Kopftuch.

Veröffentlicht: April 23, 2014 in Comics
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kopftuch

Kommentare
  1. Kopftuch ist das erste Anzeichen eine zukünftige Selbstmordattentäterin vor sich zu haben … Da wäre ich auch vorsichtig.🙂

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  2. Henner sagt:

    Die Botschaft ist angekommen und ich fidne auch, dass Linksi ein Ar… ist. Aber: die Konstallation, dass Kopftuchrechtsi überhaupt mit einem Mann nichtmuslimischen Glaubens über eine Beziehung spricht oder sich auch nur mit ihm trifft… ist die jemandem in der Runde positiv bekannt? Vielleicht bin ich belastet mit Vorurteilen, aber die Rechtsis, die ich treffe, arbeiten vielleicht als meine Kollegin oder verkaufen mir Brötchen, privat grenzen sie sich aber offenbar völlig ab. Habe im Nachtleben jedenfalls noch nie eine Rechtsi getroffen. Was ich schade finde.

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    • Tinalise sagt:

      Doch, diese Rechtsis gibt’s, hab‘ davon einige an der Uni. Die gehen auch in Discos und so😉

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    • Kinch sagt:

      die Konstallation, dass Kopftuchrechtsi überhaupt mit einem Mann nichtmuslimischen Glaubens über eine Beziehung spricht oder sich auch nur mit ihm trifft… ist die jemandem in der Runde positiv bekannt?

      Natürlich. Wenn man Muslima nur vom Hörensagen kennt, vielleicht eher nicht.

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      • Henner sagt:

        Ich habe ja darauf verwiesen, dass ich nur meinen beschränkten Erfahrungshorizont auwerte und deshalb auch nachgefragt. Die mir persönlich bekannten Muslima, die auch Beziehungen mit andersgläubigen Männern eingehen, tragen allesamt kein Kopftuch und sind, mit einer Ausnahme, relativ sekulär.

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        • primamuslima sagt:

          Ich hab mal auf einer Party einen Typen kennen gelernt und später mal zufällig in einer Tankstelle wieder gesehen, wo er mir gestand, erst bei der zweiten Begegnung erkannt zu haben, dass ich Muslima bin und er mich andernfalls niemals angebaggert hätte. Er hielt mein Kopftuch nach eigenen Angaben für Deko..fand ich ne süße Ausrede. ^^

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  3. Adrian sagt:

    Man sollte von Kopftuchfrauen schon Abstand halten, nicht weil sie Moslems sind, sondern weil sie dezidiert fundireligiös sind. Da kann nichts Gutes bei rauskommen.

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    • Kinch sagt:

      Rassistisches Geschwätz.

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      • Adrian sagt:

        @ Kinch
        Begründung, bitte.

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        • IULIUS sagt:

          Das Kopftuch ist kein Zeichen der islamischen Religion.

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        • kinchkun sagt:

          Gegenvorschlag: Begründe erstmal deinen Quatsch.

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          • Adrian sagt:

            Du meinst also, ein Kopftuch sagt nichts über religiöse Ansichten aus?

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            • kinchkun sagt:

              Es sagt weder etwas darüber aus ob jemand religiös ist, noch wie sehr jemand religiös ist. Genau. Das meine ich übrigens nicht, das ist ein Fakt.

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              • jck5000 sagt:

                @Kinch: Echt? Ist das vergleichbar damit, dass es nichts über psychische Probleme aussagt, wenn Frauen sich die Haare blau färben, oder vergleichbar damit, dass es nichts mit religiösem Extremismus zu tun hat, wenn sich Leute mit dem Ruf „Allahu Akbar“ in die Luft sprengen?

                Btw. darf ich jedem mal einen Türkeibesuch empfehlen; Istanbul ist sehr schön. Da trägt etwa jede dritte Frau ein Kopftuch, und ich behaupte mal, dass das durchaus was mit Religion zu tun hat, wenn die Frauen jung sind. Über die Generationen gibt es da sicher Unterschiede; in Didim lagen wir neben einem Motorboot mit einer Familie; 2 kleine Kinder, Papa mit einer Dose Bier, junge Frau mit Bikini, und Oma mit Kopftuch.

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                • Robin Urban sagt:

                  Ich finde ja, es sagt ne Menge über psychische Probleme der betreffenden Person aus, wenn diese von einer ausgeflippten Haarfarbe auf psychische Probleme schließen will😀

                  Ich werde nie begreifen, warum manche Menschen stolz darauf sind, wie ihre eigenen Großväter zu klingen. Ich frage mich echt, was mit diesem Konformitätszwang kompensiert werden soll.

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                  • Henner sagt:

                    „Natürlich kann nur einer, der der Masse angehört, den Drang empfinden, sich von der Masse abzuheben. Wer sowieso nicht der Masse angehört, braucht keinen bunten Plunder und wirre Frisuren. Wer nicht der Masse angehört, wird sich hüten, sich irgendwie auffällig zu gebärden, um von der Masse nicht völlig in den Abgrund getrieben zu werden.“ Max Goldt, Ich und mein Staubsauger, Ausgabe 22, Berlin Juli 1988

                    Mit anderen Worten: Mit bunten Haaren, zugehackten Armen und Guckloch im Ohr ist man nicht unbedingt Nonkonformist.🙂

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                    • Robin Urban sagt:

                      Bist nicht aufm Dorf groß geworden, wa?

                      Was heißt hier „nicht brauchen“. Man braucht so vieles nicht, aber manchem gefällt’s halt vielleicht. Meine Kollegin hat sich unlängst die Haare alpingrün gefärbt und das steht ihr megagut. Ich hätte mir auch vor Jahren mal die Haare pink oder grün gefärbt, weil ich das cool finde und die Farben mir auch gut stehen, aber meine Friseuse hat immer behauptet, das ginge mit meinen Haaren nicht (inzwischen denke ich, sie hat das nur gesagt, weil sie ne Freundin meiner Mutter war). Ich würde es heutzutage immer noch ausprobieren, gäbe es nicht ein paar verwirrte Gestalten, die einem deswegen psychische Probleme nachsagen, und würden Dank solcher Ewiggestrigen damit nicht meine späteren Chancen auf einen Arbeitsplatz sinken.

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                    • @Robin

                      Kauf Dir doch ein Pink-Kopftuch …

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                    • Robin Urban sagt:

                      Stopf du dir doch ne Socke rein.

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                    • Erik Freeman sagt:

                      @Robin: Würdest Du mir ne Socke reinstopfen?

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                    • @ Erik

                      Das ist Robin, wie sie leibt und lebt. So ist sie eben …

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                    • Erik Freeman sagt:

                      @derdiebuchstabenzählt: Ich find ja Kopftücher sexy. Das hat so was devotes. Hmmm.🙂

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                    • jck5000 sagt:

                      @ddbz, erik: Danke! Ich war schon fast dabei, auf Robins nicht-Argument (unten) einzugehen.

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                    • Robin Urban sagt:

                      @jck: Versprich mir bitte, dass du nicht wieder weinen musst wegen mir!

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                    • jck5000 sagt:

                      @Robin „Versprich mir bitte, dass du nicht wieder weinen musst wegen mir“

                      Mach dir keine Sorgen um mich. Du weißt ja, mir als intersektionell nicht betroffenem, ableisiertem, klassistisch wie rassistisch, ageistisch, audistisch und lookistisch privilegiertem Mann geht es hervorragend.

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                    • primamuslima sagt:

                      Meine beste Freundin in der Schule hatte auch alpingrüne Haare..damit waren wir damals das extravaganteste Duo im ganzen Dorf. Mittlerweile hoffe ich einfach, dass es irgendwann „egal“ ist, was du nach außen trägst. Erwachsene Männer dürfen doch auch mit 2 kg ihre Haare baaatsch nach hinten geelen, so dass sie aussehen, wie Voldemord und ich liebe sie und kann mit ihnen befreundet sein ohne ein „sogar“ oder „trotzdem“ dran zu hängen, WEIL ES MIR EGAL IST!

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                    • Henner sagt:

                      @Robin: Nee, mein „Dorf“ bekam seine Stadtrechte vor 1000 Jahren.

                      Junge Leute suchen sich eben ihre Peer Group und auch wenn das für andere und ältere Leute manchmal „ausgeflippt“ wirkt, ist es eigentlich ziemlich banal. Wer sich die Haare grün färbt, hat sicher -auch auf dem Dorf – seine Leute, die auch bunte Haare tragen. Leute, die wirklich einen ganz eigenen Stil entwickeln, sind der absolute Ausnahmefall.

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                  • Erik Freeman sagt:

                    „Konformitätszwang“ ist m. E. der Kern, um den es sich bei der Kopftuchdiskussion dreht. Wann ist das Tragen freiwillig, wann wird sozialer Druck ausgeübt? Wann seelische oder körperliche Gewalt angewandt? So wie es sich mir darstellt, sind die Abrahamitischen Religionen allesamt inhärent problematisch, was den Umgang mit Nonkonformisten angeht.

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                    • Henner sagt:

                      Da stimme ich Dir zu. Wobei möglicherweise noch eine mehr oder weniger bewusste kulturelle Identität stiftende oder wahrende Abgrenzung von der deutschen Kultur eine Rolle spielen mag. Die Einwandererkinder müssen ja mitunter schmerzhaft feststellen, dass sie weder als gleichwertige Deutsche anerkannt werden (siehe die Problematik der Benachteiligung bei der Arbeitssuche), aber auch im Land ihrer Eltern fremd sind.

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                    • Erik Freeman sagt:

                      @Henner: Mich würde mal interessieren, wie es einem erginge, wenn man als bekennender Atheist in Saudi-Arabien oder den Iran Emigrieren und dort auf Arbeitssuche gehen würde. Als Frau und ohne Kopftuch, versteht sich…
                      Rein spekulativ erwarte ich, dass die Testperson maximalen Konformitätsdruck erführe.:-/

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                    • Henner sagt:

                      @Erik
                      Zweierlei dazu (bei allem Unbehagen gegenüber dem Kopftuch sagen, das ich ehrlich gesagt empfinde):

                      1. sind die Gebräuche in totalitären Regimen für mich kein Maßstab. Ziel muss es durchaus sein, dass z.B. eine @Primamuslima hier frei leben kann. Und zwar auch mit einem Kopftuch, wenn ihr danach ist.

                      2. meinte ich meinen Beitrag tatsächlich so, dass auch die Kinder der maximal angepassten Einwanderer durchaus benachteiligt sind. Die Gründe dafür sind vielfältig und nicht nur einseitig zu verordnen. Aus dem Gefühl heraus, Outsider zu sein, sucht Mensch sich eine Gruppe, mit der er ähnliche Erfahrungen teilt und diese Gruppe schafft sich ihre eigenen Erkennungszeichen, wie es eben in diversen Jugendkulturen der Fall ist (Punk, Skin, Mod, Raver, Metaller, „Popper“, vielleicht auch junge Einwandererkinder muslimischen Glaubens?).

                      @Primamuslima, meinst Du, das kann eine Rolle spielen?

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                    • Erik Freeman sagt:

                      Über das mit den totalitären Regimes musste ich mal eine Weile nachdenken. Mir fällt kein Staat ein, bei dem der Islam Staatsreligion ist und der nicht gleichzeitig totalitäre Züge hat. Und alles, was ich so über den orthodoxen Islam weiß oder zu wissen glaube, führt mich zu dem Schluss, dass er ein totalitäres System ist. Alleine schon der Umstand, dass auf Apostasie traditionell die Todesstrafe steht, könnte ein dezenter Hinweis sein…:-/

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                    • amaryllis sagt:

                      @erik freeman
                      ich würde meinen du solltest das mit dem islam und den totalitären Staaten nochmal überdenken. Saatsreligion ist ja eigentlich schon ein Anzeichen von Totalitarismus, somit bin ich der Meinung dass die Religion das Mittel zum Zweck ist um Totalitarismus auszuüben und nicht umgekehrt. Was man ja auch sehr gut daran erkenne kann, dass der Islam ja nicht die erste und einizge Religion ist die als Vorwand für Unterdrückung und Ausgrenzung herhalten muss. Und bitte nicht zu vergessen dass das hier in Mitteleuropa auch nicht so besonders lang her ist, dass das Christentum die Menschen unterdrückt hat und auch das mehr oder weniger Zwangsweise tragen von Kopfbedeckungen bei Frauen ist auch keine rein Muslimische Idee.

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                    • Erik Freeman sagt:

                      Ja, das mit dem Überdenken ist immer eine gute Idee. Meinung ist etwas dynamisches, da man immer neue Erlebnisse und Informationen aufnimmt, nach deren Verarbeitung sich nicht selten ein anderer Blick auf die Welt ergibt. In diesem Zusammenhang empfehle ich z. B. folgende Literatur:

                      Ali: Ich klage an
                      Dashti: 23 Jahre
                      Kleine-Hartlage: Das Dschihadsystem
                      Glagow: Allahs Weltordnung
                      Reidegeld: Handbuch Islam

                      Diese kleine Liste hat bei mir die meisten kognitiven Dissonanzen aufgelöst, die bei mir in Bezug auf den Islam entstanden waren.

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                • kinchkun sagt:

                  Ist das vergleichbar damit, dass es nichts über psychische Probleme aussagt, wenn Frauen sich die Haare blau färben,

                  Ja.

                  oder vergleichbar damit, dass es nichts mit religiösem Extremismus zu tun hat, wenn sich Leute mit dem Ruf “Allahu Akbar” in die Luft sprengen?

                  Nein.

                  Btw. darf ich jedem mal einen Türkeibesuch empfehlen

                  Danke. Ich darf dann jedem mal den Besuch einer Bildungseinrichtung empfehlen. Eventuell kann man auch mal mit dem Wikipediaartikel zum Kopftuch anfangen.

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                  • jck5000 sagt:

                    @Kinch:
                    Wikipedia: „Headscarves and veils are commonly used by Observant Muslim women.“

                    Hm. Das hab ich schon auch vorher so gesehen. Und Deine beeindruckende Argumentation drumrum überzeugt mich auch nicht.

                    Wie du aber schon mit Adrian geklärt hast, hast du ja überhaupt nicht gesagt (lies oben 19:14): „Es [ein Kopftuch] sagt weder etwas darüber aus ob jemand religiös ist, noch wie sehr jemand religiös ist. Genau. Das meine ich übrigens nicht, das ist ein Fakt.“ Deswegen war es von mir ja auch nicht notwendig, dem Quatsch zu widersprechen.

                    @Robin:
                    Was ist falsch daran, aus dem Verhalten von Personen auf Charaktereigenschaften zu schließen? Also beispielsweise anzunehmen, dass Leute mit einer ausgeflippten Haarfarbe in einem gewissen Maß ausgeflippt sind? Was hat sich, seit mein Opa gestorben ist, daran verändert?

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                    • IULIUS sagt:

                      Menschen, die unbedingt auffallen wollen haben sicherlich ihre Gründe, wenn auch nicht jeder so extrem ist wie Diogenes von Sinope.

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                    • Kinch sagt:

                      Deswegen war es von mir ja auch nicht notwendig, dem Quatsch zu widersprechen.

                      Derartiges habe ich auch nicht behauptet, sondern dir nur empfohlen deine Bildungsdefizite aufzuarbeiten. Das kannst du gerne auch still tun.

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                    • jck5000 sagt:

                      Kinch: Dir ist schon klar, dass sich das auf ein wörtliches Zitat von dir bezieht, richtig? Das kann jeder nachlesen. Auch du. Was die Tatsache, dass du abstreitest, etwas gesagt zu haben, obwohl es immer noch dasteht, mit Bildungsdefiziten meinerseits zu tun haben soll weiß ich nicht. Und du sicher auch nicht.

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                    • Kinch sagt:

                      Ich habe nicht behauptet, dass es notwendig wäre, mir zu widersprechen.

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                    • jck5000 sagt:

                      Ich habe das auch nicht behauptet. Ich habe nur dargelegt, dass eine Aussage von dir Quatsch war.

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                    • jck5000 sagt:

                      Als Ergänzung: Ich bin der festen Überzeugung, dass es notwendig ist, dir zu widersprechen, wenn du Quatsch schreibst. Ich habe das aber nicht behauptet, sondern gemacht.

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                    • Kinch sagt:

                      Ich bin der festen Überzeugung, dass es notwendig ist, dir zu widersprechen, wenn du Quatsch schreibst. Ich habe das aber nicht behauptet, sondern gemacht.

                      Sosos. Du schreibst einen Beitrag vorher:

                      Deswegen war es von mir ja auch nicht notwendig, dem Quatsch zu widersprechen.

                      Ich frag‘ mich manchmal, ob ich hier der einzige bin, der nüchtern kommentiert.

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                    • jck5000 sagt:

                      Lies doch mal den ganzen Absatz, dann verstehst du es bestimmt.

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                    • Robin Urban sagt:

                      „Was ist falsch daran, aus dem Verhalten von Personen auf Charaktereigenschaften zu schließen? Also beispielsweise anzunehmen, dass Leute mit einer ausgeflippten Haarfarbe in einem gewissen Maß ausgeflippt sind? Was hat sich, seit mein Opa gestorben ist, daran verändert?“

                      Daran ist überhaupt nichts falsch. Ich sage nur, dass von einer präferierten Haarfarbe auf psychische Probleme zu schließen dämlich ist.

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                    • Erik Freeman sagt:

                      Aber Blondinen mit schwarz gefärbten Haaren sollen z. B. nur eine künstliche Intelligenz haben. Also kann man doch Schlüsse ziehen.

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                    • @ Erik

                      Blondinen mit KI! Der ist gut!🙂

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                    • Erik Freeman sagt:

                      @ddbz: Haha, Robin steckt sich jezt bestimmt gerade ein Kopftuch vorn in die Hose, damit sie intelligenter wirkt…😀

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                    • jck5000 sagt:

                      @Erik: Das Kopftuch in der Hose würde eventuell sogar ihre zukünftigen Chancen auf einen Arbeitsplatz bei den Ewiggestrigen verbessern.

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                    • Erik Freeman sagt:

                      @jck: Jo. Und 23% mehr Knete gibts gratis dazu!

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                    • @Erik

                      Ich glaube Robin nimmt Socken zum reinstopfen …

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                    • Erik Freeman sagt:

                      Oder schwarze Netzstrümpfe… *sabber*

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              • Adrian sagt:

                Natürlich. Und das Kopftuch wird von Männern ebenso häufig wie von Frauen getragen. Und Atheisten gehen eben so häufig zum beten wie Religiöse.

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                • kinchkun sagt:

                  Eventuell magst du den Begriff „Korrelation” nachschlagen.

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                  • Adrian sagt:

                    Du gibst also zu, dass das Kopftuch mit Religiosität korreliert.

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                    • Kinch sagt:

                      Ich hab das nie bestritten. Wenn du meinst, dass deine Aussage, dass Frauen mit Kopftuch dezidiert Fundireligiös sind, eine Korrelation ausdrückt, empfehle ich dir dringendst das Wort nachzuschlagen.

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                    • Adrian sagt:

                      Bei Frauen mit Kopftüchern ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie fundireligiös sind. Besser?
                      Jetzt müssen wir nur noch das mit dem Rassismus klären. Also, was war an meiner Aussage rassistisch?

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                    • Kinch sagt:

                      Bei Frauen mit Kopftüchern ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie fundireligiös sind. Besser?

                      Ja. Um wieviel ist denn die Wahrscheinlichkeit höher?

                      Jetzt müssen wir nur noch das mit dem Rassismus klären. Also, was war an meiner Aussage rassistisch?

                      Ich vermute, dass ist auch so eine Frage, die sich durchs Nachschlagen des Wortes klären könnte? Du definierst durch ein mehr oder weniger willkürlichers äußerliches Merkmal eine Bevölkerungsgruppe, behauptest eine falsche Kausalität nach der aus der Zugehörig zu dieser Gruppe eine charakterlich Minderwertigkeit folgt und forderst Ausgrenzung dieser Gruppe. Schlag das Wort Rassismus nach und alles weitere hat sich.

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                    • Adrian sagt:

                      „Ja. Um wieviel ist denn die Wahrscheinlichkeit höher?“

                      Woher soll ich das wissen. Höher als ohne Kopftuch. Zumindest was den Islam angeht.

                      „Du definierst durch ein mehr oder weniger willkürlichers äußerliches Merkmal eine Bevölkerungsgruppe,“

                      Das Kopftuch ist kein willkürliches äußeres Merkmal, zumindest nicht in Europa.

                      „behauptest eine falsche Kausalität nach der aus der Zugehörig zu dieser Gruppe eine charakterlich Minderwertigkeit folgt“

                      Ich halte strenge Religiosität – die sich u.a. im Kopftuch äußerst, das magst Du verneinen wie Du willst – nun mal für charakterlich nicht förderlich. Das ist meine subjektive Einschätzung.

                      „und forderst Ausgrenzung dieser Gruppe.“

                      Gut, missverständlich ausgedrückt: Ich würde Abstand halten zu Frauen mit Kopftuch. Besser?

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                    • Kinch sagt:

                      Woher soll ich das wissen.

                      Dann danke ich dir überaus, für dieses hilfreichen und intelligenten Kommentar. „Haltet Abstand von Frauen mit Kopftuch. Mit einer unbestimmten Wahrscheinlichkeit könnten die vielleicht fundireligiöser sein als andere“. Toll.

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                    • Adrian sagt:

                      @ Kinch
                      Ja, Kinch, Du kannst natürlich gerne weiterhin behaupten, dass das Kopftuch überhaupt nichts über Religion aussagt. Ich glaube Dir das nicht.

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                    • Kinch sagt:

                      Ich weiß nicht, was es dir bringt falsche Aussage anderen zu unterstellen, aber wenn es dir Spaß macht, gönne ich es dir.

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                    • Adrian sagt:

                      Keine Ahnung warum wir überhaupt diskutieren. Meine Aussage: Kopftuch korreliert mit strenger Religiosität. Von Menschen mit strenger Religiosität halte ich Abstand. Ergo halte ich vor Frauen mit Kopftuch Abstand.

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                    • Kinch sagt:

                      Deine Aussage war intinal ne andere und als du dich korrigiert hast, habe ich doch auch gesagt, dass das besser ist. Und ob du dich von welchen Menschen fernhälst, hab‘ ich nie kommentiert, weil’s mich kein Stück interessiert.

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                    • Adrian sagt:

                      Dann würde ich vorschlagen, dass Du ab jetzt schweigst.

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                    • Erik Freeman sagt:

                      Don’t feed the Kinch.

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      • Daniel sagt:

        Wäre das nicht relegionsfeindlich?

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      • m sagt:

        Seit wann ist Kritik an einer Religion ein Angriff auf eine ethnische Gruppe. o.O

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      • Erik Freeman sagt:

        Kinch glaubt, dass der Islam eine Rasse ist.

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        • Ist er nicht?! Wie kann denn das Judentum eine Rasse sein und der Islam nicht? Ich blick echt nicht mehr durch bei diesen exotischen Ausländer-Religionen…:/

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          • kinchkun sagt:

            Zum Einen spricht man nicht mehr von „Rasse” im Kontext von Menschen. Zum Anderen bezieht sich „Rassismus“ schon seit Langem nicht mehr exklusiv aus Rasse, da der Rasse-Begriff ohnehin willkürlich ist, sondern allgemein auf Ethnie; erweiterte Definitionen auch auf alle Arten von Menschengruppen.

            Desweiteren empfehle ich die Beiträge von Erik Freeman generell nicht zur Kenntnis zu nehmen. Sie sind weder wert gelesen, noch beantwortet zu werden.

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            • „Zum Einen spricht man nicht mehr von „Rasse” im Kontext von Menschen.“

              Dann gibt es unter Menschen ja auch keinen Rassismus mehr …
              Du kannst nicht das eine ohne das andere haben. Sonst ist es beliebiges Geschwätz.

              So wie es bald auch keine Frauenförderung mehr gibt, wenn Geschlecht erst abgeschafft ist.😉

              Bist Du eigentlich „Erik Freemanismus“ Verfechter oder kurz „Freemanist“? Glücklicherweise brauchen wir Deinen Empfehlungen ja nicht zu folgen …

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              • Kinch sagt:

                Es ist in Ordnung, dass deine Aufmerksamkeitspanne nur zur partiellen Erfassung des ersten Satzes reicht. Aber dann solltest duüberdenken, ob eine Diskussionsplattform für dich die richtige Freizeitaktivität ist. Basteln soll auch ganz schön sein.

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            • Erik Freeman sagt:

              „Zum Einen spricht man nicht mehr von „Rasse” im Kontext von Menschen.“

              Political-Correctness-Bullshit.

              „Zum Anderen bezieht sich „Rassismus“ (…) auch auf alle Arten von Menschengruppen.“

              Aber nur, wenn „Rassismus“ verwendet wird, um über Political-Correctness einen Standpunkt zu diskreditieren bzw. den, der diesen äußert. Anders ausgedrückt: um den Begriff in Form eines dummdreisten Ad-Hominem-Arguments zu verwenden, wird seine Definition unzulässig ausgedehnt. So wie von Dir übrigens, Kinch.

              „Desweiteren empfehle ich die Beiträge von Erik Freeman generell nicht zur Kenntnis zu nehmen. Sie sind weder wert gelesen, noch beantwortet zu werden.“

              Ganz im Gegensatz zu Deinen natürlich, Kinchimaus.😀

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  4. Kenshin sagt:

    Man sucht sich nach diesem Comic seinen Unterdrücker einfach selbst aus. Seien es die Männer oder die Religion. Ich kann beide Personen im Comic verstehen. Man muss nicht alles toll finden, was ein potentieller Partner tut. Man muss sich auch nicht unbedingt anpassen. Aber mit den Konsequenzen müssen beide einfach leben. Und sich den Wünschen eines Freundes anzupassen ist auch nicht automatisch unterdrückt werden. Wer das so sieht ist etwas daneben. Wer wert auf das Kopftuch legt tut dies aus fundamentalistischen Gründen. Sonst würde es sie nicht stören es abzulegen. Und wenn jemand keine überreligiöse Partnerin haben will ist das sein ding.

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    • Roger sagt:

      Würdest Du jemanden, der ein kleines Kreuz an einer Halskette trägt, auch dazu auffordern es abzulegen? Ist so einer fundamentalistisch wenn er daraufhin „Nein“ sagt? Und ist es nicht unverschämt, wenn man ihn dann in Schublade mit Hexenverbrennern steckt?

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    • Neutron sagt:

      Fundamentalistisch? Nö… es ist Brauchtum und Brauchtum ist mitunter kein wirkliches Zeichen für Religiösität.
      Ansonsten äußert sich für mich ein Akt der Unterdrückung darin jemanden zu versuchen seine eigene Prägung aufzuzwingen. Das geschieht in jeder Erziehung und leider dann auch häufig später wenn ein „geprägter“ Mensch auf einen anderen trifft und deren Prägungen nicht genügend übereinstimmen. Und dabei tun sich die meisten Gruppen nichts. Atheisten sind da mitunter kein Stück besser als die von Ihnen überall verorteten Fundamentalisten.

      Wieviel man für einen Partner aufgibt und wieviel Abweichungen man vom Traumbild beim Partner zulässt, ist jeden ansonsten selbst überlassen. Man sollt sich aber nicht wundern das man möglicherweise als engstirnig oder Träumer verschrien wird, wenn man sich da keinen Zentimeter von seiner Position bewegen kann *G*.

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      • Kenshin sagt:

        Ich habe bewusst nicht von religiösem Fundamentalismus geredet. Ein Kreuz um den Hals ist oft nicht sichtbar. Das ist schwer zu vergleichen, aber ich verstehe natürlich worauf das hinaus soll. Wenn es vergleichbar wäre, würde ich auch da nachfragen, ob es auch ohne geht. Aber eine Halskette ist nun mal eher klein und oft auch unter der Kleidung zu tragen. Das ist ein persönliches Symbol und das ist, zumindest in meinen Augen, etwas anderes, als ein öffentlich zur Schau gestelltes Kopftuch, das auch noch unter keinen Umständen abgenommen wird.

        Ein Tattoo am Hals oder gar im Gesicht ist ja auch etwas anderes, als eines auf der Brust.

        Brauchtum kann man in der Regel ablegen. Natürlich passt es niemandem, wenn er seine Angewohnheiten anpassen soll, aber nur die religiös aufgeladenen Brauchtümer werden mit Vehemenz verteidigt. Ich habe noch nichts von dem wütenden Mob aus Bayern gehört, der fordert, dass Lederhosen auf dem Oktoberfest Zwang werden sollen oder die Gegenpartei, die fordert, dass Lederhosen auf dem Oktoberfest verboten werden sollen.

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        • Henner sagt:

          Zum Thema Brauchtum: Vor zwanzig Jahren gab es keine jungen Frauen mit Kopftuch in Deutschland. Die türkischen und arabischen Mädchen trugen alle offenes Haar!

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          • Neutron sagt:

            @Kenshin
            Also das gewöhnliche wird von den meisten Leuten irgendwo verteidigt wenn es geändert werden soll. Sei es ein plötzliches Verbot Enten zu füttern (wo man sich einfach drüber hinwegsetzt) oder gefährliche Hunde an der Leine halten zu müssen.

            Das man natürlich bei Themen wo man an sein Seelenheil denkt möglicherweise etwas energischer ist als bei der Farbe eines Dirndls oder derlei, mag durchaus sein.
            Ich empfehle dir ansonsten Mal einen Blick in diverse Regionen welche kulturell eine ganze Zeit lang von anderen Überlagert wurden und wie dort teilweise heute die Kultur wieder versucht wird widerzuerlangen (China, Native Americans, etc. etc.).

            @Henner
            Kann ich so absolut nicht bestätigen. Natürlich hab ich kein Buch darüber geführt wieviele Muslima ich damals mit Kopftuch gesehen habe und wieviele heute. Aber mir wäre nun kein signifikanter Unterschied im letzten Jahrzehtn bewusst gworden – also hinsichtlich der Anteile von Kopftuchträgerinnen zu Nichtträgerinnen.
            Kann aber natürlich auch auf meine Lebensumstände zurückzuführen sein.

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            • Henner sagt:

              Gut, ich bin in einer mittleren Großstadt in Hessen aufgewachsen und wohne jetzt in Berlin, wo es vor Kopftüchern nur so wimmelt. Es gab dort aber einen hohen Anteil türkischer und arabischer Familien. Als ich kürzlich dort war, sah ich im Stadtbild viele Kopftücher, die ich als Jugendlicher nur von den älteren Türkinnen kannte auch bei jungen Frauen. Aber auch bei mir mag es an meiner persönlichen Wahrnehmung liegen.

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  5. Ich muss sagen, eine Frau mit Kopftuch wäre auch nichts für mich. Einfach weil es auf zu viele unterschiedliche Werte schließen lässt. Da würde ich sehr stark davon ausgehen, dass es nicht passt.

    Aber gut, ich bin auch atheist, insofern würden mich auch andere religiöse Zeichen mit dem gleichen Sinngehalt abschrecken.

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  6. Michael sagt:

    sicher wird keine muslima mit Kopftuch mit einem Christ eine Beziehung führen. Never ever!

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  7. netreaper sagt:

    Mir ist an einer Frau ebenfalls wichtig, dass sie KEIN Kopftuch trägt.

    Aber: natürlich ist es ihre freie Entscheidung, ob sie eins tragen will.
    Die Ironie an der Sache ist: _gerade_ im Namen der Frau ist in vielen Ländern die Bekleidungsfreiheit bereits abgeschafft worden, und auch in Deutschland steht die Forderung im Raum. Von Feministinnen. Im Namen der Frau.

    „Ich will dich befreien!! Aber was du anziehen darfst und was nicht, das bestimmen ja wohl immer noch wir!“

    Und so sieht letztendlich das symmetrische Äquivalent zum Burkazwang aus: das Burkaverbot.
    Die freie Entscheidung haben die Frauen in keinem der beiden Fälle. Gemeinsam haben die Ideologien die Vorstellung, Frauen könnten nicht in jedem Falle frei entscheiden.

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    • Henner sagt:

      Stimmt. Es ist aber schon ein qualitativer Unterschied zwischen Du darfst alles tragen, außer… und Du darfst nichts tragen, außer…

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      • netreaper sagt:

        Klar, sage ich doch. Es ist das symmetrische Äquivalent.
        Tatsächlich stehen sich Taliban und… ich nenne sie mal „Femiban“ in der Sache ziemlich nahe. Denn: keine von beiden Gruppen will Frauen wirklich selbst die Wahl überlassen, was sie tragen und/oder nicht tragen.

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  8. Frank sagt:

    Die Logik ist kaputt. Das mag zwar eine moderate Muslima sein, aber auch sie hat den Koran zu respektieren:

    [Der Koran sagt]: ‚heiratet nicht eher Heidinnen, als sie gläubig geworden sind, eine gläubige Sklavin ist besser als eine Heidin, auch wenn sie euch gefällt. Und verheiratet (eure Tochter) nicht eher an Heiden, als sie gläubig wurden; und ein gläubiger Sklave ist besser als ein Heide, auch wenn er euch gefällt. Sie laden ein zum Feuer, Allah aber ladet ein zum Paradies und Verzeihung [Koran 2:221]’

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    • Kinch sagt:

      Die Logik ist kaputt.

      Nö. Abgesehen davon, dass deine Behauptung falsch ist, tangiert sie die Logik überhaupt nicht.

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      • St. Elmo sagt:

        eine Moderate Muslimin würde sich ja gerade dadurch auszeichnen das sie nicht alle Regeln befolgt. bzw. die Regeln nach eigener Intention auslegt.

        Von daher sind diese Koran Verse nur dann von Bedeutung wenn die Person Strenggläubig und nicht Moderat ist. Dafür kann das Kopftuch ein Zeichen sein… muss es aber nicht.

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      • Frank sagt:

        Das ist nicht meine Behauptung, das sagt Gott. Also Allah. Nun kann man als Gläubige sehr viel allegorisch auslegen (zB. ob Verschleierung/Kopftuch nun Pflicht ist oder nicht, das steht nämlich nicht drin), aber irgendwann ist Schluss. Muslime, ob nun männlich oder weiblich, dürfen keine nichtmuslimischen Partner/innen haben. Sagt Allah ganz deutlich und unmissverständlich.

        Die islamischen Glaubensgrundsätze bestehen aus 6 Punkten.
        Nach islamischem Verständnis bilden diese 6 Punkte eine unzertrennliche Einheit; akzeptiert man einen Punkt nicht, leugnet man dadurch zugleich auch die anderen. Man ist einfach kein Muslim mehr.

        Die Frau hat aus Sicht ihrer Religion durchaus Recht. Eigentlich müsste sie auch konsequent sein und von dem Mann den Übertritt zum Islam verlangen. Religion ist kein Gemischtwarenladen, Religion hat geoffenbarte WAHRHEITEN. Da kann man nicht drüber diskutieren.

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        • kinchkun sagt:

          Das ist nicht meine Behauptung, das sagt Gott.

          Ja ja, das sagen sie alle.

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        • „Das ist nicht meine Behauptung, das sagt Gott.“

          Wenn diese/r „Gott“ sich an der Diskussion beteiligen möchte, soll er doch bitte selbst posten!

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        • IULIUS sagt:

          „Religion ist kein Gemischtwarenladen, Religion hat geoffenbarte WAHRHEITEN. Da kann man nicht drüber diskutieren.“

          Öhem, die meisten Religionen zielen nur darauf ab um Menschen durch Menschen zu unterdrücken. An der Stelle haben das Christentum und der Islam ihre größte Gemeinsamkeit.
          Und nur das ist die Wahrheit!

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          • Neutron sagt:

            Die meisten Gesetze zielen nur darauf ab um Menschen durch Menschen zu unterdrücken.
            Die meisten Verhaltensregeln zielen nur darauf ab um Menschen durch Menschen zu unterdrücken.
            Die meisten Regierungen zielen nur darauf ab um Menschen durch Menschen zu unterdrücken.
            Die große Aufklärung zielte nur darauf ab das in der Unterdrückung äußerende Wesen des Menschen zu unterdrücken und einem zivilisatorischen Gedanken unterzuordnen…

            Sorry IULIUS, aber was willst uns mit deiner Wahrheit denn nun sagen?

            Man kann Religion für jede Menge kritisieren. Aber sie dafür zu kritisieren das Menschen mit eine Wertekanon andere Menschen unterdrücken ist eine der schwächsten Kritiken die es gibt. Das schafft jedes andere Wertesystem auch.

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            • IULIUS sagt:

              „Man kann Religion für jede Menge kritisieren. Aber sie dafür zu kritisieren das Menschen mit eine Wertekanon andere Menschen unterdrücken ist eine der schwächsten Kritiken die es gibt. Das schafft jedes andere Wertesystem auch.“

              Die Kirche hat das nur bis zur absoluten Perfektion gebracht. Das hat kein anderes „Wertesystem“ geschafft.

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  9. Bombe 20 sagt:

    Was im Kopf von religiösen Menschen vorgeht, kann ich so wenig nachvollziehen, daß ich mir grundsätzlich jedes Urteil darüber verkneife, solange die Ausübung ihrer Religion keinen anderen Menschen schädigt, behindert oder mehr als den Umständen nach unvermeidlich belästigt.

    Aber wie soll ich mit dem Eindruck umgehen, daß eine Frau, die freiwillig ein Kopftuch trägt, alle Männer für potentielle Vergewaltiger hält? (So gesehen ist das Kopftuch ja sowas wie die islamische Version der lila Latzhose.)

    B20

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    • Kinch sagt:

      Aber wie soll ich mit dem Eindruck umgehen, daß eine Frau, die freiwillig ein Kopftuch trägt, alle Männer für potentielle Vergewaltiger hält?

      Die Fähigkeit zu Differenzieren könnten helfen.

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      • primamuslima sagt:

        Was vermittelt denn dir bitte diesen Eindruck?

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        • Bombe 20 sagt:

          primamuslima,

          Du zitierst in Deinem Artikel den einschlägigen Vers doch selbst:

          Eine gläubige Frau soll ihre Gewänder über sich ziehen, um als Muslima erkannt zu werden und damit sie nicht belästigt wird, so der Koran!

          Die Frau soll ihr Haupt bedecken, damit sie nicht belästigt wird. Andersrum: Wenn eine Frau das nicht tut, besteht eine reelle Gefahr, daß sie belästigt wird. So reell, daß eine solche Maßnahme, die Du ja selbst als einschränkend beschreibst, ständig gerechtfertigt ist.

          Und das ist #Aufschrei-Denke: Eine Frau kann ja kaum aus dem Haus gehen, ohne daß sie von diesen wandelnden, schwanzgesteuerten Testosteronbomben angestarrt, belästigt, begrabscht oder vergewaltigt wird. Die haben sich so wenig unter Kontrolle, daß der kleinste auch nur sexuell interpetierbare Reiz sie sofort jede Hemmung vergessen läßt. Vielleicht nicht alle, aber solches Verhalten ist ubiquitär und keine anormale Abweichung, sondern Teil des normalen Kontinuums männlicher Sexualität. Rape Culture und so.

          Wirklich? In der EU laufen täglich zig Millionen von Frauen mit sichtbaren Haaren herum, und der aktuellen FRA-Studie zufolge haben mehr als zwei Drittel von ihnen in ihrem ganzen (erwachsenen) Leben überhaupt keine Gewalt, also auch keine sexuelle, erfahren; und das unter einer ziemlich weiten Gewaltdefinition, die zum Teil schon unerwünschtes Ansprechen einschloß. Der polizeilichen Kriminalitätsstatistik zufolge liegt das Lebenszeitrisiko für eine Frau in Deutschland, Opfer einer Vergewaltigung oder eines Vergewaltigungsversuchs zu werden, bei insgesamt 2%, und das größtenteils im sozialen Nahraum.

          Gut, wenn ich Deinen Artikel richtig verstehe, verwirfst Du diesen zweiten Teil der Koran-Begründung für den Hijab recht schnell, und trägst ihn quasi als Botschafterin des Islam. Warum auch nicht? Anhänger von Fußballvereinen und Fans von Musikern tragen Kleidung, die ihre Einstellung deutlich macht, warum sollte man das ausgerechnet bei einem so tief ins Leben eingreifenden und für die Identität so wichtigen Thema wie der Religion nicht tun?
          Und das bezieht sich jetzt nur darauf, wie ich Dich verstanden habe. Vielleicht hast Du noch weitere religiöse Gründe, die intersubjektiv (oder nur mir) schwer vermittelbar sind. Wie gesagt, ich kann oft nicht nachvollziehen, wie religiöse Menschen denken, und maße mir insoweit auch kein Urteil an.

          Aber es gibt eben beide Begründungen, und andere Muslime gewichten diese anders als Du, wie die von mir oben verlinkte Seite zeigt. Dort werden zur Argumentation Statistiken über sexuelle Belästigungen von Frauen herangezogen und auch der ersten Teil so interpretiert, daß das sichtbare Bekenntnis zur islamischen Frömmigkeit hauptsächlich dazu dient, fremde Männer abzuhalten von „Einladungen und Verführungen die der islamischen Moral widersprechen“. Und weitere Zitate aus dem Koran werden dort so interpretiert, daß ein Mann am besten Frauen überhaupt nicht anschauen sollte, um nicht zu riskieren, seinen Trieben zu erliegen.
          Und überhaupt seien Männer ja körperlich stärker als Frauen und diese deshalb „stets in der Gefahr Opfer eines dementsprechenden Delikts zu werden“ (vgl. auch das feministische Duluth-Modell der Gewalt).

          Nun weiß ich nichts über die Betreiber der Seite „Fragen zum Islam“; natürlich ist es möglich, daß sie besonders fundamentalistisch sind und nur eine Randgruppe darstellen, oder daß sie einfach -nicht ganz zu Unrecht- glauben, eine Argumentation mit dem Schutz von Frauen sei moralisch weniger angreifbar.
          Aber genauso wenig weiß ich über eine „Kopftuchmenschin“, die mir gegenübersteht. Und jedes Mal zu fragen „Entschuldigung, aber tragen Sie Hijab, weil Sie damit Ihre Frömmigkeit betonen wollen, weil sie deutlich machen wollen, das der Islam längst ein Teil von Deutschland ist, oder weil sie Angst haben, ich könnte meine Triebe nicht im Zaum halten und würde Sie sofort sexuell belästigen, wenn ich Ihre Haare zu sehen bekäme? Und falls letzteres, meinen Sie eigentlich, eine Frau, die kein Kopftuch trägt und vergewaltigt wird, sei wenigstens zum Teil auch selbst Schuld?“ wäre wohl ein kleines Bißchen grenzüberschreitend.

          Also bleibt stets der Verdacht, die Frau könnte mich -und alle Männer- für Schrödinger’s Rapist halten, und das ist es, was ich schrieb. Du mußt mir natürlich nicht zustimmen, und vermutlich tust Du es auch nicht, aber ist nachvollziehbar geworden, was ich meine?

          Bombe 20

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          • primamuslima sagt:

            Ich glaube ich kann deinen Gedankengang etwas nachvollziehen..aber ich hab einfach ein absolut anderes Bild von Männern, als du es dir vorstellst.:/

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            • Bombe 20 sagt:

              primamuslima,

              Deine Antwort klingt, als hättest Du nur die ersten beiden Absätze meines Kommentars gelesen. Schade. Ich hoffte, ich hätte deutlich genug gemacht, daß ich keineswegs jeder Hijab-Trägerin ein solches Männerbild unterstelle, und Dir aufgrund Deines Artikels überhaupt nicht, daß aber der Text, aus dem Du die Aufforderung zum Tragen eines Kopftuchs ableitest, so verstanden werden kann und offenbar auch von wenigstens einigen so verstanden wird, und daß ich im konkreten Fall eben nicht unterscheiden kann, welche Ansichten ein konkretes Gegenüber hat.

              Und da der Koran-Vers nunmal lautet, wie er lautet, muß ich davon ausgehen, daß zumindest bekannt ist, welche Implikation mit dem Bedecken des Haars verbunden sind, daher meine negative Grundeinstellung.

              BTW, wenn Du den Hijab vor allem trägst, um Dich als Muslima kenntlich zu machen, wie tätest Du das, wenn Du ein Mann wärst? Kennt der Koran ein männliches Pendant dazu, seine Übergewänder reichlich über sich zu ziehen?

              Bombe 20

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    • St. Elmo sagt:

      Vielleicht sollte man da nicht so viel hineininterpretieren….

      Probleme sehe ich erst dann wenn man sich für die ernsthafte Ausübung einer Religion entscheidet aber gleichzeit nicht bereit ist, die daraus resultierenden Konsequenzen zu tragen.

      Wenn ich z.b. sehe das öffentliche Bäder reine Frauentage einrichten aus Rücksicht auf weibliche Muslime und deren religiösen Gefühle, geht für mich die Tolleranz zu weit.

      Wenn man sich freiwilig dafür entscheidet eine Religion auszuüben die die Trennung der Geschlechter vorschreibt und gleichzeitig in einem Land lebt das diese Trennung nicht kennt,
      muss man nunmal mit den Konsequenzen aus dieser freien Entscheidung zur Religion leben.

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  10. cvk10000 sagt:

    Also, ich hab keine Ahnung, was ihr euch hier über Religion unterhaltet, nachdem das nicht das vordergründige Thema ist…

    Es wird doch ganz deutlich, dass sich Linksi eigentlich wie die typische Frau verhält: „Änder dich, sei nicht so, mach doch mirzuliebe“ und dann geht, wenn das nicht funktioniert.
    Rechtsi hingegen hat eine Meinung und einen Standpunkt und vertritt diesen – meiner Ansicht nach eine eher männliche Eigenschaft – ohne einzuknicken nur weil Linksi nörgelt.

    Aber, dass ihr euch nur über Religion auslasst, zeigt mir, dass ihr die Gesellschaft und das Zwischenmenschliche noch lange nicht überrissen habt… Linksis…

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    • Frank sagt:

      Amen.

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    • primamuslima sagt:

      Finde es auch interessant, dass alle immer so gerne über Religion herfallen! ^^

      Ich finde es manchmal auch anstrengend nur auf meine Religion reduziert zu werden und nicht als „Mensch“ im allgemeinen Sinne betrachtet werde. Schade! ://

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      • Kenshin sagt:

        Was viele Leute (mich eingeschlossen) an Religion stört ist der dogmatische Charakter. Die Unzugänglichkeit, die in Glaubensfragen logischen Argumenten gegenüber gezeigt wird. Ich fühle mich als aufgeklärten mündigen Menschen der Logik verpflichtet. Und es fällt mir schwer den Glauben an anachronistische und/oder sinnlose/unlogische Praktiken, die mit vielen Religioinen einhergehen, nachzuvollziehen. Und zu diesen gehört auch das Kopftuch. Grundsätzlich ist mir egal, ob du eines trägst oder nicht. Das geht mich in Endeffekt nichts an. Mich wundert dabei immer nur, was einen dazu trägt etwas zu tragen, das offensichtlich unattraktiv ist (ich meine dazu ist es doch da, oder), statt einfach ohne gläubig zu sein.

        Du scheinst dir deine Religion so zu machen, wie sie dir gefällt, warum ist ausgerechnet das Zeichen nach außen, dass du ihr angehörst, so wichtig?

        Was macht es so wichtig öffentlich zu transportieren, dass du Muslima bist (oder das zumindest von dir behauptest, eine zu sein. Denn ich bin sicher der ein oder andere fundamentalistischer Gläubige bekäme bei einigen deiner Aussagen hier einen Herzinfarkt)?

        Religion ist ein Reizthema. Die nichtreligiösen können nur schwer nachvollziehen, warum die Gläubigen so irrational agieren. Die Gläubigen verstehen die Ungläubigen aber auch nicht, denn für sie macht das ja alles irgendwie Sinn!

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    • Gaby sagt:

      Wie bitte?
      Ich wundere mich gerade, wie verschieden man so ein Comic interpretieren kann.
      Die „wenn-du-das-nicht-machst,-liebe-ich-dich-nicht-mehr…“Erpressungs-Einstellung war für mich immer eher männlich. Gerade in bezug auf Beziehungen… (wenn du nicht beim 1. Date mit mir pimperst… dann mach ich Schluß). Hat das schon mal ernsthaft jemand von einer Frau gehört?

      Selbstverständlich ist Linksi ein Mann…

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      • Erik Freeman sagt:

        Neee, neee, neee, Gaby. Das machen nur a n d r o g y n e Menschen. Richtige Frauen nicht und richtige Männer auch nicht. Und Schluss machen, bevor man überhaupt ein Pärchen ist, gelingt nur erfahrenen Zeitreisenden.

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  11. Frank sagt:

    Beim genaueren Durchdenken fällt mir ein Szenario ein, das funktioniert.

    Er ist moderater, säkularer Moslem, also so was wie ein Weihnachtschrist. Feiert Ramadan und trinkt im übrigen sein Bier. Sie ist gläubige Muslima, die Islam („Unterwerfung“) genau nimmt.
    Er liebt sie, sie befolgt aber Allahs Befehle. Daraufhin spricht er im vorletzten Bild vom „Mann“ Allah.🙂

    Dann bekommt die Geschichte einen ganz anderen Drive, oder? Ist aber konsistenter.😀

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    • primamuslima sagt:

      Ich fänds viel interessanter, wenn Linksi ein Nichtmoslem wäre, der Rechtsi zwar „will“, aber nicht akzeptieren kann, dass das Kopftuch zu ihr gehört und er das deshalb „mitwollen“ muss! ;D

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      • jck5000 sagt:

        Wenn die (mulimische) Kopftuchträgerin sich mit einem nicht-Moslem einlassen würde, wäre sie kein anständiger Moslem. Welche Relevanz hätte das? @EMN: Ich wiederhole meine Forderung nach einem Comic über Leute, die Ihre Religion nicht verstanden haben.

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        • primamuslima sagt:

          Ich bin muslimische Kopftuchträgerin und ich finde nicht, dass ich ein unanständiger Moslem bin, wenn ich mich mit einem Nicht-Moslem einlasse.

          Es ist unanständig in der Vorlesung laszive Posen und Gräusche zu machen oder zu spät zu kommen ohne sich zu entschuldigen..was hat es mit Unanständigkeit zu tun eine Beziehung zu führen?

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          • Kenshin sagt:

            Ich nehme an, er bezieht sich auf die heilige Schrift. Allerdings habe ich weder diese noch irgend eine andere religöse Grundschrift je komplett gelesen. Weiter oben hat ja jemand eine Passage zitiert, nach der eine gläubige Muslima keinen Andersgläubigen lieben darf.. Es ist eben für einen nicht-religiösen Menschen wie mich sehr schwer nachzuvollziehen, warum sich jemand dem Kodex einer Religion unterwirft, sich aber eben nur die Teile heraussucht, die ihm passen. Man kann eben nicht sagen, dass man Veganer ist, aber für sich selbst entscheiden, dass Leder okay ist, weil das der Kodex nicht hergibt.

            Was ich damit meine ist: Wenn ich mir einen gewissen Glauben aussuche und Dinge wie ein Kopftuch nicht debattierbar sind, warum ist es dann für dich debattierbar, ob andere Regeln des selben Glaubens befolgt werden, oder nicht? Radikale Christen fordern das Verbot homosexueller Beziehungen, weil eine Bibelpassage deren Steinigung fordert. In dem selben Text wird allerdings auch verboten verschiedene Pflanzen in angrenzenden Feldern zu pflanzen oder Kleidung aus gemischten Fasern zu tragen.
            Wenn du dieses Buch wie ein Gesetz behandelst, wieso nur die Teile, die dir in den Kram passen? Ich muss mich auch an das komplette BGB halten, nicht an die Teile, die ich für mich cool finde.

            Wenn es nur ein Leitfaden wäre, dann wäre es ständig der Revision ausgesetzt und würde anpassbar und argumentativ angreifbar sein. Aber das scheint nicht der Fall zu sein. Wenn man sich die Teile aussuchen darf, die man mag, dann kan man es nicht als Argument verwenden, wieso man es tut. Mir kommt das alles sehr sehr willkürlich und vorgeschoben vor.

            Entweder ganz oder gar nicht. Alles andere ist Rosinenpickerei. Zumindest wirkt es so auf mich.

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      • Frank sagt:

        Das mag sein, dass Sie das interessanter finden. Allah aber nicht. Beziehungen zu Kāfir aslī sind haram. Da gibt es keine Interpretationsmöglichkeit.

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        • primamuslima sagt:

          1. Katholiken ist es auch verboten, mit Nicht-Katholiken eine Beziehung einzugehen. Ein Großteil der Muslime hat nichts gegen einen Partner mit anderer Religionszugehörigkeit.

          2. Nach der Scharia ist es auch verboten (hier beliebiges Verbot einsetzen), na und? Liebe, Gesetz, Religion, usw. -> Das alles sind verschiedene Autoritäten, die in der modernen Welt nicht konkurrieren sollten.

          3. Hör mal auf an Muslimen irgendwelche Maßstäbe anzusetzen, die du überhaupt nicht beurteilen kannst. Bist du Moslem? Nein? Dann geht es dich auch nichts an!

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          • Rexi sagt:

            Sorry, aber das ist falsch. Das Gegenteil ist der Fall. Man kann als Christ sogar seinen nicht-christlichen Partner retten.

            1Kor 7,14: Denn der ungläubige Mann ist durch die Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist durch den Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.

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          • Rexi sagt:

            Edit: ich weiß natürlich nicht, wie es im Islam ist (damit habe ich mich zu wenig beschäftigt).

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          • jck5000 sagt:

            @Muslima: Dein Punkt 1 stimmt nicht; Katholiken ist es nicht verboten, mit Nicht-Katholiken eine Beziehung einzugehen. Meine Frau ist Katholikin, ich nicht, und ihr Priester hatte bei unserer kirchlichen Hochzeit wirklich keine Einwände.

            Zu deinem Punkt 3: Mirwegen kannst du „deine“ Religion ausleben wie du willst, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder Imam Franks Perspektive teilen würde.

            Dein Punkt 2 erklärt übrigens sehr schön, was ich mit „keine anständige Muslima“ respektive Leute, die ihre Religion nicht verstanden haben, meinte: Jede (große) Religion basiert auf Regeln, deren Einhaltung ein Heilsversprechen als Ergebnis hat (wobei der Buddhismus hier eine Ausnahme bildet). Die Religionen sind nicht so gedacht, dass man von den Regeln nur die befolgt, die einem gefallen, und dann trotzdem Erlösung (im Christentum) oder irgendwas vergleichbares („Paradies“) erfährt.

            Ich kann ein bisschen verstehen, was dich stört – wenn jemand sagt, er ist Moslem, geht man davon aus, dass er „streng gläubiger“ und „praktizierender“ Moslem ist, während sich das beim Christentum weitgehend erledigt hat – ich war auf genug katholischen Hochzeiten von Leuten, die für den vorehelichen Sex sicher in der Hölle schmoren werden. Nun glaube ich letzteres zwar nicht; ich behaupte aber auch nicht von mir, ich sei Katholik.

            Das Problem ist: Wenn ich jemanden kennen lerne, der mir sagt, er wäre Moslem, biete ich ihm kein Bier an und lade ihn zu Ramadan nicht zum Mittagessen ein, da ich davon ausgehe, dass das respektlos wäre. Wenn ich (als Christ) eine Frau kennenlerne, die erklärte Muslimin ist, gehe ich als Mann davon aus, dass ich nicht der Wunschpartner bin, da ich annehme, dass das respektlos wäre. Und ein Kopftuch bei einer jungen Frau ist ein ziemlich deutliches Zeichen dafür, dass sie streng gläubige Muslimin ist; das mit dem Kopftuch ist ja eher unmodern. Ich habe aber auch einen sehr netten Türken kennen gelernt, der erklärte, dass er Moslem ist und daher kein Bier trinkt. Das war allerdings an einem Freitag, am Samstag hat er dann meinen gesamten Vorrat geleert; ich war nicht vorbereitet, dass wir mehr Alkohol bräuchten als ich selbst trinke. Selektive Gläubigkeit nenne ich das. Insofern wird das wohl auch im Islam „moderner“, wie es im Christentum schon ist.

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          • Frank sagt:

            Zu 1: Erster Satz stimmt nicht. Zumindest nicht mehr. Früher schon. Zweiter Satz bezweifle ich. Bitte Belege (zB. Umfragen/Studie einfügen)

            Zu 2: Scharia ist göttliches Recht, offenbart in Koran und Sunna, gültig für alle Zeiten und Orte.
            Was Sie offenbar meinen, die Fiqh, bietet Spielraum für Kontroversen. Allerdings gehört das Beziehungsverbot zu Nichtmuslimen ausdrücklich zu den koranischen, also schariatischen Geboten.

            Zu 3: Wer ist Moslem? Jemand, der Mohammed als letzten Propheten Gottes anerkennt und daß der Koran das offenbarte Wort Gottes ist, das Mohammed durch den Erzengel Gabriel übermittelt wurde.

            Wenn Sie das Wort Gottes relativieren und einer Beliebigkeit der Anschauung unterstellen, was sein Sie dann? Ganz unabhängig von Kopftuch, Wallfahrt, Fasten und Gebet?

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          • Kenshin sagt:

            Dein dritter Punkt ist nonsense. Das ist ein billiges Totschlagargument.
            Bist du ein Mann? Nein? Dann hast du keine Ahnung davon, was alle Männerthemen angeht!
            Bist du ein anderer Mensch, als du selbst? Nein? Dann hast du keine Ahnung von irgend etwas, das nicht nur dich betrifft.

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  12. Frank sagt:

    Kopftücher, Kreuze o.ä. Gedöns sind Intelligenz- oder Charakter-Indikatoren, Mehr nicht.
    Aber es geht ja – Gott-Sei-Dank – (Haha) in diesem Comic gar nicht um Religion.

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    • Ok, was sagt denn ein Kopftuch über den Charakter aus? MIr fallen da spontan die Möglichkeiten ein, dass die Trägerin sich dem muslimischen Glauben oder ihrer Famile komplett unterwirft oder auch dass sie das Kopftuch aus Protest gegen alle Leute trägt, die ihr vorschreiben wollen, das nicht zu tun.
      Anders gesagt: DIe möglichen Gründe reichen von religiösem Fanatismus über ängstliche Unterwürfigkeit bis hin zu jugendlicher Rebellion. (und vermutlich noch sehr viel mehr, was sich nicht im genannten Spektrum befindet)

      Und was die Intelligenz betrifft… Also ich habe schon sehr intelligente, religiöse Menschen getroffen und sehr dumme Atheisten, genauso wie das Gegenteil. (also dumme Gläubige und intelligente Atheisten)

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      • Frank sagt:

        Ich halte Menschen, die an die Horrorgeschichten aus Bibel,Koran und anderen Schinken glauben, nicht für übermäßig intelligent.
        Weiter will ich das aus Gründen der Höflichkeit auch nicht ausführen.

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        • Rexi sagt:

          Weiter will ich das aus Gründen der Höflichkeit auch nicht ausführen.

          Ist auch besser so. Dieses vermeintlich aufgeklärte antireligiöse Getue geht mir schon ziemlich auf die Nerven😡

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          • primamuslima sagt:

            Da stimme ich dir zu! Die meisten Atheisten können sich trotzdem auf einer sehr niveauvollen Ebene zu Religion äußern. Genauso, wie ich als religiöser Mensch nicht jedem „Ungläubigen“ Schwachsinnigkeit unterstellen muss, um mich besser zu fühlen.😉

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        • „Ich halte Menschen, die an die Horrorgeschichten aus Bibel,Koran und anderen Schinken glauben, nicht für übermäßig intelligent.“

          Also du glaubst also, dass jede Frau, die ein Kopftuch trägt, uneingeschränkt alles, was im Koran steht wortwörtlich für die Wahrheit hält?
          Menschen mit einem derart begrenzten Welt- und Menschenbild halte wiederum ich für nicht übermäßig intelligent…

          Davon abgesehen, kann Glauben nicht nur verängstigen oder verunsichern, sondern gibt manchen Menschen auch Kraft und hilft ihnen, ihr Leben besser zu meistern.

          Ich selbst bin zwar Skeptizist, aber manchmal wäre ich wirklich froh, wenn ich daran glauben könnte, dass ein gütiger Gott über mich wacht und dafür sorgt, dass die Welt einem perfekten, allumfassenden Plan folgt.
          Wäre ich in der Lage, meine Sorgen loszulassen, indem ich auf Gott vertraue, wäre ich vermutlich in meinem Leben sehr viel produktiver und würde mich dabei auch viel besser fühlen.

          Menschen wegen ihres Glaubens pauschal für dumm zu erklären, ist als würdest du jemanden, der mit Hilfe von Placebos von einer schweren Krankheit geheilt wird, für seine Dummheit auslachen.

          (Bevor mich jemand falsch versteht: Ich will nicht sagen, dass nicht möglicherweise ein Gott existiert, sondern nur, dass Religion selbst dann nicht zwangsläufig dämlich ist, wenn nicht.)

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          • Frank sagt:

            Meine Güte, kriegt euch mal ein. Ich habe keinen gläubigen Menschen für dumm erklärt. Zwischen nicht übermäßig intelligent und dumm gibt es, glaube ich, noch reichlich Spielraum.
            Ich halte mich selbst auch nicht für sonderlich intelligent (eher so Durchschnitt) und würde auch gerne an Gott glauben. In gewisser Weise mache ich das auch.
            Meine flapsige Ausdrucksweise sollte auch keinen beleidigen oder als schwachsinnig hinstellen.
            Und kann man z. B.bei der Bibel (die ja nur das Fundament des christlichen Glaubens ist) Abstriche bei der Glaubwürdigkeit machen? Cherrypicking a la: Ich glaube an Gott und Jesus aber die Schöpfungsgeschichte oder die Sintflut sind wohl doch nix? Bedenklich.
            Außerdem frage ich mich, was ihr euch alle so an dem Kopftuch aufgeilt?
            Lest den Comic nochmal und ersetzt das Kopftuch durch einen beliebigen Gegenstand.
            Ich entnehme dem Comic, dass es um Toleranz, Rücksicht bzw. Kompromisse geht.

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            • Rexi sagt:

              Es ist immer noch Unsinn. Und das Schlimmste ist: du versuchst nicht mal, diesen Unsinn zu belegen (und dass du gläubige Menschen nicht für dumm erklären willst, kannst du mir nach diesem Satz: „Weiter will ich das aus Gründen der Höflichkeit auch nicht ausführen.“ nicht mehr glaubwürdig erzählen😉

              Und wer sind überhaupt „wir alle“?

              Davon ab ist es nur menschlich, sich die Rosinen herauszupicken. Man glaubt das, was einem logisch erscheint und verwirft den Rest. Jeder tut es. Warum sollten das religiöse Menschen also nicht betreiben?

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              • Franziskaner sagt:

                „Es ist immer noch Unsinn. Und das Schlimmste ist: du versuchst nicht mal, diesen Unsinn zu belegen“
                Es gibt massig Studien, die eindeutig belegen dass Intelligenz und Religiösität im Verhältnis stehen.
                Und zwar nicht so, wie es die Kirche gerne hätte…
                Natürlich gibt es auch da Ausschläge in beide Richtungen.
                Das mit der Höflichkeit hat nur mit meiner Meinung zur Intitution Kirche zu tun.
                Und Kreuze und Kopftücher sind für mich Zeichen der Zugehörigkeit zu einer Kirche.

                „Davon ab ist es nur menschlich, sich die Rosinen herauszupicken. Man glaubt das, was einem logisch erscheint und verwirft den Rest. Jeder tut es. Warum sollten das religiöse Menschen also nicht betreiben?“
                Ach so. Ich finde auch einige Gesetze unlogisch. Halte ich mich jetzt nicht mehr dran.
                Die Positionen in der Bibel sind nicht verhandelbar. Ist nicht meine Aussage, sondern die von den „Geistlichen“, mit denen ich mich darüber unterhalten habe.
                Wenn dort steht „Du sollst nicht töten“ ist das genau so verbindlich wie z.B. die Haltung zu Homosexualität oder Selbstbefriedigung.

                Wenn wir Religion von Kirche trennen, bin ich dabei.

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            • Also zuerst findest du es „nicht besonders intelligent“ (entschuldige, dass ich das als höfliche Umschreibung für „dumm“ missverstanden habe), das zu glauben, was in der Bibel steht, aber wenn Leute sich nur den Teil raussuchen, der für sie passt (was doch eigentlich schonmal intelligenter ist, als unhinterfragt alles zu glauben), ist das wiederum bedenklich?

              Und was das „Aufgeilen“ am Kopftuch betrifft: Du bist derjenige, der gesagt hat, es handle sich bei diesem „Gedöns“ um „Intelligenz- oder Charakter-Indikatoren“. Ob das ursprünglich Thema des Comics war, ist doch irrelevant, du hast es mit deiner Aussage ins Gespräch gebracht, also beschwer dich nicht, dass darauf geantwortet wird!

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  13. Kopftücher machen dick!

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  14. Bellator Eruditus sagt:

    Irgendwie finde ich den Text im vorletzten Kästchen suboptimal.
    Spontan hätte ich erwartet, dass Linksi sagt:
    „Ok, das Kopftuch ist nicht verhandelbar. Gut.
    Andere Frage: Wenn du mal einen Sohn haben solltest, wird der dann rituell beschnitten?“.

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    • primamuslima sagt:

      Verstehe da den Zusammenhang miteinander nicht? Wer sagst, denn das sie mal einen Sohn hat? Vor allem, warum sollte SIE das entscheiden beziehungsweise dir erläutern?

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      • Bellator Eruditus sagt:

        > Wer sagst, denn das sie mal einen Sohn hat?

        Das ist keine Behauptung sondern die Voraussetzung der Frage.
        Der direkte Zusammenhang ist, dass Linksi wissen will, ob eine Genitalverstümmelung auch nicht verhandelbar wäre, falls Rechtsi irgendwann mal einen Sohn haben würde.

        Der weitere Zusammenhang ist, dass Linksi offenkundig ernstere Absichten hegt (gefolgert aus: „… Ich wäre gerne mit dir zusammen …“). Weil es aber von erlesener Sinnlosigkeit wäre, eine offensichtlich religiöse Frau mit dem Ziel eines ONS anzubaggern bedeutet „ernstere Absichten“ im konkreten Fall, dass Linksi eine spätere Familiengründung nicht kategorisch ausschließt.
        Anfangs nicht kategorisch ausschließt.

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      • Bellator Eruditus sagt:

        Nachtrag:

        > Vor allem, warum sollte SIE das … dir erläutern?

        Auch keine Antwort ist eine Antwort.

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  15. Agamemnon sagt:

    Jaja, die sogenannte, eigene, freie Entscheidung… Aber irgendwo ist dann eben doch der versteckte gesellschaftliche Druck. Oder finden die Damen das etwa hübsch? Oder bequem? Ne Erklärung dazu wäre unter Freunden eigentlich mal angebracht, aber dazu müsste Rechtsi ja mindestens mal ehrlich gegenüber sich selbst sein. Ist schwierig, ich weis.

    Wenns dann doch darauf hinaus läuft, dass die eigene Religion die Nummer 1, die Tradition die Nummer 2 und der Rest der Menschheit die Nummer 3 in der Wichtigkeitsskala einnimmt, würd ich jedenfalls auch auf Abstand gehen.

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    • gracuch sagt:

      Wieso sollten sie Kopftücher nicht hübsch finden?

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      • primamuslima sagt:

        Danke🙂 ..ich finde mein Kopftuch hübsch, auch wenn dass nicht der Sinn der Sache ist! ^^

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        • Agamemnon sagt:

          Ja eben. Wenn ästhetische Gründe die einzigen wären, ein Kopftuch zu tragen, kann ich das viel leichter respektieren auch wenn ich das total hässlich finde, weil Schönheit nunmal Ansichtssache ist. Aber indem du sagst, dass „das nicht der eigentliche Sinn der Sache“ ist, führst du gleich wieder eine neue, unbekannte Komponente ins Feld und verschleierst nicht nur dich selbst, sondern auch deine Motivation. Ohne weitere Erklärung landest du also in der Traditionalisten/Fundi Schublade, also die die es für nötig halten, ihr Umfeld 24/7 auf den Umstand hinzuweisen, dass sie sich zu XY bekennen. Und mit solchen Leuten will ich nichts zu tun haben, und dabei spielt es keine Rolle, welcher Idiotologie/Religion sie ihr Leben verschrieben haben.

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          • amaryllis sagt:

            Wenn ich deinen Post richtig verstehe, dann stören dich auch Priester und Nonnen oder auch Punks oder sonstige Menschen die ihre Zugehörigkeit zu einer Gruppe über ihre Kleidung bzw. ihr äußeres Erscheinungsbild kundtun?
            Es stört dich also, dass jemand gerne nach aussen zeigt wem oder was er sich zugehörig fühlt?
            Das würde ja bedeuten dass du dich in letzter Konsequenz auch durch Eheringe gestört fühlst, weil diese Menschen zeigen ja auch 24/7 und öffentlich dass sie sich zu jemandem bekennen.
            Jeder darf also anziehen was er will, solange damit nicht, für andere erkennbar ist was ihm oder ihr wichtig ist?
            Warum stört dich das so sehr wenn jemand zeigt, dass er Moslem ist oder Christ oder what ever?

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            • Agamemnon sagt:

              Man muss schon unterscheiden ob etwas nur eine Mode ist oder ob eine mehr oder weniger ernst genommene Ideologie dahinter steht. Und sich zu seinem Partner zugehörig zu fühlen ist ja mal was ganz anderes und bedeutet ja wohl kaum, dass man sich auch dessen Meinung zu eigen macht.

              Und natürlich darf jeder auf der Straße anziehen was er möchte. (Natürlich solang es im Rahmen der Gesetze bleibt, Stichwort: Vermummungsverbot) Aber dann bitte auch nicht wundern oder gar beleidigt reagieren, wenn das Umfeld dann entsprechende Schlussfolgerungen zieht.

              Und einen Punk oder Goth, der sich rein aus Prinzip weigert, sein Outfit gegen ein der Situation angemesseneres einzutauschen, musst du mir auch erstmal zeigen.

              Schließlich spielt es außerdem eine Rolle, wie dezent die Symbolik ausfällt. Je auffälliger die Insignien, desto mehr entsteht der Eindruck „Seht her, ich bin X“ und je nachdem was X ist, folgt daraus dann, besonders im Falle von Religionen: „Und du nicht, also bin ich heiliger als du“ Manche Leute halten es eben für nötig ihre Ansichten ihrem Umfeld unter die Nase zu reiben. Manche mehr, manche weniger, aber meiner Erfahrung nach gilt: Je auffälliger das Bekenntnis nach außen getragen wird, desto weniger ist diese Person einem rationalen Diskurs zugänglich – und das gilt oft auch für nicht artverwandte Themen.

              Um nochmal auf dein Beispiel von Priestern und Nonnen zu kommen: Das geht schon in die Richtung Berufskleidung. Diese Menschen laufen auch nicht 100% der Zeit so herum. Zivilkleidung ist auch für Geistliche kein Fremdwort. Was das Kopftuch angeht: Das ist nun überhaupt nicht dezent. Das ist etwa vergleichbar mit Christen, die sich ein überdimensionales Goldkreuz um den Hals hängen oder Vegetariern, die „Meat is murder“ T-Shirts tragen.

              Bei letzteren gibt dann die passive Umgebungsbeleidigung den Ausschlag, der mich stört und dazu bringt, die Person zu meiden. Muslimas mit Kopftuch sind dann doch nicht ganz so schlimm, aber wenn sich dann beim näheren Kennenlernen herausstellt, dass sie dann doch nicht moderat genug sind, ihr Kopftuch auch mal abzulegen, beispielsweise bei ihrer Arbeitsstelle, gibt mir das dann auch wieder zu denken.

              Hoffe, ich hab meinen Standpunkt jetzt etwas klarer gemacht. Wem es wichtiger ist, seinen persönlichen foo nach außen zu tragen und dabei Provokationen seiner Umgebung in kauf zu nehmen, hat meiner Ansicht nach die Probleme verdient, die er sich damit einbrockt.

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              • Kenshin sagt:

                Die Art sich zu kleiden macht einen nicht automatisch zu einer gewissen Person, aber man muss sich immer im klaren sein, was es implizieren könnte.

                Wenn ich mich anziehe, wie ein Neonazi darf mich zwar keiner angehen, aber es wäre doch mehr als nur einfältig das nicht in Betracht zu ziehen oder mich zu wundern, wenn jemand mir „Nazis raus!“ entgegenschreit. Man stelle sich vor, für wie dumm man mich hielte, wenn ich dann sage „Nur weil ich mich so anziehe bin ich nicht automatisch so!“.

                Prinzipiell schützt einen das Grundgesetz, niemand darf dir was. Aber als erwachsener Mensch muss man sich der Implikationen und Konsequenzen seines Handelns bewusst sein.

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        • gracuch sagt:

          Wenn dir irgendjemand blöd daherkommen sollte, weil ihm dein Kopftuch nicht gefällt, weise ihn einfach auf die deutsche Unart hin, Tennissocken zu Sandalen zu tragen!🙂

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    • primamuslima sagt:

      Hi,

      darf ich dich als Kopftuchträgerin auf einen Blogeintrag zu meinem Kopftuch verweisen?

      http://mervykay.wordpress.com/2013/10/27/spotted-die-kopftuchmenschin/

      Ich finde es sehr schade, dass du so über mich denkst und mich in so eine kleine, enge Schublade einordnest, weil du dir nicht eingestehen kannst, dass ich genauso selbstreflektiert sein kann, wie jeder andere. Vielleicht kannst du noch daran arbeiten..:/

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      • Kinch sagt:

        Vielleicht kannst du noch daran arbeiten..:/

        Das Können ist weniger das Problem als das Wollen. Die Diskussion in DE über das Kopftuch wird in erster Linie von rassistischen Überlegungen getragen. Insbesondere sondern die Rassisten sich ja gerne von den Menschen die sie ablehnen ab; das sieht man ja z.B. an Adrian der generell empfiehlt Menschen mit Kopftuch auszugrenzen.

        Wenn man sich aber nicht ernsthaft mit den anderen Menschengruppen befasst, hat man auch keine Motivation und keine Möglichkeit die eigenen Vorurteile zu überdenken.

        Mit den Menschen die Kopftücher tragen offen reden tun die schlicht nicht, sondern informieren sich allenfalls durch die Sarrazinen und PIs dieser Welt, um sich dann Gegenseitig in ihrer Aversion zu bestätigen. Leider tun die das mittlerweile in relevanter Zahl auch hier.

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  16. primamuslima sagt:

    Hat dies auf Mervy Kay rebloggt und kommentierte:
    Bitte vergiss nicht unterdrückt zu sein!

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  17. primamuslima sagt:

    Danke, für diesen Beitrag!

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  18. Ikna sagt:

    Witzig.. eine Frau mit Kopftuch ist „offensichtlich“ religiös?

    Okay, unsere siebzig-achtzigjährige Nachbarin in Ungarn ist wohl wirklich religiös – nämlich irgendwas aus der christlichen Ecke zugehörig.

    Manche Menschen empfinden halt unter Umständen manche Körperteile intimer als andere Menschen. Ob das religös gefördert wird oder nicht ist schnuppe – dasselbe gilt für reines oder unreines (vulgo ekliges und nicht-ekliges) Essen. Muslime finden Schwein unrein, Juden auch, Vegetarier und Veganer auch. Und manche mögen halt einfach den Geschmack nicht, halten selber Minischweine..

    Woanders laufen Frauen oben ohne rum, wieso müssen bei uns alle Frauen so schrecklich ihre Brüste verdecken, anstatt wie die wenigen mutigen hier frei ihre Brüste in der Sonne baumeln zu lassen beim einkaufen? Wieso trauen sich Frauen nicht wie ihre Freunde oben ohne herumzulaufen im Garten?
    Als ob jeder Mann gaffen und sabbern und vergewaltigen würde bei nackten Frauenbrüsten.. in Saunen und FKK gehts doch auch, wieso dann nicht auch in den Fußgängerzonen? Jede Frau die mit einem Mann der oben ohne ist mitgeht und strickt oben ohne in der Öffentlichkeit verweigert unterwirft sich in Wirklichkeit nur dem männlichen Diktat der Brustverhüllung und -versteckung!!!

    Ich finde Kopftücher als Symbol des Schutzes eines intimen, besonderen Körperteils (der Haare) wunderbar. Ebenso wie Bikinioberteile oder schöne BHs, nette Slips und hübsche Socken.

    Manche Menschen hassen ihre eigenen und fremde Füße, manche sind Fußfetischisten und lieben den Anblick nackter Füße. Manche wollen sich selber nie die Haare färben, andere (wie ich) haben auswaschbare Haarfärbesprays und permanente Haarfarben benutzt. Sex mit nur einem Partner auf einmal ist im Katholizismus, Judentum und im Islam selbstverständlich, im Atheismus wird dagegen kein Swinger verurteilt für sein tun.

    Wer ist hier intolerant?

    Solange wie ich meinen Hals, meine Handgelenke, meine Füße und meine Brüste wann immer ich will verhüllen darf darf das auch jede andere Frau. Und eben auch ihre Haare, wenn sie das will. Eine Frau darf auch garkeine Haare auf dem Kopf haben die man verhüllen könnte, weil sie Rasierer benutzen kann.

    Veganer dürfen keine Eier essen und Muslima nicht ohne Kopftuch einkaufen.
    Aber der einen wollen wir konsequent einreden sich nicht einschüchtern zu lassen..

    So, und ich geh mal in meiner Mission damit weiter Frauenbrüste zu „befreien“. Ich fang mal mit meinen eigenen in meiner Wohnung an, danach sehen wir weiter.
    Und gleichzeitig mal ich mir Kreuze an die Fußsohlen und trage Kopftücher. So.

    Gruß

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  19. amaryllis sagt:

    Ich glaube ich bin nicht deswegen ein toleranter Mensch weil ich so gut bin sondern weil ich schlicht und ergreifend zu phantasielos bin. Mir fällt einfach nix ein was mich daran stören könnte dass eine Frau ein Kopftuch oder ein Burka trägt, das jemand homosexuell ist oder eine andere Hautfarbe hat als ich oder eine andere Religion.
    Ja klar mich stört dass Menschen und oft auch Frauen Opfer von Unterdrückung und Gewalt sind, aber wieso bitte glaubt wirklich irgendjemand ernsthaft, dass sich daran etwas ändert wenn wir Burkas und Kopftücher verbieten oder Frauen ausgrenzen die selbiges tragen?
    Wenn das der Fall wäre würden ja alle christlichen oder atheistischen Frauen bei uns im Paradies leben. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass österreichische und vermutlich auch deutsche Frauenhäuser nicht ausschliesslich von Muslimischen Frauen in Anspruch genommen werden.
    Also ist dieses gejammer wegen der Kopftücher ziemlich scheinheilig.

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    • Kenshin sagt:

      Joa, mir ist es auch prinzipiell total egal, was erwachsene Menschen in ihrer Freizeit tun. Ich diskutiere nur gerne im Internet. Ist ein ziemlich hirnverbranntes Hobby, ich weiss, aber ich mag es.

      Außerdem versichern mir meine Grundrechte, dass ich über jeden denken und sagen kann, was ich will, so lange es nicht seine eigenen Rechte einschränkt und umgekehrt. Theoretisch ist Intoleranz ein Grundrecht (freie Meinungsäußerung usw.) aber genau so ist es ein Grundrecht, intolerant gegenüber Intoleranz zu sein.

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  20. amaryllis sagt:

    Ergänzung:
    Wieso gehen eingentlich so viele Leser hier davon aus, dass Linksi kein Moslem ist?
    Das ist ja genauso ein Vorurteil, dass die Argumente in dem Comic auf keinen Fall von einem muslimischen Mann kommen können.

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  21. Kopftuch beginnt wie Kotzen. Vielleicht verspüre ich deshalb hier bei uns auf den Straßen Neuköllns so oft einen Kotzreiz.

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