Das ist doch wieder so ein nerviger Allgemeinsatz … „Er soll mich zum Lachen bringen können.“

        Böse interpretiert: Er zieht die Hose runter und ich kann nicht mehr vor Lachen.

        Sorry. Ernstes Thema, ich weiß.

        Humor ist im Umgang mit vielen Dingen hilfreich, aber ich glaub, da gibt’s gewisse Diskrepanzen in der Wahrnehmung. In meinen Augen sollte – für egal welches Geschlecht – „sollte auch mal über sich selbst lachen können“ den meisten Leuten besser helfen, Probleme mit Humor zumindest bis zur Lösung zu vertagen.

        Gefällt mir

  2. Tante Jay sagt:

    Natürlich ist für Frauen Humor sehr wichtig. Er wird nur nicht immer von allen Männern geteilt.😉

    Gefällt mir

  3. KlausT sagt:

    Witze erzählen (können) ist für mich eine Form von Humorlosigkeit! Situationskomik, Sprachwitz, das heitere Sich-in-Frage-stellen und nicht Ernst-nehmen von sich und von Situationen, das ist für mich Humor. Und dies alles finde ich bei Männer etwas häufiger.

    Gefällt mir

  4. Mal ganz humorlos eine Studie dazu:
    https://www.dropbox.com/s/1rsdhwfufu1csbl/2011%20humor%20mating%20success.pdf

    A good sense of humor is sexually attractive, perhaps because it reveals intelligence, creativity, and other ‘good genes’ or ‘good parent’ traits. If so, intelligence should predict humor production ability, which in turn should predict mating success. In this study, 400 university students (200 men and 200 women) completed measures of abstract reasoning (Raven’s Advanced Progressive Matrices), verbal intelligence (the vocabulary subtest of the Multidimensional Aptitude Battery), humor production ability (rated funniness of captions written for three cartoons), and mating success (from the Sexual Behaviors and Beliefs Questionnaire). Structural equation models showed that general and verbal intelligence both predict humor production ability, which in turn predicts mating success, such as lifetime number of sexual partners. Also, males showed higher average humor production ability. These results suggest that the human sense of humor evolved at least partly through sexual selection as an intelligence-indicator.

    Hatte ich hier mal besprochen
    http://allesevolution.wordpress.com/2011/05/05/humor-und-attraktivitat-ii/

    Gefällt mir

  5. So argumentiere ich auch immer – mit den Comedians. Reicht auch. Selbstverständlich sind Männer lustiger.

    Gefällt mir

  6. yacv sagt:

    „Tatsächlich haben Studien rausgefunden, dass Männer und Frauen etwa gleich lustige Witze erzählen…“

    Eine davon habe ich hier hinterlegt: http://yacv.wordpress.com/2014/01/21/funny-finding-men-win-humor-test-by-a-hair/

    Ziemlich fürn Eimer, das Ergebnis.

    Kennt jemand eine Studie, die nicht lediglich misst, wie witzig die Probanden im D u r c h s c h n i t t sind bei der Aufforderung „Los, sei mal witzig“?

    Also zum Beispiel eine Studie, die untersucht, wie h ä u f i g ein Mensch versucht, eine gegebene Situation aufzuheitern?
    Wie hoch die Trefferquote bei diesen freiwilligen Witzen ist?
    Von wem die besten Witze kommen und nicht nur wie die Verteilung bei den „ha ha gähn ha“ Witzen ist?

    Gefällt mir

    • LoMi sagt:

      Ehrlich gesagt, mit einem solch ödem Forschungsprojekt würde ich mich nicht befassen wollen. Wofür sollte das relevant sein? Ist es wirklich wichtig, ob Männer oder Frauen – und das dann auch nur statistisch gesehen -witziger sind als das jeweils andere Geschlecht? Das hat doch kaum eine Bedeutung, gerade auch für den Einzelnen nicht. Bin ich humorlos, nutzt mir das gar nichts, mich darauf berufen zu können, dass Männer im Allgemeinen witziger seien. Vielmehr könnte man mir vorwerfen, dass ich angesichts dieser Zahlen ein besonders schlimmer Verlierer bin, weil nicht einmal witzig. ^^

      Gefällt mir

      • yacv sagt:

        Na, da gibt’s zum einen das rein akademische Interesse.
        Ist x der Fall?
        Warum ist x der Fall?
        Haben wir Erklärungsmodelle, warum x der Fall ist?

        Das kann für sehr viele x durchaus interessant sein.

        Und dann ist da der Moment, in dem Feministinnen fordern, dass bei Comedy Clubs (wie Quatsch CC und dergl) dringend Frauenquoten von mindestens 40% eingeführt werden müssen, weil ja nur 3% der mehr oder weniger professionellen Komiker weiblich sind und das liegt bestimmt nur an der frauenfeindlichen Umgebung.

        Wenn ich mal Zeit hab, stell ich mal die Gesichter bekannter Komikerinnen zusammen und werf daraufhin den Brigitte-Psychologie-Generator an, um zu mutmaßen, warum die wohl Komiker geworden sind und nicht, z.B. Model.😉

        Gefällt mir

        • LoMi sagt:

          Das rein akademische Interesse, ja, das sehe ich ein. Aber es ist dennoch ein ziemliches Mikey-Mouse-Thema. Es gibt wahrlich spannendere Dinge. Aber das ist wohl Geschmackssache.

          Quoten in Comedy-Veranstaltungen? Das wäre doch mal eine richtig starke Nummer! So könnte man schon lachen, bevor der erste Gag erzählt worden ist ;D

          Gefällt mir

          • yacv sagt:

            Ich sehe, du magst Galgenhumor🙂

            Wieviele Feministinnen braucht es, eine Glühbirne zu wechseln?
            DAS IST NICHT WITZIG!!

            Gefällt mir

            • Ist es auch nicht. Die Glühbirne ist ganz klar ein Phallussymbol und das eindrehen der Birne in die Fassung ist eine Symbolik der allgegenwärtigen Rape Culture. Vergewaltigungswitze sind nicht lustig!

              Gefällt mir

              • yacv sagt:

                „Vergewaltigungswitze sind nicht lustig“

                What’s the difference between a lightbulb and a pregnant woman? – You can unscrew the lightbulb.

                ———-

                Zwei Freunde loesen ein Kreuzwortraetsel, A: „Weibliches Geschlechtsorgan?“
                B: „Senkrecht oder waagrecht?“
                A: „Waagrecht“ B: „Dann muss es der Mund sein…“

                ———-

                Tünnes und Schäl sind in einer Galerie. Dort stehen sie vor einem Gemälde,
                auf dem sich gerade eine Frau an- oder auszieht.
                Da fragt Tünnes: „Hoer mal Schäl, wat meinste – Zieht sich die Frau gerade
                an oder aus?“
                Sie überlegen und überlegen…..
                Da sagt Schäl nach einem Geistesblitz: „Ist doch klar, die zieht sich gerade
                an.“
                „Warum bist du dir da so sicher?“
                „Da steht doch: ‚Nach einem Stich von Rembrandt.'“

                ——————-

                Kommt ’ne schwangere Frau zum Bäcker:
                „Ich bekomm ein Schwarzbrot!“
                Darauf der Bäcker d’rauf verwundert:
                „Sachen gibt’s!…“

                ————–

                At least 9 in 10 enjoy a gang bang.

                (Ich hab versucht, die entschärfteren zu nehmen. Ist ja doch eher eine jugendfreie Seite hier)

                Gefällt mir

            • LoMi sagt:

              „Wieviele Feministinnen braucht es, eine Glühbirne zu wechseln?“

              Fragen wir lieber, wie lange sie brauchen. Wenn EMN recht hat, müssen sie erst einmal eine geschlechtergerechte Planung entwerfen in geschlechtergerechter Sprache. Dann müssen sie ein gegendertes Leuchtelement entwickeln. Das müssen sie alles in Blogs und auf öffentlichen Veranstaltungen ausdiskutieren. Das heißt, dass sie dabei auch fortlaufend von Maskutrolls behindert werden. Da sich die Sache als Problem von gesellschaftlicher Tragweite erweist, braucht es zunächst noch Begleitforschung durch drei Gender-Lehrstühle. Nach dem Abschlussbericht kann dann mal an die Arbeit gegangen werden… ^^

              Gefällt mir

  7. Frank sagt:

    Wenn Frauen so unlustig sind, was machen wir dann auf dieser Seite?
    Ich für meinen Fall bin wegen der Comics hier. Die sind lustig. Und angeblich von einer Frau^^

    Gefällt mir

    • IULIUS sagt:

      Wir warten nur, daß sie sich blamiert….

      Gefällt mir

    • @Frank

      „Wenn Frauen so unlustig sind, was machen wir dann auf dieser Seite?
      Ich für meinen Fall bin wegen der Comics hier. Die sind lustig. Und angeblich von einer Frau^^“

      Hatte EZM nicht schon zugegeben, dass alle guten Comics von Kerl geschrieben werden?^^

      Gefällt mir

    • yacv sagt:

      „Frauen sind im Schnitt kleiner als Männer.“
      „Nein, das kann nicht stimmen, ich kenne eine, die ist länger als ich.“

      Wann wird dieser Fehlschluss endlich endlich aussterben?

      Gefällt mir

      • Kenshin sagt:

        Es gibt eben genug Leute, die den Begriff Durchschnitt nicht verstehen.

        Gefällt mir

        • LoMi sagt:

          Möglicherweise verstehen selbst die Leute, die ihn verwenden, ihn nicht. ^^
          Fakt ist, dass der „Schnitt“ hier oft isoliert verwendet wird, obwohl zur Charakterisierung einer Verteilung immer drei Maße gehören: Durchschnitt, Median und Modalwert. Für sich genommen ist der Durchschnitt noch zu wenig aussagekräftig. Es kann also gut sein, dass der beklagte Fehlschluss oder weiterführende Missverständnisse auch damit zu tun haben, dass mit statistischen Maßen zu lax umgegangen wird – auf seiten derjenigen, die immerfort „Schnitte“ bemühen.

          Gefällt mir

          • Kenshin sagt:

            Ich wollte da jetzt nicht zu tief einsteigen, aber du hast Recht. Erschwerend kommt auch noch dazu, dass gerne mal (auch von Politik und Medien) der Median als arithmetisches Mittel verkauft wird, um Interessen durchzusetzen. Der Normalbürger weiß glaube ich nicht, was der Unterschied zwischen Durchschnitt, Median und Modus ist.

            Gefällt mir

        • Frank sagt:

          „Es gibt eben genug Leute, die den Begriff Durchschnitt nicht verstehen.“

          War das nicht 2 x r ?

          Gefällt mir

  8. Henning Veitgen sagt:

    Humor muss genetisch prädisponiert sein. Warum weiß ich auch nicht, aber schon bei den Jägern und Sammlern, kamen die Frauen zurück und heulten herum, nichts gefunden zu haben. Wenn die Männer kein Jagdglück hatten, konnte man noch feixen, wer alles daneben geschossen oder geworfen hat. Dieses Verhalten ist bis in die heutige Zeit in allen Kulturen der Erde valide. Ob im Büro, auf der Strasse oder sonstewo. Gerade in Büros findet man sehr nah der Kaffeemaschine eine Heulsuse, die sich laut greinend über so ziemlich alles seit ihrer Geburt ärgert, während man eher Männer finden kann, die noch dem eigenen verlorenen Bein etwas Witziges abgewinnen können. Vielleicht liegen aber auch die Genderisten mit der Annahme richtig, es wäre gesellschaftlich konstruiert, dass Frauen sich ständi(n)g über extreme complaining einen Vorteil suchen, demnach als das zu tröstende Kind verbleiben, weil die Diva- oder Prinzessinnenmasche aus den fiesen Hinterzimmern des Patriarchats oktroyiert wurde, um Mädchen und Frauen ewig im trauerumflorten Blick von der Karriere abzuhalten. Wer jammert und heult, kann nicht nach oben gucken.

    Davon ab sind die meisten (ca. 98 Prozent) Männer und Frauen nicht komisch oder witzig. Die meisten repitieren nur Gehörtes. Teils unerträglich und immer wieder in ganz schmalem Kanon. Außerdem halten sich die meisten Menschen für humorvoll – was die Sache noch trostloser macht, denn nur weil jemand gerne lacht, hat er noch lange keinen Humor. So wie auch ein Vielfraß kein Feinschmecker ist, nur weil er alles in sich hineinstopft. Aber bei den restlichen 2 Prozent dominieren die Männer im Verhältnis von 98 zu zwei. Also muss Humor genetisch prädisponiert sein. Enke Angelke oder Birja Moes hin und her. Die eine lässt sich die Texte schreiben und die andere heult an der Kaffeemaschine oder auf der Bühne über ihre Kindheit, die Männer und sich selbst. Witzig! Überhaupt ist Frauenhumor immer eine Girlande um Männer, Beziehungen oder Männer. Wenn Loriot so gearbeitet hätte, er wäre heute unbekannt. Außerdem speist sich Humor aus dem Leiden am Leben. Aber welche weiße Frau eur. Abstammung leidet denn noch tatsächlich am Leben? Wenn der Feminismus tatsächlich am gesellschaftlichen Überbau leiden würde, was hätte nicht seit der ersten Welle an Texten geschaffen worden sein müssen?! Aber? Nada. Witze wie „Was ist ein Mann in Salzsäure? Ein gelöstes Problem!“ Wie feinsinnig!

    Oder Humorversuche in Liedform, bspw. Johanna von Koczian mit ihrem Kehrwochen-Gassenhauer: „Das bißchen Haushalt“. Als das Lied herauskam, war schon dank Esther Villar bekannt, dass nach Meinung, Überprüfung und fachlicher Vorgabe von Hauswirtschaftlerinnen, ein 4-Personen-Haushalt auf 100 qm Wohnfläche pro Tag gerade zwei Stunden Arbeitszeit abverlangt – mit Kochen!

    Witzischkeit kennt eben Grenzen. Aber wenn Frauen so furchtbar lustig sind, dann gilt das gleiche Diktum wie bei Selbständigkeit im Berufsleben oder Mädchen an die Front. Einfach machen. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Es gibt nichts Schlechtes, außer man rächt es. Statt extreme complaining als existenzielle Sportart zu betrachten, vielleicht einfach mal einen Abend auf Wikipedia verbringen und Fachwissen teilen. Ab dreißig plus ehrenamtlich tätig bleiben. Auf der Sommerfete des Betriebes einen Kracher nach dem nächsten heraushauen.

    Gefällt mir

    • „aber schon bei den Jägern und Sammlern, kamen die Frauen zurück und heulten herum, nichts gefunden zu haben. Wenn die Männer kein Jagdglück hatten, konnte man noch feixen, wer alles daneben geschossen oder geworfen hat.“

      Wie alt bist du? Ich schließe aus der Schilderung, dass du bald deinen 100000000. Geburtstag feierst?

      Gefällt mir

    • gracuch sagt:

      „während man eher Männer finden kann, die noch dem eigenen verlorenen Bein etwas Witziges abgewinnen können“

      Deshalb haben Männer auch den Begriff „Friendzone“ erfunden damit sie sich mit ihren Leidensgenossen selbst bemitleiden können😛

      Wir Frauen können über solche Spacken nur lachen!😉 https://www.youtube.com/watch?v=4tNTckSW7zI

      Gefällt mir

      • @gracuch

        „Wir Frauen können über solche Spacken nur lachen!“

        Den Begriff Friendzone verwenden ja auch Frauen für sich.

        Gefällt mir

        • gracuch sagt:

          Diese Art von Fauen, die mit Zurückweisung nicht umgehen können, gibt es allemal, aber „Friendzone“ ist schonmal ein von Männern erfundener Begriff und auf tumblr und Reddit beschweren sich auch meistens Männer darüber.

          Gefällt mir

          • Die Friendzone erfordert nicht, dass man mit Zurückweisung nicht umgehen kann. Man kann auch akzeptieren in ihr zu sein, aber wissen wollen, was man falsch gemacht hat, damit man es beim nächsten Mal besser macht
            http://allesevolution.wordpress.com/2012/01/13/wie-vermeidet-man-die-friendzone/

            Ich verstehe gar nicht, warum viele das Konzept so negativ sehen.

            Gefällt mir

            • gracuch sagt:

              Das mag daran liegen, dass vorallem als herzlose Bitches dargestellt werden, weil sie die romantischen Avancen ihrer platonischen freunde nicht erwidern. Damit verlagert man die Verantwortung für die eigenen Gefühle auf die andere Person.
              Und wenn dann aggressive Ausrufe wie „Alle Frauen stehen nur auf Arschlöcher, als werde ich auch eines!!!!!11elf“ dann braucht man sich nicht zu wundern, warum man für ein spätpubertierendes Würstchen gehalten wird…

              Gefällt mir

              • @gracuch

                Aus meiner Sicht keine zwangsläufige Folge der Friendzone. Man kann sogar die volle Verantwortung dafür übernehmen, indem man beispielsweise sagt „Immer wieder lande ich in der Friendzone. Irgendwas mache ich falsch, deswegen sehen sie mich nur als Freund und nicht als sexuell interessant“.

                Andererseits ist es menschlich sich darüber zu ärgern, dass der andere Gefühle nicht erwidert. Das Gegenstück, über das sich Frauen gerne beschweren ist dann die „Sexszone“.
                Da heißt es dann „er wollte nur Sex, alle Männer sind schweine“. Nach deiner Logik wäre das abzulehnen, denn es ist ja wohl ihr Problem, wenn sie aus seiner Sicht nur für Sex gut ist und nicht für mehr. Dafür sollte sie gefälligst dann auch die Verantwortung übernehmen.
                Oder ist es da dann was ganz anderes?

                Gefällt mir

                • gracuch sagt:

                  Natürlich kann eine Frau auch ihr Objekt der Begierde nicht in eine Beziehung zwingen, in die es nicht eingehen will. Und es ist selbstverständlich eine natürliche Reaktion, auf enttäuschte Erwartungen frustriert zu reagieren. Man kann danach aber entweder, wie du schon sagtest, sein eigenes Verhalten reflektieren und es beim nächstne Mal anders machen oder sich in einen verbitterten Friendzone-Club zurückziehen und über die Schlechtigkeit aller Frauen lamentieren. Und die Auswüchse dieser Clubs nehmen teilweise sehr hässliche Züge an.

                  Gefällt mir

            • Neutron sagt:

              Diese negative Sicht auf die Friendzone hat denke ich mit einer unterschiedlichen Wahrnehmung Beziehungen und dem Investment in diese zu tun.
              Daher stammen dann halt so Äußerungen wo Kerle meinen sie hätten sich besonders angestrengt und Frauen meinen sie hätten derartiges Verhalten sowieso immer verdient und es wäre ja allein eine Frage von Anstand gewesen. Vor allem haben die Seiten dann wieder ein Problem damit das es kein Anrecht auf Interesse irgendeiner Art und Weise gibt, also weder romantisch, noch platonisch.
              Erkennt man wunderbar darin das gewisse Leute nicht erkennen das es keine Friendzone bei platonischen Freunden gibt und die Friendzone ja kein Trostpreis sei…

              Gefällt mir

              • gracuch sagt:

                Genau das Anspruchsdenken ist, was ich an Friendzone-Rumheuler_innen kritisiere, Enttäuschung und Frustration sind ja legitime Reaktionen auf Zurückweisung.

                Gefällt mir

                • Bellator Eruditus sagt:

                  > Genau das Anspruchsdenken ist, was ich an Friendzone-Rumheuler_innen kritisiere,
                  > Enttäuschung und Frustration sind ja legitime Reaktionen auf Zurückweisung.

                  Was sagst du eigentlich zu „Haushaltsnahe Dienstleistungen nur gegen Cash oder Sex im voraus.“?

                  Gefällt mir

      • Michael sagt:

        Hä, man muss den Missstand ja auch mal benennen können. Gibt ja nicht nur den Fall das Mann nicht klar gesagt bekommt, nö danke. Sondern all zu oft ist er halt auch der Mann mit der Bohrmaschine. http://www.youtube.com/watch?v=cMb4KfhXrws

        Gefällt mir

      • Michael sagt:

        zu dem Video. Meine Fresse! Sissi Perlinger hat es am besten ausgedrückt: Ein Gebrauchtwagenhändler der seine Rostlauben so aufhübschen würde wie eine Frau sich selbst wäre im Knast.

        Gefällt mir

        • gracuch sagt:

          Mit dem Unterschied, dass Frauen mit ihrem Make-Up nichts verkaufen wollen, ihr Männer glaubt nur, dass wir uns für euch schminken😛

          Gefällt mir

          • Neutron sagt:

            Also ich glaub das auch nicht.
            Ich denke eher es gibt da zwei Komponenten.
            1) Konditionierung – sprich mechanische eingübte Vorgänge.
            2) ein besseres Gefühl weil man Unterbewusst weiß das einem die Umwelt so besser findet.

            Gerade der zweite Teil dürfte aber entfernt wieder etwas mit Evolution und Fortpflanzung und so zu tun haben.

            Gefällt mir

          • IULIUS sagt:

            Für jede Investition, auch wenn es das Make-Up ist, wird ein Ertrag erwartet. Das ein Grundgesetz im menschlichen Verhalten.

            Gefällt mir

            • gracuch sagt:

              Es gibt aber auch Dinge, die Männer machen, die nicht unbedingt dem Balzverhalten dienen sollen, z.B. Gesichtsfrisuren

              Gefällt mir

              • IULIUS sagt:

                Stell dir einfach mal eine Ödnis vor. Weit und breit kein anderer Mensch und es ist auch nicht zu erwarten, daß irgend jemand vorbei kommen könnte.

                Unter den Voraussetzungen würden wohl die wenigsten die Körperpflege so intensiv betreiben, wie sie es gewöhnt sind, als wenn andere Menschen um sie herum sind. Das betrifft auch „Gesichtsfrisuren“.

                Gefällt mir

      • yacv sagt:

        Ich seh mal wieder: Am empathischen Wesen der Frau wird die Welt genesen.

        I can hardly wait…

        Gefällt mir

        • gracuch sagt:

          Nein, kein Mitgefühl für Friendzone-Geheule und die männliche Selbstbeweihräucherung hier!😀

          Gefällt mir

          • yacv sagt:

            Die Welt wird bestimmt ein besserer und freundlicherer Ort, wenn mehr von dieser weiblichen Einfühlfähigkeit sich verbreitet.

            Offtopic: Da fällt mir eine alte Geschichte ein:
            “Um die verzweifelte Stimmung, welche die “Frankfurter Schule” um das Jahr 1933 herum befallen hatte, etwas aufzulockern, veranstaltete Max Horkheimer eines schönen Tages einen kleinen Wettstreit. Derjenige sollte Sieger und der beste Kritische Theoretiker sein, der das Reflexivum “sich” am weitesten postponieren (nachstellen) konnte.

            “Das hört sich gut an!” rief Erich Fromm und schied sofort aus.
            “Jetzt wird sich mal zeigen”, schrie begeistert Herbert Marcuse, “wer was drauf hat im Kopf!” – und natürlich sah damit auch Marcuse kein Land.

            Etwas geschickter stellte sich Walter (“Benjamin”) Benjamin an, der mit einem “Der Marxismus muß mit dem Judentumn sich verbrüdern!” zum Erfolg kommen hoffte.

            Habermas hatte offensichtlich die Regel mißverstanden oder was, jedenfalls schien er mit seinem Beitrag “Sich denken, bringt wahre Selbstreflektion des Geistes” aus, und auch Pollock brachte es mit einem “Gott ist an sich im Himmel” nicht recht weit, ja er wurde sogar mit Schulverweis bedroht (…) jedenfalls legte nun lächelnd Max Horkheimer mit dem Satz “Die Judenfrage erweist in der Tat als Wendepunkt sich der Geschichte” einen echten Hammer vor, indessen – nicht zu glauben, daß auch dies noch übertroffen werden konnte: Sieger wurde und sein Meisterstück nämlich machte Adorno mit dem seither geflügelten Satz: “Das unpersönliche Reflexivum erweist in der Tat noch zu Zeiten der Ohnmacht wie der Barberei als Kulmination und integrales Kriterium Kritischer Theorie sich.”

            Aus: Eckhard Henscheid: “Wie Max Horkheimer einmal sogar Adorno hereinlegte”

            Gefällt mir

            • LoMi sagt:

              Ja, die Geschichte ist ein Klassiker. Allerdings ist das auch ein Insider mit dem nachgestellten „sich“. Dazu muss man die Texte kennen. Dort kommt das nämlich auch so vor. Und das ist ein auffälliger Manierismus.

              Gefällt mir

            • gracuch sagt:

              Ich weiß nicht, ob Männer soviel einfühlsamer sind, zumindest konnten bisher die wenigen mit Empathie für diejenigen, die nicht weiß, männlich, hetero und cis sind, glänzen.

              Und ich hatte gehofft, mir blieben Horkheimer und Adorno nach meinem Beifachwechsel erspart, aber nette Anekdote😛

              Gefällt mir

              • LoMi sagt:

                „Ich weiß nicht, ob Männer soviel einfühlsamer sind“

                Vermutlich nicht. Aber von Männern wird das auch nie behauptet. Von Frauen schon. Es sei eine ihrer besonderen Stärken. Aber das ist ein Mythos. Was ja nicht schlimm ist, das festzustellen. Die „Einfühlsame Frau“ ist eben auch nichts anderes als ein Geschlechterstereotyp.

                Gefällt mir

              • yacv sagt:

                „Ich weiß nicht, ob Männer soviel einfühlsamer sind“
                Würde ich nie behaupten. Wurde aber m.W. auch noch nie als Quoten-Begründung verbraucht.

                Können wir uns auf einen Kompromiss einigen? Du amüsierst dich über Friendzone und ich amüsier mich über „Jemand hat mir nachgepfiffen“?
                Das schiene mir fair.

                Gefällt mir

  9. gracuch sagt:

    Ich finde, die Art und die Quantität des Humors eines Mannes lassen ihn attraktiver erscheinen, es gibt ja auch die nervige Sorte. Bin mal auf einen gestoßen, mit dem man kein Gespräch führen konnte, ohne sexuelle Zweideutigkeiten zu sehen, wo keine waren, und daraus seine spätpubertären Witzchen gemacht hat. Solche Albernheiten kann man sich für seinen Freundeskreis aufheben, beim Flirten ist das der letzte Abturner! D:

    Gefällt mir

  10. Michael sagt:

    Man muss den männlichen Profikomikern und Kabarettisten eins lassen. Sie schaffen ihre Arbeit ohne sich ständig über das andere Geschlecht Lust zu machen. Und vor ihre Gags auch nicht auf „Schwanzträger“ zu reduzieren. Zumindestens die älteren, Priol Pispers Barwasser und Co. Was die jüngeren angeht Wagner, Uthoff oder Mittermeier, da fehlt nur noch dass sie der weiblichen Zuschauerschaft die Peitsche hinlangen und bitten „züchtige mich, Herrin“.

    Gefällt mir

  11. Kenshin sagt:

    Aus nicht nachvollziehbaren Gründen halten mich so einige Leute für lustig. Aber eben nicht, wenn jemand sagt „Hey, Thomas, sei mal lustig!“. Es sagt ja auch keiner in der Kneipe zu nem Maurer „Hey, zieh mal hier ne Wand hoch!“…
    Es ist der Wortwitz, die Situationskomik, die Fähigkeit aus jeder beliebigen Gesprächslage durch passend unpassende Vergleiche, Wortwahl usw. Humor zu erzeugen. Und das natürlich möglichst, ohne platt zu sein. Es geht auch nicht darum, lautes Lachen hervorzurufen. Jemanden öfter zum Schmunzeln zu bringen ist Humor haben, nicht einen Brüller nach dem anderen raushauen oder Witze erzählen. Ein Kabarettist hat seine Leute bzw. Talent und Vorbereitung um ein halbstündiges Programm zu machen. Das kann man von einem normalen Menschen nicht erwarten. Von daher wäre es absolut frei jeder Aussage, wenn man mich vor einen vorgezeichnetetn Comic setzt und sagt „fülle mal die Sprechblasen lustig aus“.

    Humor kann sein eine an sich banale Geschichte zu erzählen und durch geschickte Wortwahl, gezielte offensichtliche Übertreibung und eventuell das Einbauen irgendwo aufgeschnappter lustiger Sprüche oder Ausdrücke etwas Interessantes zu erzeugen.

    Bei Frauen bringt mir das aber glaube ich nicht viele Punkte ein. Deren Humor ist oft ein völlig anderer oder sie verstehen die Anspielungen nicht, weil die meisten davon sich nicht für die gleichen Dinge interessieren. Den meisten Frauen bringt eine lustige Rekapitulation eines Fußballspiels mehr Übelkeit als Lächeln ins Gesicht. Da klappt es schon eher, wenn ich eine der Kapriolen meiner Katze erzähle… Das Interessiert zwar die meisten Männer auch nicht, aber lustig finden sie es dann trotzdem.

    Ich kann wirklich nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen. Es gibt so einige lustige Frauen da draußen, aber die, die man so im Alltag trifft sind nur milde lustig. Männer geben sich da auch oft aktiv mehr Mühe lustig zu sein.

    Man muss doch nur mal in einer Bar oder Kneipe eine Gruppe aus Frauen oder Männern beobachten. Die Männer werden deutlich öfter lachen oder lustig sein, als die Frauen. Zumindest im Schnitt. Es gibt imemr auch grießgrämige Typen und Frauen, die die größten Kracher rauslassen.

    Als weitere kleine Anekdote: Eine meiner Freundinnen (ich bin glücklich gefriendzoned) hat einen sehr derben Unterleibshumor. Aber wenn ich mich dann anpassen möchte und auch solche Sachen rauslasse, dann ist ihr das nicht Recht. Ich kapiere das nicht. Die Dinge, die sie sagt, weil sie sie lustig findet sind nicht die Dinge, die sie lustig findet, wenn andere sie sagen?

    Naja egal. Mein Gefühl sagt mir: Es gibt mehr Männer, die sehr lustig sind, als es solche Frauen gibt. Aber dieses doofe XY Chromosom sorgt eher für größere Schwankungen (mehr dumme Männer als dumme Frauen, mehr intelligente Männer als intelligente Frauen, mehr Frauen in der Mitte, als Männer) und das trifft auf sehr sehr viele Sachen zu. Im Durchschnitt sind wir uns doch meist erstaunlich ähnlich, aber die Ausreißer sind bei den Männern in beide Richtungen häufiger vertreten.

    Gefällt mir

  12. Neutron sagt:

    Am lustigsten sind und blieben Chefs, selten sieht man mehr Leute nervös lachen, als wenn ein Chef einen Witz erzählt.

    Ungeschlagen wenn der Chef nach einem Meeting mit potentiellen Investoren gute Laune hat und meint vorzeigen zu müssen wie ein Gynäkologe ein Glas Wasser trinkt.

    Gefällt mir

  13. Peter Enis sagt:

    aaahahahhahaha zuuu geil ^^

    Gefällt mir