Um_gang

Veröffentlicht: April 20, 2014 in Comics
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Kommentare
  1. netreaper sagt:

    Wenn Linksi eine Frau ist, kann sie gar nicht zu dick sein. Das nennt sich dann SSBBW, und sie kann dann damit auch noch Geld verdienen.😉

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  2. mozart2006 sagt:

    Frohe Oster EMN🙂

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  3. Erik Freeman sagt:

    Haaaaaa!😀

    Ich htte mal ne dicke Bekannte, die kam auf ihre Figur zu sprechen und sagte dann: „Überleg Dir bloß gut, was Du jetzt sagst.“ Und zwar im Ernst. Dank EMN werd ich das nächste Mal peinlich berührt schweigen..

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  4. Rocc sagt:

    Wann bringst Du endlich ein Comicbuch raus, EMN? :-)) Ich kaufe es.

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  5. kinch sagt:

    Beim Titel dachte ich zuerst, es wäre ne Referenz an Nadine Lantsch😛

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  6. Der letzte Teil erinnert mich an eine Mitarbeiterin die ich vor langer Zeit mal öfter gesehen habe, die war so dünn da hatte ich wirklich die ganze Zeit Stock-Assoziation. Musste mir auch immer vorstellen, dass wenn man einmal kräftiger Hände schüttelt der Arm durchbricht wie ein dünner Zweig. ._.

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  7. Bis zu diesem Comic war mir gar nicht klar, dass ich auch einer benachteiligten Gruppe angehöre. Ha! Ab jetzt werde ich einen auf Awareness machen und ganz furchtbar empfindlich sein! Danke EMN!

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    • Bist du Linksi oder Rechtsi?^^

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      • netreaper sagt:

        Ist das denn relevant?

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        • Klar. Linksi ist strukturell benachteiligt durch die Dskriminierung als Dick gelesener* Personen in unserer Gesellschaft, wohingegen Rechtsi einer privilegierten Gruppe angehört und sich gefälligst nicht haben sll wenn ihr jemand „ekliger Hungerhaken“ nachruft.

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          • netreaper sagt:

            Ja, aber Rechtsi ist ja tatsächlich privilegiert, weil dünn, dünner am dünnsten quasi als Schönheitsideal gilt. Es gibt viele Frauen, die nur ein Strich in der Landschaft sind, und sich nichts wegen ihrer Figur anhören müssen. Eine Tendenz meine ich da schon zu erkennen.

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            • Kommt drauf an was du als „Strich in der Landschaft“ definierst (im Übrigen auch keine freundliche Bezeichnung). Menschen die im BMI-Bereich 20-25 (oder auch 20-30) sind werden eher selten schräg von der Seite angequatscht.
              Am oberen oder unteren Ende hingegen nimmt es sich wenig, wobei beim unteren Ende offenbar mehr Leute das Gefühl haben es sei überhaupt nicht arschig andere zu beleidigen oder ihr Essverhalten anzugreifen.
              Eine sehr schlanke Person muss sich genausowenig anhören, dass sie ein Stück Kuchen essen soll, wie eine dicke Person, dass sie die Gabel weglegen soll. Ist beides scheiße.

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              • Kenshin sagt:

                Ich mache mir bei dicken Freunden keine besonderen Sorgen um ihre Gesundheit. Wenn eine Freundin oder ein Freund von mir aber zunehmend an Gewicht verliert oder sehr dünn ist, habe ich schon Angst um sie/ihn. Dick kann man sehr lang werden, bevor es wirklich akut gefährlich wird, dünn nicht. Da sage ich dann schon eher was. Nicht, um zu Beleidigen, sondern weil ich mir aktiv Sorgen mache.

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              • Ich war schon an beiden Enden des BMIs (und bei beiden leicht drüber) und muss sagen: Bei beiden sind die Kommentare bescheiden & gleichhäufig – wobei ich mittlerweile festgestellt habe, das wichtigste ist, dass man sich selbst wohlfühlt – dann strahlt man auch was anderes aus^^!

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            • Ich bin Rechtsi. Ok, ich bin ein Mann, deswegen haut das nicht hundertprozentig hin. Andererseits gelten für Männer ja auch etwas andere Schönheitideale als für Frauen. Ich kann nicht beurteilen, welche Sprüche sich sehr dünne Frauen anhören müssen, obwohl ich von einer Freundin weiß, dass sie von manchen Leuten gerne mit deren Bulimie-Ängsten konfrontiert wird, was mir so tatsächlich noch nie passiert ist.
              Was ich aber beurteilen kann, ist, dass an Männer das Ideal gerichtet wird, körperlich um einiges kräftiger und muskulöser zu sein als ich es bin. Ich kann aber machen was ich will: Bei einer Körpergröße von 1,87 komme ich einfach nicht über 70kg hinaus. Egal, ob und wie ich trainiere, egal, was und wie viel ich esse. Deswegen habe ich mir insbesondere aus meiner Familie schon reichlich vermeintlich „gut gemeinte“ Sprüche anhören müssen. Was darüber verloren gegangen ist: Dass sie mir das Gefühl hätten geben sollen, so in Ordnung zu sein, wie ich bin. Aber das ist ein großes Thema…
              Danke nochmal an EMN, das mal beleuchtet zu haben. Ich habe das zwar immer als individuell sehr nervig und auch belastend empfunden, aber dass das im Grunde das gleiche in grün ist, wie das, was koprulenten Menschen zustößt, hatte ich so noch nicht gesehen.

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    • netreaper sagt:

      Ja, das sollten wir Männer sowieso viel häufiger machen. Ernsthaft jetzt.

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  8. Aha? sagt:

    Es ist ein recht spannendes Phänomen, dass besonders Menschen, die in Familien groß geworden sind, wo die meisten dick waren, laufend das Äußere anderer Menschen kommentieren. Ich wurde da dank Therapie drauf aufmerksam und auch, was ich mir damit selbst angetan habe. Nur mein Halbbruder hat es geschafft, dauerhaft eine gesunde Gewichtsklasse zu erreichen und das war dann Dauerthema…nicht positiv, sondern negativ. Ob’s nicht schon zu viel ist ist dem Abnehmen, na ein Kuchenstück ehr geht schon noch, er kann es sich ja leisten usw.

    Ich hab das Thema dann mit mit guten Freundinnen besprochen. Die haben mir gesagt, sie haben mich nie als dick wahrgenommen. Klar bin ich dick, aber das ist kein Kriterium für sie. Für mich war das eine klare Lüge. Wie soll man das übersehen können??
    Bis mir klar geworden ist, dass ich immer nur schlanke wirklich gut aussehende Freundinnen hatte. Der Sex war immer herrlich. Tatsache war also, dass ich andere ständig nach dem Äußeren beurteilt habe und auch meine Freundinnen nach dem Äußeren ausgesucht habe. während die mit mir zusammen waren, weil ich (EMN, weghören, das glaubst Du nie) humorvoll, intelligent, charmant und vieles andere bin. Klar, war ihnen klar, dass ich dick bin. Es war nur nicht wichtig. In meiner ersten Beziehung nach dieser Erkenntnis war ich mit einer wirklich lieben, aber nicht so toll attraktiven Frau zusammen. In drei Monaten hab ich 6 Kilo abgenommen, weil ihr mein Gewicht völlig egal war. Und das ist mir klar geworden, wie sehr ich mit meiner negativen Fixierung auf äußerliche Attraktivität mein eigenes Übergewicht verursacht habe.

    Es lohnt sich wirklich, als Dicker mit engen Freunden offen drüber zu sprechen wie man gesehen wird und das Thema Dicksein direkt und offen anzusprechen.

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    • … wenn du es jetzt noch schaffst meine Comics über Gewicht nicht als Angriff auf jeden dicken Menschen dieser Welt (und besonders dich) zu sehen, sondern als das was sie sind, dann glaube ich dir, dass du das Thema Gewicht cool siehst.

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      • Aha? sagt:

        Ich hab Deine Comics zwar auch als Angriff auf dicke Menschen, aber vielmehr als ungelöster Thematik in Dir selbst gesehen und das auch so beschrieben und Dich deswegen kritisiert. Diesmal hab ich meine zum Teil gelöste Problematik damit erklärt, weil der Cartoon gut war und dieses Dilemma gut aufzeigt.

        Als Angriff auf mich selbst hab ich nur einen Dicken-Cartoon verstanden (weiß aber nicht mehr, welcher), weil er alle Dicke generell als dumm/faul/uneinsichtig (oder so) dargestellt hat.

        Schöne Ostern🙂

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        • Wenn du einen Cartoon so verstanden hast ist das ähnlich wie wenn Radikalfeministinnen die Darstellung EINER Frau als Darstellung ALLER Frauen sehen. Es ist Unsinn. Ich kritisiere bestimme Logiken/Argumentationen und das nicht anhand äußerer Merkmale sondern bei den Menschen, die diese Logik haben. Warum sollte sich eine dicke Person kritisiert fühlen, wenn sie diese Logik nicht hat?
          Ich finde es eher ein Zeichen ungelöster Probleme (wie du so schön sagst) wenn man die Darstellung einer dicken/doofen Person direkt auf sich bezieht, denn das zeigt, dass man sich übermäßig mit diesem äußeren Merkmal identifiziert („Ich bin auch dick, also hält sie mich für doof!!!“ vs. „Ich bin zwar dick aber denke nicht wie die Person im Comic, also meint sie damit nicht mich.“)

          Ich finde es auch wirklich auffällig, wie sehr du jedes Mal bei diesem Thema in wilde Spekulationen darüber abgleitest, wie eine Person, von der du weder weißt wie dick sie ist, noch wie sie damit umgeht, empfindet. Du hast mir u.a. vorgeworfen, dass ich vermutlich täglich Fressanfälle habe (Binge Eating Disorder). Das ist eine absolute Grenzüberschreitung und noch dazu unzutreffend. Dennoch ist es nicht OK eine psychische Erkrankung als „Waffe“ zu verwenden mit dem Ziel zu verletzen oder abzuwerten, wie es in dem Kontext definitiv gemeint war. Grade da du dich hier gerne als der Retter aller Dicken aufspielst ist es doppelt bigott. Und um ehrlich zu sein gehen mir diese spekulativen und übergriffigen „Haha, bist ja selber fett und kommst nicht damit klar“-Kommentare auf die Nerven.

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          • Aha? sagt:

            „Du hast mir u.a. vorgeworfen, dass ich vermutlich täglich Fressanfälle habe (Binge Eating Disorder).“ -> Ich weiß gar nicht, was Binge Eating Disorder ist….? Wann hab ich denn das geschrieben?

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            • Erik Freeman sagt:

              Let me google that for you.

              http://lmgtfy.com/?q=binge+eating

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            • @Aha Das war ein Beitrag den ich zwischenzeitlich gelöscht habe weil es lediglich ein impulsiver Rant darüber war, dass eine Fatacceptancegruppe ein Statement machte der Marke „Na und, selbst wenn ich in der Zukunft krank werde, das ist ja nur Arthrose, Diabetes o.ä. und nichts im Vergleich zur täglichen Diskriminierung“ – Ich hatte mich über das „nur Arthrose, Diabetes,….“ aufgeregt weil es schlimme Erkrankungen sind, und sie hier als Kleinigkeit dargestellt wurden.

              In dem Kontext warfst du mir vor, Dicke zu hassen (was, btw. null mit dem Thema „Verharmlosung schlimmer Krankheiten“ zu tun hat, ich hätte mich auch über jeden anderen aufgeregt der diese chronischen Schmerzen und Probleme von Betroffenen als Winzigkeit abtut) und dass ich vermutlich frustriert sei weil ich täglich Fressanfälle hätte. Du selbst hast es nicht Binge Eating Disorder genannt, allerdings erfüllt das natürlich die Kriterien und ist eine psychische Erkrankung. Es ist aber relativ Wurst ob du konkret die psychische Erkrankung oder „nur“ das Symptom als Beeidigung verwendest.

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              • Aha? sagt:

                Ja ich muss zugeben, ich kann mich nicht erinnern. Ich will das nicht abstreiten, ist ja auch blöd, wenn es die Quelle nicht mehr gibt. Aber ich bin mir sicher, dass ich das nicht aus heiterem Himmel heraus behauptet hab oder dass das einfach ein Beispiel für etwas war. Ich kann schon seeehr kritisch oder auch herausfordernd sein, weil ich es durchaus sinnvoll finde, wenn man plötzlich einen Spiegel vor der Nase hat und sich selbst sieht. Da erschreckt man oft ganz schön-
                Aber einfach ohne Hintergrund Dinge behaupten, ist eigentlich nicht meine Art. Hast Du das komplett gelöscht oder nur auf unpublsh gesetzt? Oder hast Du eine Zeitspanne? Dann könnte man diverse Chachedienste beehren. weil’s mich selbst interessieren würde, was ich da bitte von mir gegeben habe. Den Spiegel kann man sich ja selbst auch vorhalten, so ist das ja nicht😉

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                • Wenn ich mich recht erinnere müsste das um den 8. Februar gewesen sein weil ich direkt am nächsten Tag den Comic über Projektion gepostet habe^^ Wenn du noch was dazu findest kannst du gerne das Gespräch komplett zitieren, ich weiß nämlich nicht mehr genau was davor war und habe nur den Part mit den Essanfällen behalten.

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                  • Aha? sagt:

                    Manchmal gibts aber echt Zufälle: Exakt am 8,2 wurden drei Snapshots der Seite gespeichert, inkl. Kommentare (einfach auf den Artikellink klicken): http://web.archive.org/web/*/https://erzaehlmirnix.wordpress.com/
                    Kannst Du das bitte raussuchen?

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                    • ch sehe nur den Ursprungspost, wenn ich den aber für die Kommentare anklicke kommt 404-Seite nicht gefunden. Schau halt mal in „Nur Begleiterkrankungen?!“ rein, vielleicht spürst du wieder die Rage vom letzten mal und kannst dich zurückversetzen in den geistigen Zustand deines damaligen Kommentares.

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                    • Aha? sagt:

                      Ja schade. Somit bleibt, dass Du sauer bist, weil ich etwas geschrieben haben soll, das nicht mehr existiert, weil Du es gelöscht hast und obwohl ich versucht habe, es zu rekonstruieren.
                      Da fällt Aufarbeitung schwer.
                      Das selbst unbeweisbar Gemachte mir als Beweis meiner Niedertracht (oder zumindest als Argument, dass Du unfreundlich sein kannst/darfst/sollst) vorzuhalten, macht weiter wenig Sinn, oder?

                      Aber eigentlich wirst Du doch ein Backup Deines Blogs haben, oder? Wär ja nicht das erste mal, dass ein Blog gehackt wird, vom Seitenbetreiber gesperrt usw.

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                    • Wir müssen das nicht aufarbeiten. Abgesehen von diesem einen Extremverbalausfall gab es schließlich noch zahlreiche andere Kommentare in denen du mir Dickenfeindlichkeit vorwirfst und dass ich mein eigenes Problem mit dem Dicksein in diesen dickenfeindlichen Comics aufarbeite.

                      Ich weiß nach wie vor nicht wie du zur Annahme kommst, dass ich Dicke Menschen hasse/nicht mag/doof finde. Ich habe mehrere Comics gemacht die sich des Themas Vorurteile/Diskriminierung gegenüber Dicken annehmen und wenn ich bestimmte Argumente verreiße, dann gehe ich nicht davon aus dass alle oder nur die Mehrheit der Übergewichtigen so denkt.

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  9. Tante Jay sagt:

    Ich raff es nicht. Wirklich nicht.

    Ich BIN zu dick. Ich *weiß* das. Ich *weiß* dass ich was tun muss – aber es nicht packe, weil ich gerade ein paar wichtigere Baustellen habe.

    Und ich *weiß* das ich dafür keinem anderen die Schuld geben kann als mir.

    Soviel dazu.

    Auf der anderen Seite: Es ist immer noch MEIN Körper. Wenns dir nicht gefällt wie ich aussehe: Guck doch weg.

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    • True.

      Ich finde es nur unangenehm wenn um das Thema rumgetänzelt wird als sei dicksein der Untergang des Abendlandes. Oh Gott, bloß nicht erwähnen dass jemand dick ist. Damit meine ich nicht, dass man wahllos Leuten auflauert und ihnen sagt dass sie dick sind, sondern dass man darüber genauso frei reden kann wie über andere Dinge. Dicksein sollte nichts sein wofür man sich schämen muss, sondern halt, wie du sagst, etwas das nicht gut für einen ist, aber eben etwas das einen selbst angeht.

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      • Kenshin sagt:

        Ich habe keine anderen Baustellen. Trotzdem ist es mir doch wirklich nahezu egal, wie dick ich bin oder nicht. Klar gibt es so Momente, in denen ich Zweifel habe, aber am Ende vom Tag komme ich klar. Mir ist auch scheiß egal, wie dick andere Leute sind, wenn sie cool sind. Wer seine Freunde mag hat gerne viel von ihnen😀 Man spricht ja nicht umsonst von dicken Freunden.

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      • Tante Jay sagt:

        Jo, dieses rumtanzen ums übergewichtige Ei nervt.

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      • Aha? sagt:

        Man muss aber schon auch sehen, dass andere körperliche Themen kaum Beachtung finden: Glatzen, schüttere Haare, Brillen, schiefe Nasen usw. Eine Erwähnung würde man entweder extrem unhöflich erleben oder es ist schon so normal (Brille), dass es absolut kein Thema ist.

        Jetzt könnte man einwenden: für all das kann man nichts, für’s Dicksein schon. Nun: es gibt Toupets, Kontaktlinsen und Schönheitschirurgie. Also für den Umgang damit kann man schon was. Nur, glücklicherweise!!, stört das nur eine Minderheit. Und so gut wie niemand kommt auf die Idee zu sagen; jetzt lass Dir mal ein Toupet machen, wie da aussieht. Und wenigstens Kontaktlinsen, wenn Du schon keine Laser-OP willst. Beim Gewicht sieht das anders aus.

        Jetzt könnte man weiter einwenden: ja, aber das Gewicht hat man selbst verursacht, die anderen Dinge nicht. Stimmt aber auch nicht. Wenn man sich die Forschung dazu ansieht, haben dicke Kinder wenig Chancen, jemals ihr Übergewicht zu verlieren, da sich Fettzellen bei zu viel Fett teilen und die Anzahl immer gleich bleibt.
        Dazu kommen familiäre Gründe, seelische Gründe und allerhand mehr. Dicksein ist nicht so einfach wie „Ich geh schifahren und muss damit rechnen, mit was zu brechen“. Die meisten Dicken sind in vielen anderen Bereichen sehr verantwortungsvoll, aber da klappt es oft nicht.

        Und die Umgebung animiert dazu, immer mehr zu essen bzw immer wieder Ausnahmen zu machen: Süßlis an der Supermarktkasse, Eisstände, Fast Food usw…überall. Egal ob beim Wandern, auf Kirtagen, am Mittelalterfest oder wo auch immer: Essen, und zwar zu 90% ungesundes dickmachendes Essen, ist immer dabei.
        Sogar in den meisten Spitälern gibt es Fast Food. Das größte Spital Österreichs bietet folgende Lokalitäten direkt in der Eingangshalle
        Anker (Fast Food Bäcker), Pizza, Fast Food Nudeln, Starbucks, Eisgeschäft, Spar (Supermarkt) mit extrem reduziertem Sortiment (großteils Süßigkeiten, Alkohol und glücklicherweise auch eine Obstabteilung) und eine Trafik für Raucher.

        In keine anderen Bereich (außer Fernsehen) wird damit derart mit dem überflutet, von dem man dringend abkommen sollte…..

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        • Der Unterschied zu schütteren Haaren oder einer Brille ist, dass Dicksein tödlich sein kann.
          Der optische Aspekt ist mir persönlich komplett egal, rein optisch mag ich z.B. kräftigere bis dicke Männer. Andererseits will ich nicht dass mein Mann mit 40 Arthrose, Diabetes oder einen Herzinfarkt kriegt, womit ich dann doch wieder Normalgewicht bis leichtes Übergewicht bevorzuge.

          Zumal, wenn man sich wirklich damit befasst, klar wird dass ein gesundes Gewicht kein Hexenwerk ist, und doch wird uns von überall eingeredet, es sei nahezu unmöglich schlank zu sein. Schlanke Models werden als „unerreichbares Ideal“ bezeichnet (Warum? Weil es unerreichbar ist, weniger zu essen und sich mehr zu bewegen?), von überall werden komplett idiotische Diaten als „Wundermittel“ angepriesen, die „magisch“ den Stoffwechsel ändern sollen (und der Zugang zu richtigen Infos verwässert weil man ja lieber die 15-Kilo-in-2-Wochen-Diät machen will, die zwar rein physikalisch schon unmöglich ist, aber hey, wen interessierts. Verlieren wir halt x Kilo Wasser, die nach der Diät sofort wieder drauf sind und beklagen uns dann, dass der Jojo-Effekt uns den Stoffwechsel „kaputt gemacht“ hat). Nicht zu vergessen das Gerede davon, dass das Gewicht „genetisch“ ist und es halt „Leute gibt, die nur Kuchen anschauen müssen um 5 Kilo zuzunehmen“. Ach? Es gibt Körper, die Kalorien aus dem Nichts erschafen können? Wäre das denn nicht die Lösung unseres Energieproblems? Klar ist ein Teil davon genetisch und zwar der Teil, der DAS VERHALTEN beeiflusst. Keiner ist von Natur aus dazu bestimmt dick zu sein, manche neigen nur genetisch/erlernt dazu, mehr zu essen, geringere Sättigungsgefühle zu haben, sich weniger zu bewegen oder süßeres/fettigeres Essen zu bevorzugen. Der Stoffwechsel selbst ist bei verschiedenen Personen nur minimal unterschiedlich (+/- 20% max.) und auch dieser lässt sich über Muskelaufbau beeinflussen. Warum wird also Menschen erzählt, dass sie halt einfach Pech hatten und „dicke Gene“ haben? Das demotiviert schlichtweg und nimmt den Mut und die Motivation was zu ändern. Denn um was ändern zu können muss man erstmal daran glauben, dass das auch möglich ist.

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          • Aha? sagt:

            „Der Unterschied zu schütteren Haaren oder einer Brille ist, dass Dicksein tödlich sein kann.
            Der optische Aspekt ist mir persönlich komplett egal, rein optisch mag ich z.B. kräftigere bis dicke Männer. Andererseits will ich nicht dass mein Mann mit 40 Arthrose, Diabetes oder einen Herzinfarkt kriegt, womit ich dann doch wieder Normalgewicht bis leichtes Übergewicht bevorzuge.“

            Also geht es darum, dass Menschen etwas tun, das für sie nachweisbar ungesund ist.
            So wie zb zu viel/rohes/rotes Fleisch essen. Warum dann keine Comics über schlanke muskulöse Männer, die aufgrund zu viel Steaks Darmkrebs bekommen? Harald zur Hausen, Nobelpreisträger: http://bit.ly/1i9F6bT

            Oder Milch und der Produkte. Forscher der Harvard Universität raten da dringend davon ab: http://bit.ly/1i9FdEA

            Das Krebsforschungsinstitut Heidelberg kommt zum klaren Schluß: Vegetarier leben länger http://bit.ly/1i9G1JF

            Und Veganer bringen Höchstleistungen, auch im Sport: http://bit.ly/1i9H3VZ

            Nun kenne ich weit mehr Menschen, die klar sagen, dass sie ohne Fleisch, Käse, Milch usw nicht können (>90%), als dicke Menschen, die die Dinge in Deinen Comics sagen. Wenn es also rein um die Gesundheit geht, dann müsste Dir die Ernährung weit wichtiger sein, als das Gewicht, denn das betrifft weit mehr Menschen. Tatsache bei mir selbst ist, dass ich nach 2 1/2 Jahren veganer Ernährung die Blutwerte eines schlanken sehr gesunden Menschen habe. Trotz Übergewicht. Mich stört das aber aus anderen Gründen, zb weil ich beweglicher sein möchte.

            Also warum dieser Fokus auf dicke Menschen, die eine wesentlich kleinere Gruppe darstellen, als Menschen, die Fleisch/Milchprodukte essen, obwohl das unnötig und gesundheitsschädlich ist? Warum der Fokus auf die noch kleinere Gruppe von unreflektierten Dicken, als die wirklich sehr große Gruppe von unreflektierten Normalessern, die einem von notwendigen Aminosäuren, wertvollem Fleisch, Milch als Kalziumlieferant usw erzählen, obwohl das wissenschaftlich erwiesener Humbug ist? Weil es „normal“ ist? Weil’s halt so gut schmeckt ((c) Hagen Rether)? Weil es leichter ist, jemand ins Visier zu nehmen, der durch sein Äußeres auffällt, als den Otto Normalbürger?

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            • Aha? sagt:

              „Nicht zu vergessen das Gerede davon, dass das Gewicht “genetisch” ist und es halt “Leute gibt, die nur Kuchen anschauen müssen um 5 Kilo zuzunehmen”. Ach? Es gibt Körper, die Kalorien aus dem Nichts erschafen können? Wäre das denn nicht die Lösung unseres Energieproblems? Klar ist ein Teil davon genetisch und zwar der Teil, der DAS VERHALTEN beeiflusst.“

              Das ist nicht richtig.

              1. Gene spielen sehr wohl eine Rolle
              „Ein Hinweis auf eine genetisch bedingte Begünstigung von Übergewicht findet sich in Untersuchungen an getrennt aufgewachsenen Zwillingen („Zwillingsforschung“). Die untersuchten Zwillinge ähnelten in ihren Gewichtsmerkmalen eher ihren leiblichen Eltern als ihren Adoptiveltern“

              2. Es gibt Übergewicht, das NICHT auf einer vermehrten Kalorienaufnahme beruht
              „Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung, die an Mäusen durchgeführt wurde, besteht ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Fruchtzucker (Fructose) und Übergewicht, der NICHT auf einer vermehrten Kalorienaufnahme beruht, sondern auf einer Beeinflussung des Fett- und Kohlenhydratstoffwechsels. In der Tat konnte auch in einer Untersuchung an Menschen gezeigt werden, dass Fructose vom Körper sehr viel schneller in Körperfett umgewandelt wird als Traubenzucker (Glucose).[6] Die Ergebnisse dieser Studie weisen auch darauf hin, dass eine Fructoseaufnahme die Lipogenese (Fettsynthese) stimuliert und die Einlagerung von Fetten aus der Nahrung steigert.“

              http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbergewicht

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              • 1. Cool, du hast zwar offensichtlich meinen Abschnitt über Gene, die das VERHALTEN moderieren gelesen, aber nicht verstanden.

                2. Wahnsinns Sache, dass es bestimmte Kalorien gibt die schneller in Fett umgewandelt werden. Das gilt aber trotzdem nur, wenn du die Energie nicht verbrauchst. Wenn du 2000 Kalorien am Tag verbrauchst und 1500 aufnimmst, dann nimmst du ab und es ist Wurst ob du die Kalorien durch Zuckerwasser oder Salat aufgenommen hast. Erklär mir bitte, wie es ein Körper schafft, bei einer Kalorienaufnahme von 2000 und einem Kalorienbedarf von 2000 (= keine vermehrte Kalorienaufnahme) trotzdem Energie in Form von Fett einzulagern.
                Es gibt keinen magischen Mechanismus, der dich Energie einlagern lässt, die du nicht konsumiert hast. Es gibt vielleicht Leute, die durch bestimmte Probleme nicht in der Lage sind alle Energie aus der Nahrung aufzunehmen, das sind dann die „Glücklichen“ die mehr essen und nicht so rasch zunehmen. Aber es gibt keinen Dicken auf diesem Planeten, der sein Fett nicht durch übermäßige Kalorienzufuhr erworben hat. (Es sei denn er wurde von Aliens entführt und ihm wurden Fettzellen gespritzt). Ein Kg Fett hat 7000 Kalorien – woher sollen die gekommen sein, wenn die Person nicht mehr gegessen hat, als sie verbraucht?

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            • Oh, entschuldige dass meine Themenwahl dir nicht genehm ist. Womöglich soll ich auch nichts mehr über Homosexualität oder Geschlechtsthemen machen, weil du grade mehr Lust hast was über Astrophysik oder Pickelcreme zu lesen?
              Ganz ehrlich, wenn dir mein ach so intensiver Fokus auf Übergewicht nicht gefällt, dann such dir doch Blogs die deinen Interessen mehr liegen. Wie kommst du darauf einen Blog zu lesen, dessen Themen dir nicht gefallen und dann ständig dort rumzunögeln, dass der Blogger gefälligst über andere Themen schreiben soll? Dies ist mein privater Blog, mein Hobby, und was mich interessiert und worüber ich schreibe, bestimmt nur eine Person – es mag dich schockieren, aber diese Person bist nicht du. Also such dir doch einen oder mehrere Blogs die dir besser gefallen und tolle Dinge über Milch und rotes Feisch schreiben weil du genau das lesen willst, statt hier stänig reinzuklicken und rumzuheulen, dass ich immernoch nicht schreibe was du gerne hören willst.

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              • Aha? sagt:

                Tolle Argumentation. Einfach nicht mehr auf Fakten oder Argumente eingehen, sondern festzustellen, dass man mit seiner Meinung einfach zufrieden ist, ist natürlich eine praktische Möglichkeit immer recht zu haben.

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                • Welche Argumentantion schwebt dir denn vor, wenn ein Leser eines privaten Blogs herumheult, dass die Themenwahl ihm nicht passt? Es ist ja nicht so dass du zwangsabgaben leisten müsstest oder mein blog der einzige im Internet wäre. Wenn dir die Themen hier nicht passen, schieb ab. („Huch, wie niveaulos, wie kann sie nur? Sie sollte mir doch eigentlich in den Hintern kriechen, schließlich bin ich ein LESER hier und habe RECHTE!!!!!“)

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    • netreaper sagt:

      Das können wir nicht beurteilen. Magst du ein Bild von dir posten?🙂

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  10. Stephi sagt:

    Das kenne ich zu gut. Ich war in meiner Kindheit und im jugendlichen Alter (bis etwa anfang 20) immer etwas untergewichtig und dürfte mir ständig solche Sprüche anhören wie „Streichholz“ oder „Hungerhaken“. Aber ich hätte es mir nie wagen dürfen, Übergewichtige z. B. als „Moppelchen“ necken, sonst hätte ich sofort was auf den Deckel bekommen.

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    • Kenshin sagt:

      Ja, als Kind bist du noch der Spargeltarzan. Und später dann, wenn es sich ändern sollte „Gott bist du fett geworden!“ „Hast du eine Wampe bekommen!“ Dabei sind meine Eltern auch beide nicht schlank…
      Leute sagen halt immer lieber was über andere. Dann kommen weniger auf die Idee, etwas über sie selbst zu sagen. Präventivschläge sozuagen.

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  11. IULIUS sagt:

    Das scheint in unserem Land besonders erfüllend zu sein, wenn man andere wegen allem möglichen kritisiert.

    Man muß sich nur eine Frage stellen: Was habe ICH davon?

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  12. Nur Metakommunikation ist blöder als Rumkritisieren an anderen🙂

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