Gedanken.

Veröffentlicht: April 12, 2014 in Comics
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Gedanken zum Video der Demo gegen den Bildungsplan in Stuttgart.

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Kommentare
  1. maennerrechteorg sagt:

    Ehm – „Gender-Ideologie“ hat nichts mit Homosexualität zu tun.
    Du verwechselst da offensichtlich was.

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    • Hast du das Video gesehen? Da ging es ganz explizit um Homosexualität und dass es ganz schlimm ist, wenn vermittelt wird, dass das *schluck* gleichwertig zu einem heterosexuellen Lebensstil ist!

      Vielleicht hast eher du dich nicht richtig damit befasst was unter „Wir sind gegen Gender Ideologie“ als Motto für eine intolerante, rückständige und homophobe Sache läuft?

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      • maennerrechteorg sagt:

        Ich guck mir doch nicht Videos von irgendwelchen Verwirrten an.😀
        Aber mit „Gender“-Ideologie (die ja wissenschaftlich widerlegt ist) hat das nichts zu tun.

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      • Heinz sagt:

        Die „Aufklärung“ über Homosexualität ist nur die Verpackung für Gender.

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      • jck5000 sagt:

        @EMN / Reaktion auf maennerrrechte:

        Meine spontane Reaktion war auch: Der Comic ist Mist.

        EMN: „Hast du das Video gesehen?“

        Dann hab ich das Video geguckt, und muss das einschränken.

        EMN: „Da ging es ganz explizit um Homosexualität und dass es ganz schlimm ist, wenn vermittelt wird, dass das *schluck* gleichwertig zu einem heterosexuellen Lebensstil ist!“

        Nein, da ging es gegen „Frühsexualisierung“ (?!) von Kindern, durch „Gender-Ideologie“.

        Der von Dir angesprochene Punkt kommt bei ~2:50, wo die „Gleichwertigkeit“ von LGBTWTF-Lebensstilen in Frage gestellt wird, was mich ebenfalls ankratzte. Wie die Dame das meint, erläutert sie bei ~4:00: für den Erhalt der Gesellschaft.

        Nun ist mir der Erhalt der Gesellschaft völlig schnuppe, aber damit hat die Dame im reproduktiontechnischen Sinn schlicht Recht.

        EMN: „Vielleicht hast eher du dich nicht richtig damit befasst was unter “Wir sind gegen Gender Ideologie” als Motto für eine intolerante, rückständige und homophobe Sache läuft?“

        Ich halte mich weder für intolerant noch rückständig und für nicht besonders homophob, bin aber gegen „Gender-Ideologie“, respektive gegen „Gender Mainstreaming“, wie die Vortragende, da das auf Gleichstellung von Ungleichem rausläuft. §3GG war als „Jedem das Seine“ gemeint, nicht linkskommunistisch „jedem das gleiche“.

        Was mich auch stört, ist, dass die Dame viele Verschwörungstheorien bedient, aber wenn man politisch arbeitet, macht man das eben so – siehe „Gender Pay Gap“ etc. Mein Problem mit Verschwörungstheorien ist, dass ich da auch Occam’s Razor anwende, und wenn man heute Danisch gelesen hat (http://www.danisch.de/blog/2014/04/12/the-missing-link-2/), wird es schwer, dem (effektiven Spinner) Danisch weniger zu glauben als den (nachweislichen Lügnern) Merkel, Obama etc.

        Btw. halte ich das Argument „was da für eine xy Sache läuft“ als fadenscheinigen Vorwand für ein seltsames „ad hominem“, das Du später ja auch konkretisierst als „Aber der Großteil derer die da an der Demo teilnehmen sind meinem Eindruck nach rückständige Menschen“ (16:21) respektive „Aufhänger für plumpeste Homophobie“ (16:27).

        Nur weil Hitler Rauchverbote toll fand (und erließ), sind Rauchverbote nicht per se schlecht. Mehr: http://sciencefiles.org/2014/04/06/ad-hominem-weit-verbreitete-personliche-diskreditierung/

        Unterm Strich finde ich den Comic damit immer noch Mist. Das Kritisierte ist vielleicht der Aufhänger, den man nicht gutheißen sollte, trotzdem man damit Anhänger zu gewinnen versucht, aber der Bildungsplan per se ist, wie die Dame vorträgt, gefährlich, gesellschaftsschädlich und pädosexuell.

        Wir wissen schon, warum wie keine Kinder wollen.

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        • Adrian sagt:

          „aber der Bildungsplan per se ist, wie die Dame vorträgt, gefährlich, gesellschaftsschädlich und pädosexuell.“

          Weil…?

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        • Aha? sagt:

          Danke für die ausführliche Analyse. Ja, der Comic ist ein Griff ins Klo und EMNs Reaktion mal leider wieder uneinsichtig. Schade, dass sie den Maßstab, den sie an andere anlegt (Comics im allgemeinen und Antwort im Speziellen „Vielleicht hast eher du dich nicht richtig damit befasst…“) schon lange nicht mehr an sich selbst anlegt.

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          • Ich finde die Strategie, jetzt nicht mehr so offensichtlich beim Thema Übergewicht rumzuweinen sondern statt dessen allgemein zu nörgeln ziemlich gut. So kommt sicher keiner darauf, dass dein andauerndes „Das ist voll plöhöööd hier“ was damit zu tun hat, dass du butthurt bist weil ich darauf hingewiesen habe, dass Übergewicht was mit (zu viel) Essen zu tun hat^^

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            • Aha? sagt:

              Ich hab mein in den Kommentaren festgehaltenes Moratorium, die Beiträge zum Thema Übergewicht nicht zu kommentieren, mit erneuten 2 Monaten festgelegt, nachdem Du ein Monat durchgehalten hast, nichts darüber zu schreiben. Dass Du nicht vom Thema Übergewicht weggkommst, sogar dann, wenn es mal nicht zur Debatte steht, musst Du mit Dir selbst klären.
              Ein bißchen anfeuern darf ich aber: nach 4 Monaten Training hab ich fast 2 Gürtellöcher weniger. Ich hab festgestellt, dass das mehr bringt, als selbst nichts zu tun, aber die Dummheit anderer anzuprangern. Dieser Wink mit einem Wachturm der chinesischen Mauer (gibt’s einen größeren „Zaunpfahl“?) war kostenlos😉

              Abgesehen davon sind auch einige andere Beiträge -wie dieser hier- nicht vergleichbar mit der Höhephase dieses Blogs, daher durchaus hie und da Kritik. Das der Blog öffentlich ist und es eine Kommentarfunktion gibt, nutze ich diese auch. Sorry, dass ich nicht so der Lobhudelityp bin. Früher mehr mit +1, nun leider öfters mit *facepalm*. Die Qualität kommt aber sicher wieder, wär aber schade, wenn vorher die Leserzahlen schwinden müssen.

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              • Weißt du, es würde mich nicht im geringsten stören wenn meine Leserzahl sich verringerte. So konkret fällt mir da grade sogar ein Leser ein, bei dem es mich freuen würde, wenn er seine Verbaldiarrhoe woanders loswürde.

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  2. Tante Jay sagt:

    *tischkantebeiß*

    Musst du eigentlich immer so gemein aufs Schlimme hauen? *röchel*

    Geil🙂

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  3. IULIUS sagt:

    Naja, die „Aderen“ tun ja auch so, als wenn Menschen nicht alleine auf die Idee kommen würden, daß sie evtl. nicht hetrosexuell sind.

    IMHO geht es im Bildungsplan nicht um Aufklärung, sondern um gezielte Beeinflussung. Es ist legitim sich zum Schutz seiner Kinder dagegen zu wehren.
    Zudem, die Erziehung ist Elternsache Art 6 II GG, die damit ausgehebelt wird.

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    • maennerrechteorg sagt:

      Das war meines Wissens auch der springende Punkt an der Kritik. Hier soll feministische Ideologie zwanghaft im Bildungsplan verankert zu werden.

      Die „Eeeehäää und Familiäää“-Verwirrten, die da jetzt ankommen werden von Gender-Ideologen doch nur willkommen angenommen, weil es jegliche Kritik so wundervoll diskreditiert.

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      • Das ist vielleicht der springende Punkt der Kritik aufgeklärter Menschen. Aber der Großteil derer die da an der Demo teilnehmen sind meinem Eindruck nach rückständige Menschen, die nicht wollen dass ihr Kind möglicherweise schwul werden könnte und es lieber hätten, es verstellt sich sein Leben lang und ist unglücklich. Um Gottes Willen dass ihm in der Schule jemand sagt, dass es in Ordnung ist gleichgeschlechtlich zu lieben.

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        • maennerrechteorg sagt:

          Wie gesagt – darum geht es im „Gender-Mainstreaming“ und der Gender-Ideologie nicht.
          Es geht schlicht und ergreifend nur darum, Feminismus als Standard in den Schulen zu verankern.

          Und das halte ich für äußert gefährlich.

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          • Ich stehe dem was in Genderstudies gelehrt wird ebenfalls kritisch gegenüber. Der Großteil der Demonstranten ist sich aber nichtmal bewusst was die Gendersache überhaupt ist und nimmt das lediglich als Aufhänger für plumpeste Homophobie.

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    • Zum Schutz der Kinder? Also zum Schutz der heterosexuellen Kinder, genauer gesagt, oder?

      Geht denn wirklich irgendwer -entgegen der Forschungslage- hier davon aus, dass die sexuelle Veranlagung durch „Propaganda“ geformt wird? Ich denke angesichts der überwältigenden Mehrheit und Präsenz von Heterosexualität nicht, dass es die Heterokinder traumatisiert, etwas über sexualitäten zu erfahren, die weniger Sichtbar sind. Als homosexueller Jugendlicher hingegen besteht eine realistische Chance, dass du keine vertieften Infos über dein Begehrensmuster hast, denn nicht jeder hat gleichgeschlechtliche Paare im Freundeskreis und in den Medien ist ebenfalls die Mehrheit heterosexuell.

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      • IULIUS sagt:

        Es geht vornehmlich darum, daß aus ideologischen Gründen in das Erziehungsrecht der Eltern eingegriffen wird.

        Meines Wissens wird die sexuelle Orientierung zum Teil durch die Lebensumstände geformt. Demzufolge ist keinesfalls ausgeschlossen, daß eine ideologische Erziehung die sexuelle Orientierung nicht beeinflußt.

        Schließlich geht es – nicht – um Abbau von Vorurteilen, die vorgeschoben werden. Um Vorurteile abzubauen muß man sich keinesfalls auf sexuelle Abarten beschränken. Hier wäre den Kindern beizubringen, daß jeder Mensch ein Individuum ist und jeder Mensch das Recht haben sollte in den Grenzen, in denen er in die Rechte anderer Menschen eingreift, seine Vorlieben auszuleben.

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        • Das Erziehungsrecht der Eltern bedeutet nicht, dass es OK ist Kinder zu Intoleranz zu erziehen. Was ist mit dem Erziehungsrecht von radikal religiösen Menschen, die nicht wollen dass ihr Kind „Evolution“ lernt?

          Dass die sexuelle Orientierung durch Lebensumstände geformt wird gilt evtl. für Bisexuelle, die in einer stark Hetero-gerichteten Gesellschaft eine Seite Ihres Begehrens nicht ausleben.

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          • IULIUS sagt:

            Irgendwo habe ich gelesen, daß bestimmte familienkonstellationen Homosexualität wahrscheinlicher macht. Auch sonst, rein von der Logik ist zu erwarten, daß durch Erziehung die sexuelle Orientierung beeinflußt werden kann. Die Frage ist nur wie weit.

            Gegen Intoleranz kann ich nicht mit Sexualerziehung angehen. Damit erreiche ich eher das Gegenteil.

            Auch radikal religiöse Menschen haben ein Erziehungsrecht. Hier muß man halt sehen, wie weit es der Gesellschaft schadet. Auch hier ist das Absprechen des Erziehungsrechts ein Eingriff in die Elternrechte. Da muß man vorsichtig sein. Hier wäre Integration sicher besser, als Ansdenkende auszuschließen. Wen stört es wirklich, wenn eine Gruppe von Menschen nicht an die Evolution glaubt? Wem wird dadurch geschadet?

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            • Ich mag es nicht wenn so getan wird als seien Kinder Eigentum ihrer Eltern. Kinder sind doch nichts was man beliebig so herzüchten kann wie man es gerne hätte.

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              • IULIUS sagt:

                Öhm, sind für Dich Kinder Allgemeingut?

                Klar sind Kinder das Eigentum der Eltern. Wessen Eigentum denn sonst?

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                • Niemandes. Es sind Menschen mit Rechten, die weder „der Allgemeinheit“ noch den Eltern „gehören“. Wer sich entscheidet ein Kind zu kriegen hat aus meiner Sicht kein Recht an diesem Kind sondern vielmehr übernimmt derjenige die Pflicht, dieses Kind zu einem mündigen Erwachsenen zu erziehen. Dazu gehört auch, dass man Entscheidungen für dieses Kind trifft, solange es noch zu jung ist das selbst zu tun. Allerdings Entscheidungen zum Wohl des Kindes und nicht zum Gefallen der Eltern, weil die das vielleicht toll finden. Wer diese Pflicht, die die geistige und körperliche Unversehrtheit des Kindes beinhaltet, nicht erfüllt, der sollte kein Recht an seinem Kind haben. Und mir ist da relativ wurst wie unpopulär das ist. Ich habe ständig mit Menschen zu tun, die von ihren Eltern physisch, sexuell oder psychisch Misshandelt wurden und habe recht wenig Toleranz gegen Eltern, die meinen das „ihr“ Kind ihr persönliches Spielzeug ist, das gefälligst so zu werden hat wie sie das gerne hätten.

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                  • IULIUS sagt:

                    Da gibt es ein Problem. Das Recht betreffend Kindern läßt sich nur über Eigentumsverhältnisse definieren.

                    Auf was Du hinaus möchtest sind die Grundrechte eines Menschen, die auch Eltern bei ihren Kindern beachten müssen.
                    Der Staat hat hier gewisse Eingriffsmöglichkeiten, die bei Gefährdung von Kindern ausgelöst werden sollten. Dazu gehört aber nicht Kinder gegen den Willen der Eltern ideologisch zu erziehen. Damit haben wir in Deutschland hinreichend Erfahrung.

                    P.S.
                    Eltern jegliches Recht an den Kindern zu nehmen hat für die Kinder meist viel weitreichendere negative Konsequenzen als Mißhandlungen. Die Frage läßt sich nicht mit Pseudopsychologie klären.
                    -> Einschreiten ja, aber mit den geringsmöglichen Mitteln. Die Komplette Trennung der Kinder von ihren Eltern kann nur das letzte Mittel sein.

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                    • Zitat Wikipedia: „Eigentum (Lehnübersetzung aus dem lat. proprietas zu proprius „eigen”) bezeichnet das umfassendste Herrschaftsrecht, das die Rechtsordnung an einer Sache zulässt.“

                      Ein Mensch ist keine Sache, sondern ein Mensch.

                      Wenn ein Mensch als Eigentum betrachtet wird, nennt man das Sklaverei.

                      Was EMN gesagt hat, ist keine Pseudopsychologie(*) sondern eine allgemein anerkannte, grundlegende, rechtliche Definition.

                      Was du hingegen sagst, ist an den Haaren herbeigezogener, undurchdachter Blödsinn, der einfach nur zeigt, dass du absolut keine Ahnung hast, wovon du redest…

                      (*) Nebenbei erwähnt: Siehst du nicht irgendwo einen kleinen Fehler darin, wenn du als Laie die Aussagen einer Psychologin als Pseudopsychologie bezeichnest? …

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                    • Aha? sagt:

                      „(*) Nebenbei erwähnt: Siehst du nicht irgendwo einen kleinen Fehler darin, wenn du als Laie die Aussagen einer Psychologin als Pseudopsychologie bezeichnest? …“

                      Die primäre Tätigkeit einer Person lässt nicht jede Äußerung zum Thema wahr werden. Siehe zahlreiche Experten die den Klimawandel abstreiten/begründen usw. Und grade EMN lässt immer wieder Dinge vom Stapel, die sie eher als „In Ausbildung“ erscheinen lassen als eine Epxertin.

                      Tatsächlich erklärt EMN hier eine Theorie hinter der Kindererziehung, die sich praktisch bis heute nicht umsetzen lässt. Einerseits deswegen, weil Eltern selbst „falsch“ erzogen wurden und man Erfahrung nicht nur Bildungsratgeber einfach ersetzen kann, andererseits weil vielen die nötige Bildung und die finanziellen Mitteln fehlen, um zb so etwas wie freilernen zu ermöglichen und letztens, weil einem die Kinder selbst immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen. Wer selbst Kindern hat und sie exakt uns ausnahmslos so erzieht wie EMN das beschreibt, der möge bitte vortreten und ein Buch schreiben, dass wird definitiv ein Erfolg.

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            • Adrian sagt:

              „Auch sonst, rein von der Logik ist zu erwarten, daß durch Erziehung die sexuelle Orientierung beeinflußt werden kann.“

              Die Logik erklär mal.

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            • NWO-Agent sagt:

              „Irgendwo gelesen“ – die klassische Quelle für falsche Behauptungen. Ich hab auch „irgendwo gelesen“, dass Elvis noch lebt😉

              Hier mal ein paar Quellen die zeigen, dass sich Kinder gleichgeschlechtlicher Paare weder bei der intellektuellen, emotionalen und sozialen Entwicklung, noch in ihrer
              sexuellen Identität und ihrem Geschlechtsrollenverhalten von Kindern heterosexueller Paare unterscheiden:

              – Fthenakis/Ladwig (2004): Homosexuelle Väter. In: Fthenakis/Textor: Das Online-Familienhandbuch
              – Eggen (2004): Kinder in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. In: Fthenakis/Textor: Das Online-Familienhandbuch
              – Sielert (2001): zwei-Väter und Zwei-Mütter-Familie. Sorgerecht, Adoption und artifizielle Insemination bei gleichgeschlechtlichen Elternteilen. epd-Dokumentation 23/24, H 2, S. 53-63
              – Berger u.a. (2000): Lesben – Schwule – Kinder. Eine Analyse zum Forschungsstand.

              Wenn sich also selbst Kinder von homosexuellen Paaren genauso entwickeln wie die Kinder von heterosexuellen Paaren, wie bitte schön soll dann der Schulunterricht sie signifikant beeinflussen?

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              • IULIUS sagt:

                „3. Die Datenlage über Kinder und Elternschaft im Zusammenhang mit gleichgeschlechtlichen Lebensweisen ist sehr dürftig. Es fehlt bereits an grundlegenden statistischen Informationen, und das nicht nur in den USA, aus denen die meisten Studien zu diesem Thema kommen, sondern erst recht in Deutschland. So weiß man auch hier nicht, wie viele Kinder homosexuelle Eltern haben, wie viele von den Kindern bei ihnen leben und in welchen Familienformen. “

                Aber man kann ja schon mal Ergebnisse offerieren….

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                • „Zitate, deren Herkunft nicht genannt wird, erscheinen in ihrer Glaubhaftigkeit äußerst fragwürdig.“ (malvar_infected, Kommentar zum Thema „Gedanken“ auf erzaehlmirnix.wordpress.com, 2014)

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            • „…rein von der Logik ist zu erwarten, daß durch Erziehung die sexuelle Orientierung beeinflußt werden kann.“

              Welcher Logik? Was hat das denn bitte mit Logik zu tun?

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              • IULIUS sagt:

                Kinder sind keine Automaten. -> sie lernen.
                Kinder werden durch ihre Umwelt geprägt.
                Kinder werden durch das geprägt, was ihnen beigebracht wird.
                Kinder werden geprägt durch ihre Vorbilder.
                Kinder werden auch dadurch geprägt, was sie selber erleben, erkunden und erlernen dürfen.

                Dann kommt irgend jeman an und erklärt mir, daß das Umfeld, was sie lernen etc… keine Auswirkungen auf Kinder hat. Da stelle ich mir die Frage, welches Ziel verfolgt diese Person.

                Daraus folgt, dieses Festlegen auf sexuelle Inhalte soll die Kinder prägen.
                Warum?

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                • Adrian sagt:

                  Und das bedeutet, dass männliche Kinder es später einmal toll finden werden, Schwänze zu lutschen, wenn sie erfahren, dass es schwule Männer gibt?

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                • Adrian sagt:

                  „Daraus folgt, dieses Festlegen auf sexuelle Inhalte soll die Kinder prägen.“

                  Ja, sie sollen darauf geprägt werden, dass es nicht schlimm ist, homosexuell zu sein. Eine Horrorvorstellung, ich weiß, vor allem für die, die was gegen Homos haben. Wie etwa die Demonstranten in Stuttgart.

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  4. Corinna sagt:

    Also, es gibt in dieser Bewegung sicherlich einige (wie zum Beispiel die Frau in diesem Video), die recht offensichtlich intolerant sind und das ist natürlich nicht okay, steht ja außer Frage. ABER ich muss schon sagen, dass ich mit dem Bildungsplan auch nicht so hundertprozentig einverstanden bin; einfach weil ich finde, dass es der ganzen Sache mit der sexuellen Vielfalt einen sehr, sehr hohen Stellenwert gibt, gerade im Vergleich zu anderen gesellschaftlich relevanten Themen.
    Und da versteh ich ehrlich gesagt auch die Eltern, die das so, wie es vorgesehen ist, nicht wollen.

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    • Ich fände es ebenfalls übertrieben jetzt in jedem Fach das Thema Sexualität einzubauen oder es permanent zu thematiseren. Aber es ist ja ein Unterschied ob man argumentiert, dass Aufklärung wichtig ist und lediglich die Form etwas anders sein sollte oder ob man sich hinstellt und sagt „Oh mein Gott, wenn ihr Kindern sagt dass Heterosexualität nicht die allerbeste Lebensform ist und alles andere falsch ist, dann ist das der Untergang der Gesellschaft!!!“

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      • Corinna sagt:

        Na klar, da geb ich dir ja auch völlig recht🙂 Und über solche Leute wie diese Frau Kuby (hieß sie so?) kann ich auch nur den Kopf schütteln.
        Das Problem – jetzt nicht hier im Blog, aber in der allgemeinen Diskussion – ist, dass viele, die sich eben kritisch zur Form äußern plötzlich als homophob und intolerant hingestellt werden, obwohl das oft nicht der Fall ist.

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      • stefanolix sagt:

        Das Problem ist, dass mit solcher Art von Lehrplänen die Bewertung von Leistung durch die Bewertung von Einstellungen ersetzt wird. Ich kenne das aus leidvoller Erfahrung aus der DDR-Schule. Dort gab es auch so ein »Querschnittsthema«, das alle anderen Fächer zu durchdringen hatte …

        Es ist heute schon in vielen Schulen so, dass die Kinder bei Umweltthemen (im weitesten Sinne) Noten für Bewusstsein bekommen, wobei sie nur noch wiedergeben, was die Lehrkräfte von ihnen hören wollen. Ich will einfach nicht, dass der Anteil der Bewertung von Einstellungen noch stärker steigt.

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        • Peloquin sagt:

          sehr guter Kommentar, Danke

          Ich kenne die gnadenlose Idiologisierung des DDR Bildungssystems noch durch meinen älteren Bruder, bestimmte Gedanken und unreflektiertes Nachplappern führte zu guten Noten (wenn auch nicht in allen Fächern, allerdings wurde ziemlich schief gewichtet)

          Geanau dahin bewegen wir uns mit riesen Schritten (und sind teileise schon angekommen ich sage nur Berlin).
          Ich persönlich sehe auch hier einen Zusammenhang zur sogenannten BidungsKrise von Jungen (an die wir uns ja alle schon so wunderbar gewöhnt haben dank böser Rollenbilder…Kopfschüttel).

          @Alien: hast du eigentlich eine Ahnung davon wie groß mittlerweile der Genderismus in der pädagogischen Ausbildung verankert ist? Im Studium sowie im Ausbildungsberich?
          Das wird jungen Pädagogik „Anfängern“ regelrecht eingetrichtert, auch in eher konservativen Ländern wie Sachsen oder Bayern. (ich kenne einen großteil der dortigen Außbildungsprogramme)
          Das ist doch nicht im Ansatz mit einer “Ehrfurcht vor Gott” vergleichbar sondern schlicht Staatsidiologie.

          Und ganz ehrlich, es ist mir ersteinmal egal ob an derartigen Demonstrationen auch Eltern teilnehmen die eben nicht wissen um was es genau geht oder von mir aus auch mit politisch unkorrekten Ansichten, hauptsache dieses Thema bekommt ENDLICH! die mediale Aufmerksamkeit die es angesichts derartiger staatlicher Einmischung auch verdient bis hin zu einer breiten öffentlichen Eltern und allgemein Bürgerdiskussion.

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          • Adrian sagt:

            „Geanau dahin bewegen wir uns mit riesen Schritten (und sind teileise schon angekommen ich sage nur Berlin).“

            Aber echt. Berlin hat sogar einen schwulen Bürgermeister. Blödes Berliner Bildungssystem…

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            • Peloquin sagt:

              Nö, ich dachte eher an totalitäre Hochschulverblödung alla Humbold Universität.

              at Bürgermeister, damit kriegst du mich nicht (mal davon abgesehen das der Wowereit ein elitärer Schnöseldepp ist, unter dem sich ganz Berlin bis in alle Zeiten endlos-Verschuldet hat)😉

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              • Adrian sagt:

                „Nö, ich dachte eher an totalitäre Hochschulverblödung alla Humbold Universität.“

                Wo hast Du das denn her. Von Hadmut Danish?

                „mal davon abgesehen das der Wowereit ein elitärer Schnöseldepp ist, unter dem sich ganz Berlin bis in alle Zeiten endlos-Verschuldet hat“

                Du dürftest Mühe haben, auf dieser Welt Territorien zu finden, die sich nicht verschuldet haben. Abgesehen davon, dass Berlin schon vor Wowi verschuldet war.

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      • Aha? sagt:

        Dass Sexualität so prominent eingebaut wird, hat ja auch andere Gründe. Die Gesellschaft wird durch Radikalfeminstinnen/Radikalgenderer immer biederer. Beispiele sind der Ableismus, wo ernsthaft gefordert wird, dass man sich auf offener Straße oder auch nur um Beisein anderen nicht knutschen darf, denn andere würden das auch gerne, können aber grade nicht. Weiters natürlich die Unterstellung, dass die gesamte männliche Sexualität böse ist und dazu die Sexualisierung von immer marginaleren Dingen wie Flirt oder auch nur jemanden anzusehen.

        Da Sexualität also auf der einen Seite immer weniger offen gelebt bzw mit immer mehr Negativem in Verbindung gebracht wird, wird das eben woanders kompensiert, zb in der Schule. Für mich spricht das Bände, dass immer jüngere Kinder von Dritten theoretisch aufgeklärt werden sollen, während normal** gelebte praktische Sexualität zwischen Vergewaltigung und Heteronormzwang eingeordnet wird.

        Dazu passt auch die immer größer (oder zumindest immer transparentere) Anzahl der asexuellen Menschen.

        Jugendliche und nun auch Kinder werden immer lebensfremder und tw gegen ihren Willen durch Fremde aufgeklärt, das muss zu Störungen führen. Einfach mal unter „Sexualkunde Schweiz“ suchen. Von Sexualkunde für 4 jährige bis zu Klassen, die sich von der Sexualkundelehrperson total überfordert und tw angewiedert gefühlt haben, gibt’s da ein leider eine Menge.

        **Mit normal meine ich nicht Heterosexualität, sondern der ungezwungene, freud- und lustvolle Umgang.

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  5. Alien sagt:

    Vor allem sollte man vielleicht auch mal festhalten, dass so ein Bildungsplan ein Konstrukt aus dem Elfenbeinturm ist, der im Unterrichtsalltag praktisch keine Auswirkungen hat. Im bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz steht auch als oberstes Erziehungsziel die „Ehrfurcht vor Gott“ und eines der ersten ist „die Liebe zur bayerischen Heimat“. Das spielt in der Praxis genauso wenig eine Rolle.
    Es ist schon witzig, dass so ein Blatt Papier, dass eh fast niemand liest, solch einen Aufstand auslöst.

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    • Heinz sagt:

      Du unterschätzt die „Fuß in der Tür“ Wirkung.

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      • Alien sagt:

        Meine oben genannten Beispiele hatten diese Wirkung auch nicht. Außerdem gibt es im Baden-Württembergischen Schulsystem Tausende von Lehrern. Du wirst doch selbst nicht glauben, dass davon ein nennenswerter Anteil für die Kinder gefährlich ideologisch gefärbt ist, oder?

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        • stefanolix sagt:

          Man sollte den Opportunismus der Lehrer und der Schüler nicht unterschätzen. Ich habe ein sehr gutes Gedächtnis an die DDR-Schule. Dort war die sozialistische Ideologie auch »nur« ein Leitbild …

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          • Alien sagt:

            Oberstes Leitziel vieler Lehrer ist es, Schüler zu Mündigkeit zu erziehen. Sie sollen sich selbst Gedanken machen und eigene Entscheidungen treffen. Wenn das gelingt, spielt die Ideologie, die ein Lehrer vertritt keine große Rolle.
            Ich habe zwar keine Zahlen, aber bis mich jemand mit harten Fakten vom Gegenteil überzeugt, denke ich, dass die Mehrheit der Lehrer das so sieht.

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  6. Jetzt kommt’s raus, Linksi ist schwul.

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  7. Wundervoll! Danke! Das druck ich mir aus!

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  8. Mike Macke sagt:

    Vielleicht auch nicht überbewerten: Stuttgart hat rund 700000 Einwohner, die „Region“ geschätzt zwei Millionen (je nachdem, wo man die Grenze zieht). Die Initiative hat 2500 Demo-Teilnehmer gezählt, es werden also „real“ maximal 2000 gewesen sein. Da strömte doch schon wieder einer dahin!
    Man sollte nie vergessen, dass – egal wie deppert – es zum Glück doch nur ein kleinerer Teil der Menschen ist, die man wohl am besten „net amol ignoriern“ sollte.

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  9. honeyinheaven sagt:

    Dein bester Comic überhaupt :D! Dickes Danke dafür.

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  10. anonym sagt:

    ich bin verwirrt, habt ihr Kinder?

    ich hab kein Problem damit das mein Kind erfährt das es Lesben und Schwule gibt aber doch bitte durch mich, nicht durch Unterricht in der Schule

    EZM: du hast Recht Kinder sind nicht unser Eigentum aber wir die Eltern müssen Werte vermitteln, willst du mir sagen welche richtig sind?

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    • Ich habe kein Problem wenn mein Kind Dreisatz lernt, aber bitte durch mich, nicht durch die Schule^^
      Ich wüsste jetzt konkret nicht, warum es mich stören sollte wenn in der Schule Toleranz und Fakten (= Existenz von verschiedenen Sexualitätsformen) unterrichtet werden. Das stört doch vermutlich nur dann, wenn man andere Werte vertritt. Und es mag Eltern geben, die lieber hätten dass ihr Kind Hass und Ablehnung für bestimmte Menschengruppen empfindet, aber ob sie damit ihrem Kind einen Gefallen tun weiß ich nicht.

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      • Kenshin sagt:

        Es gibt eben Eltern, die genau solche Dinge von ihren Kindern fernhalten wollen. Und du kannst ja gerne bevor das im Lehrplan dran kommt deinem Kind davon erzählen, was du von dem Thema weisst. Aber es gibt eben Dinge, die in der Lebenswirklichkeit vieler Menschen noch nicht angekommen sind oder gegen die sie sich wehren. Und dazu gehört Homosexualität. Da darf dann auch der Staat eingreifen. Bei Evolution regen sich ja auch genug auf…

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        • dirty sagt:

          Der Staat darf also Kinder gegen den Willen der Eltern ideologisieren?

          Ich denke die Geschichte hat bewiesen, dass Eltern dem Staat unter keinen Umständen vertrauen können, wenn es um mehr als die Vermittlung reinen Sachwissens geht.

          Wobei das Sachwissen auch schon ideologisch verfälscht wird bzw. immer mehr in den Hintergrund tritt. Lesekompetenz und mathematische Fähigkeiten befinden sich im Sinkflug,
          aber dafür sind Kinder Experten beim Nachplappern politisch korrekter Thesen.

          Wenn es um moralische Werte, um Gewissen, Ethik und Identität geht, hat bisher jeder Staat auf dieser Welt versagt.

          Es ist vielmehr so, das der Staat immer seine Ideologie, seine Machtinteressen bzw. die Interessen der Mächtigen im Hintergrund über das Wohl der Menschen stellte.

          Das Mittel dafür ist eine feste Verankerung von Ideologie und Propaganda im Lehrplan, für die Formung von gehorsamen Marionetten.

          Als nächstes werden vielleicht Kinder Eltern melden, wenn deren „Lebenswirklichkeit“ nicht den staatlichen Vorgaben entspricht.

          In der Geschichte ist zu beobachten, je weiter die eigenen Ziele und Vorstellung der Menschen, von den Zielen und Methoden der Staatsdoktrin abweichen, um so tiefer, bis ins Private, ja bis ins Intime, muss die „Erziehung“ ansetzen.

          Die Vorstellung, dass der Staat seinen Bürgern eine „Lebenswirklichkeit“ aufpfropft, weil der Staat es eben besser weiß, hat etwas zutiefst patriarchalisches.

          Patriarchalisch jetzt weniger als vom Mann ausgehend, sondern bevormundend, autoritär und diktatorisch, also von der Form, bzw. durch die Methoden.

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          • Alien sagt:

            „Der Staat darf also Kinder gegen den Willen der Eltern ideologisieren?“

            Scheint mir eine Sache der Perspektive zu sein: Wenn Zeugen Jehovas oder Scientologen oder sonst welche Spinner ihren Kindern den letzten Humbug als Wahrheit verkaufen, ist das ok. Aber wenn der Staat für Toleranz verschiedener Lebensweisen wirbt, und diese Werbung sinnvollerweise so früh wie möglich beginnt, ist das „Ideologisierung“??

            „Ideologie und Propaganda im Lehrplan“

            Starke Worte, geht es auch konkret?

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            • dirty sagt:

              Wie konkret denn noch?

              Ob Feminismuskritik (soll unter Strafe gestellt werden) Klimaskeptiker oder Kritik an der Zuwanderungspolitik, Kritik am Euro oder an Gendermainstreaming, die Liste ist lang.

              Jeder der eine andere Meinung hat, wird zum Schweigen gebracht.

              Die Glühbirnen sind bereits vorgeschrieben, die Staubsauger und bald auch die Kaffeemaschinen.
              Was will der Staat noch alles regulieren?

              Ach ja, Kinder sollen jetzt also vor dem Kollektiv über Masturbation Rechenschaft ablegen und ein Coming-Out als Rollenspiel vorführen!

              Das Private ist politisch und nun auch das Intimleben?

              Und es ist keine Frage der Perspektive, sondern ich erwarte das der Staat, wie auch irgendwelche Sekten, sich aus meinen Privatleben heraushalten.

              Das betrifft sowohl die Arbeitsteilung innerhalb der Familie, als auch die Art und Weise wie und besonders den Zeitpunkt, also ab welchem Alter, ich meine Kinder aufkläre.

              Meine Meinung, sofern sie nicht die Freiheit Anderer verletzt, lasse ich mir nicht vorschreiben.

              Es ist nicht die Aufgabe des Staates seine Bürger zu bevormunden und ihre Gesinnung nach Gutdünken zu manipulieren.

              Der Staat soll nur die Aufgaben übernehmen, die öffentlicher und allgemeiner Natur sind.
              Eine Ausweitung des staatlichen Eingriffes in das Leben der Bürger führt direkt in ein totalitäres
              Regime.

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              • Alien sagt:

                „Feminismuskritik (soll unter Strafe gestellt werden)“ Quelle?

                „Jeder der eine andere Meinung hat, wird zum Schweigen gebracht.“

                Von wem? Wo sind denn die Gesetzesentwürfe?

                „Die Glühbirnen sind bereits vorgeschrieben, die Staubsauger und bald auch die Kaffeemaschinen.
                Was will der Staat noch alles regulieren?“

                Da bin ich ganz bei dir, nur hat das nichts mit dem Thema zu tun.

                „Und es ist keine Frage der Perspektive, sondern ich erwarte das der Staat, wie auch irgendwelche Sekten, sich aus meinen Privatleben heraushalten.“

                Merkst du nicht den Widerspruch in diesem Satz, wenn die Eltern Scientologen sind?

                „Der Staat soll nur die Aufgaben übernehmen, die öffentlicher und allgemeiner Natur sind.“

                Und Bildung gehört deiner Meinung nach nicht dazu?

                „Meine Meinung, sofern sie nicht die Freiheit Anderer verletzt, lasse ich mir nicht vorschreiben.“

                Tut ja auch keiner. Nur ist es nun mal Fakt, dass auch Lehrer Menschen sind. Und Menschen haben Meinungen. Meinungen von Lehrern können Schüler beeinflussen. Also will ich nicht, dass ein Rass- oder sonstiges -ist meine Kinder beeinflusst, der andere Menschen nur deshalb nicht als gleichwertig ansieht, weil sie auf eine missliebige Weise anders sind. Also finde ich es nicht nur in Ordnung, sondern sogar notwendig, dass Lehrer ein paar sinnvolle Grundprinzipien haben und vertreten.

                Zu den ganze Kampfbegriffen „Feminismus“ „Gender Mainstreaming“ oder wie sie alle heißen. Normalsterbliche (auch Lehrer) verstehen darunter gesunde Einstellungen: Frauen und Männer sollen gleichberechtigt sein. Dass es auf Seite der Feministen radikale Vollpfosten gibt, die nicht merken, dass sie sich widersprechen, wenn sie im Sinne der Gleichberechtigung Männer benachteiligen, bedeutet noch lange nicht, dass diese Sichtweise auch nur in einem nennenswerten Anteil irgendwo in der Gesellschaft und/oder im Bildungssystem verankert ist.

                Und die Kritik, dass es auch andere Diskriminierungen gibt, die vermieden werden sollen, wurde aufgenommen:

                http://www.sueddeutsche.de/bildung/baden-wuerttemberg-gruen-rot-streicht-sexuelle-vielfalt-aus-dem-bildungsplan-1.1933026

                Das Leitziel heißt jetzt „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“. Und was man gegen dieses Ziel haben kann, verstehe ich nach wie vor nicht.

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                • dirty sagt:

                  ___________________________________________________________________________
                  Zitat
                  “Feminismuskritik (soll unter Strafe gestellt werden)” Quelle?“
                  ___________________________________________________________________________

                  http://www.heise.de/tp/news/Intolerantes-Toleranzpapier-2014716.html
                  Die EU soll Kritik am Feminismus verbieten
                  Ein bislang unbeachtetes Europäisches Rahmenstatur zur Förderung der Toleranz sieht in Sektion 2e vor, dass die EU „konkrete Maßnahmen“ ergreift, um Rassismus, Vorurteile nach Hautfarbe, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Xenophobie, Antisemitismus, Homophobie und „Anti-Feminismus“ zu „eliminieren“.

                  Das nennt sich Förderung der Toleranz aber enthält Meinungsverbote!

                  ___________________________________________________________________________
                  Zitat
                  “Jeder der eine andere Meinung hat, wird zum Schweigen gebracht.”
                  Von wem? Wo sind denn die Gesetzesentwürfe?“
                  ___________________________________________________________________________
                  siehe oben.

                  Das Problem ist nicht wenn wirklich nur gegen Rassismus, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Xenophobie, Antisemitismus, Homophobie vorgegangen wird, sondern was alles !auch! unter diese Begriffe einsortiert wird.

                  ___________________________________________________________________________
                  Zitat
                  “Die Glühbirnen sind bereits vorgeschrieben, die Staubsauger und bald auch die Kaffeemaschinen.
                  Was will der Staat noch alles regulieren?”
                  Da bin ich ganz bei dir, nur hat das nichts mit dem Thema zu tun.“
                  ___________________________________________________________________________
                  Es geht um eine Entwicklung zu einem Überwachungsstaat der sich in alle Belange einmischt.

                  ___________________________________________________________________________
                  Zitat
                  “Und es ist keine Frage der Perspektive, sondern ich erwarte das der Staat, wie auch irgendwelche Sekten, sich aus meinen Privatleben heraushalten.”
                  Merkst du nicht den Widerspruch in diesem Satz, wenn die Eltern Scientologen sind?
                  ___________________________________________________________________________
                  Nein, das ist kein Widerspruch. Selbstverständlich darf der Staat gegen Sekten und meinetwegen gegen Teugfelsanbeter vorgehen.
                  Aber das sind Situationen wo Gefahr im Verzug ist.
                  Wenn Eltern nicht an die globale Erwärmung glauben oder ihre Kinder selbst aufklären wollen, dann geht das den Staat nichts an.

                  ___________________________________________________________________________
                  Zitat
                  “Der Staat soll nur die Aufgaben übernehmen, die öffentlicher und allgemeiner Natur sind.”
                  Und Bildung gehört deiner Meinung nach nicht dazu?
                  ___________________________________________________________________________

                  Bildung sollte sehr wohl dazugehören, aber Meinungsbildung nicht!
                  Feminismus und Gendermeainstreaming haben längst in Staat und Bildungssystem unterwandert.

                  Feminismus betreibt übrigens Gleichstellung, was bedeutet alle bekommen gleiche Noten für alle und nicht Gleichberechtigung, also jeder bekommt gleiche Chancen und wird fair benotet.

                  ___________________________________________________________________________
                  Zitat
                  Das Leitziel heißt jetzt “Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt”. Und was man gegen dieses Ziel haben kann, verstehe ich nach wie vor nicht.
                  ___________________________________________________________________________

                  Es geht immer um noble Ziele.

                  Ich beurteile solche Dinge nicht an der Verpackung, also den Parolen,
                  sondern am Inhalt.

                  Gefällt mir

                  • Alien sagt:

                    „Ein bislang unbeachtetes Europäisches Rahmenstatur zur Förderung der Toleranz“

                    Ich habe es mir durchgelesen. Das ganze (zum Teil kritikwürdige) Pamphlet ist von einer Nicht-Regierungsorganisation verfasst worden. Das ist kein weiterer bescheuerter Entwurf der EU-Kommission, der bald Gesetzeskraft erlangen könnte.

                    „Das Problem ist nicht wenn wirklich nur gegen Rassismus, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Xenophobie, Antisemitismus, Homophobie vorgegangen wird, sondern was alles !auch! unter diese Begriffe einsortiert wird.“

                    Um zum Thema zurückzukommen: Im Bildungsplan BW, wo steht da was von !ANDEREN! Sachen? Man kann den Plan ja nirgends einsehen, es gibt bisher nur Presseberichte dazu. Selbst wenn du mir nachweisen könntest, dass im Bildungsplan irgendwas von Feminismus steht, stellt sich ja auch noch die Frage, was die Bildungsplanverfasser darunter verstehen. Du wirst ja wohl nicht behaupten, dass jeder der sich als Feminist bezeichnet, exakt die gleichen Positionen vertritt.

                    Zum Thema: Ich bin ja vollkommen dafür Benachteiligungen unter dem Deckmantel von Gleichberechtigung zu bekämpfen, aber es gibt für mich einfach keinen Grund dem Bildungsplan das vorzuwerfen.

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                • dirty sagt:

                  [“Feminismuskritik (soll unter Strafe gestellt werden)” Quelle?]

                  http://www.heise.de/tp/news/Intolerantes-Toleranzpapier-2014716.html
                  Die EU soll Kritik am Feminismus verbieten
                  Ein bislang unbeachtetes Europäisches Rahmenstatur zur Förderung der Toleranz sieht in Sektion 2e vor, dass die EU „konkrete Maßnahmen“ ergreift, um Rassismus, Vorurteile nach Hautfarbe, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Xenophobie, Antisemitismus, Homophobie und „Anti-Feminismus“ zu „eliminieren“.

                  [“Jeder der eine andere Meinung hat, wird zum Schweigen gebracht.”
                  Von wem? Wo sind denn die Gesetzesentwürfe?]

                  siehe oben.
                  Das Problem ist nicht wenn wirklich nur gegen Rassismus, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Xenophobie, Antisemitismus, Homophobie vorgegangen wird, sondern was alles !auch! unter diese Begriffe einsortiert wird.

                  [“Die Glühbirnen sind bereits vorgeschrieben, die Staubsauger und bald auch die Kaffeemaschinen.
                  Was will der Staat noch alles regulieren?”
                  Da bin ich ganz bei dir, nur hat das nichts mit dem Thema zu tun.]

                  Es geht um eine Entwicklung, zu einem Überwachungsstaat der sich in alle Belange einmicht

                  [“Und es ist keine Frage der Perspektive, sondern ich erwarte das der Staat, wie auch irgendwelche Sekten, sich aus meinen Privatleben heraushalten.”
                  Merkst du nicht den Widerspruch in diesem Satz, wenn die Eltern Scientologen sind?]

                  Nein, das ist kein Widerspruch. Selbstverständlich darf der Staat gegen Sekten und meinetwegen gegen Teugfelsanbeter vorgehen. Aber das sind Situationen wo Gefahr im Vertzug ist.
                  Wenn Eltern nicht an die globale Erwärmung glauben oder ihre Kinder selbst aufklären wollen, dann geht das den Staat nichts an.

                  [“Der Staat soll nur die Aufgaben übernehmen, die öffentlicher und allgemeiner Natur sind.”
                  Und Bildung gehört deiner Meinung nach nicht dazu?]

                  Bildung sollte sehr wohl dazugehören, aber Meinungsbildung nicht!
                  Feminismus und Gendermainstreaming haben längst Staat und Bildungssystem unterwandert.

                  Feminismus betreibt übrigens Gleichstellung, was bedeutet alle bekommen gleiche Noten
                  und nicht Gleichberechtigung, also jeder bekommt gleiche Chancen, also wird fair benotet.

                  [Das Leitziel heißt jetzt “Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt”. Und was man gegen dieses Ziel haben kann, verstehe ich nach wie vor nicht.]

                  Es geht immer um noble Ziele.
                  Ich beurteile solche Dinge nicht an der Verpackung, also den Parolen, sondern am Inhalt.

                  Gefällt mir

            • jck5000 sagt:

              @Alien: „Wenn Zeugen Jehovas oder Scientologen oder sonst welche Spinner ihren Kindern den letzten Humbug als Wahrheit verkaufen, ist das ok. Aber wenn der Staat für Toleranz verschiedener Lebensweisen wirbt, und diese Werbung sinnvollerweise so früh wie möglich beginnt, ist das “Ideologisierung”??“

              Nein, es ist nicht OK, wenn Eltern ihren Kindern Humbug als Wahrheit verkaufen. Dennoch: wenn der Staat Kindern irgendwelche „Wahrheiten“ verkauft, ist das Ideologisierung. Wenn Eltern das machen, kann man das ignorieren – es betrifft „dich“ nicht. Wenn das hingegen der Staat tut, betrifft es „dich“ schon.

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              • IULIUS sagt:

                Elterndürfen ihre Kinder in ihrem Sine erziehen betrifft das lediglch diese einzelne Familie. Das wird durch andere Familien ausgeglichen.

                Wenn der Staat seine Ideologien bei Kindern verbreitet betrifft es den gesamten Staat. D. H. hier werden Menschen von Grund auf gleichgeschaltet. Da sollte man nicht darüber hinweg sehen, Denn irgendwann werden im Normalfall Andersdenkende weggesperrt.

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              • Alien sagt:

                „Dennoch: wenn der Staat Kindern irgendwelche “Wahrheiten” verkauft, ist das Ideologisierung.“

                Für Toleranz zu werben, ist eben das absolute Gegenteil von Ideologisierung. Ideologien sind nämlich nicht tolerant. Dieser Realschullehrer mit der Petition gegen den Bildungsplan will doch nur SEINE IDEOLOGIE von der supertollen Familie retten. Er ist nicht tolerant.

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                • IULIUS sagt:

                  Es geht doch gerade darum, daß der Staat nicht um Toleranz wirbt, sondern eklatant in das Erziehungsrecht der Eltern eingreift, indem er ausschließlich seine Definition von Toleranz den Kindern beibringen will.

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                • dirty sagt:

                  Ich bin immer wieder erstaunt, dass es Diskussionsteilnehmer gibt, die meinen sie könnten völlig ohne eigene Argumente eine Diskussion führen.
                  Von allen anderen fordert genau diese Spezies jedoch für jede Binsenweisheit Quellen und Belege.

                  Schonmal vorab:
                  Weder das blose Wiederholen von Schlagzeilen noch der blinde Glaube an deren Wahrheitsgehalt sind Argumente.

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                  • Alien sagt:

                    Nun, du behauptest immerhin, es gäbe eine große feministische Weltverschwörung, also bist auch du in Beweispflicht, nicht umgekehrt.

                    Gefällt mir

                    • dirty sagt:

                      q.e.d.

                      btw: wo habe ich das behauptet?

                      Zitate!

                      Gefällt mir

                    • Alien sagt:

                      Um mal auf der Meta-Ebene zu bleiben:

                      Diejenigen, die behaupten, die Baden-Württembergische Regierung, versuche unsere Kinder mit irgendeiner Ideologie zu indoktrinieren, sind in der Pflicht, diese Meinung zu begründen. Du musst natürlich nicht mit mir diskutieren, aber so wie es im Moment aussieht, kann ich deine Position nicht nachvollziehen. Wenn du also deine Position noch mal so erklären möchtest, dass ich sie verstehe, gerne. Ansonsten sind wir hier wohl fertig.

                      Gefällt mir

  11. Michael sagt:

    Kein Mitleid mit den Eltern, kein Mitleid mit den Politikern zu diesem Debakel. Das kriegt man wenn man Wahlentscheidungen aus Panik trifft, oder weil einem eine seit Jahrzehnten beschlossene Baumaßnahme plötzlich nicht passt. Das Lesen eines Parteiprogramms überfordert anscheinend viele.
    Ich hab auch kein Mitleid mit jemanden der mir vorjammert, dass ihm die ganze Sachertorte jetzt auf den Magen schlägt.

    Wenn es eine U-Boot Aktion ist, um noch mehr GM in die Schulen zu bringen, würde es zu den Grünen passen. Wenn es hier mal ausnahmsweise wirklich um Toleranzförderung geht sollte man den panischen Eltern gegenüber auch mal tolerant sein und mal konkrete Pläne präsentieren bevor man die Leute randalieren läßt.

    Als Besucher in BaWü (arbeite da, wohne aber im bay. Fränkischen) krieg ich vor allem mit, dass die Eltern keine Ahnung haben was da passieren soll, weil ausser Phrasen nix kommt. Und die Lehrer dort haben auch keinen Plan.

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    • Ich protestiere auch gerne mal präventiv gegen Dinge, von denen ich keine Ahnung habe, was sie eigentlich bedeuten…
      Meine Ahnungslosigkeit überspiele ich dabei bevorzugt mit einem gekonnt ins Gespräch eingeflochtenen „ABER WAS IST MIT DEN KINDERN?!?“.

      … Wenn ich groß bin, werde ich Politiker! :))

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    • El_Mocho sagt:

      Gleichzeitig wird Biologie als eigenständiges Fach in BW abgeschafft.

      Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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      • Michael sagt:

        http://www.focus.de/familie/schule/neuer-schulstreit-in-baden-wuerttemberg-die-schwaben-erfinden-bio-neu_id_3623847.html
        meinst du das? Grundsätzlich ist ja nichts schlechtes an einem übergreifenden Ansatz, solange die Stundenzahl insgesamt steigt oder wenigstens gleichbleibt.
        War bei mir aber bis jetzt nicht auf dem Schirm. Welche Leute stecken denn dahinter?

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        • El_Mocho sagt:

          Ich dachte mehr an das hier:

          „Die Bildungsplanreform von Kultusminister Andreas Stoch (SPD), die im Jahr 2015 wirksam werden soll, sieht vor, dass die Lebenswissenschaften am Gymnasium in den Klassen 5 und 6 zukünftig in einem sogenannten Fachverbund namens „Naturphänomene und Technik“ vermittelt werden. Eingehen in diese fachliche Chimäre sollen Elemente aus Biologie, Chemie, Physik und Technik. Dabei solle der Bio-Unterricht von zwei auf eineinhalb Schulstunden pro Woche reduziert werden, sagen Kritiker. Hinzu kommt, dass das Fach künftig auch fachfremd unterrichtet werden kann, sofern den Schulen nicht genügend geeignete Lehrer zur Verfügung stehen. Die Zahl von Naturphänomene-Lehrern, die über ein abgeschlossenes Studium in Biologie, Chemie, Physik und Technik verfügen, dürfte indes begrenzt sein.“

          http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article124950496/Die-zweite-Ausloeschung-der-Dinosaurier.html

          Wahrscheinlich kann dann auch irgendwann mit einem Studium in Genderwissenschaft „Naturphänomene und Technik“ unterrichten. Finde ich schon bedenklich.

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          • @ElMocho
            *Hinzu kommt, dass das Fach künftig auch fachfremd unterrichtet werden kann, sofern den Schulen nicht genügend geeignete Lehrer zur Verfügung stehen*

            Das ist doch bereits üblich, meistens in Fächern wie Politik oder so, meist in den „Asizweigen“ des Systems, Haupt-, Realschule und Berufskollegs. Man muss halt mit dem arbeiten was man hat, und was man hat sind zuwenig Lehrer. Warum hat man nun zu wenig Lehrer, insbesondere in den Asizweigen? Weil sie für die Arbeit die sie tun, viel zuwenig Bezahlung und, mehr noch Wertschätzung erfahren. Wenn alles gut läuft sind sie unsichtbar, wenn was schief geht, schuld daran, dass die Blagen ja nix mehr lernen.

            *Dabei solle der Bio-Unterricht von zwei auf eineinhalb Schulstunden pro Woche reduziert werden, sagen Kritiker*

            Dieselben Kritiker melden sich aber nicht, wenn die Kinder jeweils eine Stunde Physik,Bio,Chemie,Politik pro Woche haben, aber 2-3 Stunden Religion pro Woche. Ach so, ist ja nur Haupt- und Realschule, ist ja egal. Auch egal, dass die Schulbücher vor Fehlern strotzen (ich kläre seit 4 Jahren 5.Klässler darüber auf, dass „it´s“ nicht „er,sie,es“ heisst) Aber wenn die 10-12jährigen Gymnasiasten ein bisschen entlastet werden, ist das direkt der Untergang des Abendlandes und der Zusammenbruch der wissenschaftlichen Welt.
            Da weisste doch Bescheid wer die wichtigeren Menschen sind -.-

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            • Robin Urban sagt:

              In meinem Praktikum an einer Gesamtschule geriet ich in einen Geschichtsunterricht, der von einer Frau gehalten wurde, die eigentlich Erdkundelehrerin war. Erdkunde und Geschichte wurden aber in dieser Schule bis zur 7. im Fächerverbund unterrichtet.
              Die Frau hatte nicht nur ein bemerkenswert defizitäres Wissen über Geschichte, sondern hätte auch nicht noch mehr Desinteresse zeigen können. Der absolute Gipfel war erreicht, als ich (so respektvoll wie möglich, aber das konnte ich einfach nicht stehen lassen) einen Fehler von ihr korrigierte und mir so ein 12jährige Steppke aufgeregt erzählte, was er darüber wusste. Ich war völlig hingerissen und wollte ihn grade loben, da beendet die seine Erzählung mit einem an mich gerichtetes „Ganz im Ernst, ich finde das so unwichtig!“

              So eine Scheiße werde ich mir versuchen zu verkneifen, aber mir graut es vor dem Tag, an dem ich im Umkehrschluss dazu gezwungen werde, irgendjemanden Erdkunde beizubringen. Erdkunde ist mein Kryptonit.

              Aber ist ja nur Gesamtschule, da geht das klar -.-

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  12. dirty sagt:

    Wieso kann ich plötzlich nicht mehr auf einen Beitrag antworten, genau dann wenn es interessant wird?

    Antwort auf Alien
    https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2014/04/12/gedanken/comment-page-1/#comment-23603
    April 24, 2014 um 12:13

    [Zitat Alien:
    Um mal auf der Meta-Ebene zu bleiben:
    Diejenigen, die behaupten, die Baden-Württembergische Regierung, versuche unsere Kinder mit irgendeiner Ideologie zu indoktrinieren, sind in der Pflicht, diese Meinung zu begründen. Du musst natürlich nicht mit mir diskutieren, aber so wie es im Moment aussieht, kann ich deine Position nicht nachvollziehen. Wenn du also deine Position noch mal so erklären möchtest, dass ich sie verstehe, gerne. Ansonsten sind wir hier wohl fertig.]

    Antwort:
    Die Diskussion ging aber darum ob es dem Staat erlaubt sein sollte Kinder,
    mit welcher Ideologie auch immer, zu ideologisieren.

    zur Erinnerung

    Zitat Kenshin April 13, 2014 um 03:51
    Aber es gibt eben Dinge, die in der Lebenswirklichkeit vieler Menschen noch nicht angekommen sind oder gegen die sie sich wehren. Und dazu gehört Homosexualität.
    Da darf dann auch der Staat eingreifen.

    Antwort darauf: ich verweise auf meinen Beitrag

    April 23, 2014 um 13:39

    https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2014/04/12/gedanken/comment-page-1/#comment-23492

    btw: es überrascht mich nicht, dass genau dann wenn etwas Substantielles gefordert wird,
    die Diskussion abgebrochen wird.

    Es steht noch der Nachweis aus, ich hätte von einer feministischen Weltverschwörung geschrieben!

    Ansonsten bist Du hier wohl am Ende!

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    • Alien sagt:

      Kurz zur feministischen Weltverschwörung: Ich habe überspitzt. Du schriebst aber tatsächlich, dass europaweit Feminismuskritik verboten werden sollte (Ergo haben sich Feministen an Machtpositionen festgesetzt, was man als Verschwörung bezeichnen könnte). Aber lassen wir das.

      „Die Diskussion ging aber darum ob es dem Staat erlaubt sein sollte Kinder,
      mit welcher Ideologie auch immer, zu ideologisieren.“

      Von mir aus. Dann würde ich antworten, nein das darf der Staat nicht. Wir müssen hier aber unbedingt eine Sache klären: Was ist eine Ideologie?

      Der insbesondere von Karl Marx geprägte Ideologiebegriff bezeichnet Ideologie als gesellschaftlich erzeugte Vorstellungen, die „zur Verschleierung und damit zur Rechtfertigung der eigentlichen Machtverhältnisse“ beitragen; im marxschen Verständnis ist sie Bestandteil des gesellschaftlichen „Überbaus“.

      Das ist die Definition aus Wikipedia. Wenn du eine andere verwendest, solltest du das im Sinne einer zielführenden Diskussion mitteilen.

      Also wir sind uns einig, Kindern darf nicht erzählt werden, so und so sei es, obwohl es in Wirklichkeit anders ist. Genau das wird doch aber nicht getan.

      Zitat: EMN:
      Ich wüsste jetzt konkret nicht, warum es mich stören sollte wenn in der Schule Toleranz und Fakten (= Existenz von verschiedenen Sexualitätsformen) unterrichtet werden. Das stört doch vermutlich nur dann, wenn man andere Werte vertritt. Und es mag Eltern geben, die lieber hätten dass ihr Kind Hass und Ablehnung für bestimmte Menschengruppen empfindet, aber ob sie damit ihrem Kind einen Gefallen tun weiß ich nicht.

      Antwort
      Kenshin sagt:
      April 13, 2014 um 03:51
      Es gibt eben Eltern, die genau solche Dinge von ihren Kindern fernhalten wollen. Und du kannst ja gerne bevor das im Lehrplan dran kommt deinem Kind davon erzählen, was du von dem Thema weisst. Aber es gibt eben Dinge, die in der Lebenswirklichkeit vieler Menschen noch nicht angekommen sind oder gegen die sie sich wehren. Und dazu gehört Homosexualität. Da darf dann auch der Staat eingreifen. Bei Evolution regen sich ja auch genug auf…

      Und darauf erwiderst du, dass der Staat Kindern keine Ideologie überstülpen würde. Davon war doch gar nicht die Rede. Welche Ideologie soll den Kindern denn deiner Meinung nach übergestülpt werden? Toleranz ist keine Ideologie, sondern das Gegenteil. Ein Kennzeichen von Ideologien ist es doch, dass nichts anderes akzeptiert wird. Kindern wird doch keine Ideologie übergestülpt, nur weil sie in der Schule erfahren, dass es verschiedene Formen der Sexualität gibt.

      Welche Ideologie liest du denn aus dem Beitrag von Kenshin heraus, die du nicht in der Schule haben willst?

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